Beiträge von Der Bauamateur

    Auch wenn es nicht wie ein Trost klingt: aber die Gartenbauliche Nutzung kann sie immerhin noch weiter betreiben.


    Mal angenommen wir reden hier von einer Anlage namens "Hilliput" bei Kempen, so sieht man auf den Fotos im Internet jede Menge leicht entflammbare Materialien im Inneren. Aber egal ob es das jetzt ist, oder nicht - eines steht jedenfalls fest: wenn es dort brennt und Kinder kommen zu Schaden, weil die Betreiberin nach gut Dünken und unter Auslassung der Brandschutzvorschriften "umfunktioniert" hat, dann wird sie sich wünschen, das Bauamt hätte die Anlage vorher geschlossen.

    Um das sagen zu können, müsstest Du eine Bescheidprüfung beauftragen.

    Ist es richtig, dass deshalb keine Grundsteuer anfällt?

    Nein. Garagen, die auf einem separaten Flurstück stehen, aber den im Gesetz beschriebenen rechtlichen und räumlichen Zusammenhang haben, werden in der Bewertung nicht berücksichtigt. Das Flurstück hingegen schon, entweder als Teil des Grundstücks oder als eigenes Grundstück.

    Alfons Fischer:

    Du hast doch in Dinkelsbühl sicher auch viel mit Denkmälern zu tun. Kann das sein, dass die Denkmaleigentümer jetzt die Bestätigung einer Behörde brauchen, ob ihr Gebäude unter Denkmalschutz steht? Heute hat bei mir einer angerufen, der genau das wollte. Ich habe ihn dann auf die Bayerische Denkmalliste verwiesen, die jedermann öffentlich im Internet einsehen kann. Mal sehen ob die das schlucken.

    Wenn ich jedem Denkmaleigentümer die Denkmaleigenschaft bestätigen muss, muss ich sonst bald personelle Verstärkung anfordern. :eek:

    Dem Finanzamt Kaufbeuren reichte in einer Erbschaftsteuersache der Verweis auf die Liste unter Angabe der Nummer. Das kann m.E. jeder selbst machen.

    Die Abplatzung ist... nicht der Rede und den Streit wert.

    Bei uns sind gerade die GaLa-Bauer durch, und die haben so ihre Probleme mit Ecken und Kanten am Haus gehabt, da ist richtig etwas kaputt gegangen, das hier ist eigentlich nichts.


    Zum Vergleich: So sieht das aus, wenn der Chef vom GaLa-Bau höchstpersönlich mit dem Radlader hantiert...


    Der Architekt wird sich schon seinen Teil gedacht haben, bei den Vorauszahlungen (Haben ist besser als Brauchen, gilt bei Geld immer). Dazu die Ausführungen von Skeptiker... Klingt so ein bisschen wie der Saul Goodman unter den Architekten.


    Was können wir daraus lernen: Verträge, vor allem wenn es um erhebliche Summen geht, kündigt man nicht einfach so. Sondern man sollte sich vorher qualifizierten juristischen Rat einholen. Die fristlose Kündigung auf Grund mangelndem Vertrauen ist bei Steuerberatern und Rechtsanwälten sicherlich möglich (§627BGB), ob das aber auch für Architektenverträge gilt? So etwas muss man vorher mit einem Anwalt, am Besten FA für Bau- und Architektenrecht abklären.

    Oder beantrage (schriftlich) eine Ausnahme / Befreiung.

    Kann man machen, aber so etwas muss ja irgendwie begründet werden. Wie ich es meinen Mandanten immer sage: "Ich will aber" und "Ich will aber nicht" helfen einem in der Regel nicht viel weiter, man muss schon im Einzelfall und mit besonderen Umständen argumentieren, wenn man eine Ausnahme von dem erreichen will, was eigentlich für alle gelten soll. Wenn wir mal nur das betrachten, was der TE hier geschrieben hat, denkst Du, dass nach Deiner professionellen Meinung ein solcher Antrag Aussichten auf Erfolg hat?

    Zusammengefasst:


    Du musst keine Genehmigung einholen, Du musst Dich aber sehr wohl an alle Bauvorschriften halten inkl. Bebauungsplan.


