Beiträge von Der Bauamateur

    Probeflächen sind das einzig wahre, wenn es um Farbgebung geht.

    Ich weiß noch wie meine Eltern Ihre Hausfarbe ausgewählt haben, ein dezentes Gelb, da kam der Maler früh morgens und malerte 1m² unterm Giebel und fragte meine Mutter, ob das so passt. Sie schaut sich das von unten an, ja passt schon, fährt Einkaufen, die Kinder von der Schule holen etc. und als wir alle zusammen am Nachmittag nach Hause kamen strahlte uns eine zitronengelbe Hausfront an... Es war ein Neubaugebiet im Schwäbischen und wir waren fortan bekannt als "die, aus dem gelben Haus".

    Danke für euer Feedback, es scheint wohl doch gar nicht so unkompliziert zu sein mit der Schiebetür wie gehofft. Eigentlich wollten wir zur Schiebetür greifen, da in der Ecke sowieso schon viele Türen sind und wir dort nicht noch mehr Platz verlieren wollten. Könnt ihr aber vielleicht einschätzen, wie viel einfacher und kostengünstiger eine herkömmliche Tür wäre? Die würde dann allerdings in den Raum hinein öffnen und nicht wie die Schiebetür außen lang laufen.


    Wir haben so ziemlich genau Deine Situation mit unserer Küche auch (Fachwerk, Schiebetür vor der Wand, die quasi an einer Führung "hängt") und wir haben keine Zarge verbaut und fertig. Wozu auch. Im nachhinein betrachtet hätten wir wahrscheinlich gar keine Tür gebraucht, da die Schiebetür zu 99,5% der Zeiten offen steht, aber so schlau ist man ja öfters erst hinterher. Aber ganz grundsätzlich würde ich den alten Fachwerkbalken einfach freilegen, etwas abschleifen, ölen und fertig. Dann kannst Du da an den Geburtstagen Deiner Kinder immer schön Kerben mit Datum reinschnitzen :-).

    Je nach Gegend (und natürlich Urbanität) gibt es manchmal auch die Feldgeschworenen. Die wissen a) wo die Grenzsteine sind, b) können sie schauen ob die korrekt stehen. Und da sie vor Ort sind, lässt sich vieles sehr unkompliziert lösen.

    Zu meines Ururgroßvaters Zeiten war es noch so, dass die Grenzsteine von den Landbesitzern gemeinsam in Anwesenheit von entsprechenden Zeugen gesetzt wurden. Um allerdings sicher zu gehen, dass das Wissen noch lange im Dorf erhalten bleibt, wurde zusätzlich ein jugendlicher Delinquent aus dem Dorf dazu auserkoren, eine noch ausstehende Prügelstrafe am Ort der Grenzsteinsetzung zu erhalten - in der Annahme, dass dieser den Ort seiner Strafe nicht vergessen und noch lange leben würde um sich im Konfliktfall daran zu erinnern, wo der Stein ist.

    Danke für die Erklärung zum Traffic.

    Was oder wer sind einfache Foristen, die ich anmache? Ich habe mich doch an den TS mit Fragen gewandt. PN lehne ich in Foren über aktuell diskutierte Themen ab. Dafür gibt es das Forum.

    MOD

    Als Foristen werden alle Teilnehmer des Forums bezeichnet und der Beitrag, der die Moderationsanmerkung ausgelöst hat, ist zitiert worden.


    Der Verweis auf die Meldefunktion gilt nicht nur Dir, sondern allen, denn wir wollen den Moderationsanteil in den inhaltlichen Strängen möglichst gering halten. Ob Du das ablehnst oder nicht, ist Deine Sache. Es ist jedoch empfehlenswert die Grenzen, die eine relativ milde formulierte Moderationsanmerkung aufzeigt, nicht zu strapazieren.

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    Was soll dein Spiel sein? Brauchst du Traffic?

    MOD

    Diese Art des persönlichen Angriffs ist zu unterlassen. Die Bilder sind mit Forensoftware eingebunden und generieren keinen Traffic auf die Seiten von Skeptiker. Wenn Du ein Problem mit seinem Beitrag hast, kannst Du Dich beim Moderatoren-Team beschweren, aber nicht einfach andere Foristen anmachen.

