Beiträge von R.B.

    Edelstahl ist ein eher schlechter Wärmeleiter,da wäre eine größere Kontaktfläche von Vorteil.


    Kupferstreifen ca. 20mm x 10mm, mittig ein kurzes Röhrchen passend zum Sensor auflöten. Den Sensor mit ein wenig Wärmeleitpaste in das Röhrchen einsetzen und die beiden "Flügel " des Kupferstreifens an das Heizungsrohr anpassen. Mit kleiner Schelle befestigen, Kabelbinder funktioniert zur Not auch.


    Nicht zuviel Masse einbringen, da diese die Reaktionszeit erhöht.


    Wenn ich morgen zuhause bin kann ich noch ein paar Zeilen tippen. Mit dem smartphone unterwegs ist das etwas mühsam.

    Soviel vorweg: Einen formalen Rechtsanspruch auf einen neuen Teppich gibt es nicht.

    Jaein.


    Die Sache ist etwas komplizierter. Wir müssen erst einmal festlegen, dass es um einen Bodenbelag geht, also in diesem Fall wäre das ein Teppichboden. Dann stellt sich die Frage, in welchem Zustand war dieser Teppichboden beim Einzug des Mieters (Vertragsgemäßer Zustand bei Mietbeginn). Wurde die Wohnung ohne Teppichboden vermietet, oder war der Teppichboden in einem Zustand der einen umgehenden Austausch erforderlich macht, was einer Vermietung "ohne Teppichboden" gleichsteht, dann kann der Mieter ohne eine ausdrückliche Vereinbarung beim Mietbeginn, keinerlei Ansprüche geltend machen. Die Wohnung wurde quasi ohne Bodenbelag gemietet. Der Bodenbelag ist Sache des Mieters.


    Wird die Wohnung hingegen mit einem "funktionierenden" Teppichboden angemietet, also einem Teppichboden der seinem Alter und der üblichen Nutzung entsprechend abgenutzt, aber noch in einem guten (nutzbaren) Zustand und nicht verschlissen (abgewohnt) ist, dann hat der Mieter einen Anspruch darauf, dass die Wohnung in einem vertragsgemäßen Zustand gehalten wird, der Vermieter muss also seiner Pflicht nachkommen und die Wohnung instandhalten.

    Alleine schon aus diesem Grund wäre es wichtig, bei Mietbeginn den Zustand und wenn möglich auch das Alter des Bodenbelags zu dokumentieren.


    Wenn man nun spitzfindig ist, dann könnte man argumentieren, dass der Vermieter den Bodenbelag nicht durch einen "neuen" Bodenbelag ersetzen, sondern nur den vertragsgemäßgend Zustand erhalten muss. Praktisch bedeutet das aber einen Ersatz durch einen neuen Belag. Wird hier ein anderer Bodenbelag verlegt, also anstatt Teppichboden beispielsweise ein Parkettboden, dann wäre das eine Modernisierung der Wohnung. Diese kann (und wird in den meisten Fällen) eine Mieterhöhung zur Folge haben. Alleine über dieses Thema könnte man Bücher schreiben.


    Bodenbeläge haben eine typische wirtschaftliche Nutzungsdauer, und hier kommen die von Frau Maier genannten 10 Jahre in´s Spiel. Bei einem Teppichboden durchschnittlicher (mittlerer) Qualität geht man bei einer üblichen Nutzung in einer Wohnung von etwa 10 Jahren Nutzungsdauer aus. Dieser Zeitrahmen ist, soweit mir bekannt, großzügig auszulegen, da auch der Zustand des Teppichbodens eine Rolle spielt.


    Das gilt analog für alle Bodenbeläge, nur halt mit verschiedenen Zeiträumen. Bei einem Parkettboden rechnet man mit typ. 30-40 jahren, wobei im Rahmen der Instandhaltung alle 10-20 Jahre ein Abschleifen/ neue Versiegelung erforderlich ist. Bei Laminatböden rechnet man mit 10-15 Jahren, je nach Qualität auch etwas weniger. Bei einem Parkettboden in einem Schlafzimmer wird man von einer längeren Nutzungsdauer ausgehen als bei einem Parkettboden in einer Küche. Im Zweifelsfall wird das ein SV begutachten müssen.

    1.Ist es besser die Gipskartonplatten direkt an das Metallgestell vom Toilettengerüst zu schrauben oder nur in das Schienensystem vom Trockenbau?

    Dazu gibt es umfangreiches "Lesematerial" von den Herstellern. Ich kenne es nur so, auf beiden Seiten der Montagegestelle bündig Profile befestigen, und dann doppelt beplanken (mit den Profilen verschrauben). Trockenbauschrauben für die GKP kannst Du nicht in das Montagegestell drehen.


    2.Ist noch irgendwo ein Stütze für die hängenden Keramikteile einzubauen oder sind die stützende Elemente schon im Toilettengerüst vorhanden?

    Wie man sieht, ist das Montagegestell in den kritischen Bereichen bereits verstärkt.


