Beiträge von Anda

    Genau so.


    Habe das auch so gemacht und kenne das auch nicht anders. Gerade solche Dinge wie unterschiedliches Licht kann man einfach nicht wirklich an Handy nachstellen. Auch ist die Wirkung eine andere, wenn man etwas an Bildschirm sieht oder wenn man direkt davor steht.

    Du hast doch hier im Faden gelesen, dass von den Experten hier eine Gipskartonwand (so sie den entsprechend gebaut ist) weder vom Schallschutz noch von der Möglichkeit, etwas daran zu befestigen als schlechter angesehen wird.


    Ich denke, das ist so ein Bauchgefühl eines Laien, dass es doch nicht sein kann, dass so dünne Plättchen auf einem Gestell einen massiven festen Mauerwerk gleichwertig sein kann.


    Das ist mal das eine.


    So wie ich es herauslese, geht es Dir um die Befestigung Des Waschtisches und des Spiegels?

    Oder ist es eher das Gefühl, etwas minderwertigeres zu bekommen?


    Eher würde ich schauen lassen, dass entsprechend ausgeführt wird, dass man einen Waschtisch dort befestigen kann.

    Dass es auch in Gipskartonwänden geht, wenn die Unterkonstruktion entsprechend ist, würde hier ja schon mehrfach ausgeführt.

    Das freut mich nun sehr für Dich, dass das geklappt hat und nun auch noch so einfach.

    Zudem danke für die Rückmeldung, was passiert ist.

    Ein Anliegen hätte ich aber noch: Die Treppe will ich als Bild sehen, wenn sie fertig ist - wenn Du magst.

    Wie schauts mit der Lüftungsanlage selbst aus?


    Aus eigenem Erleben: Bei uns hatte sich unbemerkt etwas zugesetzt. Infolgedessen fingen unsere Steckdosen an zu "singen".Die Lüftung holte sich Luft an Stellen, wo sie gar keine holen sollte. Ich würde also auch die Einstellungen der Lüftungsanlage, die Filter und die Zuluft in die Überprüfung definitiv mit einbeziehen.

    Ich hatte das „kompetenter und ästhetisch begabter“ ironisch verstanden.


    Ansonsten kann ich Dir da leider nicht weiterhelfen. Ich habe mal vor Jahrzehnten eine denkmalgeschützte Mauer samt Treppenaufgang saniert, aber welches Material wir da verwendet hatten - phuuu. Das weiß ich nicht mehr.

    Nur noch, dass wir fürs Denkmalsamt verschiedene Probefugen angelegt haben, auch bzgl Zuschlägen drin etc.

    „Psychose“ . Ich sag nur Schwangerschaftshormone + erstes Kind -> und das definitiv nicht despektierlich.


    Ich kann die Sorgen sehr gut verstehen.


    Skeptiker kennt sich mit so Schadstoffmessungen aus. Also nochmal nachfragen bzgl Bewertung bzw überlegen, wie realistisch ein Horrorszenario ist (eher weniger, wenn ich ihn richtig verstehe).


    Ich würde jetzt weniger den Putz verdächtigen oder da auf Suche gehen. Alles, was passiert ist an Bohrstaub ist ja schon längst geschehen. Am besten einmal feucht wischen, dann ist gut.

    Danke für die ausführliche Erläuterung. :thumbsup: :thumbsup:



    Mir wurde gesagt, dass sehr große Fensterflächen vorhanden seien. Dadurch wäre es im Winter prima bzgl geringem Heizbedarfs. Im Sommer hingegen durch die nicht vorhandene Verschattung wäre es eher problematisch.


    Der Sonneneintrag war schon 2007 verpflichtend nachzuweisen. Allerdings weiß ich nicht, ob sich in der Nachweisführung diesbezüglich zu heute was geändert hat.

    Ich brauche das so selten.

