Beiträge von 1337H4x0R

    Hallo,


    hier noch einmal ein kurzes Update (ob man jetzt von einer Wendung sprechen kann weiß ich nicht, hoffe es aber):


    Ich hatte mich mit dem Monteur darauf geeinigt, dass wir erst einmal gucken, wie tief die Löcher denn nun tatsächlich sind, bevor er dann ggf. mit Injektionsmörtel und Gewindestange weiter arbeitet. Dabei hat sich nun herausgestellt, dass die von ihm geschätzten 20-25cm Bohrlochtiefe deutlich zu hoch waren. Konkret sind die verbauten Schrauben nur ca. 13cm lang, einen Teil muss man dann ja noch für die Unterplatte des Tresors abziehen. Das Bohrloch hat auch in etwa diese Länge, das habe ich auch selbst überprüfen können.


    Der Fußbodenaufbau selbst ist ja nach meiner Messung auch 13cm tief. Demnach wurde die Bodenplatte wenn überhaupt 1-2cm angebohrt, so dass wir nun keine weiteren Maßnahmen ergriffen haben. Ein mögliches Problem in Bezug auf die Mobilität des Tresors ist mir unter diesen Bedingungen ehrlich gesagt egal - wenn jemand Estrich und Fliesen aufstemmt und den Tresor aus dem Keller nach oben trägt und damit verschwindet, dann soll es so sein (eine Vorschrift zum Einbau durch einen Versicherer besteht zum Glück nicht, der Inhalt liegt nun auch nicht auf dem Niveau eines Fort Knox).

    Hallo,


    vielen Dank für die zahlreichen Antworten, das hilft mir schon enorm weiter bei der Einschätzung der Situation!


    Hier noch ein paar weitere Informationen, die ich mittlerweile zusammentragen konnte:


    Der Fußbodenaufbau inkl. Fliesen ist sogar 13cm hoch, somit sind (bei angeblich gebohrten 20-25cm) die Bohrlöcher 7-12cm tief. Wenn der Tresor ab-/neu montiert wird, werde ich die Tiefe der Löcher auf jeden Fall exakt ausmessen.


    Soweit ich das sehe liegt leider tatsächlich die Beanspruchungsklasse 1 (Druckwasser) vor, denn in der Heizlastberechnung (es liegen mir wie gesagt nicht alle Dokumente vor, da der Bau durch einen Bauträger erfolgte, aber in diesem Fall habe ich die benötigten Informationen nun über Umwege heraus gefunden) finden sich folgende Angaben:
    Tiefe der Bodenplatte: 2,75m
    Grundwassertiefe: 2,00m


    Zum Thema Feuchtigkeitssensor/Feuchtemessung: Was für Sensoren kommen hier denn in Frage? Ein richtiger Wassersensor wird ja wohl kaum gemeint sein... Die Höhe des Fußbodenaufbaus konnte ich bestimmen, da die Sockelleisten der Fliesen nicht vollflächig an der Wand verklebt sind. Hierüber ließen sich prinzipiell auch Elektroden bis auf die Bodenplatte führen (in etwa 20-30cm Abstand von den Bohrlöchern). Allerdings wäre hier ja ein kontinuierliches Monitoring notwendig... In einem anderen Forum (nicht das grüne) habe ich von jemandem gelesen, der in einem ähnlichen Fall (vermuteter Wassereintritt unter dem Estrich) mittels einer Luftfeuchtigkeitsmessung im Randdämmstreifen zum Ziel kommen wollte. Dies erscheint mir allerdings eher suboptimal (wenngleich das natürlich eine sehr kostengünstige und einfache Lösung wäre) ?(


    Ich habe mir nun übrigens juristischen Rat eingeholt, aus dem sich die folgende Handlungsempfehlung ergibt: Der Sachverhalt wird der ausführenden Firma nun schriftlich geschildert mit der Bitte um fachgerechte Montage unter den gegebenen Bedingungen.

    Nur mal so als möglicher weiterer Ansatzpunkt:


    Der Bebauungsplan bei uns ist in Bezug auf gestalterische Vorschriften (Zaunhöhe/Heckenhöhe) relativ restriktiv. Allerdings ist er irgendwann in den 60ern oder 70ern erstellt worden und zu dieser Zeit durften Bebauungspläne anscheinend keine gestalterischen Vorschriften enthalten. Daher ist der Bebauungsplan diesbezüglich nichtig und es greift nur die Landesbauordnung. Dies wurde uns so vom Bauamt bestätigt. Vielleicht habt ihr ja Glück und bei euch liegt ein ähnlicher Fall vor?

