Beiträge von Der Bauamateur

    Ich hab' in der Pause Skat gespielt (manchmal auch Doppelkopf).


    Wenn man die Hand beim Skat voller Luschen hat, kann man immer noch ein Null spielen - das ist hin und wieder ganz vergnüglich.

    Zur Finanzierung des BT dienen die Abschlagszahlungen, einem Bauträger, der die Vorleistungen nicht aus dem EK stemmen kann, stünde ich äußerst skeptisch gegenüber. Das Grundstück wird in der Regel vom Käufer zu Gunsten seiner finanzierenden Bank beliehen. Wie wollt Ihr denn den Kaufpreis finanzieren, wenn der BT Eure wichtigste Sicherheit schon selbst verpfändet hat.

    Fazit: Hört auf Euren Anwalt, dafür bezahlt ihr ihn.

    Naja, in dem Gedicht geht es,neben der persöhnlichen Ebene zur Mutter, um die starren, bürokratischen Schranken in Deutschland.

    Das ist eine wirklich sehr freie und kreative Gedichtinterpretation. Ich hätte jetzt eher vermutet, dass sich sein ambivalentes Verhältnis zu seinem Vaterland darin ausdrückt, das er zwar liebt, aber um der Menschen willen verlassen musste - wegen Publikationsverbot, antisemitischer Anfeindungen etc.

    Aber gut, vielleicht geht es ja um Bürokratie, so ähnlich wies es im Erlkönig eigentlich um das korrekte Bilden einer Rettungsgasse geht und die Glocke sich eigentlich um die Arbeitsschutzverordnung in Gießereien dreht.

    Die Fläche ist ca. 110*150 m groß.

    also etwa 1,6ha - meiner Ansicht nach dürfte das reichen um daraus Außenbereich zu machen. Ist bei uns im Dorf auch so, es gibt eine kleine Teilsiedlung, die ca. 100-150 m abseits liegt, innerhalb der Ortsgrenzen, aber der Bereich dazwischen ist trotzdem Außenbereich und wird auch als Grün- und Ackerland landwirtschaftlich genutzt.

    Wirtschaftlicher Nutzen ist nicht per se ein Nutzen für die Allgemeinheit und deshalb nach § 35 BauGB allein auch noch nicht privilegiert.

    Nutzen für die Allgemeinheit taucht als Kriterium im §35 BauGB gar nicht auf, allenfalls könnte man das unter dem Punkt "öffentliche Belange" subsumieren. Nutzen für die Allgemeinheit im generellen Sinne ist aber natürlich auch wirtschaftlicher Nutzen.

    Einen Nutzen für "die Allgemeinheit" kann ich bei Dir gerade nicht erkennen.

    Ferienbetriebe schaffen Arbeitsplätze, die Touristen geben Geld in lokalen Kneipen und Geschäften aus, nicht umsonst wird gerade in strukturschwachen Regionen versucht, die touristische Infrastruktur zu fördern, insofern gibt es sicherlich einen Nutzen für die Allgemeinheit. Es auch Nachteile, die mit Tourismus einher gehen, aber genau diese Abwägung ist Aufgabe der öffentlichen Hand bzw. Politik.

    Wie kann man das etwas weniger überraschend gestalten?

    Skeptiker hat schon eine übliche und handhabbare Lösung ins Spiel gebracht, allerdings ist fraglich, ob das vergleichsweise "kleinen" Vorhaben wie EFH funktioniert; Grund ist, dass es schwierig sein dürfte, für jede Materialkategorie einen Index zu finden, der die derzeit sehr hohe Volatilität abbildet; bei den breiteren Indizes ist das Problem, wie das Material darin gewichtet ist - die Gewichtung kann aber in deinem speziellen Fall ganz anders sein als im Index.


    Ich würde versuchen den Deal irgendwie so zu deichseln: Ihr vereinbart einen festen Aufschlag auf den EK-Preis, den er Dir dann anhand von Rechnung und Lieferschein nachweist; am Ende ist es aber so, durch die hohe Volatilität der Materialpreise ist eine seriöse Planung sehr schwer, es sei denn, die Margen sind sehr fett oder die Lager sehr voll.