    Vielleicht holst Du Dir beim Verhandeln Unterstützung? Ist ja nicht jedermanns Sache (meine ist es nicht). Ich denke, wenn man den Betonbauer mit den entsprechenden Summen konfrontierst, dann sollte sich schon erklären (können). Bzw. mit einem Fachmann an der Seite?


    Muss ja nicht in Streit und Anwaltszeug und so ausarten, sehr oft hilft auch schon ein Gespräch.

    Ihr könnt Euch sicher noch an das Haus ohne Verschattung erinnern? Ich habe hier ein ähnliches Thema:


    Wie ist das, wenn man in einem Gebäude BJ 2009 wohnt und keine Verschattung vorhanden ist? Eigentlich müsste ja ein Nachweis zum sommerlichen Wärmeschutz nach DIN 4108 vorhanden sein. Die Frage stellt sich für Mieter eines solchen Hauses und ob sie eine nachträgliche Verschattung fordern können.

    Da hatte ich nicht geschaut. Siehst mal, manchmal sieht man den Wald vor Augen nicht. Dabei habe ich die schon öfter durchsucht nach bestimmen Themen.


    Z.B. bzgl Niedertemperaturkessel. Die Antwort war aber nicht hilfreich, weil sie da nur die Definition zitiert hatten. Die kann ich selbst lesen. Bin irgendwann auf den Hintergrund gestoßen, dass es Rost geben könnte bei zu niedrigen Temperaturen und das wohl der Hintergrund ist.

    Bzgl OGD würde ich Dir gerne etwas (aber nur etwas ;) ) widersprechen. Zumindest hier im mittelfränkischen mit unseren 50° Dachneigung ist diese oftmals zu schmal, sodass sie flächenmäßig nicht wirklich ins Gewicht fällt. Da finde ich oft bei einem unbeheizten Keller, wenn die lichte Höhe entsprechend ist, die Dämmung effizienter, da größere Fläche. Oder man fasst dann gleich das Dach an und nimmt dann auch noch Hitzeschutz mit entsprechenden Dämmaufbau, dämmt sehr gut und lässt dafür den Spitzboden. Ich werde nie vergessen, wie ich mal mitten im Winter bei richtiger Eiseskälte in einem unbeheizten, sehr gut gedämmten Spitzboden stand und zu schwitzen anfing. War echt eindrücklich.


    Aber eben, wo Du absolut Recht hast: Jetzt ein Konzept für das Haus auf die Beine stellen :thumbsup::thumbsup::thumbsup:. Klimpe , schau Dir die Energiepreise an: Dämmen lohnt sich sicher.



    Die Nachrüstungsverpflichtung der früheren EnEV und des jetzigen GEG wurden ja unmittelbar nach Einführung derselben sukzessive aufgeweicht. In den "Auslegungsfragen zur EnEV" stand dann schließlich drin, dass Holzbalkendecken nicht nachgerüstet werden müssen.

    Das war so ein Punkt, wo ich gerätselt habe. Danke für diese Info. Diesen Anfang habe ich da nicht mitbekommen. Auf Nachfragen habe ich bislang die Erklärung: "Macht man halt so" etc. bekommen.


    Ich dachte, da die Typologie bei Holzbalkendecken bei 1,0 W/(m²K) liegt und nach der DIN komme ich auch ungefähr auf diesen Wert, dass man deswegen das so gehandhabt hat.

    Mich wundern aber eh ein paar Werte bei der Typologie. Z.B wenn man mal eine Holzbalkendecke rechnet, dann ist der Wert höher als 1,0.

    Ist ja alles schön und gut (und danke für die schöne Aufstellung Thomas B:thumbsup: )

    Leider wird das nicht viel helfen, weil der GÜ auf den Vertrag pochen wird und der TE sicher auch gerne mal mit dem Bauen anfangen will. Alternative wäre ja, sich einen Kellerbauer selbst zu suchen und das Gewerk beim GÜ rauszunehmen, falls das geht.


    Aber da kommt wieder der Faktor Zeit (und mit ihm der Faktor Geld) hinzu. und dann noch das Wissen + Planung.


