Beiträge von bliblablub

    Gerade eine BIM Ausschreibung gefunden:


    Erzähl du es mir.
    Was willst du beweisen?


    Du möchtest jetzt behaupten das der Lösungsansatz von Primo da draußen nicht im Einsatz ist und die ganz umsonst ganz viel Marketinggeld verpulvern?
    Und am Ende m1molter doch der einzige ist, der Schaum verwendet?


    Ich bins schon wieder leid darauf hingewiesen zu haben, dass es nicht nur die eine einzige Wahrheit gibt.


    Ihr seid die besten. Tschüssi.

    Ausserdem stellt sich für MICH die Frage, in wie weit sich die Verlegebedingungen ändern, wenn der Hersteller mit "Wärmedämmung" wirbt, ergo die WäremABleitung behindert ist.
    Kein Wort dazu im Werbematerial des Herstellers.

    Warum die Frage nicht einfach mal an den Hersteller schicken und das ganze erst dann verteufeln?


    Ich habe null Ahnung ob das ganze sinnvoll ist oder nicht, will da auch gar keine Bewertung vornehmen.


    Nur so zu tun, als ob nur m1molter Pfuscher Schaum verwenden, verschließt die Augen vor der Realität da draußen.


    Vielleicht haben die Antworten auf kritische Fragen, vielleicht auch nicht. Zumindest gibt es da draußen jemand der ggf. auf Augenhöhe für eine fachliche Diskussionen aufgeschlossen ist. Die Chance könnte man nutzen, wenn man grundsätzlich interessiert an neuem ist und mit offenen Augen durch die Welt geht.


    Wie gesagt: danach kann man gerne immer noch die Meinung vertreten das alles ist Schwachsinn. Macht das dann aber fundiert und nicht auf Basis von Kopfkino und hab ich ja schon immer anders gemacht.

    Die Firma Primo hat auf der Light und Building auf gar nicht mal so wenig Quadratmetern ihre Elektronikdosen und zugehörigen "Thermoschaum" präsentiert.


    Lässt sich googeln, gibt es auch Videos dazu.


    Also nicht nur m1molter zeigt Lösungen mit Schaum ;)

    Wie soll denn Punkt c 'rauskommen'? (mal abgesehen davon, dass dieser konkrete Fall jetzt hier im Forum steht).


    Bei jedem Architekten der es mit dem Leistungsverzeichnis nicht ganz so genau nimmt wie Skeptiker trifft nur a + b zu. Vermutlich ist das dann auch 'Normalzustand'.


    Ob so ein Architekt den Bau dann für unterm Strich 5% günstiger hinkommt, einfach weil Handwerker mit dem Nachfordern nicht ganz auf Zack sind, sei dahingestellt.

    Zitat


    Indes trifft den Beklagten eine umfassende Pflicht, den nicht fachkundigen Kläger über Eignung und die Risiken des von ihm begehrten Gussasphaltbelags aufzuklären.


    Das Urteil gibt doch einen schönen Hinweis. Nämlich dass die Beklagte gerade nicht alles andere zu prüfen hatte, sondern andersrum: wenigstens die Grundvorraussetzungen zu definieren gehabt hätte.


    Für dein Beispiel ein Satz unter dem Angebot: "Wir weisen darauf hin, dass Bauordnungen in der Regel die Farbe und Form von Dächern definieren und es Aufgabe des Auftraggebers ist, diese zu prüfen. Gerne unterstützten wir sie hierbei zu den Ihnen bekannten Stundensätzen."

    Die [definition=48,0]VOB[/definition] sagen aber nur:
    WENN dir etwas "schief vorkommt", DANN musst du auch den Mund aufmachen.


    Deine Frage, wie tiefgründig du als Dachdecker in den Bebauungsplan überhaupt gucken musst (also dazu auch verpflichtet bist), DAMIT es dir zuallererst schief vorkommen kann ist damit noch nicht beantwortet.


    These:
    - kennst du den Bebauungsplan (nachweislich) und sagst nichts: dein Problem.
    - kennst du den Bebauungsplan nicht (und hattest keine Pflicht ihn zu kennen): nicht dein Problem


    Persönlich glaube ich kommt es sehr stark darauf an, wie der Auftrag bei dir ankommt.


