Beiträge von Der Bauamateur

    Roth Stückländereien sind nach der neuen Bewertung auch in der Landwirtschaft. Wer Grundbesitz statt Landwirtschaft erklärt, macht sich arm. Die Bewertungsunterschiede für die Flächen sind teilweise enorm, wir reden hier je nach Ertragsmesszahl vom Faktor 3 bis 6. Hinzu kommen die in fast allen Gemeinden niedrigeren Hebesätze für die Grundsteuer A. Also schau Dir mal genau an, was Du da erklärt hast


    mls , feelfree

    Der wichtigste Faktor, der die Veränderung in der Steuerbelastung hebelt, wird sein, wie stark sich der eigene Wert im Vergleich zu allen anderen Eigentümern, in der jeweiligen Gemeinde(!), verändert hat. Ich habe stellenweise auch Erklärungen, wo sich die Steuermesszahl halbiert hat. Wer im ländlichen Raum Sachsens in den letzten Jahren neu gebaut hat, der hat nicht selten eine niedrigere Steuermesszahl als vorher. Das bedeutet aber noch lange nichts. Denn das Problem ist doch folgendes: Aus Gemeindesicht gibt es einen Topf, der heißt Grundsteuereinnahmen. Wer wieviel einzahlt, ist der Gemeinde erstmal egal, Hauptsache der Topf wird insgesamt nicht kleiner. Die Neubewertung bedeutet nichts anderes, als dass die Anteile, wer wieviel in den Topf einzahlt, neu verteilt werden.


    Folgendes fiktives Beispiel:

    Gemeinde hat Grundsteuereinnahmen von 1.000 bei einem Messzahlvolumen von insgesamt 200 (= Hebesatz 500), das sich auf zwei Grundeigentümer, beide mit Steuermesszahl 100 aufteilt ( =jeder zahlt 500). Nach Abgabe der Steuererklärung steigt die Steuermesszahl von A um 20%, die von B um 80%. Neues Messzahlvolumen: 120 + 180 = 300. Wenn die Gemeinde weiterhin 1.000 EUR Einnahmen haben will, wird der Hebesatz auf 333 abgesenkt. Der A liegt mit seiner Veränderung unterhalb der Veränderung des gesamten Steuermesszahlvolumens und hat daher nun eine Steuerreduzierung (3,33*120 = 400) um 20%, der B liegt darüber und hat eine Steuererhöhung (3,33*180 = 600) um 20%.


    Also hier bedeutet 20% Wertsteigerung = 20% weniger Grundsteuer und 80% Wertsteigerung = 20% mehr Grundsteuer. Man sieht, dass die Veränderung der Messzahl an sich noch keine Aussagekraft hat, sondern nur im Vergleich mit der Veränderung der Messzahlen der Nachbarn.


    Einfache Faustformel: wenn die eigene Veränderung der Messzahl geringer ist als die Veränderung des Messzahlvolumens insgesamt in der Gemeinde, dann ist das gut. Liegt man darüber, ist es schlecht.

    Verstehe ich richtig, dass man zuerst die Bürste in die Fäkalien tauchen bzw. und dann diese mit der Bürste im WC-Becken verteilen soll? Ich würde intuitiv einen anderen Ablauf praktizieren: Spülen, bürsten, spülen.


    (Dass die Spülung aus hygienischer Sicht sinnvollerweise immer bei geschlossenem WC-Deckel erfolgen sollte, ist mir schon klar.)

    Ja, das war etwas missverständlich formuliert. Ich ging davon aus, dass nach der ersten Spülung der Kontrollblick erfolgt, ob gebürstet werden muss. Dann wird nach Bedarf gebürstet, dann nochmal gespült. Vor dem ersten Spülen die Fäkalien mit der Bürste umzurühren wäre in der Tat nicht besonders hygienisch.

    Was meint das Forum zu dieser Ausführung der Betätigung eines in einem Neubau neu gebauten WCs?



    Bei offenem Deckel ist keine Spülung möglich. Mich persönlich nervt es! Was denkt ihr?

    Also erstens gehört der Deckel beim Spülen geschlossen, da sich durch das Spülen eine Aerosolwolke mit Fäkalbakterien bildet, die ansonsten bis 1,5m über die Schüssel ausbreitet.

