Beiträge von feelfree

    PV auf Gründach (also Flachdach, extensiv begruent)?

    genau. Ist natürlich Quatsch, aber die extensive Begrünung war Pflicht laut Bebauungsplan. Es gibt sogar ein paar Nachbarn im Wohngebiet, die Begrünung und PV sofort beim Bau gemacht haben. Ob da je was drunter gewachsen ist - wer weiss das schon.

    Ich überlege aktuell auch.

    Ich ebenfalls.

    Vor 3 Wochen 3 Anbieter aus dem Umkreis angeschrieben.

    - Einer hat sich sofort gemeldet und war auch gleich da. Das für letzte Woche versprochene Angebot kam aber noch nicht.

    - Einer hat prinzipiell zugesagt, kann aber nicht vor Ende Oktober ein Angebot erstellen (wie lange dauert dann erst die Ausführung?)

    - Einen gibt es nur noch bei google und den Suchmaschinen, die Firma ist aber wohl inzwischen liquidiert


    Dann vor 1 1/2 Wochen nochmal 3 angeschrieben-

    - Einer hat geantwortet, er kann bei Interesse bis Ende September ein Angebot abgeben.

    - Einer hat geantwortet, die Firma (Dachdeckerbetrieb) hat sich aus dem PV-Geschäft zurückgezogen

    - Auf die dritte Antwort warte ich noch.


    Gleichzeitig ein Vermittlungsportal (das derzeit massiv Werbung macht) mit meinen Daten bestückt, in der Überzeugung, dort passende Anbieter (die vielleicht nicht die günstigsten sind, weil die ja noch Provision an den Vermittler bezahlen müssten) vermittelt zu bekommen.

    Nach einem Tag Rückruf des Vermittlers, der nochmal haarklein alle Daten aufnimmt. 2 Tage später Antwort per Mail: Sie haben keinen passenden Anbieter.


    Ebenfalls meine Daten an einen Internetanbieter für PV-Anlagen durchgegeben, der plant und verkauft, aber nicht selbst installiert. Ergebnis: Er kann für mich nicht planen, weil Gründach nicht in seinem "Profil" ist.


    Ok, es ist derzeit noch Urlaubszeit, trotzdem ist das Ergebnis schon etwas ernüchternd. Muss wohl meinen Suchradius deutlich vergrößern.

    Einspeisung ist aber nur mit bis zu 70 % der installierten Leistung zulaeesig

    Ja richtig. Wieviel Stunden im Jahr kommt denn so eine Anlage auf mehr als 70% der installierten Leistung?


    Man kann eine Anlage (evtl. auch mit Speicher) als oekologische Investition in die Zukunft (Energiewende selber machen) ohne nennenswerte Gewinnerzielungsabsicht betrachten

    :thumbsup:

    Jetzt interpretierst DU. Wo in #17 habe ich geschrieben, das ich den TE meine?

    Völlig unabhängig, ob Du den TE meintest oder nicht: ICH meine die Stelle, die TausT zunächst zitiert hat. Und da steht eben nichts davon, dass der GESAMTE Putz abgeschlagen werden muss. Wäre ja auch völlig unlogisch, wenn es tatsächlich so wäre.


    Die genau spezifizierte Bagatellgrenze hat ebenfalls TausT inzwischen nachgeliefert. Danke dafür.

    Du hast aber ein komisches Leseverständnis.

    Ja, da steht was von Putzreparaturen, in Anführungszeichen. Und dahinter steht, was darunter zu verstehen ist. Und genau das ist es, was der TE vorhat (auch wenn ich das Ergebnis seines ersten Stückes für nicht erstrebenswert halte.)

    Da steht eben NICHT, dass höchstens xx % repariert/saniert werden dürfen.

    Mir gefällt die Farbe nicht nicht mehr -> Ich streiche ihn neu -> Fällt nicht unter die Klausel.

    Mir gefällt die Struktur nicht mehr -> Ich putze was anderes drüber, ohne die alte Schicht abzuschlagen -> Fällt nicht unter die Klausel.

    Eigentlich ganz einfach.

