Beiträge von Kalle

    Aber nochmal die Frage was versteht man beim Dach unter Klempnerarbeiten ?

    Wir im Norden verstehen darunter: Sämtliche Metallarbeiten an Dach oder Fassade. Dachrinne, Schornstein in Winkelstehfalz, Gaubenanschlüsse, Dachab- und Anschlüsse, Fallrohr, Mauerabdeckungen, Blecheindeckungen usw. usf.

    Ich frag Flocke morgen mal wie der Preisunterschied ist. Meine mich aber zu erinnern dass es da schon n netten Aufschlag gab. In der Zulassung von Promat stand aber etwas dass dir ggf helfen könnte.

    Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich von einer klassischen Dachsanierung mit allem drum und Dran ausging. Da waren die Fotos vom Startbeitrag schon wieder vergessen. Hinsichtlich dem was gemacht werden soll, laut TS und den Bildern mag das was ich geschätzt habe zu viel sein ja. Für eine hochwertige vollständige Dachsanierung ist es jedoch keinesfalls „horrend“ teuer.


    PUR, bis ich dir das auf das Dach packe musst du mir Augen ausstechen und Hände abhacken. Das geht einfach gegen jeglichen Anspruch den ich an ein Dach habe was aus meiner „Feder“ kommt und am Ende als Referenz für die Firma herhalten soll. Nein, sowas verkaufe ich schlicht und ergreifend nicht und überlasse das gerne anderen. Im übrigen ist für mich die Leistung einer Umdeckung IMMER inkl. Gerüst und inkl. Bauklempnerarbeiten. Das Gerüst wird hier schon nicht ganz günstig bei den ganzen Vorsprüngen usw.


    Und bitte dran denken, dass in dem Preis vom TS auch noch die Garage inkl. Asbestabriss mit drin ist. Was passiert eigentlich, wenn unvorhergesehenes kommt? Man kennt ja „Sanierungen“ und deren Tücken. Schelm wer böses denkt bei zu preiswerten Angeboten. ;)



    Um ein 170m² Dach ab- und wieder neu einzudecken? 60 Manntage?

    Da muss ich mangels Erfahrung passen. Die wenigen Dächer die ich kenne waren viel schneller aufgebaut. Beispiele spare ich mir, da sowieso schwer vergleichbar.

    Siehe oben, ich ging von einer Dachsanierung im klassischen Fall aus. Und mit 60 Manntage kannst du schon gar nicht rechnen. Weil die 3 Mann nie im leben immer zu 100% wirtschaftlich arbeiten. Standzeiten, längere Pausen usw. Zahlt alles der Unternehmer ;) 2 Wochen denke ich jedoch schon, die da benötigt werden.


    Ja, das finde ich auch heftig! Möglicherweise der Marktlage (Auftragslage) geschuldet? Wie schon geschrieben: ich hatte erst vor einem halben Jahr ca. 21.500 EUR für 145 m² Dachfläche inkl. 160mm Aufsparrendämmung.


    Hinweis hierzu: Der Bauherr kannte die ausführende Firma und bekam schon einen attraktiven Angebotspreis! Die Konkurrenz lag bei ca. EUR 28. - 33.000 (brutto).

    Ganz ehrlich, ich frage mich wirklich wie der Unternehmer/ Firma da mit Plus rausgegangen ist. Ist doch Brutto richtig? Immerhin reden wir hier von Verbrauchersicht da interessiert mich Netto ja nicht.



    Wenn man bedenkt, dass man ein komplettes EFH für 250-300T€ bauen kann, dann sind 80T€ nur für ein Dach (Eindeckung, Dämmung, ohne Dachstuhl) schon sehr viel.

    170 m2, 2 Gauben, 1 Schornstein - ca. 75.000 Euro Brutto Bauzeit ca. 5 Wochen

    250 m2, 3 große Gauben, neuen Windfang herstellen, 4 DFF, 2 Schornsteine - ca. 125.000 Euro Brutto Bauzeit fast 1,5 Monate


    Sanierung war noch nie günstig und ist mit einem Neubau nicht vergleichbar. Der letzte Neubau, der mein Tisch verlassen hat lag bei 50.000 Brutto glaube ich für 160m2 Dach. Natürlich mit Dachstuhl. Man kann sicherlich alles preiswerter machen, durch Wahl von Produkten und der anschließenden Optik. Für mich soll jedes Dach ein Unikat sein und zum Haus passen und den Geschmack des Kunden treffen. Anstelle einer preiswerten 0815 Soße. Es gibt ja genug Kunden die bereit sind das Geld auszugeben. Genauso wie es Menschen gibt die sich Porsche oder keine Ahnung kaufen.


    Ich kann ja McDoof auch nicht mit einem 5 Sterne Restaurant vergleichen. Jeder hat jedoch seinen Kundenkreis und sein „Markt“.

    Ich bestreite nicht, dass man dafür auch 80T€ ausgeben kann, aber muss das sein? Standard wäre das wohl eher nicht.

