Beiträge von R.B.

    Wir hatten an einem Rohr, das aber nur im Keller verlief (irgendwie mit der Heizung verbunden) vor ca. 5 Jahren bereits einen Schaden, der behoben wurde. In einigen Nachbarhäusern, die alle baugleich sind und zur gleichen Zeit erbaut wurden, gab es auch schon immer mal einen Schaden.

    Ist bekannt, was für Schäden genau auftraten ? (Verbindungsstellen oder Rohr selbst oder....?)

    Ist die Wasserqualität im Wohngebiet bekannt?


    CU Rohre gelten allgemein als sehr robust und langlebig, Schwachstellen zeigen sich meist an irgendwelchen Verbindungsstellen. Je nach Wasserqualität kann die Lebensdauer aber deutlich verkürzt sein. Ich würde versuchen zu klären, was die Ursache für den Schaden war, denn es stellt sich ja auch die Frage, wodurch die Rohre ersetzt werden sollen. Sollen wieder CU Rohre zum Einsatz kommen? Edelstahl? Verbundrohre?


    Sollte es ein erhöhtes Risiko geben, dass es an der TW Installation zu Schäden/Leckagen kommen kann, dann würde ich lieber umfangreich sanieren. einzelne Segmente auszutauschen wäre ein Glücksspiel. Besser jetzt eine Großaktion und dann ist wieder für Jahrzehnte Ruhe.

    Man könnte natürlich auch zu dem Ergebnis kommen, dass das Risiko einer Leckage nicht erhöht ist. Dann stellt sich die Frage, ob man die Installation noch 20 oder 30 Jahre nutzen möchte.

    Ohne Zylinder, verzogen und schlecht schließend erfüllt sie nicht mehr die Aufgabe als Brandschutztür und sollte deshalb ausgetauscht werden.

    :thumbsup:


    Wobei sich die Frage stellt, ob es hier überhaupt eine Brandschutztür braucht. EFH, eher geringe Heizleistung, da genügt ein Aufstellraum und man braucht keinen Heizraum mit entsprechenden Anforderungen. Details müssten in der FeuVo stehen (< 50kW oder < 100kW, einfach nachlesen).

    So lange in diesem Raum kein "Kraftwerk" steht, ist es sehr wahrscheinlich, dass man die Tür durch jede x-beliebige Tür ersetzen darf. Im Zweifelsfall Schornsteinfeger fragen.


    Zur Pappe in der Tür wurde schon alles geschrieben. Da lohnt es sich nicht, dass man sich darüber Gedanken macht.

    gemittelter Energieverbrauch,

    Was verstehst Du unter "gemittelter" Energieverbrauch? Anzeige pro Monat? Tag? ......

    Ein Energiekostenmessgerät summiert den Verbrauch, speichert manchmal noch Min./Max. Werte, und das war´s. Da wird nicht gemittelt sondern summiert.

    Dann gibt es Geräte die die Daten nicht nur messen sondern auch aufzeichnen (Datenlogger). Da lässt sich dann der Speicherinhalt später aufrufen und man erhält eine Anzeige beispielsweise pro Tag. Das wäre beispielsweise mit der o.g. DECT200 möglich.


    - es sollte auch kleine Messwerte wie z.B von einem LAdekabel vom Smartphone (ohne angeschlossenes HAndy) erfassen können.

    Das ist eine Schwachstelle solcher "Mess"geräte. Sie zeigen zwar Messwerte <1W an, aber die Genauigkeit lässt zu wünschen übrig, insbesondere dann, wenn es nicht nur um Wirkleistung geht. Je nach Blindleistungsanteil ist die angezeigte "Leistung" zu hoch, und entspricht eher der Scheinleistung als der Wirkleistung.


    Mir wäre jetzt kein Energiekostenmessgerät bekannt, das alle Deine Wünsche erfüllt, aber der Markt ist groß und man kann nicht alle kennen.


    Ich benutze zuhause mehrere DECT200 und ein KD302. Letzteres gibt es wohl schon lange nicht mehr zu kaufen. Ich habe es nur ausgewählt, weil die Anzeige im Kleinleistungsbereich relativ genau ist. Beide erfüllen aber nicht Deine Wunschliste komplett.

