Beiträge von Eric

    Und wenn jetzt jemand ein Haus baut, das in allen Räumen nur 2.00 m Deckenhöhe hat, dort einzieht und wohnt. Hat das Haus dann keine Aufenthaltsräume iSd. § 2 LBO, weil die Anforderungen an die Deckenhöhe nach § 36 LBO nicht erfüllt sind???


    ---> rechtsfreier Raum oder was ist damit?


    § 2 LBO ist eine Begriffsdefinition, die vorgibt, was die Verordnung in den nachfolgenden §§ unter einem " Aufenthaltsraum " versteht.


    ......... " zum Aufenthalt von Menschen bestimmt oder geeignet " und das nicht nur vorübergehend.


    " Oder " ist als Alternative zu verstehen ( entweder/oder ); beides kann zutreffen, es reicht aber eine der beiden Alternativen aus. " Bestimmen " ist ein subjektives und die " Eignung " ein objektives Tatbestandsmerkmal.


    Im oben angeführten Fall wären die Räume in dem Haus wegen der Anforderungen des § 36 LBO als Aufenthaltsraum objektiv nicht geeignet. Der Häuslebauer hätte das Haus aber subjektiv zu Aufenthaltszwecken " bestimmt ", denn er nutzt es zum Wohnen.


    Folglich wird er das Haus, wenn es denn dem Bauaufsichtsamt auffällt, abreisen müssen, weil es formell und materiell illegal ist.

    Zitat

    Unter den Fliesen stand kein Wasser. Da war es bis auf 20-25cm staubtrocken. Erst als ich mit dem Bohrer den Hohlraum hinter/unter den Stufen erreichte, beförderte ich das Wasser durch den Bohrer (Schnecke) nach draußen. Von selbst lief da nichts. Aber ich konnte den Nasssauger ran halten und so einige Liter absaufen. Mittlerweile kommt da nichts mehr, wenn ich sauge.

    Dann hättest Du sog. Stauwasser unter dem Treppenlauf, sofern mit " Hohlraum " das unter der Außentreppe anstehende Erdreich gemeint ist.


    Schleierinjektion oder Negativabdichtung bei Hochlochziegeln???


    Warum beauftragst Du keinen Bausachverständigen, der die örtlichen Verhältnisse analysiert, hierzu Bauteilöffnungen vornimmt und hierauf ein Sanierungskonzept aufbaut?


    Isotec ist ein Franchise-Unternehmen, das in erster Linie daran interessiert ist, die Produkte des Franchise-Gebers an den Mann zu bringen, u.a. sauteures Parafin , das aber nur zum nachträglichen Einbau einer horizontalen Mauersperre im Injektionsverfahren hilft. Dein Problem ist - nach der neuen Sachverhaltsschilderung - vermutlich Niederschlagswasser, das rund um die Treppe im Erdreich versickert, wegen schlecht versickerungsfähigem Erdreich unterhalb der Rohbetontreppe aufstaut, gegen die Kelleraußenwand drückt und dort eindringt.


    Beobachten, ob nach ergiebigen Niederschlägen wieder Wasser aus dem Bohrloch fließt bzw. abgesaugt werden kann.

    Das ist ein ähnlicher Sachverhalt, wie er der sog. Jahrhundertentscheidung des BGH zugrundelag.


    Du hast eine geflieste und frei bewitterte Außentreppe mit gefliestem Betonpodest vor der Tür in den Keller und die Tür hat keine Schwelle. Unter den Treppenfliesen befindet sich keine Drainage mit Entwässerung vor dem Podest.


    Feuchteursachen:


    Die Treppenfliesen mögen wasserdicht sein, aber nicht der Fugmörtel zwischen den Fliesen, an den Randfugen zu den Wänden und an den Setz-zu den Trittstufen. Deswegen hast Du unter den Fliesen Stauwasser und zwar an der untersten Setzstufe so gravierend, dass Dir beim Anbohren der Fliese vor dem Podest, das unter den Fliesen stauende Sickerwasser entgegenkam.


