Beiträge von karo1170

    Ich dachte daran für jeden Mangel eine Mängelanzeige gemäß § 4 Abs. 7 VOB/B zu schreiben (gemäß den Vorlagen im Internet).

    Ist euer Bauvertrag auf Grundlage der VOB abgeschlossen? Welche "Vorlagen im Internet" sind denn gemeint? Ich kenne eigentlich nur die entsprechenden Formblaetter aus dem VHB (aktuell wohl Stand 2017), die man fuer solche Vorhaben einsetzen koennte.

    Der Hang dahinter hält aufgrund seiner Beschaffenheit auch ohne die Mauer.

    Dahinter befindet sich massiver Fels, komplett.

    Wir haben hier aehnliche Beschaffenheit...ich finde die Mauer trotzdem etwas "sparsam" dimensioniert. Was ist das fuer ein Stein, sieht ja optisch durchaus ansprechend aus. Wuerde mich interessieren, ob diese Mauer dem Hangdruck wirklich standhalten kann. Ich haette mehr aus dem Bauchgefuehl heraus etwas groessere Steine angesetzt:


    2.) Die Kabelauslässe in den Trockenbaudecken sind mir mit teilweise 3 cm zu groß. Wie geht man damit um? PU Schaum ist vermutlich Pfusch aber Verspachteln würde sich die Spachtelmasse vermutlich beim Anschluss der Lampen wieder herausfallen. Oder gibt es da Kunststoff Durchführungen durch die ich einfach das Kabel stecke?


    Normalerweise werden die Kabelauslaesse doch von den Leuchten ueberdeckt, liegen unter dem Gehaeuse oder unter einem Baldachin. Oder man setzt eine Hohlwanddose bzw. Leuchtenauslassdose ein.

    Du hast leider noch nicht verstanden um was es geht, ist aber auch nicht weiter schlimm...

    Ich gebe zu, dein Vorgehen verstehe ich auch nicht. Besonders das hier:

    Daher: wenn dann LP1-4 bei irgendeinem Archi, dann ab LP5 zu irgendeinem GU (der diese LP 5&8 sicher günstiger erbringt als ich sie nach HOAI einkaufen kann) und für die gesparten Architektenkosten (für einen A der nicht mal sicher auf meiner Seite ist) ab LP5, unabhängige Überwachung einkaufen.

    Wäre es nicht sinnvoller, LP1-2 bei Architekten, also einen (Vor-)Entwurf mit deinen Vorstellungen/Anforderungen erstellen. Dann einen GÜ suchen, der LP3,4,5 und Ausführung abwickelt und parallel dazu die Bauüberwachung durch extern zu realisieren?


    Einzige Schwierigkeit hier für einen Laien wird sein, die GÜ-Angebote halbwegs vergleichbar aufgedröselt zu bekommen.

    EnEV Nachweis...den Energieberater haben wir wie gesagt schon an Bord, hatte ich nur in meiner Liste vergessen.

    thermische Bauphysik? Was ist das für ein Fachplaner in Abgrenzung zum Energieberater und was soll der machen?


    Waermeschutznachweise, z.B werden i.a. nicht vom "Energieberater" erstellt. Energieberater kenne ich eigentlich bei BV dieser Groesse ueberhaupt nicht. Was soll der machen? Die Thermische Bauphysik wird zumeist im Rahmen TGA-Planung und/oder als Zusatzleitung in Verbindung mit der Bauplanung ausgefuehrt.


    Bauakustik: Schallschutz hatte ich ja oben schon drin, was macht ein Bauakustikfachplaner zusätzlich?


    Beim MFH als reines Wohngebaeude sicher nicht zwingend notwendig, wenn es aber um Bauten wie Versammlungsstaetten, Gemeinderaeume, Aula, Theater, Konzertsaal...usw. geht, steht ja nicht nur Schallschutz und Immisionsvermeidung sondern mitunter auch Bauakkustik zur Debatte.


    Einzig beim Thema TGA hat mein Architekt vorgeschlagen, sich das zu überlegen ob man den braucht.

