Beiträge von karo1170

    genauso mässig ist der umgang vieler (die einhahaltung der regeln) mit dem lockdown.

    Dazu müsste es doch nun mal irgendwo eine schlüssige wissenschaftlich begründete Aufarbeitung geben, wo man sehen kann, welche Massnahmen wie akzeptiert oder nicht akzeptiert werden. Und welche Folgen das hat. Kennt da irgendwer etwas? Das ewige "niemand hält sich dran, deswegen funktioniert es auch nicht" ist aus wissenschaftlicher Sicht wohl nicht der Weissheit letzter Schluss.


    Mit dem derzeitigen Impftempo (500.000 Dosen pro Tag), 70% Impfbereitschaft, 70 Mio Erwachsene, 15 Mio bereits erstgeimpft, braucht es noch 70 Tage bis alle die wollen erstgeimpft sind. Keine so schlechten Aussichten.

    Aus 49 möglichen Zahlen die 6 passenden zu finden, hat auch keine so schlechten Aussichten.


    Das ist für mich kein "Verharren auf hohem Niveau", sondern eine klassische Wellenbewegung,

    Kann man alles gerne darin hineininterpretieren, auch exponentielle Anstiege, und deutliche Abfälle zu genehmen Zeitpunkten lassen sich irgendwie da festlegen, um irgendetwas daraus abzuleiten, was man nachweissen muss oder möchte. Selbst eine Darstellung als Kegel-/Kerzen-/Kuchendiagramm kann man daraus prima machen, wenn es einem beim Nachweis für etwas hilfreich erscheint.

    Wenn er das wirklich gesagt hat (Quelle?) - wie kann er das Wort "letzte" verwenden??

    Eine nahmhafte Suchmaschine wirft zu "Lauterbach Lockdown" aus: ungefähr 1.420.000 Ergebnisse (0,40 Sekunden)

    Da wird sicher was dabei sein...

    Das "letzte" bezieht sich vielleicht auf das, was ich schonmal vor geraumer Zeit angemerkt habe. Man kommt aus einem Lockdown nicht mehr heraus.


    Vielleicht erinnert sich ja Hr. Lauterbach auch mal daran, das D immer noch im Lockdown ist. Und sein Wunsch von Januar nach dauerhaften Lockdown erfüllt wurde.

    Lauterbach empfiehlt unbefristeten Lockdown - Gesundheit - SZ.de


    Die Ergebnisse der diversen Lockdowns als "mässig" zu bezeichnen, dürfte aber noch massloss geschönt sein. Das Standardargument lautet ja inzwischen auch nur noch, "sonst wäre alles noch viel schlimmer gekommen".


    Seit Anfang November, ungefähr zeitgleich mit dem Einsetzen der klassischen Erkältungszeit, stiegen die Fallzahlen bei Corona an und verharren seitdem auf mehr oder weniger hohem Niveau. Natuerlich kann man in den Verlauf je nach Interessenslage Wellen, Spitzen, Anstiege und Abfälle irgendwie hineininterpretieren, lokale Schnipsel herauspicken oder das grosse Ganze sehen. An der Tatsache, das dieses Niveau nicht vor Einsetzen des Frühlings verlassen werden wird, ändert man mit Statistikbetrachtungen oder Lockdown im Lockdown aber nichts.


    Könnte er mir evtl. auch die Lottozahlen vorhersagen?

    Vorhersagen sicher....beim Nachprüfen auf Erfolg dürfte es scheitern.

    oh, schön - klingt wie betreutes verrecken - weil jeder (?) bekommt zum verrecken einen platz im krankenhaus.

    Das ist aber nicht nur in CH die Zielstellung. In D firmiert das ganze unter "Schutz des Gesundheitswesens vor Überlastung". Anderer Name, exakt gleiche Zielstellung. Und in I, FR, GB... ist das nicht wesentlich anders, nur die Benennung variiert etwas.

    Das man die Probleme im Gesundheitswesen (insbesondere den Personalmangel) nicht nur nicht angeht, sondern durch seltsame Anordnung gar noch künstlich verschärft (man denke mal an die Quarantäneregeln für Kontaktpersonen 1.Grades, man denke mal an den Einsatz von Bundeswehr im Gesundheitsamt statt im KH...), macht die Sache nicht besser. Ich würde gerne mal wissen, wie viele der angegebenen (650 in Sachsen) Reservebetten "einsatzbereit" existieren, also Bett + Personal. Nicht das dann das nächste grosse Staunen beginnt...

    woher soll Prof. Wieler sonst wissen, wo sich die Leute angesteckt haben?