    /MOD

    Der Abstand ist ca. 17 cm

    Mal ganz doof und als Laie gefragt: Wenn die Verblendung nichts tragen/halten soll, da schwebt der Balken ja (gedanklich) in 17 cm Abstand zur Wand und die Dübel sollen nicht nur den Balken selbst dort in der Schwebe halten, sondern auch die Konstruktion, die auf dem Balken liegt. Liege ich soweit richtig? Und das gesamte Gewicht des Balkens und des Daches, inkl. Windlast und ggfs. Schneelast darauf wirken mit einem 17cm langen Hebel in die Wand, die das ganze irgendwie tragen soll.

    Also ich hätte da so meine Bedenken mit dem Dübeln (reines Laiendenken, man korrigiere mich gerne): zu kleiner Durchmesser der Dübel und das ganze knickt ab und mindestens die Verblendung wird beschädigt. Groß genug dimensioniert und die Kräfte, die in die Wand eingeleitet werden, überfordern diese, weil nicht darauf ausgelegt. Da wäre mir der Rat eines anonymen Forums nicht sicher genug. Was spricht denn gegen die zwei Stützen, die Ralf Dühlmeyer vorgeschlagen hat, oder tatsächlich einen Statiker?

    Ja, richtig verstanden. Wir wollten einen möglichst flachen Aufbau wegen niedriger Altbaudecken. Schallschutz ist ausreichend gegeben für unsere Bedürfnisse, aber Schallschutz war nicht unsere einzige bzw. oberste Priorität, daher ist für uns ein "ausreichend" eben auch okay.

    Hallo Leana,

    bei unserem alten Haus wurde etwas anders vorgegangen und zwar wurde der Ausgleich erstmal auf der Balkenebene macht, dann eine Schüttung bis Höhe Ausgleich gemacht und darauf die OSB-Platten geschraubt und darauf kam der Fußbodenaufbau. Der Statiker hat vorher geprüft, ob die alten Balkenquerschnitte, Abstände, Auflager etc etc, diese Veränderung auch tragen können, denn vorher gab es nur Dielen, die direkt auf die Balken genagelt waren.

    Ich mache nun Nägel mit Köpfen und besorge mir selbst so eine Kamera.

    Warum das Geld dafür ausgeben, wenn mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit feststeht, dass Du ohnehin "einmal aufbuddeln und neu" kaufen musst. Da kannst Du doch das Geld für eine so elend teure Kamera, die du genau einmal brauchst, sparen.

    Grundsätzlich: an einer Auslotung der rechtlichen Möglichkeiten ist nichts verwerfliches. Wenn Ihr Euren Steuerberater fragt, wie Ihr Steuern sparen könnt, heißt das ja noch lange nicht, dass Ihr Steuern hinterziehen wollt. Daher mal ein bisschen den Moralinspiel senken! Die Erfahrungswerte hat halt ein Laie nicht, um einzuschätzen, was legitime Argumentation ist und was nicht geht.


    Konkret:

    Da es aber auch ein Abstellraum beinhaltet, ist meine Frage ob dann die anderen genehmigungsfreien Vorgaben für andere Gebäude ohne Aufhenthalt hinzu gerechnet werden können? Oder wie sich das verhält?

    Achtung: meine Erfahrung bezieht sich auf sächsisches Recht.


    Ich hatte ein ähnliches Thema mit unserem Carport: Durch den integrierten Schuppen waren wir etwas über 50m² und wir hätten jetzt noch mit Dachüberstand und ein bisschen Geschiebe irgendwie versuchen können etwas darunter zu kommen. Da das Gebäude als Ganzes betrachtet wird, wäre es egal gewesen, ob und wie darin der Platz für Schuppen und Garage aufgeteilt ist (so zumindest hier die Lage). Ich habe mich dagegen entschieden, irgendwie zu schieben oder so und zwar aus den folgenden Gründen:

    1. Der Zimmermann hat ohnehin eine Statik verlangt (zu Recht!) auf deren Basis er baut, damit hatte ich die Kosten dafür schon bezahlt.

    2. Da wir in Sachen Abstandsflächen keine Punktlandung machen mussten, weil Höhe und Abstand noch viel Spielraum ließen, habe ich es mir zugetraut, die Lage (ein einfaches Rechteck) mittels Millimeterpapier maßstabsgetreu per Hand auf die Lagekarte übertragen.

