Beiträge von OLger MD

    Ich sehe (ohne entsprechende Zwischenlage) die Gefahr des "Klapperns"

    Das kann gelöst werden, indem die Platte leicht vorgebogen - also "unter Spannung" eingesetzt wird oder mit elastischen Zwischenlagen, oder mit zusätzlichen Querleisten.


    d.h. "reinquetschen" bildlich gesprochen, ja. Praktisch aber eher nicht, denn sonst könnte sich die Glasscheibe verabschieden.

    Leisten zuvor Lösen oder ausbauen schon, aber eine 0,x mm dicke Metall- oder Kunststoffplatte scheint dünn genug, dass nach dem Einbau die Leiste nicht übersteht, wie das bei einer schätzungsweise 3-5mm starken Holzfaserplatte passieren könnte.

    Der Herr bohrte zwei Löcher in eine Fliesenwand im Bad.

    Wurden die Fliesen seit den 60er ggf. schon einmal erneuert? Vielleicht sogar mit neuem Mörtelbett?

    Hat er einen Staubsauger benutzt, um das Bohrmehl abzusaugen?


    Unter den gegebenen Randbedingungen, dass

    - nicht sichergestellt ist, dass der Kleber überhaupt Asbestanteile enthält

    - dass es nur 2 kleine Bohrungen durch eine dünne Schicht waren

    - dass vorsichtig gebohrt wurde (Fliesen!) [und nicht z.B. mit einer schnelllaufenden Flex gearbeitet wurde]

    - dass (wenn!) die Fasern durch den Kleber gebunden waren

    - dass (wenn!) der Anteil an Fasern im Kleber gering ist [im Gegensatz z.B. zu Asbestzementplatten]

    - dass gut gelüftet wurde

    - dass gut gereinigt wurde

    schätze ich die Chancen auf eine signifikante Gesundheitsgefährung sehr gering ein.

    Ich halte die Holzwerkstoffplatte auch für die bessere Lösung.

    Ich würde versuchen, eine dünne Metallplatte zu finden, die zwischen Glas und den Leisten zusätzlich eingelegt wird.

    Eine dünne Platte lässt sich in den vorhandenen Spalt für das Glas ggf. noch mit "reinquetschen" ohne dass die Leisten bearbeitet werden müssen. Metall ist auch in sehr dünnen Materialstärken lichtundurchlässig und gleichzeitig sehr stabil.

    Eine Metallplatte kann auch farblich passend beschichtet werden oder mit Muster-Folien verziert werden.


    Zum Testen könnte man ja mal eine Rolle Dauerbackfolie probieren.

    Vielleicht ergibt sich ja, dass das Freihalten von schmalen Streifen (oben, oder mittig oder unten) hilft, den Tagesanbruch blendfrei erkennen zu können und tagsüber nicht gleich el. Licht zu benötigen.

    So wie es für mich aussieht, erweckt es den Anschein, dass keine Vorbereitung der Stahloberfläche vor der Ausführung der Beschichtungsarbeiten stattgefunden hat oder diese in schlechter Qualität ausgeführt wurde.


    "Vorbereiten der Oberfläche" ist bei Stahl i.d.R. 'Strahlen mit festem Strahlmittel auf Reinheitsgrad SA 2 1/2'

    Damit wird auf jeden Fall Blattrost und minderfester Rost entfernt. Leichter Flugrost wird in Grenzen nicht ganz zu entfernen sein.


    Damit erzielt man keine glatte Oberfläche (wie bei Karosserieteilen) aber eine gleichmäßige Oberfläche ohne erkennbare Rostspuren. Bei neuem Material dürften auch kaum Narben oder Lunker erkennbar bleiben - im Gegensatz zu Instandsetzungen bei alten Materialien (z.B. historische Geländer).


    Bei dem zweiten Foto hätte ich die Vermutung, dass hier mehrere Rohteile übereinander oder dicht nebeneinander gelagert waren und sich zwischen den Teilen Rost gebildet hat.