    R.B. Jetzt geht es ins offtopic: Du meinst also, dass zu wenig die Möglichkeiten vor Ort ausgeschöpft werden bzgl Betreuung Angehöriger?

    Richtig. Oftmals sind die Möglichkeiten gar nicht bekannt.


    Wie schon geschrieben, das ist sicherlich keine Lösung für alle Fälle, es gibt gute Gründe für den Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim. Es ist auch verständlich, dass die Pflege zuhause an ihre Grenzen stoßen kann, das wird niemand bestreiten. Ich finde es halt befremdlich, dass über die "Zustände" in Pflegeheimen gemeckert wird, während man nicht einmal bereit ist, etwas Zeit für einen nahen Angehörigen zu opfern.


    Jeder Fall ist ein Einzelfall, und auch so zu betrachten. Die Personen und die äußeren Umstände lassen sich selten vergleichen. Man muss auch unterscheiden, ob die Person in ein "Altenheim" umziehen kann, oder pflegebedürftig ist. Wer aber glaubt, dass seine Angehörigen in einem Pflegeheim optimal versorgt sind, der irrt. Dafür reicht ein Blick in den Personalschlüssel um zu erkennen, dass das gar nicht möglich ist. Sie sind (meist) gut versorgt, aber nicht optimal, das könnte ein Pflegeheim gar nicht leisten, egal wie motiviert die Mitarbeiter sind.


    Tja, vielleicht würde es schon helfen, wenn man sich einmal selbst fragt, wie man seinen Lebensabend verbringen möchte.


    Im Fall einer Pandemie ( um wieder auf das Thema zurückzukommen) hat man da natürlich die A- Karte im Gegensatz zur eigenen Wohnung.

    Das ist richtig.

    Aber auch hier muss man unterscheiden, ob eine ältere Person nur etwas Unterstützung braucht, oder mit Pflegegrad 4 oder 5 im Bett liegt. Für die erste Gruppe ist in diesem Fall die eigene Wohnung (Haus) ein Vorteil, vorausgesetzt es kümmert sich jemand darum, dass Schutzmaßnahmen ergriffen und eingehalten werden. Für die zweite Gruppe spielt das eher eine untergeordnete Rolle, die hat ganz andere Probleme.

    Wie genau die Messung ist, vermag ich nicht zu beurteilen -

    siehe meinen obigen Kommentar.

    Genauigkeit +-3% vom Skalenendwert, macht bei 200cm Füllhöhe also +-6cm. Preisklasse um die 50,- € + Kleinteile.

    Richtig montiert werden die Spezifikationen auch eingehalten. Das ist sicherlich keine Präzisionsmessung, aber für den Alltag ausreichend. Hier sollte man auch die Anzeige-Ablesegenauigkeit betrachten.

    Dem schließe ich mich an. Selbst wenn man versuchen würde, irgendwelche theoretischen Szenarien zu konstruieren (Installationsschächte etc.), deutlich hörbare Geräusche aus den Nachbarwohnungen könnte man damit nicht erklären.


    Ein Grund, warum man die Geräusche jetzt verstärkt wahrnimmt, dürfte sein, dass die Wohnung "leer" ist. Trotzdem sollten Gespräche aus den Nachbarwohnungen nicht zu verstehen sein. Was Wand- und Bodengeräusche sind, das könntest Du noch erklären (ich müsste jetzt spekulieren, vermutlich Gehschall........aber an den Wänden?).


    Aufgrund der Beschreibung würde ich die Vermutung in den Raum stellen, dass die Schalldämmung unzureichend ist, das wäre zu überprüfen.

    Es geht an die Nerven, weil es zu wenige machen und sie überlastet sind. Ein Teufelskreis.

    Das hat jetzt mit Überlastung gar nichts zu tun. Es ist nun mal nicht jeder für diesen Job geeignet, und genau deswegen kann man nicht jeden einfach mal umschulen um den Pflegenotstand zu beseitigen. Die Arbeitsbedingungen sind wieder ein anderes Thema, wobei es auch andere stressige Jobs gibt.

