Beiträge von S.D.

    Kann ich nur bestätigen. Da schlägt Praxis die Theorie. In einer Scheune wird mal schnell ein Bereich als "Werkstatt" abgetrennt, und natürlich auch ein Holzofen rein gestellt, oder Traktoren parken ständig in Scheunen usw. usw.


    ABER, auch wenn das oftmals "ortsüblich" ist, so darf man das nicht als Standard annehmen und empfehlen, denn nur dadurch dass es oft so gemacht wird, wird es nicht automatisch richtig. Die Mitleser, meist Laien, erkennen den Unterschied nicht.

    Ich hab das auch nie zur Nachahmung empfohlen.

    Die meisten Leute denken sich da halt nichts dabei.

    Um aber zur Ursprungsfrage von Kalle zu kommen: Im Prinzip muss man da (wie dies hier ja auch so oft den Privatpersonen empfohlen wird) dem Kalle

    empfehlen einen Planer ins Boot zu holen. Der hat auch solche Dinge abzuklären und somit wäre der Kalle auch aus der Verantwortung.


    Gruß

    Grundsätzlich greift das GEG auch für Gebäude die unter 12 Grad beheizt werden.


    Zu Bestandsgebäuden: Da müßte man nachschauen, welche Regelung zum Zeitpunkt der Baugenehmigung bzw. der Nutzungsänderung gegolten hat.

    Oft ist es aber so, daß ein Bestandsgebäude umfunktioniert wird (z. B. eine Nebengebäude, welches zuvor nur als reine Abstellkammer für genutzt wurde und jetzt als Hobbywerkstatt umfunktioniert werden soll). Somit würde es wohl nach der Definition als Aufenthaltsraum genutzt und es müßte ein entsprechender Antrag auf Nutzungsänderung gestellt werden. Somit würde auch wieder das GEG greifen, mit der Folge, daß ohne größere Dämmaßnahmen eine Heizung nicht betrieben werden darf.

    Ausnahmeregelung wegen Unwirtschaftlichkeit ist ebenfalls sehr umständlich und sehr aufwändig. Bei uns in Baden-Württemberg ist noch nicht einmal klar geregelt, wie der Nachweis durch einen Energieberater zu erfolgen hat.


    Wie bereits geschrieben machen sich die Leute bei uns auf dem Land da keine großen Gedanken. Da wird halt mal gemacht. Entweder wird etwas zum Aufenthaltsraum umgewandelt, was oft baurechtlich nicht in Ordnung ist, weil die Voraussetzungen dafür nicht vorliegen (z. B. Deckenhöhe, Fluchtwege, etc). und / oder es wird einfach ein Ofen reingestellt und der ist oftmals noch nicht einmal vom Schornsteinfeger abgenommen. Probleme gibt´s dann nur, wenn sich der Nachbar wegen der Rauchentwicklung beschwert.


    Gruß

    aber auch privates Basteln ist m.E. handwerklich...


    Ich befürchte, in dem von Dir erwähnten Fällen wurde das GEG nicht korrekt angewendet. Aber das ist nur eine Mutmaßung, man müsste den konkreten Fall detailliert kennen...


    Ich sehe es jedenfalls anders als Du, wonach das GEG pauschal als "hirnlose Regelung" zu bezeichnen wäre.

    Das entscheidende ist das Wort "Betriebsgebäude". Wenn ich ein Gewerbe als Schreiner ausübe und ein Gebäude für mein Gewerbe nutze, dann ist es ein Betriebsgebäude.

    Wenn ich Hobby-Handwerker bin und in einem Gebäude meine Bretter säge, dann ist es eben kein Betriebsgebäude, mit der Konsequenz, dass das GEG greift und auch keine Ausnahmen zuläßt. Und genau das empfinde ich als "hirnlose Regelung", dass letztendlich zwei gleiche Nutzungen unterschiedlich gehandhabt werden.

    Ganz nebenbei bemerkt: Im Lesen von Gesetzestexten bin ich wirklich geübt, aber das GEG liest sich wirklich sehr schwierig und man muß die Sätze oft wirklich zwanzig mal lesen, um da einigermaßen durchzublicken.


    Gruß

    Ich lese da mehr:


    sonstige handwerkliche, landwirtschaftliche, gewerbliche, industrielle oder für öffentliche Zwecke genutzte Betriebsgebäude


    Und der Thread hier hat "Nichtwohngebäude" sogar im Titel.

    Nichtwohngebäude heißt nicht "sonst. handwerkl., landw., gewerbl., industrielle oder für öffentliche Zwecke genutzte Betriebsgebäude".

    Wenn Du beispielsweise ein Nebengebäude gewerblich nutzt und regelmäßig unter 12 Grad aufheizt, greift das GEG nicht.

