Beiträge von Achim Kaiser

    Am Ende der Eingangsfrage steht wohl : Wie soll sich die Eigentümergemeinschaft dem Ansinnen gegenüber verhalten ?


    Als Vertreter der Eigentümergemeinschaft würde ich folgendes anregen :
    - das Vorhaben muss baurechtlich genehmigungsfähig sein
    - das Vorhaben zieht eine neue Teilungserklärung nach sich, da geänderte Wohnflächen
    - die Eigentümergemeinschaft muss dem Vorhaben mehrheitlich zustimmen
    - für die Eigentümergemeinschaft muss die Maßnahme kostenfrei durchgeführt werden
    - jedwede Maßnahmen für erhöhte Anforderungen wie Schallschutz etc. sind vom Verursacher zu tragen


    Wenn ein Eigentümer eine (offizielle) Umnutzung erreichen will braucht eben nicht blos eine stillschweigende Duldung (Motto : mach halt, mir egal weil betrifft mich nicht unmittelbar).


    Ansonsten bleibt der Zustand wie in der Teilungserklärung der ETG festgeschrieben und Keller bleibt Keller und stillschweigend geduldet wird eine wohnraumähnliche Nutzung nicht.


    Gruß
    Achim Kaiser

    @Stahlhuber


    Du kennst die neuesten KFW Bedingungen und die dort geforderten Nachweise und Berechnungen ?
    Die macht nicht der EnEV-Onkel .... der Archi auch nicht ... meistens machts der nicht vorhandene Haustechnikplaner.


    Die ausführenden Firmen haben darauf sowas von keine Lust das an der Backe zu haben ....


    Gruß
    Achim Kaiser

    Es mag ja sein, dass du es dir in deinem Umfeld aktuell erlauben kannst dich so aufzuführen, aber bzgl. der Bewertung meiner Kostenschätzung bringt mich das leider nicht weiter.

    Wer sagt dass ich mich so aufführe ?
    Das sind einfach aktuelle Erfahrungswerte die zur Zeit bei Ausschreibungsrückläufen festgestellt werden.
    Die Rücklaufquote ist sehr bescheiden und das sind die Reaktionen auf Nachfragen zu Ausschreibungen.


    Ich nehm dieses Jahr von Fremdkunden gar keinen Auftrag an und ob ich im nächsten Jahr noch einen annehme glaube ich auch nicht. Selbst jahrzehntelange Bestandkunden (die mit absolut bevorzugter Behandlung !! ) müssen zur Zeit unangemessen lange warten oder größere Aufträge werden gleich dankend abgelehnt weils keine Chance gibt das in adäquatem Zeitraum abzuwickeln.


    Unter dem Blickwinkel hab ichs einfach.
    Es gibt auf Angebotsanfragen regelmäßig nur ein freudliches Danke für die Anfrage mit ner Absage.
    DAS hilft dem Anfragenden zwar auch nicht weiter .... aber


    Gruß
    Achim Kaiser

    @'Rekham


    Mein Beitrag bezog sich direkt auf die Aussage von Stahlhuber .


    Les einfach den Betrag von Premiumbreze und rechne den Eigenleistungs-Kollektor reel oben drauf ... und in welcher Größenordnung landest dann wenn man nicht "den mit Abstand günstigsten Angebotsanbieter" erwischt ?


    Gruß
    Achim Kaiser

    Ach und noch eins ... KFW Gedönse mt allen Nachweisen und Bescheinigungen ... entpuppt sich zwischenzeitlich als deutlicher Absagegrund. O-Ton Anbieter : Den Papier- und Nachweiskram darf gerne jemand anderes machen. Der Planungsaufwand ist deutlich zu hoch für den Auftragswert, da nehm ich lieber nen Auftrag an ohne das Geschiss .... noch Fragen ?


    Gruß
    Achim Kaiser

    @Stahlhuber


    Die Frage ist "wann" war die Kostenschätzung, "was" war beinhaltet und *wo" wird gebaut.