    So ähnlich funktioniert das auch. Im obigen Beitrag habe ich einen link gesetzt, dort ist alles beschrieben. Die "Pumpe" ist integriert, einmal am Griff ziehen, abwarten, ablesen.


    Ich habe mich übrigens für die pneumatische Füllstandsanzeige von Afriso entsch

    Vielen Dank für die Rückmeldung.

    Menschen sind da. Nur will inzwischen kaum einer mehr in die Pflege.

    Das ist zwar richtig, ich würde es aber anders formulieren. Es geht dabei nicht nur um den Willen, sondern auch ob eine Person diesen Job machen kann, denn nicht jeder ist dafür geeignet. Der Job geht nicht nur in die Knochen, sondern vor allen Dingen auch an die Nerven.


    Das Problem Pflegenotstand löst man nicht durch Geld, und auch nicht indem man irgendwelche Menschen umschult oder ihnen ein 6 wöchiges Intensivseminar verpasst. Man braucht dafür die "richtigen" Kandidaten die diesen Job auch ausüben können.


    Die Menschen werden immer älter und die Versorgung durch Angehörige hat massiv an Stellenwert verloren. Die Menschen sind noch nicht einmal bereit, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Das führt zwangsläufig dazu, dass immer mehr ältere Menschen in Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen landen, wo sie dann von einer begrenzten Anzahl an Fachkräften versorgt werden sollen. Das kann auf Dauer nicht funktionieren.


    Es braucht also ein Umdenken, weg von der Abschiebementalität, hin zu mehr Verantwortung für seine hilfsbedürftigen Angehörigen. Arbeitsteilung mit den Fachkräften, beispielsweise von ambulanten Pflegediensten, und somit Entlastung der Pflegeeinrichtungen, weil die pflegebedürftigen Menschen länger zuhause bleiben können.


    Ich weiß, das ist noch keine Lösung für alle Fälle, aber diese Möglichkeiten werden noch viel zu wenig genutzt, sei es aus Bequemlichkeit oder warum auch immer.

    Genau aus diesem Grund würde ich jetzt nicht mehr Geld investieren als notwendig, denn ob man diese Auslagen später vom Verursacher wieder zurück bekommt, darüber lässt sich streiten. Egal wieviel man jetzt investiert, evtl. vorliegende Mängel müssen dann auch beseitigt werden, und wenn man diese Kosten nicht auch noch selbst tragen möchte (Stichwort: Gewährleistung), dann kommt spätestens nach Feststellung der Ursachen sowieso der Planer/Firma in´s Spiel. Warum denen nicht gleich die Arbeit und Kosten überlassen?


    Meine Strategie wäre (aus Vermieter-/Eigentümersicht), Feststellung ob Mangel ja/nein, und dann im Fall eines Mangels den Schwarzen Peter weiterreichen. Drohende Mietausfälle könnten als Druckmittel auch ganz hilfreich sein. Sollte sich kein Mangel zeigen, dann werden die Mieter an den Kosten beteiligt.

    Als Vorbereitung für den Termin wende ich mich jetzt an Euch um eventuell noch Tipps zu bekommen worauf man nochmal genau achten könnte oder was man Nachfragen/erwähnen muss.

    Der wichtigste Punkte wäre, "wer beauftragt und bezahlt den Sachverständigen". Das klingt trivial, kann aber für mehr Ärger sorgen als ein paar dB mehr oder weniger. Sinnvoll wäre, wenn das der Eigentümer beauftragt, aber wer bezahlt, wenn die Ergebnisse keine Mängel aufdecken?


    Kontakt zum Vermieter war schon einmal der richtige Weg. Bei Beauftragung eines Sachverständigen sollte der Auftragsumfang möglichst genau festgelegt werden, denn das hat einen erheblichen Einfluss auf die Kosten. Im ersten Schritt wären wohl Tritt- und Luftschalldämmung zu ermitteln (Anzahl Räume, zumindest Messprotokolle, evtl. auch ohne Gutachten, usw.). Das sollte für den ersten Schritt genügen. Bei Grenzwertüberschreitungen sollte sich der Vermieter (Eigentümer) mit seinem Planer auseinandersetzen, schließlich handelt es sich um einen Neubau. Die Ursachenforschung erfolgt dann durch Planer/ausführende Firma oder durch Fachleute die von denen beauftragt (und bezahlt) werden.



