Beiträge von S.D.

    JA das ist das Prolem. Die alten Zweckverbände haben mit Ihren Mitarbeitern und Kunden nie groß über neue Anforderungen diskutiert. Wenn das ganze dann durch einen Neuen Wassermeister oder durch neue Stadtwerke aufkam, ging das gemaule los, weil plötzlich 50% der Altbauten ein Problem hatten... Dann ist plötzlich "Der NEUE" schuld und das Problem. Wobei bisher eigentlich alles auf kulanz nur geduldet wurde. Aber alles hat hjalt mal ein Ende. Lieber sind dan andere Schuld und die Bösen.

    Wenn man sich über etwas ärgern könnte, dann wäre es über die Kommune, weil die quasi einen Renter beauftragt hatte, der nach dem Motto "das haben wir vor 50 Jahren auch so gemacht", rumgewurschtelt hat.
    Letztendlich war ich froh, dass ich dann durch fachkundiges Personal auf den Mangel hingewiesen wurde.


    Gruß

    Bei uns im Ort wurden die Wasseruhren von der Gemeinde selber getauscht. Vor ein paar Jahren wurde der Tausch an die Stadtwerke übertragen.

    Die Mitarbeiter, die die Wasseruhren tauschen sollten haben sich meist geweigert, weil die Installationen bei einem sehr großen Teil der Häuser (ausgenommen neuere Häuser) in keinster Weise den Vorschriften entsprach.

    Da gab es natürlich sehr viel Ärger, weil sehr viele Hausbesitzer es nicht einsehen wollten, dass sie jetzt für viel Geld die Anschlüsse erneuern sollten.

    Bei mir musste ebenfalls alles erneuert werden - allerdings war ich froh, dass mich jemand darauf hingewiesen hat.

    Die Neuinstallation war allemal günstiger, als ein Wasserschaden mit anschließendem Ärger mit der Versicherung.


    Gruß


    Nach meinen Recherechen waren die Staatseigenen Wohnungsbaugesellschaften in einem völlig desulaten Zustand. Auch die Objekte waren in einem sanierungsbedürftigen Zustand.
    Deshalb wurde alles verkauft.
    Und dass ein privater Investor andere Interessen hat wie Mutter Theresa dürfte klar sein.

    Und dass Berlin noch nie vernünftig wirtschaften konnen, wissen wir alle. Aber dafür gibts ja den Länderfinanzausgleich.

    Gruß

    Alles wird teurer, nur die Mieten nicht? Wie soll sich das rechnen?


    Baumaterialien knapp und bis zu 50% teurer. Wer wird letztendlich die Mehrkosten übernehmen?


    Genau.
    Der Staat hat vor Jahren alle runtergekommenen Immobilien abgestossen und jetzt wundert sich jeder, dass die neuen Eigentümer Geld damit verdienen wollen.

    Hinzu kommt noch, dass die Sanierungen durch die völlig überzogenen Vorschriften extrem teuer sind. Und dann macht man einen Deckel drauf und wundert sich, wenn die Investoren dann lieber ihre Immobilien an gut Betuchte vermieten (Luxusimmobilien).


    Gruß

    Um was für ein Haus handelt es sich denn? Fertighaus, Holzrahmenbau, massive Bauweise?

    Bei einem diffussionsoffenen Wandaufbau könnte ich mir schon vorstellen, dass es u. U. Probleme geben könnte.
    Ob ein Spalt von 2- 3 cm da viel gebracht hätte (ausser Schmutzeinlagergung) - keine Ahnung.
    Am Fertighaus meines Nachbarn steht die Garage auch direkt an der Wand. Scheint bisher keine Probleme zu geben.


    Gruß

    Wir haben da andere Flechten! Mein glasiertes Dach ist älter als die Auffahrt. Auf dem Dach gibt es nicht eine Flechte und auf der Auffahrt tausende.

    Die umliegenden Häuser mit Betondachsteinen haben auch alle Flechten, je älter und offenporiger, desto mehr.

