Beiträge von Wasmussdasmuss

    Dein Vorschlag war, um statt einer äußeren Abdichtung gegen drückendes Wasser nur eine Abdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser zu benötigen. Ein etwas eigenwilliger Vorschlag, wenn man bedenkt, dass die fragliche Feuchte laut dem Eingangspost punktuell durch die unabgedichtete durchlässige Bodenplatte kommt - von unten - und dass die Frage des TS lautete, ob eine raumseitige Beschichtung das Problem verringern könnte. Da die Erdarbeiten für die Nachrüstung einer Abdichtung für die ersten beiden Wassereinwirkungsklassen sich entsprechen, stellt sich die Frage nach einer zusätzlichen Drainage eigentlich schon per se und allein aus Kostengründen nicht, unter Berücksichtigung aller Randfaktoren (siehe oben) noch viel weniger.


    Sich dann später über die von anderen danach aufgezählten komplexen Anforderungen an die praktische Umsetzung des eigenen (fragwürdigen) Vorschlags lustig zu machen … na ja … Man könnte den Vorschlag auch einfach zurücknehmen.

    Da hast du nicht verstanden, dass ich keinen Vorschlag gemacht habe, sondern nachgefragt habe. Ob eine Drainage mit Sammelschacht zeitweisen exzessiven Niederschlag puffern könnte oder genehmigungsfrei ableiten könnte. Umd somit das Feuchtemanagment des Kellers wieder herstellt. Und ob eine Drainage nicht wie von dir zu Eingang behauptet "genehmigungspflichtig und zumeist nicht genehmigungsfähig" ist. Eine Möglichkeit die im Verlauf des Threads ja auch schon von anderen Experten in Betracht gezogen wurde. Und wenn sich dann zeigt, dass es eben doch so ist, dann war das zumindest nicht so ohne weiteres klar und mein "eigenwilliger Vorschlag " zumindest Anstoß einer interessanten Grundlagenerörterung. Der Vorschlag eines oberirdischen Speichers eventuell ohne den Bedarf eines weiteren Ablaufs kam auch nicht von mir. Und ob das Wasser, welches ganz offensichtlich exzessiver Niederschlag ist wirklich aus dem Boden kommt oder sich nur durch Pandoras Fliesenkonstruktion dort zeigt.... ist das für dich Fakt?

    Außerdem sehe ich das ganze gerne etwas weniger "bierernst". Es hat niemand einen Leidensdruck, der TE ist mit seinem Versickerungskeller glücklich.

    Wenn ich jetzt das konkrete Beispiel dieses Threads nenne und mir vorstelle der gute Mann hätte eine Drainage mit Sammelschacht gebaut, welche sagen wir mal die paar hundert Liter exzessiven Niederschlag welcher sich in seinem Keller zeigt und dort auch wieder versickert (ist sein Keller jetzt eine genehmigunspflichtige Versickerungsanlage? :grinning_squinting_face: ) aufnimmt und per einfacher Tauchpumpe mit Schwimmer in ein oberirdisches Sammelbehältnis pumpt um dort als Gartenwasser, Klospülungswasser oder wasauchimmer zu dienen. Jetzt könnte dieser Sammelbehälter natürlich einen Notüberlauf haben. Es müsste sich natürlich erweisen, dass soviel exzessiver Niederschlag in diesen Behälter gelangt, dass solch ein Überlauf überhaupt benötigt wird. Wenn ja.... isses ein Problem, denn es ist Drainagenwasser das weder in Gewässer noch Kanalisation darf. Außer mit Sondergenehmigung. Ob und wie die konkret für welche Gemeinde zu erhalten wäre, wäre zu ermitteln.

    Zur Not lässt man es eben in den Keller laufen :face_with_tears_of_joy:

    Ich habs jetzt nur nochmal hoffentlich richtig zusammengefasst aufs Eingangsthema bezogen.

    Aua, das sieht schon sportlich aus. Vor allem die Anschlüsse und die Putzfläche wirken alles andere als sauber gelöst. Mich würde interessieren, ob da später noch jemand nachgebessert hat oder ob das wirklich so abgenommen wurde 🤔

    Ich fahre dort öfters vorbei und werfe immer wieder einen neugierigen Blick auf die Baustelle. Wenn wieder was Kurioses passiert werde ich es dem Forum nicht vorenthalten ;)

    Es ist sogar richtig. Nur hast DU anscheinend die Zusammenhänge nicht verstanden.


