Beiträge von Kalle

    Moin,


    eine Standard DIN EN PYE PV 200 S5 ist eben genau das. Standard. Ich würde um langfristig Ruhe zu haben auf PYP KTP/KTG S5 gehen und mir vermutlich eine Bahn raussuchen mit 300g Trägereinlage. Die kleinen Nachteile des PYP in Bezug auf die Kaltbiegefähigkeit würde ich als vernachlässigbar halten.

    Warum nicht Bitumenbahnen? Dazu haben mir alle angefragten Dachdecker geraten.

    Diese Flüssigabdichtung hat bei mir ja auch nur 6 Jahre gehalten. Deshalb bin ich skeptisch.

    Kannst du machen, ich verstehe nur den Aufwand dahinter nicht?


    Du hast keine Flüssigkunststoffabdichtung. Hättest du eine, wäre da ein Vlies eingearbeitet. Das was du da drauf hast ist ein etwas höherwertiger Farbanstrich. Je nach Kategorie des FSK sind da 20-30 Jahre Haltbarkeit, bei ordnungsgemäßer Verarbeitung, kein Problem.


    Bei einer günstigen Bitumenabdichtung kommst du nicht über 15-20 Jahre hinaus, bis die ersten Probleme wieder da sind. Dann musst du dort schon eher in hochwertige Produkte investieren.

    Vielen Dank vorab. Wenn man mir anhand meiner Fragen vom Vorhaben abraten möchte - nur zu. Ich bin für jedes Feedback dankba

    Willst du es vernünftig machen? Dann lass einen renommierten Handwerksbetrieb die Fläche mit einem 1K oder PMMA Flüssigkunststoff abdichten. Vermutlich muss dazu aber erst die vorhandene Beschichtung abgeschliffen werden. Wenn man die Optik eines Flüssigkunststoff nicht leiden kann, kann man nach Aushärtung einen zweiten Anstrich vornehmen und eine Besplittung aplizieren.


    Wenn ein Otto-Normalo ein Dach abdichten könnte, dann wären wir ja quasi überflüssig. Es hat einen Grund das sowas ein Lehrberuf ist und praktische Erprobung in der Durchführung benötigt.

    Die Fehleranfälligkeit an einem Flachdach ist eine andere. Ob sie ausgeprägter ist? Geometrisch fallen Fehler früher auf. Bedeutet nicht das der Bruder mindestens so hässlich wie die Schwester sein kann.

    Evtl gibt’s noch Aussagen von Elopant oder Kalle?

    Was soll man dazu groß sagen?


    Hätte der Handwerker den Kunden darauf hingewiesen dass nach Sanierung die Türanschlusshöhen nicht passen werden und er drauf hingewiesen dass die Tür raus muss und höher oder gleich eine Neue eingebaut werden muss. Dann hätte er zwar richtig gehandelt und man könnte sagen ein Handwerksmeister kann so etwas kleines wie einen Balkon auch ohne Hilfe Dritter erledigen. Die Sowieso-Kosten bezahlt der Themenstarter aber eh. Über welchen Schaden sprechen wir also? Den doppelt zu erstellenden Anschluss. Passiert beim Toben und lässt einen Betrieb nicht gleich in den Ruin fallen. Fehler zugeben, wenn neue Tür da nacharbeiten und gut ist. Ob die Aufgabe eines DDM Diejenige ist zu klären welche Kosten bei so einer neuen Tür anfallen halte ich für fraglich. Ist nicht sein Job und muss ihn auch nicht kümmern. Der Hinweis reicht.


    Ob sich der TS dann im Stande sieht die Koordination zu leisten? Kann keiner Wissen. Fraglich also ob der DDM wegen seinen Wissenslücken einen Planer benötigt oder eher der TS infolge seiner Koordinationspflicht.


    Ob eine Planung zu einem anderen Ergebnis hätte führen können? Bestimmt. Weil man sich dann mit der Frage beschäftigt hätte was ist, wenn der Estrich mit weg muss. Kann man ggf. mit einer Egalisierung und Nullgefälle arbeiten? Braucht es die Wärmedämmung zwingend und welche Restriktionen ergeben sich aus der Gesetzeskonformität hinsichtlich dem U-Wert und und und.


