Beiträge von KatMat

    Teerpappen und sonstige Teerprodukte wurden bis etwa Ende der 60er verbaut. Dann gab es keine Gaswerke mehr und auch keinen Teer.

    1979 bestimmt nicht mehr. Nur im Straßenbau wurden alte Beläge aufgearbeitet.

    Aber insgesamt sieht mir das mittelrweile etwas so aus, als könnte das doch früher gebaut sein.

    das hängt von der tatsächlichen Kornverteilung und natürlich von der Verdichtung und dem Untergrund unter dem Schotter ab. 30 cm Aufbau sind auf einem lehmigen Boden vmtl zu wenig.

    Normalerweise wird das Planum eingeschätzt und dann ggf. zusätzlich zum Regelaufbau Bodenaustausch verordnet.

    In der RSTO12 sind da beispielsweise für Bauklasse 0,3 (PKW-Verkehr mit gelegentlich LKW) 42 cm frostsicherer Oberbau (+ 5 cm für Frosteinwirkungszone II) vorgegeben, wenn der Boden die 45 MN/m2 bringt.

    Wenn der Boden frostsicher ist und mehr bringt kann man davon natürlich auch nach unten abweichen. Meist ist es andersrum.

    Brandschutztüren werden nicht ohne Grund in der Asbestrichtlinie pauschal in die Kategorie "nach 5 Jahren neu bewerten" eingestuft. Das ist in dem Fall eine Formalie, weil es die am wenigsten gefährliche Kategorie ist.

    Also Schlüsselloch abkleben und sonst nichts machen. Oder halt wegen Fuktionsmangel austauschen.

    Also, die Verteilung und Zusammensetzung von Bauschutt im Boden ist mit einer "normalen" Baugrunduntersuchung nur schwer festzustellen.

    Wenn größere Bauschutbrocken quer liegen wars das mit der Bohrung. Da braucht man entweder großes teures Bohrgerät oder Baggerschürfe.

    Ja, Kosten für die Entsorgung der Auffüllung können schon recht hoch werden. Aber um die vorher halbwegs zuverlässig zu ermitteln braucht es auch einiges.

    Versucht euch doch mit dem Verkäufer abzusprechen. Wenn Ihr den vom Verdacht informiert kann er das Grundstück ohnehin nicht mehr arglos verkaufen.

    das sieht aus wie Gipskarton. Evtl als Brandschutz gedacht. Allerdings wurde sowas (auch Asbest) normalerweise eher in den Rolladenkästen oder Jalousiekästen bei Bürobauten verbaut.

    Asbesthaltige Leichtbauplatten gab es. Die sind auuch durchaus gefährlich, weil sehr stark emittierend. Die wurden aber nicht als Wand o.ä. eingesetzt, sondern idR als Brandschutz. Also nicht in Wohnungen.

    Staubprobe bringt vor Renovierung nur sehr bedingt etwas. damit dort was nachweisbar wäre müsste irgendwas ordentlich Fasern freigesetzt haben. Was das ist, weiß man dann aber nicht. Bei negativem Befund kann es trotzdem jede Menge Baustoffe geben, die man bei der Renovierung nicht anfassen sollte (theoretisch).

    In der Praxis ist das unwahrscheinlich und nur mit sehr großem Aufwand zu überprüfen.

    Asbest in Putzen gab es vmtl bis in die 80er Jahre. Der ist aber in keinem Fall mit dem Auge erkennbar, sondern nur in geringem Prozentsatz im Putz und meist dispers verteilt.

    Kann also sein, dass man zwei Proben mit negativem Ergebnis hat und trotzdem Asbest drin ist (bei der dritten).

    Allerdings bei der gewöhnlichen Nutzung auch kein Problem.

    Ja, beim Wandern z.B. in der Schweiz kann man auch auf sichtbaren Asbestfasern rumlaufen.

    Es ging mir dabei um Asbest-Raumluftmessungen. Für Leicht- und Mittelflüchter sind die Luftmessungen schon sinnvoll.

    Sind aber je nach Schadstoff unterschiedliche Adsorbens und für Asbest Filter erforderlich; können also nicht zusammen durchgeführt werden.

    Und für einen Altbau, der sowieso renoviert werden soll, sind sie einfach zu teuer und bringen nur in Ausnahmefällen sinnvolle Ergebnisse.

    Nein, die werden nur nach Sanierung durchgeführt um den Erfolg zu beurteilen. Oder ggf für Arbeitsplatzmessungen. Sind auch teuer, weil acht Std. gepumpt werden muss.
    Für Gefährdungsbeurteilungen immer Materialproben oder evtl. Staubproben.

    Tur mir leid: bei einer Raumluftanalyse wird weder Asbest in den Baustoffen festgestellt noch ist sie bei einem "Altbau" sinnvoll für die Renovierung.

    Wenn ich Asbest in Putzen (sehr selten) und oder Spachtelmassen (ab und zu enthalten) ausschließen will benötige ich viele saubere Probenahmen und REM-Untersuchungen mit vorausgehender Säurebehandlung und Veraschung (weil der Asbestgehalt meist sehr gering ist.

    Bei einer Privatwohnung nicht zu empfehlen.

    Das einzige, was auf den (schlechten) Fotos nach Asbestzement aussieht sind die Balkonverkleidungsplatten.

    In Leichtbauplatten war nicht oft Asbest drin sonden fast nie.

    Ich habe mit Osmand guter Erfahrungen. Funktioniert halt auch ohne Datenverbindung und die Kartendarstellung ist wesentlich besser als bei Google

    Das ist schon mal ein Fall, wo die Vorsicht begründet ist.

    Ja, es gab asbesthaltige Dichtschnüre bis etwa 1984 und ja, die emittieren bei Bewegung reichlich.

    Es sieht allerdings nicht danach aus wegen Einbausituation und der Festigkeit der Schnur. Eher eine Installationshilfe für das Brennwertrohr. Aber ganz auszuschließen, dass es solche sind (von einer älteren Installation) ist es nicht.