Beiträge von Skeptiker

    Holzbalkendecken waren auch schon früher nur sehr selten völlig eben und waagerecht. Besorgnis erregend wäre eine über kurze Zeit sich stark entwickelnde Absenkung der Deckenunterseite, verbunden mit dem Auftreten neuer Risse an der Deckenunterseite.


    Schwere Schäden an Decken sind nach meiner Erfahrung a) extrem selten und b) dann mit sichtbaren Spuren oder Schäden an benachbarten Bauteilen verbunden.


    Sicher ausschließen lässt sich eine kritische Veränderung an einer Decke aber nur durch eine sachverständige Begutachtung am Objekt.

    Wenn es sich um eine Holzbalkendecke handelt, kann die Aussage des Vermieters in der Summe (lokale Setzung des Bodenbelages durch Kompression infolge hoher Belastung) korrekt sein. Ich hatte das oben auch bereits geschrieben:

    Das bestätigt meine Vermutung, dass die (tragenden Teile der) Decke selbst keine (neue) Verformung aufweisen/t, sondern nur die oberste Belagsschicht, vermutlich ein Laminat. Das wäre bei einem Laminat auch so zu erwarten und völlig unkritisch. Dein (e. Sorge) wäre damit völlig unbegründet.

    Sehr wahrscheinlich brauchst Du Dir also keine Sorgen machen. Wir wissen aber bisher nicht, ob es tatsächlich eine Holzbalkendecke ist und das obige wirklich zutrifft, so dass sich mehr hier nicht mehr sagen lässt. Und ...

    Ohne nähere Infos zur Decke und Bodenaufbau kann man nur spekulieren, aber das bringt Dich nicht weiter. Entweder wird die Decke begutachtet, und man findet die Ursache, oder Du musst damit leben. Du könntest natürlich auch in eine andere Wohnung ziehen.

    Wie kann dann das sein daß sich der Boden senkt.

    Ein Bodenbelag kann sich leicht absenken, wenn eine unter ihm liegende weiche Schicht wie zum Beispiel eine Trittschalldämmung lokal von einer Auflast wie einem schweren Möbel zusammengedrückt wird. Wenn der Belag dann noch relativ biegeweich ist wie bspw. Laminat gibt es eine kleine Delle mit einer Absenkung von wenigen Millimetern im Bodenbelag. Die Trittschalldämmung dämmt dann zwar nicht mehr so toll, aber Grund zur Sorge wäre das nicht.

    ich kann ich leider nicht sagen was unter dem Boden ist. ...

    Meine Fragen lassen sich nicht beantworten? Dann lässt sich zur Decke aus der Ferne weiter nichts sagen.

    ... Boden ...wurde dieser wahrscheinlich von Amateuren vor 8 Jahren komplett neu gemacht. ... Er wurde auf jeden Fall neu errichtet vor einigen Jahren.

    Wurde die gesamte Decke neu hergestellt, oder nur der Bodenbelag, also die oben aufliegende oberste Schicht?

    Der Boden ist aus Holz mit Schutt habe ich mitbekommen.

    Wie oben: Meinst Du die gesamte Decke, oder nur den Bodenbelag und eine Zwischenschicht darunter? Für mich liest sich das nach einem der typischen (und fachgerechten) Aufbauten einer gefüllten Holzbalkendecke, wie er hier zu sehen ist. Das wäre an sich nicht zu beanstanden, auch wenn es

    von Amateuren vor 8 Jahren komplett neu gemacht

    wurde. Das ist weder kritisch noch führt es zur Verformung einer Decke.

    Die Beule beim Nachbarn darunter war glaube ich schon da die Tapete nicht gerissen ist.

    Das bestätigt meine Vermutung, dass die (tragenden Teile der) Decke selbst keine (neue) Verformung aufweisen/t, sondern nur die oberste Belagsschicht, vermutlich ein Laminat. Das wäre bei einem Laminat auch so zu erwarten und völlig unkritisch. Dein

    Ich habe langsam Angst um mein Leben und meine Einrichtung.

    wäre damit völlig unbegründet.

