Beiträge von Fomes

    Hallo zusammen,


    ich muss noch einmal sicherheitshalber nachfragen, wie der Vertragstext ausgestaltet sein sollte, wenn wir am Ende sichergehen wollen, dass wir eine anständige Weiße Wanne bekommen. Aktuell enthält unser Angebot folgende Passage:


    "Herstellung des Kellers als "Weiße Wanne", DafStb-Richtlinie Nov. 2003 "wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton""


    Reicht das, um klar zu definieren, was vertraglich geschuldet wird? Ist eine Richtlinie von 2003 immernoch [definition=13,0]a.R.d.T[/definition]. dafür?


    Dann noch eine Frage zu den Medienanschlüssen - welchen Durchmesser sollte man dafür jeweils einplanen und wieviele benötigt man? Wir Laien denken im Moment an: Wasser, Abwasser, Strom, Telefon und ein Leerrohr. (Gas entfällt)


    Danke und Gruß
    --
    Fomes

    Mahlzeit.


    Eure Kaffeesatzleserei stimmt doch optimistisch! Ich denke, da können wir in 20-30 Jahren tatsächlich mal wieder an die Ostsee fahren, also ohne jetzt zuviel Optimismus zu verbreiten ^^ Dass unsere L/W-WP eine [definition=35,0]JAZ[/definition] von 3,5 schafft, glaube ich realistischerweise eher nicht, werde mich aber auch nicht beschweren, falls doch ;)


    Sehe ich das richtig, dass man einen Wärmpumpenstromtarif unabhängig von der konkreten Funktionsweise der WP erhält, solange es eine WP ist? Das wäre prima.


    Einen schönen Sonntag wünscht und nochmals Danke sagt
    --
    Fomes

    Kennst Du die Heizlast?Welche Leistung hat die WP? (modulierend oder nicht?)
    Kennst Du H´t, die Hüllfläche A und das beheizte Gebäudevolumen? Dann könnte man einmal den dicken Daumen auspacken und ein bisschen schätzen


    Die Heizlast ... hm. Ich habe das gesamte Dokument nach diesem Wort durchsucht, aber keinen Treffer gehabt.


    Die WP scheint modulierend zu sein und hat eine Leistung von 8,34 kW. ( technische-daten.product.pdf ) Steht jedenfalls in diesem Thread eines anderen Forums: THZ 504 / LWZ 504 - HaustechnikDialog (ich hoffe, solche links verstoßen nicht gegen mir unbekannte Regeln)



    spezifischer Transmissionswärmeverlust H'T = 0.243 [W/m²K] / H'Tmax = 0.249 [W/m²K]


    Das beheizte Gebäudevolumen Ve nach der [definition=28,0]EnEv[/definition] (Anlage 1 Nummer 1.3.2) beträgt: 851.0m³
    Die wärmeübertragende Umfassungsfläche A nach [definition=28,0]EnEv[/definition] (Anlage 1 Nummer 1.3.1) beträgt: 560.0m²
    Die Gebäudenutzfläche AN nach der [definition=28,0]EnEv[/definition] (Anlage 1 Nummer 1.3.3) beträgt: 272.3m²
    Die in der Wärmeschutzberechnung berücksichtigte Fensterfläche beträgt: 44.7m²
    Die (Außen-)Türfläche beträgt: 3.2m²

    Kann man beim aktuellen Stand ohnehin nichts mehr 'dran ändern.
    ---------- 11. November 2016, 19:22 ----------
    Irgendwo im Energiesparnachweis habe ich folgende Infos gefunden:


    -Jahresheizwärmebedarf Qh 10.511 [[definition=38,0]kWh[/definition]/a] + Trinkwassererwärmung QW 3.404 [[definition=38,0]kWh[/definition]/a] bzw. Q"h : 38.60kWh/m²a
    -Endenergiebedarf: ~ 5.000 [definition=38,0]kWh[/definition]/a


    Da ich nicht davon ausgehe, dass wir im Alltag deutlich kühler als in der Berechnung leben werden, sind die realistischen Werte vermutlich deutlich höher?


