Beiträge von R.B.

    da es aber in etwa 12 cm sind haben wir uns dann dagegen entschieden.

    Der Fensterflügel sollten großzügig über die Arbeitsplatte schwenken, sonst musst Du bei jedem Öffnen zuerst alles abräumen. Die 12cm könnte man über eine Rahmenverbreiterung ausgleichen, dann ein Unterlicht, und darüber dann "kleine" Fensterflügel. Wenn die beispielsweise in 20-30cm Höhe über die Arbeitsplatte schwenken, dann kann man auch einmal ein Trinkglas auf der Platte stehen lassen, und trotzdem das Fenster öffnen. Wenn der Fensterflügel nur knapp über die Arbeitsplatte schwenkt, dann musst Du selbst einen Löffen oder eine Gabel wegräumen, von Trinkgläsern oder gar Schüsseln oder Töpfen ganz zu schweigen.

    Wieviele cm fehlen denn?


    Sinnvoll wäre ein Unterlicht, damit der Fensterflügel nicht direkt über die Arbeitsplatte schwenkt. Meine Glaskugel sagt, das bestehende Fenster abzuändern wird teurer als ein neues Fenster, da die Änderung überwiegend in Handarbeit erfolgt, während das neue Fenster fast komplett maschinell gefertigt wird.

    Wenn dem so ist hat unser Fenster oben Rolladenkästen dran, der Strom dafür ist allerdings in der Wand.

    Evtl. lässt sich die Leitung im Rolladenkasten abklemmen, und wenn man das neue Fenster vom gleichen Hersteller (Profil) bekommt, dann kann man den vorhandenen Rolladenkasten mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder drauf setzen. Da gibt es einige Möglichkeiten, aber was in Deinem Fall machbar ist, das sagt mir meine Glaskugel nicht. Am besten soll sich das jemand vor Ort anschauen.

    Ergänzend zu den obigen Rückfragen:

    Es handelt sich um eine Außenwand.

    d.h die auf dem Bild gezeigte "linke" Wand ist eine Innenwand? Oder reden wir über eine Hausecke und beide Seiten sind Außenwände?

    Wann wurde der Raum zuletzt renoviert? (Farbe gestrichen) und wie ist der Wand-/Deckenaufbau? Wann sind Dir die Flecken aufgefallen (Zeitrahmen, jahrsezeitliche Zuordnung)?

    Wurden vor dem Neuantstrich die Bereiche mit irgendwas behandelt? evtl. gegen Schimmel o.ä.?


    Die Flecken scheinen wahllos im "kalten" Wandbereich (Übergang zur Decke) verteilt, an den Rändern nicht scharf abgegrenzt, es zeigt sich jedoch ein Farbverlauf vom "Kern" (Mitte) nach außen, von dunkelgrau nach hellgrau.


    Eine Temperaturmessung der Oberflächen dürfte bei den aktuellen Wetterbedingungen schwierig sein, eine Messung der Oberflächenfeuchte könnte funktionieren, ich würde aber nicht ausschließen, dass der Bereich bereits wieder abtrocknet. Ein Durchschlagen aus dem Untergrund ist unwahrscheinlich, zumindest so lange der Bereich nicht zuvor mit irgendwelchen Mitteln behandelt wurde. Bakterien und Schimmelpilze sind ebenso unwahrscheinlich (Fom, Farbe), letzteres wurde anscheinend durch Analyse bereits ausgeschlossen.


    Die Ursache lässt sich noch nicht eindeutig erkennen, vielleicht hat Alfons Fischer noch einen Vorschlag. Ich schließe mich eric an, der Vorschlag könnte in die richtige Richtung deuten. Hausstaub, Rußpartikel o.ä. Luftbestandteile haben sich durch Kondensation in dem Bereich niedergeschlagen. Eni Belag dürfte bei dem gezeigten Ausmaß nur schwer zu erkennen sein, vielleicht so eine Art "Wischprobe" durchführen, und schauen ob sich der Belag dabei "verschmiert" oder rückstandslos entfernen lässt.

