Beiträge von karo1170

    Kann es sein, dass nicht alle Heizflächen im Haus gleichzeitig geladen werden können?

    Das könnte sein,... z.B. wenn der Aufladerregler für das Wohnzimmer defekt wäre. Sollte der Zustand "Wohnzimmer wird nicht war" so bleiben, dann würde ich da mal nachschauen lassen, die Teile haben auch kein ewiges Leben.

    Rechtlich unkritisch duerfte eine sogenannte "Wegnahmesicherung", wie man sie bei EMA findet, sein. Optischer Sensor, der das Portmonaie bewacht und bei Wegnahme vom Ort Alarm ausloest.

    Ohne mich jetzt für alles zu rechtfertigen, denke ich, dass ich weis wie man Kabel verlegt. Die Kabel liegen 80cm tief im Boden und nicht in den Zufahrtswegen.

    Und dort, in 80cm Tiefe, wurden sie vom LKW beschädigt???

    Die laufen alle rechts an den Garagen entlang ( Grünfläche Rechts ) und springen dann 80cm tief in den Boden und verschwinden in den Fundamenten.

    Also lagen die Kabel einfach so auf dem "geplanten" Grünstreifen? Und nicht in 80 cm Tiefe? Oder wie, oder was? Und da ist dann der LKW drüber gefahren, mehrmals???


    Da Kabel liegen so, dass es unmöglich ist mit einem PKW drüber zu fahren, selbst wenn mann es wollte.

    Dann verstehe ich nicht, wie man mit dem LKW dahin kommt, wo es mit dem PKW unmöglich sein soll? Das ergibt doch keinen Sinn.

    Wenn ich für jeden vergeblichen Baustellenbesuch Geld bekäme, wäre Herr Gates in armer Schlucker neben mir.

    Pah, Herr Gates...

    Die Leitungen liegen in den Fundamenten und schauen direkt zwischen den Garagen raus. Ich war zur Vorabbesichtigung vor Ort mit dem Lieferanten, die genau aus diesem Grund auch anwesend war. Um eben solche Angelegenheiten zu klären. Da wurde mir gesagt, dass die Garagen seitlich gestellt werden und sommit die Kabel nicht stören. Ich wollte unnötigen Aufwand vermeiden, indem ich alle Leitungen einbuddel oder wie auch immer.

    ...also wenn jemand 5000m Kupferkabel frei auf dem Hof herumliegen lässt, dann weisst du doch, wer zuviel Geld hat.

    Wie lange ist einem Bauherren zumutbar in einem nicht gebrauchstauglichen Haus zu wohnen ?

    Gar Nicht. Überhaupt nicht. Also auch nicht, weil man aber irgendwo wohnen musste.

    Genau das könnte in den Augen eines Richters nämlich einen ganz erheblichen Unterschied zwischen den BGH-Fall und deinen Fall darstellen.

    Wir haben kürzlich über 20 Fertiggaragen bestellt

    Kostenpunkt des Schadensbehebung 7888€ ( 4800m NYY-J 5x2,5 Erdkabel und 500m Cat7 Datenleitung Duplex mit Verlgeearbeit ).

    4800m Erdkabel für (über) 20 Garagen...das sind stolze 240m Erdkabel 5x2,5 je Garage??? (Bei 480m wäre zwar die Länge nachvollziehbar, aber nicht mehr der Preis...)


    Und die liegen ungeschützt (ohne Kabelbrücken) auf der Zufahrtsstrasse???


    Wer plant sowas?

    Warum ein Rohbau im Gegensatz zu einer bewohnten Immobilie die Entscheidungsfindung eines Gerichts in Bezug auf Mängel erleichtern soll, kann ich nicht nachvollziehen.

    Weil an solch einem Verfahren nicht nur ein Kläger mit Anwalt und aus seiner Sicht völlig richtigen Meinung "Das ist ein Mangel, das muss neu" beteiligt sind. Es gibt fast immer auch noch eine Gegenseite, die vermutlich auch ihre Argumente versucht vorzubringen. Und einen Richter, dem beide Sichtweisen dargelegt werden und der die im vorgelegten Argumente bewerten muss und sich auch über solche Punkte wie Verhältnismässigkeit Gedanken machen muss. Das fällt bei einem (vermeintlich) frühzeitig erkannten Fehler und stringenten Handlungen des Klägers wie im BGH-Urteil anklingend möglicherweise leichter, als bei dem von pincho in #504 beschriebenen Fall:

    Wir haben auch im Rohbauzustand ein Baustopp veranlasst,dann dem Gü gekündigt.Es gab erstmal auch keine Abnahme.Erst mit meinen beiden P-SV am Anfang,kam es zu einer Abnahme.