    Ein Ansatz waere ja mal, die Berufe/derzeitige Taetigkeit der Infizierten mit zu erfassen und auszuwerten, gut moeglich, das sich daraus ein ganz neues Bild ergibt.

    Moeglicherweise muss man das dauernde "die Leute halten sich nicht an das Kontaktverbot, machen pausenlos Party, Skiurlaub oder Schule und ueberhaupt, die muessen dran Schuld sein, wenn unser genialer Lockdown-Plan nicht funktioniert" nicht mehr im Wochenrhytmus hoeren, sondern bekommt auch mal belegbare Fakten aufgedeckt.


    Ich kenne aus meinem Umfeld keine Infektionen, die irgendwie mit Familientreffen oder Feiern zu erklaeren waeren. Aber eine ganze Reihe von Infektionen aus dem beruflichen Umfeld, vom Schwerpunkt Krankenhaus, Pflege (vor Weihnachtslockdown), ueber halbe Schule (waehrend diese gerade im Weihnachtslockdown geschlossen war), komplette Kindergartenbelegschaft (waehrend Notbetreuung lief) bis hin zu halben Handwerksbetrieben. Von all denen, die mal in Quarantaene waren, weil sie jemanden getroffen haben, der jemand kannte, der irgendwann mal infiziert war, ganz zu schweigen.


    na ja , inzidienz von 300 - 950 ist ja jetzt ganz easy .....

    Ja. Haben wir hier im Bereich seit November, schwankend zwar, aber konstant hoch. Derzeit 350-400. Wird auch sicher bis zum Beginn des Fruehjahrs nicht weniger. Es gibt aber trotzdem noch einzelne Ueberlebende...

    Weshalb in dem Artikel dann von "aufgedeckt" die Rede ist, bleibt mir ein Rätsel ...

    "etwas aufdecken" bedeutet im deutschen Sprachraum ja auch belastbare Erkenntnis über etwas gewinnen, was man bisher vielleicht nur vermutet, geahnt oder befürchtet hat. Also eine Vermutung/Erwartung durch Wissen (belegbar) zu ersetzen. Insofern, nicht ganz unpassend.


    Könnte man in manchen Bereichen durchaus öfter gebrauchen. Vielleicht deckt auch irgendwann mal jemand auf, wer sich denn nun in welcher Welle wie bevorzugt infiziert hat. Wäre ja vielleicht auch ein Erkenntnisgewinn, verglichen mit dem vom RKI gerne zititerten "diffusen Infektionsgeschehen" (aka: wir wissen auch nicht so genau, was gerade passiert). Aber wahrscheinlich braucht es dafuer dann auch wieder eine neue Software mit App-Anbindung, die solche komplexen Daten von A nach B übermitteln kann.

    Person aus nächster Umgebung erhielt die Einladung zur Impfung als Risikoperson (nach Codierung Kassenabrechnung)

    Das ist ja praktisch... da dürfte meine Einladung dann in ca 4-5 Jahren auf den Tisch liegen.


    Mittlerweile sind die ersten Rückmeldungen von Infektionen nach/trotz Impfung auch schon eingegangen:


    Mitteldeutschland: Mehr als 400 Coronafälle trotz zweimaliger Impfung | MDR.DE


    Klingt erstmal nicht schlecht, was halt fehlt, ist die Aufstellung, was verimpft wurde. Vielleicht ergeben sich da ja noch weiterführende Erkenntnisse.

    genau so hat ursula und konsorten es auch gedacht . weil die verteilung genau so läuft .

    Tja, ich sage es nur ganz ungern, aber die gute Frau denkt doch manchmal in die richtige Richtung:


    "Von der Leyen betonte, man wolle sich auf Impfstoff-Technologien konzentrieren, die ihren Wert unter Beweis gestellt hätten. Das spreche für mRNA-Impfstoffe, wie sie BioNTech/Pfizer produzieren. AstraZeneca und Johnson & Johnson nutzen für ihre Impfstoffe hingegen eine andere Wirkweise mit Hilfe sogenannter Adenoviren."