    [MOD] Zum Driften geht man auf die Rennstrecke, dieser Thread bleibt ab jetzt bitte on topic. Wer das Thema steuerfinanziertes Studium/Schule/Ausbildung etc. weiter vertiefen möchte, kann das im Klönschnack tun.[/MOD]

    Letzten Herbst gepflanzt, entwickelte sich der Weinbergpfirsich ganz gut, jetzt tauchen diese Schäden an den Blättern auf. Sieht aus wie ein Pilzbefall. Hat jemand eine Idee, was es ist und was man dagegen tun kann?

    Und so sieht es aus, auf einer von der Landwirtschaft verschonten Wiese.

    Dürfte in der Nähe von Rodop sein direkt am ehem Todesstreifen der innerdeutschen Grenze bei der Quelle der Fränk. Saale.

    Ich denke eines sollte man nicht vergessen: es gibt in Europa eigentlich keine "von der Landwirtschaft verschonte" Wiesen.


    Viele Landschaftsformen, die wie heute als "natürlich" betrachten oder gar als Biotope schützen, sind Kulturlandschaften, die in der Form erst durch eine sehr lange und intensive menschliche Bewirtschaftung entstanden sind. Ganz besonders die Wiesen und halboffenen Landschaftsformen, aber auch z.B. die Knicks in Schleswig Holstein etc. Würden diese nicht bewirtschaftet, würden die Wiesen erst verbuschen, dann würden sich irgendwann Bäume durchsetzen und spätestens in 100 Jahren stünde dort überall Wald, zumal der Mensch die pflanzenfressende Großfauna - teilweise schon vor Jahrtausenden - weitgehend ausgerottet hat (Mammuts, Auerochsen, Wisente etc.) und das Gros der heutigen Nutztiere in Freiheit kaum dauerhaft überlebensfähig wäre.


    Es ist also nicht unbedingt ein Thema der Landwirtschaft an sich, sondern eine Frage des Wie. Und wir können dabei auch nicht ausblenden, dass wir heute deutlich mehr Menschen in Deutschland und in Europa sind, als noch vor 200 Jahren, als die Mechanisierung der Landwirtschaft begann. Und diese vielen Menschen leben auch noch länger und geben anteilig von ihrem Einkommen deutlich weniger für Ernährung aus; das ist die Schere, die nicht mehr zu gehen wird. Meine große Hoffnung ist, dass mit einer fortschreitenden Digitalisierung und damit Dezentralisierung auch die Bewirtschaftung kleinteiliger Einheiten wieder rentabler wird und der Einsatz von Schädlingsbekämpfung durch mechanische Verfahren abgelöst wird. Schon jetzt führen z.B. die RTK-Anlagen dazu, dass weniger gedüngt und gespritzt wird, einfach weil die Überlappungen zentimetergenau minimiert werden und ich denke, dass die Automatisierung der Maschinen auch wieder zu kleineren und günstigeren Einheiten führt, weil der Faktor menschliche Arbeitskraft nicht mehr optimiert werden muss.


    So kann das aussehen, wenn eine Brache einfach in Ruhe gelassen wird und die Monate April und Mai auch ausreichend Wasser bereitstellen. Ich gebe zu, dass ich den Mohn teilweise im letzten Jahr ausgesät habe, in dem ich vom Straßenrand die Samenkapseln von Mohnpflanzen geklaut und geöffnet habe und die Samen dann dort verstreut habe. Wiesensalbei, Wegerich, Margeriten, Pechnelken und alles was noch so hoch kommt hat sich selbstständig angesiedelt.


    Unsere Wiese mähe ich immer in Abschnitten (Motorsense, da hat man wenig Lust alles auf einmal zu machen), ab Mai geht das in mehr oder weniger zufällig gewählten Abschnitten bis ca. Ende September durch. Im Juni unter den Kirschbäumen zur besseren Ernte, ab Ende August unter den Birnen, Ende September wird unter den Apfelbäumen gemäht, damit man das Fallobst vernünftig zusammensuchen kann. Außer an ein paar ausgewählten Stellen wird die Wiese damit eigentlich nur ein- bis zweimal gemäht. Das Gras wird zusammengerecht und auf den Baumscheiben der neu gepflanzten Obstbäume verteilt. Bisher klappt das System des minimalen Arbeitseinsatzes ganz gut.

    ja...


    Edelsitz Hohenkemnath – Wikipedia


    gammelt vor sich hin. Bis es mal zamfallt.