    Hier mal der aktuelle Stand: Der Tresor Hersteller hatte einen solchen Fall anscheinend auch noch nicht. Die Variante mit den Gewindestangen war aus Sicht des Monteurs machbar, allerdings hätte hierbei laut ihm das Problem auftreten können, dass die Gewindestange sich ggf. wieder aus dem Mörtel löst ?(


    Der Tresor wird nun in der Wand befestigt. 17,5cm Kalksandstein sollten dafür ausreichen, es muss halt vor allen Dingen darauf geachtet werden, dass die Bohrung nicht einmal komplett durch die Wand geht (auf der dem Tresor abgewandten Seite ist die KS-Wand allerdings zusätzlich verputzt, so dass diesbezüglich noch etwas Spiel ist). Das Risiko, dass der Tresor nicht bestmöglich verankert ist, sehe ich dann doch als geringer an, als nun durch eine falsche Montage im Boden die Situation noch weiter zu verschlimmern (falls das überhaupt geht). So oder so müsste der Tresor ja immerhin mit einem Stemmeisen o.Ä. aus der Wand gerissen und die 55 kg dann die Treppe hochgewuchtet werden. Ist sicher alles machbar, aber nicht für jedermann in möglichst geringem Zeitraum...


    Das Problem mit den Bohrlöchern ist dadurch natürlich nicht gelöst. Der Monteur wollte nun entsprechenden Injektionsmörtel bestellen und das Loch verfüllen. Den Dübel wollte er im Loch stecken lassen, hier habe ich ihm aber schon mitgegeben, dass das sicher nicht die richtige Lösung ist (sehe ich das richtig ?( ), er wird dann nun entfernt. Was wäre der Ratschlag der Experten: Verfüllung mit Inektionsmörtel oder Verpressen (wobei es sich auch um ein entsprechendes Verfüllen mit Harzen handelt, nur unter hohem Druck?)?

    Oh Mann, der Monteur ist ja super. Er soll ja nicht den Tresor ankleben, sondern die Gewindestange und zwar im Rohbau, nicht auf der Fliesen. Und das Verdübeln auf schwimmendem Estrich kann er sich eh komplett sparen, das ist ein reines Placebo.

    Estrich stand nie zur Debatte (von Seiten des Monteurs), das ist möglicherweise falsch rüber gekommen. Als der Monteur nach der Bodenbefestigung (anstelle der Wandbefestigung) fragte habe ich ehrlich gesagt nicht genau darüber nachgedacht, wo genau dies dann geschieht, da er in dem Zusammenhang nur nach Ersatzfliesen gefragt hat, falls diese beim Bohren beschädigt werden (was nun wirklich relativ egal wäre, da ja der Tresor darauf steht).


    Ich werde morgen nochmal mit dem Monteur telefonieren, er ist vermutlich zunächst (so wie ich auch) davon ausgegangen, dass die Schraube im Inejktionsmörtel versenkt wird, aber die Variante mit Gewindestange macht natürlich wesentlich mehr Sinn.

    Ich denke übrigens dass der Monteur durch dein gegebenes Einverständnis zur Befestigung im Boden aus der Sache raus ist.. Bedenkenanmeldung grundsätzlich ja, aber ein Tresormonteur ist kein Spezialist für Bauwerksabdichtung.

    Das mag durchaus sein. Aber wenn es eine saubere Lösung gibt, den Schrank im Boden zu befestigen, dann sollte diese Lösung auch umgesetzt werden.


    Hierzu noch eine theoretische Frage: Nach dem was man so liest ist der Kapillarbereich im WU Beton um 7cm. Nun sollten die unteren 7cm der Bodenplatte (bis auf evtl. beim Bohren entstandene Risse) ja nicht beschädigt worden sein. Ist dann in den Löchern (wenn überhaupt) nur mit Diffusion zu rechnen, oder kann es trotzdem zu kapillarem Wassertransport kommen?

    Was meint der Monteur mit "nicht mehr demontierbar bei Injektionsmörtel"?Der Injektionsmörtel ist nur im Verankerungsgrund (Beton oder Wand). Aus dem Boden bzw. aus der Wand schauen die Enden der Anker heraus. Diese reichen durch die im Tresor vorgefertigten Bohrungen und im Tresor werden Muttern aufgesetzt und angezogen.


    Zur Demontage werden die Muttern gelöst und der Tresor wird bei Bodenmontage angehoben bzw. bei Wandmontage weggezogen. Dann stehen die Ankerköpfe aus dem Boden oder aus der Wand heraus.

    Wie schon geschrieben, ich vermute der Monteur ging davon aus, dass die Schraube im Bohrloch mit dem Injektionsmörtel versenkt wird...

    Tresor im Keller ist schon mal deutlich mehr Aufwand (als z.B. EG) , um diese dort 'rauszuschaffen.
    Tresor im Keller heißt aber auch: wasserdicht - für den Fall von Hochwasser, Rückstau, Regenwasserüberlauf in den Keller, Rohrbruch, ...


    Darüber habe ich auch schon nachgedacht, zumal wenn man Schutz gegen Feuer haben möchte, in einem solchen Fall ja noch die Löschwasserthematik hinzu kommt, die ebenfalls im Keller am größten ist. Der Tresor selbst ist nicht wasserdicht, aber es gibt ja entsprechende Dokumenten-/Gerätehüllen (Festplatten, ...) die dann hoffentlich ihren Dienst erfüllen...

    Danke für die zahlreichen Rückmeldungen!


