Beiträge von Skeptiker

    tja, nach einem Gespräch auf einem Amt, plane ich nicht mehr mit einem Start der Schule ab 20.4. in Ba-Wü. Es gibt wohl sehr ernsthafte Überlegungen die Schule erst Anfang Mitte Mai wieder starten zu lassen......

    Hier wurde vorgestern semi-öffentlich ventiliert, die Schulferien quasi ausfallen zu lassen, da die Kinder sowieso alle zuhause sein müssen und so wenigstens beschäftigt wären. Aber seit gestern habe ich nichts mehr dazu gelesen. Mir scheint, da ist jetzt eher Erholung auf breiter Front angesagt. Das wird dann natürlich auch für viele Eltern - vor allem alleinerziehende - zum noch größeren Streß.

    In Betreuung- und Wohneinrichtungen für behinderte oder beeinträchtigte Menschen scheint es auch einen eklatanten Mangel an Kenntnissen zur Hygiene und an materieller Ausstattung zu geben. Diese Einrichtungen wurden anfänglich auch nicht als systemrelevant eingeschätzt.

    ... kann man nicht - bei diese Zahlen - alles wie bei einer normalen Grippe laufen lassen, d.h. Schulen, Geschäfte, Betriebe?

    An rodop und die anderen, die dies immer wieder nachfragen (und bei mir dabei eine gewisse Häme hörbar machen, auch wenn sie diese nicht aussprechen): Wir haben es hier jetzt alle verstanden und dieses ständige Nachgetrete kann jetzt allmählich 'mal aufhören, denn beim (gefühlten) zwanzigsten Mal ist es jetzt nicht mehr lustig, sondern nur noch langweilig!


    Danke!


    :thumbsup:

    Wenn ich von den technischen Schwierigkeiten lese und davon, dass maximal jeder 10. Kontakt unter 1,5 m Annäherung zu einer Infektion führt, gibt das sagenhaft viele falsch positive Alarme. Und wenn mich jemand mit Handy ohne App oder ausgeschaltetem Bluetooth infiziert?

    oder so

    Da ist dann eher die Frage, was für ein Filter da vorne drauf sitzt und wieviel Jahre net der schon im Keller vor sich hin gerostet und geschimmelt ist. Wohlsein!

    Masken nach FFP1 sind das was man üblicherweise unter "Staubschutzmaske" versteht. Sie dürfen nur bei ungiftigen Stäuben eingesetzt werden.

    Schwiegermutter behauptet seit 20 Jahren, das sie diese Masken vor durch Duftzusätze Reinigungsmittel und Parfums ausgelöste Asthmaanfälle bewahrt. Ein klarer Fall Von Placebo-Effekt. Erstaunlicherweise hilft eine Maske bei Ihr mehrere Jahre lang ... (Ich schreib jetzt nichts weiter, Schwiegermütter sind über jeden Zweifel erhaben, immer!)

    Die Leute halten mehr Abstand bei Maskenträgern als beim Rest... und werden geradezu panisch.

    Was sogar eine gewisse Logik hat, wenn man verinnerlicht hat, dass Masken dem Infektionsschutz der Umgebung dienen und nicht dem eigenen.


    Das wiederum denken nach meinen Gesprächen mit ihnen die Maskenträger wiederum nicht: Sie wollen sich schützen nicht die Umgebung.

    Fasst Du Dir alle 4 Sekunden ins Gesicht? Meine Brille rutscht zwar manchmal, aber so eine Frequenz bekomme ich damit nicht hin.

    Ich achte momentan außer Haus bewußt darauf und komme auf sehr wenige Versuche. Bewußt selbst bremsen muss ich mich nur alle ca. 10 Minuten.

    und die Leute in Jena, die werden jetzt aber Masken haben, die die feinen Aerosole abhalten werden, in denen die Viren transportiert werden - habe ich das jetzt richtig verstanden?

    Nein, das werden deren Masken gerade nicht tun / können. Und deshalb halte ich diese Aktion auch für reinen demonstrativen Aktionismus. Es kostet nix und jeder sieht es. Genau wie bei den Grenzkontrollen. BINGO!

    Eigentlich müsste es für Musiker etwas geben, mich hat es aber bisher nicht interessiert. Und dann bleibt da neben möglichen Aussetzern immer noch die blöde Latenz ...

