Beiträge von manny

    Es wird lokal viel anders gemacht das ist korrekt Durch die halbjährliche Trocken und Nassperiode muss für die Wüste & Hitze sowie für die Niederschläge und Luftfeuchtigkeit gebaut werden. Zudem kommt noch die Erdbebenthematik sowie der besondere Brandschutz hinzu. Es ist kompliziert für mich als Laien alles zu überschauen. Die Architekten & Statiker haben das Haus so entworfen und ich ging von einem wasserdichten Haus aus. Da ich es glücklicherweise noch nicht vollständig bezahlt habe suche ich jetzt nach einer vernünftigen langfristigen Lösung. Ohne Sachkenntnis wird mir nur eine Pfusch Lösung angeboten werden. Aktuell wurde die Sockelleiste von der Baufirma mit Silikon abgedichtet. Wie ich bereits herauszufinden musste ist dies keine echte Lösung sondern auch nur Murks. Danke für deine ausführliche Antwort zum Thema.

    genau so ist es!

    Ganz abgesehen von der hier extrem unebenen Fläche auf die anzudichten ist. Das geht meines Erachtens bituminös überhaupt nicht. In D wäre hier 15 cm hoch zu dichten, aber wie geschrieben gibt dazu rund ums Mittelmeer (zumindest auch) andere Methoden.

    Das meinte auch der Bauleiter, darum hat er das Bitumen nicht hochgezogen da er es nicht an der Steinwand hätte befestigen können. Das war natürlich auch keine gute Lösung wie sich nach wenigen Stunden Regen dann herausstellte. Die gesamte Terrasse gehört wohl erstmal mit Plastikplane abgedeckt bis eine Lösung gefunden wird.

    Vielleicht leben die Griechen einfach mit gewissen baulichen Mängeln. Auf Inseln regnet es ja meist recht kurz und das Wasser fließt schnell ab und trocknet schnell wieder ab. So kenn ich das am Meer von Süditalien. Mir ist dort aufgefallen, dass mit bituminösen Anstrichen gearbeitet wird. Es wird auch viel mit Schlämmen gearbeitet die in Hohlkehlen hoch gearbeitet werden. Terrassen werden oft überdacht, weil es im Sommer eh extrem heiß wird, so kommt weniger Wasser hin. Man vermeidet eh möglichst Terrassen über Wohnräumen zu bauen, was aber nicht heißt, dass es die nicht gibt. Ich würde den Ball flach halten und erst mal mit den Nachbarn gut auskommen und dann Tips von ihnen holen wie sie es machen bzw gemacht haben. Evtl. im griechischen Internet suchen. Vor allem muss man sich von der Vorstellung Deutscher Gründlichkeit verabschieden, sonst macht man sich keine Freunde.

    Das trifft es auf den Punkt. Alleine heute morgen fiel der Strom 4 Stunden aus. In Deutschland unvorstellbar, hier haben wir das mehrfach im Monat zur Nebensaison. Wenn die Touristen Zuhause sind werden Reparaturen im Netz erledigt wobei ganze Ortschaften abgeknipst werden. Die Wasserversorgung existiert hauptsächlich per LKW. Die Standards sind sehr niedrig im Bau und es stört die Leute nicht wirklich. Es ist ein Entwicklungsland in diesem Sinne und diesem war ich mir 100% bewusst da ich ja schon seit vielen Jahren in Griechenland besuche. Verständigungsprobleme wie hier in den Antworten aufgeführt gab es beim Bau keine. Den Antworten im Forum nach scheint die Kombination aus Steinwand und Dachterrasse sehr schwierig abzudichten zu sein, egal wie es ausgeführt wird. Möglicherweise ist die Lösung nur eine permanente Pergola sodass das meiste Wasser erst gar nicht auf die Terrasse auftrifft. Es liegt mitunter auch an der griechischen Kultur in der immer alles irgendwie möglich ist. In diesem Fall wäre der Bau einer Terrasse in dieser Art vielleicht besser abzuraten gewesen.

    Oben mit einer Stahlleiste befestigen? ISt bei meinem Balkon auch nicht anders gemacht worden.


    manny : Wie ist das denn bei anderen ausgeführt worden? oder gibt es solche Terrassen dort nicht?


    Off-Topic:

    Ich denke, wir sollten uns auf die technischen Details beschränken. Persönliches braucht man nicht kommentieren ohne Hintergrundwissen.