    So lange der TE keine weiteren Infos liefert, gibt's von mir keine Empfehlung, sonst baut er vielleicht noch ein Trampolin anstatt einer Terrasse.



    widersinnig , weil die dielenbefestigung deutlich kompliziert wird.

    Da hast Du natürlich Recht. Mir ging es um die möglichen Materialien und Materialunterschiede die ich aufzeigen wollte, weniger um die praktische Tauglichkeit.


    wird 30x50/30x60/40x60

    Das sollte an sich das Ziel sein, wie ich oben schon geschrieben habe. Deswegen habe ich auch mögliche Rahmenbedingungen genannt unter denen das funktionieren könnte. Das hilft aber nicht wenn die Terrasse des TE völlig anders aufgebaut ist, und er möchte das Problem ja möglichst "einfach" lösen.

    Offensichtlich habe ich mir das ganze zu einfach vorgestellt.

    An sich ist es nicht kompliziert, aber wenn Du kaum Informationen lieferst, kann man auch nicht viel dazu schreiben. Sicher ist, man kann die Holzbalken durch Aluprofile ersetzen, daran wird Dein Vorhaben also nicht scheitern. Die Frage ist nur, wie man hier dimensioniert und optimiert, und da bist Du gefordert, die notwendigen Infos zu liefern.

    Überlege einmal, wieviele Meter Profile Du verarbeiten möchtest, und dann wirst Du schnell feststellen, dass es einen Unterschied macht, ob der lfm 10-20,- € kostet, oder 50,- € oder gar 80,- €. Da kommen am Ende einige Euro zusammen die man sparen kann. Da reden wir schnell über dreistellige Beträge wenn es sich nicht gerade um eine Mini-Terrasse handelt. Spielt Geld keine Rolle dann kannst Du das natürlich ignorieren.

    Wie gesagt, es gibt einen einfachen Weg, der wird vermutlich teuer, oder man investiert etwas Zeit und Geld, hat aber am Ende die bessere und günstigere Lösung. Ohne Details Deiner Terrasse zu kennen, kann man aus der Ferne nur raten. Ich würde mir an Deiner Stelle noch überlegen, ob man die Auflager so anpassen kann, dass man mit einer einfachen/günstigen Alu-Konstruktion (Standard 08/15) arbeiten kann. Dann landest Du vielleicht bei einem Achsabstand von 50cm und alle 100cm musst Du ein Auflager vorsehen. (Zahlen frei aus dem Bauch heraus, nicht verifiziert). Dafür kannst Du dann kostengünstige Profile 30/50 oder 40/60 kaufen anstatt die sehr wahrscheinlich überdimensionierten Profile die ich oben genannt habe. Der evtl. notwendige Mehraufwand bei den Auflagern könnte sich am Ende bezahlt machen, denn die großen Alu-Vierkantprofile (100x100 o.ä.) sind richtig teuer. Die verwendet man üblicherweise als Stützen aber nicht als Träger. Schau doch mal bei den Anbietern solcher Unterkonstruktionen, auf deren Seiten findet man oft auch Angaben zur Dimensionierung. Dann kriegst Du schon einmal ein Gefühl dafür, was möglich ist. Ob das zu Deiner Terrasse passt? Das wäre zu überprüfen, oder man macht die Terrasse passend.


    Wie schon geschrieben, kann man bei Alu den Querschnitt gegenüber Holz reduzieren Noch schlanker würde eine Konstruktion aus Stahlprofilen. Wie weit man in Deinem Fall reduzieren kann, das steht in den Sternen, denn dafür braucht es mehr Informationen.

    Der TE war ja sparsam mit Infos. Vielleicht spannen die 100x100 über 2 oder 3m, oder es sind 60cm und man hat die 100x100 halt genommen weil die gerade irgendwo in der Ecke lagen. :haue:


    Da fällt es mir schwer eine pauschale Empfehlung abzugeben. Falls die 100x100 schon ausgereizt sind, dann halte ich 30x50x2 für zu knapp. Es würde mich wundern wenn die beim Nachrechnen doch funktionieren würden. Aber wenn man 10cm Durchbiegung zulässt, dann klappt es vielleicht ;)

    Dem schließe ich mich jetzt nicht an, denn wenn ich das so grob überschlage, dann muss ich da ein Fragezeichen machen. 30x50 Alu anstatt 70x70 Holz, da wäre ich noch dabei, aber als Ersatz für 100x100?. Es würde mich aber nicht wundern, wenn die Holzbalken 100x100 schon überdimensioniert waren, mangels Infos kann man da nur raten. Deswegen meine Empfehlung, mal genauer zu rechnen, denn damit könnte man einiges an Geld sparen.