    Da gebe ich www recht. Entscheidend ist die Feuchtigkeit. Ein glasierter Dachziegel trocknet an der Oberfläche schneller ab (hat dafür andere Nachteile), ein Betondachstein (womöglich älteren Baujahrs) hält die Feuchtigkeit sehr lange, was natürlich ein Flechten- u. Algenwachstum begünstigt.
    Hier werden aber 2 unterschiedliche Materialien miteinander verglichen.
    Ich habe sehr große Pflasterflächen (insgesamt ca. 400 qm), davon besteht ein Teil aus sehr hochwertigem und teuerem Pflaster und ein anderer Teil aus mittelpreisigem Pflaster. Ein klarer Unterschied gibts bei der Gleichmäßigkeit der Oberflächen, auch gab´s bei dem hochpreisigen Pflaster nahezu keinen Ausschuß.
    Die Bildung von Grünbelag etc. hängt aber im Wesentlichen davon ab, wo das Pflaster verlegt ist (sonnige Bereiche oder verschattete Bereiche).

    Gruß

    Den Flechten ist die Qualität der Oberfläche relativ egal. Das Zeugs lässt sich überall nieder.


    Gruß

    Beitrag von 2016 im "grünen":


    "Sondermüll - warum sollte man ein WDVS aus Polystyrol überhaupt abreissen???


    Es gibt mittlerweile sogar zugelassene Systeme, um alte, dünne WDVS aufzudoppeln!



    UNd das mit dem Sondermüll gilt nur für Mischabfälle, also Polystyrolplatten, an denen Kleber und Armierung/Putz haften.


    Ich finds gut, weil das endlich zur Serienreife von Systemen führen wird, die die sortenreinen Dämmplatten, die wie Polystyrol-Verpackungsteile entsorgt werden können, von Kleber und Putz befreien.



    Dann ist das Thema "Grosse Schlangen vor Sondermüllanlagen" keins mehr! Wenn wir uns dann noch kümmern, Polystyrol zu recyclen, was technisch machbar ist, dann ist alles gut!"


    - Ende Zitat Ralf Dühlmeyer -

    Eure Überlegungen zu Ökonomie und Ökologie in allen Ehren, aber der Bauherr will/wünscht es SO (und der ist auch nicht doof) und ich bin weder Missionar noch Erzieher. Sondern Umsetzungshelfer.

    Wenn man sich auf den Baustellen so umschaut, scheint es recht viele Architekten mit dieser Einstellung zu geben. Meine Erwartungen an einen Architekten

    sind da deutlich andere. Frei nach dem Motto "der Bauherr bekommt alles, was er will - und wenn es noch so ein Schwachsinn ist". Hauptsache

    die Kasse stimmt hinterher.


    Gruß

    Nein, beides. Dann nämlich, wenn die Energie, die für das Herstellen der Aufdoppelung aufgebracht wird, innerhalb der nächsten xx Jahre nicht wieder eingespart werden kann.

    Genau. Und genau deshalb ist auch die EnEV / GEG sowie KfW-Förderprogramme absoluter Schwachsinn.

    Mit einer z.B. 10 cm Dämmung verbessere ich den U-Wert um ein Vielfaches und die Zusatzarbeiten halten sich meist finanziell in Grenzen.

    Bei den gesetzlich geforderten Werten (oder noch schlimmer bei KfW) muss ich die Dämmstärke erheblich erhöhen, was sich aber letztendlich den Dämmwert nur verhältnismäßig wenig verbessert. Die Kosten für Zusatzmaßnahmen (Fallrohre versetzen, etc.) sind aber erheblich höher.


    Gruß

    das, was hier fotografiert ist, sind sicher nicht die wichtigen Details.

    Da brauchst Du wohl jemanden, der weiß, wo er hinschauen muss... (und das, was er sieht, dann auch beurteilen kann!)

    Genau. Nicht alles, was auf den ersten Blick besorgniserregend aussieht ist es auch, aber auch um gekehrt, nicht alles, was auf den ersten Blick gut aussieht, bedeutet, dass auch wirklich alles gut ist.
    So ein Dachstuhl muss vor Ort begutachtet werden und zwar von einem erfahrenen Fachmann.


    Gruß

    Hast du Tipps bzw. kannst du mehr Infos zum Fräßen geben (Gerät geliehen, welches Gerät usw.)? Ich würde gerne auch möglichst viel selbst machen... Danke!