    2. Es musste "nur" ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren durchgeführt werden. Das ist auch für Laien wie mich jetzt kein totales Hexenwerk. Es ist zwar etwas nervig, weil keinerlei digitaler Datenaustausch mit dem Amt möglich ist, und alles in dreifacher Ausführung in Papier eingereicht werden muss, und man telefoniert mit den Sachbearbeitern sicherlich etwas häufiger als ein erfahrener Architekt, aber am Ende hat man halt einen rechtlich vorgesehenen Prozess eingehalten und muss nicht auf irgendwelche Winkelzüge zurückfallen, wenn es mal Nachfragen gibt.


    Ganz grundsätzlich ist es ja so, dass das genehmigungsfreie Verfahren eine Ausnahme von der Regel ist - und damit ist auch der behördliche Ermessensspielraum eher eng auszulegen, denn sonst würden die Ausnahmen ausufern. Daher würde ich bei Euren Dimensionen, nach meiner Laienmeinung, davon ausgehen, dass dies nicht genehmigungsfrei errichtet werden kann. Eine Statik braucht Ihr für so einen massiven Bau ohnehin, also würde ich an Deiner Stelle mal schauen, ob ihr nicht ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren hinkriegt.

    Inwiefern ist der Einsatz von unbehandeltem Fichtenholz im Außenbereich hinsichtlich der Haltbarkeit problematisch, wenn dieses praktisch keinem direkten Kontakt mit Wasser UND keiner UV Strahlung ausgesetzt ist - z.B. bei Sparren und Fasebrettern einer Carport-Dachkonstruktion, die von oben durch ein Gründach und seitlich durch mit Alublechen verkleidete Holzblenden vollständig "abgeschirmt" werden?

    Genau so ist unser Carport gebaut, inkl. Gründach. Balken, Fassade, Sparren... alles unbehandelt und bisher keine Probleme.

    Kurzes Feedback von jemandem, der gar keine Ahnung von der Hardware hat - also reine "User Experience":

    Wir haben bei uns in fast jedem Zimmer eine Doppeldose für LAN und Telefon. Und nutzen davon genau eine; unser gesamter täglicher Internet- und Medienkonsum geht über WLAN und durch einen Repeater haben wir fast alles abgedeckt, nur das Notfall Home-Office ist etwas zu weit und weil wir für die vergleichsweise seltene Nutzung keinen Repeater kaufen wollten, hängt der PC an der Dose.


    Dito Telefon: das hängt zentral in der Küche mit 2 mobilen Geräten und wir haben festgestellt, dass wir nirgendwo sonst das Telefon wirklich brauchen/nutzen und auch, dass immer mehr über Handy geht.


    Ergebnis: 5 nie genutzte LAN und Telefondosen, eine nur fürs Telefon und eine nur LAN. Würden wir es nochmal machen, würden wir uns bestimmt 80%-90% der Verkabelung sparen und ganz konsequent auf drahtlose Strukturen setzen. Deine Kinder werden mit ziemlicher Sicherheit den größten Teil Ihrer Online-Aktivitäten über mobile Endgeräte entfalten, das sehe ich auch bei befreundeten Familien, wo die Kinder schon etwas älter sind, als unsere. Tablet und Smartphone regieren, der stationäre PC steht höchstens noch in Papas Homeoffice. Anders mag es aussehen, wenn das Thema Gaming hoch oben auf der Agenda steht, die Fälle kenne ich aber nicht aus persönlicher Anschauung.

    Ohne Beauftragung der Ausführungsplanung und oder Objektüberwachung dürfte der Kollege kaum haftbar sein für Fehler der Detailplanung oder Ausführung. Aber wofür eigentlich? Stahlbetonkeller - vor allem als WU-Konstruktion - dürften ziemlich radon-dicht sein. Insofern: Gibt es hier überhaupt ein Radon-Problem.

    dito!

    Es gibt keinen Keller, nur eine Bodenplatte. Keine Ahnung, ob die Zusatzkriterien nach der Strahlenschutzverordnung da eingehalten sind...

    Soviel wie ich bisher rausgelesen habe, sind die gegen Feuchtigkeit getroffenen Maßnahmen in den meisten Fällen schon ein ausreichender Schutz.

    Das Problem liegt im Grunde hier:


    Wer ein Gebäude mit Arbeitsplätzen errichtet, hat generell geeignete Maßnahmen zu planen und auszuführen, um den Zutritt von Radon aus dem Baugrund zu verhindern oder erheblich zu erschweren. Dies gilt als erfüllt, wenn die nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik erforderlichen Maßnahmen zum Feuchteschutz eingehalten werden (§ 123 StrlSchG).


