Beiträge von R.B.

    Es wäre gut denkbar, dass der Anbau schon Jahre "unverputzt" in der Landschaft steht, evtl. auch schon seit jahren so genutzt wird. Jetzt soll er halt seine Dämmung und Putz bekommen, also "fertiggestellt" werden.

    Da schließe ich mich Skeptiker an. Vielleicht stammen die "6cm" noch von irgendwelchen uralten Plänen (wie alt ist der Anbau?), oder es gibt bereits eine Dämmung (raumseitig?) oder der Wandbildner hat einen entsprechenden U-Wert, oder........


    Aus der Ferne kann also niemand sagen, was es mit den 6cm auf sich hat. Um die aktuellen Anforderungen zu erfüllen wäre eine Dämmstärke im Bereich 12-14cm in WLG035 eine Größenordnung die passen könnte, aber 6cm auf keinen Fall.

    Jetzt muss aber erst einmal die Übertreibung der letzten Monate raus, und dieser Abwärtstrend ist in vollem Gange. Wie weit die Preise fallen werden, und wie die Endkundenpreise folgen, das steht in den Sternen.


    Strom dagegen mittelfristig relativ günstiger wird.

    Selbst erzeugt? Dann wäre das möglich. Schaut man sich an was die letzten Monate so vor sich ging, dann wurden die > 40Ct./kWh zementiert. Das sieht nicht danach aus, als wären Preise (deutlich) unterhalb dieser Grenze erwünscht.

    Solange die Energiepreise auch nur moderat steigen,

    Das ist der Knackpunkt. Auf dem Weltmarkt wird NG aktuell zu 2,39USD/MMBtu gehandelt, da haben sich in den letzten Wochen viele Trader die Finger verbrannt. Letzten Sommer standen wir noch bei etwa 9,80 USD, und nach dem ersten Absturz haben Einige für den Winter Long Positionen auf- oder bestehende Positionen ausgebaut. Momentan gibt es schon erste Anzeichen, dass wir in den kommenden Monaten auf unter 2,- USD fallen könnten, Mutige spekulieren bereits auf 1,80 USD (Corona Tief war ca. 1,65 USD). Es wäre gut möglich, dass sich NG im Bereich 2-3,- USD einpendendelt, mit einzelnen Peaks in Richtung 4,- USD.


    Die entscheidende Frage wird sein, was unsere Versorger daraus machen, schließlich haben sie Rückendeckung durch die Politik um hohe Preise am Markt durchzusetzen. Die Gewinne sind natürlich verlockend, und wenn man den Äußerungen der CEOs (RWE etc.) glauben darf, dann rechnen die bereits fest damit, dass die Endkundenpreise auch in Zukunft min. doppelt so hoch bleiben werden als in den Jahren vor 2020.


    Auch Gasoil wird sicherlich wieder in den Bereich 400,- bis 600,- USD/to fallen, davon kann man ausgehen. Es ist auch mehr als genug Öl am Markt verfügbar, und die Förderländer brauchen die Einnahmen. Die meisten können mit einem Preis von 40,- bis 60,- USD/barrel ganz gut leben.


    Ich weiß also nicht, ob man mit den aktuell hohen Preisen als Referenz rechnen sollte. Es mehren sich die Stimmen, dass die hohen Energiepreise zu einem echten Wettbewerbsnachteil werden. International aufgestellte Großkonzerne juckt das nicht, die produzieren sowieso überall auf der Welt und können mit den dort lokalen Energiepreisen rechnen. Klein-/mittelständische Betriebe oder private Endkunden können nicht so einfach ausweichen.


    Meine Glaskugel sagt, irgendwann wird der Druck so groß, dass auch in DE die Energiepreise wieder deutlich fallen werden. Für eine Abschätzung, ob sich eine Maßnahme in x Jahren amortisiert, würde ich bestenfalls mit den aktuellen Preisen rechnen. Was in 5 oder 10 oder 20 jahren sein wird das kann sowieso niemand vorhersagen. Langfristig werden die Preise steigen, aber die Einkommen ebenso. Ob die Schere dann wieder auseinandergeht? Wer weiß.

