Beiträge von R.B.

    Vorher war da übrigens Ochsenblut drauf.

    Ich weiß ja nicht was Du erwartet hast, aber für einen "alten" Boden und der zuvor vorhandenen Farbe, sieht das noch ziemlich gut aus. Wer weiß schon was da in den Jahrzehnten in das Holz eingedrungen ist, wie oft das Holz schon bearbeitet wurde, bzw. wie das Holz war bevor damals die Farbe drauf kam. Selbst mit neuen Dielen wären Farbunterschiede kaum zu vermeiden, deswegen versucht man ja durch eine etwas dunklere Farbe (Lack, Lasur,......) ein einheitliches Bild zu erreichen.


    Einen wirklich einheitlichen Farbton kannst Du selbst bei ausgewählten (selektierten) Dielen kaum erreichen, das wäre eher die Domäne von einem künstlichen Bodenbelag, oder man versucht ews halt (s.o.) über einen entsprechenden Farbton beim Lackieren.


    Womit wurden nun die Dielen lackiert? Transparent?

    Mäuse könnte ich mir vorstellen, auch wenn der Durchmesser sehr klein ist. Bei den Mäuselöchern in meinem Rasen sieht man aber meist Laufspuren wenn sie frisch sind und benutzt werden.

    Oben war doch von 50m sowie 250-300m die Rede. Wenn ich mich richtig erinnere, dann gab es mal so eine Faustformel, 100/Länge ergibt maximale Datenrate in Mbit/s (oder so ähnlich, das ist jetzt wirklich schon lange her). Könnte natürlich sein, dass man heute solche schmalbrüstigen Treiber verwendet, die bei wenigen kBit/s schon die Flügel strecken.


    Ist aber egal, bei der Datenrate braucht er auf jeden Fall kein CAT-7 und auch kein LWL. IN stark gestörter Umgebung würde ich mir trotzdem genau überlegen, wo ich die Leitung verlege.

    RS485 mit den berühmten 115kBit/s wäre denkbar. Ob das heute noch in Heizkesseln eingesetzt wird? Meine ersten RS485 ISA Karten habe ich um 1990 entwickelt, da war das quasi noch Raketentechnik, aber da hat es sich auch noch gelohnt ISA Karten mit RS232 Schnittstellen zu produzieren.


    Der chieff hat leider noch nichts zum Bussystem geschrieben, sonst könnte man sagen ob das ganz harmlos ist oder in einem (Super)Gau endet. Bei den Maschinen die ich die letzten Jahre zwischen den Fingern hatte war RS485 kein Thema mehr, deswegen habe ich wohl zu schnell an Ethernet gedacht.

    Nun, die Datenrate ist jetzt nicht wesentlich maßgeblich, da die Heizungssteuerung kein Massen an Daten intern produziert bzw. verwertet.

    Die Anzahl der Daten ist nicht unbedingt der Knackpunkt. Man kann auch 2 Bytes mit 10GBit/s verschicken. Bei einem geringen Datenaufkommen wäre es natürlich sinnvoll die Datenrate zu reduzieren, mit Ausnahme von drahtlosen Endgeräten die man auf max. Stromsparen optimieren muss. Da versucht man die Daten in einem kurzen Zeitfenster loszuwerden damit das Teil wieder schlafen kann.

    Ein schlechter Installateur ist noch immer ein guter Elektriker... :lach:

    Ich wusste gar nicht, dass Du ein schlechter Installateur bist. :D



    A)

    Meine ersten Bedenken waren, auf die Länge der Kommunikationsleitung bei 250-300m ist die Gefahr hoch, das sich Fremdströme einspeisen. (Fachbegriffe müssen nicht korrekt sein meinerseits)

    Elektriker sagt, Naja, möglich, aber er macht kein LWL weil fehlendes Werkzeug. ect ect. Kunde informiert und auf das CAT7 geeinigt...

