Beiträge von kandetvara


    Er hat mich nach Petersaurach eingeordnet. Da ursprünglich langjähriger Nürnberger ist er etwa 50 km daneben.

    Wenn ich den jetzigen Wohnort (fast 20 Jahre) in Burgthann nehme, sind es schon rund 75 km.

    Den ursprünglichen Geburtsort München kann er schwerlich erkennen, da ich von dort mit 6 Wochen nach Franken verschleppt wurde.

    Sozusagen ein „Beute Franke“…. Kannte ich bis dato nicht - macht aber total Sinn 😉

    m.E. sogar die alten Billys

    eben - es gibt einen erheblichen und auch teuren Zweitmarkt / Gebrauchtmarkt von IKEA Möbeln. Die waren bis vor 15 Jahre einfach qualitativ wesentlich höherwertig und auch im Design weniger "fast fashion".

    Ich kenne NIEMANDEN, bei dem/der/denen alle X Jahre die Möblierung gewechselt wird

    Ich schon. Zwar nicht die ganze Möblierung (der Eames bleibt) aber die unterschiedlichen Lebensabschnitte (jung verheiratet kein Geld) fordern auch neue Möbel. Als wir frisch in unser Haus zogen vor 20 Jahren waren 50% der Möbel noch aus der Studentenzeit. Und das wurde dann mit steigendem Einkommen und besserem Cash Flow Stück für Stück ausgetauscht. Ich glaube nicht, dass bei uns im Wohnzimmer auch nur ein Möbelstück aus Anfangszeiten geblieben ist. Auch sind die Kinderzimmer komplett neu. Was ja nach 20 Jahren auch logisch ist. Einzig das Gästezimmer fing immer wieder "alte" Möbel auf. Sozusagen der Stauraum für durchlaufende Posten....

    Ohne irgendwas zu zeichnen bin ich mir sicher, in Kunststoff wird es grausam aussehen. Wäre es meins, würde ich die äußeren Fenster so lassen. Erforderlichenfalls aufbereiten und reparieren lassen. Dafür dann die inneren Fenster mit Doppelglas ertüchtigen. Falls die Rahmen dafür zu schmal oder nicht stabil genug sind, neue Rahmen anfertigen lassen. Aber auch die in Holz und nicht in Plaste.

    Obwohl ich Dir mehr als recht gebe - was Du vorschlägst ist alles andere als leicht...


    Ich versuche gerade einen Wintergarten von 1937 neu "befenstern" zu lassen - ca 4 m2 Grundfläche. Eine Seite mit Tuer, die front und Heck Seite verglast mit Fenstern.


    Ich will Holz und schön - versuch da mal einen Fensterbauer zu finden, der das am Ende noch ein-glasig macht.


    Selbst mit Individual Fensterbauer mit Holz ist das ganze Ding klobig und schaut bescheiden aus im Plan. Ich rede gar nicht erst von Kosten...


    Ich such mir jetzt nen Hollaender oder Schweden - die können noch Fenster bauen mit dünnem Rahmen.


    Wenn jemand einen Tipp bzgl. solcher Fensterbauer hat - her damit - für mich und den Thread Starter...

    Die älteren Schornsteine wurden meist mit einem zu großen Querschnitt ausgeführt. Schließt man daran einfach einen neueren Kaminofen an, dann reicht der Zug nicht um die Rauchgase schnell genug nach draußen zu transportieren. Kühlen diese im oberen Bereich zu stark ab, dann wird dieser Bereich wieder versotten. Es sollte also sichergestellt sein, dass Wärmeerzeuger und Schornstein zueinander passen. Deswegen oben auch die berechtigte Frage, ob der Schornstein saniert wurde, sprich ein neues Rohr (Querschnitt passend zum Wärmeerzeuger) eingezogen wurde


    Für den Anschluss eines Kamins müsste ich vorher ohnehin mit dem Schornsteinfeger sprechen. Ich gehe nur davon aus, dass es unproblematisch wird, da der Schornstein zwei Züge hat, an denen jeweils zwei Kachelöfen waren. Nach Umstellung auf Öl blieb nur ein Ofen übrig. Danke!!!