    Ich würde das Podest von der Länge so wählen, dass man dort mit zwei Schritten rauftritt.

    Bei einem Treppenpodest wählt man gerne eine ungerade Anzahl an Schrittlängen. Also Tiefe Auftritt + x Schrittlänge. x wäre dann die Anzahl der Schritte, im Idealfall 1,3,5,7 usw.

    Ist die Treppe bereits nach Komfortanforderungen dimensioniert, dann kannst Du die Maße an der vorhandenen Treppe abnehmen. (Schrittlänge 2 x h + a).


    Bei einer Türschwelle ist es doch normalerweise so, dass man vor der Tür kurz stehen bleibt, und dann mit einem "neuen" Schritt beginnt. Eine 20cm tiefe Schwelle wäre da in meinen Augen eher ein Hinderniss, bei nur 8cm Höhe würde ich dahinter eine Tiefe von min. 50cm erwarten wenn man die Stufe flüssig überlaufen soll.

    Die Abschätzung der Energieeinsparung über ein Jahr ist immer eine sehr grobe Abschätzung. Das Wetter hält sich an keine Norm, und das Nutzerverhalten kann auch niemand vorhersagen. Auch die Berechnung mit 20/15 ist in vielen Fällen falsch, gerade bei Neubauten die ordentlich gedämmt wurden. Da könnte man besser mit 20/12 rechnen, oder irgendeinem Wert dazwischen.


    Bei unbeheizten Gebäuden/Gebäudeteilen fällt die Raumtemperatur selten in den Frostbereich, denn irgendwo her kommt immer etwas Wärmeenergie. Entweder aus benachbarten Räumen, oder über die Außenflächen bzw. Sonneneinstrahlung. Bereits der Schutz vor Wind sorgt dafür, dass diese Gebäudeteile nicht so stark auskühlen wie eine offene Scheune o.ä.

    Aber vermutlich ist hier gar nicht die Innentemperatur, sondern die Temperatur der Heizebene im Estricht relevant?

    Richtig erkannt. Das wird gerne mal unterschlagen und einfach mit der Raumtemperatur gerechnet, dabei ist die Temperaturdifferenz deutlich höher. Die 6cm Dämmung unter der FBH entschärfen die Sache schon ein wenig, aber wenn Du in der Garage 8°C hast und im Wohnraum darüber eine (Luft)raumtemperatur von 20°C, dann kann es sein, dass Dein Estrich trotzdem durchschnittlich 25-30°C hat. Du hast also auf der Oberfläche des Estrich einen Wärmeübergang an die Raumluft, und nach unten durch die 6cm Dämmung hindurch, und die Betondecke, in die Garage.


    Schauen wir uns mal ein praktisches Beispiel an (keine Ahnung ob das zu Deinem Deckenaufbau passt).


    Annahme: Betondecke 20cm, darauf 60mm EPS mit WLG035, darauf Estrich 50mm mit FBH Rohr 16x2, VA 15cm, 3Liter/Min. (0,5m/s), mittl. Heizwassertemp. 32°C, und ganz oben keramische Fliesen 10mm (den Kleber unterschlagen wir mal).

    Dann ergibt das bei 8°C RT in der Garage und 21°C im Raum darüber, einen Wärmestrom "nach oben" von 52,0W/m² und nach unten von 10,6W/m².

    Ergänzen wir nun unten an der Garagendecke noch eine Lage EPS (oder MiWo oder was auch immer) in WLG035 mit 60mm, dann ergibt das 53,2W/m² "nach oben" und nur noch 5,7W/m² nach unten in die Garage. Der Wärmestrom nach unten hat sich also in etwa halbiert, die Dämmschicht wurde ja verdoppelt. Trotzdem gehen da bei 100m² noch 500W in die Garage (vorausgesetzt alle Räume darüber werden auf 21°C beheizt).