    Na ja, wenn Du nicht rechnen oder optimieren möchtest, dann nimm einfach die gleichen Abmessungen bei 4mm Wandstärke, damit bist Du auf der sicheren Seite. Aber nicht erschrecken wenn Du die Preise siehst. Da reden wir schnell mal über 50-80,- €/lfm (ohne jetzt nachgeschaut zu haben, was der Markt momentan so her gibt).


    Ich würde einen anderen Weg gehen, denn mit Aluprofilen kann man schlanker konstruieren. Pi x Daumen kannst Du dann ein 100x100 durch sagen wir mal 80x80 oder gar 70 x 70 ersetzen, oder man nutzt anstatt einem Quadratprofil ein Rechteckprofil, oder anstatt einem einfachen Rohr ein richtiges "Profil" (mit Streben etc.). Unnötig zu erwähnen, dass man dadurch auch Geld spart. Evtl. kann man auch die Spannweiten reduzieren und dadurch noch mehr Material sparen, und dann reichen evtl. auch "kleine" und somit kostengünstigere Profile.

    Diesen Vorteil gibt es aber nicht umsonst, denn man kann nicht pauschal sagen, ersetze den Holzbalken x durch ein Aluprofil y, ohne dass man sich auf die sichere Seite legt. Wenn sich die Balken nachher unzulässig durchbiegen und sich vielleicht der Terrassenbelag löst, hat man auch nichts gewonnen.


    Nebenbei bemerkt, das Thema Befestigung spielt auch eine Rolle. Man kann in Aluprofile nicht einfach eine Schraube rein drehen und hoffen, dass sie irgendwie hält. Je nachdem was man befestigen möchte, und bei entsprechender Wandstärke, muss man sich etwas anderes einfallen lassen, (Blind)nietmuttern zum Beispiel. Soll beispielsweise ein Geländer befestigt werden, dann sind wir schnell beim Thema Sicherheit. Bei einer Terrasse die Sonnenstrahlung ausgesetzt ist, macht sich bei entsprechender Größe auch die thermische Ausdehung der Profile bemerkbar. Die kann dazu führen, dass sich Schraubverbindungen vorzeitig verabschieden, also bei der Ausführung darauf achten. Das nur so als Tipp, ob alle diese Punkte bei Deiner Terrasse eine Rolle spielen, das kann ich mangels Infos natürlich nicht mit Sicherheit sagen.

    Ich würde nicht die Abmessungen der alten Balken als Referenz heranziehen, sondern die Spannweiten, Auflagerpunkte (und natürlich die Last). Wer weiß schon wie die Balken damals dimensioniert wurden.


    Bei den Alu Rechteckprofilen gibt es auch unterschiedliche Ausführungen bezüglich der Wandstärke. Man kann also sowohl bei Breite/Höhe als auch Wandstärke optimieren.

    Es gibt bei einigen Profilen sogar die Möglichkeit einen Stahlkern einzuziehen, das wird beispielsweise bei Terrassenüberdachungen gerne gemacht, damit diese einer höheren Schneelast standhalten.


    Kurzum, es gibt viele Möglichkeiten. Wenn jetzt schon neu aufgebaut wird, dann würde ich die Chance nutzen und optimieren, anstatt mich an den alten Balken zu orientieren.

