Beiträge von OLger MD

    Erbsen?

    Hm.. wenn man heiß genug bäckt, kann man die später mahlen und mit heißen Wasser überbrühen.

    Käffchen??

    =o


    Kirschkerne, Haselnusskerne, Sonnenblumenkerne, Weintrauben??, Pfirsichkerne, Kaffebohnen, ...

    ich vermute mal, alles was wärmebeständig ist und geschmacksneutral / geschmacklich passend kann man nehmen.

    Oder den Ring einer zweiten (kleineren) Springform bzw. die kleiner Form aus dem 3er Set :D

    Man sollte die Anforderung der DIN 18015 unter dem Blickwinkel "Geschosswohnungsbau" lesen und anwenden...

    Meine pers. Meinung als Nichtelektriker aber Verwender der Endprodukte:


    Gerade im Bereich EFH/DHH sehe ich eher den Bedarf, Leitungen auszutauschen und Trassenverläufe zu ändern, weil hier i.d.R. generationsübergreifend gewohnt wird und die Raumnutzung personenbezogen geändert/angepasst wird. Hier ist auch die Bereitschaft zu Änderungen größer, als in Mietwohnungen.


    Im Geschosswohnungsbau sehe ich i.d.R. eher das Vorhandensein von stockwerksübergreifenden Leitungsschächten in denen meist noch Platz ist, veraltete Leitungssysteme zu ersetzen oder zu überbauen. In den Wohnungen bleiben dann nur noch die kurzen Wege zum Verteiler/ Anschlusskasten oder es sind TV/TK-Leitungen sowieso aufputz oder in Scheuerleisten verlegt.

    [...]

    Frage an die Experten:

    Wenn der Sturz irgendwann x Wochen vor dem Feburar gefertigt wurde, wäre es denkbar, dass sich die Abmessungen bis heute noch im Rahmen der Trocknung verändert haben?


    1. Täuscht die Perspektive oder liegt Unterkante Sturz ungefähr in der gleichen Höhe wie UK Decke?
    oder gibt es eine abgehängte Decke?

    (vermutlich sind die im Bild horizontalen Linien die Stöße der Schaltafeln)

    1.1 Ist der Aufbeton auf dem Sturz ggf. "nur" eine Attika - zum Hochführen der Abdichtung?
    Dann liegt die Decke womöglich gar nicht auf dem Sturz und der "Sturz" ist nur ein Randbalken

    1.2 Wie hoch ist die Attika?
    (von OK Beton der Attika bis OK Beton der Decke)
    Wie dick ist die Decke?
    Gibt es eine Fuge zwischen Deckenbeton und Sturz?

    1.3 Wieso sollten da noch 2 Bewehrungsstäbe zu jeder Seite noch 1m überstehen?


    2. Der Spalt kann sich langsam entwickelt haben und plötzlich "aufbrechen"
    Die Betone (Decke und Sturz) sind unterschiedlich alt und haben unterschiedliche Eigenschaften. Beton kriecht und schwindet immer - die meisten Änderungen gibt es in der ersten Lebensphase.

    Der frische Aufbeton kann dazu führen, dass beide Betone nach dem Betonieren erst einmal aneinander "kleben". Durch das Schwinden kommt es zu Längenänderungen und ohne eine Verbindung durch Bewehrung reißt die Betonierfuge irgendwann auf. Erst recht, wenn das Fertigteil eine glatte Oberfläche hat.

    Normal.


    3. Das Auflager ist m.M.n. ungünstig konstruiert.

    Wenn sich der Sturz durchbiegt, wird er sich auf dem randbereich der Laibung abstützen. Die elastischen Lager sollen verhindern, dass es zu übermäßigen Kantenpressungen kommt. ABER das lange Auflager führt auch dazu, dass sich die Enden des Sturzes bei Durchbiegung leicht nach oben anheben. Das kann zu Rissen im Putz und u.U. zu Fugen in den Längswänden führen, wenn die Sturzenden versuchen, den Aufbeton "anzuheben" bzw den Randbalken der Längswände nach oben drücken.

    Foto: Lager an der Laibung gedrückt, am Sturzende sieht es weniger gepresst aus (vll. mal ein dünnes Blech [Messer] versuchen reinzustecken)

    "Traufhöhe" ist ja i.d.R. eindeutig definiert mit Schnittpunkt Dachfläche/Außenfläche Außenwand.