    Hat der TS Anspruch die für ihn wirtschaftlichste Lösung zu erhalten? Nein hat er nicht. Da mir der konkrete Gesprächsverlauf hinsichtlich dieser Klickfliesen nicht vorliegt kann ich nichts dazu sagen ob das am Ende Bestandteil zur Vertragserfüllung ist. Was ich aber ziemlich sicher sagen kann dass alles was jetzt "hätte" besser sein können zu einem teureren Angebot geführt hätte.


    Wollte man das?

    Sowas würde ich auch vermuten (darum bin ich hier aufgeschlagen). Jetzt aber zu beauftragen, mit der Absicht, dem AN hinterher eine rechtliche Auseinandersetzung über die Gültigkeit der Klausel an den Hals zu hängen, fände ich aber echt unfein.

    Löblich. Aber eigentlich nicht dein Problem. Ich würde es zu mindestens ansprechen und die Reaktion abwarten.


    Aktuelle Bauplanung: Erste Erdarbeiten August 2021, letzte Maurerarbeiten März 2022. Ob das realistisch ist, ...

    Ich verstehe das Problem, unternehmerisch, nicht so ganz. Du bist ein kaufwilliger Kunde, dein Auftrag bringt Umsatz und mit dem kann ich unternehmerisch Fixkosten decken. Mein Interesse als dir anbietendes Unternehmen ist es doch, ( denn warum sollte ich dir sonst ein Angebot machen?) den Auftrag an Land zu ziehen.


    Wo ist das Problem schon heute das Material zu Termin X zu blocken? Die Preise beim Handel festzumachen und mit dir ggf. eine Vorkassenvereinbarung zu treffen damit das Material die Liquidität des Unternehmen nicht übergebühr strapaziert? Vielleicht ist ja sogar Lagerfläche auf deinem Grund und Boden? Oder es ist wirtschaftlich eine eingezäunte Fläche in der Nähe zu erstellen und es dort zu parken? Natürlich birgt das ein Risiko von Verderb und Diebstahl.


    Ja man könnte sogar auf die Idee kommen erstmal formal die Geschäftsbeziehung zu besiegeln und dann kurz vor Ausführung der Arbeiten noch mal die Materialkosten zu prüfen. Der Unternehmer könnte dir dafür eine kleine Gebühr berechnen. Es gäbe so viele Möglichkeiten eine LÖSUNG zu einem Problem zu finden.


    Wenn einige Unternehmer auf das schmale Brett gehen wollen die gute Konjunktur in der Baubranche zur Kundenverprellung zu benutzen - bitte schön. Das wäre aber auch kein Unternehmen dem ich mein schwer verdientes Geld geben wollen würde.

    Kein bisschen. Die AN kommen aber regelmäßig unaufgefordert mit ihren Lieferantenrechnungen / Großhandelsrechnungen um die Ecke, wenn sie ihre Nachforderungen legitimieren wollen. Bei öffentlichen Vergaben ist eh die Urkalkulation vorzulegen.

    Gut, ich kann verstehen dass es lästig ist aber auch für die Unternehmer doch kaum Zielführend? Wenn ich etwas zu Preis X anbiete muss ich es am Ende doch auch abrechnen? Außer es sind Mehrleistungen entstanden die nicht abgedeckt waren. Aber auch das kommuniziert man doch kurzfristig. Im Idealfall noch vor der Ausführung. Am Ende rennst du als Unternehmer deinem Geld eh hinterher, wenn du die Arbeit ausführst ohne Konsens. Den Stress kann man sich ersparen finde ich.

    Wie geschrieben: Wird unaufgefordert vorgelegt.

    Kannte ich bis dato nicht, aber ich arbeite auch nicht für die öffentliche Hand und werde das wohl auch nicht mehr tun. Außer der Markt/Wachstum zwingt mich dazu.


    AG = Auftraggeber ?

    AN = Auftragnehmer ?

    Jepp.


    Ich würde ja ggf. sofort annehmen. Nur was? Eine Bindungsfrist für das Angebot fehlt natürlich auch. Siehe Zitat oben: "Eventuelle Preisänderungen ... zum Lieferzeitpunkt sind nicht berücksichtigt."

    Ich halte das für gesetzlich nicht durchzubringen. Man kann viel Schreiben, wenn der Tag lang ist. Geht auch irgendwie an meinem Verständnis vorbei, wie man Geschäfte führt.


    Von welchem Zeitraum von Beauftragung bis Ausführung sprechen wir denn?

