Beiträge von ricebon

    Dein "Zementmörtel" sieht eher nach einer Heraklitplatte aus. Auf dem Polystyrol kann man mit nichts dauerhaft haltbar puzten.

    Dachte ich auch vor ich die Tapete ganz runter hatte, aber das ist wirklich ein richtig harter Mörtel.


    Und zum Thema "dauerhaft": Anscheinend hat das immerhin gut 50 Jahre gehalten. Sieht alles nach Baujahr aus. Irgendein Klebespachtel?

    Bei unserem Hornbach gibt es einen "Baumit Klebespachtel Allround" auf Zementbasis, der angeblich sogar überputzbar wäre. -> einfach Ardex 828 drüber?

    Hi!


    auf den Bildern seht ihr meine Heizkörpernische nach dem Abziehen der Tapete - ja, dabei ist auch ein bisschen Putz mit abgegangen :-)

    Der Rest fühlt sich aber ganz stabil an.


    Der Wandaufbau von außen ist:

    - Außenputz

    - 17,5?! cm Ziegel

    - 30mm Styropor

    - 5-10mm Irgendein harter Mörtel, wohl Zementhaltig

    - 5-10mm Irgendein Gipsputz


    An manchen Stellen liegt das Styropor frei - an manchen nur der Zementmörtel.


    Am liebsten würde ich nur die Löcher wieder zumachen, aber mit welchem Mörtel bzw. mit welchen Mörteln?


    Danke und Grüße

    Rice

    Soo, vielen Dank noch für die Hinweise, ich hab jetzt mal in Richtung Rostumwandler recherchiert.


    Der Brunox Epoxy scheint mir ganz gut zu sein und bringt auch gleich die Grundierung mit.

    Aber ich brauche als nächste Schicht offenbar noch irgendeinen Lack - das technische Blatt empfiehlt "Kunstharz- und Eisenglimmer – (starkpigmentierte) Farben, die für die Aussenanwendung angeboten werden."


    Was würdet ihr da nehmen?

    Am Ende soll da Tapetenkleister (links) und Spachtelmasse (rechts) drauf.

    wenn auch die Tapete vorher schon rostig war, würde ich zumindest nicht ausschließen, dass es Kondensat gab. Hier wäre ggf. zunächst für Abhilfe zu schaffen...

    ist das ein Wohnraum? War das schon immer ein Wohnraum?

    Ja, das ist ein Wohnraum und war immer einer. 60er-Jahre-Bau. Die Innenwand des Rollladenkastens ist eine mit Gipsputz verputzte Holzwolle-Styropor-Holzwolle-Platte. Innenliegender Revisionsdeckel aus Styropo-beklebtem Holz. Da gab es bestimmt Konvektion. Kondesat könnte also gut sein. Den Rollladenkasten will ich aber besser dämmen und auch einen moderneren Revisionsdeckel einbauen und die Restfugen mit Acryl abdichten.

    Übrigens, wo ich diese alten Beitrag sehe.

    Des Rätsel's Lösung war:

    Eine Monierzange (bzw. eine Kraftmonierzange)!


    Man setzt die Zange so an, dass man die offene Seite des Ankers zusammendrückt - dadurch geht schon mal ein bisschen Widerstand verloren.

    Und dann: Drehen und dabei leicht nach unten ziehen! Nach vielleicht 5 Umdrehungen hat sich die Zange dann zwar durchgeschnitten, aber dann ist der Anker schon wieder weit genug draussen, dass man weiter oben neu ansetzen kann. Neu Ansetzen muss man so i.d.R. zwei mal.


    Das ist dann so eine Sache von 30 Sekunden je Anker.


    Aber: Es gibt die Anker auch in Messing, das zu weich für diese Technik ist. Das reisst schon nach 1-2 Umdrehungen und dann ist der Anker noch nicht weit genug draussen zum neu Ansetzen. Aber vielleicht geht das mit einer stumpfen Monierzange besser :thumbsup:


    Notfalls mit einem passenden Dorn die Enden etwas einschlagen oder mit korrosionsschützender Farbe behandeln.

    Da ich ein ähnliches Thema grad mit einem Rollladenkasten-Metallprofil habe:

    Was für ein Rostschutz empfiehlt sich denn, wenn man anschließend mit Gipsputz oder Gipsspachtel drüber gehen will?

    Da gibt es so irre viele Produkte.