    Das hält schon, aber wie man oben sieht, ist hier anscheinend ein Dachausbau geplant, und ich bezweifle mal ganz vorsichtig, dass der Dachboden dafür ausgelegt war. Da stellt sich dann die Frage, ob es in der Dachkonstruktion noch Reserve gibt die man nutzen kann, oder läuft man Gefahr, dass es zu Schäden kommt wenn man die Konstruktion zuvor nicht aufrüstet. Es ist halt einfach nervig wenn eine GKP an der Decke am Stoß einige Risse bekommt weil die Decke ein paar Millimeter durchhängt.

    Auf den Bildern sieht es so aus, als wurde da an einigen Stellen nachträglich verstärkt. Ob das noch mit der ursprünglichen Statik übereinstimmt? Ich vermute, da helfen die vorhandenen statischen Berechnungen nur bedingt weiter. Das muss sich wirklich jemand anschauen der Ahnung von der Sache hat, und der auch die vorhandenen Berechnungen bewerten kann. ICH würde hier nichts anfassen und ändern, so risikofreudig bin ich auch wieder nicht.

    Ich habe auch statische Berechnungen gefunden, aber es gibt keine visuelle Darstellung der Dachstuhl-Bauweise.

    Gibt es überhaupt Berechnungen für den Dachstuhl? oder nur ein paar Standardwerte?


    Aus eigener Erfahrung mit einem Schwedenhaus in der Familie kann ich nur sagen, dass diese Dachkonstruktionen gerne bis auf das letzte kg ausgereizt sind. Wenn Du hier Veränderungen vornehmen möchtest, dann nicht ohne zuvor einen Statiker einzuschalten. Gipskarton liest sich für mich nach Ausbau, da stellt sich sowieso erst einmal die Frage ob das überhaupt zulässig ist. Die zweite Frage ist dann, ob die Tragfähigkeit (Decke) ausreicht. Wenn sich bei Belastung die Decke durchbiegt, und es in den Räumen darunter Risse gibt, dann macht das auch keinen Spaß.


    Deine Lochbänder kannst Du verwenden damit die MiWo nicht raus fällt, aber für viel mehr taugt das nicht. Mit Windrispenband hat das nichts zu tun.


    Also, zuerst einmal klären was Du erreichen möchtest, und dann schauen ob das möglich ist, und wenn ja, mit welchem Aufwand. Erst dann geht es an die Details.

    Genau unter diesen Streifen laufen die zwei horizontalen Holzbalken, die (als einziges!) die Fensterzwischenbank von unten unterstützen - die liegen innen und aussen auf dem Mauerwerk auf (lustigerweise nicht in der Mitte der Wand, da ist nur dieses Geröll...).

    Evtl. könnte man diese verstärken damit sie auch ein schweres Fenster tragen. Denkbar wäre Holz, aber auch Alu-/Stahlwinkel. Wie gesagt, ein Blick unter die Fensterbank dürfte neue Erkenntnisse bringen.

    Die seitlichen vertikalen Streifen -- hm, welche meinst Du? Gibt diese Foto eine Antwort?

    Damit meinte ich den rechten und linken Flügel, die im Vergleich zum mittleren Fensterteil schmäler sind. Bei der Glasscheibenfertigung ist, neben der Fläche, auch das Verhältnis Länge / Breite zu beachten. Wie man auf deinem Bild erkennen kann, sind die Seitenteile ca. 50cm breit. Da hatte ich oben in meinem Beitrag gar nicht so schlecht geschätzt. Jetzt kannst Du Dir mal die Profile anschauen (Du hast ein Angebot über Veka) und dann rechnen, was noch an Glasfläche übrig bleibt. Vermutlich irgendwas zwischen 20 und 25cm Breite.

    Ich gucke aber nochmal mehr hinein, vielleicht kann ich noch etwas mehr herausziehen um einen klareren Blick zu erhaschen. Aber bis jetzt sieht es echt so aus, dass da einfach genau nichts drin/drunter ist.... was kann ich mir unter einer "Konsole" vorstellen? Eine statische Unterstützungskonstruktion?