    Ich habe schon so oft erkennbar gefakte Großhandelsrechnungen gesehen (nein, natürlich sind nur ganz wenige und einzelne Handwerker Betrüger, aber dieser Versuch scheint irgendwie nahe zu liegen), dass ich mich als Dritter an deren Preisentwicklung niemals binden würde,

    Was interessiert den Dritten, also meinen Auftraggeber welches Kalkulationsschema ich verwende? Ob jetzt Teilkosten oder Vollkosten - Prozess dürft aufgrund der umfangreichen Erfassung im Handwerk eh nur selten der Fall sein - und wie ich dort auf meinen EP komme?


    Dem Dritten kann es ziemlich egal sein welchen Materialpreis ich erziele. Deshalb verstehe ich den Einwand - der sicherlich berechtigt wäre - nicht so wirklich. Ich wüsste nicht wieso z. B. man als AN seine Urkalkulation offenlegen sollte oder gar müsste. Vielleicht hilft es der öffentlichen Hand und auch Dir Angebote und EP's einzuschätzen, wesentliche mehr sehe ich darin jedoch nicht.


    Wobei ich dir jedoch Zustimme: In Zeiten der nicht explodierenden Rohstoffpreise trägt das Risiko der AG, jetzt mit Explosion der Rohstoffpreise sollte das Risiko jedoch nicht wieder beim AG liegen. Das muss dann, um fair zu bleiben, beim AN liegen.

    Gut, ich bin da anderer Meinung. Ich denke Kunkrab denkt, wenn er beauftragt ist er selbst dann noch den nicht gebundenen Preisen ausgesetzt und daher seine Angst/ Rückfragen. Aber das kann er ja aufklären wie er es gemeint hat. Nicht Kunkrab ? :)


    Zu deiner Indexgebundenen-Klausel. Für den Unternehmer ist es doch auch nur Pest mit Cholera tauschen. Siehe die Ausführung von Bauamateur. Hier ist denke ich eher der Unternehmer und sein Zwischenlieferant gefragt.

    Richtig, aber vor Vertragsabschluss schon. Und darum geht es Kunkrab ja.

    Hö? Er spricht von der konkreten Umsetzung des Angebotes. Also genau um den Fall den ich geschildert habe. Das andere hast ja schon treffend beschrieben, dann wäre ich still geblieben :)


    Er hat jetzt ein Angebot, das beauftragt werden soll. Der Unternehmer will sich aber nicht an das Angebot binden - legitim. Spätestens bei Beauftragung muss er es jedoch.

    Aber wie wird ein derartiges Angebot dann abgewickelt?

    Angebot -> AB -> Werkvertrag. Die AB kann auch zeitgleich der Werkvertrag sein, es müsste nicht separat etwas abgefasst werden aber es bietet sich an dies zu tun.


    Nach Abschluss, also wenn der Vertrag geschlossen ist, sind die Preise gesetzt. Eine Anpassung infolge von Materialschwankungen geht dann in das Risiko des Unternehmers über. Wir haben uns unternehmerisch frühzeitig damit beschäftigt. Fakt unserer Anwälte: Es gibt derzeit kein legitimes Mittel nach Vertragsschluss eine Art "Gleitklausel" rechtswirksam zu vereinbaren.


    Man kann erst dann den Vertrags aus Sicht des Unternehmers anfechten wenn quasi der "Geschäftszweck" nicht mehr vorhanden ist. Das dürfte aber eher theoretischer Natur sein, sofern der Unternehmer vernünftig kalkuliert hat. Was viel interessanter ist, ist die Bauzeitverlängerung durch fehlendes Material.

    Und sich das in zb OneNote zu bauen, sofern O365 eingesetzt wird ist keine Option? Könntest da ja mit Vorlagen Arbeiten. Fertige Projekte landen dann im Archiv. Macht dann aber nur wirklich Sinn wenn man es mit Outlook und Planner verknüpft. Ggf mit Flow noch ein paar Routinen bauen. Ist nur eben keine fertige Lösung und man muss sich die selber „basteln“. Preislich aber vermutlich unschlagbar.

    Täusche ich mich, oder ist das eine quer verlegte Firstrolle mit zusätzlicher Verklebung der Lüftungslöcher?