    Wenn Kreis (Denkmalschutz) und Gemeinde (Verkehrssicherung) die Bestandssicherung über Ersatzvornahmen etwas "robust" umsetzen, dann kann auch der einen oder andere Eigentümer, der keine Lust auf die verpflichtende Seite des Eigentums hat, zu seinem Glück gezwungen werden...

    Es geht nur um die nachträglichen Preiserhöhungen aufgrund der erhöhten Baustoffe und ob durch die Bestellung eine Art "Preisgarantie" entstanden ist oder erst mit der notariellen Beurkundung?


    Zur Klarstellung: die Preiserhöhungen sind nicht "nachträglich", dazu müsste "vorher" etwas passiert sein. Ist aber nicht. Ihr habt keinen Vertrag, sondern ein Angebot, das Ihr bisher mangels Vertrag noch nicht angenommen habt. Ein Angebot, was der Verkäufer nun, nachdem sich die Rahmenbedingungen deutlich geändert haben, nochmal anpasst. Eure Bestellung ist ebenso wenig "verbindlich".


    Eure Vorauszahlungen habt Ihr ins Blaue hinein geleistet, den einzigen Anspruch, den Ihr daraus bisher habt, ist der Anspruch auf Rückzahlung des Geldes. Ist der Verkäufer pleite, ist das Geld weg. Will er mehr (so wie jetzt) habt Ihr drei Möglichkeiten: annehmen und mehr zahlen, ablehnen und die VZ zurück fordern, oder verhandeln (er wird die schon vereinnahmten VZ auch ungern wieder rausrücken).

    Jetzt würd mich doch mal Bauamateur ´s Sichtweise interessieren. Mir ist so ganz dunkel (aus Angestelltenzeiten) in Erinnerung, das "Einliegerwohnung" ein steuerrechtlicher Begriff ist/war, für den "nur" die Grösse der ELW im Verhältnis zur "Haupt"wohnung von Bedeutung war. Sie muste "untergeordnet" sein.

    Steuerlich ist eigentlich nur relevant, ob Du mir Gewinnerzielungsabsicht vermietest, wie das Teil heißt, ist steuerlich eigentlich nicht wirklich relevant. Die wichtige Unterscheidung fürs Steuerrecht ist kurzfristig oder langfristig vermietet und zu Wohnzwecken oder nicht zu Wohnzwecken.

    Mir ist so, als hätte die Landwirtschaftskammer da auch ein Wörtchen mitzureden

    Eine Kammer haben die Landwirte nicht, aber durch zwei Gesetze (Grundstücksverkehrsgesetz und Reichssiedlungsgesetz) werden Landwirte beim Verkauf privilegiert im Sinne eines Vorkaufsrechtes welches die Landessiedlungsgesellschaft i.d.R. für die Landwirte ausübt. Allerdings gesetzlich vorgesehen erst ab 2ha Fläche.


    Bei 5.900 m² würde ich mir genau überlegen, was Du davon hast, das Grundstück zu verkaufen; das Geld zerrinnt recht schnell, ein halber Hektar wird nicht weniger. Jetzt bekommst du Pacht - wieviel? Welcher Rendite entspricht das, auf den Bodenrichtwert angesetzt? Das würde ich vorher erstmal prüfen. Land ist halt eine relativ inflationssichere Anlageform. Wenn Du verkaufen möchtest, dann würde ich jedenfalls nicht den Bodenrichtwert ansetzen, denn der hinkt immer hinter den Marktpreisen her. Mal mehr, mal weniger deutlich, derzeitig (zumindest in unserer Region) relativ deutlich. Wenn er den Platz so unbedingt braucht, dürfte der Platz für ihn als potentielle Hoffläche schon etwas mehr wert sein.

    Zuletzt ein Verhandlungstipp: die Preise die zuerst aufgerufen werden, sind Anker, die bei der weiteren Verhandlung häufig als Referenz dienen. Wenn du also sagst: 3 EUR will ich für den m² und er ruft den 1,90 auf, dann ist das die Spanne, in der man eine Einigung erzielen wird. 4 EUR sind dann also nicht mehr drin. Wenn Du 5 EUR für den m² aufrufst dann schon.

    Ich würde auch die Bepflanzung empfehlen!