    Die Türöffnungen sollen auf 2.03m durch Trockenbau abgehangen werden.

    Wie hoch ist der Durchgang jetzt? Reicht die Breite des Durchgangs oder soll dieser auch verkleinert werden?

    Es gehen von der Kleberschicht aber definitiv Gerüche und evtl. Dämpfe aus..


    Du machst die Kleberreste verantwortlich obwohl noch nicht einmal klar ist ob diese die Ursache sind. Nachdem der Boden bereits neu belegt wurde, ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Reste des Klebers noch irgendwelche nennenswerten "Giftstoffe" ausdünsten extrem gering. Bei allen Böden die ich hier im Haus entfernt habe, war der Gestank weg nachdem der neue Bodenbelag verlegt war. Neue Tapeten und Farbe waren ebenso hilfreich, denn Gerüche setzen sich auf vielen Oberflächen ab.


    An einer Stelle musste ich eine Wand öffnen (HBL + GKP), der Gestank war unerträglich, insbesondere nachdem ich die Heizung einschalten musste (war Winter), denn die Rohre waren ohne viel Schutz direkt im Mauerwerk verlegt. Nachdem ich die Heizungsrohre neu verlegt hatte und die Wand wieder verschließen konnte, war der Geruch weg. Es hat zwar ein paar Wochen gedauert, aber danach war Ruhe.


    Wieso hat der Estrich keine Nouvellierung... ?

    Keine Ahnung was Du mit Nouvellierung meinst, aber eine Nivellierung braucht ein Estrich NICHT. Der Estrich ist bereits der Untergrund der für den Oberbelag geeignet ist. An eine Estrichoberfläche werden bereits ganz andere Anforderungen gestellt als an die Oberfläche eine Rohbetondecke. Nivellieren muss man einen Estrich nur dann, wenn dieser so starke Unebenheiten aufweist, dass man darauf keinen Oberbelag verlegen kann (darf). Zur Untergrundvorbereitung muss man evtl. auf eine Grundierung zurückgreifen, aber das ist ein anderes Thema.


    Ich würde wegen der 3 Monate gar nichts mehr machen, weil jeder Euro den man hier investiert schlichtweg verloren ist. Wenn es sich tatsächlich um Gerüche handelt die sich in den Baustoffen festgesetzt haben, was nicht bedeuten muss, dass diese auch gefährlich sein müssen, dann steht eine Komplettsanierung in´s Haus.

    Sorry. von Einbildung weit entfernt. Ich habe das Gefühl Sie sind angepisst wegen meinem Satz weil Sie selber vermieten.

    Nö, ich vermiete nicht. Ich würde Wohnungen lieber leer stehen lassen.


    Mit Einbildung eines Geruchs hat das auch gar nichts zu tun, sondern damit was wir mit diesem Geruch verknüpfen. Ein alter Teppichboden kann bestialisch stinken, der Geruch kann auch in den Estrich einziehen und sich an allen möglichen Oberflächen festsetzen (Transport beispielsweise über Luftfeuchtigkeit). Das bedeutet aber noch nicht, dass der Gestank jemanden krank macht.


    Fakt ist, dass man in einem Gebäude immer irgendwelche Gerüche wahrnehmen kann, selbst ein einfacher Stein aus einem Mauerwerk riecht nach vielen Jahren "muffig". Das kennt jeder der schon einmal ein Haus saniert hat.

    Wenn der Mietvertrag gekündigt ist, dann ist doch alles gut. Einfach in eine andere Wohnung ziehen, aber ich bin mir sicher, dabei wird es nicht bleiben.

    Muss der Vermieter machen wenn ich komplett raus bin.

    Das ist der entscheidende Satz. Ich würde empfehlen möglichst schnell ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und eine andere Wohnung suchen. Letzteres kann nur einen kurzzeitigen Erfolg liefern, es wird nicht lange dauern, bis Dir auch da etwas negativ auffällt. Deswegen ist es zwingend erforderlich, dass man die Ursache(n) ergründet.

    Wenn man Deinen Beitrag zwischen den Zeilen liest, dann wird einem schnell klar, dass hier eine Schadstoffanalyse nicht ausreichend ist. Ich bezweifle, dass eine Schadstoffanalyse Dein Problem löst, egal ob man irgendwas findet.


    Ich würde auch die Recherche im Internet unterlassen denn diese wird Deinen Gesundheitszustand weiter verschlechtern. Du musst nur lange genug suchen, dann findest Du im Internet auch Themen die Dich in Deinen falschen Annahmen bestätigen, anderslautende Aussagen wirst Du automatisch ausblenden.