    Ich habe auch schon versucht mit einer App die Dezibel zu messen, leider ohne wirklichen Erfolg,

    Das ist gut möglich, denn es fehlt hier eine definierte Schallquelle. "Natürliche" Geräusche sind nur sehr schwer als Schallpegel zu erfassen. Solche "Messergebnisse" können bestenfalls als Indiz herangezogen werden, sie taugen aber nicht um die Schalldämmung zu ermitteln.


    Man könnte jetzt anfangen zu spekulieren, aber das wäre nicht zielführend. Deswegen zuerst klären, wie man möglichst zügig zu verlässlichen Messergebnissen kommt. Es ist schwierig zu sagen, mit welcher Vorlaufzeit zu rechnen ist, zumal jetzt auch noch die Urlaubszeit vor der Tür steht, es würde mich aber nicht wundern, wenn man bis in den Herbst hinein warten muss, bis es dann weitergeht.

    Liegt das an den Temperaturen in der Voreinstellung wann es schaltet

    Richtig erkannt. Soweit ich das sehen konnte, ist die Werkseinstellung in der Technikerebene Tcooling = 26°C. Zusammen mit der Abluft- und Außentemperatur entscheidet der Regler dann, wann der Bypass akiviert wird.


    Die 26°C werden in der Nacht wohl kaum erreicht, also wird der Bypass während dieser Zeit deaktiviert.


    Für die Funktion "Freies Kühlen" gilt folgende Bedingung:


    Außenlufttemperatur > Theating , Ablufttemperatur > Tcooling, Ablufttemp. > Außenlufttemp.


    Theating (default 14°C) und Tcooling (default 26°C) können in der Technikerebene eingestellt werden, Abluft- und Außenlufttemperatur werden gemessen.


    Die Funktionen "Free Heating" und "Free Cooling" sind in der Montage-/Betriebsanleitung beschrieben. Ob es eine Anleitung nur für den Regler gibt, das weiß ich jetzt nicht (müsste man anfragen). Der Regler wird wohl für mehrere Modellserien genutzt, wenn Du mit der Reglerbezeichnung nicht fündig wirst, dann mal nach einem anderen Modell mit gleichem Regler schauen.


    Ergänzung:


    https://portal.kermi.de/Downlo…g/heating/documents/c/860


    https://portal.kermi.de/Downlo…documents/d?assetId=10793



    Anleitung zur Deinem Gerät, Seite 39 im pdf

    Zweitens: Kläre erstmal ab, wie dein Warmwasser gemacht wird.

    Die o.g. 222-G ist ein Kombigerät mit integriertem 220l (WW)Speicher. Soweit ich den thread jetzt verstanden habe, ist noch gar nicht sicher, ob hier wirklich ein "Puffer"speicher verbaut werden soll.

    Dem WW Speicher ist anscheinend noch ein el. DLE nachgeschaltet (9kW) den man aktivieren kann, falls eine höhere WW Temperatur erreicht werden soll.


    Desweiteren frage ich trotzdem nochmal nach einem modullierenden Gerät. Die Bedenken des ständigen Taktens schon aufgrund des Pufferspeichers bleiben und möchte ich umgehen. Mal schauen was mir da angebote

    Warum wohl gibt es kaum SWP mit Leistungsregelung (zumindest im Kleinleistungsbereich)?


    Bei einer LWP ist das noch sinnvoll, weil diese bei -20°C AT noch ausreichend Leistung liefern soll, genau so wie bei +15°C. Bei einer SWP kann man mit einer Quellentemperatur in einem deutlich engeren Bereich rechnen (typ. >0°C bis gut 10°C) und somit verändert sich auch die Heizleistung nur in einem kleineren Bereich. Hilfreich ist hier ein Blick in die Leistungsdiagramme.


    Zum Pufferspeicher hatte ich bereits geschrieben, es ist noch nicht einmal klar, ob bei Dir wirklich ein "Puffer"speicher verbaut werden soll. Der integrierte WW Speicher ist kein Pufferspeicher für den Heizkreis.

