Beiträge von karo1170

    da fällt mir ein: Ich habe ein optisches Kabel zur 5+1 Surround-Anlage. Gibts dafür eigentlich schon Auslassdosen für UP-Installation?


    Vermutlich löst man sowas über Abdeckung mit Tragring für Moduleinbau im jeweiligen Standardgeraeteprogramm und sucht sich ein passendes Keystone-Modul (SPDIF/TOSLINK...)?

    Ich habe da schon mal ein Leerrohr eingipsen lassen (wirklich, mache ich aber nie wieder ...!).

    Das wird zumindest bei den etwas grösseren Steckertypen (HDMI) und den neumodischen Wandstärken sehr unpraktisch...

    Was hier gefordert ist, das kann ich bei Bundesland "Nicht BRD" nicht beantworten.


    Off-Topic:

    Faszinierend...wenn mich mein Gedaechtnis nicht total im Stich laesst, stand da mal "Berlin" und Beruf "Musiker"...naja, ein Mitarbeiter eines Berliner Instituts hat ja mal festgestellt, das eben alles relativ ist.

    In meiner ETW wird zurzeit das Bad „aus einer Hand“ saniert, von einer Fachfirma, die sowohl Planung, wie auch komplette Ausführung übernimmt.


    Hat dir die Firma eine Ausfuehrungsplanung zur Freigabe vorgelegt? Ist die Firma auch mal auf Punkte wie Leitungsdurchfuehrungen durch raumabschliessende Bauteile hinsichtlich Brandschutz, Schallschutz...eingegangen?


    1. die iBox wurde ziemlich „großzügig“ in eine tragende Wand installiert. Auf meine Bedenken hin wurde mir gesagt, dass sei kein Problem und „normal“ so. (Tragende Wand ist eine Eckstück der Außenwand)


    Vielleicht verschliessen die das mit statisch tragfaehigen Bauschaum...


    2. die Abwasserrohre, Heizung und Trinkwasser wurden alle nicht vollständig gedämmt und auch über- / nebeneinander verlegt.


    Wurden nur Leitungen im Bad neu verlegt oder auch Zuleitungen, Steigleitungen erneuert? Die aus verschiedensten Materialien zusammengestueckelten Leitungen wirken nicht gerade "saniert".


    4. Elektrik: wie ich jetzt gelernt habe wurden die Leitungen nicht in den Installationszonen verlegt und auch kein Kantenschutz installiert.

    Zumindest auf einen Bild sieht man eine wilde Leitungsverlegung diagonal ueber Stock und Stein. Ob man in den Profilen extra Kantenschutz benoetigt, oder die umgeklappten Leitungsfuehrungslaschen im Profil ausreichen, muss man vor Ort pruefen, haengt immer auch von den Profilen und der Leitungverlegung darin ab. Was ist mit den Anforderungen an Installation in Raeumen mit Dusche oder Bad (DIN VDE 0100-701, Schutzmassnahme, PA usw.), alles eingehalten?


    Alles schriftlich bemängeln und nachbessern lassen?


    Wenn man es begruenden kann, ja.


    Ich dachte, wenn alles aus einer Hand, dann wird das „ordentlich“ gemacht.


    Anscheinend nicht.

    Die "knallende" Tür zwischen rot und blau mit einem Dictator versehen. Ich kenne leider nur den Markennamen, der bei uns wie "Tempo, Flex, Hilti" für diese Dinger benutzt wird, damit lässt sich zumindest diese Tür geräuschoptimiert schließen.

    Gemeint ist vermutlich ein zusaetzlicher Tuerdaempfer (Dictator ist wohl ein Markenname)? Hier muss man aber auch wieder beachten, ob an diese Tuer (wg. Abschluss zum notwendigen(?) Treppenraum Anforderungen gestellt wurden, (T30/60/90. rd, dicht- und selbstschliessend o.dgl. ) Da wird es dann mit dem Anbau von Zusatzeinrichtungen nicht so einfach, Stichwort Zulassung.

    Obentürschließer an der Zimmertür war auch mein erster Gedanke.

