Beiträge von R.B.

    Biegeradien hängen am Kabelquerschnitt. Daraus ergibt sich dann auch die Dämmstärke. ;)

    Achtung: Der Biegeradius von Installationsrohren hängt nicht nur am Kabelquerschnitt, denn man muss am Ende ja auch eine Leitung/Kabel durchziehen können. Für die o.g. Leerrohre würde ich einen Biegeradius um die 6cm schätzen, etl. auch bis 10cm (nachlesen) wenn hier mehrere "PV" Kabel durchgezogen werden sollen.

    fett! Na gut, damit muss man dann wohl leben

    Wenn da Kabel für mehrere strings durchgezogen werden müssen, vielleicht noch um zig Ecken, dann ist man froh für jeden Millimeter. Wellrohr M32 hat ca. 25mm Innendurchmesser, M25 nicht einmal 20mm. Nutzbar typ. um die 70-80%. Ansonsten hilft auch eine Menge Flutschi nichts. Das wird gerne unterschätzt.

    Die Wohnungszuleitungen sind vermutlich eher 3-adrig.

    Theoretisch denkbar, die Zähleranlage sieht schon etwas älter aus, üblich wären aber 5 Adern. Wenn hier komplett erneuert wird, dann müssen die aktuellen Anforderungen eingehalten werden. Diese finden sich in den TAB bzw. DIN18015 und/oder VDE-AR-N-4100. Vereinfacht gesagt, die Anbindungen an Wohnungsverteiler sind auf 63A auszulegen, was in den meisten Fällen 5 x 10mm2 erforderlich macht, unter Umständen (Länge, Verlegeart) auch noch mehr.


    Gerade gesehen, heute bin ich zu langsam. ;)

    Während der o.g. 4 Monaten wurden angeblich fast 10m³ Wasser in die Grube eingeleitet, ohne dass (nach Aussage TE) eine Entnahme stattgefunden hat. Wie die Werte gemessen wurden ist auch noch nicht schlüssig geklärt. Ich frage gerne noch einmal, wie groß ist die Grube? Bisher kann man noch nicht ausschließen, dass ein Teil des Wassers über den Überlauf abgeleitet wurde. Dieser sitzt in der letzten Kammer normalerweise niedriger als der Überlauf von der ersten zur nächsten (wobei das Stufenprinzip durch die Bohrungen wohl zunichte gemacht wurde).


    Von der Zisterne wolte ich mit 1" leitung raus ,

    Das ist mehr als ausreichend, so lange Du die Zisterne nicht innerhalb weniger Minuten komplett leer pumpen möchtest. Selbst 3/4" (PE25) wäre bei typischen Leitungslängen ausreichend.

    Ist keineswegs kompliziert, es gibt aber mehrere Messverfahren, und jedes hat einen entsprechenden Messfehler. Ich vermute mal, Thomas wollte darauf hinaus, denn eine Messung auf den Liter genau ist bei diesen Verfahren wirklich sehr schwierig zu bewerkstelligen Je nach Messverfahren und Größe der Grube kann man die letzten beiden Digits vernachlässigen. Hier ist wichtig, dass man über einen längeren Zeitraum beobachtet, was Du ja getan hast. Erschwert wird das aber durch den unregelmäßigen Zulauf, dessen Menge nicht so einfach zu bestimmen ist.


    Sicherer wäre, wenn man über mehrere Wochen gar keinen Zulauf hätte. Dann wäre nach Deiner Verlustermittlung die Grube nach mehrere Wochen vermutlich leer, wobei ein Teil der Verluste auf Verdunstung entfallen würde, und ein Teil wohl auf Leckagen. Beobachtet man dann den Wasserpegel, und stellt fest, dass sich der Verlust mit der Zeit verringert oder gar zum Stillstand kommt, dann könnte man damit abschätzen auf welcher Höhe der Grube sich die Leckage befindet. Wer weiß, vielleicht läuft ein Teil des Wassers auch über einen Überlauf ab.

