Beiträge von mgruber

    Ich habe gerade genau das selbe gemacht - bildersuche...

    Macht von Unten.....

    Wenn man den Artikel liest werden sogar die gruenen ob ihrer Passivitaet gescholten...

    Stimmt, da hätte ich nochmal weiter recherchieren müssen.

    Im Artikel steht allerdings auch, dass eben dann doch auch grüne Ortsgruppen mit mobilisiert haben, wenn auch mit wenig Erfolg.

    Unstrittig dürfte aber sein, dass die damaligen Parolen (ökologische Kohle statt Atomkraft) nun durch einen grünen Wirtschaftsminister in bizarre Realität gegossen wurden.


    Danke für Deine Aufklärung, aber ich habe die DDR schon lange vor dem Mauerfall immer wieder mit eigenen Augen von innen gesehen!

    Ach, der Skeptiker auch?

    Da haben wir aber offensichtlich unterschiedliche Lehren daraus gezogen.

    Ich fand weder die Umweltverschmutzung, noch die Tausch-Mangelwirtschaft (Kloschüsseln gegen Zement, Bettelbriefe an die Partei für LKW-Reifen, selbst miterlebt) und auch das Denunziantentum, welches nun wieder grün-rote Urständ feiert, erstrebenswert.

    Auch die Politisierung des Privaten und des Alltags, heute bis runter in den Heizkeller durch hohle Phrasen, haben mich schon damals nicht wirklich überzeugt.


    Aber naja: ich sehe ein, dass ich mich hier hauptsächlich unter Menschen befinde, die dem ganzen eher positiv gegenüberstehen.

    Und es macht ja wenig Sinn mürrische Liegeradfahrer oder Klimabewegte mit einem Zoo aus Zweitakt-Mofas, Vergaser-Autos und Vorkammer-Dieseln von der realen Stimmung im Land zu überzeugen.


    Von daher ziehe ich mich hier zurück und wünsche der versammelten Gemeinde noch ersprießliche Diskussionen.

    Auch wenn sich da jetzt ein griffiges Feindbild etabliert hat, ändert sich nichts daran, dass in B noch einmal drastisch weniger Menschen in EFH leben als in D

    In Berlin leben gerade mal 15% überhaupt im Eigentum (knapp 50% in Gesamt-DE) - mit der Grund, warum Berlin so aussieht, wie es aussieht.

    Wo praktisch keinerlei Bindungs- und Verantwortungsgefühl vorhanden ist (Kaufen war in Berlin bis Anfang/Mitte der 10er-Jahre geradezu pervers billig), schmeißt man eben den Müll auf die Straße und fordert Enteignungen samt anderem zigfach gescheitertem sozialistischen Stuss.

    Ich kenne viele Haushalte, in denen Kombinationen aus Gas-/Feststoff, Gas/WP, WP/Kamin....usw. vorhanden sind. Ob die Besitzer solcher Konstrukte nun undeutsch oder unterdurchschnittlich sind, mag ich nicht einschätzen.

    Ja, dass man im Arzgebirg die Umgebung gerne mit Holzabgasen zuräuchert, ist mir bei bei meinen Aufenthalten dort olfaktorisch nicht entgangen.

    Die wenigsten tun das aber aus Überzeugung, sondern dem Geldbeutel wegen - und irgendwann kommt man in das Alter, wo man keine Pelletsäcke oder Holzscheite mehr spalten und transportieren kann oder möchte.


    Zitat

    Bestimmt ganz viele. Ist echtes Teufelszeug sowas, noch schlimmer als Kühl-Gefriergerätekombination, Hybridantrieb oder Waschtrockner. Verbieten sollte man sowas.

    Seit wann haben Kühlgefriergerätekombis und Waschtrockner einen Verbrennungsteil integriert, Herr Inschninör?

    Und sind die Reparaturanfälligkeiten bei Hybridautos abseits des Toyota-HSD komplett am Erzgebirge vorbeigegangen?

    Abzüglich 45% Förderung, also "nur" noch 6.875€.

    Zuzüglich Kosten für Dämmung, Fenster und neuen Estrich für Fußbodenheizung, weil man sich ansonsten elektrisch totzahlt oder das Hybridgerät für die längste Zeit des Jahres direkt auf reinen Gasbetrieb zwingen muss.


    Die "Förderung" sind übrigens vorher von dir bezahlte Steuergelder: linke Tasche (LKW-Mauterhöhung, die jeder an der Kasse spüren wird), rechte Tasche (yay, 45% vom Staat "geschenkt").

    Es gibt kein und es gab nie ein "Neueinbauverbot bei Öl- und Gasheizungen". Zum schließen der Lücke zwischen mindestens 65% erneuerbare Energien und 100% energiebedarf durfte nach dem Entwurf weiterhin mit Öl- oder Gasheizungen geschlossen werden.