    Hier ein kurzes Update:
    Nach Rücksprache mit dem Monteur hat dieser einen normalen Dübel verwendet, wie bei zahlreichen anderen Kunden auch, die sich bisher nicht beschwert haben. Die Befestigung in der Wand (da die Frage aufkam: Innenwände sind aus 17,5cm Kalksandstein) hält er wie hier auch schon vermutet für nicht ausreichend. Er würde prinzipiell auch Injektionsmörtel verwenden, wir haben uns nun aber darauf geeinigt, dass er erst einmal beim Tresor-Hersteller nachfragt, wie die Montage in einem solchen Fall zu erfolgen hat (laut Montage-Anleitung ist der Tresor prinzipiell im Boden und nicht im Estrich zu befestigen - der Fall von WU Beton dürfte vielleicht selten, aber sicher nicht zum ersten Mal auftreten). Irgendeine Lösung sollte es doch eigentlich für dieses Problem geben, eine Befestigung in den anderen Etagen ([definition=30,0]FBH[/definition]) erscheint mir ob des möglichen Schadenpotentials nicht weniger problematisch :/


    Der Monteur hat auch den Einwand gebracht, dass man den Tresor bei Verwendung von Injektionsmörtel möglicherweise überhaupt nicht mehr demontiert kriegt. Wären Gewindestangen hier eine geeignete Lösung oder sollten die beiden jetzt gebohrten Löcher definitiv zugemacht werden (wobei sich dann wieder die Frage stellt, wie die Befestigung überhaupt zu erfolgen hat)?


    Es handelt sich übrigens um einen feuerfesten (Feuerwiderstand LFS 30P) Sicherheitsschrank der Sicherheitsstufe S 2 von BW. Das Gewicht beträgt 55 kg bei einer Grundfläche von 0,11m². Zum Inhalt: Wenn ich zwischen undichtem Keller und geklautem Tresor wählen dürfte, wäre es mir definitiv lieber, wenn ein paar Profis das Teil mitgehen lassen...

    Danke für den Link. 2 Fragen bleiben jedoch:


    -In dem Dokument werden entlang der Risse ja diese "Stäbe" zum Verfüllen angebracht - bei uns müsste die Verpressung aber direkt ins eigentliche Bohrloch geschehen oder muss das Ganze auch großflächig um das Bohrloch herum durchgeführt werden?


    -Die Bodenbefestigung scheidet (trotz der größeren Sicherheit in Bezug auf Demontage) also aus?

    Hallo,

    Zum zweiten Absatz: Es kommt natürlich auf die Füllung an, aber erstmal und vor allem ohne besondere Bohrlochvorbereitung sind die auch nicht dicht.

    was ist denn unter einer besonderen Bohrlochvorbereitung zu verstehen?

    Der Lastenfall ist mir leider nicht bekannt. Da wir mit einem Bauträger gebaut haben, liegen mir nicht alle Unterlagen vor. Aus der Baugenehmigung (diese liegt vor) habe ich entnommen, dass die BoPla 25cm dick sein sollte, was laut den Zementmerkblättern ja selbst Druckwasser nicht ausschließt. Einer der Handwerker (Elektriker) sprach im Zusammenhang mit dem Keller zwar von einer weißen Wanne, letzten Endes ist uns diese aber laut Baubeschreibung nicht garantiert worden, weswegen ich das hier auch nicht zur Sprache gebracht habe (genauer Wortlaut in Baubeschreibung "Kelleraußenwände in wasserundurchlässigem Beton, Einbau eines Fugenbandes zwischen Bodenplatte und Kelleraußenwänden als zusätzliche Sicherheit gegen Feuchtigkeit"). Wobei, wenn man sich die Baubeschreibung genau durchliest, ja noch nichtmal gesagt ist, dass die Bodenplatte überhaupt aus WU Beton ist...


    Es sind übrigens nur zwei Bohrungen, nicht vier.

    ich auch!
    Da hatte ich schon zweimal die Freude, direkt maximal mögliche Lottogewinne aus der Nähe zu erleben. :yeah:

    Was ist denn in diesem Fall passiert?


    ---------- 5. November 2017, 23:13 ----------


    Rechnung schon bezahlt?

    Das immerhin noch nicht...

    Danke schonmal für die Antwort!


    Ich werde nun auf jeden Fall erst einmal klären, was für Dübel verwendet wurden. Sah allerdings erst einmal nach einem Standard-Dübel aus, habe das Ganze allerdings auch erst gesehen, als der Dübel schon im Bohrloch war.


    Welche Eigenschaften sollte der Injektionsmörtel denn erfüllen? Mein Problem ist ja vermutlich nicht der Standard-Anwendungsfall... Ich habe gesehen, dass es z. B. "2K-Injektionsmörtel auf Vinylester-Hybrid-Basis für Bewehrungsanschlüsse in Beton gibt, der das Befestigungselement vollflächig mit der Bohrlochwand verklebt und das Bohrloch abdichet". Auch ein anderer Hersteller wirbt mit dem Anwendungsbereich "Ersatz von falsch gesetzten oder fehlenden Bewehrungsstäben" (Urethan-Methacrylat-Hybridkleber).


