Beiträge von ReqMG

    Ich kann ja nur am Hauszähler den Gesamtverbrauch sehen. Ohne zusätzliche Messstellen habe ich keine Möglichkeit, WW gesamt getrennt von KW zu messen. Aber warum sollten die Effekte im Sand verpuffen? Klar, die Aufbereitung brauche ich eh.

    Die Zirkulationszeit zu begrenzen mittels zeitschaltuhr war ja jetzt sehr einfach und ich werde in den nächsten Tagen einfach mal gucken, wieviel Energie ich jetzt für WW-Aufbereitung brauche. Werde dann mal berichten.

    Heizstab kommt nicht zum Einsatz, allenfalls falls ich Antilegionelle einschalten würde. Das dürfte bei dem Durchsatz aber allenfalls mal nach dem Urlaub notwendig werden.

    und zum Duschen....ist ja nicht so, als ob das Wasser dann kälter wäre. Es kommt halt nur etwas später heiss aus der Leitung.


    Ich habe die Zirkulationszeiten jetzt mal auf 6-8 Uhr morgens begrenzt.


    Sehr geil übrigens, dass die Pumpe keine Zeitsteueroptionen mehr bietet, weil sie selbst lediglich 5W schluckt "und sich das dann nicht lohnt", aber mehrere kWh am tag durch unnötige Aufbereitung entstehen....

    Hammer, wenn die Werte so stimmen. Dass der Verlust durch die Zirkulation derart hoch ist, hätte ich nicht erwartet. Ich habe gerade mal eine FritzDECT vor die Zirkulationspumpe geklemmt und begrenze die Zirkulation auf die Stunden am Morgen. Ggfs mache ich dann aber die Antilegionelle rein und lasse dann einmal die Woche während des Programms noch zusätzlich zirkulieren....

    Ich berichte dann mal.

    Über Einstellungen an der Wärmepumpe selbst noch erwartbare Verbesserungen?

    Hi,


    vielen Dank für die Antwort. Ja, vermutlich hätte weniger gereicht. Aber wie es eben so ist, wenn man mit Anfang 30 baut und fachfremd ist, dann gibts einige Entscheidungen, die für einen getroffen werden und bei denen man später erst drauf kommt, dass es ggfs anders besser gewesen wäre ;)


    Es gibt eine Zirkulation. Die ursprüngliche, zeitgesteuerte Zirkulation ist mal irgendwann kaputtgegangen und ist durch eine low-energy-Dauerzirkulationspumpe ersetzt worden (wilo Star-Z Nova A, 5W). Die bietet also keine Steueroptionen, es seie denn, ich schalte eine smarte Steckdose vor und schalte sie damit ab. Das könnte ich natürlich tun, falls das sinnvoll ist.


    Daten zum Speicher: Es ist ein Stiebel Eltron SBB 401 WP SOL.

    Ich hänge das Datenblatt mal an, hope this helps.

    Hallo,


    ich hoffe, ich bin hier richtig mit meiner Anfrage. Falls relevante Informationen fehlen sollten - ich bin fachfremd und liefere gerne nach, was ich kann.


    Zu meiner Anfrage:

    Ich möchte gerne die Warmwasser-Aufbereitung bei uns energiesparend optimieren.


    Setting:
    EFH, BJ 2012, KfW EnEV 70%.

    Erdwärmepumpe (Stiebel Eltron WPF10), Tiefenbohrung.

    Heizkurve bei 0,25.

    Nicht mit Smart-Funktionen ausgestattet (Internet Service Gateway wäre nach Austausch des Wärmepumpenmanagers nachrüstbar, Kosten jedoch nicht unbeträchtlich, müsste sich schon sehr lohnen...)


    Warmwasserspeicher 400l, 5-Personen-Haushalt. Schichtdienst, stark fluktuierende Anwesenheitszeiten zuhause, daher eigentlich ganztägig Warmwasser-Bedarf.


    Aktuell eingestellt: 48°C WW-Temp tags, Absenkung 22-5.30 Uhr auf 38°C. Antilegionelle aus (hoher Wasserumsatz....).

    Hysterese 3°.


    Mit dieser Konfiguration zieht die Anlage für die WW-Bereitung mehr als für das Beheizen von 250 m2 FBH, nämlich ~7-8 kWh/d.

    Wir bekommen zwar in den kommenden Wochen unsere Photovoltaikanlage installiert, die auch die Heizung mit unterstützen wird, aber grundsätzlich würde ich gerne versuchen, die Einstellungen energiesparend zu verändern, falls möglich.


    (Das installierende Unternehmen gibt es aus Altersgründen nicht mehr, ein Fachmann ist zur Wartung der Anlage nächste Woche vor Ort, da würde ich das auch gern ansprechen, aber vorab informiert sein schadet ja nicht).


    Bin sehr dankbar für Tipps jeder Art.