    Das Sickerwasser, das sich unter allen Fliesen der Treppe staut, fließt nicht nur nach unten Richtung Podest, sondern auch zu den Seiten und dringt in die Kellerwand ein. Offenbar fehlt die Vertikalabdichtung an der Kellerwand zur Außentreppe. Funktioniert ja auch nicht, wenn man die Betontreppe an die Kelleraußenwand anbetoniert. Allenfalls ein Behelf wäre es, wenn man jede Treppenstufe mit z.B. Dichtschlämme an die Kelleraußenwand andichtet.


    Unten vor dem Podest fehlt ein Auslauf für das unter den Treppenfliesen stehende Stauwasser. Also fließt das Stauwasser unter den Fliesen des Podests weiter Richtung Kellertür. Die hat keine Schwelle ( Staudamm ) von mindestens 10 cm Höhe nach DIN und außerdem ist die Kellertür nicht ordnungsgemäß abgedichtet ,was wegen der fehlenden 10 cm hohen Schwelle, an der die Abdichtung vom Rohpodest kommend hochgeführt werden müsste, ja auch nicht funktioniert. Insofern fließt das Stauwasser ( unter den Fliesen ) weiter Richtung Kellertür und unterläuft diese am Türaufstand und an den seitlichen Laibungen zu den Mauerwerkswänden.


    Also zwei Ursachen:


    1. Vertikalabdichtung der Treppe zur Kelleraußenwand fehlt und 2. Kellertür ist wasserunter- und hinterläufig.


    Habe ich in dem Fall des BGH auch erst verstanden, nachdem ich mir die Treppendrainagen von Gutjahr angesehen habe. ,


    Günstigste Sanierungsvariante wäre in Deinem Fall die bereits mehrfach vorgeschlagene Überdachung der Treppe. Vor der obersten Stufe müßte dann noch sicherheitshalber eine Rinne angebracht werden.


    Mich wundert, dass die Fliesen nicht schon längst durch Frosteinwirkung abgesprengt worden sind bzw. zumindest gerissen sind ( = gefrierendes Stauwasser unter den Fliesen ). Aber das kommt nach dem Bild unter #55 auch noch.

    Zitat

    Wie auch immer, die Besitzerin wird es verkaufen. Was für Sie vermutlich auch das vernünftigste ist.

    Genau. Es laufen derzeit noch genug Deppen herum. die selbst für eine derart heruntergekommene Wohnung noch viel Geld zahlen aus Angst vor der Inflation und gefühlt fehlender anderer Anlagemöglichkeit des Ersparten/Geerbten.


    Andererseits: Es kommen vermehrt Altbauten auf den Markt. Die " Füchse " haben realisiert, dass energetisch nicht ertüchtigte Altbauten nach dem Willen der Regierung in einigen Jahren nicht mehr zu vermieten sind. Die Vonovia führt z.B. eine große Abverkaufswelle von Altbauten durch. Sie sammelt hiermit das " lockere " Geld für die weitere Umschichtung in Neubauten ein.

    Die fein gehobelte " Unterlatte " auf Bild 1und 2 ist mit Sicherheit auch nicht aus den 20-iger oder 30-iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die ist viel jüngeren Datums.


    Ist doch mal toll, an diesem Fall die einzelnen Schritte einer fachgerechten Planung aufzudröseln:


    Wir sind derzeit in der LPH 1 = Grundlagenermittlung, Unterkapitel Bestandsanalyse: Wie soll mit dem ( vorläufigen ) Befund weiter umgegangen werden? Welchen Qualitätsanspruch hat der Bauherr und was sind die Randbedingungen?


    Das muss dann nach eingehender Belehrung ordentlich und beweiskräftig dokumentiert werden, bevor es in der LPH 2 weitergehen kann.

    Zitat

    zu sehen ist, ist eine Lage KURZER Brettstücke, die als Auflager für den Sand gedient haben.Und einen TEIL derDeckenbalkenhöhe!

    Nö, denn dann wäre es ein sog. Fehlboden. Ist es aber nicht, wie die TE bereits klargestellt hat. Sie hat eine Aufdopplung auf dem Bestands-Dielenboden zum Ausgleich von Unebenheiten in der Holzbalkenebene, weswegen die aufgeschraubte oder aufgenagelte " Unterlattung " in der Höhe differiert.