    Schönes WE
    --
    Fomes

    Schade, dass Ihr gleich mit einem derart belasteten Nachbarschaftsverhältnis einziehen müsst. Das wird Euch vermutlich noch lange begleiten. Alles Gute für die Zukunft! :/


    Aus meiner Sicht ist der Gang zum Anwalt unumgänglich (Fachanwalt für Baurecht), die Nachbarn haben bereits diverse Möglichkeiten einer gütlichen, nachbarschaftlichen Einigung in den Wind geschlagen. Eine Frage nur: Inwiefern tangiert Euch, ob der Nachbar genügend Stellplatz vor seiner Garage hat? Die Garage steht, deshalb gehe ich -erstmal- davon aus, dass sie genehmigt wurde.


    Grüße
    --
    Fomes

    Namd. Da wir eine verhältnismäßig gute (Fertighaus-)Hülle haben werden, habe ich mich letzten Endes gegen die ca. 10 t€ teurere Sole/Wasser-WP und für eine L/W-WP entschieden. Der Hausbauer stellt uns ein Kombinationsgerät KWL mit WRG + L/W-WP in den (nicht per [definition=30,0]FBH[/definition] beheizten) Keller. Ich werde mal schauen, ob ich noch nähere Informationen über den Heizwärmebedarf bzw. Endenergiebedarf bekommen kann.


    Grüße
    --
    Fomes

    Aloha!


    Auch wenn das Trump die Wahlen gewonnen hat, mache ich mir immernoch Gedanken um die Zukunft unseres Hauses. Den letzten Bush haben wir seinerzeit ja auch überstanden :wall:


    Kürzlich erreichte uns der Antrag "Energieeffizient Bauen", dem wir den prognostizierten Primärenergiebedarf entnehmen konnten: 33 kW/m²a bei einer Wohnfläche von 218 m². Nun habe ich in Erinnerung, dass diese prognostizierten Werte letzten Endes sehr wenig über die später tatsächlich zu erwartenden Kosten aussagt, weil diese von vielen im Vorfeld nicht hinlänglich bekannten Faktoren abhängen, wie z.B. dem Nutzungsverhalten der Bewohner. Dennoch würde ich schon jetzt gern eine Pi-mal-Daumen Aussage über die zu erwartende monatliche Kostenlast treffen wollen. Daher die Frage: Ist das zum derzeitigen Zeitpunkt mit den bekannten Hausdaten halbwegs abschätzbar, wenn man von einer durchschnittlichen 2 Erwachsene - 2 Kinder Familie ohne außergewöhnliche Nutzungsamplituden ausgeht? Oder müssen wir uns wirklich erst ein Jahr lang ins fertige Haus setzen, um dann heraus zu finden, ob wir größere Familienurlaube langfristig streichen müssen?


    Grüße
    --
    Fomes

    Der Inhalt der Beweissicherung richtet sich nach dem Beweisthema. Hier ist (noch) keins bekannt. Daraus schließe ich, dass eine brauchbare Dokumenation automatisch größtmögliche Detailgenauigkeit aufweisen muss, um im Fall der Fälle die gewünschte Information zu beinhalten, was mit dem geschilderten Umfang jedenfalls nicht in Einklang zu bringen ist. Ein Nacherfüllungsverlangen ließe sich in meinen Augen relativ leicht mit ein-zwei Stellungnahmen anderer Sachverständiger begründen, die die abgelieferte Dokumentation für unbrauchbar = mangelhaft erklären. Ich habe den Eindruck, dass sich hier einige SV herumtreiben, die gern einmal ihre Meinung dazu kundtun würden und womöglich aus Berlin / BB stammen.


    Grüße!

    Für die Interessierten: Es gab gestern noch telefonisches Feedback vom Unternehmen: Die "Weiße Wanne" gilt ausdrücklich als vereinbart. Die im Angebot enthaltenen "Undeutlichkeiten" werden auf meinen Wunsch hin entfernt. Ganz problemlos. Ich bin wirklich froh, dass wir jetzt mit dieser Firma zusammen arbeiten. :-)


    Beste Grüße
    --
    Fomes

    Ich hatte jetzt vorschnell angenommen, dass "Abdichtung nach [definition=25,0]DIN[/definition] 18195-6, Abschnitt 8 gegen von außen drückendes Wasser" alle Zweifel an der Güte des Kellers ausräumen würde. Dem ist dann wohl (noch) nicht so und wir müssen uns noch Gedanken um die Nutzungsklasse machen. Die Tatsache, dass HAR/[definition=34,0]HWR[/definition] im Keller liegen und eine Holztreppenanbindung ans EG erfolgt, reicht für die Annahme von Nutzungsklasse A vermutlich nicht ohne Weiteres?


