Beiträge von karo1170

    na dann hoffe ich, dass das Gericht im Laufe des Jahres 2020 dazu kommt, einen richtigen SV zu beauftragen ... und wenn nicht, dann halt 2021 ... das Geld ist ja eingezahlt, und das ist das wichtigste an der Sache ...


    Ist denn wirklich das Gericht "schuld", das bisher kein "richtiger" SV beauftragt wurde? Dein Beitrag #315 laesst auch noch eine andere Erklärung fuer die scheinbare "Untätigkeit" des Gerichtes zu. Es könnte ja sein, das es schlicht und einfach derzeit keine Gutachter mit passender Spezialisierung und freien Kapazitäten gibt...

    Nun - ich muss jetzt sein Angebot annehmen (oder nicht). Und da steht - 24k für den Architekten basierend auf 100k netto Baukosten. Thats it.

    Du musst nichts...du hast diverse Moeglichkeiten. Bspw. anderen Architekten fragen. Oder mit den Architekten eine Beauftragung von Teilleistungen in den jeweiligen Leistungsphasen vereinbaren (du wirst fuer den Dachausbau diverse Teilleistungen schlicht nicht benoetigen), oder die abschnittsweise Beauftragung vorschlagen. Als Kostenbasis wuerde ich nicht eine "aus dem Bauch geratene Summe" vereinbaren, sondern die Zahl, die am Ende der LP3 unter dem Blatt "Kostenberechnung" steht. Das sollte dein Architekt eigentlich auch wissen (und vielleicht sogar im Architektenvertrag stehen haben), das ist bei vielen BV (zumindest im oeffentlichen Bereich) usus.

    für mich ist ein Holzrahmenbau ohne Installationsebene ein absolutes No-Go.

    Gegenargument vom Verkäufer war, die Wand ist diffusionsoffen, dazu eine ESB (nicht OSB) da stabiler mit Gips und dann sei das nicht notwendig.


    Und wie stellt sich der Verkaeufer die Installation von Leitungen, Dosen, Rohren...in der Aussenwand dann vor? Gerade bei Fenstersteckdosen oder Jalousieaktoren bietet sich ja eine Installation in der Aussenwand an. Natuerlich waere ein kompletter Verzicht von Installationen in der Aussenwand denkbar, aber wirklich gluecklich wird man dabei eher nicht.

    Ist natürlich Quatsch, aber die extensive Begrünung war Pflicht laut Bebauungsplan.

    Hier habe ich genau den umgekehrten Fall...extensive Begrünung eine Flachdachs (Holzbau, eigentlich weiche Bedachung...) gewünscht, PV wegen ENEV erforderlich...also wird es wohl eine 3,xx kWp Alibi-Anlage werden. Flach auf dem Dach. Mit 8° Neigung gen Süden... und das in Schneelastzone 3. In einer Region, die mit 6 Monaten schlechten Wetter gesegnet ist. Zumindest wird unter der Anlage einen Kiesstreifen vorgesehen...

    Dabei kann schon mal ein Nullleiter kurzzeitig unterbrochen werden.

    Das Fehlerbild lässt sich nicht mit unterbrochen N erklären, das klingt eher nach N auf Phase aufgelegt (400V am Verbraucher) ...

    Jetzt diese Firma für alle Risiken, die durch evtl. Montagefehler der Vergangenheit, selbst installierte Verbraucher und sonstige Unwägbarkeiten haftbar machen zu wollen, geht m.E. weit über das vertretbare Maß hinaus.

    Wer sollte denn deiner Ansicht nach fuer die Schaeden einstehen? TE beauftragt eine Fachfirma mit Überprüfung seiner Anlage und endet mit einem Haufen defekter Geraete...

    Ja, das ist so ueblich. Oder erwartest du, das die Gegenseite mit demuetig gesenkten Haupt vor dir tritt, eingesteht das sie an allem Schuld sind und alles zahlen werden?

    Wenn der Gegner ueber versierte Anwaelte verfuegt, wird er jede erdenkliche Moeglichkeit nutzen um das Verfahren zu seinen Gunsten zu beeinflussen, d.h. nichts zahlen zu muessen.