    Ein Dachübersstand bleibt hier i.d.R. unberücksichtigt.


    Wenn da jetzt "OK Dachrinne steht", könnte ich mir vorstellen, dass dies für sog. Schleppdächer gilt.

    Es sollen möglicherweise keine "Dachverlängerungen" gebaut werden, die bis Handbreit über OK Gelände reichen und damit die Fassade komplett verdecken.

    Bei 3.50m von OK Gelände bis UK Dachrinne bleiben die Fenster und die Fassade noch einigermaßen sichtbar.

    Also: "keine Finnhütten bauen".

    Kann es auch so gedeutet werden, dass sich das "gleichwertig" auf das Material bezieht (nicht auf die Bauart), also dass

    - kleinformatige Kalksandsteine verwendet werden dürfen (statt großformatiger)

    - rote Ziegel als Mauersteine verwendet werden dürfen (statt weißer Steine aus KS)

    - bei Steinwand an Steinwand ist ein Verbund möglich und das Materialverhalten ist identisch


    Wie sieht es denn mit den Wandstärken aus?

    11,5cm MW+2x Putz vs. Ständerwand zweifach beplankt

    So:


    Wenn ich die Beschreibung gelesen habe, dann handelt es sich um eine modulierende LWWP, mit Kuehlfunktion und Heizstab.


    Als Ahnungsloser in Sachen WP frage ich mal direkt:

    KÖNNTE es möglich sein, dass Rohrleitungen ggf. falsch verbunden sind und dadurch Wärme dahin abfließt, wo sie eigentlich nicht hinsoll?

    Durch eine Bearbeitung mittels "Strahlen mit festem Strahlmittel" wird immer etwas von der Oberfläche abgetragen.

    Von daher: sehr vorsichtig arbeiten, mit wenig Druck und anfänglich großem Abstand!

    ((Manche Fachbetriebe, die das sehr gut können, sind häufig im Bereich der Betoninstandsetzung tätig und DORT muss dann richtig was runter, damit eine feste, griffige Oberfläche entsteht mit möglichst hoher Haftzugfestigkeit))


    Wenn mit festem Strahlmittel gestrahlt wird, geht sicherlich ein Großteil der Schalungsstruktur verloren und die Oberfläche wird rauher ud nicht mehr so glatt (dort wo sie's ist), weil die Zementschlämme teilweise abgetragen wird.


    Vielleicht sollte man versuchen, zuvor einen Reinigungsversuch zu unternehmen mit Wasser, etwas Reinigungsmittel und das Ganze gebürstet oder gestrahlt. Das wäre im Gegensatz zur Bearbeitung mit Strahlmittel erstm mal eine schonendere Behandlung - sofern die bauliche Substanz eine Behandlung mit Wasser zulässt (Holzfußboden??).

    Den Fotos nach vermute ich mal, dass im Moment der meiste Schall über die Fugen zwischen Tür und Wand/Decke durchgeht und selbst bei schmalen Fugen ist die Öffnungsfläche insgesamt sehr groß, aufgrund der sehr langen Fugen.


    Ich würde als erstes mal versuchen, ob es hilft bei geschlossener Tür die Fugen umlaufend "abzudichten".

    Das wird nicht perfekt kann aber u.U. schon etwas helfen und wäre (vorerst) ohne bauliche Maßnahmen möglich.


    Im Baumarkt / Baustoffhandel gibt es elastische Rundschnüre (Rundschnur PU-Schaum, Füllprofil, PE-Fugenschnur, Rundschnur oder wie die Produkte auch immer benannt werden) von der Rolle oder als Meterstücke. Diese würde ich ein paar mm größer im Durchmesser als die Fugen breit sind erwerben und damit die Fugen Zwischen Tür/Decke, Tür/Boden, Tür/Wand, Tür/Fensterfront verschließen.


    Dazu die Tür am Boden und an der Decke vorsichtig verkeilen, erst Decken- dann Fußboden-Fugen schließen, danach die beiden Fugen Wand/Tür und zum Schluss, wenn die Tür durch die eingeklemmten Schaumstoffrollen schon fast unverschieblich gehalten ist, die Fuge zwischen Tür und Fensterfassade.

    Stöße und Eckbereiche der Rundschnüre müssen dicht aneinender anschließen.


    Die dünne und leicht - und damit schalldurchlässige - Tür wird weiterhin der Schwachpunkt sein.


