Beiträge von Skeptiker

    Kann es sein, dass sich während der Errichtung des Gebäudes zwischen Putzauftrag und Tapezieren Asbestfasern durch eine andere Arbeit erzeugt auf dem Putz abgelagert haben? (Schneidestaub von Röhren, Dachdeckungen...)

    Off-Topic:

    sag bescheid, wenn du jemanden suchst, der ersatzweise deinen urlaub verbrät ;)

    komme ich nächstes Jahr gerne drauf zurück! Komm Du erstmal wieder mit Roman und Thomas in den Schlot oder in den A-Trane oder ins b-flat, jedenfalls in meine Nähe! Ist Dir die Reiselust vergangen oder hast Du andere Ziele gefunden?

    Häuser müssen auch heute im Neubau nicht hermetisch dicht sein. Allerdings sind sie es bei fachlich richtiger Ausführung meist nahezu.


    Ameisen finden Nahrung nicht nur in unseren Küchen, sondern auch in Vorratsräumen, Kellern oder an liegen gebliebenen Keksen, Chips ... oder den Resten anderer Gäste.

    Dieser Anteil wird durch die Überdämmung etwas abgeschirmt. Der Bereich unterhalb der Überdämmung erwärmt sich somit überwiegend (nur) durch Wärmeleitung im Kunststoff, und es kommt zu Differenzen in der Oberflächentemperatur.

    ... und dann, bei Kunststoffprofilen, zur bogenförmigeN Durchbiegung wie bei jedem Bimetallthermometer.


    Bei Holzfenstern ist das weniger stark ausgeprägt, aber auch die mögen keine unnötig große Differenzen in der Oberflächentemperatur.

    Ameisen fast kommen nur zur Nahrungsaufnahme in Gebäude - durch kleinste Öffnungen zu offen zugänglichen Lebensmitteln. Unterhalb der ganz großen und lethalen chemischen Keule gibt es auch kleinere und harmlosere Maßnahmen. Man braucht bei deren Anwendung aber etwas Geduld. Eine Liste findet sich hier.


    Der Vermieter trägt dafür genausoviel Verantwortung wie für die Wespe oder die Biene am Honigglas in der Küche - keine.

    Bebauungsplan erlaubt nur helle Fassade, und wenn's für meine Frau und mich passen soll, landen wir immer bei weiß oder einem leichten Sandton.

    Die Gestaltungsmöglichkeiten (von Fassaden) sind unendlich. Ich empfehle, innerlich mal diese Festlegung zur Seite zu legen und weitere Optionen zuzulassen. (Zeitliche) Distanz hilft!

    ich habe schon völlig verzweifelte Bauherren erlebt (wirklich verzweifelt!), weil der Bebauungsplan nur rote Dächer zulässt.

    Zu frühe Festlegungen sind viel schlimmer als Bebauungsplan oder Gestaltsatzung!

    Gibt es einen Unterschied zwischen den XPS und den RUR/RIP Platten, oder sielt das keine Rolle.

    XPS = hochdruckfest + als Perimeterämmung geeignet (an UK Kellerdecke beides nicht notwendig!)


    RUP / RIP meinst sicherlich PUR / PIR!? Bietet die besten am Markt verfügbaren Dämmerte unterhalb der Kosten von Vakuumdämmungen, ist aber auch nach Vakuumdämmung und Schaumglas der teuerste am Markt verfügbare Dämmstoff. Auch als brennend abtropfend ist das Material nicht jedermanns erste Wahl über Kopf - aber meines Wissens im Keller zulässig.


    Es gibt geeignete Dämmstoffe für die Kellerdeckendämmung!


    und: Die flankierende Wanddämme bis ca. 70 cm unter Decke nicht vergessen!

    und: Die Bauphysik näher betrachten - Dämmung g allein schützt noch nicht vor Bauschäden!

    Alles ist ein Eingriff in die Natur!? Oder sind wir Teil der Natur? Wo fängt sie an, wo hört sie auf?

