Beiträge von R.B.

    Wohl wahr.


    Für die Betrachtung mit den Oberflächentemperaturen ist das jetzt aber nicht so wichtig, denn ein hoch wärmedämmendes Mauerwerk wurde wohl kaum verbaut. Das wäre 1974 völlig unüblich gewesen. Da war PB mit Lambda um die 0,3 schon die Krönung der Wärmedämmung. WDVS haben nur Verrückte* gebaut. :lach:


    * Das waren die, deren Mauern zwischenzeitlich alle aus Atemnot erstickt sind.

    Plastik würde ich jetzt nicht unbedingt als Referenz heranziehen. Solche Platten oder Paneele findet man bei uns in der Region gar nicht an Fassaden. Hier dominieren verputze Fassaden, eher selten mal Holz, extrem selten dann irgendwelche Bleche, wobei letzteres eher im Gewerbe-/Industriebau zu finden ist, evtl. in Kombination mit Beton, Holzfassaden finden sich eher wieder im landwirtschaftlichen Bereichen (Scheune, Ställe etc.), manchmal in Kombination mit Sandsteinmauerwerk.


    Werden entsprechende Hölzer verwendet, dann erreichen diese schon eine lange Lebensdauer, aber die Optik gefällt mir gar nicht. Dieses grau, silber, grün sieht in meinen Augen schlimmer aus als eine Putzfassade die 30 Jahre keine neue Farbe gesehen hat.

    Dann dürfte ich mit meiner Vermutung hinsichtlich U-Werte wohl richtig liegen.


    Bei solchen Wänden hat man auch gerne mal GK Platten mit EPS (typ. um die 20-30mm) verbaut, um etwas Wärmedämmung in den Wandaufbau zu bekommen. Bei dieser Ausführung läge der U-Wert wohl knapp unte 1W/m²K, die Oberflächentemperatur wäre etwas höher.

    Ob das bei DIr der Fall ist, das sagt mir meine Glaskugel nicht. :haue:

    Ein Bild von der Schwelle wäre wohl hilfreich.

    Soll von außen einfach wieder angeschüttet werden?


    Frage in die Runde, wäre vielleicht eine Blechverkleidung eine Alternative? Am Element hochgezogen bis Uk Schwelle......irgendwie fehlt mir an dieser Stelle ein nachenklicher smiley.

    Das Problem und das Wort dafür braucht es auch nur bei Laminat.

    Würde ich nicht sagen. Nachdem es viele harte Materialien gibt, und immer mehr "Klick" Varianten, ist das auch bei anderen Materialien ein "Problem". Teppichböden etc. sind ja auch "out", so dass Gehschall immer öfter ein Thema ist.

    HB sagt nun: Verschleißteil, unterliegt nicht der Gewährleistung.

    Soweit mir bekannt gibt der Hersteller eine 2 jährige Gewährleistung. Zusätzlich besteht die Möglichkeit eine 5 jährige Systemgarantie zu vereinbaren. Ich müsste jetzt nachschauen, wie das vor 3,5 Jahren genau geregelt war, meine mich aber daran zu erinnern, dass es diese auch damals schon gab. Bei der 5 jährigen Systemgarantie wirbt der Hersteller ausdrücklich damit, dass alle Komponenten abgedeckt sind.

    Voraussetzung dafür war/ist eine Inbetriebnahme durch den Werkskundendienst oder eine vom Hersteller authorisierte Firma, und Registrierung der Anlage beim Hersteller nach Inbetriebnahme. Die genauen Kosten für dieses Systemgarantie weiß ich jetzt nicht auswendig.


    Ein Lüfter ist ein Verschleißteil, man könnte aber darüber streiten, ob dieser Verschleiß bei "normaler" Nutzung in einem EFH nach 2 Jahren bzw. 3,5 Jahren und xxxx h Betriebsdauer schon eintreten darf, oder ob ein Lüfter der so früh ausfällt nicht sowieso mangelhaft ist. Wäre der Lüfter tatsächlich als Verschleißteil im Rahmen der Gewährleistung zu betrachten?

    Mir wäre auch nicht bekannt, dass der Hersteller fordert, den Lüfter alle x Jahre auszutauschen, was ja ein Indiz für ein Verschleißteil wäre. Gegen Verschleißteil spricht auch, dass dieses Teil bei der zusätzlich zu beauftragenden Systemgarantie von 5 Jahren auch abgedeckt wäre.


    Zitat aus den Garantiebedingungen:


    Zitat

    Von der Garantie ausgenommen sind: Teile, die einem natürlichen Verschleiß unterliegen (z. B. Elektroden, Anoden,

    Filter, Batterien usw.) und im Rahmen von Wartungsarbeiten ausgetauscht werden müssen;

    Achtung: Eine weitere Voraussetzung für die Garantie wäre eine jährliche Wartung, spätestens alle 16 Monate.