    Dann wird es aber schon mal schwierig, mit der Anforderung, Tuer auch mal offenstehen zu lassen...

    Gegen eine Abtrennung der Essdiele sehe ich keine Brandschutzbedenken.

    Ich schon... sind solche Heime doch fast immer Sonderbauten. Damit gelten die Festlegungen im BS-Konzept. Trennt man nun die Essdiele vom Flur, entsteht dahinter im Wohnraum quasi ein "gefangener Raum". Das fuehrt zu allerlei neuen Anforderungen (direkter Ausgangs ins Freie oder Ueberwachung Vorraum erforderlich?, evtl. verliert man dann das Privileg, eine NE mit ohne notwendigen Flur zu haben...) usw. usf. Die Gruende aus Skeptikers Beitrag #6 wuerde ich auch nicht ausser Acht lassen.


    Ich denke, bei diesen hier beschriebenen Anforderungen:

    3) Die Person kann zwar Türen zumachen, schließt aber ihre Türe nicht immer. D.h. es kann sein, dass der Lärm stört, die Person aber nicht auf die Idee kommt, die Tür zu schließen. Es sollte aber die Möglichkeit bestehen, die Türe auch mal offen stehen zu lassen.

    eher an eine technische Loesungsmoeglichkeit im Bestand. Eine Idee waere, die Tuer zum R 427 mit einem Freilauftuerschliesser (mit Rauchschalter und externer Handausloesung) zu versehen. Tuer kann somit offenstehen, schliesst im Brandfall durch integrierten Rauchschalter. Den Kontakt fuer externe Handausloesung fuehrt man ueber einen Laermwarner mit Relaiskontakt. Uebersteigt der Laermpegel im R 427 ein definiertes Mass, wird der Kontakt "externe Handausloesung" ausgeloest und die Freilauftuer schliesst ebenfalls.

    Wie will der Archi die TGA in die Objektplanung integrieren, wenn er davon wenig Ahnung hat? Tragen die Unternehmer ihre Fachbeiträge ( z.B. Leitungsverlauf usw. ) jetzt selbst in die Ausführungspläne des Archis ein?

    Das Problem beginnt doch schon viel viel frueher....egal ob nun bei der Entwurfsplanung (Platzbedarf TGA, Systeme, Trassen,....) oder der Genehmigungplanung (Anforderungen der EnEV, EEG einhalten...). Wie das der Architekt geloest umschifft hat, wuerde mich schon mal interessieren.


    Oder wird ohne auf/ins Papier gebrachte TGA-Planung gebaut?

    Wuerde das irgendjemand hier wundern?

    Denkbar wäre die nachträgliche Überprüfung der TGA-Planung der Unternehmer und deren ( beauftragten ) Angebote durch einen Fachplaner hinsichtlich Richtigkeit und Erforderlichkeit der bereits beauftragten Leistungen und der Angemessenheit der Preise.

    Dazu muesste der Fachplaner aber auch Kenntniss davon haben, was a) der TE moechte und b) der TE mit dem TGA-Unternehmen abgesprochen (also "vorgegeben") hat, um ueberhaupt eine Grundlage fuer eine Bewertung zu bekommen.

    Nur mal so zwischendurch gefragt, könnte es sein, dass der Archi....wie soll man das sagen.....mit dem Rohbauer besonders gut kann?


    Anscheinend auch mit diversen anderen Gewerken...es sind sicherlich "die Firmen, mit denen wir immer zusammenarbeiten"...oder, irre ich mich da?

    Bei der Elektrik hat uns der junge Archi erzählt, dass ein LV dabei so schwer zu erstellen sei und er da mit einer Elektro-Firma auf der Baustelle war. Die Firma hat dann ein Angebot erstellt, das der Archi wiederum als LV genommen hat.


    Und die Firma, die fuer den Architekten ein Angebot als Grundlage seines LV erstellt hat, hat dann auch das LV zum verpreisen bekommen und den Auftrag erhalten?


