Beiträge von Anda

    Servus


    habe ein Gebäude, das einem Architekten gehört hatte und die aktuellen Besitzer haben seine Unterlagen aufbewahrt.


    Er hat sehr detailliert die Wand bzw Dachaufbauten beschrieben, aber leider keine WLG dazugeschrieben.

    Habt ihr eine Vorstellung? Bei Polyurethan aus dem Baujahr ( und dann noch 12 cm) habe ich so gar keine Vorstellung. Das kommt bei mir wirklich selten vor

    Elopant?


    Für Euch, weil ich so was selten sehe, anonymisiert:

    Sonnenschein ist aber der Endgegner. Dann hilft nur noch festes Auflager, Reflektorkarte und die rote Laserbrille

    Reflektorkarte? Ich habe die rote Laserbrille, aber bis ich die auspacke und was an die Gebäudeecke stelle und zurückgehe etc, habe ich bei meinen einfachen Gebäuden auch schon das Bandmaß rausgeholt und ausgelegt.


    Bei nicht erreichbaren oder aufwendigeren Geometrien oder Messungen ohne echte Bezugspunkte nehme ich LIDAR auf dem Handy.

    Das klingt spannend. Kannst Du mal ein Beispiel berichten?

    Auch für Schnellmessungen ohne Genauigkeitsanforderungen nehme ich Handy-LIDAR. Das ist im Freien bei 2-5m hinreichend genau und kann ziemlich gut auch über längere Strecken den Messbereich zusammenbauen und man kann um Objekte "drumherum" gehen und später am PC z.B. den Abstand zwischen 2 Außenflächen messen oder lichte höhen, die vor Ort schlecht oder gar nicht mit dem Lasermesser/Zollstock zu messen wären.

    Über welche Entfernungen reden wir da?

    Ich glaube, das mit den Höhen probiere ich mal versuchsweise aus.

    Für einzelne Maße reicht auch oft der Entfernungsmesser der Standard Foto-App. Das Gute ist, man kann nahe an den 1. messpunkt gehen, den Punkt setzen, zum 2. Messpunkt gehen, den 2. Messpunkt setzen und dann etwas zurückgehen und von der Gesamtstrecke mit Maßanzeige das Foto aufnehmen und speichern.

    Das ist jedenfalls ein guter Tipp



    Nutzt Du eine bestimmte Software oder die, die im Handy eh schon als Entfernungsmesser drin ist? (Ich hab ein Iphone)

    Außen nehme ich gerne das Maßband. Zur Not hält mein Arbeitskoffer das andere Ende. Bin ja auch mal alleine unterwegs. Meistens ist irgendein Grünzeug oder was anderes für den Laser im Weg - so ich denn den Punkt überhaupt sehe. Habe ein ganz simples Gerät ohne Zieloptik.


    Rechnen brauche ich auch nie. Einzelmaße werden notiert und beim Eingeben in den Rechner addiert, falls nötig.

    Höhe brauche ich auch nicht.

    Nen Meter habe ich tatsächlich immer in der Hosentasche, da es Teile gibt, wo der einfach am schnellsten ist. Ein Maßband für Außenlängen ist immer im Koffer, brauche ich aber eher selten, da ich inzwischen Pläne anfordere.

    Ist das heutzutage noch ein Entscheidungskriterium?

    Ich hab halt seit Jahren einen, der mit Batterien geht. Wenns die richtigen sind, dann halten die ewig. und solange mein Laserchen noch misst, nehme ich den.


    Hatte kürzlich eine Begegnung, wo das Teil dann ausgefallen ist und die mit Gliedermaßstab weitermachen mussten.

    Habe auch schon mal einem Makler mit Batterien ausgeholfen.

    Sowas kommt gerne mal zur Unzeit.

    Das Ding ist bei ähnlichem Preis 4 x so lang, 5 x so schwer und auf ein Zwanzigstel der Entfernung eines Disto begrenzt :eek: - aber gut, wenn es glücklich macht!

