Beiträge von R.B.

    Mir ging es hauptsächlich darum festzustellen wie weit die Raum luftfeuchte in die Decke nach oben Richtung Dach/Dachboden etc. eindringen könnte und dort Schaden anrichtet.

    Da würde ich mir bei einer Betondecke keine Sorgen machen. Du solltest aber allein schon aus Eigeninteresse dafür sorgen, dass nach dem Duschen ordentlich gelüftet wird. Schimmel kann sich auch an Einrichtungsgegenständen bilden, Badmöbel usw.

    Ausserdem ist die Leistung einer einzelnen Elektroplatte durch die Anschlüsse stärker begrenzt als Gas. So war es zumindest lange.

    Bei einer Großküche kann ich das verstehen, bei einer Küche im Privathaushalt eher nicht. Allein schon die Mengen die zubereitet werden sind in einem Privathaushalt eher gering, somit auch die Topfgrößen. Ob ich diesen Topf (vielleicht 5l oder eher kleiner) dann mit 1,5kW oder 2,5kW beheize spielt in meinen Augen nur eine untergeordnete Rolle.


    Ich vermute, man unterstellt dem Gasherd Vorteile, weil diese im professionellen Küchenbereich zum Tragen kommen. Für die 4 Schnitzel oder 2l Gulasch zuhause spielt das aber keine Rolle.


    Vielleicht steckt da einfach auch ein Stück Nostalgie drin.

    Soweit ich das Deinen Beiträgen entnehmen konnte, handelt es sich also um einen "normalen" 400l WW Speicher mit 2 Wärmetauschern, einmal für die Gastherme (oben) und einmal für die Sollarkollektoren (unten). Die Solaranbindung ist sicherlich absperrbar ausgeführt, so dass der Solarkreis nicht komplett entleert werden musste. Ansonsten hätte man vielleicht noch ein Problem bei der (Wieder)Inbetriebnahme der Solaranlage (Bsp. Entlüftung) vermuten können.


    Der Verbrauch lag gegenüber den Vorjahren um ca. 50% höher, spätestens unter Berücksichtigung einer Witterungsbereinigung, Das ist eine Größenordnung die sich mit einem "kleinen" Fehler nicht erklären lässt. Es könnten also mehrere Fehler in Frage kommen, die in der Summe dann diese Größenordnung ergeben. Deswegen auch meine Frage, ob evtl. der Regler auf Werkseinstellung zurückgesetzt wurde, denn dadurch würden viele Einstellungen verändert.


    Veränderungen an der WW Zirkulation können auch mehrere Tausend kWh zur Folge haben, wenn diese nun beispielsweise 24/7 in Betrieb ist. Auch eine Fehlfunktion der Solaranlage könnte so einen Mehrverbrauch begründen. Evtl. hat sie letzten Sommer gar keine Erträge geliefert und zusätzlich noch im Winter wertvolle Energie gen Himmel geblasen.

    Wurde die Warmwasserzirkulation verändert?


    7.000kWh ist eine Menge, witterungsbereinigt wäre das noch höher. DIese Energiemenge verschwindet nicht einfach so, sie würde sich im Haus durch höhere Raumtemperaturen bemerkbar machen. Trotzdem sollte man die Einstellungen der Therme überprüfen.


    Mein Favorit ist die Solaranlage und Speicher.


    Unabhängig davon würde ich empfehlen, regelmäßig den Verbrauch aufzuzeichnen, da fallen solche Abweichungen früher auf. Ich mache das min. wöchentlich, im Sommer monatlich. Wenn ich etwas an der Anlage verändere, dann manchmal auch täglich, bis erkennbar ist, ob und wie sich die Veränderung bemerkbar macht, danach dann wieder wöchentlich.

    2016 wurde vom Versorger der Zähler gewechselt,

    Den Zähler würde ich als Ursache erst einmal in den Hintergrund stellen. Es ist extrem selten, dass ein Zähler so neben der Spur läuft.



    letztes Jahr mußte der WW-Speicher wegen eines irreparablen Schadens getauscht werden.