    Was nutzt ne Kostenschätzung die zwar dem Bauherrn gefällt aber für die sich dann während des Baus keiner findet der zu den Kosten die Anlage baut ? Dann waren wieder - wie immer - alles Armleuchter die da was aufs Papier geschmiert haben.


    Im übrigen hast du von meinen Kostenschätzungen genau keine Ahnung mit welchem Detailierungsgrad dort gearbeitet wird.
    Ich mache meinen Job ja auch blos fast 40 Jahre und hab von Kostenstrukturen nicht den blassesten Dunst einer Ahnung.


    Falls es deiner Aufmerksamkeit entgangen sein sollte : Es herrscht gute Konjunktur am Bau. Das führt meistens dazu dass die Firmen nicht mehr zu jedem Scheisspreis nen Auftrag haben wollen und vor allem sind die Auftragsbücher ordentlich gefüllt.
    Da gehts dann nach dem Motto : Was willste ? Nen Grabenkollektor ? - Scheissgeschäft, soll jemand anderes machen ....
    (oder in Eigenleistung .... oder oder oder ....)


    Zudem ists ein gerne betriebenes Spiel wenn man die eigenen Gewerkekosten nieder halten will Teilbereiche des Auftrags in andere Gewerke zu verschieben ... z.B. Einzelraumregelung zum Elektriker, Dämmstoffaufbauten zum Estrichleger um nur mal zwei Möglichkeiten aufzuzeigen.


    Deswegen : Erzähl mir nix von Kostenschätzungen vor allem nicht in Gegenden wie Ulm, Stuttgart und ähnlichen Ballungsgebieten. Da kanns gut sein, da gehen die Uhren nen ganz kleinen Tick anders als in NRW oder im Odenwald ....


    Was dann tatsächlich gebaut wird ist oftmals sowieso nochmal was ganz anderes als das von dem man in der Planungsphase ausgeht ....


    Gruß
    Achim Kaiser

    Das ist ne normale Größenordnung, die heute bei jedem zweiten BV in der Größe und bei den Vorgaben locker überschritten wird. Ich wette dass die Zahlen nur mit Mühe und so manchem faulen Kompromiss oder dicken Eigenleistungen gehalten werden können.


    Gruß
    Achim Kaiser

    Einbruch um 50 Prozent

    Der Artikel ist vom Dienstag, 12.06.2007, 10:51
    Die Unkerei haben wir schon mal überlebt .... um ne satte Dekade.


    1993 lag die Zahl der genehmigten Wohnungen bei 800 000 .... von 2006 bis 2009 dümpelte sie bei ca. 180 - 190000 rum ...
    Na und ?


    Dazwischen lag vieles an Gebimmel, Gebammel und hahnebüchenem Blödsinn der dahergeschwafelt wurde ....
    Der einzige Fehler an der Sache : Die Schwätzer mussten ihren verzapften Blödzinn fast nie selber auslöffeln ...


    Gruß
    Achim Kaiser

    Aber viele raten eben nicht dazu, weil sie im Nachtrag mehr holen können als wenn sie noch im Wettbewerb stehen.

    Das alte Märchen ... zähl mal den Aufwand zusammen.
    Zig Mal Palaver, zig Mal Angebot und Rumgeieer.


    Die Augen sind oft größer als der Geldbeutel.
    Anschliesend lags oder liegts dann immer am Anbieter.


    Fakt : Die Grundausstattung ist meistens preisoptimiert ausgesucht.
    Irgendwelche Geschmacks-Design-Lines regelmäßig nicht ...


    Wenn einer rechnen kann dann manifestiert sich schnell die Haltung :
    Unnützer Aufwand weiche von mir ... gibt nur Ärger.


    Gruß
    Achim Kaiser

    trotzdem muss man in Regionen mit hoher Nachfrage anders agieren, weil man sonst (v.a. aktuell) keine Chance hat etwas zu erwerben.

