Beiträge von Kalle

    Gibt es MIneralfaserdämmung als Gefälledämmung?

    Wieso zweifelst Du das an?



    Ist Mineralfaserdämmung in ausreichender Druckfestigkeit (10 cm wassergesättigtes Substrat + Verkehrslast!) verfügbar?

    Warum sollte es das nicht geben? Oder anders: Wieso reichen dafür die 70-100 kpA dieser mineralischen Dämmstoffe nicht aus?



    wie werden die Dampfbremse der Außenwand und die Dampfsperre des Dachaufbaus miteinander verbunden?

    Warum ist das im Sinne der Luftdichtigkeit erforderlich, wenn, wie hier, eine Brettstapeldecke Anwendung findet?

    Moin,

    Konstruktion belassen und welche Option von b1- b3?

    Isoliert betrachtet b1. Falsch oder sagen wir per Definition sind sie alle. Es geht in dem Detail nicht um Luftdichtung - die passiert innen. Hier sollte ein unterspülen mit kalter Luft der Wärmedämmung vermieden werden. Ich gehe jetzt mal nicht weiter auf das Detail ein bezogen darauf würde ich wohl ein Wärmedämmstoff (EPS, PIR) als Stellbrett zwischen Mauerwerk und Schalung zweckentfremden und die Übergänge mittels Bauschaum schließen. Das wird zwar keine 1000% winddichtigkeit liefern. Für den eigentlichen Zweck dürfte das aber ausreichen.


    Kann man die Konstruktion ggf. durch eine Aufdachdämmung in ein Typ II Flachdach "verwandeln"? Vmtl teurer da Aufdachdämmung, aber immerhin wurde auch die Innnendämmung noch nicht bezahlt? Wie geht man in diesem Fall mit der Kragplatte (Balkon) um, da hier eine Aufdachdämmung nicht mehr möglich ist (Aufbauhöhe fehlt)?

    Sollte man. Balkon oder warmer Wohnraum. Nur eins wird gehen bei der Variante.


    - Vorsehen eines Feuchtemonitoring bei Erhalt der Konstruktion

    Und dann? Wenn der Aufbau nicht funktioniert, funktioniert er nicht. Welche Stellschraube möchtest du zur Heilung drehen?


    Einschalten eines weiteren Planers (Bau-Ing? Architekt?...? )

    Du benötigst einen versierten Bauphysiker der dir eine instationäre Berechnung erstellen kann und in der Lage ist diese bei unterschiedlichen Randbedingungen richtig interpretieren zu können. 100% Sicherheit wird aber auch das nicht bringen. Zu dem ein Blower-Door-Test mit Leckortung für die hergestellte Luftdichtung.


    welche Optionen/Ideen gibt es noch?

    Das was Du dir erhoffst, wird nicht eintreten. Eine sichere Bauteilkonstruktion. Schwierig wird es die richtigen Fachleute zu finden, die das dann auch in der entsprechend notwendigen Güte herstellen können. Wir wohl ziemlich teurer Wohnraum...


    Was anderes kann ich Dir leider nicht raten. Auch wenn ich die Ausführlichkeit Deines Beitrages als löblich erachte.

    hat man ja . man hatte damals schon auch eine ähnliche antwort

    Wie konnte man dann genau das Gegenteil schlussendlich sagen? Denn ich hab es noch im Gehör das eine Bevorteilung eben nicht der Fall sein sollte. Auf was als Bürger darf ich mich nun verlassen? Und bitte jetzt nicht damit kommen das nicht Geimpfte ja schnelltesten können. Das ist eben NICHT das Gleiche. Bitte auch nicht die Kinder vergessen für die es gar keine Impfung gibt. Das muss man sich mal vorstellen... Unsere Zukunft, hat nicht mal eine Option.


    So sehr ich es schätze, dass die Vonerablengruppen geschützt gehören. Genauso falsche halte ich es als politisches Signal genau diesen Bewegungsfreiheit einzuräumen. Wir haben Bevölkerungsschichten, die stehen noch am Anfang ihres Lebens. Die werden jedoch die letzten sein, die irgendwann wieder ohne Grundrechtseinschränkungen leben dürfen.