    Geht das schon in die richtige Richtung? Ich werde morgen mit der Sicherheitsfirma telefonieren und hoffe, dass sie wissen, was in entsprechenden Fällen zu tun ist. Falls nicht wäre es gut wenigstens zu wissen, dass sich besser jemand anderes um die Montage bzw. Verfüllung/Abdichtung des Bohrlochs kümmert.


    Könnte es Probleme mit den oben genannten Injektionsmörteln und dem Übergang mit der Abdichtungsbahn aus Polymerbitumen geben? Oder wird der Riss in der Bahn bei sauberer blasenfreier Befüllung des Bohrlochs bis zur Oberkante des Bodens (=Fliesen) ebenfalls sauber abgedichtet?

    Nur zur Vervollständigung dieses Threads: Wir haben uns dann letzten Endes doch für die Trocknung entschieden, was zwar für einige Zeit mit Lärm und einer eingeschränkten Nutzung des Kellerraums einher ging, aber mittlerweile sind die Maschinen abgebaut, der Estrich ist wieder verschlossen und auch die Fliesen wurden ausgetauscht...


    Es war dann wohl auch die richtige Entscheidung, denn in einem der drei Löcher, die von der Trocknungsfirma gebohrt wurden stand angeblich noch Wasser drin...

    Hallo zusammen,


    leider gibt es wieder mal Probleme bei uns im Keller :(


    Wir haben einen Wertschutzschrank durch eine Fachfirma installieren lassen. Eigentlich sollte er an einer Innenwand (17,5cm KS) befestigt werden. Aufgrund der Sockelleiste (Fliesen) wäre er dann aber nicht mehr bündig an der Wand gewesen, was laut dem Monteur das Entfernen des Tresors enorm vereinfacht hätte. Daher haben wir den Tresor nun wie vorgeschlagen im Boden verankern lassen. Leider habe ich erst später festgestellt, dass die Befestigung nicht im Estrich, sondern in der Bodenplatte erfolgte (was wohl aus sicherheitsrelevanten Aspekten die einzig korrekte Befestigungsvariante ist).


    Laut Baugenehmigung hat unsere Bodenplatte (WU-Beton) eine Dicke von 25cm. Nachdem ich heute Rücksprache mit dem Monteur des Tresors gehalten habe, hat mir dieser mitgeteilt, dass er ca. 20-25cm tief gebohrt hat (hiervon muss man allerdings die Fliesendicke von 1cm, Estrich und Dämmung aus Polyurethan abziehen, vermutlich insgesamt 10cm). Es handelt sich um insgesamt zwei Bohrlöcher. Zu allem Überfluss liegt unter der Estrichdämmung noch eine Abdichtungsbahn aus Polymerbitumen (Kn**f K*tj* Spr*nt), die natürlich ebenfalls durchbohrt wurde.


    Haben die beiden Bohrungen von ca. 10-15cm Tiefe in die 25cm dicke Bodenplatte bereits einen relevanten Einfluss auf die Dichtheit der WU-Beton Bodenplatte? Was kann man tun, um das Problem ggf. zu beheben/zu lindern (man liest im Internet teilweise etwas von Versiegelung mit Epoxidharz, ...) und wie heißt das entsprechende Gewerk, an das man sich hierzu wendet? Muss das Loch in der Abdichtungsfolie ebenfalls versiegelt werden? Ist es sinnvoller die Löcher so abzudichten, dass sie danach zur Verankerung genutzt werden können oder sollte man sie lieber komplett zu machen (ggf. mit Zement?) und den Wertschutzschrank wie ursprünglich geplant an der Wand befestigen?


    Vielen Dank für eure Antworten!


    PS: Sockelleiste abkloppen und die zurück bleibenden Fugen mit Silikon zu schließen wäre natürlich die bessere Wahl gewesen, das braucht ihr mir nicht zu sagen :wall:

    Hallo zusammen,


    mittlerweile ist bis an die (oder über die?) Fuge gefliest und ein Abschluss mit Profilen (allerdings nicht metallisch, sondern aus Kunststoff) gelegt.


    In diesem Zusammenhang hat sich bei mir eine weitere Frage ergeben: Wie man sieht verläuft die Mitte des Profils nicht exakt bündig auf der Fuge, sondern das ganze ist etwas versetzt, zudem teilweise auch schief. Kann dass ein Problem bei der Schallübertragung geben oder ist es ok, solange die Fliesen nicht auf der Fuge, sondern wenigstens auf der zum Profil gehörenden Randfläche (mit den abgerundeten Quadraten) liegen (und auf der Randfläche dann natürlich kein Fliesenkleber aufgetragen wird)?


    Besten Dank!

    Besten Dank, insbesondere auch für das lehrreiche Rückstauhandbuch!