    Bei einem (hochwertigen) mehrlagigen Beschichtungsaufbau mit (ggf. Feuerverzinkung), Grund-, Zwischen-, und Deckbeschichtung mit Beschichtungsstoffen auf EP- oder PUR-Basis vermindern sich leicht Unebenheiten aufgrund der Mehrschichtigkeit und sind bestenfalls kaum noch zu erkennen.


    Bei einer (vermutlich) einlagigen Pulverbeschichtung bleiben Unebenheiten deutlich zu erkennen.

    Ich würde den Unterschied zwischen Architekt:Innen und bauvorlageberechtigten Bauingenieur:Innen erläutern, ggf. an Beispielen.

    Desweiteren würde ich die Bandbreite der möglichen Betätigungsfelder aufzeigen, denn das ist ja mehr als nur ein EFH zu zeichnen, angefangen von A wie Altbausanierung und Altlasten bis hin zu B wie Brandschutz und Baumhäusern.


    Dann würde ich von einigen außergewöhnlichen Einsätzen erzählen (in Höhen oder Tiefen, in großen oder ganz kleinen Größen) und auch die möglichen späteren Arbeitsplätze vorstellen: kleines Büro, Bürogemeinschaft, Großbüro, Arbeitsgemeinschaft mit einem BU/BT, Bauamt, Stadtplanung im Amt, etc... + Weiterbildung / Spezialisierungsmöglichkeiten


    Bei der Frage nach Mathe, Rechnen und Statik würde ich den Studienteil kunstvoll auslassen und die Praxis erläutern und ganz wichtig: Bauchgefühl und Plausibilität erklären. Das Rechnen machen dumme Maschinen, aber auf die Bewertung und Optimierung der Ergebnisse kommt es an.


    Ggf. auch mal anmerken, dass mit der Einführung von Eurocodes Auslandseinsätze innerhalb der EU (fast) nur noch die Sprachhürde haben (werden) - wenn die Harmonisierung gelingt.


    Und das, was Frau Maier gesagt hat.

    Ich vermute, mit "Kaltwasserzulauf" meinst Du den Heizwasserrücklauf.

    Nein.


    Heizwasserkreislauf bleibt 1:1 bestehen mit dem Brennwert-Ölkessel als "Feuerstätte".


    Wir planen, eine Brauchwasserwärmepumpe installieren zu lassen, die das Wasser zum Duschen erwärmen soll.

    (Kompaktgerät mit Speicher, das im Keller (ungedämmt) aufgestellt werden soll. Raumverbund ist vorhanden.

    Wärmeabgebende Geräte (Kühlschrank, Tiefkühler, Waschmaschine, Trockner) sind auch vorhanden.


    Die WP kann über einen rein el. Heizstab zusätzliche Wärme erzeugen oder kann an einen vorhandenen "fossilen" Wärmeerzeuger angeschlossen werden zum Zuheizen.


    Meine Idee war es jetzt, den Kaltwasseranschluss des Hauses zur WW-Bereitung an die WP anzuschließen und den WW-Ausgang der WP an den KW-Eingang der Ölheizung anzuschließen.

    Das spart jede Menge Wanddurchbrüche im Keller, da beide Geräte nicht im selben Raum stehen können (lichte Höhe!! :( ) und Leitungsverlegungen.

    Liefert die WP ausreichend warmes Wasser, muss die Ölheizung nicht mehr zuheizen. Bei hoher Abnahmequote von Warmwasser, oder bei ungünstigen Umgebungsbedingungen für die WP, wenn die WW-Temperatur der WP zu niedrig ist, dann heizt die Ölheizung nach. In diesem Fall mus nicht mit Strom 1:1 über den Heizstab zugeheizt werden.


    Das Haus ist alt, der Keller sehr flach, die Räume verwinkelt und der Bau langgestreckt (lange Leitungswege).

    Deshalb auch erst mal die WW-WP. Dann folgt zusätzliche Dämmung, danach PV, anschließend die große WP zum Heizen.