    --> Das müssen also alle Neubauten mit Arbeits- oder Aufenthaltsräumen beachten, egal wo


    Soll der Neubau in einem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet erfolgen, ist zusätzlich zum Basisschutz eine weitere zusätzliche bautechnische Maßnahme für den Gebäudebereich mit Kontakt zum Erdreich vorzusehen (§ 123 StrlSchG i. V. m. § 154 StrlSchV).


    In den Gebieten muss zusätzlich eine der folgenden Maßnahmen durchgeführt werden, die in der Strahlenschutzverordnung festgelegt sind:

    1.Verringerung der Radon-222-Aktivitätskonzentration unter dem Gebäude,
    2.gezielte Beeinflussung der Luftdruckdifferenz zwischen Gebäudeinnerem und Bodenluft an der Außenseite von Wänden und Böden mit Erdkontakt, sofern der diffusive Radoneintritt auf Grund des Standorts oder der Konstruktion begrenzt ist,
    3.Begrenzung der Rissbildung in Wänden und Böden mit Erdkontakt und Auswahl diffusionshemmender Betonsorten mit der erforderlichen Dicke der Bauteile,
    4.Absaugung von Radon an Randfugen oder unter Abdichtungen,
    5.Einsatz diffusionshemmender, konvektionsdicht verarbeiteter Materialien oder Konstruktionen.


    Zum Thema Haftung habe ich keine Ahnung, es ist auch glücklicherweise nicht mein Problem, aber ich hätte wohl auch erwartet, dass bautechnische Besonderheiten, die sich aus der Lage in einem solchen Gebiet ergeben, schon recht früh angesprochen werden, zumal das ggfs. ja Auswirkungen auf die Kostenschätzung hat. Hätte, hätte...

    Als Steuerberater wird man ja alles Mögliche gefragt, ich kann es nur mal weitergeben: wir haben seit 2021 in Sachsen m.E. das größte ausgewiesene Radonvorsorgegebiet in Deutschland und jetzt müssen alle Arbeitgeber mit Arbeitsräumen im Keller oder Erdgeschoss Radonmessungen vornehmen lassen und zwar beginnend ab dem 30.6.2020 und abgeschlossen theoretisch bis zum 30.6. diesen Jahres. Das wussten leider nicht alle (ich wage mal zu sagen, das wusste fast keiner...) Ich habe jetzt Mandanten, die sind von Anbietern angeschrieben worden so nach dem Motto, schwere Strafe droht, aber wir machen die Messung für sie und alles wird gut.

    So ein Schreiben bekommt nun auch ein Mandant von mir und fällt aus allen Wolken, weil er das noch nie gehört hat... und fragt nun ausgerechnet mich? Naja, also die Frage(n):

    1. Bauunternehmen beauftragt einen Architekten eine Halle/Werkstatt und Büro (für Eigennutzung) bis zur Baugenehmigung zu planen, welches sie dann selbst errichten. Die Errichtung erfolgt 2021, muss also theoretisch (und praktisch) die zusätzlichen Anforderungen an Radonvorsorge in Neubauten in ausgewiesenen Radonvorsorgegebieten einhalten. Den Stein ins Rollen brachte besagtes Anschreiben, denn dummerweise wusste das der Planer nix von zusätzlichen Anforderungen in Radonvorsorgegebieten und auch nicht der Unternehmer. Der Unternehmer fragt mich ( :wall: ) ob der Architekt für die Mehrkosten haftet, die durch Nachrüstung entstehen... Geht wohl um irgendwelchen Zusatzschutz in der Bodenplatte. Vielleicht hat hier jemand eine systematische Idee, wie man das einfangen kann?

    2. kann/darf er die Messung auch selbst durchführen und

    3. kann er Fristverlängerung beantragen, falls es absehbar nicht mehr bis zum Fristende reicht?


    Ich habe Ihn natürlich an einen Rechtsanwalt verwiesen, ich habe keine Ahnung und bin ehrlich gesagt froh, nicht im Radonvorsorgegebiet zu sitzen. Aber vielleicht hat hier jemand Erfahrungen mit der Thematik?