    Und ich verstehe erst gar nicht, wozu man 24°C im Bad überhaupt braucht...

    Ob die Bewohner wirklich die 24°C benötigen, das steht auf einem anderen Blatt. Eine Planung ist jedoch mangelhaft, wenn die Anlage die 24°C nicht erreicht (erreichen kann), und genau das ist der Haken an der Geschichte, denn sollte es mal einen Streit geben, dann wird nach Argumenten gesucht, ob sinnvoll oder nicht. Der Planer hat dann die A-Karte gezogen, denn er darf für den Mangel gerade stehen (sofern der Fehler nicht in der Anlageninstallation selbst liegt).


    Der Planer kann natürlich versuchen, mit dem AG eine rechtssichere Vereinbarung zu treffen, die ihn in diesem Punkt von der Haftung freistellt. Was die Vereinbarung taugt, das zeigt sich dann wenn die Sache vor Gericht landet (Man beachte, Kunde ist Laie usw.).


    Ich schmeiss manchmal einfach so einen Heizlüfter an.

    Das ist die praktische Lösung, ein Heizlüfter ist aber kein Anlagenbestandteil.



    bis der Handtuchheizkörper warm ist, bin ich schon wieder draußen, sorry R.B.

    Das ist richtig, hier muss man etwas vorausschauend aktiv werden, wobei die el. Heizpatrone auch "relativ" schnell heizt.

    Keine Ahnung ob der TE seine Heizung später als Hobby betreiben möchte. Die meisten Leute die ich kenne, die suchen eine Heizung die funktioniert, die Bude warm macht, und ob dann am Jahresende 3,99 € mehr oder weniger auf der Stromrechnung stehen, das interessiert nicht. Optimierung ist wichtig, man kommt aber irgendwann an einen Punkt, an dem man sich überlegen muss, welche Prioritäten gesetzt werden. Möchte man wirklich bis auf die zweite oder dritte Nachkommastelle optimieren?


    Pufferspeicher sind kontraproduktiv, das ist hinlänglich bekannt, sie können aber in manchen Fällen die Betriebssicherheit verbessern, und das sollte man auch nicht aus den Augen verlieren. Was kostet ein KD Einsatz weil eine WP auf Störung geht?

    Wir kommen momentan in zwei größeren Objekten im Geschosswohnungsbau (KfW irgerndwas) auch nach Auslegung der Fussbodenheizung rechnerisch gut ohne zusätzliche Heizflächen aus.

    Spez. Heizlast bei RT 24°C irgendwo zwischen 30-40W/m², und ausreichend Fußbodenfläche, dann kann das funktionieren. Bei WP versucht man aber die Heizwassertemperatur möglichst niedrig zu wählen, 35/30/24 als Standard wird dann gerne mal niedriger gewählt, zumal die "normalen" Wohnräume damit oftmals klar kommen. Irgendwann muss man dann 20W/m² noch irgendwie hinbiegen, und dann wird´s eng. ;)

    und wir möchten natürlich mit unserer Sole-Wärmepumpe möglichst effizient arbeiten.

    Den Zusammenhang zu FBH Flächen in der Dusche bzw. unter der Badewanne kann ich noch nicht erkennen.


    Wichtiger wäre zu überlegen, wie man die Heizlast im Badezimmer abdecken kann, denn dafür reicht die Fußbodenfläche normalerweise nicht aus, egal ob da noch ein paar Meter Rohr in der Dusche oder unter der Wanne liegen.

    Die für Badezimmer notwendige Soll-Raumtemperatur von 24°C lässt sich mit einer FBH kaum erreichen, man sollte sich also Gedanken darüber machen, wie man zusätzliche Heizflächen in´s Badezimmer bekommt. Wandheizung wäre eine Alternative, oder auch 3-lagige Heizkörper, unter Umständen auch ein Handtuchwärmer.


    In diesem Zusammenhang gilt es auch zu überlegen, ob man nur wegen des Badezimmers die Heizwassertemperatur höher wählt, denn das erschwert den Abgleich der anderen FBH Kreise und verschlechtert die Effizienz der WP. Es kann daher sinnvoll sein, einen Handtuchwärmer mit el. Heizpatrone zu verwenden, die nur aktiviert wird, wenn man duschen oder baden möchte, und es dann etwas wärmer sein soll als "normal".


