Beiträge von Fomes

    Wir haben ein simples Satteldach mit 25° Dachneigung mit Unterspannbahn. Die Dachbodentreppe ist schon eine ganze Weile drin. Ich glaube, die kam schon fertig vormontiert in dem entsprechenden Deckenelement aus der Fabrik. Das Dach folgte dann 1 oder max. 2 Tage später. Dachaufbau nebst thermischer Hülle sind jetzt vollständig. Die Estricharbeiten beginnen nächste Woche.


    Verstehe ich das richtig: die Eisbildung im Winter wäre also Beleg dafür, dass die Belüftung des Daches nicht ausreicht, weil sich Kondensfeuchte absetzt und gefrieren kann?

    Moin.


    Unser Neubauhäuschen wird über ein kaltes Dach verfügen. Der Dachboden ist aber über eine Ausziehtreppe begehbar. Ein Freund von uns kennt sich als Dachdecker gut mit Dachkonstruktionen aus und hat einige Bedenken hinsichtlich unserer Kaltdachbelüftung geäußert. Nun frage ich mich, welche Art von Belüftung in einem kalten Dach jedenfalls vorhanden sein muss, um dort genügend Feuchtigkeitstransport / Luftaustausch zu gewährleisten. Als Laie bin ich davon ausgegangen, dass das Gros der Luftfeuchtigkeit innerhalb der quasi dichten thermischen Hülle bleibt und durch die KWL abgeführt wird. Nun meint er aber, dass dennoch signifikant Luftfeuchte nach oben dringt und sich unter dem Dach sammeln wird, da völlige Luftdichtheit nicht erreicht wird, womit er sicherlich recht hat. Soweit ich das sehen konnte, sind die einzigen Belüftungsöffnungen unseres Daches kleine Spalte unter den Dachsteinen, die vielleicht 0,5 cm breit sind. Könnt Ihr mir einige Tipps zur Belüftung geben und ggf. Sorgen vertiefen oder verscheuchen?


    Gruß
    --
    Fomes

    [definition=48,0]VOB[/definition]/C [definition=25,0]DIN[/definition] 18299 ableiten und entfernen von niederschlagswasser ist nebenleistung des auftragnehmers.

    ...aber doch nur bei "normalem" Niederschlagswasser. Jahrhundertniederschläge fallen darunter jedenfalls nicht, den wir ja leider hatten. Und damit trage ich als Bauherr auch das Risiko. Unabhängig davon, ob es nun die (Neben-)Pflicht des Kellermenschen oder des Hausbaufirmenmenschen gewesen wäre.

    Ja sicher, es KANN so blöd aus den Provisorien aufs Gelände gelaufen sein, dass es auf der Geländefläche oberflächlich zum Lichtschacht gelaufen und dann eingedrungen ist.Da stellt sich die Frage, warum es im Lichtschacht anstauen konnte.

    Grundsätzlich liegt das Bodenniveau um das Haus im Moment unter dem umgebenden Bodenniveau, weil der Kellersockel noch nicht final fertiggestellt ist und deshalb nicht bis auf gleiche Höhe verfüllt werden konnte, bevor das Gerüst rundherum errichtet wurde. Man könnte auch sagen: Das Haus steht im Moment in einer 15 cm - Senke. Das Wasser muss sich zwangsläufig dort sammeln. Ich habe gestern morgen mit unserem direkten Nachbarn gesprochen, der live dabei war. Er hat das Ansteigen des Wassers beobachtet und das Eindringen durch die Lichtschächte vermutet, weshalb er mich genau deshalb auch ansprach. Die noch nicht final abgedichteten Lichtschächte lagen mit ihrer Maxhöhe auf einem Niveau, das das sich aufstauende Wasser erreicht und überschritten hat. Deshalb ist das Wasser dort oben reingelaufen. Ich hatte jetzt keine konkrete Geländebeschreibung beigefügt, weil ich keinen Zweifel am Geschehenshergang hatte. Mir gings nur um die Kostentragungspflicht. Und die trifft natürlich den Bauherren bei unvorhersehbaren Niederschlagsmengen. Es grenzt überhaupt schon beinahe an ein Wunder, dass nur so wenig Wasser in den Keller gelaufen ist. Unser Untergrund muss Wasser aufnehmen und wegleiten können, wie kaum ein anderer Boden.

