Beiträge von Kalle

    Ich würde die UK nicht vorbohren. Alu kann man Flexen sofern die Scheibe geeignet und nur Alu damit geschnitten wird. Persönlich würde ich aber die Kapp und Gehrungssäge nutzen. Bin aber auch kein Experte.

    Wenn das Dach neu gemacht wird müssen auf alle Fälle die Vorgaben der ENEV eingehalten werden...d.h. U_wert 0.24

    Off-Topic:

    Sind doch Deine Worte oder? Warum schimpfst du auf Fachhandwerker? Bist doch selber einer? Mir geht es gar nicht darum Recht zu haben, nur ich kann es nicht leiden wenn man selber nicht zugestehen kann Bockmist geschrieben zu haben. Es ist falsch Punkt. Kann passieren, passiert mir auch öfter. Ich hab es nur klargestellt.

    Natürlich muss die EnEV eingehalten bzw erfüllt werden.....

    Wie steht Deine Aussage bezüglich des zwingend einzuhaltenden U-Wertes in Zusammenhang mit der Anlage 3 "Bauen im Bestand"? Dort steht ja im Text doch etwas ganz anderes:


    Zitat

    Wird bei Maßnahmen nach Satz 2 Buchstabe a der Wärmeschutz als Zwischensparrendämmung ausgeführt und ist die Dämmschichtdicke wegen einer innenseitigen Bekleidung oder der Sparrenhöhe begrenzt, so gilt die Anforderung als erfüllt, wenn die nach anerkannten Regeln der Technik höchstmögliche Dämmschichtdicke (bei einem Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit λ = 0,035 W/(m·K)) eingebaut wird.

    Eingehalten wird Sie sicherlich, aber es muss nicht der U-Wert erfüllt werden aus Tabelle 1 Z 4a. Und grundsätzlich ist die Höhe immer begrenzt da die Gebäude mit einer zulässig und genehmigten Firsthöhe in den Dokumenten stehen. Die im Falle einer energetischen Verbesserung oder Wunsch nach KFW-Förderung regelmäßig überschritten wird.


    Da stört sich keiner dran, weil es im Nachgang nicht kontrolliert wird aber wie ist das noch mit Errichtungen ohne Baugenehmigung? Schwarzbau richtig? Aber das Fass will ich gar nicht aufmachen. Ich plädiere nur dafür, den Kunden nicht nur im wirtschaftlichen Interesse aufzuklären, sondern was letztlich wirklich seine Pflichten sind. Wer den U-Wert als Verkaufsargument braucht, der macht etwas verkehrt. Und nein, das ist keine Unterstellung in Deine Richtung.

    Wenn das Dach neu gemacht wird müssen auf alle Fälle die Vorgaben der ENEV eingehalten werden...d.h. U_wert 0.24

    Das stimmt nicht! Im Bestand kommt es eben genau NICHT auf den zu erfüllenden U-Wert an und wenn wir den Text ganz streng auslegen, dann sind Gebäude ab 84 BJ auch nicht zwingend energetisch zu ertüchtigen. Wobei es kein Sinn macht das nicht zu tun, da der invest für die Dämmarbeiten bei einer Dachsanierung schon fast verschwindend gering ist.

    Kein Förderfähiger Aufbau und mit der Überdämmung oberhalb der LDB auch nur bei diesem Hersteller möglich. Ich weiß er wirbt damit das es klappt und ich stimme dem grundsätzlich zu. Trotzdem sollte man sich fragen ob es 60mm sein müssen. Vermutlich will er sich preislich nicht aus dem Rennen werfen. Ich würde jedoch zu einer dickeren Platte raten. Von allen aber der sympathischste Aufbau.


    Wie soll die Traufe ausgeführt werden? Gerade in Punkto Luftdichtigkeit?

    Zitat

    - Isolierung WLG 035 160mm bis Oberkante Sparren ca 16cm wlg 035

    - Aufdachdämmung 60 mm Stark, Pavatex

    Wo ist die Luftdichtigkeitsebene? Die fehlt hier gänzlich. Vergessen aufzuzählen oder wirklich nicht angeboten?

    Zitat

    Angebot C:

    - BRAAS Dampfbremsfolie DivoDämm Membran 2 2S

    - BRAAS Clima Comfort Aufsparrendämmung

    -- Dämmstärke 100mm (alternativ werden noch 120, 140 und 160mm angeboten)

    -- Dämmwert 021

    Könnte je nach U-Wert förderfähig sein aber das war es dann auch schon. Aber ich habe auch eine Abneigung gegen diese Aufbauten. Wie bei dem ersten Aufbau ist hier die Frage nach dem Traufdetail hinsichtlich der Luftdichtigkeit.


    Es wäre einfacher und zielführender wenn man nicht Aufbauten vergleicht sondern Anforderungen die zwingend zu erfüllen sind. Mögliche Anforderungen könnten sein:


    Hitzeschutz, Schallschutz, Wärmedämmeigenschaften, Kosten, Ökologie, Optik, Materialien usw. usf.