    Eine nachträgliche Kellerabdichtung bedarf einer gesamtheitlichen Lösung. Die muss unter Zugrundelegung der Zielvorstellungen erarbeiten werden. (PLANUNG)


    Einfach mal da irgendwo, irgendwas einzuspritzen, ist KEINE Lösung.

    Die Rede ist noch nicht mal von einspritzen, sondern von AUFTRAGEN. Somit kann es sich nur um einen mehr oder minder oberflächlichen Effekt handeln.

    Ich hab letztens mal was gesehen, das war deutlich vielversprechender. Da ging es um eine Art öliges Produkt das injiziert wird und niedrig viskoser ist als Wasser, dieses also verdrängt. Daran scheitern ja viele Injektionen, dass sie in gesättigter Substanz Schwierigkeiten haben.

    Es wäre ja fantastisch wenn uns irgendwann ein Produkt zur Verfügung steht welches zuverlässig, dauerhaft, bezahlbar und als alleinige Maßnahme die alten Keller dicht macht. Ich bezweifle es allerdings und wenn wird man es sicher nicht aufpinseln. Schon gar nicht von innen.

    Dann mach doch Gewindestangen rein. Besser wird es nicht gehen. Mit 2K Epoxidkleber eingeklebt. Ich hab am Wochenende eine Schriftplatte aus Granit aus der Fassade meines Elternhauses gebrochen die ich vor 15 Jahren dort dran gedübelt habe. Mit 6er Gewindestäben und Epoxidkleber mit dem wir immer die Bronzebuchstaben in Grabsteine geklebt haben. Ich hab ein fettes Brecheisen benötigt und hätte erwartet die Stifte reißen ab oder aus. Jetzt darf ich zwei riesige Krater zuspachteln..... :grinning_face_with_sweat:

    Gut, die Platte hatte da nur zu hängen, aber der Verbund der Stäbe im (tragfähigen) Untergrund ist nicht zu übertreffen.

    Zeigt nicht dieses Bild, dass das erforderliche Überbindemaß von Mauerwerk in blinder Normengläubigkeit in D maßlos überschätzt wird?



    (Erläuterung: Es scheint sich um eine Tankstelle der 1930er Jahre zu handeln, deren Tanksäulenüberdachung in den letzten Jahren mit gestapelten Pflanzringen aufgefüllt wurde, um einen zumindest grob wettergeschützten Innenraum zu bilden. Neben der Standsicherheit dürfte das auch bauordnungsrechtlich, vermutlich sogar bauplanungsrechtlich interessant sein, aber wir sind ja hier nur beim Mauerwerk!)

    Vielleicht sind die mit Beton ausgegossen und armiert? Was natürlich gewisse Anforderungen ans Fundament mit sich bringt =o Auf jeden Fall war da jemand oft im Baumarkt.

    Ich verstehe das so, dass er vom Fallrohr spricht welches zu belüften ist (wird dieses nicht belüftet zieht es beim spülen die siphons leer, das meint er wohl nit Siphonbelüftung). Da dieses geradlinig durchs Dach geführt werden soll sind irgendwelche schrägen Verlängerungen nicht angesagt.

    Da mein damaliger Installateur mir den Hauptbelüftungsstrang äußerst ungünstig in den (ausgebauten) Dachboden gelegt hat und ich die sensible Gebäudehülle in Form der gedämmten Dachhaut nicht öffnen wollte bin ich auf diese Rohrbelüfter gestoßen (Stopfen mit Gummimembran die sich bei Unterdruck öffnen). Ich war zunächst sehr skeptisch keine 2m von meinem Bett eine Abwasserbelüftung zu haben. Aber: 6 Jahre absolut wartungsfreie Funktion. Es gurgelt kurz wenn jemand aufs Klo geht. Das ist gut: Funktionskontrolle. Absolut kein Geruch. Es geht nur Luft rein, keine raus. Bei unserem neuen Haus war der Strang einfach offen auf den Dachboden entlüftet. Dementsprechend war dort auch der Geruch. Ich habe die Ventilstopfen wieder verbaut. Kein Geruch mehr, alles funktioniert einwandfrei.

    Was haltet ihr davon?

