Beiträge von kandetvara

    Ouhauerha!

    keinerlei kritische Anmerkungen in den Kommentaren nur Bewunderung :wall:

    Die Kettensäge war, offensichtlich, nicht so gnädig - die Schnittschutzhose schon.

    In einem vorherigen Video - wo er die ganze Seite aufmacht gibt es einen kritischen Kommentar - im Ansatz. Der sagt: mach mit einem ordentlichen Bagger immer nur eine Schachtung von Max. einem Meter Länge, hau Beton rein (ohne Schalung - schei** auf den Beton der eventuell abhaut) und schau dass Du das Loch noch am selben Tag wieder zubekommst. Wurde aber ignoriert.


    Jetzt sägt der Kollege aber auch noch unter dem Bau die ehemaligen Stützpfähle raus und kriecht da rein. Das ist mehr als gruselig. Abgesehen von dem ganzen anderen Zeug.


    Man müsste meinen der Protagonist will sterben…

    Habe gewechselt auf Glasfaser der Telekom. Vorher war ich bei Vidafone Kabel (also Internet über Kabelfernsehen).


    Viele Ausfälle bei Vidafone Kabel. Vor allem der Upload hat Monate lang nur mit 1 Mbit funktioniert. Der nächst gelegene Knoten war überfordert und ein Upgrade dauerte 4 Monate (Antwort von VF war, dass ich ja nicht der einzige mit Problemen sei, sondern noch 1400 andere Haushalte betroffen seien. Geteiltes Leid ist halbes Leid??? Als „Ersatz“ schickte mir man einen 5G Mobilfunk Router mit 5GB Daten für umme… war völlig frustrierend.


    Glasfaser wurde von der Telekom und den Stadtwerken konkurrierend angeboten und war beides wählbar. Gleich Leitung zwei Provider zu annähernd den selben Kosten. Heute bietet 1:1 noch mit an. Alle mit unterschiedlichen up und Downloads. Die Kollegen spucken sich nicht gegenseitig in die Suppe.


    Habe dann Telekom mit einem ONT (Modem) genommen (kostenfrei) bei 24 Monaten Laufzeit. Zahle im Monat 3 Euro mehr als bei Vodafone mit doppelter Leistung im Upload Download ist gleich.


    Anschluss hat so um die 100 Euro in Summe gekostet.


    Habe die alte FRITZ!Box hinter dem Modem der Telekom. Läuft seit 2 Jahren stabil und ohne Unterbrechung.


    Habe einige VPNs laufen - alles problemfrei und dank des hohen uploads - ich glaube es sind 150Mbit - wirklich problemfrei und schnell.


    Die Glasfaser verlegertruppe war halt nur schlecht…


    Ich bin zufrieden und habe nun im Keller Kupfer von Vodafone, Kupfer von der Telekom und Glasfaser von der Telekom. Logischerweise nur Glasfaser angeschlossen

    Naja, im Zuge der LED Revolution fing mich unsere Straßenlaterne und generell die ganze Ausleuchtung unserer Straße an zu stören. Früher gab es da so ein warmes Orange. Jetzt kann man nicht mehr ohne Sonnenbrille raus. Die negativen Folgen für Flora und Fauna sind ja längst bekannt. Und da zähle ich mich auch dazu :).

    Das war bei ins genau umgekehrt. Die alten Straßenbeleuchtungen brüllten bei uns förmlich in alle Räume. Die in alle Richtungen wild abstrahlenden Kugel / Kegelbeleuchtungen machten Garten und Hausinneres taghell. Meine Vorgänger waren so genervt, weil alle Kinderzimmer hell waren, dass sie die Rückseite des Kegels mit Kreppband abklebten - was prompt von der Stadt wieder abgemacht wurde. Die auf der anderen Seite installierten Peitschenlampen leuchteten das Haus auch im 2ten und 3ten Stock vollumfänglich aus. Es war grell weiss.


    Die neuen LED Lampen leuchten hingegen nur die Straße und den Gehweg aus. Und das in einem sehr dezenten Orange. Tausendmal ! besser

    Off-Topic:


    Geht nicht um Inhalt der Umfrage sondern um die Art der Umfrage.