    …und langsamer

    Zudem hätte ich bei bewohnten Gebäuden Sorge, dass ich irgendwas kaputt mache oder in irgendwelche Ecken nicht reinkomme.


    Bei Fensterbauern habe ich das Ausziehding aber schon gesehen. Vorteil allerdings: Es braucht keine Batterien.


    Aber ich habe immer Ersatz dabei und die richtigen halten ziemlich lange (ein Jahr oder so)

    Wie nehmt ihr inzwischen Daten auf? Nutzt ihr KI bei der Datenaufnahme?
    Ein Kunde fragte mich nämlich kürzlich, ob ich nicht mit einem Lidarscan durch das Gebäude gehen wolle. Zum Glück wusste ich, was er meinte.


    Heizlastberechnung/Lidar

    Wir benutzen eine App am Ipad mit Lidarscan, allerdings für die Heizlastberechnung. Da brauch ich für den Hausdurchlauf ziemlich lange, zudem bekommt die App auch gerne mal Schluckauf zwischendurch. Und Energie zieht sie auch ganz schön. Ich gestehe, das Ergebnis ist sehr beeindruckend, da alles, was uninteressant ist, rausgerechnet wird.


    Energieausweise/Lidar:

    Bei mir absolut uninteressant bei der Aufnahme von Energieausweisen. Mich interessiert da ja nur die Aussenhülle. Zumeist habe ich Pläne oder ich erstelle auf dem Ipad eine grobe Skizze. Damit gehe ich durchs Haus und messe mit dem Laser die Fenstergrößen auf. Außen schnell mit dem Maßband durch. Dann das Projekt ins CAD des Energieberaters geklopft - fertig.


    Energieausweise/KI

    Es gibt auch noch eine KI im Energieberaterprogramm. Die nimmt die jeweiligen Pläne als Grundlage und erstellt daraufhin das 3D Modell. Allerdings ist die auch nur so gut wie die Pläne. Sind die Fenstergrößen nämlich nicht eingezeichnet, dann muss man das händisch machen. Gerade das dauert aber am längsten. Und die Dachkonstruktion, wenn sie komplex ist.

    Das bisschen Plan erstell ich schnell auch per Hand. Zudem zeigt mir die Erfahrung, dass Pläne gerne mal nicht so genau stimmen. D.h. ich würde bei der Nutzung von KI dann auch Zeit mit der Korrektur des Plans verbringen. Also auch hier ein größerer Nutzen.


    Also, wie siehts aus bei Euch damit? KI, Lidar, Laser oder Meterstab?

    Nutzt ihr Tablets? Blätter und Bleistift? ich liebe mein Ipad für die Datenaufnahme, dafür ist es absolut perfekt!

    Eine einmal getroffene Berechnung gilt m.W.n. bis zu einer begründeten Neuberechnung, also z.B Anbau.

    Das ist also der Knackpunkt?


    Ich hätte jetzt vielleicht auch bauliche Veränderungen gedacht. Also bessere Fliesen, Geländer o.ä.


    Wenn sich nichts geändert hat, dann bleibt es so. Da würde ich auch nicht mitgehen.

    (Btw. der wird schon jemanden finden, der das macht)


    offtopic: wie ermittelt ihr eigentlich Wohnflächen? noch ganz oldschool mit Laser oder schon mit LidarScan?

    Gestern sah ich jemanden richtig oldschool mit Scan und Papier.

    Aus meiner Erfahrung mit Eigentümern und Verkauf: Wertverlust wird manchmal gerne und ausdauernd ignoriert.

    Das Objekt hat Geld gekostet (und war vielleicht mal hochwertig). Da kann das doch nicht weniger wert sein. Dass so mancher Preis utopisch ist, sieht nicht jeder ein. Vor einiger Zeit noch hat einfach Abwarten geholfen, da zumeist irgendwann das Objekt seinen Abnehmer gefunden hat. Das ist hier im mittelfränkischen und oberpfälzischem Raum mit vielen eher kleineren Städten und Ortschaften nicht mehr der Fall.