    ...

    Als hat mein Anwalt gemeint,wir sollen die Mängel im OG selber beheben und erstmal das OG ausbauen.

    Da würden mir eine ganze Reihe von Fragen (Schadensminderung, warum Weiterbau trotz erkannten schweren Mangel, Mangel vielleicht doch gar nicht so schwer, was dann aber abgenommen?....) durch den Kopf schiessen, die wohl nur seltenst zu gunsten des Klägers zu beantworten wären. Ob Richter auch so denken, weiss ich nicht. Halte es aber nicht für unmöglich.

    Warum ein Rohbau im Gegensatz zu einer bewohnten Immobilie die Entscheidungsfindung eines Gerichts in Bezug auf Mängel erleichtern soll, kann ich nicht nachvollziehen.

    na weil dann der "gerichtlich bestellter Sachverständiger" in den "Verhandlungen" erzählen kann, dass ein stehendes Haus seine Mangelfreiheit durch das jahrelange stehen bewiesen hat und zudem mit jedem Tag mangelfreier wird ...

    ...und solange sich das vermeintlich mangelbehaftete Haus nicht zu einer Beweislastumkehr veranlassen lässt und einfach zusammenfällt, stehen Aussage vom Fachmann und Haus eben so da.

    Was hat denn der Bauherr in den letzten 11 Jahren gemacht? Fertiggebaut und eingezogen? Wie dann rückbauen? Oder Rohbau stehen gelassen und weiterhin zur Miete gewohnt?

    Das ist ja das interessante...die Beschreibung zu diesen Fall klingt so, als ob der Bauherr "fruehzeitig" den Baumangel entdeckt und daraufhin die richtigen Konsequenzen gezogen hat (Abnahme verweigert,Baustopp, Kündigung...) . Das unterscheidet möglicherweise den Fall von den hier im Forum beschriebenen Fällen ganz erheblich und könnte dem Gericht die Entscheidungsfindung pro Kläger doch deutlich erleichtert haben. Eine Forderung nach Rückbau eines "Rohbaus" dürfte wohl eine grössere Erfolgsaussicht haben, als eine Forderung, ein seit -zig Jahren stehendes und bewohntes Haus wegen festgestellten Verstössen der Ausführung gegen die aRdT nun doch noch zurueckzubauen.

    Neueste Posse des "fröhliche Teile-Tauscher-Dienst":

    Der KD-Termin war mit 4 Wochen vorlauf geplant, trotzdem wurde der paketversandfähige Ersatzkompressor extrem kosteneffizient per Express-Spedition angeliefert.

    Die Zeiten, in denen man ein Ersatzteil einfach aus dem Regal nahm, sind passe. Dank den allwissenden Consultants und Unternehmensberatern ist heute überall "Just in Time" angesagt. Und da nach wie vor gilt: "Time is Money", kostet das halt manchmal etwas (mehr als vorher...).

    Nur warum ist die Frage dann zum schreien?

    Vermutlich, weil die Antwort darauf eine Selbstverständlichkeit sein sollte.


    Stell dir mal vor, die AK fragt unter ihren Mitgliedern nach "Halten sie die Erstellung einen Baugrundgutachtens beim Neubau für erforderlich?"


    Off-Topic:

    evtl. wäre eine Verschiebung der Beiträge ab #77 sinnvoll, um den angepinnten Topic nicht ganz zu verlassen?

    Karosserien sind auch eher leichter geworden Alu Kompositwerkstoffe nur noch unbedingt notwendige Materialstärke

    Demgegenüber dürften aber einige Kilo an zusaetzlichen Sicherheitseinrichtungen, Verstrebungen, Aufprallschutz, Airbags usw. sowie Schalldaemmung und Isolierung stehen.

    Die beschriebenen Taetigkeiten hoeren sich fuer mich nicht nach Innenarchitekt an...

    Umzug der Küche von Straßenseite zu Gartenseite (also insb. Anschlussverlegung durch den Keller und neue Elektrik)

    Das duerfte doch eher ein Fall fuer Kuechenplaner, Klempner und Elektriker sein. Evtl. noch Maler, Fliesenleger dazu.