    "Bitte beraten sie mich doch mal (am besten vorvertraglich) vollumfänglich zum neuen Dach und dann machen sie es auch" vs.
    "Bitte schicken sie mir ein Angebot für ein gelbes schillerndes Dach"


    macht da sicherlich einen Unterschied. Und zwischen diesen beiden extremen ist dann ganz große Grauzone.

    Fürs Verständnis: ohne Plexiglasabdeckung konnte der Jahrhundertregen aber in deinen Lichtschacht "einfach so" von oben reinregnen? D.h. selbst ohne Verstopfung wärst du dann darauf angewiesen, dass die Pumpe schnell genug fördert?


    Wenn du jetzt aber nichtmal mehr die Lösung mit Hebeanlage empfehlen kannst, tendierst du dann auch zum Lichtschacht-Aquarium (= wasserdichte Fenster)?


    Auf der anderen Seite: sollte man Mißgeschicke beim "Jahrhundertregen" als Maßstab nehmen (ja - ich weiß, es gab ihn nun gleich zweimal)? Bei der Menge an Kellern die abgesoffen sind (so ärgerlich wie das ist) war vermutlich für jeden auch einfach viel Glück dabei, wenn nichts passiert ist - egal wie gut das ursprüngliche Konzept?

    2. Keine Absicherung, wenn doch mal der Regen gegen die Hauswand peitscht und Wasser im Lichtschacht ist.

    Also meine empirischen Daten sind nicht wirklich aussagekräftig, aber
    - unser Lichtschächte sind druckwasserdicht (ohne Abfluss) an die WW geschraubt
    - oben drüber "nur" eine im 30 Grad Winkel angebrachte Plexiglasscheibe (mit Überstand).
    - wir liegen hier voll in 'ner Windschneise - der Regen kam auch schonmal fast waagerecht an der Scheibe vorbei, darüber hinaus gab es im Berlin/Brandenburger Raum in den zwei letzten Jahren schon zwei krasse Regenschauer (da wo du dann in den Nachrichten die Autos in Berliner Tunneln schwimmen sieht und selbst Busse "volllaufen" Video: Im fahrenden BVG-Bus schwappt das Wasser umher - Berlin - Aktuelle Nachrichten - Berliner Morgenpost).


    Fazit: kein Wasser im Lichtschacht.
    ... nur Mäuse ...


    Natürlich haben wir uns darum gesorgt, dass Oberflächenwasser an den Lichtschächten vorbeiläuft, unser [definition=52,1]Grundstück[/definition] ist leicht abschüssig.
    Und da Lüftungsanlage, gab es bei uns bisher nie das Bedürfnis die kleinen Kellerfenster je aufzumachen, also Luftzirkulation in den Kellerlichschächten ist uns ziemlich egal.

    rollstuhlgerechten Wohnungen [...] Lichte Durchfahrtbreiten von 77 cm.

    Ich kenne mich jetzt nicht mit [definition=25,0]DIN[/definition] Normen etc. im Bereich aus, kenne nur 'ne Menge Rolli-Fahrer.
    Da passen die Hände ja dann nicht mehr wirklich an die Räder, wenn man durchfährt?


    (sorry ist offtopic, das war nur mein erster verwunderter Gedanke beim Lesen des Satzes)

    ich lach mich weg ..


    Wieso machst du dich darüber lustig?


    Es ist tatsächlich so, dass bei Haustürgeschäften und in "Drucksituationen" (wenn ein Versicherungsvertreter auf deiner Couch sitzt) Unterschriften leichter gegeben werden, die man die Nacht später bereut.


    Darauf werden Vertriebler explizit geschult, solche Situationen auszunutzen. Gleiches am Telefon.
    Gezielt auf diverse Altersgruppen (Jugendliche, Angestellte, Rentner) angepasst.
    Und sicherlich auch in der Baubranche.