    Im Bauwesen bezeichnen wir das gesamte horizontale tragende Bauteil zwischen zwei übereinander liegenden Räumen als "Decke".


    Was ist bei Deiner Decke sicher zu sehen? Auf ihrer Oberseite zeigt sich ein konisch verlaufender Spalt zwischen Deckenbelag (Laminat) und Sockelleiste. An ihrer Unterseite ist an einem Fenstersturz eine Ausbeulung nach unten zu sehen, die sich parallel auch an der Unterseite des Fenstersturzes zeigt.


    Außerdem schreibst Du von einem DachBrand, nach dem das Haus länger Zeit leer stand. Weder ein Brand selbst, noch das bei den Löscharbeiten durch das Gebäude laufende Löschwasser schädigen zwingend unterhalb liegende Bauteile aus Mauerwerk, Holz oder Stahlbeton. Meist reicht deren Trocknung völlig aus. Eine derartig starke lokale Durchbiegung eines unbelasteten Balkens einer Holzbalkendecke wäre ohne weiteres nicht erklärlich.


    Nun stellen sich einige Fragen:

    1. Wie ist die Decke genau aufgebaut (Holzbalkendecke, Stahlsteindecke, Stahlbetondecke) ?
    2. Worauf liegt der Bodenlag (Estrich, Trockenestrich, Dielung ...) ?
    3. Gibt es eine Zwischenlage zwischen Bodenbelag und Estrich / Dielung / Decke. Wenn ja, wie dick ist diese und aus welchem Material?
    4. Ist die Fuge zwischen Bodenbelag und Sockelleiste sicher neu aufgetreten, oder schon länger vorhanden? (Hölzerne Sockelleisten sind oft nicht überall mit ganz exakt gleichem Abstand zur Belagsoberfläche einer Decke montiert.)
    5. Wieviele Millimeter ist die Fuge offen?
    6. Ist die fotografierte Fuge nur nahe der schweren Möbel sichtbar oder auch an anderen Stellen? Wenn ja, wo?
    7. Ist die unterseitige Beule neu aufgetreten oder schon älter? Nach dem Foto sieht sie älter aus, so wie auch der Fenstersturz. Zeigt der Fenstersturz auch auf der Außenseite diese Beule?

    Erstmal halte ich hier zwei von einander unabhängig zu erklärende Beobachtungen für möglich. Und es gibt mind. so viele harmlose, wie kritische Erklärungen. Aber noch wissen wir ja nicht mal ansatzweise das Wichtigste.


    Zuständig für die Beseitigung eine Mangels an der Mietsache ist immer der Vermieter.

    Vom Armaflex hatte ich mir nur drei Datenblätter angeschaut, nicht alle. Bei einem derartig kleinen Durchmesser bezweifle ich aber, dass beim Aufkleben der Stoß ausreichend dicht ausgebildet werden kann. Zweckmäßiger erscheint mir deshalb ein Schlauch, aber auch das stellt sich die Frage, ob die Fuge zum Kühlschrankgehäuse wirklich dicht geschlossen werden kann.


    Zum Dichten sehr kleiner Zylinder bietet sich eher ein Gewinde an. Dieses lässt sich natürlich nur schwer in eine Kühlschrankgehäuse schneiden. Beim Thermosensor dürfte es weniger schwer sein, stellt aber trotzdem einen Aufwand dar.


    Aber warum so kompliziert? Voilà: Tauchhülsen wurden bereits erfunden und lassen sich fertig kaufen. Dazu fehlt dann nur noch ein Blech mit aufgeschweißter Mutter / eingeschnittenem Loch, passend für das Einschraubgewinde der Tauschhülse, das mit einem ausreichend breiten Flansch auf die Kühlschrankhülle dampfdicht aufgeklebt wird - was zu schaffen sein sollte.

    wir wollen eine kleinere Bodenplatte mit Streifenfundament für einen Schuppen aus Holz betonieren.

