Beiträge von Anda

    Erwischt, Thomas T.


    Energetisch gesehen ist auch ein hochgedämntes EFH nicht toll. Wir wohnen in einem.


    Flugreisen: Machen wir tatsächlich nicht aus ökologischen Gründen. Urlaub ist meist in D und meist per Bahn.


    Dafür gibts andere Dinge: Ich sag nur Dampflokomotiven. Weder Feinstaub noch ökologisch sinnvoll, dennoch darauf verzichten... Ganz ganz schwierig.

    Muss es eine „ganz oder gar nicht“ Lösung sein?

    Muss es eine „nur auf diesem Weg“? Lösung geben?

    Kann es das überhaupt?


    Oder sollte man nicht einfach mal schauen , wo kann man bei sich selbst in kleineren oder größeren Schritten in eine CO2 ärmere oder auch plastikvermeidende Richtung gehen?


    Zu Plastik beim Metzger/Käser schreibe ich noch was.

    aber ist schon gscheit voll. Ich bin meisr 1x jährlich in Luzern und es ist schon teils heftig.

    Ich kenne einige Familien, die statt eines Autos ein Ganzjahresticket haben.

    Wer hat sowas schon in D?


    Auch die Erreichbarkeit vieler Orte mit dem sogenannten Postauto war wirklich überraschend gut.

    Eventuell liegt es bei mir daran, dass ich erst mit 33 Jahren mein erstes Auto gekauft habe. Davor alles mit ÖV bzw. einen kleinen Zeitraum mit einem Oldtimer, der im Winter abgemeldet war. Da war ich es schon gewöhnt, alles anders zu organisieren.


    Ich muss sagen,es gibt so auch einiges, was mich am ÖV nervt:

    Dass man in der Kälte und bei Regen rumstehen muss, mag ich wirklich nicht, genausowenig bei Regen radfahren. ICh weiß, vieles ist Sache der Kleidung, aber mein Rheuma schreit mich bei Kälte ziemlich laut an.

    Dass man auf konkrete An und Abfahrtszeiten angewiesen ist, mag ich auch nicht. MAnchmal hat man lange Wartezeiten, manchmal muss man hetzen.


    Da ist schon ein Stück Leiden dabei, ein Stück Bequemlichkeit abgeben. Zumindest teilweise.

    Urlaubsfahrten mit Kindern im Auto machten definitv weniger Spaß als mit Kindern im Zug.

    Oder kürzlich die Fahrt nach Erlangen im ÖV zur Klinik zur allerbesten Pendlerzeit: Never ever mit dem Auto inklusive Parkplatzsuche. Dann schon lieber im Zug, mit Kind, das sich tierisch auf die Fahrt freut und sämtliche Stationen danach aufzählen kann.


    Deine Visionen gefallen mir, Frau Maier, wobei ich nicht sicher bin, ob der Mensch tatsächlich auf sein eigenes Auto verzichten möchte.

    Smart ist teurer als unser derzeitiger Wagen, macht auch lärm, Abgase und Dreck, verbraucht Stellfläche

    Ich dachte in dem Moment nicht an den Smart, sondern an die vorab genannten E-Autos. (auch wenn man darüber auch noch diskutieren kann)

    Und das sollte auch keine Aufforderung zum Wechsel sein - hächstens mal zum Nachdenken. WEnn keiner anfängt, ändert sich auch nichts.

    Eben immer wieder die Überlegung, was braucht man, was nicht? Was verbraucht welche Energie?

    Und ob man zwei davon benötigt.

    Eben, kommt darauf an, wo und wie. Mich haben einige Unterhaltungen etc. in letzter Zeit wieder sensibel gemacht, nichtzuletzt beispielsweise der Protest der Kinder, warum wir ausgerechnet mit dem Auto zu den Großeltern fahren.

    Ehrlich gesagt, mich hat die Diskussion zusätzlich zu anderen Erlebnissen sehr zum Nachdenken gebracht. Soweit, dass ich überlege, wenn unser altes Auto sich verabschiedet, ob man es da mal nicht ohne Auto probieren könnte.