    Ist es nicht auch eine Idee, dass mit Impfung die Reisebeschränkung aufgehoben werden soll? Wie wenig Grips muss ich eigentlich im Kopf haben um das ernsthaft für sinnvoll zu erachten? Mir fehlt dafür einfach das nötige Wissen offenbar um das für sinnvoll zu erachten.


    nur weil es immer wieder breitgetreten wird , muss es nicht stimmen.

    es gibt einfach zu wenig von dem , was alle haben wollen.

    und wenn du vor einem jahr genau gewusst hast , wer das rennen macht , dann möchte ich dir deine glaskugel abkaufen .

    So kann man sich die Welt natürlich malen, aber meine funktioniert so nicht. Es geht nicht um das Wenige, sondern das konkrete Vorgehen. Sag mir doch bitte warum die deutschen, einen in Deutschland entwickelten Impfstoff aus Nordamerika bekommen? Gibt es dafür auch nur einen rationalen Grund? Warum gab und gibt es keine Infrastruktur hier im Land?


    Glaskugel? Wir verstehen den Kapitalismus nicht. Nix Glaskugel. Das Bestellen über die EU war einfach falsch. Das Verteilen hätte man anders lösen können. Wenn du als Unternehmer eine falsche Entscheidung triffst, was passiert dann? Dich kostet das Geld, richtig? Was kostet uns die weiteren Wochen "wirtschaftsabwürgen"? Warum trägt dafür keiner Verantwortung? Wieso muss ich, meine Frau, mein Kind, Du, wir alle die Verantwortung dafür tragen?


    Wann hätte man das fragen müssen? Wo doch noch unklar war wie lang es dauert und vorallem von wem alles Impfstoff kommt. Mit dem heutigen Wissen hätte man wohl weniger in curvac investiert und mehr in Sputnik. evt. das ist Rätselraten bzw "hätte hätte Fahradkette"

    Am Anfang. Dann hätte die Antwort ehrlich, einschneidend aber nachvollziehbar sein sollen. Nun ist es, wie immer. Was bleibt hängen? "Die da oben Quasseln doch eh nur". Dir ist schon klar das ein signifikanter Punkt die fehlenden Infrastruktur ist? Wir haben die Mittel dafür gehabt. Selbst wenn es uns 20 Milliarden gekostet hätte, wäre jede eingesparte Woche bares Geld.


    Als Hohn das man gezögert hat? sich nicht dem erstbestem überteuertem Angebot unterworfen hat? Wer macht das schon? HAst du dir die Liste schon mal angeschaut von den Ländern wie weit die mit dem Impfen sind? also nicht nur von dem was die Presse bejammert?. Da wirst du sehen das da noch viele bekannten Länder viel tiefer stehen.

    Was interessiert das? Überteuert? Was kostet uns wohl der wirtschaftliche Stillstand? Was interessieren mich andere Länder? Macht es das jetzt besser, weil es noch mehr Negativbeispiele gibt? Das ist doch keine Argumentation pro Fehler. Dafür gibt es einfach keine. Also muss man mal die Eier in der Hose haben und das einfach ggü dem Volk eingestehen. Merkel hat es ja mit Gründonnerstag auch geschafft.


    Ob man so beschränken kann? ich bin mir unsicher. Ich wette darauf, das das noch gerichte entscheiden werden. Zwischen Gleichbehandlungsrecht und dem recht auf unversehrtheit, sowie das von Geimpfen keine Gefahr mehr ausgeht und es damit unverhältnissmäßig wäre.

    Kann man nicht. Man hätte aber mit dem Volk reden können. Leider wird die Karte immer mehr verspielt. Dazu müsste man einfach mal Authentizität beweisen. Wir sind im Kern immer noch eine Solidargemeinschaft. Um eben nicht die Gesellschaft in geimpft/ nicht geimpft zu spalten wäre eine konsequente gemeinsame Linie sinnvoll und notwendig. Nach solchen dümmlichen Aussagen wird das wohl kaum noch gehen. (Die Kraft des gesagten Wortes)

    nur damit wir über das gleiche reden .


    Okay anders: Herr Spahn gab an, dass seine Aussage maßgeblich auf der Erkenntnis des RKI beruht. Jetzt eine ganz einfache Frage: Hätte man diese theoretische Frage, nicht schon im vergangen Jahr stellen können und müssen?


    Jetzt aber das zu verkünden, wohlwissend das unsere Politikspitze in der Impfbeschaffung krass gepatzt hat. Das ist schon fast Hohn...