    Wilder Wein Parthenocissus "Veitchii" braucht keine Rankhilfe und macht auch Flächen zuverlässig dicht. Einziger Nachteil: Laubabwurf im Herbst. Der immergrüne Efeu hat das Problem nicht, sieht also immer top aus, bspw. Hedera helix "Woerner", allerdings würde ich den jedes Jahr so zurückschneiden, dass er nicht ans Haus geht.

    Beides - Wein und Efeu - sind für Insekten und Vögel sehr nützliche Pflanzen und kosten dich nur einen Bruchteil des Geldes, das du für einen Zaun ausgeben müsstest, der am Ende mit 2m Höhe auch in Holz keine Schönheit werden wird.

    Der A kauft ein Haus auf einem Erbbau-Grundstück. Für's Grundstück zahlt er seine Pacht, das Haus gehört ihm, allerdings geht es nach Ablauf der Erbbau-Pacht auf den Grundstückseigentümer über (der in der Regel den Verkehrswert des Gebäudes entschädigen muss).


    Wenn nun der Erbbau-Berechtigte (A), dem C einen Teil des Grundstücks zur Nutzung überlassen will, muss dazu in der Regel ein Vertrag mit der Stiftung geschlossen werden, der A zahlt dann weniger Erbbau-Pacht und der C zahlt an den Eigentümer ebenfalls Erbbaupacht. Nun ist es so, dass man die Zustimmung des A braucht, um einen Teil aus seinem Vertrag herauszulösen und dem C zu verpachten, denn diese Verträge werden langfristig notariell geschlossen und solange A seinen Pflichten nachkommt, kann der Eigentümer das Vertragsverhältnis nicht lösen. Für diese Zustimmung kann der A natürlich eine Abfindung verlangen, deren Höhe sich nach Angebot und Nachfrage richtet - ähnlich wie eine Mieterabfindung zur Beendigung des Mietvertrags.


    Allerdings würde ich als Eigentümer dem A folgendes klar machen: Deine Idee ist zwar nett, aber warum solltest nur du allein profitieren, denn auch ich als Eigentümer muss ja einer Vertragsänderung zustimmen. Also wenn wir den Vertrag anpassen, dann so, dass ich mindestens 50% von den 100.000 EUR abgreife - im Zweifel mehr, weil ich es auch noch versteuern muss (im Gegensatz zum A).

    Im Falle von Geflügelpest, muss der Offenstall auch mit einem Dach versehen werden, oder die Hühner müssen im Stall bleiben.

    Dieses Dach kann dann für den überschaubaren Zeitraum auch behelfsmäßig sein.

    Ja, das ist richtig und bei Hobby-Haltung immer wieder ein Ärgernis. Kann man aber in der Tat auch behelfsmäßig einrichten.

    Statik wird's hier wohl nicht geben, aber mal ganz böse gesagt: wenn's zusammenkracht, müssen nur ein paar Hühner dran glauben. Ich würde allerdings auf ein Dach verzichten, was die kompletten 20m² überdacht, für ein bisschen Hühner-Hobby halte ich das schon fast für einen Overkill.

    Ich würde nur das Hühnerhaus selbst mit einem Dach versehen, da kannst du auch Dachpappe verwenden. Die Voliere würde ich als einfache offene Konstruktion halten ggfs. die Pfosten nur in Einschlagbodenhülsen setzen. Hat den Vorteil, dass Du dir eine Dachkonstruktion sparst, die windanfällig ist und wo irgendwelche Ziegel durch die Gegend fliegen könnten. Und falls Du den Stall mal versetzen willst (weil die Hühner den Boden in kürzester Zeit platt machen) hast Du auch weniger Aufwand. Gegen Greifvögel kannst du entweder ein Netz spannen, oder Du nimmst auch oben den Volierendraht, und lässt den zum Sonnenschutz von Kletterpflanzen bewachsen.

    Ich würde dringend empfehlen, die gesamte Gestaltung von einem Juristen durchleuchten zu lassen;

    - Das Thema Ehescheidung ist zu klären

    - Das Thema Eigentum (wem gehört das Grundstück) ist zu klären

    - Das Thema Erben ist zu klären und zwar in alle Richtungen (Schwiegereltern an Tochter, Tochter an Dich, Du an Tochter etc etc.) und vor allem auch in Hinblick auf den übrigen Hof.


