Beiträge von Kalle

    Zur Sanierung kann ich leider weiter nichts beitragen, hatte das Problem trotz mehrfacher Ausführung solcher Konstruktionen auch noch nicht. Was schreiben unsere Dachdecker dazu? Kalle?

    Da ich nicht weiß wie das Detail Wandanschluss aussieht kann man wenig sagen. Allgemein: Reduktion der solaren Erwärmung oder Verschluss der Hohlstellen im Wandbildner im betreffenden Bereich des Flachdachaufbaus.


    Der Voranstrich müsste jedoch im Vorfeld schon abgelüftet gewesen sein. Da sich die Stoffe relativ schnell verflüchtigen. Sonst beginnt er recht schnell an zu brennen bei der Verlegung mit Flamme des Weiteren Aufbaus.

    Zink oder andere Metalle in einer Blechstärke von 0,7mm gehören zu den "nicht selbsttragenden" Varianten einer Mauerabdeckung.


    Aluminium in 1,5 oder 2mm gehört zu den selbsttragenden Varianten. Bedeutet diese werden auf Halterkonstruktionen montiert. Der Halter wird im Untergrund befestigt und die Abdeckungen nur noch "eingeklickt". Bei ersterem muss eine vollflächige Auflage geschaffen werden. Dazu wird meist ein BFU-Sperrholz verwandt und dann mittels Vorstoßblechen die Abdeckung zu montieren oder die Abdeckung wird vollflächig mit Blechkleber aufgeklebt. In Ausnahmefällen (Einzellängen <3m) geht auch eine direkte Befestigung mittels Schrauben und Hauerbuckel. Nein, Spenglerschrauben sind im waagerechten Bereich nicht zulässig.

    Mir persönlich würde die Version mit Holzweichfaser besser gefallen.

    Hast du mal den Unterschied zwischen einer PU-Aufdachdämmung und einer mit Holzweichfaser? Bei gleichem Konzept der Luftdichtung?


    Es geht bei Luftdichtung nur Sup-and-Top Verfahren oder eine LDB-Variante. Beide birgen Vorteile und Nachteile, beide sind aber völlig unabhängig des Materials.

    zu den Klötzen: früher hat man mal mit Richtschwellen gearbeitet, die einige Tage vor dem Stellen der Wände montiert und ausgerichtet wurden.

    Heute macht man das so, inkl. Lochbohrung mit Lasereinmessung auf der Baustelle (PLT):

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    Was ist da passiert?

    Moin, ich tippe das bei Dir eine V60 AL oder eine G200 S4 AL Verwendung gefunden hat. Beide Bahnen kann man gerade in diesem Temperaturfenster was wir aktuell haben kaum bis gar nicht ohne diese Risse verlegen. Es kann natürlich auch die falsche Lagerung sein, dann hast du die Risse aber meist in 20-25cm Abstand. Hier ist das Deckbitumen gebrochen, da die AL-Einlage die Belastungen nicht aufnehmen kann. Wenn man das vermeiden will: Besseres Material nehmen. Was ist hier vertraglich vereinbart worden?


    Wie kritisch sind diese Risse und was sind dann gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen?

    Wenn das eine Notabdichtung wäre, dann würde ich sagen = austauschen. Da es sich hier vermutlich aber nur um eine Schicht handelt die die Dampfdiffusion begrenzen soll halte ich die Risse für nicht so kritisch. Die "Abdichtung" wird im Bauprozess noch einiges vertragen müssen. Denn keiner schützt die Bahn wie es eigentlich sein sollte, bez. ist das für mich ein falscher Bauablauf.


    Reparieren kannst du das nicht. Man könnte jetzt nur eine weitere Bahn drüber schweißen. Ob du ein Anrecht hast eine "heile" Bahn zu bekommen? Bestimmt. Allemal dann, wenn die Funktion nicht mehr gegeben ist.


    Weiterhin gehen die Bitumenbahnen nicht bis komplett an den Rand der Bodenplatte

    Das hängt maßgeblich von Abdichtungssystem ab was dort Stirnkantenseitig an der Bodenplatte und HRB-Wand Anwendung finden wird. Generell kann man sagen, dass diese Schicht ca. 10cm an der Stirnkante heruntergeklebt werden muss und dann in die Bauwerksabdichtung eingebunden wird. Bei hochwertigen Produkten und sauberer Arbeit stimme ich dem zu - das ist aber nicht Standard bei den Ausführenden.


    Ich sag es mal so: So ein banales Detail kann viele Fehler quellen bergen, da muss man sich dann die Frage stellen ob das Ende mit der Betonkante am Ende nicht das "praktikabelste" ist im Sinne der Fehleranfälligkeit.