    (Kann mir das jemand so bestätigen?, vielleicht erläutern bzw. erklären, das ich später nochmal habe wenn der Fall wieder eintritt.)

    Es gibt Bussysteme bei denen eine Leitungslänge von 200 oder 300m zulässig ist. Ob das am Ende tatsächlich zuverlässig funktioniert, das steht auf einem anderen Blatt. Die Einkopplung von "Störungen" auf Datenleitungen ist nicht ungewöhnlich, aber ob dies auch Auswirkungen auf den Datentransport selbst hat, da sind wir wieder bei dem anderen Blatt.


    Ausgedehnte Datennetze sind immer kritisch zu betrachten, und wenn sie dann noch von Gebäude zu Gebäude geführt werden sind zusätzliche Schutzmaßnahmen sinnvoll. In Industriebetrieben mit schweren Maschinen kann man an einer INbetriebnahme verzweifeln, und manchmal muss man sich dann auch abseits von Normen und Regeln bewegen. Ich hatte vor vielen Jahren so einen Fall, da wurden viele Maschinen zu einer Fertigungsstraße verheiratet, die am Ende ca. 130m lang war. Da konnte es schon mal passieren, dass der Steuerrechner an einem Ende einen Befehl auf die Reise geschickt hat, und der nie am Ende ankam.




    Alles andere wurde weitestgehend mit NYM Kabel angeschlossen. (Obwohl wieder expizit auf dem Steuerungen steht, das NUR Flexible Drähte verwendet werden dürfen. ERGO-Ölflex

    Irgendwie gehören auch Elektriker zur Berufsgruppe der kreativen Künstler. :lach:



    Seit wann braucht man für die Kesselerdung einen Erdspies?

    :haue:


    Keine Ahnung was sich der Eli dabei gedacht hat. Als neuen Erdungspunkt für das Rohrnetz? Vielleicht möchte er auch nur mal seine neue Hilti ausprobieren und ein Loch in die Bopla bohren.

    Aus der Ferne gibt das ein munteres Rätselraten.

    Ich habe verschiedenes gelesen. Einerseits, dass es nachdunkelt, wenn man Teppich drauf hat, andererseits, dass es durch Sonne dunkelt, was stimmt denn?

    Helles Naturholz dunkelt durch UV Strahlung (Sonnenlicht) nach. Das kann man auch künstlich herbeiführen (UV Lampen, Restaurator fragen). Sehr dunkle Hölzer werden eher etwas heller/grau. Wie stark der Effekt ist, das hängt auch davon ab wie die Oberfläche behandelt wurde.


    Wodurch der Streifen auf Deinem Boden entstanden ist, da wäre ich bei Alfons, evtl. stand früher an der Wand irgendein Möbelstück. Vielleicht wurden die Dielen früher auch nur mal teilweise behandelt, weil Möbel im Weg waren, es gab Laufspuren die durch das Abschleifen nicht restlos entfernt wurden, oder in der Nähe von Fenstern sieht man das auch öfter mal, weil die Sonne immer nur auf einen Teilbereich des Bodens trifft.

    "WARUM sollte das nicht gehen?", mir mit der Frage im Forum etwas mehr erhofft hatte als: "nö".

    Ich setzt mal voraus, dass die Funktionsweise eine Niederdruckarmatur bekannt ist, genauer gesagt auch die Unterschiede zu einer Hochdruckarmatur. Dann sollte an sich klar sein, dass ein einfacher Umbau schlichtweg unmöglich ist, dazu müsste man ein externes Magnetventil verbauen und den Volumenstrom in den Anschlüssen der Armatur überwachen, Ausdehnung berücksichtigen, und das alles abseits jeglicher "Zulassung". Der Nutzen rechtfertigt den Aufwand nicht.