    Hallo,


    bin auf der Suche nach einer Definition / Abgrenzung der "Feuerstätte".


    LBO:

    "Feuerstätten sind in oder an Gebäuden ortsfest benutzte Anlagen oder Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, durch Verbrennung Wärme zu erzeugen"

    (klar soweit)


    Baunetz Wissen:

    https://www.baunetzwissen.de/heizung/fachwissen/heizungsanlagen/feuerstaetten-161160

    (auch klar)


    Aus dem Internet:

    Feuerstätten: Definition, rechtliche Vorschriften & Pflichten - Kesselheld
    Als Feuerstätten werden alle Heizungsanlagen bezeichnet, die durch Verbrennung Wärme erzeugen. Alle Richtlinien & Vorgaben für Verbraucher zusammengefasst.
    www.kesselheld.de


    Hier ohne Quellangabe, aber die Liste erleuchtet schon etwas.

    Hiernach ist auch die komplette Abgasführung bis zur Schornsteinmündung inbegriffen.

    Klingt logisch - da Zuständigkeit des Schornis.


    Abgrenzung:

    Wo endet die Feuerstätte anlagenseitig?


    Die Umwälzpumpe für die Heizkörper würde ich noch zur Feuerstätte zählen, da diese von der Feuerstätte gesteuert wird.

    Alles hinter der Umwälzpumpe wäre für mich Haustechnik.

    Alle sichtbaren Warmwasser-Rohrleitungen hinter der Feuerstätte zu den Verbrauchsstellen und Kaltwasserzuleitungen zur Feuerstätte wären für mich auch Haustechnik.

    Der Einbau von Abzweigen, T-Stücken, etc. durch eine Fachfirma an den sichtbaren Rohrleitungen wären m.M.n. außerhalb des Zuständigkeitsbereiches des Schornsteinfegers.


    Wie seht Ihr das?


    Hintergrund:

    Es soll eine Warmwasser-Wärmepumpe (inhouse) in das System eingebunden werden.

    Idealerweise in den Kaltwasserzulauf zum Ölkessel, so dass der Ölkessel nur bei erhöhtem Abnahmevolumen oder bei ungünstigen Bedingungen für die WP nachheizen muss.

    Heizungsbauer meint: Genehmigung durch Schorni erforderlich.

    Ich denke: nix Schorni, da kein Eingriff/ keine Änderung an der Feuerstätte.

    Wie realisiert ihr bei den leuten im Homeoffice die Datensicherung?

    Bei uns arbeitet "Homeoffice" grundsätzlich über VPN verbunden auf dem Server/NAS im Büro.


    VPN zum Büro ist sowieso erforderlich, um an alle dort gespeicherten Daten/Informationen zu kommen.

    Zweitens werden alle gespeicherten Daten über die Backupfunktion des Büros gesichert.

    Drittens gehen für die anderen Kollegen keine Informationen verloren, die noch auf dem lokalen Gerät liegen.


    Alternative wäre die Auslagerung auf einen Server eines Providers - also "in die Cloud".

    Was kann denn "e" wie vereinfacht werden wenn:

    Zitat

    auf den eigentlichen Kern der Schutzziele der Bayerischen Bauordnung (Standsicherheit, Brandschutz, gesunde Lebensverhältnisse und Umweltschutz) zu reduzieren,


    Umweltschutz = Dämmung, Wärmeumpe, rezüklierbare Baustoffe, wenig Kunststoffe, etc.

    gesund Leben = schimmelfrei, ausreichende Luftwechselraten, normgerechte Wasserinstallationen, etc.

    + Brandschutz +Standsicherheit.


    Was kann "e"?

    - Raumhöhen reduzieren

    - Fensterflächen reduzieren

    - schmale steile Treppen

    - keine Schallschutzanforderungen, kein Trittschallschutz, keine Fußbodendämmung

    - Außentreppen zwischen den Etagen

    - Sanitärtrakt als separates Modul über Außenbereich zu erreichen

    - kein sommerlicher Wärmeschutz

    - Komfortreduzierung durch weniger Steckdosen, kein LAN, keine Rollos


    Was könnte ein "e"-Haus sein?