    Haben wir bis vor 10 Jahren auch immer so gemacht, bis mir ein Baumlehrer verklickerte, dass es besser ist: Pflanze rein ins Loch, dann giessen und dann erst zuschütten und nochmal giessen. Festtreten eigentlich weniger. Funktioniert, insbesondere bei Hanglagen besser, weil so das Wasser nicht 'abhaut'.

    Ja, kann gut sein, bei unseren Obstbäumen habe ich das auch genau so gemacht, weil ich festgestellt habe, dass sich die Erde da noch besser festsetzt, wenn man das locker zugeschüttete Loch ordentlich einschwämmt. Bei den Rosen hab ich das Loch einfach etwas tiefer gemacht, da ist das Wasser dann auch nicht davon. Wenn man als Bürohengst 100 Stück an einem unwirtlichen Herbst-Samstag einpflanzen will, dann muss die Methodik etwas zu Gunsten der Zeitersparnis leiden...

    aber am meisten Arbeit macht die Mischhecke mit Laub/Blüten und Schnittarbeit. Die anderen 3 werden einmal im Jahr mit der Heckenschere gestutzt und fertig.

    Was machst Du denn da für Arbeiten? Ich schneide unsere Gehölze alle nur einmal im Jahr, Maximum. Bei unserem alten Flieder entferne ich höchstens noch die verblühten Blütenstände, wo ich noch gut rankomme und schneide fast gar nicht mehr. Selbst der Liguster kriegt in der Regel nur einen Schnitt Ende Februar und nochmal im Sommer, wenn er in die Sichtbereiche der Straße schon arg hineingewuchert ist.

    Das mit der Pflanzenauswahl, den Abständen und ob einreihig und zweireihig werde ich noch heraus bekommen, vielleicht im Buch oder beim "Baumlehrer".


    Wie habt ihr das beim Pflanzen gemacht? Loch doppelt so groß wie der Wurzelballen in den Rasen, Strauch rein, Rindenmulch darum und fertig oder habt ihr über den gesamten Pflanzstreifen die Grasnarbe entfernt und flächig Rindenmulch ausgebracht? Was ist da nötig bzw. sinnvoll?


    Und wie habt ihr es mit Rasenkanten? Englische Kante, Rasenkante aus Stein, Metall, Kunststoff? Oder gar keine Rasenkante und einfach bis an die Strächer heran mähen und das restliche Gras stehen lassen?

    Ich kaufe die Sträucher relativ klein und wurzelnackt und pflanze im Herbst. Für unsere Rosenhecke habe ich 100 Hundsrosen auf einer Wiese an der Grenze zum Nachbarn gepflanzt. Da wurde kein großes Loch je Pflanze ausgehoben, sondern nur ein kleines, dann einmal mit mit einer Tüte Hornspäne durch und in jedes Loch eine Hand voll rein. Wurzeln etwas zurechtgestutzt, Pflanze rein ins Loch, zugeschüttet, kurz festgetreten, angegossen. Statt Rindenmulch und co. habe ich einfach das Gras von der letzten Mahd ringsum verteilt, damit die Konkurrenz im Frühjahr nicht sofort alles an Licht und Nährstoffen abgreift. Aber ab dann müssen die Rosen selbst zusehen, wie sie zurecht kommen (sind ja Wildrosen) und werden höchstens noch geschnitten. Die meisten kommen sehr gut, einzelne nicht, das ist halt unser Wiesen-Darwinismus. Dadurch, dass sie eng gepflanzt sind, sind einzelne Ausfälle nicht schlimm. Rasenkanten gibt's auf der Wiese naturgemäß nicht.

    Zu den Abständen gibt es viele verschiedene Informationen, da wäre ein Expertentipp schon ratsam. Oder einreihig oder zickzack? Bei zickzack welchen Abstand zwischen den beiden Reihen und welchen Pflanzabstand innerhalb der Reihen.


    Irgendwie kommt mir bei Sträuchern mit einer Wuchsbreite von 1,50 bis 3 m ein Pflanzabstand von 1m fast schon ziemlich eng vor?

    Zum Thema Pflanzabstand/Zickzack: es kommt entscheidend darauf an, wie groß die Pflanzen sind, die Du pflanzt, generell gilt: je größer beim Einpflanzen, desto weniger brauchst Du, weil mehr Abstand benötigt wird. Desto mehr Pflege brauchst Du aber auch um nicht durch frühzeitigen Ausfall ein Loch in der Hecke zu haben und desto teurer sind die Pflanzen.