    Der Sand mag vielleicht eine Verbesserung für den Luftschall gebracht haben. Der grottenschlechte Trittschallschutz der Holzbaklendecke wurde hierdurch mangels federnder Unterlage ( Entkopplung ) aber nicht wesentlich verbessert.


    Ist der Dielenboden uneben, dann kann man die Unebenheit mit einer Schüttung auf dem Dielenboden + Verlegung von schwimmendem Trockenestrich beseitigen, bekommt hierdurch aber meist ein Höhenprobleme zu angrenzenden Bereichen ( z.B. Treppen ). Gegebenenfalls gibt´s auch noch ein Gewichtsproblem durch die Mehrlast bei Aufdopplungen.


    Die ( bessere ) Lösung wäre dann, auch den Dielenboden ( = Tragschicht ) zu entfernen, die Balkenlage mit seitlich angeflanschten Bohlen o.ä. wieder auf eine Höhe zu bringen und darauf eine neue Tragschicht aus meinetwegen OSB-Platten oder ( bei Brandschutzanforderungen ) Brandschutzplatten auf Dämmstreifen ohne Verschraubung in den Holzbalken, also schwimmend zu verlegen.


    Das haben Knauf u.a. schon sehr gut durchdacht und ausgeklügelt.


    Hier gibt es die hieraus resultierenden Schallschutzwerte:


    https://www.knauf.de/wmv/?id=22080


    Wer es " live " sehen will, kann sich zusätzlich die im Internet eingestellten Videos ansehen.


    Man könnte es natürlich auch so belassen, wie es ist. Denn bislang scheint ja ( vor den partiellen Öffnungen ) der Boden eben gelegen zu haben. Die defekten Dielen auf Bild 3 müßten erneuert werden. Ob es dann noch weitere Stellen wie auf Bild 3 gibt ( Zufallsfund ) bleibt dann allerdings ungeklärt.


    Ist halt wie immer: Welchen Qualitätsanspruch hat der Bauherr, will er eine dauerhaft gute Lösung oder kann er mit Risiken leben und was gibt der Geldbeutel ( noch ) her?

    Riss in der Wand ist bei einem 100 Jahre alten Haus nicht ungewöhnliches und hat eher keinen Zusammenhang mit den Deckendurchbiegungen.


    Aber die Hinzuziehung eines Statikers ist in jedem Fall sinnvoll, weil der eh klären muss, wie der Zustand, insbesondere die Tragfähigkeit der Holzbalkendecken zu bewerten ist und welche alternativen Maßnahmen zur Beseitigung der Unebenheiten + Verbesserungen beim Schallschutz in Betracht kommen.


    Hierzu gibt es gute Videos im Internet.


    Aufdopplung führt idR zu unerwünschten " Knackpunkten ", z.B. an den Anschlüssen zu Bestandstreppen. Besser ist es, den Bodenaufbau ab der Balkenlage zu erneuern, d.h. möglichst schon in der Balkenlage die Durchbiegungen zu beseitigen. Dann gewinnt man die Dicke der ( zu demontierenden ) Dielen ( = rund 2,5 - 3 cm ) zum Ausgleich von Unebenheiten.

    Zitat

    kann es ausreichen die Ursache/Eintrittsstelle zu beheben?

    Hier wohl eher nicht. Denn die Ursache liegt mit einiger Sicherheit in einem höheren Bereich als die zu Tage getretenen Erscheinungen ( = braue Flecken auf der Fassade rechts vom Hauseingang und Ausblühungen auf dem Putz neben den Fenstern unterhalb der Rollokästen ).


    Vorgehensweise insofern: Was steckt hinter den Erscheinungen ( ---> Öffnung in dem Berech, wo die braunen Flecken am stäksten hervortreten ) und ausgehend hiervon an die Ursache herantasten.


    Nehmen wir mal an, dass der Dachrandanschluß nicht in Ordnung ist. Dann bekommt der TE wahrscheinlich das " Allerheilmittel " Silikon über der Anpressschiene geschmiert und vielleicht noch den braunen Fleck " übermalt ". Wenn aber an der Anpressschiene Wasser in das WDVS eingelaufen ist ( wie auf meinen Bildern ), dann hilft Silikon und " Malen " in Bezug auf den entstandenen Folgeschaden überhaupt nichts.