    Die Genehmigungsfähigkeit ist gegeben, wenn erforderlich, die Genehmigung bereits beantragt und positiv beantwortet?


    Werden Bodenplatte und Fundament durch eine Bewehrung miteinander verbunden?


    Verlorene Schalungen aus organischem Material sind im nassen Außenbereich nie gut, weil sich später Hohlräume bilden.

    Genau - da ist von Reparaturen die Rede, also flächenmässig mehr als xx % reparieren/sanieren. Nicht die ganze Fläche mit einer weiteren Schicht überarbeiten/überziehen!

    ???? Da steht doch in der Fragestellung detailliert beschrieben das genaue Gegenteil:

    ... will ich die Fassade der DHH vorne und hinten neu verputzen. ... Efeureste abkratzen, evtl. Dampfstrahler, Tiefengrund und dann mit geringer Schichtstärke mit Haftputz "Drüberputzen". ...

    Es geht offensichtlich gerade nicht darum, Putz abzuschlagen, sondern nur darum, eine weitere dünne Schicht aufzutragen. Genau das lässt die ENEV zu! (Ob das handwerklich sinnvoll ist, ist eine ganz andere Frage, mit deren Beantwortung ich mich hier zurückhalte, weil andere davon mehr verstehen.)

    Der GU hat sein Werk nach den a.R.d.T. zu liefern. A.R.d.T. müssen nicht zwingend vom DIN herausgegeben sein. Zahlreiche Fachverbände verfassen ohne Beteiligung des DIN eigene technische Regeln, die tlw. schon lange und ohne Zweifel a.R.d.T. sind.


    Vermutlich geht es Dir jetzt darum, ob Du die technisch erforderliche Entkoppelungsmatten bezahlen musst, die der GU nicht mit angeboten hat, weil sie bei den üblichen kleineren Formaten nicht erforderlich sind und vielleicht auch erst ab Kantenlängen von 0,9 m oder ö.ä.. Am Wochenende, von zuhause, bei der Kantenlänge von 1,20 m und ohne Zugriff auf die a.R.d.T. und auch ohne Gewähr: Ja, muss bezahlt werden oder Du verzichtest darauf und stellt von der Gewährleistung frei. Das dürfte doch kein Problem darstellen, wenn Du Dir sicher bist, dass gegen keine a.R.d.T. verstossen wird!

    die Platten etc sind (!) den Fotos zufolge NICHT nass, sondern nur oberflächlich feucht. Merke: durchfeuchtet (im Querschnitts komplett mit Feuchtigkeit durchdrungen)/nass: aw-Wert = 1, feucht (wie hier zu sehen): aw-Wert < 1.

    Meinst Du den „aw-Wert“, also die „Wasseraktivität“ (von Lebensmitteln)? Was unterscheidet diese von der im Bauwesen gemeinhin üblichen „Gleichgewichtsfeuchte“? Und wie geht die betrachtete Schichtstärke in den Wert ein? So wie ich es verstehe, hat nur reines Wasser einen aw-Wert von 1,00. Insofern kann ich Deinen Aussagen noch weniger folgen.

    Kann es nicht einfach sein, dass der mikrobielle Befall eine Folge der Durchnässung ist?

    Mikrobieller Befall ist fast immer die Folge zu hoher Bauteilfeuchte - allerdings mit ganz unterschiedlichen Ursachen.

    Nach laienhafter Lektüre bin ich mir nicht sicher, ob die rechtliche Konstruktion des „Gemeinschaftseigentums“ nach WEG hier richtig verstanden wurde. Nach WEG und allen mir bekannten Teilungserklärungen sind die tragenden Bauteile und die Gebäudehülle immer Gemeinschaftseigentum. Sie können dies nach meinem Verständnis auch nur sein, weil sonst das Sondereigentum der Einzeleigentümer im Zweifel ungeschützt „im Regen stehen“ könnte. Dieses Risiko würde niemand eingehen. Sondereigentum am wichtigsten Bauteil der Gebäudehülle, dem Dach, kann es sinnvollerweise mithin nicht geben. Aber das ist eine juristische Frage, die besser von Juristen zu kommentieren ist.


