Beiträge von Kalle

    Auf einem Foto kann man natürlich nicht beurteilen ob die richtige Bahn verwandt wurde. Ich würde aber spekulieren, dass es nicht die Richtige Bahn ist. Oder der Untergrund nicht tragfähig ist.


    Die Bahnen sind definitiv abgerutscht, in meinen Augen. Falte aufschneiden oder ein Stück Bahn herausschneiden und schauen ob sie flexibel ist und ob man den Träger erkennen kann.


    Sind die Bahnenbreiten unter 75cm?

    Okey, verstanden. Also Nageldichtband ist Pflicht. Kannst du mir vielleicht eins empfehlen? Möchte nämlich, dass das Dach mich überlebt und daher möglichst langlebige Produkte verwenden.

    Leider nein, da wir in unseren Aufbauten seltenst Nageldichtbänder verwenden. Da wir mit einer Holzweichfaser-Unterdeckplatte arbeiten. Da ist kein Nageldichtband erforderlich. Ich würde keine Nagelmasse nehmen sondern nur Rollen, am besten passendes Zubehör zum Hersteller der Unterspannbahn.



    Noch eine Frage:

    Warum werden die Dachlatten auf den Sparren genagelt und nicht geschraubt, zumindest bei normalen Dächern ohne Aufsparrendämmung? Spontan würde ich denken, dass Schrauben besser sind, aber scheinbar haben Drahtstifte irgendwelche Vorteile.

    Schrauben haben eine schlechteren Werte bei den Abscherkräften. Ebenfalls würden die Abstände zum Holz zu groß werden, so das keine Regelkonforme Verwendung bei den meisten Konterlatten - gerade bei 24x48er Querschnitt - möglich wäre. Wir verwenden als Konterlatte ausschließlich 40x80mm KVH das liegt aber zum Teil auch an den verwendeten Unterdeckplatten.

    Moin,


    1. Soll zwischen der Konterlattung und Unterspannbahn ein Nageldichtband? Der eine Dachdecker meinte, dass man sie nicht braucht, wenn man gute Folie benutzt, so z.B. Dörken Maxx Plus. Ist das richtig, kann so eine Folie selbst abdichten oder ist so ein Nageldichtband Pflicht?

    Ja wird in der Regel notwendig sein. Dir das jetzt fachlich 100% darzulegen wäre zu kompliziert aber unsere Fachregel, wenn man Sie richtig interpretiert, lässt kaum einen anderen Schluss zu wenn es sich am Ende um ein ausgebautes Dachgeschoss handelt.



    2. Dachlatten. Unsere Dachsparren sind ca. 20 cm x 8 cm und der Abstand der Sparren ist so zwischen 100cm und 90 cm.

    Das man hier im Norden überhaupt 30x50mm verwenden will irritiert schon aber bei den Abständen wird es ganz sicher notwendig sein eine 40x60mm Dachlatte zu verwenden. Streng genommen wäre bei weiteren Abständen sogar eine 60x80mm denkbar, rein von der Fachregel her. Erfahrungsgemäß funktionieren 40x60mm aber bei den Abständen noch problemlos.

    Verstehe ich das richtig, dass du den Preis für viel zu niedrig hältst?

    Ja. Geht man mal von einem durchschnittlichen Stundenverrechnungssatz von 75 Brutto aus. Bleiben ja bis zu den 125 Euro lediglich 50 Euro für Material, Handlingkosten, Baustelleneinrichtung, Entsorgung, Risiko etc.


    Zumal ein - und ich sage es jetzt einfach mal so - seriöses Unternehmen dir vielleicht bei deinen Anforderungen kein Blechdach verkauft hätte und sicherlich die DFF nicht ohne Aufkeilrahmen eingebaut hätte. Aber machen wir uns auch nichts vor, die seriösen Unternehmen sind Monate im voraus ausgebucht. Zum Rest wurde ja schon ausreichend geschrieben.

    Ist KUX nicht eher bei Nachrüstungen?