    N'abend zusammen!


    Schaut Euch mal das Bild an.

    Da ist links die Fensternische, rechts bisschen entfernter Putz, oben der Rollladenkasten und dazwischen irgendein Metallprofil, aus dem der Rollladenkasten gebaut ist.


    An dem drei Wochen alten Gips-Pflatschen sieht man jetzt schon die Rostflecken, die von dem Metallprofil kommen.

    Und die Tapete, die da mal drauf war, sah entlang der Kante auch ziemlich rostig aus.

    Das würde ich gerne für die neue Tapete vermeiden.


    Wie würdet ihr dieses Metallprofil behandeln?


    Welches Produkt verträgt sich mit Spachtelmasse, die am Ende drüber kommt (im rechten Bildteil) und mit Tapetenkleister (im linken Bildteil oben in der Fensterlaibung)?


    Grüße

    Rice

    Warum mit einer Kartuschenpresse? :D Lustige Idee.

    Weil ich das Loch dann wirklich ausgefüllt krieg - und ich meine Leerkartusche mal probieren wollte :D

    Aber die Frage ist natürlich: Was bringt's?

    Wenn ich später mal ein Bohrloch knapp daneben brauch, wird der Bohrer eh in das alte mit der weicheren Spachtelmasse abrutschen.


    Aber was wäre denn, wenn man Zement bis unter Putzhöhe reinspritzt und nur den Rest mit Spachtel zumacht?

    Wäre dann ein neues Bohrloch knapp daneben möglich?

    Hallo,


    heute mal ein ganz banales Thema (oder doch nicht?).


    Wie sollte man Standard-Bohrlöcher mit 6-8mm Durchmesser und so 5-8cm Tiefe in verputzten Wänden und Decken verschließen?

    Und speziell bei Stahlbeton: Solche Bohrlöcher, die ein Bewehrungseisen treffen und deshalb nicht genutzt werden.


    Ich habe es kürzlich bei ein paar Löchern mit einer Spachtelmasse (A***x 828) in einer Leerkartusche und einer Kartuschenpresse gemacht und das hat richtig gut funktioniert.


    Aber: Ist das so auch empfehlenswert?

    Trocknet die Masse so tief aus richtig aus (die oben genannte darf laut Datenblatt "in jeder Schichtdicke" verwendet werden)?

    Oder gibt es Korrosionsprobleme, wenn das Eisen mit Spachtelmasse Kontakt bekommt?


    Danke und Grüße

    Rick

    Hallo noch mal,


    habe noch mal recherchiert, speziell für Putzerneuerung auf Betonwänden aber keine konkreten Aussagen gefunden.


    Allerdings sagt eine Seite, man solle den Putz über die komplette Höhe abtragen - bzw. zumindest "gerade Kanten" zum Altputz haben, deshalb:


    1) Muss jetzt auch der restliche Altputz an der Wand runter oder gibt das so stabile Übergänge?


    2) Was mache ich mit der alten Haftbrücke(?!), die wie gesagt noch ganz gut hält? Abkratzen/schleifen und dann wieder mit Betonkontakt anfangen? Oder dranlassen und nur an den wenigen Stellen mit offenem Beton den Betonkontakt draufpinseln?


    Grüße

    Rice

    Üblicherweise wird das einfach mit dem Putz zugeschmiert. Ist ja nicht so, dass die dünnen Elektro-Schlitze entscheidend wären.

    Interessant wie die Meinungen auseinander gehen. Du würdest auch kein Gewebe drüber machen? -> das müsste dann eh in eine Feinspachtelschicht oben drauf ?!?

    Hallo,

    zur Bauzeit des Hauses gabe es noch keine WäDä Ziegel. Es gab schon Hochlochziegel, die sind aber von den heutigen Bröselkeksen soweit weg wie der Mond von der Erde. Die WäDä sollte hier keine Rolle spielen. Ich glaube kaum, dass ein Laie den Unterschied zwischen HLZ und modernen WäDä Ziegeln in vermauerter Form feststellen kann. Wenn meine Azubis mal ein oder zwei Jahre gelernt haben und wir im Lager mal aufräumen, dann spiele ich mit ihnen gerne das Steineratespiel. Die meisten haben das zwar von der Theorie her drauf, aber praktisch ohne Aufkleber auf der Palette (die nehme ich vorher ab) ist es dann doch schwierig die Steine richtig einzuordnen.

