Beiträge von Kalle

    Steht wo?

    In deinem zitierten Passus. Barrierefrei kann immer nur eine Sonderlösung sein, wie sonst soll eine Abdichtung Mängel an der Tür beheben? Schnittstelle muss immer DD, FB und Archi sein und die gemeinsame Entwicklung einer funktionierenden Lösung.


    hüstel ... 4.4.3!

    Liest du da eine konkrete Forderung? So wie es bei den Anschlusshöhen der Fall ist; 15cm ab OK Abdichtung/Belag/Schüttung. Also ja, die Konstruktion wird nicht konkret erfasst lediglich beschrieben. Nach was würdest du bewerten, wenn es darum geht technische Mängel in der Ausführung zu beschreiben?


    Fehlen einer Rinne? Fehlen einer Überdachung, falsche Tür? Fehlende Innenraumabdichtung. Rinne nicht unmittelbar an die Entwässerung angeschlossen? Kann alles notwendig sein oder nur weniges davon. Also kann man da wohl nur die fehlende Planungsgemeinschaft ursächlich machen.

    Beispiel? :eek: Und wie kriegst Du das dann mit der Flachdachrichtlinie überein?

    Kann ich dir nachher raussuchen aber bevor Missverständnisse aufkommen: Nicht für 24mm Dielen. Oder man muss die UK Doppelt nehmen. Die wir verwenden haben 40mm Mindesthöhe. Was meinst mit der FDRL ? Hab ich was überlesen?

    Wie sollte die UK aussehen, wenn da 16 cm Peridämmung überbrückt werden müssen?

    Alu Uk gedübelt auf Kantsteinen aus Beton oder Punktfundamenten. Das kippt auch bei 16cm nicht. Muss halt Gegengewicht her. Es gibt nichts was nicht geht. Beschränkt wird man nur durch seine Gedanken oder Erfahrungshorizont.

    Wäre es nicht vernünftig, die zu verwenden?

    Moin,


    ja wäre es. Entweder Drahten oder Schrauben, wenn man schon klebt - was formal nach Fachregel nicht zulässig ist - dann doch bitte mit entsprechendem Klebstoff. Und am Ende auch jeden Ziegel kleben, wenn es sich denn um Ziegel handelt oder ist es ein Betondachstein?

    sowas brauche ich nicht.

    Das ist meine Realität durch und durch. Die hier anwesenden Planer die ihr Handwerk verstehen sind keinesfalls ein Massenphänomen.


    Ja da habe ich lieber die Ausführungsplanung an den Hacken, denn bei schlecht geplantem hab ich die ebenso. Was gewinne ich also? Planungsbüro und Zusammenarbeit? Gerne wenn ihr eine gute Adresse in HH habt.


    Markus und Wolfgang wenn ihr mir das nicht glaubt ich schicke Euch gerne 3 oder mehr LVs zur Durchsicht. Von Horror bis so lala könnt ihr frei wählen. Aber ihr kennt das sicherlich alles schon. Tut mir ja leid wenn eure Zunft genauso wie meine regelmäßig nicht brilliert. So ist das Leben aber ich hab euch Planer trotzdem lieb.

    Oder die negativen Erfahrungen hinsichtlich Ausschreibungen? Man weiß ja nicht das es eine gute ist, also gehts in die Rundablage. Das ändert sich wohl erst wenn man wieder Aufträge braucht und auch mal unliebsame Dinge machen muss.


    Die Handwerker die ich kenne sind alle samt wenig begeistert Ausschreibungen zu unterbreiten.

    Aber weshalb soll man sich überhaupt die Mühe einer vernünftigen Ausschreibung machen?

    Den Wink hab ich zwar verstanden ;) Aber: Weil sich auch jeder Anbietende die Mühe macht anständig zu arbeiten. Das sollte daher Grund genug sein - theoretisch.


    primär nach meiner Empfehlung, aber natürlich eher am unteren Endes des Preisspektrums.

    Fraglich nur warum man ohne Ausschreibung "bessere" Preise erzielt als mit einer Ausschreibung. Wobei ja nicht bedeutet, wenn man teuer ist gleich Wucher anbietet. Die Gefahr das der günstige nicht kalkulieren kann ist ja durchaus möglich. Vergleichst du die Kosten nur anhand der Angebote oder hast du ein allgemeinen Preisspiegel?

    Vor Beauftragung hatte ich in rd. 25 Jahren noch nie eine förmliche Bedenkenanmeldung, danach vielleicht eine in 5 Jahren.

    Mach ich jetzt auch nicht mehr, weil es ja schamlos ausgenutzt wird. Der Planer bekommt kostenlos sein Mist gerade gebogen, aktualisiert seine Ausschreibung und man selber schaut am Ende in die Röhre, weil der billigste per se den Zuschlag erhält. Die anderen freuen sich ebenfalls, weil das Unwissen evtl. Aufgebessert wurde oder man es schlicht übersehen hat. Gängige Praxis scheint ja zu sein, den Auftrag abzuwarten und dann mit den Änderungen um die Ecke zu kommen.



    Insofern ist Dein Bild nicht objektiv.