    Wer die Bürste nutzen muss, tut dies tunlichst zuerst und spült dann, ansonsten ist durch das Zusammenspiel von Spülen und Bürsten die Verteilung von Fäkalbakterien nicht nur auf die Hände und Arme sondern bis ins Gesicht, inkl. Einatmen, schon fast garantiert.


    Mein Fazit daher: gute Idee, um die Badhygiene voran zu bringen.

    Eine Barzahlung verhindert auf jeden Fall eine steuerliche Absetzbarkeit nach §35a ESTG.


    Ich hab meine Gutachterrechnung überwiesen (Begehung zum GW-Ende) und in der Steuer angesetzt...

    Kann bei der automatischen Veranlagung auch durchaus durchrutschen.


    Oder auch nicht und dann läufts wie bei einer Mandantin, die mit einem Schreiben von der BuStra zu uns gekommen ist: FA hat im Jahr 2021 Sonderausgaben (Handwerkerkosten) gestrichen, speziell die Aufwendungen für die Gartenplanung. Ihre (etwas naive und unberatene Antwort) hat sie dann schön reingeritten: ihre Planungskosten letztes Jahr wären doch auch akzeptiert worden, da müsse doch 2021 auch akzeptiert werden. Daraufhin kam der geänderte Bescheid 2020 und die (zugegeben ziemlich hinterf...ige) Abgabe des Verfahrens an die Buß- und Strafsachenstelle, von der dann ein nettes Schreiben kam, mit der Aufforderung zu Stellungnahme als Beschuldigte in einem Steuerstrafverfahren... ups!

    Gutachterleistungen sind nach dem BMF-Schreiben keine Handwerkerleistungen und fallen damit nicht unter den §35a EStG. Als Handwerksleistungen wird angesehen, was zum Kernbereich eines handwerklichen Berufs gehört, müssen jedoch nicht zwingend von einem in die Handwerksrolle eingetragenen Handwerksbetrieb vorgenommen werden. Andere Tätigkeiten, auch wenn sie in einem sachlichen Zusammenhang stehen, werden nicht anerkannt (z.B. Planungsleistungen eines Architekten), selbst wenn diese im Haushalt des Stpfl. erbracht werden (was eher selten der Fall sein dürfte, und wenn, dann auch eher nur anteilig). Die übrigen Voraussetzungen mal außen vor gelassen, scheitern die meisten gutachterlichen/planerischen Aufgaben schon an der Stelle. Wer das doof findet, wird im Zweifel bis zum BFH klagen müssen.


    Davon jedoch abzugrenzen der Leitsatz des BFH im Urteil vom 6.11.2014 (VI R 1/13):

    "Die Erhebung des unter Umständen noch mangelfreien Istzustandes, beispielsweise die Überprüfung der Funktionsfähigkeit einer Anlage durch einen Handwerker, kann ebenso Handwerkerleistung i.S. des § 35a Abs. 3 EStG sein wie die Beseitigung eines bereits eingetretenen Schadens oder vorbeugende Maßnahmen zur Schadensabwehr."





    Eine Rechnung muß nicht sein, eine Quittung mit Zahlbetrag, Umsatzsteuer, Name und Adresse des Zahlenden und Ort und Datum der Zahlung schon, jedenfalls bei Beträgen etwas über 100 € Brutto. Am genauesten weiß das bestimmt Der Bauamateur !

    Grundsätzlich können bei Kleinbetragsrechnungen bis 250 EUR bestimmte Angaben weggelassen werden (nachzulesen in §33 UStDV). Das entbindet jedoch den Aussteller der Rechnung im Zweifel nicht, seinen Aufzeichnungspflichten nachzukommen.


    Wir stellen grundsätzlich nur Rechnungen (wir sind aber auch keine Architekten oder Gutachter). Allerdings gibt es Mandanten, die lieber in bar zahlen. Mit dem Einmalgeschäft hatte ich auch noch nie Zahlungsprobleme.