    Richtig. Hier ein Beispiel:


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    Solche Konsolen gibt es von mehreren Hersteller in unterschiedlichen Ausführungen. Was in Deinem Fall passt oder passend gemacht werden kann, das sagt mir meine Glaskugel nicht. An sich könnte auch jeder Schlosser einen Rahmen oder Winkel bauen/schweißen, passend zu den Befestigungsmöglichkeiten vor Ort. Selbst eine Holzkonstruktion wäre denkbar. Ich selbst bevorzuge Alu mit Schraub- oder Klebeverbindungen, was aber auch daran liegt, dass meine Schweißmöglichkeiten zuhause eingeschränkt sind, und meine Schweißkünste.....na ja, für den Hausgebrauch reicht es gerade so.


    Ich würde auch über eine neue Fensterbank nachdenken. Vielleicht kannst Du ja schon einmal einen Teil abnehmen und dann sieht Du auch wie es darunter aussieht.

    was wiegt eigentlich so ein Fenster?

    Das hängt maßgeblich von der Verglasung ab. Eine 2fach Scheibe (typ. 4/16/4) wiegt etwa 20kg, hinzu kommt das Gewicht der Profile. Da kannst Du bei Kunststoff mit Metallkern ganz grob mit etwa 1kg/lfm rechnen. Die Beschläge tragen kaum zum Gesamtgewicht bei. Ein Fenster mit 1m² wiegt somit etwa 28kg. Mit 3fach Verglasung wären es dann ca. 38kg. Der von Dir genannte U-Wert wäre typ. für eine 2fach Verglasung (Ug=1,1W/m²K), also kannst Du mit dem ersten Wert rechnen.

    Bei Spezialscheiben, beispielsweise mit hohem Schallschutz oder Einbruchschutz, die entsprechend dicker sind, erhöht sich das Gewicht auch entsprechend. Da sind wir schnell bei 10-20kg mehr pro m².


    Maße innen sind H 240cm B 190cm

    Wie breit sind die seitlichen vertikalen Streifen? Es wäre denkbar, dass sich diese schlecht fertigen lassen (schmale lange Scheibe) und auch die Optik leidet aufgrund der Sichtbreite der Profile. Wenn der Streifen beispielsweise 40cm breit wäre, dann gehen davon schon einmal 2 x 10 bis 12cm für die Profile weg, dann noch die Kopplung über Eck, da bleibt am Ende nur noch eine Mini-Fensterscheibe von vielleicht 15-20cm Breite übrig. Hier könnte man darüber nachdenken, die Seitenteile fest auszuführen, also ohne Flügel. Dann entfällt das Profil für den Flügel, so dass die Breite der Verglasung schon um die 25-30cm liegen würde. Man kann sich auch auf die Suche nach besonders schlanken Profilen machen, das kommt auch auf das Budget an.


    es ist insbesondere nichts statisch wirksames sichtbar.

    Wenn Du einen Fensterbauer findest der sein Handwerk versteht, und nicht nur nach "Katalog" oder online bestellt, dann kann der einmal prüfen, ob man hier ein Statikprofil einsetzen und montieren kann, also eine Rahmenverbreiterung die unter das Fenster kommt (und optisch zum Fenster passt). Bei großen Glasfronten wird das ja auch gemacht. Ob das in diesem Fall wegen der Kopplung auch funktioniert? Keine Ahnung. Vielleicht hat Profil hier einen Vorschlag.

    Mittlerweile sind deutliche Risse zu erkennen und der Frost treibt den Schornstein auseinander.

    Das kann ich auf den Bildern jetzt nicht erkennen.


    Wie schon geschrieben, würde ich unten die Rev.öffnungen öffnen und den Schornstein belüften. Weiterhin sollte die Leiter bzw. deren Befestigung regelmäßig überprüft werden. Die Schrauben sehen nicht besonders vertrauenserweckend aus, also überprüfen (lassen). Das sind Dinge die man meist vergisst, wer schaut schon regelmäßig nach seinem Schornstein, und der Schorni achtet auch nicht unbedingt auf solche Details.