    Meine Meinung als jur. Laie, die Argumentation des HB zieht hier nicht. Ich vermute, er versucht es auf die Schiene "Verschleiß", weil er sich selbst nicht ausreichend abgesichert hat, oder einfach aus Unwissenheit. Da es sich bei der WP nicht um ein Kleinteil oder zusätzlich angebautes Teil handelt, sondern um den wichtigsten Teil der "zentralen Heizungsanlage", darf sich in meinen Augen der Hadnwerker auf 5 Jahre Gewährleistungspflicht "freuen".

    Es ist mehrere Stellen, teilweise viele kleine Stellen.

    Dannnoch einmal entfernen.


    Du bist auf dem richtigen Weg. Wie schon gechrieben, dauert das. Die rel. Luftfeuchtigkeit scheint zu sinken. Die 47% sind bei den aktuellen Bedingungen noch ein wenig hoch, aber das wird noch.

    Denke daran, Stoßlüften bedeutet, kurz lüften, am besten querlüften. Du möchtest ja nur die Luft austauschen und nicht den Raum runterkühlen. Es genügen wenige Minuten. Lieber kurz lüften und dafür öfter, als die Fenster zu lange offen zu lassen. Du wirst feststellen, dass sich die frische "kühlere" Luft quasi sofort erwärmt.


    Die 47% bei 21°C ergeben einen Taupunkt von etwa 9,3°C. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Temperatur auch in den Raumecken nicht unterschritten wird. Das wiederum bedeutet, dass die meiste Zeit des Tages die Wand trocknen sollte (gibt Wasser ab anstatt aufzunehmen).


    Möchtest Du die Raumecke beheizen, dann würde sich ein IR-Strahler anbieten. Ich müsste mal schauen, was es da im Kleinleistungsbereich gibt, und zu welchem Preis. Den Stromverbrauch bzw. die Kosten kannst Du dann einfach über die el. Leistung und die Zeit berechnen.

    Ich konnte jetzt keinen Hinweis darauf finden, was für ein Wandbildner. 24er Außenwände, das könnten beispielsweise Hohlblocksteine sein. U-Wert liegt dann irgendwo im Bereich um die 1,3W/m²K. Dann jetzt neue Fenster 3fach Verglasung, Ug vielleicht um die 0,6W/m²K, Uw irgendwo im Bereich um 0,8W/m²K. Das macht eine Differenz zur Wand von min. 0,5W/m²K, Wärmebrücken sollte man auch nicht vernachlässigen.


    Zukünftig wird die Wandoberfläche um etwa 4K kälter sein als am Fenster, bei -10°C AT liegt die Oberflächentemperatur der Wand bei etwa 11°C, beim Fenster bei 15,2°C. Bei RT 20°C und rtel. Luftfeuchtigkeit von 70% liegt die Taupunkttremperatur bei 14,4°C. Bei 60% rel. Luftfwuchtigkeit bei 12°C.

    d.h. Ab einer rel. Luftfeuchtigkeit in Richtung 60% und höher wird bei einer AT von -10°C an der Wandoberfläche Kondensat entstehen, bei einer AT von -5°C ab einer rel. Luftfeuchtigkeit im Bereich 65-70%.


    Da sollte man gut auf das Raumklima achten, sonst gibt´s Ärger.

    Unsere Ideen waren das beide Garagen mit einer Holzfassade zu bestücken.

    Bedenke, die Farbe bleibt nicht so wie auf dem Bild gezeigt, selbst wenn das Holz regelmäßig (jährlich?) überarbeitet wird. Je nach Himmelsrichtung (Sonnenschein, Wind, Regen usw.) wird es sich in mehr oder weniger kurzer Zeit verändern. Selbst wenn es jedes Jahr gründlich überarbeitet wird, stellt sich mit der Zeit eine Veränderung ein. Das muss man mögen.


    MIr war das mit den Jahren zu stressig, und wenn man die Pflege einmal schleifen lässt, dann wird es schnell für meinen Geschmack unansehlich. Deswegen habe ich in den letzten Jahren Schritt für Schritt Holz im Außenbereich ersetzt. Geländer durch Edelstahl, Fenster durch Kunststoff, Garagentore usw.

    Ich habe keine Lust mehr, jeden Sommer die Hälfte der schönen Tage für die Aufarbeitung von Holz aufzuwenden. Da können die Hersteller versprechen was sie wollen, Holz ist und bleibt nun mal etwas pflegeintensiv.


    Ich würde also zuerst einmal das Thema Materialien klären. Eine Putzfassade zum Beispiel verschmutzt mit der Zeit auch, aber die Intervalle zum Überarbeiten sind viel länger.