    Irgendwie hoert sich die Fehlerbeschreibung nicht nach schwebenden Sternpunkt an. Verschiedene Steckdosen, verschiedene 1~ Stromkreise, kein PEN, keine Drehstromkreise? Denkbar waere hoechstens das Kueche und Wohnzimmer ueber einen aufgeteilten Drehstromkreis versorgt werden .

    Das ganze klingt mir sehr nach verunglueckter Messung am Endstromkreis, z.b. Isomessung, N nicht abgeklemmt oder falsch wieder angeklemmt, falsche Pruefspannung...


    Die Aussage mit den Steckdosen, an denen nichts passiert, wuerde ich auch nur noch mit groesster Vorsicht treffen.

    Man denke mal an Steckdosen mit integr. Beleuchtung, USB-Ladebuchse usw.

    Ob diese eine Vertauschung N mit L und damit 400V zwischen den Klemmen klaglos wegstecken?

    Sind die dt. Parlamentarier paranoid?

    Das denke ich nicht. Ich bin allerdings auch nicht restlos davon ueberzeugt, das im Parlament tatsaechlich die kluegsten Koepfe der Republik versammelt sind...


    Gegen schwere Fahrzeuge helfen halt nur stabile / schwere und hohe Wände.

    An deren Stelle ist der Graben eine aus meiner Sicht optisch erträglichere Lösung - wenn sie auf den ersten Blick auch lächerlich wirken mag.

    Ob man im Zeitalter von fernsteuerbaren Drohnen fuer jedermann mit Wassergraben und Panzersperre noch auf die richtige Taktik setzt? Sicher, man kann auch mit einem Messer bewaffnet zu einer Schiesserei marschieren...die Erfolgsaussichten scheinen aber ueberschaubar.

    Der Bauherr kann dann ja entscheiden wen er nimmt und die Qualität bzw. der geschuldete Erfolg ist in dieser Leistungsphase ausnahmsweise mal sehr gut messbar.

    Hier gibt's nur "Erfolg" oder "nicht Erfolg".


    Nach der Genehmigung kommt noch irgendwas...die Ausführung. Erst danach kann man von Erfolg oder (Teil-)erfolg sprechen.


    Vielleicht gibt es aber auch einen aus Landshut der sagt: da ich mich in München genausogut auskenne wie in Cham, kann ich das auch für die 4400€ anbieten die es in Cham bringt (Zeichen- Formularaufwand ist ja erst mal der gleiche) oder sogar noch weniger weil das in 3 Tagen erledigt ist und ich sicher bin, dass alles passt wenn ich das mache, auch in München.


    Vielleicht gibt es auch einen aus Landshut, der beim Bauen in München sein Honorar an die dort üblichen Sätze anpasst...also nach oben. Die Erwartung, das alle alles machen wuerden, um den Bauherren möglichst viel Geld zu sparen ist vielleicht etwas sehr optimistisch.


    Und jetzt kommen wir wieder in die Richtung "Du brauchst nur einen Bauvorlageberechtigten vulgo Stempelaugust", und da bin ich mir sehr sicher, dass man einen finden würde, der das unter den HOAI min Sätzen mit Erfolg machen würde und für Ihn auch auskömmlich wäre bzw. ein gutes Nebeneinkommen wäre.


    Deine Beschreibung des LBK Termines klingt aber gar nicht so, als ob du solch einen Stempelaugust gefunden hättest... übertrieben gross waren die Erfolge wohl bisher noch nicht.

    aber wenn einer all diese Fallstricke im vorneherein kennt, spart er sich deutlich Arbeit.


    Wieso sprichst du von "Fallstricke"? Die von dir beschriebenen Sachen wie Nordpfeil, Dachform, Einhaltung Baugrenzen, Höhenknoten usw. sind doch eigentlich Standardumfang in jedem Bauantrag.


    Ich mach meinem A hier übrigens überhaupt keinen Vorwurf, weil er eben quasi nie in M baut bzw. bei der LBK einreicht sondern nur EFH im Umland macht.