    Übrigens, der Wärmestrom "nach oben" hängt natürlich vom Wärmeübergangskoeffizient ab (Konvektion/ Luftbewegung, Strahlung), so dass dieser auch noch einige Prozent höher liegen kann. Je nach Nutzung können also auch 55 oder 58W/m² "nach oben" an den Raum abgegeben werden.


    Wie sich das nun auf den Jahresverbrauch auswirkt das ist schwer zu sagen, denn in einer Garage hat man ja keinen Temperaturverlauf wie man ihn für die Außentemperatur annehmen könnte. Wenn so ein Auto in die Garage gestellt wird, dann stehen da mehrere 100kg mit einer Temperatur um die 90°C, und noch einige 100kg mit einer Temperatur um die 20°-30°C. Bereits ein etwas größerer PKW Motor hat dann 3-4kWh an Wärme gespeichert. An manchen Tagen wird das Auto vielleicht gar nicht genutzt, an anderen Tage vielleicht mehrfach pro Tag. Da kannst Du Dir vorstellen, wieviel Wärme in die Garage eingebracht wird.


    Wenn ich im Winter auf mein Garagendach schaue, dann zeichnen sich die Träger (Kaiserdecke) im Schnee ab, denn dort ist die Wärmeleitfähigkeit höher als auf den Flächen mit den Steinen, die eine bessere Wärmedämmung haben. Somit schmilzt der Schnee auf den Trägern schneller.

    Richtig.

    Sinnvoll ist halt eine einheitliche Methode wenn man Werte vergleichen möchte (Stichwort Äpfel und Birnen), ansonsten müsste man die möglichen Toleranzen genauer betrachten. Für den Hausgebrauch mache ich mir da weniger Gedanken, sonst müsste ich auch noch die Genauigkeit der Energiemessung (el. Strom, Wärmemenge, Heizöl etc.) mit einbeziehen. So versuche ich jedes Jahr mit möglicht identischen Rahmenbedingungen zu messen, damit ich die Jahre vergleichen kann, das hat für mich oberste Priorität, und der Unterschied zwischen den Standorten ist für mich nur informativ von Interesse.

    Woher kommt das mit dem Verdoppeln?

    Ich glaube das hat man irgendwann einmal in einer VDI 2xxx festgelegt, müsste ich jetzt nachlesen. Vermutlich hängt das auch noch damit zusammen, dass früher diese Werte manuell erfasst wurden.

    Nachdem heutzutage alle Wetterstationen über elektronische Aufzeichnungen verfügen, könnte man das Verfahren auch anpassen, das ist richtig. Die Abweichungen gegenüber der alten Methode dürften aber überschaubar bleiben, es wäre aber möglich die mittl. Außentemperatur genauer zu ermitteln.


    Andererseits gibt es nur wenige Tage im Jahr an denen es zu extremen Temperaturschwankungen kommt. Für den Heizbedarf ist das aber unkritisch, weil die Gebäude aufgrund ihrer Masse sehr träge reagieren. Kurzzeitige Schwankungen werden da einfach glatt gebügelt. Mit dem Temperaturwert um 07:00 Uhr erwischt man im Winter relativ gut das Minimum, das meist am frühen Morgen festzustellen ist.

    Du kannst die Gradtagszahlen für beide Standorte miteinander vergleichen. Die wurden früher vom DWD kostenfrei zur Verfügung gestellt, zwischenzeitlich hat sich da aber einiges geändert.

    Sofern Dir die mittl. Außentemperatur für jeden Tag zur Verfügung steht, dann kannst Du das auch berechnen. Die mittlere Außentemperatur wird meist angegeben, ansonsten müsste man diese aus den 3 Werte um 07:00 Uhr, 14:00 Uhr und 21:00 Uhr berechnen, wobei der letzte Wert verdoppelt wird.