    Das "Beste" dass ich je erlebt habe ... Bauträger für den ich damals arbeitete bot ein 16 Fam.-Wohnhaus im Stuttgarter Speckgürtel an.
    Am Samstag 9.00 war am Bauwagen vor dem Baugelände Verkaufsstart und ca. 10.30 war die Show vorbei und das Ding komplett vertickert und ALLE Wohnungen per Vorvertrag verkauft. 2 oder 3 "Verkäufer" , "Gesprächsdauer" ca. 10 bis 15 Minuten *maximal* dann war entweder die Entscheidung getroffen oder der Nächste an der Reihe. So gut 5-8 nicht so ganz entscheidungsfreudige Interessenten liesen sich noch auf ne Warteliste setzen, für den Fall dass bis zum Notarvertrag bei einem der Käufer sich die Gesinnung ändert ... die gingen alle leer aus.


    Irgend ein Rumgescheissel wegen irgendwas ... einfach vergessen.
    Nachdem die Schlange vor dem Bauwagen länger war als vorm Intershop wenns warme Socken im Winter gab ....
    Baubeschreibung lesen ? am Vertrag rumeiern ? ... der Nächste bitte !, wenn Sie sich nicht entscheiden können.


    Hätte mich vorher einer gefragt ob sowas möglich ist wäre die Antwort gewesen : Never ever, niemals.
    Manchmal wird man eines besseren belehrt und bestaunt Vorgänge mit ner offen stehenden Kinnlade ....


    Von daher ... gehen die Uhren in Ballungsgegenden vielleicht wieder anders als noch vor ein paar Jahren.


    Gruß
    Achim Kaiser

    @Ralf


    das erste was von mir ein Hersteller will ist die Rechnungsnummer mit der das Anlagenteil geliefert wurde um die Anspruchsgrundlage zu prüfen..


    Wenns richtig Geld kostet - z.B. Kessel- oder WP Austausch - hör ich von keinem Hersteller : Wir haben blos drauf gewartet dass wir für 10 k-Teuros Ersatzleistungen erbringen dürfen .... da geht dann alles erst mal zum Hausjuristen und der darf dann beweisen, dass er sein Gehalt oder Honorar wert ist.


    Gruß
    Achim Kaiser

    Nutzt aber alles nix, Fremdfirmen zur Wartung sind Gewährleistungs- und Garantiekiller.


    Am Bau läuft das anders als beim Auto ... es gibt da keine autorisierten Vertragswerkstätten die man frei wählen und nach Gusto wechseln kann, sondern NUR des Vertragspartner, der die Anlage erstellt hat.


    Eine Fremdfirma hat keinerlei Anspruch auf ne Herstellergarantieleistung da kein Vertragsverhältnis besteht.


    Gruß
    Achim Kaiser

    Vielleicht solltest einfach im Hinterkopf behalten dass ein Forum *öffentlich* ist und kein Stammtisch mit ner begrenzten Zahl an Ohren ....


    Manchmal einfach die Klappe halten zu können anstelle sich öffentlich mit irgendwelchem Schmuh zu brüsten (ungeachtet ob sich noch einer oder zwei mit der selben Meinung finden) kann schon Vorteile haben.


    Mir entlocken so Aussagen nur ein müdes Lächeln ... letztens behauptete auch einer - Gerät jährlich gewartet - klar doch, doof nur dass der Wartungszähler in der Regelung seit 3867 Tagen nicht zurückgesetzt wurde.
    Auch die Hersteller sind nicht auf der Brennsuppen dahergeschwommen ... wenns drauf ankommt wissen die ob da ne Wartung gemacht oder nur Papier beschmiert wurde und wenns dann richtig fett Kohle kostet und das Gesicht lang wird ... dumm gelaufen.


    Gruß
    Achim Kaiser

    Manchmal kann ich nur mit dem Kopf schütteln ....


    Wenn man schon nen Hersteller vorsätzlich bei ner Garantieverlängerung (WP) "bescheisst" und dafür noch nen Helfer hat wieso muss man dann so beknackt sein und tutet das auch noch in aller Öffentlichkeit, so dass es die Welt auch in 10 Jahren noch nachlesen kann ?