    Muss nicht es gibt auch plissiertes Band auf Rolle. Ich hätte den Übergang hier mit SK-Blei oder normalen Blei sehen wollen. Die Frage nach der a.R.d.T ist nicht einfach, da es hierfür schlicht keine gibt. Hier müsste eher die Argumentation dahingehend geführt werden warum es nachträglich zu einer Lücke gekommen ist und ob der Anwender bei der Verlegung die Firstlänge nicht durchgesteckt hat. Denn wenn er im Vorfeld geschlossen durchgedeckt wurde, muss das später ja auch möglich sein. Es sei denn man hat zuvor unzulässigerweise zu weit aufgezogen und damit die mindest SÜ unterschritten.


    Ob das Kunstwerk halten wird? Vermutlich schon. Solange bis der Bytul-Kleber sein Lebzeitende erreicht hat.

    Kannst Du Onedrive hat aber eine nicht so gute Schrifterkennung. Wenn du die Daten weiter nutzen willst, die du einträgst, ist die Variante jedoch nicht geeignet.

    kannst du machen - die wären aber nicht meine adresse. lagerhaltung war früher mal aufgabe des handels.

    nicht jeder händler hat die finanzielle ausstattung, um das vollumfänglich vorzufinanzieren. aber a bissl wos geht oiwei.

    Stimme ich dir grundsätzlich zu. Man darf aber auch nicht die Nachfrage vergessen. Welcher Händler hat schon derart große Lagerkapazitäten etliche Handwerker mit Material über Wochen zu bedienen. Finanziell könnte man es sich ja teilen.

    falsches timing, falsche adresse.

    wenn man erst im flaschenhals ist, ist es zu spät.

    Generell kann man ja viel argumentieren und nachher ist man immer schlauer als vorher. Jetzt aber mal zur Praktikabilität:


    Ich beziehe mich jetzt mal auf das Bauhandwerk und auf die KMU also regulär irgendwas um 6-15 MA/Unternehmen. Welche davon sind Betriebswirtschaftlich in der Lage eine sich schnell aufkommende Resourcenverknappung durch Aufbau eines Lagers für sagen wir 6 Monate Bevorratung zu realisieren? Binnen weniger Wochen Umsetzungsdauer? Das klingt ja alles toll "einfach mal Lagerkapazitäten erhöhen" aber man muss das dann ja auch umsetzen können.


    Meine Idee und Handlung wäre eher, wie ich die Folgen abfedern kann. Als erstmal sinnlos Nettoinvestitionen zu tätigen die mich langfristig nicht vom Kostenblock runterbekommen.

    wenn ein "händler" ware verhökern kann, mault der nicht über höhere preise, die mehr marge bedeuten.

    Innerhalb einer Geschäftsbeziehung ist es wie zwischen AG und AN. Es nennt sich "Geben und Nehmen". Es ist ja nicht der Zwischenhandel der die Margen einfach nur erhöht. Sicherlich werden die sich freuen, wenn der VK steigt und sie betriebswirtschaftlich mit Prozentsätzen arbeiten. Sagt ja auch keiner das man in so einer Situation kein Geld machen kann. Wir befinden uns seit einem Jahr in der Pandemie. Nun wird mir gesagt, der Preisanstieg resultiert aus den geringen Produktionskapazitäten. Das ist ja nun nicht erst seit gestern bekannt, dass das Handwerk ganz "gut" durch die Pandemie kommt. Also hat man doch gepennt auf Seiten des produzierenden Gewerbes. Fehler passieren, geschenkt. Sich daran jedoch nun auch noch zu bereichern, weil ich es vermutlich mit Absicht verknappe da die Situation dafür günstig ist. Ist kein faires Verhalten und auch kein betriebswirtschaftlich sinnvolles in meinen Augen. Kurzfristiger Profit vs. langfristige Abnahmegarantien.

    Sobald es kriselt funktioniert Just-In-Time nicht mehr. Wird mal Zeit, dass wieder Lagerhallen gebaut werden und Lagerhaltung betrieben wird.

    Und was bringt dem Endverbraucher das? Steigende Lagerhaltungskosten = Bauen wird teurer. Zumal wenn man sich im Flaschenhals befindet bringt einem ja auch nichts die Lagerkapazität zu erhöhen. Wenn du schlicht nicht an Material kommst.

    doch natürlich, nennt sich Preisgleitklauseln, nur sind die natürlich bei Vertragsschluss zu vereinbaren, danach ist nicht.

    Nur weil etwas in einer AGB oder Vertrag steht bedeutet dies ja nicht das es am Ende auch rechtswirksam ist. Wir haben nun seit mehreren Wochen unseren Anwalt genau mit diesem Thema beauftragt offenbar gibt es jedoch keine rechtswirksame Klausel. Der schlaue Unternehmer nimmt nur das, was ihn am Ende auch wirklich hilft wenn es hart auf hart kommt. Alles davor ist Verhandlungsgeschick.