    Sind die steuer- und haftungsrechtlichen Aspekte der Gründung einer Genossenschaft für Energieerzeugung und den Handel mit elektrischem Strom bereits vollständig verstanden und bewertet? Diese scheinen mir wesentlicher als die Details der Ausgestaltung der Teilungserklärungen, die so aus den o.g. Gründen schon im Ansatz kaum möglich sein dürfte.


    Hier sollen gleich vier rechtlich und steuerlich jeweils für sich allein schon hoch komplexe Bereiche eng mit einander verbunden werden: Genossenschaft, Energieerzeugung, Energiehandel und Wohneigentum. Da geht an einer frühzeitigen Konsultation von Fachanwälten und Steuerberatern kein Weg vorbei.


    Aber noch einmal zurück zu den ursprünglichen Fragen: Weshalb beschränkt sich die Photovoltaik-Genossenschaft nicht auf das, was sie eigentlich will, nämlich Sonnen-Strom erzeugen? Dafür würde ein exklusiver Nutzungsvertrag für Dachflächen über einen wirtschaftlich sinnvollen und zeitlich noch halbwegs überschaubaren Zeitraum von 10 bis max. 20 Jahren ausreichen. Zugänglichkeit und Leitungsrechte können dabei auch noch ausreichend geregelt werden. Im Bereich von Mobilfunkantennen und Heizwärme-Contracting ist das so am Markt etabliert und funktioniert meines Wissens problemarm. Außerdem entfällt auch die eigentlich unnötige Kapitalbindung für die Eigentumsanteile des Dachs und das damit verbundene wirtschaftliche Risiko, das ganz erheblich sein dürfte.

    Off-Topic:

    Und die "älteren Versionen": was willst du damit bezwecken, aufzuzeigen dass jemand noch ein paar für die Kernaussage eher unwichtige Wörter hinzugefügt hat? Nix besseres zu tun?


    P.S.: ich habe nachträglich ein Komma eingefügt ....nun wieder "es gibt ältere Versionen....."?

    Das Forensystem setzt diesen Hinweis immer dann automatisch, wenn nach dem ersten Absenden / Antworten an einem Post Veränderungen vorgenommen wurden. Dafür bedarf es keiner Beteiligung einer (anderen) Person. Du bist in über drei Jahren Forumsbetrieb der erste, der daran Anstoß nimmt.

    Na ja, es geht um Neophyten. Die Schweizer haben die Vorkommen genau kartiert und versuchen, ihre Flora im Gleichgewicht zu halten.

    naja, mit den "Neophyten" ist das so eine Sache: Heute werden meist alle nach 1492 nach Europa gekommenen Adventivpflanzen als "Neophyten" bezeichnet. Danach wären aber u.a. auch die Kartoffel und der Mais ein Neophyt und so manche andere heute oft für einheimisch gehaltene Pflanze. Und manches, was heute "einheimisch" ist, was oft vor mehreren Jahrhunderten oder sogar Jahrzehnten noch "fremd".

    Wir haben den trocken Bau in Eigenleistung gemacht kann dir sagen das der rohbauer top Arbeit geliefert hat.

    Das war nicht die Frage. Auch wenn der Rohbauer bei beiden Fensterleibungen um je 5 mm vom Soll abweichen würde (1 x 5 mm +, 1 x 5 mm -), wäre das immer noch eine Top-Leistung in Rahmen der DIN 18 202 und der Fensterbauer könnte auch völlig korrekt gearbeitet haben. Oder hat ihr Sichtmauerwerk beauftragt?

    Stehen die Wände überhaupt exakt in der selben Flucht?


    Wie nach Auftrag der Eckschienen und des Putzes der Abstand sein wird, ist ja auch noch nicht absehbar ... will sagen: Der Abstand zur geplanten fertigen Wandoberfläche wäre zu prüfen.