Beiträge von WurzelbertAngenervt

    Hi Alfons,


    alles habe ich noch nicht beisammen, aber ich kann mit einem Bild von Google Maps und berichtigten Informationen helfen.


    Über Großvater habe ich erfahren, dass die Garage erst gegen 1960 erbaut wurde! Ich habe da wohl etwas falsch verstanden.


    Sie wurde von seinem Schwiegervater ermauert und auch das Dach wurde von ihm gelegt. Es gab danach eine Undichtigkeit am Dach, welche mein Großvater dann mit einer Neukonstruktion behoben hat.


    Der Putz stammt ebenfalls aus der Zeit und wurde stellenweise nachgeflickt. Der aktuell bröckelnde Putz ist sandig.



    Das blau umrandete ist die Doppelgarage mit dem Putzproblem.

    Nachträglich ist die rot umrandete Garage und das Carport daneben erbaut worden.

    Ferner ist ein WC vorhanden mit eigenem Anschluss an das Kanalnetz.


    Es gab mal eine Undichtigkeit im Dachbereich am WC, welche behoben wurde. Auch da hat der Putz in der Garage gelitten, aber nach dem gestrigen abklopfen war die Wand auch dort augenscheinlich trocken.


    Mein Großvater hat im letzten Jahrzehnt schon stellenweise etwas Putz nachgebessert, allerdings nahm er Gipsputz. Er ist sehr von Rotband überzeugt, während ich jedoch nun oft gelesen habe, dass Gipsputz überhaupt nicht für einen Raum wie eine Garage geeignet ist. Allerdings sind die Stellen fest, die er ausgebessert hat!


    Ich glaube nicht so recht, dass wir aktuell ein Feuchteproblem in der Garage haben. Die Grundmauer macht einfach nicht den Anschein, dass sie aktuell feucht ist, obwohl es hier viel geregnet hat in den letzten Tagen.


    Die Garage wurde außerdem nie für nasse Fahrzeuge verwendet. Es war einst eine Tanz- und Feiergarage, und wurde dann für die Motorräder von meinem Vater genutzt. Im Sommer war er fast täglich darin und im Winter auch regelmäßig. Ab und an wurde auch der Heizstrahler angeworfen, was sich sofort als Feuchtigkeitsanstieg bemerkbar machte. Das konnte man auf den Motorrädern richtig sehen.


    Meine Theorie vom Laien als Frage formuliert:

    Könnte es sein, dass sich aufgrund der Setzungsrisse im Mauerwerk und Putz die Raumfeuchte den Weg ins Innere des Putzes gesucht hat, der dann im Laufe der Jahrzehnte stellenweise nachgegeben hat? Andererseits sprechen die Aussalzungen natürlich dagegen, die ja von Steininneren nach außen stattfinden - sofern es Aussalzungen sind. Allerdings sprach der Geruch beim Abfegen schon dafür. Das muss ja also bedeuten, dass es mal ein Problem mit innerer Feuchtigkeit zumindest gab. Der Verlauf der Aussalzung ist aber schon irgendwie kurios, so diagonal - oder was meint ihr?


    Wie verfahre ich nun weiter?

    Ich würde gerne wieder alles verputzen. Welchen Putz nehme ich? Soll ich Kalkzement nehmen, der allerdings Probleme mit den stellenweise aufgetragenen Gipsputz-Ausbesserungen bekommen könnte, oder soll ich Rotband nehmen entgegen der Empfehlungen? Natürlich beides nach Auftrag entsprechender Grundierung.

    Du zerstörst anlasslos einen Putz in einer bisherigen Tanz-, Motorrad- und Reparaturgarage ... wegen welcher anspruchsvolleren künftigen Nutzung genau ? - müsstest Du Dich in "WurzelbertHyperaktiv" umtaufen ?

    Zerstört habe ich gar nichts. Der Putz hat sich mit einem langen Riss ca 1cm vom Stein weggedrückt. Hätte ich dazuschreiben sollen. Da konnte man mit dem Finger rein und diesen abziehen.


    Ich habe nun bis zu den festen Stellen abgeklopft. Eine kleine Stelle wurde augenscheinlich mal mit Rotband ausgebessert.




    Was würdet ihr empfehlen, um wieder eine Fläche herzustellen?