    Corona-Pandemie: 50 Millionen zusätzliche BioNTech-Impfdosen | tagesschau.de

    und wenn Dänemark jetzt auf seine ihm momentan zustehenden achthunderfünfundfünfzig dosen verzichtet , macht das genau zweiundsechzig extraspritzen für deutschland aus .....

    Könnten wir die nicht in grosszügiger Weise einem bedürftigen Entwicklungsland spenden? Vielleicht mit grosser Geste an Ruanda oder Russland übergeben...

    Ansonsten soll zumindest bei den Erzgebirglern ein guter Lauterbacher Tropfen gegen alles Mögliche helfen.

    Ja. Ist allerdings nicht immer und ueberall verfuegbar. Damit unterscheidet er sich schonmal von gleichnamigen Politikern.

    Hilft dort gegen alles, bei Covid-19 ist die Wirksamkeit leider noch nicht ganz nachgewiesen.

    Dafuer sind die Nebenwirkungen sehr gut dokumentiert und absolut beherrschbar. Damit unterscheidet er sich auchl von gleichnamigen Politikern.

    Und auch diese Aussage ist weder neu och überraschend: Es geht seit über einem Jahr immer nur darum, das Infektionsgeschehen so zu verlangsamen, dass immer für alle zu beatmenden oder sonst intensiv zu pflegenden erkrankten Personen eine ausreichende Betreuung gewährleistet werden kann.

    Es geht zunaechst mal um den Blickwinkel. Ist nun der Virus das Problem? Oder die mangelnde Immunitaet des Menschen?

    Ich bin nun mal von letzteren ueberzeugt. Schlicht aus der Erkenntnis heraus, das es schon immer Viren gab, und immer wieder neue geben wird. Und ich bin mir auch darueber klar, das jede verhinderte Infektion auch eine verhinderte Immunisierung sein kann.


    Ob in der naechsten Infektionswelle (gleich ob es nun dann ein H5N, H1N, B4711 oder wie auch immer genannter Virus sein koennte) die natuerlich erworbene Immunitaet oder die medizinisch erworbene Immunitaet Vorteile bringt, wird man sehen. Ich waere jedenfalls nicht ueberrascht, wenn dann die Bevoelkerung in Laendern, die keine Infektionseindaemmung betreiben (ob nun aus politisch-weltanschaulichen Gruenden wie Brasilien, Nicaragua, Weissrussland... oder schlicht aus wirtschaftlicher Not) einen "Standortvorteil" haette. Beispiele dafuer gab es in der juengeren Geschichte der Menschheit wohl schon einige, hatte ich auch schon mal erwaehnt.


    Und innerhalb von D differiert die Zahl der Todesopfer / 100.000 EW erstaunlicherweise um den Faktor 4 und zwar ohne linearen Bezug zur Zahl der festgestellten Zahl Infizierter.

    Moeglicherweise spielt da aber auch noch der ein oder andere Zusatzfaktor eine Rolle, bsp. das Durchschnittsalter der Infizierten? Oder die Vorerkrankungen? Oder die Schwerpunkte des Infektionsgeschehens? Die Aussage der Krankenhaeuser, das die derzeit auf den Intensivstationen liegenden juenger sind, deutet zumindest fuer mich in die Richtung, das vor Weihnachten die auf den Intensivstationen liegenden wohl aelter waren. Was irgendwie sehr gut in mein (natuerlich voellig falsches) Weltbild passen wuerde, das bei massiven Infektionen im Alten-/Pflegebereich viele Alte und Pflegebeduerftige in den verschiedenen Sparten der Statistik erscheinen. Bevorzugt unter der Spalte Verstorben.

    Eine (natuerlich rein subjektive und voellig falsche) Blitzumfrage in den hiesigen Einrichtung meinerseits mit dem Ergebnis Grundschule, 120 Kinder kein Todesfall, Altenheim 60 Bewohner 12 Todesfaelle und im Nachbarort bei Grundschule, 90 Kinder kein Todesfall, Altenheim 70 Bewohner 23 Todesfaelle bestaetigt auch noch mein (natuerlich voellig falsches) Weltbild.

    Gesundheit und Lebenserwartung korrelieren in D eben mit Einkommen und Vermögen.

