Beiträge von Skeptiker

    Werde mal im Malereinkauf nachfragen, ob ich wenigstens mit einer Farbe oder Lasur die Gewände irgendwie farblich angleichen kann.

    Nein, bitte nicht! Frag eine/n Steinmetzmeister/in mit Arbeitsschwerpunkt im Denkmalschutz / Substanzsicherung. Maler schmieren Dir da jeden Mist drauf und im Baumarkt wird Dir alles verkauft, was Geld in die Kasse bringt! Auf Sandstein gehört einfach (fast) nichts drauf!


    Wollte eigentlich mal die ganzen Gewände mit neuem Sandstein restaurieren lassen,

    Genau das ist das ästhetisch, bauhistorisch und baukonstruktiv beste Vorgehen - eigentlich das einzig richtige!

    ist mir aber zu teuer.

    Schade! Wie wäre es mit Ansparen?

    möchte jetzt meine Sandstein-Fenstergewände beiputzen.

    :eek: Autsch! Echt?

    Mit welchem Putz oder Mörtel kann ich das am besten erledigen.

    Es gibt keinen passenden Putz, weil Putz auf Sandstein technisch gesehen nichts zu suchen hat, auch nicht bei Dir, siehe diese Kurzkommentierung von Fachleuten. Um Dich etwas zu trösten: Du kommst nicht als erster mangels besseren Wissens auf diese Idee, aber schlecht ist sie trotzdem, gaaaanz schlecht, wirklich!

    Ich brauche aber konstruktive Vorschläge über mein Vorhaben

    Dein Vorhaben ist - was über kurz oder lang auch sichtbar werden wird - :pfusch: .


    Es kann deshalb nur einen konstruktiven Vorschlag geben: Lass das mit dem Überputzen!

    Sicher, dass es GRANITfliesen sind?

    Off-Topic:

    Ich habe keine Ahnung, was "Granitfliesen" sein sollen. Ich kenne Keramikfliesen, Zementfliesen, Steinfliesen (aber als "Natursteinplatten"), Teppichfliesen und PVC-Fliesen.


    Für mich sieht der fotografierte Bodenbelag nach "Steinfliesen", also plattenförmig zugeschnittenen und verlegtem (Natur-) Stein aus, monolithisch. Ob es petrographisch wirklich Granit ist, weiß ich nicht, oft werden vergleichbare Materialien aber als solcher verkauft.


    Das Problem beim Ausbau von Natursteinplatten ist immer, unter die erste bzw. ersten beiden Platte(n) zu kommen. Dabei helfen oft mehrere Bohrungen mit dem Bohrhammer und / oder brutale Gewalt. Wie gut sich dann die nächsten und alle weiteren Platten vom Untergrund ablösen lassen, hängt ab von der Härte des Estrichs, des Klebers / Mörtels und des Natursteins. Da hilft leider nur Probieren!

    ich würde euch gerne ein paar Fragen stellen, um zu verstehen, ob Trockenbau für unsere neue Badezimmerwand das richtige wäre, oder wir besser eine Wand mauern sollten. Die Dusche wird in einer Raumecke sein, bei der eine Seite an eine Massivwand (rot) grenzt, die andere Seite wäre die Trockenbauwand (grün, Metallständerwand).



    1) Die Wand habe ich mit 50 mm Profil, doppelt beplankt angedacht, dann davor ein Duofix-Element für UP-Dusch-Armatur. ...

    In einer vernünftigen Ausführungsplanung sieht das im Grundriss im Maßstab 1:20 dann so aus:



    (Es gehören natürlich noch Ansichten und Schnitte dazu)


    Alle Wände werden doppelt beplankt und alle Leitungen im Hohlraum verlegt. Metallständerwände funktionieren grundsätzlich anders als Massivwände und sind bei gleicher Wandstärke bis mind. 15 cm immer akustisch und oft auch statisch leistungsfähiger.

    .... Von Massivwänden kenne ich die Empfehlung, aus Schallschutzgründen Wasserleitungen nur an Wänden mit einer flächenbezogene Masse über 220 kg/m² zu befestigen. Davon wäre die Trockenbauwand natürlich weit entfernt. Sollten wir also die Wand in dem Fall lieber mauern? Oder gilt die 220 kg-Regel nicht für Trockenbauwände?

    nein, gilt nicht!