    Alfons Fischer Wenn ich als HW etwas ausführe, was wissentlich oder nicht wissentlich gegen geltenden gesetzliche Bestimmungen verstößt dann ist es doch völlig egal wer nun der "Planer" ist. Spätestens bei der Ausführung einer falschen Sache stecke ich als HW doch drin, wenn meine Bedenken hinsichtlich dieser Ausführung formal und korrekt dem AG nicht vorgelegt worden sind. Das ist doch genau das was Eric hier immer wieder gepredigt hat.

    Ob der Glaser, der ja wohl lediglich gesagt hat "Wärmeschutzverglasung kann ich nicht liefern, einfaches VSG schon" (warum auch immer), damit in die Verantwortung gezogen werden kann, wage ich zu bezweifeln...

    Warum sollte es nicht der Fall sein? Er hat mit seinem "Vorschlag" eindeutig gegen die a.R.d.T verstoßen und hat eben nicht dem TS in Gänze die Folgen dargelegt, wie es §4 VOB B fordert.


    Also hat er maßgebliche Schuld daran, dass der TS nun ein nicht funktionierendes Bauwerk hat. Wenn "mach mal" die Ansage ist muss mir als HW doch sämtliche Glocken angehen das ich juristisch in vermintes Gebiet fahre. Allein schon aus seinem Interesse, hätte er auf eine Konkretisierung pochen müssen. Der Glase muss doch im übrigen die Freistellungsbescheinigung an den Auftraggeber übergeben. Wie geht das, wenn offenkundig klar ist dass eben die Gesetzeslage nicht eingehalten worden ist?


    Die Kosten für Demontage, Montage des richtigen Glases und Entsorgung wird wohl auf seine Kappe gehen. Der Mehrpreis für das Glas wird Party des TS sein.

    Von oben sind einige Unebenheiten auf dem Dach, wie so knubbel

    Das sind die Stöße der mehrlagigen Abdichtung, die sich dort abzeichnen. Wenn die Garage aus dem Erstellungsjahr des Gebäudes ist und bis dato keine Erneuerung stattgefunden hat wäre eine Regenerationslage der Bitumenabdichtung oder das Verlegen einer geeigneten einlagig hochpolymeren Abdichtung im Klebeverfahren anzuraten.


    Vermutlich dürfte die Abdichtung schon Undichtigkeiten aufweisen, die sich innen jedoch nicht abzeichnen aktuell. Wenn Du Dir sicher sein willst beauftragen einen renommierten Dachdecker in deiner Nähe sich die Abdichtung anzusehen. Der kann dir am Ende auch sagen was es kosten würde. Ich würde schätzen mit neuem Dachrand irgendwas um die 2-500-3.500 Euro, wenn es was vernünftiges sein soll mit entsprechender Ausführungsqualität.

    Off-Topic:

    Weil die Inflation nicht nur von der verfügbaren Geldmenge abhängig ist.

    Beispiel: Ein erfolgreicher Unternehmer will seine Angestellten am Gewinn des Unternehmens beteiligen und erhöht deshalb die Löhne. Nach kurzer Zeit merkt er, dass er auf Grund der gestiegenen Lohnnebenkosten einen geringeren oder sogar gar keinen Gewinn mehr macht. Eine Steigerungder Produktivität ist kurzfristig nicht möglich, da mit hohen Investitionen verbunden. Also wird der Produktübersicht geringfügig erhöht. Das Produkt ist aber so gut oder so wichtig, dass den Kunden der gestiegene Preis egal ist und sie das Produkt weiterhin kaufen. Volià, da hast du deine Inflation, auch wenn du mit Gold bezahlst.

    Also ohne Klugscheißen zu wollen aber das was du da beschreibst ist eher der Kaufkraftverlust in Folge einer wachsenden Inflationsrate aber nicht die Inflation an sich. Denn da fehlt eine entscheidende Zutat, die Mehrheit der Produkte, nicht ein Einzelnes. Und um eine Brücke zum eigentlichen Thema zu schlagen ein anderes Beispiel:


    Durch die sinkende Produktivität der Unternehmen werden sich zwangsläufig die Preise vieler Produkte verteuern. Wenn ein Unternehmer nur noch mit 75% (fiktiv angenommen) Produktivität rechnen kann, dann müssen ja die 25% umgelegt werden. Wenn nicht fehlt ja das Geld für die vergangenen und neuen Investitionen die notwendig sind. Diese Entwicklung war aber abzusehen, also das wir vermutlich ein steigende und anhaltend hohe Inflationsrate haben werden.

