Beiträge von Skeptiker

    Solche BT-Baubeschreibungen und die darauf Bezug nehmenden Verträge sollen vor allem auf den ersten Blick suggerieren, dass den Kaufenden beim Materialwechsel kein Wertverlust entsteht, letztlich aber BT ermöglichen nach Belieben Bauarten, Materialien oder Produkte wechseln können. Und mit dem Thema "Gleichwertigkeit" findet dann auch die Juristenzunft ihr Auskommen.

    Off-Topic:

    soweit ich weiß, muss die gegnerische Seite, sofern dazu verurteilt, die tatsächlichen Kosten tragen. Wenn weniger, dann weniger, wenn mehr, dann mehr.

    Weißt Du - oder weiß jemand anderes - wie das genau geregelt ist? Denn für …

    … unseren Auftraggeber wäre das gut …

    und wenn solche Urteile im Ergebnis angepasst werden, wäre das natürlich sogar super für ihn. Wäre das Vorgehen bei einem geschlossenen Vergleich anders, bspw. in dem Sinne, dass Vergleiche nie nachgebessert werden? Ich hoffe ja immer noch auf eine Erklärung des erfahrenen Anwalts Eric !

    Sollte es eine Streitigkeit zwischen Mieter und Vermieter geben, kann ein Gutachter doch gar nicht vermitteln, da er in seinem Gutachten das öffentliche Baurecht im Blick hat und die Parteien untereinander aber das private Vertragsrecht.

    Der soll auch nicht vermitteln, sondern den Sachverhalt aufklären, sobald ihm klar wird, dass ein Missverständnis vorliegt, vorliegen könnte. Das könnte er mit drei Sätzen tun. Wir tun das bei uns regelmäßig, weil bei entsprechenden Nachfragen von Banken / Mietern / Verkäufern eigentlich nie klar ist, auf welcher Grundlage ermittelt werden soll. Das schreiben wir ihnen dann und erklären kurz Vor- und Nachteile verschiedenere Ermittlungsgrundlagen.

    Ein Gutachten würde dann immer weniger Wohnfläche ausweisen, da das Baurecht ja Räume ausschließen kann.

    Nein, siehe oben.

    Wie oft wart ihr in der Situation,euch mit G-SV vor Gericht rumschlagen zu dürfen?

    Zweimal. Mit gegnerischen Privat-Gutachtern außergerichtlich aber schon mind. ein Dutzend Mal und viele der quasi täglichen Diskussionen mit Firmenbauleitern auf den Baustellen laufen nach ähnlichem Muster ab. Gleich begleite ich als Privat-SV die privatrechtliche Abnahme einer 3,0 Mio € ETW, da wird es auch wieder rund gehen. Ja, da muss man aus dem Stand sofort richtige Antworten geben und kontern können und das wird von der anderen Seite auch schnell mal unnötigerweise persönlich. Kurz: Das ist nichts für Wackelkandidaten oder Nachgiebige.


    Die Frage ist doch, ob das Gutachten substantiiert und inhaltlich richtig ist. Wenn nicht, muss man genau das kurz, verständlich und nachvollziehbar darstellen. Das kann fachlich natürlich am besten der eigene Privat-SV. Und deshalb gehört der vor Gericht zumindest auf die Zuhörerbank, besser direkt neben die Anwältin, den Anwalt. Anwälte wollen das aber meist nicht, was ich für eine unnötige Selbstüberschätzung halte. Die meisten (auch Fach-) Anwälte mit denen ich bisher zu tun hatte, waren jedenfalls bautechnisch erheblich überfordert - was kein Wunder ist, ich habe ja umgekehrt auch nur minimales juristisches Wissen, eigentlich keines.

    Die G-SV haben Narrenfreiheit.

    Nein, es gibt jährlich dutzende Urteile und D, welche das Gegenteil belegen. Nachlesen kann man sie bspw. alle zwei Monate neu im juristischen Teil von "Der Bausachverständige".

    Der Gesetzgeber (oder Gericht) hält die Schützende Hand über die G-SV.

    Wenn dann allenfalls einzelne Richter oder Richterinnen, was im Einzelfall sogar nachvollziehbar sein könnte, weil ohne das Fachwissen von Gerichts-SV nicht geurteilt werden kann und nur wenige ö.b.u.v. SV den Gerichten zur Verfügung stehen.