    Ich vermute, dass es hier weniger um Altmetalldiebe geht, denn so einen Paternoster baut man ja nicht in ein paar Minuten aus. Mit jeder Minute steigt jedoch das Risiko für Diebe, dass sie erwischt werden oder vermehrt Spuren hinterlassen. Da gibt es wohl lohnenswertere Objekte. Wenn dann auch noch die Eigentümer des Gebäudes keine Stellungnahme abgeben dann hat das zumindest a Gschmäckle.


    Die Rohstoffpreise steigen rasant, was auch die Risikobereitschaft von Dieben erhöht. Besonders lukrativ, Kupfer, da wurden über Nacht schon komplette Kupferdächer abgebaut, während es früher nur Fallrohre, evtl. auch Dachrinnen waren, die über Nacht verschwunden sind.


    Manchmal (leider viel zu selten) zeigen die Ermittlungen auch Erfolge:


    Mehrjährige Haftstrafen verhängt: Urteil gegen Kupfer-Diebesbande am Landgericht Heilbronn
    Mehrjährige Haftstrafen für neun Männer: Das Landgericht Heilbronn verurteilt sie wegen schweren Bandendiebstahls von Kupfer im Wert von rund 790.000 Euro.
    www.swr.de

    Stromverbrauch ca 4.500 -5.000 kWh/a, Tendenz am ehesten bei 4.800kWh/a. Home Office.

    Ich weiß, jetzt komme ich mal wieder mit den unangenehmen Rückfragen um die Ecke, aber hast Du schon einmal Deinen täglichen Stromverbrauch genauer angeschaut?

    Jahresverbrauch ist ja schön und gut, aber wenn dieser primär auf die Abend-/Nachtzeiten fällt sieht die Sache anders aus, als wenn sich der Verbrauch relativ gleichmäßig über den Tag verteilt. Wenn die Rahmenbedingungen nicht passen dann machen 50kWp auf dem Dach genau so wenig Sinn wie 1 Modul am Balkongeländer, vom Speicher ganz zu schweigen. Es lohnt sich also genauer hinzuschauen.


    Du könntest beispielsweise für eine typische Woche den Zählerstand morgens um 08:00 Uhr und am Abend um 20:00 Uhr notieren. Das ist in etwa der Zeitraum in dem eine PV Anlage Erträge liefern kann (je nach Jahreszeit, Ausrichtung der Paneele usw.). Liegt der hauptsächliche Bedarf in den Abendstunden, wie bei uns, dann lohnt es sich darüber nachzudenken, den Ertrag des Tages mit Hilfe von Speichern in die Abendstunden zu schieben. Liegt Ihr hingegen um 20:00 Uhr alle schon im Bett, dann wäre es evtl. sinnvoller die Kosten des Speichers in Module zu investieren. Ideal ist es wenn Du Verbraucher hast die Du steuern kannst, wenn beispielsweise das Auto die meiste Zeit des Tages zuhause steht, und es egal ist, wann es geladen wird. Etwas anders sieht die Betrachtung aus wenn an mit dem eigenen PV Strom "heizen" möchte, denn im Winter kann man die Heizung nicht so einfach abschalten, ohne zu frieren.


    Ich habe gehört, von Balkonkraftwerk zu PV wechseln ist nicht ganz so einfach?

    Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Aus technischer Sicht ist fast alles machbar, auch wenn man nach der Erweiterung nicht alle Teile des BKA weiter verwerten kann.


    Es wäre aber gut möglich, dass man anhand der obigen Betrachtung zu dem Ergebnis kommt, dass es sinnvoller ist eine "normale" PV Anlage aufzubauen. Das lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten.


    Die nächste Alternative wäre, vergiss das Rechnen und Optimieren, kaufe Dir für ein paar kleine Scheine eine Mini-Anlage, Stecker in die Steckdose, fertig. Freue Dich über jede kWh die Du erzeugen und verwerten kannst, und den Minderertrag durch die fehlende Optimierung nimmst Du einfach in Kauf, dafür hast Du kaum Investitionskosten. Die Anlage wird sich auf jeden Fall amortisieren, und ob das in 2 oder 5 Jahren geschieht, das ignorierst Du einfach. Damit kannst Du auch Erfahrung sammeln, und wenn Du Spaß daran hast, dann kann man immer noch erweitern. Solltest Du bei der Erweiterung ein paar Euro "Altmaterial" abschreiben müssen dann ist es eben so. Dann kriegen die Meeris 2 Module für eine Beleuchtung und Solarheizung, oder Du machst daraus eine Tischtennisplatte, oder was weiß ich.