    Beschreibe mal was bisher an Bodenaufbau vorhanden ist, und was am Ende erreicht werden soll. Dann kann man zumindest schon mal den Wärmedurchgang für die Heizlast abschätzen.


    Für die Decke würde ich mir überlegen, ob diese Schüttung die richtige Lösung ist. Mit einem Lambda von 0,05 benötigst Du min. 20cm Dämmstärke um die 0,24W/m²K zu unterschreiten. Du brauchst also etwa 2 Sack pro m², macht knapp über 26€/m².

    Klemmfilz in WLG035 kostet in 14cm ca. 5,- €/m², EPS in WLG032 um die 13,- € bis 15,- €/m² (Mengenabhängig) usw. So kannst Du ja mal Deinen Materialaufwand rechnen. Denkbar wären auch Steinwolleplatten, Holzfaser usw. und dann solltest Du den kompletten Materialbedarf kalkulieren (Laufstege ver begehbare Dämmung etc.).

    :thumbsup: Am besten mit GK zuschrauben :lach:

    Ist doch ganz einfach.

    Heizkurve runter drehen, und wenn es kalt im Büro wird, einfach darauf hinweisen, dass der Brüstungskanal schuld ist. :D

    Das funktioniert besonders gut bei Frauen im Büro, die sowieso immer frieren. ;)

    Ich schätze, der Chef hält das max. 2-3 Wochen durch, dann steht der Eli wieder vor der Tür. :lach:

    Es gab damals zwar bereits die 2. WSchVo aber das Teil war als Scheune geplant. Da kann 30cm Ziegelmauerwerk alles bedeuten. U-Wert wohl eher 1,5W/m²K als unter 1W/m²K.


    Aber es stimmt schon, dass die Fassade nicht oberste Priorität hat. Fenster sind schon getauscht, obere Geschossdecke wäre einfach zu machen, und das Tor würde ich auch nicht unterschätzen. Man kann (sollte) ja erst einmal mit den Zahlen spielen, das Thema Beheizung und Heizlast steht ja auch noch auf der Tagesordnung.

    Geht es tatsächlich nur um Trittschall oder auch Gehschall? Evtl. auch Luftschall?

    Was für ein Oberbelag ist vorgesehen?


    Vielleicht könntest Du auch die Gesamthöhe nennen, die für den Bodenaufbau (inkl. Oberbelag) zur Verfügung steht.

    d.h. er organisiert das Team von Fachfirmen, die einen auf einander abgestimmten Ablaufplan machen, und setzt alle Beteiligten organisatorisch in die Spur, aber die Kontrolle der Gewerke obliegt dem Architekten bzw. Bauherren u

    Warum soll der Architekt nicht koordinieren? Das wäre doch eine seiner typischen Aufgaben (sofern beauftragt).

    Ich habe den Namen oben entfernt, und möchte bitten, diesen nicht zu nennen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir hier eine subjektive Schilderung einer Partei lesen, und Ärger wegen unbewiesener Argumente könnten im Zusammenhang mit einer Namensnennung für noch mehr Ärger sorgen.

    Sollte es besser gedämmt werden?

    Ich würde folgenden Weg mal durchdenken.


    1. Obere Geschossdecke

    Soll das Dach mit den Faserzementplatten nicht angefasst werden, dann bietet sich hier die Dämmung der oberen Geschossdecke gerade zu an. Laut EnEV wäre ein U-Wert von 0,24W/m²K erforderlich. Das erreichst Du problemlos mit 14cm Dämmung in WLG035. Das lässt sich auch einfach in Eigenleistung erledigen.

    Man kann eine druckfeste Dämmung verwenden, die sich auch begehen lässt, oder man macht sich Laufwege (aufgeständert). Welche Variante günstiger wird, das müsste man einmal ausrechnen. Mit Materialkosten von ca. 10,- €/m² sollte man schon sehr weit kommen. Mit Mineralwolle geht es vermutlich noch günstiger.


    Damit reduziert sich der Wärmedurchgang bei Auslegungstemperatur auf deutlich unter 10W/m². Für die komplette Decke mit 40m² also weniger als 400W. Erhöht man die Dämmstärke dann kommt man schnell in den Bereich unter 300W für die komplette Decke.


    2. Außenwände

    Leider ist die Aussage mit 30cm Ziegelwand nicht sehr aussagekräftig. Aufgrund des Baujahres und der Anwendung, würde ich einmal unterstellen, dass Wärmedämmung hier keine Rolle gespielt hat. Letztendlich geht es dann darum, ob 12cm EPS in WLG032 ausreichen oder ob man mindestens auf 14cm gehen muss.

    Der Wärmeverlust wird in etwa so liegen wie bei der Decke, sprich die notwendigen 0,24W/m²K werden auf jeden Fall unterschritten. Ich würde hier mit 8W/m² für die Wandfläche rechnen.