    Ich habe nun verstanden, dass die Frage, ob überhaupt eine Rückstauklappe verwendet werden darf die dringlichere ist. Die Abwasserbeseitigungssatzung unserer Stadt schreibt hierzu zwingend die Einhaltung der [definition=25,0]DIN[/definition] [definition=27,0]EN[/definition] 12056-4 vor. Da das Erdgeschoss mitsamt mehrerer Abflüsse unterhalb der RSE liegt, ist die Benutzung einer Rückstauklappe demnach nicht möglich, wenn ich die Ausführungen zur [definition=25,0]DIN[/definition] richtig verstanden habe. Ich habe den Bauträger jetzt einmal kontaktiert und um Klärung gebeten.


    Und ja, die Bezeichnungen hatte ich anders gewählt, "vor der Klappe" war für mich "vor dem Haus", sorry für die Verwirrung.

    ?? Ich schrieb nur von der Höhe.

    ? Diesen Einwurf verstehe ich nicht...die Hebeanlage steht im Keller und liegt damit ca. 1,5 Stockwerke unter der Rückstauebene. Das heißt um über die Rückstauebene zu heben müsste das Rohr durch einen der Versorgungsschächte erst einmal in das EG geführt werden.


    Das ist aber auch eher unerheblich, mir stellt sich nur die Frage, inwieweit der "Mangel", dass Dusche und Badewanne aus dem 1. OG hinter der Rückstauklappe liegen behoben werden sollte.

    Die Hebeanlage hebt sinnvollerweise mit ihrer Druckleitung über die Rückstauebene in eine Freispiegelleitung, die bis zum Kanal keine Öffnungen hat. Insofern braucht sie natürlich nicht hinter der Rückstauklappe sitzen. (Den Rest habe ich als Abeasser-Laie nicht verstanden.)

    Danke für den Vorschlag. Wenn die Hebeanlage über die Rückstauebene heben soll, hieße das, dass aus dem HAR ein Rohr bis ungefähr zur Mitte des EGs (etwas über die Rückstauebene) geführt werden müsste. Das wäre sicher vom Prinzip her optimal, allerdings weiß ich nicht, ob man dann nicht eine stärkere Hebeanlage bräuchte (haben ein ****fix von J) und eine solche Rohrinstallation durchzuführen wäre aktuell vermutlich nicht mehr ohne weiteres möglich.

    Vielen Dank für den informativen Thread.


    Durch das Lesen habe ich mir noch einmal die Situation bei uns genauer angeguckt und bin mir gerade ziemlich sicher, dass der aktuelle Zustand bei uns nicht ok ist.


    Aktuelle Situation:


    Das EG liegt unter der Rückstauebene, das heißt Gäste-WC inkl. Waschbecken und Dusche, Küchenabfluss sowie Hebeanlage im Keller (nur Waschmaschine/Ausgussbecken) sollten hinter einer Rückstauklappe verbaut sein. Gleichzeitig sollten alle Abflüsse aus der 1. Etage (Toilette, Waschbecken, Dusche, Wanne) vor der Rückstauklappe sein.


    Nun gab es bei unserem Doppelhaus in der Bauphase einen Planungsfehler: Ursprünglich war mittig vor den beiden aneinander grenzenden Doppelhaushälften eine Rückstauklappe in einem Kanalschacht vor dem Haus eingebaut. Dem Bauträger (oder wem auch immer) ist dann aufgefallen, dass dieser Zustand nicht ok ist (weil eben alles und damit auch die 1. Etage hinter der Rückstauklappe sitzt) und die Rückstauklappe dort wurde entfernt. Dafür wurde im Kellerraum, in dem die Abwasserleitung das Haus verlässt eine elektronische Rückstauklappe eingebaut. Dass sich der Sanitärinstallateur bei seinem Velegeplan (zurecht? er konnte ja nur bedingt wissen, dass er seine Installation später noch einmal anpassen muss) keine Gedanken über den Einbau einer möglichen Rückstauklappe gemacht hat, erkennt man bereits daran, dass die Rückstauklappe nun im HAR auf engstem Raum irgendwie in das bestehende Rohrsystem integriert wurde...


    Das eigentliche Problem ist meiner Meinung nach aber, dass die Dusche im EG, die Dusche in der 1. Etage und die Badewanne in der 1. Etage alle über das selbe Rohr entwässert werden, was nun hinter der Rückstauklappe liegt. Somit sind aus der 1. Etage (liegt deutlich über der Rückstauebene) nur die Toilette und das Waschbecken vor der Rückstauklappe angeschlossen. Sehe ich das richtig, dass dieser Zustand nicht DIN-konform ist? Und was hat das für Auswirkungen (bezüglich eines Anspruchs auf Mängelbeseitigung - dass die Dusche/Wanne in der 1. Etage bei geschlossener Klappe aktuell nicht nutzbar ist, ist selbstverständlich)?


    Eine Lösung dieses Problems erscheint mir ziemlich schwierig, hierzu müsste ein Großteil der Rohrinstallation ja angepasst werden. Normalerweise baut der Bauträger diesen Haustyp anscheinend oberhalb der Rückstauebene und dementsprechend sind die Abwasserleitungen so verlegt, dass möglichst viele Synergien genutzt werden können...

    eigentlich pumpen waschmaschinen im schleudergang zwischendurch immer frischwasser, oder nicht?aber wie kann eine waschmaschine bei abgestelltem wasser, wasser pumpen?


    und 1 liter kommt mir verdächtig wenig vor.


