Beiträge von R.B.

    Eben. Die Hersteller geben doch Empfehlungen dazu, abhängig von Dachfläche und -neigung. Da kommt es sicherlich nicht auf den cm² an, aber es muss halt funktionieren. So wie gezeigt bzw. "geplant" wird es nicht funktionieren. Oben am First entlüften und unten an der Traufe für eine ausreichende Belüftung sorgen. Bohrungen, Gitter, oder wie auch immer.


    Die Sparren sind 8cm dick. Wollte eine 5cm Sparren Zwischendämmung machen,

    3cm für die Hinterlüftung klingen schon einmal vernünftig, aber die Dämmstärke haut niemanden vom Hocker.

    Wie es schon angeklungen ist, denke ich auch, dass es in vielen Fällen Auslegungssache ist und in den Händen des jeweiligen Sachbearbeiters liegt, wie er die individuelle Situation einschätzt. Mit der zuständigen Person im Bauamt hatte ich bereits gesprochen,

    Nochmals zur Erinnerung, bei so einer Umnutzung ist es fast schon egal was das lokale Bauamt sagt, es sind dann mehrere Fachbehörden eingebunden (Landwirtschaft, Umweltschutz usw.) und die muss man alle unter einen Hut bringen. Die Unterstützung der lokalen Baubehörde ist zwar wichtig, aber noch nicht ausreichend.


    Eine Art Landwirtschaft im Nebenerwerb könnte ich mir tatsächlich sehr gut vorstellen,

    Auch hier zur Erinnerung, eine Landwirtschaft ausschließlich im Nebenerwerb wird NICHT ausreichen. Sie muss einen entsprechenden Umfang haben UND als Ziel die Landwirtschaft im Haupterwerb zu betreiben. Ob das Ziel erreicht wird, das steht auf einem anderen Blatt. Ein paar Karotten oder Kartoffeln in einem Garten, oder ein Pferd auf der Wiese, das macht noch keine Landwirtschaft aus. Der Umfang der Tätigkeit muss also geeignet sein dieses Ziel zu erreichen. Es wäre gut wenn Du oder jemand in der Familie eine entsprechende Ausbildung hätte.


    Bedenke auch, dass so ein Betrieb verschiedene Pflichten auslöst (Kammer, Berufsgenossenschaft) die mit Kosten verbunden sind.

    Was kostet das Trinkwasser-MAG und das durchströmte Anschlussstück?

    und die regelmäßige Wartung nicht vergessen. Die wird mit den Jahren teurer als die Investitionskosten.

    Gerade bei TW Installationen gilt, noch schlechter als gar kein MAG ist ein nicht gewartetes MAG.

    Ich kriege das im Moment auch noch nicht richtig eingeordnet.


    Ganz oben zeigt der Regler für WW eine JAZ von 4,6, das ist nicht plausibel und lässt vermuten, dass evtl. noch irgendein Parameter eingegeben werden müsste (falls für irgendeine Größe kein Sensor vorhanden ist, dann kann auch ein Wert eingegeben werden der für die Berechnung verwendet wird).


    Die Anzeige am Speicher deutet eher auf eine "normale" WW Temperatur hin. 53m³ mit nur 1.678kWh, das wäre ohne Verlust ein dT von ca. 26K, also bei 10°C Kaltwasser ziemlich genau 36°C WW. Keine Ahnung wie er die 53m³ gezählt hat, und ob die plausibel sind.


    Dem entgegen steht der Stromverbrauch, so dass ich auf den WP Kreis tippen würde. Hierfür spricht auch die schlechte JAZ im Heizbetrieb (gerade mal 2,4).

    Damit wären wir wieder bei der Anlagenkonfiguration, also dem dicken Puffer. Ein Konzept mit konstant hoher Ladetemperatur könnte die schlechte JAZ erklären.