    Guter Punkt! Das, was wir in Deutschland heute als "Natur" wahrnehmen, ist in vielen Bereichen, konkret fast der gesamten "Landschaft" außer Meeren in seiner aktuellen Gestalt das Ergebnis früherer und aktueller menschlicher Eingriffe: Rohstoffabbau, Landwirtschaft, Waldwirtschaft, Umleitung und Fassung von Gewässern, deren Uferbefestigung ... als Beispiele seien nur genannt der Harz (Bergbau, Wasser- und Waldwirtschaft) und die Lüneburger Heide (Rodung und Torfabbau mit nachfolgender Viehwirtschaft). Weshalb auch außerhalb der Städte richtigerweise von einer "belebten Kulturlandschaft" gesprochen werden müsste, welche zumindest in Mitteleuropa weit überwiegend und schon seit Jahrtausenden anthropogen ist, nicht von "Natur".

    Nachfrage des Architekten bei der Geschäftsführung des Auftraggebers, wie die kryptischen Worte der Vertretung vom Vortag zu verstehen seien. Knappe Antwort: „Die Person, mit der Sie gestern sprachen, hat die Situation nicht ansatzweise verstanden und ist außerdem nicht befugt, für uns zu sprechen. Betrachten Sie bitte das Gesagte als nicht gesagt, jedenfalls nicht als ernstgemeinte Aussage Ihres Auftraggebers. Ich bitte um Entschuldigung für das Missverständnis!“

    Ein Architekt ist in einem Projekt mit den meisten Grundleistungen mehrerer Leistungsphasen nach HOAI beauftragt. Dafür hat er ein adäquates Teilhonorar nach einer der gängigen Teilleistungstabelle errechnet und vereinbart, weil zu Projektbeginn die Erbringung aller Grundleistungen nicht erforderlich erscheint. Im Laufe der mehrjährigen Bearbeitung stellt sich heraus, dass aus verschiedenen unvorhergesehenen Gründen doch praktisch alle Teile der Grundleistungen erforderlich sind, um das Werk der Planung fertigzustellen. Der Architekt meldet wenige Tage nach Bekanntwerden der neuen Umstände sein Begehren um Anpassung der Honorarhöhe an. Er gibt an, dass er die Grundleistungen der LP 5 nach § 34 HOAI nicht mehr reduziert auf 23 Prozentpunkte abrechnen kann, sondern in voller Höhe von 25 Prozentpunkten honoriert haben möchte. Hieraus resultiert eine Erhöhung des Gesamthonoars um knappe 2 Prozent - absolut um einen vierstelligen Eurobetrag.


    Die Vertretung des (privaten) Bauherrn ist erwartungsgemäß hiervon spontan nicht sonderlich begeistert und teilt dies auch deutlich mit. Der Architekt wiederholt seine Forderung und belegt umfangreich und differenziert deren Berechtigung. Die Bauherrenvertretung entgegnet, sie sei nicht bereit, dieses Honorar zu bezahlen, das Budget werde dadurch (marginal) überschritten. Nach einigem Hin und Her folgt der Vorschlag, sich das Honorar von einer Versicherung zu holen. Auf Nachfrage des Architekten wird erläutert: Der Architekt habe doch sicherlich eine Haftpflichtversicherung und könne dieser einen Schaden melden. "Aber ich habe doch nicht einmal ansatzweise einen Schaden verursacht! Weshalb soll ich meine Haftpflichtversicherung einschalten? Es gibt keine Haftung durch mich bzw. meine Versicherung!" "Na, Sie wollen doch Geld. Da können Sie es sich holen!" "Ich habe - wie fast alle Versicherten in solchen Fällen - eine Selbstbeteiligung, die höher ist, als der von mir heute geforderte Mehrbetrag!" "Das ist doch nicht mein Problem, Sie wollen Geld, nicht ich!"

    Muss der Architekt nicht dem Bauherrn gegenüber nachweisen, dass er eine Haftpflichtversicherung hat und in welcher Höhe?

    Allgemein nach BGB: nein!


    In einigen Architektenkammern kann eine Mitgliedschaft aber nur solange bestehen, wie eine Berufshaftpflichtversicherung mit bestimmten Deckungssummen besteht. Dies überprüfen aber nicht alle Kammern (kontinuierlich).

    Falls er keine nachweisen kann, fliegt er m.W. aus der Architektenkammer

    Leider nicht immer und nicht sofort!

    Ich mach grad eine Urlaubsvertretung:


    Ja, es gibt Kollegen, deren Arbeit bei näherem Hinsehen ein fachlich voreingenommenes Auge nicht (mehr) zu überzeugen vermag.


    Das gilt leider auch für einen erheblichen Teil des dt. Handwerks.