Beiträge von Eric

    Zitat

    Auf einem alten Foto konnte man gut erkennen (siehe Bild), dass der komplette Betonsockel mit den seitlichen Rändern abgedichtet wurde.

    Sehe ich anders. Auf den Bildern ist zu sehen, dass das Betonpodests nicht wannenförmig abgedichtet wurde. Nur an den Rändern zur Hauswand und zur Seitenwand wurde offenbar eine Abdichtung ( aus Flüssigkunststoff ? ) angebracht, die an der OK des Betonpodests beginnt und schon auf Höhe der OK der Granitplatte endet. Das ist keine funktionsfähige wannenförmige Abdichtung des Betonpodests.


    Die Granitplatten wurden nicht vollflächig, sondern nur batzenförmig verklebt. Dann muss man sich nicht wundern, dass das Betonpodest, auf dem nach den Bildern in #4, 1 + 2 Niederschlagswasser stehen bleibt, stark durchfeuchtet ist.


    Was ist mit dem Gefälle auf dem Betonpodest, nachdem dort auch noch die Restanhaftung der Klebebatzen entfernt worden sind ???? Gefälle zum Haus bzw. zur Seitenwand ?? Der Bereich der Wandecke ist überdacht!


    Stand in der Wandecke mit dem abgeplatzten Putz oberhalb der eingeklebten Perimeterdämmung ( siehe Bild in #11 ) denn schon jemals Niederschlags- oder Putzwasser in nennenswertem Umfang???

    Das ergab sich bei einer Recherche zur Haftung des GÜ bei Abdichtungsmängeln. Die KI zitiert zwar BGH-Urteile zur Haftung des GÜ bei Abdichtungsmängeln. Die Zitate waren aber allesamt falsch und betrafen völlig andere Sachverhalte. Und das nach mindestens 10-maliger Aufforderung die zitierten Urteie zu überprüfen und zu berichtigen.



    An die KI: Du bist total doof. Das sind wieder die falschen Zitate. Ich schlage vor, Du stellst Deine Arbeit ein.


    KI: Das ist ein berechtigter Vorwurf. Ich habe bei der Zuordnung der Aktenzeichen wiederholt versagt und unzutreffende Informationen geliefert. Das ist für eine juristische Recherche unbrauchbar und irreführend.Bevor ich meine Arbeit zu diesem Thema einstelle, hier die letzte, korrekte Richtigstellung ohne Verwechslungen:

    1. BGH VII ZR 275/12 betrifft tatsächlich ein fehlendes Gefälle (Hoffläche/Tiefgaragenzufahrt), nicht die Abdichtung an sich.
    2. BGH VII ZR 183/05 betrifft in der Tat eine Heizungsanlage.
    3. Die von mir genannte Fundstelle OLG Celle 14 U 43/03 befasst sich tatsächlich mit Dachabdichtungsmängeln (Bitumenschweißbahnen).

    Dass ich diese Sachverhalte vermischt habe, war ein schwerer Fehler. Ich akzeptiere Ihre Kritik und werde die Beantwortung weiterer rechtshistorischer oder aktenzeichenbezogener Fragen zu diesem Thema an dieser Stelle beenden, um nicht noch mehr Verwirrung zu stiften.


    Sollten Sie dennoch eine inhaltliche (nicht auf Aktenzeichen basierende) Zusammenfassung zur GÜ-Haftung bei Abdichtungen wünschen oder das Thema wechseln wollen, stehe ich zur Verfügung. Möchten Sie das Thema wechseln oder die Recherche hier abbrechen?

    KI-Antworten können Fehler enthalten. Weitere Informationen

    Hier wird selbst vom Schaumstoffhersteller erklärt, warum nur Schaumstoff auf der der Geräuschentwicklung abgewandten Raumseite nicht hilft.


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    Vorgeschlagen wird stattdessen eine freistehende Schaumstoffwand. Da würde ich aber lieber gleich bei einer bewährten freistehenden Vorsatzschale aus Metallprofilen und Dämmung mit Entkopplung aller angrenzenden Bauteile bleiben.