    Bei ner großen Hebeanlage kanns auch mal ganz schnell gehen .... ein paar Teile Monatshygiene - natürlich wie immer ohne Absender - und es liegt schon mal drin, dass der Motor gaaaanz leicht beledigt ist und abraucht, wenn er lange genug blockiert.
    Im übrigen ... der aufgerufene Preis beinhaltet auch so Kleinigkeiten wie Schmutzzulage und vermutlich Notdienst und es ist sowieso immer gaaaanz lecker in nem Konzentrationspunkt der Ausscheidungsstoffe wirken zu dürfen ....


    Nur mal so als Info ... "sicherheitstechnisch" steht bakteriologische Belastung (Klasse 5) höher als radioaktiv belastete Abwässer (ist *blos* Klasse 4) .... drüber nachdenken darf nun jeder selbst.


    Wenn die Hebeanlage dringend notwendig ist würde ichs mir nochmals überlegen - je nachdem ob damit eine Garantieverlängerung (nicht Gewährleistung) verbunden ist. Gewährleistung zieht bei nem Motorschaden sowieso nicht ...


    Gruß
    Achim Kaiser

    Wer mir da sagt, er fährt mit Gas Solar günstiger. und dann reden wir noch über Anschaffungspreis...

    ... und selbstimportierte WP´s sind kein Preismaßstab für die Allgemeinheit.


    Spätestens wenns dann im Reparaturfall an Unterstützung mangelt oder deftig teuer wird interessiert der Anschaffungspreis von einst im Mai überhaupt keinen mehr.


    Blos weil du geschäftsbeding Möglichkeiten hast die deutlichst ausser der Reihe laufen sind sie noch lange nicht allgemeingültig und für jedermann verfüg- oder empfehlbar.


    Bei den "derzeitigen" Betriebsstoffkosten sind alle WP-Anlagen unter ner [definition=35,0]JAZ[/definition] von 4 und nem Anlagenwirkungsgrad kleiner 90% eher die Verlierer bei dem Vergleich, wenn sie gegen ne sauber ausgelegte Gas-Brennwertanlage antreten müssen.


    Ist eben wie immer ... Äpfel und Birnen oder Obstsalat ?


    Übrigens ... wer braucht bei ner hochgedämmten Hütte noch ne Solaranlage ?


    Gruß
    Achim Kaiser

    Fräsen könnte ich mir da kneifen ....
    Mit dem Hochdruckreiniger über den WC-Anschluss ist das maximale der Gefühle bevor Austausch angesagt ist.


    Reparaturen oder Teilstückaustausch ist immer ein riesen Geschiss .... dann besser gleich kompletter Austausch der zugänglichen Bereiche ... Betrieb suchen, der dafür nen "Schein" hat.


    Wenns "nur" ne Muffe ist dann könnte ne Wickelbandage aus selbstverschweissemdem Schrumpfband das Gerödel noch ne Weile am Leben erhalten.


    Gruß
    Achim Kaiser

    Für mich ist diese Konstruktion genauso sinnvoll wie ein bodentiefes Fenster mit Klarverglasung neben nem WC, am besten im 1. Stock und der Gehweg vorm Haus zum Ein- oder Ausblick im passenden Abstand .... wer´s braucht und wenns schee macht.


    Am besten gestaltet sich der "UnternRockguckAusblick" natürlich nur dann wenn schon an der Haustüre das Schild hängt :
    "Nur mit Rock wer blank zieht - der Aussicht wegen !"


    Es gibt viele Dinge die die Welt nicht wirklich braucht ... und irgendeiner gönnt sie sich trotzdem, warum auch immer.


    Ansonsten gibts aus dem Schwimmbadbereich (da wars Loch nur tiefer und nicht im Wohnzimmer....) bereits nen breiten Erfahrungsschatz wie man die einstige Fehlentscheidung wieder einer normalen Nutzung zuführen kann ... nicht wirklich ein Problem.


    Gruß
    Achim Kaiser

    Ist es jetzt meine Schuld, dass ich den Sitz und Dübel dazu (in der Verpackung vorhanden) geliefert habe

    Sagen wirs mal so ... mit der Wahl des Sitzes wurde der Grundstein des Problems gesetzt.