    Da ein guter Bekannter solche Maschinen hat, war es für mich natürlich von Vorteil. Es gibt Handfräßen oder auch sehr große Fräßen. Ich hab´s mit einer Handfräße gemacht. Recht anstrengend und man muß natürlich aufpassen, dass die Fläche hinterher nicht noch welliger ist als vorher. Hat bei mir recht gut geklappt. Mit Anschluß an einen Industriesauger auch relativ staubfrei. Eine 100-%-ige Ebenheit wirst Du nicht hinkriegen. Wenn Du die Beschichtung 3-5 mm dick mit einer Rakel aufträgst und vielleicht noch Quarzsand oder Color-Flakes einstreust, sieht das dann optisch recht gut aus.
    Es soll halt nur nicht so sein, dass große Pfützen in der Fläche stehen bleiben.
    Übrigens ist bei der EP-Beschichtung die Vorarbeit das Wichtigste, damit sich die Beschichtung nicht vom Untergrund löst.


    Gruß

    S.D. also wir haben schon Unebenheiten im Bereich von von 2-5mm würde ich schätzen (Spuren der Holzlatte, mit der abgezogen worden ist, usw.).


    Epoxidanstrich 2K habe ich selbst schon mehrfach gemacht und finde ich für sowas eigentlich ganz gut. Aber Epoxidbeschichtung ist natürlich teurer. Zudem braucht es da doch auch eine ebenere Oberfläche, um auch ein ordentliches Ergebnis zu erzielen, oder?


    Was ist mit der Feuchtigkeit, die von der Bodenplatte an der Stirnseite gerne mal aufgenommen wird? Die Beschichtung sollte zumindest Diffusionsoffen sein, oder?

    Die Unebenheiten sind kein Problem, wenn man zuvor den Betonboden mit einer Fräße bearbeitet. Ist eigentlich eine übliche Vorgehensweise.

    Ich hab meinen Garagenboden auch gefräßt, bevor die Beschichtung draufkam.


    Gruß

    Warum soll eine Epoxy-Beschichtung nicht möglich sein? Für eine Epoxy-Beschichtung ist ein rauher Untergrund nicht schlecht.

    Allerdings muß es halt dann schon eine Beschichtung sein und kein Epoxy-Anstrich.

    Eine Billig-Lösung ist sowas allerdings nicht.


    Gruß

    Eine absolute Katastrophe. Ich habe von berufswegen mit sehr vielen Gesetzestexten zu tun, aber das GEG ......

    Selbst die Fachabteilung im Regierungspräsidium versteht vieles nicht und kann keine Fragen dazu beantworten.

    Eigentlich sollte das GEG die EnEV, das ENEG u. das EEWÄRMEG zusammenfassen und so zu einer Vereinfachung führen.

    Statt dessen ist vieles noch deutlich verschärft und verkompliziert worden.


    Gruß

    Hab ich das überlesen? das es Denkmalgeschützt ist?

    Nein, hast Du nicht. Aber es wäre eine Möglichkeit, warum solche Gebäude - ganz offensichtlich ohne nennenswerten Wärmeschutz - als Wohnraum genutzt werden dürfen.

    Genauere Informationen haben wir ja hier nicht.

    In dem Beitrag geht es ja primer auch darum, dass es nicht immer ein Neubau sein muss, sondern dass man auch aus vorhandener, alter Bausubstanz was ganz wunderbares erschaffen kann - was ich persönlich auch so sehe.


    Gruß

    Bei Schuko-Steckdosen wäre aber bei 3,3 kw Schluss und das dann auch nicht im Dauerbetrieb. Wenn nur eine Zuleitung vorhanden ist, müßte man dann noch die Leistung der genutzen Werkzeuge, Beleuchtung abziehen, ansonsten wird Dir die Leitung abrauchen.

    Bei den meisten Heizlüftern ist ausserdem zu bedenken, dass diese nicht unbeaufsichtigt betrieben werden dürfen.

    Vorteil der Elektro-Heizlüfter ist die kondensatfreie Beheizung. Bei Gasheizern entsteht relativ viel Kondensat.


    Gruß

    ICh find diese Scheune sehr gelungen. Gefällt mir.