    Thomas T. hat es dir doch eben erst mühsam aufklamüsert.

    Der Durchschnittsdeutsche hängt sich keine zwei Heizungen in den Keller.

    Gas mit 65% regenerativem Anteil existiert nicht in den Netzen und ist mit den angeschlossenen Bestandsgeräten und Industrieverbrauchern auch nicht umsetzbar.

    Öl existiert aktuell nur bis zum 10%-Anteil und Heizungen sind auch nur bis B30 ausgelegt.

    Ergo: es bleibt nur die Wärmepumpe, Fernwärme oder die obszöne Dreckschleuder Holz.

    Finde ich auch. Wenn der Markt keine E-Fuels will, sind sie tot.

    Die Politik hat ja nicht nur (berechtigterweise) Sorgen, dass das E-Auto 2035 konkurrenzfähig ist.

    Insgeheim weiß man natürlich, dass der Individualverkehr damit für den Pöbel tot sein wird - ist ja auch erwünscht, da an allem Weltunbill Schuld.


    Ich vermute stark, dass auch das vorgezogene Neueinbauverbot bei Öl- und Gasheizungen auf ähnlichen Ängsten beruht:

    Sollte der russische Angriffskrieg mal beendet sein, wird Russland den Weltmarkt mit Öl und Gas fluten müssen, um seinen ruinierten Haushalt wieder halbwegs zu sanieren.

    Das wird auf lange Jahre hinaus die Preise stark senken, vermutlich sogar stärker also die steigende CO2-Bepreisung - was Heizungsbesitzer dann wieder von den gigantischen Investitionen abhalten wird.

    Auch das gänzliche Import-Verbot von russischem Gas und Öl wird faktisch kaum zu halten sein - bereits jetzt kommt Öl wie LNG umetikettiert über Drittstaaten rein.

    Und noch weniger nach einem Regimewechsel in RU, den man politisch belohnen wird müssen.


    Also, macht man es eben über drakonische Verbote und Zwänge.

    Inkl. der Aufforderung von Habecks Staatssekretär Graichen an die Gaswirtschaft, die Unternehmen sollten damit beginnen ihre Gasnetze auszubuddeln, diese wären auch für regenerativ erzeugte Gase nicht mehr erwünscht.

    Nun er war zwar keine Partei, aber der Kaiser (der über den Parteien stand) hat mal das Auto als Fehlentwicklung bezeichnet und dem Pferd eine Zukunft (nicht als Lasagne) zugesprochen

    Bist du wirklich schon so alt, dass du immer wieder die Kaiserzeit hervorkramen musst?


    Aber um dich mal auf deiner Zeitachse abzuholen:

    Der Kaiser hat damals das Automobil nicht verboten - vermutlich weil er sich gar nicht vorstellen konnte, dass sich sowas gegenüber seinen Pferden durchsetzt. Der Markt hat es gerichtet.

    Andersherum scheinen im grünen Lager extremste Zweifel daran zu bestehen, dass Wärmepumpen oder das E-Auto ab 2035 konkurrenzfähig ist - andernfalls müsste man nicht mit (quasi) Neuzulassungsverboten für Verbrenner arbeiten.

    Dazu braucht es erst mal einen Ausbau. Ich hab nicht umsonst diesen Avatar und bekomme ziemlich viel von der Bahn mit. Die Strecken sind ausgereizt bzgl Belegung und haben einen massiven Sanierungsstau (wer stellte nochmal die Verkehrsminister in den letzten Jahrzehnten?)

    Tja, es war ja mal der Transrapid eine Überlegung, um so überlastete Strecken wie die Rheinschiene zumindest vom Personenverkehr zu entlasten und den Leuten eine Alternative zum Flugzeug zu geben.

    Der wurde vom Eiskugel-Jürgen erfolgreich als "technologisches Unsinnsprojekt" mit Stolz geschwellter Brust beerdigt - nun fährt er erfolgreich in China.

    Weitere Dinge, die diese Partei verdammt hat: ISDN und Glasfaser.

    Bzw. etwa genauso viel wie der Dienstleistungs-/Handelssektor. Gleichzeitig trägt die Chemische Industrie aber "nur" 1,7% zum BIP bei, während der Dienstleistungs-/Handelssektor 69% beiträgt.

    Ähm, laut Statista ist die Chemie-pharmazeutische branche die drittgrößte Industriebranche mit 200 Milliarden € Jahresumsatz..

    Man merkt, dass da jemand keinerlei Ahnung davon hat, für viele Produkte aus anderen Branchen diese verantwortlich sind.