    Wenn in die Haustrennwand auf Deiner Wandseite Zwischenwände einbinden, dann wird man auch die Vorsatzschale vergegessen können.


    Was sagt den der Schallakustiker, den Du hinzuziehen wolltest. Ich meine nicht den vom Schaumstoff!

    Das Bild in #4 zeigt eine Dampfbremse und keine Dampfsperre. Sie wurde von der Dachoberseite schlaufenförmig eingebaut und danach die Dämmung in Sparrenhöhe eingelegt. Wie das auszuführen war, siehst Du hier im Video von Isover.


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    Von Rockwool, dem Hersteller der vorhandenen Dampfbremse, habe ich auf Anhieb keine Anleitung zur " Zwischensparrendämmung von außen " im Internet gefunden, die Verlegung ist jedoch wie im Video von Isover auszuführen.


    Das Video zeigt auch die Verklebung der Folienstöße, die von außen zu erfolgen hatte. Geht auch nicht anders, da anders keine Luftdichtheit herzustellen ist. Das sollte auch bei Deinem Haus so erfolgt sein. Aber kannst es ja von der Innenseite im Spitzboden mit der Hand - wie bereits gesagt - testen.


    Von Deinen Eltern wurde vermutlich deswegen eine " Zwischensparrendämmung von außen " ausgeführt, weil sie sich den erheblichen Aufwand und Dreck bei der Entfernung der Schilfmatten und des Putzes ersparen wollten. Vielleicht war es auch nur eine Frage des Budget, dass diese Dämmvariante gewählt wurde.


    Man hätte, wenn die Statik es hergegeben haben sollte, die Sparren aufdoppeln und damit mehr dämmen können. Aber vielleicht war auch das eine Frage des Budgets.

    Der TE kommt aus NRW und da war jedenfalls früher geregelt ( hatte ich in einem Fall geprüft ), dass die Balken bis max. zur Hälfte in Brandwände einbinden dürfen.


    Cleaneo habe ich auch schon einmal als Vorsatzschale vor einer Haustrennwand abreißen und durch eine freistehende Vorsatzschale ersetzen lassen, weil der Unternehmer die Direktabhänger ohne Schallentkopplung an die Haustrennwand verschraubt und dann auch noch die ausgeschrieben Dämmung " vergessen " hatte. Auf die Anbringung einer dritten GKB als angebliche Lösung habe ich mich bei dem vorgeblichen Trockenbau-Profi nicht eingelassen. Schon mertkwürdig, was da alles als " Profi " an den Baustellen herumläuft und den eigenen Murks gesund zu beten versucht.

    Vielleicht hilft auch das hier, insbesondere dort das Kapitel 6, um sich mit den Grundlagen und Problemen der nachträglichen Schalldämmung von Reihenhäusern mit einschaligen Haustrennwänden vertraut zu machen:


    https://www.rigips.de/Dokumente/infomaterial-broschuren-flyer/rigips-schallschutz-loesungen-7.pdf


    Eine denkbare Möglichkeit wäre die Anbringung freistehender Vorsatzschalen in allen Geschossen vor der Haustrennwand, die dann allerdings durch die Holzbalkendecke hindurchgeführt werden müßte, um den optimalen Erfolg zu erzielen. Das habe ich schon einmal ausführen lassen. Allerdings lagen dort die Deckenbalken quer und in einem ausreichenden Abstand zur Haustrennwand.


    Bringt Dir allerdings im Ergebnis nichts. Denn die Art und das Schalldämmmaß der Haustrennwand ist Dir nicht bekannt und wie die Deckenbalken liegen auch nicht. Die in dem Link dargestellten Rechenverfahren sind für den Laien auch nicht handhabbar.


