Beiträge von JanRi

    Wie sieht es mit der Ausfallsicherheit aus? Wenn das Heizkraftwerk mal nicht tut... bleibt dann alles kalt oder haben die für den Fall irgendeine Art von Backup parat?


    Ich finde auch die Verbrauchskosten ziemlich uninteressant für den Betreiber einer WP, die zudem noch einen gewissen Anteil PV-Strom verwendet.

    Was mich an der STIKO und ihren Aussagen zu Impfungen der Kinder nervt, ist die Asymmetrie.


    Fakt A: Wir wissen fast nichts über die langfristigen Auswirkungen der Impfung auf Kinder.


    Fakt B: Es ist so gut wie nichts bekannt über LongCovid bei Kindern. Es ist bekannt (vor allem aus anderen Ländern), dass dies ein grosses Problem ist, aber verlässliche Zahlen sind in DE nicht bekannt. Man weiss nicht einmal zuverlässig, wie viele Kinder es tatsächlich betrifft, weil man das gar nicht erfasst. Nach dem, was z.B. in GB bekannt ist, dürfte es aber irgendwo um 10% herum liegen. Wie lange das anhält und ob es permanente Schäden gibt, weiss man nicht.


    Aus Fakt A folgert die Stiko, dass Impfungen für Kinder nicht empfohlen werden.


    Fakt B hingegen wird bei der Risikoeinschätzung nicht wirklich betrachtet. Es gab sogar Aussagen von Stiko-Mitgliedern, dass LongCovid angeblich nicht existiert. Ebenso gab es Aussagen aus Stiko-Kreisen, dass man das Testen von Kindern einstellen solle. Bezüglich LongCovid wird also eine Politik des Ignorierens gefahren und statt dessen eine Durchseuchung propagiert.


    Ich habe volles Verständnis dafür, dass die Stiko die Kinderimpfungen NICHT empfiehlt, weil man nicht genug weiss. Ich erwarte aber, dass sie dann genau die gleiche Vorsicht auch hinsichtlich LongCovid verfolgen und entsprechend Druck machen, dass wirksame Schutzmaßnahmen gefahren werden. So jedoch wird recht offen eine Durchseuchung an den Schulen angestrebt, ganz nach dem Motto "böse Impfung, gute Infektion".


    Der Punkt ist nämlich, dass es bei quasi nicht vorhandenen Schutzmaßnahmen an den Schulen spätestens im Herbst mit Delta und Schulpflicht eine weitgehende Durchseuchung an den Schulen geben wird. Statt einer Impfempfehlung haben wir dann eine quasi Infektionspflicht. Schule ist eine Massenveranstaltung mit vielen Menschen auf engstem Raum drinnen.


    Genau da endet aber mein Verständnis für die Stiko. Eine Risikoabwägung MUSS das Infektionsrisiko beinhalten. Wenn wir uns fragen würden, ob man Kinder in DE gegen Ebola impft, dann steht das Impfrisiko gegen die Infektionswahrscheinlichkeit mal die Folgen der Infektion. Da eine Infektion mit Ebola in DE extrem unwahrscheinlich ist, muss eine Impfung extrem viel sicherer sein als die Folgen der Krankheit. Corona, vor allem Delta, hat aber eine ganz andere Lage. Wenn man - wie viele Politiker lauthals verkünden - unabhängig von den Inzidenzen mit ungeimpften Kindern ohne ausreichende Schutzmaßnahmen (Masken + Luftfilter + Plexiglaswände + Abstand) massenhaft Präsenzunterricht macht, dann geht die Infektionswahrscheinlichkeit gegen 1. Das senkt die Anforderungen an die Sicherheit der Impfung DEUTLICH, denn im Extremfall (alle stecken sich an) muss sie nur sicherer sein als die Folgen der Infektion. Das ist jetzt schon der Fall - da reicht ein Blick auf die LongCovid-Fälle in GB und der Vergleich gegen die Impfungen von Kindern z.B. in den USA.


    Ich kann mir vorstellen, dass die Stiko (nach meinem Wissen hat niemand davon schulpflichtige Kinder) gar keine Vorstellung hat, wie Infektionsschutz an Schulen aussieht und was realisierbar ist - z.B. die Frage, ob Kinder 8h am Tag eine medizinische Maske so tragen können, dass sie wirklich funktioniert. Wenn man das betrachtet, dann sieht man, dass der "Schutz" vielleicht auf dem Papier existiert, in der Praxis aber ein Delta-Fall in der Klasse höchstwahrscheinlich einen großen Teil der Klasse trifft und danach dann über Geschwisterkinder auch andere Klassen.

    Aktuell sind die Trocknungsunternehmen in der Region alle ziemlich überlastet... was bei den gewaltigen Haufen Sperrmüll am Straßenrand auch kein Wunder ist.


    Es kann also tatsächlich sein, dass es erst etwa drei Wochen nach Flutung mit der Estrichtrocknung losgeht.


    Seht ihr da neben Schimmel (das hat Skeptiker ja schon verneint) weiteres Schadpotential?


    Alle feuchten Dinge sind raus, das Wasser ist abgepumpt und abgesaugt und wir trocknen die erreichbaren feuchten Flächen mit einem Klimagerät und viel Lüften. Sichtbares Wasser steht nicht mehr im Fußbodenaufbau (Estrich an zwei Stellen entfernt auf 25x25).

    Der genannte Bodenaufbau wird also nur dann besiedelt werden, wenn dort zusätzlich org. Material vorhanden ist (Gipskarton, Sägespäne, Textilfasern …) oder eingetragen wird und gleichzeitig der ph-Wert des hoch alkalischen Zementestrichs in Richtung des neutralen Bereichs absinkt.

    Ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass da nicht irgendwas Organisches zwischen Estrich und Bodenplatte ist. Vor dem Einbringen des Estrich wurde der Bau ausgefegt, aber natürlich nicht steril gereinigt. Große Mengen SOLLTEN es aber nicht sein, so dass die Hoffnung wohl berechtigt ist, dass die Sache mit dem ph-Wert ausreicht.


    Von daher wäre es also nicht so schlimm, falls wir einige Wochen auf Trocknungsgeräte warten müssen?


    Ob die Trocknung professionell erfolgt, ist logischerweise dann gleichgültig.


    Damit willst du aber NICHT sagen, dass man sowas gar nicht professionell trocknen muss, oder?


    Ich glaube nämlich nicht, dass die Feuchtigkeit unter der Dämmung von alleine abtrocknet oder es möglich ist, dies von "oben" irgendwie zu erzwingen. Den Estrich bekomme ich sicher warm, aber nicht die Bodenplatte, zumal die Dämmschicht wirksam verhindern dürfte, dass da Wärme ankommt.


    Das die grundsätzlich die Nächstliegende und sinnvollste Vorgehensweise.

    Der Vertreter machte auch einen kompetenten Eindruck.

    Hallo in die Runde,


    leider sind wir auch von den aktuellen Unwetterereignissen betroffen, wobei es uns noch eher harmlos getroffen hat im Vergleich zu denen, die weiter unten in unserem Dorf wohnen (da floss der Fluss durch die Hauptstrasse und hat die Gebäude bis 1,5m über Straßenniveau geflutet.


    Bei uns waren es "nur" 32 cm Wasser im Keller (bzw. 15 auf der anderen Kellerseite), die infolge des Starkregens (Niederschlagsmengen weit jenseits allem, was bislang an diesem Ort gemessen wurde) in den Keller gelaufen sind (via Kelleraußentreppe, deren Pumpe von dem Wasser überfordert war, dass vom durch den Niederschlag überfluteten Grundstück gekommen ist). Immerhin ist es "nur" Regenwasser und nicht wie unten im Dorf Flusswasser mit Schlamm.


    Auch wenn sowas extrem unwahrscheinlich ist, mag es sein, dass es durch den Klimawandel häufiger passieren wird, so dass wir da in jedem Fall die Wasserableitung deutlich verbessern werden. Das ist aber nicht die Frage...


    Wir haben im Keller schwimmenden Estrich (2 cm Styropor + 6 cm Zementestrich im Nutzbereich und 14 cm PUR + 6 cm Zementestrich mit FBH im zum Wohnbereich gehörenden Kellerflur). Das muss logischerweise professionell getrocknet werden, wobei das von der Versicherung (wir haben eine Elementarschadenversicherung) beauftragte Unternehmen bereits zur Besichtigung da war. Ich gehe allerdings davon aus, dass bei diesen Unternehmen derzeit "Land unter" ist vor lauter Aufträgen, denn alleine in unserem kleinen Vorort (etwa 5000 Einwohner) dürfte die Zahl der vollgelaufenen Keller sicher bei 50-100 liegen. Der Rest des Tals (Volmetal bei Hagen... der Regen und die danach folgende Flut war ja groß in der Presse) ist ebenso betroffen. Vermutlich gibt es also deutlich mehr Bedürftige als Trocknungsgeräte.


    Die Frage ist damit (ich schreibe das mal fett, damit es im langen Text nicht untergeht): Ab welcher Wartezeit wird es kritisch wegen Schimmel in der Dämmebene? Oder spielt das bei der professionellen Trocknung keine Rolle, weil damit auch alle potentiellen Schimmelsporen vernichtet werden? Das Unternehmen will Löcher in den Estrich bohren und dann mit Unterdruck arbeiten.


    Die übrige Feuchtigkeit (also die von oben) bekämpfe ich seit dem Ende des Abpumpens mit einem Behelfsbautrockner, Wärme und gezieltem Lüften und will das auch fortsetzen, bis die Profis kommen.


    Viele Grüße und vielen Dank,


    Jan

    bei Kühleinsatz wird die Fußbodentemperatur so ca. 18 Grad betragen

    Der VL wird bei etwa 18C liegen, wenn du ohne Kondensatwächter usw. auskommen willst. Der Boden ist dann etwas wärmer, vielleicht 19-20C.



    - Wie "fühlt" sich das an? Also so die Kälte von "unten nach oben".... Klar, das ist extrem subjektiv - nur habe ich keine klügere Idee, mir eine Meinung zu bilden, ob ich mit diesem Umbau "glücklich" werde, als hier nach Erfahrungen zu fragen.


    Wenn man bei 22-23C Raumtemperatur 19-20C Füßbodentemperatur hat, dann ist das nicht wirklich "Kälte von unten". Wir merken davon rein gar nichts. Es ist angenehm kühl und es schichtet auch nichts. Das einzige, was man vielleicht lassen sollte, ist barfuß laufen auf Fliesen mit Fußbodenkühlung. Das merkt man dann schon. Ebenso sollte man überlegen, das Bad ganz abzudrehen, denn da ist ein kalter Fußboden vielleicht schon unangenehm. Ich lasse in unserem Bad darum nur die Wandheizung in der Kühlung mitlaufen und nehme die beiden FBH-Kreise raus.


    All das gilt, wenn man sehr viel und kontinuierlich kühlt. Wie oben schon gesagt, ist diese Art der Kühlung nicht dafür geeignet, schlagartig die Temperatur zu senken. Sie ist eher dafür gedacht, kontinuierlich Wärme zu entziehen und damit die Temperatur zu halten. Die Kühlleistung liegt bei uns um die 2 KW. Mehr ginge nur, wenn man den VL deutlich kälter macht, aber das würde dann wirklich einen kalten Fußboden ergeben und auch Probleme mit Kondensat an den Rohren und im Fußbodenaufbau.