    Und wer erstellt dann dann solche Dinge wie Lueftungskonzept, Waermebedarfsberechnung, stellt die Grundlagen fuer EnEV-Nachweise zusammen usw.? Machen das wirklich die Handwerksfirmen nebenher? Alleine die Diskussion um Lueftungskonzepte (dezentral, zentral....) , Beheizung, WW-Bereitung usw. ist doch mehr als nur abendfuellendes Programm fuer ale Planungsbeteiligten. Zumal sich solche grundlegenden Festlegung auf so ziemlich alle Bereiche auswirken, von A wie Architektur (Technikraeume, Strangfuehrung, installationsebene...) bis Z wie Zustaendigkeit fuer die Planung, Durchfuehrung, Bauueberwachung der angedachten Loesung.

    Dann wird das ganze garnicht so kompliziert wie ich gedacht habe.


    Im Prinzip baue ich nun einfach den rechten oberen Teil ab. Und platziere dort den Motor mit Welle.

    Das Seil führe ich dann wie auf der Fotomontage zu sehen von links oben direkt runter, dann am Lift nach rechts und dort wieder nach oben.

    Dann ist immer noch der Seilzugeffekt und somit "halbe Kraft" nötig. Habe vorhin doch mal interessehalber mit einer Waage getestet und bei hochziehen wurde ich doch trotz Seilzug ca. 27/28kg leichter. Daher sollte es mit Seilzug doch ein 20NM sein!?

    Ist das siberne (C-)Profil in der Mitte eine Art Fuehrungsschiene? Ich frage mich, ob bei dem mechanischen Aufbau nicht die Gefahr besteht, das das Konstrukt verkantet. Mir scheint eine klassische "Garagentorkonstruktion", mit 2 Fuehrungsschienen aussenliegend und zentralem Antriebsstrang irgendwie die bessere Loesung.

    Man sieht nur den Erdungsfestpunkt im HAR in der Wand. Aussen liegt ein Runddraht, der ein Ringerder sein könnte, dieser ist aber auch undokumentiert und es fehlen die Durchgangsmessungen, es ist also auch unbekannt, ob dieser Runddraht überhaupt irgendwie angeschlossen ist.

    Dran bringt es meiner bescheidenen Meinung nach wenig bis gar nichts, daran einen Tiefenerder anzuschliessen. Sieh es mal praktisch...wenn der Ringerder eine (undokumentierte, aber leitende) Verbindung zu Erdungsfestpunkt und HES hat, dann wird bei Anschluss des Tiefenerders am EFP/HES das gleiche Potential (Erdbezugspotential) dort anliegen. Wenn nicht, dann hast du ein grosses Stück Draht um dein Haus liegen. Das musst du aber nicht zwingend erden, es wird kein nennenswert anderes Potential als der Tiefenerder annehmen. Kritischer ist die Einbindung Bewehrung/Funktionspotentialausgleich in der Bopla.

    Das wurde im Juli gemacht, der Tiefenerder wurde über eine zusätzliche Wanddurchführung an die HES angeschlossen. Eigentlich ist es TN-C-S (hatte vorher fälschlicherweise PEN geschrieben, an die HES geht aber nur der PE).

    Das ist erstmal nicht falsch. Du hast ein TN-C-S, HES, Anlagenerder als Tiefenerder.


    Blöderweise haben wir und auch zwei Nachbarn jeweils eine erdungspflichtige SAT-Antenne auf dem Dach. Unsere ließe sich vermutlich mit einigem Aufwand in einen geschützten Bereich verlegen, auf die der Nachbarn haben wir aber keinen Einfluss. Alle Antennen haben eine Erdungsleitung auf die jeweilige HES, sind also an der gemeinsamen Erdungsanlage (gemeinsam wegen duchgehender Bodenplatte) angeschlossen.

    Eigentlich sollte die Erdungsanlage in einer gemeinsamen Bodenplatte als getrennte Ringe ausgeführt worden sein. Wenn dem so wäre, könntest du dich auf deine Anlage konzentrieren.