    Vorgefertigte Module aus Holz+Holzwerkstoffen in See-Containerformaten zum Stapeln mit Trapezblechverkleidung (nicht brennbare Fassade) + Harte Bedachung?

    Alle Kabel und Leitungen Aufputz mit Kupplungssteckern an den Trennwänden?


    Also rezüklierbare Raumsysteme mit Tauglichkeit für den Außeneinsatz?


    Mobile Homes a la USA?

    2 Tieflader und 1 Kran reichen für einen Umzug, Geschirr bleibt im Schrank.


    Statt Haus ein großes Wohnmobil?

    Maximale Platzausnutzung.

    Überwintern im Süden spart Heizkosten?

    Die 8 m3 liegen danach auf der Baustelle rum.


    OK, das sehe ich ein, bevor der arme Mann die Trommel mit Hammer und Meißel entleeren muss, ist das die bessere Alternative.

    Die 8m³ kann man in kleinen Klecksen "abladen", steckt idealerweise einen gebogenen Metallstab 'rein (Bewehrungsstahl o.Ä.), dann können die "Klekse" später aufgenommen und mit Transportern abtransportiert werden, um sie einer Wiederverwertung zuzuführen. Folie / Plane noch drunter und man könnte im Notfall auch auf einer Wiese abladen.


    Ob man den Beton im Fahrmischer auch "totrühren" kann weiß ich nicht.

    ...kommt immer drauf an, ob die Firma, die den Mangel verursacht hat gesprächsbereit ist. Grundsätzlich muss sie aber nur den Mangel beheben, ohne dass der AG einen Einfluss darauf hat wie sie es macht. Das gilt m.E. auch für die Folgegewerke, die dann vermutlich vom Mängelverursacher beauftragt werden müssten. Vielleicht kann ja Eric noch etwas dazu schreiben.

    Grundsätzlich Zustimmung,

    aber

    Wenn ein Mangel in der Ausführung schon jetzt Schäden verursacht und eine mangelhafte Nachbesserung weitere Schäden, ggf schwerwiegende, nicht dauerhaft unterbindet oder möglicherweise dafür sogar ursächlich ist, sollte die ausführende Firma dem Bauherren schon mitteilen, wie sie gedenkt, die Mängelbeseitigung auszuführen.


    Die Art und Weise ist ja grundsätzlich dem Unternehmer freigestellt.


    Der Bauherr könnte aber den Unternehmer höflich bitten, ihm den Zeitraum und die Art und Weise der Ausführung spätestens xx Wochen/Tage vor Ausführungsbeginn mitzuteilen. Gerade bei schwerwiegenden bzw. schadenträchtigen Mängeln hat der Bauherr m.M.n. ein erhöhtes Interesse daran, dass der Mangel sach- und fachgerecht sowie "dauerhaft" beseitigt wird.

    Letztendlich liegt so eine "Prüfung des Instandsetzungskonzeptes" ja auch Im Interesse des Unternehmers, dem ggf. mit einem technischen Hinweis geholfen werden kann, keine zweite und dritte Mängelbeseitigung ausführen zu müssen.


    Bei unseren (größeren) Projekten verlangen wir öfters mal ein "Instandsetzungskonzept" im Zuge der Mängelrüge, gerne auch mit technischen Hinweisen, was zu beachten ist.


    Ob es einen rechtlichen Anspruch darauf gibt, muss ein Jurist beurteilen - technisch halte ich es - bei schadenträchtigen Mängeln - für sinnvoll.

    Notfalls Räucherstäbchen aus dem Esotherikladen oder mal einen Raucher zum Kaffeetrinken einladen ;) .


    Ich benutze die Drägerröhrchen, aber die sind Dir mit Sicherheit zu teuer.

    Crottendorfer Räucherkerzen; verschiedene Duftnoten, 2€ die Packung


    Räucherkerzen


    Räuchermann dazu - zack Weihnachtgeschenke für 2024 abgehakt.