    Sollten bauliche Maßnahmen erforderlich werden, würde ich eine Konstruktion wählen, bei der eine Bauplatte (Gipskarton oder Holz) auf die Wand neben der Tür aufgeschraubt wird. Bei Auszug können die zusätzlichen Platten aubgeschraubt werden und die Schraublöcher werden mit Gipf gefüllt, abgeschliffen und alles überstrichen, so dass quasi ein restloser Rückbau möglich ist.

    Im Fußbereich der Öffnung kann ein Katholz eingepasst werden, das nach unten durch eine elastische (nichtabfärbende) Zwischenlage vom Boden etwas entkoppelt wird und senkrecht vor die Fensterfront müsst auch ein passend zugearbeitetes Kantholz aufgestellt werden, an das die Bauplatten beidseitig verschraubt werden. Die Fuge zwischen Kantholz und Fenster muss elastisch abgedichtet werden. Zwischen die Bauplatten können noch Dämm-Matten verbaut werden.


    Da Schall auch über angenzende Bauteile (Nebenwege) durch die sog. Flanken-Übertragung weitergeleitet wird, kann insgesamt kein sehr gutes Ergebnis erzielt werden, es könnte unter günstigen Umständen aber für den Verwendungszweck ausreichend sein.

    Nebenwege könnten der durchgehende Fußboden sein, die Glasfassade, die Decke oder die Wand mit dem "Loch" für die Tür.

    Test:

    Um die "Lebensqualität" in der Wohnung bis zur Klärung und Lösung des Problems etwas zu verbessern, würde ich mal versuchen, ein dünnes gut durchlässiges Stofftuch - straff gespannt - vor einen Lüfter hängen. Aber aufpassen, dass es bei Vollast nicht "reingesaugt" wird!!!

    Und nur bei Anwesenheit testen und nur tagsüber!!!


    Ziel:

    Durch das Stofftuch wird der Volumenstrom gebremst und die abgesaugte Luftmenge wird dadurch reduziert.


    Hintergrund:

    Durch den reduzierten Abluftstrom wird auch weniger Luftvolumen durch die Nachströmöffnungen angesaugt, was die Geräusche reduzieren sollte. Auch der Volumenstrom durch die Badtür wird geringer, was sich positiv aus die Geräuschkulisse auswirken sollte.


    Was kann erreicht werden?

    Der Nutzer bekommt einen 'gefühlten' Eindruck davon, ob ein reduzierter Volumenstrom ("weniger Zugluft") die Geräusche verbessert.


    Was kann nicht erreicht werden?

    - Messergebnisse

    - Vergleich vorhandener zu erforderlicher Volumenstrom

    - Nachweis eines Mangels bei der Planung / Bauausführung

    - Nachweis korrekter Planung / Bauausführung

    - Nachweis Einhaltung / Nichteinhaltung von Vorschriften, Normen, Richtlinien


    GEGENTEST:

    Die Fensterverriegelung nur zu ca. 75% schließen und auf die letzte ca. 1/8 Drehung der Fenstergriffe verzichten.

    Die letzte ca. 1/8 Drehung dient i.d.R. dazu, die Fensterdichtungen des Fensterflügels dicht an den Rahmen anzupressen, damit das Fenster richtig dicht ist.

    ((Wir stellen also den Zustand von alten Holzfenstern her - wie zu Zeiten, als das Thema Wohnraumschimmel noch Seltenheitswert hatte)).


    Ziel:

    Werden die Zustromöffnungen vergrößert bzw. über eine andere Geometrische Fläche verteilt und der Luftstrom weniger über scharfe Kanten geführt, verringert sich die Strömungsgeschwindigkeit und damit i.d.R. die Geräuschkulisse.

    Eventuell könnten zusätzliche Nachströmöffnungen die Strömungsgeschwindigkeit in den einzelnen Öffnungen reduzieren und damit die Geräusche.


    Erwartbare Ergebnisse:

    - ggf. Geräuschreduzierung

    - mehr Luftdurchsatz

    - mehr Heizkosten, sollte der Volumenstrom insgesant zu groß sein und die Lüfter überdimensioniert sein.


    Aber auch hier werden keine verwertbaren Messergebnisse erzielt, ggf. nur vage Aussagen zu der Änderung der Geräuschlulisse.