    Der Planer schuldet 24°C, die man immer irgendwie erreichen kann, aber den Weg dahin könnt Ihr als Auftraggeber beeinflussen. Ich favorisiere die Variante mit einem el. Heizstab, denn damit kann ich mit der gleichen Heizwassertemperatur arbeiten wie in allen anderen Räumen auch, und der Heizstab kommt nur mal während der Übergangszeit zum Einsatz, während die Heizungsanlage an sich noch schläft. Die Stromkosten halten sich dadurch in Grenzen.


    Bei Öl, Gas, Pellets könnte man auch eine andere Strategie fahren, die aber hinsichtlich Gesamtkosten nicht unbedingt günstiger sein muss.

    aber was bringt es mir, wenn sie sich tottaktet sowie die Betriebskosten über die Jahre höher a

    Lass Dich nicht verrückt machen, die Anlage wird sich nicht zu Tode takten. Der Mythos um das Takten eines Wärmeerzeugers stammt noch aus den Zeiten als man völlig überdimensionierte Ölkessel verbaut hat, die im Minutentakt ein- und ausgeschaltet wurden. Da führte der Taktbetrieb zu einer deutlichen Verschlechterung der Effizienz, weil die Dinger während der Startphase eine erhöhte Emission erzeugten (Stabilisierung der Verbrennung etc.). Zudem führte der Taktbetrieb zu einem erhöhten Verschleiß (Elektroden usw.). Das war schlecht für die Umwelt und für den Geldbeutel, aber die Entwicklung ist ja nicht stehen geblieben.


    Hier reden wir über eine WP die passend zur Heizlast ausgelegt wird (nach Deiner Aussage), die über einen Sanftstart verfügt (kein hartes Schalten des Kompressors) und bei der man das Laufverhalten auch über die Regelung beeinflussen kann (Stichwort Mindestlaufzeit, Zwangssperren.....). Ob die nun während der Übergangszeit 20 oder 30 Takte pro Tag hat ist völlig egal, mein Kühlschrank taktet auch, und das seit über 25 Jahren.


    Das soll jetzt kein Plädoyer für die Überdimensionierung von Wärmeerzeugern sein, sondern ist als Hinweis zu verstehen, dass es kein schwarz/weiß gibt, sondern dass man auch mit den Graustufen sehr gut leben kann.


    Wichtig ist, dass die Hydraulik der Anlage passt, dass der WP immer ausreichend Wasser zur Verfügung steht (Mindestdurchfluss), und dass die Regelung und Hydraulik (im Betrieb) optimiert werden. Dann kann die Anlage selbst eine moderate Überdimensionierung verkraften, ohne dass das zu Nachteilen führt.


    Er hat eine Heizlastberechnung durchgeführt.

    Schön, dann vereinbare, dass die Heizlastermittlung nach EN12831 und die Heizflächendimensionierung als Ausdruck mit in die technischen Unterlagen der Anlage kommen, dann hast Du diese wichtigen Zahlen immer griffbereit.

    Das Thema Anlagendokumentation wird in der Praxis gerne mal vernachlässigt, und dann gibt es bestenfalls eine Bedienungsanleitung.

    Ist es eigentlich eine modulierende,


    Die genannte 222-G kann die Heizleistung nicht regeln. WW wird mit 9kW erzeugt, Heizung je nach Modellvariante (5,8kW, 7,5kW, 10,4kW bei B0/W35 Spreizung 5K). Man könnte mal in das Leistungsdiagramm schauen, da liefern die bei B5 oder B10 sicherlich noch mehr Leistung. Es wäre gut denkbar, dass das kleinste Modell ausreicht, zumal wenn die Quelle immer ordentliche Soletemperaturen bereitstellt.


    Es würde mich wundern, wenn die Heizlast überhaupt in den Bereich 6kW oder höher kommt, aber das weiß man ja sobald die Heizlastermittlung vorliegt.