    Oder er meint was anderes, dann verstehe ich es nicht :face_with_tongue:

    :thumbs_up: :thumbs_up: :bier: :bier: :thumbs_up: :thumbs_up:


    In Hannover gibts die TU mit eigenem Lehrstuhl Architektur. Bauingenieurswesen machen die auch. Da brauch keiner energieverschwendend quer duch die Republik fahren oder elektr. kommunzieren.

    :thumbs_down:

    In einem Radius von ca. 2 km findet sich noch immer alles, was sich für alternativ hält bzw. wirklich ist. Übrigens: Die Glockseeschule gibts noch immer ;) , nur nicht mehr in Linden.

    Die TU wäre ja hervorragender Partner. Sofern die mit der politischen Seite vertraut sind :). Elektrische Kommunikation bräuchte das auch. Oder arbeiten die mit Brieftauben? ;)

    Jetzt lass uns schnell handeln. Ich bringe ein Heidelberger Planungsbüro für Gebäudetechnik Schwerpunkt Industriegebäude an den Start, du dein Architekturbüro. Wir brauchen noch eine Hochschule an Bord (ich hätte da noch Kontakte zum Lehrstuhl Raum- und Umweltplanung Kaiserslautern. Die haben Erfahrung mit großen EU Projekten). Und natürlich die Stadt Hannover und den regionalen Energieversorger. Im weiteren Verlauf werden dann örtliche Handwerksbetriebe hinzugezogen.

    Das ist mehr als nur "Photovoltaik aufs Dach". Das erfüllt alle Kriterien eines "Horizon Europe Demonstration Project (TRL 6-8)". :grinning_face_with_sweat:

    Falls es jemanden interessiert kann er sich entsprechende EU Förderprojekte mal anschauen.

    Powering the METAmorphosis of BUILDings towards a decarbonised and sustainable energy system | META BUILD | Project | Fact Sheet | HORIZON | CORDIS | European Commission
    The overall vision is to operationalise energy efficiency first principle in the practical context of buildings, towards the decarbonisation of the EU building…
    cordis.europa.eu

    IF25 Heat Auction
    Launched in February 2025 as part of the Clean Industrial Deal, the Innovation Fund 2025 Heat Auction (IF25 Heat Auction) promotes the decarbonisation of key…
    climate.ec.europa.eu


    Projekte wie "Horizon Europe" haben exakt die Ziele: Dekarbonatisierung von Bestandsgebäuden, Quartiersenergie, Nutzung ungenutzter Gebäudeflächen, urbane Energieeffizienz....

    Und Planung, Monitoring, Forschung, Datenauswertung werden gleich mitfinanziert!

    Ich bin da ganz bei dir. Es wäre natürlich ideal wenn das Eine das Andere nicht ausschließt. Gerade die Flussufernähe gefällt mir sehr gut. Es ging halt um die fehlenden Mittel. Und wenn das ganze nur mit einem entsprechenden EU Topf zu stemmen wäre... eine Energiegemeinschaft wäre für die Bewohner schon attraktiv, wenn auch auf anderer Ebene. Und ich glaube, dass wir absolut in diese Richtung umdenken müssen.

    Wie das ganze ästhetisch lebenswert umgesetzt wird? Da dürft ihr Architekten eure visionäre Kreativität los lassen :). Aber ihr braucht ja auch jemanden der Brot für eure Kunst bereitstellt.

    in einigen Bundesländern ja inzwischen schon Pflicht bei Um- oder Neubau

    Hmmm, auf gefühlten 50.000 m2 Retailfläche? Davon werden die aber leider auch nicht attraktiver für die Nachbarschaft! Das lokale Heizkraftwerk liegt in gut 100 m Entfernung ebenfalls am Ufer der Ihme auf der anderen Straßenseite. Und auf der anderen Seite der Ihme lag dereinst die erste Gasanstalt Kontinentaleuropas. Inzwischen ist da auch irgendwas neues „energetisches“ angesiedelt, vermutlich regenerativ.Das war bei meinem letzten Vorbeifahren vor ca. 5 Jahren aber noch im Bau. Zu meinen Zeiten in H gärte da ein wenig städtische Subkultur vor sich hin (Glockseeschule und so …).