    Die ganzen anderen (u.U. problematischen) Randparameter wie geeigneter Wandaufbau (oder -unterbau bei Trockenbaukonstruktionen) kommen noch dazu.


    Hier zeigt sich ganz einfach die Grundproblematik vom Zusammenspiel bestimmter Konstruktionen.
    Ich halte den Sitz für den Anwendungsfall für problematisch.


    Die Wand war vorher schon vorhanden und vom Grundaufbau bekannt.
    Ich glaube nicht, dass sich irgendwas geändert hätte, wenn der "Ranschrauber" hier bedenken geäussert hätte, denn da war der Sitz schon gekauft .... (zur Not machts der Bauherr dann selber, mit dem gleichen Ergebnis = Fliese futsch)


    Gruß
    Achim Kaiser

    Ich würde mal nen Palavertermin mit dem Schornsteinfegermeister machen ....


    Bei Etagenheizkessel ggf. mit gemeinsamer vertikaler Abgasleitung brauchts *nur* kaskadierungsfähige Brennwertkesselchen und der erneuerbare Anteil tendiert gegen 0 .... ansonsten Biogas und Sanierungskonzept dürfte die preiswerteste Lösung darstellen.


    Gruß
    Achim Kaiser

    Ach Rübe .... wenn ich das Geschwafel immer höre bzw. lese, kommt mir das Frühstück hoch.


    Was kann "das Handwerk" dafür, wenn Planungspfeifen am Werk sind ?
    Was kann "das Handwerk" dafür, wenn unwirtschaftliche Arbeitsweisen ausgeschrieben werden und ausgeführt werden "müssen* ?
    Was kann "das Handwerk" dafür wenn trotz viel Gebimmel und Gebammel am Ende nur bunte Bildchen mit höherer Auflösung rauskommen ohne größeren Nährwert im Sinne einer kostensparenden Bauweise ?


    Deine WP-Marktstudie kannste dir auch getrost irgendwo hinstecken ... denn die Strompreisentwicklung mordet einfach die Technologie. Ist das Handwerk auch dafür noch verantwortlich ?


    Wie bescheuert muss heute ein Kunde sein, auf ne Technologie zu setzen, die vor "hirnlosen" Umlagen nur so strotzt und es ist keinerlei Änderung in Sicht denn alle die am Umlagetropf und - topf hängen haben keinerlei Interesse an dem veranstalteten Blödsinn auch nur im geringsten was zu ändern ....


    Es gab und gibt viele kleine "wirkliche" Innovationen die sind schon über 20 Jahre alt und sie wurde nbahezu alle auf dem Altar des "(Baukosten-)Billig will ich" geschlachtet.


    Ich weiss schon ... es liegt immer an den anderen, nie an einem selbst, wenn was nicht so läuft wie es vermeindlich vorgetutet wird.
    Die Preisentwicklung in der Bauwirtschaft wird in weiten Bereichen nur durch die Lohnsklaverei gedrückt und nicht durch Innovationen, denn wirkliche Innovationen brauchen ein durchgängiges Konzept von der Planung bis zur Ausführung. Es erfordert Spezialisierung und hohe Investitionen und vor allem eine lange Zeit der guten Auslastung um die Investitionen wieder zu erwirtschaften.


    Das komplette System der Ausschreibung und Vergabe am Bau (der billigste Anbieter ist mein Freund) ist nicht dafür geeignet Innovationen in der Breite zu etablieren, denn dann müsste schon Innovativ geplant worden sein .... wirds aber nicht denn schon der "innovative Planer" (eine extrem seltene Rarität) muss immer damit rechnen dass er ne Gurkentruppe zum realisieren abkriegt weil die grade mal wieder Dumpingpreise durch die Lande ziehen.


