Beiträge von Skeptiker

    Lässt sich dies überhaupt(durch einen Gutachter) messen, oder müssen,je nachdem wie das Haus aufgebaut ist, gleich "Löcher gebohrt" werden oder ähnliches(Im Bezug auf eventuellen Schaden unterm Dach und in meiner Decke)?

    Genaue Messmethoden funktionieren selten völlig zerstörungsfrei ohne gleich auch sehr teuer zu sein. Es kommt auf die Umstände an und darauf was an sicheren Informationen schon da ist, oder einfach gefunden werden kann. Von leichten Beschädigungen würde ich ausgehen.

    Sie schreiben Hausschwamm entsteht nicht allein durch Luftfeuchtigkeit(und wächst nur auf Holz). Mein Gedanke zu diesem Pilz kam mir aufgrund dessen, das ich im Dachgeschoss wohne und nicht weiß wie nahe meine Decke an wichtigem Holz etc. im Dachbereich oder Dachboden, reicht, daher hatte ich genauer danach gefragt.

    Mal ganz ernsthaft: Woher soll es dann jemand hier im Forum wissen? Und was soll herausgefunden werden?


    Es lässt sich ohne jede Untersuchung sicher sagen, dass durch das exzessive Duschen hier täglich ein erhebliches Schimmelpotential an allen Raumoberflächen geschaffen wird. Dafür muss man nichts messen. Wenn Du jeden Tag 2,5 Liter Wasser auf den Fussboden gießen würdest, ohne es wieder vollständig aufzuwischen, wäre dies auch nichts anderes. Was soll man da noch messen? Ja, theoretisch könnte auch zufällig nichts passieren.

    Du kannst darüber gerne nüchtern nachdenken, verändern wirst Du es aber auch nicht.

    wie hier schon geschrieben wurde:

    Ich würde mir einen Anwalt suchen, der sich zweier Themen annimmt:


    1. Schadenersatz gegen den Gutachter, weil: 25.000 EUR gezahlt für Gutachten, die (so habe ich das OLG verstanden) im Zustand der vorsätzlichen Befangenheit verfasst wurden. Nach meinem Verständnis haftet der Gutachter für den Vorsatz.


    2. Gleichzeitig gegen den Ex-Anwalt, der die Befangenheit nicht vorgetragen hat. Denn selbst wenn der Prozess positiv für die ausgegangen wäre, hätte die Gegenseite mit der gleichen Begründung (vorsätzliche Befangenheit) das Ergebnis der ersten Instanz platzen lassen können. Wenn stichhaltige Hinweise für eine Befangenheit des Gutachters vorliegen, muss der Anwalt das m.E. vortragen.

    Das sind Fragen, die ggf. in anderen Verfahren von anderen Gerichten zu beantworten wären - aus meiner juristischen Laiensicht natürlich. Bin gespannt, ob sich die Juristen ( Eric oder Ralf Wortmann ) dazu äußern. Als Laie liegt man da ja meist völlig daneben. ...

    Wenn der neue G-SV nun eine anderen Weg einschlägt, also komplett anderer Meinung ist, wie der wo Befangen war, dann muss der Antragsgegner auch die Kosten in Höhe von 25.000 Euro tragen, oder?

    Weshalb sollte er?

    Nach dem Rechtstreit und das Urteil nun zu Gunsten von Rodop ausfällt, bleibt der Sieger auf die 25.000 Euro sitzen????

    Mal ganz nüchtern nachgedacht:

    1. Wer hat den Schaden verursacht? Aus meiner Sicht der Gutachter.
    2. Wer kann für das Handeln des Gutachters haftbar gemacht werden?
    3. Wer sind die Geschädigten?

    Das hört man oft, aber gibt es dafür auch eine Begründung?

    Quasi sofort reagierende stufenlose Regelbarkeit. Da kann Elektro erst seit Induktion mithalten. Ausserdem ist die Leistung einer einzelnen Elektroplatte durch die Anschlüsse stärker begrenzt als Gas. So war es zumindest lange.

