Beiträge von Skeptiker

    Kann man alles gerne darin hineininterpretieren, auch exponentielle Anstiege, und deutliche Abfälle zu genehmen Zeitpunkten lassen sich irgendwie da festlegen, um irgendetwas daraus abzuleiten, was man nachweissen muss oder möchte. Selbst eine Darstellung als Kegel-/Kerzen-/Kuchendiagramm kann man daraus prima machen, wenn es einem beim Nachweis für etwas hilfreich erscheint.

    :wall:


    So kann man natürlich auch argumentieren, wenn sich für die eigenen Aussagen keine Belege mehr finden lassen.

    Seit Anfang November, ungefähr zeitgleich mit dem Einsetzen der klassischen Erkältungszeit, stiegen die Fallzahlen bei Corona an und verharren seitdem auf mehr oder weniger hohem Niveau.

    Aha, schauen wir doch einmal genauer hin:



    Das ist für mich kein "Verharren auf hohem Niveau", sondern eine klassische Wellenbewegung, wie sie als "hammer and dance" in den Lehrbüchern der Virologie steht. ("Brille? Fielmann!") Und das hat auch nichts mit mangelnder Ernsthaftigkeit bei der Einhaltung der bestehenden Regeln zu tun.

    In Singapur gibt es ja Vieles, nur kaum Platz zum Wohnen. Kein Wunder bei einer Fläche von knapp 730km² und etwa 5,7 Mio Einwohnern.


    Ob das hier in DE funktionieren könnte, da habe ich so meine Zweifel. Einerseits gibt es bei uns viel mehr Platz (über 357.000 km² bei ca. 83Mio Einwohnern), und eine völlig andere historische Entwicklung, Demographie und Mentalität.

    Ein Freund entwickelt für ein großes niederländisches Stadtplanungsbüro schon seit Jahren einen neuen Stadtteil für Singapur. Er beschreibt Singapur als stadtpolitisch und mental deutscher als Deutschland: Extrem reguliert, sozialdemokratisch, in Ansätzen autoritär. Und nicht vergessen: Der heutige Zustand geht auf eine weitgehende Enteignung der Grundbesitzer zurück!

    Wieso zweifelst Du das an?

    Weil es lange Zeit nicht für alle Dämmstoffe Gefällekeile gibt, zumindest nicht mit beliebigen Geometrie, insbesondere nicht für Faserdämmstoffe und Schaumglas.

    Warum sollte es das nicht geben?

    Weil die Industrie es längere Zeit nicht konnte.

    Wieso reichen dafür die 70-100 kpA dieser mineralischen Dämmstoffe nicht aus?

    Ich habe nicht geschrieben, dass diese nicht ausreichend sind, sondern gefragt:

    Ist Mineralfaserdämmung in ausreichender Druckfestigkeit (10 cm wassergesättigtes Substrat + Verkehrslast!) verfügbar?

    Ich erinnere eine Zeit, in der z.B. die "Hardrock" umgerechnet genau 100 mm wassergesättigtes Substrat tragen konnte, aber keine zusätzlichen Gehwegplatten mehr und wo sich Mineralfaserdämmung und Begehbarkeit ohne Lastverteilschicht praktisch gegenseitig ausschlossen. Beim TS stehen 100 mm Substrat + 40 mm Anstaubewässerung / Drainage im Plan. Die erforderliche Verkehrslast ist erstmal nicht bekannt. Da ich nicht alle Produktentwicklungen im Hochbau ständig im Detail verfolge, war dies bewußt als Frage formuliert.


    Der Hintergrund meiner Fragen war, dass die fragende Person die konkreten Anforderungen (Wärmedämmung, Brennbarkeit, Druckfestigkeit, Wasserbeständigkeit) an diese Dämmung in keinerlei Hinsicht spezifiziert hatte, anscheinend noch nicht einmal wusste, ob es ein Warm- oder Umkehrdach werden sollte. Diese Festlegung ist aber erforderlich. Und genau darum geht es in solchen ersten Übungen zur Baukonstruktion im Grundstudium Architektur. Der fragenden Person scheint es hier aber gerade nicht um einen Lernerfolg gegangen zu sein, sondern darum, eine Studienaufgabe möglichst einfach erledigen zu können.

