Beiträge von Fomes

    Moinmoin,


    spräche etwas dagegen, verschiedene Spalten um diverse unserer Fenster im Neubau (z. B. 1-2 mm zwischen Fensterbank und Fensterrahmen) mit Silikon zu versiegeln? Haben die evtl. einen belüftungstechnischen Hintergrund, so dass mir die Versiegelung langfristig Schimmel in die Wand brächte? Man macht sich ja um alles Sorgen heutzutage...


    Danke für alle Antworten + Gruß

    --

    Fomes

    Guten Morgen, noch einmal auf den Punkt gebracht:


    Hat die vollständige Enthärtung des gesamten Hauswassers (langfristig?) irgendwelche negativen Auswirkungen auf die verbaute Technik und/oder Mechanik?

    Erfolgreiche Verdrängung? Allein in Mitte jedenfalls ca. 3 mal > 30 Minuten in den letzten 10 Jahren. Insgesamt in über 25 Jahren rd. 10 für mich persönlich wahrnehmbare Ausfälle.
    (Und dann war da noch diese Baustelle in Schwabing, die es schon allein geschafft hat in Schwabing dreimal mehrere tausend Haushalte für Stunden stromlos zu setzen ... :D nein, ich war nur Planer)

    Klingt nach einer ganzen Menge Pech, da Stromausfälle in Berlin praktisch immer lokal begrenzt sind. Ich kann - wie gesagt - von keinem einzigen berichten. Neukölln ist eben Neukölln, Alta ;-)


    Wenn das primäre Problem letztlich ein potentieller Stromausfall ist, dann wäre die Anschaffung einer viel viel günstigeren USV, die Enthärtungsanlage + Hebenfix beim Ausfall versorgen kann, viel sinnvoller als ein >500 € Wasserstopmechanismus. Kostenpunkt USV - je nach Kapazität und Qualität <100 € aufwärts...

    Moin zusammen!

    Das Gefährliche bei einer Enthärtungsanlage in Kombination mit einer Hebeanlage ist ein Stromausfall.
    Die Enthärtungsanlage regeneriert ihr Harz und lässt dabei Wasser in die Hebeanlage abfließen. Dies wird teilweise durch Schrittmotore bewerkstelligt. Das heißt, fällt wärend der Regeneration der Strom aus , fließt solange Wasser nach, bis die Anlage wieder Strom hat oder der Versorger kein Wasser mehr ;)


    Das ist kein unrealistisches Szenario....

    Naja - da müsste schon allerhand zusammenkommen. Erst einmal ein Stromausfall. Ich kann mich ungelogen nicht an einen einzigen Stromausfall in Berlin erinnern, seit ich hier wohne. Das sind schon einige Jahrzehnte. Deshalb ist dieses Risiko mMn vergleichsweise niedrig. Und dann müsste der Stromausfall auch wenigstens einige Minuten lang anhalten, um überhaupt eine Wassergefahr entstehen zu lassen. Als nächstes müsste die Anlage kumulativ gerade zu diesem Zeitpunkt einen ihrer Regenerationszyklen durchlaufen...


    Laut Betriebsanleitung und nach fertigem Anschluss kann ich hinzufügen: sie verfügt über einen Sicherheitsüberlauf, der per Gefälle in den Hebefix abläuft. Nachteil: Wenn Stromausfall, läuft der Hebefix natürlich auch nicht. No risk, no fun.


    Aber nochmal eine andere Frage zu der einzustellenden Deutschen Härte.
    Mit welchen Härtegraden sollte man im EFH arbeiten? Wir versorgen uns seit die Anlage läuft mit gekauftem Mineralwasser, so dass wir keinen Unterversorgung an Mineralien fürchten müssen. Nichtsdestoweniger empfiehlt der Hersteller eine Härte von 3 - 6 dH einzustellen. Welchen Nachteil hat denn unsere bislang eingestellte vollständige Enthärtung?

    Danke für Eure Einschätzungen. Da sind wir wohl alle einer Meinung.


    Der Hersteller der Enthärtungsanlage hat einen "Geno-Stop" genannten Leckageschutz als optionales Zubehör im Angebot. Die Enthärtungsanlage muss aber nicht notwendigerweise damit betrieben werden. Der Leckageschutz hätte auch keine physische Verbindung mit der Enthärtungsanlage und würde, wenn ich das richtig verstanden habe, in die Hauswasserzuleitung vor dem Abzweig der Enthärtungsanlage montiert werden. Das scheint in meinen Augen eher ein weiteres "Ich bin rundum abgesichert"-Teil für das scheinbare Wohlfühlgefühl des Häuslebauers.