    Grob und konservativ überschlagen: 6kWp, 5000kWh/a.

    1000kWh Eigenverbrauch = 250€/a

    4000kWh Einspeisung = 400€/a


    In 15 Jahren spart die Anlage also knapp 10000€ und hat sich dann vermutlich amortisiert (die Kosten deiner Anlage kennst nur du, ich gehe mal von 1500€/kWp aus). Danach spielt sie Gewinn ein.

    Insbesondere dann nicht, wenn man nicht weis, wie hoch die Schdenbehebungskosten überhaupt sind.

    Klar, das war sehr vereinfachend. Ich hatte einen sehr ähnlichen Schaden an der aufgehenden Wand der Dachterasse. Architekt hat Schaden reklamiert, Putzer hat nachgebessert (halber Tag), alles gut. Hätte der Putzer sich totgestellt, die Arbeit verweigert oder sich sonstwie rauszureden versucht, hätte ich eben nciht den Rechtsstreit gesucht, sondern die paar Mark fünfzig in die Schadenbehebung investiert.

    Man denke mal an Steckdosen mit integr. Beleuchtung, USB-Ladebuchse usw.

    Das ist (für mich) das gleiche wie eine normale Steckdose mit eingestecktem Steckernetzteil. Gemeint habe ich natürlich ausschließlich *passive* Steckdosen.


    Denkbar waere hoechstens das Kueche und Wohnzimmer ueber einen aufgeteilten Drehstromkreis versorgt werden .

    Ja, so hört sich die Beschreibung für mich an:

    , dass im EG zwei Wohnbereiche (Küche und Wohnzimmer) zusammengelegt waren und einen gemeinsamen 0-Leiter haben

    naja .. die haben dann den/die falschen beauftragt. zugegeben, den/die richtigen zu beauftragen, ist nicht einfach.

    Das ist doch genau der Grund, warum man hier vorher nachfragt! Wenn hier ein oder zwei Experten sagen "auf keinen Fall so machen" und ein Handwerker vor Ort schlägt das nun genau so vor, kann man zumindest diesen Handwerker gleich mal aussortieren.

    Sind die Vorschläge zur Mängelbeseitigung unsinnig/nicht machbar usw., so ist das Geld erst einmal weg und man muss frische Gelder reinpumpen, um das dem G-SV nachzuweisen ...


    Deshalb kann das Ganze ja Jahrzehntelang dauern ...

    du zählst schön die Gründe auf, warum ich an Pin Chos Stelle meine Energie nicht auf die Juristerei, sondern auf die Abstellung der dringlichsten Mängel verwenden würde.

    Die EnEV wird mit Gas + Solar erfüllt,

    Das ist klar. Die Frage die ich mir stellen würde: Würde die EnEV auch mit Gas und PV erfüllt werden können. Und zwar PV eben nicht für "Power to heat", sondern eben für Eigenbverbrauch und Einspeisung. Wenn ja, wüsste ich was ich machen würde.

    Bei PV sehe ich überhaupt keinen Sinn

    Wenn wir aber über WW reden, dann wird ohne PV kaum jemand einen el. Heizstab mit Strom füttern, dann macht das die Gastherme eben mit.

    Davon gingen meine Überlegungen aus. PV für WW macht schlicht keinen Sinn, wenn eine GBWT schon vorhanden/gesetzt ist.

    Edit: Keine Ahnung, ob man so trotzdem die EnEV-Vorgaben erreichen kann. Zur Not müsste man halt einen "Alibi"-Heizstab in den WW-Speicher setzen.

    Man könnte ja mal gaaaaanz grob die zu erwartende Einsparung ausrechnen:

    Solar wie oben überschlagen: 1000kWh/a * 5cent/kWh = 50€/a (Anmerkung: wir verbrauchen zu viert derzeit ca. 2000kWh/a für WW, nicht fast 4000)

    PV z.B. 3kWp 3000kWh/a, davon 1000kWh/a Eigenverbrauch * 25 cent/kWh + 1500kWh/a Einspeisung (wg. 70%) * 10 cent/kWh = 400 €/a.


