Beiträge von karo1170

    Wenn in deiner Elektroinstallation immer wieder eine Sicherung wegen Überlastung auslöst, was machst Du dann:


    Den Verursacher ausfindig machen und auf passende Anschlussleistung trimmen, also "einschränken".


    Ich dagegen würde schauen, warum der Stromkreis überlastet ist und ggf. *einen* zusätzlichen Stromkreis erweitern.

    Das würde ich keinesfalls machen. Die Zeiten, da der technische Fortschritt durch immer mehr, immer grösser definiert wurde, sind ja nun hoffentlich passe.

    Und daran hapert es. Den Berliner "Masterplan" bis 2035 habe ich schon mal angesprochen. Das ist ein klein-klein, aber kein Konzept, um einer autofreien Stadt ein kleines Stückchen näher zu kommen.

    Das ist noch nicht mal klein-klein, Berlin ist in Sachen Infrastruktur und Stadtentwicklung auf dem Konzept "Dorfplatz a la 1800" stehengeblieben.

    Wenn was kaputt geht, wird es an gleicher Stelle wieder aufgebaut. Und ansonsten hofft man, das es schon nicht kaputtgeht. Oder irgendwie weitergeht.


    Wenn man sich da andere (also "richtige") Grossstädte (so mit funktionierenden ÖPNV, Flughäfen, Umlandanbindung, Kunst und Kultur...) anschaut, bekommt man einen ganz schwachen Vorgeschmack, in welchen Grössenordnungen solch ein Umbau liegen wird:

    Grand Paris (Express): Infrastruktur- und Architekturprojekt der Superlative

    Wie kommst Du denn darauf, dass es ohne Ottomotoren und Dieseln schlechter werden soll? Das müsstest Du schon begründen. Das ist doch nur so trotzig dahin geschrieben, ohne darüber nachzudenken. Das solltest Du mal näher erklären.


    Ich denke, das ist eher ein Philosophischer Betrachtungsansatz von R.B. Und damit liegt er prinzipiell richtig. Viele denken heute, das bestimmte Verhaltensweisen (mehr OPNV, mehr Fahrrad, Verzicht auf Auto, Tempolimit usw.) richtig und gut sind. Ob das tatsaechlich stimmt, wird sich aber erst in vielen Jahren herausstellen. (Nur mal zur Erinnerung: Vor reichlich 100 Jahren dachten unsere Grossvaeter und Urgrossvaeter, das in den Krieg ziehen fuer Gott und Kaiser richtig und gut sind. Die nachfolgenden Generationen urteilen darueber ganz anders.) So wird es uns, mit dem was wir jetzt tun, genauso ergehen. Ob die naechste Generation uns vorwirft, zu viel, zu wenig, oder das falsche getan zu haben, wissen wir heute schlicht und einfach nicht.

    man kann sich ja etwas unbequem darstellen, und schon mal auf das Schreiben antworten, dass man das ganze für rechtswidrig hält etc...


    Von "rechtswidrig" wuerde ich nicht gleich sprechen...aber die Gemeinde mal freundlich und bestimmt bitten, Einsicht in die Kostenberechnung gem. DIN276 fuer die Massnahme, die lichttechnische Berechnung fuer die Massnahme (DIN 13201) und die Niederschrift zum Vergabeverfahren/Angebotsauswertung zu ermoeglichen, sollte doch nicht unangemessen sein. Schliesslich muss der Zahlende ja die Moeglichkeit haben, die Angemessenheit der benannten Kosten nachvollziehbar dargelegt zu bekommen.


    Das blosse Benennen einer Summe x ist da schon etwas duerftig. Selbst wenn man bei der Gesamtsumme davon ausgehen kann, das da eine FV durchgefuehrt wurde, muesste es ja ein paar Angebote (iirc mindestens 3) gegeben haben, die man hinsichtlich Angemessenheit des Preises und Wirtschaftlichkeit mal pruefen koennte.

    Die LED Lampen haben keine so gute Ausleuchtung, deshalb werden grundsätzlich mehr Lampen gebraucht.


    Das ist Unsinn. LED Leuchten mit entsprechender Optik, egal ob nun Linsentechnik oder Spiegel/Reflektor erreichen mit einem Bruchteil der Leistung die gleiche Ausleuchtung wie eine HQL oder Natriumdapflampe. Im obigen Beispiel kann man bei Lichtpunktabstaenden von 40-45m auf einem 4,5m hohen Mast durchaus noch eine Beleuchtungsstaerke von 3 lx fuer Anliegerstrassen erzielen. Bei LED Neuanlagen geht man von Mastabstaenden um die 35m aus. 28m Lichtpunktabstand bei 6m hohen Masten fuer eine Anliegerstrasse ist schon heftig.