    Wenn wirkliche Innovationen haben willst, musst die Häuser komplett selbst erstellen, damit das System durchsetzen kannst .... das Model kollidiert aber mit Standesrecht des freien Architekten und Ingenieurs der für Wettbewerb der Masse der Anbieter zu sorgen und sich an Vergaberichtlinien und sonstigen Käse zu halten hat.


    Günstige Endkundenpreise kriegst nur durch Standardisierung. Nur Standardisierung lässt einen hohen Vorfertigungsgrad zu. Auf dem Altar wird dann aber die freie Planung geopfert werden müssen, denn ansonsten lassen sich relevante Stückzahlen und ein hoher Mechanisierungsgrad nicht realisieren.


    Das endet dann wieder beim Typhaus (such dir nen Namen dafür aus .... ist grad egal)


    Also sag an an welchem Ende der Extreme anfangen willst alte Zöpfe abzuschneiden :-).
    Die Gretchenfrage dabei ist immer .... akzeptiert der Markt deine Einschätzung oder verhungerst mit deinem Konzept.


    Dabei darfst aber nicht vergessen ... im EFH Bereich ziehen Schlagworte wie KFW-Schießmichtot, halbgare Garantieversprechen die nix taugen etc. bei weitem mehr als *Innovationen* bei denen man erst mal das Hirn einschalten wüsste um sie auch wirklich zu verstehen.


    Aber klar für alles gibts einen Schuldigen ... das rückständige Handwerk, denn die Jodler dürfen immer alles ausbaden was "davor" vergeigt wurde. Genauso sind sie sowieso immer schuld wenn sich die Versprechungen der Verkäufer und Marketingstrategen in der Praxis nicht realisieren ....


    .... und morgen wird ne neue Sau durch den Flecken getrieben


    Gruß
    Achim Kaiser

    Solche Duschsitze verkaufe und montiere ich schon lange nicht mehr ....
    Die Designfuzzis wissen zwar was schön und gefällig aussieht, von ner Befestigung haben sie aber meistens keinen blassen Dust einer Ahnung .....


    Wenn dahinter Beton oder Kalksandstein kommt kriegt man das Gerödel noch fest.
    Hat man nen weicheren Wandbildner oder gar ne GK Konstruktion ohne Unterbau steht man im Regen und die Hebelwirkung der Sitzfläche und die Minimalstbefestigungsauflageflächen sorgen dafür das so hohe Punktbelastungen auftreten dass es die Fliese killt.


    Den selben Quatsch gibts zwischenzeitlich auch bei Wand-WC´s ... die Designfuzzis haben die Auflagefläche nach unten so verkürzt, dass die WC-Tragegerüste zusätzliche Streben brauchen, damit der Trockenbau-Wandaufbau nicht nachgibt und die Fliesen nicht reissen. Früher war das ein no brainer ... heute musste das WC-Model wieder abfragen oder gleich die Verstärkungsschienen einbauen .... tolle Wurst - ich liebe solche Sackkonstruktionen !


    Man kann sich ja mal überlegen wie groß die Auflagefläche bei dem Duschsitz an der Wand ist und welche Kräfte bei 120 Kilo Belastung dann auftreten ..... mag ja sein, dass das der Dübel rechnerisch hält, aber die Fliese an der unteren Kante der Befestigung des Sitzes könnte intelligenter sein als der Designer und gibt nach.


    Gruß
    Achim Kaiser

    Warum fahren immer mehr Betriebe in 2. oder 3. Generation an die Wand? Vielleicht weil der Wille zum Erfolg bei unseren Eltern und Großeltern doch stärker ausgeprägt war?

    Wohl eher deswegen, weil kein Geschäftsmodell ohne - manchmal wirklich grundlegende - Veränderungen über 3 Generationen bestehen kann. Was den Opa noch reich machte, reichte dem Vater noch (mehr oder weniger gut) zum überleben und in der 3. Generation kannste oftmals von dem ehemals ertragreichen Geschäft nur noch verhungern.


    Es gibt viele Bereiche in denen "früher" gut Geld verdient wurde und heute kannste dort nur noch verhungern ....


    Krisen und Mangel waren schon oft die Grundlage für Innovationen und Erneuerungen.