    Und was hat man bei einer Viruserkrankung davon? Kann ich mich beim Blick auf den Kontostand entspannt zuruecklehnen, und rufen "immun"? Oder duerfen wir auf eine Loesung aller Probleme in Afrika hoffen, da dort mangels Einkommen und Vermoegen die Inzidenz ja erwartungsgemaess bei 110000 liegen muesste?

    Gratuliere, für diesen aus dem Kontext gerissenen Halbsatz bekommst Du sicherlich einen Sonderpreis auf der nächsten Querdenker-Demo.

    Du kannst darfst selbstverstaendlich den ganzen Artikel lesen. Und darueber nachdenken, wie man Immunitaet gegen irgendetwas erwirbt. Mir fallen da mehrere Moeglichkeiten ein. Manche funktionieren sehr sicher (Krankheit durchmachen, ueberleben), manche vielleicht (Impfen, ueberleben), manche eher nicht (Voodoo, Kraeutertrank, chinesische Medizin aus irgendwas, was mal gelebt hat...)

    und wenn das selbstbestimmte volk die regeln einigermassen befolgen würde , würden die ach so bösen massnahmen auch wirken.


    und wenn die ach so boesen Maßnahmen nicht wirken (also nicht nur nicht in D, sondern im Rest Europas genausowenig) dann ist logischerweise das Volk schuld. Deswegen verlängert man die Maßnahmen ja auch immer wieder, in der Hoffnung, das sich vielleicht in Zukunft mal irgendwer dran halten wird. Und wenn nicht, ja, dann verlängert man die Maßnahmen weiter. Und hofft weiter.

    Auf die Idee, die Maßnahmen einzeln auf Wirksamkeit prüfen, kommt man gar nicht. Das Ergebnis könnte irgendwen irgendwie verunsichern.


    Und die, die überhaupt keinen Ausnahmetag in Anspruch nehmen?

    Kriegen die einen Dank, Auszeichnung, Belohnung o.ä.?

    Nein. Die kriegen Corona, in der naechsten Welle. Die haben naemlich keine Immunitaet gegen ein neues Virus entwickelt, solange sie es noch konnten.


    Natuerlich kann man auch auf Impfungen vertrauen. Bloed nur, wenn man im Vertrauen auf die Beschaffer den falschen Impfstoff verabreicht bekam und sich dann mal jemand verplappert wie Genosse Gao:


    Coronavirus: China zweifelt an eigenen Impfstoffen | tagesschau.de


    oder die klassisch zusammengeschusterten Cocktails mit ganz ähnlichen Problemen bei Verträglichkeit und Nebenwirkungen aufwarten:


    Nach Thrombose-Fällen: Johnson & Johnson verschiebt Impfstart in Europa | tagesschau.de


    Dann steht man ganz schnell wie der Kaiser in seinen schicken neuen Kleidern da.

    Wenn ich das Gefühl hätte, die Maßnahmen würden wirken und sie wären sichtbar zeitlich begrenzt und dazu noch logisch und konsistent... ( man wird doch noch träumen dürfen)

    "Das sind ja nun gleich drei Dinge auf einmal. Das geht nun aber wirklich nicht!"

    (O-Ton-Werbung für....na wer erinnert sich noch dran...)

    Zum Beispiel: Derzeit gibt es click& meet nur mit negativen Test. Aber im Discounter darf ich mich drängeln. Logisch? Nö. Aktivismus? Ja.

    Wie so vieles... In der Slowakei hat man ein erschreckend simples und probates Mittel gefunden...Testen, Testen, Testen.

    Konsequente Teststrategie kann dritte Corona-Welle brechen | MDR.DE


    Das hatte auch in D mal einer grosspurig angekündigt...jetzt, wo die Technik dazu zur Verfügung steht, ist erstaunlich wenig davon übrig geblieben.


    Mal fehlen die Tests, dann fehlt der Wille, Testergebnisse auch anzuerkennen, dann möchte man natuerlich auch niemand verpflichten zum testen und wenn man dann mal irgendwo (z.B. in Schulen) ein halbfreiwiliges Testregime aufgebaut hat, ruft der Oberbefehlshaber: April, April, wir schliessen jetzt alles, und machen mal wieder was anderes.