    ... ist es aber schwer, das im Problemfall wieder herauszuheben. Als Werkzeug der Wahl würde ich da einen "mobilen Gegengewichtskran" sehen.

    Aus Erfahrung in der Pflege halte ich derartige Krane wegen ihrer erheblichen Aufstellfläche und der ebenfalls erheblichen Punktlasten unter den der Last zugewandten Rädern / Rollen für eher ungeeignet. Deren Einsatz wäre dann vermutlich aber auch schon für den Ersteinbau erforderlich, oder?

    Off-Topic:

    Verpflegung Reinigung Unterhaltsreinigung eine ganze menge ist outgesourct worden. Natürlich mit gehaltsverzicht.


    Sana hat hier einen Hausvertrag Ähnliches macht asklepios. Wenn der betriebsrat schwach ist.;)

    Und was genau hat das mit dem Klimaschutz zu tun? Vielleicht 'mal einen neuen Faden 'draus machen? Ja, mir ist grundsätzlich schon klar, das alles irgendwie mit vielem zu tun hat.

    Auch die CO2-Bilanz hat keine Auswirkung, wer repariert. Wenn ich mir die handwerklichen und intellektuellen Fähigkeiten mancher Ausführenden im Baubereich anschaue, würde ich an technisch anspruchsvolle Geräte oder solche mit gravierenden Folgen bei Ausfall (Beatmung, Flugzeugtriebwerk, ...) auch nur Personal mit nachgewiesener Qualifikation heranlassen. Meist ist es ja nicht unmöglich, Dritte reparieren zu lassen, man verliert dann "nur" die Garantie / Gewährleistung. Bei robusten, "narrensicheren" und nicht sicherheitsrelevanten Geräten ist sicher kein Thema, aber bei sensiblen lebenserhaltenden Systemen ... . Bei der Reparatur von Laptops oder Tablets geht es eher um Geldmacherei - jedenfalls wenn ein Apfel drauf ist - an anderer Stelle um Sicherheit. Wobei, wenn der Schrauber an der Ecke meine Daten ansehen kann ...


    Mir scheint es jedenfalls in manchen Bereichen etwas komplizierter zu sein, als in dem o.g. Artikel dargestellt. An Heizungsanlagen bspw. kann durch einen unsachgemäßen "Service"-Termin jedenfalls mehr versemmelt werden, als an einem Fahrrad oder an einer Herz-Lungen-Maschine.

    Bei solchen Überlegungen werden gerne die nicht unerheblichen Windlasten ignoriert , die auf Dächer durch die größere Gebäudehöhe meist noch einmal höher anzusetzen sind. Da reichen die 90 kg der Platten niemals als Ballast aus, zumal sie ja auch noch zugfest mit der Hütte verbunden werden müssten.


    Ja, man muss die Fragen Genehmigungsfähigkeit, Statik und Zustimmung durch die WEG parallel betrachten, denn alles muss möglich sein. Der erste Weg sollte zur Hausverwaltung führen, der zweite zu einem Vorgespräch zur Statikerin und dann könnte man mündlich bei der unteren Baubehörde anfragen - wenn nicht die anderen sich schon negativ geäußert haben.

    Ach, mei, Wenns der Kunde zahlt. Zeit sich ja immer später wie toll das ist.

    Der Bauherr wollte genau das System haben. Ich präferiere andere. Er ließ sich nicht überzeugen.

    Das System kostet Wahrscheinlich einen guten Taken mehr als ein Standartsystem.?. Skeptiker kannst du dazu was sagen?

    Ich heb es nicht ausgerechnet und die Bäder dieser Wohnung sind eh teurer als andere. Wandablauf fällt weg, Bodenfliesen und Abdichtung im Verbund werden weniger ausgeführt ... In der Summe dürfte das Beispiel von Kaldewei aus # 8 allein nur ein paar hundert € teurer gewesen sein. Aber da kommt ja dann noch mehr dazu ...

    Der einzige GU / BT... was auch immer, hier im Forum hat sich vor einigen Jahren in die Rente zurückgezogen. Die Wahrscheinlichkeit, hier einen geeigneten GU für eine bestimmte Region in D zu finden, halte ich für ähnlich groß wie die, hier einen passenden Arbeitsplatz zu finden.