    ;)

    Verbindliche Auskünfte kann nur eine Fachperson nach Ortsbesichtigung und ggf. unter Einsicht in Pläne und Statik geben. Fakt.


    Eine sehr vage Vermutung aus der Ferne:


    Bei dem linken Teilbauwerk (mit "Aufbau") sieht man, dass die Fensterreihen in regelmäßigen Abständen (4 Fensterelemente) unterbrochen sind. Das könnte darauf hindeuten, dass sich hinter den "Unterbrechungen" Stützen verbergen - groß und stabil genug, um Dachbinder zu tragen, welche die komplette Halle überspannen.


    Die Dachbinder, die eine komplette Halle überspannenkönnen, brauchen i.d.R. auch eine gewisse Höhe - z.B. wenn es Fachwerkbinder sind oder schmale Betonbinder. Diese könnten!! unter dem von Dir benannten "Aufbau" versteckt sein.


    Sind die Stützweiten klein gehalten - zum Beispiel durch Stützen oder tragende Wände - können die Stützen in den Außenwänden kleiner sein und auch die Deckenhöhen können dann kleiner sein. Das könnte zum rechten Bild passen.


    Wenn dem so wäre und das Ziel eine Stützenfreie Halle sein soll, dann werden vermutlich größere Investitionen nötig sein.

    Bei Schallschutz + Sanierung erinnere ich mich an eine Konstellation - war glaub' ich bei Treppen - bei der die DIN mit den Werten hinter den a.a.R.d.T. zurücklag und deshalb das höhere Schalldämmaß heranzuziehen ist, weil es mit den aktuellen Materialien und nach den Methoden der a.R.d.T. umsetzbar ist.

    [...] Ich könnte mir daher vorstellen, dass die Beratung der Bauleute (kommt noch) dazu führen kann, dass diese eine Bohrung an anderer Stelle vorschlagen möchten. Daher die Frage, um im Vorfeld auf eventuelle Probleme im Klaren zu sein.

    [...]

    Dann würde ich in diesem Gespräch darauf hinweisen, dass es sich bei der Kellerwand um die Bauart "Weiße Wanne" handelt aufgrund von zeitweise anstehenden (ggf. drückendem?) Wasser im Baugrund und dass eine Dichtheit der Durchführung gemäß Vorschriften/DIN (z.B. Richtlinie "Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton“ des DAfStb) zwingend zu gewährleisten ist und dass dafür die passenden Einbauteile zu verwenden sind.


    Für Dich zur Info vorab gibt es Broschüren wie z.B. mit den Suchbergriffen "Grundlagen Dichtungssysteme Futterrohr WU-Richtlinie pdf" auffindbar sein sollten.


    Dass es sich um eine Weiße Wanne handelt ist optisch nicht erkennbar für die Monteure. Von daher ist es wichtig, dass Du darauf hinweist und das Ergebnis des Gespräches textlich zusammenfasst und per Mail oder schriftlich per Brief an die Baufirma und an das "Glasfaserunternehmen" schickst.

    Da tun sich ja auch ganz neue Verdienstchancen für Gastronomie oder Tanke usw. auf: "Brauchn Sie a Rechnung? Schöö, macht an Euro extra..."


    oder:


    Handwerker schickt Rechnung per E-Mail.

    Papier, Druckkosten, Umschlag, Unterschreiben, Stempeln, Couvertieren, Porto, anteilig Wegzeit zum Briefkasten etc. gespart.

    Rechnung um 4,20€ kürzen wegen Wegfall von Leistungen und Erbringen von Leistungen durch den Rechnungsempfänger (Ausdrucken)


    :lach: .

    Als Freund der guten Signalstärke sehe ich das Ende der Faser im EG auch als Optimum, muss aber auch sagen, dass eine gute CAT-Verkabelung bei durchschnittlichen Endnuterszenarien dem praktisch (noch) nicht nachsteht.