    Ob die Lösung, deine Sat-Antenne zu verlegen oder mittels getrennte Fangstange und Ableitung zu schützen in Frage käme, kann man aus der Ferne schwer beurteilen.

    Außerdem spielen laut dem Sachverständigen auch Blitzströme eine Rolle, die über die Versorgungsleitung reinkommen und laut seiner Aussage können da auch schon kleine Potentialunterschiede zu Schäden an der Bodenplatte führen.

    Für Blitz(teil-)ströme über Versorgungsleitungen gibt es ja hoffentlich Überspannungsschutzeinrichtungen in der Zuleitung, die über HES - Tiefenerder dieses Potential begrenzen/abbauen.

    Die Aussage mit Potentialunterschieden, die zu Schäden an der Bopla fuehren, verstehe ich nicht so recht in diesem Zusammenhang. Blitzströme und daraus resultierende Potentialunterschiede treten ja nur seltenst und sehr kurzfristig auf. Oder meint der SV irgendwas mit elektrochemischer Korrosion, Bewehrung aufgrund permanenter Potentialunterschiede?

    Die eigentliche Verbindung des Ringerders über die Haupterdungsschiene ist undokumentiert/nicht nachgewiesen und läßt sich auch nicht mehr rausmessen, da nur Erdungsfestpunkte in den Reihenhäusern im Technikraum existieren, aber keine externen Anschlussfahnen, die sicher am Ringerder angeschlossen wären. Die Erdungsfestpunkte haben keine gesicherte direkte Verbindung zum Ringerder, sondern nur irgendwie in die Bodenplatte.


    Also handelt es sich wohl eher um eine Art Fundamenterder, der irgendwie/irgendwo im oder unter der Bodenplatte liegt und mit einem Erdungsfestpunkt im HAR als Anlagenerder versehen ist?


    Liesse sich der Tiefenerder denn mit vertretbaren Aufwand an den Erdungsfestpunkt (im Gebäude) anschliessen? Sprich, kommt man vom Tiefenerder irgendwie in den HAR? So wie die Beschreibung klingt, habt ihr TN-C-Netz, keinen äusseren Blitzschutz und benötigt im Prinzip nur einen Anlagenerder für den Hausanschluss, richtig?


    Mir ist nur unklar, was der Anschluss des Tiefenerders an eine Ringerder, von dem man nicht weiss, ob/wo der angeschlossen ist, bewirken soll? Der PA ist für die Einrichtungen im Gebäude (also Erdungsfestpunkt, HES und daran angeschlossene Potentiale...) wichtig, was dieser Ringerder um das Gebäude herum für Potential hat, spielt für die elektrische Sicherheit doch keine Rolle.

    Konkret muss für den Potentialausgleich zwischen dem Ringerder (der leider undokumentiert ist, und daher unbekannt ist, ob er funktioniert) und dem nachträglich (als "Mangelbeseitigungsmaßnahme") gesetzten Tiefenerder eine Verbindung hergestellt werden.

    Was soll den die Verbindung eines Tiefenerders mit einem Ringerder unbekannter Funktion bewirken? Gibt es Anschlussfahnen am Ringerder, an denen man Erdungswiderstand, Durchgang... messen kann? Damit sollte sich doch ein Hinweis auf die Funktionsfähigkeit ergeben.

    Mobilheim mit Holzdachkonstruktion hört sich an wie umfunktionierter Bauwagen. :)

    Ich fuerchte, das ist noch viel schlimmer...so in der Art eines Caravans, der mal irgendwann auf einem Stellplatz im Naherholungsgebiet gestellt wurde. Und dann mutiert das in mehrjaehriger Arbeit mittels Ueberdachungen, Vorbauten, Anbauten, Terassen und aehnlichen gestalterischen Scheusslichkeiten in ein verkapptes Wochenendhaus mit integrierten Wohnanhaenger. Scheint eine deutsche Spezialitaet zu sein...

    Such mal nach Schmetterlingsbad...dafuer gibt es verschiedene Steuersysteme. Wenn du Details brauchst, kann ich mal eine Beispielbeschreibung schicken. Das grobe Prinzip deckt sich mit der Beschreibung von R.B. also Praesenzmelder, Richtungserkennung und Verriegelung.

    das mit dem h kommt erst nach ein paar wochen , wenn das gras nach dem säen aufgelaufen ist , kann man sehen , ob er auch grün geworden ist .....