    Bsp.:

    Gradtagszahl 20/15, bei mittl. Außentemperatur von 9°C => 20°C - 9°C = 11 Kd

    Gradtagszahl 20/15, bei mittl. Außentemperatur von 18°C => 0 Kd

    Gradtagszahl 20/15, bei mittl. Außentemperatur von -5°C => 20° - (-5°C) = 25Kd

    usw.


    Liegt die mittlere Außentemperatur über 15°C, dann zählt das nicht als Heiztag, wird also ignoriert. Alle Heiztage (Gradtagszahlen) werden dann über das komplette Jahr summiert.


    Vielleicht findest Du die Gradtagszahlen für beiden Standorte, dann kannst Du Dir die Rechnerei ersparen.

    Das geht Schlag auf Schlag.

    Freitag Nachmittag 82,60 €/100Liter bei 3.000 Liter Abnahme, das macht 98,29 €/100Liter inkl. MwSt.

    Bei 2.000 Liter sind es ziemlich genau 1,00 € Brutto pro Liter inkl. MwSt.


    WTI bei 73,23 USD/barrel, Brent 79,82 USD/barrel und Gasöl bei 803,00 USD/to, und das bei einem Eurokurs von 1,0793.

    Für Ural Oil ging es wieder abwärts auf 53,62 USD/barrel. Die 50,- USD/barrel dürften wohl bald wieder unterschritten werden.


    Die Tendenz zeigt weiter abwärts, der Frühling kommt in Reichweite. Es wird aber noch einige Zeit vergehen bis die Übertreibung bei den Energiepreisen wieder raus ist, zumal nicht jeder ein Interesse an niedrigen Energiepreisen hat. Vertreter der großen Versorger haben ja schon angekündigt, dass die Preise vor Corona nie wieder erreicht werden, anscheinend rechnet man fest damit, dass die Preise bei einer Verdopplung stabilisiert werden.

    leider kein Fabrikat zu erkennen,

    An sich müsste irgendwo eine Kennzeichnung sein, Aufkleber oder was auch immer. Wenn nicht, dann in den Begleitpapieren nachschauen.

    Bist Du der Bauherr oder was hast Du auf der Baustelle zu suchen? Als Auftraggeber könntest Du die Informationen von der Firma einfordern, schließlich musst Du ja überprüfen können, ob das gebaut wird was bestellt war. Genau genommen wäre dafür der Bauleiter verantwortlich an den Du Dich wenden kannst.


    Das Prinzip ist vergleichbar mit den Styropor"Steinen", die gestapelt und dann mit Beton verfüllt werden.

    und ist übergelaufen…

    Wenn der Ablauftrichter überläuft dann würde ich noch zwischen Ablauftrichter und Siphon (Waschbecken) suchen.

    Hersteller müsste an sich drauf stehen, aber ich bezweifle, dass ein Austausch zum Erfolg führt.

    (und jedes Jahr mit irgendwas nacharbeiten will man auch nicht - es geht im Alter eher darum, Pflegeaufwand zu minimieren...)

    Das halte ich für einen guten Ansatz.


    Bei einer Terrasse (auf dem Erdboden) hat Du ja den Vorteil, dass das Gewicht keine so große Rolle spielt. Man muss also nicht unbedingt einen besonders leichten Aufbau wählen.


    werden wir davon bzgl. Rutschfestigkeit enttäuscht werden ?


    Zum Thema Rutschfestigkeit ist MPI der Experte.


    wie sehr heizt sich bei dunklem Material so eine Stein/Fliesen/was_auch_immer Terrasse auf ?

    Dunkle Oberflächen können bei Sonneneinstrahlung locker über 60°C heiß werden. Frage mal einen Dachdecker, die können ein Lied davon singen.

    Die Masse leitet zwar einen Teil der Wärmeenergie nach unten ab, aber im Hochsommer wird von der Sonne auch eine Menge Energie geliefert.


