Beiträge von OLger MD

    Riegel sind 40x60

    also Dachlattenformat. das klingt erst mal ziemlich knapp.

    Zaunlatten bzw. Staketen 20x70

    sieht vermutlich eher nach schmalen Bretten aus.


    Ist Vorbohren empfehlenswert?

    Also ich würde bei 20er Brettern eher von außen verschrauben als von innen. Da muss man schon die Schrauben ganz genau passend auswählen, dass man genügend Verankerungslänge in den Brettern hat, aber auch keine Schraubenspitzen herauskommen.

    Die Bretter würde ich mit einem kleineren Durchmesser vorbohren. Am Besten mit einer Lehre und Standbohrmaschine, damit die Optik passt.


    Schraubt man die Schrauben von außen und rechnet mit ca. 3cm Verankerungstiefe hat man noch ca. 10mm Luft, bis die Schrauben auf der Innenseite wieder herauskommen.


    Ich würde auch auf der Innenseite noch einen K-Verband aus dem 40x60er Material bauen, um mehr Stabilität da rein zu bringen und um eine Durchbiegung des gesamten Feldes zu vermeiden. Auf dem Foto oben ist der Luftspalt in etwa so breit wie die Holzlatten. Bei Brettern würde ich auf 50 oder 75% der Brettbreite mit dem Luftspalt gehen. Muss man sich angucken wie das am Ende aussieht.


    Ich persönlich mag die Torx-Schrauben bei derartigen Holzarbeiten. V2A oder V4A geht immer. Optisch wie auch langlebig.

    Ist bei Ausbaugewerken [...]

    Aufenthalts- und abschließbare Lagerräume, Toiletten, Baustrom und -wasser etc. sollen bei dieser Betrachtung vollständig vom AG gestellt werden.

    Wenn die Maschinen und die Leitungen (Strom, Wasser, Luft...) abends im Transporter verschwinden und morgens wieder ausgerollt werden, der Baustromverteiler, Wasseranschluss mit Zähler, etc. vorhanden und frei nutzbar sind bleiben eigentlich kaum noch Argumente für eine BE. Camping-Tisch + 4 Stühle + Planhalterung???


    Als Beispiel würde mir der Geräteeinsatz bei der Herstellung von Großbohrpfählen einfallen.

    Dafür gibt es i.d.R. die Position "Geräteeinsatz" und die Position "Geräte umsetzen / vorhalten".



    Ansonsten wäre die gesonderte Ausschreibung IMHO bei größeren Projekten dann empfehlenswert, wenn die Kosten für die BE 5 bis 10 Prozent der gesamten Baukosten erreichen würden.

    Sehe ich auch so. Hier ist dann ggf. auch der Polier/Vorarbeiter bzw. anteilig der Bauleiter einzurechnen - insbesondere bei längeren Baustellen. Und dann auch die Comtainer, Toiletten, Medienversorgung einschließlich "Fernsprechanschluss herstellen".


    Bei kleineren Baustellen steht doch dann i.d.R. eine Pauschale für Fahrtkosten im Angebot.


    Bei kleineren Aufträgen ist die BE gefühlt so eine Position "ach komm, kleine Pauschale noch dazu, keine nachmessbaren Einheiten, das geht schon gut durch."

    Fotos, Skizze, Planausschnitt??


    Müssen durch das "Rohr" auch die Stecker der Verkabelung

    Wie dick ist die Dämmung?

    Wird der Bereich begangen, wo das kabel aus der Decke kommt?


    Dann ggf. prüfen, ob das Kabel im Schutzrohr auf der Betondecke noch 15cm horizontal verlaufen kann und dann nach oben abbiegt, um durch die Abdichtung nach oben ins Freie zu kommen. Auf der Betondecke die Kante etwas anfasen und ausrunden, einen Rohrbogen mit angeschweißter Fußplatte passgenau über das Loch dübeln, Aufgehendes Rohr mit Rohrbogen unten auf die Dampfsperre aufstellen und andübeln, Rohrbögen verbinden, Schwanenhals über die Abdichtung nachoben führen und gemäß Flachdachrichtlinie eindichten.


    Geht das?

    Das war eine der Varianten für die Sanierungen der Kamine bei der Umstellung von Kohle auf Öl oder Gas.