    Off-Topic:

    Warum kann da nichts mehr nachgefordert werden? Unser Anwalt hat mir erklärt, dass das möglich ist und der unterlegene Prozessgegner bei Kostensteigerungen nachlegen muss.

    Fordern geht natürlich immer. :thumbsup:


    Aber ernsthaft: Ich weiß es nicht, habe keine Ahnung was dann wie geht, bin Architekt, nicht Anwalt. Vielleicht mag Eric uns ja aufklären. Ich denke es kommt auf die Formulierung der Klage und des Urteils an. Aber ist Pin Cho im Hauptverfahren?

    Sollte es durch mehrere Instanzen gehen,springt der Prozessfinanzierer ein. Ist auch schon geklärt.


    Und da sitzt ein Milliarden Konzern dahinter. 30-50% geht zwar an ihn,aber der Rechtsstreit endet mit einem Urteil. Egal welcher Ausgang

    Mit dem Geschäftsgebaren von Prozessfinanzierern kenne ich mich nicht aus, aber soweit ich als Laie Prozesse um Baumängel verstanden habe, wird im Ergebnis bestenfalls die mangelfreie Herstellung der bemängelten Sache bezahlt - zu 100 % + die Anwalts- und SV-Kosten, die (bis) zur Durchsetzung aufgelaufen sind, aber nicht mehr. Das ist kein Schmerzensgeld in quasi beliebiger Höhe, wie in den USA üblich. Wenn man also 30 % davon abgeben muss, hat man die hinterher nicht zur Begleichung der Rechnung der Baufirmen zur Mangelbeseitigung bereit. Insofern wäre das wenig hilfreich. Ich vermute und hoffe, das läuft bei Bausachen anders!


    Das zweite Problem sind die momentan feststellbaren

    ... extreme(n) Baukostensteigerungen ... .

    Wir sanieren dieser Tage für einen Eigentümer ein verfaultes, da "selbst kompostierendes" Flachdach. Der Eigentümer hat vor einem guten Jahr bei Gericht erfolgreich 100 % der damaligen Sanierungskosten erstritten, ermittelt durch eine ö.b.u.v. Sachverständige. :rulez:


    Aktuell liegen die Kosten des nach einer Ausschreibung beauftragten Bestbieters nach Herausnahme einiger überteuerter Leistungen bei rd. 150 % der vom Gericht geurteilten Summe. :eek: Und der Architekt will ja auch noch bezahlt werden …


    Das Verfahren ist jetzt aber abgeschlossen. :eek:


    Also: Wenn statt 100 % nur 70 % der theoretischen Wiederherstellungskosten ausgezahlt werden (30 % Beteiligung / Rückzahlung an Prozessfinanzierer) und die realen Kosten dann aber bei 150 % liegen, zahlst Du im ungünstigsten Fall am Ende satte 80 % der theoretischen Kosten drauf / zu, vielleicht sogar noch mehr, 100 % vielleicht. Bekommst Du überhaupt noch soviel Kredit? Ob ein Prozessfinanzierer da wirklich der richtige Weg ist?

    Eben. Die Hersteller geben doch Empfehlungen dazu, abhängig von Dachfläche und -neigung.

    Dazu gibt es auch einzuhaltende "anerkannte Regeln der Technik", nicht nur Herstellerempfehlungen!

    Kalibrierte Monitore und Cameras gibt es schon, nur nicht im Bauwesen so haeufig anzutreffen. Im Druckereiwesen, Grafik, Design...ist das allerdings Standard.

    Ja, mein „niemand“ bezog sich auf das Bauwesen. Allerdings hat die Menge bei den rein grafischen Betrieben eigenartigerweise in meiner Wahrnehmung auch deutlich nachgelassen.

    Kennt jemand eine digitale Möglichkeit das Haus digital einzufärben, so das man sich das zumindest virtuell ansehen und vergleichen kann?

    Mit exakten Farbtönen wäre eine Kalibrierung des Ausgabe- bzw. Anzeigegeräts notwendig. In der Praxis hat die niemand, weshalb das nicht funktioniert - sagen wir, die Methode bisher nicht ausreichend verlässlich ist. Ich kann vor digitalen Versuchen nur warnen, prüfe und entscheide selbst ausschließlich nach originalen Materialmustern unter unterschiedlichem Licht.