    Man kann auch sicher mal den GÜ mit dem zu erwartenden Gewinn konfrontieren, aber ob das den beeindruckt?



    Aber vielleicht gibts ja noch andere Ideen. Ich finde es eine echte Zwickmühle.

    Alles klar, danke für die Erläuterung der Hintergründe. Damit ist der Preis und wie er zustande kommt, logisch. Zwar nicht den realen Gegebenheiten entsprechend, wie Du gemerkt hast, aber eben so, wie es bei dieser Vertragskonstellation nicht unüblich ist. Bei GÜ Verträgen werden Änderungen vergoldet - ist leider so.


    EDIT: Das ist eben das Geschäftsmodell. Es wird etwas angeboten, da wird knapp kalkuliert, dafür bekommst Du bei Änderungen, wie Du hier schön siehst, einen gewaltigen Aufschalg.


    Wie Du nun aus dieser Bredouille rauskommst - puh, da kann ich Dir leider nicht weiterhelfen. Ich nehme mal an, dass schon alles längst unterschrieben ist und in Sack und Tüchern etc.?


    Danke fürs prompte Foto. Das macht es deutlich einfacher. Steht sogar auf dem Typenschild. Keine Austauschpflicht für diesen Kessel, da Niedertemperaturkessel.


    Bzgl Oberste Geschossdecke (OGD): jepp, nach meinem Dafürhalten muss nicht zwingend gedämmt werden. (Außer Alfons Fischer schreibt was anderes, der ist der Crack in dem Bereich) Je nach Gebäudegeometrie lohnt es sich dennoch.


    Also: Bei beidem keine Pflicht. Dennoch Empfehlung.

    PS. Im Endeffekt steht alles in den Paragraphen drin, man muss sie entsprechend lesen. Ist nicht einfach, ich weiß. Und man darf kein Wort überlesen. Ich kämpfe auch immer wieder damit.

    Es sind viele Bedingungen dabei

    Wenn -> dann

    wenn nicht-> dann innerhalb der Frist

    wenn nicht-> sofort

    etc.

    OGD:

    Bingo. Lies mal den GEG Text genau. Da müsste ein Passus drinstehen ungefähr „… und nicht den Mindestwärmeschutz nach 4108-2 genügen…“ Das ist der Knackpunkt. Die ist eine Holzkonstruktion und lt Typologie erfüllt diese die Mindestwerte. Du musst also nichts machen.


    Kessel: Typ oder Foto vom Kessel

    Ich sag mal so, aus Erfahrung: Der Kessel dürfte ein Niedertemperaturkessel sein und fällt auch nicht unter diese Regelung. Es gibt diese Kessel kaum noch, die getauscht werden müssen. Von den 1.200 Häusern, die ich in den letzten 10 Jahren besichtigt habe, gerade mal eine Handvoll.


    Den hätte auch sonst der Kaminkehrer schon längst stilllegen lassen müssen, weil ja schon einmal ein Eigentümerwechsel stattgefunden hat. Ich bin allerdings in den alten EnEVs nicht so gut. Weiß jetzt ad hoc nicht, wann das reinkam und die Jahreszahlen hab ich gerade auch nicht parat, ab wann was galt.


    So, das war die Pflicht.


    Nichtsdestotrotz lohnt es sich natürlich, Kessel auszutauschen und in Dämmung zu investieren.

    Lass Dir ein Konzept erstellen.

    Nur auf die Heizungsanlage bezogen. Vielleicht gehören die Scheunen&Co dem Nachbarn. Dann wird das natürlich schwierig mit der Dämmung


    Ansonsten unterschreibe ich vollkommen bei Alfons Fischer . Vielleicht noch so als Hintergrund: Der versteht was vom Fach als Energieberater und Bauphysiker und hat auch praktische Erfahrung. R.B. ist unser Rechner (nein, er ist kein Bot)


    So ne Heizleistung zu rechnen ist doch auch kein Hexenwerk.