    Ich kann doch nicht Teile der Bevölkerung weiter beschränken, weil es das politische Versäumnis war ausreichend Impfstoff für die Bevölkerung zu beschaffen. Sich dann noch fast auf die Schulter klopfen dafür... Geht es noch? Genauso diese Schnelltestargumentation. Hier wird uns das Versagen als Wohltat verkauft. DAS regt mich auf. Das alles hätten wir schon vor Wochen, Monaten haben können.

    wo denn ? es hiess schon lange von seiner seite , dass es bei zeiten darauf hinausläuft und er hat auch nicht gesagt dass es ab morgen so läuft.

    Letztes Jahr war dies die einhellige Meinung der politischen Spitze - mehr oder weniger. Wir werden doch vermutlich erst Anfang August überhaupt signifikant geimpfte haben. Das sind noch locker 4 Monate. Warum beißt man sich nicht einfach mal auf die Zunge und hält die Selbige? Mag ja sein, dass es Verfassungstechnisch nicht mehr haltbar ist bei einem geimpften die Einschränkung der Grundrechte durchzusetzen. Gesellschaftlich wäre es jedoch ein Muss.



    wieso hat sich denn keiner aufgeregt als lindner , kubicki und konsorten genau das gefordert haben und zwar schon vor einigen wochen . ?

    Linder, ist Linder. Kubicki sagt viel wenn der Tag lang ist. Aber allesamt sind die eben NICHT der Gesundheitsminister. Wie oft will er noch Dinge ansprechen an denen er am Ende zurück rudern muss? Die Bevölkerungsteile die immer mehr den Glauben in der Ernsthaftigkeit der Politik verlieren wird sicherlich nicht kleiner - da kann man noch mal etwas Wasser in den Ölbrand kippen...


    Im übrigen rege ich mich nicht auf, ich sage nur, dass ich seine Äußerung in der jetzigen Situation für ziemlich schlecht gewählt halte. Ähnlich wie der Laschet, der jetzt was von Brückenlockdown faselt. Die gesamte Politikspitze macht ein Kasperle-Theater... Das man falsche Entscheidungen trifft - geschenkt. Passiert beim toben. Das man im Wahljahr jedoch jede Kamera nutzen muss um seine Inhaltlosen-Texte abzufeuern nervt halt nur noch.

    Richtig Marcus. Das war vor Monaten politisch auch noch gewollt. Nun wird wieder alles über Bord geschmissen. Es zieht sich durch die Verantwortlichen wie ein roter Faden...


    Ich kann diese Aussage unseres Gesundheitsminister null abgewinnen...

    Wir schreiben doch hier über Inhalte, die man auch mit dem Edding oder Stabilo-Fineliner und einem Geodreieck auf Papier direkt erstellen könnte.

    Jap, aber genau das will ich ja nicht mehr. Mir geht es rein um das Erstellen von Details. Also sowas wie Traufdetail, Ortdetail, Brandwand usw. SEMA soll zukünftig angeschafft werden, ich will mich nur nicht darin einarbeiten.


    Ich möchte in der Angebotsphase gewisse Details die ich im Kopf erarbeite zu Papier bringen, damit die Jungs draußen auf der Baustelle damit vernünftig arbeiten können und ich am Ende weniger Aufwand habe. Da im April alle Mitarbeiter mit Ipads ausgestattet werden, soll es halt digital werden. Ich beschreibe mal was ich unter einfach verstehe:


    Du klickst aus einer Bauteilliste ein Bauteil an, z.B. eine Holzschwelle, dann gibst du die Höhe x Breite an und kannst das Bauteil dann auf einer weißen Pinnwand irgendwo platzieren. Dann nimmst das Bauteil Sparren, definierst das Obholz und die Dachneigung und markierst mit dem Cursor die Position.


    So in etwa.

    Moin Moin die Damen und Herren,


    ich bin gerade auf der Suche nach einem einfachen Zeichenprogramm in dem man einfach und mit wenig Vorkenntnis Detailzeichnungen herstellen kann.

    Hat jemand etwas gutes zur Hand? Muss jetzt kein CAD für >5000 Euros sein.


    LG

    . Ein außenliegender Ablauf wäre bei dem besagten Bungalow erreichbar ohne aufs Dach zu klettern : Vorteil!

    Womit du dann bei einem 2 Geschosser von der Leiter arbeiten würdest, was das Risiko gegen Absturz erhöhen würde. Welchen Vorteil haben wir?