    Hier gab es heute Nacht Schnee! Allerdings ist der schon recht pappig und wird vermutlich tagsüber weg geregnet.


    Dafür habe ich gestern die Küche mit dem Ofen indirekt geheizt - für saisonale Backwaren.



    oder eine Skizze?

    Vermutung: Das Fenster ist das Einzige, das an einer Ecke aufhört und somit schlägt die konstruktive Wärmebrücke zu.


    Da könnte ich mir eine Laibungsdämmung als Abhilfe vorstellen, falls das der Fall ist.

    Alfons Fischer ?


    Schau mal mit einem Räucherstäbchen, ob Luftzug da ist. Wobei man aufpassen muss, da ja auch durch Kälte-Wärme Luftbewegung da ist.

    Das ist der Taschenfilter. Er ist verhältnismäßig sauber geblieben im Vergleich zum anderen Filter.



    Das ist das Gerät von innen nach dem Reinigen.


    So sahen die Rohre nach dem Reinigen aus. Es gibt noch Fotos von davor. Die habe ich nicht, kann die aber besorgen. Alle Rohre wurden befahren und angeschaut.


    Zu den Kosten kann ich später noch was schreiben.

    Angeboten wird meines Wissens nach die Befahrung und die Reinigung getrennt voneinander.

    Ich war das Versuchskaninchen und einer der Reinigenden ist ein Bekannter. Von daher hatte ich das Glück, das Ganze kostenlos zu bekommen. Gab auch einige Anlaufschwierigkeiten.

    Meine KWL ist inzwischen 11 Jahre alt. Die Filter außen reinige ich nach Bedarf. Im Frühjahr kann das alle 2 Wochen sein, wenn die Pollen fliegen.


    Die Filter innen reinige ich ca. alle 4 Wochen.


    Nun hatten sich mal Filter beim Reinigen verschoben und es wurde mal Zeit für eine größere Reinigung.


    An den jeweiligen Abluftöffnungen wurden die Teller entfernt und mit einer rotierenden Bürste reingegangen. Das Rotieren erfolgt über einen Akkubohrer am anderen Ende.




    Im Keller an den großen Wickelfalzrohren wurde ein Teil aufgemacht und dieser große flexible Schlauch angehängt und nach außen geführt.



    Außen stand ein großer Sauger. Ich glaube, er konnte mit 500 Pascal arbeiten (dafür lege ich keine Hand ins Feuer)



    Es gibt 2 Filter: Eine Matte und einen Taschenfilter. Das ist die Matte.


    Die Position würde mich zumindest in Richtung Dusche bzw. Duschablauf denken lassen, und dann wären wir bei dem o.g. Siphon der Dusche.

    Aber der TE schrieb

    wenn der Gestank wieder extrem stark war, bleibt auf der Außenseite der Duschwände (PVC) ein grauer Belag zurück

    Also gerade nicht innen in der Dusche.



    BJ 1997: Bewohnt ihr das seitdem selbst? Und der Geruch trat erst vor ein paar Jahren auf?

    D.h. alles übliche würde schon überprüft:

    alle Siphons (auch die der Dusche) usw.

    Die Entlüftung checke ich nicht🫣


    Wenn ich das richtig sehe, dann ist das Bad in einer Dachschräge. Habt ihr schon von außen mal an die Stelle mit dem Rohr schauen können?

    Die Hitze wird sicherlich für ein schnelles Ablösen der Aufkantung sorgen und eine Lagesicherung in "unserem" Sinne werden die schon mangels Material nicht ausführen.

    Oben mit einer Stahlleiste befestigen? ISt bei meinem Balkon auch nicht anders gemacht worden.


    manny : Wie ist das denn bei anderen ausgeführt worden? oder gibt es solche Terrassen dort nicht?


    Off-Topic:

    Ich denke, wir sollten uns auf die technischen Details beschränken. Persönliches braucht man nicht kommentieren ohne Hintergrundwissen.