    Da wird nix sinnvolles rauskommen. Ich halte mich für einen durchschnittlich intelligenten Menschen, aber die Umfrage habe ich in großen Teilen nicht verstanden…


    Mag auch daran liegen dass ich in USA zig dieser Tests machen musste, um mich in das Thema Anti Diskriminierung und Diversifikation einzuarbeiten, weil ich immer negativ aufgefallen bin…


    Ich mag solche psycho Dinger nicht mit „schau Dir mal den Video an und sage mir auf welche Toilette der/die/das Diverse gehen darf“. Sorry da werd ich bekloppt - vielleicht ist mein „span of attention“ auch zu klein…


    Ich bin da bei VollNormal




    Moin Ina,


    mit Rossameisen kenne ich mich nicht aus, ich habe aber auch in einem Neubau einen ordentlichen Ameisenbefall.


    Hier hatte ich mehr dazu geschrieben:


    Schädlingsbefall. Sind das Ameisen? - Gesundes Bauen / Wohnklima - Fragen rund ums Bauen? Frag die Experten


    Alle Selbstversuche die Tiere zu töten bzw. zu vertreiben blieben erfolglos. Ameisenköder aus dem Baumarkt in der 3er Packung, Sprühmittel (die Du ja nicht verwenden möchtest) haben nix gebracht. Gesehen habe ich übrigens nicht eins von den Viechern, dem Auswurf nach (siehe Bilder in meinen Thread) waren es aber tausende.


    Davon kannst Du auch bei Dir ausgehen - von tausenden bis hunderttausenden. Die Viecher mögen es warm und gerne auch leicht feucht und bei mir sitzen sie in der Fußbodendämmung. Ist es bei Dir feucht im Gebälk?


    Hat also alles nix geholfen - der Schädlingsbekämpfer musste her. Der hat alle Fußleisten großräumig in allen weniger entfernten Zimmern abgemacht. Dann hat er in den Fugen ordentlich Köderpaste eingebracht und die Fugen ordentlich zugeschmiert.


    Hat 350 € gekostet und ich denke NICHT dass er wusste was er tat - bestimmen konnte er die Ameisen nicht - was sicher auch schwer ist, da die Viecher nicht zu sehen waren.


    Ich glaube Du wirst am Ausbau (alles aufmachen) und der Chemiekeule nicht vorbeikommen. Die Viecher sind zäh...


    Aber Du wirst lange nach einem Schädlingsbekämpfer suchen müssen - die Guten sind rar. Wenn Du keine Chemie willst wird es noch schwerer und sehr viel teurer...


    so meine Erfahrung.


    lg

    Moin,


    Dann Check nochmals alle Wagos und die anderen Klemmverbinder. Gerade bei Klingeldraht (muss sauber abisoliert sein) und feineren Drähten hatte ich da schon häufiger Themen. Sicher ist sicher….

    Hi,


    Da wird der Weg am Statiker nicht vorbeiführen.


    Da das Dach relativ flach ist und die Balken recht dünn, würde ich davon ausgehen, dass eine tragende Funktion vorliegt. Weil ohne Grund hat man die Dinger nicht eingebaut.


    Das ist aber eine Laienmeinung meinerseits….


    Lg

    Der Durchmesser alleine ist ja nicht entscheidend, es kommt noch die Tiefe, und somit das Volumen/Masse (Gewicht) hinzu.

    Frei aus dem Gedächtnis, für Antennenmasten (Stahlgittermasten, 30-40cm Kantenlänge) bis ca. 20m Höhe haben wir selten mehr als 2-6m³ Beton verbaut, 2-3m³ für die kleinen in der 10m Klasse, um die 6m³ in der 20m Klasse. Erst für Masthöhen um die 30m waren es dann schon über 10m³ Beton.

    Deren Windlast war natürlich nicht so hoch wie bei einem Windrad, trotzdem darf man den Hebel nicht unterschätzen.

    Häufig werden bei größeren Anlage Pfähle gesetzt die teilweise 20 Meter oder mehr in die Tiefe gehen. Normalerweise wird das oben auf die Pfähle aufgepfropfte in die Breite gehende Fundament entfernt. So der neuste Stand der Technik. Die Pfähle verbleiben häufig. Es ist aber seltenst so, dass man nur 2 Meter abnimmt und den Rest einfach zuschiebt.

    Ich glaube wir liegen da gar nicht so weit auseinander. Ich kam eher von der reinen Bauseite und Baukosten und Standardisierung. Nicht von den Ewigkeitskosten und der mangelnden betriebswirtschaftlichen Effizienz. Ohne Endlager bzw. einer Lösung für den „Müll“ und den Abfallprodukten bzw. nachhaltiger Gewinnung von Brennstoffen macht ein KKW eh keinen Sinn.


