Beiträge von feelfree

    Niemand behauptet, dass Grippeviren und Corona identisch sind. Für Vergleiche ist das auch gar nicht notwendig, und zum Aufzeigen von Parallelen taugt das allemal. Wenn man beispielsweise den Verlauf einer Grippesaison heranzieht und Parallelen zum Verlauf der Corona-Infektionswelle sieht, dann lassen sich aufgrund der Ähnlichkeit auch Rückschlüsse ziehen.

    Behauptest Du, als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Virologie und Epidemiologie, der Du eben NICHT bist. Warum also sollte ich (und irgendjemand anderes) dir also hier glauben schenken?

    Ich behaupte mal genau das Gegenteil, nämlich dass sich aufgrund der zahlreichen Unterschiede (Krankheitsverlauf, Impfung, ...) eben KEINE Rückschlüsse ziehen lassen.

    Der bisherige Verlauf - erste Krankenhäuser in D melden bereits jetzt Überlastung - gibt mir leider recht und dir nicht.
    "Die Praxis schlägt hier die Theorie" - deine Worte.

    Sind sie nicht. Wenn ich gerade aus dem Fenster schaue, da spielen einige beim Nachbar hinter´m Haus Fußball.

    Sind sie doch. Unsere beiden hätten in der Schule täglich 5 Stunden Kontakt mit jeweils 25-30 anderen Kindern im gleichen Raum gehabt.

    Jetzt hatten sie die letzten Wochen genau 0 Kontakte, 0 Minuten und schon gar nicht in einem Raum.

    Ich sehe hier im angrenzenden Park maximal 3 Kinder zusammen Fußball spielen, wo sich normalerweise bei solchem Kaiserwetter wie gerade mindestens 50-70 Kinder und Erwachsene tummeln, Alleine die Anzahl ist schon eine ganze Größenordnung weniger als in der Schule, von der Dauer mal noch gar nicht zu reden.

    Nachtrag: Wie falsch es ist, ein einzelnes, örtlich begrenztes Ereignis wie einen Tsunami mit einer weltweiten Pandemie zu vergleichen muss ich dir hoffentlich nicht erklären.

    Du machst den Fehler, dass Du von einzelnen Ereignissen auf das Gesamtbild schließt. So gesehen hat ein Tsunami mal locker 215.000 Tote gekostet.

    und du machst den Fehler, dass du von einzelnen Ereignissen NICHT auf ein wahrscheinliches Gesamtbild schließt, genau wie z.B. ein Donald T., der vor kurzem noch behauptete, das Virus sei ein chinesisches oder später europäisches Problem.

    Es gab schon relativ früh vorläufige Daten zur Letalität dieses Virus, die zwar mit einer erheblichen Unsicherheit behaftet waren, aber schon in die Richtung zeigten, dass diese im Bereich der Influenza-Viren oder etwas darüber liegen würde. Wenn man nun anhand dieser Daten dieses Virus als gefährlich einstuft, müsste man konsequenterweise auch Influenza-Viren als gefährlich einstufen, mit der Folge, dass auch hier entsprechende Maßnahmen geboten wären.

    Glücklicherweise ist dieses Virus nicht so gefährlich, sonst hätten wir anstatt 34.000 Toten weltweit zwischenzeitlich vielleicht 3,4Mio oder 34 Mio.

    Stimmt, die Totenzahlen sind so gering, und die Infiziertenzahlen ebenso, das ist alles wie bei einer Grippe.

    Die Zuständie in Italien, NewYork und anderswo müssen alles FakeNews sein, oder bisher wurden die eingesetzten MilitärLKW bei heftigen Grippewellen einfach von den Medien ignoriert. :wall:

    oder die Sache mit den 70% zur Herdenimmunität, sind blanke Theorie.

    Nein, das sind Erfahrungswerte der Experten

    Dass Du sie anzweifelst ohne jedes Expertenwissen, macht dich genauso schlimm wie diese Impfgegner, die glauben, es besseren zu wissen als ausgebildete Mediziner, Epidemologen und Wissenschaftler.

    ich lese bei Ihnen schon eine gewisse Panikreaktion heraus.