    Grüße!

    Guten Nachmittag zusammen.


    Ich nehme also mit:


    -Darauf achten, dass die Worte "weiße Wanne" im Vertrag festgehalten werden (ich schaue gleich nochmal in das Angebot vom Kellerbauer, um das abzusichern)
    -5.000 € Mehrkosten für eine weiße Wanne sind jedenfalls in Ordnung


    Vielen Dank! Auf in Bälde, Gruß
    --
    Fomes
    ---------- 17. Oktober 2016, 17:13 ----------
    Jetzt habe ich nachgeschaut und Folgendes im Kellerangebot gefunden:


    - "Abdichtung des Kellers gegen Bodenfeuchte nach [definition=25,0]DIN[/definition] 18195/4" (das reicht nicht nach unserem Baugrundgutachten)
    - Folgeposition: "Zulage zur Vorpos für die Herstellung des Kellers als " Weiße Wanne " ( WU Beton Keller )"


    Da die Worte "Weiße Wanne" ganz explizit Vertragsbestandteil werden, sehe ich eigentlich nicht sehr viel Interpretationsspielraum. Vermutlich wäre es aber sinnvoll, darauf zu drängen, dass die Worte "WU Beton Keller" noch aus dem Vertrag verschwinden, weil sie ein Weniger zur Weißen Wanne darstellen. Richtig soweit?


    Gruß
    --
    Fomes

    Namd. Das sind ein paar sehr schöne Fragen. Für deren Beantwortung ich Geld nehmen würde ;-)


    --> Fachanwalt für Baurecht aufsuchen. Erstberatung ist definitiv finanziell darstellbar und gibt Sicherheit, die ein Forum niemals bieten kann.


    Und aus dem Bauch heraus würde ich mal sagen: Was für AGB gilt, hat auf eine Sachmängelanzeige überhaupt keinen Einfluss, sofern für die Sachmängelanzeige nicht vertraglich ausdrücklich die entsprechenden AGB-Regelungen vorgeschrieben sind. Was ich bezweifle, aber nicht ausschließen kann. Eigentlich können dann auch nur immer die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden AGB-Regelungen zur Anwendung kommen. Was den Zugang angeht - am besten ist es immer, wenn der Absender den Zugang beweisen kann, unabhängig davon, ob er dafür die Beweislast nun trägt oder nicht. Antworten, die nicht weiterhelfen. Aber ohne genaue Sachverhaltskenntnis ist das ohnehin meist nur Topfschlagen.


    --> Anwalt!


    Gruß
    --
    Fomes

    Namd zusammen.


    Habe gerade einmal durch die anderen Threads geblättert und bei Titeln wie "WU-Keller undicht" wird man hellhörig. Unser Baugrundgutachten meint, wir sollen nach [definition=25,0]DIN[/definition] 18195-6, Abschnitt 9 gegen aufstauendes Sickerwasser abdichten. Soweit ich das laienhaft überblicke, ist das die letzte Stufe vor der weißen WU-Wanne. Unser aktueller Hausbauer meint nun, dass die weiße Wanne ggü. der im Gutachten empfohlenen Abdichtung nur noch etwa 5.000 € Mehrkosten bedeuten würde und rät deshalb zur besten Abdichtung. Da nun aber - wir lesen es in anderen Threads - auch WU-Keller durchaus undicht sein können, frage ich mich, ob wir uns später nicht schwarz ärgern, wenn der WU-Keller undicht ist und wir dafür auch noch 5.000 € extra gelöhnt haben?


    Wie seht Ihr Experten das? Besser WU oder doch aufs Baugrundgutachten hören? (wobei sich dann die Frage stellen würde, wozu wir das eigentlich bezahlt haben)


    Beste Grüße
    --
    Fomes

    Namd.


