Beiträge von Skeptiker

    Ich denke Scherze (auch beim Thema Alkohol) sollten schon erlaubt sein.

    Ein Verbot habe ich nicht propagiert - weder von Alkohol, noch von Witzen darüber. ;)

    Es gibt ja auch Scherze über Blonde/-innen, Scherze über Ostfriesen und was weiß ich nicht alles.

    Herabwürdigende Witze über stereotypisch bestimmten Personengruppen oder Individuen zugeschriebene Eigenschaften finde ich persönlich nicht lustig. Ich möchte selbst auch nicht wegen einer körperlichen Durchschnittsabweichung (die ich im blödesten Fall nicht einmal beeinflussen kann), meines Körpers, meiner Herkunft, meiner Staatsangehörigkeit, meiner sexuellen Orientierung, meiner Religion oder der Ablehnung einer solchen, meiner Sprache oder was auch immer, herabgewürdigt werden und tue dies deshalb auch nicht mit anderen bzw. im Gespräch über andere Menschen.


    Deshalb: Egal ob Blondinen-, Polen-, Ostfriesen-, Bayern-, Afrikaner-, Schwulen-, Krüppel-, Brillenträgerinnen-, Blinden-, Gehörlosen-Witze - alle Minderheitenwitze sind Mist.


    Witze, die (starken) Alkoholkonsum als normal oder positiv darstellen oder Alkoholverzicht als kurios, lächerlich oder gar falsch darstellen, halte ich wegen der von Alkoholgenuss ausgehenden Gefahr einer psychischen Abhängigkeit und einer physischen Schädigung des Körpers der Konsumierenden für problematisch und deswegen abzulehnen. Ich halte es deswegen auch für unangebracht, abstinent / nüchtern lebende Menschen durch sozialen Druck zum Alkoholgenuss bewegen zu wollen und widerspreche derartigen Versuchen in meiner Familie bzw. Umgebung. Ich selbst lebe nicht nüchtern, konsumiere alkoholische Getränke aber auch nur in einem einigenden überschaubaren Rahmen.


    Gegen Witze …

    … über D. Trump (und den Typ finde ich per se nicht lustig), …

    … und alle aktuell Regierenden, Herrschenden, Würdenträger aller Art, also generell Mächtigen überall in der Welt hatte ich lange überhaupt nichts einzuwenden, egal, welcher Partei sie angehören. In den letzten Jahren wurde dabei für mich aber öfter die Grenze des aus meiner Sicht Hinzunehmenden, des Erträglichen, erreicht. Aber da geht’s jetzt schon mehr um soziale Medien, als um Scherze bzw. Witze.

    Das NT hat mehrere klaren Aussagen bzgl. Rausch und Trunkenheit. Einfach nicht akzeptabel laut NT.

    Richtig ist - weder das AT noch NT sehen den Genuss von Alkohol als Sünde.

    Das trifft zu und das Verbot machen ja auch andere weit verbreitete Religionen wie der Islam.

    Wie man aus der Bibel ableiten kann dass Saufen OK ist erschließt sich mir nicht...

    Mir ging es nicht um das Christentum bzw. die christlichen Kirchen in D, sondern um Feste des kirchlichen und regionalen Brauchtums von „Kirchweih“ über die Erstkommunion und Firmung bis insbesondere zur Konfirmation die in Norddeutschland auf dem Lande vielerorts mit der Erlaubnis zum Alkoholkonsum auch in der Öffentlichkeit gleichgesetzt wird - zumindest wurde. Auch die (einst nur kirchliche) Hochzeitsfeier ist ja oft ein mehrmaliges massives Besäufnis sondergleichen, heute gerne mit dem Junggesellenabschied beginnend, über den Polterabend, die eigentliche Zeremonie und die große Feier bis zum Stillen des Nachdurstes in vielen Etappen und Schnäpsen zelebriert wird.


    Und wieviel Hochprozentiger vor dem Weihnachtsfest aus den Supermärkten getragen wird, scheint auf keine Kuhhaut zu gehen.


    Prost!


    Was Pflichtprogramm ist, lässt sich erst sagen, wenn klar ist, welche Schadstoffe vorhanden sind. Wenn ein Schwarzbereich abgeschottet und unter Unterdruck gearbeitet werden muss, ist der Zugang nur in Schutzkleidung und über eine Schleuse möglich. Die Unterdruckhalteanlage ist mit Filtern auszustatten.


    Der Ausbau des Schadstoffes wird je nach Schadstoff oft mit einer Dekontamination des gesamten Schwarzbereichs abgeschlossen. Das ist nach meiner Beobachtung bei Faserbelastungen eine Feuchtreinigung aller Oberflächen des Schwarzbereichs und ggf. eine Freimessung.