    Was ist eigentlich das weiße? Sind das Aussalzungen? Feucht sieht es aktuell zumindest nicht aus, und geregnet hat es auch recht frisch.

    Hi!


    Wir haben eine gemauerte Garage, welche um 1930-40 errichtet wurde. Diese hat noch den ersten Deck- und Unterputz.


    Sie wurde nicht nur zum Abstellen verwendet. Es wurde damals darin teils mit 30 Leuten gefeiert und getanzt. Ansonsten wurde sie für Motorräder benutzt.

    Auch im Winter wurde darin fröhlich geschraubt, natürlich mit Heizstrahler -> Feuchtigkeit. Oberflächlicher Schimmel ist nicht zu sehen.


    Ich habe mal stellenweise den Putz abgeklopft. Dieser ist teils bis zum Stein gelöst und sehr sandig.


    Eine direkte Feuchtigkeit konnte ich nicht erfühlen, habe aber auch noch nicht mit dem Messgerät geprüft.


    Was für einen Putz sollte ich bei einer gemauerten Doppelgarage nehmen? Kalkzement?

    Muss ich zwingend den alten Putz bis auf die Steine entfernen?`


    Danke im Voraus!

    Geht das alles nicht ein bisschen zu weit? So wie ich bisher mitbekommen habe, ist jeder Fall vor Gericht ein Einzelfall und von vielen Faktoren abhängig.Im Übrigen ticke ich so, dass ich lieber einen Mangel zu viel aufzähle, als einfach die Klappe zu halten, nur weil ich scharf auf das Geld des Käufers bin.


    Das handle ich bei Fahrzeugen und sonstigen Gerätschaften so, und das würde ich bei einem Haus erst recht nicht anders machen.

    Das kommt da noch hinzu. Es ist ja nicht so, dass ich davon nicht wüsste. Verschweigen wäre in dieser Situation ja eine Arglistigkeit, wie ich das als Laie auslegen würde. Das müsste ein Käufer mir natürlich erstmal nachweisen im Rechtsstreit, aber einen Funken Menschlichkeit habe ich ja auch noch in mir.


    Ich würde das für unverantwortlich halten, das ohne weitere Aufklärung kaltschnäuzig durchzuziehen.

    Klar, das Grundstück hat auch einen Wert. Es liegt in einem Wendehammer und die Gegend ist dermaßen ruhig, dass du abends wirklich gar nichts von der Umgebung mitbekommst. Es ist so geschnitten, dass man noch ein EFH auf dem Grundstück bauen könnte. Daher würde ich mir schon vorstellen, dass man mir für so ein Grundstück die Bude einrennen würde. Aber das steht zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht zur Debatte.


    Es steckt wirklich viel Geschichte in dem Haus. Es ist schon sehr lange im Besitz. Meine Großmutter wurde darin geboren, ihre Mutter starb darin, dann wurde es von Amerikanern im WK2 besetzt, ich verbrachte meine halbe Kindheit dort und hatte die schönste Zeit meines Lebens, weil ich das Privileg hatte dort die Natur am eigenen Teich erleben zu dürfen, und und und. Ich glaube dass ich zu einem gebrochenen Mann werden würde, wenn ich das Haus abgeben täte. Mein Großvater hat mir vor nicht drei Wochen noch gesagt, dass es sein größter Wunsch wäre, dass ich das Haus beziehen würde. Und ja, so möchte ich das auch.


    Das mit dem Aktionismus nehme ich mir zu Herzen und werde mehr auf die Stimmen von außerhalb achten. Man redet sich das ja selbst schnell schön, wenn man diesen Kritikpunkt von außen hört, aber da ist wohl doch etwas dran...

    ...scheint Dich schon jetzt extremst zu beunruhigen.

    Jo, so bin ich halt. Oft mache ich mir über viele Dinge Gedanken und am Ende ist es oft gar nicht so kompliziert, wie zuerst gedacht. Mein größtes Problem ist, dass ich alles zu 110% genau haben will. Andererseits ist es auch mit der Gelassenheit in allen Dingen nicht immer der beste Weg, wie ich zur Zeit erfahren darf.