    Ich würde zu einem helleren Farbton tendieren, die erreichen zwar auch 30-40°C, aber das ist schon mal deutlich weniger. Alternativ wäre bei einer Terrasse auch eine Überdachung oder zumindest Verschattung denkbar.


    Es versteht sich von selbst, dass solche Bedingungen nur an wenigen Tagen im Hochsommer auftreten, so dass eine Verschattung für diese "kritischen" Tage ausreichen würde (Ampelschirm oder Markise o.ä.).

    Auch wenn das zum aktuellen Zeitpunkt der Diskussion noch nicht so wichtig ist, bitte daran denken

    Volumenstrom 25 l/Min = 1,5 m3/h (zwei Leute duschen gleichzeitig)

    So dimensioniert man keine Leitungen bzw. Trinkwasserinstallation.


    Bemessungsdurchfluss, Spitzendurchfluss, DIN1988-300, EN806-3


    Wenn es so weit ist, dann einmal genauer rechnen. Die Dimensionierung ist jetzt kein Hexenwerk, aber 0,4Liter/s erscheinen mir für ein Zweifamilienhaus etwas niedrig.


    Grundregel Nr. 1: Nicht unterdimensionieren, aber auch nicht überdimensionieren.

    Noch zum Thema "Dosis":


    Was ist eigentlich Quarzstaub? Im Prinzip ist das doch feinster Sandstaub. So gesehen müssten doch alle Menschen die an der Küste leben lungenkrank werden, schließlich sind sie ihr Leben lang dieser Belastung ausgesetzt. Wind ist an der Küste ja auch nicht gerade selten.


    Und ich dachte, Seeluft ist doch so gesund. :eek:

    wenn ich das richtig verstehe.

    Das dürfte der Haken sein.


    Tante Google liefert viele Infos, aber auch eine Menge Müll. Böse Zungen behaupten, Google liefert überwiegend Müll. Jeder kann sich eine Webseite basteln oder basteln lassen, und dort alles mögliche schreiben. Für einen Laien ist es schwierig hier zu differenzieren.


    Abgesehen davon ist auch in der Wissenschaft nichts in Stein gemeiselt.



    Ich glaube zwischen Dieseruß und Quarzstaub gibt es auch noch weitere Unterschiede

    Glaube hilft hier nicht weiter, Wissenschaft schon eher. Aufgrund der unterschiedlichen chemischen Zusammensetzung reagiert unser Körper auf diese "Eindringlinge" unterschiedlich. So kann Dieselruß beispielsweise einfach chemisch zersetzt werden im Vergleich zu Quarz. Das bedeutet aber nicht, dass Dieselruß harmlos ist. Wie unser Körper auf Eindringlinge reagiert die er nicht zersetzen kann, das ist auch hinlänglich bekannt.


    Aber es ist nicht meine Aufgabe Dir hier eine Vorlesung in Medizin zu halten, dafür gibt es Professoren die können das viel besser als ich. Auch das Studium von Fachliteratur könnte helfen, und damit meine ich nicht Facebook Kommentare oder sonst irgendwelche Webseiten.

    Nichtsdestoweniger scheint nach meinen Recherchen Quarzstaub, ähnlich wie Asbest, ganz besonders ungünstig auf unsere Lungen einwirken zu können. Z.B. soll es ca. 8 Mal schädlicher sein als Feinstaub von Dieseruß wenn ich das richtig verstanden habe.

    Das ist Quatsch, schlechte Recherche. Wir reden von Stäuben die in der Natur vorkommen. Wer natürlich meint er müsse sich eine Ladung toxischer Stäube (Chemikalien o.ä.) verpassen, dem ist sowieso nicht zu helfen.


    Übrigens, jeder Staubpartikel der in den Körper gelangt kann zumindest theoretisch auch Krebs auslösen. Das hängt damit zusammen, wie unser Körper solche fremden Partikel bekämpft.