    2) Damit zusammenhängend, falls Trockenbau in Frage kommt, wie würdet ihr die Wand aufbauen? Kommt eine Beplankung zwischen der eigentlichen Wand und der Duschen-Vorwand, oder bleibt dazwischen "offen". Also sozusagen erst eine vollständige Wand bauen und davor dann die Dusche als Vorsatzschale, oder macht man da eine "gemeinsame" Wand ohne innere Beplankung?

    "gemeinsam", siehe Grundrisse / Horizontalschnitte

    3) Zur Flächenabdichtung an der Raumecke, wo die Trockenbauwand an die Massivwand anschließt (roter Pfeil): Ist diese Fuge ein Problem für die übliche Abdichtung (Vlies-Band und Flüssigabdichtung)? Also ist hier ein Riss zu erwarten oder sind die Abdichtungen so flexibel, um das aufzunehmen?

    Bei fachgerechter Ausführung sind hier keine Probleme zu erwarten.

    4) Wie befestigt man eigentlich eine Dusch-Stange an einer Wand, ohne die schöne neue Abdichtung gleich wieder zu perforieren? Ist Dübelloch mit Silikon füllen wirklich die fachgerechte Lösung?

    Die Frage nach der Fachgerechtigkeit lasse ich unbeantwortet. Ich kenne aber kein anderes Vorgehen.

    Woher hast Du Deine Liste?


    Hilft Dir die Information weiter, dass nur ein Bruchteil der Baunormen in den dt. Bundesländern über die Aufnahme in die „Listen der Technischen Baubestimmungen“ durch die Verweise auf diese Listen in den Landesbauordnungen „bauaufsichtlich eingeführt“ sind, wie es früher hieß und damit quasi Gesetzeskraft erlangen? Die Einhaltung aller anderen Baunormen ist deswegen öffentlich-rechtlich erstmal uninteressant, kann aber trotzdem privatrechtlich geschuldet sein.

    Der Fachplaner will das Erstellen seiner eigenen Rechnung bezahlt haben?

    Ganz genau so!

    Zitat

    Arbeitszeiterfassung und Rechnungserstellung, administrative Mitarbeiterin, h, 1,0 h, 60,- € / h, 60,- € (netto)

    Als letzte von ungefähr 25 Arbeitsleistungen auf der Abrechnung mit Datum = Rechnungsdatum.

    Auf die Idee muss man erstmal kommen.

    Das war auch mein erster Gedanke nach längerem Unglauben.

    Ohne das rechtlich wirklich beurteilen zu können, halte ich so eine Herangehensweise für nicht gerechtfertigt.

    :bier:


    Ich habe eine entsprechende Kürzung empfohlen, die Rechnung aber insgesamt für plausibel erklärt.

    Als juristischer Leihe würde ich sagen: "Kommt darauf an".

    Wenn man das von Dir beschriebene als Bearbeitungsgebühr versteht und diese Bearbeitungsgebühr vorher bekannt war, z.B. durch AGB's, könnte das tatsächlich zulässig sein.

    Es gibt keine AGB, es wurde eine vorgelegte Kalkulation als Angebot nach BGB beauftragt. Der Umfang wird nach Hochrechnung perspektivisch eingehalten werden.

    Architektinnen und Architekten werden meist vom AG die Rechnungen für die Fachplanungen ebenfalls zur Prüfung vorgelegt, obwohl deren Prüfung nicht Teil der Grundleistungen nach Anlage 10 zu § 34 HOAI sind. Meist erfolgt dann eine Plausibilitätsprüfung.


    Wie dem auch sei: In einer mir für eine Fachplanung zur Prüfung vorgelegten Planerrechnung wird wie vereinbart zum Stundensatz abgerechnet, da Kleinstprojekt. Kreativ, vor allem aber dreist, finde ich allerdings, dass die Erstellung der Rechnung darin ebenfalls mit einer Stunde abgerechnet wird. Ist das legitim, ist das rechtens? Ich bin noch nie auf die Idee gekommen - was natürlich auch an mir liegen kann!