    Und da wissen alle wo Norden ist...


    Was eure Kostenschätzung betrifft, würde ich in diesem speziellen Fall dem BKI wohl mehr Glauben schenken als der Berechnung. Das ganze klingt mir extrem optimistisch schöngerechnet, fängt beim preiswerten Architekten aus dem Umland an und setzt sich über die Erwartung günstiger Preise beim Bauen in München fort.

    Lese ich da auf der Seite nicht was von LP1-8 HOAI ?

    Warum sollte wohl jemand mit "architektengleichen" Befaehigungen sich mit weniger als dem nach HOAI moeglichen Honorar zufrieden geben?


    Bei dem Verweis auf die Marktwirtschaft darf man nicht uebersehen, das es neben der Nachfrageseite (nach billigen Planungsleistungen) eben auch eine Angebotsseite gibt. Und diese Angebotsseite ist ueberschaubar. Gerade bei Fachplanern, sehr ueberschaubar.

    Noch ein Punkt, der mir einfiele: TGA-Planung für EFH. Findet faktisch nicht statt, weil - wenn nach HOAI abgerechnet, und anders darf man ja gar nicht - Preis und Ergebnis in keiner vernünftigen Relation stehen.

    Die HOAI bietet jetzt schon die Möglichkeit, das man nicht benötigte Teilleistungen auch nicht in Rechnung stellen muss. Schaut euch mal die Leistungsbeschreibungen an, da sind einige Punkte drin, die nicht (oder nicht mehrfach) anfallen müssen, egal ob nun Terminfortschreibungen, Verhandlung mit Behörden über Genehmigungsfähigkeit, Kostenvergleiche, Bietergespräche usw.


    Das keine TGA Planung für EFH stattfindet hat doch 2 wesentlich andere Gründe...uninteressant für den Planer, weil die aufzuwende Zeit in keinen Verhältnis zu den Kosten steht, uninteressant für den Hausbauer, weil er keinen Mehrwert ggü. der Werksplanung seines Handwerkers oder dessen Grosshändlers erkennen kann.


    Alternative könnte in Zukunft sein: TGA-Planung "light", nach gängigem Muster, evtl. sogar für einen Fixpreis. Ergebnis: Wird wieder beauftragt, Qualität steigt, weil immerhin besser als das zufällige Ergebnis der "Machen-wir-immer-so"-Planung durch die ausführenden Betriebe.

    Diese "TGA-Planung light" wird zu keinem nennenswert anderen Ergebnis führen als die "machen wir immer so" Planung...Der TGA Planer wäre ja von allen guten Geistern verlassen, wenn er übertriebenen Aufwand in das System einer "TGA-Planung light" stecken würde...das läuft dann genau so wie beim "planend-ausführenden" Betrieb: Grundriss nehmen, paar Randbedingungen aufschreiben, Planerberater beim Hersteller anrufen und fertiges Ergebnis abliefern.

    dein budget wird halt ned passen - office/web-pc unter 500, monitore unter je 200 euro .. zu günstig ;)


    Fuer sowas gibt es doch reichlich Angebote in der Windows Welt, die Dell Inspirion Serie z.B. Mit SSD und HD, Intel Prozessor 27" Monitor fuer um die 1100.- Euro. Da sollte das Geld auch noch fuer einen Zweitmonitor reichen.

    Wer plant für den GU die Häuser? Architekten!

    und die werden natürlich nach HOAI bezahlt...

    Externe Planer werden vom GU nach HOAI bezahlt...oder sollte ein externer Planer noch Geld mitbringen, um für einen GU arbeiten zu dürfen?

    Angestellte Planer werden sicherlich auch knapp über dem Mindestlohn entlohnt werden... Und die Planungskosten beim GU traegt schlussendlich auch der Bauherr.


    Klingelts?

    Nein.

    Da lob ich mir den GU mit dem ich gerade rede, der da verantwortungsvoller mit dem Budget des BH umgeht.