    Ja, die Kellersohle liegt deutlich unterhalb der Rückstauebene, kein Bodenablauf vorhanden.

    Hallo Freunde,


    unsere Hausbaufirma empfiehlt, dass wir uns nachträglich einen Leckageschutz installieren sollen. Die kamen jetzt aber erst auf die Idee, nachdem wir uns die Enthärtungsanlage installieren möchten. Vorher nicht. Nun stellt die Enthärtungsanlage ja nur eine von vielen potentiellen Wasserfehlerquellen im Hausanschlussraum dar:


    - Die Pumpe im Hebefix könnte ausfallen --> Wasser im Keller
    - Die Kondensatpumpe der Wärmepumpe könnte ausfallen --> Wasser im Keller
    - Ein x-beliebiges Ventil kann kaputt gehen --> Wasser im Keller
    - Ein x-beliebiges Rohrverbindungsstück kann undicht werden --> Wasser im Keller
    - etc.


    Ich kann deshalb nicht nachvollziehen, warum beim Einbau einer Enthärtungsanlage ein Leckageschutz nun plötzlich so wichtig wird, während es vorher niemanden gekümmert hat. Fallen Enthärtungsanlagen besonders häufig aus und setzen das Haus unter Wasser oder wie kommen die Dame und Herren darauf? Wir sprechen ja immerhin von >500 €.


    Bin für jede Einschätzung dankbar!


    Viele Grüße
    --
    Fomes

    Tarif? Was für ein Tarif?


    ---------- 14. Februar 2018, 23:03 ----------


    Ich habe das TAE-Kabel aus dem EG heute auf das Patchfeld aufgelegt. Das passende Kabel TAE --> RJ 45 hatte ich bestellt. Alles funktioniert einwandfrei.


    Danke für Eure Hilfe!

    Ich finde außerdem interessant, dass dort früher einmal ein Bauernhof betrieben wurde, der regelmäßig für beträchtliche Geräusch- und Geruchsimmissionen (Maschinen, Tiere etc. ) bekannt ist. Sich jetzt auf den Standpunkt zu stellen, dass ein (anderer) Gewerbebetrieb gerade aufgrund der Immisionen störend und deshalb unzulässig sei, würde ich zumindest für sehr fragwürdig halten.


    In jedem Fall --> Fachanwalt für Baurecht konsultieren.


    Gruß
    --
    Fomes

    Uiuiui. Ich sehe, ich habe das alles noch gar nicht zu Ende gedacht. Meine erste Intention war, dass die TAE im EG das gleiche Signal erhält, wie die TAE im Keller. Würde dann ja bedeuten, dass wir auch wieder 'nen Splitter hinter die EG-Dose klemmen müssten, wovon ich gern Abstand nehmen will. Im Moment läuft die von Olger MD als Lösung 2 bezeichnete Variante bei uns. Alles im Keller und an einer zentralen LAN-Dose im EG klemmt ein Accespoint für alle kabellosen Devices, der Dank Holzständerbauweise auch das gesamte Haus abdeckt.


    Letzten Endes möchten wir in die TAE-EG wohl nur unser analoges Telefon 'reinstöpseln, an dem unser Anrufbeantw. hängt, der aktuell im Keller sein Dasein fristet. Unser analoges Telefon hängt direkt am "Smart"-Router der Telekom 'dran, der einzig und allein direkt an der Keller-TAE hängt. Wenn ich also keinen Splitter im EG haben möchte, muss ich das verarbeitete Analog-Signal aus dem Router abgreifen und auf die EG-TAE bekommen. Bloß habe ich zur EG-TAE auch nur ein stink normales loses Netzwerkkabel. Woher weiß ich, welche Adern davon für die EG-TAE notwendig wären? :/ Wenn's eine Lösung übers Patchfeld gäbe, wäre das für mich als Laien eine sehr große Hilfe.