    Verpackung, Abtransport und legale und dokumentierte Entsorgung nicht vergessen.


    All das kann man nicht am Vortag einer Angebotseinholung in einem Forum untersucht und erklärt bekommen! Der Zeitraum zwischen Anfrage an ein Fachplanungsbüro und Abschluss der Sanierung ist eher in Monaten zu messen als in Tagen!

    Off-Topic:

    Ich weiß auch, dass die allermeisten ganz gut damit umgehen und ein kleiner Teil davon leider nicht.

    Genau das ist die von mir gemeinte Verharmlosung: Mehr als jeder 40. in D lebende Person ist physisch abhängig vom Alkohol: ca. 2.200.000 von rd. 83.500.000 Menschen. Damit ist die Zahl der Alkohol-Abhängigen größer als die aller in D mind. einmal pro Jahr Kokain konsumierenden Personen! Die Zahl der Opioid-Abhängigen in D liegt bei nur ca. 166.000! Was tut der dt.Staat, was tun die Ministerpräsidenten gegen diesen massiven Drogenkonsum: Nichts! Ganz im Gegenteil, einige werben sogar fast täglich in den sozialen Medien dafür, MP Söder bspw.! Bigotterie @ its best!

    Off-Topic:

    Da ich in einem "angeheirateten" Teil der Familie beobachten musste, welche gravierenden Auswirkungen Alkoholkrankheit nicht nur auf die Kranken selbst, sondern auch auf deren Angehörige haben kann, finde ich alle Verharmlosungen und Legitimierungen von Alkoholkonsum unangemessen. Im Gegenteil: Wir gehen aus kulturellen Gründen, aus falsch verstandener Tradition und sogar vorgeschobener Religion gesellschaftlich noch viel zu nachlässig mit der schlimmsten und in D weitgehend legalen Alltagsdroge um!


    Ich finde deshalb diese beiden "Scherze" alles andere als lustig und völlig unangemessen.

    Staub + Kondensat, dann ab- und eingetrocknet oder andere feuchte Verschmutzungen aus der Nutzung oder von Reinigungs- oder Renovierungsarbeiten sind ausgeschlossen?


    Zum Thema Schimmelpilze: Die benötigen verwertbares organisches Material, Feuchtigkeit und passende Temperaturen. An Kunststofffenstern (das sind doch welche?) fehlt regulär erstmal verwertbares organisches Material und oft ist es auch zu kalt, was dort gegen Schimmelpilze spricht. Kalte Oberflächen wiederum lassen aber Tauwasser zu und sorgen damit für Feuchtigkeit. Die wiederum könnte Staub festkleben lassen und damit wäre dann vielleicht doch verwertbares organisches Material auf der Oberfläche ...

    Eine "gute Vorbereitung" einer Schadstoffsanierung ist deren fachkundige Planung, welche mit der genauen Beschreibung der benötigten Leistungen und darauf basierend der Einholung von dann vergleichbaren Angeboten endet.

    Ich trage nach: Als Architekt schlage ich für Schadstoffsanierungen meinen Bauherrn immer die Beauftragung eines externen Schadstoff-Sanierungs-Gutachters und dann -Planers, hilfsweise eine entsprechende zusätzliche Fachplanungsbeauftragung an mich vor, die ich dann extern unterbeauftrage. Das Themengebiet ist hochkomplex, die Gesetzgebung ständigen Änderungen unterworfen und die Ausführenden sind ein spezielles Völkchen, dem viele negative Eigenschaften nachgesagt werden. Nach inzwischen 5 Projekten, davon 3 größeren (Auftragssummen ab 100.000 €) würde ich das niemals selbst verantworten wollen - das habe ich nicht gelernt.

    Vom Betreiber war zu lesen, dass er in der Vergangenheit erklärt habe, „alles selbst gemacht“ zu haben. Wenn dies zutrifft, war er Bauherr, Planer und Ausführender in Personalunion, also keine Haftung Dritter.

    Inzwischen ist gerichtlich Untersuchungshaft für den Betreiber angeordnet worden:

    Im Zuge der Ermittlungen zur Brandkatastrophe befindet sich der Barbetreiber inzwischen in Gewahrsam. Es bestehe Fluchtgefahr, teilte die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis mit. "Aufgrund seiner Aussagen, seines bisherigen Lebenslaufes sowie seiner persönlichen Situation in der Schweiz und im Ausland erachtete die Staatsanwaltschaft die Fluchtgefahr als konkret", teilte die Behörde weiter mit. Dies gelte nicht für seine Frau.