    Mal sehen, wie lange man hier in Sachsen mit Inzidenz >200 und Schulen geöffnet noch durchhält. Oder wann der Befehl zum Schiessen, ehmm, Schliessen kommt.

    Der Lockdown in Deutschland könnte einem Bericht zufolge bis Ende Mai oder Mitte Juni andauern. Die Bundesregierung gehe von einer verschärften Infektionslage aus, die noch sechs bis acht Wochen andauern werde, berichtete der „Tagesspiegel“


    Es ist schon erstaunlich, wie schnell die 10 härtesten Wochen herum waren. Und die danach folgenden 10 schwierigsten Wochen. Die Zeit verfliegt ja förmlich, nun kommen schon die nächsten 6-8 verschärften Wochen.


    "Präpotente Machos lachen die einzige Wissenschaftlerin in der Runde aus und glauben, es besser zu wissen ..."

    Die staatstragende Rolle der Wisschenschaftler ist bisher entweder noch nicht so richtig zur Geltung gekommen. Oder sie wird masslos überschätzt.


    Zwar mangelt es seit Beginn der Infektionswelle nicht an täglichen multimedial dargebrachten Auftritten in allen erdenklichen Medien der versammelten Virologen, Epidemologen, Infektiologen- und sonstiger Fachfrauen und Männer. Die gern und ausschweifend alles erklären, was passiert ist, was gerade passiert, oder was vielleicht passieren wird. Stets garniert mit stapelweise Diagrammen, Statistiken und Umfragen, mit umfassenden Vorhersagen, weitschweifenden Ausblicken und Prognosen über alles und jedes. Schön bunt, ja, unterhaltsam, naja manchmal.

    Nur zu den wirklich drängenden Fragen schweigen sich die Fachleute recht beredt aus.


    Das erinnert irgendwie an die Autoverkäufershows, Genf, Detroit usw. Da wird das neueste Modell mit viel BlingBling und Trara ausgiebig dargestellt, gefolgt von Präsentationen vom Lenkradbezug über Schalthebeldesign bis zum Sitzbezug. Fragt dann einer nach Preis, Leistung und Verfügbarkeit gibt es das obligatorische - "es steht noch nicht fest. "

    Auf den massiven und gut erhaltenen Holzbalken befindet sich eine Lage vernagelter Dielen in sehr gutem Zustand.

    Auf den Dielen lagen alte Holzfaser-Platten (20mm) auf. Die Federung ist vor allem in der Raummitte zu spüren, wohl durch beschädigte Dielen bedingt, die ausgetauscht werden.

    Sehr guter Zustand und beschädigte Dielen in Raummitte? Das passt doch irgendwie nicht so ganz... Welche Stärken haben denn die Dielenbretter?

    Aber es soll ja wieder wärmer werden.

    Sagt wer? Wir haben gerade mal April, es fehlen noch die obligatorischen Eisheiligen im Mai, nicht zu vergessen die Kalte Sophie, dann die Schafskälte, Siebenschläfer und schon ist wieder Vorweihnachtszeit.

    Ausserdem ist es nicht kalt, ich bin mir sicher, das wir den wärmsten Februar, März und April seit 2000 Jahren hatten. Statistisch gesehen, jedenfalls.

    Was spräche dann dagegen?

    Wenn es wärmer würde, dann könnte es passieren, das der Hang zu Atemwegsinfektionen und Erkältungskrankheiten abnimmt. War in den vergangenen Jahren häufig der Fall.

    Wie? Wo dürfen Kinder noch in die Schule?

    Hier in Sachsen. Heute beginnt Grundschule. Mit 2x Test pro Woche für die Kinder. Nach nunmehr 3 Wochen irgendwie Auszeit, ja was das eigentlich...1 Woche reguläre Osterferien. 1 Woche nachgeholte Winterferien. 1 Woche Heimlernen wegen Inzidenz über 100.


    Da die Inzidenz immer noch weit über 200 liegt, werden Wetten angenommen, wann die Schulen wieder schliessen dürfen müssen. Ob dann nun auf Anweisung von hoher Stelle (Landrat), höherer Stelle (Landesministerium), höchster Stelle (Bundesministerium) oder allerhöchster Stelle (Lauterbach himself) wird abzuwarten sein.