    Mir ist aufgefallen, dass ich in der Zeitung immer häufiger über den Preisanstieg zum Thema Bau lese. Hier im Forum habe ich aber bisher keinen Austausch dazu gefunden.

    Den Austausch gab es schon, aber er fand teilweise nicht sichtbar statt oder ging in Threads zu anderen Themen etwas unter..


    Mein Eindruck aus dem Hochbau mit Schwerpunkt Ausbau (Gebäudehülle, raumbildenden Ausbau, ohne TGA):

    • 2. Quartal 2020
      • auf manchen Baustellen fehlte plötzlich das Personal aus Osteuropa, teilweise monatelang
      • vereinzelt Kurzarbeit
      • Material war ausreichend verfügbar, kam aber teilweise durch Grenzsschließungen mit deutlicher Verspätung
      • im Juni wurde mehrfach von etwas längeren Lieferzeiten bei Wärmedämmstoffen berichtet
    • 3. Quartal 2020
      • wochenlanger Ausfall von ost- und südeuropäischen Arbeitskräften, die nach dem Sommerurlaub länger im Herkunftsland bleiben um Quarantäne vermeiden zu können
      • Berichte von etwas längeren Lieferzeiten bei Wärmedämmstoffen wiederholen sich
      • generell sind alle ausführenden Betriebe in meiner Umgebung g langfristig ausgebucht, oft bis in den Sommer 2021
    • 4. Quartal 2020
      • Berichte von etwas längeren Lieferzeiten bei Wärmedämmstoffen häufen sich. Längere Lieferzeiten auch bei einzelnen anderen Baustoffen
      • Preissteigerungen werden gemeldet von Stahl
    • 1. Quartal 2021
      • Berichte von längeren Lieferzeiten bei Wärmedämmstoffen. Längere Lieferzeiten auch bei einzelnen anderen Baustoffen
      • Preissteigerungen werden gemeldet

    Generell bestehen in D bei Baustoffen kaum Abhängigkeiten von Zulieferern im Ausland, so dass die aktuellen Erklärungen dazu teilweise schwer nachvollziehbar sind, von den Weltmarktpreisen beim Stahl und Bauholz einmal abgesehen.


    Ich hab, ehrlich gesagt, den Eindruck, dass die behaupteten Engpässe teilweise etwas vorgeschoben oder stärker dargestellt werden, um vorbeugend noch einmal Preiserhöhungen durchzusetzen, bevor wieder eine Abwärtsspirale losgeht. Und in D gab es im vergangenen Jahr in der Zeit der gesenkten Mehrwertsteuer eine massiv gestiegene Nachfrage nach Leistungen im Ausbau. Da wurden alles an material verkauft, was die Vorräte hergaben und jetzt sind die Lager eben leer.

    ich möchte meinen Halbkeller (ist das die richtige Bezeichnung?) abdichten und isolieren.

    Meinst Du abdichten und (wärme-) dämmen?

    Erberührter Bereich ist 11,5er KS gemauert innen und 11,5er Klinker verputzt außen. Oberhalb Erdreich 11,5er KS innen und Klinker außen.

    Ich sehe auf den Bildern von oben nach unten drei Wandaufbauten:

    • X + Vormauerschale gelb
    • X + Vormauerschale rotbraun (möglicherweise tatsächlich Klinker)
    • X + (X +) Verputz

    Bis Du Dir sicher, dass es eine innere KS-Tragschicht von nur 12,5 cm Stärke gibt? Das wäre selbst für tragende Wände eines EFH ziemlich dünn. Wie sind die beiden Mauerschichten miteinander verbunden oder gibt es eine Hohlschicht dazwischen?

    Meine zwei Bedenken sind, wenn ich nur den Erdbereich isoliere, dass ich in diesem Bereich eine Kältebrücke herstelle.

    Eine Wärmebrücke ist es jetzt schon. Dort wo Du dämmst, verliert die Wärmebrücke einen Teil ihrer thermischen Leitfähigkeit. Du machst sie also besser. Der ungedämmte Teil bliebe aber schlecht, also eine Wärmebrücke. Ist der Keller bisher geheizt? Ist zukünftig eine Heizung vorgesehen?

    Wenn ich wiederum auch den Klinkerbereich isoliere, hätte ich in diesem Bereich einen Überstand der Isolierung.