    Der erst Nachteil beim Denkmalschutz sind ganz klar die Kosten, denn wer auf so etwas spezialisiert ist, möchte auch Geld damit verdienen. Der zweite Nachteil hängt davon ab, was konkret in Abstimmung mit der Denkmalbehörde zu erhalten oder gar wieder herzustellen ist. Dass kann u.U. die intendierte Nutzung beeinträchtigen.


    Vorteile gibt es auch, zumindest zu den steuerlichen kann ich Dir etwas sagen:

    1. Grundsteuer: Beim Grundsteuermessbetrag gibt es 10% Abschlag auf Denkmalschutzobjekte (§15 Abs. 5 GrStG)

    2. Anders als bei (fast) allen anderen Fällen, kannst Du die "Herstellungskosten für Baumaßnahmen, die nach Art und Umfang zu Erhaltung des Gebäudes als Baudenkmal oder zu seiner sinnvollen Nutzung erforderlich sind" als Abschreibungen innerhalb von 12 Jahren vollständig von der Steuer absetzen (§7i EStG) und dies auch dann, wenn Du das Gebäude selbst bewohnst und damit keinerlei Einkünfte erzielt werden (§10f EStG). Die Steuerersparnis kann (je nach Einkommen, wer wenig verdient, dem bringt auch Steuerersparnis nicht viel), die Mehrkosten mehr als nur ausgleichen, insbesondere, wenn es sich nicht nur um eine vorgezogene Abschreibung handelt (wie bei Vermietungsobjekten), sondern um eine Abschreibung, die ansonsten gar nicht möglich wäre (bei Eigennutzung).

    Wichtig an der Stelle: vorher mit der Denkmalbehörde abstimmen und die erforderlichen Herstellungskosten bestätigen lassen - der Bescheid ist die Grundlage für die Absetzbarkeit im Steuerbescheid! Auch nicht unwichtig: ein findiger Architekt, der gegenüber der Behörde möglichst viele der anfallenden Kosten in die gesetzlichen Voraussetzungen (für Erhaltung oder sinnvolle Nutzung erforderlich) hereinargumentiert.

    Der Rückgang im Neubau wird sich regional deutlich unterscheiden.

    In Berlin und München wird es auch auf die absehbare Zukunft noch Wohnraummangel geben. Ich sehe nicht, dass dort der Neubau radikal einbrechen wird. In anderen Regionen schlägt die Demographie gnadenlos zu: Die Kinder der Babyboomer sind die letzte wirklich zahlreiche Generation (einfach weil Ihre Eltern so viele waren), und die haben sich in den letzten 10 Jahren versorgt und eingerichtet, weil die Boomer noch den Wohnraum blockieren (Klassiker - zu zweit im EFH, was mal auf eine 4-5 köpfige Familie ausgelegt war). Die Boomer kommen jetzt ins Sterbealter und damit wird in einigen Regionen, insbesondere, wo junge Familien vor 10-20 Jahren weggezogen sind, auch nochmal richtig was frei. Da wird in punkto bauen eher Sanierung als Neubau gefragt sein.


    Was allgemein passieren wird (meiner Ansicht nach), ist ein erheblicher Kostendruck in den Bauunternehmen, weil die Bauherren einfach mehr Geld an die Bank abdrücken müssen. Und was ggfs. auch passieren wird ist, dass Unternehmen, die früher für ein popeliges EFH nicht mal aufgestanden sind (weil es größere und lukrativere Baustellen gab), sich mehr Gedanken machen werden, wie man in den EFH-Markt reinkommt, weil z.B. weniger gewerblich gebaut wird. Und eine Idee wird sein, mit Masse und Effizienz auf der Kostenseite erstmal die Unternehmen aufzurollen, die sich in der Vergangenheit wenig Gedanken um Effizienz und Digitalisierung gemacht haben, weil es ja auch so lief.

    Meiner Ansicht nach ist es so, dass der Schrank nur vor "gewöhnlichem" Einbruchdiebstahl und Wohnungsbrand (hoffentlich, falls auf die Feuerklasse geachtet wurde) schützt. Dazu reicht das Eigengewicht i.d.R. schon aus, weil keiner so ein schweres Teil auf gut Glück mitnimmt um am Ende für Ihn völlig wertlose Akten darin zu finden.