    In Deinem Fall gibt es nur einen einzigen Indikator, und das wäre ein Geruch der Dir unangenehm erscheint. Daraus folgerst Du, dass die Luft Bestandteile enthalten muss, die Dich krank machen. Das ist ein Denkfehler, denn es ist zwar richtig, dass wir Menschen so "programmiert" sind, dass bestimmte Arten von Gerüchen uns vor Gefahren warnen sollen, aber deswegen ist nicht automatisch jeder Geruch gefährlich der uns unangenehm erscheint. Man darf auch nicht vergessen, dass uns dieser Schutzmechanismus primär davor bewahren soll, irgendetwas zu essen was uns gefährlich werden könnte. Weiterhin muss man wissen, dass die Zuordnung der Gerüche auch durch Lernen erfolgt. Je nach Umgebung wo man aufwächst wird man Gerüche anders zuordnen.


    Einfaches Beispiel, es soll Menschen geben die essen rohe Zwiebeln im Salat, bei mir löst bereits der Geruch einer rohen Zwiebel einen Alarmzustand aus. Liegt das Problem nun an der Zwiebel oder an mir? Wer öfter in fremde Länder gereist ist der kennt das, da gibt es Speisen die ich nicht anrühren würde, trotzdem gibt es dort Millionen Menschen die das essen. Bei denen ist der Geruch und Geschmack halt ganz anders verknüpft als bei mir.


    Es ist zwar völlig richtig, dass die Aktion mit dem Boden keine gute Idee war, ich bezweilfe aber, dass hier die Ursache Deines Problems liegt. Selbst wenn man Dich in eine einsame Waldhütte setzen würde, dann wäre Dein Problem noch nicht gelöst, weil Du Dir in kürzester Zeit Sorgen über Schimmel und Sporen machen würdest, die ja in der Natur allgegenwärtig sind. Ich bin mir sicher, Du würdest auch bei einem Leben im Reinstraum bei künstlicher Ernährung noch etwas finden das Dich "krank" macht.


    Folglich bleibt nur eine Lösung Deines Problems. Halte Dich fern von Gerüchen die Dir unangenehm sind und hole Dir ärztliche Hilfe.

    Der Vermieter lehnt eine Unterputzverlegung für lediglich ein 3 adriges Elektrokabel für den Anschluss an eine Deckenleuchte aufgrund der Statik ab.

    Er behauptet er könne im Deckenbereich nicht schlitzen.

    Gibt es sonst noch irgendwelche Aufputzleitungen in der Wohnung? Evtl. auch im gleichen Raum?

    Wie wird der betroffene Raum genutzt?


    Bitte darauf achten, dass in Deinen Beiträgen die Zitate auch kenntlich gemacht sind, ansonsten blickt beim Lesen eines Beitrags keiner mehr durch.


    Wenn der Vermieter ein Schlitzen ablehnt, was er sicherlich begründen kann (aufgrund von Statik), dann wird´s schwierig.


    Warum muss die Leitung erneuert bzw. der Deckenauslass versetzt werden? Gab es dort vorher keine Beleuchtung?


    Ein Anwalt ist bereits tätig

    Viel Spaß dabei. Ich glaube nicht, dass er irgendwas für Dich erreichen wird.


    Grundsätzlich schuldet Dir der Vermieter eine Wohnung die so nutzbar ist, wie sie angemietet wurde. Das bedeutet für einen Aufenthaltsraum unter anderem, dass dieser ausreichend beleuchtet werden kann (Fenster(größe) und künstliche Beleuchtung). Er schuldet Dir keine Leuchte an einem bestimmten Punkt der Decke. Es war/ist sogar durchaus üblich, dass beim Versetzen von Deckenleuchten die Leitung von der Dose (Deckenauslass) bis zur Leuchte offen verlegt wird (Affenschaukel).


    Sicher ist, dass eine künstliche Beleuchtung nicht davon abhängt, ob die Leuchte an einer bestimmten Position der Decke ist, zumal wir hier von einem Abstand von 1,5m reden. Es gibt mehrere Möglichkeiten wie man einen Aufenthaltsraum ausreichend (künstlich) ausleuchten kann. Ein Mangel durch fehlende oder unzureichende Beleuchtung eines Aufenthaltsraums lässt sich somit nicht darstellen.


    Bleibt noch die Möglichkeit, dass die neue Verlegung einen optischen Mangel darstellt, und dieser so schwerwiegend ist, dass sich beispielsweise eine Mietminderung rechtfertigen ließe. Da sehe ich bei einer "üblichen" Mietwohnung keine Chance, und Dein Bild würde ich mal so interpretieren, dass es sich dabei nicht um besonders hochwertige und hochpreisige Luxuswohnungen in bester Lage handelt, wo man als Mieter einen sehr hohen Ausstattungs (und Ausführungs)standard erwarten kann.


    Ich habe die Unterputz gemietet und möchte dies auch so beibehalten.

    In Deiner Wohnung gibt es vielleicht 100lfm Leitungen, wenn davon nun ein Teilstück von 1,5m AP verlegt wird, dann ändert das nichts daran, dass Du die Wohnung mit UP Installation gemietet hast, und dies eine zwingende Voraussetzung war, dass Du die Wohnung überhaupt gemietet hast. Es wäre etwas anderes wenn die komplette Installation erneuert und nun AP verlegt würde, dann könnte man vielleicht noch mit einer wesentlichen optischen Beeinträchtigung argumentieren, aber nicht wegen 1,5m, die in Tausenden Wohnungen mit versetzten Deckenleuchten genau so verlegt werden.