    Eine perfekte Lösung habe ich jetzt nicht, aber vielleicht hilft folgender Vorschlag weiter.

    und hätte kein großes Problem damit, das selbst zu lösen. Nur will ich da nichts unpassendes hinpfuschen, sondern schon das passende Material verwenden (oder verwenden lassen, wenn es nicht selbst lösbar ist). Hauptproblem ist, dass dieses Teil keinen Druck bekommen darf.

    Google mal nach "Bürstendichtung". Die gibt es selbstklebend und mit verschiedenen Bürstenlängen. Evtl. kann man die so ankleben, dass die Bürsten den Spalt verschließen. Ähnliche Dichtungen werden auch gerne mal an Rolläden verwendet. die gibt es als Meterware für wenige Euro, und der Aufwand hält sich auch in Grenzen. Vielleicht ist das einen Versuch wert.


    Ob die Wespen für Schäden an der Dämmung sorgen, das kann ich nicht beantworten.

    Kannst du das bitte begründen

    Weil die Quelle entscheidend für die Effizienz einer WP ist.


    Die Richtwerte für die mögliche Entzugsleistung passen dann, wenn sich der Boden auch genau so verhält, was aber niemand garantieren kann. Eine bessere Quelle sorgt aber für höhere Soletemperaturen, und die wiederum für einen effizienten Betrieb der WP. Folglich würde ich mich lieber bei der Quelle (Bohrung) auf die sichere Seite legen, denn da kann man später kaum mehr etwas ändern. Die WP selbst kann man zur Not austauschen, die Bohrung aber nicht. Da kann man später nur mit weiteren Bohrungen ergänzen.


    Die mögliche Entzugsleistung kann bei 20W/m liegen (Sand, Kies) oder auch bei 100W/m (Grundwasser fließend). Über die Bohrtiefe verteilt findet man mehrere Schichten mit unterschiedlichem Verhalten, so dass ein pauschaler Ansatz, wie beispielsweise 50W/m in meinen Augen nicht zielführend ist. Auch die Rechnung mit 1.800h p.a. passt nicht für jeden Fall. Bevor man nun die Sonde grenzwertig betreibt, der gar zeitweise überlastet, würde ich immer dazu raten, lieber ein paar Meter mehr zu bohren. Das kostet einmalig ein paar Euro, aber die Sonde liefert über Jahrzehnte Energie. Im ersten Betriebsjahr funktioniert jede Sonde, eine gute Sonde liefert aber auch nach 10 oder 20 oder 30 Jahren hohe Soletemperaturen. Deswegen mein Rat, bei der Sonde besser nicht sparen, denn was man da vermurkst, das kann man später durch Optimieren nicht mehr reinholen.

    Könnt ihr mir bitte weiterhelfen, welche Anlagengröße für unsere Voraussetzungen die richtige ist?

    Aus den Angaben lässt sich keine Heizlast abschätzen, aber die 6kW klingen zumindest nicht völlig abwegig. Grundlage für eine Heizungsplanung ist eine Heizlastermittlung nach EN12831, die sollte vorliegen bevor man weiter "plant". Hier kommt auch die KWL mit in´s Spiel, also ob mit oder ohne WRG.


    Für die Dimensionierung des Wärmeerzeugers muss dann noch die WW-Erzeugung mit berücksichtigt werden, zumindest so lange die WP das auch noch erledigen soll.


    Die Bohrtiefe sollte ausreichend sein, je nach Bodenverhältnissen auch üppig. Mangels Infos zu den Bodenverhältnissen kann man das aber noch icht zuverlässig bewerten. Der BT hat also noch Hausaufgaben zu erledigen, bevor man bewerten kann, ob die o.g. WP für den geplanten einsatz geeignet ist.

    Lärmpegelbereich V

    Also 75dB Außenpegel. Da würde ich einen Akustiker mit in´s Boot holen, denn die beiden genannten Wandaufbauten zeigen ein völlig unterschiedliches Verhalten. Die Betrachtung von Rw ist hier in meinen Augen nicht ausreichend, denn man sollte auch die Charakteristik des Lärms (Schienefahrzeuge) genauer unter die Lupe nehmen und mit dem Schalldämmverhalten (Frequenzverlauf) der Wand abgleichen.

    Auch das Thema "Fenster" wird spannend (Typ, Flächen bzw. Flächenanteil).