    Mahlzeit zusammen und danke für Eure Meinungen.


    Fotos klappen jetzt nicht mehr, weil der Kellerbauer am Tag nach dem Wassereinbruch die notwendigen Wasserableitungen an die Fallrohre montiert hat (besagte gelb geriffelte Flexrohre), die alles Dachwasser nun in den hinteren, unbebauten Grundstücksteil ableiten. Bauleiter ist ein "prima" Stichwort. Unser Bauleiter ist kürzlich längerfristig erkrankt und seine Stellvertretung ist so sehr ausgelastet, dass sich unsere Kommunikation auf ein Minimum beschränkt. Offenbar hat der neben seinen "normalen" Baustellen jetzt noch zusätzlich unsere nebst aller anderen des erkrankten Bauleiters aufgedrückt bekommen. Echte Bauleitung gibt es aktuell eher nicht bei uns, möchte ich behaupten. Ich überlege, einen kompletten Baustopp auszurufen, bis unser Bauleiter wieder fit ist. Abwägen zw. Ansprechpartner/Bauüberwachung vs. früher ins Haus einziehen mit evtl. auftretenden Spätschäden, da mehrere Wochen keine effektive Bauleitung. Ich kann ja eine Münze werfen... Estrich war noch nicht drin. Sorry ;)


    Zusammengefasst gibt es jetzt Meinungen, die die Wasserführung auf Bauherrenseite und Ansichten, die das beim Bauunternehmer sehen. Ohne VOB-Fundstelle kann ich mich damit aber nicht hinstellen und jemanden an den Wagen pullern. Hattet Ihr in der Praxis noch nie solche Probleme?


    ---------- 1. Juli 2017, 16:01 ----------


    Das Internet hat leider folgende Ansicht, wie ich gerade gefunden habe:



    In Abschnitt 4.1.10 [definition=25,0]DIN[/definition] 18299 ist geregelt:„Sichern der A rbeiten gegen Niederschlags-
    wasser, mit dem normalerweise gerechnet werden muss, und seine etwa erforderliche
    Beseitigung.“
    Der Begriff „Niederschlagswasser“ ist in Abgrenzung zu anderen ähnlichen Begriffen
    (z.B. Grundwasser) relativ klar. Hier stellt sich aber die Frage, was ist begrifflich
    Nieder-
    schlagswasser, mit demnormalerweise gerechnet werden muss oder was sind im Um-
    kehrschluss „unvorhersehbare bzw. außergewöhnliche Niederschläge“? Hierzu wird die
    Auffassung vertreten, dass die Leistungen betr. Niederschlagswasser dann Nebenleis-
    tungen sind, wenn nur eine Wassermenge an gefallen ist, für die der Auftragnehmer
    nach Grundsätzen des § 7 [definition=48,0]VOB[/definition]/B die Gefahr trägt. Auf die zu § 7 [definition=48,0]VOB[/definition]/B ergangene
    Rechtsprechung ist hinzuweisen.
    Zu beachten ist ferner: Die Leistung 4.1.10 [definition=25,0]DIN[/definition] 18299 ist nur dann eine Nebenleistung,
    wenn sie dieeigenen Arbeiten eines Unternehmers betrifft. Verlangt ein Auftraggeber
    beispielsweise das Sichern anderer, fremder Arbeiten, dann handelt es sich um eine
    Besondere und nach § 2 Nr. 6 [definition=48,0]VOB[/definition]/B ggf. zusätzlich vergütungspflichtige Leistung.


    Dann werde ich also auch auf diesen Kosten sitzenbleiben bei einem "Jahrhundertniederschlag". Dufte.

    Das ist nicht viel Geld, wenn man ein EFH baut, ja. Aber ich möchte sowas bewusst nicht jedes Mal den Gesamtkosten gegenüberstellen. Wir lassen jetzt seit einigen Monaten bauen und ich habe schon ziemlich oft die Worte "Das ist nicht viel Geld, wenn man ein EFH baut." gehört. Es kommen locker einige tausend Euro für diesen "Kleinscheiß" zusammen. Und wir sind noch lange nicht fertig. Mangels Dukatenesel im Keller ... na lassen wir das, ist ein anderes Thema.