    Im gleichen Haus konnten

    bereits zwei Wohnungen die allerdings zu dem Zeitpunkt noch nicht bewohnt waren problemlos Unterputz verlegt werden.

    Das ist der Knackpunkt. Vermutlich wurde dann einfach eine Stegleitung an die Decke getackert und einmal drüber geputzt. Es wurde dafür sehr wahrscheinlich nicht die Decke geschlitzt. Diese Arbeiten lassen sich aber nicht ausführen während die Wohnung bewohnt ist, denn dadurch würde die Nutzbarkeit (je nach Raum erheblich) eingeschränkt, was zu einer Mietminderung berechtigen würde. Darauf wird sich kein Vermieter einlassen wenn es nicht unbedingt nötig ist, sondern einfach bis zum nächsten Mieterwechsel abwarten.


    Ich gebe noch zu Bedenken, dass diese Arbeiten nicht so einfach minimal-invasiv ausgeführt werden können, d.h. nach dem Verputzen der Decke müssen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Wände neu tapeziert/gestrichen werden, Schäden am Fußboden sind dabei auch nicht auszuschließen. So eine komplette Sanierung eines Raums ist nicht in ein paar Stunden erledigt.


    In Deinem Fall ist es nicht zwingend nötig diese Arbeit sofort auszuführen, also wartet der Vermieter ab.


    Vielleicht noch als Ergänzung:

    Wurde schon einmal versucht auf eine Kulanzregelung hinzuarbeiten? Hierfür wäre vielleicht nur ein einfacher Kompromiss erforderlich mit dem beide Seiten leben können. Der Vermieter scheint ja die Leitung UP zu verlegen, nur halt nicht jetzt. Das ist auch irgendwie verständlich, denn letztendlich ist es auch eine Kostenfrage. Wenn wegen 1,5m Leitung der Raum, oder gar die Wohnung, für mehrere Wochen nicht mehr nutzbar ist, dann stehen die Kosten in keinem sinnvollen Zusammenhang mit dem Nutzen.

    Wie sieht denn sowas aus ,

    Google Al/CU Verbinder



    bzw ist denn so eine Übergangsklemme von Alu/Kupfer oder umgekehrt aufgebaut.

    Die Verbinder sind so aufgebaut, dass der Alu-Leiter quasi "dicht" verpresst wird, so dass dort keine Feuchtigkeit eindringen und eine Kontaktkorrosion in Gang setzen kann. Zugelassen sind die Verbinder für den Einsatz in "trockenen" Räumen. Ohne Feuchtigkeit/Wasser gibt es auch keine Kontaktkorrosion. Deswegen ist es wichtig, dass die eigentliche Kontaktstelle vor solchen Einflüssen geschützt wird.


    Es gibt auch eine spezielle Kontakpaste die bei Alu die obere Oxidschicht anlösen und dann "dicht" versiegeln soll.

    Dampfsperre -> Lattung 44mm, dazwischen nochmal 4cm Dämmwolle -> nochmal Dampfbremse -

    Wozu soll das gut sein? Doppelbremse? Bremssperre? Sperrbremse?


    Wenn es schon eine Unterspannbahn gibt, dann schau mal ob die Ziegel bereits hinterlüftet sind. Evtl. hast Du das übersehen, aber der Dachdecker sollte an sich einen Blick dafür haben.

    2 Sperren bzw. Bremsen raumseits ergibt in meinen Augen keinen Sinn. Du kannst die Dampfsperre auf die aufgedoppelten Sparren setzen, also unter die Unterkonstruktion Deiner Beplankung. Dann braucht es keine zusätzliche Dampfbremse mehr.Zwischen den Sparren hast Du ja deutlich mehr Dämmung als auf der Reumseite der Dampfsperre.

    diese Beeinträchtigen laut Bauträger die Statik

    Diese Aussage ist zu allgemein, da bräuchte man schon mehr Details. Wenn eine Beeinträchtigung der Statik vermutet wird, evtl. gar eine kritische Beeinträchtigung, dann ist es Aufgabe des Bauträgers hier für Klarheit zu sorgen. Der muss das mit dem Statiker abklären. Ich würde als Käufer so ein Werk nicht abnehmen, bis eine fachliche Beurteilung vorliegt aus der hervorgeht, dass diese Schlitze unkritisch sind.


    Erst dann kann man den Schlitz verschließen.

    Die Leitung dazwischen ist UP...

    Aber das heißt ja nix...

    Habe ich in einem Haus auch, und als die Sanierung anstand (mit Änderung von Freileitung auf Erdkabel) wollte der VNB, dass ich die Leitung AP verlege. Ich habe sie dann in ein Schutzrohr gepackt, da es so leichter war, das hat ihn nicht interessiert.