    Wird meines Wissens fast immer beleuchtet. Also wenn die Beleuchtung funktioniert...der erste Versuch mit LED-Lichterketten gelang nicht so recht. Eigentlich ist das Teil eher ein Fall fuer die Bauschadenabteilung, inkl. Rechtsstreit um ausgefallene Beleuchtung, abblaetternde Farben usw.


    Lt Kuenstler wurden die Farben einfach alphabetisch angeordnet:


    "Die Reihenfolge der Farben hatte der Künstler nach eigener Aussage alphabetisch gewählt, um der Frage nach Harmonie und Disharmonie zu entgehen. «Die Reihenfolge der Farben entspricht nicht irgendeinem bestimmten Geschmack, auch nicht meinem», wird Buren auf der Internetseite von eins zitiert."

    Ist wenigstens ehrlich...

    und 10.000 Fahrgäste in einem Dreiviertel Jahr (genauer gesagt waren es wohl 10 Monate, März bis Dezember). Wenn an den Wochenende 250 Fahrgäste damit fuhren, wieviele dann unter der Woche?

    Ich habe das so verstanden, das der Versuch nur am Wochenende lief... und 250 Fahrgaeste von Fr-So in einer 40000 EW-Stadt sind, naja...sagen wir mal "ueberschaubar". Was fehlt sind Vergleichszahlen, wie viele Fahrgaeste fahren mit regulaeren Linienverkehr jetzt am WE?

    Diesen Versuch gab' es in meiner Nachbarstadt, und ich muss zugeben, dass ich heute das erste Mal davon gehört habe.

    Traurig finde ich eigentlich nur, dass anscheineind gar nicht mal der Versuch unternommen wird, so etwas zu verlängern oder gar auszuweiten.

    Aus dem Artikel: "Im Schnitt nutzten 250 Fahrgäste pro Wochenende den Bedarfsbus." In einer Stadt mit 40.000 Einwohnern. Do the math...

    einer Fachunternehmererklärung für Standsicherheit/ Statik?

    Es ist so, dass der Kunde von uns die reguläre Fachunternehmererklärung gem. EnEV bekommen hat.


    Hier verstehe ich den Zusammenhang nicht...Inwieweit hat die Standsicherheit/Statik irgendwas mit EnEV zu tun? Habt ihr eine Werksplanung zu Themen der Standsicherheit oder Statik nach Vorgabe eines Architekten erstellt? Also gab es eine AP fuer Statik, TWP,...und ihr habt auf Basis eures angebotenen Fabrikats/Materials... eine Werkplanung fuer irgendwas erstellt?


    Nun möchte der Statiker, eine Erklärung von uns haben bezüglich der Standsicherheit/ Einhaltung der Statik.


    Ich kenne zugegebenermassen nur den Ablauf bei pruefpflichtigen BV. Architekt und sein Statiker/TWP erstellt Anforderungen an Statik (Genehmigungsplanung) und daruaf basierende Ausfuehrungsplanung. AN ersteilt seine Werkplanung unter Zugrundelegung der AP, der Pruefstatiker prueft und bestaetigt (die Genehmigungsplanung, wird dann in Baugenehmigung mit eingepflegt, und z.T, die Werkplanung). AN baut, bestaetigt die Uebereinstimmung der Ausfuehrung mit der Planung .

    Die Verkehrsinfrastruktur gehorcht also den Gesetzen des Marktes. Interessant.


    Zumindest hier in der Region werden regelmaessig Forderungen nach Strassenausbau und Umgehungsstrassen von Buergern ueber die Gemeinden und Staedte an die Verkehrsinfrastrukturtraeger (z.B. LASUV) herangetragen und manche (nicht alle) Vorhaben schaffen es dann ueber die Planung, Foerdermittelbereitstellung bis zur Realisierung.

    Ich wuesste jetzt auch nicht zu sagen, inwieweit die Verkehrsinfrastruktur sich nicht an Angebot und Nachfrage orientieren sollte... Strassen fallen zumindest hier in der Region nicht nach dem Zufallsprinzip vom Himmel und Schienennetze werden nicht aus Boeswilligkeit aufgegeben.