    Kaufe eine passende Armatur oder ersetze den Boiler. Ein einfacher druckfester DLE kostet irgendwas um die 100,- bis 150,- €, je nach Stromversorgung liefert der aber nur in etwa 2 Liter/Min. Kann man den Stromanschluss nicht verstärken und reicht der Volumenstrom nicht aus, dann verwendet man halt einen kleinen druckfesten Boiler (typ. um die 5-10Liter), oder halt eine passende Niederdruckarmatur, die man sicherlich auch in der gleichen Preisklasse oder günstiger kaufen kann. Bei Verwendung eines druckfesten Kleinspeichers sind die entsprechenden Sicherheitsbestimmungen zu beachten (Sicherheitsventil etc.), das sollte an sich ausführlich in der Montageanleitung stehen.


    Aus wirtschaftlicher Sicht wäre der Einsatz einer Niederdruckarmatur die beste Lösung, das wird günstiger und sicherer als jede Bastelei.

    An zweiter Stelle käme der el. DLE und an dritter Stelle ein druckfester Kleinspeicher.

    Die Fenster sind noch nicht 100prozentig nach außen abgedichtet.

    Was verstehtst Du unter "nicht 100prozentig"? Wie wurde abgedichtet?

    Gibt´s Detailinfos zu den Fenstern und Wandaufbau?


    Montageschaum würde ich auf jeden Fall schützen, denn Sonne, Regen Schnee, setzen diesem Schaum heftig zu. Bis zum Frühjahr wird der ungeschützt entsprechend verwittert und bröselig sein.


    Dämmen und Verputzen kann man auch im November, ABER die Frage ist, ob man ein passendes Zeitfenster erwischt. Ein paar Stunden oder 1 Tag reichen dafür ja nicht aus, und eine längere Wärmephase mit passenden Umgebungsbedingungen ergibt sich zum Jahresende hin immer seltener. Ich würde mich hier auf die Firma verlassen, die können das besser einschätzen, wobei ich mir nur schwer vorstellen kann, dass bei Auftragsvergabe "heute" bis November mit den Arbeiten begonnen wird. Die Jahresendrallye ist schon in vollem Gange.


    Falls die Arbeiten in diesem Jahr nicht mehr ausgeführt werden können, dann besorge Dir ein paar Hygrometer und beobachte regelmäßig die Raumtemperatur und rel. Luftfeuchtigkeit. Dann kannst Du mit Heizen und Lüften gegensteuern. Das wäre nicht das erste Haus bei dem die Fenster ausgetauscht werden und die Fassadendämmung erst mit vielen Monaten Verspätung angebracht wird. So lange man das Risiko kennt und sein Nutzerverhalten darauf einstellt, ist das verbleibende Restrisiko gering.



    im Beitrag #55 habe ich beschrieben wie ich es gemacht habe. Das erforderte zwar etwas mehr Aufmerksamkeit, aber an sich ist das kein unlösbares Problem.

    LNB Tausch wird etwas schwieriger.Da die Schüssel auf dem Dach ist.

    Und es regnet durchgehend

    Bei einer Fehlersuche in einer Signalkette ist es halt von Vorteil, wenn man mit der Signalquelle beginnt. Da wäre in Deinem Fall zuerst die Antenne (Ausrichtung) dann LNB, danach die Steckverbinder, und schließlich die Leitungen hinunter zum Switch.


    Wie oben schon einmal geschrieben wurde, könnte man den Switch testweise auch umgehen und den receiver mit einer Kupplung direkt mit dem LNB verbinden (Leitung HH, High Band, Horizontal). Das hilft aber auch nicht weiter wenn der Teil der Signalkette davor (Ausrichtung, LNB, Koaxkabel mit Steckern) schon grenzwertig ist, schließlich spart man sich dadurch dann "nur" die Signaldämpfung des Switch.