    Keller und EFH sind jeweils vertraglich extra vergeben. Beide Firmen kennen sich und arbeiten seit Jahren zusammen.


    Wenn die Hausbaufirma der Ansicht ist, der Bauherr sei für die Wasserführung auf der Baustelle verantwortlich, dann muss sie mir doch auch mitteilen, wenn Veränderungen (hier: Fallrohrprovisorien) installiert werden, die Wasserführungsprobleme verursachen können? Die Fallrohrprovisorien konzentrieren das Regenwasser vom Dach jetzt an einem einzigen Punkt. Dass es gerade dort ggf. nicht rechtzeitig versickern kann, drängt sich doch schon bei "normalem" Niederschlag auf. Einerseits nicht bescheid geben, dass ggf. Wasserführung notwendig geworden ist und andererseits dann die Verantwortung vollständig bei uns abladen, das geht so nicht.



    Wir sind doch aber nicht die einzigen Bauherren, die bislang mit Regenwasser auf der Baustelle zu kämpfen hatten? Ich dachte das wäre in Mitteleuropa ein ganz klassisches Problem, für das z.B. in der [definition=48,0]VOB[/definition] abschließende Regelungen existieren? Und sollte dazu tatsächlich nichts in der [definition=48,0]VOB[/definition] stehen, dann möchte ich auch nicht mit Pauschalaussagen, ich sei für sowas verantwortlich, konfrontiert werden. Ja, das ärgert mich. Jedenfalls so lange, wie es tatsächlich nirgendwo vertraglich festgehalten wurde.

    Tach zusammen.


    Aufgrund der aktuellen Wetterlage ist bei uns Wasser über die noch nicht fertig gestellten / abgedichteten Kellerschächte in den Keller gelaufen. Ich war mangels Zeit noch nicht vor Ort, der Kellerbauer meint aber, dass es sich nicht um größere Wassermengen handelt, also nicht knöcheltief oder dergleichen. Er hat einen Mitarbeiter beauftragt, das eingedrungene Wasser abzusaugen und im Außenbereich Rinnen zu graben, um das Wasser, falls noch ein Jahrhundertniederschlag kommt, vom Keller fernzuhalten. Der Fertighausbauer hat nach der Fertigstellung des Daches provisorische Kunststoff-Leitungen an die Dachrinnen angebracht, die das Wasser eigentlich unkontrolliert am Gerüst vorbei irgendwo in Kellernähe zu Boden bringen.


    Nun stellt sich natürlich die Frage nach den Kosten, die zum Glück nicht hoch sind, wir sprechen von ca. 250 €.
    Auf Nachfrage des Kellerbauers behauptet nun der Bauleiter des Fertighauses, dass die Wasserführung auf der Baustelle Aufgabe des Bauherren sei. Ich habe gerade den Bauvertrag studiert, konnte dort aber keine entsprechende Klausel entdecken. Ist das möglicherweise in der [definition=48,0]VOB[/definition] geregelt, auf die der Vertrag Bezug nimmt? Und hätte ich in diesem Fall nicht auch vom Fertighausbauer über die Installation der provisorischen Fallrohre unterrichtet werden müssen? (Dass kurz danach ein sog. "Jahrhundertregen" ins Haus steht, konnte Ende Juni natürlich niemand vermuten.)


    Bin für jede Hilfe/Meinung dankbar. Gruß
    --
    Fomes

    Eben der Anruf von der Firma - Austausch wird veranlasst. Bevor es auch tatsächlich passiert ist, werde ich noch keinen Sekt aufmachen, aber grundsätzlich doch erstmal: :thumbup:



    Kommt davon, wenn man billiges Material nimmt statt durchgefärbter Ziegel.

    In meiner Wahrnehmung war die Fa. BR44S bislang nicht als asiatischer Billigheimer aufgetreten :?: Verstehe den Einwand deshalb nicht.