    Sehr schön. Da ist auch noch etwas Nachhilfe für den einen oder anderen drin ;-)


    In den vergangenen 25 Jahren ist das gesamte Straßennetz von 640.000 auf rund 900.000 Kilometer angewachsen, also um rund 40 Prozent. Wohingegen das Schienennetz um 20 Prozent zurückgebaut wurde

    ...


    Das ist ja erstmal nichts schlechtes...es gilt im Bereich der Marktwirtschaft, wie sie in D praktiziert wird, ja das Gesetz von Angebot und Nachfrage.


    Anscheinend besteht eine grosse Nachfrage nach Strassen (ob nun Ortsumgehung, Verbindungsstrassen, Erschliessungsstrasse, Autobahnen...) und man bemueht sich, diesen Bedarf zu bedienen. Und wenn man auf diesen Strassen unterwegs ist , stellt man fest, das diese auch eifrig genutzt werden.


    Anscheinend gibt es auf dem Schienennetz keine so grosse Nachfrage, das sich ein Ausbau oder Erweiterungen fuer den Betreiber als lohnende Investition darstellen lassen.

    In Deutschland fließen pro Kopf und Jahr gerade einmal 69 Euro ins Schienennetz, in Österreich mehr als das Doppelte und in der Schweiz das Fünffache. Und dort sind die Züge pünktlich.


    Naja, dann waere es ja naheliegend, die Kosten fuer Bahntickets in D zum Beispiel zu verdoppeln und die Mehreinnahmen in den Ausbau des Schienennetzes zu investieren. Dann muesste sich auch die Puenktlichkeit im Schienenverkehr verbessern.

    Wenn wir die vertikale Kontur als Strecke betrachten, die lagegerecht platziert wird und das Ende der Strecke mit 2 richtungsweisenden Holzscheiten markiert wird (siehe Foto) dann ist die "horizontale Kontur" mit erfasst.

    So wie die Markierungen aufgestellt waren, markieren sie die Enden der Traufen und die Eckpunkte des Firstes.

    Alpen-BIM.


    Sehr schön kann man das bei Daimler-Benz und MAN bei deren E-Bus-Produktion sehen, die haben nämlich noch keine! Mangels früherem Blick über den Tellerrand stellen sie 2019 „plötzlich“ fest, dass andere Hersteller leistungsfähige E-Omnibusse schon liefern können, während bspw. Daimler noch mit erheblichen Steuermitteln kofinanziert erste Testfahrten macht. Und sehen sich „von der plötzlichen Nachfrage überrollt“.

    ...nur, wenn man mal weiterliest, stoesst man auf folgenden Satz:


    "97 Elektro-Stadtbusse sind derzeit bundesweit im Einsatz, viele tragen weitgehend unbekannte Namen wie Columbus, Ebusco oder Sileo."


    Das klingt jetzt nicht unbedingt viel. Das ist auch nicht wirklich viel. Das ist frueheste Pilotphase a la "wir probieren mal etwas". Und das zeigt auch genau das Problem auf, was R.B. versucht, zu beschreiben. Solche Umstellungen erfordern ein grosses, umfassendes Konzept, weil diese vermeintlich einfachen Loesungen wieder neue Probleme an ganz anderen Stellen aufwerfen. Wenn man nur mal kurz darueber nachdenkt, stellt man fest, das ein paar Elektrobusse gar nicht viel Aufwand bedeuten. Dann stellt man fest, das man fuer ein paar Elektrobusse ein paar Ladestationen braucht, o.k. kriegt man hin. Dann merkt man, das die Wartung und Instandhaltung eines Elektrobus irgendwie ein paar Zusatzmassnahmen erfordert, ja, ist technisch loesbar. Dann merkt man, das es personell mit dem KFZ-Schlosser zur Wartung nicht mehr reicht, da braucht es KFZ Elektroniker und Elektriker, nunja, muss man mal die Berufsausbildung erweitern...und dann steht der Chef der Stadtwerke auf der Matte und moechte ueber Energie, Versorgungssicherheit und Konzepte diskutieren. Und ploetzlich stehen die gleichen Buerger, die lautstark einen besseren, oekologischen ÖPNV fordern, vor der Rathaustuer und protestieren genauso lautstark gegen die neue HV-DC-Trasse, die Strom aus der Nordsee in die beschauliche Kleinstadtidylle liefern soll.