    Das Gegenteil ist der Fall. Ich bin seit heute aus der Quarantäne raus, habe außer meiner Frau niemand angesteckt und kann jetzt ohne jede Angst, selbst infiziert zu werden oder andere zu infizieren wieder rausgehen.


    Die Emotionslosigkeit von R.B. ist in deinen Augen ein Segen. In meinen Augen wäre sie gefährlich wenn er an Entscheider-Stelle säße. Weil sie zu dem führt, was viele anfängliche Leugner wie Donald und Boris nun zu verantworten haben.

    Wieviel von diesen Toten wären „normal“? Entschuldige, aber gerade in einem Altersheim ist je nach Zusammensetzung auch ein gewisser Durchsatz.

    165 Bewohner. Nehmen wir an die durchschnittliche Verweildauer wäre ein Jahr. Also 165 Tote pro Jahr, oder 3 pro Woche.

    Jetzt sind es gerade 15 in einer einzigen Woche.

    Der Logikfehler liegt eher da drin, dass man nicht weiß, welche Maßnahme ein Abflachen erzeugt hat bzw wieviel anteilig oder gar ob die Kurve nicht ohnehin abgeflaut wäre.

    nein, das ist kein Logikfehler, sondern lediglich eine gewisse Unsicherheit, die in der Natur der Sache liegt.

    Was passiert, wenn man die Maßnahmen zu spät einleitet, konnte man bereits in Italien, kann man derzeit in den USA und demnächst auch in Großbritannien beobachten.


    Dass es auch Fälle gibt wo die Maßnahmen mehr schaden als nützen ist unbestritten und vermutlich auch unabwendbar. Aber da gilt es halt ("ganz nüchtern" würde R.B. sagen), das Leben von zigtausenden gegen das von ein paar hundert abzuwägen.

    Es geht gar nicht darum zu verharmlosen oder zu dramatisieren, es geht auch nicht darum, ob es strenge Maßnahmen oder gar keine Maßnahmen braucht (beides ist falsch), sondern um Fakten und Verhältnismäßigkeit, und darauf aufbauend konsequentem Handeln.

    Genau, konsequentes Handeln. Wie sieht das deiner Meinung nach aus - Händewaschen reicht?

    Es ist schlichtweg peinlich, dass es ein Virus braucht, um den Menschen in einem wohlhabenden Industrieland zu erklären, was Hygiene bedeutet. Man könnte meinen wir hätten sonst keine Probleme mehr.

    Strengere Maßnahmen sind deiner Meinung nach also falsch, weil durch andere Krankheiten genauso viele Menschen sterben wie jetzt durch Sars-Cov2.

    Dein ständiger Logikfehler ist aber, dass ohne die jetzt strengen Maßnahmen eben ein Vielfaches der Opferzahlen auftreten würden.

    Zitat daraus:

    Zitat

    Dementsprechend ist es nicht nur unseriös, sondern unverantwortlich, die Zahl der Todesopfer vom Beginn einer Pandemie zu nehmen, mit einer geschätzten Zahl von Verstorbenen einer außergewöhnlich schweren und Monate dauernden Grippewelle zu vergleichen - und auf dieser Basis zu behaupten, das Coronavirus sei eigentlich harmlos. Seriöse Forscher betonen immer wieder, dass man mit Prognosen und Vergleichen zurückhaltend sein müsse.

    R.B. Das solltest Du dir auch mal zu Herzen nehmen, statt deine gleichartigen Aussagen (harmloses Virus) mit einem

    Übrigens, man sollte eine nüchterne Betrachtung nicht mit Ignoranz verwechseln.

    abzutun.

    Fand ich vor 2 Wochen schon daneben und ich konnte bis heute nichts lesen, dass Du deine Meinung geändert hättest.

    Aber Särge sind natürlich emotionaler. Und 5-stellige Zahlen.

    Verstehe dich nicht. Willst Du stattdessen Nachrichten über milde Krankheitsverläufe, Normalbetrieb im Krankenhaus und Glückwunschbezeugungen für wieder Gesundete? Also wegschauen, da wo es weh tut und lieber rosarote Brille? So à la R.B.?