    Bei einer Solemaschine ist das energetisch kein Thema... da ist die AZ bei etwa 80-100. Mit einer KWh Strom kann man also 80-100 KWh Wärme entziehen, weil nur zwei Pumpen laufen müssen. Bei einer LWP sieht das anders aus, ist aber im Grunde auch noch beherrschbar. Laut WMZ entziehen wir pro Sommer knapp unter 2000 KWh, um damit die Temperatur in unserem Hause (215 qm beheizt/gekühlt, Baujahr 2019, KWF55) auf 22-23C zu halten. Eine LWP kommt uaf eine Heiz-AZ von etwa 4-5, was beim Kühlen aber anders betrachtet werden muss. Um 2000 KWh zu entziehen, erzeugt sie auf der warmen Seite ca. 2500-2666 KWh Wärme, was dann eine AZ von 4-5 ergibt. Anders gesagt, muss man 500 (AZ 5) bis 666 (AZ 4) KWh Elektroenergie einsetzen, um jene 2000 KWh Wärme zu entziehen (eine passiv kühlende Solemaschine braucht deutlich weniger als ein Zehntel davon). Damit kostet ein kühler Sommer also um die 100-200 Euro, je nach Strompreis und LWP. Mit PV-Einsatz kann man das noch deutlich günstiger machen.

    Rein optisch sieht das nach DEUTLICH mehr als bei mir damals aus.


    Ich würde darauf bestehen, dass sich das ein Fachmann anschaut (siehe oben zu meinen Erfahrungen). Da du auch aus NRW bist, könnte ich versuchen, die Visitenkarte des Experten zu finden, der bei mir war (Bericht weiter oben im Thread). Ich kann aber nicht versprechen, dass ich die Karte wirklich finde, denn da liegen ein Umzug (in das fragliche Haus) und bald zweieinhalb Jahre dazwischen, in denen ich keinen Experten für Gebäudetrocknung gebraucht habe.


    Meinem Keller geht es übrigens nach wie vor prima (und der WP auch).

    Interessante Idee... steht bei mir in ähnlicher Form auch auf der Agenda, zumal ich die entsprechenden Daten auch habe (sogar mit 1 min Auflösung).


    Ein Ansatz entsprechend der Idee der "Heizgradtage" wäre eine Bewertung in "Gradminuten" ähnlich dem, wie z.B. Nibe das auch zum Steuern der WP benutzt.


    Wenn du drinnen z.B. 22C haben willst und es draußen 2C sind, dann zählt jede Minute als 20 GM. Damit kannst du für jedes der Jahre eine Menge an GM ausrechnen, die von der Heizung quasi auszugleichen war.


    Ich vermute aber, dass das so nicht klappt, weil es sowohl die inneren Gewinne als auch die solaren Gewinne ignoriert. Von daher wäre es vermutlich schlauer, nicht von der Zielinnentemperatur ausgehen, sondern von der Heizgrenze, denn oberhalb davon wird ja nicht mehr geheizt. Wenn die Heizgrenze also z.B. bei 11C liegt, würde eine Minute mit AT 2C also als 9 GM in die Rechnung eingehen.


    Das könnte man ja beides mal ausrechnen und schauen, ob es zu deinen Verbrauchswerten passt (sprich, eine Korrelation der GM zur Heizwärme existiert), wobei man da natürlich vorsichtig sein muss, weil das Haus am Anfang vermutlich noch nicht ganz trocken war und darum auch noch Energie zum Trocknen gebraucht wurde.


    Bei uns ist der Effekt ähnlich... im ersten Jahr nach Einzug waren es um die 10000 KWh, im ganzen Jahr 2020 waren es lediglich 7694. Wirklich sinnvoll vergleichen kann ich aber erst im Februar, denn da wohnen wir dann genau 2 Jahre im Haus. Ich vermute aber, dass das milde Wetter 2020 einen wesentlichen Einfluss hat. Auch die PV-Ausbeute war höher denn je (mit Monatsrekorden in März, April und Mai): knapp über 12000 KWh statt sonst 9800 (hier gibt es mehr Daten, weil die Anlage schon lange vor Einzug lief).

    weniger Tests, weniger Infizierte


    An Schulen ist das leider tatsächlich so. Da passt man die Teststrategien ebenso wie die Quarantäneregeln an. Die RKI-Empfehlung, dass jemand, der den ganzen Tag mit einem Infizierten im gleichen Raum war, K1 ist, wird ignoriert und es werden nur die unmittelbaren Sitznachbarn in Quarantäne geschickt und der Rest nicht einmal getestet. Begründung: Die hatten ja Masken auf. Dass die gegen stundenlange Aerosoleinwirkung nichts bringen, wird ignoriert.


    Quelle u.a.:


    Sozialministerium: Nur noch einzelne Schüler statt ganzer Klassen in Quarantäne | News4teachers


    Statt Schutz in Schulen zu verstärken, wird einfach seltener Quarantäne verhängt | News4teachers


    In den Kommentaren findet man noch weiteres zum Vorgehen an einzelnen Orten. Zitat u.a.:


    "Das bedeutet, exakt ab dem Tag, an dem sich die Bevölkerung massiv einschränkt, wird in Mannheim kein Mitschüler oder Lehrer mehr getestet und in Quarantäne geschickt, ja nicht einmal mehr informiert."