    Verzeih mir die Verwirrung. Ich habe natürlich Käse erzählt. Das KUX benötigst du bei SMG und ähnlichem. Also Zubehör auf Elektrobasis. Klar am Integra ist ein Stecker für Plug and Play. Ich würde dennoch drüber nachdenken das Kabel unter dem Putz zulegen. Ich finde es tierisch hässlich das Kabel auf der Dachschräge oder Abseite zu verlegen.

    Moin,


    dann Elektro. Wird aber aktuell schwierig mit Lieferung der Teile, da kaum Verfügbar auf dem Markt. Lässt sich aber vorrüsten. Einfach ein 2x0,75 Aderkabel vom oberen Fensterbereich in die Abseite legen und entweder eine Reviklappe vorsehen oder die Stromzuleitung und das Fensterkabel durch den Gipskarton führen. Für die spätere Montage der KUX100 die ist zwingend erforderlich.

    Moin,


    0,7mm Blech ist bestellt und ausgeführt? Also stimmt die Beauftragung mit der Ausführung überein?


    Was gibt der Hersteller hinsichtlich der Befestigung an? Wobei ich nicht glaube das hier wirklich Spenglerschrauben verwandt worden, die haben nämliche keine Bohrspitze. Bei Pfannenblech geht eine Befestigung in der „Hochsicke“ meines Wissens nicht. Wie es bei Trapezblech mit Kalotten Usus wäre, diese in der Hochsicke zu befestigen.


    Ich finde es immer schwierig im Nachgang mit Wünschen und Anforderungen um die Ecke zu kommen, wenn ganz maßgeblich der Preis Entscheidendes Kriterium gewesen ist. Wobei ich den m2 Preis für nicht im Ansatz auskömmliche Halte.


    Eine Stehfalzdeckung oder andere begehbare Eindeckungen auf Vollholzschalungen waren keine Option?

    Zur Sanierung kann ich leider weiter nichts beitragen, hatte das Problem trotz mehrfacher Ausführung solcher Konstruktionen auch noch nicht. Was schreiben unsere Dachdecker dazu? Kalle?

    Da ich nicht weiß wie das Detail Wandanschluss aussieht kann man wenig sagen. Allgemein: Reduktion der solaren Erwärmung oder Verschluss der Hohlstellen im Wandbildner im betreffenden Bereich des Flachdachaufbaus.


    Der Voranstrich müsste jedoch im Vorfeld schon abgelüftet gewesen sein. Da sich die Stoffe relativ schnell verflüchtigen. Sonst beginnt er recht schnell an zu brennen bei der Verlegung mit Flamme des Weiteren Aufbaus.

    Zink oder andere Metalle in einer Blechstärke von 0,7mm gehören zu den "nicht selbsttragenden" Varianten einer Mauerabdeckung.


    Aluminium in 1,5 oder 2mm gehört zu den selbsttragenden Varianten. Bedeutet diese werden auf Halterkonstruktionen montiert. Der Halter wird im Untergrund befestigt und die Abdeckungen nur noch "eingeklickt". Bei ersterem muss eine vollflächige Auflage geschaffen werden. Dazu wird meist ein BFU-Sperrholz verwandt und dann mittels Vorstoßblechen die Abdeckung zu montieren oder die Abdeckung wird vollflächig mit Blechkleber aufgeklebt. In Ausnahmefällen (Einzellängen <3m) geht auch eine direkte Befestigung mittels Schrauben und Hauerbuckel. Nein, Spenglerschrauben sind im waagerechten Bereich nicht zulässig.

    Mir persönlich würde die Version mit Holzweichfaser besser gefallen.

    Hast du mal den Unterschied zwischen einer PU-Aufdachdämmung und einer mit Holzweichfaser? Bei gleichem Konzept der Luftdichtung?


    Es geht bei Luftdichtung nur Sup-and-Top Verfahren oder eine LDB-Variante. Beide birgen Vorteile und Nachteile, beide sind aber völlig unabhängig des Materials.

    zu den Klötzen: früher hat man mal mit Richtschwellen gearbeitet, die einige Tage vor dem Stellen der Wände montiert und ausgerichtet wurden.

