Beiträge von R.B.

    Dann lass es mal kräftig schneien

    Es könnte durchaus ein strenger Winter werden, wer weiß das schon. Wir sind gerade durch ein Sonnenfleckenmaximum durch, in den kommenden Jahren ist also mit abnehmender Aktivität zu rechnen. Das ist aber nur ein Faktor von Vielen.


    Aber die Frau Maier wird eines morgens aufwachen und der Bodensee ist komplett weg...so in ca. 20.000 Jahren.


    Der Boden­see wird eines Tages ver­schwin­den – ei­ni­ge Fak­ten zum Alpen­rhein und Boden­see - Mario F. Broggi
    von Mario F. Broggi & Christian Göldi In der Tageszeitung „Blick“ steht auf der Titelseite vom 31. Juli 2026 „wer die Fakten aufgibt, gibt die Freiheit auf“.…
    mariobroggi.li


    Die eigentlichen Mechanismen sind in ihrer Komplexität nicht einmal ansatzweise erforscht. Man kratzt ein wenig an der Oberfläche, es gibt Vermutungen, aber das war´s auch schon. So manche (sicherlich gut gemeinte) Aktion unserer Vorfahren hat mit Sicherheit Auswirkungen auf den See, aber vielleicht anders als "geplant".

    Aller Wahrscheinlichkeit nach würde es dies aber nur, wenn es im Einzugsgebiet des Bodensees in den nächsten 4 Monaten mehrfach massive Niederschlagsüberschüsse gäbe,

    Das nächste Jahr ist lang, nicht nur ein paar Monate zum Jahresbeginn.

    Das kann nächstes Jahr schon wieder ganz anders aussehen.


    Hier von der oben verlinkten Webseite:



    Die meisten Tage pro Dekade mit Niedrigwasser waren in den1940er und 1850er Jahren. Das zugehörige Bildchen findet sich auch auf der Seite.


    Wie gesagt, ob es dieses Jahr für einen "Rekord" reicht das wissen wir in ein paar Monaten.

    Die Pegelwerte, auch historische Werte, kann man ja nachschauen.

    Beispielsweise hier:


    Pegel Konstanz
    Aktueller Pegel Konstanz - Pegelentwicklung. Stündlich aktualisierter Bodensee Pegelstand für Konstanz mit täglichem Newsletter.
    www.bodenseee.net

    Für einen September ist der Pegel niedrig, aber Tiefsstände werden normalerweise im Frühjahr erreicht, und die liegen noch deutlich niedriger. Dieses Jahr war der See anscheinend im Frühjahr gut gefüllt im Vergleich zu früheren Jahren. Ob der bisherige "Rekord" (Niedrigwasser im Februar 1858) gebrochen wird das wissen wir in ein paar Monaten.

    +3°C heute Morgen, 5 Liter/m² Regen in den letzten 24h und kaum Wind (< 0,5km/h).

    Luftdruck ist in den letzten 12h wieder gestiegen, aktuell bereits wieder bei 1.020mbar, aber jetzt muss sich erst einmal der ganze Nebel auflösen. Die Sichtweite beträgt aber schon wieder ca. 500m, das wird noch, am frühen Morgen war es deutlich schlimmer.


    Die schönen Tage diese Woche habe ich genutzt um meinem Rasen zu mähen, das war´s dann für dieses Jahr.

    Da fließt kein Kältemittel durch....

    Man müsste genauer wissen,welches Gerät verbaut werden soll. Es gibt die Vitocal m.W. auch als Ausführung "S" ,also als klassische Split Variante. Daneben existiert auch die "A" als Monobloc mit abgesetztem Innenteil. Bei der "S" wären es tatsächlich KM Leitungen, bei der "A" hingegen wasserführende Leitungen.


    Das Problem bleibt zwar grundsätzlich gleich, es ändern sich aber unter anderem die Temperaturen.

    Du (oder die KI?) schreiben von Kaeltemittelleitungen. Fliesst da wirklich ein Kaeltemittel oder ist das eine Monobloc-Waermepumpe, mit Wasser als Medium der Zirkulation zum Innengeraet?

    Das frage ich mich auch gerade. KM Leitungen, evtl. auch noch zum Kühlen genutzt, würde ich nicht unbedingt unter dem Estrich verstecken. Dämmung, wasserdampfdicht, usw. und das alles versteckt im Bodenaufbau, nicht mehr revisionierbar, das ist nicht nach meinem Geschmack. Bei DV mit DK wird das ja auch gemacht, ist nicht mein Fall.

    15,6kWh/100km schaffe ich hier im Alltag nicht, höchstens mal auf kleinen Teilstrecken.