    Moin,


    das geht nicht so einfach. Wie R:B. schon schreibt, hat sich in den letzten 50 Jahren viel getan. Wo damals ein Kachelofen dran hing, muss nicht zwangsläufig auch eine Ölheizung oder ein Ölofen funktionieren. Der Schornstein muss auf die Heizungsanlage abgestimmt sein.


    Ein Beispiel aus dem echten Leben. Meine Eltern mussten den Kachelofen den neuen Abgasverordnungen anpassen. Dazu kam ein neuer "Brenner" - also ein komplett neuer Brennraum mit Abgasanlage in den Kachelofen.


    Seitdem haben wir zum einen ein "Zugproblem" - das geht aber noch. Zum anderen läuft aber die schwarze Suppe oben im Dachboden durch den Schlot nach innen. Das bekommt man nicht einfach weg, durch "mehr oder weniger anschließen"


    Ich würde ein Edelstahlrohr nach Absprache mit dem Ofenbauer und Kaminkehrer einsetzen. Ja das mag 3000 Euro kosten...


    LG

    Gestern sah ich auf einer Baustelle, dass ein Sanitärbetrieb seine Baustellenfotos von allen Mitarbeitenden täglich baustellenbezogen in eine Art cloudbasiertes Logbuch ablegen lässt, so ständig aktualisiert und darüber auch intern baustellenbezogene Probleme zwischen den Leuten vor Ort, der Arbeitsvorbereitung und der Firmenbauleitung diskutiert und löst.

    So machen wir das bei Angebotserstellungen (gelegentlich) auch. Der Kalkulator/Bauleiter fährt raus und schaut sich das Bauvorhaben an. Dabei macht er über eine CRM App Fotos, welche automatisch der Angebotsakte / Bauakte zugeordnet und in der Cloud abgelegt werden. Das erspart das Foto runterladen vom Handy oder das versenden von Bildern per email an sich selbst.


    So kann das Backoffice mit den Bildern arbeiten und der Kalkulator hat die ein oder andere Gedächtnisstütze.

    Also ich muss ergänzen, dass das eine AI geschrieben hat. Ich glaube ich habe nach einem Gedicht nach Problemen beim messen gefragt - wollte Sir Sydom natürlich nicht beleidigen und ich weiß auch nicht, ob er einsam ist...

    Du wolltest die Wahrheit messen


    Mit deinem technischen Apparat


    Doch was du fandest, war nur Schatten


    Und kein verlässlicher Fakt


    Du glaubtest an die Zahlen


    Die dir dein Gerät gesagt


    Doch hast du nicht bedacht, dass


    Die Fehlerquelle in dir lag


    Du hast vergessen, dass die Welt


    Nicht nur aus Daten ist gemacht


    Und dass dein Messgerät nur gelt


    Was du ihm vorgegeben hast


    Du hast dich selbst betrogen


    Mit deiner falschen Sicherheit


    Und hast am Ende nichts gewonnen


    Als deine eigene Einsamkeit

    Ein Raum der hinten liegt ist feucht (Aber nur die Innenwände)

    Ich versteh es immer noch nicht. Wo ist "hinten" und was sind "Innenwände". Wände die als Raumteiler innerhalb des Kellers sind, oder Außenwände welche auf der Innenseite nass sind?


    Sollte es die Innenseite der auf den Fotos erkenntlichen braunen Außenwände sein, dann könnte es auch noch sein, dass der darüberliegende - wahrscheinlich geflieste und vielleicht weit später angebrachte Balkon (so interpretiere ich das Foto) das Regenwasser nach innen leitet, da nicht richtig abgedichtet. Aber wissen tu ich's nicht...

    Thomas B: Das klingt ja sehr "romantisch" und toll. Aber was kostet diese Vorgehensweise zB bei dir? Sich dann sooo viel Zeit zu nehmen, wird sicher einen nicht unerheblichen Preis haben? Die Idee finde ich ja gut und auch als Laie nachvollziehbar. Wenn ich das jetzt gegen Stundensätze rechne, sehe ich am Ende eine hohe Zahl. Zu dem müsstest du dann aus der Nähe kommen. ME gibt es so eine Empfehlungsrichtung nicht unbedingt einen Archi aus der gleichen Ecke zu nehmen oder täusche ich mich?