    Guten Morgen.


    Unser Haus wurde vorgestern eingedeckt. (Betondachsteine von BR44S) Gestern Abend war ich auf dem Dach und habe mir die Angelegenheit einmal aus der Nähe angesehen. Leider gibt es dort einen Bereich von ca. 1m², auf dem 5-6 Dachsteine Beschädigungen aufweisen. Sie haben alle an der gleichen Kante Absplitterungen, mal größer, mal kleiner. Die rote "Außenhaut" ist dort beschädigt, man kann teilweise den Beton darunter sehen. Nun stellt sich mir die Frage, ob das nur ein Schönheitsfehler oder ein echter Mangel ist, der behoben werden muss. Ich als Laie denke mir, dass die rote "Außenhaut" der Dachsteine eine versiegelnde Funktion haben muss, die den Stein schützt, sonst könnte man darauf getrost verzichten. Ist sie beschädigt, kann Wasser leichter in den Beton eindringen ... Hitze/Kälte-Sprengung vielleicht auch noch und schon ist ein Stein hinüber. Es könnte natürlich auch gut sein, dass der Stein insgesamt wasserundurchlässig ist und die "Außenhaut" nur eine kosmetische Funktion hat. In diesem Fall wäre die marginale Beschädigung von 5-6 Kanten vermutlich völlig egal.


    So oder so haben wir auf das Dach 30 Jahre Garantie. Ich würde sie aber lieber nicht in Anspruch nehmen, weil's irgendwo reinläuft, um ehrlich zu sein. Was meint Ihr?


    Gruß
    --
    Fomes

    die [definition=38,0]kWh[/definition] aus einem Speicher kostet dich :
    - entgangene Einspeisevergütung ca. 12 cent
    - USt auf selbst verbrauchte Energie ca. 5 cent (19 % aus deinem Bezugsstrompreis incl. Grundgebühr)
    - Kosten des Speichers ca. 25 - 30 cent


    gesamt ca. 42 - 47 cent

    Fehlt in dieser Gleichung nicht auf der Gegenseite der eingesparte Kaufpreis pro [definition=38,0]kWh[/definition]? Gesamt 47 Cent - 30 eingespart = 17 Cent Kosten einer Speicher-kWh? Würde ich sofort nehmen. :thumbup:  

    Wieso wirft das Fragen auf?

    Vor allem aus zwei Gründen: 1. weil mir diese Fragen in dem Zusammenhang durch den Kopf gingen und 2. weil das hier ein Forum ist, dessen ausschließlicher Zweck ist, Fragen zu stellen ;)


    Ich halte die Güte der Hülle für wichtig, weil sie den gesamten Energieverbrauch wesentlich beeinflusst. Verbraucht das Haus wenig, habe ich wenig Bedarf. Habe ich weniger Bedarf, kann meine PV-Anlage bei gleicher Leistung prozentual mehr abdecken. Oder um es in Zahlen auszudrücken: PV produziert im Jahr 1000 [definition=38,0]kWh[/definition]. Verbrauche ich und mein Haus 5000 [definition=38,0]kWh[/definition] im Jahr, kann ich ~20% sparen. Verbrauche ich und mein Haus aber nur 3000 [definition=38,0]kWh[/definition], kann ich ~33% sparen.

    Wir zahlen im Moment 26,5 Cent / [definition=38,0]kWh[/definition] + monatlichen Grundpreis. Je nach monatlichem Verbrauch liegen wir also schon jetzt bei ~ 28 Cent pro [definition=38,0]kWh[/definition]. Mittelfristig 2 Cent mehr halte ich nicht für unrealistisch. Nein, ganz und gar nicht.


    Die unter 20% Eigenverbrauch werfen fragen auf: Welche kWp-Leistung? Wie schaut die energetische Güte des Hauses aus? Welchen Jahresstromverbrauch habt Ihr?


    Wir möchten dieses Jahr noch in einen Neubau ziehen, entsprechend niedrige Verbräuche erwarte ich.