    Diese Art Gesetzesänderungen wird dem Bürger gerne als Entlastung von Bürokratie verkauft, ist aber de facto eine Entlastung der Bürokratie, denn nun müssen keine Genehmigungen mehr geprüft werden und der Bürger erhält auch keinen rechtskräftigen Bescheid in Form einer Baugenehmigung. Fällt der Verstoß im Nachgang auf (z.B. durch Beschwerde der Nachbarn), muss man (Baubehörde) sich erst dann überhaupt um die Sache kümmern und kann anhand der einfach überprüfbaren, gebauten Faktenlage schnell (und ggfs. schmerzhaft) entscheiden.


    Fazit: ist es im Bebauungsplan nicht zugelassen, dann mach' es auch nicht.

    Hallo zusammen,


    ich schildere mal in Kurzversion meine Situation:


    Im November 2021 ereignete sich in meiner Eigentumswohnung ein Wasserschaden. Nach langem hin und her wurde das Bad, der Flur und das halbe Schlafzimmer zurück gebaut. Das ganze hat die Versicherung übernommen und ich war für 3 Monate in einem Hotel untergebracht. Der Estrich musste komplett entfernt und wiederaufgebaut werden. Nun hatte ich nach 3 Monaten endlich die Übergabe und es sind extrem viele Mängel in meiner Wohnung zu sehen. Die meisten davon sind optisch und können durch kleinen Aufwand behoben werden. Allerdings ist sofort aufgefallen das der neue Estrich 2 cm tiefer ist als der alte. Somit spürt man beim laufen einen enormen hubbel in Schlafzimmer und Flur. Der Bauleiter meinte nun man könnte den Boden wieder entfernen und mit einer Ausgleichsmasse arbeiten. Der Boden ist geklebter Vinylboden. Das würde bedeuten ich müsste erneut für circa 2 wochen in ein hotel ziehen. Er meinte allerdings sie könnten mir auch eine Entschädigung zahlen falls ich mit dem Hubbel leben kann. Das ich natürlich keine Ahnung habe, was hier angebracht wäre und mich nicht über den Tisch ziehen lassen möchte würde ich gerne eine ungefähre Einschätzung haben. Immerhin wäre es eine enorme Wertminderung an meiner Wohnung und ein Käufer könnte wegen dem Mangel 6-7k vom Preis heruntergehen. Falls jemand Erfahrung damit hat wäre eine Antwort nett :)

    Ich würde den Schaden beseitigen lassen. Was ein pot. Käufer tatsächlich vom Preis abschlägt und wie viel das wirklich wert ist, dürfte äußerst schwer zu ermitteln sein und wird dir den Ärger über die Unebenheit, die ja auf Dauer bleibt, auch nur temporär versüßen.

    Die obere Bewehrungslage liegt einige cm unter der Oberfläche. Ist diese Oberfläche, wie bei Dir, eingedrückt und dann auch noch so tief, dann müsste eigentlich irgendwann die obere Bewehrungslage erreicht sein. Bei Dir aber ist da nichts zu sehen, was mal mindestens komisch ist.


    Gibt es Bilder, die die Bopla vor dem Betonieren zeigen?

    Meine laienhafte Vermutung wäre, dass die Bewehrung durch den gleichen Druck, der die Dellen verursacht hat, nach unten oder zur Seite verschoben wurde und jetzt nicht mehr da liegt, wo sie liegen sollte (mit allen Konsequenzen). Ist das denkbar? Die "Dellen" sehen ja teilweise aus wie richtige Krater.

    Es gibt Leute, die verkaufen für billiges Geld im Netz solche Schlüssel, aus "gebrauchten" Lizenzen. Das Problem: die Schlüssel waren in der Regel Teil eines Lizenz-Pakets mit diversen Serverlizenzen etc. (Volumenlizenzen) die jetzt "aufgeteilt" werden und was Du kaufst, ist nur der Schlüssel um die Anwendung freizuschalten, nicht aber die Lizenz, das Programm zu nutzen, denn die kann eben (anders als die sog. "Keys") nicht aufgeteilt werden.

    Auf der sicheren Seite bist Du mit einem abgespeckten Office 365 - Abo. Kostet mehr als solche Keys, aber Du hast u.A. Microsoft One dabei, ein Cloudspeicher mit 1 TB Volumen, was ich persönlich sehr komfortabel finde und du kannst mehrere Rechner damit verbinden.

    Ich bin jetzt kein Steuerfachmann - aber warum kann ich eine Rechnung nicht bar bezahlen, um sie dann steuerrechtlich relevant zu machen?


    Es gab ja eine Rechnung.