    Hi,


    zahlst Du den Architekten im Stundensatz, oder hast Du das nur als Vergleich angeführt?


    LG

    Genau so ist es, und das kann einem auch in jüngeren Jahren treffen.


    Ältere Menschen stehen vor weiteren Herausforderungen, wenn sie die Strecke in´s Bett nicht mehr alleine oder nicht mehr ohne fremde Hilfe schaffen. Wenn ein Pflegebett erforderlich werden sollte, dann kann das Schlafzimmer nur noch von einer Person genutzt werden, der Partner muss dann in ein Kinderzimmer ausweichen.


    Ähnliche Probleme sehe ich auch bei Nutzung der Dusche oder des WC im Badezimmer.

    Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ist bei meinen Eltern so.


    Was ich immer wieder merke. Man hat eine (ganz natürliche) Abneigung sich mit zukünftigen Alterungserscheinungen zu beschäftigen. Gerade in jungen Jahren wenn man ein Haus baut, denkt man logischerweise zu aller erst an die nächste Phase des Lebens. Das ist in Familien meist mit "Kinder" besetzt.


    Jedoch muss man auch realisieren, dass die Phase "Kinder" nur max. 20 Jahre anhält. Also wirklich in einem normalen Menschenleben eine "Phase" ist.


    Die Phase "Alleine" oder "zu Zweit" im Alter ist wesentlich länger. Und bringt eben sehr viel altersbedingte Probleme mit sich.


    Ich weiß heute schon aufgrund der Erfahrungen mit meinen Eltern, dass mein Haus (vor 15 Jahren kernsaniert - aber wirklich ALLES) nur bedingt alterstauglich ist. Wenn mein Altern nicht absolut perfekt läuft, muss ich aus der Bude raus. Es ist unglaublich, was man mit 85 Jahren nicht mehr kann und was zum Problem wird - obwohl man medizinisch gesehen zu den "Gesunden" gehört.


    Das verwässert aber den Thread. Eigentlich sollte man dazu mal einen eigenen Thread aufmachen - "Altersgerechtes Bauen und Erfahrungen". Gerade meine Generation hat den Vorteil, dass die Eltern sehr alt werden und wir das gelernte weitergeben sollten....

    Wer ein Haus im Bestand kauft, und mehr als nur den Grundstückspreis dafür bezahlt (was meist der Falls sein dürfte), der sollte versuchen die Substanz bestmöglich weiter zu nutzen, sonst lohnt sich das nicht.

    und genau das fasst die ganze Diskussion sehr gut zusammen!


    Meine "Faustformel" (Ihr wisst ich stehe auf solch einfache Regeln):


    Bei Altbauten (welche stark renovierungsbedürftig sind - also aus meiner Sicht BJ < 1980) kenne ich ein Verhältnis von 70/30 bis 60/40. Also 70% fürs Grundstück nach Bodenrichtwert und die anderen 30% für die Hütte.


    Das mag regional unterschiedlich sein, diente mir aber immer als kurzer Plausi check. Natürlich geht der Wert des Hauses mit Baujahr stetig nach unten.


    Ist nur meine "Formel". Erhebt nicht den Anspruch der Generalgültigkeit...


    Und ich würde bei einfacher Sanierung von 1200 - 1300 € pro m² ausgehen.

    Du Glücklicher. Ich habe damit vor ca. 25 Jahren begonnen, und bin bis heute noch nicht fertig damit. :lach:

    Ich muss aber zugeben, dass ich teilweise schon in Bereichen optimiere, da muss man das unter Hobby oder Jugend forscht verbuchen, wirtschaftlich sinnvoll ist das schon lange nicht mehr. Was man daraus jedoch lernen kann, den idealen/perfekten Punkt wird man niemals erreichen, denn die Umgebungsbedingungen haben jedes Jahr ein paar Überraschungen parat. Mit den Mitteln einer "normalen" Heizungsanlage (Regler, Sensoren etc.) kann man die vielen Variablen gar nicht alle erfassen um darauf zu reagieren.

