ZitatDaher sollte die Duschtasse übergangslos in den neuen Fliesenboden eingefügt werden. Satt dessen ist sie 5 mm höher als der Fliesenboden eingebaut worden. Nun fließt das Wasser fleißig über den Rand der Duschtasse und durch den gesamten Raum.
Und ..., was meinste: Wäre denn weniger Wasser über den Duschtassenrand geflossen und wohl auch darüber hinweggespritzt, wenn sie 5 mm ( und nicht 10 mm ) tiefer oder 5 mm höher, aber jedenfalls bündig mit den Fliesen eingebaut worden wäre?
Eine Duschtasse hat zu den Rändern eine Vertiefung in der Bodenfläche mit Gefälle zum Ablauf, wahrscheinlich (? ) auf der gegenüberliegenden Seite des Einstiegs ( sieht man auf den Bildern leider nicht, zu nah aufgenommen ). Die Duschtasse wird waagerecht gemessen an den Rändern eingebaut und nicht um 5 mm oder 1 cm gekippt, um hiermit ein stärkeres Gefälle in der Tasse hinzubasteln. Es hätte mithin etwas anderes, mit mehr Grundgefälle eingebaut werden müssen.
Zum fliesenbündigen Einbau der Duschtasse hätte der Estrich höher erstellt oder dickere Fliesen eingebaut werden müssen. Ging aber nicht, weil dann der Absatz von 1 cm an der Tür zum benachbarten Raum ( Flur? ) gefehlt hätte. Denn der Absatz soll ja verhindern, dass Schwallwasser - wie jetzt bei Dir - womöglich bis in den Flur fliest.
Fixpunkte für die Badezimmererneuerung waren die OK Duschtasse oder Duschboard und die Türschwelle - 1 cm zum Flur. Das war zu planen. Die Planung fehlt. Es wurde nur auf Schicki-Micki geachtet.
Bleibt nur zu hoffen, dass zumindest die Verbundabdichtung und die Dichtbänder sorgfältig und richtig ausgeführt wurden ( siehe Video der Fa. Weber ).
In diesem Fall sollte sich die Situation mit dicht schließender Duschtür dann deutlich verbessern.