    Mahlzeit. Unsere Hausbaufa. hat uns eine TAE Dose in den Keller gebastelt, an der das Telekomsignal ankommt. Außerdem hat sie uns noch eine TAE-Dose in das EG gebastelt, deren Patchkabel lose im Keller endet. Der Telekom-Mensch hat mir bei der Freischaltung gesagt, dass die EG-TAE mit der Keller-TAE physisch verbunden werden muss. Allerdings reicht das Patchkabel nicht einmal längenmäßig bis zu dieser Dose. Der Elektriker der Haubaufa. ist der Ansicht, dass das bei ihnen ganz übliche Vorgehensweise wäre, dass sich der Bauherr um den Anschluss der EG-TAE selbst zu kümmern hat. Und meint außerdem, dass ich das Kabel der EG-TAE auf das Patchfeld auflegen und über den Switch mit dem Router verbinden soll, um die Dose anzuschließen.


    Ich habe - wie man merkt - weder vom Aufbau noch der Verkabelung einer TAE-Dose Ahnung und wundere mich jetzt nur, weshalb die TAE-Dose Keller ohne Router funktioniert, während die TAE-Dose EG nur über den Router und das Patchfeld betrieben werden soll.


    Kann mir irgendjemand reinen Wein einschenken und verraten, wie ich die TAE-Dose im EG zum Laufen kriege?


    Danke + Gruß
    --
    Fomes


    P.S. Haus-LAN nebst Patchfeld habe ich selbst gebastelt, funktioniert alles einwandfrei, wäre also kein Problem.

    In unserem Hebefix gibt's eine J*ng Pumpe. Der Hersteller hat sinnigerweise auch eine weitestgehend baugleiche Variante für "aggressive Medien" z.B. auch Salzwasser im Angebot, die ich mir geordert habe. Schlapp 130 € günstiger als die Hebeanlage von Gr*nb*eck. Warten auf den Ausfall des Hebefix' hatte ich auch schon drüber nachgedacht, finde ich aber ungünstig, weil der Ausfall natürlich genau dann erfolgen wird, wenn wir nicht im Haus sind oder schlafen (Murphies Gesetz). Und da der Rest der Haustechnik auch noch da unten rumlungert, ist mir das sich mit Sicherheit realisierende Risiko die nächsten Jahre zu hoch. Jetzt muss ich nur noch auf die Verlängerungsleitungen für die Anlage warten, dann kanns losgehen.

    Tach zusammen,


    wir haben uns eine Enthärtungsanlage von Gr****ck fürs Häuschen besorgt. Beim Versuch ihrer Installation im Keller stellte sich heraus, dass uns ein Kanalanschluss fehlt, an den wir den Spül- (12mm) und Überlaufschlauch (16mm) der Anlage anschließen können. Die einzige Möglichkeit wäre, beide mit in den Hebefix unterm Alapebecken einleiten zu lassen. Jetzt lese ich eben, dass die Pumpe im Hebefix dann aber auch salzwassergeeignet sein muss, was sie natürlich nicht ist. Eine salzwasserfeste Hebeanlage von G. kostet >400 €. Sollen wirs drauf ankommen lassen und trotzdem in den Hebefix leiten oder habt Ihr eine andere Idee, wie wir das Problem lösen könnten? Wir haben bei uns ziemlich hartes Wasser, weshalb die Enthärtung wirklich angesagt wäre.


    Danke für jeden Tipp, Gruß
    --
    Fomes

    Ganz schön viele ???, mal schauen, ob ich etwas zur Klärung beitragen kann.


    Weiße Wanne inklusive Perimeterdämmung. Der Keller schaut aktuell ca. 40-50 cm aus dem Boden heraus, die den Sockel bilden, der nun verputzt wird. Die Perimeterdämmung ist einheitlich auf allen Kellerwänden ausgeführt, es gibt keine extra Sockeldämmung, soweit ich das beurteilen kann.


    Wir haben mit dem GaLa-Bauer nun den Umfang des Sockelputzes so genau wie möglich festgelegt und hoffen jetzt, dass alle Kinder auf der Baustelle glücklich sind ;-)

    Eigentlich war meine Frage ja, ob es Sinn macht, rundherum Sockelputz auftragen zu lassen und dann später evtl. über den Sockelputz den Eingangsbereich bzw. den Terassenbereich aufzuschütten. Wenn aber immer zw. Erde und Wand nach den [definition=13,0]a.R.d.T[/definition]. eine Noppenbahn oder Ähnliches für Trennung sorgt, hat sich die Frage auch wieder erledigt.


    Hat sie?

    Tach zusammen!