    Gruß
    Achim Kaiser

    Also verbaut wurde eine Luft Wärme Pumpe, neben der [definition=30,0]FBH[/definition] ein Handtuchheizkörper im Bad.

    ... und vermutlich noch ein Puffer- und/oder WW-Speicher aus Stahl oder mit einem Wendelrohrwärmetauscher aus Stahl.
    Ggf. sind auch noch Rohre aus C-Stahl in der Anlage vorhanden.


    Nachdem es sich um ne Heizungsanlage handelt und um kein Reinstraumlabor ist ein gewisses Maß an *Reaktion* zwischen Stahlbauteilen und Wasser normal und lässt sich auch nicht vermeiden. Der im Heizungswasser enthaltene Sauerstoff reagiert in kurzer Zeit ab, es bildet sich eine geringe Menge an Korrosionsprodukten.
    Solange sich das in sehr engen Grenzen hält ist das problemlos.


    Eine auftretende Verfärbung in den Kunststoffanzeigen der Durchflussmesser ist kein wirklicher Mangelindikator.


    Anders siehts aus, wenn ständig neuer Sauerstoff in die Anlage eingetragen wird, z.B. durch eine nicht oder unzureichend fünktionierende Druckhaltung. Dann wiederholt sich das obige Verhalten ständig .... und es kann zu Betriebsstörungen etc. kommen.


    Schon wenn man mal nen halben Liter entnimmt, kriegt man schnell einen ersten Eindruck - kommt braune Brühe mit viel Schwebstoffen oder relativ klares Wasser.


    Eine Untersuchung des Heizungswassers kann darüber Aufschluss geben


    Je nach Ergebnis kann man sich dann ggf. weitere Schritte überlegen.


    Gruß
    Achim Kaiser

    Das Thema hat doch schon Moos auf dem Bauch ....


    Schon 2001 gabs dazu Veröffentlichungen von Prof.-Dr.-Ing Heinz Bach : HLK Brief 2001
    im HLK-Brief 2008 gabs dazu noch mehr Futter, Titel : Wirkungsgrad, Nutzungsgrad, Aufwandszahl – was nu?


    und wer richtig tief in die Materie einsteigen will : Kommentar zur VDI 2067 "Wirtschaftlichkeit von gebäudetechnischen Anlagen" Ausgabedatum 2016-11.


    Die Uni Stuttgart - IGE (Institut für Gebäude-Energetik) beschäftigt sich schon seit 20 Jahren mit dem Thema ....
    und hat immer wieder frei zugängliche Veröffentlichungen auf der HP ... reinschauen hilft.


    Gruß
    Achim Kaiser

    Nun gut, die Vermutung liegt vor...........


    Ich stehe zwischenzeitlich vielen Normenneuerungen kritisch gegenüber, vor allem wenn deutlich erkennbar ist, dass hier Herstellerinteressen (vorrangig zum Produktplacement oder der Ermöglichung von noch lausigeren Konstruktionen) die erste Geige bei ner Änderung gespielt hat.



    Letztere müssen erst einmal aRdT werden.


    Ebent ... und in vielen Fällen bleibts bei manchem Krampf nur der Wunsch der/des Herstellers der das Dollarzeichen im Auge hat .....


    Gruß
    Achim Kaiser

    Chieff´s Vorschlag gefällt mir deutlich besser als die bisherige Überlegung.


    Wenn man jetzt noch die Anbindungen auf den Verteiler zusammenfasst anstelle direkt an den Puffern einzubinden hat man das Masseproblem der Pufferwassermengen auch noch minimert.


    Bei der Auslegung muss man lediglich das Produkt aus Wassermenge und Auslegungstemperatur von Wärmeerzeugern und Verbrauchern im Auge behalten, da die offene Verbindung zwischen Verteiler und Puffer wie eine Weiche wirkt.


    (Das wird immer bei Anfahrvorgängen relevant bis die Anlage den normalen Betriebszustand im Teillastbetrieb erreicht hat).


    Gruß
    Achim Kaiser