    ...nicht so pingelig, war doch nur ein kleiner grammatikalischer Fehlgriff...

    Gut ..drauf Rum trampeln und dann sähen...

    Gemeint war doch bestimmt: "Gut ..drauf Rum, trampeln und dann sähen..." Dann sähe das schon viel besser aus.

    Hat der Junior was zu tun

    Wenn er das erforderliche Alter für den Rum schon erreicht hat, warum nicht...gibt schlimmere Arbeiten.

    Sind im Bereich des FuBo-Aufbaus (also unter der Waermedaemmung auf dem RFB) auch Leitungsverlegungen (ELT, HLS...- Installationsebene) geplant?


    Die uns vorliegenden Angebote schwanken sehr stark. Teils wurde uns Styropor mit nur 100kPa, teils Styrodur mit 300kPa angeboten.

    Auch auf die Gefahr der vorhersehbaren Antwort hin... Was hat der "Planende" des obigen FuBo-Aufbaus im LV denn als Vorgabe gemacht?

    Die Dose hat da nix verloren.

    Mal sehen, was der Entwurf der neuen DIN VDE 0100-701 dazu meint:....


    Im Schutzbereich 1 sind fest angeschlossene, feste oder stationaere elektrische Betriebsmittel, wie z.b. Handtuchheizkoerper und deren Anschlussdosen zugelassen. Vorraussetzung: Betriebsmittel sind fuer die Verwendung im Schutzbereich durch den Hersteller zugelassen und Dosen erfuellen die Anforderung an IPx4. (Wer moechte kann das unter 701.512.2.4.101.3 nachlesen)


    Kabel und Leitungsanlagen, die Betriebsmittel in diesen Bereichen versorgen, duerfen unter Einhaltung der Verlegezonen auch ohne Beachtung einer "Restwandstaerke" verlegt werden, die Anforderung nach Restwandstaerke von 6cm gilt fuer Leitungen, die diese Bereiche (z.B. die Duschtrennwand) nur queren. (Wer moechte kann das unter 701.522.8.101 nachlesen)

    (War m.W. doch bisher genau so, die 6cm galten fuer Leitungen, die Bereiche queren)

    Evtl. könnte man den HK auf den Kopf stellen und den Anschluss auf mind. 220cm machen (außerhalb Schutzbereich)

    Splendid idea, indeed...warum bauen die Handtuchheizkoerperhersteller bloss die Heizpatrone immer unten in den HK ein?

    kein el. Anschluss, genau.


    RTR sitzt neben der Tür und führt zu einer Dose im Heizkreisverteiler Nebenraum. Dort nicht verbunden. Dann führt von dieser Dose im Nebenraum ein Kabel durch Trockenbau zu der Schnurableitung hinter dem HHK.


    Es gibt zwei RTRs, einmal für Stellantrieb Fußbodenheizung und einmal zu der Dose zwecks Heizstab. Der zweite RTR wäre dann überflüssig.


    Es gibt Kabelauslässe in IP44 mit Dichtstutzen. Den RTR für den Heizstab würde ich durch einen Schalter ersetzen. Verdrahtung bleibt. Zusatzheizung kann man dann nach Bedarf ein oder ausschalten. Ein "Elektrisches Risiko" dieser Anordnung ist bei ordnungsgemässer Installation (Stromkreis über RCD, Heizleitungen, sofern metallisch, leitfähig in PA einbezogen) nicht erkennbar.


    Die Wandnische mit LED Beleuchtung fällt in den Schutzbereich 2. Im VDE Schriftenwerk Bd. 67a zur derzeit gültigen Norm findet man ein Beispiel dazu:




    Nach Vorstellungen der Entwürfe der neuen DIN VDE 0100-701 soll in Zukunft auch der Einsatz von Leuchten mit nichtauswechselbaren Leuchtmittel im Schutzbereich 1 zulässig sein.