    Man kann sich viele Konstellationen vorstellen, es gibt ja auch noch so Sachen wie Nießbrauch, Erbbaurecht, man kann auch Erbverträge abschließen, man kann sich überlegen, ob das Thema Erbschaftsteuer im Raum steht und auch da schon anfangen zu gestalten. Vieles ist möglich.

    Nur muss man sich über eine Grundsatzfrage im Klaren werden, die völlig abseits von jeder juristischen Fragestellung erstmal gestellt werden sollte:

    Will ich auf dem Hof der Schwiegereltern wohnen und unter welchen Bedingungen? Beispiel Kinder - natürlich kann das für alle Beteiligten ganz toll sein, wenn Oma und Opa den ganzen Tag da sind. Es kann auch ein Alptraum sein, wenn die Ansichten in Sachen Erziehung auseinander gehen. Bei unseren Nachbarn funktioniert das Modell ganz gut, aber ich kenne auch Fälle, wo so etwas den Beteiligten um die Ohren geflogen ist.

    In Sachsen sind diese Obstbaumwiesen automatisch (per Gesetz) geschützte Biotope - d.h. gerade die "kaputten" Bäume (meist alt und löcherig) darf man nicht einfach so fällen, weil gerade das die Refugien für die geschützten Arten sind. Ich weiß nicht, wie das in Bayern ist, aber die Konsequenz wäre jedenfalls, dass die Bäume nachgepflanzt werden müssen und auch nicht so einfach ein Flächennutzungsplan drüber gepflastert werden kann. Abgesehen davon ist es so, dass man sich genau anschauen muss, wo die Außenbereichsgrenzen entlang gehen. Bei uns geht die bspw. fast direkt hinterm Haus lang, unsere ca. 7.000m² Obstbaumwiese und Wäldchen sind schon komplett Außenbereich und damit ergeben sich weitere Schwierigkeiten (s.o.). Das muss sehr individuell geprüft werden.

    Ich würde es so machen: außen Hecke, innen Zaun mit 1,2m mit umlaufend leicht nach innen gekröpfter Elektro-Litze. Dann kommst Du mit dem Mäher leicht drunter, Nachbars Kinder können nicht dranfassen, und die Katze lernt auch schnell, das Ding zu vermeiden.

    Seid Ihr Euch sicher, dass die 2 Meter die Katzen abhalten werden? Die können ja auch über die Nachbargärten gehen, oder wollt Ihr Euch komplett mit einem 2-Meter-Zaun umfrieden?


    Aus meiner Sicht ist es so, dass die Kombination von Katzen in Nähe einer großen Straße eigentlich nur 2 Lösungen zulässt:

    - Entweder sind die Katzen keine Freigänger

    - Oder Ihr lebt mit dem Risiko, dass sie überfahren werden.


    Von den Katzen meiner Eltern weiß ich, dass es fast unmöglich ist, einen "katzensicheren" Zaun so zu bauen, dass nicht die Lebensqualität erheblich eingeschränkt ist, weil Ihr quasi in einem Gehege wohnt.

    Meine ganz laienhafte Meinung zu eurer Zeichnung:

    1. Wofür braucht man so eine gigantische Garage? Wenn Du allerdings Hobbyschrauber bist, dann bitte nicht 2 Garagentore, sondern ein großes, sonst wird es mit dem Rangieren immer eng. Und eine Grube einplanen.

    2. Ich verstehe die vielen Rück- und Vorsprünge in der Außenhaut nicht, wozu sind die gut, außer Kosten zu produzieren? Und dann noch so willkürlich, Gartenseite vom HWR ist nicht so weit vorne, wie Gartenseite Wohnzimmer.

    4. Garage ist riesig, sagte ich schon, aber die Türe zum Garten würde ich in Terrassennähe machen, damit man nicht so einen langen Umweg für die Bierkästen geht.

    5. Schlafzimmer und Ankleide sind im Vergleich zum Wohnzimmer riesig, aber wozu die Trennwand zwischen Schlafzimmer und Ankleide.


    In Summe denke ich, dass es höchste Zeit für den Gang zum Architekten ist.

    In so einem Haus und mit solchen Balken und Ständern wohnen wir auch. Bei uns hat der Statiker nur einen Balken zum Austausch angeordnet, der den alten Stall überspannte, und wir mussten ein paar der Balkenköpfe und den Schwellbalken sanieren.