    Gegen das Betreiber-Ehepaar hatte die Justiz Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung, der fahrlässigen Körperverletzung und der fahrlässigen Verursachung einer Feuersbrunst gestartet. Auch die Behörden selbst stehen im Fokus. Aus noch ungeklärten Gründen waren die Brandschutzmaßnahmen des Lokals vorschriftswidrig jahrelang nicht von den zuständigen Stellen geprüft worden.


    Die Ehefrau entschuldigte sich unter Schluchzen. "Das ist eine unvorstellbare Tragödie. Niemals, wirklich niemals im Leben hätten wir uns das vorstellen können", sagte die Barbetreiberin nach einer Befragung bei der Staatsanwaltschaft in Sion vor Medien. "Das ist in unserer Einrichtung passiert, und ich möchte mich entschuldigen."

    Über ein dezentrales Lüftungssysteme habe ich mir tatsächlich schon Gedanken gemacht, habe aber auch schon gehört, dass diese ein potentielles Einfallstor für Schimmel sind.

    "Einfallstor" für Schimmel(pilzwachstum) ist (Luft-) Feuchtigkeit, die in diesem Zusammenhang typischerweise als Kondensat an relativ kalten Oberflächen aus der Raumluft ausfällt. Dieses zu verstehen und zu verinnerlichen erleichtert den Umgang mit vielen vermeintlichen Risiken und Feinden!

    Sonntäglich eisiger Spaziergang bei - 4 Grad C durch den benachbarten „community-garden“.



    Die für den vergangenen Freitag vorhergesagten Schneestürme, „markanten Schneefälle“, Schneeverwehungen etc. haben offensichtlich nicht stattgefunden.

    Einen bestimmten Sachverständigen ablehnen vor der Beauftragung Ablehnen ist bei allen mir bekannten Gerichten gewöhnlich nie ein Problem.... ich kenne Gerichtsakten, die sind voller Ablehnungen. Allerdings muss man das irgendwie gut begründen.

    Laut Schilderung von Pin Cho wären gute Ablehnungsgründe (gewesen):

    • Bestellungsgebiet des SV nicht zur Beantwortung der Beweisfrage(n) geeignet.
    • Durch die Beantwortung der Beweisfrage(n) sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten / möglich.

    Es war bis jetzt nur einmal möglich den SV abzulehnen. ... Hier gab es keine Möglichkeit. Der macht und fertig.

    Mein juristisches Wissen ist nur schwach ausgebildet und lückenhaft. Vielleicht muss man hier auch aktiv widersprechen, ich weiß es nicht, aber meines Wissens ist die SV-Bestellung eben kein unkontrollierbarer selbstherrlicher Akt des Gerichts!

    Ja. Mein Plan ist, durch die Bohrkernuntersuchung feststellen zu lassen dass der Estrich + Dämmung erneuert werden muss.


    Möglichst im selben Zug möchte ich dann das Ständerwerk untersuchen lassen.

    Die Sachverhaltsschilderung ist mir noch nicht klar genug. Dass der aktuelle Schimmelpilzleitfaden des UBA bekannt ist und gelesen wurde, insbesondere seine ANLAGE 6 Handlungsempfehlung zur Beurteilung von Feuchte- und Schimmelschäden in Fußböden (S. 158) setze ich voraus. Sollte tatsächlich ein Zutritt fäkalienhaltiges Abwassers erfolgt und noch nachweisbar sein, so führen in der Grafik "Zusammenfassung der Bewertung für Räume der Nutzungsklasse II" (S. 179) die meisten und wahrscheinlichsten der möglichen Szenarien und Entscheidungsmöglichkeiten zwingend zum Rückbau des Fußbodens - aber nicht alle. Ich mache das nicht täglich, aber am Ende kommt man leider nur selten um einen Rückbau herum - manchmal und sehr selten aber schon, wie ich bereits in einem Thread hier im Forum dargestellt habe. Die Wahrscheinlichkeit geht hier aber vermutlich gegen Null.


    Nach meinem Verständnis der bisherigen Schilderung sehe ich diese Option hier also weniger. Wie soll die gewünschte Bohrkernentnahme dies zeigen? Ich halte diesen Ansatz deshalb ferndiagnostisch für falsch und überflüssig.


    Viel gravierender und vorrangig zu betrachten wäre hier hingegen eine mögliche langfristig andauernde Feuchtebelastung des Konstruktionsholzes - und dessen in der Folge eingetretene Schädigung durch holzzerstörende Pilze. Hierfür wäre eher eine durch Bauteilöffnung ermöglichte Überprüfung der Holzfeuchte oder gar dessen Schädigung. Dafür braucht es keinen Bohrkern, siehe Schimmelpilzleitfaden!


    Das Estrichthema ist sekundär, und meines Erachtens recht gut ohne Bohrkern zu überprüfen.