    Ich kann nur vermuten, dass man dieses Thema vor 40 oder 50 jahren gerade im EFH Bereich etwas lockerer gesehen hat.

    pricht was dagegen 1polige Automaten zu verwenden ?

    Ich kenne keine "Norm" die hier dagegen sprechen würde. Allpolig schalten JA, aber das bedeutet nicht, dass alle Leiter gemeinsam geschaltet werden müssen. Das wird gerne mal falsch verstanden.


    Unabhängig davon bevorzuge ich eine allpolig gemeinsame Abschaltmöglichkeit am Eingang jeder UV. Das macht das Leben (Arbeiten an der UV) einfach etwas leichter. Ich weiß, wenn ich den Hauptschalter umlege, dann ist der Rest tot. LS als "Schalter" sind nicht so mein Ding, auch wenn die bei den wenigen Schaltvorgängen keine Probleme bereiten sollten.

    Bei LS immer darauf achten, wo diese eingesetzt werden, und für welches "Bemessungsschaltvermögen" diese ausgelegt sind (6kA, 10kA, 25kA etc.).

    Gibt es jemanden hier im Forum der schon Erfahrungen dazu gesammelt hat in der Praxis?

    Da bin ich mal gespannt.

    Ich kenne niemanden der heutzutage bei einer Wohngbäudeinstallation noch Aluleitungen einsetzt, das macht einfach keinen Sinn. Vielleicht kommt man damit in sehr selten Fällen in Berührung, wenn eine Altanlage erweitert werden soll, aber selbst dafür ist die Chance gering. Diese Altanlagen sind wohl zwischenzeitlich größtenteils saniert.

    Aber die Ansichten Steigleitung im Rohr nötig oder nicht spaltet die Experten ...

    Das hat weniger mit Experten zu tun als vielmehr damit, dass jeder VNB das ein bisschen anders sieht. Es gibt ja nicht nur die TAB sondern auch noch Beiblätter dazu usw.


    Bei uns ist es beispielsweise so, dass die Verlegung außerhalb von Gebäuden grundsätzlich NICHT zulässig ist. Hier ist für jeden Einzelfall die Zustimmung des VNB einzuholen. Praktisches Beispiel, Umstellung von Freileitung auf Erdanschluss. Die Leitung wird in das Gebäude verlegt, und dort sitzt dann der HAK. Ist das nicht möglich oder nicht erwünscht, dann entscheidet der VNB. In einem Fall hat er genau gesagt wo der HAK an der Außenwand gesetzt wird, und die Leitung an der Hauswand musste durch ein Schutzrohr bis an´s Dach geführt werden (NYM durfte nicht ungeschützt im Freien verlegt werden). IM Gebäude musste die Leitung dann frei einsehbar bis zum Zählerschrank verlegt werden, ein Schutzrohr war hier nicht erforderlich. Das wäre nur dann notwendig gewesen, wenn die Gefahr bestanden hätte, dass die Leitung durch "Fremdeinwirkung" beschädigt werden könnte, was in diesem Fall im Spitzboden des Gebäudes ausgeschlossen war.


    Für die Verlegung im Gebäude gilt, dass die Leitung auf kürzestem Weg und jederzeit leicht zugänglich verlegt werden muss. Ob mit oder ohne Schutzrohr, das ergibt sich dann aus o.g. Forderung (Fremdeinwirkung). Das kann beispielsweise dann wichtig werden, wenn die Leitung in einem Industrie-/Gewerbegebäude verlegt wird (Anstoßen durch einen Gabelstapler oder was auch immer).


    Wie das nun Dein VNB sieht, oder wie er seine, teils eigenen, Vorschriften interpretiert, das kann Dir aus der Ferne niemand sagen. Du kannst Dich nicht darauf berufen, dass irgendwo etwas anderes steht, oder die Experten im Forum etwas anderes gesagt haben.

    aus welchem Material die Außenwand ist, z.B. Beton, Kalksandstein usw.


    aber oben zeichnet sich doch ein Stein ab, oder? oder könnte das Beton sein?

    Ich eröffne das Ratespiel und werfe "Hohlblock" in´s Rennen. Die gab es zu dieser Zeit beispielsweise in 24cm und 30cm, und mit 4 Kammern. Je nach Rohdichte hatte das verputzte Mauerwerk dann einen typ. U-Wert um die 1,1W/m²K bis 1,5W/m²K. Zusammen mit 50mm WDVS lag der U-Wert dann unter 0,6W/m²K. Diese Steine waren in manchen Regionen sehr verbreitet, mit oder ohne eine dünne raumseitige Dämmung. HBL + WDVS findet man 197x eher seltener, aber auch das gab es schon.


    Fotos einzuschätzen ist immer schwierig. Wolfang hat hier mal ein paar Infos als Hilfestellung veröffentlicht.