    Wie von mir richtig vorhergesagt, so wurde der Antrag der Klägerin, die Vergütung des gerichtlich bestellten SV in der 1. UND 2. Instanz auf Null zu setzen, vom Oberlandesgericht zurückgewiesen.


    Die Klägerin sieht also das Geld nie wieder, auch wenn die Gutachten für sie "unverwertbar" geworden sind, ...

    Wurde bereits in den ersten beiden Instanzen von der anwaltlichen Vertretung Deiner Frau die Besorgnis der Befangenheit gegenüber dem Gerichts-SV vorgetragen?


    (Weshalb bist Du mit dem jetzigen Anwalt unzufrieden? Er hat doch diesen ersten Teilerfolg erstritten!)

    Weshalb man Bauleistungen einkauft und einen Darlehensvertrag zu deren Finanzierung abschließt, ohne überhaupt ein bebaubares Grundstück zu besitzen, erschließt sich mir nicht, doch das nur vorweg.


    Weshalb man die Grunderwerbssteuer für ein Grundstück in ein anderes Bundesland überweist verstehe ich vorerst auch nicht. In welcher Gemeinde und in welchem Bundesland liegt das Baugrundstück?


    Auch die Schilderung zum Bauantrag bleibt rätselhaft. Wenn der Antrag unvollständig vorgelegt wird, ist dieser normalerweise in einer bestimmten Frist zu vervollständigen. Dann wird über den Antrag binnen relativ kurzer Zeit entschieden und die Gebühr dafür fällig. Ohne Zahlung erfolgt keine Zusendung der Genehmigung. Für einen unvollständigen Antrag gibt es keine Genehmigung. Sind vorherige Fristsetzungen der Genehmigungsbehörden (Aufforderungen zur Vervollständigung) verstrichen, ohne dass ihr reagiert habt?


    Das die vollständige Ausführungsstatik erst zu Baubeginn vorliegen muss und anderes erst zur Fertigstellung ist durchaus sinnvoll und üblich. Was genau fehlt denn noch?


    Das alles liest sich weiterhin etwas wirr und lückenhaft.

    Beim Duschen werden pro Stunde in der Größenordnung etwa 2,6 Liter Wasser pro Stunde in die Raumluft übertragen. Das ist kräftiger als Kochen. Insofern kann sich allein aufgrund dieser immensen Menge Wasser bei Dir Schimmel bilden. Für einstündiges Duschen ist die Lüftung des innenliegenden Bades objektiv nicht ausgelegt. Die Ursache des Feuchteproblems ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Dein unangemessenes (Dusch-) Verhalten. Welche Schäden daraus entstehen können, hängt vom genauen Aufbau der feuchtebelasteten Bauteile ab und dürfte sich hier kaum klären lassen. Aber es lässt sich eindeutig sagen: „Du spielst mit dem Schimmel!“


    Demnach sollest Du Dich einerseits mit offensiven Äußerungen über die Ursache des Schimmels in der Verantwortung des Vermieters zurückhalten. Andererseits kann die Konstruktion auch bauphysikalische Schwächen haben, die ebenfalls ursächlich zum Schimmelpilzwachstum beitragen. Das müsste aber messtechnisch bzw. rechnerisch überprüft werden.

    Ich kenne mich damit nicht so gut aus,deswegen habe ich einfach mal ein Foto von der (freigelegten)Stelle angehängt.(Links sieht man noch einen Teil der Farbe,rechts beginnt der Übergang zur Wand)

    Das sieht nach einer Stahlbetondecke aus. Wie klingt es beim Klopfen mit einem Besenstiel, hohl, hölzern, steinern?


    Als Mieter würde ich übrigens grundsätzlich nie einräumen, bauphysikalische Probleme (mit) zu verursachen, sondern immer einen Mangel an der Mietsache unterstellen. (Unter uns: Eine Stunde Duschen pro Person und Tag ist eine heftige Feuchtigkeitsquelle, insbesondere bei einem innenliegenden Bad.)


    Hausschwamm entsteht nicht allein durch Raumluftfeuchte. Und er wächst (zerstörend) nur auf Holz.

    Skeptiker weist du mehr über das Gebäude?

