Beiträge von Der Bauamateur

    Ich würde es so machen: außen Hecke, innen Zaun mit 1,2m mit umlaufend leicht nach innen gekröpfter Elektro-Litze. Dann kommst Du mit dem Mäher leicht drunter, Nachbars Kinder können nicht dranfassen, und die Katze lernt auch schnell, das Ding zu vermeiden.

    Seid Ihr Euch sicher, dass die 2 Meter die Katzen abhalten werden? Die können ja auch über die Nachbargärten gehen, oder wollt Ihr Euch komplett mit einem 2-Meter-Zaun umfrieden?


    Aus meiner Sicht ist es so, dass die Kombination von Katzen in Nähe einer großen Straße eigentlich nur 2 Lösungen zulässt:

    - Entweder sind die Katzen keine Freigänger

    - Oder Ihr lebt mit dem Risiko, dass sie überfahren werden.


    Von den Katzen meiner Eltern weiß ich, dass es fast unmöglich ist, einen "katzensicheren" Zaun so zu bauen, dass nicht die Lebensqualität erheblich eingeschränkt ist, weil Ihr quasi in einem Gehege wohnt.

    Meine ganz laienhafte Meinung zu eurer Zeichnung:

    1. Wofür braucht man so eine gigantische Garage? Wenn Du allerdings Hobbyschrauber bist, dann bitte nicht 2 Garagentore, sondern ein großes, sonst wird es mit dem Rangieren immer eng. Und eine Grube einplanen.

    2. Ich verstehe die vielen Rück- und Vorsprünge in der Außenhaut nicht, wozu sind die gut, außer Kosten zu produzieren? Und dann noch so willkürlich, Gartenseite vom HWR ist nicht so weit vorne, wie Gartenseite Wohnzimmer.

    4. Garage ist riesig, sagte ich schon, aber die Türe zum Garten würde ich in Terrassennähe machen, damit man nicht so einen langen Umweg für die Bierkästen geht.

    5. Schlafzimmer und Ankleide sind im Vergleich zum Wohnzimmer riesig, aber wozu die Trennwand zwischen Schlafzimmer und Ankleide.


    In Summe denke ich, dass es höchste Zeit für den Gang zum Architekten ist.

    In so einem Haus und mit solchen Balken und Ständern wohnen wir auch. Bei uns hat der Statiker nur einen Balken zum Austausch angeordnet, der den alten Stall überspannte, und wir mussten ein paar der Balkenköpfe und den Schwellbalken sanieren.

    Hüstel, nein, denn Gerichte sind in D unabhängig und damit kann niemand mit Sicherheit vorher sagen, wie ein Gericht hierzu entscheiden wird.

    Es ging mir erstmal nur um die Behörde, zu deren Tätigkeit unter anderem auch die Auslegung des Rechts gehört, sonst könnte sie ja bspw. keine Bescheide erteilen oder Maßnahmen anordnen. Nun, weiß ich nicht wie es im öffentlichen Baurecht ist, aber im öffentlichen Fiskalrecht kann man durchaus einen Antrag auf verbindliche Auskunft stellen, die Antwort ist dann für die Behörde auch rechtlich bindend. Daher finde ich die Idee nicht so völlig abwegig. Kann natürlich auch eine Spezialvorschrift sein, weil es in Deutschland nichts komplizierteres als Steuergesetze gibt und die Unsicherheit dem Bürger nicht zuzumuten ist.


    Edit: De Facto ist z.B. ein Bauantrag ja auch nichts anderes als ein Antrag auf eine rechtsverbindliche Auskunft, ob so, wie beantragt auch gebaut werden darf.

    Schon allein in Kenntnis der Verkehrssicherungspflicht würde ich davon ausgehen, dass Menschen z.B. im Dunkeln oder anderen besonderen Situationen auch einmal Wege nehmen, die im Alltag eigentlich nicht zum Begehen gedacht sind, aber auch nicht vor dem Begehen geschützt (bspw. durch eine Barriere) und genau dann kann der von Ralf Dühlmeyer geschilderte tragische Fall eintreten. Ich würde deshalb entweder Barrieren vorsehen, die ein unbewußtes Betreten (Dunkelheit, Alkohol ...) des kritischen Bereichs verhindern, oder die kritische Kante mit einer Umwehrung versehen (das könnte ja ein einfaches Geländer sein).