    §35a Abs. 5 Satz 3 EStG:

    "Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen nach Absatz 2 oder für Handwerkerleistungen nach Absatz 3 ist, dass der Steuerpflichtige für die Aufwendungen eine Rechnung erhalten hat und die Zahlung auf das Konto des Erbringers der Leistung erfolgt ist."

    Ok, Lektion 1 nochmal für alle zusammengefasst, die diesen Faden lesen (auch wenn es dem TE jetzt nicht mehr viel hilft):


    Wenn eine Handwerksfirma 370 km zu Dir fährt, nach kurzer Besichtigung einen Festpreis von fast 30 TEUR vorschlägt, am nächsten Tag anfangen will und Barzahlung verlangt - dann ist da etwas faul. Warum?


    1. Barzahlung!

    Wer hat denn mal eben fast 30 TEUR in Bar rumliegen. Im Wissen darum, dass auf der Bank jede Einzahlung über 10 TEUR einen bürokratischen Prozess auslöst, dürfen wir davon ausgehen, dass der Unternehmer dieses Geld wiederum für eigene Barzahlungen verwendet. Das kann ein Warnsignal für zwei Dinge sein: Schwarzgeld um (untertarifliche) Schwarzlöhne an die ausländischen Angestellten zu zahlen oder Zahlungsschwierigkeiten, d.h. nur noch Cash voraus beim Materiallieferanten. Nebenbei kannst Du von der Handwerkerleistung nichts mehr steuerlich absetzen - bei den Summen ziemlich ärgerlich! Habt Ihr schon eine Rechnung?


    2. Entfernung und Terminschiene:

    Wie schafft es ein 370km entferntes Unternehmen, ad hoc eine Arbeitertruppe nebst Material aufzustellen, zu Euch zu kommen und einen Auftrag auszuführen, von dem sie vor zwei Tagen noch nicht einmal wussten, dass er existiert. Da müssen schon viele Zufälle zusammenkommen. Die mir bekannten Dachdeckerfirmen sind auf Monate mit Aufträgen zugeschüttet. Klein(st)aufträge, die man mal eben reinschieben kann, sind das eine. Aber das? Auch hier sollten die Alarmglocken klingeln.

    Probeflächen sind das einzig wahre, wenn es um Farbgebung geht.

    Ich weiß noch wie meine Eltern Ihre Hausfarbe ausgewählt haben, ein dezentes Gelb, da kam der Maler früh morgens und malerte 1m² unterm Giebel und fragte meine Mutter, ob das so passt. Sie schaut sich das von unten an, ja passt schon, fährt Einkaufen, die Kinder von der Schule holen etc. und als wir alle zusammen am Nachmittag nach Hause kamen strahlte uns eine zitronengelbe Hausfront an... Es war ein Neubaugebiet im Schwäbischen und wir waren fortan bekannt als "die, aus dem gelben Haus".

    Danke für euer Feedback, es scheint wohl doch gar nicht so unkompliziert zu sein mit der Schiebetür wie gehofft. Eigentlich wollten wir zur Schiebetür greifen, da in der Ecke sowieso schon viele Türen sind und wir dort nicht noch mehr Platz verlieren wollten. Könnt ihr aber vielleicht einschätzen, wie viel einfacher und kostengünstiger eine herkömmliche Tür wäre? Die würde dann allerdings in den Raum hinein öffnen und nicht wie die Schiebetür außen lang laufen.


    Wir haben so ziemlich genau Deine Situation mit unserer Küche auch (Fachwerk, Schiebetür vor der Wand, die quasi an einer Führung "hängt") und wir haben keine Zarge verbaut und fertig. Wozu auch. Im nachhinein betrachtet hätten wir wahrscheinlich gar keine Tür gebraucht, da die Schiebetür zu 99,5% der Zeiten offen steht, aber so schlau ist man ja öfters erst hinterher. Aber ganz grundsätzlich würde ich den alten Fachwerkbalken einfach freilegen, etwas abschleifen, ölen und fertig. Dann kannst Du da an den Geburtstagen Deiner Kinder immer schön Kerben mit Datum reinschnitzen :-).

    Je nach Gegend (und natürlich Urbanität) gibt es manchmal auch die Feldgeschworenen. Die wissen a) wo die Grenzsteine sind, b) können sie schauen ob die korrekt stehen. Und da sie vor Ort sind, lässt sich vieles sehr unkompliziert lösen.