    3. Fenster

    Die von Dir genannten Fenster dürften wohl die EnEV einhalten, sprich ein Uw von 1,3W/m²K. Den Wärmeverlust würde ich für eine erste Abschätzung mit 45W/m² Fensterfläche annehmen


    4. Außentür

    Hier verhält es sich wohl ähnlich wie mit den Fenstern. Es wird wohl kaum ein einfaches Blechtor eingesetzt. Somit wäre die Vorgabe identisch, und meine Annahme mit 45W/m² identisch zu Punkt 3


    5. Boden

    Hier hast Du anscheinend schon vorgearbeitet. An sich wäre ein U-Wert von 0,5W/m²K zu erreichen. In diesem Fall wäre der Wärmerverlust der 40m² über den Boden bei etwa 400W.


    Über die obigen Zahlen kannst Du schon mal grob die benötigte Heizleistung ermitteln. Ansonsten müsstest Du die Daten nachliefern, dann kann ich einmal rechnen.


    Hinzu kommen dann Lüftungsverluste. Diese können dann, je nach Lüftungsverhalten, irgendwo zwischen 300W und 1.200W liegen. Wenn natürlich den ganzen Tag das Tor offen steht, dann entsprechend mehr.

    Die Decke ist eine feste beton Decke. Ich denke da könnte man die Dämmung erstmal sparen solange oben nicht ausgebaut ist.

    Das ist ein Denkfehler. Die Betondecke hat zwar Masse, aber auch eine relativ hohe Wärmeleitfähigkeit. Als Beispiel, der Wärmerverlust über Deine neuen Fenster ist grob nur halb so hoch.

    Wenn der Bereich direkt unter dem Dach nicht genutzt wird, dann würde ich auf jeden Fall die oberste Decke dämmen. Das kann man kostengünstig mit EPS machen, oder mit MiWo. Zudem ist das auch in der EnEV gefordert.

    Ich habe die heizlast mit einen Rechner mal ausgerechnet.

    5kw laut meinen Angaben.

    Da steckt vermutlich ein Fehler drin. mit 5kW kann man ein EFH mit 150m² beheizen, sofern es nach aktuellem Standard gedämmt ist.



    Sollte es besser gedämmt werden?

    Du musst mindestens die Vorgaben der EnEV erreichen. Eine Aufteilung in "normal" beheizt und Raum mit niedriger Raumtemperatur ist bei so einer kleinen Fläche nicht sinnvoll. 15m² ist ja eher ein kleines Zimmerchen. Ich würde daher alles als "normal" beheizt rechnen. Den Werkstattraum kriegst Du gegenüber den Büroräumen sowieso nicht richtig isoliert.

    Leider ist man manchmal ein bisschen naiv und verlässt sich zu schnell auf Verträge.

    Das ist sicherlich so, dass man in der Euphorie manchmal die Vorsicht schleifen lässt. Andererseits kann nicht jeder Hauskäufer ein Bauexperte sein, und mit einem Dutzend weiteren Experten anrücken, um einen Bauvertrag abzuschließen. Eine Vertragsprüfung vor Unterschrift ist immer sinnvoll, so dass zumindest die jur. Details mal beleuchtet wurden.

    Ist es jetzt sinnvoll von innen zu dämmen, also die Aussenwände oder besser von Aussen zu dämmen?

    Beides ist möglich, wobei die Fassadendämmung unkritischer ist. Bei einer Dämmung raumseits gibt es ein paar Dinge zu beachten, insbesondere bei entsprechenden Dämmstärken, sonst geht die Sache schief (Temperaturverlauf, Feuchte usw.).


    Ich würde der Variante "von außen dämmen" den Vorzug geben. Zur Einhaltung der EnEV wirst Du wohl ca. 14cm EPS in WLG032 benötigen, evtl. reichen auch 12cm. Kostenmäßig ist der Unterschied aber gering. Falls EPS nicht erwünscht ist, dann gibt es auch andere Materialien die man einsetzen kann. Diese sind aber meist etwas teurer.


    Ohne den Dachaufbau zu kennen, ist es schwierig zu sagen, wie man dort am besten dämmt. Zwischensparrendämmung mit "Glaswolle" hat sich als kostengünstige Variante bewährt. Evtl. dämmt man auch einfach die oberste Geschossdecke.

    Ich würde zudem die Dacheindeckung erneuern, zumindest so lange man davon ausgehen muss, dass es sich um asbesthaltige Faserplatten handelt. DIe Preise für die Entsorgung steigen, und wenn man noch einige Jahre wartet, könnte es unnötig teuer werden.


    Bedenke, dass die Umnutzung einer Scheune genehmigungspflichtig ist, es entstehen auch Aufenthaltsräume. Büro klingt zudem noch nach Gewerbe, da können weitere Anforderungen kommen.