    Wenn Du die Hecke als 1-2 jährige Setzlinge pflanzt, dann kostet dich das pro Stück nicht viel mehr als 1-3 EUR, dann pflanzt man dicht und schaut, wer sich durchsetzen kann und macht des wie im Forst, man lichtet aus, damit die kräftigen Exemplare sich besser ausbreiten können. Einreihig würde ich nur pflanzen, wenn Du schon relativ große Gehölze kaufst, die dann auch mit entsprechend Abstand gepflanzt werden. Ansonsten würde ich für eine Hecke, die erst aus kleinen Setzlingen wachsen muss, versetzt in 2-3 Reihen mit halben Pflanzabstand pflanzen. Wenn es dann Ausfälle gibt, machen die Nachbarn das ganz schnell wieder wett.

    Nein, Liguster lass ich nicht zählen. Der ist weit entfernt von immergrün. Vielleicht an der Küste..

    Bei uns (Sachsen) ist der Liguster auch fast immergrün, er verliert schon Laub im Winter, allerdings wächst er auch ziemlich dicht. Wenn ich dran denke, kann ich heute Abend einfach ein paar Bilder von unseren Ligusterhecken schicken.


    Aber ich verstehe auch nicht so ganz, weshalb Hecken immergrün sein müssen? Das Kriterium von Anda hieß ja "schöne Heckenpflanzen", nicht schnell wachsende, schnittverträgliche und immergrüne Heckenpflanzen.

    schnittverträgliches, schnellwüchsiges, immergrünes Gehölz

    Siehe oben, Liguster geht gut. Was auch schnell wächst und schnittverträglich ist, ist die Gemeine Hundsrose (rosa canina), auch Heckenrose genannt. Ist aber nicht immergrün. Eibe wächst halt nicht ganz so schnell (kommt aber auch auf den Standort an), ist aber immergrün und schnittverträglich. Rot- oder Blutbuche wächst auch ziemlich dicht, ist gut schnittverträglich und je nach Standort bleibt das alte Laub bis ins Frühjahr hängen. Was auch schnell und gründlich dicht macht sind übrigens wilde Brombeeren, wenn man denen ein Rankgerüst stellt. Vorteil: durch diese Hecken kommt keiner freiwillig oder unfreiwillig durch, Nachteil: einmal da, sind sie schwer los zu werden.


    Das grundsätzliche Problem liegt aber in der Festlegung auf genau diese drei Kriterien. Man könnte ja mal hinterfragen, warum eigentlich irgendeines dieser drei Kriterien oder gar alle drei nicht durch ein Kriterium wie z.B. insektenfreundlich, einheimisch, blühend, duftend, schön ... etc. ausgetauscht werden kann. Oder man ergänzt die Liste um eines dieser Kriterien. Wenn ich natürlich nur diese drei Kriterien als relevant erachte und immer enger auslege, dann kommt man natürlich irgendwann zum Kirschlorbeer und kann sagen: gibt ja nichts anderes.

    bis 10kWp. Viel zu wenig.

    Bis ca. 30kWp zahlt man als Arbeitnehmer ohne weitere Einkünfte aus selbst. Tätigkeit eh keine EkSt. (§ 46 Abs. 2 Nr. 1 EStG)

    Man muss aber jenseits der 10kWp (theoretisch) eine Gewinnermittlung aufstellen um den Nachweis zu erbringen, dass die Freigrenze von 410 EUR nicht überschritten wird. Und die ist leicht überschritten, weil hier auch Leistungen einbezogen werden, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen. Z.B. Kurzarbeitergeld oder ALG I oder Elterngeld. Da reicht teilweise schon ein Monat und die Grenzen sind geknackt. Wenn man an geschlossenen Fonds beteiligt ist oder VuV-Einkünfte hat, ist es auch schnell vorbei. Daher wäre ich vorsichtig mit dem §46, das muss jedes Jahr genau geprüft werden, sonst ist man schnell in der leichtfertigen Steuerverkürzung.

    Ich würde prüfen, was es kostet, den Haufen abdecken zu lassen und dann zwischen zwei Varianten entscheiden. Ich würde bei beiden Varianten erstmal ignorieren, dass Du diese etwas arg unfreundliche Liste bekommen hast. Am Ende ist es so: wenn er was will, muss er klagen und da muss er dann entscheiden, wie es weitergehen soll.