    Ich hatte zwar selbst das Thema Amortisierung angesprochen, finde es unter dem Strich aber wesentlich sinnvoller, den selbst produzierten Strom auch selbst zu verbrauchen. Dass der Sommerüberschuss - wenn die Batterie erstmal voll ist, eingespeist wird, das nehme ich gern als positive Randerscheinung mit, es wäre aber nicht meine Hauptmotivation. Weitgehende Autarkie finde ich ein wesentlich lohnenderes Fernziel. Denn alles, was ein Haus von außen bezieht, wird nach bisherigem Erfahrungsstand immer teurer. kWh-Preise von über 30 Cent sind mittelfristig keine Utopie.


    Meine eigene Rechnung sieht in etwa so aus:
    Unser typischer Tagesstrombedarf (morgens 1-2 Stunden, abends 4-5 Stunden), fällt in die Zeiten, in denen Sonne knapp ist. Ich schätze, in dieser Zeit verbrauchen wir locker 70-80% unseres durchschnittlichen Strombedarfs, vielleicht mehr. Hätte ich nun eine Batterie, die eine Kapazität von ~ 7 Stunden Hausversorgung hat, müssten nach Adam Riese 70-80% unseres durchschnittlichen Strombedarfs vom eigenen Dach kommen. Bei geschätzten 4.000 [definition=38,0]kWh[/definition] Bedarf /Jahr wären 70% = 2.800 [definition=38,0]kWh[/definition] Eigenversorgung mit einem Gegenwert von 840 € bei 30 Cent Arbeitspreis. 840 € x 10 Jahre = 8.400 € Einsparpotential mit Batterie + x Einspeisevergütung - je nach Größe der Anlage. Für die runde Rechnung nehmen wir ~1.600 € Einspeisevergütung in 10 Jahren. Dann habe ich in 10 Jahren ca. 10.000 € mehr in der Tasche. Dem gegenüber stehen 15 - 20 t€ Investitionskosten, je nach Größe Batterie / PV-Anlage.


    Dann justiert man noch ein wenig die Verbräuche (LWWP Wärmebereitung in den Sonnenstunden, Waschmaschine - Trockner - Geschirrspüler per Zeitschaltuhr in die Sonnenstunden verlagern - ich halte das für realistisch, ohne allzu viel Komfort einzubüßen. Mal sehen, was Frauchen dazu sagt 8o

    Ich hatte insgeheim gehofft, dass einer oder mehrere der interessierten Menschen hier eine PV-Anlage auf dem Dach hat und seinen real erreichten PV-Anteil verrät. Die Konkretisierung der Daten zur Berechnung ist im Vorfeld naturgemäß schwer.


    Im ersten Jahr wird - wenn ich recht informiert bin - das "Estrichprogramm" die Stromkosten vervielfachen, so dass man realistische Werte erst ab Jahr zwei nach dem Einzug ermitteln könnte. Und warte ich so lang, habe ich bereits viel Sonne/Licht auf dem Dach ungenutzt gelassen. Könnte ich hingegen schon das Estrichprogramm zumindest tagsüber zum großen Teil eigenversorgt betreiben, wäre das ideal. Dann hätte man vor allem auch einen Großabnehmer tagsüber, der entgegen dem sonstigen Nutzungsverhalten (Lastspitzen morgens/abends) arbeitet. Langfristig wäre außerdem angedacht, den Wasserspeicher durch die LWWP tagsüber möglichst mit Eigenstrom auf Temperatur zu bringen und zu halten.


    Auf dieser Seite: #calculator gibt es einen Solarkalkulator, der für unsere Gegend Folgendes ermittelt:
    3558 [definition=38,0]kWh[/definition] Solarertrag pro JahrBasierend auf einer angenommenen Solaranlage mit ca 4 kWp.
    23 qm genutzte Dachfläche von 73 qm geeigneter Dachfläche, basierend auf einem 3D Modell Ihres Daches und naheliegenden Bäumen.
    703 € Einnahmen pro Jahr basierend auf Ihrer genutzten Dachfläche, des angenommenen Verbrauchs und Solarertrags.


    Aber 30% ... ich weiß nicht. Wenn ich eine solche Anlage auf dem Dach habe, dann mit Sicherheit auch eine Powerwall / Sonnenbatterie im Keller.