    Diese muss man dann nur konkretisieren und damit meine ich nicht nur „gut“. Weil dass soll ja alles sein.

    Da ich nicht an Verschwörungstheorien glaube, denke ich, dass wirklich niemand "die Wirtschaft" an die Wand fahren will. Aber wenn ich genau hinschaue, sehe ich momentan:

    Wir sind aber gerade auf dem besten Wege. Oder sagst du, dass die derzeitige Lage so richtig auf Sachebene abläuft? Oder eher im wesentlichen Angst gesteuert ist? Homeoffice im Sinne der Kinderbetreuung okay. Wie hoch ist jedoch die Gefahr innerhalb deines Büros zur Verbreitung maßgeblich beteiligt zu sein?


    Wir Handwerker können ja schlecht Home Office machen. Sind wir jetzt besonders robust? Attestiert man uns, sich nicht anzustecken? Was wäre, wenn der gesamte Bausektor ein Arbeitsverbot bekommt?


    Warum muss also z. B. der Modeladen Inhaber geführt schließen? Oder die KFZ-Werkstatt? Ich bekomme im direkten oder indirekten Kontakt so oft mit wie Betriebe dicht machen obwohl man sich schon Fragen muss warum? Klar wenn man es hat, 5 Wochen oder länger nichts zu verdienen oder auf die staatlichen Hilfen hofft. Ziel sollte doch sein, den wesentlichen Betrieb trotzdem aufrecht zu erhalten. Dass Lieferengpässe kommen werden, ist wahrscheinlich. Jedoch weniger, wenn nicht einfach aus Angst der Betrieb dicht gemacht wird.


    Steigende Inflation wird sinkende Kaufkraft zur Folge haben. Dass dies wesentlich schwerwiegender wird, also die Folge, ist doch deutlich wahrscheinlicher.


    Ja, ich glaube das sehr viele Entscheidungen wenig sachlich getan werden sondern viel mehr auf Grund der Angst und wenn die in den Köpfen ist wissen wir ja wo die Reise hingeht.

    Für die Unternehmen, gerade die jungen und die mit dünner Eigenkapitaldecke sehe ich große Probleme, da sie ihren vertraglichen Pflichten nicht mehr nachkommen können und sogar schadensersatzpflichtig werden, ohne an dieser Situation auch nur minimal etwas ändern zu können. Sehr interessiert sah ich deshalb vorhin das Interview mit Marcel Fratzscher vom DIW und hoffe, dass es tatsächlich zu nicht rückzahlbaren Transferzahlungen kommt.

    Ich glaube ja das an dem Punkt etwas zuviel Hysterie unterwegs ist. Mal abgesehen von den Nachrichten merke ich im Betrieb nichts. Wir werden immer noch fast täglich von den Lieferanten angefahren, Gerüst auch kein Problem und Außendienstler kommen im eigenen Ermessen ebenfalls noch. Wollen wir alle es wirklich drauf anlegen die Wirtschaft an die Wand zu fahren?

    Das ist doch für niemanden ein erstrebenswerter Zustand und als Politiker wird man in Zeiten der Rezession auch eher selten wiedergewählt.

    Interessant wird ja, welches Mittelchen die EZB nutzen will um dem Entgegen zu wirken. Ihre Anleihenkäufe haben sie ja schon wieder hochgefahren, Zinspolitisch ist ja auch nicht so wirklich das Mittel. Ich bin gespannt ob der ein oder andere Auftrag deswegen wegbrechen wird, weil Kunde nicht mehr solvent genug.

    . Offen bleibt bei mir noch die Frage, ob die vorgeschlagene Lösung mit dem Flüssigkunststoff tatsächlich eine zwar teurere aber/und qualitativ bessere Alternative im Vergleich zur zweiten Abdichtungsbahnschicht darstellt.

    Nein. Es wäre sinnvoll eine Dampfdruckausgleichsschicht herzustellen. Das geht nicht mit FSK.

    An sich sollte bei Baulaien der Wohnort "optional" sein und nicht komplett deaktiviert..

    Ich muss gestehen, dass ich das nicht mehr näher verfolgt habe. Das kann Kalle aber sicherlich beantworten.

    Off-Topic:

    Der Wohnort ist ein Relikt aus alten Profildaten vor der Umstellung. Man hatte damals sich drauf geeinigt den Bauort und das Bundesland zu benutzen. Die die das noch im Profil haben dürften die alten Accounts sein.

    1. Punkt: DFF von Holz auf Kunststoff wechseln. 2. Punkt: DFF mit WRG Lüfter ausrüsten. Eliminiert die Lüfterklappe. Wäre schon mal eine Verbesserung. Tapete von den Dachschrägen nehmen Kalkglätte aufziehen und wahlweise mit Silikatfarbe streichen.


    Um den Rest dürfen sich die anderen hauen 😂

    Zu früh gefreut Dachdecker? :D

    Vielleicht kommts ja noch.Die Nacht ist lang.

    Wer soll die Schäden beheben? Hier sind doch alle schon an der Kapazitätsgrenze. Den Sturm brauch hier keiner. Nächstes Jahr vielleicht wenn die Wirtschaft weiter so abnimmt wie jetzt. Mal sehen.