    Die Kupferleitung führt ins Leere

    Das ist die Leitung nach dem Sicherheitsventil. Sollte das Ventil tatsächlich einmal auslösen, dann hast Du im Heizraum eine Überschwemmung.

    Dieses Stück meinte Thomas aber nicht, sondern die obere waagerechte Leitung zum blauen MAG. Dieser Teil der Trinkwasseranlage ist sicherlich noch aktiv, da man ansonsten ja den Heizkreis nicht nachfüllen könnte, und das scheint wohl noch zu funktionieren.


    Wie man das ändern könnte, dazu müsste man einmal schauen, wie der Rest der Installation aussieht.

    Wie siehst du die Quarzstaub Problematik?

    Lass mich raten, Du wohnst zuhause in einem Reinstraum und gehst nur mit Atemschutz auf die Straße.


    Jeder Staub, egal ob "Quarz" oder was auch immer, kann bei entsprechender Dosis die Lungen schädigen. Diese Dosis wird aber in einer "normalen" Umgebung nie erreicht. Sie kann jedoch für Menschen die täglich damit arbeiten durchaus gefährlich werden, und genau deswegen gibt es den Arbeitsschutz (TRGS559 etc.).


    Würdest Du in einem Steinbruch arbeiten dann könnte ich Deine Sorge verstehen, und würde das Tragen von MNS oder gar Atemschutz empfehlen, insbesondere im Sommer wenn alles trocken ist. Es gibt auch Arbeitsplätze an denen Materialien trocken bearbeitet (sägen, schleifen) werden, auch da sind Staubabsaugung und Co. notwendig. Auch beim Sägen von Holz werden, neben dem groben Holzstaub, ein paar feinste Partikel freigesetzt.


    Wenn ein Landwirt im Hochsommer seine Felder bearbeitet, werden Unmengen an Staub produziert, kleinste Partikel können dann durch den Wind über viele Kilometer transportiert werden. Auch bekannt ist der "Sahara-Staub", der in Afrika in höhere Luftschichten aufsteigt und dann von dort bis zu uns transportiert wird. Bei einem Vulkanausbruch wird Staub über die ganze Erde verteilt, und zwar in riesigen Mengen. Was glaubst Du wieviel Staub in den Alpen produziert wird (Verwitterung) und mit dem Wind überall verteilt wird.


    Wir sind ständig umgeben von Staub. Einfach mal zuhause in einem dunklen Zimmer eine Taschenlampe einschalten, und Du wirst sehen, welche Menge Staub in der Luft ist, und dabei siehst Du nur die gröberen Partikel. Trotzdem kenne ich niemanden der zuhause mit Atemschutz sitzt.


    Egal welcher Staub in die Lunge gelangt, der Körper wird reagieren, und das geschieht ständig während unseres Lebens. Davon bekommen wir gar nichts mit und unsere Atmung funktioniert ohne nennenswerte Einschränkungen. Das funktioniert so lange gut, bis unser Schutzsystem durch eine zu hohe Dosis überfordert wird. Deswegen sollte man Orte mit starker Staubentwicklung meiden oder nur mit Atemschutz betreten (s.o.). Die Staubkonzentration in unserer normalen Umgebung ist hier irrelevant, von einzelnen Ereignisse (s.o.) mal abgesehen.

    Abgesehen von dem fehlenden, eigentlich notwendigen Ventilator, der evtl. nachgerüstet werden könnte.

    Aus technischer Sicht halte ich das für keine gute Idee. Im besten Fall gelangt die Abluft als Verbrennungsluft in den Kaminofen, worst case sind die Strömungsverhältnisse dann so, dass der Kaminofen gar keine Verbrennungsluft mehr bekommt.

    Bei einem LAS hätte man vielleicht noch argumentieren können, dass dem Ofen seine Verbrennungsluft ja getrennt über das LAS zugeführt wird, aber in diesem Fall teilen sich die beiden einen gemeinsamen Schacht, obwohl sie unterschiedliche Anforderungen haben (einmal Abluft und einmal Zuluft).