    Wenn Du ein Nebengebäude privat nutzt (z. B. als kleine private Bastelkammer) und dort heizt oder kühlst, greift das GEG, d. h. es müssen die entsprechenden Dämmvorschriften eingehalten werden.

    Deshalb meiner Meinung nach "hirnlose Regelung".



    Gruß

    Nochmal, warum nicht?


    Die Regelung mit den 12 Grad u. 4 Monaten gilt nur für gewerblich genutzte Gebäude.

    Ich hab da Stunden mit dem Regierungspräsidium telefoniert. Es gibt dann nur noch die Möglichkeit, einen Antrag wegen Unwirtschaftlichkeit zu stellen.

    Ist aber ebenfalls sehr kompliziert und ehrlich gesagt blickt da bei uns kein Energieberater (der dafür benötigt wird) durch.



    Gruß

    Off-Topic:

    Räusper. Selbstverständlich interessiert den Kaminkehrer das GEG. Der hat sogar einem eigenen Paragraphen, nämlich §97, drin.

    Laut Aussage des bei uns zuständigen Schornsteinfegers prüft dieser nur den ordnungsgemäßen Einbau des Ofens. Eine Meldung (wie z. B. bei der Inbetriebnahnme einer Ölzentralheizung) an das LRA erfolgt nicht.

    Ob der Einbau des Ofens GEG-Konform ist wäre ihm auch egal.

    Er hätte mir das Ding abgenommen.

    Bei uns gibt es viele Leute, die eine älteres nicht mehr genutztes Gebäude als kleine Hobbywerkstatt umnutzen und da einfach mal so einen alten Holzofen reinstellen. Könnte ich Dir bei uns im Dorf etliche solche Fälle zeigen. Wird so gemacht, hat bisher auch noch niemanden interessiert, GEG-konform ist es eben nicht.


    Gruß

    sorry, das kann ich nicht so stehen lassen.

    Warum sollte das Aufstellen eines Holzofens nicht zulässig sein? Sofern dieser vom Kaminkehrer abgesegnet ist?

    Den Kaminkehrer interessiert das GEG nicht. Der schaut sich an, ob die Anlage ordnungsgemäß installiert ist, ob Mindestabstände (Kamin) zum Nachbarn eingehalten werden etc.

    Lies das GEG - da steht es drin.


    Gruß

    Abdichtungsarbeiten. Verlegen von EPS Dämmung, erstellen einer EPDM Abdichtung, herstellen eines Gründaches.



    Entzieht sich meiner Kenntnis. Aber: Trifft das nicht auf ziemlich viele Gebäude zu? Allein schon aufgrund von Frostschäden an Leitungen z. B.?

    Es gibt auch Gebäude, die gar keine Heizung haben oder die eben nur rein zum Frostschutz beheizt werden. Da braucht es keine 12 Grad.


    Ist aber eine völlig sinnfreie Regelung in meinen Augen.

    Ich kenne genügend Leute, die eine alte Halle oder irgendein Nebengebäude haben, in dem sie sich ab und zu - auch im Winter - aufhalten und deshalb einen kleinen Holzofen drin stehen haben. Wäre im Prinzip alles nicht erlaubt.

    Aber da wir Deutschen die Welt retten, muss das so sein. Gesetze, die sinnfrei sind, die keiner kontrolliert, und die keiner versteht.


    Gruß

    Soll das Gebäude beheizt oder gekühlt werden? Falls nein - GEG greift nicht.

    Soll es beheizt/ gekühlt werden, muss man unterscheiden zwischen - grob gesagt - gewerblich genutzten Räumen und privat genutzten Räumen.

    Bei privat genutzen Räumen, die beheizt werden, greift das GEG (===> u-Wert ist einzuhalten).

    Bei gewerblich genutzen Räumen: s. Beitrag von deBakel.


    Gruß

    Was jetzt noch fehlt, das wäre die Betrachtung der Impfnebenwirkungen,-komplikationen, bis hin zu möglichen Impfschäden. Da gibt es nur sehr wenige Zahlen weil der bisherige Beobachtungszeitzraum einfach zu kurz ist. Zur Erinnerung, bei Pandemrix traten die schwersten Fälle 1-3 Jahre nach der Impfung auf.

    Die Impfnebenwirkungen sollen ja augenscheinlich gar nicht betrachtet werden. Warum werden Todesfälle nach Impfungen nicht untersucht?

    Und angeblich sind Langzeitschäden gar nicht möglich, denn Komplikationen treten immer unmittelbar nach der Impfung auf.

    Ich finde, R. B. hat die Sache wunderbar beschrieben.


    Gruß

    Wenn die ungeimpften für alles mögliche einen Test vorweisen müssen (was richtig ist) und die geimpften eben keinen Test mehr brauchen, dann ist es ja eine logische Konsequenz, dass die Zahlen bei der Personengruppe hochschnellt, die getestet werden.