    Hier nun das Ende der Geschichte (denn ich mag es nicht, wenn man später auf Threads stößt, die aufhören, ohne dass gesagt wird, wie es ausgegangen ist): Der Grundgedanke war ja immer, erst einmal zu reden und nicht gleich mit Anwälten usw. loszulegen, zumal letzteres bei der Summe ja auch ziemlich sinnfrei gewesen wäre.


    Entsprechend der bei diesem Bau bewährten Konfliktlösungsstrategie habe ich die Sache mit unserem Bauleiter besprochen, der sie im Wesentlichen so sieht wie ich. Er hat dann mit den Beteiligten (also dem Zimmermann und dessen Chef, die er beide schon sehr lange kennt) geredet, was dann heute in einen Anruf mündete: "Sie können die Rechnung wegwerfen."


    Die neue Firmenleitung scheint die Rechnung geschrieben zu haben, ohne die Details zu kennen...

    Zum Thema Lüftung Klassenzimmer einfach kostengünstig haben sie sich beim Max-Plank-Institut für Chemie Gedanken gemacht.

    Lüftungsanlage für Schulen entfernt 90% der Aerosole | Max-Planck-Institut für Chemie


    tauglich oder nicht?

    Naja...


    ABLUFT... wenn man Luft raussaugt, muss sie irgendwo wieder nachströmen. Wenn man das undefiniert macht und ein Fenster für das Abluftrohr auf Kipp hat, dann saugt man den Mist wieder rein. Wenn, müsste man definierte Nachströmöffnungen derart schaffen, dass es ausgeschlossen ist, die eigene Abluft oder die des Nachbarraums anzusaugen.


    Volumenstrom... Bauhausteile für 200 Euro - das ist vermutlich dann so ein Rohrlüfter für innenliegende WC. Ob der genug Volumenstrom schafft? Ich bezweifele das.


    Heizung... wenn man das ganze mit sinnvollem Volumenstrom macht, dann muss man ordentlich dagegenheizen. Ob das die Heizung wohl hergibt? Ein Wärmetauscher für Wärmerückgewinnung wäre prima, aber das sprengt bei den nötigen Volumenströmen das Budget bei weitem.


    Ich denke, man könnte auf der Basis was bauen, aber das muss gut durchdacht und gut an den Raum angepasst werden, sonst wird es gefährlicher als ohne die Anlage. Das betrifft insbesondere Volumenströme und die Trennung von Frisch- und Fortluft. Zugelassen für Schulräume ist es dann vermutlich aber noch lange nicht und damit vermutlich auch nicht zulässig.


    Ansonsten ist DIY-Lüftungsbau kein Hexenwerk. Ich habe eine 50 m^3/h-Eigenbauanlage seit zwei Jahren feuchtegesteuert zu laufen, um unseren Keller zu lüften. Das Ding hat sogar eine Wärmerückgewinnung (WT war das teuerste Teil) und kam inkl. Steuerung (Technische Alternative) unter 400 Euro. Für Klassenräume braucht man aber viel, viel höhere Volumenströme und hat auch ein ganz anderes Risiko als bei der Lüftung eines unbewohnten und nicht beheizten (die WRG soll nur übermäßiges Auskühlen im Winter vermeiden, was prima funktioniert) Kellers.

    Die falsch-negativ Rate bei infektiösen Personen ist verschwindend gering und damit nicht relevant fürs Infektionsgeschehen (wir brauchen keine absolute Sicherheit, denn die ist eh unerreichbar).

    Das große Problem ist, dass neben den zu frühen Abstrichen (der Link von Thomas) auch falsch gemachte Abstriche falsch negative Ergebnisse produzieren können. Aus beiden Gründen wurde oft gefordert, dass es ZWEI negative Tests geben muss.

    Hamburg meldet 71 neu-infizierte Schüler und Lehrer – an einem Tag | News4teachers


    71 infizierte Schüler in Hamburg an einem Tag.

    Ein negatives Testergebnis beendet nicht die angeordnete Quarantaene.

    Das Problem mit dem "Freitesten" sind die falsch negativen. Die sind nämlich sehr viel häufiger als die falsch positiven.

    Wenn man beispielsweise in den letzten zwei Wochen nur im gleichen Raum mit einem COVID-19-Erkrankten war und keinen engen Kontakt hatte, wird keine Quarantäne angeordnet, da dann ein geringeres Ansteckungsrisiko besteht.

    Wissenschaftlich haltbar ist das aber nicht. Das ist ja gerade das gemeine an der Aerosolübertragung. Im Extremfall sitzen im Beispiel Schule 30 Personen mit einem Infizierten 45 min lang in einem Raum, der wegen <beliebiges Wetterphänomen einsetzen> gerade gar nicht gelüftet wird. Das ist dann kein "kleines Infektionsrisiko", sondern ein ziemlich grosses. Aerosolinfektionen wurden quer durch große Räume nachgewiesen.


    Die Akzeptanz der nötigen Maßnahmen wird natürlich durch das beschriebene Vorgehen (jedes Gesundheitsamt interpretiert die Regeln, wie es gerade lustig ist) nicht gerade gestärkt.


    Ebenso finde ich die Argumentation "es wurden die Hygieneregeln eingehalten, also ist keine Quarantäne nötig" gerade an Schulen sehr fragwürdig. Es gibt ja gerade keine ausreichenden Hygieneregeln. Masken sind in der Grundschule nicht "nötig", Abstand auch nicht. Für das Lüften gibt es eine "Empfehlung", aber keine klare Regel in Abhängigkeit von den Gegebenheiten des Raums. Von daher ist "Hygieneregeln wurden eingehalten" bereits damit erfüllt, dass man irgendwann mal ein Fenster offen hatte und alle sich die Hände gewaschen haben.