    Wir wissen, bei einer typischen Familie (2Erw. 2 Kinder) liegt der WW Bedarf bei ca. 200-300 Liter pro Tag. Das wären also irgendwas zwischen 8-10kWh thermisch. Wenn die WP dafür 6kWh el. aufwenden muss, dann würde ich


    a.) WW Soll Temperatur überprüfen bzw. Ladetemperatur des Puffers

    b.) Schauen ob bei hoher Ladetemperatur der Heizstab zum Einsatz kommt (wohl eher nicht, s.o. Regler zeigt nur wenige Stunden Heizstabbetrieb)

    c.) WW Zirkulation überprüfen

    d.) Kältekreis überprüfen


    Durch Verluste des Puffers oder Strombedarf für Pumpen o.ä. kann ich mir die 6kWh täglich nicht erklären. Die Punkte a.) oder c.) erscheinen mir als Ursache möglich. Punkt d.) eher nicht, anscheinend schafft er ja die WW Temperatur ohne Heizstabeinsatz, was bei einem Kältemittelmangel kaum möglich wäre.

    beim Vergleich mit anderen WP darauf achten, dass hier ein dicker Puffer mit im Spiel ist, und auch noch eine FriWa.


    Ich befürchte, Anlagenkonzept und Betriebsbedingungen ruinieren hier die Arbeitszahl, aber um das zu erforschen, müsste man jetzt tiefer einsteigen.

    Richtig, deswegen hatte ich oben auf diesen Punkt hingewiesen, aber auch erwähnt, dass das dem BT leicht fallen dürfte.


    Man könnte noch darüber streiten, welche Eigenschaften für einen Vergleich wichtig sind.

    Erhöhte Anforderungen an beispielsweise Schallschutz o.ä. sind anscheinend nicht vereinbart. Da kann man also nicht ansetzen. Schallschutz einer Trennwand zwischen 2 Räumen innerhalb einer Wohnung hat somit keine hohe Priorität. Der KS ist ja auch nicht näher spezifiziert. Man kann also nur "Standard" erwarten.

    Ich nehme an, Punkt 2) ist für mich relevant? D.h. ich stelle einen Vordruck von 4.5*0.65=ca. 3 bar ein?

    Die 4,5bar sind der Ausschaltdruck?


    Mir wären die 65% etwas zu wenig, bei einem großen MAG könnte es ausreichen, aber ansonsten.......ausprobieren.


    Auf dem Ventil steht nur "LUX RR" drauf und es hat eine weisse Kappe.
    (und es ist komplett verkalkt wie es scheint, d.h. das sollte ich auch tauschen. Brauche ich das überhaupt noch wenn ich das MAG reinschraube?)

    Das SV ist auf jeden Fall erforderlich. Ein kleines MAG kann diese Aufgabe nicht übernehmen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass ein SV auslöst, deutlich reduziert wird.

    Was soll ich jetzt einstellen?

    Dir ist aufgefallen, dass es einmal um Trinkwasser und einmal um Heizung geht?

    Bei Heizung also 0,3bar über dem hydrostatischen Druck (bei 10m Anlagenhöhe also 1,3bar).

    Bei Trinkwasser 0,3bar unter dem Ruhedruck


    Bei Heizung und Trinkwasser sind die Betriebsbedinungen unterschiedlich.


    Bei Trinkwasser sollte der Vordruck niedriger sein, damit das MAG ständig durchströmt ist. So wird verhindert, dass das MAG bei Druckschwankungen ständig an den Anschlag geht. Der Vordruck sollte also keinesfalls zu hoch eingestellt werden, eher etwas niedriger, insbesondere bei einer langen Strecke zwischen Druckminderer (in Deinem Fall "Pumpe") und MAG.

    Keine Ahnung wie genau die von Dir oben genannten Zahlen sind, ich würde den Vordruck im MAG auf ca. 4bar oder knapp darüber einstellen. Die genannten 0,3bar wären in meinen Augen der Mindestabstand den ich einhalten würde. Es versteht sich von selbst, dass die Größe des MAG entsprechend gewählt werden muss.


    Zum Thema Sicherheitsventil und Trinkwasser wurde ja schon etwas geschrieben.


    Ausserdem: Was würde passieren, wenn ich den Vordruck von 1.9 bar lasse wie er ist und nicht ändere?

    Dann würde das MAG nicht funktionieren, weil es ständig fast komplett mit Wasser gefüllt wäre. Es könnte bei Druckschwankungen nicht mehr reagieren.

    War nicht in dem thread wegen der Schalldämmung ein link zu einem pdf? Knauf?