    Hallo Anda. Danke für deine Antwort. Das wäre eine Lösung, Aluminium ist sehr verbreitet hier für die Fenster und kann lokal gefertigt werden. (Kunststoff wird fast gar nicht verwendet durch die extreme Hitze im Sommer) Ich werde dies mit dem Architekten besprechen als Lösungsansatz. In der Regel wird jede Terrasse mit Pergola überdacht und bekommt so ohnehin weniger Regen ab. Dies wird langfristig auch die Lösung sein wobei die Terrasse dennoch dicht werden muss. Danke für die Bemerkung mit den technischen Details. Dies sehe ich auch so. Eine Lösung wird gefunden werden müssen da die Baufirma sicherlich eine Bezahlung erwartet die von mir glücklicherweise noch nicht geleistet wurde. Ich hatte auch keine speziellen Wünsche, das Haus wurde von griechischen Architekten, Ingenieuren & Statikern so entworfen aber falsch gebaut. Ich will mich jetzt eben nicht mit einer gepfuschten Lösung abfinden und darum danke für deine Antwort

    Danke für eure Antworten. Das grundsätzliche Problem bei einem Bau auf einer kleinen griechischen Insel (50K Einwohner) ist die Korruption. Die Leute halten zusammen und es ist schwer eine ehrliche Beurteilung zu bekommen da im Zweifelsfall hohe Kosten auf mein Bauunternehmen zukommen. Dieses Problem besteht in Deutschland nicht, hier hat man einen viel größeren Pool aus Fachpersonal für eine unabhängige ehrliche! Meinung. Darum wende ich mich auch an dieses Forum. Es wurde jetzt die Sandstein Sockelleiste oben und unten mit Silikon abgedichtet. Dies hat allerdings zu keinem vollständigen Ergebnis geführt. Die Wand ist nach wie vor Feucht. Die Frage ist ob denn eine Terrasse so überhaupt abgedichtet werden kann, zudem noch ohne Drainage unter den Fliesen. Das Wetter ist hier noch deutlich feuchter als in Deutschland. Wenn es in Deutschland so nicht funktioniert wird es hier schon recht nicht funktionieren. Danke für die Hilfe

    Ja ich hoffe natürlich auf Hilfe zu dem Thema. Das Problem am Thema ist nicht der Bauort. Es ist eine Frage zur korrekten Terrasseabdichtung bei Fliesen. Ich wurde hier vor Ort genug angelogen und Suche eine Lösung zu unserem Problem. Die Kultur ist hier sehr anders und selbst unser Architekt scheint keine große Ahnung zu haben wie man Dinge korrekt abdichtet. Wer in Griechenland unterwegs ist kann sich den Pfusch und Murks überall anschauen. Kaum ein Gebäude hat gerade Wände oder dichte Fenster.

    Liebes Forum,


    Über unserem Wohnzimmer ist eine Balkonterrasse (Fliesen) die anscheinend nicht korrekt abgedichtet ist. Nach kurzem Starkregen (ca 1-2 Stunden ) war im Innenraum darunter die Wand feucht.


    Die Bitumendachpappe wie auf dem Foto zu sehen ist seitlich nicht nach oben gewölbt worden und liegt flach auf. Hier vermute ich einen Baufehler. Muss diese Dachpappe nicht immer nach oben gewölbt werden damit das Wasser nicht einfach hinüber und dann unter die Fliesen geht? Unter den Fliesen ist keine Drainage.


    Nach dem Bitumen wurde zuerst eine Schicht Zement aufgebracht und dann mit Fliesenkleber die Fliesen. Die Sockelleisten sind aus Sandstein der natürlich porös ist.


    Herzlichen Dank für eure Hilfe


    Bauort ist Griechenland. Im Sommer 6 Monate Trockenperiode im Winter 6 Monate starker Regen.

    Was wäre hier eine gute Lösung? Die Sockelleisten haben keinerlei Zwischenraum mit den Fliesen und liegen direkt auf. Abgedichtet habe ich diese jetzt mit Silikon als Notlösung da die Zementfugen mangels Zwischenraum nicht gehalten haben. Hier vermute ich auch einen Baufehler, sollte die Sockelleiste nicht auch mindestens 5 mm Abstand zur Fliese haben um diese korrekt per Fuge abzudichten?


    Herzlichen Dank für eure Hilfe würde mich sehr freuen.


    Liebes Forum,


    Über unserem Wohnzimmer ist eine Balkonterrasse (Fliesen) die anscheinend nicht korrekt abgedichtet wurde. Nach kurzem Starkregen (ca 1-2 Stunden ) war im Innenraum darunter die Wand feucht.