    Die Stundensätze des Personals sind je nach Tätigkeit und Position mit 60,- € / 70,- € / 105,- € (FachIng) / 130,- € (Projektleiter) netto am Ort marktüblich, so dass ich erwarten würde, dass die Rechnungslegung darin als Gemeinkosten mit abgegolten ist.


    Was denken die Fachkundigen darüber?

    Off-Topic:

    Einfach gleich klarmachen, was Du willst, ist einfacher als andere zu maßregeln.

    Ich wollte garnichts! Ich nahm an, Du hättest die Frage des TS nicht verstanden und wollte Dir diesbezüglich gerne aufs Pferd helfen. Es lag mir fern, Dich zu maßregeln und auch habe es auch nicht getan! Ich finde es aber immer wieder sehr schade, wenn Fragenden hier als erste Reaktion ihr (vermeintliches) Unvermögen vorgehalten wird.

    Off-Topic:

    Das mag schon sein. Konkrete LV hatte ich eigentlich keine, die Vergleichbarkeit de Angebote ergab sich dann dadurch, dass die Firmen ja ihre Einzelpositionen aufgeschrieben haben.

    Aus eigener schmerzlicher Erfahrung weiß ich, dass sich bei dieser Vorgehensweise allenfalls im Einzelfall und zufällig für Teilbereiche eine Vergleichbarkeit einstellt. In rd. 30 Jahren Berufspraxis und sechs Fällen solcher "Angebotseinholung" habe ich einen solchen Fall leider selbst noch nicht erlebt.

    Die Frage ist nur: Wem kann man glauben?

    ...

    Ich habe allmählich den Eindruck, dass ich von Hütchenspielern am Hauptbahnhof von Palermo ehrlicher behandelt werde, als von Bauingenieuren, Bauleitern, Architekten etc. Der Unterschied: Beim Hütchenspieler ist von vornherein klar, dass Lug und Trug Gegenstand der Sache ist, bei den Fachplanern muss man da von selber drauf kommen. Man merkt das aber erst, wenn man so frech ist wie ich, und 2 oder mehr unabhängige Planer zu ein und derselben Sache befragt. Mit unabhängig meine ich: Keinem Bauunternehmen zugehörig.

    Mediziner sind also fachlich alle immer einer Meinung und uneingeschränkt vertrauenswürdig? Ich erinnere mich an mehrere als IGEL-Leistungen sehr teuer bezahlte Untersuchungen, nach deren Ergebnis man genau so schlau war wie vorher - weil sie im konkreten Fall laut nachträglicher ausführlicherer Erläuterung keinerlei zusätzlichen Erkenntnisgewinn bringen konnten - durchweg also geschäftstüchtiger Verkauf mit unseriöser Beratung im weißen Kittel.

    ... Lug und Trug Gegenstand der Sache ...

    ... wie Du so schön geschrieben hast!


    Aber sind solche pauschalen Negativurteile / Vorurteile nicht etwas zu platt für eine ernsthafte Auseinandersetzung?

    :eek: ???? =

    1.

    Ich weiß nicht, was Du von mir willst, weil Dein Text keinen Sinn ergibt

    Ich helfe gerne!


    1. Der TS schrieb:

    Unterschied zwischen:

    Schlüsselfertiges Bauen", "Bauen mit Generalübernehmer (GÜ)", und "Bauen mit Totalunternehmer (GU)"?

    2. Du fragtest:

    Und die Frage????

    3. Ich antwortete Dir:

    Ergänze vor dem ersten Wort: „ Was ist der …“ Ich bin sicher, Du schaffst das!

    4. Du nun:

    :eek: ???? =

    5. Ich ergänze für Dich die Frage des TS mit meinem Post:

    Was ist der …

    … Unterschied zwischen:

    • „Schlüsselfertiges Bauen",
    • "Bauen mit Generalübernehmer (GÜ)", und
    • "Bauen mit Totalunternehmer (GU)"?

    Bitte, gerne!


    Vielleicht möchtest Du dem TS ja mit einer inhaltlichen Antwort helfen!

    Hier: ETW 2003 finanziert mit 4,55%, DHH 2012 mit 2,7%, Anschlussfinanzierung 2020 mit Forward-Darlehen 0,5%.

    Wenn ich jetzt mit 3,5% finanzieren müsste, würde ich halt als erstes das Gefühl bekommen, 7 mal mehr Zinsen zahlen zu müssen, als zuletzt.