    Da bräuchte man nur in die Vergangenheit schauen. Jedes Jahr gibt es solche Wellen, Influenza, Mers, SARS, usw, aber komischerweise interessiert das kaum jemanden. Jetzt wird wegen einem Coronavirus, das es auch schon Ewigkeiten gibt, und das genau so mutiert wie Grippeviren auch, plötzlich ein Aufstand gemacht als stünde der Weltuntergang bevor. Das ist inkonsequent, zumal es sich bei dem aktuellen Coronavirus um einen eher harmlosen Vertreter handelt.

    Psychotherapeuten dürfen auch nur per fern.... und damit ohne Bezahlung, da dies nich abgerechnet werden kann

    Keine Ahnung wie die Regeln allgemein sind, aber ich kenne einen Fall, wo die zuvor begonnene Therapie jetzt per Video weitergeführt und nach wie vor über die Krankenkasse abgerechnet wird.

    Na ja, nur weil DIR klar ist, dass weniger Verkehr und Industrieproduktion sich auch unmittelbar und signifkant auf die Schadstoffkonzentration in der Atmosphäre auswirken (und dabei ist es MIR egal ob es nun 5, 10 oder 50% sind), finde ICH den Artikel noch lange nicht reißerisch. Ist aber auch egal.

    Der Artikel beschreibt NOx, du sprichst in #791 von CO2.

    Ja, das war natürlich flasch. Eine kurzfristige Veränderung der CO2 Konzentration durch weniger Emissionen wird man in der Atmosphäre eher nicht messen können, vermute ich,

    Dass bei weniger Verkehr und Industrie weniger NOx in der Luft ist, muss nicht gemessen werden, das ist selbsterklärend. Aber vielleicht war im letzten März einfach mehr Wind, und der Rückgang ist gar nicht so stark?

    Ja was denn nun, ist das weniger NOx nun selbsterklärend wegen weniger Verkehr oder einfach nur Zufall durch andere Wetterverhältnisse?

    Die gemessenen Daten müssen erst noch mit der "restlichen" Atmosphäre abgestimmt werden. Das wird "aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen."


    Dass bei weniger Verkehr und Industrie weniger NOx in der Luft ist, muss nicht gemessen werden, das ist selbsterklärend. Aber vielleicht war im letzten März einfach mehr Wind, und der Rückgang ist gar nicht so stark?

    Ich lese den Artikel wohl deutlich anders als Du.


    Zitat

    Mit Hilfe des Copernicus-Satelliten Sentinel-5P wurde kürzlich die Luftverunreinigung in Europa und China erfasst und ein signifikanter Rückgang der Stickstoffdioxid-Konzentration festgestellt - parallel zu den strengen Isolierungsmaßnahmen.

    Zitat

    Um die Veränderungen der Emissionen durch den Verkehr und die Industrie quantitativ zu bestimmen, müssen wir die Tropomi-Daten des Copernicus-Satelliten Sentinel-5P mit Modellen der Atmosphärenchemie verbinden

    Also: Signifikanter Rückgang ist beobachtet, aber noch ohne genaue Zahl. Genau das, was ich schrieb.

    Also, nichts Genaues weiß man derzeit nicht.

    Mal wieder ein schönes Beispiel, wo in einem Artikel was anderes steht, als die Überschrift suggeriert.

    Sehe ich nicht so. Man beobachtet einen starken Rückgang der CO2-Emissionen. Ob die nun eher 20, 40 oder auch 60% betragen ist zwar auch interessant, dafür muss man aber noch ein wenig rechnen. Aber das suggeriert die Überschrift ja auch gar nicht.

    Üblicherweise fliesst in einen DLE relativ kaltes Wasser rein, wird (im Durchlauf) erwärmt und kommt wieder raus... Vielleicht bringt dir das den erforderlichen Erkenntnisgewinn?

    Das bezweifle ich, denn wenn bei ihm auf der einen Seite nix reinfließt kommt auf der anderen Seite auch nix raus....


    Anhand der Bilder würde ich sagen, das gut sichtbare Kupferrohr unten rechts am DLE ist der Zulauf, und unten links das halb eingeputzte Rohr ist der WW-Ausgang, der zum zweiten Eckventil führt.