    Wenn die Lampen ein gewisses Alter haben ist es eben keine Wartung bzw, Instandhaltung mehr, dann kommt die Satzung zur Anwendung.

    Dann kann man das ja in den Beitragsbescheid einfach reinschreiben. Das herumfabulieren mit unzulaessigen Kabeln, Erhoehung der Anzahl Lichtpunkte und viel groessere Masthoehen wirft ja mehr Fragen auf.

    Für die Erneuerung war es notwendig, daß alte Kabel ebenfalls zu tauschen, da ein Anschluss an dem Kabel nicht mehr den aktuellen Vorschriften entsprach.


    Das ist schon eine gewagte Aussage,... welche Vorschrift wurde denn da genannt? Die wuerde mich mal wirklich interessieren.

    Moeglicherweise liegt der Grund eher an den neuen, zusaetzlichen Masten oder einem defekten Kabel, das aufgrund Fehlers ohnehin getauscht werden musste.


    In meinem Fall sind aber zusätzlich 2 neue Lampen installiert worden, weshalb die Stadt von einer Verbesserung spricht.

    Keine Anwohner der Strasse hat sich vorher darüber beschwert, daß es mit 3 Masten zu dunkel sei.


    Irgendeinen trifftigen Grund wird es schon geben, warum man an einer Anliegerstrasse aus 3 Masten nun 5 Masten macht und die gesamte Zuleitung neu verlegt. Nur den Grund dazu herauszufinden, das duerfte schwierig werden. (Man kann nun allerlei boesartiges spekulieren, vielleicht sollten ohnehin anstehenden Reparaturkosten auf diese Weise umgelegt werden, vielleicht wollte man einen befreundeten Elektriker?Leuchtenverkaeufer einen Gefallen tun, vielleicht war einem Stadtratsmitglied der Heimweg zu dunkel... aber das hilft nicht wirklich weiter.)


    Die alten Masten waren nicht rostig oder baufällig, die Lampen funktionierten einwandfrei.

    Alter der Leuchten ca? Strassenbeleuchtungsanlagen werden ueblicherweise mit 19 Jahren in der AFA behandelt. Masten kann man mittels Messung auf Standfestigkeit pruefen lassen.


    Diese Maßnahme zielt m.E. nur auf Energieeinsparung und Verminderung der Lichtverschmutzung, wobei die Verminderung der Lichtverschmutzung ja nicht mehr gegeben ist durch den Ausbau auf 5 Leuchten.

    Nicht unbedingt, die Lichtverschmutzung wird in Zusammenhang mit dem Abstrahlwinkel der Leuchten gen Himmel betrachtet. Moderne LED Leuchten strahlen ca 0% der Lichtstromes in den oberen Halbraum ab.

    In anderen Quellen steht, daß sich der Tausch einer Halogendampflampe gegen LED-Technik durch die Energieeinsparung alleine in 6-8 Jahren amortisiert.

    Was waren denn fuer Lampen vorher drin, HQL (weiss), NAV (orange), Metallhalogen (sehr hell weiss)? Die Einsparung laesst sich unter Kenntnis der Leuchten/Bestueckung und Brenndauer sehr gut mittels einer passenden Exceltabelle darstellen.

    Ferner wird begründet, die von der Anlage erschlossenen Grundstücke würden im Gebrauchswert der Grundstücke gesteigert, somit ergäbe das einen wirtschafltichen und somit beitragsrelevanten Vorteil.

    Auch hier wieder aufpassen...wurde die Anlage als "Strassenbeleuchtung", "Gehwegbeleuchtung" oder beides geplant? Gibt es einen rechnerischen oder messtechnischen Nachweis der eingehaltenen Anforderungen aus der DIN13201? Ist die Kostenaufstellung ueberhaupt irgendwie nachvollziehbar fuer die Anleger ausgestellt? Wurden Foerdermittel fuer die Massnahme genutzt?

    Ich weiss nicht, ob opera bei "automatisch" wirklich auf Zertifikate zugreift...bei thunderbird gibt es im Menue zu Starttls extra einen Auswahlpunkt Zertifikat:




    Und irgendwo unter Einstellungen ist dann die Liste der vertrauenswuerdigen Zertifizierer hinterlegt:



    Möglicherweise unterscheiden sich da Kamera und Opera, einer versucht die emails mit hinterlegten (abgelaufenen, ungueltigen..) Zertifikat zu senden und scheitert, einer nutzt Passwort und hat erfolgt?