    - Edelstahlrohr

    - Schamotterohr

    - Glasrohre (feuerfest)

    - Kunststoffrohre (bei Niedertemperaturkesseln)

    Oft wurden die eckigen (meist gemauerten) Kamine von oben nach unten ausgefräst, um einerseits den erforderlichen Querschnitt zu erlagen - falls erforderlich - und auch um sicherzustellen, dass kein Stein oder Mörtelbrocken quer liegt oder zu weit in den Kamin hineinragt. Nach der Prüfung (Feststoff am Seil) oder mittels Kamera wurden die Rohre segmentweise von oben nach unten eingebaut.

    Als oberen Abschluss gab es eine neue Kaminabdeckung.

    Sorry, Du kennst Deine LBO nicht?

    Gibt ja ggf. noch andere Vorschriften - gerade im Bereich Wohnungsbau.

    Aber ja - ich gebe zu - das ist es Debakel.

    § 60 (1) Nr. 11 d)

    So weit komme ich immer nicht.
    Meine Projekte bleiben gleich vorne bei Gebäudeklasse 3/4 und Sonderbau hängen. Ab und zu ist es auch mal ein Antrag auf vorzeitigen Baubeginn.

    Gibt ja ggf. noch andere Vorschriften

    oder handelt es sich um ein Hochhaus?

    gefühlt manchmal schon. :beaming_face_with_smiling_eyes:


    Ansonsten: Wald, Bäume, jaa

    Hallo,


    an einer Doppelhaushälfte ist vorgesehen, die Außenwanddämmung zu erneuern und ggf. in Mehrstärke zu ersetzen.

    Die Fenster und die Haustür werden nicht "angefasst". Die sind schon vor ein paar Jahren erneuert worden; die ersten Fenster schon vor 10 Jahren.

    (Die andere Hälfte des DH wurde vom anderen Eigentümer vor ca. 8 Jahren kernsaniert und umgebaut und erstmalig gedämmt.)

    Keine Änderungen an der Heizungsanlage. Keine Nutzungsänderung. Ggf. Teile des daches am vorhandenen Anbau neu eindecken nach Erneuerung der Dachdämmung.


    zuständige LBO: Sachsen-Anhalt.


    Sind diese Arbeiten verfahrensfrei?

    Ab wann wäre es nicht mehr verfahrensfrei?

    Grundlage ist die o.g. RSA sowie teilweise Vorgaben der Baulastträger (Städte, Landesstraßenbauämter, etc.).

    Wichtig ist aber auch die StVO mit ihren Anlagen. Ich sehe andauend z.B. falsch aufgestellte Schraffenbaken und Pfeilbaken.


    Im Moment schlägt man nur die Hand vor den Kopf, wenn man mal wieder falsch aufgestellte Baken sieht, aber mit der Zunahme von Fahrassistenzsystemen und Verkehrszeichenerkennung in Fahrzeugen kann das u.U. sehr gefährlich werden.


    Gute und schlechte Beispiele:

    Leitbaken

    Die Bügel sind außen 19x9cm 8mm stark.

    Ich vermute mal, das sind die Außenmaße der Biegeform für die Bügel.


    Dann sieht das Ganze so as, wie im Anhang skizziert.


    Zugstuetze.pdf


    Anhand der Skizze sieht man eigentlich schon, dass da kein Platz ist, die im Foto gezeigten vorhandenen Stäbe mit einer gleichen Anzahl Stäbe übergreifen zu lassen.

    Für "Rohr drüber" ist erst Recht kein Platz - von der Zulässigkeit mal ganz abgesehen.

    Versetzte Stöße wären eine Möglichkeit, aber dann müssen die Stäbe im ersten Abschnitt draufhin schon passend bemessen, geplant und ausgeführt sein. Passt hier aber immer noch nicht rein.


    Oben das Ganze im "Bewehrungsplan" 1:25, unten als Detail 1:10. Die Rippen dA = 1,15 * ds müsste man beim Rechnen der lichten Abstände auch noch berücksichtigen. Ob hier ein Beton mit 16er Größtkorn noch sauber verarbeitet werden kann wage ich zu bezweifeln.


    Hier hätte ich erwartet, dass von der Baustelle eine Bedenkenanmeldung kommt und der Planer/Statiker sich bitte schriftlich zu äußern hat, wie zu verfahren ist.

    Habe Statiker, habe Vorarbeiter, habe alles. Nur müssen die wohl auf den Pfad gebracht werden.