    Mein Dad hatte mal so überhaupt NULL Vorkehrungen getroffen und wurde aus dem Leben gerissen, mit dem Ergebnis, dass gerade alles gleichzeitig auf mich einprasselt. Da ist auch eine Eigentumswohnung im Spiel und der ganze Zauber mit Bestattung, Erbschein beantragen, Grundbuch, Bankkonto, sonstiger Nachlass (div. Fahrzeuge) findet alles gleichzeitig statt. Dann kommen solche lustigen Dinge dazu, dass man für den Erbschein den Nachlasswert vorher bestimmen muss, jedoch die Bank ohne Erbschein keine Auskunft zum Kontostand am Todestag ausstellt. ;( Auch das lässt sich lösen, ist aber wieder unnötiges Hin und Her, was man hätte vorher vermeiden können. Ich bin der einzige, der sich aktuell darum kümmert, weil sonst niemand mehr da ist. Und nebenher muss ich auch noch meine 40h arbeiten. Man kommt nicht zum trauern. Dass man da Respekt vor "dem nächsten Mal" bekommt, scheint mir in dem Fall nachvollziehbar, täte ich das nüchtern von außen betrachten.


    Ich möchte mich für die ganzen Ratschläge bedanken. Für das alles scheint es ja Lösungen zu geben. Das ist schön. Euch noch ein schönes Restwochenende!

    Na ja, noch gehört das Haus ja einem anderen, und der kann damit machen was er will. Wenn er der Meinung ist, dass hier kein Handlungsbedarf besteht, dann ist es eben so. Selbstverständlich kann man seine Eltern oder Großeltern unterstützen, das sollte man sogar, aber man sollte nicht versuchen das Regiment zu führen so lange die Eltern/Großeltern das noch selbst erledigen können.

    Absolut verständlich :)


    Das sind jedoch Themen über die wir ganz offen reden. Meine Großeltern sind 89 und 87 Jahre alt, und mein Vater (geschieden)/ihr einziger Sohn ist vor einem Monat tödlich auf dem Motorrad verunglückt. Durch diese Tragödie habe ich aktuell so dermaßen viel um die Ohren, dass man alles versucht, dass am Tag X möglichst wenig Belastung durch diese Dinge entsteht, wenn sie im Vorhinein vermeidbar sind. Für uns ist das zu einer sehr neutralen Thematik geworden und ich will da niemandem etwas Vorwegnehmen oder gar Besitz von etwas ergreifen. Die Zukunft ist jedoch klar festgelegt, was mit dem Besitz passiert.


    Wenn das jedoch alles Dinge sind, die sich scheinbar lösen lassen werden, gehe ich das an, wenn es so weit sein sollte. Damit wir etwas Ruhe reinbekommen und einfach die restliche Zeit genießen. Das beruhigt mich alles etwas, zumal ich auch an erster Stelle möchte, dass sich meine Großeltern nicht darum auch noch einen Kopf machen müssen!

    Sind am Gebäude gravierende Schäden erkennbar - z. B. große Risse?

    Nein, große Schäden sind nicht erkennbar, wenngleich auch vieles im Keller mit Holz verkleidet ist. Die anderen Räume haben auch Holzdecken.

    In den obersten Räumen sind ebenfalls Holzverkleidete Decken, von denen eine in einem Zimmer etwas komisch steht. Ich vermag da nicht zu sagen woran das liegt. Sieht man wohl erst, wenn alle Verkleidung am Tage X abgebaut ist.


    Ansonsten ist das Haus gefliest. Die Fliesen sitzen so weit auch ordentlich, es haben sich jedoch an manchen Stellen schon Risse gebildet. Allerdings eher in den Bereichen am Anbau, wo es nicht unterkellert ist. Das sieht eher so aus, als ob durch den Gewicht der Anbauten das Fundament etwas nachgegeben hat.


    Aber auch hier reden wir nicht von Kratern, sondern eher Rissen. Die Fliesen sind bestimmt auch schon 40 Jahre alt.

    Gar nix tun geht nicht. Umfangreich saniert werden muss auf jeden Fall. Bis auf das Dach (18j) und die Heizung (10j) ist alles schon sehr in die Jahre gekommen.


    Die Unterverteilung besteht noch aus rückstellbaren Porzellan-Schraubsicherungen, und da damals das genommen wurde, was verfügbar war, kann man auch schon mal auf dem PE einen geschossen bekommen. Dann die Heizungsrohre und Wasserleitungen. Alles alt...