    Frag doch 'mal direkt den Käpt'n! Bei dem habe ich vor eine paar Tagen von einer Online-Probe mit seinem Sax mitbekommen. Vielleicht hat er inzwischen positive Erfahrungen gemacht? Seine Kontaktdaten hast Du?

    Off-Topic:

    Vielleicht kannst Du ihn auch gleich noch zur Rückkehr überreden?

    Ich hänge mich mal mit einer Ergänzungsfrage dran. ... suchen für unseren Chor eine App, mit der wenigstens in kleinen Gruppen gemeinsam geprobt werden kann. Wichtig wäre Zugriff auf Kamera und Ton. Vom Rechner muss nichts eingeblendet werden können. Auf Empfehlung haben wir gestern mit ein paar Leuten zoom ausprobiert - ging gar nicht.

    Meine Freundin unterrichtet Cello über Skype und Facetime und meine Tochter hatte in der letzten Woche die erste Online-Chorprobe mit Zoom. Meine Beobachtungen dazu aus der zweiten Reihe:


    Dialogisch, also mit nur einem Partner, lässt sich mit Skype oder mit Facetime gut bis sehr gut arbeiten. Dabei kommt es auf vernünftige externe Mikrofon-Kamera-Kombis an, da die in die Endgeräte integrierten oft nicht geeignet sind.


    Software für Videokonferenzen basiert noch stärker als Skype oder Faxetime im Dialog darauf, dass immer nur eine Person "spricht" und dabei von allen anderen gehört / gesehen wird. Beim Chor meiner Tochter wurde aufgrund der zu erwartenden Latenz und der Rückkopplungen von vornherein klar darauf verzichtet, wirklich "gemeinsam" zu singen: Die Chorleiterin war als Sprecherin für die Kinder zu hören und zu sehen, die Kinder waren aber während des Singens stumm geschaltet und hörten nur das separat aufgenommene Klavier (Korrepetitor hatte eigenen Kanal) und sahen die Chorleiterin. Damit die Chorleiterin sich auf die Leitung der Probe konzentrieren konnte, gab es einen separaten Moderator / Host, der sich ausschließlich wie bei der Fernsehregie um die richtige Schaltung bemühte. Zum Schluß haben dann noch alle einen Moment lang durcheinandergerufen. Eine echte Chorprobe war das natürlich mangels Hören der anderen nicht, aber besser als nix. Für eine echte Probe müssten alle Singenden Kopfhörer tragen um Rüclkkopllungen ausschließen zu können. Aber wie gesagt: Normale Videokonferenz-Systeme sind genau für den Fall nicht ausgelegt, sondern übertragen - zumindest per default - immer nur eine Person an alle Endgeräte.


    Eigentlich müsste es für Musiker etwas geben, mich hat es aber bisher nicht interessiert. Und dann bleibt da neben möglichen Aussetzern immer noch die blöde Latenz ...

    ich möchte eine Wand unseres Einfamilienhauses abdichten bzw. vor Schlagregen schützen. Ich habe das Haus selber aus Ytong Porenbeton gemauert und wir sind jetzt in der letzten Phase des Innenausbaus. ...


    Natürlich wäre die beste Variante den Außenputz dran zu machen, ...

    :thumbsup:


    So ist es! Es ist die sinnvollste und einzige Möglichkeit, die länger als ein paar Wochen hält und keine Mehrkosten verursacht.

    ... jedoch kommt das aktuell aus finanziellen Gründen noch nicht in Frage.

    Das ist sehr schlecht. Wie kommt es dazu? Ist etwas teuerer geworden oder ist ein Teil des Budgets unerwartet weggefallen?

    Stattdessen möchte ich die Wand zunächst einmal vernünftig schützen um einer weiteren Durchfeuchtung bei Schlagregen oder eventuellen Frostschäden vorzubeugen.

    Verputzen, siehe oben!

    Die Empfehlung unseres Verputzers ist eine provisorische Folien-Abdeckung mit einer entsprechenden Hinterlüftung um Staunässe zu vermeiden. Allerdings ist es grundsätzlich sehr windig bei uns, sodass ich davon ausgehe, dass die Folie eventuell schnell beschädigt werden könnte.

    So ist es. Abgesehen davon sind nur wenige Folien dauerhaft (> 4 - 6 Wochen) UV-fest. Und die sind dann richtig teuer!