    Da müsste man sich einmal auf die Suche machen. Mich hat diese Variante bisher nur wegen der Schalldämmparameter interessiert.

    Energiebilanz

    Ihr Fachbetrieb kann ggf. die Anzeige der Energiebilanzen freigeben. Die Anzeige ist nicht bei allen Wärmepumpen möglich

    Das sind die Punkte, da kriege ich immer einen dicken Hals, und das nicht erst seit heute.

    Ich kann ja noch verstehen wenn sicherheits-/zulassungsrelevante Parameter versteckt werden, wobei man diese besser auch vor den Heizungsbauern versteckt, aber zumindest das Auslesen sollte möglich sein (auch für KD Einsätze).


    Vielleicht hilft Dir das hier weiter:


    Energiebilanz wird bei neuer WO1C-SW nicht mehr richtig angezeigt
    Ich habe gestern von einem Viessmann-Techniker im Rahmen eines Service-Einsatzes auch eine neue SW bekommen. Systeminformation: Bedienung: B920W242/8 -…
    www.viessmann-community.com

    Für eine Konstruktion die meines Wissens nicht den anerkannten Regeln der Technik entspricht (egal wie oft sie in der Praxis von Laien oder Halb-Laien ausgeführt wird) würde ich keinen Cent extra bezahlen wollen.

    Keine Ahnung ob sie den anerkannten Recgeln der Technik entspricht, aber soweit ich mich erinnere, wird diese Variante von den Herstellern in ihren Verarbeitungsrichtlinien aufgeführt (Stichwort Schalldämmung).

    sperrfolie bis 30cm vor First beidseitig

    d.h. Du hast zusätzlich unter den Schindeln noch eine Sperrfolie? Was für eine Folie?



    Die Frage wäre nur, ob die Zwischensparren Dämmung belüftet werden muss

    Ja



    und wie das Bewerkstelligt werden kann.

    das ist der Knackpunkt. Ohne entsprechende Öffnungen wird das nicht funktionieren. Bisher sorgt der offene Dachraum für Be- bzw. Entlüftung.

    Du musst also traufseitig für eine Belüftung sorgen, Querschnitt entsprechend Dachfläche und Neigung, und oben am First die Entlfüftung. Das findet sich auch so in den Verarbeitungsanleitungen der Hersteller.


    Die Balken sind vermauert und somit keine Hinterlpftung der Dämmung möglich.

    Wer sagt das?

    wurde vom Dachdecker so angeraten

    und was meint der zur Hinterlüftung? Der müsste doch wissen was, wie zu tun ist.

    Also bedeutet "gleichwertig" ja vom Prinzip her, das beide Gewerke, die gleichen Eigenschaften besitzen sollten, um gleichwertig zu sein.

    Vereinfacht gesagt, JA, wobei der Begriff "gleich" schon etwas großzügiger auszulegen ist. Ein Parameter einer vergleichbaren Variante muss nicht auf die 3. Nachkommastelle identisch sein, wenn diese Eigenschaft für die Nutzung unerheblich ist. Bei Eigenschaften die für diesen Anwendungsfall entscheidend sind (Gebrauchstauglichkeit?) sieht es schon anders aus. Da wird man genauer hinschauen. Deswegen die Formulierung "gleichwertig" und nicht "gleich".



    12mm OSB Platten sollen wir teuer bezahlen, wenn wir diese wünschen. Im Moment stehen 5000,00€ extra im Raum, für gute 80qm Wandfläche.

    Wie vermutet, Sonderwünsche werden teuer. Es lohnt nicht über einen zu hohen Aufpreis zu philosophieren, der Vertrag ist unterschrieben, jetzt gilt friss oder stirb. Du musst ja den Sonderwunsch nicht beauftragen. Ich würde davon ausgehen, dass eine Änderung in KS noch (deutlich) teurer wird.