    R.B. hat das m.M. nach schon richtig ausgeführt.


    Gruß

    und genau das ist mein Punkt bei den Grünen.

    Nur weil man ökologisch denkt, muss man nicht zwangsläufig auch ein Fan von Multi-Kulti, Gender/Transsprache und Deutschland als Einwanderungsland sein.

    Daher werde die Grünen es nicht zu Volkspartei bringen, weil sie andere Strömungen gnadenlos unterdrücken (Parteiaussschlussverfahren oder Manipulation von internen Wahlen).

    Eine Volkspartei muss innerhalb der Partei eine gewisse breite Erlauben, vor allem wenn diese nicht der Kernbereich der Partei treffen.

    In dem Punkt wären wir beieinander.


    Gruß

    Ach so. Du meinst also, reihenweise Ungeimpfte infizieren zu können (zu dürfen), weil denen ja nicht viel passieren kann.

    Sehr soziale Haltung!

    Und was, wenn von denen doch einer warum auch immer doch einen schweren Verlauf hat?

    Nein. Genau das meine ich nicht. Weil ich mich sehr verantwortungsbewusst verhalte. Ich mache regelmäßig meine Antigen-Tests, ich gehe nicht zu Veranstaltungen, ich arbeite im Homeoffice, ich trage meine Maske, etc. - im Gegensatz zu vielen geimpften, die frei nach dem Motto leben: "Ich bin ja
    geimpft - M I R - kann ja nichts passieren. Aber auch die geimpften verbreiten das Virus.

    Und so kann beispielsweise auch ein sorgloser geimpfter Hannoveraner Architekt einen ungeimpften anstecken, der dann einen schweren Verlauf hat.

    Und wenn sich ein Herr Dühlmeyer als Geimpfter verantwortungslos verhalten würde, wäre das genauso schäbig.

    Wenn ich mich bei jemandem infiziere, der sich verantwortungsvoll verhalten hat, ist es eben mein Risiko, dass ich als nicht geimpfter tragen muss.

    Das muss eben jeder für sich abwägen.


    Gruß

    @Sekptiker: Sorry, es lag eine Verwechslung vor. Tut mir Leid!


    SirSydom: Der ungeimpfte stellt für den geimpften keine Gefahr dar, weil seine Impfung ihn ja vor schweren Verläufen schützt. Der geimpfte kann das Virus genauso verbreiten.

    Ich kann auch nicht verstehen, warum ein geimpfter nicht getestet werden soll.

    Über die vielen geimpften Urlaubsrückkehrer, redet niemand. Das ist für mich unverantwortlich.


    Gruß

    Skeptiker: Dann ist ja alles geklärt. Freu Dich, dass Du geimpft bist, aber lass es bitte sein, Leute, die sich nicht impfen lassen wollen, als Gefahr für die Allgemeinheit darzustellen. So ist es nämlich nicht (ausgenommen natürlich Personen, die das Vorhandensein des Virus abstreiten oder als völlig harmlos darstellen).


    Gruß

    Das interessiert mich auch!

    Die medizinischen Definitionen von "Impffolgen" und vor allem "Langzeitfolgen" sind aber schon bekannt?

    Und was hat die mit den Impfstoffen multinationaler Konzerne zu tun?

    Wenn eine Bundesregierung die Haftung für evtl. Spätfolgen der Impfungen übernimmt hat das sehr wohl etwas damit zu tun.


    Du kannst da auch gerne eine andere Meinung haben.


    Jedenfalls bleib ich dabei, dass von einer ungeimpften Person, die sich an die Corona-Regeln hält für andere kein erhöhtes Risiko ausgeht.

    Von der ganzen Querdenker-Fraktion distanziere ich mich ausdrücklich.


    Ich habe vor Impfungen sehr viel Respekt, zumal ich nach div. Impfungen große Probleme hatte.


    Gruß

    Die Impfquote bei den Personen über 18 liegt bei knapp unter 80 %. Schwere Verläufe bei Kindern sind - laut Virologen - keine bekannt. Bei den ungeimpften Personen über 18 Jahre ist der allergrößte Teil unter 50. Auch da kann es schwere Verläufe geben, die dürften allerdings unser Gesundheitssystem nicht überlasten - auch wenn unsere Politiker einen Großteil der Krankenhäuser wegrationalisiert haben.

    Was eine Impfung langfristig anrichtet, weiss heute auch noch keiner. Hoffentlich überlastet das dann unser Gesundheitssystem nicht.


    Gruß

    Meiner Meinung nach ist es sekundär, ob jemand geimpft ist oder nicht. Die Impfung dient in erster Linie dem Selbstschutz.