    Diese Zusammenhaenge in ihrer Gesamtheit zu erkennen, erfordert schon ein recht gutes Abstraktionsvermoegen und ein ziemlich ausgepraegtes komplexes Denken. Da bei vielen Akteuren der Blick aber nur bis zur ( -- naechsten Wahl, Schreibtischkante, Bilanzpressekonferenz,...---) reicht, wird auf den ueblichen Entscheidungswegen nicht viel passieren. Der einzige Hoffnungsschimmer ist hier tatsaechlich der "Markt". Also wieder mal "It's the economy, stupid."


    Bei mir steht wieder eine Ablufthaube an - im Dachgeschoss nach oben, Leitungslänge rein vertikal ca. 2 m, Kondensatabführung erstmal nicht möglich.


    Ideen, was man besser machen kann? Eine Begleitheizung würde ich gerne vermeiden.

    Wir hatten ein aehnliches Problem mit einer Abluftfuehrung in etwas groesseren Massstab (MRA ueber Dach). Hier wurde eine Art "Sammelrinne" oder "Auffangrinne" im Rohrinneren konstruiert. Funktioniert im Fall einer Kuechenabluft wahrscheinlich nicht, da Erreichbarkeit fuer Reinigung, Ableitung Kondenswasser usw. kaum realisierbar sind. Eine Idee waere eine Art Rueckstauklappe im Abluftzug, die bei Nichtbenutzung des Luefters Kalt-/Warmbereich trennt. Ansteuerung und Ueberwachung muesste simultan mit Kuechenabzug geschehen. Ob man dafuer eine Aussenwandklappe "umschulen" koennte, weiss ich nicht.

    Wenn in deiner Elektroinstallation immer wieder eine Sicherung wegen Überlastung auslöst, was machst Du dann:


    Den Verursacher ausfindig machen und auf passende Anschlussleistung trimmen, also "einschränken".


    Ich dagegen würde schauen, warum der Stromkreis überlastet ist und ggf. *einen* zusätzlichen Stromkreis erweitern.

    Das würde ich keinesfalls machen. Die Zeiten, da der technische Fortschritt durch immer mehr, immer grösser definiert wurde, sind ja nun hoffentlich passe.

    Und daran hapert es. Den Berliner "Masterplan" bis 2035 habe ich schon mal angesprochen. Das ist ein klein-klein, aber kein Konzept, um einer autofreien Stadt ein kleines Stückchen näher zu kommen.

    Das ist noch nicht mal klein-klein, Berlin ist in Sachen Infrastruktur und Stadtentwicklung auf dem Konzept "Dorfplatz a la 1800" stehengeblieben.

    Wenn was kaputt geht, wird es an gleicher Stelle wieder aufgebaut. Und ansonsten hofft man, das es schon nicht kaputtgeht. Oder irgendwie weitergeht.


    Wenn man sich da andere (also "richtige") Grossstädte (so mit funktionierenden ÖPNV, Flughäfen, Umlandanbindung, Kunst und Kultur...) anschaut, bekommt man einen ganz schwachen Vorgeschmack, in welchen Grössenordnungen solch ein Umbau liegen wird:

    Grand Paris (Express): Infrastruktur- und Architekturprojekt der Superlative

    Wie kommst Du denn darauf, dass es ohne Ottomotoren und Dieseln schlechter werden soll? Das müsstest Du schon begründen. Das ist doch nur so trotzig dahin geschrieben, ohne darüber nachzudenken. Das solltest Du mal näher erklären.