    Zu meines Ururgroßvaters Zeiten war es noch so, dass die Grenzsteine von den Landbesitzern gemeinsam in Anwesenheit von entsprechenden Zeugen gesetzt wurden. Um allerdings sicher zu gehen, dass das Wissen noch lange im Dorf erhalten bleibt, wurde zusätzlich ein jugendlicher Delinquent aus dem Dorf dazu auserkoren, eine noch ausstehende Prügelstrafe am Ort der Grenzsteinsetzung zu erhalten - in der Annahme, dass dieser den Ort seiner Strafe nicht vergessen und noch lange leben würde um sich im Konfliktfall daran zu erinnern, wo der Stein ist.

    Danke für die Erklärung zum Traffic.

    Was oder wer sind einfache Foristen, die ich anmache? Ich habe mich doch an den TS mit Fragen gewandt. PN lehne ich in Foren über aktuell diskutierte Themen ab. Dafür gibt es das Forum.

    MOD

    Als Foristen werden alle Teilnehmer des Forums bezeichnet und der Beitrag, der die Moderationsanmerkung ausgelöst hat, ist zitiert worden.


    Der Verweis auf die Meldefunktion gilt nicht nur Dir, sondern allen, denn wir wollen den Moderationsanteil in den inhaltlichen Strängen möglichst gering halten. Ob Du das ablehnst oder nicht, ist Deine Sache. Es ist jedoch empfehlenswert die Grenzen, die eine relativ milde formulierte Moderationsanmerkung aufzeigt, nicht zu strapazieren.

    /MOD

    Was soll dein Spiel sein? Brauchst du Traffic?

    MOD

    Diese Art des persönlichen Angriffs ist zu unterlassen. Die Bilder sind mit Forensoftware eingebunden und generieren keinen Traffic auf die Seiten von Skeptiker. Wenn Du ein Problem mit seinem Beitrag hast, kannst Du Dich beim Moderatoren-Team beschweren, aber nicht einfach andere Foristen anmachen.

    /MOD

    Der Abstand ist ca. 17 cm

    Mal ganz doof und als Laie gefragt: Wenn die Verblendung nichts tragen/halten soll, da schwebt der Balken ja (gedanklich) in 17 cm Abstand zur Wand und die Dübel sollen nicht nur den Balken selbst dort in der Schwebe halten, sondern auch die Konstruktion, die auf dem Balken liegt. Liege ich soweit richtig? Und das gesamte Gewicht des Balkens und des Daches, inkl. Windlast und ggfs. Schneelast darauf wirken mit einem 17cm langen Hebel in die Wand, die das ganze irgendwie tragen soll.

    Also ich hätte da so meine Bedenken mit dem Dübeln (reines Laiendenken, man korrigiere mich gerne): zu kleiner Durchmesser der Dübel und das ganze knickt ab und mindestens die Verblendung wird beschädigt. Groß genug dimensioniert und die Kräfte, die in die Wand eingeleitet werden, überfordern diese, weil nicht darauf ausgelegt. Da wäre mir der Rat eines anonymen Forums nicht sicher genug. Was spricht denn gegen die zwei Stützen, die Ralf Dühlmeyer vorgeschlagen hat, oder tatsächlich einen Statiker?

    Ja, richtig verstanden. Wir wollten einen möglichst flachen Aufbau wegen niedriger Altbaudecken. Schallschutz ist ausreichend gegeben für unsere Bedürfnisse, aber Schallschutz war nicht unsere einzige bzw. oberste Priorität, daher ist für uns ein "ausreichend" eben auch okay.

    Hallo Leana,

    bei unserem alten Haus wurde etwas anders vorgegangen und zwar wurde der Ausgleich erstmal auf der Balkenebene macht, dann eine Schüttung bis Höhe Ausgleich gemacht und darauf die OSB-Platten geschraubt und darauf kam der Fußbodenaufbau. Der Statiker hat vorher geprüft, ob die alten Balkenquerschnitte, Abstände, Auflager etc etc, diese Veränderung auch tragen können, denn vorher gab es nur Dielen, die direkt auf die Balken genagelt waren.

    Ich mache nun Nägel mit Köpfen und besorge mir selbst so eine Kamera.

    Warum das Geld dafür ausgeben, wenn mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit feststeht, dass Du ohnehin "einmal aufbuddeln und neu" kaufen musst. Da kannst Du doch das Geld für eine so elend teure Kamera, die du genau einmal brauchst, sparen.