    Vom Preisniveau im Februar ging es erwartungsgemäß weiter abwärts, wobei dieser Trend im April gestoppt wurde, und die Preise schlagartig wieder in Richtung 1,10 €/Liter (inkl. MwSt.) drehten, während Gasöl weiter abwärts ging. Seit Mitte April geht es nun auch für Heizöl wieder abwärts, aktuell 81,7Ct./l + MwSt. bei 3.000 Liter Abnahme, das macht 97,22Ct./l inkl. MwSt. Der weitere Verlauf ist schwer abzuschätzen, es gibt wie so oft sowohl Punkte die für einen Preisanstieg sprechen, als auch Punkte die einen weiteren Preisdruck erwarten lassen. Im Moment überwiegen in meinen Augen die Argumente die für einen weiteren Preisrückgang sprechen, denn die Lagerkapazitäten bei zugleich moderaten Verkaufszahlen machen einen Preisanstieg unwahrscheinlich. Andererseits kann sich die Lage schnell wieder ändern wenn politische Faktoren in´s Spiel kommen.


    Wer für den nächsten Winter seinen Vorrat anlegen möchte, der könnte die aktuellen Preise dafür nutzen. Es ist zwar gut möglich, dass die Preise weiter fallen, aber so viel Luft nach unten ist auch wieder nicht. Es ist sicherlich nicht der ideale Zeitpunkt um sein Lager bis zum Anschlag zu füllen, aber einen Jahresvorrat könnte man anlegen.


    Aktueller Stand

    Gasöl 747,00 $ pro Tonne, Brent 82,79 $ pro Barrel und WTI 78,48 $ pro Barrel. Der Euro/USD liegt bei 1,0803 $. Ural Oil gibt es für 74,67 USD/Barrel.



    da fehlt nicht mehr viel zu den oben prognostizierten 250€/to bis Sommer.

    Pelletpreis liegt aktuel bei 249,- €/to bei 6to Abnahme. Seit April bewegt sich der Preis in einer engen Spanne seitwärts, so dass man vermuten könnte, dass das Jahrestief erreicht ist.

    ob ich vor dem LG wg. des Antrages tätig werden könne, weil mein Anwalt mir nicht antwortete,

    Die Antragstellung unterliegt wohl nicht dem Anwaltzwang, ich sehe aber keinen Sinn darin hier selbst aktiv zu werden. Meine persönliche Meinung, wenn Mandant und Anwalt nicht an einem Strang ziehen, dann kann man das ganze Verfahren gleich vergessen. Ich würde mir an Deiner Stelle sehr gut überlegen, ob und wie Du hier aktiv wirst. In meinen Augen wäre es besser, erst einmal zu überprüfen, warum die Chemie zwischen Dir und Deinem Anwalt anscheinend nicht stimmt, und ob eine Fortführung der Zusammenarbeit noch sinnvoll ist.


    .ich bin hier, weil ich durch Brainstorming Hilfe erwartete. DANKE.

    Das ist OK, bedenke jedoch, dass die Leute die hier antworten, nur das zur Verfügung haben was Du schreibst oder sonst irgendwie an Informationen lieferst (Bilder z.B.). Niemand hat eine Glaskugel, es liegt ganz alleine an Dir, die wichtigen Informationen so zu liefern, dass man diese auch bewerten kann. Wichtige Informationen die schon zu Beginn fehlen, führen dazu, dass die Antworten schnell in die falsche Richtung laufen.

    Vorherige Beweisaufnahme Fehlanzeige.

    Bei uns hatte der Sachverständige ca. 15 Minuten Zeit pro Haus (hier 3 Wohnungen) für Besichtigung und Dokumentation, sonst wäre er wochenlang unterwegs gewesen. Im Keller hat er sich auf die Außenwände zur Straße hin konzentriert, in den anderen Geschossen hat er alle Räume besichtigt, und sich vor allen Dingen die Fliesen in den Badezimmern (auch zur Straße hin) genauer angeschaut. Nach seiner Aussage traten in der Vergangenheit meist Probleme mit Rissen in den Fliesen und Putzflächen auf, alle anderen Stellen wären einfach zu reparieren wenn es zu einem Schaden käme.


    Heute Morgen wurde ein Streifen am Straßenrand gefräst und danach wieder verdichtet. Da wackeln die Gläser im Küchenschrank. So eine Begutachtung ist sicherlich sinnvoll, denn bei diesen Vibrationen kann ich mir Schäden an Gebäuden sehr gut vorstellen.