    Der Mehrnutzen einer zusätzlichen Lage OSB (ein- oder beidseitig?) ist überschaubar. Ob Dir das 5.000,- € wert ist, das musst Du entscheiden. Klar ist jetzt schon, am Materialpreis liegt es nicht. ;)

    vielleicht hilft mir da auch eine Passage aus dem Teilungsvertrag:

    Sämtliche Änderungen dürfen Güte, Wert und Gebrauchsfähigkeit nicht mindern

    Ist im Prinzip die gleiche Geschichte wie "gleichwertig", nur dass es hier um Änderungen allgemein geht, und dass Änderungen im positiven Sinn zulässig sind. Änderungen dürfen also höherwertig sein, während gem. Deinem obigen Zitat aus der Baubeschreibung nur die Mindestanforderung "gleichwertig" genannt ist. Zudem ist der Teilungsvertrag auch in die Zukunft gerichtet, die Baubeschreibung eine Vereinbarung zwischen Dir und der Baufirma. Der Teilungsvertrag hat auch noch Bestand wenn der "Bauvertrag" schon abgeschlossen ist.


    Ich interpretiere die Baubeschreibung so, dass Dir die Baufirma eine KS Wand ODER eine gleichwertige Ausführung schuldet (eine höherwertige Ausführung ist nicht ausdrücklich vereinbart, vielleicht das Hintertürchen um dafür zusätzlich Geld verlangen zu können......aber wie gesagt, ich bin kein Jurist).


    Was bedeutet nun "gleichwertig"? Nun, streng genommen setzt sich das Wort aus "gleich" und "Wert" zusammen, eine Alternative muss also den gleichen "Wert" haben, wobei man Wert nicht nur in Euro definieren darf. Wert bedeutet hier eher, vergleichbare "Produkteigenschaften", wobei ich hier einschränken würde, "für den jeweiligen Anwendungsfall relevante vergleichbare Produkteigenschaften". Das kann aber in meinen Augen auch über die typischen technischen Spezifikationen hinausgehen. Optik, Haptik, Akustik, das sind alles Dinge die man nicht unbedingt in technischen Daten festlegen kann. Dafür gibt es wiederum Eigenschaften die für die "Gebrauchsfähigkeit " (hier Zimmertrennwand) eher von untergeordneter Bedeutung sind.


    Ich vermute, bei einer sachverständigen Beurteilung würde man den Schwerpunkt für einen Vergleich auf die Spezifikationen und Eigenschaften/Gebrauchsfähigkeit legen, die für den Anwendungsfall relevant sind (Schutz gegen Umwelteinflüsse oder eine Wärmedämmung dürften bei einer Zimmertrennwand weniger von Bedeutung sein, bei einer Außenwand hingegen schon).


    Übrigens, der Auftragnehmer muss Dir nachweisen, dass die von ihm gewählte "gleichwertige" Ausführung auch tatsächlich gleichwertig ist. Ohne jetzt tiefer in einen Vergleich einzusteigen, dafür fehlen zu viele Informationen, würde ich mal unterstellen, dass ihm das relativ einfach möglich ist. Wie gesagt, das ist sicherlich nicht die erste Wohnung die er baut.


    Einige Eigenschaften wurden oben schon genannt (Schall-/Brandschutz, Befestigung von Gegenständen, was eher der Nutzbarkeit zuzuordnen ist). Diese Aufstellung ist noch nicht abschließend, andererseits sind die Anforderungen an eine Zimmertrennwand auch nicht besonders umfangreich. Ich würde mal in den Raum stellen, dass ein Vergleich von einem halben Dutzend "Spezifikationen" bereits mehr als ausreichend ist um die Gleichwertigkeit zu begründen. Ob ein Richter das im Streitfall auch so sieht? Keine Ahnung. Das wird vermutlich auch davon abhängen, wie die Anwälte argumentieren.


    Du siehst, Wortspielereien, Intepretationen, wenn es hart auf hart kommt dann zählt nur was geschrieben steht, und das sollte möglichst unmissverständlich vereinbart sein. Formulierungen wie "gleichwertig" führen zwangsläufig zu Diskussionen. Wenn ich mich richtig erinnere, dann ist die Verwendung dieser Formulierung auch nur in Ausnahmen zulässig, eine eindeutige Spezifizierung des "Produkts" (der Leistung) hat immer Vorrang. Praktisch ist das halt bei komplexeren Aufträgen kaum zu machen, bei einer Maschine kann man ja bei Bestellung auch nicht jede Schraube definieren, sondern man vereinbart den Leistungsumfang (bohrt xx Löcher pro Minute oder was weiß ich).