    Es ist eine Mähr zu glauben dass die KKWs in DE problemfrei liefen - siehe KKW Hamm oder KKW Lingen. Und es gab auch viele Themen in anderen KKWs in Deutschland, die nie richtig veröffentlicht wurden.


    Nichts desto trotz wurde ein Wirtschaftszweig bzw. Forschung aufgegeben, an dem es sich aus meiner Sicht durchaus gelohnt hätte weiterzuforschen. Ich beziehe mich hier eher auf Forschung mit anschließender Anwendung.


    Auch das europäische Ausland weiß nicht, wie man mit den KKWs umgehen soll nachdem sie aus der Laufzeit raus sind. Die Engländer hatten ernsthaft überlegt, diese für 100 einzusargen und dann zurückzubauen. Haben dann aber gemerkt, dass das Wissen ob der Anlage mit dem Versterben derjenigen die es aufgebaut und betrieben haben auch ausstirbt . Es wurde beim Bau der Anlagen nie berücksichtigt wie man mit dem Rückbau umgeht. Alleine das ist schon sträflich - insbesondere bei dieser Technologie.

    Bestehende moderne Kernkraftwerke abreissen, wer bezahlt das ?

    Dazu habe ich auch eine Meinung.


    Die deutschen AKWs sind alles andere als modern. Entwickelt in den 70gern, fertiggestellt viele Anfang / Mitte der 80ger. Ich glaube der letzte Reaktor ging 87/88 ans Netz. Die Mehrheit Ende der 70ger Anfang der 80ger. Vom Netzt gingen alle nach 30-40 Betriebsjahren. Das war auch die geplante Betriebszeit.

    Schade ist wirklich dass die deutsche Industrie Mitte der 80ger einen Baukasten für AKWs entwickelt hat und man damit viel schneller, sicherer und kostengünstiger neue AKWs hätte bauen können. Nur wollte zu diesem Zeitpunkt keiner mehr neue AKWs - die waren in DE aus der Zeit gefallen und schlicht nicht mehr gewünscht. Es gab eine ganz breite Ablehnung in unserer Demokratie gegen diese Kraftwerke. Das bereits Ende der 80ger Anfang der 90er.


    Alle AKWs (bis auf die zwei oder drei letzten) waren aus der vorgesehenen Laufzeit raus.


    Ich war in einigen drin - auch im Containment. Das war die Technologie der 80ger.


    Zum Vergleich - der Babybenz 190 kam 1983 raus. Den fahre ich heute gern als Oldtimer aber nicht unter Vollast über die Autobahn auf langen Strecken. Wartung hin oder her.


    Ist aber eigentlich off topic

    -> Oder an die anderen Personen mit eigener Saniererfahrung - was hätte euch am meisten genutzt?

    Vernünftige Handwerker ;)


    Nun im Ernst (obwohl das auch ernst gemeint war).


    Was mir sicher geholfen hätte wäre eine Überschlagsrechnung gewesen. Nicht die man heute schon im Internet findet (die sind zu grob) sondern eine Art Kalkulation, welche Raum für Raum eine Kostenabschätzung mit derzeit gültigen Preisen / Kosten erstellt. Also wieviel m² pro Raum müssen gestrichen werden, was kostet der m² Parkett oder Fliesen (am Besten kann man noch selbst die Preise eingeben - nicht nur geringer Standard, mittlerer Standard, hoher Standard), was kostet die Verlegung und das auch noch regional. Pauschalansätze da wo möglich ( z.B. Steckdose kostet 50€ inkl. Montage), oder der Meter Schlitzen kostet X. Fenster - was kostet der Einbau, welche Fenster gibt es, etc. Da gibt es auf den Herstellerseiten immer so Hilfestellungen, ich glaube das kann man in der KI bündeln und vereinen, sodass man nicht auf jede Herstellerseite gehen muss. Oder eben auch einfach mal eine Aufstellung was es für Hersteller und Qualitäten der Fenster oder der Fliesen gibt. Das natürlich alles verlinkt mit den unterschiedlichen Herstellern, dass man das einfach wählen kann, nachdem man die Fensterflächen und Anzahl der Fenster festgestellt und vermessen hat. Ich wusste zB nicht, dass eine Hebe/Senk Terassentür so in etwa das Dreifache von einer normalen Flügeltür Kombi kostet. Da kann man dann wenn man mit dem Architekten redet schon mal sagen was man in etwas möchte.