    Ja, aber schon als wir zu ähnlichen Bedingungen wie ihr in 2005 / 2006 finanzierten, rechnete einer unserer Bankberater demonstrativ vor, wie unsere Raten bei einer Verdoppelung der Zinsen auf damals für uns unfassbare 8 % oder 9 % aussähen. Für uns hätte das gepasst. Am Ende entschieden wir uns für eine Bank mit etwas besseren Bedingungen, die das aber nicht die Bohne interessierte: „Herr Skeptiker, wir sind nicht das Sozialamt oder Ihre Gouvernante, wir interessieren uns nur für diese Finanzierung, nicht für Ihre wirtschaftliche Zukunft!“


    Ja, natürlich wird hier immer gepredigt, den Ausfall von Einkommen bei der Finanzierung mitzudenken, aber wer macht das in der Realität tatsächlich? Und ja, ein Zinssprung um das Siebenfache ist dann natürlich hart und wird vermutlich einige Darlehensnehmer zum Notverkauf zwingen - bei gesunkenen Preisen. Eine Situation, die es vor einem guten Jahrzehnt genau so in den Niederlanden gab und etwas vorher auch schon in Spanien. Zweifelsohne im Einzelfall nicht nur hart, sondern existenziell, aber leider historisch nicht singulär, wie gerne behauptet und auch grundsätzlich vorherseh- und einplanbar.

    Bei den "Zinsen" sehe ich noch keinen Rückgang.

    Naja, wir sind irgendwo bei 3,0 % Zinsen, ich würde eher bei 3,5 % schreiben, aber darum geht es s o genau nicht und ja, ich stelle erstaunt fest, dass nach der Seite der Interhyp in den vergangenen 6 Wochen wieder leicht aufwärts geht, das war bei meinem letzten Blick drauf noch nicht so. Dieser Chart (ich habe keinen länger zurückreichenden gefunden) zeigt aber, dass der aktuelle Zins für Hypothekenzinsen trotz des kurzfristig gesehen „irren Sprungs“ über die vergangenen 50 Jahre gesehen aber immer noch „günstig“ oder „niedrig“ ist, denn rund 38 der 50 Jahre oder 3/4 dieser Zeit war er höher, deutlich höher, bis zu dreimal höher! Also ist der Zins bei langfristiger Betrachtung weiterhin deutlich günstiger, als er für die beiden Häuslebauer-Generationen davor jemals war.


    Aber die Diskussion hatten wir ja schon öfter …

    So ganz verstehe ich nicht, was Du mit LV erstellen lassen meinst, aber ja, ich bin zu den Fachbetrieben gegangen, habe meine Wünsche vorgetragen und auf dieser Basis Angebote erstellen lassen. Die sind z.T direkt vergleichbar.

    Die im Bauwesen verbreitete und bewährte Methode zum Erhalt vergleichbarer Angebote besteht in der Erstellung von Leistungsverzeichnissen, welche erschöpfende Beschreibungen aller erforderlichen Leistungen und die zugehörigen Massen enthalten und den Bietern zusammen mit Planunterlagen, Baubeschreibungen etc. zugestellt werden. So sind die darauf eingehenden Angebote - Vollständigkeit vorausgesetzt - ohne Weiteres 1:1 vergleichbar.

    Ich sehe die Entwicklung weiterhin nicht positiv. Ich habe ein Haus BJ 1963, welches ich gerade saniere. Dabei saniere ich nur die Installationen im Keller und das EG mit 110 qm. Das OG ist vom Vorbesitzer saniert.

    Ich mag die Einzelpositionen nicht alle selbst zusammenaddieren. Wo landest Du ungefähr pro Quadratmeter Wohnfläche?


    (Zum Vergleich: Wohnungen werden in meiner Wohnumgebung aktuell je nach Baualter und genauer Lage für 4.000 - 15.000 € / m2 Wohnfläche verkauft. In die für 4.000 € muss man noch einmal mind. 1.000 € / m2 Wohnfläche zusätzlich investieren und die Nebenkosten des Erwerbs kommen bei allen oben drauf - und die Grundstücke bzw. Anteile daran sind dabei vergleichsweise klein.)