    Ja, tragische Unfälle passieren immer wieder. Die Frage ist halt, ob die Absturzsicherung in jedem Falle ein Muss ist, oder eine wünschenswerte Sollposition? Die Aussage, um die es mir ging, war ja, dass da nach LBO in jedem Falle und unabhängig von der Nutzung eine Absturzsicherung hin muss. Ich denke, diese Aussage darf man ggfs. noch etwas differenzieren.

    Wir hatten "im Grünen" einen Mitschreiber, dessen Sohn eine nicht zum begehen bestimmte Fläche begangen hat (im Dunkeln) und dann 1 - 2 m abgestürtzt ist. Mit lebenslangen heftigen Folgen für ihn. (Querschnittlähmung, wenn ich recht erinnere)

    Soviel zu: Zum Begehen bestimmt

    Das ist ziemlich heftig, die Frage ist halt, was für Schlüsse man aus dem Einzelfall ziehen kann? Ich denke mal, der Passus "im Allgemeinen zum Begehen bestimmt" ist schon hinreichend weit gefasst, was darüber hinaus geht, fällt unter das Thema allgemeines Lebensrisiko. Bei uns hier im Elbtal gibt es viel terrassierten Weinbau. Auf den Mauern sind in der Regel keine Absturzsicherungen, obwohl klar ist, dass die Ernte manuell erfolgt, also oberhalb der Mauern gehen hin und wieder auch Menschen lang. Die Mauern sind auch in der Regel höher als 1m. Entweder gibt es da also irgendwelche Ausnahmen oder zum " im Allgemeinen zum Begehen bestimmt" umfasst nicht jede Möglichkeit der Begängnis. Sonst wäre der rechtswidrige Zustand wohl kaum so weit verbreitet, dass er die Regel und nicht die Ausnahme ist.

    Auf die Stützmauer gehört selbstverständlich eine Absturzsicherung entsprechend den Vorgaben der Landesbauordnung. Un zwar IMHO unabhängig davon, wie das obere Gelände genutzt wird.

    Ist das so? Ich hatte die sächsische LBO im Hinterkopf, da heißt es m.E. sinngemäß dass baulichen Anlagen zu umwehren sind wenn die Flächen im Allgemeinen zum Begehen bestimmt sind und unmittelbar an mehr als 1 m tiefer liegende Flächen angrenzen; Das Kriterium mehr als ein Meter ist sicher erreicht, die Frage, ob die Fläche allgemein zum Begehen bestimmt ist, wäre doch eine Frage der Nutzung, oder?

    Nicht, dass ich die Sinnhaftigkeit einer Umwehrung in Abrede stellen will - m.E. muss man die dann aber ziemlich hoch machen, macht man nämlich 2, 3 Schritte den Hang hinauf, dann reichen 90cm im Zweifel nicht mehr aus, um jemanden, der meinetwegen noch mit schwerem Gerät am Leib aus der größeren Höhe zu Fall kommt. Von unten schaut man dann eine ziemlich massive und hohe Struktur. Deshalb würde ich auch über eine Terrassierung nachdenken.

    Überlege Dir auch, was auf dem Hang eigentlich statt finden soll, bzw. was da wachsen soll. Ich kann Dir aus Erfahrung sagen, dass Motorsense am Steilhang - selbst wenn es nur 1-2 Male im Jahr sind - schon eine Plackerei ist, besonders, wenn der Hang etwas größer ist. Aufsitzfahrzeuge kannst Du bei der Neigung vergessen (außer vielleicht irgendwelchem alpinen Spezialgerät) und auch die normalen Rasenroboter machen die Steigungen nicht mit. Dann hast du unten noch eine Absturzkante von 1,5m, für gebrochene Gliedmaßen nach einem Fehltritt reicht das allemal.