    Dazu gehört auch die Sicherstellung der Materialversorgung durch langfrisitige Lieferverträge etc...

    Das würde jedoch bedeuten, dass deine Leistung ein relativen hohen Grad an Planbarkeit haben. Also Standardisierung. Das mag im Hausbau noch umzusetzen zu sein, gerade in der Sanierung hast das aber weniger. Langfristig und 3 Stufenvertrieb beißt sich in meinen Augen irgendwie. Weil du nicht an der Quelle sitzt und auf Konditionen deines Zwischenhandels angewiesen bist. Ich sehe es ja am Zwischenhandel wie gut das mit dem "Einkaufen" klappt und da werden genug Mengen umgesetzt.


    Und so schwierig, dass das am Markt nicht durchsetzbar ist, ist die Baukonjunktur ja aktuell wirklich nicht!

    Gibt sicherlich noch einige Betriebe die diese Entscheidung scheuen.

    das nennt sich Marktwirtschaft.

    Richtig, richtig ist jedoch auch: Man trifft sich immer zweimal auf dem "Markt". Es geht hier ja nicht mehr nur um Preiserhöhung im üblichen Grundrauschen. Wir steuern gerade massiv darauf hin, dass im Sommer das Bauhandwerk in weiten teilen still stehen wird.


    Es gibt aus Unternehmersicht kein rechtliches Mittel diesen Preisanstieg an den Endkunden durchzureichen. Das was hier also abgeschöpft wird, geht in erster Linie von den Unternehmen. Man sollte aber auch nicht die Hand beißen, die einen Füttert. Mich würde es nicht wundern, wenn jetzt die Schreie der Unternehmen hin zu Vorkasse viel größer wird. "Willst du das ich komme, dann bezahle jetzt das Material, damit ich es jetzt beim Zwischenhandel blocken kann".

    Gibt es MIneralfaserdämmung als Gefälledämmung?

    Wieso zweifelst Du das an?



    Ist Mineralfaserdämmung in ausreichender Druckfestigkeit (10 cm wassergesättigtes Substrat + Verkehrslast!) verfügbar?

    Warum sollte es das nicht geben? Oder anders: Wieso reichen dafür die 70-100 kpA dieser mineralischen Dämmstoffe nicht aus?



    wie werden die Dampfbremse der Außenwand und die Dampfsperre des Dachaufbaus miteinander verbunden?

    Warum ist das im Sinne der Luftdichtigkeit erforderlich, wenn, wie hier, eine Brettstapeldecke Anwendung findet?

    Moin,

    Konstruktion belassen und welche Option von b1- b3?

    Isoliert betrachtet b1. Falsch oder sagen wir per Definition sind sie alle. Es geht in dem Detail nicht um Luftdichtung - die passiert innen. Hier sollte ein unterspülen mit kalter Luft der Wärmedämmung vermieden werden. Ich gehe jetzt mal nicht weiter auf das Detail ein bezogen darauf würde ich wohl ein Wärmedämmstoff (EPS, PIR) als Stellbrett zwischen Mauerwerk und Schalung zweckentfremden und die Übergänge mittels Bauschaum schließen. Das wird zwar keine 1000% winddichtigkeit liefern. Für den eigentlichen Zweck dürfte das aber ausreichen.


    Kann man die Konstruktion ggf. durch eine Aufdachdämmung in ein Typ II Flachdach "verwandeln"? Vmtl teurer da Aufdachdämmung, aber immerhin wurde auch die Innnendämmung noch nicht bezahlt? Wie geht man in diesem Fall mit der Kragplatte (Balkon) um, da hier eine Aufdachdämmung nicht mehr möglich ist (Aufbauhöhe fehlt)?

    Sollte man. Balkon oder warmer Wohnraum. Nur eins wird gehen bei der Variante.


    - Vorsehen eines Feuchtemonitoring bei Erhalt der Konstruktion

    Und dann? Wenn der Aufbau nicht funktioniert, funktioniert er nicht. Welche Stellschraube möchtest du zur Heilung drehen?


