Beiträge von Anda

    Schon mal bei der KfW nachgeschaut? Das gibt es nämlich bei Sanierungen auch die Variante des Tilgungszuschusses. Je nachdem, ob ihr die Bedingungen erfüllt.

    Wichtig, falls ihr sowas zusätzlich in Anspruch nehmen wollt: Noch nicht damit anfangen, sonst gibt es nichts.

    was freilich an der EnEV liegen wird

    Ich denke mal, die meisten Neubauten laufen mit WP, da sind sie nämlich am einfachsten und billigsten in den Anschaffungskosten über die ENEV- Hürde zu hieven. Schau mal, ob bei den Häusern Kamine sind und welche: Manchmal gibts nur den Holzkamin fürs hübsche Feuerchen, den Rest macht die WP.

    Frage:

    1) Aus was besteht die oberste Geschossdecke? Massiv oder Holz? Je nachdem sind unterschiedliche Dinge zu beachten. Grundsätzlich finde ich diese Idee gut.


    2) Wie sieht es mit der Kellerhöhe aus?


    3) Wie ist das mit der Hausgeometrie? Ich sehe da einen Balkon, darunter eine Garage, neben dieser einen Eingang mit Glasbausteinen. Welcher Teil sit beheizt /unbeheizt?

    Dito Hauseingang mit dem Fenster daneben.


    Alles was als Böbbel raussteht ist erst mal ungünstig, ausser es ist unbeheizt, dann wirkt es wie eine Dämmung.


    Ich sehe Glasbausteine (U-Wert ca 3,7 W/m²K). Was noch schlechter ist, ist die Tür daneben, sieht wie Drahtglas mit Alurahmen aus. (5,0 w/m²K)


    Es kommt noch dazu dass neue Fenster weniger Luft durchlassen. Auch das beeinflusst natürlich den Verbrauch. Alter und Typ der Gasheizung ist normalerweise im Kaminkehrerprotokoll vermerkt. Wenn man Glück hat, dann pappt auch ein Typenschild an der Heizung. Auch das liefert Aufschluss.

    Kannst Du reinstellen, dann kann ich DIr da weiterhelfen.



    50,000 KWh sind schon eine Nummer. Gibt es einen Energieausweis (Bedarfsausweis?)


    EDIT:

    Heizkörpernischen, zumal bei diesem Baujahr sind Schei*** Da haut die Energie nur so ab.

    Ich fürchte, dass der Keller technisch schlicht ungeeignet für solcherlei Dinge ist.

    Ich denke da vor allem an das Schlagzeug mit der Bespannung, wie auch R.B.


    Röhrenverstärker- R.B. steckt da etwa Rock‘n Roll in Dir? ;)


    Proberäume in der Nähe, die auch noch Schlagzeug aushalten- das ist ein schwieriges Unterfangen und ich verstehe den Wunsch, dass man sowas gerne ganz nahe bei sich hätte.


    Aber aufgrund eigener musischer Erfahrung: Ich hab schon einige schlechte Proberäume gesehen und auch, was sie mit Instrumenten machen:thumpsdown:

    Du meinst Bild 9/18, oder?


    Ich dachte zu erst: Man schaut den Hang hinauf. Es regnet. Es regnet gar stark. Wasser fließt den Hang hinab.... Und dann dieser "Trichter", dieses Schwimmbecken. Nicht ohne...

    Jepp, daher der Kommentar zur Abdichtung. 2 Menschen - 1 Gedanke

    Also, ich kann es mir schon gut vorstellen, nur eben nicht das sich es gut fände

    Leider gibt es von solchen Objekten selten nachher Bilder. Aber ich denke, dass man das bewohnen kann, ohne dass man es "visuell zerstört."

    PS: Bild 19; Meine erste Überlegung war: Wenn das Fenster bergseitig bis zum Boden geht, dann sammelt sich da schön das Laub an. (und ich hoffe, die Abdichtung funktioniert. Aber da wird jemand sicher einen Gärtner haben. Nichtsdestotrotz, dieser sehr direkte Übergang innen-aussen gefällt mir sehr.


    Mich würden mal weniger stylische Bilder interessieren. Die sind ja doch farbreduziert etc. Ich glaube, dass das dann deutlich weniger depressiv daherkommt, wirklich.


    Der Sichtbeton schaut neu immer so schick aus, dann kommt das Wetter ins Spiel....

    Die Idee, das so zu zergliedern, gefällt mir vom Prinzip her schon gut. Ich gestehe, den Text hab ich teils nicht verstanden, aber die Bilder waren eindeutig. Im Gegensatz zum ersten Beispiel von Dir , Thomas, kann ich mir das deutlich besser im bewohnten Zustand vorstellen. Ok. kleine Kinder sehe ich weniger darin.