    Die Variante "KS+WDVS" lässt sich besser optimieren, da man an mehreren Parametern drehen kann.

    Ich schließe mich meinem Vorschreiber an. Haus Nr. 1 käme für mich nicht in Frage, allein schon weil ich mich für so kleine Grundstücke nicht begeistern kann. Begeistern ist das Stichwort, denn letztendlich muss Euch das Haus gefallen.


    Den Dachboden kann man noch ausbauen

    Können kann man fast alles. Ob diese Option genehmigungsfähig ist, oder genehmigungsfähig gemacht werden kann, das sollte man klären. Der finanzielle Aufwand für so einen DG Ausbau kann schon erheblich sein.



    Nachteil: am Garten (Länge 22 m grenzt eine Landstraße).

    Ist die Landstraße überhaupt stark befahren? Schwerlastverkehr?

    Ob hier Lärmschutzmaßnahmen möglich sind, das ist aus der Ferne nicht zu beantworten, da spielen viele Faktoren mit rein (Geländeverlauf, Entfernung Grenze zur Straße usw.).


    Die Küche ist etwas klein, was ich nicht so optimal finde.

    "klein" ist relativ. Evtl. kann man die Küche vergrößern, oder man gewöhnt sich daran, weil man keine "Wohnküche" braucht.



    Und natürlich wäre nicht alles neu,

    Wenn alles neu sein soll, dann muss man neu bauen bzw. einen Neubau kaufen. In meinen Augen sind 30 Jahre sind für ein Haus kein Hindernis, sofern die Substanz gepflegt wurde. Über die Elektroinstallation würde ich mir weniger Gedanken machen, die Installation wird sicherlich den heutigen "normalen" Ansprüchen genügen. Eine Überprüfung ist trotzdem angesagt, Nachrüstung (RCD) sollte einfach möglich sein.

    Wer beispielsweise automatisieren möchte, der muss natürlich aufrüsten.

    Die Heizungs- und Trinkwasserinstallation sollte nach so vielen Jahren mal genauer kontrolliert werden. Wärmeerzeuger, WW-Speicher würde ich genauer unter die Lupe nehmen, die Rohre dürften weniger zum Problem werden. Bei einem Ölkessel könnte ein Austausch bevorstehen. (NT Kessel? Alter?)


    Ich würde auch einen Blick auf die Fenster werfen, und vor allen Dingen auf das Dach.


    Natürlich können sich überall Mängel verstecken (Risse, Feuchtigkeit usw.), aber die o.g. Punkte sind überschaubar. Für mich wäre daher Haus Nr. 2 eine Überlegung wert.

    Pressfitting mit TH Kontur -> getestet und für gut befunden

    Schraub-/Klemmverbinder -> getestet und positiv überrascht

    Steckfitting -> bisher nicht getestet


    Man sollte den Faktor "Kosten" nicht vergessen. Bei einer kompletten Installation ist der Preis für das Rohr zwar wichtig, aber die vielen Verbinder die man benötigt machen sich am Ende richtig bemerkbar. Da macht es dann schon einen Unterschied, ob man 1,- € für einen Pressverbinder bezahlt oder 10,- € für einen Steckfitting (Preise willkürlich gewählt). Man sollte also die Preise sorgfältig vergleichen. Der Zeitvorteil beim Steckverbinder ist überschaubar, mit dem richtigen Werkzeug und etwas Erfahrung sind auch Press- oder Schraub/Klemmverbinder schnell verarbeitet. Wenn man mit spitzer Feder rechnet, sollten Pressverbinder die wirtschaftlichere Variante sein, vielleicht ist diese deswegen so verbreitet.


    Ein weiterer Grund könnte der Einsatzbereich sein, also die Möglichkeit, Leitungen auch "Unterput"z zu verlegen. Ein Blick in´s Datenblatt verrät, für welchen Einsatzzweck die Verbindungen freigegeben sind.


    Ich habe bisher nur ein einziges Mal eine komplette Installation mit schraub-/Klemmverbindern gemacht, das war vor etwa 17 Jahren (bis heute alles dicht), ansonsten wurde immer gepresst. Für Steckverbinder gab es bisher keinen echten Bedarf.