    Fotos - aussagekräftiger durch maßstabsgebende Elemente


    Dein Foto liefert ein Indiz für einen möglichen Wandaufbau, ich gebe aber zu bedenken, dass eine einzelne Stelle für eine Untersuchung nicht ausreicht. Es wäre ja denkbar, dass die Öffnung nicht einfach in die vorhandene Wand getrieben wurde, sondern mit einem anderen Material die Öffnung erstellt, und dann der Rest der Wand fertiggestellt wurde. Denkbar ist fast alles.


    Weitere Anhaltspunkte könnten sich bei der Untersuchung von Schaltern/Steckdosen an einer Außenwand ergeben. Die dafür notwendige Tiefe macht es erforderlich, dass man ein Loch tiefer in die Wand bohrt. Die Schalterdosen wurden nicht immer perfekt eingesetzt, so dass man manchmal am Rand noch das eigentliche Mauerwerk erkennen kann.

    Eine weitere Stelle die einen Hinweis liefern kann wären Öffnungen für Gurtwickler (Rolladen) sofern diese Unterputz gesetzt wurden. Dafür wurde gerne mal nur eine schmale Öffnung in das Mauerwerk (durch den äußeren Steg bis in die Kammer) gestemmt und dann der Gurtwickler einfach eingesetzt und an der Blende verschraubt.


    An den genannten Stellen kann man relativ einfach nachschauen und die Stelle wieder problemlos verschließen. Etwas schwieriger wird es an den Rolläden, öffnen der Revisionsöffnung und dann mal schauen wo der Rolladenkasten aufliegt. Typischerweise liegen die >10cm auf dem Mauerwerk auf, so dass man dort neben Mörtel auch das eigentliche Mauerwerk erkennen kann.

    Schau Dir als Inspiration einfach mal die Durchführungen an die man im Fachhandel bei den Dachdeckern oder Verkäufern von Klimaanlagen findet. Es muss kein DN70 Bogen sein.


    Wie so etwas aussehen könnte, das wird beispielhaft in folgendem pdf gezeigt.


    de-en-dachdurchfuhrung---roof-inlets-3-luik.pdf


    Bei einer runden Dachdurchführung könnte man auch adaptieren, oder einen Bogen auf der Innenseite schlitzen und dann auf das Rohr aufsetzen.

    Auf den ersten Blick ziemlich suspekt.

    Es gibt mehrere Hersteller (Parker etc.) nur sind die in Deutschland kaum vertreten. Deutschland ist wenn es um Klimatechnik geht einfach ein Entwicklungsland. Das Angebot ist in Asien oder den USA deutlich größer.


    Diese Flexlösungen haben einen Biegeradius der typ. um die 8-10cm liegt (je nach Querschnitt der Leitung). Im Gegensatz zu CU, das man ja in Grenzen auch biegen kann, bietet eine flexible Leitung den Vorteil, dass man sie einfach hin und her biegen kann, was beim Einbringen in den Schwanenhals wichtig ist. Praktisch wird das sowieso nicht so einfach, es wäre vielleicht von Vorteil, wenn man den oberen Teil der Durchführung abmontieren, dann das Flexrohr durch das "U" einführen, und dann alles wieder zusammenstecken kann. Alternativ würde ich darüber nachdenken, ob man den Schwanenhals nicht durch eine gleichwertige Konstruktion ersetzen kann, beispielsweise indem man von DN70 für den oberen Teil auf einen größeren Querschnitt geht, oder einen Bogen aus Einzelteilen (Halbschalen?) zusammensetzt. Auch ein Materialwechsel wäre evtl. sinnvoll. Da braucht es wohl etwas Kreativität, man könnte ja auch eine Haube über die komplette Durchführung setzen, oder sonst eine Lösung suchen. Letztendlich müssen doch "nur" die Funktion und Sicherheit sicherstellt sein.


    Ein weiterer Nachteil ist die begrenzte Druckfestigkeit solcher Leitungen, wobei aber in den meisten Fällen die Verbinder die Schwachstelle sind. Deswegen geben die Hersteller für solche konfektionierten Leitungen meist eine Dauer-Druckfestigkeit von 35-50bar an, der Berstdruck liegt um ein Vielfaches höher.


    Gehen wir die Sache mal praktisch an.


    Wenn Du die Leitung nicht passend machen kannst, dann wird eben die Durchführung passend gemacht.


    Du hast ein Flachdach und eine Durchführung an der die Abdichtung min. 15cm hoch geführt werden muss (das wissen die Dachdecker besser). Ob oben ein U oder ein Kasten oder eine Pyramide sitzt, das ist unerheblich. Der Einfachheit halber ist bei Dir halt ein Bogen aus DN70, wenn ich mich richtig erinnere, dann muss die Öffnung des Bogens auf einer Höhe >15cm enden. Es steht Dir aber frei den Bogen zu ändern, so lange dessen Funktion (Regenhaube) gewährleistet ist.

