Beiträge von karo1170

    Ich mach die Tage Homeoffice mit mehrmaligen Unterbrechungen in der blauen Pfütze.

    Ich mach irgendwas falsch...Die Luft hier hat seit 3 Tagen 38 Grad tags /24 Grad nachts, und das Wasser entlang der blauen Kueste hat auch seine 24 Grad. Da freut man sich direkt auf die gut gekuehlte Werkhalle...mit Alpenblick.

    Ich hatte schon lange, mehrere Jahre, kein LV mehr, wo ich keine Verzugsmeldung bekam, weil der selbige sich weigerte die Mehrkosten, verursacht durch unzulässige bzw. verboten Anweisungen, zu genehmigen ... ~30-60% Mehrkosten, sind da an der Tagesordnung ...


    Zu welchem Thread gehoert diese Aussage? Und was soll es uns sagen?



    Umso wichtiger ist es, in speziellen Gewerken (Elektriker, Zimmerer, Schreiner, Schlosser, ...) gelernte Fachsachverständiger zu nehmen!


    Haeh? Was um alles in der Welt sind "Fachsachverstaendige"? Und wofuer braucht man die? Fachplanung, ja, kann notwendig sein. Sachverstaendiger, der eine Ausfuehrung auf Uebererinstimmung mit der Planung prueft, ok, gibt es und wird gebraucht. Aber was um alles in der Welt macht der "Fachsachverstaendige"? Planen, Ausfuehren, Begutachten, irgendwas anderes?


    Leider lassen nur sehr sehr wenige Fachplanungen, von Fachkräften machen, bzw. fragen ...

    Fragen? Was denn, ob es eine Fachplanung gibt?

    erst irgendwie (wie? wenn nicht entsprechend wp?) ausschreiben, dann die wp dem ausführenden auf´s auge drücken (wie? mach mal irgendwie, ich guck auch nicht so genau) kenn ich.

    In der Theorie hast du ja recht. Da sollte erst die Ausfuehrungsplanung (LP5) abgeschlossen sein. Dann sollte es in die Ausschreibung und Vergabe gehen.

    Nur in der Praxis, speziell beim AG "oeffentliche Hand", ist das haeufig illusorisch. Der Zeitrahmen eines Bauvorhabens wird hier nach den Kriterien "Foerdermittelantrag, Termin Stadtrat, Gemeinderat, KFA, Beschluss..." festgezurrt. Ob dazwischen noch Zeit fuer eine Planung bleibt, steht nicht in den Sternen. Sondern im Foerdermittelbescheid. Und der (bzw. dessen Inhalt) sind heilig.

    für unser gewerk kann ich behaupten , dass 90% der verschickten LV gerade noch als grundstoff für neues papier taugen.

    Naja, man sollte ehrlicherweise auch mal darauf hinweisen, das ein LV eben nur ein Leistungsverzeichnis ist...und keine vorweggenommene Werkplanung nach der man losbauen kann.

    Das Angebot enthält keine Aussage zu den evtl. erforderlichen Anforderungen an den Brandschutz (siehe auch #3) für die Wohnungstür.


    Im Angebot sind mal 360.- für eine Aufdoppelung enthalten (EP), im Gesamtpreis fehlen diese? Element grundiert und geschliffen für Oberflaeche bauseits - heisst das selber anstreichen der Tür?

    Ich sehe ein Fenster, an dem eine Stange ist zum Öffnen ( wie auch immer das funktionieren soll)

    Die Stange ist ein elektromechanischer Antrieb...der Metallschlitten auf der Oberseite des Zylinders ("Stange") faehrt nach links, das Fenster wird über den Halte-Winkel nach innen geöffnet (gekippt). Am Ende des Zylinders wird eine Gewindespindel ausfahren, die irgendwann die Wand vom Treppenhaus trifft. Damit das nicht passiert, hat der Anlagenerrichter ein passendes Loch in die Treppenraumwand gestemmt. Spindel faehrt jetzt in den Nebenraum, Verfahrweg reicht. Problem gelöst.

    ...wird eben passend gemacht.


    Wäre doch gelacht, wenn man für diesen Antrieb mit ausfahrender Spindel nicht eine Lösung findet. Und das Problem der Nachströmung beim Treppenhaus-Rauchabzug gleich noch mit lösen kann.


    Irgendwie passen die Brocken nicht hierher, aber trotzdem mal eine Anmerkung zu folgendem Punkt:

    Auf den Schriftsatz das laut Werkpläne nur ein Fundamenterder geschuldet war, kam das...