    Jochen

    Also so 100% sicher bin ich mir nicht, dass es ein HLZ ist - die Beschreibung von "Hochlochziegel" im Wikipedia-Artikel zu "Lochziegel" passt aber: Er hat senkrechte Löcher :thumbsup:

    Ansonsten gibt es Kombiprodukte Haftbrücke und Korrosionsschutz für PCC-Systeme im Fachhandel. Hersteller ist egal.

    Falls es statisch relevanter Baustahl ist gibt es dafür entsprechende produkte auch in kleineren Gebinden.

    Material gibt es auch in kleinen Gebinden (Papiersäckchen).

    Ich bin echt zu doof, sowas zu finden im Kleingebinde. Habe bei kemmler.de, Hornbach, Bauhaus geschaut.

    Könnt ihr mir ein Produkt nennen?

    Ok, also ich folgere daraus mal folgenden fachgerechten Plan:

    1) Putz um die Stellen so weit abschlagen, dass insgesamt 15cm reines Mauerwerk sichtbar wird (inkl. der Schlitze/Löcher)

    2) Loch/Schlitz mit Tiroplan vollstopfen und trocknen lassen

    4) Eine Schicht Rotband drauf

    5) Gewebe reinlegen (Catnic Inneputzgewebe 5x5mm Maschenweite ?!)

    6) Zweite Schicht Rotband drauf, trocknen lassen

    7) Vliestapete drauf (noch kein Plan welches Produkt)


    Alle einverstanden?


    Wäre es angesichts der Vliestapete, der gelegentlich rissverhindernde Wirkung nachgesagt wird, noch fachgerecht, Schritte 1, 4 und 5 wegzulassen und bei Schritt 2 zu versuchen, das Tiroplan soweit reinzustopfen, dass nachher noch Putz drüber passt?


    Das überrascht mich sehr! Wieso erstellt man Innenwände mit Dämmziegeln? Der Schallschutz dürfte unterirdisch sein!

    Keine Ahnung, ist aus den 60ern. Schallschutz ist wirklich nciht so prima.

    Hallo zusammen,


    ich habe von einer 12qm-Betonwand ca. 4 qm losen Putz abgelöst.


    Grund für den losen Putz waren vermutlich korrodierte Eisen direkt unterm Putz, siehe hier:

    Metall-Schienen in Beton-Außenwand


    Was muss ich denn für's neu Drüberputzen beachten?


    Der blanke Beton ist nur an wenigen Stellen sichtbar. Stattdessen ist noch eine dünne Schicht Unterputz/Grundierung drauf (siehe Foto) und die scheint auch ganz gut zu haften.


    1) Eignet sich Knauf Rotband als Putz (den hätte ich sogar noch da) ?

    2) Muss die vorhandene "Grundierung" (oder was das auch ist) ab ?

    3) Falls nein, soll ich dann trotzdem über das Zeug noch eine Haftbrücke auftragen, wie im Rotband-Datenblatt beschrieben (hier dachte ich an Knauf Betonkontakt) ?

    4) Brauche ich für den Anschluss an den Altputz ein Gitter? Falls ja, wie krieg ich das dann auf dem Altputz? -> In einer zusätzlichen Schicht Feinspachtel?


    Grüße

    Rice

    Ja genau, der Putz war hohl dort. Hatte schon einen Schreck gekriegt.


    Und beim Putz habe ich zwei mögliche Erklärungen für's Ablösen:

    - Die hier im Thread thematisierten korrodierten Eisen

    - Eine waagrechte Stegleitung in der oberen Installationszone


    Was meint ihr ist am wahrscheinlichsten?


    Ich versuch es dann jedenfalls mit 2cm tief reinflexen und Blitzzement.

    Vielen Dank für die schnelle Hilfe, super Forum!

    Ja genau, es ist auf der Innenseite der Außenwand.


    Habe noch Blitzzement von Baumit (EAN 4005893034213) - taugt das auch?


    Und wie tief wäre genug?

    Reicht 1 cm?

    Und wäre dann beidseitig eine Nut reinflexen und dabei gleich das rostige Metallende abtrennen nicht genauso gut? Das krieg ich glaub ich schneller hin als mit dem Bohrhammer.

    Hallo zusammen,


    Im Bild seht ihr die Betonwand, von der ich gestern losen (bzw. sehr hohl klingenden) Putz entfernt habe.