    Demnächst wird der Keller-Sockelputz auf die Dämmplatten des Kellers aufgebracht. Der Kellerbauer fragt nun an, in welchen Bereichen er keinen Sockelputz aufbringen soll, weil dort z.B. Terasse oder Haustür-Eingangsbereich aufgeschüttet wird. Leider sind wir bei der Außengestaltung noch nicht mit der Feinplanung (exakte Abmaße Terasse / Eingangsbereich, etc.) fertig. Mir wäre es deshalb am liebsten, der gesamte Kellersockel wird rundherum verputzt, damit wir später nicht an einer Stelle nur unverputzt Dämmplatten als Wandoberfläche haben, wenn wir etwas verändern möchten.


    Macht das Sinn oder sollte man jetzt schnell noch eine Feinplanung Außenbereich übers Knie brechen? Wird der Sockelputz durch später anliegende Erde beschädigt / schlechter?


    Danke für Eure Tipps + Gruß
    --
    Fomes


    ---------- 29. August 2017, 11:42 ----------


    Gar keine Antwort? Das ist ja seltsam. ;(

    Ich war gestern so mit Schwören beschäftigt, dass ich mich nicht weiter mit näheren Infos beschäftigen konnte. Von der gesamten Kellerfläche sind schätzungsweise 10 m² mit bereits verlegten Rohren/Leitungen überdeckt, so dass Katja dort nicht angehoben werden kann. Ein großer Teil davon im HAR. Als ich den Thread seinerzeit startete, stand unter der Katja das schiere Wasser. Die Fotos von gestern zeigen zum Glück schon ein ganz anderes Bild. Wie es konkret unter den Rohren/Leitungen aussieht, kann ich leider nicht sagen. Kommt man ja nicht 'ran. Die Bilder sind auch in unmittelbarer Nähe vom Trockner entstanden, da es aktuell der mit Abstand hellste Raum ist. Ich weiß nicht, ob das vom Trockner erzeugte Diffusionsgefälle sich in allen Räumen mit gleicher Macht bemerkbar gemacht hat.

    Stellen wir uns einen WU-Keller vor, der komplett fertig gestellt ist. Auf dem Keller steht ein wunderschönes Fertighaus. Und die Baugrube um den Keller wurde schon vor Wochen rundherum lagenweise verfüllt und verdichtet. Nun betreten wir gemeinsam das Haus, steigen durch die Leiter in das Kellergeschoss hinab und stehen auf einer sprintenden Katja. Die auf der Bodenplatte aus WU-Beton liegt. Also jetzt wirklich. Oben drauf. Nicht unten drunter. Wirklich nicht. Ich schwöre. Der Keller ist vollständig mit sprintender Katja ausgelegt. An den Wänden im Inneren des Kellers ist die Katja nach oben geklappt. Und ja, die Baugrube hatte vor einem halben Jahr eine ganz normale Sauberkeitsschicht aus Beton, auf der die Bodenplatte gegossen wurde. Wirklich. Ich schwöre. Großes Indianerehrenwort. Nix mit Katja unter der Bodenplatte. Wirklich nicht. Ich schwöre nochmal. Und in diesen sonst fertigen Keller ist durch nicht abgedichtete Kernbohrungen Wasser gelaufen. An der Wand herunter, teils direkt unter die Katja, teils über die Katja, hat sich überall im Keller verteilt. Knöcheltief. So wars. Ich war dabei. Mit Gummistiefeln. Augenzeuge und so. Ich schwöre.


    Anbei drei Bilder, die ich heute anlässlich der Leerung des Trockners geschossen habe.

    Ich werde schauen, ob ich morgen einige Fotos nachreichen kann. Es steht allerdings noch divers Anderes auf dem Terminplan, deshalb erstmal keine feste Zusage dafür. Als ich vorhin dort war, um den Bautrockner zu entleeren, schien die Luftfeuchte im Keller im Vergleich zu vorher signifikant gesunken zu sein, ich war geradezu überrascht, wie trocken es sich anfühlte. Katja ist hochgeklappt, wo es nur irgend möglich ist. Wo der Beton unbedeckt ist, hat er wieder schöne, helle, trockene Färbung angenommen.

    Im Kellerangebot steht "Noppenbahn als Sauberkeitsschicht".

    Vielmehr kann ich zur Funktion von Katja wirklich nicht beitragen. Es macht ja auch keinen Sinn, sich als Laie jeden Arbeitsschritt detailliert erläutern zu lassen, wenn man davon ausgeht, dass man damit genau einmal im Leben konfrontiert wird.