    Einen (el.) Defekt am LNB halte ich für weniger wahrscheinlich, in solchen Fällen fällt ein LNB typischerweise komplett aus. Es kann aber passieren, dass Feuchtigkeit in die F-Buchse eindringt und dort kommt es dann zu einer Oxidation am Innenleiter des Koaxkabels (oder der F-Buchse selbst). Folglich hat man einen erhöhten Widerstand, was den Signalpegel reduziert.


    Für wahrscheinlicher halte ich jedoch eine "Schönwetter"Ausrichtung der Antenne. Keine Ahnung wie diese damals aufgebaut und ausgerichtet wurde, es würde mich aber nicht wundern, wenn diese einfach mal so Pi x Daumen ausgerichtet wurde, und siehe da, Bild ist da, alles ist OK.

    Ich schau mal ob ich das noch finde. Ist schon 5 Jahre her. Funktioniert hat das auf jeden Fall, die Einhausung steht heute noch. Ob a.R.d.T ? Das spielte für die Anwendung zwar keine Rolle, aber ich gehe mal daovn aus, dass der Trockenbauer mich nicht auf den Arm nehmen wollte.

    Womit verschraubt? Zu wenig Gefühl beim Einschrauben?

    Ich habe GIX Typ G (5,5x38) verwendet, gab´s im Baumarkt mit dem Biber und die wollte ich unbedingt mal ausprobieren. Mit ein bisschen Gefühl und wenig Drehmoment gingen die gut zu verschrauben. Man muss halt etwas vorsichtiger sein als beim Verschrauben in eine HoLz oder Metall UK.


    Vielleicht hat sarkas noch eine Idee.

    die Sender die Horizontal sind

    also hohe Speisespannung (ca. 18V anstatt ca. 13-14V für vertikal). Hat es vorher funktioniert und es wurde nichts verändert, dann gibt es evtl. ein Problem mit der Polarisationsumschaltung. Ist die Umschaltspannung am LNB zu niedrig, dann findet der receiver auf dieser Frequenz natürlich keinen Sender.

    Nachdem das Problem wohl an allen Empfangsstellen auftritt, kann der receiver nicht die Ursache sein. Verbleiben Switch, Zuleitungen zum LNB oder der LNB selbst. Denkbar wäre beispielsweise (s.o.) Feuchtigkeit in den F-Steckern am LNB.


    Hast Du schon einmal ausprobiert was passiert, wenn alle receiver den gleichen Sender (horizontal) empfangen wollen? Das hatte ich oben schon einmal vorgeschlagen.


    Seltsam ist,das es mal geht und mal ganz weg ist.

    ohne dass an einer anderen Empfangsstelle gespielt (umgeschaltet) wird? Wetterabhängig?

    Woher kommt dann der Hinweis aus der Anleitung?

    VDE0620.

    Es handelt sich dabei um Pflichtangaben die entweder auf dem Produkt selbst, oder in der "Bedienungs"anleitung aufgeführt werden müssen. Genau so wie Angaben, dass man das Produkt nicht abgedeckt betreiben darf.


    Brandgefahr besteht bei solchen Produkten immer bei unsachgemäßem Betrieb. Wer also das Produkt unsachgemäß betreibt, der kann sich nicht auf die Produkthaftung des Herstellers verlassen. s. BGH Az. VI ZR 1/12 vom 05.02.2013

    Andererseits muss sich der Kunde darauf verlassen können, dass das Produkt bei bestimmungsgemäßem Betrieb auch sicher ist. Ein Produkt muss also die gem. technischer Unterlagen und Daten zugesicherten Produkteigenschaften aufweisen. Hier lohnt auch ein Blick in die Konformitätserklärung, in der sowohl die Richtlinien als auch die angewandten Normen zu finden sind (sein sollten).