    Fuer die Treppe (Holz, Stein, Metall?) koennte man mal das jeweilige Gewerk (Tischler, Treppenbauer, Metallbauer...) befragen.

    hm? du hast die Funktionsweise von KNX nach 10 Jahren noch nicht mal ansatzweise verstanden?!

    Nicht wirklich... spaetestens wenn mich jemand fragt, wie denn nun die Hardware, Firmware, Apps und die ETS eigentlich zusammenwirken (sollen), merke ich, das mein Grundlagenverstaendnis sehr ueberschaubar ist. Und wenn man dann noch den Unterschied zwischen ETS und ETS inside darlegen soll, wird es ganz duenn.

    zu symtomatisch und asymtomatisch präsymtomatisch gab vor kurzem ein Podcast im NDR mit der Frankfurter Virologin Sandra Ciesek

    Gibt es in diesem Land eigentlich auch noch Virologen, die arbeiten, oder haben die sich komplett aufs Praesentieren neuer Erkenntnisse verlegt?

    COVID-19 ≠ Influenza

    Die Aussage kann ich bisher nicht bestaetigen...erst vorletzte Woche, Bekannte mit Symptomen einer leichten Sommergrippe beim Arzt gewesen und auch so diagnostiziert vom Mediziner. Kein Test erfolgt. Paar Tage spaeter wurde sie im Rahmen einer Praeventivuntersuchung (Altenpflege) eher zufaellig positiv auf Covid getestet. Uups...

    Habe mich mal in die Thematik eingelesen, eigentlich wollte ich das Thema "KNX & Co." erst beim Umbau des direkt angeschlossenen Wohnhauses umsetzen,

    jetzt bin ich direkt ins kalte Wasser gesprungen und habe das Thema KNX und die Funktionsweise bereits "ansatzweise" verstanden.

    Wow...diese Aussage wuerde ich mir nach 10 Jahren noch nicht mal zutrauen..

    Dali fliegt als System raus, da es zu begrenzt ist und ich das KNX auch gleich mit dem des Wohnhauses "vernetzen" kann.

    Das ist m.E. nach der falsche Ansatz. Die Leuchten. Treiber, Konverter verstehen kein KNX. Die sprechen DALI oder DMX.

    Soweit ich KNX jetzt verstanden habe, benötige ich erstmal den passenden Server, die ETS (Software) und am Beispiel von einer einfachen tuneable Lampe z.B. einen LED-Controller (im Sicherungskasten) an dem anschließend die Lampen drankommen.

    Nein. Benoetigst du nicht.

    Die 3-Ader und 5-Ader Kabel für die Lampen liegen bereits auf der Unterkonstruktion, da ich jedoch die Decke noch nicht beplankt habe, müsste ich ja nur noch die KNX-Kabel zu der Lampengruppe bzw. einzelnen Lampe führen und könnte diese dann steuern.


    Leg in der Decke ein 5x1,5 zu den Leuchten. Es gibt sehr gut dokumentierte Schnittstellen KNX - DALI. Leuchte spricht DALI, uebergeordnete Steuerung gibt per KNX die Kommandos an Leuchte ueber KNX-DALI Interface,, Jalousie, usw..... Aber ganz ehrlich...wenn du solch ein komplexes System in 1 Tag durchschaust, dann kannst du dich auch fuer den naechsten Nobelpreis anmelden. Egal worin...

    Decke wird Fermacell gespachtelt und mit Malervlies tapeziert/gestrichen.

    Dann wuerde ich von Panelleuchten absehen. Anbauleuchten, bildschirmgerecht entblendet.

    Beleuchtet werden sollen der Korridor, die Arbeitsplätze und die Räume. (Büro, Küche, Empfang, Lager)

    Korridor mit Lichtleiste, Regiolux ilia ILG..., Kueche, Lager ebenso. Ueber Empfangtresen eine oder mehrere Pendelleuchte (z.B. Trilux LuceoS), schaltbar.

    Buero mit Pendelleuchte (z.B. Trilux LuceoS) wahlweise eben auch in Tunable White, dimmbar.


    Lichtberechnung ist kein Thema, dass muss ich leider "abschätzen",

    Als grobe Naeherung bieten die Hersteller einfache Lichtrechner an, das sollte zum Abschaetzen in einfachen Raeumen genuegen.