    Im Bad sowie im Gäste-WC sind Lüfter für Abluft von Limodor verbaut, die im "aktiven" Modus 60 m³/h (Licht ein zum Aktivieren, Licht aus + 30 min Nachlaufzeit) und im passiven Modus (24/7) 30 m³/h wegziehen.

    30m³/h und Nutzungseinheit wäre nach DIN 1946-6:2009-05 Tabelle 5 der Mindestwert der nutzerunabhängigen Grundlüftung zum Feuchteschutz bei einer ca. 70 bis ca. 90m² großen Nutzungseinheit.


    Die Bauart hingegen scheint zweifelhaft. Üblicherweise sollte die Abluft über die Ablufträume erfolgen, also i.d.R. Küche und Bad.


    Zu prüfen wäre zunächst, ob wirklich 30m³/h abgesaugt werden oder ob u.U. ein größerer Volumenstrom abgesaugt wird.

    In diesem Zusammenhang kann vor Ort auch die Luftwechselrate ermittelt werden.

    Wie "schick darf es sein?


    In meinem Umfeld sieht soetwas in etwa so aus:


    - 10-12mm Breitflachstahl ca. 200x200 bis 300x300mm

    - in Richtung Decke in der Mitte eine Bohrung und darin eingeschweißt eine Innengewindehülse

    - in Richtung Decke 4 Anker angeschweißt im Raster 150x150 bis 200x200mm

    in Form von "Krückstöcken" / Zuckerstangen mit gebogenem Ende aus Betonstahl Du 14 oder 16mm

    im Werk gebogen mit genormten Biegeradius
    die "Krückstöcke ragen in die Deckenbewehrung und verteilen die Last
    unter den Haken im oberen Bereich kann noch lastverteilende Zusatzbewehrung (Stabstahl) liegen.


    Die Platte wird beim Betonieren unten auf den Schalboden gelegt und schließt dann bündig und eben mit der Decke ab, steht also nicht nach unten raus. Beim Betonieren muss eine Abdeckkappe in den Innengewindeanker eingesetzt werden, um diese sauber zu halten.


    S235JR kann beschichtet werden oder feuerverzinkt eingebaut werden, die Platte kann aber auch aus VA-Stahl sein, dann erfolgt i.d.R. keine Beschichtung und es ist kein weiterer Korrosionsschutz erforderlich.


    Vorteil:

    die bündige Platte kann - wenn sie nicht mehr genutzt wird - z.B. durch eine Lampe überdeckt werden oder übertapeziert
    werden.


    Nachteil:

    Ein Ausbau ist nicht möglich.


    Bei ausreichender Deckendicke: Pfeiffer Transportanker kurze Form o.Ä.

    Achtung: auf passendes Gewinde achten. Tragfähigkeit beachten!


    Genereller Hinweis: Bei Schaukeln und dynamischen lasten auf Ausdrehsicherung achten !!


    Mit haltbaren Grüßen

    Ihr Industriebau

    2 Stützen insgesamt für die Überdachung eines Dachbalkons

    Du hast 2 Stützen, die eine Balkonüberdachung tragen sollen, plus Schnee, plus Wind und möchtest Diese an einer kleinen Attika befestigen, die üblicherweise nur zur Befestigung der Dachabdichtung dient, befestigen?


    Da wäre die thermische Trennung für mich das kleinste Problem.


    dass Standsicherheit das höhere Gut ist

    So sieht es aus!


    Hier würde ich zu allererst die Tragfähigkeit der Attika prüfen lassen.

    [...]

    Davon unabhängig ist einmalig eine mittlere Menge NaCl aingetragen worden und kann damit bei Anwesenheit von Wasser zur Bewehrungskorrosion führen, welche typischerweise bei Bauten des ruhenden Fahrzeugverkehrs ein Alterungsproblem ist, nicht aber bei trockenen Decken in Wohngebäuden.


    Das erste Problem sollte fachkundig vor Ort untersucht werden, letzteres kann vermutlich vernachlässigt werden.

    Sehe ich auch so.


    Auf jeden Fall fachkundige Begutachtung, ggf. zerstörungsfreie Festigkeitsmessungen (z.B. Schmidt-Hammer), Kontrolle der Lieferscheine und der Wetterdaten und der Fotos - sofern vorhanden.