    Einschalten eines weiteren Planers (Bau-Ing? Architekt?...? )

    Du benötigst einen versierten Bauphysiker der dir eine instationäre Berechnung erstellen kann und in der Lage ist diese bei unterschiedlichen Randbedingungen richtig interpretieren zu können. 100% Sicherheit wird aber auch das nicht bringen. Zu dem ein Blower-Door-Test mit Leckortung für die hergestellte Luftdichtung.


    welche Optionen/Ideen gibt es noch?

    Das was Du dir erhoffst, wird nicht eintreten. Eine sichere Bauteilkonstruktion. Schwierig wird es die richtigen Fachleute zu finden, die das dann auch in der entsprechend notwendigen Güte herstellen können. Wir wohl ziemlich teurer Wohnraum...


    Was anderes kann ich Dir leider nicht raten. Auch wenn ich die Ausführlichkeit Deines Beitrages als löblich erachte.

    hat man ja . man hatte damals schon auch eine ähnliche antwort

    Wie konnte man dann genau das Gegenteil schlussendlich sagen? Denn ich hab es noch im Gehör das eine Bevorteilung eben nicht der Fall sein sollte. Auf was als Bürger darf ich mich nun verlassen? Und bitte jetzt nicht damit kommen das nicht Geimpfte ja schnelltesten können. Das ist eben NICHT das Gleiche. Bitte auch nicht die Kinder vergessen für die es gar keine Impfung gibt. Das muss man sich mal vorstellen... Unsere Zukunft, hat nicht mal eine Option.


    So sehr ich es schätze, dass die Vonerablengruppen geschützt gehören. Genauso falsche halte ich es als politisches Signal genau diesen Bewegungsfreiheit einzuräumen. Wir haben Bevölkerungsschichten, die stehen noch am Anfang ihres Lebens. Die werden jedoch die letzten sein, die irgendwann wieder ohne Grundrechtseinschränkungen leben dürfen.


    Ist es nicht auch eine Idee, dass mit Impfung die Reisebeschränkung aufgehoben werden soll? Wie wenig Grips muss ich eigentlich im Kopf haben um das ernsthaft für sinnvoll zu erachten? Mir fehlt dafür einfach das nötige Wissen offenbar um das für sinnvoll zu erachten.


    nur weil es immer wieder breitgetreten wird , muss es nicht stimmen.

    es gibt einfach zu wenig von dem , was alle haben wollen.

    und wenn du vor einem jahr genau gewusst hast , wer das rennen macht , dann möchte ich dir deine glaskugel abkaufen .

    So kann man sich die Welt natürlich malen, aber meine funktioniert so nicht. Es geht nicht um das Wenige, sondern das konkrete Vorgehen. Sag mir doch bitte warum die deutschen, einen in Deutschland entwickelten Impfstoff aus Nordamerika bekommen? Gibt es dafür auch nur einen rationalen Grund? Warum gab und gibt es keine Infrastruktur hier im Land?


    Glaskugel? Wir verstehen den Kapitalismus nicht. Nix Glaskugel. Das Bestellen über die EU war einfach falsch. Das Verteilen hätte man anders lösen können. Wenn du als Unternehmer eine falsche Entscheidung triffst, was passiert dann? Dich kostet das Geld, richtig? Was kostet uns die weiteren Wochen "wirtschaftsabwürgen"? Warum trägt dafür keiner Verantwortung? Wieso muss ich, meine Frau, mein Kind, Du, wir alle die Verantwortung dafür tragen?


    Wann hätte man das fragen müssen? Wo doch noch unklar war wie lang es dauert und vorallem von wem alles Impfstoff kommt. Mit dem heutigen Wissen hätte man wohl weniger in curvac investiert und mehr in Sputnik. evt. das ist Rätselraten bzw "hätte hätte Fahradkette"

    Am Anfang. Dann hätte die Antwort ehrlich, einschneidend aber nachvollziehbar sein sollen. Nun ist es, wie immer. Was bleibt hängen? "Die da oben Quasseln doch eh nur". Dir ist schon klar das ein signifikanter Punkt die fehlenden Infrastruktur ist? Wir haben die Mittel dafür gehabt. Selbst wenn es uns 20 Milliarden gekostet hätte, wäre jede eingesparte Woche bares Geld.


    Als Hohn das man gezögert hat? sich nicht dem erstbestem überteuertem Angebot unterworfen hat? Wer macht das schon? HAst du dir die Liste schon mal angeschaut von den Ländern wie weit die mit dem Impfen sind? also nicht nur von dem was die Presse bejammert?. Da wirst du sehen das da noch viele bekannten Länder viel tiefer stehen.