    Heute macht man das so, inkl. Lochbohrung mit Lasereinmessung auf der Baustelle (PLT):

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    Was ist da passiert?

    Moin, ich tippe das bei Dir eine V60 AL oder eine G200 S4 AL Verwendung gefunden hat. Beide Bahnen kann man gerade in diesem Temperaturfenster was wir aktuell haben kaum bis gar nicht ohne diese Risse verlegen. Es kann natürlich auch die falsche Lagerung sein, dann hast du die Risse aber meist in 20-25cm Abstand. Hier ist das Deckbitumen gebrochen, da die AL-Einlage die Belastungen nicht aufnehmen kann. Wenn man das vermeiden will: Besseres Material nehmen. Was ist hier vertraglich vereinbart worden?


    Wie kritisch sind diese Risse und was sind dann gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen?

    Wenn das eine Notabdichtung wäre, dann würde ich sagen = austauschen. Da es sich hier vermutlich aber nur um eine Schicht handelt die die Dampfdiffusion begrenzen soll halte ich die Risse für nicht so kritisch. Die "Abdichtung" wird im Bauprozess noch einiges vertragen müssen. Denn keiner schützt die Bahn wie es eigentlich sein sollte, bez. ist das für mich ein falscher Bauablauf.


    Reparieren kannst du das nicht. Man könnte jetzt nur eine weitere Bahn drüber schweißen. Ob du ein Anrecht hast eine "heile" Bahn zu bekommen? Bestimmt. Allemal dann, wenn die Funktion nicht mehr gegeben ist.


    Weiterhin gehen die Bitumenbahnen nicht bis komplett an den Rand der Bodenplatte

    Das hängt maßgeblich von Abdichtungssystem ab was dort Stirnkantenseitig an der Bodenplatte und HRB-Wand Anwendung finden wird. Generell kann man sagen, dass diese Schicht ca. 10cm an der Stirnkante heruntergeklebt werden muss und dann in die Bauwerksabdichtung eingebunden wird. Bei hochwertigen Produkten und sauberer Arbeit stimme ich dem zu - das ist aber nicht Standard bei den Ausführenden.


    Ich sag es mal so: So ein banales Detail kann viele Fehler quellen bergen, da muss man sich dann die Frage stellen ob das Ende mit der Betonkante am Ende nicht das "praktikabelste" ist im Sinne der Fehleranfälligkeit.

    Alfons Fischer Wenn ich als HW etwas ausführe, was wissentlich oder nicht wissentlich gegen geltenden gesetzliche Bestimmungen verstößt dann ist es doch völlig egal wer nun der "Planer" ist. Spätestens bei der Ausführung einer falschen Sache stecke ich als HW doch drin, wenn meine Bedenken hinsichtlich dieser Ausführung formal und korrekt dem AG nicht vorgelegt worden sind. Das ist doch genau das was Eric hier immer wieder gepredigt hat.

    Ob der Glaser, der ja wohl lediglich gesagt hat "Wärmeschutzverglasung kann ich nicht liefern, einfaches VSG schon" (warum auch immer), damit in die Verantwortung gezogen werden kann, wage ich zu bezweifeln...

    Warum sollte es nicht der Fall sein? Er hat mit seinem "Vorschlag" eindeutig gegen die a.R.d.T verstoßen und hat eben nicht dem TS in Gänze die Folgen dargelegt, wie es §4 VOB B fordert.


    Also hat er maßgebliche Schuld daran, dass der TS nun ein nicht funktionierendes Bauwerk hat. Wenn "mach mal" die Ansage ist muss mir als HW doch sämtliche Glocken angehen das ich juristisch in vermintes Gebiet fahre. Allein schon aus seinem Interesse, hätte er auf eine Konkretisierung pochen müssen. Der Glase muss doch im übrigen die Freistellungsbescheinigung an den Auftraggeber übergeben. Wie geht das, wenn offenkundig klar ist dass eben die Gesetzeslage nicht eingehalten worden ist?


    Die Kosten für Demontage, Montage des richtigen Glases und Entsorgung wird wohl auf seine Kappe gehen. Der Mehrpreis für das Glas wird Party des TS sein.