    Ca. jeden Meter sind dort diese Enden von Metallschienen, die ursprünglich flachgeklopft waren. Für's Bild habe ich sie wieder hochgebogen. Ca. 15cm unter der Decke gibt es das gleiche noch in horizontal.


    Wie würdet ihr mit den Dingern umgehen?


    Ich tendiere zu abflexen und Korrosionsschutz drauf pinseln (welchen?) - ist das sinnvoll ?


    Grüße

    Rice

    P.S.: Das ist eine Kopie aus dem Konkurrenzforum, da ich morgen weitermachen sollte.

    Ich hab viele Schlitze für die Elektroinstallation gemacht, da ist nirgends was gerissen. Und ob die ungenutzt sind oder nicht, spielt ja keine Rolle.

    Mit welchem Material?

    Bei Dämmziegeln Reparaturen immer nur mit systemkonformem Leichtmörtel!

    Du meinst sowohl in die Dosenlöcher, Schlitze und das große Loch?

    Und dann wahrscheinlich nicht bis zur Putzhöhe, sondern in einem zweiten Schritt noch drüberputzen?

    Das sind übrigens fast alles Innenwände. Nur zwei Löcher sind in einer Aussenwand mit Sauerkrautplatten-Innendämmung. Da weiß ich auch noch nicht, wie ich die zu mache. Ist das dann trotz Innenwand wichtig und richtig bzw. fachgerecht?

    für kleinere Löcher, Schlitze empfiehlt sich ein Schlitzputz z.b. Tiroplan, größere Löcher mit den gleichen HLZ ausmauern wie vorhanden.

    Danke Jochen, das klingt auch gut. In den offiziellen Videos wird aber immer auf dem rohen Mauerwerk gearbeitet.

    Würdest Du das in meinem Fall dann bis zur Putzhöhe füllen oder z.B. -1cm und den Rest noch mit passendem Putz füllen (ich denke das ist irgendein Gipsputz)?

    Moin moin,


    was ist eigentlich das beste Material, um Löcher in einer bereits verputzten Hochlochziegelwand zu schließen?


    Es geht um:

    - Gesenkte Dosen (81mm breit, ca. 70mm tief), die doch nicht gebraucht werden - manche davon direkt nebeneinander,

    - ca. 2m lange Schlitze (25mm breit, ca. 35mm tief), die doch nicht gebraucht werden

    - ein ca. 100x100mm Loch, das durch die ganze Wand geht und ganz nah an der Türöffnung ist. Mindestens hier geht es auch um Stabilität.


    Mir geht es nicht um den schnellsten Weg, sonder um den fachmännischsten (gibt es das Wort?).


    Ich will nicht in drei Jahren Risse an den Stellen sehen.


    Gürße

    Rice

    Super, danke für den ganzen Input.
    Fix-Hülse war das Stichwort, mit dem ich das Ding dann gefunden hab bei Google. Ein Händler hat dann z.B. die folgenden Begriffe dafür verwendet (die liste ich hier mal auf, damit es andere vielleicht so finden können):

    • Expressnägel
    • Blitzdübel
    • Blitzanker
    • Blitznagel
    • Schlagdübel
    • Federstahl


    Mit dem Nageleisen werd ich es mal probieren, ggf. mit ein paar seitlichen Hammerschlägen vorher.


    Aber HPFs Aussage kann ich nur bestätigen: Die sitzen megafest - werde berichten ^^


    Grüße
    Ricebon


    P.S.: Decke wird sehr wahrscheinlich abgehängt, allerdings nicht unbedingt ganzflächig.

    Hallo zusammen,


    habe hier folgendes Problem:
    Die Betondecken waren mit Holzpanelen verkleidet. Die Grundlattung für diese Panelen ist aber teilweise nicht verschraubt gewesen, sondern mit einer Art Betonnagel befestigt gewesen bzw. immer noch befestigt, siehe Bilder.


    Nun meine Fragen
    1) Wie nennen sich diese Teile wirklich?
    Es lässt sich schlecht danach suchen, wenn man gar nicht weiß wonach man sucht *g*
    2) Wie würdet ihr die Dinger entfernen?
    Flexen und Stümmel drin lassen wollte ich eigentlich nicht. Und mit meinen normalen Kombizangen oder Kneifzangen tut sich genau gar nix.


    Danke und Grüße
    Ricebon