    Ich gestehe, der Gedankrngang fällt mir auch sicher deshalb nicht so schwer, weil

    a) mein Partner nicht auf ein Auto angewiesen ist

    b) als backup noch mein Dienstauto dasteht, allerdings als 2-Sitzer

    aber Eure Frauen könnten genausogutmit einem Ein/Zweisitzer mit Gepäckraum zur Arbeit, oder?

    Die Zeiten, als Kinderwägen u.ä. ins Auto passen mussten sind ja rum.

    Und auch der Zeit „die Kinder zum Hobby kutschieren“


    Interessant finde ich, wie es bei meiner Nachbarin lief/läuft, was ich sehr nachahmenswert empfinde:

    Kinder mussten selbst schauen, wie sie zum Hobby kommen, allenfalls eine Begleitung eines älteren Geschwister lag maximal drin.

    Ein Grund: 7 Kinder,da kann man nicht einfach Mamataxi spielen bzw sie ist allgemein sehr auf Eigenverantwortlichkeit aus.


    Ich finde bzgl Autos mein Umfeld sehr spannend: Nachbar 1 mit 7 Kids ( davon 1 volljährig mit Führerschein) -> 1Auto

    Nachbar 2 mit2 Kids( davon 1 volljährig mit Führerschein)-> 3 Autos,


    ( PS:am finanziellen liegts nicht!)

    R.B. Ich meinte nicht viel weiter als vor 30 Jahren. Da waren die Pferdefuhrwerke schon passé.


    Ich schaue mich seit einiger Zeit in unserem Haushalt um: Was habe ich dort, das es vor 30 Jahren nicht gab, wie nutze ich es, verbraucht es (mehr) Energie?


    Es gibt ja diesen backlash, wenn ich das richtig in Erinnerung habe: Es wird energeiesparendes entwickelt, gleichzeitig wird diese Einsparung durch anderes wieder aufgefressen.

    R.B. : Ich kann mich auch noch an Diskussionen aus meiner Kinder- und Jugendzeit erinnern. Ich habe das Gefühl, dass man nur an ein paar Schräubchen gedreht hat, wir sind wirklich nicht viel weiter als vor 30 Jahren.


    Könnt ihr Euch noch an die Verpackungsdiskussionen von damals erinnern?

    Wieviel Verpackungsmüll habt ihr? Ich bin da vor einiger Zeit wieder darauf gestoßen, und erschrocken, wie gedankenlos ich längere Zeit war. ( wird ja getrennt -> schlechtes Gewissen beruhigt)

    Es ist doch mehrschichtig:

    Einerseits gibt es Weichenstellungen der Politik (Pendlerpauschale, aber auch finanzielle ÖPNVUnterstützung etc)

    Dann noch meine eigene Entscheidung und Bequemlichkeit.


    Als die Kinder noch kleiner waren, bin ich skurrilerweise deutlich mehr mit dem Rad unterwegs gewesen, auch zum Einkaufen. Ich habe mit Schrecken festgestellt, dass ich ziemlich bequem geworden bin und ab Frühjahr möchte ich umstellen auf deutlich mehr Fahrradnutzung.


    Es gibt gute Ideen, da muss sich auch noch einiges in den Köpfen ändern: Z.B. ob ein Auto tatsächlich ein 4-5 Sitzer sein muss.

    Ich habe inzwischen mehrere kleine flotte E-Autos als Einsitzer gesichtet. ( also nicht diese 25 km/h Dingelchen)

    Meiner Meinung nach müssen wir uns von alten Vorstellungen verabschieden.


    Und da komme ich zum nächsten Punkt: Wirtschaft - und die weiß Begehrlichkeiten zu wecken. Siehe SUVs. Mal ehrlich, 90% brauchen den Allrad nicht wirklich ( und gefühlte 50% können nicht einparken ) Da wäre für mich bespielsweise ein Eingreifen wichtig.

    Langsam, Ralf. Schön ist es doch wirklich nicht, wenn der Bau so dermaßen schiefgelaufen ist und dann auch noch der Prozess Zeit Geld und Nerven kostet.


    Schuldenuhr : Ich denke, dass Du Hilfe von aussen annehmen solltest: Einmal technisch und dann noch juristisch.

    Dass es eben nicht so eine unendliche Geschichte wird.

    Alles Gute.