    Wir haben selbst ein Grundstück mit einem steilen Hang, daher hatten und haben wir das Thema Mauern an allen Ecken und Enden; meiner Meinung nach wird Dir der Statiker ein massiveres Bauwerk auferlegen, also bisher vorhast, aber das würde ich den Fachleuten überlassen. Die Knackpunkte, die aus meiner Erfahrung heraus manchmal etwas zu wenig Beachtung finden:

    1. Oberflächenwasser bei Starkregen: Du musst Dir genau überlegen, was passiert, wenn es mal so richtig runter gießt und das Wasser in großen Mengen an der Oberfläche bergab läuft. Wo geht es hin, wo kann es hin und vor Allem: was trägt es mit sich? Die Erdarbeiten am Hang werden die gewachsene Struktur des Oberbodens stören und damit wird der Hang - bis er vernünftig bewachsen ist - sehr anfällig für Erosion durch Oberflächenwasser, sprich bei Starkregen kommt nicht nur Wasser, sondern auch Erdreich mit, das weiter unten gelegene Ableitungen und Drainagen verstopfen kann. D.h. es ist nicht nur mit der Mauer getan, auch am Hang darüber muss man arbeiten, ggfs. eine Terrassierung überlegen.

    2. Kosten: Du baust eine massive Mauer, dahinter ein Haus: überlege Dir gut, ob es nicht vielleicht in Summe günstiger ist, das Haus direkt in den Hang zu integrieren statt das Haus und den Hang mehr oder weniger separat zu betrachten.

    3. Sicherung während der Bauarbeiten: die Absicherung des Hangs gegen Rutschungen kann potentiell ein echter Albtraum werden. Wenn Ihr z.B. Lehm auf wasserführenden Schichten habt und ihr grabt unten einfach ab, kann es sein, dass bei genug Regen plötzlich der ganze Hang talabwärts kommt. Also die Bodenverhältnisse gründlich prüfen lassen.


    Ich würde das von einem Fachmann sehr gut planen lassen - Hanggrundstücke haben oft ein tolles Potential in beide Richtungen, traumhaftes Wohnen und albtraumhafte Probleme.

    Du kannst Text "abschneiden", d.h. eine gewisse Anzahl von Zeichen aus einer Zelle (entweder von vorne oder von hinten) ausgeben lassen. Dazu erstmal die letzten zwei Zeichen ausgeben ( rechts(Zelle;2) ). Du kannst das Ergebnis dann nutzen um mit Hilfe der Anzahl der Zeichen insgesamt ( LÄNGE(Zelle))und einer wenn() Formel entweder das "V" oder das "mV" abzuschneiden ( links(Zelle;Länge(Zelle)-wenn(Zelle="mV";2;1)). Das so erhaltene Ergebnis kannst Du dann in von Text in Zahl konvertieren ( ZAHLENWERT(Text;[Dezimaltrennzeichen];[Gruppentrennzeichen]); je nach dem, ob du oben "V" oder "mV" erhalten hast, kannst du dann die Zahl mittels wenn() Funktion umrechnen.

    Also M6 erschein mir erstmal recht "dünn", man sitzt in so einem Hängesessel ja nicht nur drin, sondern schaukelt auch umher, da werden die Kräfte schon stärker.

    Meine Empfehlung: geht zum Statiker. Als wir unser Carport haben bauen lassen, hat die Statik um die 700 oder 800 EUR gekostet. Dann habt Ihr alles sicher und gut ist.


    Meine zweite Empfehlung wäre gewesen: spart Euch das Geld für die Statik und für die Tore und lasst das Carport wie es ist. Das sieht doch grässlich aus, solche an ein Carport hingebastelte Tore. Aber ihr habt ja schon zugeschlagen... Dann macht wenigstens die linke Seite auch noch zu.