    Off-Topic:

    Wie Du schreibst. Das Wesentliche ist gemacht und jetzt wäre es nur noch Hobby. Ich hatte nach einer komplett vermurksten Erstinstallation echt viel geändert und die JAZ von 3,3 auf 4,0 hochgebracht. Wichtig war auch, dass ich das Takten von 55 Takten am Tag auf 22 bekommen habe. Seitdem läuft sie und ich schaue einmal im Jahr mal nach den Drücken, den Hysteresen und der Heissgastemps im Betrieb. Das wars auch schon an Wartung in den letzten 15 Jahren

    Interessant wäre hier erstmal, wo genau was gemessen wurde: Luft- oder Oberflächentemperatur, Höhe und genaue Lage der Messpunkte, Luftaustausch innen / außen, Luftfeuchte ... und vieles andere mehr.

    • Lufttemperatur. Ist eine Netatmo "Wetterstation"
    • ca. 60 cm über dem Boden. Steht in einem Regal
    • Da nicht bewohnt - kein Luftaustausch. Also zumindest kein gewollter. Was passiv durch Undichtigkeiten entsteht weiß ich nicht.
    • R. Luftfeuchte innen immer so um die 47%
    • Raum ist Wohnzimmer / Esszimmer. Geht aber auch offen in Küche über. Also eigentlich irgendwie alles ineinander übergehend. Ca. 45 m2 Fläche.
    • Deckenhöhe 2,79m; Holzdecken, darüber Dachgeschoss Wohnraum
    • Daemmputz von innen ist Maxit Eco 71

    Nur zur Info, da Du gefragt hast. Ich habe schon von Euch verstanden, dass das zu komplex bzw. nicht bewertbar ist.


    Also, keine Angst vor ein bisschen Überdimensionierung. Wenn die JAZ im Keller liegt dann hat es meist andere Gründe.

    Die mittelprächtige JAZ hat viele Gründe - wie Du bereits schreibst. Die Anlage ist alles andere als optimiert. Heizkurve(n) nicht optimal, Kombispeicher, ERR (die hab ich aber aus). Auch ist die Anlage in den Übergangszeiten - in denen eine LWP gut arbeitet - aus und nur im kalten Winter an. Ich habe keinen Nerv die Anlage zu optimieren, da ich zu selten in dem Haus bin. Zu Hause habe ich eine SWP - die habe ich ein Jahr durchoptimiert vor 15 Jahren ;)



    Danke nochmals an Alle!

    Was genau ist der Hintergrund Deiner Frage?

    Wirklich nur reines Interesse. Wir haben beim Umbau einer Sandsteinscheune nicht von außen gedämmt sondern mit einem Dämmputz von innen. Der ist zwischen 8 und 12 cm "stark". Die Varianz kommt aufgrund der unterschiedlichen Vorsprünge, Kanten, Ecken des Sandsteins.


    Das Haus steht im Moment leer und ich habe vor einer Woche die Heizung (LWP) ausgeschaltet.


    Elektrogeräte laufen bis auf den Kühlschrank nicht. Das Haus ist voll möbliert.


    Die WP hat in diesem Jahr ca. 2700 kWh elektrische Energie benötigt, bei Raumtemperuren zwischen 17 und 19 Grad. Der von der WP ausgegebene JAZ / COP liegt so bei 4 - das glaube ich aber nicht, weil die internen Zähler eh alle betrügen und messen was opportun ist. Ich messe separat und gehe von einer JAZ von 3,5 aus. Dass die so schlecht ist liegt daran, dass das Haus nicht bewohnt ist - oder sehr selten - und die WP ziemlich ineffizient läuft, da für diese "Nutzung" des Hauses logischerweise überdimensioniert (noch). Der Exkurs zur WP dient nur dazu, zu beschreiben dass ich an mehreren Stellen "messe". Den Energieverbrauch des Hauses habe ich somit- jedoch ist auch das nicht unbedingt zielführend, da das Haus in einem sehr kalten Bereich der Republik steht und somit ein Vergleich mit anderen Verbräuchen auch nicht richtig viel bringt. Klar verbrauchst Du mehr Energie, wenn es draußen kontinuierlich -8 Grad hat, als bei +4.