    Das wäre vielleicht ein Ansatzpunkt.


    Wurden in diesem Zusammenhang auch Einstellungen an der Therme verändert?

    Evtl. auch die Heizzeiten, sprich Umstellung auf Sommerbetrieb (Automatik?)

    Wurde die korrekte Funktion der Solaranlage getestet?

    Hast Du schon einmal den Wasserverbauch kontrolliert? Hat sich dieser ebenso verändert?


    Es wäre beispielsweise denkbar, dass im Winter die Gastherme die Solarkollektoren mit geheizt hat.

    d.h. die Gastherme heizt den Speicher, und dieser wiederum unkontrolliert den Solarkreis.



    Wohn-/Esszimmer und Küche werden mit einem Pelletofen geheizt.

    Kann man unterstellen, dass der Pelletverbrauch während der Jahre annähernd gleich war?

    Arbeitet der Pelletofen wasserführend?


    Das Jahr 2018 war eher warm, sprich die GTZ lag beispielsweise bei uns ca. 10% unter dem Vorjahr (2017). Durch das Wetter lässt sich der höhere Gasverbrauch also nicht begründen, ganz im Gegenteil. Der Gasverbrauch hätte an sich niedriger liegen müssen.


    Somit kann man sich auf das Nutzerverhalten und das Verhalten der Anlage konzentrieren. Gab es beim Nutzerverhalten keine wesentlichen Veränderungen, dann bleibt nur die Anlage als Ursache übrig. Hier würde man zuerst einmal schauen, was sich gegenüber den Vorjahren verändert hat, und da fällt natürlich der Austausch des Speichers auf.


    Zuerst würde ich die Einstellungen der Therme überprüfen, evtl. wurden diese auf Werkseinstellung zurückgesetzt. Dann würde ich den Speicher und die Solaranlage genauer unter die Lupe nehmen.

    Funktioniert die Dampfsperre für beide Seiten? Sprich von außen für z.b Regenwasser und von "innen" durch Wasserdampf(Kochen,Duschen etc.)?

    Nein. DIe Dampfsperre verhindert, dass (Luft)feuchtigkeit aus dem Räumen nach draußen gelangt. Für Wasser "von außen" ist sie nicht zuständig. Bei einem Satteldach ist das üblicherweise Aufgabe der Dacheindeckung und Unterspannbahn.

    Kann der Wasserdampf das Mauerwerk in der Decke

    Meinst Du damit eine "Beton"decke?

    Wäre in einem DG eher nicht üblich.

    Oder meinst Du eine gemauerte Wand die von Deinem DG durch die Decke hindurch geht (in den Spitzboden z.B.)?


    In den Dachschrägen sollte sich hinter der Beplankung eine Dampfsperre befinden, die genau das verhindert, also Feuchtigkeit daran hindert, in den Sparrenbereich vorzudringen, um dort zu kondensieren und Schaden anzurichten.


    Bei einer Betondecke sieht die Welt wieder anders aus.

    ich steig jährlich 2x mindestens aufs Dach,

    und was machst Du dort? Sonnenbaden? :lach:


    Mein Hausdach wurde das letzte Mal gereinigt.......vor ca. 20 Jahren, und ich wüsste nicht, warum ich das jährlich machen sollte. Abgesehen davon, dass ich selbst nicht auf dem Dach herum turnen möchte, und jedes Mal ein Gerüst stellen, nö, das muss auch nicht sein. Natürlich schaut man immer mal wieder, ob noch alles in Ordnung ist, gerade nach einem Sturm, aber ansonsten.....


    Und die Dachrinne.....letzte Reinigung vor geschätzt 10 Jahren. Die Bäume sind weit genug weg, und was es dann noch aus der Dachrinne zu entfernen gibt, das ist kaum der Rede wert.


    Aber das kann jeder halten wie er will.