    Für eine geimpfte Person stellt also eine ungeimpfte Person keine Gefahr dar. Verbreitet wird das Virus genauso von geimpften wie von ungeimpften Personen.

    Meiner Meinung nach kommt es deshalb mehr auf das Verhalten der Personen an, als auf den Impfstatus.

    Mir persönlich sind ungeimpfte Personen, die sich vernünftig verhalten lieber, als geimpfte, die sich nach dem Motto verhalten: "mir kann ja nichts schlimmes mehr passieren".

    Ich selber bin aktuell nicht geimpft und so wird es vorläufig auch bleiben - zumindest bis es keine Alternative zu den aktuellen Impfstoffen gibt.

    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mich sehr vorsichtig verhalte und regelmäßig teste.


    Gruß

    Abgesehen, dass Profile in diesem extrem dunklen Farbton sehr heiß werden - mit all den Nachteilen (Verzug, ausbleichen, etc.), wird man auch jedes Staubkörnchen ganz deutlich sehen. Der Pflegeaufwand dürfte deutlich höher sein, als bei helleren Farbtönen.

    Es ist für mich oft nicht nachvollziehbar, wie Häuser mit Modetrends (Farben u. Baustile) vergewaltigt werden.


    Gruß

    Ich sehe als einzig erfolgsversprechende Maßnahme sich irgendwie mit dem Nachbarn zu einigen und zu hoffen, dass das Bauamt noch die Füße stillhält.


    Manchmal gibt es auch so Pattsituationen, wo beide Nachbarn Verstöße gegen das Baurecht realisiert haben und somit beide stillhalten müssen weil beschwert sich der eine kommt die Retourkutsche...

    Das halte ich für eine denkbar schlechte Alternative. Spätestens beim nächsten Zoff wird die alte Suppe wieder aufgekocht, oder jemand anders kocht es auf oder das Bauamt kommt irgendwie von alleine drauf .....

    Man kann versuchen, die Sache nachträglich genehmigen zu lassen, dafür müßte aber der Nachbar in Form einer Baulast mitspielen (sofern das aufgrund baulicher Situationen bei diesem überhaupt möglich ist).


    Gruß

    Es geht hier nicht um mich! Sondern um DEINE Glaubwürdigkeit.

    Achso. Ich hab hier kein Interesse, irgendwelchen Dünnpfiff zu verbreiten. In den heissen Sommern 2018 u. 2019 hatten wir hier massiv Probleme mit sehr aggressiven Wespen, die sich u. a. hinter der Holzfassade meines Nachbarn niedergelassen haben.

    Bei mir hatten sich unter den Dachziegeln ein paar Wespen ihre Nester gebaut, allerdings relativ kleine Waben.

    Beim Nachbarn war es ein riesiges Nest hinter den Holzpaneelen.


    Aber so hat halt jede Fassade seine Vor- u. Nachteile.


    Über Deine Glaubwürdigkeit möchte ich mich im übrigen nicht äußern.


    Gruß

    Bei einer fachgerecht ausgebildeten hinterlüfteten Holzfassade wird die Wärmedämmung mit einer regendichten - und damit auch insektendichten - Abdeckung geschützt. Diese sind nach meiner Beobachtung bei einigen tausend Quadratmetern Holzfassade dauerhaft (> 10 Jahre) insektendicht. Holzfrass habe ich bei Holzfassaden bisher nur bei bereits von holzzerstörenden Pilzen vorgeschädigtem Holz entdeckt, bei fachgerechtem konstruktivem Holzschutz und technisch getrocknetem Holz noch nie. Ich halte das geschilderte Szenario deshalb für einen Einzelfall mit leichtem Hang zur Urban Legend.

    Es handelt sich um ein Fertighaus eines namhaften Herstellers. Die Abdeckung über der Dämmung hatten die Viecher weggefressen. Es war ein riesiges Wespennest. Die haben sich sogar durch OSB- u. Gipskartonplatte ins Kinderzimmer durchgefressen.

    Es musste ein Kammerjäger eingeschaltet werden.


    Gruß

    Ameisen bauen sich nur dann in ein WDVS ein, wenn es nicht fachmännisch verbaut wurde oder wenn es beschädigt ist.


    Gruß

    Mögen die nicht vor allem hinter offenen Fugen liegenden zugänglichen Hohlräume? Die gibt es nicht unbedingt.

    In der Nachbarschaft sind die Wespen durch einen kleinen Spalt zwischen Holzverschalung und herausstehender Pfette gekrabbelt. Hinter der Holzverschaltung hatten sie dann die Dämmung weggefressen und ein riesengroßes Nest gebaut. Die Viecher hatten sich sogar durch die Wand ein Loch ins Kinderzimmer gefressen (Holzrahmenbau).


    Gruß