    Ich würde einfach gerne wissen, inwieweit der Dämmputz "gut" ist, da ich ein weiteres Altbauobjekt zur Renovierung über kurz oder lang vor mir habe, und ich überlege, ob ich wieder den Weg des Innenputzes zur Dämmung gehe, oder andere Weg der Innendämmung einschlagen / Überlegen muss. Außen Dämmung kommt aufgrund der Fassade nicht in Frage - wegen der Optik.


    Danke und LG


    kandetvara

    Moin Zusammen,


    kurze Frage:


    Gibt es eine Art Faustformel, inwieweit und wie schnell die Innenraumtemperatur der Außentemperatur bei ausgeschalteter Heizung folgen darf?


    Kann man daraus auf den Dämmstandard schließen, oder Ableitungen treffen?


    Mich würde einfach interessieren, ob z.B. Der untige Temp Verlauf (Blau Innentemp, Pink Aussentemp von gestern) "normal" ist (was ist schon normal?).



    Mir ist schon klar, dass das auch von Sonneneinstrahlung sowie logischerweise Daemmqualitaet etc.pp abhängt.


    Aber gibt es sowas wie einen Richtwert?


    LG & Danke


    Kandetvara

    Nein, Ralf D. ist weder Admin noch Moderator.

    User_1 meint ThomasMD.


    Chieff hat ja auch nochmals versucht klärend einzugreifen, indem er den Typ der Heizung rauszufinden versuchte.


    Ich habe die Antwort von sowohl Thomas als auch Chieff als sehr zielführend bzw. klärend empfunden.


    Was User_1 daraus macht erschließt sich mir nicht - auch nicht wie er/sie geantwortet hat und reagiert hat....


    Was soll's

    Ich weigere mich, .pdf Rechnungen zur Prüfung anzunehmen.

    Ich mache meine Rechnungsprüfunng (und damit verbundene Korrekturen) auf Papier in ROT (wegen der besseren Erkenn- und Unterscheidbarkeit) und archiviere ein Exemplar, vom Unternehmer oder mir als Kopie kenntlich gemacht [die Vorlage] und übertrage diese Prüfung dann ins Original, das der BH kriegt.

    Ich weiß, geht auch in pdf, ist mir aber zu fusselig. Und zu leicht manipulierbar


    PS.: Anderen Beitrag zu schnell abgeschickt. Daher in 2 Antworten

    Hi, hi, hi


    Ralf Du bist alt ;)

    Ist eine bodenebene Dusche mit obig beschriebener Problematik automatisch ausgeschlossen? Oder gibt es Möglichkeiten sowas dennoch bei uns umzusetzen (also wenn die Dusche nicht 100% Ebenerdig ist sondern ein paar cm übersteht, wäre das jetzt auch nicht dramatisch)


    Hab ich doch geschrieben:


    Die Dusche ist ebenerdig im Bad im 1ten OG und gefliest.


    Ist so wie Ralf das sagt:


    Bodeneben (+-) geht auch auf Holzbalkendeckden. Das grössere Problem ist die Abwasserführung. Ist es ein EFH oder ein MFH?

    Braucht in jedem Fall gute Planung und (vor allem) Bauleitung. Das ist nix für DIY und mach ma Dusche .

    Sorry das muss gehen.


    Ich habe selbst ein Haus von 1937 mit Holzdecken im ersten OG und im Dachgeschoss.


    Im ersten OG wurde direkt auf den Holzbelag - also die Bretter - eine Uponor Fußbodenheizung verlegt, die nur 2 oder 3 cm hoch ist. Das wurde mit einem ziemlich teurem Flüssigmaterial aus Eimern vergossen.


    Darauf liegt heute Parkett, Laminat und sehr viele Fliesen im Bad.


    Im Dachgeschoss wurde auf die Dielen konventionelle FBH gelegt mit ca. 8cm Estrich aus dem Silo vor der Tür.


    Da liegt Tretford und wiederum Fliesen im Bad.


    Der Architekt und der Statiker haben sicher lange gegrübelt - hat aber gepasst!


    Nach 16 Jahren ist eine (!) Fliese vorhanden die hohl klingt und die Fuge ist da „reingefallen“.


    Die Dusche ist ebenerdig im Bad im 1ten OG und gefliesst.


    Da ist nix gebrochen, verzogen oder locker.