    Warum funktioniert es wenn ich über die gleichen accounts vom PC aus eMails verschicke? ((mit TLS aktiviert, gleiche Portnummer, gleicher Ausgangsserver)

    Hast du z.B. in thunderbird die Authentifizierung mittels Zertifikat aktiviert ? Oder erfolgt da die Authentifizierung mittels Passwort?

    Auf Grund der anstehenden Sanierung soll eine Erdleitung installiert werden, das Bestandsgebäude befindet sich ca 30m von der Strasse entfernt,


    Wer saniert denn was, der Energieversorger das Ortsnetz (Ortsnetzreko) oder du das Bestandsgebaeude?


    Wenn im ersteren Fall die Ortsnetzleitung neu verlegt wird, hat das EVU sicher mehr Moeglichkeiten, den Hausanschluss an eine dir genehme Stelle umzuverlegen. Im zweiten Fall wird es wohl auf eine Mastableitung und Uebergang auf ein Erdkabel hinauslaufen. Damit ist aber der Anschlusspunkt irgendwo in Mastnaehe vorzusehen. HA-Saeule an Grundstuecksgrenze waere hier eine Variante. Dann kannst du von dort aus deine Gebaeude versorgen.

    Ist dieser Einbau (Info-Point) ein geschlossener Raum, mit Zugang durch Türe? Oder eher ein teiloffener (Kiosk-)Raum?

    Kann dort überhaupt der Kerzenruss in solcher Menge eindringen?

    Aber wie kann, wenn es denn Fogging ist, eine Abhilfe aussehen?

    Wenn geschlossener Raum, dann wäre der Ansatz, im Raum für einen (leichten) Überdruck (mit sauberer/gefilterter Aussenluft) zu sorgen, schon richtig. Damit sollte der Kerzenruss aus der Kirche nicht mehr in nennenswerten Umfang in den Raum eindringen.


    Das Metallgerüst, auf dem die ganze Geschichte aufgebaut ist, besonders zu erden (wegen statischer Aufladung) wird wohl keine große Abhilfe sein - oder?


    Eigentlich müsste es ja von Haus aus schon geerdet sein .....

    Geerdet nicht, es sollte aber in den PA der Elektroanlage einbezogen sein, wenn sich im Info-Point elektrischer Leitungen, Verbraucher, evtl. auch Datenleitungen (Display, Monitor...) befinden.


    Ansonsten bleibt nur noch Beleuchtung oder Religion wechseln...

    Die Dacheindeckung aus Naturschiefer findet man hier in der Region (Erzgebirge) häufig. Die Aussparungen an den Türen haben vielleicht einen ganz profanen Grund...da sassen vorher dier Türangeln eines nach aussen öffnenden Tores. Nun hat man eine neue Tür nach innen öffnend eingebaut, und die Türangeln abgeschrägt und verputzt?

    Der Hutmode nach (Herren mit Homburger und Strohhut - Kreissäge) könnte das auf Anfang der 1920-Jahre hindeuten. Die später in Mode gekommenen Topfhuete bei den Damen sieht man nicht.

    Was bei der Gruppe auffällt, es sind wenige Kinder und fast keine "alten" Leute zu sehen. Spricht gegen Beerdigung.

    Der Herr ganz rechts sieht mir nach einen "Kraftfahrer" aus, evtl. eine "Busausfahrt" einer Gruppe ? Dazu würde das Outfit der Personen eher passen, als zu Wanderung, Hochzeit, Beerdigung usw.

    Beamte lesen kein Manager Magazin. Nein, das sind die, die irgendwo in verstaubten Büros in irgendwelchen Ministerien oder in Führungspositionen anderer Behörden dahinvegetieren.

    Peter-Prinzip halt...

    Witzig finde ich seine Aktion schon. Es gab Zeiten, da wäre er mit solchen Sprüchen schnell aus dem Rennen gewesen. Wie schön, dass man das heute mit Humor nimmt, da anscheinend jeder so seine Erfahrungen mit <zensiert> gemacht hat.