    Das mag jeder für sich selber entscheiden können ob es ihm Wert ist. Als Unternehmer wäre mir die vorgeschlagene Schätzung deutlich zu wenig um Qualität zu liefern. Klar kannst du das Dach auch mit 0815 Zeug machen, kein Wert auf Optik legen. Muss man nur wollen, ich würde es nicht wollen. Menschen kaufen sich in der Preisklasse Autos und haben kein Bauchweh da 80T auszugeben. Wie lange wird das Gefährt gefahren? Wie lange hält das Dach? Da kannst dir vermutlich 3 Fahrzeuge für kaufen.


    Wenn ein Betrieb Brutto 69 Euro die Stunde benötigt um Kostendeckend zu arbeiten, dann sind das bei 200 Euro/m² wie viel? Nehmen wir mal an du hast 100 Euro Brutto anteilig an Material - was ich für unrealistisch halte. Dann hast du 1,45 Std. für einen m² Dach fix und fertig Zeit. Wer soll das denn schaffen? 4 Wochen mit 3 Mann wirst du mindestens benötigen. Rechne es dir aus. Aber wenn das bei Euch "übliche" Preise sind dann scheint es ja zu funktionieren. Dann mögen sich die Betriebe die Kostendeckung anderswo reinholen. Was ich eher glaube: Der HW traut sich nicht solche Preise aufzurufen.

    Dach neu decken mit Dämmung...pi mal daumen 200 €/m^2 als ganz grobe Richtung

    Bei deinen 170 m^2 sind dann die 40 t nicht wenig

    In welcher Welt dass denn? Hau mal das doppelte drauf, dann vielleicht. Das Material wird dich ja schon 25 t brutto kosten. Dann hast bei 40t noch 15.000 Brutto über. Da hast bei 69 Stundenverrechnungssatz gerade mal 217 Std. Oder anders mit 3 Leuten 9 Tage.... Wer soll da Qualität liefern? Ich denke mal Richtung 70-80t ist realistisch. Aber man soll Unternehmer nicht dran hindern sich in Ruin zu wirtschaften.

    Ob Diagonal oder in einer Flucht ist denke ich nicht relevant. Wir sprechen hier ja nicht von einer Belüftung im Flachdach oder Dergleichen. Effektiv kann es im Winter nur durch die Anströmrichtung sein. Es wird aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts passieren. Wer baut sein Haus schon danach?

    Ich würde eher generell was zu Temperatur u Luftfeuchtigkeit im Kaltdach erfahren.

    Im Winter fehlt es bei einem Kaltdach an thermischem Auftrieb. Eine Luftwechselrate kann also nur durch Windanströmung geschehen. Dazu müssen die Öffnungen sich jedoch gegenüber liegen und in direkter Anströmungsrichtung liegen. Tun sie das?


    Dein beobachtetes Phänomen ist eigentlich recht "simpel": Die Temperatur Außen hat sich nicht wesentlich geändert. Vermutlich waren die letzten Tage solar auch nicht ertragsreich. Man kann also vermuten die Temperatur im Kaltdach stagniert. Du berichtest von einem Wetterumschwung "Regen". Dieser erhöht die rel. LF in der Außenluft. Dein Dachraum (Kaltdach) ist hingegen trockener. Was wird also passieren? Die rel. LF wird sich der Außenumgebung anpassen und damit steigen deine Messwerte.


    Eine Verringerung der rel. LF kann nur mit der Erhöhung der Temperatur im Dachraum einher gehen. Wozu ist nur die Frage? Die rel. LF - also das was du misst - beschreibt ja nicht die Fasersättigung deiner Holzbauteile z. B. Die liegt, wie Alfons schon schrieb, im Bereich der Ausgleichsfeuchte sofern trocken verbaut wurde und keine langeinwirkende Auffeuchtung passiert ist.


    Gibt nach deinen Schilderungen kein Grund zur Besorgnis.

    Stefan schau dir mal Bild 5 an und schau dir den letzten Ortsteg an. Da ist die linke Seite schon ziemlich weit aus dem First. Ursache wird wohl sein dass sonst extrem viel Luft zwischen Firstziegelreihe und Unterkante Firststein gewesen wäre.

    Die linke Seite ist zu tief aus dem Firstscheitel gezogen. Bedingt durch die unsinnigen Dachneigungen. Wer da Schuld hat? Der Entwerfer dieser Absurdität. Ob das überhaupt so wie jetzt lösbar ist? Da habe ich meine Zweifel.

    WDVS ausschneiden, 60mm XPS ran oder Schaumglas, 80mm KVH verdübeln (ja die Anker sind Wärmebrücken), Balken überputzen, Stirnholzverbinder von Strongtie, nachm Jahr Verbinder am WDVS versiegeln und alle 5 Jahre erneuern.


    Oder ganz einfach den letzten Vorschlag von Skeptiker und den optisch hübsch umsetzen.

    Die VOB B kann nur unverändert vereinbart werden, ist jedoch über die AGB Klausel jederzeit von Verbraucher prüfbar. Auf dieses Recht kann sich der HW nicht berufen, der muss die Pille schlucken. Das ist bis jetzt in jedem Rechtsseminar die Auffassung der Vortragenden.