    Ich denke, das ist eher ein Philosophischer Betrachtungsansatz von R.B. Und damit liegt er prinzipiell richtig. Viele denken heute, das bestimmte Verhaltensweisen (mehr OPNV, mehr Fahrrad, Verzicht auf Auto, Tempolimit usw.) richtig und gut sind. Ob das tatsaechlich stimmt, wird sich aber erst in vielen Jahren herausstellen. (Nur mal zur Erinnerung: Vor reichlich 100 Jahren dachten unsere Grossvaeter und Urgrossvaeter, das in den Krieg ziehen fuer Gott und Kaiser richtig und gut sind. Die nachfolgenden Generationen urteilen darueber ganz anders.) So wird es uns, mit dem was wir jetzt tun, genauso ergehen. Ob die naechste Generation uns vorwirft, zu viel, zu wenig, oder das falsche getan zu haben, wissen wir heute schlicht und einfach nicht.

    man kann sich ja etwas unbequem darstellen, und schon mal auf das Schreiben antworten, dass man das ganze für rechtswidrig hält etc...


    Von "rechtswidrig" wuerde ich nicht gleich sprechen...aber die Gemeinde mal freundlich und bestimmt bitten, Einsicht in die Kostenberechnung gem. DIN276 fuer die Massnahme, die lichttechnische Berechnung fuer die Massnahme (DIN 13201) und die Niederschrift zum Vergabeverfahren/Angebotsauswertung zu ermoeglichen, sollte doch nicht unangemessen sein. Schliesslich muss der Zahlende ja die Moeglichkeit haben, die Angemessenheit der benannten Kosten nachvollziehbar dargelegt zu bekommen.


    Das blosse Benennen einer Summe x ist da schon etwas duerftig. Selbst wenn man bei der Gesamtsumme davon ausgehen kann, das da eine FV durchgefuehrt wurde, muesste es ja ein paar Angebote (iirc mindestens 3) gegeben haben, die man hinsichtlich Angemessenheit des Preises und Wirtschaftlichkeit mal pruefen koennte.

    Die LED Lampen haben keine so gute Ausleuchtung, deshalb werden grundsätzlich mehr Lampen gebraucht.


    Das ist Unsinn. LED Leuchten mit entsprechender Optik, egal ob nun Linsentechnik oder Spiegel/Reflektor erreichen mit einem Bruchteil der Leistung die gleiche Ausleuchtung wie eine HQL oder Natriumdapflampe. Im obigen Beispiel kann man bei Lichtpunktabstaenden von 40-45m auf einem 4,5m hohen Mast durchaus noch eine Beleuchtungsstaerke von 3 lx fuer Anliegerstrassen erzielen. Bei LED Neuanlagen geht man von Mastabstaenden um die 35m aus. 28m Lichtpunktabstand bei 6m hohen Masten fuer eine Anliegerstrasse ist schon heftig.

    Wenn die Lampen ein gewisses Alter haben ist es eben keine Wartung bzw, Instandhaltung mehr, dann kommt die Satzung zur Anwendung.

    Dann kann man das ja in den Beitragsbescheid einfach reinschreiben. Das herumfabulieren mit unzulaessigen Kabeln, Erhoehung der Anzahl Lichtpunkte und viel groessere Masthoehen wirft ja mehr Fragen auf.

    Für die Erneuerung war es notwendig, daß alte Kabel ebenfalls zu tauschen, da ein Anschluss an dem Kabel nicht mehr den aktuellen Vorschriften entsprach.


    Das ist schon eine gewagte Aussage,... welche Vorschrift wurde denn da genannt? Die wuerde mich mal wirklich interessieren.

    Moeglicherweise liegt der Grund eher an den neuen, zusaetzlichen Masten oder einem defekten Kabel, das aufgrund Fehlers ohnehin getauscht werden musste.


    In meinem Fall sind aber zusätzlich 2 neue Lampen installiert worden, weshalb die Stadt von einer Verbesserung spricht.

    Keine Anwohner der Strasse hat sich vorher darüber beschwert, daß es mit 3 Masten zu dunkel sei.


    Irgendeinen trifftigen Grund wird es schon geben, warum man an einer Anliegerstrasse aus 3 Masten nun 5 Masten macht und die gesamte Zuleitung neu verlegt. Nur den Grund dazu herauszufinden, das duerfte schwierig werden. (Man kann nun allerlei boesartiges spekulieren, vielleicht sollten ohnehin anstehenden Reparaturkosten auf diese Weise umgelegt werden, vielleicht wollte man einen befreundeten Elektriker?Leuchtenverkaeufer einen Gefallen tun, vielleicht war einem Stadtratsmitglied der Heimweg zu dunkel... aber das hilft nicht wirklich weiter.)