    Nochmal ein (reichlich verspäteter) Nachtrag auf die letzte Frage hin: Wir hatte für die Planungsphase einen extra Vertrag aufgesetzt und gelöhnt. Für den Fall der Unterzeichnung des "großen" Bauvertrages wäre das Honorar der Planungsphase verrechnet worden. So war's dann nur relativ viel Lehrgeld, kein Abonnement mit versäumter Kündigungsfrist :-)


    Tatsächlich haben wir mit Terminverschiebungen überhaupt kein Problem, wenn sie begründet sind und nicht regelmäßig auftreten. In unserem Falle handelte es sich aber jeweils um vom [definition=22,0]BU[/definition] ohne Not selbst gesetzte Fristen/Termine (wir BH hatten keine Eile). Und leider kams auch nicht einmalig vor. Und schließlich nervt es halt schon, wenn man einen externen Bauüberwachungsmenschen hat und der [definition=22,0]BU[/definition] einem sagt - klar, kann er vorbei kommen, wenn er sich einen Tag vorher angemeldet hat....! Bekanntlich funktioniert Überwachung mit Ankündigung besonders effektiv. Deshalb soll sie ja auch ein Externer übernehmen. Naja -seis drum!


    Ich denke, wenn man den [definition=22,0]BU[/definition] fragt, worans gelegen hat, wird er vermutlich von den völlig überzogenen / falschen Vorstellungen sprechen - aus ihrer Sicht haben sie genau das angeboten, was wir verlangt haben ;-)


    Schönes WE zusammen! Gruß
    --
    Fomes

    die amüsierte third-person vergisst , dass sich im beobachtungszeitraum die rahmenbedingungen verändern und daher die third-person auf dem holzweg ist , wenn sie veränderte aussagen diagnostiziert . die wären es , wenn rahmenbedingungen gleichbleibend wären :eek:

    Achso.


    Ansonsten: Vielen Dank für die vielen (teils offtopic-) Beiträge. Meinethalben müsstet Ihr Euch nur nicht immer wieder um des Kaisers Bart zanken. ;-)


    Danke + Gruß
    --
    Fomes

    Mahlzeit zusammen.


    Das damalige T7 bzw. T10-Problem ist mittlerweile nicht mehr aktuell. Trotzdem lese ich Beiträge dazu immer gern und beobachte aus third-person dabei meine sich im Laufe der Zeit ändernde Meinung zum Thema Energiesparen vs. Amortisation. Schon interessant.


    Danke mal an alle und schönes verlängertes WE
    --
    Fomes

    A propos: Ich streite mich schon länger namens eines privaten Erwerbers mit einem Kollegen, der [definition=7,0]DFF[/definition] aus Holz in Küche und Bad eines Dachgeschosses hat einbauen lassen. Der Hersteller, VE... , rät in seinen öffentlich zugänglichen technischen Unterlagen in genau diesen Räumen zum ausschließlichen Einsatz von [definition=7,0]DFF[/definition] aus Kunststoff. Ich halte den Einbau entgegen der Herstellervorgabe deshalb für einen Mangel. Das einzige Argument des Kollegen ist der Denkmalschutz, welcher im gesamten Haus (Ensembleschutz der Fassaden) Holzfenster fordere. Ich habe schon mehrfach DF-Fenster dieses Herstellers in Feuchträumen mit erheblichen Kondensatschäden gesehen, bis hin zu starker Weißfäule. Im fraglichen Fall kommt erschwerend hinzu, dass Sturz und Brüstung jeweils rechtwinklig zur Dachfläche ausgebildet wurden.


    Welche begründeten Meinungen gibt es hier dazu?

    Im Vertrag steht an diesem Punkt vermutlich nichts Konkretes, sondern nur "Fenster"? Was sagt(e) das Bezirksamt/Bauamt zum Thema "Ensembleschutz"? War die Erteilung Baugenehmigung möglicherweise an die Verwendung von Holzfenstern gekoppelt?


    Grüße!