    Gruß
    --
    Fomes

    Danke mal wieder @ R.B. für die umfangreichen Ausführungen. Unsere LWWP soll bis -20° arbeitsfähig bleiben - ein sehr seltener Wert in den hiesigen Breiten.


    -Stichwort Legionellen - die wird man ohne Heizstab wohl nicht los? Energieeinsparung mit unsauberem Trinkwasser erkaufen - das wäre Unfug.


    Gruß
    --
    Fomes

    Hallo Freunde,


    ich habe gelesen, dass es zuweilen Sinn macht, den Heizstab einer Luftwärmepumpe zu deaktivieren. Der elektrische Heizstab dient (wenn ich das richtig verstanden habe) im Grunde als Ersatz für den nicht vorhandenen Gasbrenner - es wird damit schnell warmes Wasser erzeugt - natürlich durch entsprechend viele Umdrehungen auf der Stromuhr. Ist die Deaktivierung des Heizstabes tatsächlich möglich und auch sinnvoll oder sollte man besser gleich die Finger davon lassen? Wenn der Heizstab im Endeffekt nur ein zusätzliches Luxus-Plus ist, kann man darauf doch eigentlich gern verzichten?


    Gruß
    --
    Fomes

    Hallo Freunde,


    ich habe auf die Schnelle keinen Thread zum Thema Photovoltaik gefunden. Unser (hoffentlich WU) Keller ist mittlerweile fertig und nächste Woche soll der Rest folgen, der dann möglichst auf dem Keller steht ;)


    Auf einer Seite im Internet habe ich ein mit unserem vergleichbares Haus gefunden, das die gleiche Luftwärmepumpe verwendet und von derselben Anzahl Menschen bewohnt wird. Der dortige Hausherr hat sich die Mühe gemacht, seine Verbräuche exakt zu protokollieren, so dass ich nun weiß, dass uns langfristig ca. 200 € / Monat Stromkosten insgesamt (Wärmepumpenzähler + normaler Zähler) erwarten. Nun überlege ich, die 2.400 € Stromkosten pro Jahr durch eine PV-Anlage nebst passendem StromSpeicher zu minimieren.


    Gibt es Erfahrungswerte, die das realistische Eigenversorgungspotential von PV-Anlagen je nach Peakleistung pro Jahr für ein Einfamilienhaus angeben? Ich weiß, das hängt von diversen Faktoren (Hauptnutzungszeiträume, Peakleistung PV-Anlage, Kapazität Stromspeicher, tatsächliche Sonneneinstrahlung etc.) ab. Eine grobe prozentuale Angabe des Einsparpotentials würde mir aber schon völlig reichen. Wenn ich z.B. bei 5 kWp und Stromspeicher nur auf ca. 30% Einsparung kommen würde, könnte man das wirtschaftlich kaum sinnvoll vertreten. Wenn es aber möglich wäre, den Gesamtstromverbrauch um weit über 50% durch Eigenversorgung zu decken, könnte ich mich für eine Anschaffung erwärmen. Bin für jeden hilfreichen Beitrag dankbar.


    Danke + Gruß
    --
    Fomes

    Ja, Hausbus, [definition=37,0]KNX[/definition] & Co. können eine Menge Funktionalität bieten, die ich durchaus reizvoll fände. Wir haben uns aber bewusst dagegen entschieden, u. a. um die Angreifbarkeit unseres Hauses bzw. einzelner Komponenten via WWW unmöglich zu machen. Denn wo keine Connection, da kein Angriff - ungünstigenfalls kommt der Einbrecher von Morgen sonst mit dem Laptop / Smartphone und nicht mit dem Kuhfuß. Hinzu kommt, dass die Zusatzkosten durchaus nicht unerheblich gewesen wären.


    Bei den Fensterkontakten gibt es verschiedene Abstufungen im Funktionsumfang und die günstigste Variante (die inklusive wäre) hat natürlich keine Verschlusserkennung, sondern ist nur ein reiner Fensterkontakt. Verschlusserkennung = Aufpreis, klare Sache ;-)


    Ich denke, wir haben uns im Ergebnis dafür entschieden, erstmal auf die Anlage zu verzichten und ggf. später mit Funk und Bewegungsmeldern nachzurüsten. Vielleicht ärgern wir uns dann, vielleicht aber auch nicht - wir werden sehen.