    Das muss ja nicht schlecht sein, wenn da was "energetisches" in der Nähe ist. Im Gegenteil. Für die EU Tauglichkeit wäre ein Partner wie z.B. ein Energieversorger ganz ausgezeichnet. Attraktiver wird der Sockel im Zuge der Sanierung durch so ein Projekt dann auch. Und das Heizkraftwerk- gibt's da Fernwärme? Ebenfalls ein Potential. Kann man hybrid mit einbinden. War eigentlich ne Spinnerei von mir, aber scheint ja geradezu prädestiniert zu sein..... wenn da noch etwas subkultureller Flair ist, kann man in die reichlichen qm noch ein "Nachhaltigkeitszentrum" reinbasteln. Mit Monitoring des Energiehaushalts des Quartiers. Ein perfektes Demonstrationsprojekt. Genau das ist politisch angesagt und auch Forschungsschwerpunkt. Stichwort Klimaneutral 2025 und 40% des Energiebedarfs für Gebäude... Ich hatte mal ne Freundin die Raum- und Umweltplanung studiert hatte und EU-Projekte gemanagt hat. Also auch die Millionen die da flossen. Da geht was. Und bisweilen auch völlig in den (europäischen) Sand :face_with_tongue:. Da scheint mir DAS ja richtig lohnenswert.

    Erinnert mich irgendwie an die "Mall" in Kaiserslautern (man sollte nicht meinen, dass es dort einen Lehrstuhl für Raum und Umweltplanung gibt). Die war auch so ein vergeiltes Projekt wo sich jemand ein Betondenkmal setzen wollte. Dann ist sie gelandet, wie ein böses Raumschiff, hat sehr symbolträchtig die kleinen Einzelhändler in der Fußgängerzone beschattet und vertrocknet lassen. Statt das große Geschäft kamen die leerstehenden Geschäftsräume und statt der Massen Konsumenten aus dem Umkreis kamen die randalierenden Jugendlichen. Ich glaub vor 3 Jahren flog ein Gullideckel vom Dach auf ein Auto.

    Man könnte ja aus solchen Beispielen lernen..... bevor sie ein nie regenerierbares Minus in die Kasse fressen.

    Abgesehen davon mag ich die eigentümliche Endzeitromantik die von solchen Lost Places ausgeht, wenn die Natur die menschlichen Großbauten verdaut.

    Zur Lastverteilung: So ein Trockner hat ja Füße und auch wenn der Estrich belastbar geflickt ist mit Gewindestab und Epoxy darf man ihm doch ruhig die Punktlast durch ne Platte als "Flächenarmierung" ersparen? Aber hey, vielleicht ist das ja wirklich "doppelt gemoppelt"?

    Arbeit ist Kraft mal Weg.

    Als Steinmetz hat mich immer der Pfeil beim F interessiert. Was interessiert mich eine Kraft als Potential, wenn sie in keine Richtung wirkt?


    Nein, meine Kommentare verfasse ich selbst und keine KI.


    Edelstahlstifte warum? Weil ich gerade thematisch in der Betonsanierung bin. Außen. Innen tut es wahrscheinlich Rippenstahl. Ich weiß es nicht.


    Fragezeichen am Ende eines Satzes bedeuten, dass es sich um eine Frage handelt. Ich frage hier möglichst nur, denn ich bin ja kein Experte der Ratschläge erteilt.


    Betonreparaturmörtel, faserarmiert z.B PCI Nanocret FC ist bei erneutem Nachdenken sicher ungeeignet, da er ja in relativ dünnen Schichtdicken verwendet wird. Ich benutze ihn aktuell als äußerst effektive Haftschlämme.


    Eine lastverteilende Platte erspart der geflickten Stelle ..... Last. Und verteilt die Last des Trockners flächig in die Fläche die sie darstellt (80×80)?

    Wie dick? Nach Belieben. Wie gesagt, Trockner und Waschmaschine stehen bei mir auf einem regelrechten Podest. Das wird komfortabel ab Ende 40...


    Ich möchte an dieser Stelle nochmal klarstellen, auch für den Fragesteller, dass ich ebenfalls nur Fragen gestellt habe. Würde man mich privat fragen würde ich es ganz anders machen.


    Und Stretchhosen finde ich nicht gut. An Männern.

    Haftbrücke, also eine zementäre Schlämme ist nützlich wenn man an (Estrich-) Beton anarbeitet (ich reprofiliere gerade Kelleraußenwand und Sockel. Da ist Verbund das A und O). Maßgeblich für den Verbund wird aber wohl die Verdübelung.