    Allerdings muss ich mal hier auch nachhacken.

    Es dreht sich ja hier um eine Scheune die zu Wohnraum umgebaut wurde.

    Wie haben die es geschafft, sich hier an ENEV und co zu halten.? Ich dachte bei der Fassade an eine neue Innenschale, scheint aber nicht der Fall zu sein.

    ALso wenn das wirklich was dauerhaftes ist, und nicht nur so eine Sommerresidenz, dann wird das nebenkostentechnisch doch ein katastrophenfall.

    Wenn der Denkmalschutz mit im Spiel ist, gilt das Ganze Energie-Gedönse nicht. Auch das GEG sieht für sowas Ausnahmen vor.


    Gruß

    Nein. Einen ungedämmten Schuppen dauerhaft zu beheizen ist

    - wg. der EnEV vermutlich nicht erlaubt

    - eine einzige Umweltsauerei

    - mit hohen laufenden Kosten zu bezahlen. Geld verbrennen im wahrsten Sinne des Wortes quasi.

    Die EnEV ist hier nicht mehr das Problem, das ganze nennt sich jetzt Gebäudeenergiegesetz (GEG).

    Prinzipiell ist es wohl aber tatsächlich so, dass es in dieser Form nicht erlaubt ist.
    Ob es eine Umweltsauerrei ist oder mit sehr hohen laufenden Kosten zu rechnen ist, wird man mit den dürftigen

    Aussagen (was ist regelmäßig, wie lange, welche Temperatur) so nicht beurteilen können.


    Gruß

    Letztendlich ist es immer auch eine Preisfrage, denn solche Sanierungen kosten richtig viel Geld, manchmal mehr als ein Neubau. Wer da nicht selbst Hand anlegen kann, der braucht ein üppiges budget.


    Ich kann mich mit sehr alten Häusern nicht so richtig anfreunden, selbst wenn diese komplett saniert und modernisiert wurden. Das ist irgendwie nicht meine Welt. Manches kann mich optisch und technisch beeindrucken, keine Frage, aber ich selbst möchte in so einem Haus nicht leben (zumindest so lange ich Alternativen zur Auswahl habe). Vielleicht hängt das auch damit zusammen, wie man in der Kindheit oder durch sein Umfeld geprägt wurde.

    Bei mir ist es gerade umgekehrt. Ich kann mit den vielen Häusern in den Neubaugebieten nichts anfangen.

    Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass nicht immer der Abrissbagger kommt, weil es sich wirtschaftlich nicht rentiert, einen Altbau zu sanieren.


    Gruß

    Das lässt sich bei manchen Nachbarn leider nicht vermeiden, selbst wenn man still hält und zu allem Ja und Amen sagt. Die suchen und finden dann einen anderen Grund.

    Deeskalation funktioniert nicht grenzenlos, so meine (sicherlich unmaßgebliche) Erfahrung. Irgendwann muss man sich durchringen und die Grenzen aufzeigen, sonst wird man nicht ernst genommen.

    Vollkommen richtig!

    Mir ist es mittlerweile auch egal, ob es eskaliert - sicherlich nicht wegen jeder Kleinigkeit.

    Man kann ein vermeintlich gutes nachbarschaftliches Verhältnis nicht immer nur dadurch aufrecht erhalten, indem man ständig nachgibt und alles mögliche schluckt. Und wenn dann bemerkt wird, dass man alles klaglos akzeptiert, kommt das nächste ganz bestimmt.


    Gruß

    Änderung wobei? Nochmal: Als baurechtlichen Begriff gibt es in Nds das Carport nicht. Es wird in baurechtlicher Hinsicht behandelt wie eine Garage. Von daher ist es auch egal, ob eine Aussenfläche offen oder geschlossen oder eine Tür ist.

    So kenne ich das auch.


    Gruß

    ich suche keinen Energieberater, sondern möchte wissen, welche Behörde dafür zuständig ist...

    Keine Ahnng wie es in Hessen ist. In BaWü hab ich mich da schon fleissig durchtelefoniert mit dem Ergebnis, dass die Zuständigkeit seit Gültigkeit des GEG noch nicht geklärt ist.


    Gruß