Beiträge von KatMat

    Natürlich kann man da keine Luftkonzentrationen korrelieren. Wenn Erschütterungen Emissionen auslösen, wären noch die Stärke der Erschütterung, Fläche der Platte, Staub auf der Platte, Luftvolumen im Verhältnis zur Platte und Luftströmung als Unbekannte.

    Das ist messtechnisch und statistisch völlig hoffnungslos.

    Aber laut Labor (die das täglich messen) viel.

    Man muss schon unterscheiden: Asbestzement (Rohdichte > 1,4) ist weitgehend unbedenklich.

    Leichte Platte (Promabest, schwimmt) ist nach Spritzasbest so etwa das am stärksten emittierende Material.

    Das wurde aber meines Wissens in Saunen nicht eingesetzt.

    Achtung, KMF sind nur unwesentlich harmloser als Asbestfastern!

    Da muss ich doch mal vehement widersprechen.

    Während es bei Asbest jede Menge anerkannte darauf zurückzuführende Todesfälle gibt gibt es bei KMF (trotz häufigeren Einsatzes) noch nicht mal eine anerkannte Berufskrankheit (wenn man mal von quarzstaubinduzierten Erkrankungen absieht).

    Es wurde lediglich nachgewiesen, dass sie im Tierversuch (bei empfindlichen Spezies und massiver Übderdosierung) Krebs auslösen können.

    Natürlich können die Produkte bei Verarbeitung Irritationen und Beschwerden auslösen. Aber das ist ja nicht vergleichbar. Und ja, es gibt auch Vorschriften für den Umgang damit, die denen bei Asbest ähneln.

    Keine Ahnung was das ist aber nach mir bekannten Asbestprodukten sieht das nicht aus. Asbestzement socher nicht wegen der Schwundrisse und andere asbesthaltige Materialien kann man ja fast ausschließen.

    Ich halte Schimmel nur wegen der Symptome für möglich. Wo der dort sein soll kann ich doch nicht sagen.

    Wenn Du mal unter Holzschutzmittelprozesse googelst findest Du Symptome für PCP/Lindan. Asthmaverstärkung ist definitiv dabei.

    Da man für verschiedene Schadstoffe oft auch unterschiedliche Adsorbentien braucht funktioniert das nicht mit zusenden.

    Bei solchen Reizungen kommen meines Erachtens in Frage:

    Formaldehyd (in hohen Konzentrationen)
    Schimmel
    Holzschutzmittel


    Hausstaubmilbenkot halte ich für unwahrscheinlich, wenn so viele Menschen gleich darauf reagieren.

    Bei der Lage des Zimmers und dem Vertäfelungszeitraum denke ich zuerst an PCP/Lindan und Schimmel.

    Ich hätte ja vmtl gesagt: wenns schon so aufwendig wird, warum dann nicht gleich unterkellern. Dann hat man wenigstens was von dem Aufwand. Wenn die "Torflinse" schon so nett ist, in geringer Tiefe zu liegen. Dann hat man durch die Aushubentlastung auch noch mal bessere Werte. Aber es wird schon Grüne geben....

    Fensterbänke gab es eigtl nur aus Asbestzement. Wenn man daran nicht abrasiv arbeitet besteht keine Gefährdung.

    Wenn Fasern sichtbar sind spricht das aber gegen AZ.

    Die (schlechten) Fotos auch.

    Also, da treten kurzzeitig Konzentrationen von ein paar mal 105 bis 106 Fasern/m3 auf. Hintergrundkonzentration sind etwa 100 F/m3

    Der Rest ist einfache Meteorologie und Strömungsdynamik.

    Das mit den Kohlekraftwerken ist ntl so eine Sache. Durch den europäischen Emissionshandel (den ich gut finde) verbilligt die Abschaltung in D die Emissionsrechte, so dass da kaum Nettoeinsparung rauskommt.

    Aber mit dem Allokationsproblem hast Du ntl recht.

    klar geht es da in der Einzelbetrachtung auch um Feintuning. Aber das muss ja bei einer allgemeinen Ökobilanz außen vor bleiben.

    Klar geht auch nicht alle reflektierte Strahlung wieder durch die Atmosphäre. Das ist ja eben das Wesen des Treibhauseffekts. Sichtbares Licht geht größtenteils durchs atmosphärische Fenster; IR wird eben stärker absorbiert. Dieser Effekt wird durch mehr Treibhausgase verstärkt.

    Aber es geht ja auch nicht darum, mehr Häuser anstelle von Wiese oder Wald zu bauen, sondern die ohnehin gebauten zu optimieren.

    Und ganz grundsätzlich: je mehr sichtbares Licht refektiert wird desto mehr geht auch zurück zum Absender.

    Das Argument mit dem Anteil ist ein eher schlechtes.

    Klar hat das einzelne Haus keinen erkennbaren Einfluss. Der einzelne Verbraucher auch nicht mit seinem Treibhausgasausstoß.

    Demnach dürfte über die Summe der Verbraucher (und Häuser) dann auch kein Effekt eintreten. Das ist leider nicht so.

    Aber die Stellgrößen Treibhausgase, Albedo und Kohlenstoffspeicher sind die einzigen Stellgrößen, an denen der Mensch was bewegen kann.

    Und die Absorption durch die produzierten Treibhausgase ist im Gesamtsystem auch nur ein sehr kleiner Faktor. Dummerweise summiert sich der Effekt über Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte ganz ordentlich.

    Eisverlust ist ja letztlich auch nur eine Wirkung mit leider positiver Rückkopplung.

    ist ernst gemeint. Aber nicht das Haus erwärmt sich (dauerhaft), sondern die Atmosphäre.

    Die Albedo ist neben der Absorption der Atmosphäre der wesentliche Parameter in den Klimamodellen.
    Insofern bei einer Ökobilanz natürlich nicht zu vernachlässigen.

    Das Hauptproblem bei den Betrachtungen ist doch m.E., dass da der aktuelle Strommix zugrunde gelegt wird.

    Aber der Strom für neue Verbraucher muss im Moment halt zusätzlich produziert werden, wird also mit Steinkohle hergestellt.

    Überdies müssen die meisten E-Autos nachts laden, wenn fast kein regenerativer Strom im Netz ist. Insofern ist die Bilanz jetzt und sicher auch in den nächsten zehn Jahren schlecht.

    Wenn jmd als Ausnahme tagsüber überschüssigen Solarstrom laden kann sieht das anders aus; aber das wird vlt in 5% der Fälle so sein.

    Andererseits muss ntl Infastruktur und Akzeptanz aufgebaut werdenm damit in 10 bis 15 Jahren der Umstieg klappt.

    Momentan bin ich mit meinem Dieselchen sicher sehr viel weniger umweltfeindlich als ein Tesla (oder auch Zoe).

    Biber wohl auch. Wurden früher von den Mönchen gern in der Fastenzeit gegessen, weil sie Schuppen am Schwanz haben und im Wasser leben.
    Waren damit also Fische und erlaubt.

    Asbest wird ja nicht produziert im eigentlichen Sinn sondern abgebaut.

    In AZ-Produkten wurde z.B. vorwiegend Krokydolith eingesetzt. Amosit in Gewebenm Spritzasbest und vielen anderen Anwendungen.

    Die Faserlängen waren damit vorgegeben undkonnten nicht ausgesucht werden.