    Dann lass' die Ihre Arbeit machen. Der Vorarbeiter fängt an. Schriftliche Bedenkenanmeldung mit Begründung und Zeichnung plus Verweis auf fehlendes Detail einer statisch relevanten Baugruppe im Bewehrungsplan.


    Statisch korrekt, wäre, die Längsstäbe mit weiteren Längsstäben gleicher Anzahl und gleichen Durchmessers mit der erforderlichen Übergreifungslänge zu „verlängern“ - wenn der Platz in Querschnitt ausreichend groß dafür ist! Im Übergreifungsbereich sind ggf. die Bügelabstände zu reduzieren oder größere Durchmesser zu verwenden, um die Längsstäbe in Position zu halten.

    Bei eine reinen Zugstütze sehe im Moment keinen Grund, die Längsstäbe biegen zu müssen.

    Die erforderliche Übergreifungslänge ( L ü ), Anzal, Abstand und Durchmesser der Bügel, sowie die Prüfung der erforderlichen Mindestabstände der Längsstäbe im Übergreifungsbereich, sowie das Größtkorn legt der Statiker schriftlich fest.


    Wie groß ist denn der Querschnitt, die Betondeckung, die Konsistenzklasse, Größtkorn im Bewehrungsplan angegeben?

    Gibt es überhaupt genug Platz für Übergreifungslängen?


    Wenn es eng ist in der Schalung, nimmt man u.U. auch mal Bewehrungs-Schraubanschlüsse - schon in der Planungsphase.

    DAS muss aber schon im geprüften Bewehrungsplan und in der geprüften Statik enthalten sein.

    wir Bösen haben ca. 8500 Löcher in eine Betondecke gebohrt

    Solche Dacheindeckungen hatte ich auch schon. Aber da hatten wir die Decke 2005 neu geplant, neu bauen lassen und selber bauüberwacht. Bewehrt nach ZTV-ING.

    Hier aber habe ich eine alte Dachdecke aus den 60ern mit nur 15cm Dicke, sparsam bewehrt, 1,5cm Betondeckung ;(

    P.S.: Dem Bauherren Kosten der Planung zu ersparen, ist meistens ein Minusgeschäft

    Darum frage ich ja hier, damit ich "dem Statiker auf die Finger schauen kann" und besser einschätzen kann, was der Dachdecker vorschlägt, einzubauen. Bin ja weder Statiker noch Dachdecker. Dass eine statische Berechnung erfolgt, steht ja im Ausgangspost.

    Um ein vollflächiges Verkleben und Verdübeln der Dämmung werden wir wohl nicht drumherum kommen.

    Schaumglas/foamglas in Heißbitumen würde ich gerne aus Kostengründen vermeiden.

    Wichtig ist mir erst mal, die Windlasten (Sog) richtig zu dimensionieren und darauf aufbauend dann ein geeignetes System auszuwählen.


    mit ordentlich Auflast aus Gehweg- oder dicken Betonplatten

    Ich glaube nicht, dass wir dem Bauwerk aus den 60ern das noch zumuten können.


    Befestigung der Dämmung (ggf. indirekt über die Sogsicherung der Abdichtung) bedenken

    Darauf oder auf etwas Gleichwertiges wird es hinauslaufen.

    Hallo,


    es geht um ein hohes Gebäude, im Grundriss ca. 13x18m, ca. 75m hoch, scharfkantig, bei dem die Flachdachabdichtung zu sanieren ist.


    Das Gebäude ist ein Betonturm mit nur sehr wenigen Wandöffnungen, i.A. alles senkrechte gerade Wände und als Dach hibt es ein Flachdach. Sehr wahrschein Betonplatten. Die vorhandene Abdichtung ist (sofern sichtbar) eine Bitumenabdichtung. Dämmung, Dampfsperre, Verankerung, ... sind unbekannt. Am Rand gibt es eine Blechattika. Es gibt eine Dachluke, Geländer drumherum und es soll ein Seilsystem als Absturzsicherung eingebaut werden. Blitzschutzanlagen vermitlich auch.


    Ziel ist eine "Harte Besachung", idealerweise Dämmung in A1, optimalerweise Bindemittelarm damit rauchfrei.