    Jetzt bin ich definitiv kein Fachmann - aber das hat sehr gut geklappt.


    Einziger Unterschied - mein Haus ist Vorkriegsware - und massiv - bei 1940 hat man sicher schon sehr sehr gespart.


    Hängt alles von der Beschaffenheit ab. Aber ein Architekt mit Erfahrung im Altbausanieren sollte das abschätzen können


    Lg

    Nein, Silikon eher nicht, denn das ist nicht überstreichbar! Wenn, dann wäre es Acryl, aber auch das sollte da nicht breiter als einige wenige Millimeter sein!

    Ich weiß, dass man normalerweise Acryl verwendet und auch, dass Silikon nicht überstreichbar ist. Aber was ist in diesem Haus normal? Wie R.B. schon sagt - aus den Fotos kann man wenig sehen...

    Gleich auf dem ersten Bild fällt mir auf, dass es einen "weißen" Streifen zwischen Wand und Decke gibt, bzw. auch in der Wandecke. Die Feuchtigkeit fängt also nicht in der Ecke an sich an, sondern ein paar cm. davon entfernt. Bei Kondensat würde ich erwarten, dass dieses schon zu Beginn bis in die Ecken hinein sichtbar wird.

    Ich glaube der "weiße Streifen" ist Silikon Masse die da eingebracht wurde?

    Halb-OT: Da ist noch ein automatischer, stromloser Notab/überlauf, oder wie darf man das verstehen? Gerade wasserwirtschaftliche Anlagen sollten mMn. immer (mindestens eingeschränkt)funktionsfähig sein. Hebeanlagen machen da ja auch gegen Außen selbsttätig (i.d.R. der Bauart geschuldet) zu.

    Im Prinzip hast Du recht.

    In meinem Fall ist der "Wassertank" ein alter, professionell gereinigter, unterirdischer Kunststoff-Öltank. Der fasst 9500 Liter.

    Der hat keinen Überlauf, da er tiefer liegt als der Abwasserkanal.

    Wenn der voll ist legt eine Tauchpumpe ab einem Fuellstand X los. Ging nicht anders...

    Das finde ich einen guten Ansatz. Dazu muss man aber wissen, für welche Verbraucher es sich lohnt diesen abzuschalten, denn der Aktor selbst benötigt ja auch Strom (Leistungsbedarf). Also in´s Datenblatt schauen oder am besten selbst messen.

    Was man auch im Hinterkopf behalten sollte, wie lange der Verbraucher benötigt bis er wieder im "Normalmodus" ist. Das gilt insbesondere für zeitkritische Anwendungen. Überspitzt gesagt, einen Server vom Netz zu trennen, der danach wieder Minuten braucht bis das Netzwerk läuft, ist vielleicht keine so gute Idee.

    Der Aktor hat einen Leistungsbedarf von bis zu 1,5 Watt laut Datenblatt. Demgegenüber stehen besagte 15 Watt der SAT Weiche und ca. 8 Watt des Druckers.


    Sat Weiche benötigt <2 Sekunden um wieder voll da zu sein. Mal schauen ob sie für ein stetiges vom Strom trennen ausgelegt ist ;) Bis jetzt - und das ist > 1 Jahr - funktionierts. Ich war sehr verwundert, dass Sat Weichen mit diesem Verbrauch noch auf dem Markt sind (die erste ist nach 15 Jahren durchgebrannt - kein Wunder - 15 Jahre ohne Unterbrechung am Netz)

    Beim Drucker ist es wurscht, ob er aus dem Standby kommt oder ans Netz geht. Der braucht die gleiche Zeit zum aufwärmen der Trommel. Selbst die Wlan Verbindung steht nach ein paar Sekunden. Und wenn der Drucker dann warm ist steht die Leitung schon lange.


    Die APs benötigen bis sie richtig funktionieren eher Minuten als Sekunden. Wenn Du die aber zwischen Mitternacht und morgens um 6 zeitgesteuert (unter der Woche) aus und an machst merkst Du das auch nicht. Zumindest hängen die Kinder noch nicht um 6 im Netz ;) Hier geht es um Stromverbrauch aber auch um "Strahlung". Im "Schlaftrakt" find ich es ganz gut wenn's nicht die ganze Nacht auf 2,4 und 5 GHZ durchstrahlt (keine Angst - kein Aluhutträger!)