    Wenn Dir die Trennwand in Ausführung "KS" so wichtig ist, dann versuche das mit der Baufirma zu klären, und zwar BEVOR die Wand erstellt wird. Vielleicht hält sich der Aufpreis in Grenzen. Steht die GK-Wand bereits, dann wird es noch teurer, dann bezahlst Du die Wand mindestens doppelt. Theoretisch könnten dann auch nachfolgende Gewerke einen Mehraufwand geltend machen, beispielsweise der Elektriker, weil er seine Leitungen in einer GK Wand einfacher verlegen kann als wenn er eine KS Wand schlitzen muss.


    Meine persönliche Meinung, ich würde an Deiner Stelle überlegen, ob ich mich mit dieser Lösung "Gipskarton" anfreunden kann. Praktisch wirst Du kaum einen Unterschied feststellen können, aber es bleibt natürlich das Bauchgefühl. Ist das Bauchgefühl wichtiger, dann Geld in die Hand nehmen und mit der Firma einen deal machen. Wie die Firma den Aufpreis kalkuliert, das steht in den Sternen, das erfährst Du sobald es konkret wird. Ich bin mir sicher, mit ein paar hundert Euro ist das nicht erledigt, meist lassen sich die Firmen solcher Sonderwünsche vergolden.


    Und bei der nächsten Wohnung streichst Du im Vertrag das Wort "gleichwertig" durch. ;)

    und jetzt die Algenbildung im Norden.

    Nordfassaden sind immer kritisch, unabhängig von einem WDVS. Verschärft wird die Situation noch wenn durch Bäume oder andere Gebäude die Nordseite auch noch im Windschatten liegt.


    Eine Fassade bedarf halt regelmäßiger "Wartung", wobei die Intervalle großzügig gewählt werden können. Reinigen und es sollte wieder viele Jahre Ruhe sein, hat ja bisher auch funktioniert.

    ne, er beruft sich darauf,

    Keine Ahnung mit wem Du da gesprochen hast, ich bin mir aber sicher, dass der Vertrag mehrfach geprüft wurde, und dass bei einem Streitfall schon die richtigen Argumente aus dem Hut gezaubert werden. Ich würde mit dem "gleichwertig" argumentieren, aber was Dein BT macht......ich gehe davon aus, dass der auch eine Rechtsberatung beschäftigt, und da wird er schon die (für ihn) richtigen Argumente und Belege bekommen.


    Deswegen hatte ich ja empfohlen den Vertrag mit allem drum und dran prüfen zu lassen, ob es evtl. auch noch für Dich ein Hintertürchen gibt. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar gering, aber die Alternativen hatte ich oben ja genannt. Akzeptieren oder Sonderwunsch verhandeln. Aus den von Dir zitierten Zeilen kann ich als jur. Laie nur interpretieren, dass der BT genau das macht was vereinbart war.

    mit Traglast meine ich, das ich meinen wandhängenden Waschtisch mit einer Eichenplatte wohl nicht an die Rigipswand hängen kann

    Auch der Spiegel, der in Eiche eingefasst ist, wird nicht hängen bleiben.

    Das ist schon machbar, bedarf jedoch bei hohen Lasten einer zusätzliche Verstärkung der GK-Ständerkonstruktion. Typische Lasten sind kein Problem, man muss natürlich die richtigen Befestigungsmittel verwenden. Hierzu gibt es bei den Herstellern (GKP und Schrauben/Dübel) umfangreiche Informationen.

    Nebenbei bemerkt, den falschen Dübel in einer KS Wand versenkt kann man auch nicht beliebig belasten.


    Für WC und Waschtisch gibt es entsprechende Konstruktionen (Gestelle) usw.


    d.h. Je nachdem wie die Gipskartonwände ausgeführt werden, wird es schwierig nicht von Gleichwertigkeit zu sprechen.


    Nach den bisher vorliegenden Infos würde ich mal sagen, dass der BT gute Chancen hat, aber ob es sonst noch irgendwelche Haken in Eurem Vertrag gibt, das sagt mir meine Glaskugel nicht.