    Es muss also nicht nur die Wassereintrittsstelle gefunden werden, sondern auch die Ursache/Grund für die Flecken/Ausblühungen, die auf ein bereits entstandes, größeres Schadensausmaß weit weg von der potentiellen Wassereintrittsstelle hindeuten.

    Ein Fehlboden liegt zwischen den Holzbalken


    Fehlboden – Wissen Wiki


    Insofern vermute auch ich eher einen alten Dielenboden, der zu einem späteren Zeitpunkt mit Latten und Holzplatten aufgedoppelt wurde. Der entstandene Hohlraum zwischen den Latten wurde offenbar mit Sand aufgefüllt. Ob das nur zur Lastenverteilung der Holzplatten erfolgt ist ?


    Der Aufbau gibt zu denken:


    Entweder wurden mit der Aufdopplung stärkere Deckendurchbiegungen ausgeglichen ( Anzeichen hierfür wären unterschiedliche Lattenstärken ) oder aber es wurde wegen Schallproblemen versucht, mehr Gewicht auf die Holzbalkendecke zu bekommen ( Luft- und Trittschallverbesserung ). Aber das sieht der TE ja, wenn er die Aufdopplung komplett entfernt hat.


    In diesem Zuge sollten dann auch mal zwei bis drei Dielen aufgenommen werden, um die darunter befindlichen ( eigentliche ) Deckenkonstruktion zu überprüfen. Gegebenenfalls Schallmessung durchführen lassen, um den Grund für die Aufdopplung zun klären.


    Ist meine Vermutung richtig, dann gibt es heute bessere Systeme, um Deckendurchbiegungen und/oder Schallprobleme an Holzbalkendecken zu lösen, z.B. Knauf Gifafloor, kostet aber einiges an Geld.

    Zitat

    Unser Haus wurde ca. 6 Monate als Musterhaus genutzt und danach von uns erworben! Der Schuppen war bereits vorhanden!

    Dann war´s ja wohl neu und damit würde für Mängel am Haus wohl Werkvertragsrecht gelten mit einer Frist von 5 Jahren ab Abnahme. Also rannhalten und Frist nicht verpassen. Verjährungsfrist wird im Streitfall nur durch Klage gehemmt!


    Hier S.3:


    Merkblatt 4. Abgrenzung zwischen Bauvertrag und Kauf-/Liefervertrag - PDF Free Download
    Merkblatt 4 Abgrenzung zwischen Bauvertrag und Kauf-/Liefervertrag Inhalt des Kaufvertrages ( 433 BGB) ist die Verpflichtung zur Übergabe und Übereignung einer…
    docplayer.org

    Für mich ist die Sachverhaltschilderung nach wie vor nicht schlüssig.



    Der TE hat hierauf nicht reagiert.

    Ich finde bemerkenswert, dass HPF den rechtlichen Unterschied zwischen Mangel und Schaden in den Beiträgen #'52 und #54 sauber herausgearbeitet hat. Sollte tatsächlich die Querbewehrung angeschlitzt worden sein ( sehe ich leider nicht, weil ich die eingestellten Bilder nicht zoomen kann ), dann wäre das keim Mangel, sondern ein Schaden an einem bestehenden Bauteil und der ELI hätte überhaupt kein - wie von @HBF zutreffend ausgeführt - Mangelbeseitigungsrecht. Beseitigen darf der Unternehmer nur Mängel am eigenen Gewerk.


    Sollte das Bewehrung sein, dann begann die Pflichtverletzung der ELI bereits mit deren Freilegung. Er hätte das Schlitzen der Decke schon nach den ersten paar Zentimetern freigelegter Bewehrung einstellen und bei dem Bauherren Bedenken anmelden müssen. Hat er aber offensichtlich nicht. Er hat bis zum beauftragten Endpunkt weiter geschlitzt.

    Sanierung: Durchfeuchtete Putzträgerplatten und Dämmung wurden erneuert. Verfaulte Holzrahmenkonstruktion überarbeitet. Metallzargen wurden nicht mehr angebracht, da die Anschlüsse nicht lösbar waren. Sanierungskosten weit über 200.000,00 € ( rund 20 Fensteröffnungen waren betroffen ) + sehr hohe Sachverständigenkosten.