    2. Mag sein bei SML, bei PE sehr wohl

    Bei der Planung so einer Entwässerungsleitung werden wohl die wenigsten auf den Trichter kommen dies aus PE machen zu wollen. Da die Wasserbelastung bei einem Starkregenereignis ein vielfaches höher sein wird als es eine Toilettenspülung je simulieren könnte. Ebenfalls, wüsste ich nicht welche PE-Rohe in einer Druckfesten Ausführung erhältlich wären? Das in den 70iger bauten die Leitungen aus PE bestehen ist möglich, hat dann aber nichts mit gegenwärtiger Planung zu tun.


    3. Eine Revisionsöffnung im Schlafzimmer macht sich bestimmt nicht so toll

    Wofür ist die erforderlich? Besonders in einem Schlafzimmer? Auch das nennt man dann Planung.


    Ist die gute alte Bitumenschweißbahn einer Kunststofffolie vorzuziehen ?

    Nein. Jede Art der Abdichtung hat seine Daseinsberechtigung. Dort wo sich die Arten Unterscheiden muss man ansetzen und die Anforderungen an die Abdichtung definieren. Dann wählt man im Zweifel auch die richtige Stoffwahl zur passenden Belastung.


    Kann man die alte Dachhaut drauf lassen ?

    Können kann man alles. Bei verbleib der Altabdichtung, aus Gründen der Kosteneinsparung für die Entsorgung, gehört eine Trennlage angeordnet. Die den neuen vom alten Aufbau klar trennt. Insofern sind dennoch zu prüfen ob Ausgasungen die neue Abdichtung schädlich beeinflussen könnten.


    Sind die Materialien heute wirklich UV-Beständig bzw. ohnehin Weichmacherfrei ?

    Nichts ist wirklich UV-Beständig. Nein, sind sie nicht. "Weichmacher" sind per se jedoch auch nicht schlecht.

    Moin,


    warum macht ihr den Anschluss zum Nachbarn nicht einfach mit Schichtstücken aus Blei? Sicherste, einfachste und am wenigstens zu wartende Anschluss.


    Aber gehen wir mal auf das ZVDH ein:


    Erstmal sind es per se keine seitlichen Anschlüsse, sondern Ortabschlüsse. Da bei den Ortabschlüssen aber auf die 5.3.1 verwiesen wird, wird es nicht besser. Denn in der Fachregel ist die Sprache von "wandseitig", was in deinem Fall nicht zutreffend ist. In meinen Augen also nicht anzuwenden. Damit wäre auch der freie Wasserlauf, so wie die Niederschlagsbelastung irrelevant.


    Man muss sich doch einfach nur mal Fragen was die Ersteller offenkundig bezwecken wollten. Also: Wir haben ein aufgehendes Bauteil, sagen wir eine Giebelwand. Diese Giebelwand wird mit Niederschlag beaufschlagt. Das anfallende Wasser folgt der Schwerkraft und trifft sodann auf das Anschlussblech. Warum also der 40mm Wasserlauf? Genau um das ankommende Wasser sicher abzuführen. Damit ergibt sich dann auch der Umkehrschluss wann wir von einer geringen Wasserbelastung sprechen könnten. Dabei geht es nicht darum wie viel Regen senkrecht auf das Blech trifft, sondern wie es von den anderen Bauteilen belastet wird.


    Ich hoffe das hilft dir weiter.

    Der älteste Dachfolienhersteller der Welt hat seine besten Techniker zur Baustelle geschickt, Materialproben mit ins eigene Labor genommen und als Ergebnis präsentiert, dass die 5 Jahre alte Folie nicht mehr zu reparieren und somit das komplette Dach nach 5 Jahren zu erneuern ist!

    Und das besagt nun, dass dieser, in der Tat ärgerliche, Einzelfall einen ganzen Abdichtungsmarkt ad absurdum führt? Nämlich den, der einlagigen hochpolymeren Abdichtungen?



    Schweißbahn dagegen ist nach 50 Jahren noch reparabel und selbst als Flickenteppich noch dicht zu bekommen!

    Erwähnen sollten wir dann auch das eine 50 Jahre alte Polymerbitumenbahn ggf. 1-2 mal das Lebzeitalter erreicht hat. Nach der 4 Lage sollte man dann ggf. mal über einen Austausch nachdenken. Im schlimmsten Fall wird das "Paket" dann als Sondermüll entsorgt weil in den älteren Bahnen evtl. Asbestfaser entdeckt worden ist. Oder sich der Entsorger nicht darauf einlässt dass es sich beim Entsorgungsgut um reine Bitumenbahn handelt.