    - Einfach auch bzgl Anmeldung

    Schau Dir das trotzdem genau an, da war/ist gerade einiges im Wandel (VDE AR 4105 03:2026). Nicht alles was am Markt als "Balkonkraftwerk" verkauft wird darf auch einfach in eine Schuko gesteckt werden. Man muss also aufpassen was man in das Formular einträgt.

    Ist der in Deinem Sinne bau- und regelkonform im richtigen Unterforum untergebracht?

    Darüber könnte man reden. Es fällt mir auch schwer dieses Thema mit dem Themenbereich "Mit einem Architekten bauen" in Verbindung zu bringen. Trotzdem käme ich jetzt nicht auf die Idee so einen (verwirrenden) Fragenkatalog zu starten wie in Deinem Beitrag s.o. #6.

    Also, gefällt Dir das Thema in diesem Themenbereich nicht, dann können wir gerne darüber reden und das Thema bei Bedarf auch verschieben.


    Falls Du Antworten auf Deine sonstigen Fragen in diesem Beitrag erwartest, dann solltest Du diese präzisieren, für mich klingen hier Vorwürfe durch die ich noch nicht nachvollziehen kann.

    muss entweder auf öffentlichen Parkplätzen oder rechtswidrig auf der Straße geparkt werden - und genau das kann Rettungseinsätze beeinträchtigen.

    Wie Du richtig erkannt hast, führt rechtswidriges Parken zu einer Behinderung bei Rettungseinsätzen. Werden die zur Verfügung gestellten Parkflächen genutzt, dann passiert das nicht. Du kannst nicht rechtswidriges Handeln als Argument für Deinen Wunsch nach Parken auf dem Grundstück heranziehen, das ergibt keinen Sinn.


    Das Haus haben wir auch nicht ausgesucht, sondern haben uns darauf beworben und waren froh "irgendein Haus" bekommen zu haben (in süddeutschen Uni-Städten ist das gar nicht so einfach wenn man kein Millionenvermögen geerbt hat).

    Das ist verständlich, doch dann muss man auch mit den Nachteilen leben. Jede Medaille hat 2 Seiten, und man sollte Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen.


    Das Wort Bebauungsplan habe ich erst nach dem Kauf zum ersten Mal gehört

    und wegen Deiner Unwissenheit soll der B-Plan geändert werden? Wenn das Schule macht dann werden B-Pläne wertlos, denn dann steht ständig jemand vor der Tür der etwas geändert haben möchte. So einfach ist das also nicht.


    Wenn Du wirklich eine Änderung des B-Plans bewirken, oder eine Ausnahmegenehmigung für Dein Vorhaben möchtest, dann suche Dir am besten jemanden der Erfahrung mit solchen Vorgängen hat, der im Idealfall auch die Behörden vor Ort kennt und weiß wie diese ticken. Dann könntet Ihr an einer Strategie basteln, und mit seiner Erfahrung könnte der Fachmann vielleicht auch die Chancen auf Erfolg abschätzen. Ich habe vor Ewigkeiten mal versucht eine Ausnahmegenehmigung für den Außenbereich zu bekommen, hat mich 2 Jahre Lebenszeit und einiges an Geld gekostet, und das obwohl es bei uns auf dem Land etwas entspannter zugeht. Am Ende war ich um eine Lebenserfahrung reicher. Vielleicht hast Du ja mehr Glück.

    Insbesondere in einer Küche würde ich mit dem Siphon keine Experimente machen (ultraflach o.ä.) denn das Abwasser aus der Spüle enthält schon mal Fette, Speisereste o.ä. und der Kram sollte möglichst frei und zügig abfließen. Ein flacher Siphon könnte dadurch schnell verstopfen.