    Letzte Woche war ich in MOS einkaufen, Entfernung 24km, auf der Hinfahrt standen am Ziel 16,4kWh/100km auf dem Display (Durchschnittsgeschwindigkeit 61km/h). Das war jetzt kein Wunder, denn es ging ja überwiegend bergab (370 Höhenmeter). Auf der Rückfahrt (gleiche Strecke) waren es dann bei vergleichbarer Durchschnittsgeschwindigkeit (60km/h) schlappe 30kWh/100km, denn da musste ich die 370m wieder hoch. AT22°C, RT war auf 21°C eingetellt.


    Übrigens, das Abwarten beim BYD Seal U-DMI hat sich anscheinend gelohnt, das facelift hat nun auch als Allrad einen 27kWh Akku bekommen. Damit dürfte er auch im Winter die 100km rein elektrisch schaffen, selbst bei uns in der Region. Das Werkstattnetz scheint sich auch positiv zu entwickeln. Inzwischen habe ich 3 Werkstätten im Radius von gut 30km.

    Da gibt es viele Portale, in der Schweiz ist Ricardo auch noch aktiv.

    Ob irgendein Großhändler noch etwas verfügbar hat? Das wäre wie ein 6er im Lotto. Nach 40 Jahren findet man da wohl nichts mehr.

    Richtig. Treppe in´s OG oder in den Keller, oder beide.

    Ja, diese Problemchen kann man alle lösen, keine Frage, aber das kostet Geld. Bei Töchterchen habe ich die Diskussion durch, für das DG konnte ich sie überreden, aber es steht noch das EG auf der Liste. Da müsste dann auch alles geändert werden, angefangen von der Haustüre (Element ca. 3,80m breit), jedes Fenster, Balkontüre, selbst Waschbecken und WC usw. usw. usw. Am Ende wäre es günstiger gewesen komplett neu zu bauen.

    b) Genau das bezweifle ich aufgrund der heute marktüblichen Einheitspreise für Rück- und Neubau von Zementestrich im Wohnungsbau,

    Bei b.) geht es ja nicht nur um den Ausbau des Estrich. Am Ende fehlen grob 10cm für einen neuen "normgerechten" Aufbau. Ob BRH der Fenster, oder Türen (Sturz), genau genommen sind auch alle Lichtschalter, Steckdosen etwas "außerhalb" der Norm, das alles zu ändern kostet Geld, vor allen Dingen wenn man das beauftragen muss. Raumhöhe könnte auch ein Thema werden, in älteren Gebäuden war man mit der Raumhöhe öftmals sparsam. Hier in BaWü findest Du Altbauten mit einer Raumhöhe von ca. 2,20m oder gar noch weniger.


    Vielleicht kann der TE aus `72 wird EH85 mal schreiben, was ihm angeboten wurde, und welcher Leistungsumfang. Die Preise die ich kenne sind vermutlich veraltet.

    Viel Glück bei der Suche. Das Teil wird seit 40 Jahren nicht mehr gebaut, und war schon damals eher exotisch, da wird es schwer irgendwelche Ersatzteile zu finden.

    Vielleicht findet man irgendwo (ebay & Co.) ein komplettes gebrauchtes Teil das man ausschlachten kann, aber das lohnt an sich auch nicht mehr.

    Ob der Estrich wirklich kaputt ist? Keine Ahnung, er ist mit Sicherheit am Ende seiner Lebenszeit angekommen.

    Warum ein Bauherr lieber fräst?

    a.) Zeitaufwand deutlich geringer

    b.) Kosten sind deutlich niedriger


    Gerade Punkt b.) ist sicherlich in vielen Fällen enscheidend. Ausbau des Estrich und neuer Aufbau inkl. FBH, evtl. auch noch "normgerecht", das zieht einen Rattenschwanz an Änderungern hinter sich her, und die alle kosten Geld. Das ist für ein Bauteil das man am Ende sowieso nicht sieht schwer zu vermitteln. Habe ich vor 2 Jahren selbst erlebt, als meine Kleine mit ihrem Mann den Umbau gestartet hat. Da war das auszubauende DG aber fast im Rohzustand, trotzdem musste fast alles geändert werden (Türen, Fenster etc.), aber das stand glücklicherweise ohnehin auf der Umbauliste. Für das EG (derzeit bewohnt) ist das noch nicht final entschieden.