    Bei dem Keller geht es sehr tief und steil runter, dadurch wird bei Regen das Kellerfenster immer dreckig und das trotz 75cm Dachüberstand. Siehe Foto:



    Was würdet ihr da empfehlen zu tun?

    30 + 10 cm unter der Fensterbank abgraben, Spritzschutzstreifen aus Kies, Schotter oder Splitt mit einer Breite von 30 cm, besser 50 cm, darauf anlegen. Mit den dann noch ankommenden Spritzern leben!

    Die VOB/B wurde vereinfacht geschrieben nur dann wirksam vereinbart, wenn der AN sie Dir vollständig im Wortlaut vorgelegt hat oder wenn Du ihre Anwendung ausdrücklich und belegbar gefordert hast. Dass Dir das einen Vorteil verschafft, sehe ich als juristischer Laie allerdings nicht, denn die VOB/B kennt nur Angebote, keine Kostenvoranschläge / Kostenschätzungen.


    Kostenvoranschläge sind als Schätzungen nach BGB nur dann in ihrer Höhe verbindlich, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist. Genau das unterscheidet sie von Angeboten, welche immer verbindlich sind. Das BGB sieht einen über den Voranschlag um bis zu 25 % erweiterten Vergütungsanspruch immer als berechtigt an, darüber hinaus nur, wenn dieser vor Erbringung der Leistung angemeldet wurde.


    (Rein praktisch halte ich persönlich diese Regelung bei Leistungen geringen Umfangs (mind. bis 40 Personenstunden) für problematisch, weil diese Abweichungen bei Besetzung der Baustelle mit zwei oder mehr Personen schneller vor Ort erreicht werden, als die Geschäftsführung dies dem Kunden rechtssicher mitteilen kann. Man müsste also die Mitarbeiter abrücken und die rechtssichere Bestätigung des AG abwarten lassen, bis sie eine Woche später wieder gegen zusätzliche Berechnung erneut anfahren und weiterarbeiten können. Das will eigentlich niemand, auch wenn es der einzig rechtlich richtige Weg wäre.)


    Für AN sind Stundenlohnarbeiten das Paradies, für AG die Hölle.


    Im Bauwesen werden deshalb nach VOB und StLB nahezu ausschließlich fertige Leistungen ausgeschrieben und beauftragt, gerade keine Zeitlohnarbeiten. Einige öffentliche Auftraggeber schließen diese für ihre Ausschreibungen sogar explizit aus.


    Ich würde mir den Nachweis vorlegen lassen, auf Plausibilität prüfen und den plausiblen Teil zahlen.

    Ein DreiviertelJahr nach dem Eingangspost mit nunmehr sinkenden Immobilienpreisen, sinkenden Zinsen, sinkenden Baukosten, frage ich mich wie die Foristinnen die aktuelle Lage und ihre eigenen Vorhersagen von vor knapp einem Jahr heute einschätzen!

    Einen deutlichen Rückgang bei den Zinsen für Baufinanzierungen sehe ich für das kommende Jahr noch nicht. Es bleibt also schwierig.

    Es stellt sich natürlich die Frage, was ein „deutlicher“ Rückgang ist, aber einen Rückgang gibt es eindeutig schon jetzt. Dennoch sind die Immobilienpreise auch im 4. Quartal 2023 weiter gefallen - aber auf den ersten Blick langsamer.


    Wie sind eure Beobachtungen?

    Die Zinsen werden langfristig auf dem Niveau bleiben, alleine die Kerninflation wird durch gestiegene CO2 Abgaben, LKW Maut, geänderte MwSt. Sätze für Energie, höhere KK-Sätze, Entfall der Steuervergünstigungen für Agrardiesel, höheres Bürgergeld etc. etc. um mindestens 5% höher liegen als ohne die staatlichen Abzockmaßnahmen.

    Also hätten wir jetzt bereits eine Deflation? :eek:

    Ich habe seit Oktober einfach das Problem, dass die rel. Luftfeuchtigkeit über 60 % liegt, sowohl im Wz mit offener Küche und im Schlafzimmer. Ausnahme hiervon waren die sehr kalten Tage vergangenen Monat.

    Eine rel. Luftfeuchtigkeit > 60 % ist per se nicht unbedingt ein Problem.

    Du sagst ja selber dazu dass es für Wohlbefinden und Gesundheit nicht gut ist.