    Was interessiert das? Überteuert? Was kostet uns wohl der wirtschaftliche Stillstand? Was interessieren mich andere Länder? Macht es das jetzt besser, weil es noch mehr Negativbeispiele gibt? Das ist doch keine Argumentation pro Fehler. Dafür gibt es einfach keine. Also muss man mal die Eier in der Hose haben und das einfach ggü dem Volk eingestehen. Merkel hat es ja mit Gründonnerstag auch geschafft.


    Ob man so beschränken kann? ich bin mir unsicher. Ich wette darauf, das das noch gerichte entscheiden werden. Zwischen Gleichbehandlungsrecht und dem recht auf unversehrtheit, sowie das von Geimpfen keine Gefahr mehr ausgeht und es damit unverhältnissmäßig wäre.

    Kann man nicht. Man hätte aber mit dem Volk reden können. Leider wird die Karte immer mehr verspielt. Dazu müsste man einfach mal Authentizität beweisen. Wir sind im Kern immer noch eine Solidargemeinschaft. Um eben nicht die Gesellschaft in geimpft/ nicht geimpft zu spalten wäre eine konsequente gemeinsame Linie sinnvoll und notwendig. Nach solchen dümmlichen Aussagen wird das wohl kaum noch gehen. (Die Kraft des gesagten Wortes)

    nur damit wir über das gleiche reden .


    Okay anders: Herr Spahn gab an, dass seine Aussage maßgeblich auf der Erkenntnis des RKI beruht. Jetzt eine ganz einfache Frage: Hätte man diese theoretische Frage, nicht schon im vergangen Jahr stellen können und müssen?


    Jetzt aber das zu verkünden, wohlwissend das unsere Politikspitze in der Impfbeschaffung krass gepatzt hat. Das ist schon fast Hohn...


    Ich kann doch nicht Teile der Bevölkerung weiter beschränken, weil es das politische Versäumnis war ausreichend Impfstoff für die Bevölkerung zu beschaffen. Sich dann noch fast auf die Schulter klopfen dafür... Geht es noch? Genauso diese Schnelltestargumentation. Hier wird uns das Versagen als Wohltat verkauft. DAS regt mich auf. Das alles hätten wir schon vor Wochen, Monaten haben können.

    wo denn ? es hiess schon lange von seiner seite , dass es bei zeiten darauf hinausläuft und er hat auch nicht gesagt dass es ab morgen so läuft.

    Letztes Jahr war dies die einhellige Meinung der politischen Spitze - mehr oder weniger. Wir werden doch vermutlich erst Anfang August überhaupt signifikant geimpfte haben. Das sind noch locker 4 Monate. Warum beißt man sich nicht einfach mal auf die Zunge und hält die Selbige? Mag ja sein, dass es Verfassungstechnisch nicht mehr haltbar ist bei einem geimpften die Einschränkung der Grundrechte durchzusetzen. Gesellschaftlich wäre es jedoch ein Muss.



    wieso hat sich denn keiner aufgeregt als lindner , kubicki und konsorten genau das gefordert haben und zwar schon vor einigen wochen . ?

    Linder, ist Linder. Kubicki sagt viel wenn der Tag lang ist. Aber allesamt sind die eben NICHT der Gesundheitsminister. Wie oft will er noch Dinge ansprechen an denen er am Ende zurück rudern muss? Die Bevölkerungsteile die immer mehr den Glauben in der Ernsthaftigkeit der Politik verlieren wird sicherlich nicht kleiner - da kann man noch mal etwas Wasser in den Ölbrand kippen...


    Im übrigen rege ich mich nicht auf, ich sage nur, dass ich seine Äußerung in der jetzigen Situation für ziemlich schlecht gewählt halte. Ähnlich wie der Laschet, der jetzt was von Brückenlockdown faselt. Die gesamte Politikspitze macht ein Kasperle-Theater... Das man falsche Entscheidungen trifft - geschenkt. Passiert beim toben. Das man im Wahljahr jedoch jede Kamera nutzen muss um seine Inhaltlosen-Texte abzufeuern nervt halt nur noch.

    Richtig Marcus. Das war vor Monaten politisch auch noch gewollt. Nun wird wieder alles über Bord geschmissen. Es zieht sich durch die Verantwortlichen wie ein roter Faden...


    Ich kann diese Aussage unseres Gesundheitsminister null abgewinnen...