    Das kann man beliebig erweitern - Heizungssystem (Gas oder WP), Klimaanlage ja nein, FBH vs. Heizkörper, Badezimmer Armaturen der unterschiedlichsten Hersteller.


    Je länger ich es mir überlege - ich wäre dankbar gewesen, hätte ich die unterschiedlichen Hersteller mit unterschiedlichen Preisen auf einen Knopfdruck gehabt und hätte selektieren können mit Echtdaten.


    Aber jetzt kommen wir wieder an die Grenzen des Machbaren. Was kostet der Ausbau des Bodens, was kostet es Estrich rauszukloppen, wie leicht können die Fenster getauscht werden, ist überhaupt Platz für neue Rollläden in den alten Verblendungen. Was kommt sonst noch zum Vorschein? Trägt der alte Dachstuhl überhaupt eine Gaube, kann ich genügend Dämmung einbringen, muss ich Aufdoppeln, gibt es im Gebäude Schadstoffe (!), was sind die Rückbau und Entsorgungskosten. Wieviel m³ muss ich von Estrich überhaupt entsorgen und zu welchem Preis? Was kostet eine neue Treppe ect.


    Häufig geht es ja gar nicht darum, was ich möchte, sondern was ich mir leisten kann.


    Aber gerade bei der Sanierung wird es halt schwierig - es bringt mir ja nichts wenn ich weiß dass die Treppe 7500 € kostet, ich aber keine Vorstellung davon habe was die Statik können muss oder ob ich das Ding so überhaupt reinbekomme? Oder dass ich davon ausgehe, dass ich die Zimmer einfach neu streichen kann, die Tapete aber so alt ist, dass sie nach dem Streichen in Lappen abfällt.


    Oder ich möchte ne WP aber die Stromversorgung gibt das gar nicht her. Oder ich gehe davon aus, dass die alten Abwasserleitungen dass locker noch können, die sind aber noch aus Ton und total zugewachsen, oder der Telekomiker hat 3 mal seine DSL Leitung durchgeschossen.


    Oder ich merke, dass ich Wärmebrücken im Haus habe, da man halt damals einfach den Balkon als Kühlrippe rausgezogen hat und nicht getrennt. Das klingt banal - aber wenn's draußen sehr kalt wird, sitze ich auf der Sofa mit Decke. Nicht weil es im Raum kalt wäre, aber weil die Decke über der Nische wo das Sofa steht eben nicht genug gedämmt werden konnte (wäre schon gegangen, aber dann biste wieder 5 stellig - hatten wir nicht)


    Das teure bei der Sanierung war - hab ich schon geschrieben - immer das Unbekannte. Und das hat nicht nur mich sondern auch meinen Architekten das ein oder andere Mal ordentlich ins Schleudern gebracht. Und vor allem das Kostenkarussell ordentlich angetrieben. Wenn Du den Abwasserkanal und die Zuleitungen nicht auf dem Radar hattest, werden aus Holzfenstern schnell Kunststofffenster - weil Du einfach kein Geld mehr hast. Dann planst Du wieder um...


    Ich habe Stunden wenn nicht Tage mit meinen Architekten zugebracht, um bei der Sanierung umzuplanen. Um dann nachzufinanzieren, oder auf einiges zu verzichten. Ich weiss nicht wie Du das abbilden willst.


    Ich könnte da noch 20 andere Beispiele nennen und die Architekten hier im Forum wahrscheinlich hunderte.... Bauen im Bestand und Sanierung ist aus meiner Sicht, das am schwersten kalkulierbare Bauvorhaben. Da braucht es immens Erfahrung. Das kann auch nicht jeder Architekt. Meine erste Frage war immer, ob der Kollege denn nachweislich schon mal was ähnliches (und nicht nur einmal) saniert hat. Ich war froh dass ich das gefragt habe und hatte 3 Architekten zum "Vorstellungsgespräch". Und da ging es nicht um Design sondern Erfahrung im Bestandsumbau.


    Ich befürchte, dass am Ende was rauskommt, was nichts halbes und nix ganzes wird. Das mein ich jetzt nicht persönlich!


    Ich arbeite viel und sinnvoll mit KI. Vergleichbare Gebäude lassen sich damit cool berechnen. Aber die Kombination aus Rückbau und wieder Neubau - wie es eben bei Sanierungen so ist - stelle ich mir sehr schwierig vor.