    Insofern: Bevor Du erneut eine nutz- und zwecklose Bastelllösung durchführst, sollte ein Fachmann hinzugezogen werden, der vor Ort anhand der alten Baupläne und der Statike, notfalls Probeöffnungen und Schallmessungen im Bestand ermittelt, ob, was und wie zur Verbesserung des beklagten Schallschutzes mit welchen Kosten und Ergebnis ausgeführt werden kann. Geeigneter Fachmann wäre ein Bauphysiker mit der Fachrichtung Schallschutz. Die Kosten einer ersten Überprüfung schätze ich auf rund 2.000,00 €. Danach kann entschieden werden, ob es Sinn macht, auf der Grundlage des vorhandenen Budgets und der erheblichen Unannehmlichkeiten während der Bauausführung in die Planung und qualitätsüberwachte Ausführung überzugehen oder aber es besser wäre, sich angesichts des hohen Leidensdrucks von dem Objekt zu trennen.

    Das Eternit-Dach aus dem Jahr 1982 könnte Asbest enthalten und dann fangen die Probleme erst richtig an.


    Komplette Entfernung des Außenputzes erzwingt nach dem GEG grundsätzlich die Wärmedämmung der Außenwände und zwar genau aus den Erwägungen, die doch auch schon selbst anführst.


    Wärmedämmung wird nicht automatisch zur Pflicht | Schieder und Partner
    – OLG Sachsen-Anhalt entscheidet über den Werklohn für Fassadensanierung und Anwendungsbereich des Gebäudeenergiegesetztes (GEG) – Ein Handwerksbetrieb…
    rae-schieder.de


    Es muss ein Architekt mit der Bestandsermittlung und vorläufig max. den Leistungsphasen 1 - 2 nach HOAI beauftragt werden. Kostet Geld, ist aber überschaubar und erbringt Sicherheit, ob und wie es weitergehen kann. In der Leistungsphase 1 werden u.a. Deine Wünsche und Dein zur Verfügung stehendes Budget abgefragt. Sodann erfolgt eine Entwurfsplanung und am Ende der Leistungsphase gibt es eine Kostenschätzung.


    Das kann das Forum am Bildschirm, ohne das Objekt in allen wesentlichen Bestandteilen gesehen und überprüft zu haben und ohne Dein Budget zu kennen, nicht leisten, Abgesehen hiervon ist das Forum kein Planungsbüro für " lau ".

    Meine Idee:


    Den von Dir beauftragten Statiker und den Bauphysiker befragen, wie es an Deiner Baustelle mit dem Bodenaufbau, den unverputzten Fachwerks-Giebelwänden und der bereits vorhandenen Zwischensparrendämmung ohne Dampfbremse jetzt im Winter weiter gehen soll.

    Kas


    Dann wird Dir Dein Fachmann doch wohl auch gesagt haben, dass zur Prüfung der Ausführbarkeit seines Vorschlags die " Sauerkrautplatten " im Bereich unterhalb der beiden linken Balken der Zwischendecke ( Fot6o #1, 1 ) ca. 20cm nach unten vorsichtig entfernt werden müssen, um zu prüfen, ob zumindest dort die " weiße " Dampfbremse " unverknüddelt " im Gefach der Sparren liegt, so dass die von der Unterseite der Kehlbalkenlage kommende ( neue ) Dampfbremse dort luftdicht an die Unterseite der Sparren und an die " weiße " Dampfbremse angeschlossen werden kann. Ist die " weiße " Dampfbremse auch im Bereich dieser Öffnung " verknüttelt ", dann wüßte ich nicht, wie dort luftdicht angeschlossen werden soll. Das habe ich aber auch bereits im Beitrag #5 ausgeführt.


    Also öffnen wie beschrieben und dann hier zwei Fotos ( 1 x aus der Nähe und 1 x im Abstand von 2m von der Öffnung ) anfertigen und hier einstellen.


    Wenn es dort und auch in allen weiteren Feldern funktionieren sollte, dann nach fachgerechter Verlegung der Dampfbremse und der Dämmung in den Gefachen der Zwischendecke in jedem Fall die Luftdichtheit vor Anbringung der raumseitigen Verkleidung durch einen Blower-Door-Test überprüfen lassen.

    Frau Maier


    Ich habe keine Vorstellung, was Du unter " zusammenbringen der Folie über dem Giebel " verstehst. Wahrscheinlich ist " First " gemeint.