    Dass das Salz am Schadtbild eine Teilschuld haben kann, ist nicht auszuschließen. Im Straßenbau werden Betonbauteile, zum Beispiel die BetonGehwege auf Brücken, immer in LP-Beton (Luftporenbeton) ausgeführt, weil hier mit Streusalzeinsatz zu rechnen ist. In den Luftporen ist dann "Platz" für die Kristallisation der Sazkristalle bei Abstrocknung der Oberfläche.


    Dass bei einem frisch betonierten Beiteil so schnell ein derartiges Schadbild zu sehen ist, lässt vermuten, dass es weitere Ursachen gibt, z.B. Material- oder Herstellungsmängel (Verdichtung, Nachbehandlung, Nachtfrost, etc.)


    Bei hochwertigem Beton und sichergestellter Trockenheit dürfte in Zukunft eigentlich wenig passieren. Bei der großen Salzmenge und der hygroskopischen Wirkung des Salzes kann aber u.U. schon mäßige Luftfeuchtigkeit oder ein Wasserschaden das Salz zur Weiterarbeit anregen und wenn die Dichte des Betons mangelhaft ist und die Betondeckung über der Bewehrung gering ist, besteht die Gefahr, dass das Salz Schaden anrichten kann.


    Nach einer fachlichen Begutachtung durch einen unanhängigen Sachverständigen könnte überlegt werden, ob man den Salzgehalz auf dem Beton mit wässern, aufsaugen, entsorgen, wässern, aufsaugen, entsorgen, ... verringern kann. Das wüde auch die Gefahr mindern, dass Sazreste mit z.B. einem Estrich, einer Fußbodenheizung o.Ä. reagieren.


    und einen Kübel ca(6 Liter) Tausalz auf der Decke verteilt,

    Das ist ja nun nicht gerade wenig.


    Von daher wäre ich vorsichtig und würde die Angelegenheit vor Ort prüfen lassen.

    Fakten:

    - Garage

    - 70er Jahre

    - kleines Schadbild, eher Herstellungsmängel

    - 50! Jahre alt

    - keine Außenfläche, keine Beregnung


    Das heißt:

    - sparsam gebaut (vermutlich 'ne dünne Matte)

    - Betonqualität unbekannt

    - wenig Betondeckung

    - alter karbonatisierter Beton

    - nach heutigen Regeln zu wenig Betondeckung

    - Tauwasseranfall möglich


    Man sieht:

    - die Decke hält noch.


    Man sieht nicht:

    - ist es u.U. nur ein Montagestab oder Bewehrungsrest oder Teil von einem u-Böckle.


    Unbekannt:

    - Beheizung

    - Belüftung / Luftwechselzahlen

    - Nutzung

    - Dämmung

    - "Klima" in der Garage / Öffnungen oder Zugänge zum Haus

    - Überbauung


    Problem:

    - es wird keinesfalls besser

    - Bewehrungskorrosion mindert die den Verbund und die Tragfähigkeit

    - fortschreitende Karbonatisierung fördert die Korrosionwahrscheinlichkeit


    Anamnese oder Watt Nu?


    Für eine erste Abschätzung der gezeigten Unregelmäßigkeiten kann auch der Laie die Betonfläche mit einem kleinen Hämmerchen vorsichtig abklopfen und lauschen. Fester Beton erzeugt einen hellen Ton (eher ein "Pling"), loser Beton oder hohl liegende Bereiche erzeugen einen dumpfen Ton (eher ein pöff / buff) .


    Danach entscheidet sich, ob eine Fachkraft erforderlich ist, die ein Instandsetzungskonzept für eine Betoninstandsetzung erarbeitet oder ob es ggf. reicht, die - wie oben geschrieben - "ein paar wenigen Stellen" lokal instandzusetzen.


    Auch ohne ein "großes Schadbild" ist es nicht verkehrt, sich über bauliche Maßnahmen Gedanken zu machen, welche die Dauerhaftigkeit und Tragfähigkeit der Decke erhalten bzw. wieder in den Urzustand versetzen.

    Switche in Reihe zu schalten, quasi eine Switch-Kaskade zu bilden, ist je nach Anwendungfall durchaus üblich und u.U. auch sinnvoll.


    Bitte nicht mit einer Routerkaskade verwechseln - das macht man i.d.R. nicht !


    Eine Switch-Reihe ist z.B. sehr sinnvoll bei Leitungslängen, die über die Spezifikationen (i.d.R. max. 100m) hinausgehen, was aber im Home-Bereich eher selten ist.