    Und genau deswegen die Möglichkeit des Widerrufs.
    Und ja - auch ich hab schon irgendwelchen Leuten 'ne Unterschrift gegeben, weil das der einfachste Weg war, sie loszuwerden und nie wieder zu sehen.

    Das Gesetz wurde aber nicht extra für Demenzkranke geschrieben.


    Sondern weil es auf Anbieterseite immer ausgeklügeltere 'Methoden' gab, um Leuten Dinge aufzudrängen, die sie nicht haben wollten oder im Kleingedruckten Dinge unterjubeln wollen.


    Es mag Leute geben, die das können, aber ich behaupte der Großteil der Leute wird einen gut ausgebildeten und trainierten und auch ein bisschen skrupellosen Vertriebler nicht so einfach los.


    Diesen Leuten wollte der Gesetzgeber die Chance einräumen, der Situation gefahrlos durch Unterschrift zu entkommen.


    Dass alles immer komplizierter wird, liegt dann wiederum an Anbietern die versuchten alle möglichen Workarounds zu finden.


    Du musst dir ja nur mal angucken, was Abofallenanbieter derzeit für Aufwände betreiben, um sich immer noch vorbeizumogeln und damit tatsächlich erfolgreich sind. Und ja - ich bei den nicht nur ganz doofen.

    By the way: um mal aufs positive zu kommen.


    Wahrnehmbar in der letzten Zeit waren ja schon einige Beitragslöschungen mit Kurzbeschreibungen ("gehört nicht zum Thema") etc.
    Das fand ich gut.


    Als sensationsgeiler Leser wie wir alle hätte ich natürlich zwar gern gewusst, wer wo warum, aber damit finde ich mich gerne ab :)
    Aber es ist hier zumindest eine klare Linie zu erkennen: "wenns zu stark über die Stränge geht, wird gehandelt".


    Wir befinden uns ja nun schon in der Diskussion, wie man mit der "Grauzone" umgehen soll, und da gibt es sicherlich viele Meinungen und selten den einzig richtigen Weg.

    Oder sollen in Deiner Nachbarschaft wohnende Diebe, Schläger, Steuerhinterzieher, Fälscher, Betrüger usw. auch in einem Schaukasten öffentlich gebrandmarkt werden.

    Das hat er nicht gefordert, muss ihm also auch nicht unterstellt werden. Auch laufen hier keine Diebe, Schläger und Steuerhinterzieher herum (vermute ich).


    Ich glaube das was Zellstoff gerne hätte, ist eher mit dem Fußballplatz zu vergleichen.
    Wenn jemand foult gibt es für alle sichtbar eine gelbe oder rote Karte. Das hat auch nichts mit Verletzen der Persönlichkeitsrechte zu tun sondern ist eine einfache Art von öffentlichem "Moderationsstil".


    Die Diskussion die dann konkret zu jeder Karte stattfindet, was genau vorgeworfen wird etc., dass handeln Schiri und Spieler dann untereinander aus, das bekommt man als Zuschauer nicht mehr mit, weil man zu weit entfernt ist.

    Ich war früher längere Zeit viel in Banken unterwegs in den Abteilungen zur Abwicklung notleidender Kredite.


    Technisch hast du es hier mit einer Bürgschaft zu tun.
    Abtretung von Forderungen ist was anderes (wenn du deine Forderung z. B an ein Inkasso Büro weitergibts).


    Früher war das juristische einfordern von Bürgschaften immer sehr komplex. Allein schon die Prüfung ob trotz vieler A4 Seiten ein wirksamer Bürgschaftsvertrag entstanden ist (da gibt es diverse Auflagen).
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das alles heutzutage leichter geworden ist.


    Will heißen: probiere auf Basis deiner Verabredungen (vermutlich nur mündlich oder auch schriftlich?) alles rauszuholen was geht. Richtig wirksam ggf. mit Anwalt auf den Bürgen zuzugehen wird nicht einfacher, als das Geld im Fall der Fälle direkt beim Schuldner einzutreiben.


    ---------- 11. Dezember 2017, 08:44 ----------


    Nachtrag: wenn der Mieter jetzt doch 'einfach so' bezahlt könnte doch eine Form von Forderungsabtretung vorliegen. Wüsste aber nicht, warum sich der Mieter jetzt den Schuh anziehen sollte.