    Frage 1 / Technisch:


    Eine weitere Überlegung.

    Je nach Länge der Dachrinne wäre es unter Umständen denkbar, diese zwischen Dir und Nachbar A komplett zu trennen. Technisch könnte es funktionieren, einfach mal den Taschenrechner befragen, aber optisch gesehen wird das nicht so der Brüller. Man müsste dann die Dachrinne von Nachbar A ebenso anfassen, oder es entsteht ein Absatz. Deine Dachrinne entwässert dann komplett über Nachbar B.


    Nebenbei bemerkt, ich kenne in meinem Umfeld niemanden der jedes Jahr auf´s Dach steigt um dieses von Rückständen zu befreien. Nicht einmal die Dachrinnen werden jährlich gewartet.

    Nachbar A hält die Reinigung von Dach und Rinne nicht für nötig, hat das auch noch nie machen lassen, und gibt sich diesbezüglich wenig kooperativ, dafür aber unfreundlich und sarkastisch wenn wir die Dächer reinigen.

    Es gibt keine Pflicht das Dach oder die Dachrinne zu reinigen, und so lange die Dachrinne von Nachbar A das anfallende Wasser in sein Fallrohr ableitet, dürfte die Auswirkung auf Deine Dachrinne gering sein, von einem Schadensrisiko kann man wohl nicht sprechen.



    Gibt es so eine Art U-förmiges bzw. halbkreisförmiges Laubschutzgitter, welches verhindert dass der Dreck von seiner Seite zu mir herüber kommt, und nur relativ klares Wasser hindurch lässt?

    Das müsste man wohl selbst bauen, evtl. Endstücke modifizieren und in die Dachrinne einkleben. Evtl. lässt sich auch so ein Sieb, wie man es in Fallrohre einsetzt, für diesen Zweck umbauen.

    Ich würde mir dabei aber eher Sorgen machen, dass von Deiner Seite das Wasser nicht mehr richtig abfließen kann. Im Winter genügt ein bisschen Schnee und so ein "Filter" ist dicht. Setzt danach Tauwetter ein, dann fließt das Wasser nicht ab, und spätestens wenn die Dachrinne voll ist.....obwohl., da gibt es ja noch den Weg zu Nachbar B. :D


    Gibt es Bedenken bezüglich der rechtlichen Lage?

    So lange Du das Gitter in Deiner Dachrinne montierst, und dem Nachbarn daraus kein Schaden erwächst, solltest Du auf der sicheren Seite sein.

    Du darfst gern (auf Deine Kosten) eine Wertermittlung durchführen lassen.

    Das wäre in meinen Augen der nächste Schritt. Dabei geht es weniger darum einen Verkaufspreis zu fixieren, sondern mich als Käufer würde interessieren, wie hoch der Goodwill ist den man bezahlen muss. Sollte der Markt irgendwann drehen, dann ist das der Anteil den man abschreiben darf. Zudem erleichtert das die Verhandlungen mit einer finanzierenden Bank. Sollte die Bank nämlich zu einem anderen Ergebnis kommen, dann könnte die Finanzierung schwierig werden, insbesondere bei einem geringen Eigenkapitalanteil.


    Ein Wertgutachten wird keinen Verkäufer umstimmen so lange ein Verkäufermarkt herrscht, es hilft aber dem Käufer bei der Einschätzung des Risikos. Dieses Risiko wird bei eigengenutzten EFH gerne mal ignoriert, was sich im Nachhinein als gewaltigen Fehler herausstellen kann.

    Welchen preislichen Faktor kann man eigentlich in den Raum stellen, wenn man zwischen Wohnfläche und Nutzfläche unterscheidet? Wohnfläche doppelt soviel wert die Nutzfläche?

    Bei den NHK ergibt sich, abhängig vom Ausstattungsstandard, eine Differenz die irgendwo zwischen 10% und 30% liegen kann, vor Berücksichtigung weiterer Faktoren (Regionalfaktor, Ortsgrößenfaktor). Auf die BGF bezogen reduzieren sich die NHK um vielleicht < 10%.