    Aber vielleicht bin ich auch schon zu alt.... ;)


    Bzgl. Vertragsmanagement: Es bringt nix zu wissen, dass Du 5% einbehalten kannst wenn der Handwerker nicht kommt. Du musst das DURCHSETZEN. Und das ist meist sehr schwierig. Es ist ja auch nicht geholfen wenn er gar nicht mehr kommt. Das darf er zwar auch nicht, aber was tust Du dann? Außerdem wird er Dir immer erzählen, dass Du eh keine Ahnung hast, da nicht vom Fach.


    Ein letztes Beispiel: Meine Wärmepumpe. Ich wusste aufgrund dessen, dass ich schon mehrere optimiert habe, definitiv besser wie das Ding aufzubauen und einzustellen ist. Das hat den Kollegen Heizungsbauer aber null gejuckt. "Läuft doch" war die Ansage. Hätte ich da keinen Architekten gehabt der sich mit dem bis aufs Messer bekriegt hat, würde das Ding völlig ineffizient laufen und die Lebenszeit wäre min. 5 Jahre kürzer.


    Vielleicht bin ich aber auch etwas desillusioniert nach 2,5 Sanierungen.... Am Ende hats immer 20-30% mehr gekostet als geplant.


    lg


    Was Abschließendes: Ich halte Bauen im Bestand für hervorragend und das muss die nächsten Jahre kommen. Wir können keinen Energieraubbau (graue Energie) mehr zulassen. Es muss dass was da ist genutzt werden. Ein rein klimatischer und kostentechnischer Aspekt. Hat nix mit "schön", "nostalgisch" oder ähnlichem zu tun

    Baut denn der „Mixer“ so einen Druck auf, dass das Abwasser in 10 Meter Entfernung wieder 30 - 40 Zentimeter hochsprudelt, um dann in den Kanal zu gelangen. Das läuft doch rückwärts wieder rein und steht da bis zur nächsten Spülung?


    Meine Eltern hatten mal so ein Ding eingebaut, um im ersten Stock die Fäkalien quirlen zu lassen, sodass sie durch ein Abflussrohr des Waschbeckens mit durchpassten… das Ding musste in 15 Jahren 2 mal ersetzt werden - zur Freude des Sanitär Bauers…


    Ich würde es nicht machen - das ist nur solange gut bis man es reinigen muss. Und das muss man da sie Residuen über die Zeit absetzen - in Deinem Fall durch die 10m Horizontale eh…

    Hi Maren,


    Nur vorab:


    Du bist hier in einem Expertenforum welche auch Ihr Geld damit verdienen genau solche Arbeiten zu erledigen und zu planen. Ich glaube das Feedback wird deutlich ;)


    Ich habe Deinen Fragebogen ausgefüllt und leider sind nur Einzelantworten möglich. Zb beschäftigt man sich sowohl mit Planung als auch mit Handwerkerkoordination. Man kann aber nur eine Auswahl treffen. Das vorab.


    Ich komme selbst nicht vom Bau sondern von der kaufmännischen Seite. Ich habe privat 2 sehr unterschiedliche Häuser kernsanieren lassen.


    Aufgrund deiner Fragestellung und Deines Posts ist mir nicht klar, wie Du Renovierung abgrenzen willst. Geht es um das Streichen des Hausflurs, eine komplette Badsanierung, oder um den Umbau und Kernsanierung eines Hauses? Da liegen ja Welten dazwischen. Du schreibst „komplexe“ Sanierung. Für einen ist bereits den Hausflur streichen mit einer neuen Steckdose komplex, für den anderen ist das Peanuts. Was ist komplex?


    Ich kann das Thema nicht richtig fassen.


    Die Bilder auf Deiner Webpage sind auch sehr breit - von Kernsanierung zum Hausflur streichen.


    Nun zum Produkt. Ich bin mir nicht sicher ob das einen Markt findet. Wer selbst sanieren will, traut sich meist auch die Planung und Steuerung zu. Oder überschätzt sich selbst.


    Wer selbst sanieren muss (kein Budget) wird sich sicher durch solch ein Tool Hilfe holen wollen.


    Und dazwischen wird es eine Schnittmenge geben.


    Du schreibst auf Deiner Webseite dass du Kollegen kennst die ins unfertige Gaus eingezogen sind und 100k versenkt haben. Warum haben sie das?


    Ich bin selbst mit Architekt in ein 97% fertiges Haus eingezogen und lag 20% über Budget. Nachfinanzierung…


    Sanierung ist ein echt dickes Brett - was meiner Meinung nach nicht ohne externen Sachverstand in Planung und Ausführung geht. Natürlich gibt es in Deustchland eine Vielzahl von Renovieren die das irgendwie hinbekommen.