    Ich habe FTTH - aus einer Zeit als es noch keine Glasfaser-Fritzbox gab - und habe einen Medienwandler (Glas -> Ethernet) im Keller.


    Von dort geht ein Cat6a-Patchkabel direkt in die Fritzbox im OG. Also keine Wanddosen, keine aufgelegten Adern etc. und minimale Anzahl an Kontaktstellen)

    Solange ich keinen symmetrischen 1024/1024 Mbit-Anschluss habe, sehe ich kein Problem darin, die Signaldaten der Faser nicht zu sehen.

    Die Glasfaserleitung bleibt somit geschützt im Keller und das Patchkabel kann bei Renovierungen/Umbauten temporär entfernt oder leicht ersetzt werden - wenn z.B. die Raumaufteilung geändert wird.


    Das W-LAN im Haus kann man auch sehr gut mit den kabelgebundenen Fritz-Repeatern verteilen (Serie 6000, 3000, 2400 etc.). Dazu muss die Box nicht unbedingt zentral platziert sein. Alte Fritzboxen als AP gehen auch.

    Meiner Meinung nach sogar besser als eine einzelne zentrale Fritzbox in der Mitte.


    Wer DECT-Telefone nutzt bzw. kabelgebundenen Telefone / Faxe, hat Vorteile von einer Platzierung der Box an einem zentralen Aufstellort. Wobei aber Telefonleitungen dünn genug sind, um "durchs Haus" geführt zu werden, bzw. vorhandene genutzt werden können.

    Um DECT im Haus zu verteilen, kann auch eine alte Fritzbox als kabelgebundener (Cat-Kabel) DECT-Repeater genutzt werden. Wäre dann auch gleichzeitig WLAN-Signalgeber.


    Ein Switch (für die Repeater, Netzwerkdrucker, PCs, TVs und andere kabelgebundene Geräte) kann überall platziert werden - solange die 100m-Grenze für eine einzelne Leitungslänge nicht überschritten wird. Ein Netzwerkkabel z.B. einmal durchs Haus in den Keller und wieder zurück ins DG zu führen ist zwar nicht die feine logische Art und Weise, ist aber technisch nicht nachteilig und manchmal unumgänglich, wenn moderne Technik in alten Gebäuden installiert werden soll.


    Das Cat6a-Patchkabel kann durchaus 10GBE übertragen und dahin muss der Glasfaseranschluss erst mal kommen.


    Bei einem DSL-Anschluss sind die Signaldaten schon sehr interessant - aber auch hier würde ich die Box maximal nahe am APL platzieren, um das DSL-Signal nicht unnötig lange durch Haus zu führen.

    Die Idee mit dem Zewa hatte ich auch. Man sieht dann manchmal recht gut, wo was nass wird.

    Aus Sicht der anderen möglichen Ursache:


    Wasserhahn und Aquastop schön dick "anziehen" z.B. mit einem alten Schal oder alten Strickwaren gut einpacken und somit eine Wärmedämmung drumherumbauen.

    Waschraum gut lüften.


    Bleibt die Verkleidung trocken war Kondeswasser das Problem.

    Wird die "Verkleidung" pitschnass ist es eine Leckage.

    Das ist (insbesondere in der wohnungsbautypischen Ausfuehrung mit Minikanal 15x15, gerne in cremeweiss) optisch nicht unbedingt der Brueller...es gibt aber ja noch eine Vielzahl von Alternativen dazu.

    Ich kenne jetzt die Wohnung und die Umgebung nicht, aber als Alternative hätte vielleicht an Gipsleisten / Stuckleisten / Schattenfugen, flache Deckenumrandungen - entweder mit altertümlichen Mustern oder modern als LED-Stuckleisten gedacht.

    Dann hätte ich überlegt, ob ich da nicht gleich Lausprecherkabel, LAN-Kabel, Telefonkabel, etc. mitverlegen lasse.


    Vermutlich sind die Kosten für die Stuckleisten und die Montage geringer als jegliche Schlitzerei.