    Man kann also nicht sagen, man lässt eine Fläche x einfach unter den Tisch fallen, oder setzt diese nur mit der Hälfte an.



    Zudem erkennt der Makler den Bodenrichtwert nicht als Kennzahl an. Wir hatten einfach den Kaufpreis 440.000 minus Grundstückswert 100.000 gerechnet und dann 33% der Immobilienwertes abgezogen. Ergo ca. 326.000 inklusive Grundstückswert.

    Der Bodenrichtwert ist, wie der Name schon sagt, ein Richtwert. Im aktuellen Marktumfeld sind diese Richtwerte schon veraltet bevor sie überhaupt veröffentlicht werden.

    Niemand muss sich am Bodenrichtwert orientieren wenn er sein Grundstück am freien Markt anbieten möchte.


    Selbst bei uns am Ende der Welt gibt es Grundstücke, die mit 80% über Bodenrichtwert gehandelt werden, während andere Grundstücke mit 20-30% über Richtwert gehandelt werden, letztendlich bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Grundstücke zum Bodenrichtwert gibt es bei uns keine am freien Markt.


    Deine Berechnung ist zwar falsch, aber letztendlich steht es Dir frei zu rechnen wie Du willst. Wenn es um Immobilien geht, dann haben wir momentan einen Verkäufermarkt, die Preise sind also nicht unbedingt logisch begründbar. Das erklärt vielleicht die REaktion des Maklers. ;)


    Zudem hat der Besitzer den Dachbodenausbau ohne Baugenehmigung vorgenommen (kein Aufenthaltsraum = Probleme Baugenehmigung)

    Das ist ein Problem das zum Problem des Käufers wird. Man könnte nun im Vorfeld versuchen damit eine Preisreduzierung zu begründen, aber wenn der Verkäufer nicht darauf einsteigt hat man als Kaufinteressent eben Pech gehabt. Nachdem Dir der Sachverhalt beim Kauf auch bekannt ist, besteht später sowieso keine Möglichkeit dem Verkäufer irgendetwas zu unterstellen.


    Ich verstehe zwar, dass Du am Preis verhandeln möchtest, damit rechnet jeder Verkäufer, aber Dein "Angebot" würde ich als Scherz auffassen, wenn ich Verkäufer wäre. Für mich hätten sich dann weitere Verhandlungen erledigt, da man bei einer großen Differenz wohl kaum einen Kompromiss finden wird.


    Ob der Verkaufspreis gerechtfertigt ist, das kann niemand sagen. Eine Wertermittlung könnte hier eine Orientierungshilfe sein, aber letztendlich entscheidet das Marktumfeld und das Ergebnis der Verhandlungen. Wenn die Kaufinteressenten Schlange stehen ist es als Kaufinteressent schwierig, eine Preisreduzierung durchzusetzen.


    Ohne das Objekt und den Verkäufer zu kennen, würde ich mal vermuten, dass der sich einen Preis > 400T€ in den Kopf gesetzt hat, und so lange ihn eine mangelnde Nachfrage nicht dazu zwingt, wird er davon auch kaum abrücken. Es ist leider so, im Moment lässt sich alles verkaufen, was irgendwie nach Immobilie aussieht. Normalerweise würde man jetzt abwarten bis der Preis fällt, je nach Region und Markt, wird sich aber wohl jemand finden, der auch diesen Preis zahlt. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass man mit dieser Strategie niemals zum Zug kommt.

    IR ist wohl die bevorzugte Methode.

    Man muss sich daran erst gewöhnen, bis man den Bezug zur Kochtemperatur im Blut hat. Bisher regeln die Köche, egal ob Laie oder Profi, nach Gefühl und Erfahrung.

    Ob ein weiterer Fühler sinnvoll ist, wie für die Kerntemperatur beim Braten im Backofen, das ist schwer zu sagen. In der Lebensmittelindustrie ist das Standard, aber beim Kochen von Kleinmengen bzw. einzelnen Gerichten?