    EPDM kann recht zuverlässig verklebt werden.

    und dass es sich hier um ein retten des status quo ausserhalb der norm handelt , dürfte ziemlich klar sein . sicher , der handwerker sollte darauf hinweisen , um auf die sichere seite zu kommen .

    Das spielt aber keine Rolle, da Abdichtungen am oberen Ende mechanisch zu verwahren sind. Ausgenommen Flüssigkunststoff mit der Bedingung der Tragfähigkeit des Untergrundes.


    Deswegen geht hier wenn überhaupt nur streichbare Abdichtungen mit Vlieseinlage die einen sofortigen Verbund mit dem Untergrund eingehen. Die einzige Alternative die mir spontan einfällt, ist den Innenbereich mit einem OS zu beschichten und im Zweifel mit Wassereindrang zu leben und es entspechend wegzuwischen. Sofern kein Estrich oder Dergleichen verbaut wurde.

    Und wie möchtet ihr Blech oder EPDM hinterlaufsicher am Sockel verwahren? Geht ja beides nur mit einer mechanischen Fixierung und einer Dichtstoffversiegelung. Die sind bekanntlich wartungsanfällig.


    Wenn man es richtig machen möchte, dann müssen die Fenster raus, entsorgt und ein normkonforme Anschlusshöhe im Sockelbereich hergestellt werden. Also Beginn der Fensterprofile oberhalb 15 cm von GOK. Da dies vermutlich auf Grund kosten ausfällt bleibt nur das TS und HW sich vertraglich darauf einigen eine Kompromisslösung herzustellen für die A. keine Gewährleistung zu übernehmen ist und die B. ganz klar beschreibt welche Folgen ein Versagen der Abdichtung haben können. Risikoentscheidung darf und muss dann beim TS liegen.

    Möglich mit Flüssigkunststoff oder armierter Mineralischen Dichtschlämme. Wird durch die bauliche Situation aber nicht normkonform werden. Also nicht nach anerkannten Regeln der Technik möglich.

    Daher ist die Frage: wie kann er die im Markt bestehende Nachfrage abholen und gleichzeitig aus seiner GU-Rolle rauskommen.

    Ich würde behaupten gar nicht. Denn es ist wie "halb schwanger" zu sein. Das geht auch nicht. Entweder will ich in einem Segment tätig sein dann muss man auch die bittere Pille schlucken oder man konzentriert sich auf sein Kerngeschäft und baut das entsprechend aus.



    Ein möglicher Ansatz wäre es, mit dem Mandanten eine Systematik zu entwickeln, wie der Koordinierungsaufwand kalkuliert werden kann. Und gleichzeitig mit der RAin eine Vertragskonstellation aufzusetzen, wo der Bauherr die Gewerke direkt beauftragt, die sich aber zu einem vom Mandanten entwickelten Projektplan verpflichten.

    Wo besteht hier der Unterschied? Wenn dein Mandant als GU auftritt, wird er doch Angebote von seinen Subs haben. Da ist er doch in der selben Rolle wie der Endverbraucher. Was Bezahlung, Mangelbeseitigung und Dergleichen angeht. Es entsteht ein Mangel also wird der Sub dahingejagt zur Behebung. "Lieber Sub du willst deine Kohle? Dann sehe zu dass der Kunde zufrieden ist."


    Was dein Mandant braucht ist glaube ich Wissen in allen Belangen die so garnichts mit dem Handwerk zu tun hat. Also dem Erschaffen von Bauwerken. Sondern viel mehr die Softskills. Wie verhandel ich, Vertragsrecht, Auftritt bei Kunden, Vermittlung, Aquise usw. Was man erwägen kann ist Rahmenverträge mit seinen Sub`s zu schließen in denen die Haftung klar geregelt ist. Vorfinanzierung der Projekte sollte auch ein Thema sein, wo kommt die Kohle her das Risiko auch tragen zu können.


    Vielleicht macht es Sinn das Unternehmen aufzusplitten durch eine Neugründung einer neuen Gesellschaft die zwischen Vermittelt. Nach außen zum Kunden auftritt und an seine Rohbaufirma weitervermittelt. Sicherlich nicht zu 100% sonst gibt es ja wieder ärger, also muss man den ein oder anderen Auftrag mal streuen. Aber damit minimiert man vielleicht schon mal dass nicht gleich die ganze Existenz baden geht.


    Ich glaub dein Mandant möchte wenig Risiko bei bestmöglichster Ausbeute. Was zwar schön wäre aber wo gibt es das? Entweder ziehe ich es durch und überlege mir wie ich es maximieren kann oder ich lass es bleiben und besinne mich auf das was ich kann. Andernfalls kann man wohl nur reine Beratungsleistung machen, aber was soll da für die "Vermittlung" abfallen? Was ist mit dem eigenen Ruf, wenn die Sub`s den entsprechend verbrennen? Wenn es bei einem in der Hand liegt kann man das immerhin noch steuern.