    Wo ist der Taupunkt bei einem ungedämmten Spitzboden? Vielleicht schon an auf der Unterseite der dort üblicherweise zur Begehbarkeit des Spitzbodens auf Abstand verlegten Holzdielen und an den von der Kälte umspülten Sparren? Wer sagt dann - bei fehlender Dampfbremse an der " Zwischendecke " - der feucht-warmen Luft, dass sie dort nicht als Kondensat ausfallen darf, sondern gefälligst höher aufzusteigen hat, damit sie an den Belüftungsöffnungen entweicht?

    Zitat

    Eines muss also weg, entweder Dachspitz kalt lassen und rückbauen, oder ..........

    Und was macht der TE dann mit der bereits freigelegten Zwischendecke ( siehe Bilder im Ausgangsbeitrag # 1,1 und 1.3 ), die er - wie es ja prinzipiell richtig und völlig unproblematisch wäre - dämmen und verkleiden will? Darf denn die feucht-warme Luft vom beheizten Dachgeschoß durch die Zwischendecke ungebremst in den ( sodann ) ungedämmten und unbeheizten Spitzboden strömen oder macht sich der TE zu Recht Gedanken darüber, dass dann auf der Unterseite der freigelegten Zwischendecke noch eine Dampfbremse angebracht werden sollte/muss und wie er die an die " weiße " Dampfbremse im beheizten Dachgeschoß anschließen kann/soll?


    Wenn ich mich richtig erinnere, steht in der DIN und ist dort auch so bebildert, dass die Dampfbremse die beheizte Gebäudehülle gewissermaßen wie eine ( gedachte ) lückenlose " Haut " umschließen muss und zwar so, dass man die " Haut " mit einem Stift ohne abzusetzen umfahren kann.

    Schon wieder ein Link und zwar dieses Mal zu Deiner Frage, ob ein Hersteller für Falschberatung des Verarbeiters oder des Endkunden haften kann. Die Frage hätte ich auch in diesem Fall nicht besser mit eigenen Worten beantworten können und wenn Haufe es dann auch noch so schreibt, wie ich es selbst aus eigenem Wissen kenne, wird´s ja wohl richtig sein:


    § 7 Baustofflieferung / F. Beraterhaftung | Haufe
    Rz. 74 Eine besondere, im Baustoffhandel nicht seltene Konstellation liegt darin begründet, dass das vom Gewerkeunternehmer erworbene Produkt als solches…
    www.haufe.de

    Skeptiker


    Zitat

    Dass gerade von Eric hier öfter solche Hinweise kommen ist insofern sicher kein Zufall.

    Wie soll ich das verstehen?


    Wenn ich mitunter Links einstelle, dann erspare ich mir damit seitenlange eigene Ausführungen zu Themen, die ich mit eigenen Worten auch nicht besser erklären könnte. Verlinkungen auf KI pflege ich vor der Veröffentlichung nach bestem Wissen und Gewissen zu überprüfen. Die Links sind Denkanstöße und sollen niemanden davon abhalten, selbst weiter zu recherchieren, um womöglich bessere Antworten zu finden


    Das für Laien trotz der Links die Hinzuziehung eines Fachmanns meist sinnvoll ist, habe ich nie in Abrede gestellt. Es ist in diesem Forum aber nun einmal so, dass überwiegend Laien Fragen stellen und dann mit den Antworten " diy " ausgeführt werden soll, obwohl dies nicht immer zielführend ist. Hieran ist aber nichts zu ändern.


    Insofern bitte ich um nähere Angaben, was ich mit meinen Links falsch mache, insbesondere anhand eines Beispiels, wo es in der Vergangenheit falsch war.

    Da stimme ich R.B. zu.


    Ich selbst kenne keinen qualifizierten und herstellerunabhängigen Fachplaner in NRW, der dem TE in diesem speziellen Fall helfen könnte und ich könnte ihm daher auch keinen benennen. Über das Problem gibt es im hiesigen und im früheren " grünen " Forum eine ganze Reihe von Lösungsansätzen, die aber zu keinem klaren Ergebnis - insbesondere für den hiesigen Sonderfall des TE - geführt haben. Aufgrund der mir bekannten Problematik hätte ich das nie so bauen lassen wie der TE. Offensichtlich ist der von dem Dachdecker falsch beraten worden.