    Hier mal ganz aktuell und ganz konkret:

    „Diffuses Infektionsgeschehen“: Gesundheitsbehörden schließen Schule in Elmshorn | News4teachers


    "Bislang ist geplant, die Kinder nur in Einzelfällen zu testen, wie eine Sprecherin am Freitag sagte."


    "Die rund 150 Lehrer der Einrichtung sollen am Samstag auf das Coronavirus getestet werden."


    Was wird man daraus dann wohl ableiten? Vermutlich: "Es sind kaum Kinder betroffen, die Schule ist ein sicherer Ort." oder: "Das Virus wurde von den Lehrern in die Schule getragen, denn x Lehrer und nur y Schüler sind positiv getestet worden."

    Noch ein Fund der helfen kann an hand der alterstruktur zu sehen wie es im Kinder und Jugendbereich aussieht.

    Danke für den Link, den kannte ich noch nicht. Vermutlich sollte man das mit den Ferienzeiten der Bundesländer korrelieren...



    gleich fiel mir Altenkirchen (Westerwald) auf mit der höchsten inzidenz im bereich 0-14 jährige von 266 auf

    die liegt über den restlichen Alterklassen in dem Kreis .


    Alleine die Tatsache, dass es Kreise gibt, in denen die Inzidenz bei 0-14 höher ist als die der übrigen Altersgruppen, zeigt, dass es da ein deutliches Infektionsgeschehen gibt.



    Jetzt was zurück das wären die aktuelle Empfehlung des RKI vom 12.10

    SARS-CoV-2-Testkriterien für Schulen während der COVID-19-Pandemie


    Das Problem ist, dass man in betroffenen Schulen weniger testet als an anderen betroffenen Orten. Damit ist ja auch klar, dass man weniger findet. Das ist an und für sich ja okay, aber daraus darf man dann aber nicht wie die KMK den Schluss ziehen, dass die Schulen eben kein Treiber sind.


    ich sehe das übrigens genau anders herum: Gerade weil Kinder meist asymptomatisch erkranken, muss gerade da getestet werden, um eine breite und erst einmal unerkannte Eintragung in die Bevölkerung zu vermeiden. Ich fürchte aber nur, dass das Kind da schon im Brunnen ist: Wir haben ja schon ein breites und diffuses Infektionsverhalten.


    Jetzt, wo die Schulen als einzige "Grossveranstaltung" ohne angemessenen Schutz offen bleiben sollen, müssten sie neben den Risikogruppen eigentlich ein wesentlicher Schwerpunkt der Testerei werden.

    Hast du mal ein link dazu.

    Beispielsweise hier:


    Corona-Maßnahmen: Schulschließungen erweisen sich als äußerst effektiv - Business Insider


    Das ging aber durch diverse Medien.

    Bisher galt auch eine altersabhängigkeit. Wie ich mich am Beispiel berlin mit neschäftigt habe, war unter 10 kaum welche infiziert erst bei 10-14 kam zu anstieg.

    Die meisten dieser Zahlen sind im ersten Lockdown entstanden... da waren Schulen und Kitas zu und die Ansteckchancen schlecht. Das hat sich inzwischen gewandelt.

    Es war die schlechte angewohntheit in einigen Länder möglichst nicht bei Schulkindern testen, so in der Schweiz und in Schweden.

    Und in Deutschland. Die KM lassen die Schulen offen, sie haben aber KEINE Datenerhebung zu den Folgen. Da könnte man fast vermuten, dass da Absicht dahinter steht...


    Wenn ich mir die Corona-News unseres Stadtkreises (Inzidenz > 170 aktuell) anschaue, dann stehen da fast ausnahmslos Schulen. In der entsprechenden Allgemeinverfügung sind Schulen und Kitas an erster Stelle der Orte mit Fallhäufungen genannt:


    2020-10-23_Allgemeinverfuegung_MNS_im_oeffentlichen_RaumGefahrenstufe_2.pdf


    Seite 3, etwa in der MItte.

    Es ist soviel kaputt gegangen im Frühjahr durch die Schulschließung. Ich bin heilfroh, dass dem diesmal nicht so ist.


    Das ist schon richtig, aber das ist keine Rechtfertigung für das aktuelle "Augen zu und durch" der KMK.


    Wenn man es mit "Bildung zuerst" wirklich ernst meint, dann gibt es genug Möglichkeiten. Mobile Luftreiniger, Benutzen größerer Räume (die Kommunen haben so einiges, was sie im Lockdown nicht brauchen), vielleicht auch kleinere Klassen, Fernunterricht in höheren Klassen. All das kostet natürlich viel Geld, aber selbst das ist weniger als das, was man jetzt als Entschädigung an die Wirtschaft zahlt.


    Wenn sich rausstellt, dass der Lockdown wegen der noch offenen Schulen nichts gebracht hat, dann hat man der Wirtschaft vollkommen umsonst geschadet und muss die Schulen dann doch zumachen. Da ist es doch sinnvoller, sich vorher wirklich zu entscheiden: Entweder Schulen offen lassen und in den sicheren Betrieb investieren (s.o.), oder die Schulen doch zumachen.

    Sollte es wirklich so sein, dann wäre das natürlich fatal und als erstes abzustellen. In den Schulen meiner Kinder wurden schon bei einem Verdachtsfall (Kontakt zu positiv getestetem) die komplette Klasse bzw. sogar komplette Jahrgangsstufe in Quarantäne geschickt und durchgetestet.