    Falls Du der Meinung bist, dass Du Anspruch auf Ausführung aller Wände in KS hast, dann wäre der nächste Schritt eine sachkundige Vertragsprüfung, aber wie gesagt, bisher sieht es so aus, dass der BT genau das liefert was vereinbart war. Die optionalen ("gleichwertigen") Ausführungen habt ihr ja ausdrücklich vereinbart. Falls Du zwingend KS Wände wolltest, dann hätte man den Vertrag entsprechend anpassen müssen.


    Du könntest noch versuchen, dass zusätzlich als "Sonderwunsch" vereinbart wird, dass alle Wände (ohne Ausnahme) in KS ausgeführt werden. Ich kann mir aber jetzt schon vorstellen, wie der BT reagiert. Machbar ist fast alles, aber Sonderwünsche kosten meist richtig viel Geld.

    Schon aus Gründen der Traglast und des Schallschutz, ODER? :eek:

    Was meinst Du mit Traglast? Innenwände haben nichts "zu tragen".

    Schallschutz kann vergleichbar sein, da kommt es auf die Ausführung an. KS ist nicht gleich KS, und eine Gipskartonwand ist nicht gleich eine Gipskartonwand. Wenn er ansonsten einen leichten KS mit 11cm verbaut hätte, dann ist es gut möglich, dass eine GK Wand sogar eine bessere Schalldämmung aufweist.


    Ein Unterschied ergibt sich sicherlich hinsichtlich Befestigungsmöglichkeiten, aber ein Regal lässt sich an beiden Wänden sicher befestigen, und bei einer entsprechend GK Wand könnte man auch Hängeschränke (Küche) befestigen.


    Du siehst, es gibt leider keine pauschale Antwort, sprich niemand kann sagen, ob die beiden Varianten nun gleichwertig sind oder nicht.

    Er beruft sich wohl darauf, dass er die Innenwände auch "gleichwertig" ausführen kann, somit hat er es in der Hand, wie er die jeweilige Innenwand ausführt. Man müsste wohl an dieser Stelle ansetzen und die "Gleichwertigkeit" anzweifeln.


    Man kann auch mit Gipskarton hochwertige Innenwände bauen, so dass man nicht pauschal sagen kann, dass so eine Ausführung mangelhaft wäre.

    Die Lage an einer Dorfstrasse ist sicherlich von Vorteil, es würde mich aber wundern wenn das als Argument ausreicht. In den Fachbehörden gibt es manchmal so ein paar nette Zeitgenossen, die würden am liebsten den ganzen Landkreis renaturieren.

    In der Baubeschreibung wird das Mauerwerk der Innen und Außenwände aufgeführt. (Für uns eigentlich logisch was Innen und Außenwände sind)´

    Ist explizit "Innenwand in Ausführung xyz" vereinbart? oder steht da nur "Mauerwerk in xyz".


    Es kommt also auf die Formulierung im Text an, und da haben die BT schon einiges an Erfahrung mit schwammigen Formulierungen. Trotzdem, wenn das Mauerwerk in KS vereinbart war, dann ist auch KS zu liefern. Evtl. versteckt sich irgendwo noch eine Formulierung "oder vergleichbar"?


    Wer ist hier im Recht und welche Bauart kann "verlangt" werden?

    Wer hier im Recht ist das kann wohl nur ein Jurist anhand einer Vertragsprüfung feststellen. Deine Beschribung genügt dafür nicht.

    Was verlangt werden kann ist klar, genau das was vereinbart war.

    Das mit der Erhaltung bzw. Erweiterung des Hofes kam vom Bauamt bzw. der Bauaufsichtsbehörde, allerdings als lose Idee, wie man in diesem konkreten Fall Erfolg haben könnte.

    Einen Hof der aufgegeben wurde zu erweitern ergibt keinen Sinn, und wo aufgegeben wird gibt es auch nichts zu erhalten. An sich fallen mit Aufgabe der landwirtschaftlichen Tätigkeit die Flächen an die Natur zurück, Ausnahmen gibt es für die Inhaber die den Hof betrieben haben und dort ihren Lebensabend verbringen möchten. Dafür braucht man aber keine 2 neuen EFH.


    Genau genommen ist der Hof mit Aufgabe der landwirtschaftlichen Tätigkeit nur noch für die ehemaligen Betreiber von wert, ansonsten (für Rechtsnachfolger) wertlos.