    Das ist das Problem was wir im Handwerk haben.... Wir verkaufen unsere Meinung, nicht das Produkt was von der Verwendbarkeit passt. Kann es uns Handwerkern nicht völlig scheiß egal sein, welches Produkt verarbeitet wird? Warum muss man etwas als "besser" Verkaufen? Wieso langt nicht einfach "nur" passend?


    Auch wer innenliegende Rinnen und Abläufe plant, sollte sein tun mal überdenken!

    Weil? Weil außenliegende besser sind? Die nie zufrieren? Fallleitungen außenseitig nicht aufgesprengt werden? Besitzen wir nicht schon lange das Know-How durch Beheizung, beste Rohrdämmung und druckwasserdichten Leitungen damit umzugehen? Eine Druckströmung wäre ohne eine innenabgeführte Entwässerung nicht möglich. Da der geplante Füllgrad der Leitung im Winter zum Versagen führen würde.


    Schneller bekommt man jedoch Regenspenden nicht entwässert. In Anbetracht der zunehmend stärkeren Regenereignissen in Betracht zu ziehen.



    nach Ablauf der Garantie für geforderte Reparaturen keine Materialanbindung mehr erfolgen kann, heben die Hersteller nur die Hände und du darfst wieder alles komplett neu machen.

    Gewährst du deinen Kunden denn auch eine längere Gewährleistung als die 5 Jahre? Warum ist das bei einem Hersteller dann verwerflich?



    Danke Kalle. Dann hat mich mein "Bauchgefühl" wohl nicht getäuscht.

    Nur der Vorschlag kam von einem Dachdeckermeister mit 25 jähriger Erfahrung.

    Einlagige Abdichtungen aus Bitumen gibt es in der DIN 18531. In der FDRL sind sie meines Wissens ausgeschlossen, kann es auf Wunsch aber nachlesen. Ob eine Kunststoffbahn als tauglicher Untergrund für die Verlegung gilt? Wie gesagt bin ich offen dafür, zu sehen welcher Hersteller damit keine Probleme hat.


    Frage: Wie findet man einen "guten" Dachdeckerbetrieb ?

    Der dich wertneutral berät und sein Augenmerk auf die Planung legt. Der wird sich dies nur vermutlich vergüten lassen, bevor er die Arbeiten am Schluss auch ausführt.

    Also steht es noch so wie von mir angenommen. Wobei man die sprachliche Ausgestaltung dieser Regel auch mit Skepsis betrachten kann. Helfen tut es der Qualität zu mindestens nicht.

    Eine günstige Lösung wäre die Folie als Flammenschutz drunter zu lassen und eine gute einlagige Bitumenabdichtungsbahn aufzuschweißen.

    Wo lernt man sowas? Ernsthaft.


    Fakten: Wir wissen das eine einlagige hochpolymere Abdichtung verwandt wurde. Welches Fabrikat, welche Art von Kunststoffen - wir wissen es nicht. Was wir aber wissen ist, dass es Kunststoffe gibt die bitumenunverträglich sind. Ebenfalls wissen wir, dass die Bahn offenbar schrumpft. In welchem Ausmaß kann keiner beurteilen.


    Ach was schreibe ich überhaupt so viel.... Das ist Unfug. Punkt.

    Wenn ich mich recht entsinne, gab es in der FDRL zu diesem Punkt vor einiger Zeit eine Änderung. Denn es stand mal so drin, dass man quasi diese immer vorzusehen hat außer man kann sicher ausschließen das keine Feuchtigkeit innerhalb des Aufbaues eingeschlossen wird. Da mag mich mein Gedächtnis aber auch täuschen.


    Aber ja, das Vorsehen so einer Schicht ist auf alle fälle nicht von Nachteil ob das Fehlen jedoch im Zweifel ein Mangel ist da bin ich mir nicht 100% sicher. In dem hier konkreten Fall gehe ich da aber mit Elopant mit. Das ist mir schon sehr verdächtig nahe am Bahnenrand. Der Rest der Fläche sieht zu mindestens auf den ersten Blick sauber verschweißt aus. Sonst würde sich die Unterlage nicht so gut abzeichnen.

    Ich würde als erste Lage eine Baudertec ELWS Duo erwarten, um im System zu bleiben. Die hätte nämlich die nach Dachaufbau hier vermutlich erforderliche Dampfdruckausgleichsschicht gleich integriert.