    Eigentlich nichts Neues, wenn da nicht das exakt entgegengesetzte Handeln der Verwaltung dem entgegenstünde.

    Wo kämen wir denn dahin, wenn die Verwaltung ihr Handeln noch auf Sinnhaftigkeit und wissenschaftlich nachgewiesene Tatsachen aufbauen müsste?


    Einerseits glaubt man jeder halbwissenschaftlich angehauchten Prognose, was nun sein koenne oder werden solle. Andererseits vermeidet man jedes Nachprüfen von getroffenen Massnahmen auf Wirksamkeit und Kosten/Nutzenverhältnis.

    Was haben denn Massnahmen wie der Wechsel von "keine Maske" -> Alltagsmaske -> medizinische Maske konkret an verhinderten Infektionen erbringen können? Welche Effekte bringt ein Lockdown light, ein Lockdown normal und ein Lockdown extra heyavy duty denn nun tatsächlich?

    Wieviele Infektionen verhindert eine Ausgangssperre ab 18.00 19.00 oder 20.00 Uhr? Wieviele Infektionen verhindert eine Schulschliessung? Man weiss es noch nicht mal in einer Grössenordnung anzugeben. Die "wissenschaftliche Begleitung" von Massnahmen führt im Ergebnis nicht zu mehr Wissen, sondern nur zu mehr Papier.


    Selbst beim RKI weiss man nichts genaues, und das auch nur so ungefaehr...

    Etwa 13.000 Neuinfektionen: Drei Millionen Corona-Fälle in Deutschland | tagesschau.de

    Erder und Anschlussfahnen sollten ein Gebäudeleben lang halten. Das trifft für feuerverzinkte Materialien im Erdreich aber oft nicht zu und das weißt auch du. So wie feuerverzinkte Erder schon nach wenigen Jahren krass korrodiert sein können, ist NIRO bei Neubauten allemal wirtschaftlicher als nach zehn oder zwanzig Jahren aufzugraben (was kaum jemand macht) um den Korrosionszustand zu prüfen oder das ganze vergammelte Geraffel auszutauschen.

    Eine "unverfaengliche" Formulierung, wie "Auswahl eines geeigneten Erdermaterials" schmerzt niemanden und wird sicher auch von weiten Kreisen akzeptiert.

    Solche Meinungen sollte man nicht nur in Foren sondern an der zuständigen Stelle vortragen und auch fundiert begründen.

    Naja, die Koryphäen in den diversen Normungsgremien sollten das doch sicher auch schon wissen. Mein missionarischer Eifer ist da eher begrenzter Natur. Im Zweifel kann man irgendwelche fragwürdigen Empfehlungen auch einfach mal schulterzuckend zur Kenntnis nehmen und den lieben Gott (oder den Vorsitzenden eines Normungsgremiums) einen frommen Mann sein lassen.

    Wenn du über private Normung so unglücklich bist, dann gibt es die Option nach Österreich umzusiedeln, wo die weitgehend gleichlautenden ÖVE-Normen wie früher in der DDR die TGL-Normen Gesetzescharakter haben. Dann musst du aber auch akzeptieren, dass dort für Erdungsanlagen strengere nationale Vorschriften gelten.

    Gab es in den TGL wirklich Anforderungen an die persönliche Qualifikation von Menschen, zur Ausführung bestimmter Tätigkeiten? Mir ist ad hoc nichts dazu bekannt. Wenn ich irgendwann mal in den Ruhestand trete, werde ich meine Sammlung an Original-TGL dazu durchforsten.

    Noch konsequenter wäre näher ans Mittelmeer umzusiedeln, wo bei den Installateuren harmonisierte IEC-CEI-Normen als unverbindliche Empfehlung empfunden werden. Das wäre für anachisch argumentierende EFK eigentlich passender, allerdings bezweifle ich, dass du dich da wohler fühlen würdest.


    Es gibt viele gute Gründe, sich am Rande des Mittelmeeres anzusiedeln. Essen, Wetter, Frauen und Leben sind jetzt nur ein paar davon. Als jahrelang an der Cote d'Azur beruflich und privat Niedergelassener, klingt dein Vorschlag ja eher nach Verheißung als nach Verdammnis.