    Ich würde den Bogen am (Durchführungs)Rohr entfernen, die KM Leitungen durchführen und biegen (das klappt dann auch mit CU da man ungehindert arbeiten kann) und dann eine Haube drauf setzen, die man vielleicht mit einem Spannband o.ä. am Rohr fixieren kann. Vielleicht ähnlich wie eine Haube die man auf ein LAS setzen kann (Wetterhaube, Regenhaube oder wie man das Teil halt nennen möchte). Wenn sich im Zubehörhandel nichts passendes findet, dann muss man halt etwas passend machen, da kann man fast beliebig Aufwand betreiben. Im einfachsten Fall ein Blech (Alu?) abkanten und das Teil mit 3 Schrauben am Durchführungsrohr befestigen. Man könnte anstatt des Bogens auch zuerst einmal einen Übergang von DN70 auf DNxxx setzen und darauf etwas "basteln".

    Schau Dir als Inspiration einfach mal die Durchführungen an die man im Fachhandel bei den Dachdeckern oder Verkäufern von Klimaanlagen findet. Es muss kein DN70 Bogen sein.

    Aber auch ohne die zusätzlichen Räume könnte es noch eine Kellerwohnung geben.

    Klar doch, aber das kann man aus der Ferne nicht beantworten. Sehr beliebt in den 70er und 80er Jahren waren Häuser mit "Einliegerwohnung", dafür gab es m.W. auch noch eine zusätzliche Förderung. Aber auch schon zu dieser Zeit konnte man aus ein paar Kellerräumen nicht einfach eine Einliegerwohnung machen. Trotzdem entstand so manche ungenehmigte Keller"Wohnung", beispielsweise für die eigenen Kinder, oder als "Gästezimmer" für gelegentliche Besucher. Auch beliebt, Vermietung an Studenten.


    Aber noch einmal zur Erinnerung. Auch wenn es dort Heizkörper gibt, oder die Räume evtl. auch schon als Wohnräume genutzt wurden, so sagt das noch nichts darüber aus, ob diese Kellerwohnung auch so genehmigt oder zumindest genehmigungsfähig ist. Man kann aus einer bisherigen (gesetzeswidrigen) Nutzung keine Rechte ableiten.

    Heizungsraum und Öllager würden frei und es gäbe einen zusätzlichen Raum ergeben.

    Hierzu noch ein kurzer HInweis.


    Räume in denen über Jahrzehnte ein Ölkessel gewerkelt hat oder Heizöl gelagert wurde eignen sich nur bedingt für eine andere Nutzung. Den Heizölgeruch kriegt man nur schwer aus diesen Räumen raus. Das fällt einem normalerweise kaum auf, weil man sich eher selten über einen längeren Zeitraum in diesen Räumen aufhält. Bei einer zukünftigen Nutzung als Aufenthaltsraum sieht das aber anders aus. Für empfindliche Nasen ist ein längerer Aufenthalt in solchen Räumen eine Qual.

    Die Sanierung solcher Räume kann also umfangreicher werden als gedacht. Neben den genannten Punkten, wie Fluchtwege etc. kommt also dieser Faktor noch hinzu.

    Was ist der Hintergrund Deiner Frage?

    Ist es statisch gesehen zulässig,

    Es ist sehr gut möglich, dass so ein Schlitz aus statischer Sicht zulässig wäre, schließlich reden wir hier über einen Schlitz mit vielleicht 10-15mm Tiefe und Breite, davon vielleicht auch noch ein erheblicher Teil im statisch nicht relevanten Putz, aber das bedeutet noch lange nicht, dass man als Nicht-Eigentümer so einen Schlitz in die Decke machen darf.


    Nebenbei bemerkt, "gestemmt" werden solche Schlitze sowieso nicht.


    Als Eigentümer eines Gebäudes würde ich das Schlitzen von Decken grundsätzlich nicht zulassen, völlig egal ob statisch zulässig oder nicht, denn das gehört nicht zu einer "üblichen" Nutzung einer Wohnung. Wenn Du also nicht der Eigentümer des Gebäudes bist, dann stellt sich erst einmal die Frage, ob das Schlitzen von Decken überhaupt zulässig ist, und erst dann kommt die Frage, unter welchen Voraussetzungen? (da käme dann die Statik in´s Spiel).


    Bist Du also nicht der Eigentümer, dann kannst Du beim Eigentümer anfragen, aber ich würde davon ausgehen, dass das Schlitzen von Decken grundsätzlich untersagt ist.

    Ich drücke Dir schon einmal die Daumen. In 45 Minuten kann man in meinen Augen nicht einmal das Standard-Programm abspulen, wenn es dann um technische Details geht, dauert das noch viel länger. Ich vermute der Berater hat so einen Standard Ablaufplan, das genügt dass man erst einmal einen groben Überblick bekommt. Entscheidungen kann man auf dieser Basis aber nicht treffen.


    Das ist wie bei einer Erstberatung bei einem Anwalt. Mit dem Ergebnis so einer Besprechung kann man auch noch keinen Prozess gewinnen. Das ist auch nicht schlimm, schließlich geht es um eine Erstberatung und einen groben Überblick. Für alles weitere gibt es dann ein Mandat , dann kann er sich einarbeiten, und dafür auch eine entsprechende Rechnung stellen.