    So ein theoretischer Ansatz funktioniert in der Praxis nicht, da die an der Gebäudehülle beteiligten Bauteile zu unterschiedlich sind. Deswegen wird nach [definition=28,0]EnEv[/definition] auch der Transmissionswärmeverlust der kompletten Hülle betrachtet. Stelle Dir mal vor, Du müsstest Fenster verbauen, die mit dem U-Wert der Wand mithalten können. Praktisch nicht machbar.
    Man wird also sinnvollerweise die einzelnen Bauteile optimieren, aber irgendwann einsehen müssen, dass weitere Optimierungen sehr schwierig werden. Dann schaut man wie hoch der Verlust durch die komplette Hülle ist, und optimiert evtl. an anderer Stelle, an der man mit weniger Aufwand mehr Nutzen erreicht.
    Um beim Dach zu bleiben, um einen U-Wert von 0,12W/m²K zu erreichen wäre ein Aufbau von gut 36cm notwendig. Das ist eine Menge und bringt Dir nur eine Verbessung um 0,05W/m²K, oder anders ausgedrückt, eine jährliche (Heiz)Energieeinsparung von vielleicht 400-500Wh pro m² Dachfläche. Bei 100m² Dachfläche wären das grob 40-50kWh pro Jahr, oder 2,- bis 3,- €. Auch wenn die Dachdämmung als Zwischensparrendämmung relativ günstig zu haben ist, bei 36cm Aufbau wird´s umständlicher, teurer, und der Nutzen ist überschaubar.


    Vielleicht ist das Geld für die bessere Dachdämmung dann anderweitig besser investiert.

    Danke R.B. das ist exakt, was ich gebraucht habe. Schönes WE an Alle :bier:

    Moin zusammen.


    Konsens beim Energiesparen ist, dass ein Gebäude eine gute Außenhülle braucht. Ich bin deshalb davon ausgegangen, dass die Segmente der Außenhülle auch einen in etwa vergleichbaren U-Wert aufweisen sollten. Unser Hausbauer bietet eine Wand mit Uw=0,125 W/m2K bei einem Dach von Uw=0,17 W/m2K an. Sollten wir an eine zusätzliche Dachdämmung denken oder würde der Mehraufwand in keinem Verhältnis zur Einsparung stehen?


    Danke und Gruß
    --
    Fomes

    Moin zusammen.


    Unser Hausbauer bietet als Dächflächenfenster eine 2-Scheiben Variante mit folgenden Eigenarten an:
    Sicherheitsverglasung außen, Wärmeschutzverglasung innen mit Ug=1,0 W/m2K, Spaltlüftung, UwFenster=1,2 W/m2K


    Da das Dach -relativ- gut gedämmt (~0,17 W/m²K) ist, habe ich in meinem Kopf eine Wärmebildaufnahme des Daches mit einem hellroten Fleck beim Dachflächenfenster.


    Würdet Ihr sagen, dass das Fenster für das Dach in Ordnung wäre oder sollte man von Anfang an etwas energetisch Besseres verbauen? Auch die Spaltlüftung macht mir Sorgen ...


    Gruß
    --
    Fomes

    Mahlzeit.

    Das könnte schon darauf hindeuten, wie die zukünftige Arbeit ausgeführt wird.

    Genau davor haben wir Angst. Wir haben nur das Bauchgefühl, auf das wir uns verlassen können, aber wenn es bereits in diesem frühen Stadium zu leichten Bauchschmerzen kommt, kann man nicht guten Gewissens den Bauvertrag unterschreiben. Egal was später geschehen wird (und irgendwas passiert immer auf dem Bau - weiß jeder), wir werden uns dann ständig selbst in den Allerwertesten beißen und Sätze bilden, die mit "hätte", "wenn" oder "aber" beginnen.


    Wir haben ein paar tausend Euro für die Planungsphase hingeblättert, an deren Ende neben den baufertigen Grundrissen eine konkrete Kostenschätzung nebst Statik und KfW55-Auskunft stehen soll. Ein paar t€ sind im Vergleich zum Gesamtvolumen sicherlich beinahe vernachlässigbar, doch isoliert betrachtet, bekommen wir für sehr viel Geld gerade äußerst mäßige Gegenleistung, um nicht das Wort "mangelhaft" zu gebrauchen.


    Grüße!

    Guten Morgen.


    Das Massivhaus-Bauunternehmen, mit dem wir aktuell in Planungsphase sind, hat Eigenarten, die mir wenigstens merkwürdig vorkommen:



    -eigene Terminzusagen werden bereits in der Planungsphase immer wieder nicht eingehalten (Bsp.: "Die Kostenaufstellung kommt dann am Freitag." Nein, sie ist immernoch nicht da.)
    -zugesagte Kontaktaufnahme zwecks Absprache mit unserem Abrissunternehmen erfolgt nicht
    -auf übersandten Grundrissen fehlten wiederholt in Räumen Fenster und Türen derart, dass Räume ohne jeden Zugang oder Belichtung eingezeichnet waren
    -unsererseits gewünschte externe Bauüberwachung ist gern willkommen, wenn sie sich einen Tag vorher anmeldet ???