    Handelt es sich um eine Mietwohnung? Bei Eigentum würde ich schauen ob man den Anschluss an der Wand zu versetzen (tiefer setzen) kann. Das ist einmal etwas Arbeit aber dann ist Ruhe. Bei einer Mietwohnung geht das natürlich nicht so einfach, da müsste man den Eigentümer fragen.


    Ach ja, bei solchen "kritischen" Installationen sollte man Flexschläuche und so Kram vermeiden, damit das Wasser möglichst ungehindert abfließen kann.

    dann würde es genügen wenn man die Oberfläche bearbeitet.

    Nachdem nun Bilder vorliegen, könnte man die Aussage des Bauleiters bestätigen. Schimmel ist Dein geringstes Problem.


    Zum Mauerwerk, da wären Bilder mit etwas mehr Abstand von Vorteil. Was auf den beiden Photos zu sehen ist wirkt nicht gerade vertrauenserweckend.

    Ich finde es aber a) bequem und b) besser für das Auto wenn es unter einem Carport steht (kein Vereisen im Winter, kein Überhitzen im Sommer).

    Das mag sein, doch letztendlich spielt das für die Baubehörde keine Rolle. In der o.g. Antwort der Baubehörde steht ja deren Argumentation, was für sie wichtig ist bzw. bei Aufstellung des B-Plans wichtig war. Persönliche Wünsche einzelner Kaufinteressenten oder Käufer haben dabei nicht unbedingt höchste Priorität, denn man kann es nie allen Recht machen. Der nächste Nachbar möchte vielleicht einen 100m² Pool im Garten, ein anderer würde gerne einen 40m Aussichtsturm auf das Grundstück stellen, und wieder ein anderer möchte gerne ein Windrad mit 30m Nabenhöhe aufbauen, oder einen Antennenmast oder was weiß ich. Ein B-Plan gibt Grenzen vor an die sich alle halten müssen. Ich vermute einmal, Du würdest Dich bedanken, wenn Dein Nachbar so einen Turm in den Garten stellen würde, und wärst froh, wenn dies durch eine LBO oder B-Plan verhindert würde.


    Oben hast Du geschrieben, dass Du rechtliche Schritte in Erwägung ziehst, doch bisher habe ich noch kein stichhaltiges Argument gelesen, das so eine Vorgehensweise stützen könnte. Dein Wunsch nach einen Carport mag verständlich sein, doch wenn der für Dich so wichtig ist, dann hättest Du ein anderes Grundstück kaufen müssen. Es ist ja nicht so, dass LBO oder B-Plan beim Kauf unbekannt waren. Jetzt musst Du Dich mit den Gegebenheiten arrangieren und das Beste daraus machen.

    Dein erster Versuch hat ja bereits zu einer Absage geführt, doch völlig nutzlos war das nicht. Aus dem Antwortschreiben kannst Du entnehmen, worauf die Jungs und Mädels vom Amt achten. Vielleicht kannst Du Deinen Wunsch ja so umformulieren, dass er kompatibel zum B-Plan wird, oder eine Ausnahmegenehmigung möglich wird. Das erfordert etwas Fingerspitzengefühl, Fachkenntnisse, meist auch Kompromisse, und manchmal auch eine Portion Glück. Wenn Du mit der bisherigen Argumentation fortfährst, würde es mich nicht wundern, wenn Du die nächste Absage bekommst.

    Die Steine sind soweit getrocknet

    Wenn die Steine tatsächlich durchnässt waren (Deine Aussage), dann dauert eine komplette Trocknung, ohne technische Hilfsmittel, sehr lange. Ihr solltet auf jeden Fall sicherstellen, dass die Steine tatsächlich trocken sind und nicht nur oberflächlich.



    Gemäß Bauleiter alles in Ordnung. Schimmel nur oberflächlich wird dann weg geschliffen.