    Archi hatte gleich zu Beginn der Auseinandersetzung Insolvenz angemeldet und wurde von da an vom Inso-Verwalter vertreten. Reguliert hat später für ihn die Berufshaftpflichtversicherung.


    Verantwortlichkeit: Ja, das war nach den Öffnungen und der Feststellung der Mängel und Schäden der Hauptstreitpunkt. Dafür mußte ein zweiter Gutachter hinzugezogen werden, der in einem umfangreichen Gutachten die Verantwortlichkeit prozentual verteilt hat. Hat er sehr gut gemacht. Leider ist er nach dem Gutachten in den Ruhestand gegangen. Verteilung:


    Objektplaner rund 50 % wegen Planungsfehler.


    Bauleitender Sub-Architekt des Objektplaners rund 19 % wegen Bauüberwachungsfehler.


    Rest die beteiligten Handwerker wegen Ausführungsfehler bzw. versäumter Bedenkenanmeldungen bei der Bauherrin ( Fensterbauer wegen der Metallzargen, Putzer wegen nicht funktionierender Anschlüsse an die Metallzargen ).


    Die Sache wurde durch einen Vergleich erledigt.


    Ich war an den Vergleichsverhandlungen nicht beteiligt, weil meine Partei ( Holzrahmenbauer ) mit " 0 " und ohne Kosten aus der Sache herauskam. Die Bauherrin hatte ihn wegen fehlender raumseitiger Luftdichtheit ( Leckagen an den Innenleibungen ) im Verdacht. Raumseitige Probeöffnung hatten aber keine Leckagen ergeben.


    Lustig war, dass die Bauherrin zunächst erwartete, dass meine Partei auf die Erstattung der ihr entstandenen Anwaltskosten verzichtet.

    Sorry, meine Bilder-Abfolge ist leide mehrmals eingestellt worden-


    Bild 1: so sah es aus vor den Öffnungen.

    Bild 2: Verdacht

    Bild 3: Ausbau Außenzarge mit Klappläden

    Bild 4: Ergebnis und volles Schadensbild


    Jetzt nochmals zurück zu Bild 1: Es war nicht zu erahnen, dass solch ein Schaden hinter den Metallzargen schlummert,

    Garagenanbau funktioniert an einem HRB allenfalls dann, wenn über dem Dachanschluß ein Z-Profil eingebaut wird, dass die Putzträgerplatte hinterfährt und auch an den Seiten aufgekantet ist.


    Hier aber auch nicht vorhanden: es gibt nur eine Metallschiene über dem dünnschichtigen Putz, die mit einer zwischenzeitlich gerissenen Silikonraupe abgespritzt ist. Metallschienen funktionieren an einem HRB ( auch ) schon deswegen nicht, weil kein ausreichender Anpressdruck hergestellt wird. Im Übrigen wäre es reiner Zufall, wenn die vielen Schrauben der Metallschienen einen Balken des HRB getroffen hätten.


    Die Dachbalken der Garage werden am HRB befestigt sein und dort liefe das Leckwasser dann in die Konstruktion.


    Öffnungen erforderlich und dann wird man mehr erkennen. Die erste Öffnung würde ich anlegen am Anschluss des Garagendachs an das Haus.


    Diesen Fall hatte ich: Architekt hat außenliegende Metallzargen an den Fenstern eines HRB anbringen lassen und daran elektrisch betriebene Holzklappläden angebracht, damit das Haus mit ca. 20 Fenstern eine südfranzösische Anmutung erhält. Der Putz war mit Dichtbändern an die Metallzargen angeschlossen, die aber nicht funktioniert. Dadurch ist die HRB durchfeuchtet worden. Die tragende Holzkonstruktion war bereits angefault.

    Über beiden Mangelstellen befinden sich auskragende Rolladenkästen aus vermutlich Alu. Wie wurden die vorstehenden Rolladenkästen wasser- und schlagregendicht an die Fassade angeschlossen?


    Auf der Fassade fließt Wasser ab und gelangt auf die Rolladenkästen. Die Rolladenkästen Dehnen und Schwinden unter Tempertureinwirkungen. Ist dünnschichtige Putzfassade nur mit oder gar ohne Dichtband an die oberen und seitlichen Abdeckungen der Rolladenkästen angeschlossen, ist der Anschluß nicht dauerhaft dicht.