    Die alten Masten waren nicht rostig oder baufällig, die Lampen funktionierten einwandfrei.

    Alter der Leuchten ca? Strassenbeleuchtungsanlagen werden ueblicherweise mit 19 Jahren in der AFA behandelt. Masten kann man mittels Messung auf Standfestigkeit pruefen lassen.


    Diese Maßnahme zielt m.E. nur auf Energieeinsparung und Verminderung der Lichtverschmutzung, wobei die Verminderung der Lichtverschmutzung ja nicht mehr gegeben ist durch den Ausbau auf 5 Leuchten.

    Nicht unbedingt, die Lichtverschmutzung wird in Zusammenhang mit dem Abstrahlwinkel der Leuchten gen Himmel betrachtet. Moderne LED Leuchten strahlen ca 0% der Lichtstromes in den oberen Halbraum ab.

    In anderen Quellen steht, daß sich der Tausch einer Halogendampflampe gegen LED-Technik durch die Energieeinsparung alleine in 6-8 Jahren amortisiert.

    Was waren denn fuer Lampen vorher drin, HQL (weiss), NAV (orange), Metallhalogen (sehr hell weiss)? Die Einsparung laesst sich unter Kenntnis der Leuchten/Bestueckung und Brenndauer sehr gut mittels einer passenden Exceltabelle darstellen.

    Ferner wird begründet, die von der Anlage erschlossenen Grundstücke würden im Gebrauchswert der Grundstücke gesteigert, somit ergäbe das einen wirtschafltichen und somit beitragsrelevanten Vorteil.

    Auch hier wieder aufpassen...wurde die Anlage als "Strassenbeleuchtung", "Gehwegbeleuchtung" oder beides geplant? Gibt es einen rechnerischen oder messtechnischen Nachweis der eingehaltenen Anforderungen aus der DIN13201? Ist die Kostenaufstellung ueberhaupt irgendwie nachvollziehbar fuer die Anleger ausgestellt? Wurden Foerdermittel fuer die Massnahme genutzt?

    Ich weiss nicht, ob opera bei "automatisch" wirklich auf Zertifikate zugreift...bei thunderbird gibt es im Menue zu Starttls extra einen Auswahlpunkt Zertifikat:




    Und irgendwo unter Einstellungen ist dann die Liste der vertrauenswuerdigen Zertifizierer hinterlegt:



    Möglicherweise unterscheiden sich da Kamera und Opera, einer versucht die emails mit hinterlegten (abgelaufenen, ungueltigen..) Zertifikat zu senden und scheitert, einer nutzt Passwort und hat erfolgt?

    Warum funktioniert es wenn ich über die gleichen accounts vom PC aus eMails verschicke? ((mit TLS aktiviert, gleiche Portnummer, gleicher Ausgangsserver)

    Hast du z.B. in thunderbird die Authentifizierung mittels Zertifikat aktiviert ? Oder erfolgt da die Authentifizierung mittels Passwort?

    Auf Grund der anstehenden Sanierung soll eine Erdleitung installiert werden, das Bestandsgebäude befindet sich ca 30m von der Strasse entfernt,


    Wer saniert denn was, der Energieversorger das Ortsnetz (Ortsnetzreko) oder du das Bestandsgebaeude?


    Wenn im ersteren Fall die Ortsnetzleitung neu verlegt wird, hat das EVU sicher mehr Moeglichkeiten, den Hausanschluss an eine dir genehme Stelle umzuverlegen. Im zweiten Fall wird es wohl auf eine Mastableitung und Uebergang auf ein Erdkabel hinauslaufen. Damit ist aber der Anschlusspunkt irgendwo in Mastnaehe vorzusehen. HA-Saeule an Grundstuecksgrenze waere hier eine Variante. Dann kannst du von dort aus deine Gebaeude versorgen.