    Nein, habe nur zufällig kurz mit einem Nachbarn gesprochen.

    Sieht dem alter entsprechend nach vorkriegszeit aus. Dann evt teils zerstört und wieder irgendwie zu damaligen zeiten aufgebaut.

    Natürlich sind die anderen Ideen auch passabel. Alter der Eindeckung hat mindestens 60-70 Jahre runter.

    Das Haus wurde in Brandenburg, also der damaligen DDR sicher erst nach dem II. WK errichtet, vermutlich späte 1950er bis 1960er Jahre. Älter als gute 60 Jahre kann es nicht sein. Nach 1990 wurde es oberflächlich saniert, u.a. mit neuen wärmegedämmten Fenstern. Aus dieser Zeit dürfte auch die Dachentwässerung stammen oder jünger sein. Für nicht sieht sie nicht älter aus als 5 - 10 Jahre.

    die Kamine wurden mal saniert. Kaum ein Kamin hat noch so gutes Fugen und Ziegelwerk nach so langer Zeit.

    Ja, ca. 10 - 25 Jahre alt.


    Am Standort gibt es keine öffentliche Kanalisation.

    Für die Findung des (Ver-) Kauf(s)preises von bebauten Grundstücken kann man alles mögliche berechnen. Am Ende geht es immer darum, wieviel die Kaufenden zahlen wollen oder können und zu welchem Preis die Verkaufenden in angemessener Zeit noch mind. eine Käuferin oder einen Käufer finden. Diese Schnittmenge macht den Preis. Und der ist in D in vielen Gegenden heute höher als gestern und morgen höher als heute.

    Moin,

    da ist ein kleiner Versprung in der Traufe. Sieht man, wenn man das Bild vergrößert.

    Den hatte ich übersehen. Auch an den Versprüngen der Schatten der Oberleitungen lässt er sich übrigens erkennen.


    Aber wieso wurden die beiden rechten Teile in einem Fallrohr zusammengeführt? Die scheinen sich ja praktisch nahezu auf der selben Höhe und Distanz zur Fassade zu liegen?

    ich finde ja den bodennahen Bereich der Entwässerung wesentlich interessanter.. Habe ich so noch nie gesehen.

    Kann man auch so machen:



    sieht sicher besser aus, funktioniert praktisch aber ähnlich (schlecht), wahrscheinlich sogar schlechter ...

    Das OLG hat erst einmal beschlossen, dass der bisher tätige gerichtlich bestellte Sachverständige befangen war. Die in den Jahren 2011-2019 von diesem gerichtlich bestellten Sachverständigen angefertigte "Gutachten" und seine mündlichen Aussagen in den "Gerichtsverhandlungen" sind somit "unverwertbar" geworden.

    Na wunderbar, ein wesentlicher Punkt ist damit endlich so korrigiert worden, wie es hier immer für erforderlich gehalten wurde. Gratulation dazu! Das Durchhaltevermögen beginnt Wirkung zu zeigen!

    Die deutschen Automobilkonzerne und die anderen Akteure auf dem Automobil-Weltmarkt . Dialog zu diesem Text auf Facebook:


    A: "Ja, kein Wunder: Kopieren geht ja auch schneller und einfacher als selber entwickeln. Kein Wunder, dass da alles schneller geht. Das ist ja quasi Betrug!"

    B: "Und am Schlimmsten: Die kopieren und bauen heute schon Technologien, die die dt. Automobilkonzerne erst in 10 Jahren entwickelt haben werden, weil sie sich heute technisch noch nicht realisieren lassen!"

    Vielleicht behindert deshalb R2G auch den Wohnungsbau. Man weiß ja gar nicht, wie man die Menschen mobil halten soll, egal, mit welchem Verkehrsmittel.

    Abgesehen von Deinem Zynismus: Wie wird denn in B Wohnungsbau stärker "verhindert" als in M, S, F oder HH ? Stellplatzpflicht gibt es schon seit 20 Jahren nicht mehr, Grunderwerbssteuer ist im Bundesdurchschnitt ...