    Was auch noch "smart" ist, ist die UWP der Zirkulationsleitung. Die ist im Monet nur über die HA zeitgesteuert, war aber auch mal über einen Bewegungsmelder im Bad gesteuert. Das war aber schon wieder zu viel des "smarten". Ich benötige ja nicht die Zirku wenn ich aufs Klo gehe.... Also ist sie nun wieder stumpf zeitgesteuert - was auch langt. Morgens 2 Stunden von 6 bis um 8 und am WE von 8 bis um 10...


    Der Server der HA zieht aber halt auch 10 Watt wenn man ehrlich ist. Sowie der ganze andere IT Krims Krams in Summe 50 Watt zieht (Controller, Switch, Fritte, Kabel Verstärker, etc.) Da ist eigentlich ein Großteil des "Grundbedarfs" neben Kühlschrank und Gefriertruhe.


    Sollte jemand SONOS im Haus haben - ALTER - die ziehen im Standby richtig. Ich verwende die nicht mehr... Und der Amazon Cube ist auch kein Kind von Traurigkeit und ordentlich durstig - der braucht aber ewig bis er hochgefahren ist.


    Wie gesagt - man sollte nicht päpstlicher als der Papst sein - aber man kann sicher 50 Watt sparen wenn man das ein oder andere "smart" vom Netz nimmt.


    Wenn es wirklich smart werden soll wird's richtig, richtig teuer und komplex. Da braucht man echte Konzepte und Programmierungen (Beispiel Toilette oben mit Bewegungsmelder und Zirku - ist eben nicht smart!)


    Ich hatte einmal eine Schaltung, dass die Rollos sich nach Sonnenstand und Außentemperatur und Lichteinstrahlung (LUX Wert) automatisch anpassen, um das Haus vor zu hoher Innenwärme zu schützen.


    Das war ne absolut coole Schaltung - solange bis ich aus der Terassentür raus bin und sich die Rollläden dem Sonnenstand angepasst haben und ich mich ordentlich ausgesperrt hatte - wer nimmt schon einen Schlüssel mit wenn er durch die Terrassentür raus rausgeht? Nach 2 Stunden konnte ich wieder rein, weil ein Kind mit Schlüssel nach Hause kam... Ja ich hatte dann einen Sensor an der Terassentür angebracht und eine weitere Bedingung eingebaut die ein schließen der Rollos bei offenen Terassentür unterbindet. Aber das ist alles Murks....

    OK - meine Gedanken dazu - ich betreibe Hausautomatisierung als Hobby:


    Sicherheitstechnik (Einbruchssicherung / Brandmelder) würde ich immer (!) autark machen. Auch eine hoch professionelle KNX Anlage ist meines Wissens nicht als Alarmanlage tauglich - zumindest nicht aus Versicherungssicht. Die Fehleranfaelligkeit von Hausautomatisierungsanlagen und Komponenten ist aus meiner Erfahrung für Alarmsysteme aller Art zu hoch. Bringt ja nix wenn das System fehlausloest und man vor Angst im Schlafzimmer stirbt. Oder der HA Brandmelder nicht auslöst wenn's brennt.


    Heiztechnik - also alles was mit Heizungssteuerung / Raumtemperatur zu tun hat würde ich auch nicht heim-automatisieren. Das ist alles kontraproduktiv (gerade bei FBH) und lässt sich dauerhaft und sinnvoll über einen Heizungsabgleich lösen. Wer bei Raumtemperaturen an der falschen Stelle regelt (FBH Thermostat zB) regelt aus meiner Erfahrung immer an der falschen Stelle. Wer viel regelt, regelt viel ineffizient oder kaputt.


    Kühlschränke, Backofen, Trockner und Waschmaschine miteinander kommunizieren zu lassen ist bei mir zu Hause möglich. Ich habe aber noch nicht EINEN sinnvollen Use Case gefunden. Zwar kann ich rein theoretisch auf meinem Fernseher anzeigen lassen, dass die Waesche fertig ist (habe ich auch mal als Spielerei gemacht) hat mich aber nicht einen Meter weitergebracht. Oder über App eine Mitteilung bekommen, dass der Kühlschrank ausgefallen ist. Kommt eh nie vor und wenn nur wegen Stromausfall und dann geht die HA eh nicht. Oder ich bin im Urlaub und fahr deswegen nicht nach Hause....