    Davon ausgehend, dass Du eine Dämmung meinst: Ja, das stimmt. Ein solcher Überstand lässt sich aber abdecken.


    Aber: Weshalb soll der - vermutlich ungeheizte Keller gedämmt werden, die Außenwand des darüber liegenden vermutlich geheizten Wohngeschosses aber nicht? Dort geht doch viel mehr Wärme verloren und durch die höhere Raumlufttemperatur und - feuchte ist die Wahrscheinlichkeit eines Kondensatausfalls dort viel höher.

    Hersteller ist baqua.

    Das habe ich hier gefunden. Ein ähnliches System bietet in Emaille auch der Wettbewerb. Vermutlich gibt es noch viel mehr Anbieter. Das System von gebeiert ist jetzt zweimal in von mir geplanten Wohnungen auf nachdrücklichen Wunsch der Erwerber eingebaut worden. Da die WE noch nicht bezogen ist, kann ich bisher nur vom (Ein-)Bau berichten:

    • Die sichtbare Platte ist nur eine Abdeckung, das Wasser wird über den umlaufenden Schlitz und über den leicht vertieften Ablauf geführt. Es gibt also ein um ca. 15 mm (?) vertieft liegende Entwässerungsebene, über welche das Wasser läuft.
    • Sanitärinstallateur wie Fliesenleger taten sich schwer mit dem Einbau, weil die Abläufe nicht den üblichen entsprechen. Ohne wiederholtes gemeinsames Lesen / Anschauen der Montageanleitung / Videos durch beide Ausführenden klappt da nichts. Am Ende hat es dann aber doch funktioniert. (Heute ist aber eh jede Dusche und jede Badewanne anders, so dass man um umfangreiches Anleitungsstudium kaum herumkommt.)
    • Glastrennwände benötigen Abstand zur Dusche, es bedarf einer anderen Planung als bei konventionellen ebenengleichen Duschen.

    Beide Hersteller geben an, dass es keine Verstopfungen der Abläufe geben könne. Ich bleibe gespannt, die Inbenutzungnahme steht noch aus ...

    Siehst Du es anders?

    Ja

    Dann teile doch bitte Dein Wissen mit mir!

    Das versuche ich.

    Bist du bereit mir bei meiner Hauptfrage zu helfen?

    ja, ich versuche es. Ich habe allerdings schon ein Architekturstudium abgeschlossen und denke, dass es Dir bei Deiner Ausbildung nicht hilft, wenn ich Dir hier eine richtige Lösung einfach nur gebe, denn Du lernst dabei leider nichts.


    Falls Du tatsächlich Hilfe beim Studium im Sinne von "selbst lernen" willst: Beantworte meine Fragen, dann kommst Du selbst auf die Lösung. Eine fertige Lösung kann ich Dir gegen Vorkasse gerne auch direkt zukommen lassen. Aber dann musst Du Dir für die nächste Übung wieder eine Lösung kaufen und wirst gewiss nie Architekt. Und was machst Du später, wenn Du bei einem Kollegen oder mir arbeiten solltest?


    (Nein, ich mache meinem Kind auch nicht die Hausaufgaben, denn dann lernt es nichts.)

    Nein, es gibt keine Mineralfaserdämmung im Gefälle, daher habe ich angedeutet, dass die Dämmung nicht stimmt! ;)Ich habe jetzt XPS genommen. Auf die Lasten habe ich nicht geachtet.

    Weshalb nimmst Du eine teure hoch druckfeste und wasserbeständige Dämmung (XPS) wenn Du nur überschaubare Lasten hast und sie abdichtest?


    Auf den Rest komme ich später zurück ...!

    Na dann fang' mal an zu skizzieren, wir machen dann weiter, wenn es eine halbwegs vollständige Vorlage von Dir gibt!


    Erste Punkte vorab:

    • Gibt es MIneralfaserdämmung als Gefälledämmung?
    • Ist Mineralfaserdämmung in ausreichender Druckfestigkeit (10 cm wassergesättigtes Substrat + Verkehrslast!) verfügbar?
    • Wurde Ausbau- und Verkehrslast in der Statik berücksichtigt?
    • wie werden die Dampfbremse der Außenwand und die Dampfsperre des Dachaufbaus miteinander verbunden?