    Das dort beschriebene ist bestenfalls halbrichtig... Die Unterschiede zwischen einem Fundamenterder, einem Ringerder und einem Funktionspotentialausgleich in der Bodenplatte sind bei DEHN in der Denkschrift zum Fundamenterder nach DIN 18014 auf S4 sehr schoen ausgearbeitet. Welche Variante beim TE haette zur Anwendung kommen muessen, kann man nur mit Kenntniss Aufbau/Ausfuehrung Bodenplatte, Daemmung, aeusserer Blitzschutz usw. sagen. Und natuerlich unter Beachtung, der zum Errichtungszeitpunkt geltenden Fassung der DIN18014.


    Die Beschreibung von >aus der Bodenplatte ragenden Anschlussfahnen, die mit dem Erdreich dann in Verbindung gebracht werden< laesst aber boese Vermutungen aufkommen...isolierte/gedaemmte Bodenplatte, Fundamenterder in BoPla ist nur als Funktions-PA-Leiter zu nutzen, die Erdfahnen sollen dann die Erdungsanlage darstellen.

    Und: Bauleitung ist nicht der Ersatz fehlender planerischer Vorleistungen durch spontane Ideen auf der Baustelle.

    Das ist schon richtig...nur lt. Beschreibung des TE fehlt es ja an beiden.

    Ich bezweifle dies! Auf die fehlende Berücksichtigung der Dämmung wäre allerdings schon hinzuweisen.

    Tja, da kommt schon wieder die fehlende Planung ins Spiel...wo sollte denn die Leitungsverlegung erfolgen, unter, in, auf der Dämmung?

    Die Bodenplatte, auf der inzwischen unser Haus steht, hat 4 Auslässe für das Schmutzwasser. Gestern wollte unser Tiefbauer diese mit der Abwasserleitung verbinden. Gefunden wurde allerdings nur ein Auslass. Die anderen wurden offenbar "etwas zu weit innen" verbaut oder die Auslassanschlüsse sind zu kurz, soll heißen: das Abwasser rinnt in den Auslass, aber kann nicht weiter, weil es im Beton der Bodenplatte endet.


    Wie muss man sich das vorstellen? Es gibt Bodeneinlääufe oder Abwasserleitungen durch die BoPla, die irgendwo unter oder an der Bopla enden und derzeit nicht auffindbar sind?


    Nun sollen kommende Woche Kernbohrungen durchgeführt werden, damit diese Auslässe gefunden werden.

    Wo sollen diese Kernbohrungen stattfinden, in der BoPla? So eine Art "Suchschachtung" für verlorene Grundleitungen???

    Zumal wir ja wissen, dass es sich um Stunden handelt, die bereits angeblich angefallen sein sollen: Der Installateur stand vorletzten Samstag, als wir im Haus gearbeitet haben, auf einmal hinter mir und wollte, dass ich den Kostenvoranschlag [sic!] unterschreibe.

    Üblicherweise werden "Regiestunden" (also unvorhergesehene Arbeiten auf Stundenlohnbasis) vor Erbringung dem Bauherr angezeigt, von diesem freigegeben und abgerechnet über Aufmass und Regiestundennachweis (wer hat wie lange was gemacht).


    Sind diese "Bauschaffenden" auf der Baustelle alles irgendwie Empfehlungen des Architekten? Oder habt ihr die ausgewählt und beauftragt?

    Ausgangspunkt der Recherche sollte doch die geltende Trinkwasserverordnung sein, § 17 regelt die Anforderungen an Anlagen für die Gewinnung, Aufbereitung oder Verteilung von Trinkwasser. Weiterhin findet sich in der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVBWasserV)

    § 12 Kundenanlage der Hinweis, welche Arbeiten nur von zugelassenen Unternehmen ausgefuehrt werden duerfen. Eigentlich analog zum elektrischen Strom,..wobei die Risiken von ungewollten oder gefaehrlichen "Netzrueckwirkungen" bei Trinkwasser doch deutlich gravierender sind, als bei Strom.

    karo1170 - Preisfrage: Ist die Schuld - wenn es denn eine gibt - an dem bisherigen, seit 2011 andauernden Prozessverlauf bei dem gerichtlich bestellten Sachverständigen zu suchen (der jetzt vom Oberlandesgricht für befangen erklärt wurden) oder aber eher bei der Klägerin?

    Wenn du jemanden suchst, der die "Schuld" an dem traegt, was bei dir abläuft, dann fange ganz vorne an. Oder wie schonmal geschrieben: Die Probleme sind im Zuge "Planung, Bauausfuehrung und Bauueberwachung" entstanden.

    da fällt mir ein: Ich habe ein optisches Kabel zur 5+1 Surround-Anlage. Gibts dafür eigentlich schon Auslassdosen für UP-Installation?


    Vermutlich löst man sowas über Abdeckung mit Tragring für Moduleinbau im jeweiligen Standardgeraeteprogramm und sucht sich ein passendes Keystone-Modul (SPDIF/TOSLINK...)?