    Mir ist keinerlei Regel bekannt, welche einen bestimmten Öffnungswinkel vorgäbe. Für Rettungswegfenster muß ein bestimmter freier Querschnitt erreicht werden, der meist auch schon bei 80 oder sogar 75 Grad erreicht wird.


    Bei einflügeligen Fenstern mit Kippbeschlägen kann eine (zu) kleine oder nicht unterrechtwinklig Ausbildung der Leibung zu Einschränkungen beim Kippen führen, bis hin zur völligen Funktionslosigkeit. Die Drehfunktion trifft das auf der Bandseite meist weniger, auf der anderen Seite natürlich auch. Also: Ausprobieren / prüfen, ob und in welchem die Fensteröffnung real eingeschränkt wird.

    Wurde bereits darüber nachgedacht, was mit der dünnen Mörtelschicht bei starker punktueller Erwärmung durch das Kohlenfeuer passiert? Stichwort „Wärmedehnung“!


    (Konkret geht es mir um die Ausdehnung einer kleinen heißen Fläche innerhalb einer diese ringförmig umschließenden dünnen kalten Fläche. Da kein Element die starken Zugkräfte aufnehmen kann, dürfte es ganz schnell (Ab-) Risse geben und das dürfte, es dann gewesen sein. Grillschalen sind nicht umsonst meist aus Metall gefertigt, Schamotteauskleidungen für Öfen und Brennkammern aus einzelnen keramischen Platten, immer durch Fugen beweglich getrennt.

    Danke schon mal für die ersten Hinweise!


    Es geht um eine

    • reine Vereinssporthalle
    • innerstädtisch mitten in Berlin gelegen
    • im Eigentum eines gemeinnützigen Sportvereins
    • ausschließlich für das Training seiner eigenen Mitgliedschaft und deren Spielbetrieb in div. regionalen Ligen genutzt. (Also keine öffentliche Nutzung, keine Nutzung durch Dritte wie Schulen, Kitas noch andere. Diese ist zeitlich nicht möglich, da die Nutzung der Halle am Anschlag ist.)
    • Die Nutzung für andere Sportarten ist baulich unmöglich.
    • Nutzung erfolgt im Winterhalbjahr für 12 - 16 Stunden täglich, 7 Tage pro Woche außer an Weihnachten.
    • Es soll ausschließlich die Gebäudehülle saniert und dabei energetisch deutlich verbessert werden.
    • Die Beleuchtung wurde just auf leistungsfähige LED umgestellt.
    • Eine Sanierung der bauzeitlichen Heizungsanlage wird ausdrücklich ausgeschlossen, da die Nahwärmeversorgung des Objekts langfristig zu unschlagbar günstigen Konditionen gesichert ist (Abwärme).
    • Das Objekt enthält keine Sanitär-, Umkleide- oder sonstigen Nebenräume. Es ist eine nackte Halle und das soll auch so bleiben. (Die anderen Räume liegen in separaten Gebäuden, die schon separat saniert wurden oder erst deutlich später saniert werden.)
    • Das neue Dach wird mit einer PV-Anlage ausgestattet werden, wie gesetzlich vorgeschrieben.

    Ein lokaler Sportverein hat bei mir die energetische Sanierung seiner ihm gehörenden einzigen Sporthalle angefragt. Die Halle ist überwiegend über 50 Jahre alt und die Gebäudehülle noch im Originalzustand. Sie muss und soll komplett erneuert werden, energetisch wie technisch. Die Heizung der im Winterhalbjahr täglich genutzten Halle erfolgt über das BHKW eines Nachbarn und soll aus verschiedenen Gründen keinesfalls angetastet werden.


    Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Sanierung der Hallenhülle? Bei der Beauftragung werde ich eine entsprechende externe detaillierte Beratung empfehlen. Mir geht es hier nur um grobe erste Informationen, weil ich mich mit aktuellen Förderungen kein bisschen auskenne.

    Keine Ahnung ob sie den anerkannten Recgeln der Technik entspricht, aber soweit ich mich erinnere, wird diese Variante von den Herstellern in ihren Verarbeitungsrichtlinien aufgeführt (Stichwort Schalldämmung).