    Es ist Sache des lokalen Gesundheitsamts, wie das gemacht wird. Die sind dann unterschiedlich drauf. Unsere testen wohl auch komplett, aber andere sagen dann "die Regeln wurden eingehalten, also muss nur der Sitznachbar in Quarantäne". Wieder andere Schulen informieren die Eltern über Fälle in der Klasse gar nicht erst - das geht dann eher über den Buschfunk.


    Als unser Sohn Symptome hatte, haben wir (Wochenende!) zuerst im KH angerufen. Da wurden wir gleich von der Sprechstundenhilfe abgewimmelt "ist bestimmt kein Corona, geben Sie ihm Fiebersaft und dann wieder in die Schule". Kinderarzt und Gesundheitsamt haben aufeinander verwiesen und ein Kinderarzt meinte, dass er Kinder mit Symptomen nicht testet, weil die Tests eh alle negativ ausgehen. Es hat uns Stunden gekostet, bis wir den Test hatten (zum Glück negativ). Der Kinderarzt hat das aber auch nicht ernst genommen... gewartet werden musste ohne besonderen Schutz im normalen Wartezimmer, in dem auch andere waren.



    So langsam mehren sich Studien, dass Kinder sehr wohl Überträger sind.


    Es gibt eine Untersuchung der Maßnahmen der ersten Welle in 131 Ländern. Da alle Länder unterschiedliche Kombinationen von Maßnahmen in unterschiedlichem Timing angewandt haben, liessen sich dadurch Einzeleffekte zumindest statistisch isolieren. Die Schulschliessungen hatten einen enormen Einfluss. Das ist ja im Grunde auch klar: Hier sitzt das Kind des leichtsinnigen Corona-Leugners OHNE Schutz neben dem Kind einer Risikoperson...

    Interessant ist der Umgang mit dem Bereich, der sich in Studien aus anderen Ländern als der wesentliche Treiber erwiesen hat:


    Frau Merkel wollte die Schulen eigentlich auch schliessen.


    Im Entwurf stand dann drin, dass die Schulen offen bleiben, aber die Länder den dortigen Infektionsschutz verbessern sollen.


    Im Ergebnis stand dann drin, dass die Schulen offen bleiben. Keine weiteren Nebenbedingungen.


    Sprich: Eine Familie mit zwei Schulkindern hat dann nach wie vor 60 Kontakte OHNE Abstand über viele Stunden in fragwürdig belüfteten Räumen. Wenn die Kinder noch in der Grundschule sind, dann auch komplett ohne Masken. Wie sollen die Leute da die Kontakte um 75% reduzieren? Das würde ja bedeuten, dass sie vorher 240 Kontakte gehabt haben müssen...


    10+ Milliarden sind für den Ausgleich lockdownbedingter Umsatzeinbußen vorgesehen. Die etwa 1-1,5 Milliarden, die man bräuchte, um alle Klassenzimmer in Deutschland mit professionellen H14-Luftfilteranlagen auszustatten, sind aber nicht vorhanden.


    Also wirft man jetzt Geld aus dem Fenster und stellt dann in zwei Wochen fest, dass das alles nichts oder nicht viel gebracht hat. Dann wird nach Ausreden gesucht, aber viel Zeit wird man dann nicht mehr haben.


    Dabei wäre es so einfach: Schulen zu und nur noch Betreuung für alle, die tatsächlichen Bedarf haben. Das würde die Anzahl der Schüler auf einen Schlag so deutlich reduzieren, dass man dann sogar Abstände einhalten könnte. All jene, denen das ohnehin zu gefährlich ist oder bei denen nur einer in der Familie arbeitet, können die Kinder dann für die Zeit des Lockdowns zu Hause behalten und entlasten die Schulen damit für diejenigen, die das nicht können.


    Aktuell ist das "private Umfeld" offiziell der Haupttreiber. Wenn man sich aber Berichte aus Eltern- oder Lehrerkreisen anschaut und liest, dass bei Infektionen in Klassen teilweise nur die Sitznachbarn in Quarantäne geschickt werden und der Rest der Kinder nicht einmal getestet wird, dann ist klar, dass viele symptomlos infizierte Kinder das Virus mit nach Hause nehmen und da die Eltern anstecken... die sind dann ein nicht nachverfolgbarer Fall einer Ansteckung im Privaten. Dazu kommt, dass Schulkinder mit Symptomen nicht getestet werden, es sei denn, sie hatten Kontakt zu einem nachweislich Infizierten (kein Gerücht, selbst erlebt... zum Glück war der nach stundenlangem Telefonieren erkämpfte Test dann negativ).

    Es fällt mir schwer, das zu entschuldigen, weil es jeder ernsthaften inhaltlichen Diskussion den Boden entzieht, wenn das bisher Gesagte plötzlich widerrufen wird oder wenn zentrale Begriffe definitionswidrig benutzt werden.


    Moment! Ich habe das bisher gesagte NICHT widerrufen. Ich habe mich in dem einen Posting mit den Begriffen vertan - bitte bedenke, dass ich kein Bauexperte bin und diese Firma in erster Linie mit dem Bau des Daches inkl. allem, was dazugehört, assoziiere.


    Schau mal bitte in das allererste Posting dieses Threads: Da steht ganz eindeutig "Zimmerei Z". Das stand da schon immer so und wurde auch nicht nachbearbeitet. Darum habe ich den Laden ja auch "Z" und nicht "D" genannt.


    Sogar in Posting 49, direkt über der von dir zitierten Stelle mit dem "Sparren-/Pfettendach", habe ich "Zimmermann" geschrieben. Nur in dem einen Absatz habe ich mich vertan.


    Fassen wir also zusammen: Ein ZIMMERMANN, insbesondere ein Meister, hätte das Problem eigentlich erkennen müssen. Wenn vielleicht auch nicht anhand der verwirrenden Bezeichnungen in der Statik, dann doch aber anhand dessen, was er da gebaut hat. Richtig?