    Ich habe da schon mal ein Leerrohr eingipsen lassen (wirklich, mache ich aber nie wieder ...!).

    Das wird zumindest bei den etwas grösseren Steckertypen (HDMI) und den neumodischen Wandstärken sehr unpraktisch...

    Was hier gefordert ist, das kann ich bei Bundesland "Nicht BRD" nicht beantworten.


    Off-Topic:

    Faszinierend...wenn mich mein Gedaechtnis nicht total im Stich laesst, stand da mal "Berlin" und Beruf "Musiker"...naja, ein Mitarbeiter eines Berliner Instituts hat ja mal festgestellt, das eben alles relativ ist.

    In meiner ETW wird zurzeit das Bad „aus einer Hand“ saniert, von einer Fachfirma, die sowohl Planung, wie auch komplette Ausführung übernimmt.


    Hat dir die Firma eine Ausfuehrungsplanung zur Freigabe vorgelegt? Ist die Firma auch mal auf Punkte wie Leitungsdurchfuehrungen durch raumabschliessende Bauteile hinsichtlich Brandschutz, Schallschutz...eingegangen?


    1. die iBox wurde ziemlich „großzügig“ in eine tragende Wand installiert. Auf meine Bedenken hin wurde mir gesagt, dass sei kein Problem und „normal“ so. (Tragende Wand ist eine Eckstück der Außenwand)


    Vielleicht verschliessen die das mit statisch tragfaehigen Bauschaum...


    2. die Abwasserrohre, Heizung und Trinkwasser wurden alle nicht vollständig gedämmt und auch über- / nebeneinander verlegt.


    Wurden nur Leitungen im Bad neu verlegt oder auch Zuleitungen, Steigleitungen erneuert? Die aus verschiedensten Materialien zusammengestueckelten Leitungen wirken nicht gerade "saniert".


    4. Elektrik: wie ich jetzt gelernt habe wurden die Leitungen nicht in den Installationszonen verlegt und auch kein Kantenschutz installiert.

    Zumindest auf einen Bild sieht man eine wilde Leitungsverlegung diagonal ueber Stock und Stein. Ob man in den Profilen extra Kantenschutz benoetigt, oder die umgeklappten Leitungsfuehrungslaschen im Profil ausreichen, muss man vor Ort pruefen, haengt immer auch von den Profilen und der Leitungverlegung darin ab. Was ist mit den Anforderungen an Installation in Raeumen mit Dusche oder Bad (DIN VDE 0100-701, Schutzmassnahme, PA usw.), alles eingehalten?


    Alles schriftlich bemängeln und nachbessern lassen?


    Wenn man es begruenden kann, ja.


    Ich dachte, wenn alles aus einer Hand, dann wird das „ordentlich“ gemacht.


    Anscheinend nicht.

    Die "knallende" Tür zwischen rot und blau mit einem Dictator versehen. Ich kenne leider nur den Markennamen, der bei uns wie "Tempo, Flex, Hilti" für diese Dinger benutzt wird, damit lässt sich zumindest diese Tür geräuschoptimiert schließen.

    Gemeint ist vermutlich ein zusaetzlicher Tuerdaempfer (Dictator ist wohl ein Markenname)? Hier muss man aber auch wieder beachten, ob an diese Tuer (wg. Abschluss zum notwendigen(?) Treppenraum Anforderungen gestellt wurden, (T30/60/90. rd, dicht- und selbstschliessend o.dgl. ) Da wird es dann mit dem Anbau von Zusatzeinrichtungen nicht so einfach, Stichwort Zulassung.

    Obentürschließer an der Zimmertür war auch mein erster Gedanke.

    Dann wird es aber schon mal schwierig, mit der Anforderung, Tuer auch mal offenstehen zu lassen...

    Gegen eine Abtrennung der Essdiele sehe ich keine Brandschutzbedenken.

    Ich schon... sind solche Heime doch fast immer Sonderbauten. Damit gelten die Festlegungen im BS-Konzept. Trennt man nun die Essdiele vom Flur, entsteht dahinter im Wohnraum quasi ein "gefangener Raum". Das fuehrt zu allerlei neuen Anforderungen (direkter Ausgangs ins Freie oder Ueberwachung Vorraum erforderlich?, evtl. verliert man dann das Privileg, eine NE mit ohne notwendigen Flur zu haben...) usw. usf. Die Gruende aus Skeptikers Beitrag #6 wuerde ich auch nicht ausser Acht lassen.