    Ich habe das Thema nicht gemeldet, weil mir die Zeit zu schade war.


    Auch ich empfand es aber klar gegen Zellstoff gerichtet.
    Es gab in dem Thread nur einen der im Gesprächsverlauf zur Zahlung der 4000€ geraten hat, auf wen hätte er sich denn sonst beziehen sollen?


    Ich hab mir den Text jetzt nochmal 5 mal durchgelesen und bekomme eine Interpretation, dass mit dem Satz ganz neutral die Allgemeinheit gemeint sein könnte nicht hin. Insofern verwundert mich der Standpunkt der Moderatoren.


    Aber: es gab mit Thomas B dann ein Gegenstatement damit war für mich der Angriff neutralisiert und das Niveau sofort wieder über der Gürtellinie. Das war für mich persönlich ausreichend, um jetzt nicht zwingend modarativ oder korrigierend eingreifen zu müssen.


    Hilft ja auch nicht, wenn Angriffe immer nur rausretouchiert werden, die Leute sollen sich schon eine persönliche Meinung bilden können, wer stänkert.


    Dieses Direkt gespräch Unterforum war mir übrigens auch unbekannt. Wer sich jeden Tag nur neue Beiträge anguckt, bekommt das nicht mit. Aber interessante Idee um Diskussionen aus den Hauptthemen rauszuhalten.


    ---------- 9. Dezember 2017, 10:51 ----------


    Sorry, Fontgrößen hat Telefon geändert. Ist nicht bewusst so gemacht


    ---------- 9. Dezember 2017, 10:57 ----------


    Aber auf welchen User bezog sich wwi Beitrag denn dann, wenn nicht auf Zellstoff?


    War ich derjenige, der irgendwann mal 'nicht bezahlen' geschrieben hat und deshalb aufm Kieker von wwi ist?

    Zu prüfen wäre auch die Frage, ob ihr den gesamten Vertrag vielleicht widerrufen könnt, weil er vielleicht nicht in den Büroräumen der GmbH, sondern auf andere Weise (z.B. per Mail oder Post, oder bei euch zu Hause) zustande gekommen ist und ihr deshalb ein Widerrufsrecht nach dem Fernabsatzrecht habt, weil ihr keine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung bekommen habt.

    Clever :)


    Wie läuft sowas denn dann weiter?
    Der Vertrag würde ja dann rückabgewickelt (falsche Formulierung, da nicht zustande gekommen), aber die erhaltene Leistung müsste doch zurückerstattet werden, was hier ja hier eher nicht geht?


    Oder würde man den Weg in der Praxis nur zum Aufbau einer Drohkulisse hinzunehmen, um später bessere "Deals" zu verhandeln.

    Ich würde es so wie Zellstoff machen:


    möchtest du es stressfrei: 4000€ bezahlen, Anwalt nicht
    mit Stress und Option hier gut rauszukommen: Erstberatung durch Anwalt, aber dann starke Nerven haben.


    Noch zum Verzug und den Anwaltskosten an sich:
    - selbst wenn die Rechnung von der GmbH gekommen wäre: die Rechnung wäre zwar fällig gewesen, du wurdest aber nicht in Verzug gesetzt.
    - in der Folge kann dein Geschäftspartner auch keinen Schadenersatz (also die Rechtsanwaltskosten) geltend machen.


    Grundlage für dich ist
    - unspannend aber die Einleitung § 280 [definition=19,0]BGB[/definition] (§ 280 BGB Schadensersatz wegen Pflichtverletzung - dejure.org)
    - konkret wichtig: §286 [definition=19,0]BGB[/definition] (§ 286 BGB Verzug des Schuldners - dejure.org)


    Wesentlicher Inhalt: in Verzug (und Schadensersatzpflicht) kommst du normalerweise nur, wenn du eine Mahnung zur Zahlung erhalten hast (hast du aber nicht). Oder nach 30 Tagen automatisch, aber nur, wenn du als Verbraucher darauf explizit hingewiesen wurdest (wurdest du nicht).