    Heizkörper verhalten sich halt völlig anders als eine FBH, das zeigt sich schon am Heizkörperexponent. Spätestens wenn die Heizlast bekannt ist, wird man schnell erkennen, ob man mit Typ 22 klar kommt, bzw. welche Heizwassertemperatur die dann benötigen. Meist landen die Heizkörper ja unter dem Fenster, und da steht nur begrenzt Platz zur Verfügung. Dann wird ein 80cm breiter Typ 22 mit 60cm Höhe verbaut, und dann schaue mal in die Leistungsdaten, und wieviel Heizwassertempertur erforderlich ist. So ein Heizkörper liefert bei WP freundlichen Heizwassertemperaturen kaum noch Leistung. Man kann nicht einmal das Argument der Strahlungswärme heranziehen, weil die bei mehrlagigen Heizkörpern sowieso eingeschränkt ist.


    Lass das auf jeden Fall rechnen und nicht von einem Heizungsbauer über den dicken Daumen peilen. Der haftet nur für eine funktionierende "Heizung" aber nicht automatisch auch für eine effiziente Heizungsanlage.


    Als Beispiel, ein Typ 22 wie oben geschrieben, liefert bei 35/30/20 gerade mal 190W. Die meiste Zeit des Jahres benötigt eine FBH aber max. 30°C Vorlauftemperatur, unter diesen Bedingungen liefert dieser Heizkörper vielleicht um die 90W. Damit kriegst Du einen Raum nicht warm, egal wie gut das Haus gedämmt ist. Bei 45/40 sind es dann gut 400W, das könnte vielleicht reichen. Die 45/40 sind aber schon mal 10K mehr als für die FBH an sich nötig wären, und da sind konzeptbedingte Verluste (Pufferspeicher, Übertemperatur) noch gar nicht berücksichtigt.


    Solche gemischten System zu planen ist etwas aufwendiger, da sollte man genau hinschauen.

    die Heizkörper im 1. OG werden.....

    Warum machst Du im OG nicht auch eine FBH?

    Durch die 2 Kreise muss die WP immer die höhere benötigte Temperatur (für die Heizkörper) erzeugen, und für die FBH wird runter gemischt. Dadurch geht einiges an Effizienz verloren. Am Ende bekommt die WP dann noch einen Puffer der sowieso mit Übertemperatur betrieben wird, und dadurch gehen noch ein paar K flöten. Auch solche Konzepte funktionieren, das ist unstrittig, aber es kostet halt Effizienz.

    Ich würde sagen, die schlafenden Hunde werden bereits beim ersten Kontakt geweckt, egal wer da vorstellig wird. Wenn es sich um eine kleinere Gemeinde handelt, dann weiß sowieso jeder Bescheid.

    So lange es nur um allgemeine Fragen geht, wird ihm wohl kaum jemand einen Strick daraus drehen. Ich habe mit solchen unverbindlichen Gesprächen bisher gute Erfahrungen gemacht, auch wenn die Antworten unverbindlich und nicht immer nach meinem Geschmack waren.

    Richtig ist was Wolfgang oben geschrieben hat, sobald es in Details geht, sollte jemand dabei sein der sich mit der Materie auskennt. Beamtendeutsch ist schon schwierig genug, Baubeamtendeutsch ist für die meisten Laien ein Buch mit sieben Siegeln. das wäre in meinen Augen aber der nächste Schritt, momentan liest es sich für mich so, dass der TE nur mal abklopfen möchte, ob das überhaupt eine Option wäre.


    Meine Frau und ich würden da in ein paar Jahren

    Was verstehst Du unter "in ein paar Jahren"? So eine Umnutzung ist nicht über Nacht geplant und genehmigt, und wer weiß, was sich "in ein paar Jahren" so alles ändert. Reden wir über 2 oder 3 Jahre? Oder vielleicht 10 bis 15 Jahren? Oder 20 Jahren und mehr?

    Das Grundstück liegt in einer kleinen Siedlung.

    Kann man davon ausgehen, dass es sich hierbei um ein "Wohngebiet" und somit um ein Wohngrundstück handelt? Oder war die Fläche des Sägewerks davon ausgenommen (Industrie-/Gewerbegrundstück)?


    Die Frage ist also: ist sowas ohne finanzielles Risiko möglich? Klingt das eh aussichtslos- oder grundsätzlich falsch?

    Ein Risiko gibt es immer. Ich würde zuerst einmal klären, um was für eine Art von Grundstück es sich hier handelt. Ein Bürogebäude, evtl. auch eine Wohnung für den Betriebsinhaber/-leiter, kann man auch auf einem Gewerbegrundstück errichten, doch das bedeutet noch nicht, dass man dieses Gebäude auch als "normales" Wohnhaus nutzen darf. Andererseits haben wir den "Bauturbo", so dass eine Umnutzung als Wohnhaus höhere Chancen hat als das noch vor ein paar Jahren der Fall war.