    Kalksandstein ist für Schimmel eine denkbar schlechte Nahrungsgrundlage. Vielleicht befindet sich Staub auf der Oberfläche, der zusammen mit der Feuchtigkeit das Schimmelwachstum begünstigt hat. Unterstellt man, dass inzwischen alles "dicht" ist und die Steine tatsächlich abtrocknen können, dann würde es genügen wenn man die Oberfläche bearbeitet. Ob einfach Schleifen hier die beste Wahl ist, da habe ich ein wenig Zweifel. Ich würde darauf achten, dass dadurch nicht der ganze Staub überall im Haus verteilt wird. Evtl. könnte man auch über den Einsatz von Chemie nachdenken, und damit die Oberfläche reinigen (Schimmel abtöten), wobei ich mit Chemie immer sehr vorsichtig bin.



    Später mit Problemen zu rechnen?

    Wenn der Befall rechtzeitig erkannt und beseitigt wird, und die Ursache für den Befall abgestellt ist, dann wüsste ich jetzt nicht, warum es dadurch später zu Schäden kommen sollte. Schimmelsporen befinden sich immer in der Luft, und wenn die mal ein schönes Plätzchen finden (Wärme, Feuchtigkeit, Nahrung) dann legen die los und breiten sich aus.

    Wallboxen für den Außenbereich gibt es auch ab IP54 aufwärts, da ist für jeden Geschmack etwas dabei. IP54 (quasi "Standard") oder beispielsweise IP65 oder IP66 können im Freien ohne zusätzlichen Schutz verwendet werden. In Schweden hängen die Dinger manchmal in freier Wildbahn, und da wird auch bei 1m Schnee und Außentemperaturen unter -30°C noch geladen.

    Eine Überdachung wäre bei IP44 sinnvoll, aber kein Elektriker würde so eine Wallbox ungeschützt im Freien montieren. Die sind für die geschützte Montage gedacht, beispielsweise in einer Garage.


    Die Frage mit dem "kurzfristig" stellt sich nicht, denn der Ladevorgang an einer häuslichen Wallbox dauert viele Stunden, zumal wenn ohne riesige Speicher mit PV Überschuss geladen werden soll. BEV mit Akkukapazitäten von 70 oder 90kWh sind heute keine Seltenheit mehr, und da ist eine 11kW Wallbox schon mal 8-10 Stunden beschäftigt, wenn man mit dem letzten Tropfen Energie zuhause ankommt. Ob man überhaupt eine größere Wallbox installieren kann, das hängt von mehreren Faktoren ab. Heutzutage wird bei neuen Anlagen der Hausanschluss meist ziemlich sparsam dimensioniert, nicht selten mit 35A. Das sind gerade mal 24kW für das komplette Haus. Eine 22kW Walllbox ist zudem genehmigungspflichtig, und da kommen dann noch weitere Anforderungen in´s Spiel (Steuerbarkeit etc.).


    Tja, und einen 150kW oder 300kW Charger wird wohl kaum jemand zuhause aufbauen, das wäre unbezahlbar. Also bleibt es meist bei einer 11kW Wallbox, und wenn das Auto zuhause steht dann hat man ja üblicherweise entsprechend viel Zeit.

    Die Wallbox ist sicherlich nicht das Problem. Die kann man von innen im Haus steuerbar machen, oder man nutzt eine integrierte Zugangskontrolle. Bei meiner Wallbox lagen beispielsweise 2 RF-ID Karten bei. Da gibt es viele Möglichkeiten. Aus technischer Sicht fällt mir nichts ein, was gegen ein Laden auf der bisherigen PKW-Stellfläche spricht.


    Was mir beim Nachlesen aufgefallen ist, oben war bereits von einem zweiten PKW die Rede, da kommt wohl bald der Wunsch nach einem Doppelcarport oder einer Verlängerung des Carport auf xx Meter. ;)

    Wenn das Auto ohnehin schon an der gezeigten Stelle geparkt wird, dann wäre ich besonders vorsichtig. Was sagt der B-Plan zu Stellplätzen auf dem eigenen Grundstück? Bevor man schlafende Hunde weckt zuerst einmal prüfen ob man nicht schon eine Leiche im Keller hat. Ein Stellplatz kann verfahrensfrei sein, sofern B-Plan oder irgendeine Satzung o.ä. dem nicht entgegenstehen. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, und wenn man bereits einen Rechtsstreit in Erwägung zieht, dann sollte man vorher seine Chancen ausloten.