    Nun gut. Soweit ich das überblicken kann, ist niemand wirklich begeistert von dem Wasser. Hochgradige Besorgnis nebst Warnmeldung und Baustoppempfehlung habe ich aber auch nicht gelesen. Da bislang noch kein Belag für den Kellerestrich in näherer Planung ist, werden wir wohl sicherheitshalber noch ein ziemliches Weilchen damit warten.


    Problematisch könnte dann nur der Kellervorraum werden, da hier seitens der Hausbaufirma Fliesen verlegt werden, die auch notwendig sind, um die finale Höhe des Fußbodenaufbaus Keller zu erreichen, da dort die Treppe montiert wird. Ohne Treppe geht es nicht mit dem Innenausbau weiter, da das gesamte OG bis zur Treppenmontage derzeit ohne Zugang ist. Das ist das Schöne an einem Hausbau - alles hängt immer irgendwie voneinander ab.

    Namd zusammen. Mein Kernproblem lautet nach wie vor --> Schadet das Restwasser unter Katja in irgendeiner Weise dem fertigen Keller?


    Zu den Fragen:
    Einmal lief etwas Wasser in den HAR beim "Jahrhundertniederschlag" vor ca. 5 Wochen in den Keller, dann vor 2 Wochen nochmal, leider aber dieses Mal knöcheltief im gesamten Keller, als es lokal bei unserer Baustelle noch einmal deutlich mehr Niederschlag gab, als anlässlich des sog. "Jahrhundertniederschlages". Glück muss man haben. Ursache für das eindringende Wasser waren jeweils Kernborungen durch die Kellerwand, die noch nicht final abgedichtet waren, da die durchführenden Rohre noch nicht installiert waren, denn das Haus/der Keller war/ist noch nicht fertig. Die Baugrube hatte natürlich auch eine normale Sauberkeitsschicht, auf der die WU-Platte gegossen wurde. Die Katja liegt im Innenbereich auf der WU-Platte auf. Eindringendes bzw. wegtrocknendes Wasser halte ich für äußerst unwahrscheinlich, da kompletter WU-Keller. Dass Katja dafür sorgt, dass der Keller von unten trocken bleibt, halte ich deshalb auch für sehr unwahrscheinlich. Soweit ich das verstehe, ist bei unserem WU-Keller auch tatsächlich jedes erdberührende Teil aus WU-Beton.


    Die Katja wurde auf dem gesamten Kellerboden verlegt und an den Wänden ca. 10 cm hochgeklappt. Ob die einzelnen Bahnen tatsächlich wasserdicht miteinander verbunden waren, weiß ich nicht. Jedenfalls stand das Wasser im Keller aber höher als die 10 cm Hochklapprand von Katja, so dass das Wasser überall im gesamten Keller über den geklappten Rand von Katja zwischen WU-Kellerwand und verlegter Katja laufen konnte, da der hochgeklappte Katja-Rand nicht wasserdicht mit der WU-Kellerwand verklebt worden war. Das ist der Grund, weshalb der gesamte Keller sowohl über als auch unter Katja unter Wasser stand. Man hatte in etwas das Gefühl, auf einem Wasserbett zu laufen. Ich hoffe nun, alle Detailfragen zur Entstehungsgeschichte erschlagen zu haben, was mich zu meinem eigentlichen Anliegen zurück bringt:


    --> Meine Sorge ist, dass das Restwasser unter Katja nicht vollständig entfernt werden kann und früher oder später
    unter dem Estrich zu faulen beginnt. Was wir sicherlich nicht brauchen,ist ein nagelneuer Keller (leider nicht ganz billig),
    der muffig nach abgestandenem Wasser riecht.


    Sind meine Sorgen möglicherweise unbegründet? Oder schließt der Estrich die Restfeuchte nachher so dicht ab,
    dass kein Geruch entstehen kann? Was würdet Ihr mir für diese Situation raten? <--


    Schönes Rest-WE
    --
    Fomes

    Auf dem Boden unseres WU-Kellers ist flächendeckend "KN4UF Katja Sprint" verlegt. ( Knauf - Katja Sprint Abdichtungsbahn ) Im Kellerangebot steht "Noppenbahn als Sauberkeitsschicht". Welche Funktion die sprintende Katja erfüllt / erfüllen soll, weiß ich nicht. Ist es unüblich, eine solche Folie auf dem Kellerboden auszulegen, bevor der Fußbodenaufbau (10 cm Wärmedämmung + 5 cm Zementestrich) erfolgt?