    Wenn Du Dir einen Überblick verschaffen möchtest, dann würde ich einfach mal mit den Leuten vom Bauamt reden. Die kennen ja Gebäude, Grundstück, und alles was damit zusammenhängt. Unverbindliche Infos gibt´s gratis, keine Gebühren o.ä. Wenn Du ohnehin planst, erst in ein paar Jahren Deinen Wohnsitz zu verlegen, dann hast Du ja zum aktuellen Zeitpunkt keinen Zeitdruck. Sobald das Thema spruchreif wird, holst Du Dir einen Planer mit in´s Boot, der weiß dann schon was zu tun ist.

    Ein Parkettboden als Oberbelag (R > 0,15m²K/W) reduziert halt die die Heizleistung (bei 35/30/20 und 10cm VA) von sagen wir mal 60W/m² auf 40W/m² im Vergleich zu einem Fliesenbelag (R typ. 0,05m²K/W). Der Wärmestrom "nach unten" steigt. Das lässt sich in vielen Fällen verschmerzen oder durch eine höhere Heizwassertemperatur ausgleichen, da hilft nur Rechnen.

    Bei einem Neubau würde das wohl niemand so planen, aber im Bestand würde ich das einem Gebläsekonvektor (zur Reduzierung der Heizwassertemperatur) vorziehen.

    Die von ThomasMD Problem der Wärmeverteilung bleibt unabhängig davon bestehen und wenn man denn doch eine Schrenzlage darauf legt und darauf dann auch wieder lose einen Holzwerkstoff ... sind Wärmeweiterleitung und -verteilung unterirdisch.

    Das kann ich jetzt nur bedingt nachvollziehen. Die Wärmeleitung des Oberbelags ist doch in allen Fällen kritisch, egal wo sich nun das FBH Rohr befindet. Die Temperaturwelligkeit ist ein Thema, dafür ist die Heizleistung höher und die Trägheit reduziert. Bei einem engen VA ist aber auch die Temperaturwelligkeit nicht so kritisch, und durch die höhere Heizleistung in den Raum, kann man auch die Heizwassertemperatur etwas reduzieren.

    Es gibt also Vor- und Nachteile dieses Systems. Ich kann verstehen, wenn nicht jeder im Bestand den Estrich ausbaut und einen komplett neuen Bodenaufbau mit xx cm Dämmlage usw. realisiert, manchmal muss man halt Kompromisse eingehen.

    aus gutem Grund immer eine durchgehende Mindeststärke von 35 mm (eher 40 bzw. 45 mm) fordert - über den Heizleitungen wohlgemerkt!

    Bei einem konventionellen Estrich sehe ich das auch so, da liegt das FBH Rohr ja auf der Dämmplatte und es braucht eine durchgehende Schicht für den Estrich, die dann halt über dem FBH Rohr angeordnet ist. Wird eingefräst, dann liegt die durchgehende Schicht jedoch unterhalb des FBH Rohrs, und die muss natürlich eine Mindestdicke aufweisen. Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass man max. 1/3 der Estrichdicke einfräsen darf, aber ob das im Bestand auf den Millimeter genau machbar ist, ich weiß nicht.


    Dünnschichtsysteme funktionieren ja nach einem ähnlichen Prinzip, und mit einer Überdeckung von wenigen Millimetern.

    1. womit am besten die Fugen wieder schließen, Estrich mit 0-4mm Körnung?

    Das ist in meinen Augen "zu grob". Es gibt zementbasierende Reparatur-/Ausgleichsmassen, die man etwas dünner einstellen und die Rohre damit einschlämmen kann. Dazu gibt´s auch die passende Grundierung. Welcher Hersteller? Jo mei, das ist auch eine Frage der Philosophie.

    2. Muss ich die Fugen vorher Grundieren?

    Ja

    3. muss anschließend zwingend noch eine Ausgleichsmasse drauf,

    Ich kenne es nicht anders, am Ende wird immer nivelliert. Ob Dein Estrich nach dem Einfräsen und Einschlämmen tatsächlich so perfekt ist, dass man darauf verzichten kann?

    Der Estrich hat 50mm Stärke und ist schwimmend verlegt auf 1-2cm Styropor.

    50mm sollten ausreichen, sofern die Dicke überall erreicht wird. Die 1-2cm Styropor sind besser als nichts, Du wirst aber trotzdem einen nicht unerheblichen Anteil der Heizenergie in die Etage darunter schicken. Wieviel das dann tatsächlich ist, das lässt sich erst nach Kenntnis des kompletten Deckenaufbaus ermitteln.