    Gruß
    --
    Fomes

    Gutes Beispiel. UnserTechnikraum liegt im Keller. Im Falle eines (Fehl-)Alarms ungünstig gelegen, weil man ggf. erst von ganz oben nach ganz unten laufen muss, um zu deaktivieren. Wie dem auch sei - ohne fachmännisch durchdachten Plan ist es schwer, auf gut Glück Leerrohre einzuplanen. Ich denke an dem Punkt sind wir alle einer Meinung.

    Bislang hat kaum einer bzw. niemand einen Satz zum Pflegevorteil wg. weniger Kalkflecken auf den Oberflächen verloren. Für uns würde eben dies den ganz wesentlichen Ausschlag geben. Dass das Wasser inhaltlich verliert, ist ja klar - das kann man mit Mineralwasserkaufen ausgleichen. Wirklich interessant finde ich, dass einige von Euch extra das harte Wasser für den Tee nehmen. Die Leute mit Enthärter, die ich kenne, schwören auf weniger hartes Wasser für den Tee hinsichtlich Geschmack und Aussehen.

    Was sollen denn die Kontakte kosten, wenn Du sie gleich einbauen lässt?

    Runde 1.500 insgesamt. Allerdings weiß ich nicht, ob alle und falls nein welche Fenster / Türen exakt enthalten sind. Damit würde ich mich nur näher beschäftigen, wenn es den Ausschlag in Richtung Einbau Alarmanlage gäbe, wonach es bislang nicht aussieht.

    Zumindest an Terrassen-/Balkontüren würde ich die mal drin lassen. Wenn man später mal irgendwas Richtung Hausautomatisierung machen möchte (z.B. automatische Beschattung), könnten die sich noch als nützlich erweisen.

    Es sind nur die Kontakte und etwas Kabel mit dabei. Leerrohre, die zu einer potentiellen Anlage führen würden, jedoch nicht. Da derzeit unklar ist, wo eine solche Anlage bei uns überhaupt sinnvoll installiert werden sollte, können wir im Moment keine Leerrohre irgendwohin verlegen, um dann später (evtl.) festzustellen, dass die gewählte Position aus irgendwelchen bislang nicht absehbaren Gründen dann ungünstig/nicht möglich wäre. Oder anders ausgedrückt - die (innenliegende/fensterintegrierte) Installation der Kontakte macht nur dann Sinn, wenn auch gleich von Anfang an eine entsprechende Anlage inkl. allem drum und dran installiert wird.

    Hallo zusammen.


    Allerbesten Dank für Eure vielen Meinungen. Da wir insgesamt eher wenig bis kaum Edelsteine/Goldschmuck/Bargeld, etc. besitzen, sehe ich eigentlich auch kaum einen praktischen Mehrwert in einem Alarmanlagensystem. Die Frage wg. der Fensterkontakte kam deshalb auf, weil die in unserem "Sicherheitspaket" inkludiert wären. Das Paket habe ich aber nicht deshalb, sondern wg. besagter Pilzköpfe und einwurfhemmendem Glas gewählt. Dann lassen wir die Kontakte wohl weg und werden uns den Gegenwert gutschreiben lassen - sollte es uns später doch noch zu unsicher werden, können wir ja immernoch mit (sichtbaren) Funkkontakten nachrüsten.


    Gruß
    --
    Fomes

    Mahlzeit.


    Wir können unsere Fenster mit Alarmanlagenkontakten vorbereiten lassen. Die machen aber nur Sinn, wenn dahinter dann auch ein durchdachtes und genutztes Alarmanlagensystem hängt. Diese Fensterkontakte verstehe ich als reine Öffnungskontakte, die keine weitere Funktion als das Überwachen des Verschlusses eines Fensters/einer Tür bieten. Immerhin.