    ABER: die Mahnung ist entbehrlich, wenn "eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist". Das ist bei dir aber auch nicht der Fall. Eine "Zeit nach dem Kalender" ist ein konkret benanntes Datum, z.B. "Die Zahlung erfolgt bis zum xx.yy.zzzz".


    Der Satz auf der Rechnung reicht also nicht aus. Viel besser noch: diese Zahlungsziel (inkl. Kalenderdatum) hätte vertraglich (!) festgelegt werden müssen, um eine Mahnung entbehrlich zu machen. Im Nachhinein einseitig nur auf der Rechnung ein Zahlungsziel nach dem Kalender geht nicht.


    Details und Referenzen zu BGH-Urteilen hier: FoVo 12/2016, Wann ist eine Leistung "kalendermäßig best ... / II. Die Lösung | Deutsches Anwalt Office Premium | Recht | Haufe
    Etwas verständlicher auch bei der IHK (siehe Punkt #2, Verzug ohne Mahnung): Mahnung_und_Verzug.pdf



    Lange Rede kurzer Sinn: keine Mahnung =>kein Verzug => kein Anspruch auf Schadensersatz => kein Anspruch auf Anwaltsgebühren.

    Wie ein SV so pauschal jedes Risiko ausschließen kann, ist mir nicht nachvollziehbar. Aber dieser hat es getan und damit ist dieses Urteil auch darauf fußend korrekt.

    Naja: die konkrete Situation des Urteils ist:
    - es ist ein Gefälle da! (nur nicht groß genug)
    - es ist ein überdachter Balkon wo selten, wenn überhaupt Wasser drauf kommt


    das klingt (für den konkreten Fall) erstmal erstmal plausibel, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit von irgendwelchen Schäden als nicht gegeben gesehen wird.
    Keine Ahnung, wie da ein Gegengutachten so viel Angst vor Wasserschäden machen will, dass da irgendwann mal was passiert.


    Lesart des Urteils für mich: der Kläger wollte bei Einhaltung der [definition=13,0]a.R.d.T[/definition]. penibler als der Papst sein (ohne echte zukünftig zu erwartende Probleme überhaupt darstellen zu können).


    Auf Rodops Fall finde ich das Urteil nicht übertragbar. Da ist alles doch viel verworrender und so klar und eindeutig wird man ihm ein Nichteintreten eines Schadens nicht nachweisen können (mit dem Wissensstand der hier verfügbar ist).

    Soll der Rechtsstreit jetzt darüber rühren, ob ein Bodengutachten verpflichtenden Charakter hat?

    Warum sollte das dem Anwalt und der Gegenseite deiner Meinung denn verwehrt bleiben?


    Wir sind ein Rechtsstaat. Es ist sein gutes Recht das in Frage zu stellen. Ob erfolgversprechend oder nicht, dürfen sie immernoch selbst entscheiden und hängt nicht vom Augenrollen der Gegenseite oder Zuschauer ab.


    Oben steht das es nicht Vertragsbestandteil geworden ist. Wir wissen doch nichtmal die Details um hier irgendeine Partei zu ergreifen, was tatsächlich vereinbart war (oder wie es Juristen und Richter bewerten werden).


    Ich will hier nicht den Anwalt verteidigen.
    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass er seinen Job im Sinne seines Mandanten macht und die ihm zustehenden Mittel ausnutzt.
    Daran ist nichts verwerfliches.

    Wo hat er denn wider besseren Wissens die Unwahrheit geschrieben?


    Er hat seine Rechtsauffassung und Auslegung der Situation aus Sicht des Mandanten beschrieben.
    Selbst wenn andere Gerichte vorher anders entschieden haben, warum soll er (im Sinne seines Mandanten) nicht den Standpunkt vertreten, das Bodengutachten wäre nicht Vertragsbestandteil.


    ---------- 24. November 2017, 20:51 ----------


    Ich nehm den Satz 'falsch zu äußern zurück'. Das darf er nicht.


    Ersetzen wir es durch 'schwammig äußern'.
    Kommt aufs gleiche heraus.