    Man könnte jetzt noch darüber diskutieren, ob ein ortsveränderliches Betriebsmittel, hier Mehrfachsteckdosenleiste, als Ersatz für eine unzureichende ortsfeste Installation verwendet werden darf. Das war einmal in der VDE0620 eindeutig geregelt, doch dieses Kapitel wurde vor ca. 20 Jahren gestrichen. Ob es in den letzten Jahren Ersatz für diese Formulierung bzw. Anforderung gab, das weiß ich jetzt nicht. Meiner Meinung nach sagt bereits die Zuordnung als "ortsveränderliches Betriebsmittel" alles aus, aber da gibt es auch Argumente die dem widersprechen. In anderen Ländern ist das zumindest teilweise besser geregelt.


    Aus technischer Sicht sehe ich erst einmal kein Argument das einen Betrieb der Spülmaschine an dieser Mehrfachsteckdosenleiste verbieten würde. Sie ist für 16A spezifiziert und die Anschlussleistung der Spülmaschine liegt deutlich darunter. Fraglich ist für mich, ob ein bestimmungsgemäßer Betrieb vorliegt, wenn die Steckdosenleiste als Ersatz für eine feste Installation verwendet wird, und das noch in einem "versteckten" Bereich in dem man nicht so einfach überprüfen kann, ob sich schon Feuchtigkeit oder Staub auf/in der Steckdosenleiste befindet (ist ja nur IP20). Bei einem Einsatzort "Innenräume" gehe ich bei ortsveränderlichen Betriebsmitteln davon aus, dass diese so platziert werden, dass man sie jederzeit nutzen kann und im Griff/Blick hat.


    und die Einbauanleitungen der Hersteller schreiben übereinstimmend dass die Steckdose links oder rechts neben der Spülmaschine zu sitzen hat,

    Da muss ich widersprechen. Nicht alle Hersteller stellen diese Forderung, auch wenn sie sinnvoll ist. Manchmal findet sich das gar nicht oder auch nur versteckt in den Montageanleitungen, beispielsweise wenn nach jedem Spülprogramm der Stecker gezogen werden soll (was in der Praxis kaum anzutreffen sein dürfte, aber die sichern sich gegen alles mögliche ab).


    Die Frage, ob der Küchenmonteur hier mangelhaft geleistet hat, könnte durchaus interessant werden. Ich würde die Steckdose verlegen lassen, das geht durchaus auch Aufputz, und man sollte auf der sicheren Seite sein.

    D.h. wir haben höchstens etwas Belastung abbekommen, als das eventuell noch nicht gänzlich getrocknet war

    theoretisch bestand die Gefahr, der Kram ist aber hochreaktiv, so dass die Isocyanate sehr schnell gebunden werden. Du kannst ja dabei zuschauen wie schnell der Schaum entsteht, das dauert nur wenigen Minuten dann ist schon der größte Teil gebunden. Ist dann die Reaktion erst einmal abgeschlossen, der Schaum also ausgehärtet, dann ist das Thema durch.


    Ich würde jetzt meine Nase nicht in den frischen Schaum stecken, aber sobald sich die Haut gebildet hat, ist das meiste schon erledigt.


    Die Wahrscheinlichkeit, dass Du irgendeine nachweisbare Belastung abbekommen hast, geht gegen Null. Ich setze dabei voraus, dass Du nicht doch Deine Nase in den frischen Schaum gesteckt hast.


    Kritischer ist das in Fabriken in denen solche Blöcke bzw. Platten in riesigen Mengen hergestellt werden. Da wird im Sekundentakt mehr Schaum produziert als bei Dir für alle Fenster und Türen benötigt wurde. Dementsprechend wird auch mit (teilweise gefährlichen) Chemikalien in großen Mengen hantiert. Deswegen sind auch die TRGS etc. sinnvoll, zum Schutz der Arbeitnehmer. Das solltest Du aber nicht auf das bisschen Schaum übertragen der bei Dir zum Einsatz kam.

    dass das bis zur vollständigen Austrocknung giftig ausdünstet.