    Sollte das mit dem Stellplatz OK sein, dann kann man dort ja schon eine Lademöglichkeit vorsehen. Wallbox an die Hauswand, 10m Ladekabel, Thema erledigt.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich die Baubehörde durch Deinen Wunsch, E-Auto mit eigenem PV Überschuss laden, überzeugen lässt. So ein B-Plan entsteht ja nicht über Nacht, und bei der Planung wird ein bestimmtes Ziel verfolgt (siehe von Dir zitierte Antwort der Behörde). E-Mobilität spielte da anscheinend keine Rolle, sonst hätte man die Fläche wohl anders eingeteilt.


    Übrigens, ein Fahrrad"schuppen" ist mit einem Carport nicht vergleichbar. Du kannst vor Deinem Haus sicherlich auch ein Fahrrad abstellen, daran wird sich niemand stören. Ein Carport mit 3m x 8m ist da ein ganz anderes Kaliber.


    Es steht Dir natürlich frei, gegen den B-Plan oder eine nicht erteilte Ausnahmegenehmigung juristisch vorzugehen, ich hoffe nur, Du findest einen (Fach)Anwalt der Dir eine realistische Einschätzung gibt, sonst verbrennst Du eine Menge Geld. Für diesen Fall solltest Du schon mal deine Kriegskasse füllen und sehr viel Zeit mitbringen. Da musst Du mit Jahren rechnen bis es zu einer Entscheidung kommt.


    1. Carport einfach bauen (in der direkten Nachbarschaft steht auch schon ein ca. 2m hoher Schuppen für Fahrräder, ich weiß das bringt an sich gar nichts, könnte aber vielleicht doch das Zünglein an der Waage sein) und wenn das Bauamt mit Rückbau o.Ä. kommt anwaltlich dagegen vorgehen mit der Begründung "Energiewende, PV, E-Auto" usw.?

    das ist eine ganz gefährliche Strategie, die richtig teuer werden kann.

    Es gibt doch sicherlich einen Grund, warum mit Carports (50m entfernt) und öffentlichen Stellplätzen geplant wurde.

    Du schreibst zwar, dass vor dem Haus ausreichend Platz wäre, aber ist dem tatsächlich so? Würde ausreichend Abstand zur Straße eingehalten? Gibt es überhaupt eine Zufahrt? Dein Wunsch nach einer Wallbox vor dem Haus ist sicherlich nicht ausreichend um einen BPlan zu ändern. Bedenke auch, wenn Du dafür eine (Ausnahme)Genehmigung bekommen könntest, was ist mit den anderen Parteien? Was passiert wenn alle vor ihrem Haus parken möchten?


    Ich halte es für wahrscheinlicher, dass man die vorhandenen Carports mit Lademöglichkeiten ausstattet, bevor man jeder Partei einen Parkplatz direkt vor dem Haus genehmigt.

    - Hochbeete:

    Eher Holz, Metall oder gemauert? Was würdet ihr im Nachhinein wieder so bauen und wovon eher abraten?

    Geplante Größe?


    Junior hat sein Hochbeet mit Rundhölzern gebaut, Durchmesser grob geschätzt irgendwas zwischen 10 und 14cm, Länge um die 2m. Die werden sicherlich auch irgendwann das Zeitliche segnen, aber wenn man sich den aktuellen Zustand (nach 5 Jahren) so anschaut, wird das sehr sehr lange dauern.

    Ich habe mein Hochbeet in Segmente zu je 1,20m eingeteilt, Bretter ca. 20mm stark mit etwas Abstand zum Boden. Innen mit Noppenbahnen ausgekleidet, so dass die "Folie" nicht großflächig am Holz anliegt. Beim nächsten Mal setze ich oben auf die Kante noch ein U-Profil, denn das ist die Schwachstelle meiner Konstruktion. Mein Hochbeet steht jetzt seit 8 Jahren draußen, die Optik hat etwas gelitten, aber das Holz hält locker noch weitere 8 Jahre.