    Doch, gefällt mir, auch die schönen großen Fenster.


    Energetisch, dazu muss ich auch was sagen: Katastrophe...

    Ehrlich? Eher nicht, sogar ziemlich gar nicht.


    Das ist für mich das klassische: "So bauen Architekten"-Haus. Aussen markig und innen museal. Mit dem musealen Charakter stimme ich Dir absolut zu. Nur dass es mir wirklich gar nicht gefällt. Ich finde es einen ziemlichen Klotz an der Stelle. Man muss ja nicht romantisierend nachbauen.


    Ich möchte aber in einem Wohnhaus auch tatsächlich leben und das sieht für mich nicht so aus.

    Servus


    Wie alt würdet ihr dieses Gebäude schätzen?

    Es gibt leider keine Pläne (gab mal eim Archiv einen Brand), Steht in einem Dorf in Mittelfranken. Ich gestehe, ich bin unsicher. Die letzten Besitzer haben es Anfang der 70er übernommen und da auch mal was angefasst, mehr Info habe ich nicht.


    EG ist mit recht dicken Mauerwerk ca 45cm. Grundriss EG erinnert mich an alte Häuser der 1900er: Mittig eine einläufige Treppe, rechts und links vom Flur Wohnräume, evtl war da mal ein Teil ein Stall.


    Meine Einschätzung wäre: EG 1900, dann aufgestockt in den 30er oder eher 50ern, letzte Sanierung 70er.


    Front



    auch Front


    Rückseite

    Die Frage ist ja, ob der Kessel laut EnEV sowieso entsorgt gehört.

    Ganz ehrlich? Ganz ganz wenige Kessel fallen unter diese Verordnung. Ich hab bald Energieausweis Nr 800 und so alte Ölkessel kann ich an einer Hand abzähhlen. Rückfragen bei den Schornsteinfegern Mittelfranken ergab ein ähnliches Bild. Die meisten Kessel sind schon Niedertemperaturkessel im Sinne der EnEV

    Ein weiterer Punkt der gerne vergessen wird, der Schornstein. Wenn da vorher ein älterer Ölkessel am Werkeln war ist eine Sanierung unumgänglich. Für Pellets passt der Querschnitt nicht, für eine GBW braucht es sowieso ein LAS.

    Like, ganz genau. Auch wenn man einen neuen Ölkessel einbaut -> der muss auch ein Brennwertgerät sein-> neuer Schornstein.

    Dann noch das Thema "erneuerbare" Energien nicht vergessen, das Anda oben indirekt angesprochen hat. Ich möchte dazu ergänzen, dass ein Anteil erneuerbare Energie notwendig ist, so dass meist dann auch noch eine Anlage für Solarthermie installiert wird (werden muss), sofern nicht vorhanden. Bei einer WP oder Pelletkessel entfällt diese Pflicht

    ? ?? Meines Wissens nur bei Neubau (oder Sonderfall größere Erweiterung bestehendes Gebäude).

    Ansonsten gilt das Verschlechterungsgebot, also keinen schlechteren Kessel einbauen.


    Was ich immer wieder mal sehe und mich interessieren würde: Es gibt so kleine Pelletsheizungen, die an Heizkörper angeschlossen werden können. Warmwasser dann meist elektrisch über DLE oder ähnliches. Finde ich eine interessante Variante, weiß aber davon weniger, wie teuer im Verbrauch, und wie effizient das ist.

    Sie werden in Neubauten oft eingesetzt, weil das kostengünstig möglich ist

    Ergänzung: Sie werden meistens auch deshalb eingesetzt, weil man das Gebäude damit relativ einfach über die EnEV hieft. Sobald was nicht regenratives kommt wie Öl und Gas wirds schon ziemlich sportlich und ist im Endeffekt ohne Zusätze wie Solar/ PVa-Anlage nicht machbar (mittlerweile)

    chieff : Das checke ich nun nicht.


    Ich habe von dieser juristischen Lage nun keine Ahnung, aber möchte einwerfen: Wurden alle Wohnungen nach dem gleichen Prinzip berechnet? Ist nur bei der einen Wohnung die Terrasse nicht mitgerechnet und bei den anderen schon?


    Wurde explizit nach WFlV /DIN 277 berechnet? Wurde irgendwo festgehalten, welcher Berechnungsstandard verwendet wurde?


    Hintergrund: Bevor man einen Streit losbricht, mal schauen, ob überhaupt die Basis stimmt.

    Kann J.B. da nur zustimmen. Bei einem Bauern gibt es eine Milchtankstelle, da kann man frisch selbst zapfen. Inklusive Pfandflaschen dazu. Nutze das gerne.

    Ansonsten hole ich bei einem anderen das Heu ( das Zeug in den Märkten finden nicht nur meine Meeris doof und überteuert)