    Dann hätte ich mir ggf. gleich noch farbige ausgesucht, passend / Kontrast zur Wandfarbe und wäre u.U. bereit gewesen mich an den Kosten zu beteiligen.


    Die Gipsleisten sind jetzt nicht gerade "Brandschutzverkleidung", aber allemal besser als rohe Kabel oder Kabelkanäle aus weißem Kunststoff oder 5mm Deckenputz.


    Bei einer modernen Wohnung könnte man auch über Kabelkanäle aus Edelstahl nachdenken oder Kabelkanäle mit LED und einem Doppelschalter für gedimmtes Licht (beim Fernsehen oder bei Abwesenheit) und helles Licht bei anderer Nutzung.

    [...]

    Natürlich hätte ich gerne den Mangel baldmöglichst beseitigt. Nur habe ich kein Recht auf Beseitigung vor der Abnahme (Wenn ich das juristisch betrachte). [...]

    Dennoch ist eine Mängelrüge und ein Ersuchen zum Beheben des Mangels zum frühestmöglichen Zeitpunkt richtig, um dem Unternehmer die Möglichkeit zu geben, den Mangel mit möglichst wenig Aufwand zu beseitigen, bevor der weitere Baufortschritt eine Mangelbeseitigung erschwert/verteuert oder gar unmöglich macht, ohne Großteile des Bauwerkes wieder zurückbauen zu müssen.

    Nicht explizit, aber ist für mich unvorstellbar, dass ein Bauvorlageberechtigter die Einnahmen der Bauaufsicht ermitteln dürfte (oder besser "müsste").

    Nicht die Gebühren, aber den BRI und ggf. noch Abstufungen bis xxxx m² und über xxxx m³ hinausgehendes Volumen und mit dem Bauwert/m³ dann den Rohbauwert ermitteln.


    Die Ermittlung der Gebühr ist dann die hoheitliche Aufgabe des MA im Bauamt aus einer Tabelle mittels Rohbauwert dann den passenden Gebührensatz zu ermitteln.

    In NDS (falls es Dich mal wieder dahin verschlägt - bauantragstechnisch) auch nicht. Aber es gibt die

    BauGO

    Und diese wird im Ministerialblatt unregelmäßig aktualisiert.


    Mit der Überschrift "Ermittlung des Rohbauwertes nach BauGO" und der Nennung des Ministerialblattes und der Seite der Veröffentlichung für die aktuellen Zahlen gab es bei mir bisher noch keine Beschwerden.


    Im Gegensatz dazu gibt es ein Feld in der Baubeschreibung "Herstellungswert".

    Schwieriges Thema! Aber nur aufgrund eines „Lüftungsmuffels“ eine KWL oder Ähnliches im Bestand zu verbauen sehe ich nicht so…

    Was, wenn der Eigentümer zum Beispiel an jedem zweiten Fenster, auf ca. 10cm Länge, jeweils oben die äußere Dichtung und unten die innere Dichtung von Fenstern ausschneidet und entnimmt und ggf. durch ein Stück Vlies ersetzt?


    "Sicherstellung der freien nutzerunabhängigen Lüftung nach DIN 1946-6"


    Ja, ein Was-Wäre-Wenn.

    Wurde das Thema auch schon mal von der anderen Seite betrachtet?


    - Hat die Eigentümerin / Vermieterin ggf. neue Fenster und neue Türen einbauen lassen?

    - Wurden alte Ofenheizungen stillgelegt?

    - Wurde das Dachgeschoss ausgebaut / der Zugang zum Dachboden energetisch saniert?

    - Wurde ggf. ein Trockenboden zu Wohnraum umfunktioniert und Wäschetrocknen erfolgt jetzt in den Wohnungen?

    - Wurde eine neue Haustür / neue Wohnungstüren eingebaut, ggf. mit umlaufender Dichtung?

    - Wurden ggf. Dachflächenfenster / Treppenhausfenster durch neue ersetzt mit umlaufenden Dichtungen?