    Mich wuerde nun aber mal brennend interessieren, ob der Fliesenleger bei seinem neuen Audi A8 die Massangaben und Toleranzen auch entsprechend gelassen sieht...paar mm mehr Spaltmass, so what, Auto faehrt doch trotzdem super...Verbrauch paar zehntel Liter mehr, naja, was solls...Schadstoffausstoss bisschen hoeher als im Hochglanzprospekt...ist halt so. Dann waere seine Einstellung ja absolut o.k., c'est la vie.

    Kann ich nicht nachvollziehen. WAS genau ist denn vorgefertigt?

    Sani, Eli, Gipser, WDVS, Schreiner, Fliesenleger, Maler, Galabauer - alle arbeiten im Wesentlichen genauso wie sie es schon vor 40 Jahren gearbeitet haben.

    Wenn das bei deinem BV so war, dann Hut ab vor den Ausfuehrenden. Die Realitaet heute sieht z.B. im Sanitaerbereich doch so aus, das fast alles aus vorgefertigten Komponenten besteht, egal ob nun Vorsatzwaende, Heizkreisverteiler, Hausanschlussstationen usw. Und verbunden wird heute nichts mehr mit handgebogenen oder geschweissten Rohrleitungen, Loeten stirbt aus, es wird gesteckt und gepresst. Im Elektrobereich ist das weniger stark ausgepraegt, hier wird im EFH tatsaechlich noch der Verteilerkasten liebevoll mit Einzelkomponenten bestueckt, Draehte im Verteiler gezogen, na gut, Steckklemmen haben die Schraubklemmen abgeloest und der Einsatz vom Verteilerdosen in jedem Raum ist mittlerweile obsolet geworden.

    Wenn der Ofen wie bisher oben (angenommene) 500 Ltr/h mit 60°C einspeist in den Puffer.

    du den Kugelhahn umlegst und dann 500Ltr/hr mit 60°C in die Mitte des Puffers einströmen (oder in den zubringerleitung zum FBH Mischer) , Wo ist der Unterschied?


    Die Schichtung (Temperaturverlauf) im Inneren des Puffers aendert sich je nach Einspeisepunkt. Wenn die Entnahme WW im oberen Teil erfolgt, die Entnahme FBH im unteren Teil, dann wuerde mit solch einer Umschaltung die Heizungsunterstuetzung zwar immer noch nachrangig zur WW-Bereitung erfolgen, aber sich wohl schon deutlich verbessern im Vergleich zum jetzigen Zeitpunkt. Da das wegen den fehlenden Einspeiseanschluessen im Puffer nicht moeglich ist, moechte der TE das ueber den Weg mit dem FBH Mischer loesen. Ob das funktionieren koennte, weiss ich nicht, da kenne ich mich definitv zu wenig mit dem hydraulischen Systemen im Heizungsbau aus.

    es ist schon eine komplett fertige Lampe mit eingebauten, nicht wechselbaren LEDs. 60W, also ziemlich groß und hell. Auch der Trafo ist schon verbaut.


    Wir haben als Dimmer den Gira 238500. Wollen wir auch behalten. Zuleitung ist 5x1,5.

    Ist am Dimmer der N-Anschluss mit belegt? Zeigt die LED am Dimmer die richtige Betriebsart an? Vielmehr prüfen kann man mit haushaltüblichen Mitteln nicht.

    Um was fuer Leuchten handelt es sich denn, Einbaudownlights, Spots mit GU/GY Leuchtmittel...? Was liegt an Zuleitung vom Dimmer zu den Leuchten, 5x1,5qmm oder 3x1,5qmm?


    Das Zusammenspiel von Phasenanschnitt/-abschnitt-Dimmer und LED-Konverter ist fast immer ein Gluecksspiel. Selbst namhafte Hersteller (GIRA, JUNG, BJ...) versuchen sich da mit Kompatibilitaetslisten und dergleichen Krampf irgendwie rauszuhalten.

    Zuverlaessige Alternativen sind eben Leuchten mit DALI-Konverter, Ansteuerung wahlweise ueber DALI-Potentiometer oder DALI-Sonderfunktionen (wie z.B. TouchDIm oder PushDIM ueber simplen Taster, der die DALI-Leiter kurzschliesst). Vorraussetzung ist dafuer aber, das man eine entsprechende Verkabelung liegen hat, 5 adrig. Ansonsten muss man in die Trickkiste greifen.

    Ersatzweise müsste ich die Messwerte korrigieren, in dem ich die Nachkommastelle entsorge.

    Welche Steuerung/Datenlogger verarbeitet denn derzeit die Signale vom 1-wire Sensor?


    Oder sollte man besser über einen längeren Zeitraum mehrfach auslesen, die beiden Extremwerte wegwerfen und die restlichen Werte mitteln?