    Ich finde es etwas schade, das die Themen Wartung so schnell verschwunden/geschlossen wurden.

    Dieser Thread sollte rein zur Information dienen. Fehler oder generelle Diskussionen können dann bitte in separaten Themen erfolgen.


    Danke für das positive Feedback.

    :eek:


    Autsch! Es wird immer schräger! Ich habe weder etwas gelöscht, noch verschoben, noch falsch zugeordnet! Unterlasse bitte solche frei erfundenen Aussagen!


    :rulez:

    Das was Katja geschrieben hat ist schon ein möglicher Fehler innerhalb des Editors. Aber wir aktualisieren ja heute Abend 🤫

    Dampfsperre als Dampfdruckausgleichsschicht?:eek:

    In älteren Lehrbüchern gab und gibt es diese Beschreibung wirklich noch. Z.b. immer dann wenn die bit. Dampfsperre nur Punkt oder Streifenweise auf dem Beton verschweißt wird. Warum? Zur Druckentlastung des im Beton befindlichen Anmachwassers.


    Unbestritten ist jedoch dass die Schicht oberseitig der WD anzuordnen ist, jedoch mit dem Zusatz: Ist auszuschließen das Restfeuchtigkeit im Aufbau verbleibt, dann ist die Schicht auch nicht erforderlich. Jetzt könnten wir darüber "streiten" ob mögliche Ansammlungen im Dämmstoff oder aus der Umgebungsfeuchte zu akuten Schaden führen würde, wäre die Schicht nicht angeordnet. Mir ist noch kein Fall bekannt den ich darauf zurückführen könnte und ich sehe mittlerweile so viel handwerklichen Müll....

    WTF!?!?!

    Was hat eine Abdichtung mit einer Dampfbremse zu tun und in welcher Norm steht, dass beides das gleiche ist???

    Das ergibt sich in der Regel aus der stofflichen Zusammensetzung einer bituminösen Abdichtung. Oder hängst du dich an dem sprachlichen Gebrauch einer Dampfbremse, was je eher einer Funktionsbeschreibung gleicht als eine Produktkategorisierung, auf?


    Dampfbremsen und Bauwerksabdichtungen unterliegen zwei komplett unterschiedlichen Normen, die erst mal überhaupt nichts miteinander zu tun haben!


    Wie kommst du bitte auf diese Aussage????

    Durch die Verwendung mehrfacher Satzzeichen wird die Aussage nicht plausibler. Eine Bitumenbahn ist physikalisch durch den sd-Wert schon mit bremsenden Eigenschaften versehen. Streng genommen ist eine Bauwerksabdichtung also dampfbremsend. Kannst du mir den wesentlichen Unterschied einer G200 S4 und einer G200 S4AL erklären? Wenn dort ein eklatanter Unterschied besteht? Das eine ist faktisch eine Dampfsperre, das andere ist ein Produkt innerhalb der Bauwerksnormen. In der dichtenden Funktion besteht jedoch absolut kein Unterschied. Darum ging es MeisterF.


    Eine Dampfsperre = Funktionsschicht innerhalb eines Flachdachaufbaues kann sehr wohl für einen begrenzten Zeitraum die Notabdichtung = Anwendungsfall übernehmen.

    Ist zwar ein etwas schiefer Vergleich, aber VW bezahlt die Zulieferer für den Golf doch auch nicht erst, wenn das Auto verkauft wurde oder Apple die Produzenten des IPHONES.

    VW setzt auf Supply-Chain-Management da läuft das eh komplett anders. Apple hat eine Pull-Strategie, in gewisser Weise Produziert Apple auf dem "pull", der Nachfrage aus seinen Verkaufsläden. In meinen Augen von der Basis schon wenig vergleichbar.


    Den Einwand mit den Zahlungsverpflichtungen des Unternehmers kann ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen. Das ist doch in der Wirtschaft vollkommen normal, dass ein Unternehmen finanziell in Vorleistung gehen muss.

    Zu Beginn des Vertrages ist das Risiko auf beiden Seiten identisch. Der Kunde befürchtet sein Geld zu verlieren, der Unternehmer befürchtet seine Leistung nicht bezahlt zu bekommen. Für beide Fälle können Absicherungen von beiden Parteien vorgenommen werden oder man trifft sich gemeinsam in der Mitte. Da sind wir wieder bei dem "generellen" Misstrauen, Vorsicht oder wie man es nennen will. Dein Risiko ist mein Nutzen und mein Risiko ist dein Nutzen. Vielleicht ist der Unterschied der uns teilt, der, dass ich beide Parteien gerne auf gleicher Stufe betrachte. Das mag kontrovers sein und vielleicht nicht ganz verständlich.