    Eher eine schlechte Idee, an einer Holzrahmenkonstruktion vorspringende Bauteile anzubringen.

    Ich zweifele:


    Laut Baubeschreibung ( siehe #1 :( " Geschoßdecken ca, 1,5 cm st. Kalkmörtelputz , ..... "


    Aussage des TE: " Schlitze sind ca. 1,5 - 1,7 cm tief ".


    Wenn das die untere Bewehrung sein sollte, dann hat sie " null " Überdeckung und das nur an der geschlitzen Stelle?


    Was ist mit der in der Baubeschreibung ständig auftauchenden Abkürzung " st. " gemeint?

    Ist das denn tatsächlich die Bewehrung der Betondecke ???


    Ich sehe auf den Bildern 2 + 3 etwas, das für mich wie die Haken aussieht, mit der früher Leerrohre aus Metall für Elektroleitungen an Decken befestigt wurden. Die " Bewehrung " geht auch bis zu einer Stelle, die wie ein Leitungsauslass mit verbliebenem Stift einer ehemaligen Lampenaufhängung aussieht. Es könnte vielleicht auch eine alte Gasleitung sein.


    Derartiges habe ich bei der Sanierung meines Wohnhauses massenhaft vorgefunden. Es handelte sich dort allerdings um Holzbalkendecken mit verputzten " Sauerkrautplatten ", weshalb " Bewehrung " eher fern lag.

    Zitat

    Wurde die Anwendung einer bestimmten Norm der VOB/C vereinbart?

    Nein! LV wurde offenbar per " copy und paste " von einem völlig ahnungslosen Archi erstellt.


    Dort heißt es:


    " Für die Leistungsbeschreibung, Ausführung und Abrechnung gilt die VOB, neueste Fassung, insbesondere DIN 18 331- Beton-/Stahlbetonarbeiten ".


    Wir haben aber Querschnittsabdichtung des Mauerwerks und damit überhaupt keine Beton-/Stahlbetonarbeiten.


    Sodann wurden noch die WTA Merkblätter vereinbart und zwar " insbesondere 4.6.14/D und 4-9-11/D ".


    Enthalten die denn Aufmaßregeln??

    Könnt ihr mir die Aufmaßregel für Querschnittabdichtung in Kellerwänden ( Herstellen von Bohrlöchern im Kellermauerwerk in einer Höhe von ca. 30 cm über OK Bodenplatte mit injektion von Remmers-Creme ) nennen.


    Abrechnung nach lfdm: Frage werden Türdurchgängen nach der VOB/C übermessen und wenn ja bis zur welche Länge?

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    Abdichtung unterhalb der Badewanne ( Boden und Wände ) geht wohl nicht, da dort nach Bild #1 zu viele Rohre liegen.


    Also ginge nur die Abdichtung des umlaufenden Wannenrands mit einem Dichtband, dass am Wannenrand verklebt und von dort hochgeführt und an den Wänden über dem Wannenrand verklebt/in die Verbundabdichtung eingebunden wird.


    Silikon ist nach einem ausdrücklichen Hinweis in der zitierten DIN nur ein ( rein optischer ) Fugenfüller, aber keine Abdichtung. Silkon sichert daher nicht gegen Hinterläufigkeit von Wasser, das am Wannenrand anfällt.


    In dem Link wird als Beispiel eine Abdichtung des Wannrands mit einem Produkt von Schlüter angeführt. Das hat - muß ich mir aber auch noch näher für die nächste Badewanne ansehen - einen Schutz gegen das Durchtrennen der Wannenabdichtung bei späterem Austausch des Fugenfüllers ( Silikon ). Halte ich für sinnvoll, da Silikonfugen ab und zu erneuert werden müssen, weil sie entweder reißen können oder aber - in Mietwohnungen beinahe die Regel - nach einigen Jahren verschimmelt sind und dann herausgeschnitten werden müssen.

    Zitat

    Nö, ich melde mich auch ohne deine explizite Erlaubnis.