    Keine Ahung was für Schaum bei Dir verwendet wurde. Bei typ. Montageschaun dauert das wenige Stunden, je nach Umgebungsbedingungen (Temperatur, Feuchtigkeit). Eine Gefahr besteht vor allen Dingen während der Verarbeitung in geschlossenen Räumen.


    siehe Verarbeitungsanleitung, Sicherheitsdatenblatt

    OK. Dann kann man das einordnen. Bei mehreren Lieferstellen kalkulieren die Händler normalerweise einen Aufschlag, deswegen hatte ich gefragt.

    Der Heizölpreis hält sich wacker auf (relativ) hohem Niveau, bei kleineren Mengen (2.000 Liter) lag heute das beste Angebot bei 126,10 + MwSt. also ziemlich genau 1,50 €/Liter.

    Gasöl liegt bei 991,- USD/to, Rohöl (Brent) bei 89, 30USD/barrel und WTI bei 81,13 USD/barrel. Der Euro bei 0,975 USD.


    Die Nachfrage nach Heizöl ist hoch, die letzten Tage waren doch schon etwas kälter, das hat die Nachfrage wohl angeheizt. Ein Fahrer meinte vorhin, er steht momentan stundenlang in der Raffinerie bis er mal beladen wird, eine lange Schlange an LKW und jeder möchte seinen Tank füllen. Das hätte er so noch nicht erlebt.


    Ich werde noch ein bisschen abwarten, noch reicht mein Vorrat.

    Ist das eine einfache goldene Regel, die Hans und Franz durchführen können oder braucht es dazu mehr.

    Die 100W/m² hat schon mein Opa verwendet, und in Badezimmern einfach mal 200W/m². Wenn es nicht warm genug wurde, dann hat man einfach die Kesseltemperatur hoch gedreht. Ob 60° oder 70°, das hat niemanden interessiert. Kessel unter 20kW wurden sowieso nicht eingebaut, in EFH waren es auch gerne mal 30kW. Damals hat der Liter Heizöl auch nur 9Pfg. gekostet. Mit Heizlastermittlung hat das nicht viel zu tun.


    Man kann die Heizlast auch grob über den Jahresverbrauch abschätzen, oder über die Hülle und deren U-Werte.


    Für eine Dimensionierung und Optimierung braucht es aber ein bisschen mehr, und da kommt die EN12831 in´s Spiel mit einer raumweisen Berechnung usw.

    Beim stöbern finde ich immer wieder GRZ von 0,3/0,35.

    oder 0,4 oder gar 0,5 oder.... die Gemeinden legen das unterschiedlich fest. Bei uns ist das Ziel möglichst wenig Fläche zu versiegeln, dafür sind die Grundstück normalerweise auch etwas größer. In Ortsgebieten mit kleineren Grundstücken ist die GRZ dann meist etwas höher. Eine sinnvolle Bebaubarkeit ist aber immer gewährleistet. Eine geringfügige Überschreitung ist auch möglich. Es macht auch einen Unterschied wie bebaut wird. Eine Villa mit 300m² Grundfläche auf 400m² Grundstück, da gibt´s zu Recht die Rote Karte.


    >> ~160k eur Grundstück (200eur/qm)

    Keine Ahnung ob man zu diesem Preis in der gewünschten Region ein Baugrundstück bekommt. Bei uns wäre das möglich, 20-25km weiter hätte man damit keine Chance.

    Achtung, Bodenrichtwerte sind, wie der Name schon sagt, "Richtwerte". Die hinken der Marktentwicklung bereits bei Veröffentlichung hinterher, gerade in so verrückten Zeiten wie den letzten 2-3 Jahren.


    1700 eur/qm Wohnfläche

    Bauweise? Ich glaube nicht, dass man aktuell 100m² Wohnfläche für 170T€ bauen kann, andererseits wenn man abseits der typischen Bauweise plant, und viel vereinfacht, dann könnte das vielleicht sogar machbar sein. Es spielt auch eine Rolle wo man baut, die regionalen Baukosten sind höchst unterschiedlich. Du siehst, es ist sehr schwierig mit pauschalen Werten zu rechnen, also nur als wirklich grobe Abschätzung nutzen.

    mit der Begründung der Servicevorteile und Ersatzteilhaltung.