    Wurde im Zuge der Instandsetzungs-, und Sanierungsarbeiten ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 erstellt unter Berücksichtigung der Mindestlüftung zum Feuchteschutz?


    Was wurde vom Vermieter / Eigentümer unternommen um den "nutzerunabhängigen Luftaustausch" nach 3.1.35 , 6.1.5 und 6.1.5.1 der DIN 1946-6 sicherzustellen?


    Nur mal weitergedacht:

    Wenn eine Berechnung ergeben sollte, dass 7x am Tag gelüftet werden muss, um die Feuchtigkeit aus dem "Leben in der Wohnung" wegzulüften - kann ein Mieter verpflichtet werden, 7x am Tag zu lüften? Können "arbeitende" Mieter:innen verpflichtet werden, oder als morgens 1x und abends 2x zu lüften an Wochentagen?


    Inwieweit muss ein Vermieter/Eigentümer eine Wohnung zur Verfügung stellen, die ohne erhöhte Aufwendungen durch normale Lebensweise genutzt werden kann?


    Klar, gibt es immer wieder Sparbrötchen, die nie lüften oder deutlich! zu wenig und ggf. durch Kochen ohne Deckle oder Duschen ohne Duschvorhang und Wäschetrocknen in der Wohnung ohne Lüften und mit offenen Türen zu nichtgenutzen Räumen die Wohnung nutzen - aber die muss man dann eben herausfiltern.

    wir wohnen seit 2015 in unserem Haus. [...].


    Bisher hatten wir keine Probleme mit Schimmel. Wir lüften regelmäßig und heißen mit Fußbodenheizung.


    Seit diesem Jahr haben wir plötzlich in fast jedem Zimmer Schimmel an den Decken der Zimmer.[...]


    Unser Nutzungsverhalten hat sich unserer Meinung nach nicht geändert. Habt ihr eine Idee woran das liegen könnte?


    Ich hätte da eine Vermutung:


    Schimmel (in Wohnräumen) bildet sich nicht innerhalb kurzer Zeiträume (extreme Ausnahmen mal außen vor).

    Die Wandbaustoffe sind in der Lage eine gewisse Menge an Feuchtigkeit aufzunehmen, zwischenzuspeichern und bei physikalisch günstigen Bedingungen wieder abzugeben, aufzunehmen, zu speichern, abzugeben... .

    Irgendwann ist aber in dieser Prozesskette "Aufnahme und Abgabe" möglicherweise ein Grenzwert erreicht, so dass die in den oberflächennahen Bereichen der Wand gespeicherte Feuchtigkeit dauerhaft erhöht bleibt und dann zu Schimmelwachstum führen kann.


    Dass es besonders die unteren Bereiche trifft, kann u.U. an der Fußbodenheizung liegen, da hier die sonst übliche Konvektion von den Heizkörpern (im Wandbereich) fehlt und die Warme Luft eher in Raummitte nach oben steigt und an den kühleren Wänden wieder nach unten sinkt.


    BJ 2015 heißt, es sind moderne Fenster mit doppelter Dichtung verbaut, die Haustüre hat auch eine doppelte umlaufende Dichtung, es gibt (vermutlich) keine Kaminofen und keine alten Schornsteinöffnungen und vermutlich auch keine weniger-dichten Dachfenster/Dachluken, so dass die Gebäudehülle quasi dicht ist.

    Dadurch fehlt der "natürliche" Luftaustausch den man von Früher kennt - durch kleine Undichtigkeiten an Fenstern, Türen, Dachfenstern, nicht genutzte Rauchabzüge, etc..


    Wie Alfons Fischer schon schrieb, wäre es interessant , Raumtemperaturen und die dazugehörigen Luftfeuchtigkeiten über einen Datenlogger zu protokollieren. Möglicherweise reicht das Stoßlüften nicht aus, um alle, aus dem Leben im Haus entstehende Feuchtigkeit nach außen abzuführen.

    Atmen, Blumen, Handtücher trocknen, ggf. Wäsche trocknen (nachtrocknen), Kochen, Backen, Duschen, Waschen, usw.