    Wenn der Inhalt des Tresors so wertvoll ist, bspw. größere Mengen Bargeld oder Edelmetall, dass ein Eindringling gezielt auf den Tresor geht, dann hilft bei einem "Leichtgewicht" von 130kg auch die Verankerung nicht viel. Tresore, die wesentliche Vermögenswerte schützen sollen, müssen m.E. schon in der Planung eines Gebäudes berücksichtigt und fest eingebaut werden und sind im Grund auch nur der letzte Schutz in einer Kette verschiedener Sicherungsmaßnahmen, zu denen meiner Meinung nach auch eine vernünftige Alarmanlage gehört.


    Statt groß mit der Verankerung rumzuhantieren (noch dazu in einer Mietwohnung) würde ich mir eher Gedanken darüber machen, was da drin ist und ob nicht ein zusätzlicher Einbruchsschutz der Wohnungstür (und/oder ggfs. Balkontüren) sinnvoll ist.

    Auch wenn es nicht wie ein Trost klingt: aber die Gartenbauliche Nutzung kann sie immerhin noch weiter betreiben.


    Mal angenommen wir reden hier von einer Anlage namens "Hilliput" bei Kempen, so sieht man auf den Fotos im Internet jede Menge leicht entflammbare Materialien im Inneren. Aber egal ob es das jetzt ist, oder nicht - eines steht jedenfalls fest: wenn es dort brennt und Kinder kommen zu Schaden, weil die Betreiberin nach gut Dünken und unter Auslassung der Brandschutzvorschriften "umfunktioniert" hat, dann wird sie sich wünschen, das Bauamt hätte die Anlage vorher geschlossen.

    Um das sagen zu können, müsstest Du eine Bescheidprüfung beauftragen.

    Ist es richtig, dass deshalb keine Grundsteuer anfällt?

    Nein. Garagen, die auf einem separaten Flurstück stehen, aber den im Gesetz beschriebenen rechtlichen und räumlichen Zusammenhang haben, werden in der Bewertung nicht berücksichtigt. Das Flurstück hingegen schon, entweder als Teil des Grundstücks oder als eigenes Grundstück.

    Alfons Fischer:

    Du hast doch in Dinkelsbühl sicher auch viel mit Denkmälern zu tun. Kann das sein, dass die Denkmaleigentümer jetzt die Bestätigung einer Behörde brauchen, ob ihr Gebäude unter Denkmalschutz steht? Heute hat bei mir einer angerufen, der genau das wollte. Ich habe ihn dann auf die Bayerische Denkmalliste verwiesen, die jedermann öffentlich im Internet einsehen kann. Mal sehen ob die das schlucken.

    Wenn ich jedem Denkmaleigentümer die Denkmaleigenschaft bestätigen muss, muss ich sonst bald personelle Verstärkung anfordern. :eek:

    Dem Finanzamt Kaufbeuren reichte in einer Erbschaftsteuersache der Verweis auf die Liste unter Angabe der Nummer. Das kann m.E. jeder selbst machen.

    Die Abplatzung ist... nicht der Rede und den Streit wert.

    Bei uns sind gerade die GaLa-Bauer durch, und die haben so ihre Probleme mit Ecken und Kanten am Haus gehabt, da ist richtig etwas kaputt gegangen, das hier ist eigentlich nichts.


    Zum Vergleich: So sieht das aus, wenn der Chef vom GaLa-Bau höchstpersönlich mit dem Radlader hantiert...


    Der Architekt wird sich schon seinen Teil gedacht haben, bei den Vorauszahlungen (Haben ist besser als Brauchen, gilt bei Geld immer). Dazu die Ausführungen von Skeptiker... Klingt so ein bisschen wie der Saul Goodman unter den Architekten.


    Was können wir daraus lernen: Verträge, vor allem wenn es um erhebliche Summen geht, kündigt man nicht einfach so. Sondern man sollte sich vorher qualifizierten juristischen Rat einholen. Die fristlose Kündigung auf Grund mangelndem Vertrauen ist bei Steuerberatern und Rechtsanwälten sicherlich möglich (§627BGB), ob das aber auch für Architektenverträge gilt? So etwas muss man vorher mit einem Anwalt, am Besten FA für Bau- und Architektenrecht abklären.