    Bedenkt man das Schadenspotenzial, dann sollte eine Baufirma alleine schon aus Eigeninteresse vorab prüfen, welche Risiken bestehen. Aber gem. Eingangsbeitrag ist ja noch nicht einmal bekannt, ob der Nachbar in Eigenleistung gebaggert hat oder ob eine Firma involviert war. Da kann man für den Geschädigten nur hoffen, dass der Verursacher flüssig oder gut versichert ist.

    Bezieht sich das nicht auf ein Verfahren vor Gericht? bzw. muss bei Gericht angemeldet werden?

    Was saibot meinte war wohl eher eine Art Beweissicherung, wie sie beispielsweise bei uns vor einigen Wochen, vor Beginn der Straßenbauarbeiten, durchgeführt wurde. Hierzu hatte die Baufirma einen Sachverständigen durch alle Häuser an der Straße geschickt, der nach vorhandenen Schäden geschaut und diese dokumentiert hat. Ich müsste einmal in das Anschreiben mit der Terminankündigung schauen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass da nicht von einem selbständigen Beweisverfahren o.ä. die Rede war. Mit einem Gericht hat das auch nichts zu tun.

    Wenn also eine Fachfirma den Schaden verursacht hat (ist das so?), dann könnte diese natürlich auch den Schaden beheben.

    Das sehe ich zwar auch so, aber genau genommen spielt das für den Geschädigten keine Rolle. Der hat einen Anspruch gegenüber seinem Nachbarn, und wie der das Problem löst das kann ihm egal sein. Falls eine Fachfirma beteiligt war, dann wird der Nachbar wohl versuchen diese in die Haftung zu nehmen, ansonsten kann er selbst den Kopf hinhalten. Genau genommen ist es für den Geschädigten auch egal, ob der Nachbar oder die Firma eine Versicherung haben, das ist deren Risiko. Das wird für ihn erst dann interessant, wenn der Nachbar nicht leisten möchte/kann (egal ob selbst oder über die beauftragte Firma als eigentliche Verursacherin. Insolvenz?).


    Ich würde an Stelle des Geschädigten meine eigene Wohngebäudeversicherung kontaktieren und mich einmal dort informieren. Die kennen sicherlich solche Fälle und könnten ein paar Tipps geben. Irgendwo habe ich mal einen Artikel über einen Brandschaden gelesen, der über die eigene Wohngebäudeversicherung abgewickelt wurde, die sich dann mit dem Nachbarn als Verursacher auseinandergesetzt hat. Ob das gängige Praxis ist oder durch spezielle Vertragsbedingungen geregelt war, das kann ich nicht sagen, aber nachfragen kostet ja nichts. Manchmal können auch schon kleine Tipps hilfreich sein.


    Die eigentliche Frage des TE war jedoch, ob der Geschädigte mit Kosten rechnen muss die er selbst tragen muss. Diese Sorge halte ich für unbegründet, zumindest so lange "nur" der Schaden ersetzt werden soll. (Sonderfälle, wie Sonderwünsche beim Wiederaufbau der Garage oder einen Rechtsstreit lasse ich mal außen vor.) Hier lasse ich mich aber gerne eines Besseren belehren.

    Der Zeitwert der Immobilie kann ja auch gegenüber den ursprünglichen Anschaffungskosten erheblich gestiegen sein....

    Vorsicht, bei einer Immobilie setzt sich der Verkehrswert aus vielen Faktoren zusammen. Das eigentliche Gebäude ist nur ein Faktor davon. Für den Schaden interessieren bei Zerstörung eines Gebäudes die markktüblichen regionalen Baukosten, also die Kosten die man aufwenden muss damit das Gebäude wieder aufgebaut werden kann. Ob man das Gebäude aufgrund Lage, Grundstück o.ä. beispielsweise zum doppelten Preis verkaufen könnte spielt jetzt keine Rolle. Schwieriger wird es, wenn das Gebäude aus irgendwelchen Gründen nicht mehr aufgebaut werden könnte.