Hallo,
es geht um ein hohes Gebäude, im Grundriss ca. 13x18m, ca. 75m hoch, scharfkantig, bei dem die Flachdachabdichtung zu sanieren ist.
Das Gebäude ist ein Betonturm mit nur sehr wenigen Wandöffnungen, i.A. alles senkrechte gerade Wände und als Dach hibt es ein Flachdach. Sehr wahrschein Betonplatten. Die vorhandene Abdichtung ist (sofern sichtbar) eine Bitumenabdichtung. Dämmung, Dampfsperre, Verankerung, ... sind unbekannt. Am Rand gibt es eine Blechattika. Es gibt eine Dachluke, Geländer drumherum und es soll ein Seilsystem als Absturzsicherung eingebaut werden. Blitzschutzanlagen vermitlich auch.
Ziel ist eine "Harte Besachung", idealerweise Dämmung in A1, optimalerweise Bindemittelarm damit rauchfrei.
Der Standort ist am Niederrhein, lt. Karte/PLZ Windlastzone 2. NN-Höhe liegt bei ca. 20-25m NN/HN/DHHN - für die Statik also bei +30m NN. Die Geländekathegorie ist - ich sach ma' - "Man sieht am Donnerstag schon, wer Sonntag zu Besuch kommt". Also optisch eher so eins nicht 2. Der Bauherr sagt - in seiner bekannt liebenswürdigen Art - "Hier pfeift der Wind aber so richtig!!"
Für die Planung und die Materialauswahl will ich den Windsog, insbesondere in den Eckbereichen F und G, berechnen lassen.
Gebäudedaten, Windzone, Standort, Böen, ... sind klar. Zur Sicherheit würde ich als Standort noch "Küstennah" berücksichtigen.
Frage:
Was muss noch berücksichtigt werden?
Was muss ich beachten, damit die Soglasten auch sturmsicher sind?
Gibt es noch Sonderregeln für turmartige Bauwerke?