    Grundsätzlich liegt die Baulast auf dem Grundstück, nicht der Person und wird daher mit dem Grundstück übertragen, die Erben können das nicht einfach sabotieren. Es sei denn sie weisen Geschäftsunfähigkeit nach (posthum) - ein teures Unterfangen, ich hatte so einen Fall mal in Bayern, da hat das posthume psychologische Gutachten ca. 15.000 EUR gekostet, allerdings ging es auch um ein Millionenerbe). Geschäftsunfähigkeit, einmal nachgewiesen, macht auch noch alle möglichen Fässer auf, nicht zuletzt ein eventuell kurz vor dem Tode verfasstes Testament, woran die Erben im Zweifel auch kein großes Interesse haben dürften... Summa summarum, die Erben haben das Problem, nicht Du.

    Zitat

    Hochschulen müssen dafür vordenken, ihr Potenzial zu interdisziplinärer Arbeit nutzen, Studierende sollen frische Impulse geben. Dafür braucht es inspirierende Arbeitsräume für den Austausch untereinander und mit anderen Fachrichtungen, Werkstätten und Hightech-Labore, intensiven Diskurs und sinnliche Erfahrung.

    Der Satz ist wahrscheinlich 1:1 aus dem Prospekt der Hochschule Weihenstephan, Fachrichtung Brau- und Getränketechnologie (vulgo: Bierstudium) abgeschrieben. :D

    Na, wenn Du keine Nachwuchssorgen hast, dann sag' Ihm einfach ab, mein Standardsatz dafür geht so: Vielen Dank für Ihre Bewerbung und das damit verbundene Interesse an unserem Unternehmen. Leider können wir Ihnen derzeit kein Jobangebot machen. Für Ihre Suche wünsche ich Ihnen viel Erfolg, MfG etc.


    Wenn du nichts in ihm siehst, dann würde ich mir auch nicht die Zeit und Mühe für ein unbezahltes Praktikum machen. Bringt nichts.


    Was den Fernunterricht betrifft, so kann man sicherlich auch das Entwerfen über entsprechende kollaborative Plattformen lernen, ich würde das nicht so pessimistisch sehen. Und Freihandzeichnen kann man doch auch in einem VHS Sommerkurs lernen, oder? :D

    Nichts für ungut, aber wozu soll ein Architekt besonders gut Freihandzeichnen können, wenn der Beruf heute weitgehend digital abläuft? Die meisten Bauherren würden sich wahrscheinlich ein, zwei Kurse mehr in Projektmanagement wünschen, statt schöner Handzeichnungen auf Büttenpapier...

    Off-Topic:

    - Wer richtig zeichnen lernen will, dem empfehle ich übrigens die Zeichenschulausbildung der Meißner Porzellanmanufaktur (dazu braucht man kein Studium, muss sich aber mit eigenen Werken bewerben)

    Brauchst Du Nachwuchs und findest keinen? Dann ist das immerhin ein Kandidat, der es genug will, um Geld für die Ausbildung zu zahlen. Wenn Du keinen Nachwuchs brauchst oder bessere Kandidaten hast, dann sag' ihm einfach ab. Präsenzunterricht wird an der Uni m.E. völlig überbewertet. Und am Ende muss er ohnehin erstmal praktisch arbeiten, da ist es doch sinnvoll nicht erst nach 5 Jahren Theorie damit anzufangen, sondern möglichst früh.

    ????

    eine eiche mit einer solchen wurzel wird mit sicherheit nicht gefällt werden dürfen :eek:

    die hat mit sicherheit über 1m umfang:D

    Wenn es tatsächlich Wald war, dann wahrscheinlich schon (dann wird's aber mit dem Bauen schwierig...) . Die Eichenstrünke, die bei uns rausgezogen wurden, waren von ca. 80-120cm Stammumfang, und die hatten definitiv noch keine 5m Pfahlwurzel, also ich denke auch, dass man bei 5m Pfahlwurzel von einem ziemlich mächtigen Baum spricht. Und wenn man so eine richtig große Eiche zu fällen hat, die günstig steht, dann gibt es durchaus Unternehmer, die übernehmen Fällung und Rodung gratis und nehmen dafür den Stamm mit. Es sei denn die steht bei meiner Tante im Wald, dann will die kein Sägewerk haben, weil die ganzen alten Eichen aus der Gegend im Frühjahr '45 ordentlich Metall geschluckt haben.


    und wenn Pfahlwurzler dabei sind wird das Grundstück 5m tief aufgegraben?