    Ich denke, bei diesen hier beschriebenen Anforderungen:

    3) Die Person kann zwar Türen zumachen, schließt aber ihre Türe nicht immer. D.h. es kann sein, dass der Lärm stört, die Person aber nicht auf die Idee kommt, die Tür zu schließen. Es sollte aber die Möglichkeit bestehen, die Türe auch mal offen stehen zu lassen.

    eher an eine technische Loesungsmoeglichkeit im Bestand. Eine Idee waere, die Tuer zum R 427 mit einem Freilauftuerschliesser (mit Rauchschalter und externer Handausloesung) zu versehen. Tuer kann somit offenstehen, schliesst im Brandfall durch integrierten Rauchschalter. Den Kontakt fuer externe Handausloesung fuehrt man ueber einen Laermwarner mit Relaiskontakt. Uebersteigt der Laermpegel im R 427 ein definiertes Mass, wird der Kontakt "externe Handausloesung" ausgeloest und die Freilauftuer schliesst ebenfalls.

    Wie will der Archi die TGA in die Objektplanung integrieren, wenn er davon wenig Ahnung hat? Tragen die Unternehmer ihre Fachbeiträge ( z.B. Leitungsverlauf usw. ) jetzt selbst in die Ausführungspläne des Archis ein?

    Das Problem beginnt doch schon viel viel frueher....egal ob nun bei der Entwurfsplanung (Platzbedarf TGA, Systeme, Trassen,....) oder der Genehmigungplanung (Anforderungen der EnEV, EEG einhalten...). Wie das der Architekt geloest umschifft hat, wuerde mich schon mal interessieren.


    Oder wird ohne auf/ins Papier gebrachte TGA-Planung gebaut?

    Wuerde das irgendjemand hier wundern?

    Denkbar wäre die nachträgliche Überprüfung der TGA-Planung der Unternehmer und deren ( beauftragten ) Angebote durch einen Fachplaner hinsichtlich Richtigkeit und Erforderlichkeit der bereits beauftragten Leistungen und der Angemessenheit der Preise.

    Dazu muesste der Fachplaner aber auch Kenntniss davon haben, was a) der TE moechte und b) der TE mit dem TGA-Unternehmen abgesprochen (also "vorgegeben") hat, um ueberhaupt eine Grundlage fuer eine Bewertung zu bekommen.

    Nur mal so zwischendurch gefragt, könnte es sein, dass der Archi....wie soll man das sagen.....mit dem Rohbauer besonders gut kann?


    Anscheinend auch mit diversen anderen Gewerken...es sind sicherlich "die Firmen, mit denen wir immer zusammenarbeiten"...oder, irre ich mich da?

    Bei der Elektrik hat uns der junge Archi erzählt, dass ein LV dabei so schwer zu erstellen sei und er da mit einer Elektro-Firma auf der Baustelle war. Die Firma hat dann ein Angebot erstellt, das der Archi wiederum als LV genommen hat.


    Und die Firma, die fuer den Architekten ein Angebot als Grundlage seines LV erstellt hat, hat dann auch das LV zum verpreisen bekommen und den Auftrag erhalten?


    Wird meines Wissens fast immer beleuchtet. Also wenn die Beleuchtung funktioniert...der erste Versuch mit LED-Lichterketten gelang nicht so recht. Eigentlich ist das Teil eher ein Fall fuer die Bauschadenabteilung, inkl. Rechtsstreit um ausgefallene Beleuchtung, abblaetternde Farben usw.


    Lt Kuenstler wurden die Farben einfach alphabetisch angeordnet:


    "Die Reihenfolge der Farben hatte der Künstler nach eigener Aussage alphabetisch gewählt, um der Frage nach Harmonie und Disharmonie zu entgehen. «Die Reihenfolge der Farben entspricht nicht irgendeinem bestimmten Geschmack, auch nicht meinem», wird Buren auf der Internetseite von eins zitiert."

    Ist wenigstens ehrlich...

    und 10.000 Fahrgäste in einem Dreiviertel Jahr (genauer gesagt waren es wohl 10 Monate, März bis Dezember). Wenn an den Wochenende 250 Fahrgäste damit fuhren, wieviele dann unter der Woche?

    Ich habe das so verstanden, das der Versuch nur am Wochenende lief... und 250 Fahrgaeste von Fr-So in einer 40000 EW-Stadt sind, naja...sagen wir mal "ueberschaubar". Was fehlt sind Vergleichszahlen, wie viele Fahrgaeste fahren mit regulaeren Linienverkehr jetzt am WE?

    Diesen Versuch gab' es in meiner Nachbarstadt, und ich muss zugeben, dass ich heute das erste Mal davon gehört habe.

    Traurig finde ich eigentlich nur, dass anscheineind gar nicht mal der Versuch unternommen wird, so etwas zu verlängern oder gar auszuweiten.

    Aus dem Artikel: "Im Schnitt nutzten 250 Fahrgäste pro Wochenende den Bedarfsbus." In einer Stadt mit 40.000 Einwohnern. Do the math...