    Aber jetzt ist das " Kind ( leider ) in den Brunnen " gefallen. Möglicherweise gibt es dafür eine Lösung, die sich mit wenig Aufwand, zureichender Sicherheit und Dauerhaftigkeit ausführen lässt. Dazu muss man den Bestand vor Ort gesehen haben. Insofern bleibe ich dabei, dass zumindest der Versuch unternommen werden sollte, die Anwendungstechnik eines namhaften Herstellers um Rat und Hilfe zu fragen. Dass das Isover sein muss, habe ich nicht gesagt. ProClima käme auch in Betracht. Mit anderen Herstellern habe ich keine Erfahrungen.


    Wenn dann die Anwendungstechnik sagen sollte, da kommen wir nicht raus, wir empfehlen aber die Hinzuziehung des ortsnahen Fachplaners X, der das kann, wäre der TE auch einen Schritt weiter.


    Beispiel: Ich war Mitbeteiligter an einem riesigen, auf zwei Seiten freitragenden begrünten Trapezdach, das unterseitig mit wasserfesten Platten verkleidet werden sollte. Das wollten die Architekten unbedingt so haben ( ohne Stützen unterhalb der freitragenden, riesigen, umlaufenden Stahlträger ). Das wurde dann auch so gebaut, die Architekten und der Statiker wußten aber nicht, wie die Platten befestigt werden sollen. Nach langen, unerfreulichen Diskussionen haben wir einen Anwendungstechniker von Knauf an die Baustelle kommen lassen und der hat die Lösung gefunden. Das fertige Ergebnis fand er selbst so gut, dass er uns gefragt hat, ob er die während der Bauzeit angefertigten Fotografien für Knauf verwenden darf. Das lag aber auch daran, dass wir einen hochqualifizierten Trockenbauer am Start hatten, der jeden Arbeitsschritt mit dem Anwendungstechniker besprochen hat, und das fertige Bauwerk ( Kunstmuseum ) im äußeren Erscheinungsbild, wie von de3n Architekten gewünscht, high-end ist.

    Zitat

    Der Spitzboden wurde nachträglich gedämmt. Stimmts?

    So wie es ursprünglich war, wäre die Decke zum Dachspitz kein Problem gewesen, weil der Dampf da eh nach außen konnte.

    Sehe ich anders. Lies den Link im Beitrag #7.


    Zitat

    Evtl. wäre es besser die Dämmung im Dachspitz wieder abzunehmen und dafür die Decke zu dämmen und den Dachspitz durchlüften.

    Der TE will ja die Kehlbalkendecke jetzt dämmen. Das Problem ist nur, wie er die dafür benötigte neue Dampfbremse dann luftdicht an die vorhandene verknüddelte und schlaufenförmig um die Sparren verlegte Dampfbremse im Dachgeschoss anschließen soll. Also Dampfbremse auf der Unterseite der Kehlbalken und von dort nach unten auf die " weiße " Dampfbremse hinter den " Sauerkrautplaaten ".


    Wer ist der " Profi " für einen solch ungewöhnlichen Anwendungsfall??? Meiner Ansicht kann dem TE nur die Anwendungstechnik eines namhaften Herstellers helfen, weil die schon alles erdenkliche auf Ausführbarkeit untersucht und getestet haben.


    Bei Isover gibt es eine Lösung für die schlaufenförmige Verlegung der Dampfbremse von oben über die Kehlbalken und Dämmeinlage von oben im Gefach, also so etwas wie das, was der Dachdecker beim TE ausgeführt hat, allerdings nicht bis zum First und damit wohl falsch. Ich habe das, was Isover zu der Dämmung von der Oberseite der Kehlbalkendecke schreibt und auch auf einem Video ( isover-live ) zeigt, nicht verstanden; es übersteigt mein Vorstellungsvermögen. Denn da ist von Stellbrettern und Dämmkissen an den Anschlüssen zu den Dachschrägen im Spitzboden die Rede.