    Macht sowas aus Eurer erfahrenen Sicht Sinn oder sollte man sich lieber auf passive Schutzvorrichtungen wie z.B. mehr Pilzkopfzapfen, Scheibeneinwurfhemmung, etc. verlassen?


    Klar ist, dass es keinen vollständigen Schutz geben kann. Jedes System hat seine Schwachstellen. Möglicherweise wird durch eine Alarmanlage auch nur zusätzliche Paranoia ohne echten Mehrwert geschaffen?


    Danke und Gruß
    --
    Fomes

    Mahlzeit zusammen.


    Wir grübeln derzeit noch, ob eine zentrale Enthärtungsanlage für uns Sinn macht. Das Wasser im Baugebiet hat laut Auskunft des örtlichen Wasserversorgers folgende "Eckdaten":


    -Härtebereich 3 (hart)
    -Karbonhärte 10,3 - 11,8 °dH
    -Gesamthärte 13,8 - 17,0 °dH


    Die Ansage bei der Bemusterung war, dass eine Enthärtungsanlage ab "14" (vermutlich Gesamthärte) empfohlen wird. Da fängt unser Härtespektrum an. Als Vorteile würden wir uns signifikant weniger Reinigungsaufwand bei Armaturen und in den Feuchträumen nebst besserem Schwarztee vorstellen. Nachteile: -Anschaffungskosten, -fortlaufende Unterhaltskosten, geringerer Mineralgehalt im Trinkwasser = Mineralwasser kaufen = zusätzliche Mehrkosten.


    Hat irgendwer positive / negative Erfahrungen mit solchen Anlagen und würde sie empfehlen oder eher abraten? Wir freuen uns über jeden Hinweis.


    Danke + Gruß
    --
    Fomes

    Namd. Danke für alle konstruktiven Beiträge. Warum sich gefühlt 2/3 aller Beiträge um [definition=33,0]GÜ[/definition] drehen, nachdem ich bereits am Dienstag schrieb

    Wir bauen mit einem [definition=32,0]GU[/definition].

    ...hat sich mir allerdings nicht erschlossen. Wir bauen tatsächlich mit einem [definition=32,0]GU[/definition]. Wirklich. Kein Verwechseln der Buchstaben. Indianerehrenwort. ;)


    Schönen Feierabend
    --
    Fomes

    Es ist - leider - kein größeres [definition=52,1]Grundstück[/definition]. Das ließ die Preislage im Innenstadtgebiet auch nicht wirklich zu. Natürlich ist eine effizientere Heizung immer schön, aber am Ende vom Tag haben wir ein relativ gut gedämmtes Haus und daher einen überschaubaren Wärmebedarf, den die [definition=42,0]LW-WP[/definition] sicherlich bereitstellen kann. Da bin ich sehr optimistisch.

    oder in Berlin auch gerne 'mal die hydraulisch hochfahrende Mülltonne.
    Die mit den Leerrohren, die ich kenne, haben sich bisher übrigens immer sehr über deren Undichtigkeit geärgert.

    Die Idee mit der Mülltonne muss ich der Regierung einmal vorstellen :thumbup:


    Warum tritt bei Leerrohren Undichtigkeit auf? Ist nach meinem Verständnis baugleich mit jedem anderen Rohr gleichen Durchmessers? Wird da gern geschlampt, weil nix drinnen liegt ?(

    Namd zusammen.


    Mir geht's hier nur darum, das Angebot auf Plausibilität zu überprüfen, nicht um all die Dinge, die Ihr darüber hinaus sportlich vermutet :D


    Jedenfalls gut zu wissen, dass die o.g. Richtlinie das ist, was man heuer bei einer Weißen Wanne verwendet. Da auch niemand bzgl. der aufgezählten Medienanschlüsse gemeckert hat, vermute ich einmal, dass wir mit Wasser, Abwasser, Strom, Telefon und einem Leerrohr an alles gedacht haben.


    Wir bauen mit einem [definition=32,0]GU[/definition].


    Schönen Abend zusammen und großen Dank an MiLeb für den link - der hat sehr weitergeholfen! Ich darf auf keinen Fall vergessen, dass die Nutzungsklasse vorher festzulegen ist.
    --
    Fomes