    Meine primäre Frage ist aber nach wie vor, wie die Feuchtigkeit unter der sprintenden Katja zu bewerten ist.


    edit - wir sprechen von rd. 80 m² Kellerboden.

    Liebe Leute,


    wir hatten kürzlich zum zweiten Mal Wasser im Keller, dieses Mal knöcheltief. Das Wasser ist, soweit man es mit Pumpen / Nasssaugern aufnehmen konnte, wieder aus dem Keller 'raus. Der gesamte Keller ist mit einer dunklen, robusten Folie, vermutlich als Sauberkeitsschicht, ausgelegt. Auf dieser Folie war bereits die gesamte Elektrik verlegt + fixiert (insbesondere Steckdosenleitungen, Heizungsrohre und Wärmepumpenstrom), bevor das Wasser eindrang. Naturgemäß hat sich das Wasser seinen Weg auch unter die Sauberkeitsfolie gesucht. Dort, wo keine Leitungen verliefen, konnte die Folie hochgeschlagen werden, so dass der Beton an diesen Stellen wieder langsam trocknet (es läuft seit 2 Tagen ein leistungsfähiger Bauentfeuchter). Wo aber Leitungen bereits verlegt und fixiert waren, kann die Folie nicht mehr hochgenommen werden, weshalb dort immernoch Restfeuchte unter der Folie ist, die auch der Entfeuchter nicht entfernen können wird.


    Estrichmensch und Kellerbauer sind der Ansicht, dass der Estrich aufgrund seines Gewichts beim Auftragen das Restwasser unter der Folie hervordrücken wird, das dann vom Betonestrich aufgenommen wird und mit der Zeit wegtrocknet.


    Meine Sorge ist, dass das Restwasser unter der Folie so aber nicht vollständig entfernt werden kann und früher oder später unter dem Estrich zu faulen beginnt. Was wir sicherlich nicht brauchen, ist ein nagelneuer Keller (leider nicht ganz billig), der muffig nach abgestandenem Wasser riecht.


    Sind meine Sorgen möglicherweise unbegründet? Oder schließt der Estrich die Restfeuchte nachher so dicht ab, dass kein Geruch entstehen kann? Was würdet Ihr mir für diese Situation raten?


    Danke und viele Grüße
    --
    Fomes

    Tach zusammen und erstemal vielen Dank für Eure Antworten. Es wird ein Fließestrich auf Zementbasis, soweit ich weiß. Wir hatten am WE aber (wieder) Wassereinbruch nach übermäßig Niederschlag im Keller, weshalb wir grad - neben dem Auspumpen - größere Probleme als die irgendwann einmal zu erfolgende Versiegelung haben. Es soll ja nicht langweilig werden beim Hausbau...


    Mir als Laie stellt sich jetzt erstmal die Frage, ob ich überhaupt mittel- bis langfristig versiegele, wenn ich an die Restfeuchte denke, die sich doch hoffentlich irgendwann einmal wieder aus dem Keller verziehen wird? 8|

    War vermutlich etwas zu unspezifisch gefragt - Fliesen im Moment nicht. Vielleicht später in einmal, aber kurz- bis mittelfristig möchten wir - auch aus Kostengründen - erstmal "nur" eine andere Variante der Versiegelung. Wir gehen davon aus, dass ein Fliesenleger inkl. Material wesentlich teurer sein wird, als andere Varianten der Versiegelung?

    Tag zusammen,


    unser Keller wird mit einem wärmegedämmten Zementestrich von 5 cm Dicke versehen. Wir überlegen, die Estrichoberfläche vor dem Einzug mit einer Oberflächenversiegelung zu versehen, um z.B. Wasserflecken im [definition=34,0]HWR[/definition] vorzubeugen und die Oberfläche insgesamt pflegeleichter zu gestalten.


    Könnt Ihr Experten eine oder mehrere spezielle Versiegelungen empfehlen?


    Danke + schönes WE
    --
    Fomes

    Na dann warten wir einmal ab was der Winter so bringt. Der Fürst liegt ca. 35 Grad südlich einer gedachten O/W-Linie. Grobe Schätzung.


    @ Ralf Dühlmeyer - der Freund ist gerade dabei, seinen Dachdecker-Meister zu machen..? Natürlich steckt er auch nicht bis über beide Ohren in unserem Bauprojekt, hat ja genug andere Dinge zu tun im Moment. ;-)