    Ein Raum in den 3 Bierkisten passen ist halt was anderes als wenn ein Haus mit halber Unterkellerung über die komplette Fläche einen "neuen" Keller bekam. Das wäre selbst für Fachleute eine schwer zu lösende Aufgabe, und bei einer Laienausführung ist die Risiko hoch, dass diese Erweiterung so nie zulässig wäre. Auch wenn es bisher noch nicht zu einem Schaden kam so kann man das für die Zukunft nicht ausschließen.

    Eher Zweiteres... Es wurde ein ganzer Heizungsraum errichtet, in dem früher die Koksheizung stand inkl. dem Koksvorrat und nun eine Gasheizung steht.

    Aber sagen wir mal dass es unzulässig wäre: könnte man den Raumeingang nicht verschalen und mit Beton zugießen? (aus Laiensicht gefragt)


    Warum sollte Dich das Deine Existenz kosten? Worst case schrumpft das Erbe auf den Grundstückspreis. Oder gibt es noch weitere Erben? Dann wären so Dinge wie der Keller bei der Wertermittlung zu berücksichtigen, schließlich handelt es sich dabei nicht um eine Kleinigkeit.

    Ich habe mich etwas doof ausgedrückt, wie mir gerade aufgefallen ist. Es ist eine Doppelhaushälfte. Die andere Hälfte gehört einem anderen Eigentümer.

    Der Worst Case wäre hier dann, dass durch die Umbauten das Gebäude schon Schaden genommen hat, oder durch Zwangsmaßnahmen dadurch Schaden nimmt und ich als Erbe dafür aufkommen müsste - so gerade in meinem Kopfkino stattfindend.



    Also wäre ein unabhängiger Bausachverständiger die erste Anlaufstelle für uns?

    Guten Abend in die Runde!


    Es gibt aktuell ein Thema, welches mir Sorgen bereitet.


    Ich werde in nicht definierter Zukunft ein Haus erben, mit Grundstück um die 1000m². Dies wurde um ca. 1910 erbaut.


    Im Laufe der Zeit wurden mehrere Maßnahmen zur Erweiterung vorgenommen, und es wurden nie versucht dies genehmigen zu lassen :thumpsdown:

    Bergmänner. Ich habe großen Respekt vor den Fähigkeiten, aber man muss damit rechnen, dass nicht alles Fachgerecht durchgeführt wurde.

    Andererseits steht alles bis dato. Da ich die in der Zukunft anfallenden Sanierungsarbeiten jedoch nicht selbst durchführen würde und mir professionelle Arbeiter an Land ziehen muss, könnte es Situationen geben, in denen ein paar Sachen entdeckt werden, wo der Finger gehoben wird! Es gibt ja feste Regularien, und das ist auch gut so.


    Wie dem auch sei... ich weiß von folgenden Dingen am Wohnhaus:

    -Anbau Badezimmer= Erweiterung und Vergrößerung der Wohnfläche.

    -Anbau Schuppen= Zugang nur von außen, aber am Gebäude anschließend.

    -Keller selbsttätig erweitert, jedoch gem. Erzählungen die Außenwände mit Beton aufgegossen, damit alles gestützt wird.


    Mein Großvater sagte heute, dass diese Sachen durchaus auch bei anderen Bauten in der Siedlung gemacht wurden. Diese sollen wohl nachträglich alle genehmigt worden sein.


    Ich sage es ganz ehrlich. Mich überfordert das alles. Ich weiß nicht, wie ich das angehen soll. Und noch viel schlimmer, ob mich diese Sache als Erbe meine Existenz kosten könnte, weil bezüglich der Kellererweiterung jemand feststellt, dass die Statik nicht mehr gegeben ist und alles plötzlich abgerissen werden muss. Ich mache mir da wirklich ziemlich ins Hemd...


    Wie soll ich das Thema am besten angehen? Wer kann mir da helfen, ohne dass gleich alles komplett eskaliert?


    Falls von Bedeutung, liegen diese Umbaumaßnahme deutlich zurück bis in die 1950/1960er.


    Ich bedanke mich ganz herzlich im Voraus für eure Hilfe!