    Verstehe nicht, dass es nicht schon längst Kochfelder mit Temperatur statt Leistungsregelung gibt... klar die Sensorik ist anspruchsvoll, aber lösbar.

    Die Sensoren waren m.W. schon immer vorhanden, als Notbremse vor Überhitzung. Sie taugten aber aufgrund ihrer Platzierung nicht für eine echte Temperaturregelung.

    Es gibt zwischenzeitlich jedoch Induktionskochfelder mit echter "Temperaturregelung".


    Ein japanischer Hersteller (P.......c) verwendet eine IR-Messung um die Temperatur am Topfboden ermitteln zu können, und darauf basierend regelt er dann die Temperatur zwischen 65°C und 230°C.

    Jepp.

    Aber auch Sandwichboden ist nicht gleich Sandwichboden (Materialmix).


    Nebenbei bemerkt, auch das Argument mit der Wärmespeicherung der Topfböden ist in meinen Augen gerade bei Induktionskochfeldern unsinnig. EIn großer Vorteil von Induktionskochfeldern ist doch, dass man die Wärme sehr gut regeln kann, und da wäre ein Topfboden der die Wärme speichert eher von Nachteil. DIeser verzögert die Regelungseigenschaften erheblich.

    Wobei heutige Kupfertöpfe und -pfannen aus einem Materialmix bestehen, der sie auch für Induktionskochfelder geeignet macht. Wie gut bzw. schlecht ein Topf dann funktioniert hängt von den verwendeten Materialien und deren Verarbeitung ab.

    Und die Wärmepumpe sollte nach F-Gas-Verordnung einen jährlichen Check benötigen.

    Die heutzutage in EFH verwendetenWP dürften aufgrund ihrer Kältemittelmenge eher selten die Grenze von 5to CO2 Äquivalent überschreiten. In diesen kleinen WP befinden sich kaum 2kg Kältemittel, eher weniger.

    Rechnet man mit R410A (GWP 2.088) dann wäre die Grenze 2,39kg, also etwa 2,4kg.

    Übrigens, das extrem schnelle Laden von Akkus ist selbst unter kontrollierten/optimierten Bedingungen Stress für die Akkus und reduziert die Lebensdauer. Deswegen haben die Fahrzeuge ein intelligentes Batterie-Mangement-System an Bord, das verhindert, dass die Akkus in kürzester Zeit ruiniert werden. So kann es dann auch passieren, dass man das Auto an einen Supercharger hängt, dieser aber nur mit deutlich reduzierter Leistung den Akku laden kann, um ihn nicht zu sehr zu stressen.


    Richt gepflegt überstehen solche Akkus deutlich mehr als 1.000 Zyklen, so dass ein 70kWh Akku für 300.000km und mehr genutzt werden kann. Tesla hat irgendwann 1.500 Zyklen und bis zu 500.000km veröffentlicht.


    Berücksichtigt man jetzt noch die fallenden Preise für Akkus, die wahrscheinlich bald im Bereich 100,- €/kWh liegen dürften, dann wird der Antriebsstrang eines E-Fahrzeugs preislich in der gleichen Größenordnung liegen wie ein vergleichbarer Verbrenner, mit dem Vorteil der höheren Laufleistung (geringerer Wartungsaufwand), und dem Nachteil der längeren "Tank"zeiten. Beides sind aber Argumente mit denen man sich als Fahrer in den meisten Fällen arrangieren kann.


    Auch die Bandbreite der verfügbaren Fahrzeuge wird immer größer, so dass man vom Kleinwagen bis zum Sportwagen alles kaufen kann. Das ist eine Grundvoraussetzung um E-Mobilität für die Masse attraktiv zu machen.

    el. Laienfrage: Darf man eigentlich volle und leere Akkus mischen, d.h. in Reihe schalten, oder würden da nicht sehr hohe Ströme zwischen den Zellen fließen, wenn der leere den vollen Akku "aussaugt"?