    Ein Bekannter mit größerer Brennerei erhält derzeit auch etliche Anfragen nach Alkohol. Der müsste seine Destillate noch einmal destillieren, um auf 80% Ethanolgehalt zu kommen. Wenn das viele machen gehen nächstes Jahr die Preise für Schnaps ganz schön nach oben....

    zum Gesundheitsministerium?

    Nein, im Hang zum Ignorieren und Verharmlosen, obwohl es alle anderen (echten) Experten es bereits besser wissen. Die R.B. Zitate sind allesamt zeitlich später gefallen.


    In diesen Zeiten und bei diesem weltweiten Ereignis sollte man Jedem und somit auch jedem Verantwortlichen eine Lernfähigkeit und täglichem Erkenntnisgewinn zugestehen, ohne immerzu darauf hinzuweisen, dass er aber vor einer Woche noch anders argumentiert habe.

    D'accord. Und wenn dann noch so ein Nebensatz wie "oh, da lag ich wohl doch total daneben" käme, dann würde man diese Lernfähigkeit auch erkennen können.


    Und dann führen wir das mal ab dem 13. März fort, mit Zitaten eines Foren-Experten:


    Da bräuchte man nur in die Vergangenheit schauen. Jedes Jahr gibt es solche Wellen, Influenza, Mers, SARS, usw, aber komischerweise interessiert das kaum jemanden. Jetzt wird wegen einem Coronavirus, das es auch schon Ewigkeiten gibt, und das genau so mutiert wie Grippeviren auch, plötzlich ein Aufstand gemacht als stünde der Weltuntergang bevor. Das ist inkonsequent, zumal es sich bei dem aktuellen Coronavirus um einen eher harmlosen Vertreter handelt.

    Ich bin mir sicher, bis zur nächsten Saison ist von diesem Aktionsmismus nichts mehr übrig. Wenn die nächste Welle durch´s Land zieht, dann wird man sehen, ob man etwqs daraus gelernt hat (was ich nicht glaube).

    "Epidemie"

    Der Grund für diesen Aktionsmismus liegt in meinen Augen ganz woanders, und zwar möchte sich später niemand vorwerfen lassen, dass er nichts getan hätte (siehe China, SARS). So kann man zumindest darauf verweisen, dass man etwas getan hat, egal ob sinnvoll oder nicht. Zudem wird diese Viruswelle auch wieder zurückgehen, und dann bekommt man ja auch noch eine Bestätigung für sein Handeln. Das könnte sich in einem Wahljahr ganz gut machen.

    . Diese Panik, dass morgen die komplette medizinische Versorgung zusammenbricht ist einfach Quatsch. Jedes Jahr werden beispielsweise 50.000 Grippefälle in Kliniken behandelt (von mir aus kannst Du auch hier andere Fallbeispiele nehmen), und das während der Saison innerhalb von ca. 14 Wochen. Da bricht gar nichts zusammen.

    Man schießt lieber mit Kanonen auf Spatzen und sorgt damit für noch mehr Verunsicherung, anstatt vorher zu überlegen, ob ein Kleinkaliber nicht die bessere Wahl wäre. Den Grund hierfür hatte ich oben schon genannt, man geht anscheinend nach einer Art Notfallplan vor, egal ob dieser hier überhaupt sinnvoll ist. Da Nachdenken anscheinend nicht erwünscht ist, wird das Chaos einfach von oben nach unten durchgereicht, schließlich möchte sich niemand bei der nächsten Wahl vorwerfen lassen, er hätte nichts unternommen.


    Ich sehe da erstaunliche Parallelen.

    Soll ich jetzt 3 mal die Woche einkaufen um zumindest unseren Milchbedarf zu sichern???

    Klingt weder nach einer unmöglichen Aufgabe, noch werdet ihr verhungern, wenn es mal weniger Milch gibt als sonst.

    Wenn das deine schlimmsten Sorgen sind heißt das umgekehrt, dass sich die derzeitige krasse Ausnahmesituation immer noch nicht mit ebenso krassen Einschränkungen im Alltag auswirkt. Was ich mal als sehr gutes Zeichen werte.