    Das wäre wohl der praktikablere Ansatz. Evtl. eine leistungsfähige Steuerung (z.B. sowas wie Wago I/O mit Codesys und 1-wire-Modul) einsetzen, Messwerte passend aufbereiten und speichern oder übertragen.

    Als angehender (Wieder) Bauherr der diesmal den Bau auf noch sicherere Beine stellen will und mit dem vermeintlichen Optimum an Baupartnern (Bauen mit Architekt) bauen will, bin ich in dieses Forum eingestiegen mit der Frage, wie man die Leistung eines Architekten denn im Vorfeld besser sicherstellen kann.

    vereinfachte Antwort: geht nicht und ist auch sinnlos...man müsse vertrauen

    Das Leistungssoll des Architekten kann unter Zugrundelegung der HOAI hinreichend gut beschrieben werden, die Kontrolle über das erbrachte Leistungssoll obliegt dem Bauherren. Das man das Leistungssoll sinnvollerweise bauhabenbezogen festlegen sollte, dürfte klar sein. Hier steht zum einen der Bauherr in der Pflicht (was brauche/möchte ich, was ist fuer mich wichtig, Termine, Kosten...) zum anderen natuerlich auch der Architekt oder Bauplaner (was ist machbar/notwendig...)


    Wenn man sich das in #1 durchliest was hier Schuldenuhr (wie etlichen anderen) passiert, dann muss man sich ganz ernsthaft fragen, ob bauen mit Architekt die richtige Wahl ist wenn man der Arbeitsmoral (oder/und dem Können?) des A derart ausgeliefert ist, denn genau das ist es, wovor ich Angst habe.

    Du bist in jedem Fall irgendwem "ausgeliefert", egal ob nun dem Architekten, dem GU, dem ausführenden Handwerker oder dem baubegleitenden Qualitätsprüfer. Einziger mir bekannter Ausweg: Sich das erforderliche Wissen aneignen und alles selbst machen.

    Da frage ich mich ganz stark, ob man nicht (zumindest ab LP5) besser mit einem renommierten GU baut und in zusätzliche vertrags- und baubegleitende Qualitätskontrolle investiert als in einen A der mit seinen "befreundeten" Firmen baut. Schlimmer als das was hier passiert, kann es auch nicht kommen bzw. die Vorteile dieses GU Konstrukts (Preissicherheit, ein Ansprechpartner für Mangelbeseitigung, Gewährleistungsbürgschaft etc.) werden da immer gewichtiger.

    Du musst unterscheiden zwischen "Planen", "Bauen" und "Überwachen". Bei der Kombination - Architekt baut nur mit seinen "befreundeten" Firmen - müssen doch schonmal irgendwo die grauen Zellen beim Bauherr in Bewegung gesetzt werden und die Nachfrage nach dem Warum und Wieso seitens des Bauherren gestellt werden. Zumal man damit ein ganz wesentliches Instrument (Ausschreibung/Wettbewerb) quasi von vornherein aus der Hand gibt.

    Beim Bauen mit GU stellt sich das nicht wesentlich anders dar, auch da steht die Frage, welchen GU nehmen, Angebote vergleichen usw. Nur das der Vergleich von GU-Angeboten für den Laien wohl noch um ein Vielfaches schwieriger sein dürfte, als der Vergleich von gewerkebezogenen Einzelangeboten. Schlussendlich bist du als Bauherr dem GU genauso "ausgeliefert" wie dem Architekten.

    18. bis 21. sind hier ganz normale Werktage. 24. bis 1.1. klar, da machen schon viele Urlaub/Betriebsferien/Feiertage. Ab 02.01. geht es bei den allermeisten hier ganz normal weiter.

    Dann seit ihr aber die rühmliche Ausnahme in der Republik...hier in Sachsen geht ab Mitte dieser Woche nicht mehr viel. Und frühestens ab dem 7.1.19 wird es bei den Handwerkern langsam wieder anlaufen.

    Ich dachte daran für jeden Mangel eine Mängelanzeige gemäß § 4 Abs. 7 VOB/B zu schreiben (gemäß den Vorlagen im Internet).

    Ist euer Bauvertrag auf Grundlage der VOB abgeschlossen? Welche "Vorlagen im Internet" sind denn gemeint? Ich kenne eigentlich nur die entsprechenden Formblaetter aus dem VHB (aktuell wohl Stand 2017), die man fuer solche Vorhaben einsetzen koennte.