    Vorteil, das Hochbeet lässt sich relativ einfach demontieren und/oder versetzen. Man braucht weder Bagger noch Kran, sondern einfach einen Akkuschrauber und das Teil ist auch ohne Helfer in wenigen Stunden versetzt. Ist das Beet erst einmal ausgeräumt dann ist der Rest ein Kinderspiel. Das sind vielleicht ein Dutzend Schrauben, dann kann man den Aufbau für das Tomatenhaus entfernen, und die einzelnen Segmente versetzen und an einem anderen Standort wieder verschrauben.

    Deswegen mein Rat: Trinkwasseranalyse

    Es gibt sicherlich Regionen in denen man Maßnahmen ergreifen sollte, aber dann würde ich mich nicht auf irgendwelche Magnete oder Spulen mit niederfrequenten Feldern verlassen, sondern Verfahren einsetzen die sich nachweislich bewährt haben.

    Zuerst einmal stellt sich immer die Frage, ob man wirklich eine Entkalkungsanlage benötigt. Es gibt Regionen mit stark kalkhaltigem Wasser, das insbesondere die Funktion der WW Leitungen bei hohen Temperaturen, und den WW Speicher (genauer gesagt den Wärmetauscher), beeinträchtigt. In den meisten Regionen Deutschlands ist eine Entkalkung des Trinkwassers jedoch nicht erforderlich. Am besten man fragt den Wasserversorger nach einer Trinkwasseranalyse. Vereinfacht gesagt, ein bisschen Kalk im Wasser ist noch lange nicht schädlich.


    Sollte eine Enthärtung erforderlich sein, dann gibt es dafür seit Jahrzehnten erprobte Verfahren. Bei deren Anwendung muss man jedoch immer die Zusammensetzung des Trinkwassers im Auge behalten, deswegen ist eine Analyse unumgänglich, bevor man im Nebel stochert oder die Qualität des Trinkwassers sogar verschlechtert wird.

    Für Verfahren die mit Magneten und/oder niederfrequenten EM-Feldern arbeiten gibt es meist viel Theorie, aber kaum umfangreiche Prüfberichte unabhängiger Stellen, in denen die Wirksamkeit nachgewiesen wird. Damit meine ich nicht irgendwelche Erfahrungsberichte von Käufern, die bestätigen, dass das Wasser plötzlich besser schmeckt, sondern nachweisbare wissenschaftliche Fakten.


    Ich würde daher immer auf erprobte Verfahren setzen, sofern eine Entkalkung tatsächlich erforderlich ist.

    schaltet sie ab 15 Grad selbst ab.

    15°C Heizgrenze ist quasi Standard, versuche mal den Wert zu reduzieren. Bei einem gut gedämmten Haus sollten beispielsweise 12°C ausreichen, und dann beobachten. Das spart dann noch ein paar kWh. Da muss man ein wenig mit den Werten spielen, denn wie oben schon erwähnt wurde, hat die Jahreszeit (Frühjahr oder Spätjahr) bzw. Sonneneinstrahlung einen nicht zu unterschätzenden Einfluss. Bei 10°C Heizgrenze wird es schon schwierig, weil es vor allen Dingen im Spätjahr viele Tage gibt an denen die 10°C überschritten werden, aber es gibt kaum Sonneneinstrahlung. Da kühlt das Haus dann trotzdem aus, je nach Masse und Dämmstandard. Man muss also den Einfluss auf die RT beobachten.

    Die letzten Nächte hatte es um die 3°C, tagsüber ging es dann in Richtung 12-15°C. Der Frühling ist nicht mehr aufzuhalten. ;)

    Ich habe die Heizung testweise in den Sommerbetrieb geschickt, aber die Schwankungen der Raumtemperatur zwischen Tag und Nacht sind schon etwas unangenehm. Durch die Sonne erreicht die Raumtemperatur tagsüber problemlos 20°C, also fast "Wohlfühltemperatur", aber am frühen Morgen ist es mit 18-19°C schon nicht mehr so angenehm.

    Glücklicherweise haben wir momentan kaum Wind (< 0,5km/h), sonst würde die Abkühlung während der Nacht stärker auffallen.


    Aktuell 14,3°C, Luftdruck 1012 mbar, Wind 0,3km/h, leicht bewölkt.