    Wobei ich mir das mit der lastverteilenden Platte mal überlegen würde. Ich hab Waschmaschine und Trockner höher gelegt. Gut fürs Kreuz...

    Und die paar Flexschnitte gehen doch schnell. Hast du jemand der dir den Bausauger hält? Oder klebst dir schnell ne Staubkammer.

    Estrich ist immer durchgehend homogen in der selben Schichtstärke auszuführen. Der kritische und durch kräftigen Biegezug gefährdete Bereich ist der Übergang, die Naht von neu zu alt. Genau an dieser Grenzfläche treten die maximalen Kräfte auf. Und die willst Du durch

    aufnehmen lassen. Das muss ja ein wahrer Superkleber sein!

    Gibt es bei diesem fettgedruckten Rat eine Unterscheidung zwischen "Neu ausführen" und "Reparatur"?

    Zu einer Kraft (Biegezug) gehört ja immer auch ein Weg. Wie ist der Weg dimensioniert in dem diese Biegezugkraft wirkt, unter der Prämisse die Flickstelle hat nur Kontakt zum Estrich? Würde ein hochwertiger Betonersatz, faserarmiert, wie man ihn zur Reparatur an Betonteilen u.A. auch an Brücken verwendet hier nicht Kraft und Weg gerecht werden?

    Zu Estrichklammern - macht man das so: Zwei, drei Flexschnitte in intakten Estrich, Montage/Injektionsmörtel rein, einkleben?

    Wenn, dann hätte ich da keine Angst "was kaputt zu machen".

    Allerdings würde ich zu Edelstahlgewindestäben 8mm tendieren. Wäre das eine Möglichkeit?

    Wenn Du tatsächlich nur "beispachteln" willst, wird es auf irgendwelche kunstoffmodifizierte Spachtelmassen hinauslaufen.


    Sind 10 mm Schichtdicke nicht möglich? Wäre eine saubere Lösung.

    Möglich schon - allerdings müsste ich dann die gesamte Wandlänge überarbeiten, mit 10mm Trasszementmörtel. Das ist Geld und Arbeit wo eigentlich in weiten Teilen ein egalisierendes Finish reichen würde. Habe einen 1,5mm Marmor(kratz)Putz aus einem WDVS in Betracht gezogen. Oder eben einen KAM. Bin aber unsicher und deshalb nicht überzeugt....

    Ich behalte es Mal im Hinterkopf. 1cm sind ja jetzt nicht im Bereich "nicht umsetzbar".

    Das ist natürlich stramm, aber vielleicht hätten sie mehr Unfälle wenn die Spiegeltrinker entzügig werden.

    Dennoch. Als ich mein Betriebspraktikum in den frühen 90ern in der Opel machte, haben Meister und Schichtarbeiter in der Mittagspause gesoffen wie die Trinker am Kiosk. Ab 2000 undenkbar! Als ich meine erste Ausbildung bei Pfaff machte wurde nur in der Nachtschicht getrunken. Wenn der Meister nach Hause ist.

    Heute ist das alles anders. Pfaff und Opel Mitarbeiter sitzen arbeitslos zuhause und trinken dort.

    Hallo Forum,

    Sockel Baujahr 53 soll mit Trasszementmörtel ausgebessert/in Stand gesetzt werden. Ich habe mich gegen Zementsockelputz entschieden da Trasszementmörtel dem "weichen" Stampfbeton näher kommt (unter Anderem). Jedenfalls werde ich auch die Kunstharzfarbe entfernen die zu großen Teilen Verantwortung für Schäden trägt. Ich gehe davon aus das Phänomen ist bekannt. Man hat ja damals gerne mit allem was die BASF neu zu bieten hatte weit über die Spritzwasserzone alles zugekleistert. Egal ob Naturstein oder Beton.

    Nun meine Frage. Dieses Flickwerk möchte ich gerne egalisieren. Zunächst um ein gleichmäßiges Erscheinungsbild zu erzielen und längerfristig einem WDVS eine ebene Auflage zu bieten. Nicht zu glatt, nicht zu grob. Eine 1,0 bis 1,5 Körnung halte ich für gut. Trasszementmörtel und Co. braucht eine zu hohe Mindestschichtstärke um hier "beizuspachteln". Darauf soll eine Siliconfassadenfarbe welche den Sockel schützt aber durchaus noch Feuchtigkeit von innen nach außen abführen kann.