    Da Dachdeckern und Dachdeckerinnen die Herstellung der Wasserdichtigkeit von Dächern und Wänden durch fachgerechte Abdichtung oder Deckung obliegt,

    Ein qualifizierter Ansprechpartner für die Errichtung eines Dachstuhls wäre ein Zimmerer oder eine Zimmerin.


    Entschuldige bitte meine unpräzise Beschreibung - Dachdecker war natürlich die stark vereinfachende und hier falsche Bezeichnung für diese Kombination aus Zimmerei und Dachdeckerei.


    Die fragliche Firma Z ist eine "X&Y GmbH". X ist Zimmerermeister, Y ist Dachdeckermeister. Sie bieten also beides aus einer Hand an. Den Dachstuhl hat X gebaut (zum großen Teil persönlich) und Y hat das Dach dann gedeckt (eher decken lassen). Mir gegenüber war stets X der Ansprechpartner und mit X haben wir auch die ganzen Diskussionen geführt. Y ist mir gegenüber nie wirklich in Erscheinung getreten. Zur Zeit des Baus haben X und Y das Unternehmen gemeinsam geleitet, jetzt dominiert Y (so wird es jedenfalls dargestellt). Y ist auch der, der jetzt die Forderung stellt.


    Die müssen tatsächlich über entsprechendes Wissen verfügen und sollten auch allein auf solche Punkte kommen - jedenfalls als Meister oder Meisterin.


    DAS war mein Punkt. X ist ein entsprechender Meister. Tatsächlich hat er das Problem ja auch erkannt, nachdem es benannt wurde (nur eben nicht gleich beim Bau) und hat auch gar nicht versucht, es abzustreiten.


    Klare Antwort: Nein


    Wird es damit ein klares "Ja"? :-)

    Nur EIN Detail schief gelaufen?

    So habe ich das nicht gesagt... nur, dass dies hier um EIN Detail geht. Es gab natürlich auch noch weitere Probleme, teilweise auch dramatischere, aber obige Vorgehensweise hat sich da sehr bewährt. Das meiste ließ sich direkt im Gespräch klären oder spätestens durch Vermittlung des Bauleiters.


    Was am Ende wirklich "verkehrt" war, ist zum einen dieses eine Detail und zum anderen eine leicht schief eingebaute Kelleraußentür (Schwelle etwa 2 cm schief gegenüber der Parallelen zur Außenwand). Das habe ich leider erst zu spät bemerkt und nach Putz und Estrich wäre die Korrektur sehr aufwendig geworden, so dass wir einen Nachlass vereinbart haben.

    btw, sooo einfach ist die unterscheidung bei deinem dach nicht

    Da hast du schon recht, aber ein Zimmermann bringt ja einiges an Erfahrungen mit und hat schon vieles gesehen. Zudem stand der Begriff "Sparrendach" sogar auf der betreffenden Seite der Statik (wenn auch leicht eingeschränkt als "Sparren-/Pfettendach".


    Ich vermute mal, dass die Ursache in der Ableitung der Konstruktion liegt. Das äußere Stück ist ein ganz klassisches Pfettendach mit Mittel- und Fußpfette sowie einer nichttragenden Firstpfette. Zusätzlich gibt es noch die Deckenbalken unter den Mittelpfetten, die eine Art "Kehlbalken" darstellen. Das hat er gebaut. Dann gibt es die Gauben. Wenn man in diesem System eine KLEINE Gaube eingebaut hätte von z.B. 2 Sparrenfeldern Breite, dann hätte man einfach einen Sparren auf Höhe der Mittelpfette enden lassen und hätte ganz einfach eine Minigaube bauen können. An diesen Sparren hätte vermutlich niemand einen Gedanken verschwendet, weil die Mittelpfette als eine Art Wechsel fungiert, denn da macht man es ja im Grunde auch so. Vermutlich würde dieser Gedanke auch noch bei zwei angetrennten Sparren, also einer drei Sparrenfelder breiten Gaube klappen. Hier hat man es aber dahingehend "überspannt", dass die so gebaute Gaube ELF Sparrenfelder breit ist, also 10 Sparren verkürzt sind und somit das Mittelstück zu einer Art Sparrendach "mutiert". Das ganze Dach hat 21 Sparrenfelder, davon sind 11 die Gaube. Das ist also kein kleiner Dachaufbau, das ist mehr als die Hälfte des Daches.


    jetzt isses irgendwie gelöst und gut is.


    Macht zumindest einen soliden Eindruck :-)

    was ich an der ganzen misere nicht so recht verstehe (oder verstehen will, weil bekannt sind mir solche konstellationen durchaus): der AG hat sich mit einem architekten und (zumindest ansatzweise - was mehr erforderlich wäre, kann er kaum wissen) mit einem statiker "bewaffnet". hey, das reicht nicht, um sich vor handwerkermurks zu schützen?

    oder waren architekt und "statiker" zwei solche vollpfosten, dass die nix geschnallt haben? wofür haben dann DIE ihre gage bekommen?


    Auch wenn dieser Thread vielleicht etwas anderes vermuten lässt: Auf unserem Bau waren nicht nur Vollpfosten tätig. Eher im Gegenteil, das meiste lief sehr gut und sehr reibungsarm. Konflikte wurden sofort und persönlich gelöst. Fast alle Beteiligten haben sich sehr engagiert und haben sehr gute Arbeit geleistet. Das gilt auch für Z. Dass das jetzt ein wenig eskaliert, liegt an einer Umstrukturierung in der Firma und der neuen Leitung. Wenn ich mir anschaue, was in anderen Threads von Projekten berichtet wird, wo es Pläne gab, Architekten, die das ganze begleitet haben usw., dann ist es bei uns ziemlich gut gelaufen. Auch das aktuelle Problem geht letztlich um eine Nachbesserung von 400 Euro. Wenn man sich umschaut, was hier sonst noch so für Probleme auftauchen, wo die Schäden deutlich höher sind und das ganze jahrelang vor Gericht ausgefochten wird.