    (Gegen welche Regel verstößt das, Kalle ?)

    Anschlüsse sind mind. 30cm (vom Anschlusskragen gemessen) einzubauen. Das würde, wollte man sich daran halten aber zu einem Versprung führen. Bleibt also wenn überhaupt die Konstruktion oberhalb der Abdichtung, daraus folgert aber:


    c) wie Skeptiker schon richtig anmerkte, haben außenliegende Entwässerungssysteme teilweise erhebliche Probleme mit Frost.

    Also Begleitheizung um das Rohr.


    Ferner ist die Frage was wird kaskadierend entwässert? Halbrunde vorgehängte Rinne? Dann ist es doch eh Asche, weil was machen wir bei Jahrhundertregen? Genau wir entwässern eh unzulässigerweise auf die darunterliegende Dachfläche und belasten damit das Kanalsystem zusätzlich. Denn Sinn solcher Rinnen ist ja nach vorne frei entwässern zu können. Bei darunterliegenden am Kanalangeschlossenen Versiegelungen ist das aber Asche.

    Korrekt! Das scheint ja gerade der Witz daran zu sein, denn dadurch wird ja der Durchsatz erheblich erhöht.

    Funktioniert aber nur, wenn die Mündung oben (darüberliegendes Geschoss) auch drucktechnisch geeignet ist. Damit also die ganze Anlage bis zum Kanal drucktechnisch geeignet ist. Funktioniert wie im Übergang von 50mm Rohr zu DN 100? So wie auf den Bilder sogar noch mit Belüftung im senkrechten Rohr?


    Wenn überhaupt würde ich oberhalb der Abdichtung bleiben.

    Mach dir nicht so ein Kopf um den Windsog. Die letzte PV Anlage die wir aufgrund Kyrill nachballastiert haben lag auf einer Turnhalle. Traufhöhe 8m und Windexponiert. Ich meine mich zu erinnern dass wir am Rand irgendwas um die 150/200 KG draufgepackt hatten.


    Ich glaube so richtig schlimm wird das nicht. Vielleicht doch ein Gründach und in das Sedum ein Stahlgewebe. Für die Anwuchsphase ggf paar Platten mit auf die Schienen.

    Dankeschön.

    Das klingt ja zumindest so als wäre es keine schlimme Sache. Puh!

    Uns wundert nur, dass bereits jetzt die Laibung fleckig ist, da das Wasser gelblich war.

    Außerdem hätten wir gerne auch hier einen größeren Dachüberstand gehabt, worüber aber leider nie mit uns gesprochen wurde. Ob die geforderten (DIN EN 13914-1 [11] Nr. 6.16) 40 mm eingehalten wurden, wissen wir nicht.

    Wie kommst auf 40mm? 20mm sind es und nein die verhindern keine Laufnasen. Attikaabdeckung mit innenseitigem Gefälle?

    Tiefersetzen? Könnte man nicht n Halter anfertigen den man auf die vorhandenen Rohre Clipst und dann seitlich noch ein Rohr einschiebt? Die Zulassung verlierst damit aber, das sollte klar sein.

    Natürlich weiß ich die Antwort auch nicht, aber tatsächlich stellen sich keine Dreiecke ein, weil die Schraubenpaare im realen stat. Nachweis einen Abstand von etwas über einem Meter haben - bei einer Dämmstärke von 100 mm und relativ druckfester Dämmung jedenfalls.

    Es geht ja aber nicht um den realen sondern in diesem Falle um die "Typenstatik". Die 3 Details sind ja jeweils von unterschiedlichen Herstellern gemäß deren Typenstatik vermute ich. Deshalb ist die bildliche Skizze, die du erwähntest, ja auch kein Detail oder Erklärung des Wortlautes sondern lediglich eine bildliche Interpretation und damit nicht mehr als Farbe auf dem Papier.

    Wenn das eine MDS ist, dann fehlen die Bänder, ich sehe zumindestens keine. Haftgrund zu Bestand fraglich, Hohlkehle nicht zu erkennen. Kreative Materialverschwendung. Wenn Feuchtigkeit von unten auszuschließen ist, könnte man den vorhandenen Aufbau beschichten und ein oberflächenfinishing einsetzen. Das wird vermutlich aber nicht wesentlich günstiger als der komplett Abriss. Ein Restrisiko würde ebenfalls verbleiben, da die "Anschlüsse" wieder so schön ausführungsfreundlich sind. (Rolladenschiene etc)

    Die macht für mich keinen Sinn.

    Ich vermute mal dass die Schraube des Herstellers eine andere Materialeigenschaft hat und dafür zusätzlich Stabilisierung braucht. In Form eines Dreiecks - die sollen ja statisch ganz schön sein :D. Oder aber einfach aus wirtschaftlichen Gründen im Sinne von Absatz generieren. Letzteres vielleicht plausibler als ersteres. Wobei ich nichts unterstellen will.