    Wer hat denn heute noch ein umfangreiches Ersatzteillager mit herstellerspezifischen Teilen? Da habe ich im Keller mehr Ersatzteile liegen als so mancher Heizungsbauer im Umkreis.

    Standardteile, JA, damit man so eine Kiste notdürftig wieder in Betrieb nehmen kann, aber alles andere wird doch bestellt oder gleich beim GH abgeholt. Das ist auch verständlich, schließlich kann man nicht für alle Hersteller und Kesseltypen alle möglichen Ersatzteile in´s Lager legen, da liegt dann ja auch eine Menge Kapital.


    Ein Wartungsauftrag muss ja nicht über Nacht abgearbeitet werden, da weiß man doch was einem üblicherweise erwartet und kann die Teile vorher holen (Düsen, Dichtungen etc.). Wenn dann mal eine Dichtung übrig bleibt dann ist das auch kein Beinbruch. Ein umfangreiches eigenes Lager ist also nur bedingt von Vorteil.


    Wartungsaufträge sind halt oft undankbare Jobs. Einerseits soll es nicht zu teuer werden, andererseits weiß man nicht was einem erwartet und wie lange man beschäftigt sein wird. Kennt man den Kunden und seine Anlage dann ist das natürlich von Vorteil.

    Daher ist es sicher nicht verkehrt, sich Gedanken zu machen, was man haben will.

    Das sehe ich ja auch so, nur diese "Anforderungen" sind in 2 oder 3 Sätzen formuliert, dafür braucht man keinen Grundriss oder Überlegungen wie man eine Trennwand durch eine Schrankwand ersetzen kann.

    Ein Haus mit 10m x 10m und angebauter Garage geben doch schon mal grob die Größenordnung vor. Wer weiß, vielleicht muss die Garage später an eine andere Hauswand gesetzt werden, weil man sich dem Grundstück anpassen muss.

    Natürlich kann man sich jetzt schon in Details vertiefen, doch die landen später sehr wahrscheinlich im Mülleimer, oder sie stehen einer Umsetzung auf einem bestimmten Grundstück im Wege (schränken also die ohnehin knappe Auswahl noch weiter ein).


    Besser finde ich, wenn man für alle Möglichkeiten offen bleibt und zuerst einmal entscheidet, wo man bauen möchte, und dann ein Grundstück sucht.


    Man weiß doch anhand der o.g. Daten, wie groß in etwa das Grundstück sein sollte. (160m² Bebauung auf 200m² Grundstück wird wohl nichts, also muss es größer sein). Dann interessiert doch die Region, Lage, Infrastruktur etc. und letztendlich auch der Preis. Da wird es schon schwierig genug ein geeignetes Grundstück zu finden, so dass man sich nicht noch weitere Einränkungen einhandeln sollte.

    Ich würde unten verschließen und oben eine Blechabdeckung mit etwas Abstand setzen. Damit bist Du auf der sicheren Seite, falls doch etwas Feuchtigkeit im Schornstein sein sollte.

    An sich eine Frage für den Schorni, der sollte auch jemanden in seinem Bezirk kennen der so etwas machen kann. Klempner, Dachdecker, würde ich jetzt hier bei uns fragen.

    Wenn man das z.b hinter einen Schrank kleben würde Richtung der Wand wo das Geräusch herkommt und das über die komplette Wand. Könnte das das Geräusch reduzieren?

    Wie Wolfgang bereits geschrieben hat, kann man sich die Mühe sparen.