    Oder beantrage (schriftlich) eine Ausnahme / Befreiung.

    Kann man machen, aber so etwas muss ja irgendwie begründet werden. Wie ich es meinen Mandanten immer sage: "Ich will aber" und "Ich will aber nicht" helfen einem in der Regel nicht viel weiter, man muss schon im Einzelfall und mit besonderen Umständen argumentieren, wenn man eine Ausnahme von dem erreichen will, was eigentlich für alle gelten soll. Wenn wir mal nur das betrachten, was der TE hier geschrieben hat, denkst Du, dass nach Deiner professionellen Meinung ein solcher Antrag Aussichten auf Erfolg hat?

    Zusammengefasst:


    Du musst keine Genehmigung einholen, Du musst Dich aber sehr wohl an alle Bauvorschriften halten inkl. Bebauungsplan.


    Diese Art Gesetzesänderungen wird dem Bürger gerne als Entlastung von Bürokratie verkauft, ist aber de facto eine Entlastung der Bürokratie, denn nun müssen keine Genehmigungen mehr geprüft werden und der Bürger erhält auch keinen rechtskräftigen Bescheid in Form einer Baugenehmigung. Fällt der Verstoß im Nachgang auf (z.B. durch Beschwerde der Nachbarn), muss man (Baubehörde) sich erst dann überhaupt um die Sache kümmern und kann anhand der einfach überprüfbaren, gebauten Faktenlage schnell (und ggfs. schmerzhaft) entscheiden.


    Fazit: ist es im Bebauungsplan nicht zugelassen, dann mach' es auch nicht.

    Hallo zusammen,


    ich schildere mal in Kurzversion meine Situation:


    Im November 2021 ereignete sich in meiner Eigentumswohnung ein Wasserschaden. Nach langem hin und her wurde das Bad, der Flur und das halbe Schlafzimmer zurück gebaut. Das ganze hat die Versicherung übernommen und ich war für 3 Monate in einem Hotel untergebracht. Der Estrich musste komplett entfernt und wiederaufgebaut werden. Nun hatte ich nach 3 Monaten endlich die Übergabe und es sind extrem viele Mängel in meiner Wohnung zu sehen. Die meisten davon sind optisch und können durch kleinen Aufwand behoben werden. Allerdings ist sofort aufgefallen das der neue Estrich 2 cm tiefer ist als der alte. Somit spürt man beim laufen einen enormen hubbel in Schlafzimmer und Flur. Der Bauleiter meinte nun man könnte den Boden wieder entfernen und mit einer Ausgleichsmasse arbeiten. Der Boden ist geklebter Vinylboden. Das würde bedeuten ich müsste erneut für circa 2 wochen in ein hotel ziehen. Er meinte allerdings sie könnten mir auch eine Entschädigung zahlen falls ich mit dem Hubbel leben kann. Das ich natürlich keine Ahnung habe, was hier angebracht wäre und mich nicht über den Tisch ziehen lassen möchte würde ich gerne eine ungefähre Einschätzung haben. Immerhin wäre es eine enorme Wertminderung an meiner Wohnung und ein Käufer könnte wegen dem Mangel 6-7k vom Preis heruntergehen. Falls jemand Erfahrung damit hat wäre eine Antwort nett :)

    Ich würde den Schaden beseitigen lassen. Was ein pot. Käufer tatsächlich vom Preis abschlägt und wie viel das wirklich wert ist, dürfte äußerst schwer zu ermitteln sein und wird dir den Ärger über die Unebenheit, die ja auf Dauer bleibt, auch nur temporär versüßen.

    Die obere Bewehrungslage liegt einige cm unter der Oberfläche. Ist diese Oberfläche, wie bei Dir, eingedrückt und dann auch noch so tief, dann müsste eigentlich irgendwann die obere Bewehrungslage erreicht sein. Bei Dir aber ist da nichts zu sehen, was mal mindestens komisch ist.


    Gibt es Bilder, die die Bopla vor dem Betonieren zeigen?