    Bei meiner letzten Suche danach habe ich vor ein paar Jahren nicht einmal ein geprüftes System mit Einzelzulassung eines Systemanbieters gefunden. Mit der Normung bin ich ziemlich sicher, habe dies jetzt nicht besonders nachgeschaut. Die Hersteller von OSB-Platten propagieren dies, aber eine a.R.d.T. gibt es bisher meines Wissens nicht.


    Hast Du ein Beispiel für ein zugelassenes System oder eine a.R.d.T., welches diese Ausführung ausdrücklich bestätigt?

    Von der Sache her bin ich nicht gegen Rigips, aber gegen die momentan ausgeführte Bauart, sprich einfache doppelbeplanktes Ständerwerk.

    Und weshalb konkret? Nochmal: Derartige Wände reichen für alles, was im Wohn- und Bürobereich innerhalb einer Nutzungseinheit benötigt wird aus und sind dünneren KS-Wänden in bestimmten Aspekten sogar überlegen, also die technisch leistungsfähigere Konstruktion!

    12mm OSB Platten sollen wir teuer bezahlen, wenn wir diese wünschen. Im Moment stehen 5000,00€ extra im Raum, für gute 80qm Wandfläche.

    Für eine Konstruktion die meines Wissens nicht den anerkannten Regeln der Technik entspricht (egal wie oft sie in der Praxis von Laien oder Halb-Laien ausgeführt wird) würde ich keinen Cent extra bezahlen wollen. Weshalb will man ein geeignetes und genormtes System mit definierten Eigenschaften durch einen Mischmasch mit unklaren Eigenschaften ersetzen? Als BT wurde ich dafür auch Schmerzensgeld nehmen, wenn es mit Nachdruck verlangt wird.


    Zur Erklärung: Mit ihren gerade mal 12 mm Stärke bringt die OSB-Platte keine wirkliche Verstärkung! Aus der Platte kann man eine Spanplattenschraube quasi mit der Kombizange herausziehen und sie biegt sich dabei auch recht kräftig. Verstärkungs-Konsolen werden fachgerecht aus 23 mm starkem Sperrholz hergestellt. Das ist eine ganz andere Nummer!


    31,25 € / m2 als Zulage sind ein mehr als stolzer Preis, aber dies ist in der Projektphase dem Modell BT geschuldet, nicht der Konstruktion. Man kann dem BT das Geld also schenken und sich ärgern oder gleich bei der leistungsfähigeren Konstruktion bleiben und das Geld für attraktivere Dinge ausgeben.

    Die Beschreibung ist eindeutig: Zugesichert ist die Erstellung aller (Außen- und Innen-) Wände des Hauses aus Kalksandstein. Aber da gibt es noch eine Klammer:

    (oder gleichwertig)

    und jetzt wird es spannend, denn je nach Bauart sind insbesondere dünnere Trockenbauwände von 10 - 15 cm Stärke aus Gipskarton-Ständerwerk gleichstarken Wänden geputzten KS-Wände durchaus gleichwertig - und zwar bezüglich der relevanten bauphysikalischen Beanspruchungen beim Schall- und Brandschutz.

    Die direkt an der Außenwand liegenden Innenwände sind auch in Kalksandstein, aber der Bauträger beruft sich nun darauf, das Innen(trenn)wände nicht zum Mauerwerk gehören ...

    Was Blödsinn ist, weil die Bauart von Wänden aus Steinen gemeinhin in der deutschen Sprache als "Mauerwerk" bezeichnet wird. Wände sind Wände, unabhängig von ihrer Bauart. Die Wände der Gebäudehülle sind "Außenwände" alle innerhalb davon liegenden Wände "Innenwände".

    ... und deswegen das Ständerwerk zum Einsatz kommt.

    Mit der Argumentation ist das Unsinn, objektiv schlecht(er) sind die doppelt beplankten GK-Wände trotzdem per se erstmal nicht.

    Für mich als Laie, war die Baubeschreibung eindeutig (Kalksandstein).

    Richtig. Sie dürfen aber auch

    ... (oder gleichwertig) erstellt ...

    werden und diese technische Gleichwertigkeit sehe ich bei nichttragenden Wänden gegeben.