    Ein weiterer Anwendungsfall ist der Platz für Leitungsführung. Hat man wenig oder keinen Platz für dicke Leitungs"bündel" legt man nur 1 Leitung durch die Engstelle und stellt dahinter einen Switch, der dann auf mehrere Geräte verteilt. Klar, das ist dann der Flaschenhals - aber wo im Home-Bereich wollen 2 Geräte zeitgleich 1GBit/s oder später 10GBE so nutzen, dass Wartezeiten entstehen?


    Klar ist auch, dass sich die Signallaufzeiten verlängern. Wir sprechen hier aber über einstellige Werte im Millisekunden-Bereich!


    Der Single-Point-of-Failure wurde bereits erwähnt.

    Dass die Signal"qualität" auch nicht schlechter wird wurde auch schon erwähnt.


    Wichtig heutzutage bei der Switchauswahl ist u.U. auf IGMP v2 / Multicast zu achten, wenn z.B. MagentaTV ge-streamt verteilt werden soll.


    Für die Verwaltung und Segmentierung bedeutet ein einzelner Switch weniger Aufwand, bei einem Heimnetz ohne Verwaltung und ohne Segmentierung auf Netzebene wäre es egal. Energieverbrauchsmäßig sind 2 Switche i.d.R. ungünstiger.


    Wenn eh' alles im HAR/Keller im Rack steht würde ich zu einem einzelnen Gerät tendieren. Einen kleinen Desktopswitch bekommt man werktäglich zw. 9 und 18 Uhr in jedem Elektromarkt oder bei ITlern oder 24/7/365 in der eigenen Kramkiste wenn der "Große" mal abka**t - äh ich meine die Hufe hochreißt. Notversorgung: 4 Ports am Router.


    Wenn z.B. im Arbeitszimmer/Homeoffice die Geräteanzahl die Dosenanzahl übersteigt, kann für einen kleinen Bereich ein zusätzlicher Desktop-Switch (5er, 8er 10er o.Ä.) lokal im Arbeitszimmer zum Einsatz kommen und daran dann das Büroequipement angeschlossen werden, was üblicherweise auch örtlich dicht beieinandersteht.

    Steht irgendwo in der Baubeschreibung 'was von "modern" o.Ä.?


    dann wäre u.U. "Stand der Technik" ein Argument.

    Cat5e , mit dem 1GBit/s möglich ist, gibt es seit über 25 Jahren.

    Cat6a und Cat7 wäre aktueller Standard.


    8-adriges "Telefonkabel" hört sich an wie 1990, als es noch POT und ISDN gab.

    16MBit/s DSL mit RAM hat man hausintern auch noch über "Telefonkabel" transportiert bekommen.

    Und mit je 2 Adern Telefon wieder zurück durchs Haus zum Telefon und 4 Adern durch Haus ISDN verteilt und die 8 Adern waren sinnvoll genutzt. In den Jahren so 1990 - ca. 2000.


    heute: NoGo.

    Wir hatten mal in einem Treppenhaus nur eine Heizungsrohr wie ein liegendes (an der wand hängendes) "U" verlegt und davor eine schmale Sichtschutzabdeckung.


    Bei Einbau in Schienbeinhöhe kann 'drunter gewischt werden und oben geht (gefühlt) kein Platz verloren , weil Taschen und andere Traglasten über der Heinzschlange transportiert werden und auch in Hüfthöhe bleibt die Ursprungsbreite erhalten.


    je nachdem wie hoch die Sichtlende ausgeführt wird, kann die Thermik auch ein wenig beeinflusst werden.


    ((ich glaub' ich hatte das Foto auch mal hier im Forum schon gezeigt))


    Gruß


    edit:

    https://www.expertenforum-bau.de/index.php?attachment/139-wandfusz-heizung-kellerabgang-jpg


    Vermutung aus der Ferne:

    könnte möglicherweise von Schimmelsporen kommen


    mögliche Ursachen könnten sein:

    - wenig geheiztes Zimmer (weil ungenutzt)

    - in den warmen Monaten Fenster auf Kipp zum Lüften

    - in den kälteren Monaten ggf. Tür einen Spalt weit auf

    - möglicherweise Wärmebrücken ( Dach/Giebel )

    - möglicherweise Reste / Nachwirkungen eines alten Feuchteschadens