    In der Not frisst der Teufel Fliegen. :lach:


    Nein, ich möcht Dich nicht als Teufel bezeichnen, aber der Spruch passt gerade so schön. Ich bin mal gespannt wie aufschlussreich das Gespräch wird, bitte halte uns auf dem Laufenden. Vielleicht täusche ich mich auch, und Du findest dort einen Berater mit Fachwissen und Erfahrung, der Dir durch den Förderdschungel einen Weg zeigen kann.

    Ja, kostet.

    Genau das ist der Knackpunkt. Jeder sollte sich genau überlegen, welches Risiko er bereit ist einzugehen. Natürlich kann man einfach zum Notar gehen, unterschreiben, und dann hoffen, dass alles gut wird. In vielen (den meisten?) Fällen klappt das auch. Es gibt aber auch die Fälle die zu einem Streitfall werden, und die werden deutlich teurer als eine Rechtsberatung zu einem Kaufvertrag.


    Risiko kann man niemals völlig ausschließen, es geht darum das Risiko zu minimieren. Ich habe den Eindruck, dass es bei solchen Fällen oftmals zu Missverständnissen kommt, weil man halt nicht alles bis auf´s letzte Detail festlegt (bzw. festlegen kann). Da sollte man sich vorher überlegen, welche Details einem wichtig sind, und welche eher nicht. Man kann so einen Vertrag relativ frei gestalten, so lange man sich an die gesetzlichen Spielregeln hält. (das zu Überprüfen ist Sache des Notars). Diesen Spielraum sollte man nutzen, genau deswegen nimmt man sich ja die Zeit um einen Entwurf zu erstellen bzw. anzupassen.


    Durch die aktuelle Marktsituation geraten Kaufinteressenten natürlich schnell unter Druck, da muss man halt schnell handeln, aber das bedeutet nicht, dass man jegliche Vorsicht über Bord werfen sollte.

    Vielleicht für die Mitleser von Interesse:

    Wer liest sich bei Notar einen 15 Seitigen Kaufvertrag durch und lässt den Termin platzen weil irgendwelche Floskeln

    darin stehen die zu 99 Prozent sowieso nicht eintreten.

    Das ist eine ziemlich naive Herangehensweise wenn es um die wahrscheinlich größte Investition Deines Lebens geht. Was versteckt sich noch im Vertrag das Dir vielleicht (finanziell) das Genick brechen könnte?


    Grundsätzlich sollte man doch davon ausgehen, dass sich beide Parteien über den Kauf und die Details geeinigt haben, bevor man einen Termin zur Beurkundung macht. Die Beurkundung ist dann nur noch der finale Schritt um den Kauf zu besiegeln.


    Wenn sich Käufer und Verkäufer auf einen Kauf geeinigt haben, dann gibt es doch 2 Möglichkeiten.


    a.) Einer der Beiden erstellt einen Vertragsentwurf, der wird so lange angepasst, bis beide Seiten einverstanden sind, dann geht der Entwurf an einen Notar zur Prüfung.

    b.) Eine der beiden Parteien "bestellt" bei einem Notar einen Entwurf, der wird von beiden Seiten geprüft und bei Bedarf angepasst, dann geht der modifizierte Entwurf zurück an den Notar.


    Der Notar wird dann den ihm zugesandten Entwurf prüfen und eine beurkundungsfähige Fassung an beide Parteien verschicken, zusammen mit einem Termin zur Beurkundung. Hier greift die von Wolfgang zitierte "Wartefrist".


    Das gibt beiden Parteien ausreichend Zeit um den Vertrag bis in´s letzte Detail zu prüfen bzw. prüfen zu lassen, und das ist auch Sinn und Zweck dieser Vorgehensweise.


    In diesem Zusammenhang vielleicht noch erwähnenswert:


    1. Gegenüber dem Notar zahlt den Entwurf derjenige der den Entwurf beim Notar "bestellt". Falls eine der Parteien den deal platzen lässt, dann erhält der Besteller die Rechnung.

    2. Die beiden Parteien können einen Vorvertrag schließen, auch dieser muss zwingend von einem Notar beurkundet werden. Nicht verwechseln mit einer Reservierungsvereinbarung mit einem Makler.

    3. Irgendwelche mündlichen Vereinbarungen, oder auch eMails, sichern weder Käufer noch Verkäufer einen Kauf zu. Selbst 1 Minute vor Unterschrift kann ein deal noch platzen (genau genommen auch noch nach Unterschrift, aber das ginge zu sehr in die Details).

    4. Ein Notar ist kein Ersatz für einen eigenen Rechtsbeistand


    Bei einem Hauskauf geht es meist um viel Geld, und dementsprechend hoch ist auch das Risiko. Die Pflicht zur notariellen Beurkundung reduziert das Risiko, aber sie schützt weder Käufer noch Verkäufer davor, vielleicht den dümmsten deal ihres Lebens zu machen. Deswegen umfangreich informieren und im Idealfall einen eigenen Rechtsbeistand beauftragen.