Beiträge von Anda

    Naja, Ralf. Ich würde sagen, erst mal das Problem an der Wurzel packen.

    Kai-Michael hat bereits ein Haus gebaut. Dort fühlt sich im EG der Boden kalt an im Gegensatz zum WC. Er führt das auf die fehlende Dämmung unter der Bodenplatte zurück.


    So, Kai-Michael : Jetzt weißt Du, dass das verschiedene Ursachen haben kann.


    Meine Frage wäre: Was macht Dir daran Sorgen? Hast Du Angst, dass das Haus zuviel Energie verliert? Das kann man sich beispielsweise anschauen. Auch, was man dann in Zukunft tun könnte, wenn die Planung ab die Gebäudegeometrie rangeht z.B.

    Hier kennen sich einige mit Dämmung/GEG (ehemals EnEV) usw. aus. Wie haben einige Energieberater hier. Auch Architekten und andere, für die solche Berechnungen sehr vertraut sind und im Prinzip tägliches Handwerkszeug.


    Ich habe übrigens ebenfalls keine Dämmung unter der Bodenplatte und keine Probleme.


    Mir könnte einiges einfallen bei Dir:

    1) Es ist recht wenig/ schwach gedämmt ÜBER der Bodenplatte

    2) Relativ dünner Estrich = wenig Masse

    3) Einfach ein Irrtum: Man denkt, der Fußboden MUSS doch warm sein. Wir gehen bei einer FBH von Vorlauftemperaturen von ca. 35° aus. Das ist nicht „fühlt sich warm an“. Oder hast Du keine FBH?

    Ich unterrichte Meisterschüler (Kaminkehrer). Eine Aufgabe beim U-Wert Rechnen ist, Eine Aufgabe betrifft den Vergleich von 10 cm Dämmung WLG 035 mit Holuz, Kalksandstein und Stahlbeton. Das entspricht 27cm Holz, 2m Kalksandstein und 7,14m Stahlbeton (jepp, die Einheiten stimmen)


    Du musst Dir für den Wärmeschutznachweis Dein Haus als System vorstellen: Wenn ich sehr gute Fenster habe, dann brauch ich vielleicht etwas weniger gute Wandbildner. Oder ich packe viel aufs Dach. Das sind alles Variablen mit denen man in einem gewissen Rahmen spielen kann. Dann gibts noch die Schraube Wärmebrücken, mit der sich auch einiges machen lässt (rechnerisch) und nicht zuletzt die Anlagentechnik.

    Schau, ein sogenanntes KfW 70 Haus damals beispielsweise, das hat man meist mit Wärmepumpe gerechnet, weil es sich damit über die EnEV Hürde hieven ließ. Stellen wir uns vor, dass es gerade so für die KfW70 Hürde gereicht hat beim Rechnen. Das absolut identische Gebäude mit Gasbrennwerttherme und Solaranlage für Warmwasser, hat dann die KfW Bedingungen NICHT erfüllt.

    Musst Dir wie ein Netz vorstellen: Zieh ich an einer Seite, verschiebt es an anderer Seite etwas.


    Du schreibst, dass der Boden schnell kalt wird und Du deshalb da großen Wert darauf legst. Deswegen würde ich erst mal überlegen, was denn da bei Dir los ist. Warum das so ist. Das kann einige Gründe haben.

    EXPERTENFORUM BAU nennt sich das??


    Alles aber nicht das

    Mod Modus on: Jetzt aber mal langsam!

    Ja, der Ton einiger ist definitiv verbesserungswürdig. Deiner ist aber auch nicht der feinste.


    Nichtsdestotrotz haben Dir einige Experten schon gute Ratschläge gegeben- jepp, die haben im echten Leben schon gebaut und zwar mehr als einmal und haben das sogar jahrelang gelernt, bevors sie es taten.


    Was mir im Laufe des Threads auffiel, dass Du wirklich sehr sehr selektiv liest. Alles , was irgendwie nach etwas konkreterer Beantwortung aussah, goutierst Du, Sobald man aber die Vorgehensweise (zu sehr im Detail ohne die Übersicht zu haben) kritisiert, hat man den Eindruck, das geht bei einer Seite rein und bei der anderen wieder raus.

    Weil es hier kein richtig und kein falsch gibt.

    Ich kann Dir ein Haus mit 8cm Dämmung auf dem Dach rechnen oder mit 20cm.

    Kann alles „richtig“ sein.


    Kommt drauf an. Mein Eindruck ist, Du verzettelst Dich in Detailfragen ohne das gesamte im Auge zu haben. Und ganz ehrlich? Ohne wirklich in der Materie drin zu sein.


    Das ist, als ob Du ein Bild malen wolltest und über eine Pinselstrichstärke an einer ganz bestimmten Stelle diskutierst - dabei ist noch gar nicht mal das Motiv so richtig klar und wo der Strich tatsächlich hin soll.


    btw: Warum bereust Du das mit der Dämmung unter der Bodenplatte?


    PS: Manche gehen mit Neulingen etwas ruppiger um als andere-leider.