    Lösung: Landwirtschaft im Haupterwerb reaktivieren


    Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass irgendeine Behörde eine rein wohnwitschaftliche Nutzung absegnen wird. Vielleicht könnte man noch darüber diskutieren, ob eine Landwirtschaft im Nebenerwerb (aber entsprechendem Umfang) und dem Ziel eines Haupterwerbs einen Erhalt der Hofstätte begründen. Dann steht aber immer noch die Frage im Raum, wozu dann 2 EFH zusätzlich auf dem Grundstück benötigt werden. Bei einer entsprechenden Betriebsgröße könnte man noch mit Unterkünften für Hilfskräfte (auch Saisonkräfte) argumentieren, aber 1 Betriebsinhaber benötigt nicht mehrere "Häuser" für sich und seine Familie.


    Du siehst, das wird sehr schwierig, und die Chance für Dein Vorhaben ist verschwindend gering. Beachte auch, dass bei einer Nutzungsänderung mehrere Fachbehörden eingebunden sind. Ich weiß nicht wie das bei Euch geregelt ist, bei uns darfst Du eine Rundreise durch den Landkreis machen um alle Stellen abzuklappern, und es ist so gut wie unmöglich alle von so einem Vorhaben zu überzeugen.

    Energiemengen scheint der Regler wohl nicht zu loggen....

    Ich glaube das kann man freischalten. Einfach mal den Lieferanten fragen. Ich bin mir nicht sicher, aber soweit ich weiß kumuliert er die Tage und gibt diese dann auch als Diagramm mit Wochenzahlen aus. Müsste irgendwo in einem erweiterten Menü versteckt sein.

    das liegt natürlich auf der Hand. Nun gilt es herauszufinden, ob das so war...

    Unterlagen zum Regler studieren, soweit ich weiß, werden die Zeiten/Dauer ausgegeben.

    Keine Ahnung was für ein Regler genau hier verbaut ist, welche firmware Rev. usw. das sagt mir meine Glaskugel nicht. Ich habe also einfach mal in die Unterlagen des 08/515 Regler für diese WP geschaut. Dort lässt sich der Heizstab sperren, und zwar getrennt für Heizung und WW, und zusätzlich können Zeiten und die Leistungsstufe angegeben werden.


    Es gibt auch Menüpunkte zur Energiebilanz(anzeige), diese muss aber evtl. erst freigeschaltet werden. Diese zeigt zumindest die el. Energie pro Woche für Heizung und WW getrennt (sowie Eigennutzung von PV sofern vorhanden). Je nach WP können die Menüpunkte aber unterschiedlich sein. Deswegen auch hier, die Info ohne Gewähr. :haue:

    WW Temperatur?

    Heizstab deaktiviert?

    Läuft die WP direkt auf den Heizkreis oder über einen Puffer? Wenn Puffer, wie ist dieser eingebunden?


    Die Reglerparameter kenne ich jetzt auch nicht auswendig, das kann man aber nachlesen. Wenn ich mich richtig erinnere, dann gab es bei diesem Modell öfter schon Nachfragen weil der Heizstab zu unerklärlichen Zeiten aktiviert wurde (Werkseinstellungen).

    und hatte/habe die Sorge, dass man dann bei neuen Kunststofffenstern innen an der 2:1 Teilung auf eine mehr oder weniger hässliche Dehnfuge schaut.

    Genau genommen sieht man bereits durch die Beschläge der Flügel einen Unterschied bei der Teilung, und bei Stulp sowieso. Wenn 2 Elemente gekoppelt werden dann ist das natürlich sichtbar, da man an der Kopplungskante ja 2 Rahmenprofile hat. Eine Dehnfuge" sieht man da nicht.



    Nein, es sind "normale" Fenster in der Wand mit durchgehender Fensterbank.

    Macht also 110cm pro Teilung, das dürfte bei normal hohen Fenstern kein größeres Problem sein, auch nicht bei 3-fach Verglasung (Gewicht). Wenn es um die letzten cm geht, dann könnte man seitlich noch eine Rahmenverbreiterung aufsetzen, aber das sollte der Fenstermonteur wissen. Bei einem Element dieser Breite ist die Montage nicht so einfach, auch das obere waagerechte Rahmenprofil sollte fixiert werden. Wie genau das zu machen ist, das sieht der Monteur vor Ort.