    Mit zwei Ausnahmen würde ich sämtliche Firmen sofort weiterempfehlen. Auch Z hätte ich bis zum Erhalt der Rechnung ungeachtet der Notwendigkeit einer Nachbesserung weiterempfohlen. Fehler kann jeder mal machen, es geht darum, wie man damit umgeht.


    Da mls es angesprochen hat: Unser Ansprechpartner war eine der beteiligten Firmen, deren Chef auch der Bauleiter war. Alle übrigen Firmen wurden uns von ihm vorgeschlagen und von ihm angefragt, wobei er ausnahmslos Firmen gewählt hat, mit denen er in der Vergangenheit gute Erfahrungen gesammelt hat. Das hat, wie gesagt, prima funktioniert und hatte kurze und schnelle Konfliktlösungen zur Folge. Wenn es Probleme gab, kamen er, der Beteiligte und ich zur Baustelle und wir haben drüber geredet. Mehr war nie nötig, um vernünftige Lösungen herbeizuführen. Die Schnittstellen der einzelnen Gewerke haben reibungslos funktioniert, weil potentielle Probleme früh angesprochen und gemeinsam geplant wurden. Man hat deutlich gemerkt, dass diese Firmen nicht zum erstem Mal zusammen ein Haus bauen. Sie haben uns fair behandelt und wir haben sie fair behandelt, indem wir sie ohne jede Verzögerung bezahlt haben, wenn der vereinbarte Fortschritt erzielt war.


    Eine Architektin gab es für die Eingabepläne und den TWP für die Statik. Das war allen Beteiligten im Vorfeld bekannt und sie haben sich darauf eingelassen.


    Wir reden hier über EIN Detail, das schief gelaufen ist.


    Die Frage wäre dazu noch, ob tatsächlich jemand genau dieses Detail separat geplant hätte oder es eher als selbstverständlich angesehen hätte. Letztlich kann man die Frage darauf reduzieren: Muss man einem Dachdecker den Unterschied zwischen Pfetten- und Sparrendach erklären und muss man ihm sagen, dass die Fußpunkte der Sparren bei einem Sparrendach anders aussehen müssen? Sollte der Dachdecker nicht erkennen, dass er in diesem Teil des Daches gerade ein Sparrendach baut und dann zumindest auf die Idee kommen, dieses Detail nachzufordern oder es so zu bauen, wie man das bei Sparrendächern üblicherweise tut?

    Bei uns in NRW geht morgen die Schule wieder los. Einziger Schutz: Masken ab 5. Klasse und die tolle Lüftungsregel, die ja, wie weiter oben gezeigt, nicht einmal die Anforderungen an das Lüften zur Verbesserung der Luftqualität erfüllt, geschweige denn eine darüber hinaus gehende Verdünnung eventueller virenhaltiger Aerosole.


    Unser Stadtkreis hat heute die 150 bei der Inzidenz geknackt, ob wir wohl bis zum Ende der kommenden Woche die 300 schaffen? Viele, sehr viele Wochen lang stand die Zahl der Toten bei 14. In der letzten Woche kamen nun zwei dazu.

    die luftwäscher filtern hoffentlich irgendwas, aber ohne lüftung bleibt co/co2 wie´s ist - bzw. kummuliert.


    Darum schrieb ich ja:



    Professionelle (!) H14-Luftfilter zur Aerosolherausfilterung + Lüftung wie bisher


    Lüften muss man natürlich trotzdem, aber wenn man bei Schneetreiben die Klassenzimmerfenster dann mal zulässt, dann gibt das nur schlechte Luft, aber kein erhöhtes Infektionsrisiko.

    bei weit über 40 dB (und nebenbei: fetten luftgeschwindigkeiten) sehe ich die nächsten probleme um die ecke kommen.


    Das Teil von Trotec hat bei 1000 m^3/h 47 dB mit der optionalen Schallschluckhaube. Bei 1400 m^3/h sind es 55 dB ohne und 52 mit Schallschluckhaube. Ich glaube nicht, dass das bei den Luftströmen und der Gehäusegröße (ganz klein ist das Ding aber nicht) viel leiser machbar ist.


    Ganz leise ist es also nicht, eher schon recht laut.


    Die technischen Daten sind hier zu finden:


    Hochleistungs­luftreiniger TAC V+ - TROTEC


    (ganz unten, die Seite ist SEHR unübersichlich. Die Schallpegeltabelle ist irgendwo in der Mitte)


    haben die chinesen sowas auch? vielleicht sogar in leise?


    Bestimmt haben sie was leises, was dann auf dem Papier den Durchsatz schafft, aber nicht in echt...


    Die Idee ist, dass die Dinger unten ansaugen und dann oben in Richtung Decke die gefilterte Luft wieder ausblasen, damit die sich dann gut verteilt. An der Stelle müsste dann vermutlich ein Experte für verschiedene Klassenraumszenarios Aufstellvorschläge machen, denn wenn man das Teil einfach in die Ecke stellt, wird es sicher seinen Zweck nicht erfüllen.


    Ich frage mich eher, ob die Industrie es überhaupt schaffen würde, genug von den Dingern möglichst schnell zur Verfügung zu stellen.