    Das möchte ich mir halt nicht durch eine ungeeignete zementäre Spachtel versauen die zu hart und/oder dicht ist.

    Hat jemand eine Empfehlung?

    Vielen Dank!

    Heute wird der SiGeKo einschreiten, selbst in Bayern. Auf Baustellen no Alcohol! Und das ist gut so. Habe auch noch die Zeit erlebt als man zur Brotzeit ne Halbe runter gekippt hat. Aber die jüngeren Leute auf der Baustelle mögen gar kein Bier mehr. Es hat sich eh schon viel in den Köpfen der Leute auf dem Bau verändert.

    Die jüngeren trinken nichts, wegen der Wechselwirkung mit dem Gras und den Amphetaminen.... :winking_face_with_tongue:

    Hallo liebes Forum.

    Hier ein kleines Mitbringsel aus meinen Streifzügen. Wir sehen hier eine gelungene Ausführung einer Fassadendämmung. Beachtenswert sind die rustikalen Abschlussprofile aus Naturholz. Praktisch auch die großzügige Installationsebene hinter der Dämmung, welche selbst großvolumigen Abflussrohren noch Platz bietet oder als Revisionsöffnung zur Begutachtung der kompletten Fassade. Wobei der liebevoll modellierte Ausgleichsputz hier Schadensfreiheit garantiert.

    Topfscheibe finde ich gut, ich weiß aber nicht ob der TE damit klar kommt. In meinen Augen verzeihen die Schleifpads schon mal eine ungeschickte Bewegung. Aber vielleich denke ich auch einfach zu kompliziert. ;)

    Der Chef hat mir nicht verziehen wenn ich mit den teuren Diamantpads an den Sandstein bin... das hab ich genau einmal gemacht :grinning_face_with_sweat:

    Und wie R.B schon schrieb.... wenn man da keine Erfahrung hat, ist der schnell ruiniert. Man kann die Topfscheibe auch als "Handschleifstein" verwenden. Das geht dann minimalinvasiv von statten und es wird leichter ein anständiges Schleifbild zu bekommen. Und umgebende Areale nicht zu beschädigen.

    Hast Du so etwas schon einmal gemacht? Sandstein ist relativ weich, wenn man da nicht Vorsicht walten lässt, hat man schnell die Oberfläche ruiniert.

    Für Naturstein eignen sich Diamant Schleifpads. Die Körnung wählt man entsprechend dem Ergebnis das man erzielen möchte. Man beginnt beispielsweise mit 80er und arbeitet sich dann weiter 120, 240 oder noch feiner.

    Danach muss man die Oberfläche schützen, am besten mit einer geeigneten Imprägnierung. Vorher die Oberfläche reinigen.


    Wird die Oberfläche trocken bearbeitet dann sollte man eine Staubabsaugung verwenden, sonst hat die ganze Nachbarschaft etwas davon. Maske und Brille nicht vergessen.

    Diamantscheiben sind bei Sandstein schnell stumpf. Zuviel Quarz. Topfscheibe ist geeigneter. Natürlich tut man dem Sandstein den größten Gefallen wenn man ihn nicht streicht. Da bekomme ich als Steinmetz immer Zustände. Aber hindern kann man ja auch niemanden.

    Über 180 haben wir Sandstein nicht geschliffen. Meistens weit darunter.

    Es ist vielleicht gar nicht mehr im Interesse des TE etwas über eine Drainage zu erfahren. Ob das Schadenspotential im nächsten Jahrzehnt wirklich gegen 0 tendiert....? Dass der Keller aufgrund seiner Gezeiten energetisch nicht state of the Art ist, ist auch klar. Auch das wird dem TE egal sein. Aber das ist doch durchaus mal Anlass für eine zünftige "Grundlagendiskussion" über Drainage. Ihre Definition, Sinnhaftigkeit und Genehmigungsstatus. Ich finde es zumindest sehr aufschlussreich was da so rum kommt. Und ich hab ja nur das Forum. Kein Facebook usw zur Unterhaltung :rolling_on_the_floor_laughing: . Und das Thema Gebäudeentwässerung betrifft mehr oder minder ja jeden Altbaubesitzer.

    Und darüber hinaus ist es auch interessant wenn es mal wirklich das Beste ist einfach NIX zu machen und mit gewissen Dingen zu leben.