    Darfst Dich gerne melden und benötigst dafür auch keine " Erlaubnis ", nur solltest Du Dich vorher eingehend informieren, bevor Du weiterhin Deine aus dem Bauch gebildete Meinung verbreitest. Es könnte ja sein, dass Du durch das angeratene Nachlesen in der Kommentierung selbst zu einem anderen Ergebnis kommst.

    Zitat

    Ich sehe es anders und die Begründung dafür (Grundgesetz schlägt LBO) habe ich im anderen Thread auch klar dargelegt.

    In einer Demokratie darfst Du jede, auch eine total abwegige Meinung vertreten. Nur wird Deine Meinung dadurch nicht zur juristisch vertretbaren " Begründung ". Die Gundrechte stehen unter dem Vorbehalt der Gesetze. Eigentum und Freiheitsrechte werden durch die hierzu erlassenen Gesetze eingeschränkt, soweit deren Kerngehalt gewahrt wird, sog. Wechselwirkung der Grundrechte und Gesetze. Wäre z.B. das Freiheitsrecht unbegrenzt, dann könnte jeder tun und lassen, was er wollte = Anarchie.


    An Deiner Decke im Wohnzimmer aufhängen darfst Du Dich deswegen, weil wir im Strafgesetzbuch keinen Straftatbestand haben, der die Selbsttötung verbietet. Bist Du danach tot, wäre eh jede weitere Verfolgung sinnlos.


    Würdest Du das in aller Öffentlichkeit ( z.B. auf dem Marktplatz ) tun, wäre das Ordnungsamt verpflichtet, dagegen einzuschreiten, also den Strick noch rechtzeitig abzuschneoden und Dich in die Psychatrie zur Untersuchung einzuweisen, weil die Selbsttötung in aller Öffentlllchkeit den Grundtatbestand des Ordnungsrechts verletzt ( Verhinderung von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ).


    Lies einen Kommentar zum Grundgesetz und dann darfst Du Dich wieder zurückmelden.


    Ich kenne auf Anhieb 3 Fälle, wo ungenehmigte Nutzungsänderungen von der Baubehörde untersagt worden sind: Auszug des Nutzers und Versiegelung. Dass Du solche Fälle nicht kennst, wird darauf beruhen, dass Du Dich mit Baurecht nicht näher befasst, geschweige denn es jeh studiert hast.


    Aber ist auch egal: Der Name dieses Forums lautet " Expertenforum.bau " und demzufolge kann es nicht der Anspruch des Forums sein, illegale Vorhaben - auch wenn sie immer wieder praktiziert werden - unter Verweis auf angebliche Grundrechte zu befürworten.

    zu 3.: Es ist eine Nutzungsänderungsgenehmigung erforderlich und die setzt voraus, dass die Vorgaben in der LBO erfüllt werden.


    Dein Wohnzimmer ist auch " privat " und mußte/wird gleichwohl vom Bauamt genehmigt worden sein.


    zu 1.: Jede Sanierung setzt eine vorherige Bestandsaufnahme voraus. Wenn der SV zu einer Sockelheizung geraten hat, dann ist er von einer fehlenden Dämmung der Außenwände + Kondensatausfall auf der Innenseite der Wände ausgegangen. Aber er hat das dann nicht geprüft, weil er eben keine Bohrkerne entnommen hat. Also Annahme " ins Blaue hinein " und damit keine fachgerechte Grundlagenermittlung.


    zu 2.: Lastfall muß durch einen Bodengutachter geklärt werden = Grundlagenermittlung zur Bestimmung und Festlegung der Art der erforderlichen Abdichtung.


    Ich habe jetzt 3. vorangestellt, weil sich das Vorhaben bereits dort erledigen könnte/dürfte.

    Der TE ist Laie:


    Jeder Notar hat im Eingangsteil des Kaufvertrages den Bestand an Rechten und Pflichten, die sich aus dem von ihm vorab einzusehenden Grundbuch ( Abt. II. und III. ) ergeben oder ihm zuvor vom Verkäufer mitgeteilt worden sind, aufzunehmen. Das Geh- Fahr- und Viehtreiberecht ist daher nicht vom Notar neu begründet worden ( dafür hätte es ja auch der Bewilligung des Nachbarn bedurft ), sondern ein Altrecht.