    Du meinst so wenig objektiv wie Deine, weil Deine ja auch nur auf Erfahrungen basiert ;) Ich mache bestimmt auch nicht alles richtig, aber zumindestens habe ich den Willen das zu tun. Alle Normen, Regelwerke wird man nicht permanent im Schädel haben - da kann wohl mal was durchrutschen.


    Aber das ist ganz einfach: Ohne Angebot kein Auftrag. Und bei mir kein Auftrag ohne vergleichbares Angebot, also Ausschreibung.

    Nach welchen Kriterien beauftragt denn deine Kundschaft so? Wie gesagt bin ich ja nicht gegen diesen Weg. Es mangelt nur an guten Ausschreibungen in meinem Dunstkreis :D

    Das verstehe ich nicht. Wenn Du bei drei Großhändlern ein Angebot einholst teilst Du doch auch nicht jedem jedes Mal mit, wie er positionsweise zum Wettbewerb lag, sondern beauftragst einfach beim günstigsten, oder?

    Das kann man wohl kaum vergleichen. Prüft der Großhändler das LV auf Richtigkeit? Fährt er zur Baustelle und schaut sich das an? Meldet er Bedenken an, wenn das LV technischer Müll ist? Da geht ja nicht wenig Arbeitszeit rein, für am Ende ein zwei Zeiler das man mal wieder zu teuer war. Wo, wie und in welchen Abstand erfährt man da nicht. Man kann sich ja auch mal verkalkuliert haben? Wäre doch interessant das im Zweifel mal gegen zu prüfen.


    Weil es nervig ist, bei der Arbeit und bei der Abrechnung kontrolliert zu werden?

    Damit das nervig werden würde, müsst man ja A. schlecht Arbeiten und B. auf der Gegenseite jemand mit Ahnung stehen haben. Das trifft in aller Regel fast nie zu, insbesondere letzteres. Nein, weil ich die Erfahrung gemacht habe das solche Bepreisungen reine Zeitverschwendung sind. Ab einem Volumen von mehreren 100 m² scheint es so als müssten sich die Handwerker für billig Geld verscherbeln.


    wie? ;)

    Naja ist doch so. Wie oft fehlt die Ausführungsplanung und am Ende entwickelst dann selber irgendwelche Lösungen und hängst wieder voll drin? Kannst es auch gleich selber machen und hast weniger Stress. Das trifft nicht auf die Mehrzahl der hier Anwesenden zu aber das hier ist auch nicht der Maßstab für draußen - leider :D

    weshalb also?

    Weil es als Anbietender Sinn macht wie der Preisspiegel ist. Mich interessiert ja nicht das klassische "zu teuer, X% über Erstbietenden". Aber wenn das so ist, wird es halt einfach nur noch mehr unattraktiv für Architektenbüros anzubieten. Da trifft Realität die Praxis - leider.

    Insofern der Hinweis an Kalle, dass hier nach meiner Auffassung kein Automatismus vorliegt, der generiert, dass ein Anspruch vorhanden ist.

    Vor nicht alzu langer Zeit hatten wir uns dazu schon mal unterhalten (ZM bei gedämmten obersten Geschossdecken) Wie interpretierst du denn 1.3.2 (3)?


    (Sie müssen mindestens den stofflichen Eigenschaften einer Behelfdeckung entsprechen) Klasse A oder ebenfalls stofflich im Sinne von Perforationssicherung? Denn ich verstehe es sehrwohl als Automatismuss, weil ich als AN ja grundsätzlich die Freiheit habe auch eine "Plane" zu benutzen. Mache ich das nicht, muss meine ZM halt der Behelfsdeckung entsprechen und als Klasse 3 ausgeführt werden.

    vereinbart?

    Unerheblich weil hätte ausgeführt werden müssen wegen a.R.d.T. Das Geld dafür ist natürlich zusätzlich zu entrichten. Wie sieht es hier mit Behelfsdeckung aus? Die sticht am Ende alle Tabellenwerte, wenn die Notwendigkeit hierfür vorliegt. Derzeit ist zwar keine MiWo drin, aber trifft das auf den gesamten Bauablauf zu? Die Bilder sind ja typisch für USB ohne Nagelband oder falsch angewendet.

    Ich dachte das ist ein Forum bei dem man als Laie Nachfragen stellen kann. Kommt mir ein bisschen scharf vor die Antwort.

    Natürlich. Dein Startbeitrag hat für mich den Eindruck erweckt du willst es nicht haben und nu geht es um Gründe diesen Wunsch durchzusetzen. Wozu hier fachlich ausführen? Du hast zwei Optionen: Dulden, da richtig. Oder den DD veranlassen es zu ändern als zusätzlichen Auftrag.


    Letzteres wirkt nicht so als wäre das eine Alternative gewesen. Denn so war der Beitrag nicht formuliert. Vielleicht habe ich dich missverstanden, kann gut sein.

    Und wenn Dir ein Dachdeckermeister sagt dass es so richtig ist. Warum glaubst das nicht? Deine Annahmen sind fachlich nicht haltbar, deshalb ist es auch durch das Regelwerk zugelassen zurück gesetzte Traufen decken zu können. Die erhaltene Arbeit ist defakto nicht zu beanstanden. Biete dem DD doch an das zu ändern und bezahle es. Nötig ist es nicht.