    Bis zur DIN 18014:2007-09, in welcher erstmals NIRO im Erdreich Pflicht wurde, waren die mit Bildern gerade mal 23 Seiten noch überschaubar und die Lektüre keine Zumutung. Die hatte sich aber bis zur Neuausgabe von 2014-03 nur zu wenigen herumgesprochen, war also ein Info-Problem, das sich längst erledigt gehabt hätte, wenn auch nur die Minorität der Elektriker, die noch vertragstreu ein VDE-Auswahlabo haben, ihrer Aufklärungspflicht nachgekommen wären.


    Die Forderung aus der DIN 18014 nach bestimmten Materialien für Erdungsanlagen muss man zumindest mal vor dem Hintergrund der ebenfalls gueltigen DIN EN 62305- Reihe mit ihren Angaben zu zulässigen Materialien im Erdreich hinterfragen dürfen. Sowohl Anlagenerder als auch Blitzschutzerder haben eine physikalisch gleiche Aufgabe, Bereitstellung eines hinreichend niederohmigen Erdungswiderstandes. Warum man für die Funktion Anlagenerder (speziell im TN-C-Netzgebieten wie in grossen Teilen D eine eher unterstützende Anlagenerdung) eine "höherwertige" (materialtechnisch gesprochen) Erdungsanlage errichten muss, als für die Funktion "Blitzschutzerdung" ist technisch kaum nachvollziehbar darzulegen.


    13 Jahre später kann man sehen wo die Erdungsanlagen weiterhin mehrheitlich ausgeschrieben werden: im Gewerk Rohbau, weil es noch immer nicht bis zum letzten Baubeteiligten durchgedrungen ist, was gefordert wird.

    Solange die technischen Anforderungen an die Erdungsanlage erfüllt werden, sehe ich überhaupt keinen Grund, warum man die Ausführung an spezielle Berufsbilder festmachen sollte. Normen sollten sich m.M. darauf beschränken, technische Vorgaben zu definieren.


    Das Festlegen von "Ausfuehrungsberechtigten" im Rahmen einer privaten Normung halte ich fuer extrem anmassend.

    etwas eigenwillige Umfrage.. warum nun faz, sz oder zeit als "besonders konservativ" gelten sollen? Haben die noch nie La croix gelesen... Egal, fuer den Durchschnitt reicht es noch. (Und was der Larry von Oracle mit TikTok vorhat, finde ich auch noch raus...relationale DB mit Videos auffuellen? SAP-Ersatz fuer Spiele-Kiddies??? Lernvideos, wie man Datenbanken unter Java bastelt?)


    wenn alles in ordnung wäre , warum sollte dann eine überprüfung durch ein renomiertes labor ein problem ?

    wieso dann ganz schnell die komplette lieferung zurückfordern ?

    hat man vielleicht etwas zu verbergen ?

    Natürlich nicht...immer diese Verschwörungstheorien von irgendwelchen Querdenkern und Impfgegnern... Der Impfstoff ist so fantastisch, da verbieten sich jedwege Nachfragen, Zweifel und dergleichen von ganz allein. Der wurde auf persönliche Anordnung des zweit- oder drittwichtigsten Präsidenten der Welt entwickelt. Da darf man nicht zweifeln. Das ist schlimmer als Majestätsbeleidigung in Thailand. Oder Bayern.

    ist es eine frechheit wenn man in den sack mit der katze reinschaut , bevor man sie kauft ?

    Sagen wir mal so....den supertollen Impfstoff an Meerschweinchen zu verimpfen, anstatt ihn medienwirksam irgendwelchen Politikern öffentlich zu verabreichen, ist jetzt nicht gerade eine tolle Werbekampagne für einen Impfstoff.


    Noch viel deutlicher kann man eigentlich nicht ausdrücken, was man von einem Impfstoff hält. Naja, ausser,... man spendet ihn mit grosszuegiger Geste an Dritte-Welt-Länder und "befreundete Staaten". Da ist dann "ins Klo gießen" noch ehrlich gemeint dagegen.

    mit sputnik wäre ich vorsichtig ... die Slowakei muss wohl die ganze erste (und bisher einzige) Lieferung von 200.000 Stück zurück an Russland geben ,,,

    Und ist das nun die Wahrheit oder sind das Fakten?