    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was alles passiert wäre, wenn der Schleudergang ohne Wasserzufuhr durchgelaufen wäre.


    Da ich ja wusste, dass die Hebeanlage nicht angeschlossen ist, habe ich geguckt, ob die Maschinen auch nur schleudert, wenn ich sie einschalte. Da die Pumpe sofort nach dem Start des Programms angesprungen ist, habe ich die Maschine nach wenigen Sekunden ausgeschaltet. Anscheinend wird zu Beginn des Programms noch Restwasser heraus gepumpt.


    Aktueller Stand: Heute habe ich bei der Trocknungsfirma niemanden erreicht, die Trocknung beginnt als frühestens morgen (abend?), nachdem das Wasser am Freitag mittag ausgelaufen ist :/


    ---------- 10. April 2017, 23:59 ----------


    Noch ein Nachtrag: Ich bin gerade die Fotos aus unserer Bauphase durchgegangen, um mehr Details über den Fußbodenaufbau zu erhalten. Die Dämmung unter dem Estrich ist vom Hersteller U***** und besteht aus Polyurethan-Hartschaum. Bei dem verwendeten Estrich handelt es sich vermutlich um Betonestrich (8mm) gemäß [definition=25,0]DIN[/definition] [definition=27,0]EN[/definition] 206-1/[definition=25,0]DIN[/definition] 1045-2, [definition=25,0]DIN[/definition] [definition=27,0]EN[/definition] 13813 CT-C35-F5.


    Nun scheint das verwendete Dämmmaterial ja relativ positive Eigenschaften in Bezug auf Schimmelbildung zu haben (also eher schimmelresistent zu sein, wenn man das so sagen kann), zumindest laut Google. Ist das tatsächlich so und ändert das vielleicht eure Einschätzung der Situation?


    Besten Dank!

    Danke für eure Antworten!

    hattest du den handwerkern nicht mitgeteilt, dass die hebeanlage offen ist?

    Nicht direkt, aber indirekt: Zunächst einmal haben sie die Sockelleisten darunter ja selbst entfernt, hätten also das offene Rohr sehen können, aber dieses Argument zieht zugegebenermaßen nicht wirklich. Bei dem Entfernen der Sockelleisten ging es wie im anderen Thread beschrieben um Schallschutz, daher hatte mir der Fliesenleger vorgeschlagen, dass ich mir der Waschmaschine (die seit dem Fliesen des Raums deutlich von unseren Nachbarn gehört werden konnte) einen Testlauf über Nacht fahren soll. Hier hatte ich ihm dann gesagt, dass das ja aufgrund der abgebauten Hebeanlage nicht geht. Wir haben uns dann aber auf ein Schleuderprogramm bei abgestelltem Wasser geeinigt. Leider musste ich feststellen, dass die Maschine auch im reinen Schleudergang Wasser pumpt. Daher habe ich diesen Versuch abgebrochen und dem Fliesenleger am nächsten Tag von dem gescheiterten Versuch erzählt, spätestens hier hätte er ja wissen müssen, dass der Abfluss nicht zu benutzen ist.

    Hm, für mich ist die Unbekannte die tatsächliche Menge Wasser. Ich würde auf Nr. Sicher gehen. Lass trocknen.

    Das sehe ich genauso. Bei meinem Fauxpas mit dem Schleuderdurchgang ist auch etwas Wasser aus dem Rohr gekommen, dass ich größtenteils sofort aufgewischt habe (es hat zugegebenermaßen etwas gedauert, bis das Wasser aus der Maschine am Ende des Rohrs -das Rohr liegt direkt über dem Ausgussbecken- ankam, hier hatte ich Glück bzw. ich habe in dem Moment ja explizit geprüft, ob auch tatsächlich kein Wasser kommt). Ich vermute, dass es maximal 1 Liter war, der aus dem Rohr kam. Hätte der Fliesenleger die selbe Menge Wasser vergossen und diese nicht aufgewischt sondern vollständig in der Randfuge versickern lassen, hätte ich es vermutlich nicht einmal bemerkt. Als ich den Keller kam, waren aber die Fliesen auf einem größeren Bereich noch richtig feucht (trotzdem dort gewischt zu sein schien) und auch Kartons in >1m Abstand hatten sich von unten mit Wasser vollgesogen. Es dürfte also eine größere Menge Wasser ausgelaufen sein, ich weiß aber eben nicht, wieviel nun in die Randfuge gelaufen ist und warum das nicht eher bemerkt wurde (spätestens als das Wasser aus dem Rohr lief hätte der Vorgang ja abgebrochen werden können und soviel Wasser hätte dann eigentlich gar nicht mehr nachlaufen dürfen).

    Die Messung erfolgte durch die Mitarbeiterin eines Trocknungsunternehmens?