    Richtig erkannt.

    Vereinfacht kann man sich den Akku vorstellen wie einen el. Widerstand, und dann werden mehrere solcher Widerstände miteinander verschaltet (in Serie, parallel, mehrere Zellen ergeben ein Modul, mehrere Module ergeben....usw..)


    Wenn man nun 2 Akkublöcke, einmal fest vereinbaut und einmal austauschbar, miteinander verschalten möchte, dann braucht´s dafür zusätzliche Elektronik. Die einfachste Lösung wäre wohl eine Art intelligenter Umschaltung. Die Herausforderung, Spannungsfestigkeit und Strombelastbarkeit. Die Technik ist aber bekannt, sie wird in ähnlicher Form ja schon im Fahrzeug genutzt.


    Wenn man einfach einen entladenen oder teilweise entladenen Akku mit einem vollen Akku parallel schaltet, dann fließen Ausgleichsströme die gewaltig sein können.

    Vielleicht muss auch nicht der gesamte Speicher austauschbar sein, und es reicht, wenn ein Teil davon austauschbar ist, so dass man mit dem Tausch-Akku noch 100 oder 150 km Reststrecke fahren kann.

    Das hatte ich mir auch schon überlegt, quasi ein fest verbauter Hauptakku und einen "Reserve-Akku" der austauschbar ist. Die Frage ist dann, wie man die beiden miteinander verheiraten kann, ohne dass es zu Problemen (Verluste etc.) kommt.


    Die Akkus in modernen E-Fahrzeugen sind hoch optimierte Systeme, da muss alles passen. Nehmen wir mal an, ein 100kW Antrieb würde wenige Prozent Verluste produzieren weil die Akkus nicht passen, dann werden an solchen Schwachstellen mehrere kW an elektrischer Energie in Wärme umgewandelt.


    Ich könnte mir vorstellen, dass es mit Arbeitsgruben und darin verbauten Hebebühnen funktionieren könnte - wenn die Akkus von unten zugänglich wären.

    Aufwand, Kosten, und das dauert auch seine Zeit.


    Ich vermute, es wird in eine ganz andere Richtung gehen.

    Zuerst einmal die Frage, ob man sein Fahrzeug überhaupt an öffentlichen Ladesäulen laden muss, und wenn ja, wie oft das passiert. In den meisten Fällen wird das Fahrzeug doch dort geladen, wo es längere Zeit steht. Die Preise an öffentlichen Ladesäulen sind nicht besonders günstig, und wie die Erfahrung in den USA gezeigt hat, wird dort auch mit den Preisen gespielt, ähnlich wie beim Benzinpreis (siehe Tesla, da wurde über Nacht der Tarif an den Superchargern in den USA um 100% angehoben).


    Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass man also an den öffentlichen Ladesäulen aus Kostengründen nur so viel nachladen wird, dass man damit wieder "nach Hause" kommt. Das kann dann auch in 5 oder 10 oder 15 Minuten erledigt sein.

    Ein 100kW Charger schaufelt in 10 Minuten gut 16kWh in den Akku, das reicht, je nach Fahrzeug, für bis zu 100km. Das funktioniert aber nur, wenn der Akku im Fahrzeug so optimiert ist, dass er mit dieser Leistung auch geladen werden kann.


    Es bleiben dann noch die Langstreckenfahrer, für die ein E-Fahrzeug nur zweite Wahl ist, zumindest so lange keine völlig neuen Akkukonzepte auf den Markt kommen (links hatte ich oben eingestellt).

    Wir könnten ja mal eine Umfrage starten, wer in seinem EFH die Fenster durch einen professionellen Fensterputzer erledigen lässt. :D


    Ich kenne in meinem Umfeld niemanden, außer wenn aus Altersgründen sowieso eine Haushaltshilfe engagiert ist, die dann auch die Fenster putzt.