    Bist Du Dir sicher, dass eine Dampfdruckausgleichsschicht immer erforderlich ist? Die KSA könnte damit schon richtig sein. Ich weiß nur nicht wieso man die PLANT E verarbeitet, wenn kein Gründach rauf kommt. Aber das ist kein Mangel. Auch den Materialmix zwischen PU und EPS mag ich nicht.

    Ich gehe mal davon aus, dass Du Dich bei den von Dir verarbeiteten Produkten ebenfalls auf die Herstellerangaben verlassen musst. Oder mußt Du Deinen Kunden auch erstmal wissenschaftliche Belege vorweisen???

    Sicherlich, ich hinterfrage Sie aber auch kritisch. Etwas was für mich nicht plausibel erscheint, das verwende ich auch einfach nicht. Ein Außendienstler der technisch nicht auf der Höhe ist und Nachweislich Unsinn erzählt wird seine Produkte an mich nicht verkaufen. Aber darum geht es ja auch gar nicht. Der Kunde, also auch Du, sollte doch darauf vertrauen dass die Fachperson am anderen Ende etwas eben nicht NUR aus Profit verkauft. Du stellst eine Behauptung als Ultimaratio auf. Dann muss diese als Fakt belegbar sein. Das dafür die wissenschaftliche Auseinandersetzung die gängige Praxis ist sollte allen klar sein.


    Was würde ich also dem Verkäufer aus deinem Link erzählen? Toll dass Eure Bahn dauerhaft UV-Beständig ist, leider ist dauerhaft jedoch kein zeitlicher Horizont der klar bestimmbar wäre. Demzufolge mag das zwar nicht gelogen sein, führt mich und meinen Kunden damit aber in die irre. Test mit meinen Prinzipien nicht bestanden, danke fürs Gespräch ein Geschäft wird mit uns aber nicht zustande kommen.


    Welche zerfletterten Folien sind Dir bisher begegnet? Wie alt waren diese? Und was war die Ursache für das zerbröseln dieser Folien?

    Unterschiedlichste von Noname bis hin zu Markenprodukten. Hier geht es aber auch gar nicht um die Aussage "das Produkt ist schlecht" denn es können ja auch Materialfehler vorliegen. Und es geht auch nicht darum Bashing gegen USB/UDB zu machen. Das früheste Erstellungsdatum das mir bekannt ist kommt aus dem Jahre 2010. Wenn ich meine Erfahrungen mit dem von mir verlinkten Artikel verknüpfe, dann zeigt sich dass auf Südflächen ausgerichtete Dächer mit einer mangelhaften Belüftung und einer Vollsparendämmung eher zum Versagen mancher Folien führt als bei sog. Kaltdächern (zweischalig hinterlüftete Dachkonstuktionen). Für mich besteht also ein konkreter Zusammenhang zwischen Versagen und Temperatur.

    Kalle: Sorry, wenn ein Hersteller angibt, dass sein Produkt dauerhaft UV-beständig ist, dann muss ich das zunächst mal glauben. Keine Ahnung, welche Folien Dir begegnet sind. Klar kann man grundsätzlich alles anzweifeln.

    Lesen, Zusammenhang erkennen, Folgen ableiten: 13129012670.pdf


    Zum Rest mag ich später etwas schreiben.

    Es ging um die UV-Belastung. Die neueren Bahnen halten Temperaturen bis weit über 100 Grad aus, teilweise bis 150 Grad.

    Bei den heutzutage in Mode gekommenen dunklen Dacheindeckungen kommt man mit 80 Grad nicht mehr weit.


    Gruß

    Verzeih mir aber irgendein dick markierter Werbeslogan auf einer Internetseite ist sicherlich keine Quelle, die hier ernstgemeinte Auseinandersetzung damit erzielt. Also verbuche ich Deine Aussagen als das was sie sind. Meinungen ohne wirkliche Kenntnisse. Was nicht schlimm ist, aber dann sollte man sich weniger aufspielen, in dem man absolut argumentiert. Es könnte der Fall eintreten, das jemand der das liest das auch wirklich ernst nimmt.


    Wenn hätte ich doch gerne eine Studie, die Deine Aussagen wissenschaftlich belegt. Denn mein Arbeitsalltag steht im krassen Widerspruch zu deinen Aussagen. Ich kenne bis dato eine Studie/Feldversuch die sich dem Thema angenommen hat. Die ist jedoch auch schon in die Jahre gekommen und vermutlich in den Untiefen des Internets verschwunden.