    Ich hab’s hinter mir. Ich fand’s nervig, aber die Erklärfilmchen bei Elster waren hilfreich. Am längsten hat es gedauert, die ganzen Unterlagen zusammenzukramen

    Die Reaktion der beiden vorherigen zu erklären:

    Aufgrund von Algorithmen sind wir anscheinend für Google & Co die super Spezialisten. Tatsächlich kennen sich einige der Experten hier damit aus, auch wenn das nicht unbedingt der Themenschwerpunkt ist.


    Zum Zweiten: Vieles bei Asbest ist nun wirklich nicht so dramatisch, es wirkt nur so. Ja, die Fasern sind nicht wirklich gesund, es bedarf Arbeitsschutzes etc, aber bei Deinem vorliegenden Fall wird sich bequem zurückgelehnt= Entwarnung.


    Ganz ehrlich? Alleine schon die Stäube beim Abbrechen der Terrasse waren vermutlich für die Mitarbeiter nicht gesündeste.

    Falls da tatsächlich Asbest gewesen wäre in diesem Behälter - das ist nicht wirklich ein Problem.

    Etwas hätte ich noch:

    Ihr habt ganz viel versteckte Flure mit Durchgangszimmern. irgendwie habt ihr Euch auch daran festgebissen, dass die Volumina alt-neu identisch sein müssten? Ich könnte mir beispielsweise einen Rücksprung /Erschließungsstrang an einer Längsseite vorstellen. Offener Balkon, der überdacht ist und so das alte Volumen nachzeichnet. Da gibts viele Ideen/Möglichkeiten.


    Andere Sache ist: Ihr seid 60, schreibt was von rollstuhlgerecht und seniorengerecht. Mal ehrlich: Wo ist das senioren- und rollstuhlgerechte? Im EG ein munzig winziges WC-chen, das keinesfalls mit dem Rolli befahrbar ist? Ins OG kommt man dann wie, wenn man körperlich eingeschränkt ist? Und muss dann auch noch viele möblierte Räume durchfahren? (versteckte Flure)

    Man sollte zumindest das EG so gestalten, dass man komplett auf einer Ebene dort leben kann/könnte. Platz genug ist ja dafür da. Das OG kann ja kleiner sein, als Backup, als Gästezimmer etc. (und in den Technikraum muss man bei Eurem Riesenentwurf auch noch von aussen...)


    Sorry, es mag etwas hart rüberkommen, aber hier sind erfahrene am Werk.


    Habt ihr schon mal ein Haus gebaut?

    und den freien Streifen könnte man als Stellplatz, Garten oder was weiß ich nutzen.

    oder überdachten Freisitz. Damit kann man einerseits eine geschlossene Baustruktur von einer Seite her darstellen, andererseits ist das nciht so ein Flächenfraß, um irgendwas voll zu bekommen.


    Ich erstelle Energieausweise und kenne solche Riesenbauten (gerne aus den 70er/Anfang der 80er). Oftmals nach dem Motto : Viel Raum, wenig Platz. Oder einnfach auch Viel-irgendwie-Raum, weil man es halt so wollte. Aber schön und wohnlich ist dann was anderes.

    Es gibt durchaus großzügige Bauten. Die kommen dann aber mit schönen "Führungen" durchs Haus und sind in den Maßen oft gar nicht sooo groß.

    Auch wenn die Not groß ist. Von diesem Objekt würde ich unter diesen Euren Umständen wirklich abraten. Es gibt durchaus hier Objekte auf dem Markt, wo man mit Eigenleistung mit der vorhandenen Bausubstanz gut klarkommt - das hier zählt nicht dazu.


    Als Hintergrund-Info: Ich sehe habe hauptsächlich mit der Erstellung von Energieausweisen zu tun und sehe daher recht viele Objekte ( im Nürnberger Land). Von Maklern bekomme ich auch einiges mit.


    Frage: Kinder? Mit Mitte 30 durchaus ein Thema - sowohl finanziell wie auch bei der Suche.

    Alfons Fischer Du hattest ja schon einige praktische Erfahrung mit solchen Häusern. Ich ja nur in der Analyse für Energieausweise.

    Meines Wissens nach ist auch die Luftdichte ein Problem und evtl die Schadstoffe.


    Auch wenn ich eher für Ressourcen sparen bin: Ich würde eher Richtung Abreißen bis OK Keller und Fertighaus neu drauf gehen. Zu dem Preisen haben ja auch einige schon was gesagt. Da kann ich gar nicht mitreden.


    Wie ist Eure Entscheidung ausgefallen?

    Stell Dir vor, der obere Teil Deines Daches ist ein kaltes, gefülltes Bierglas. Nun kommt warme Luft dran - beim Bierglas die Sommerluft, bei Dir die Wohnraumluft. Was passiert? Genau- die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit kondensiert.

    Die Aussage der Kollegen bzgl Lüften dort oben ist, dort die feuchte Luft wegzubringen. Das ist aber nur Symptombehandlung. Die sollte gar nicht erst dorthin kommen.

    Bei Neubauten ist das nochmal schwieriger, weil da teils spezielle Randbedingungen herrschen. Sehr viel Luftfeuchte da etc.


    Soweit d‘accord, Kollegen?