    Ich würde die Wand eigentlich lieber mit einer Dichtschlämme oder ähnlichem behandeln. Was sind da die Möglichkeiten? Der Untergrund sollte sich natürlich später auch für den Putz eignen...

    Du suchst also eine überputzbare, hoch diffusionsoffene und UV-feste Abdichtung. Das wird schwierig!


    Im Sockelbereich wirst Du sie eh eine Abdichtung benötigen. Sind Detailzeichnungen dafür vorhanden? Was ist dort vorgesehen? Darüber würde ich schleunigst verputzen, denn Porenbeton benötigt vergleichsweise ewig, um wieder zu trocknen.

    Na, wer hat sich schon ein Diplom verdient?



    Der Urheber hat dieses Meme auf FB öffentlich eingestellt und mehrfach selbst geteilt. Sollte er mit dieser Veröffentlichung dennoch nicht einverstanden sein, so wird das Bild sofort wieder gelöscht.

    ... wäre eine Möglichkeit, eine entsprechende unterseitige Verkleidung der gesamten Dachfläche eine andere.

    Eine eventuell mögliche Lösung wäre, z.B. die Mittelpfette ... mit einer zugelassenen Brandschutzverkleidung in F90 zu verkleiden ... mit dem Ziel, dass eine Brandausbreitung über das Pfettenholz auf die andere Seite der Wand ausreichend lange verhindert wird.

    :thumbsup:


    Zwei unterschiedliche Beschreibungen für den exakt gleichen Sachverhalt.

    Die enge soziale Bindung innerhalb der Familie ist ein Punkt den ich so detailliert nicht auf dem Schirm hatte. Das ergibt aber Sinn, die Vereinsamung im Alter ist in Italien anscheinend noch kein Thema.

    Wie es ins Norditalien aussieht weiß ich nicht, aber es gibt Regionen Italiens, in den Zuziehende ein reparaturbedürftiges Haus in Ortslage geschenkt bekommen, voll erschlossen, wenn sie dort hinziehen und das Haus dann instandsetzen. Die Bevölkerung besteht praktisch nur noch aus nicht erwerbstätigen Personen. Einen Link finde ich so schnell nicht, aber es tauchten im vergangenen halben Jahr in meiner Umgebung etliche Artikel dazu auf.

    Du scheinst ein ziemlich schräges Bild von Kindern zu haben. Spätestens ab Klasse 5 haben die auch unter der Kontaktbeschränkung mit Ihren Freundinnen / Freunden, ... reichlich sozialen Kontakt.

    Dass wir hier in dieser Diskussion persönlichen, direkten und physischen Kontakt meinen, müssen wir jetzt wirklich noch einmal bestätigen?


    :eek:


    Gut, wenn Du meinst. Es sei hiermit bestätigt!

    Insbesondere, wenn immer nur die gleichen drei Kinder zueinander Kontakt haben

    So, wie es vernünftige Eltern dann organisieren: "Wäre es für Dich okay, wenn Du Dich in den nächsten Wochen ausschließlich mit X treffen würdest - und X sich nur mit Dir?" "Muss ich sie dann immer treffen?" "Nein, Du musst sie nicht treffen, aber wenn Du andere Kindern treffen willst, dann würde es nur sie sein - und nur draußen und mit 2 m Entfernung!"

    Im übrigen SIND die Kinder zu Hause sozial isoliert, insofern ist auch dieser Vergleich wieder absolut unsinnig.

    Sind sie nicht. Wenn ich gerade aus dem Fenster schaue, da spielen einige beim Nachbar hinter´m Haus Fußball. Die Hälfte kenne ich nicht, sie gehören nicht zum Nachbarn und wohnen auch nicht in der direkten Nachbarschaft.

    Nach meiner subjektiven Beobachtung in einem der durch Infektionen hochbelasteten "Landkreis3" (Berlin-Mitte hat bei 384.000 Ew. heute 105 Infiz. / 100.000 Ew., und liegt damit bezüglich der Infektionsrate auf ca. Platz 20 von rd. 300 "Landkreisen" und Stadtstaaten in D) haben die meisten Kinder in meiner Nachbarschaft und von Freunden nur noch sporadische Kontakte zu Kindern aus einem, zwei oder höchstens drei Haushalten. Das würde ich schon als ganz kurz vor völliger Isolation ansehen. Zum Vergleich: Eine Gymnasialklasse in B hat 32 Kindern, in Bayern ggf. noch mehr.