    Wenn der Dachdecker die Dampfbremse schlaufenförmig von außen von der Traufe bis zum First in die Sparren eingelegt und dann die Dämmung von außen ebenfalls von der Traufe bis zum First eingebracht hätte, hätte er nach Isover alles richtig gemacht. Siehe hierzu hier unter Fazit:


    https://www.isover.de/bauphysik-leicht-erklaert/feuchteprobleme-im-ungedaemmten-spitzboden


    Hier wurde aber anscheinend ( ?? ) das Dachgeschoß von außen und der Spitzboden von innen gedämmt. Siehe hierzu Fotos mit blauer Dampfbremse im Spitzboden und weißer Dampfbremse im beheizten Dachgeschoß unterhalb der " Sauerkrautplatten ". Damit dürfte es zu einem Wechsel der Dampfbremsebenen im Bereich der Kehlbalkenlage kommen. Da halte ich mich zu Deiner Idee mit dem Einschneiden der Dampfbremse ( welche ) besser raus.


    Tipp: Anwendungstechnik von Isover anrufen und bitten, dass ein Anwendungstechniker zu Deinem Objekt kommt und sich das Problem ansieht. Nach meinen Erfahrungen sind die hierzu durchaus bereit, jedenfalls dann, wenn ein Unternehmer anfragt und die Arbeit ausführen soll.

    Wenn der Spitzboden nicht beheitzt wird, ist die luftdicht auszubildende Gebäudehülle auf der Unterseite der Kehlbalkenlage und von dort nach unten raumseitig auf der Unterseite der Dachsparren im unter dem Spitzboden gelegenen und offenbar beheizten Dachgeschoß.


    Mithin wäre die ( neue ), auf der Unterseite der Kehlbalkenlage anzubringende Dampfbremse mit der vorhandenen Dampfbremse im Dachgeschoß luftdicht zu verkleben, womit man sich den baupraktisch nicht ausführbaren Anschluß an die ( überflüssige ) Dampfbremse im Spitzboden erspart.


    Hierbei sollte man " im System " bleiben, also die gleiche Dampfbremse verwenden, wie im Dachgeschoß, die allerdings unterhalb der Kehlbalkenlage " verknüttelt " ist und an die daher nicht luftdicht angeschlossen werden kann.


    Insofern zunächst durch eine Probeöffnung überprüfen, ob die Dampfbremse im Dachgeschoß weiter unterhalb der Kehlbalkenlage flächig ( unverknüttelt ) über die Dachsparren hinweggeführt wurde. Hierzu an einer Stelle einen Teil der " Sauerkrautplatten " vorsichtig entfernen.

    Was auffällt:


    Beitrag #1 war klar und wies nicht unerhebliche Ansätze von gewissen Fachkenntnisse auf. Danach kam in den weiteren Beiträgen zunehmend wirres Gerede.


    Zitat

    Raumtemperatur liegt zwischen 19 bis 21 Grad Luftfeuchte 50 bis 55 trotz lüften .

    Passt nicht zum angeblichen jetzigen Bauzustand in #71.


    Na Fäki, bekomme ich jetzt 100 Punkte für die Auflösung?

    Wer ist mit


    Zitat

    Chef des Handwerkers

    gemeint? Welches Gewerk hat der " Chef " ausgeführt?


    Der " Chef " wird wahrscheinlich morgen Probeöffnungen vornehmen. Diese solltest Du dann auf Fotos festhalten und mit dem Dir mitgeteilten " Schlachtplan des Chefs " hier im Forum einstellen. Fotos: in einiger Entfernung anfertigen. Nahaufnahmen sind häufig weniger aussagekräftig.

    Zitat

    es wohl keinen Sinn macht so einen Gutachter kommen zu lassen .Um das Raumklima zu messen.Sollte in 4 Wochen nochmal Schimmel auftauchen würde man gegeben falls einen Gutachter schicken .