    Variante a) Abdecken ist nicht zu teuer: Machen lassen und dem Nachbarn eine kurze und freundliche Nachricht mit einer Schachtel Merci zukommen lassen:


    Lieber Herr XXX / Liebe Nachbarn,

    der Sturm der letzten Tage hat etwas Staub von unserem Aushub verweht. Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden haben wir den Haufen abdecken lassen. Unsere Baustelle wird voraussichtlich noch bis zum ... dauern. Bis dahin sind kleinere Beeinträchtigungen durch den regulären Bauverlauf leider unvermeidbar. Für alle Fälle können Sie mich unter der Nummer ... erreichen. Beste Grüße, Ihr Nachbar xxx


    Variante b) Abdecken ist zu teuer: Nicht machen lassen und dem Nachbarn eine kurze und freundliche Nachricht mit einer Schachtel Merci und einer Flasche Wein zukommen lassen:


    Lieber Herr XXX / Liebe Nachbarn,


    der Sturm der letzten Tage hat etwas Staub von unserem Aushub verweht. Dies gehört leider zu den normalen Beeinträchtigungen, die eine Baustelle mit sich bringt. Natürlich sind wir bestrebt die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten, planmäßiges Ende ist voraussichtlich der ... Bis dahin sind kleinere Beeinträchtigungen durch den regulären Bauverlauf leider unvermeidbar. Für alle Fälle können Sie mich unter der Nummer ... erreichen. Beste Grüße, Ihr Nachbar xxx


    Wenn er danach noch weiterhin Geld sehen will, würde ich Ihm ganz einfach schreiben:


    Sehr geehrter Herr XY,

    ihrem Schreiben entnehme ich, dass Sie der Ansicht sind, dass ihnen finanzielle Entschädigung zusteht. Sollte dies der Fall sein, bitte ich Sie, uns eine detaillierte Kostenaufstellung und eine Begründung zuzuschicken, die Ihre rechtliche Anspruchsgrundlage darlegt. Wir werden dieses Schreiben dann unserer Rechtsschutz- und Bauherrrenversicherung vorlegen, die ab dann alle weiteren Schritte zur Schadensregulierung oder Abwehr unberechtigter Ansprüche übernehmen wird.

    MfG etc.

    Leerstand ohne Ende. Und darum geht es doch hier, oder?

    Leerstand bedeutet für mich nicht unbedingt Ruinen. Und Deine Kernaussage war doch dies: "Und jetzt wollt ihr, dass der Ossi bitte schön in der Ruinen-Stadt bleibt und auch kein kleines Glück auf dem Land finden darf?" - Leerstand spricht doch wohl eher gegen die Theorie, das irgendwer "den Ossi" in Ruinen-Städten leben lassen will und das Glück auf dem Land verwehrt. Vielmehr ist es doch eher so, dass "der Ossi" unter Zurücklassung von Leerstand aus dem ländlichen Raum und den Kleinstädten wegzieht und in die Ballungszentren migriert. So, wie alle anderen auch. Nur, dass in Ostdeutschland diese Entwicklung schneller und früher statt gefunden hat und sich im ländlichen Raum noch mehr Vorkriegsstrukturen erhalten haben.

    Ich habe im Gymnasium Meißen mit 6(!) Parallelklassen in der 5. Klasse gestartet und es gab zwei Gymnasien in der Stadt. Am Ende der Zehnten wurde unser Gymnasium wegen Schülermangel geschlossen.



    Wir hatten hier seit Jahren im Nachbardorf eine größere Villa zum Verkauf mit entsprechendem Grundstück am Marktplatz. Wir hatten sie uns auch mal angesehen - nur aus Neugier. Viel zu teuer. Die hat sich jetzt ein tschechisches Ehepaar einverleibt - soll wohl mit der Mibrag zusammen hängen. Aber dass nur so nebenbei.

    Irgendwo müssen auch die wohnen, auch wenn sie nicht aus Westdeutschland kommen...


    Mir kommt die Klage ein bisschen so vor, wie die von den Hamburgern und Stuttgartern, die nach 1990 über die steigenden Mietpreise geklagt haben, weil die ganzen Migrationsströme aus Ostdeutschland den Wohnungsmarkt kaputt gemacht haben. 30 Jahre später ist das auch nur noch ein kleiner Ausschlag auf dem Radar.