    Meine laienhafte Vermutung wäre, dass die Bewehrung durch den gleichen Druck, der die Dellen verursacht hat, nach unten oder zur Seite verschoben wurde und jetzt nicht mehr da liegt, wo sie liegen sollte (mit allen Konsequenzen). Ist das denkbar? Die "Dellen" sehen ja teilweise aus wie richtige Krater.

    Es gibt Leute, die verkaufen für billiges Geld im Netz solche Schlüssel, aus "gebrauchten" Lizenzen. Das Problem: die Schlüssel waren in der Regel Teil eines Lizenz-Pakets mit diversen Serverlizenzen etc. (Volumenlizenzen) die jetzt "aufgeteilt" werden und was Du kaufst, ist nur der Schlüssel um die Anwendung freizuschalten, nicht aber die Lizenz, das Programm zu nutzen, denn die kann eben (anders als die sog. "Keys") nicht aufgeteilt werden.

    Auf der sicheren Seite bist Du mit einem abgespeckten Office 365 - Abo. Kostet mehr als solche Keys, aber Du hast u.A. Microsoft One dabei, ein Cloudspeicher mit 1 TB Volumen, was ich persönlich sehr komfortabel finde und du kannst mehrere Rechner damit verbinden.

    Ich bin jetzt kein Steuerfachmann - aber warum kann ich eine Rechnung nicht bar bezahlen, um sie dann steuerrechtlich relevant zu machen?


    Es gab ja eine Rechnung.

    §35a Abs. 5 Satz 3 EStG:

    "Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen nach Absatz 2 oder für Handwerkerleistungen nach Absatz 3 ist, dass der Steuerpflichtige für die Aufwendungen eine Rechnung erhalten hat und die Zahlung auf das Konto des Erbringers der Leistung erfolgt ist."

    Ok, Lektion 1 nochmal für alle zusammengefasst, die diesen Faden lesen (auch wenn es dem TE jetzt nicht mehr viel hilft):


    Wenn eine Handwerksfirma 370 km zu Dir fährt, nach kurzer Besichtigung einen Festpreis von fast 30 TEUR vorschlägt, am nächsten Tag anfangen will und Barzahlung verlangt - dann ist da etwas faul. Warum?


    1. Barzahlung!

    Wer hat denn mal eben fast 30 TEUR in Bar rumliegen. Im Wissen darum, dass auf der Bank jede Einzahlung über 10 TEUR einen bürokratischen Prozess auslöst, dürfen wir davon ausgehen, dass der Unternehmer dieses Geld wiederum für eigene Barzahlungen verwendet. Das kann ein Warnsignal für zwei Dinge sein: Schwarzgeld um (untertarifliche) Schwarzlöhne an die ausländischen Angestellten zu zahlen oder Zahlungsschwierigkeiten, d.h. nur noch Cash voraus beim Materiallieferanten. Nebenbei kannst Du von der Handwerkerleistung nichts mehr steuerlich absetzen - bei den Summen ziemlich ärgerlich! Habt Ihr schon eine Rechnung?


    2. Entfernung und Terminschiene:

    Wie schafft es ein 370km entferntes Unternehmen, ad hoc eine Arbeitertruppe nebst Material aufzustellen, zu Euch zu kommen und einen Auftrag auszuführen, von dem sie vor zwei Tagen noch nicht einmal wussten, dass er existiert. Da müssen schon viele Zufälle zusammenkommen. Die mir bekannten Dachdeckerfirmen sind auf Monate mit Aufträgen zugeschüttet. Klein(st)aufträge, die man mal eben reinschieben kann, sind das eine. Aber das? Auch hier sollten die Alarmglocken klingeln.

    Probeflächen sind das einzig wahre, wenn es um Farbgebung geht.

    Ich weiß noch wie meine Eltern Ihre Hausfarbe ausgewählt haben, ein dezentes Gelb, da kam der Maler früh morgens und malerte 1m² unterm Giebel und fragte meine Mutter, ob das so passt. Sie schaut sich das von unten an, ja passt schon, fährt Einkaufen, die Kinder von der Schule holen etc. und als wir alle zusammen am Nachmittag nach Hause kamen strahlte uns eine zitronengelbe Hausfront an... Es war ein Neubaugebiet im Schwäbischen und wir waren fortan bekannt als "die, aus dem gelben Haus".