    Vorausgesetzt man kann den Verlauf der Rohre einigermaßen rekonstruieren, dann könnte man eine Wand (GKP o.ä.) davor setzen. Der Schall breitet sich aber über die komplette Wandfläche aus, bei einem Altbau sehr wahrscheinlich auch über Boden und Decke, so dass die Wirkung einer Vorsatzschale eingeschränkt wird. Bildlich gesprochen, ein Teil des Schalls kann quasi das Hindernis umgehen.


    Zuerst aber die Ursache lokalisieren, dann kann man sich Gedanken darüber machen, wie man das Problem lösen kann. Wichtig zu wissen, man darf in einer Mietwohnung nicht so einfach schalten und walten wie man möchte, manche Veränderungen muss man erst mit dem Vermieter abklären.


    Du schreibst beispielsweise, dass Du in der Wand ein Heizungsrohr vermutest. Dieses rauscht aber unabhängig davon, ob der Heizkörper in diesem Raum abgedreht ist. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass darüber mehrere Heizkörper versorgt werden (oder EInrohrsystem?). Du kannst somit das Geräusch selbst nicht beeinflussen. Hier wäre dann der Vermieter gefragt wenn dadurch die Nachtruhe (Grenzwerte s.o.) gestört wird. Evtl. lässt sich der Volumenstrom in diesem Rohr reduzieren (regelbare Pumpe, Abgleich) oder halt während der Nacht ganz abschalten.


    d.h. zuerst muss geklärt werden, ob hier der zulässige Grenzwert überschritten wird. Wenn ja, dann muss man die Ursache ergründen (Heizungsrohr, Verlauf, angeschlossene Heizflächen etc.). Danach kann man sich Gedanken darüber machen, wie das Problem beseitigt wird.

    Eine Art Erstberatung ist sicherlich denkbar, aber welche Flausen soll er Dir austreiben? Das wäre doch genau so als wenn man zum Arzt gehen würde und sagt "unterhalten wir uns mal über Erkältungskrankheiten" oder beim Anwalt "informieren sie mich mal über Strafrecht", und das alles anhand eines theoretischen Szenarios. Das wird wohl die teuerste Vorlesung in Medizin oder Strafrecht die man sich vorstellen kann.


    Um es kurz zu machen, so wirst Du weder Architekt noch Arzt noch Anwalt. Nach meiner Erfahrung ergibt so eine "Erstberatung" nur dann SInn, wenn man mit einem konkreten Problem dort aufschlägt, und selbst da kann das Ergebnis noch enttäuschen, beispielsweise wenn das Problem so komplex ist, dass man es in einer Erstberatung nur grob anschneiden aber nicht in allen Details erklären kann. Ich habe da schon Lehrgeld bezahlt und war nach der Beratung auch nicht schlauer als zuvor.


    Dann gestaltet sich die Suche nach einem Grundstück vielleicht etwas einfacher.

    Ich wage mal zu behaupten, dass man aktuell froh sein kann wenn man überhaupt ein Grundstück findet. Wenn man sich für eine Region festlegt, dann muss man schauen was der Markt so bietet.


    An Deiner Stelle würde ich mich erst einmal auf die Suche nach einem Grundstück machen (Lage, Ausrichtung, Bebaubarkeit usw.). Deine Vorstellungen vom eigenen Haus sind in ein paar Sätzen formuliert, ob und wie man das umsetzen kann, das sieht man dann. Gehst Du mit einer konkreten Hausplanung auf Grundstückssuche, dann suchst Du vermutlich noch in 10 Jahren nach einem geeigneten Grundstück.


    Also,

    1. Finanzplanung/Budget abstecken

    2. Grundstück suchen

    3. Haus planen

    4. Haus bauen

    5. Einziehen und wohlfühlen.


    Punkt 3. vor Pkt. 2 abzuarbeiten ist wenig sinnvoll. Natürlich kann man theoretisch "planen" was man will, wenn man das als Hobby betreiben möchte, kein Problem. Allgemeine Infos gab es ja auch schon in diesem thread.