    Alle Bestellungskörperschaften für ö.b.u.v. SV in D betreiben gemeinsam die öffentlichen Datenbank https://svv.ihk.de . Darin lässt sich ebenso regional wie thematisch suchen. Über die im konkreten Fall tatsächlich nutzbare fachliche Eignung einer bzw. eines ö.b.u.v. SV sagt die Datenbank aber natürlich nichts.


    Besser als nach einer Untersuchungsmethode sollte man aber die inhaltliche Fragestellung benennen, der gefolgt werden soll. Im Zusammenhang Estrich fallen mir da bspw. spontan Fragen ein wie:

    • Ist mein Estrich trocken?
    • Wie dick ist mein Estrich?
    • Enthält dieser Estrich Schadstoffe, die bei der Raumnutzung gesundheitsgefährdend sind?
    • Weist der Estrich die nach den a.R.d.T. erforderliche Mindestdicke auf?

    Je nach offener Fragestellung kann eine andere Person und auch eine andere Untersuchungs- oder Messmethode sinnvoll sein. Das weiß der / die SV dann selbst am Besten, wenn die Fragestellung klar vorgegeben wurde. Deshalb würde ich den / die SV fragen:

    • „Bitte geben Sie meine Fragestellung mit eigenen Worten wieder, so wie Sie sie einer Beauftragung zugrunde legen würden.“
    • „Liegt diese Fragestellung innerhalb Ihres Bestellungsgebietes?“
    • „Werden Sie meine Frage sicher beantworten können?“
    • „Welche Untersuchungen würden Sie durchführen, um meine Frage beantworten zu können?“
    • „Werden zur Beantwortung meiner Frage zusätzlich externe Kosten anfallen und wenn ja, welche und in welcher Höhe?“
    • „Mit welchem Honorar für Sie muss ich - inkl. Mwst. - rechnen?“

    Doch, die Tigermücke geisterte hier angeblich auch schon durch die Regentonnen. Die Brandenburger haben es ja eher mit anderen Eingewanderten: Löwen & Co!

    Wenn der Schneemann um Mitternacht dreimal klingelt und es heißt: „Selbst ist der Winterdienst“:




    (Schneehöhe wohlwollend 10 mm, Temperatur um den Gefrierpunkt bzw. leicht darunter, Windgeschwindigkeiten um 3-5 Bft, Dauerfrost ab sofort)

    Nach den ersten umfassenderen Berichten scheinen Mängel beim baulichen Brandschutz zum kaum fassbaren Umfang der schrecklichen Tragödie von Crans Montana beigetragen zu haben:


    Tischfeuerwerk laut Schweizer Behörden wohl Ursache der Brandkatastrophe
    Tischfeuerwerk, das durch den Raum getragen wurde, hat nach Angaben der Behörden vermutlich den Brand in Crans-Montana ausgelöst - die Flammen kamen zu nah an…
    www.tagesschau.de


    Nach den aktuellen Berichten gab es aus der Ferne gesehen anscheinend mehrere massive Mängel beim baulichen Brandschutz, die zum Umfang der Tragödie beigetragen haben (könnten):

    • leicht entflammbare und brennend abtropfende Deckenbekleidungen aus PUR in einem als Gastraum, eventuell gar als Versammlungsstätte genutzten Keller
    • zu wenig und möglicherweise teilweise versperrte / verstellte Rettungswege aus dem UG
    • unkontrollierte Luftzufuhr nach der Brandentstehung
    • unzureichende Entrauchungsmöglichkeiten

    Diese teils offensichtlich gewesenen Mängel wurden zu allem Überfluss über rund ein Jahrzehnt nicht entdeckt bzw. ihre Beseitigung amtlicherseits nicht eingefordert.


    Es zeigt sich wieder einmal auf brutalste Weise, welche gravierenden Folgen unzureichender baulicher Brandschutz haben kann.

    Off-Topic:

    Und jetzt wird in mehrere Stromkreise differenziert und alle Loks und Wagen kommen aufs Gleis! Mensch, ist die Familie erfreulich spontan!

    Inzwischen wurde der Gleisbestand in einem Spontankauf aus zweiter Hand erheblich aufgestockt, fast verdoppelt. Die V 200.0 der DB muss ersetzt werden, die Reparaturkosten würden nämlich laut Fachhandel den Preis einer gut erhaltenen Gebrauchtlok deutlich übersteigen. Vielleicht kommen wir ja morgen noch einmal am Fachgeschäft vorbei ... aktuell sieht es im Wohnzimmer jedenfalls so aus:



    Ja, der äußere Ring umfährt den Weihnachtsbaum. Nein, mit Anda s komplexer Kombination verschiedener Spurweiten, Bauarten und Personalisierungen können wir natürlich nicht mithalten - und die V 200 fährt ja eh nur noch ruckartig in einer Richtung.