    Das der GU vom Budget des Bauherren ein möglichst grosses Stück in seiner Bilanz als " Gewinn" verbuchen möchte, ist natuerlich nur böse Unterstellung...

    Das passte für mich nicht zusammen und ich lass mich ungern veräppeln.

    Kann auch mal ein Missverständnis sein... vielleicht hat der/die TE ja bei ..BauIng an Bau Ing(olstadt) gedacht? Das man da berufsabhängig gleich einen Ingenieur dahinter vermutet, ist naheliegend. Aber eben nur eine Vermutung...

    Was sich eventuell ändern könnte, dass Angebote genauer auf die Kunden zugeschnitten werden. Nicht jeder baut einen hoch komplexe Villa. Gerade im EFH Bereich können viele Dinge durch Standard erschlagen werden, ohne dass der Bauherr dadurch einen Nachteil hat.

    Das wuerde ich auch erwarten. Allerdings duerfte das fuer den Bauherren eher nachteilig werden...der Planer wird sich auf die fuer ihn leicht zu erbringenden und auskoemmlich finanzierten Bestandteile der Planung zurueckziehen. Den Rest kann Bauherr/Handwerker dann bitte allein ausmachen.


    Notausgang? Abgesperrt?

    Klar, muss man machen. Sonst hast du da nach 10 Minuten eine Gruppe Raucher stehen. Und Kippen auf dem neuen Rollrasen...das ist ja noch schlimmer als Schuhabdruecke... *fg*

    Der Makler verstand überhaupt man nicht was ich meinte und war vor allem sauer, dass ich für das Foto über den frisch verlegten Rollrasen (5 min vor unserem Eintreffen) lief

    Du haettest dir wenigstens an der Sauberlaufzone die Schuhe vorher abputzen koennen... das Teil ist ja nicht zum Spass da eingebaut.

    sonntag wirds wohl nicht mehr so entspannt.....

    Wenn die hiesige Hitzewelle wirklich nach D weiterzieht, dann wird das lustig. Hier (PACA) sind tagsueber 38-39 Grad, morgen fuer einige Ecken bis zu 42-45 Grad und "vigilance rouge" ausgerufen. Nachts...also jetzt...kuehlt es merklich ab. Nur noch 30 Grad und absolute Windstille...

    Das ist natuerlich einerseits schlecht...da muss man ja Eiswuefel in den Rose werfen. Andererseits aber auch praktisch, Crepe 10 min. auf die Motorhaube legen und fertig.

    Ich mach die Tage Homeoffice mit mehrmaligen Unterbrechungen in der blauen Pfütze.

    Ich mach irgendwas falsch...Die Luft hier hat seit 3 Tagen 38 Grad tags /24 Grad nachts, und das Wasser entlang der blauen Kueste hat auch seine 24 Grad. Da freut man sich direkt auf die gut gekuehlte Werkhalle...mit Alpenblick.

    Ich hatte schon lange, mehrere Jahre, kein LV mehr, wo ich keine Verzugsmeldung bekam, weil der selbige sich weigerte die Mehrkosten, verursacht durch unzulässige bzw. verboten Anweisungen, zu genehmigen ... ~30-60% Mehrkosten, sind da an der Tagesordnung ...


    Zu welchem Thread gehoert diese Aussage? Und was soll es uns sagen?



    Umso wichtiger ist es, in speziellen Gewerken (Elektriker, Zimmerer, Schreiner, Schlosser, ...) gelernte Fachsachverständiger zu nehmen!


    Haeh? Was um alles in der Welt sind "Fachsachverstaendige"? Und wofuer braucht man die? Fachplanung, ja, kann notwendig sein. Sachverstaendiger, der eine Ausfuehrung auf Uebererinstimmung mit der Planung prueft, ok, gibt es und wird gebraucht. Aber was um alles in der Welt macht der "Fachsachverstaendige"? Planen, Ausfuehren, Begutachten, irgendwas anderes?


    Leider lassen nur sehr sehr wenige Fachplanungen, von Fachkräften machen, bzw. fragen ...

    Fragen? Was denn, ob es eine Fachplanung gibt?