    Ich halte den Einwand mit der 5m Pfahlwurzel für eher abwegig, denn im vorliegenden Fall geht es darum, was die Vertragsparteien beim konkret vorliegenden Grundstück eigentlich unter Rodung verstanden haben dürften. Und da ist es m.E. eigentlich unstrittig, dass man jedenfalls nicht Fällung meinte, sondern eben auch Entfernung der Wurzel (egal wie tief und gründlich im Einzelnen).

    Ich denke auch, dass selbst unter zwei Privatleuten das Gericht fragen wird, was der Durchschnittsmensch unter "Rodung" versteht. Und da dürfte m.E. die Entfernung mit Wurzel gemeint sein, denn das andere ist eben nur eine Fällung. Was jetzt konkret noch an Wurzeln übrig bleiben wird und ob Fräsen reicht oder nicht, ist unter Laien sicherlich nochmal auslegungsbedürftig. Aber unstrittig dürfte sein, dass die Stubben nicht einfach stehen bleiben.

    Alleine daraus so ein "Theater" zu machen, zeugt schon von wenig bis garkeinen Sachverstand - Womöglich wohnt der Verkäufer auch noch direkt nebenan........

    Das Grundstück wollt ihr sowieso bebauen, wo besteht jetzt das Problem mit einem Bagger die letzten Stubben an einem Nachmittag rauszuholen, alleine wegen so einer lächerlichen Kleinigkeit einen Teil des Kaufpreises einzubehalten, ist eigentlich nur noch frech.


    Da kann einem eigentlich nur noch das spätere Bauunternehmen leid tun, das wird ja noch eine lustige Geschichte

    Zwei Punkte:

    1. Mit Sachverstand hat das überhaupt nichts zu tun - man muss sich auch bei Kleinigkeiten nicht die Wurst vom Brot klauen lassen. Wenn Rodung vereinbart ist und der Verkäufer nur Fällung macht, dann hat er auch nicht die volle Leistung erbracht. Es wäre für den Verkäufer ebenso eine Kleinigkeit gewesen, den von ihm abgeschlossenen Vertrag einfach einzuhalten.

    2. Durch den dicken Schnee sehen wir nicht, welchen Umfang die Stubben haben. Dann ist es mehr als nur ein Vormittag um die rauszuholen. Und dann habe ich sie erstmal nur rausgeholt, ein Bagger ist halt keine Stubbenfräse. Hinzu kommt dann also auch die Entsorgung: durch den Schnee sehen wir nicht, welchen Durchmesser die Stubben haben, das kann dann auch nochmal kosten.


    Völlig trivial ist das also nicht. Klar: es wird hier wohl nicht um 5.000 EUR gehen. Aber selbst wenn wir hier von nur 500 - 1.000 EUR reden fürs Rausreißen und ordnungsgemäße Entsorgen, dann ist das trotzdem Geld, wo mir nicht ganz klar ist, warum der Käufer jetzt hier für den Verkäufer in die Bresche springen soll.

    Und die, die sich solch eine Wohnung gerne leisten würden, scheitern an den blöden deutschen Geldwäschegesetzen, Transparenzregeln usw. und müssen sich dann für sich und ihre Kinder Luxuswohnungen in Paris, London oder Monaco zu völlig überteuerten Preisen kaufen. Frag mal den afrikanischen Durchschnittsdespoten oder russischen Oligarchen, die kennen das Drama mit dem deutschen Immobilienmarkt.

    Keine Sorge, der deutsche Immobilienmarkt ist, bis auf seine etwas merkwürdigen Grunderwerbsteuerregelungen, ein durchaus attraktiver Geldwäschemarkt. Allerdings geht es da dann eher um Büro- und Gewerbefächen - die Luxuswohnungen in Chelsea und Manhattan sind ohnehin nur die Kirsche auf der Sahnehaube. Wer dort wohnt, der braucht keine Wohnung in Hamburg.