    Doch, gibt es. Sind sie in der Regel auch.


    Gruß

    Gibt es Quellen? Oder ist das einfach nur eine Meinung? Das was die Bahnen zerstört ist die Temperatur und da ist es unerheblich ob eine UV-Belastung vorliegt. Auch heutigen Bahnen werden NICHT mit dem Test unter erhöhten Anforderungen getestet, also mit Temperaturen von über 100° C. Der Normtest liegt bei 80° C.

    Ich habe ganz deutlich den Eindruck, dass es dem Anbieter um möglichst viele zahlende Studierende geht, um nichts anderes, gerade nicht um möglichst viele qualifizierte Absolventinnen und Absolventen.

    Ist das nicht bei jedem nicht staatlichen Anbieter der Fall? Pest und Cholera. Auf der einen Seite der Profit orientierte Player, auf der anderen Seite die behäbige staatliche Institution die sich mit ihrem langsamen Denken selber abschafft.


    Ich glaube jemand mit Herzblut ist es egal wo er das Wissen erfährt der wird trotzdem gut. Jemand der Arbeit als Pflicht empfindet wird vermutlich auch nie über seine Fähigkeiten hinauswachsen. Ob da die Ausbildung, oder eher Vorbildung den signifikanten Unterschied macht? Was einen Unterschied macht ist intrinsische Motivation. Dein Bewerber ist hingegen maximal extrinsisch motiviert. Das würde ihm vermutlich auch in der UNI so gehen.


    Zur Vermittlung der notwendigen Fähigkeiten kann ich in Ermangelung selbiger nichts sagen.

    Die KSK als Unterlage lasse ich mir dann gefallen, wenn man z.B. eine Kaltklebebahn mit integrierter Trennlage verwendet.

    Diese darf dann aber trotzdem nicht auf der Holzschalung aufgeklebt werden.

    Hier als Beispiel von Bauder: Das muss aber auch noch korrekt verarbeitet werden.

    Die strenggenommen nicht der Flachdachrichtlinie entspräche. Jetzt dürft man sich streiten ob FDRL oder DIN 18531 die a.R.d.T abbildet.


    Ein sinnvoller und wirtschaftlicher Aufbau bei stark schwingungsanfälligen Tragschalen? Mechanisch einlagig hochpolymere Abdichtungen (EPDM, FPO, EVA). Wobei sicherlich ein Teil der notwendigen mechanischen Befestigung obsolet ist, wenn der Terrassenaufbau ausreichend Sicherheiten gegen Windsog leistet. Das wiederum kann das Problem der Teller/Schraubkombination lösen, wenn man "Sichtschalung" von unten haben will und die in der nicht notwendigen Dicke montiert.


    Die dir anbietenden Dachdecker waren Handwerksmeister ihres Faches? Kann ich ehrlich gesagt nicht glauben, denn das hier erwähnte sind Basics "Skills" die ich von jedem Gesellen erwarten würde und erwarte. Hilft dir nicht aber wozu noch groß mit der Sanierung beschäftigen?


    Das Geld ist ausgegeben, das hättest Du dann auch anzünden können. In Wintermonaten hat man doch noch kurzfristigen Heizwert. Mal im Ernst, alles was jetzt noch passiert ist gutem Geld dem viel zu teuren hinterher zu werfen.

    Und diese einlagige Flämmung wurde ja sogar als in Ordnung abgesegnet: Dachdecker, Berater im Baumarkt, Handwerker im Bekanntenkreis (letzteres am wenigsten relevant, aber die Summe hat mich dann nicht mehr meckern lassen).

    Dann wurdest du schlicht und ergreifend falsch beraten. Diese Art der Ausführung wird niemals fachgerecht und auch in keinem Leben auch nur in irgendeiner weise empfehlenswert.



    Die Richtung in die diese Diskussion für mich gehen sollte, ist eine nachträgliche Abdichtung der Bitumenbahn. Oder Hilfestellung wie die Undichtigkeit gefunden werden kann.

    Versteh doch, dass deine Abdichtung aufgrund der völlig falschen Herangehensweise mit keinem Mittelchen langfristig zu heilen wird. Selbst wenn du es am Traufeinhang irgendwann dicht hast werden dir vermutlich die Nähte der Bitumenbahn aufreißen.