    Ja genau, deswegen bin ich ja auch etwas skeptisch, die wollen natürlich auch etwas verkaufen...

    Hallo zusammen,


    vorgestern war der Fliesenleger bei uns, u. a. um die in diesem Thread besprochenen Dinge zu beheben. Da ein Teil der Sockelleisten neu angebracht wurde, habe ich die Hebeanlage, die direkt davor stand entfernt.


    Nun wollte einer der Fliesenleger wohl einen Eimer befüllen und hat dies im Ausgussbecken gemacht, dessen Abflussrohr aufgrund der fehlenden Hebeanlage natürlich offen lag. Dabei sind angeblich (ich war nicht dabei, habe letzten Endes nur das Ergebnis = nasser Boden gesehen) 2-3 Liter Wasser ausgetreten, die zu einem Teil auch in die Randfuge (diese lag ja aufgrund der demontierten Sockelleisten offen) gelaufen sind. Der entsprechende Dämmstreifen war im Anschluss auf jeden Fall ordentlich feucht: Wenn man ein Stück Haushaltsrolle in die Randfuge gesteckt hat, hat sich diese bereits mit Wasser vollgesogen. Noch am selben Tag wurde eine Feuchtigkeitsmessung mit Widerstand durch P*****V**** durchgeführt. Die Sonde wurde direkt in den Randstreifen an der entsprechenden Stelle gesteckt, Ergebnis waren 88 (Einheit ist mir unbekannt, die Einheit ist laut der Mitarbeiterin, die die Messung durchführte auch nicht genormt, es handelt sich laut ihr aber schon um einen enorm hohen Wert). Etwa 1,5 Meter weiter wurden ebenfalls in der Randfuge im Dämmstreifen 70(?) gemessen.


    Die Empfehlung der Mitarbeiterin lautete, 4-6 Bohrungen im Raum verteilt durch Fliesen + Estrich durchzuführen und dann an diesen Punkten mittels Unterdruck Luft anzusaugen. Die Luft wird dabei durch einen HEPA Filter geschickt und entfeuchtet. Gleichzeitig soll im Raum ein Bautrockner aufgestellt werden, der dafür sorgt, dass die Luft, die vom Rand unter den Estrich gesaugt wird, auch entsprechend trocken ist. Das Ganze soll ca. 2 Wochen laufen, anschließend muss natürlich alles wieder verschlossen werden.


    Prinzipiell klingt das Vorgehen für mich plausibel. Allerdings wird es ja wohl auch angewandt, wenn ein Keller aufgrund eines richtigen Wasserschadens oder Starkregens komplett mit Wasser voll gelaufen ist. Ist das Vorgehen eurer Meinung nach wirklich notwendig bei der im Raum stehenden Wassermenge oder gibt es andere Lösungen, die mit geringerem Aufwand/Beeinträchtigung (auch was die zeitliche Komponente angeht) verbunden sind? Ichi möchte natürlich auf jeden Fall vermeiden, dass es unter dem Estrich schimmelt.


    Vielen Dank für eure Antworten!

    Ja, solche Profile sind logischerweise geteilt und überbrücken die Fuge elastisch. Ja, bereits eine punktuelle starre Verbindung wirkt als Schallbrücke zwischen zwei Platten.


    Danke. Wir haben das Thema mit der Fuge nun erst einmal hinten angestellt, weil genau der zweite aufgeführte Punkt nun eingetreten ist. Heute haben wir von unseren Nachbarn (DHH) erfahren, dass sie seitdem die Fliesen verlegt wurden unsere Waschmaschine fast so wahrnehmen wie ihre eigene - davor war das nicht der Fall. Es muss nun also erst dieses Problem gelöst werden (=Sockelleisten neu anbringen?). Ob ich den selben Handwerksbetrieb im Anschluss daran das Profil verlegen lasse ist eine andere Frage.


    .. ja .. denn die scheinbar vorhandene Fuge ist so gut wie nicht vorhanden ...

    Soll das bedeuten die Ausführung ist so nicht in Ordnung?

    Hallo,


    nach einem Gespräch mit einem Freund haben sich heute zwei weitere Fragen bei mir ergeben:


    -müsste das Profil nicht aus zwei Bauteilen bestehen, die nicht starr miteinander verbunden sind, weil sonst das Profil selbst eine Schallbrücke darstellt?
    -kann man die Fuge auch überbrücken, indem man von jeder Seite aus bis auf ca. 1cm an sie heran fliest und den Rest mit Silikon verfugt (optisch ist das natürlich nicht die erste Wahl)?