    Sputnik V-Bestellung: Slowakei zweifelt an russischem Impfstoff | tagesschau.de


    Wobei... wenn man genau liest geht es da doch vielleicht um Slowenien:


    "Die Slowakei hat 200.000 Dosen Sputnik V aus Russland bestellt. Doch die nationale Arzneimittelbehörde gibt den Impfstoff nicht frei: Es herrsche Unklarheit über die Inhaltstoffe und es fehlten Daten.

    Von Silvia Stöber, tagesschau.de

    In der Debatte um Impfstoffe in Europa steht das russische Präparat Sputnik V derzeit im Fokus: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will dazu bilaterale Gespräche außerhalb der EU führen, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat gar schon 2,5 Millionen Dosen vorbestellt. Eine Verimpfung von Sputnik V in Deutschland setzt aber eine Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur EMA voraus, die dazu umfangreiche Datensätze vom Hersteller verlangt - wie berechtigt diese Forderung ist, zeigt der Fall Slowenien."


    Egal, Slowakei oder Slowenien, alles Balkan.

    In USA wird anscheinen gerade ein Werk von Astra von Johnson übernommen, wohl auf druck der regierung.

    Bei Johnson gabs ne fehlproduktion.

    Es wurden wohl Wirkstoffe von AZ und Johnson bei der Herstellung der Chargen vertauscht. Das ist anscheinend schlecht. Andererseits soll es ja problemlos machbar sein, Erstimpfung mit AZ und dann Zweitimpfung mit etwas anderen zu machen...da ist es dann anscheinend wieder gut.

    (Zumindest für den/die Hersteller...da kann man prima die Haftung bei Komplikationen auf den anderen abwälzen.)

    Es gibt also noch viel Möglichkeiten das es nicht glatt läuft

    Auch nach einem Jahr scheitert die simple tägliche Zahlenmeldung an das RKI anscheinend noch....

    "Das RKI geht jedoch davon aus, dass sich rund um die Osterfeiertage weniger Menschen testen ließen, was zu einer geringeren Meldezahl an die Gesundheitsämter führe. Zudem könne es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter an allen Tagen Daten an das RKI übermittelten."


    Coronavirus in Deutschland: RKI meldet 20.407 Neuinfektionen | tagesschau.de


    Und auf Basis von "es könnte so sein, oder auch anders" werden dann weitreichende Entscheidungen, wie Schulschliessungen getroffen....

    (* da hierfür Risiko-Patienten der gesetzlichen Krankenkasse angeschrieben wurden stellen grad manche Mitmenschen in B verblüfft fest, dass sie "Risikopatienten" sind - von ihren Ärztinnen und Ärzten zumindest so abrechnet werden.)

    Müsste das denen nicht schon im Zuge der "FFP2-Masken-Gutschein-Versende-Aktion" aufgefallen sein? Die wurden doch m.W. auch von der KV an Risiko-Patienten direkt versandt, zumindest in Sachsen...


    Das könnten die schwarzen Schafe auch jetzt schon, wenn es sie denn gäbe, z.B. Atteste zur Impfung für Gegenleistung ausstellen.

    Hmm, man muss ja niemanden auf Ideen bringen...

    Dann müsste man etwas von der starren Priorisierung abweichen. Aber das geht ja gar nicht! Wir sind hier in Doitschland, da herrschen Räächt und Ordnung! Wo kämen wir da hin, wenn da welche kurzfristig bestellt würden, deren Prrriorisierung das noch gar nicht hergibt! Unordnung bei der Reihenfolge, und am Ende müsste noch jemand seinen Kopf dafür hinhalten! Da ist Vernichtung von Impfstoff doch erste Bürgerpflicht.

    So bitter es auch klingen mag, in dem Fall mit übrigbleibenden Impfdosen am Abend des Tages würden 9 von 10 Arztpraxen sicher korrekt handeln, Nachrücker anrufen und alles unproblematisch verimpfen. Aber ich garantiere dir, die 10. Praxis wuerde genau daraus ein lukratives Geschaeftsmodell entwickeln und Impfen gegen Bares oder andere Gefälligkeiten anbieten, damit der Inhaber sich noch den 3. Porsche in der Garage stellen kann. Und genau deswegen gibt es solche manchmal absurd anmutenden Regelungen, nicht wegen der 9 korrekten, sondern wegen dem einen schwarzen Schaf...