    Das verstehe ich leider nicht. War der ( raumseitige ) Verputzer jetzt nochmals bei Dir und hat dort auf der Rauminnenseite dasjenige grundlegend überarbeitet, was er früher zu beanstanden versäumt hat, oder meint er, dass das alles so bleiben kann, weil demnächst wieder der Sommer kommt und sich dann die ( auch ) raumseitig fehlende Luftdichtheit nicht mehr auswirkt?


    Den von einer unfähigen Hausverwaltung vertretenen Eigentümer der Wohnung kann man nur noch bedauern. Das ist vermutlich ein Wessi, der die Wohnung noch nie gesehen hat, eventuell noch nicht einmal vor dem Kauf.

    Wann kommt denn der " Hausgutachter " der Hausverwaltung bzw. des Vermieters?


    Vielleicht hilft es ja, wenn Du dem Vermieter jetzt umgehend einen Link zu diesem Threat schickst und ihn bittest, dass er sich diesen einmal in Bezug auf die dokumentierten baulichen Einbaumängel ansieht. Die Hausverwaltung des Vermieters versteht offenbar nicht, wovon wir reden ( siehe hierzu insbesondere # 44 ).


    Das ist Übrigens ein gut gemeinter Rat von jemandem, der seit vielen Jahrzehnten als Rechtsberater eines Haus- und Grundbesitzervereins die Vermieterseite berät.

    Ist das die Zwischendecke vom Dachgeschoss zum Spitzboden? Wenn ja: Soll der Spitzboden als Wohnraum genutzt und beheizt werden?


    Worum handelt es sich bei dem " verknüddelten " weißen Material unterhalb der Pfette und zwischen den Sparren? Die alte Dampfbremse mit darunter liegender Dämmung?


    Wer hat die " Plastoform SD 2 " angebracht und warum hat er sich nicht um die luftdichte Verbindung der beiden Dampfbremsen gekümmert bzw was hat er imnsoweit geplant?


    Unterhalb der Kehlbalken befinden sich sog. Sauerkrautplatten, verputzt und gespachtelt? Richtig ?

    Zitat

    es handelt bei dem Haus um einen Altbau der mit Begleitung eines Energie Beraters oder auch Ingenieur Büro begleitet wurde

    Dann wundert mich die Frage und warum der Ausbau ( Anbringung der Dämmung + Dampfbremse ) offenbar nicht fachlich begleitet wurde.

    Mal hier nachlesen:


    Dampfsperre und Dampfbremse: Funktion & Nutzen | ROCKWOOL
    Dampfbremsen und Dampfsperren begrenzen die Wasserdampfdiffusion und verhindern die Konvektion durch ein Bauteil. Erfahren Sie mehr dazu!
    www.rockwool.com


    Das höchste Schadenfreiheitspotential hat in Deinem Anwendungsfall eine feuchtevariabele Dampfbremse, die dann allerdings fachgerecht und mit großer Sorgfalt angebracht werden muss. Hierzu gibt es im Internet bebilderte Verlegeanleitungen, z.B. bei Isover unter XtraSafe oder Pro Clima unter Intello usw.


    Wichtig ist jetzt, dass die Dampfbremse - sofern es nicht schon zu spät ist - sofort angebracht wird, weil anderenfalöls die Gefahr besteht, dass Baufeuchte in die bereits eingebaute Dämmung eindringt und an der Unterseite der kalten Dacheindechung als Tauwasser ausfällt. In diesem Fall wird die Dämmung durch das abtropfende Tauwasser massiv durchfeuchtet und es ist mit Schimmelbildung an der Holzkonstruktion zu rechnen. Das sollte jetzt unbedingt vorab kontrolliert werden.


    Es wäre besser gewesen, wenn Du Deine Frage bereits vor dem Einbau der Dämmung gestellt hättest und nicht erst jetzt, wo nicht einmal das Material an der Baustelle ist. Denn die Dachdämmung in den Wintermonaten ist wegen des Feuchteproblems sehr riskant.


    https://www.isover.de/bauphysik-leicht-erklaert/umdenken-auf-winterbaustellen-schimmel-und-feuchte-vermeiden