    Allerdings gibt es ein dichteres U-Bahn-Netz als in Berlin, wo es für ca. 3,7 Mio (Tendenz stark steigend) EW 146 km Netz gibt. (New York: 8,5 Mio EW, 380 Strecken-km)

    Das ist umgerechnet auf die Strecke pro Kopf der Wohnbevölkerung oder die Wohnbevölkerung pro Streckenmeter ein Unterschied von ziemlich genau 10 Prozent, also recht ähnlich. Und in B haben wir noch zusätzlich knappe 200 Streckenkilometer Straßenbahn, die S-Bahn (Streckenlänge momentan für mich nicht zu finden, aber sicher ähnlich der U-Bahn) und die mehrfach im Stadtgebiet haltenden Regionalbahnen. Ich würde also den Versorgungsgrad in B für deutlich höher halten in NYC.


    Mehr U- und S-Bahn ist aktuell im Bau, Tram in Kürze auch. Kein Zweifel, dass es mehr sein könnte und mit viel zu viel Verspätung kommt, aber die, die heute genau das so laut beklagen, haben gute zehn Jahre lang genau dafür in ihrer Alleinregierung die Weichen gestellt: Keine (schnell baubare) Tram nach West-Berlin, nicht mehr U-Bahn und Ost-Berlin!

    Aber keiner hat die Absicht, eine U-Bahn zu errichten... Und oben ist der Platz knapp. Es wird wohl einfach noch viel stauiger und enger werden, und das für alle Verkehrsteilnehmer.

    Wieviel Platzersparnis die Tram und das Radeln gegenüber dem MIV bringen, beschreibt ja grad Harald Wolf im verlinkten Artikel.

    Klar innen hätte man sich den Putz sparen können und nur weiss streichen aber jetzt bin ich dabei und erhoffe mir eine widerstandsfähigere Oberfläche wo man auch mal mit reduziertem Druck mit dem Kärcher reinigen.

    Hoffen kann man viel ... im gewerblichen Bereich wären dafür eine Abdichtung und eine robuste Oberfläche erforderlich. Fugenverschluss im Übergang Wand / Boden nicht vergessen!

    Mal eine blöde Frage: wenn man der Auffassung ist, sich im genehmigungsfreien Verfahren zu befinden, dann müsste man doch ein Recht auf eine bindende Aussage der Verwaltung haben, in der die Frage der Verfahrensfreiheit und die Zulässigkeit bzw. Unzulässigkeit des Vorhabens beurteilt wird. Ohne die Möglichkeit der vorherigen, verbindlichen Klärung dieser Fragen durch die Aufsichtsbehörde hätte man ja immer das Problem, dass die Verwaltung nach Umsetzung des Vorhabens eine andere Rechtsauffassung vertritt.

    Naja, damit würde genau das Gegenteil des politisch Gewollten erreicht: Bauwillige und Behörde sollen ja gerade vom Antragsverfahren zeitlich und finanziell entlastet werden. Wer also (hier in B "verfahrensfrei") unbelastet untergeordnete Maßnahmen realisieren darf, sollte das auch tun. Die Verfahrenskosten sind tendenziell oft ähnlich hoch, oder sogar höher als die Kosten der eigentlichen Maßnahme.

    Welche Methode wäre geeigneter, um Satz 5 gerecht zu werden?

    Ganz einfach die, die da in der BauO beschrieben ist und auch nach meinem Verständnis völlig ausreicht, den Anspruch schlüssig zu begründen. Im Zweifel würde ich die Anlage in ganz einfaches z.B. textiles Zeltdach integrieren.

    Weshalb sollten dann aufgeständerte Module unzulässig sein, von deren Geometrie keine größere Verschattung ausgeht ?

    Steht im Zusammenhang mit der Abstandsvorgaben wirklich irgendwo in der BayBO etwas von Verschattung? (Damit hat die Abstandsregelung zwar im weitesten Sinne auch zu tun, aber genau das ist nicht gefordert - zumal dann ja Nordgrenzen immer uneingeschränkt bebaut werden dürften. Ich bezweifle nicht die Berechtigung der Aufständerung, sondern nur den Sinn genau dieses einen Arguments!)