    Faktor 8 bei der Einsparung! Die (kleine) PV-Anlage dürfte für ca. 6k€ zu bekommen sein. Solar weiß ich nicht, aber niemals unter 1k€.

    Würde mich wundern, wenn da die PV nicht deutlich gewinnt, selbst wenn die Investition finanziert werden muss.

    Aber nach deiner Einschätzung hat eine PV keinen deutlichen Vorteil gegen über Solar.

    hat er das geschrieben?

    Dazu müsste man erstehungs- und einsparungskosten gegenüberstelllen.

    Mit Solar kannst du halt *nur* WW machen, mit PV bekommst du die darüber hinaus erzeugte Energie auch noch vergütet.


    Und jede kWh, die du mit Solar WW erzeugst, spart dir ca. 5 cent Gaskosten.

    Jede kWh PV, die du selbst Verbraucher, spart dir dagegen 25 cent Stromkosten. Und darüberhinaus erzeugter Strom nochmal 10 cent.

    Um selber eine Sanierung durchzuführen, muss man erstmal wissen wie.


    Wenn das nicht mal SV und G-SV hinbekommen, wie sollen wir das den.

    Die SV und G-SV waren aber in erster Linie nicht dazu engagiert, euer Problem zu lösen, sondern die juristischen Beweisfragen ("liegt hier ein Mangel vor") zu beantworten. Also nicht zielführend für euer Problem.


    Hat sich die Situation jemals ein Sachverständiger (Architekt, Bauingenieur, ...) angeschaut, dessen (einzige) Aufgabe es war diese Frage zu beantworten: "Welche baulichen Maßnahmen gäbe es, in Zukunft die Überschwemmung unseres Wohnzimmers mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit zu vermeiden?"

    Das ist jedenfalls das, was ICH machen würde.

    Du bist mir auch eine Antwort schuldig.

    Nein, ich bin dir gar nichts schuldig. Ich habe lediglich dargelegt, dass ICH versuchen würde, mit meinem Geld das TECHNISCHE Problem zu lösen (bzw. lösen zu lassen), und nicht das juristische.

    Wie soll ich das sanieren um nicht weiter zu klagen

    Du blickst ja selber null durch, woher soll das dann jemand aus einem Forum beantworten können?

    Ich weiss noch nicht einmal genau, was dein Hauptproblem ist. In den letzten 25 Beiträgen könnte man meinen, es sei der falsche Beton, so oft wie Du den erwähnt hast. Und ich behaupte, dass der bei deiner Vielzahl von Problemen nur eine sehr sehr untergerordnete Rolle spielt, wenn überhaupt.


    108.000 Euro Bürgschaft bekommst Du also im Insolvenzfall von T&C? Kannst dir ja schonmal überlegen was Du damit anfängst, wenn Du den Prozess gewonnen hast, weil dein Haus nachweislich nicht mehr standsicher ist und Du es deshalb nicht mehr bewohnen darfst. Reicht zumindest locker für den Abriss und den Wiederaufbau der (dann höhergelegten) Bodenplatte.

    Muss man ein Vergleich zustimmen ?

    Natürlich nicht. Dann besteht aber die Chance, dass man den Prozess komplett verliert oder den Prozess zwar gewinnt, aber der Gegner sich in die Insolvenz rettet.

    Wir werden sehen. Ich denke es reicht wenn wir alle 1-2 Jahre darauf kurz zurückkommen und schauen, welcher Ausgang denn am Wahrscheinlichsten ist.

    Abriss ist ja nicht das Ziel.Ein Minderung für den Murks wäre ok.

    Na dann wette ich jetzt mal auf den Ausgang: Das Gericht empfiehlt nach X Jahren eine Vergleich zu schließen. Du bekommst eine Minderung in Form eines niedrigen 5-stelligen Betrags, und jede Partei trägt ihre Prozesskosten selbst. Unterm Strich verlierst Du einen niedrigen 5-stelligen Betrag.


    Ich hoffe das Forum gibt es in X Jahren noch, dann können wir schauen, wie weit ich daneben lag.