    Was ich mr vorstellen könnte ist dass die PV Anlage (welche ich nicht habe) eingebunden wird und dann wenn viel Strom produziert wird die WP zur WW Produktion animiert, oder bei niedrigen Strompreisen (Tibber oder PV) die WAMA anschmeißt. Ich glaube aber auch hier ist der Ansatz über PV mit Batterie/Akku schlauer, da zeitlich unabhängig und autark.


    Die Rollladensteuerung habe ich automatisiert, da mir eine Astrosteuerung nicht individuell genug war und auch zu teuer, da ich dezentral 20 Rollläden hätte ansteuern müssen (nachrüsten). Für das Geld lohnte sich die HA Anlage (zum nachrüsten).


    Ein paar Lichter habe ich auch automatisiert, ist aber Spielerei. Wenn A angeht geht auch B mit an usw.


    Sinnvoll hat sich einiges Weniges erwiesen:

    • Steuerung von versteckten Stromfressern, wenn sie nicht benötigt werden. So schaltet sich 10 Minuten nachdem der / die Fernseher aus sind die Sat Weiche ab. Die verbraucht nämlich tatsächlich fast 15 Watt.
    • Den ein oder anderen AP mit POE Injektor mache ich Nachts automatisch aus.
    • Sachen die gerne vergessen werden - wie Zb. den Drucker im Homeoffice - gehen nachdem Sie 5 Minuten in den Standby gegangen sind automatisch aus - also vom Stromnetz genommen.
    • Die Gartenbewaesserung geht über die HA - aber nur weil die HA schon da war und ich dadurch den Rainbird/Hunter Steuerungscomputer sparen konnte.
    • Wenn es ein Starkregenereignis gibt und der Wassertank voll ist legt eine Pumpe los. Da werde ich per SMS informiert.
    • Simulation von Anwesenheit während längerer Abwesenheit durch Rollos rauf und runter und das ein oder andere Licht an. Ob's was bringt?

    Zusammenfassung: Das ganze smarte Zeug ist leider nicht echt smart... Viel ist (schöne) Spielerei.


    Ach ja - wenn ich nochmals was machen würde dann überall Steuerungskabel prophylaktisch mit verlegen. Und das ein oder andere strategische Leerrohr (mehrere vom Dach durchs Haus zentral in den Keller)

    Moin,


    Obacht - ich bin kein Profi sondern leidgeplagter Nutzer.


    Aus eigener Erfahrung - bringt nix. Ich habe meine Terrasse vor 12 Jahren verfugen lassen (mit irgend so einem sau teurem Fugenmörtel mit Silikonanteil).


    Das hat 10 Jahre gehalten und dann war Schluss.


    Warum? Die Platten haben sich aus unterschiedlichsten Gründen im mm Bereich verschoben. Mal waren Ameisen drunter, mal hat sich eine Platte nach 5 Jahren etwas abgesenkt, usw. Wo ein Spalt im Mü Bereich war, war auch 2 Wochen später Unkraut drin :)


    Ich glaube man wird alle 10 - 15 Jahre neu Verfugen müssen..


    LG

    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann meinst Du das was im folgenden pdf auf der vorletzten Seite (rechts unten) beschrieben ist.


    https://www.led-trading.de/med…nleitungen/9127-9127S.pdf


    Habe ich noch nicht getestet, daher ohne Gewähr. Ich würde sagen, man muss dann schauen auf welcher Seite der Wechselschaltung man das anklemmt.

    Ich habe von einem anderen Hersteller Funkaktoren hinter den Lichtschaltern. Wie Du bereits sagst R.B - man muss sehen von welcher Seite man das anklemmt. Ich habe das im Treppenhaus mit 4 Schaltern (davon 2 "analoge" Wechselschalter in der Mitte) realisiert. Wenn man sich 30 Minuten reindenkt (oder 2 Minuten wenn man Elektriker ist und weiß was man tut) funktioniert das.