    Die Bitumendichtung wie auf das Foto zu sehen ist seitlich nicht nach oben gewölbt worden und liegt flach auf. Hier vermute ich einen Baufehler. Muss diese Dachpappe nicht immer nach oben gewölbt werden damit das Wasser nicht einfach hinüber geht?

    Nach dem Bitumen wurde zuerst eine Schicht Zement aufgebracht und dann mit Fliesenkleber die Fliesen. Die Sockelleisten sind aus Sandstein der natürlich porös ist.


    Herzlichen Dank für eure Hilfe


    Bauort ist Griechenland. Im Sommer 6 Monate Trockenperiode im Winter 6 Monate starker Regen.


    Was wäre hier eine gute Lösung? Sockelleisten mit Acryl abdichten und dann noch lasieren? Aktuell ist sie mit Silikon Lösungsmittel imprägniert. Ich vermute das Wasser tritt seitlich über die Steinwand in das Haus ein.


    Es ist Griechenland. Da Farbhärter Pulver oberflächlich verwendet wurde konnte der Beton nicht gewässert werden. Zum Glück war es nur so 27 Grad binnen der zwei Tage an denen der Beton gegossen wurde. Große Risse haben wir zum Glück keine. Optisch ist das Resultat nur sehr bescheiden. Abgedeckt war es am Folgetag

    Es ist zum Glück nicht großflächig gerissen bislang. Nur kleine oberflächliche Risse. Wir mussten den Beton leider jetzt machen damit der Wassertank fertig wird der das Haus versorgt. Der restliche Betonboden wird Ende Oktober gemacht bei niedrigeren Temperaturen. Vor zwei Tagen wurde die Versiegelung aufgebracht.

    Herzlichen Dank für die Antworten. Der Beton wurde mittlerweile gereinigt und versiegelt. Das Resultat ist in meinen Augen sehr unansehlich. Der Beton wurde vor 11 Tagen gegossen. Durch die hohen Temperaturen von über 30 Grad jeden Tag sollte dies vermutlich das Endresultat sein? Oder könnte es noch eine Angleichung der Farben geben? Die Farbunterschiede sind nicht schön und ich denke es wird aufgebrochen und neu gemacht werden müssen.


    Hallo de Bakel,

    Dies ist ein Betonboden im Außenbereich der dann mit Gummimatten gestempelt wurde um eine Steinoptik zu erreichen.

    Durch den Hochdruckreiniger wurde die oberste Schicht des Betons an mehreren Stellen entfernt. Es ist nun keine glatte Oberfläche mehr und zeigt die Partikel im Beton. Die Frage ist ob dies auch ohne Neuguss reparierbar ist. Das Objekt ist in Griechenland. Dieser "Stamped concrete" ist in Deutschland nicht so oft zu sehen. Sehr verbreitet in USA und Südeuropa

    Hallo Nordischer Fuchs! Erstmal eine große Entschuldigung für die sehr sehr späte Rückmeldung auf deine super ausführliche Antwort zu dem Thema. Herzlichen Dank dafür


    Die Treppe wurde jetzt neu eingeschweißt und an vielen Seiten verstärkt. Jetzt biegt sich beim Auftritt nicht mehr sehr viel. Zudem wird die Treppe noch mit Stahlseilen an der Decke befestigt.

    Hallo Expertenforum,


    Beim Abwaschen des Pulverhärters auf dem neuen Stempelbetons scheint der Beton auf der Oberfläche an vielen Stellen beschädigt worden zu sein. (Siehe Fotos im Anhang)

    Kann dies noch repariert werden oder müsste hier neu drüberbetoniert werden?

    Das Resultat sieht nicht gut aus an in meinen Augen. Bringt eine Versiegelung hier noch etwas? Oder abschleifen?

    Liebes Forum,


    Ich wende mich an euch da wir bei unserem Projekt in Griechenland keine ganz unabhängige Meinung bekommen können.



    Es wurde eine Kragarmtreppe geschweißt, die der Schweißer pro Stufe jeweils 1 cm zu eng eingeschweißt hat. (Am Ende eine 15 cm Lücke...)

    Die Treppe wurde heute Morgen herausgeschweißt und dabei kam es zu Rissen in den Trägern.

    Diese Risse wurden jetzt wieder durch Schweissen gepatched. Ein Träger wurde ganz ausgetauscht.


    Ist dies eine sichere Vorgehensweise, besonders im Hinblick auf die Kragarmbauweise (nur ein Befestigungspunkt der Stufen)

    Da wir auf einer Insel sind kann ich hier leider keine 100 prozentige Beurteilung bekommen.


    Fotos im Anhang,

    würde mich über Antworten freuen!


    Gruß

    Manuel