    Du sprichst Förderungen an - da geht in der Zwischenzeit echt viel per KI, aber ich habe selbst schon erlebt, dass Förderungen im Nachhinein abgelehnt wurden, da die Maßnahme nicht fachgerecht umgesetzt wurde. Das tut dann sehr weh (ich gehe davon aus dass Du nicht mit dem Startup für die gegebenen Infos haften willst). Dämmwerte nicht erreicht, der Blower Door Test geht einfach schief und man kriegt die Bude bei der Sanierung nicht dicht, die WP Bohrung stellt zu wenig Energie bereit um die Bude warm zu bekommen, etc.


    Ich bin in meinen Vorhaben seltenst am Offensichtlichem gescheitert - sondern an dem was ich gar nicht auf dem Radar hatte. Ich kann zb bei Bau eines neuen Raumes (Anbau) gar nicht bewerten was der Kollege da so an Stahlmatten verbaut hat und dann auf die Rechnung schreibt. Und hätte ich keine professionelle Bauleitung und Rechnungsprüfung gehabt hätte ich da die ersten 5000 Euro verschenkt. Ich glaube meine Bauleitung hat vor 20 Jahren in Summe für ca. 20.000 Euro Rechnungen gekürzt. Ganz ohne Anwalt sondern nur durch Monitoring und Sachverstand.


    Ich halte so eine App für einen guten Startpunkt um eine Übersicht zu gewinnen - aber (meine Meinung) es wird nie den Planer oder Architekten ersetzen. Aber vielleicht willst Du das auch gar nicht - wie gesagt ich tue mir bei der Zielsetzung Deiner App schwer.


    Das als erstes Feedback - das wird bestimmt ein interessanter Thread


    Lg


    Kandetvara

    Griechenland, Kraftwerke... Du arbeitest nicht zufälligerweise für / im Namen von einem meiner ex-Arbeitgeber mit dem H auf rotem Grund? Die hatten mal vor da unten zu expandieren bzw Personal dafür ausgeschrieben.

    Indirekt

    Das letztere. Industrieller Rückbau. Klar bleibt auch viel für die Nachwelt stehen - dann wird es immer etwas tricky… Turbinen / Maschinen-Häuser bleiben bei alten erhaltenswerten Gebäuden häufig stehen und werden schadstoffsaniert. Das ist eine echte Herausforderung dann.


    Ich komme eher von der kaufmännischen Seite und nicht von der Ingenieursseite. Ich mach viel Internationalisierung. Auch viel Projektmanagement für den Rückbau. Verwertung der Materialien gehört logischerweise auch dazu - das ist aber ein Geschäft für sich. Und Revitalisierung - alte Industriebrachen die ordentlich versaut sind wieder so herzurichten (inkl. Denkmalschutz) dass man wieder drauf leben kann.


    Ursprünglich komm ich aus der internationalen Logistik. Im Kern ist aber alles Projektgeschäft mit vielen Menschen….

    Interessant, magst Du uns davon berichten?

    Würde ich gerne - da liegen aber ziemlich harte NDAs drauf…. Deswegen kann ich eigentlich nur darüber berichten was in der Presse steht und allgemein zugänglich ist.

    Seid Ihr auf Lost Place Expedition?

    Die lost placer sind neben organisierter Bandenkriminalität (Kupferklau) der Endgegner. Es ist so schon schwer und komplex dass nix passiert bzgl.HSE - die beiden oben genannten Gruppen kennen aber keine Gnade und sind einfach nur Kacke. Einmal sind uns fast ein paar Lost placer in den Kellern welche geflutet waren (Regen und Grundwasser) beim tauchen (sic) abgesoffen. Gegen Bandenkriminalität ist es Wettrüsten. Über Bauwatch lachen die nur. Die rücken unterirdisch und mit Störsendern an. Das ist Wahnsinn.

    Gestern waren es dort 37 Grad - und ich bin über 100derte Treppenstufen auf den Kessel gestiegen - in Finnland war’s nicht so warm…

    Genau - Tagebau hatten sie. Ziemlich große Braunkohlevorkommen. Die Braunkohle war jedoch etwas minderer Qualität.

    Der Tagebau wird gerade renaturalisiert.

    Schweden hat keinen Kohle Tagebau - nur Kupfer glaube ich.


    Aber Frau Meier - Gut! Der Tagebau ist schon identifiziert. Und es war Braunkohle…