    Perfekt wären LED-Panel mit Lichtfarbenwechsel und Dimmbarkeit, diese könnte man dann perfekt mit dem DALI System kombinieren, hast du da evtl. einige Tipps?

    s.oben, keine Panels (da musst du deine verspachtelte Decke ja wieder aufschneiden) sondern Pendelleuchten mit Direkt/Indirektanteil und Dimmung, Tunable White, wenn gewuenscht auch ueber App oder Taster bedienbar.

    da wir die Decke neu gemacht haben und aktuell die Beplankung ansteht, sind wir in der Lichtwahl noch vollkommen frei.

    Welche Deckenausfuehrung ist geplant? Rasterdecke, Akkustikdecke (Flaeche), GK-glatt...?

    Im Moment hatte ich geplant, an den Randbereichen separat zu schaltende GU10-Spots zu setzen, hier hätten wir noch die Option diese mit Smart-Leuchtmittel wie "Philips Hue" auszurüsten,

    Wozu, was soll damit beleuchtet werden? Regale? Laufwege? Wandbilder?

    Hat jemand von den "Lichtexperten" evtl. noch einen Tipp bzgl. der Leuchtmittel, gibt es bei den LED-Panel empfehlenswerte Hersteller?

    Die LED-Panel der Markenhersteller (Trilux, RZB, Regiolux...) unterscheiden sich kaum noch in Preis, Lieferzeit und Garantie (5 Jahre). Kommt wohl auch alles mit dem selben Container an...

    Gaengige Groesse fuer solche Panel-Leuchten sind 4000K, 30-34W, 3500-4000lm. Diese Leuchten eignen sich aber nur fuer Rasterdecken, bei anderen Decken wird das nicht wirklich was, bzw. es gibt bessere Loesungen.

    ist die Farbe "neutral-weiss" für die Beleuchtung in Ordnung oder sollte man doch eher zu kaltweiss tendieren?

    Ja. Empfohlen in AMEV und ASR, 4000K.

    Was für empfehlenswerte System für indirekte LED-Stripe Beleuchtungen gibt es im Moment,

    Je nach Aufbau der Decke/Randkonstruktion (Voute, Lichtkanal...) kann man da verschiedene Varianten einsetzen. Ueblich sind Alu-Profil, Abdeckung, Led-Strip und Treiber, grosse Auswahl findet man z.B bei Barthelme.


    2 Sachen noch:


    1) Lichtberechnung machen. Nach sowas fragt die SiFa, DGUV und allerlei Betroffene immer wieder, Licht blendet, man bekommt Kopfschmerzen, Gaensehaut, schlechtes Karma oder ungewollte Kinder. Da hilft ein Stueck Papier schon mal...


    2) Dimmbare Konverter (DALI) mit TouchDim-Funktion kosten je Leuchte ca 20-25 Euro Aufpreis. Sind aber definitiv ihr Geld wert, die Funktion, mehrere (4-8) Leuchten mittels simplen Taster ein/aus/dimmen zu koennen, ist gerade im Buero viel wert. Das mindert die Diskussion um zu hell, zu dunkel, blendet,...ungemein.

    Kann ich das notfalls mittels 2 Geräten realisieren, also Frostwächter und Heizgerät trennen (wäre ja auch kein Problem)?

    Wenn es dir bei Frostschutz nur um die Wasserleitungen geht, wäre eine Rohrbegleitheizung (el. Heizband + Thermostat...) in den gefährdeten Bereichen vielleicht sinnvoll.


    Für die Raumwärme (eigentlich eher Körperwärme) in der Dusche könnte man in dem Fall über IR-Heizstrahler (IP65) nachdenken. Geschalten z.B. über einen Präsenzmelder in der Dusche, parallel mit Licht. Solche IR-Strahler gibt es auch mit Fernbedienung (Bluetooth z.B.) wenn man das unbedingt möchte.

    bezogen auf Einwohnerzahl hat Tschechien 8xmehr infizierte als D ... aber die Grenzen muss man jetzt nicht schließen, habe ich das richtig verstanden?

    Ja, hast du richtig verstanden. Die letzte Grenzschliessung (und auch die plötzliche Grenzwiederöffnung danach) ging von tschechischer Seite aus. Wenn es in D also 50-100 mal mehr Infizierte als in CZ gäbe, dann wäre eine Grenzschliessung aus tschechischer Sicht sinnvoll. Nicht das die ganzen infizierten Deutschen den Tschechen dann die Salatblätter (wegen der Vitamine!) wegkaufen.