    Wir haben uns in diesem Zusammenhang auch über das Thema Schallübertragung über die Sockelleisten bei einem schwimmenden Estrich im Allgemeinen unterhalten. Da der Bereich um die angesprochene Fuge rund um die Wärmepumpe noch nicht gefliest ist, sieht man dort sehr gut den Übergang von den Fliesen zur Sockelleiste (im restlichen Bereich ist dieser bereits mit Silikon verfugt). Der Abstand zur Wand scheint mir ausreichend genug zu sein (der Dämmstreifen des Estrichs wurde nicht überfliest). Ich bin mir allerdings nicht so sicher, ob die Verlegung der Sockelleisten einwandfrei ist. Diese liegen zwar nicht auf den Fliesen auf, sind aber teilweise so dicht über den Fliesen verlegt, dass ein direkter Kontakt zwischen Fliesen und Sockelleiste nicht ausgeschlossen werden kann (Zur Erklärung: Die Sockelleisten wurden aus den eigentlichen Fliesen geschnitten und sind daher nicht ganz gerade).


    Können solche vereinzelten starren Übergänge bereits signifikanten Einfluss auf die Schallübertragung haben? Gefühlt ist es in dem Raum leiser, seitdem die Fliesen verlegt wurden (Geräuschquellen: Waschmaschine/Trockner).

    Hallo,


    anders als in den anderen Bereichen des Forums kann ich mich an dieser Stelle auch einmal als Experte einbringen.


    Wenn sich ein Versicherungsunternehmen nicht verkalkuliert hat, wird man mit einer Hausratversicherung etc. im Mittel niemals seine gezahlten Prämien in Form von Schadenzahlungen zurück erhalten, das ist ja klar. Dass das "Missverhältnis" scheinbar wesentlich größer ausfällt, als man erwartet liegt neben den anfallenden Kosten und Gewinnen (diese sollte man Versicherern nicht nur wie jedem anderen Unternehmen auch zugestehen, sondern man kann sogar zeigen, dass eine Versicherung, die keinen Gewinn einpreist mit 100%iger Wahrscheinlichkeit irgendwann in die Insolvenz schlittert) auch an der Versicherungssteuer. In der Theorie soll die Steuer nämlich gerade für ein solches Missverhältnis neben Einzahlungen und Auszahlungen sorgen, damit jedes Individuum Schadenminderungsmaßnahmen ergreift, anstatt sich allein auf seine Versicherung zu verlassen und Schadenfälle damit billigend in Kauf zu nehmen.


    Ob sich eine Versicherung für den Einzelnen lohnt muss jeder Einzelne wie schon mehrmals gesagt für sich selbst entscheiden. Mit den gängigen Werkzeugen der VWL kann man aber auch hier zeigen, dass unter gewissen Konstellationen (und entsprechenden Annahmen, die nicht immer auf die Realität zutreffen müssen) das Anbieten und das Nachfragen von Versicherungsschutz sowohl für die Kunden als auch für die Versicherer zu einem höheren Nutzen führen kann, als wenn man Schäden aus der eigenen Tasche zahlt.


    Eine Erkenntnis, die sich aus den entsprechenden theoretischen Gedankenspielen ableiten lässt ist übrigens, dass immer dann, wenn die Versicherungsprämie neben den reinen Kosten für Schäden weitere Kosten (Gewinne, Steuern, ...) enthält, ein Vertrag mit einer Selbstbeteiligung gewählt werden sollte. Wenn jemand meint sich nur für den worst case absichern zu müssen ist ein Vertrag mit einer Selbstbeteiligung von 500 oder 1.000 Euro, der deutlich günstiger ist als ein Vertrag ohne Selbstbeteiligung vermutlich die bessere Wahl, als sich aktiv für eine Unterversicherung zu entscheiden, bei der ggf. erst nach einem Schaden klar ist, wie hoch diese eigentlich ist.

    im Übergang schwimmender Estrich Wand

    Hier liegt glaube ich ein Missverständnis vor. Es geht nicht um den Übergang zwischen dem Estrich und der Wand, sondern auf dem Estrich steht ja die Wärmepumpe und im Abstand von ca. 5-15cm um den quadratischen Umriss der Wärmepumpe befindet sich die von mir angesprochene "Fuge". Hinter der Fuge geht der Estrich dann weiter.


    Zum Verständnis habe ich ein Bild angefügt. Der weiße Kasten ist die Wärmepumpe, ansonsten sieht man nur den Estrich mit der Fuge.


    Meine Frage ist nun eigentlich, wie man in solchen Fällen vorgeht bzw. bis wohin man fliest und was man am Übergang macht (falls man überhaupt etwas macht).

    Hallo,


    zunächst einmal ein großes Lob an das Forum: Die Konkurrenz-Foren ersticken mittlerweile ja in Werbung und nicht nur deswegen war es für mich selbstverständlich, dass ich meine Frage hier stelle.


    Wir lassen derzeit den HAR-Kellerraum in unserem mittlerweile ein Jahr alten Neubau fliesen (Untergrund ist ein schwimmender Estrich). Bei unserer Heizung handelt es sich um eine SWWP. Um die Wärmepumpe herum wurde eine Fuge im Estrich angelegt, die (vermutlich) der schalltechnischen Entkopplung dient. Gehe ich recht in der Annahme, dass man diese Fuge besser nicht "überfliesen" sollte? Lässt man die Fliesen dann einfach 5-10cm (so wie es gerade passt) vor der Fuge aufhören oder gibt es spezielle Sockelleisten für diesen Anwendungsfall?