    Das Rigips Wände zum Einsatz kommen, hätte das doch erwähnt werden müssen, oder???

    Nein, es darf gleichwertig zu KS gebaut werden!

    mit Traglast meine ich, das ich meinen wandhängenden Waschtisch mit einer Eichenplatte wohl nicht an die Rigipswand hängen kann Auch der Spiegel, der in Eiche eingefasst ist, wird nicht hängen bleiben.

    Mit geeigneter Unterkonstruktion oder Konsolen verstärkte Gipskartonwände können dafür ausreichend tragfähig gebaut werden. Beispiel: Die WC-UK eines bekannten Herstellers sind für eine Traglast von 400 kg ausgelegt, seine Waschtisch-UK für 150 kg.

    Es geht auch mehr darum, das so ein relevantes Gewerk wie die Innenwände oder auch Innen(trenn)wände nicht in der Baubeschreibung fehlen darf!

    Bis vor kurzem gab es dafür keinerlei gesetzliche Vorgaben. Die inzwischen bestehenden fordern diese Angabe so konkret nicht. Die von Verbrauchern akzeptierten Bauträger-Baubeschreibungen enthalten im Regelfall eh nur bestenfalls 25 % der relevanten Festlegungen für ein EFH oder eine ETW.


    Wo wir gerade dabei sind: Der Bauträger schuldet Dir bzw. Euch nach dem zitierten Text übrigens keinen Innenputz der Außenwände. :P


    Wie geschrieben: Die meisten Baubeschreibungen von Bauträgern sind nach meiner Erfahrung grob mangelhaft und kein Käufer merkt's.


    Mir scheint, Du kämpfst um ein Phantom!

    Danke, das WDVS wurde 2006 hergestellt, also vor 16 Jahren. Letztes Jahr wurde die Westseite gestrichen, Osten immer noch Top, und jetzt die Algenbildung im Norden. Da habe ich dann glaube ich keinen Grund mich zu beschweren.

    Beschweren kannst Du Dich natürlich immer, aber was hilft das schon? Ärgerlich finde ich, dass diese wesentliche Eigenschaft von vielen Anbietern nicht offen genannt wird.

    Als baubiologischer Laie habe ich die Reste des Voranstrichs und / oder die Abdichtung und ggf. auch das EPS im Verdacht, welche unter Sonneneinstrahlung VOC / Styrol verdampfen. Dieses geht dann den Weg des geringsten Widerstandes - durch die Steckdose in den Wohnraum. Ich würde das Labor um einen Abgleich der Inhaltsstoffe der drei Materialien mit den festgestellten Schadstoffen bitten und dann weitersehen.


    Zur Sanierung kann ich leider weiter nichts beitragen, hatte das Problem trotz mehrfacher Ausführung solcher Konstruktionen auch noch nicht. Was schreiben unsere Dachdecker dazu? Kalle?

    Aber auch vor der Teilung waren es verschiedene Nutzungseinheiten

    ja, vermutlich

    … und Eigentümer.

    nein, nicht zwingend, aber möglich.

    Nachbarn in einer WEG werden offensichtlich weniger geschützt als solche zwischen real geteilten Grundstücken.

    Jein. Gebäudeabschlusswände sind in D in den meisten Bundesländern ab Gebäudeklasse 3, meist ab GK 4 immer ab GK 5 als Brandwand auszuführen. Wohnungsabschlusswände, Treppenhauswände u.ä. sind aber bei diesen Gebäudeklassen immer „in Bauart einer Brandwand“ (oder nur F90) herzustellen, was bedeutet, dass sie baukonstruktiv mit Brandwänden baugleich sind, aber an ihre Öffnungen und Durchdringungen geringere Anforderungen gestellt werden. Der Unterschied ist also meist ein sehr sehr feiner, nur gradueller.

    In Deine Skizze habe ich dort, wo ich sie vermute, schematisch bituminöse Abdichtungen (blau) und Wärmedämmungen (EPS / Styropor, rot) eingetragen:



    Stimmt das soweit?


    Wenn ja, wüsste ich gerne, ob auf der Terrassenfläche und dem Dach über dem Schlafraum Beläge auf den Abdichtungen / Dämmungen liegen!