    Ich habe mir dazu bislang Folgendes gedacht: Wenn ich Terminzusagen nicht einhalten kann, unterlasse ich sie besser gleich, insbesondere wenn es (noch) nicht auf jeden Tag ankommt. Gleiches gilt für andere Versprechen. Zu den Grundrissen muss gesagt werden, dass wir keinen Palast mit ungezählten Räumen planen. Bei insgesamt 9 Räumen sollten fehlende Türen/Fenster doch eigentlich auffallen? Ich würde die Pläne jedenfalls vor Versand noch einmal auf Plausibilität überprüfen. Warum schließlich eine externe Bauüberwachung ihr Kommen vorher ankündigen soll, erschließt sich mir nun überhaupt nicht. Angekündigte Überwachung ist doch vollkommen sinnfrei.


    Meine Fragen: Sind das teils Eigenarten des Baugewerbes, von denen ich noch nichts wusste? Was haltet Ihr Profis davon?


    Und falls das hier ein paar Leute aus dem Großraum Berlin lesen: Könntet Ihr per Privatnachrichten gute Massivhaus-Firmen empfehlen? Ich würde mich sehr freuen.


    Danke für jede Hilfe!
    --
    Fomes

    Der Hersteller verweigert jede Information zum Preis. Was interessant ist, da ja gleichzeitig seine komplette Preisliste im Internet öffentlich zugängig ist.


    -----


    Wenn wir also davon ausgehen, dass der Preis stimmt, frage ich mich, weshalb ein Massivhausbauer uns 17 t€ extra berechnen möchte, wenn wir statt T10 mit T7 bauen.


    Gruß
    --
    Fomes

    Tach zusammen!


    In der aktuellen Preisliste eines Ziegelhändlers ( link ) wird der T7 Stein in der 365er-Ausführung rund 1.500 € günstiger angeboten, als der gleichgroße T10-Stein. Ist das ein Fehler oder aus welchem Grund sollte ein besser dämmender Ziegel günstiger sein ?(


    Gruß
    --
    Fomes

    Prima Thread!


    Die letzten 20 (!) Beiträge helfen dem TO schonmal in keiner Weise, aber das Rudel der Experten hat sich mal wieder versammelt, um dem bösen-bösen Winnetou schriftlich auf die Finger zu klopfen. Mal im Ernst - LOL! Zurück zum Thema.


    IMHO ist ein Kiesstreifen grundsätzlich keine bauliche Anlage, denn die BauO sagt "Bauliche Anlagen sind mit dem Erdboden verbundene, aus Bauprodukten hergestellte Anlagen". Die Worte "aus" + "hergestellt" zeigen, dass es dabei um einen Herstellungsprozess geht. Stelle ich einen Sack Zement nebens Haus, stellt der auch keine bauliche Anlage dar. Weil die Berliner aber wahnsinnig auf Zack sind, haben sie das Problem erkannt und deshalb darunter geregelt: "Bauliche Anlagen sind auch 1. Aufschüttungen und Abgrabungen".


    In Berlin würde das deshalb IMHO (und zwar allein aufgrund des Nachsatzes) als Bauliche Anlage zählen.


    Möge der Shitstorm beginnen. ;-)


    Gruß
    --
    Fomes

    Moin.


    @Skeptiker - Danke für den Hinweis, aber passt schon. Das Risiko liegt ohnehin bei mir und ganz im Ernst ;-) - ich habe keine Lust, meine Intentionen zur Diskussion zu stellen. Dazu sind mir einige Leute hier deutlich zu unentspannt, womit ich Dich nicht meine.


    Nichts für ungut und beste Grüße
    --
    Fomes

    Moin zusammen.


    Dann ist also - bis auf den § 46 BauOBln - wenig Handhabe gegeben. Und bei dem bin ich mir sicher, dass es eine Reihe von Ausnahmen und Übergangsvorschriften geben wird.


    Dann schauen wir einmal, was die Behörden zum Thema Flucht- und Rettungswege im Innenhof sagen, denn ein gesamter Aufgang mit mind. 10 Wohnungen muss im Fall der Fälle den Innenhof passieren, um auf die sichere Straße zu gelangen.


    Danke für die Hinweise, Gruß
    --
    Fomes