    Nein, das schrieb ich so nicht, sondern von.

    … Behaglichkeit …

    Fühlst Du Dich in Deiner Wohnung bei 60 % rel. Luftfeuchtigkeit wohl und behaglich und bei einer Anzeige von 61 % rel. Lf. nicht mehr oder wie haben wir uns das bei Dir vorzustellen?


    Richtig ungesund wird es bei sehr niedrigen rel. Lf. unter 20 % (kenne ich aus persönlicher Beobachtung) und bei rel. Lf. Über 75 % oder gar noch höher. Das ist aber immer subjektiv und muss für Dich überhaupt nichts heißen.

    Ob es bauphysikalische Problem gibt, hängt vor allem von der Qualität der vorhandenen Gebäudehülle ab.

    Bei nach den a.R.d.T. in den jüngsten 10 - 20 Jahren gebauten Häusern und angemessenem Lüftungsverhalten sollte es aber bei kurzfristiger rel. Feuchte unter 80 % und durchgängigen Raumlufttemperaturen um 20 Grad C keine Probleme geben.


    Gibt es bei Dir Anzeichen für Schimmelsporen an der Innenseite von Außenwänden, Kondensatröpfchen an Fensterscheiben o.ä.? Wenn nein, dann hast meiner Meinung nach objektiv kein Problem!

    Ich lese überall im Netz, dass die optimale Feuchtigkeit zwischen 40-60% liegt und alles darüber schon als zu viel gilt 😅

    Für Behaglichkeit und Gesundheit stimmt das. Die Frage ist aber, ob beim Kochen in der Küche die rel. LF für einige Minuten auf 62 % steigt, im Januar dauerhaft im Schlafzimmer bei 85 % liegt oder in einem Aufenthaltsraum die 15 % dauernd unterschreitet. Ob es bauphysikalische Problem gibt, hängt vor allem von der Qualität der vorhandenen Gebäudehülle ab.


    Was genau ist jetzt Deine Frage?

    Eine Dampfsperre soll auf der warmen Seite einer Wärmedämmung jeglichen Zutritt von Feuchtigkeit (Wasserdampf) sicher völlig ausschließen, eine Dampfbremse lediglich bremsen (verzögern) bzw. kurzfristig reduzieren.


    In eine Wärmedämmung gelangte Feuchte muss aus dieser mittelfristig (im Laufe eines Jahres) zuverlässige wieder herauskommen um die Funktion der Wärmedämmung dauerhaft zu erhalten und Bauschäden insbesondere an organischen Bauteilen zu verhindern.

    Doch, darf sie, wenn sie nicht in Richtung der Treppe aufschlägt.

    Das ist in den Bauordnungen der dt. Bundesländer sehr unterschiedlich und teilweise überhaupt nicht geregelt, da die DIN 18065 nicht in allen Bundesländern in der LTB geführt ist und wenn, dann auch nicht für alle Gebäudeklassen oder Nutzungen gilt.


    Für Arbeitsstätten ist die Regelung aber bundesweit einheitlich, eindeutig und klar, siehe ASR A 1.8 Abb. 2! Danach ist als Daumenwert in Laufrichtung zwischen erster / letzter Stufenvorderkante und einer dieser gegenüberliegenden Wand immer mind. ein Abstand / Podest mit einer Tiefe von 1,0 m anzuordnen, vom Schwenkbereich von Türblättern muss dabei zusätzlich immer ein Abstand > 0,5 m eingehalten werden.


    Nun wissen wir nicht, ob es im Fall von @LeonderProfi2024 um eine Arbeitsstätte geht. Ich neige dazu, unseren Bauherrn fast immer zu empfehlen, die Vorgaben der ASR immer, also auch im reinen Wohneigentum einzuhalten, weil

    1. legal beschäftigte Haushaltshilfen so in den Genuss des ihnen zustehenden Arbeitsschutzes kommen (siehe Definition „Arbeitsstätte“ in dem Link oben!)
    2. eine spätere Umnutzung von Wohnraum zu gewerblicher Nutzung umbaufrei möglich ist
    3. ihre Einhaltung meiner persönlichen Meinung nach immer sinnvoll ist, frei nach dem Motto „vernünftige Menschen machen es es sowieso …“