    Der Standort ist am Niederrhein, lt. Karte/PLZ Windlastzone 2. NN-Höhe liegt bei ca. 20-25m NN/HN/DHHN - für die Statik also bei +30m NN. Die Geländekathegorie ist - ich sach ma' - "Man sieht am Donnerstag schon, wer Sonntag zu Besuch kommt". Also optisch eher so eins nicht 2. Der Bauherr sagt - in seiner bekannt liebenswürdigen Art - "Hier pfeift der Wind aber so richtig!!"

    Für die Planung und die Materialauswahl will ich den Windsog, insbesondere in den Eckbereichen F und G, berechnen lassen.


    Gebäudedaten, Windzone, Standort, Böen, ... sind klar. Zur Sicherheit würde ich als Standort noch "Küstennah" berücksichtigen.



    Frage:

    Was muss noch berücksichtigt werden?

    Was muss ich beachten, damit die Soglasten auch sturmsicher sind?

    Gibt es noch Sonderregeln für turmartige Bauwerke?

    Die KI muss sich in Wechselwirkung mit den Nutzern entwickeln

    Wie kann man der KI klarmachen, dass sie Stuss erzählt?

    Wie kann man die KI dafür bestrafen, wenn sie lügt?

    Wie kann man der der KI den Stinkefinger zeigen, wenn sie sich etwas "ausdenkt", was nicht den Fakten/der Wahrheit entspricht?

    Wie erklärt man der KI, dass es gute Literatur gibt (Gesetze, Verordnungen, DIN, EC, VdS-Schriften, ISOs, etc.) und "schlechte" Literatur (aus der Schwurbelecke, von Flacherdern, Physikleugnern, Chemtrail-Piloten & Co.)?

    In Nds GIBT ES Rohbauherstellungskosten


    Siehe z.B, hier

    Achtung Werte für 2025. Ggf. aktuelle Werte unter Baugebührenordnung suchen


    In den Amtlichen Ministerialblätter steht: Ich zitiere "Rohbauwert".

    Der Rohbauwert ist ja i.d.R. nicht gleich den Rohbauherstellungskosten.



    Ja - die neuen Fundorte der Rohbauwerte hat sich geändert. jetzt bei W.K.


    Heißen aber immer noch Rohbauwerte (hier die 2024er Version).


    Der Hinweis ist aber wichtig. Danke für's erwähnen. Das hat damals eine Menge Zeit für die Suche gekostet.

    Ich suchte mal nach Rohbauwerten in BaWü für einen Bauantrag - analog zur niedersächsischen Verfahrensweise.

    Die angebliche "KI" kam tatsächlich mit Ergebnissen und sogar einem Link.

    Dumm nur dass die Quelle sich im Text auf NRW bezog.

    Die passenden Suchbegriffe [pl.] hatte ich eingeben.


    Ergebnis: Es gibt keine "Rohbauwerte" (analog NdS.)


    Ich hätte erwartet, dass die KI das auch so beantwortet.

    Stattdessen:



    Ich hatte auch mal nach der Pauschale "Verpflegungskostenmehraufwendungen" gesucht und bekam als Ergebnisse "15€".
    Ja - die wurden mal diskutiert, aber nie angewendet.


    Von daher nehme ich nur noch als Suchergebnisse reine Webseiten und i.d.R. die üblichen Verdächtigen.


    Wir sind also wieder da angekommen, wo wir in den frühen 90ern gestartet sind - mit eigenen Listen vertrauenswürdiger und informativer Webseiten.

    Zitat

    Exposimeter, die in unterschiedlichen Räumen stehen sollen. Die Beschichtung dieser Exposimeter reagiert auf jeden radioaktiven Zerfall mit einer Markierung.

    Ich würde sagen, eher so eine Art Detektor dessen "Beschichtung" je nach Länge und Stärke der Exposition reagiert. Ich vermute, das sieht nach der "Messung" so ähnlich aus, wie ein pH-Wert - Stäbchen.


    Wäre nicht Sachsen, insbesondere das Vogtland ein geeigneterer Bereich für Radon-"Messungen"?


    Damit kein Staub unkontrolliert (trotz Abkleben) über Wanddurchbrüche, Rohr- oder Kabeldurchführungen etc. in andere Räume eindringt bzw. durch Lüfter (Herd/Bad) oder u.U. durch Unterdruck im Haus (Fenster / Tür offen) angesaugt wird, sollte geprüft werden, inwieweit eine Luftabsaugung mit Filterung des zu bearbeitenden Bereiches möglich bzw. sogar erforderlich ist.