    Sind diese Produzenten von Vorprodukten weg, wandern auch die verwendenden Branchen ab. Und die immensen Steuergelder dieser Branchen, die man wie Konfetti rausbläst, sind dann auch weg.


    Es bleibt halt der alte Öko-Traum davon, dass man sich nur noch gegenseitig im Dienstleistungssektor die Haare schneidet.

    So funktionieren aber Wertschöpfungsketten und Wohlstand nicht.

    Man hätte schon vor 20 Jahren anfangen können, den öffentlichen Nahverkehr gerade auch auf dem Land auszubauen und attraktive Angebote zu schaffen. Und damit meine ich nicht zwangsläufig die Buslinien. Bahnlinien, die vor allem im Berufsverkehr im Stundentakt bedient werden, sind einfach nicht attraktiv.

    Funktionierender ÖPNV auf dem Land ist einfach unwirtschaftlich, deswegen existiert er auch praktisch nicht und wird das auch nie.

    Und dass die Qualität des ÖPNV und dessen Zuverlässigkeit (ich sage nur Streik) eher Werbung für's Auto ist, liegt nun wirklich nicht am Auto.


    Zitat

    Dass die durchaus geht, zeigen IMHO Länder wie Dänemark, Schweden, Norwegen, wie ich in einem anderen Beitrag dargelegt habe, in denen die Anteile an Gas- und Ölheizungen deutlich geringer sind.

    Es wurde hier gefühlt schon 150x erwähnt, dass das an deren spottbilligen Strompreisen durch AKWs und Wasserkraft liegt, die im Falle von Norwegen noch durch Gewinne aus dem Geschäft mit Öl und Erdgas quersubventioniert werden. Außerdem hat man in Dänemark in den 70ern mit der Umstellung auf Fernwärme begonnen und diese praktisch erst 2010 abgeschlossen - in einem brettebenen Land mit 6 Mio. Einwohnern statt einem unflachen mit 85 Mio.

    Stimmt offensichtlich auch durch die hundertste Wiederholung nicht.

    Für nicht wenige endet DE leider am S-Bahnring Berlins.

    Ich habe es gestern schonmal geschrieben: Ich will dann aber auch keine Beschwerde darüber hören, wenn die Flüchtlingsströme insbesondere aus Afrika in Richtung Europa nicht kleiner werden. Auch die Einwohner Afrikas wollen schließlich leben.

    Die Leute aus wärmeren Gefilden kommen hierher, weil es hier die weltweit attraktivsten Geld- und Sozialleistungen gibt, nicht weil es so angenehm frisch ist.

    Schafft man diese Leistungen größtenteils ab, wie das sozialdemokratisch regierte Dänemark, bleiben auch urplötzlich die Leute weg.

    Wie unnachhaltig ist denn ein Umzug? Wenn ich meinen Arbeitsweg um 10km verringere (und dann mit Öffis oder dem Fahrrad pendeln kann), dann dürfte die Bilanz nach spätestens 4 Wochen positiv sein.

    Der Volksmund spricht von "3x umgezogen = 1x abgebrannt", was Möbel und Hausrat angeht. Zusätzlich müssen üblicherweise auch jedes Mal Alt- und Neuwohnung renoviert werden

    Damit dann die andere folgen, was sie natürlich müssen,

    Mmmh, ich spüre starke "am toitschen Wesen soll/muss die Welt genesen"-Vibes - war in der deutschen Geschichte schon mehrfach ein großer Erfolg.

    Es folgt niemand dem sich für auserwählt haltenden deutschen Weg, wie Thomas T. in aller Breite ausgeführt hat.

    Seltsam..im letzten Parteiprogramm der Grünen stand da ganz was anderes zur Homöopathie.

    Die Befürworter solcher Anwendungen haben sich doch mittlerweile in einer anderen Ecke der Gesellschaft zusammengefunden...

    Nirgends ist das Hufeisen stärker als bei Homöopathie und Naturheilkunde.

    Cem Özdemir hat sich jüngst erst die ministeriale Hütte mit Leuten von Bioland und BÖLW vollgestellt - beide fordern klar Nutztiere nur mit Homöopathie zu behandeln bzw. setzen das auch um:

    Tierwohl - voller Einsatz für das Beste.
    Bioland setzt sich für das beste und artgerechte Leben von Tieren ein. Unsere Biobäuerinnen und -bauern übernehmen Verantwortung für ihre Nutztiere. Denn Tiere…
    www.bioland.de

    Wesen der Öko-Tierhaltung | Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft

    Lass uns doch lieber darüber schreiben, weshalb die Freisetzung von Quecksilber aus fossilem Kohlenstoff 200 Jahre lang nicht der Rede wert war, diese aber im Jahre 2023 der aktuellen Regierung vorzuhalten ist

    Vllt. weil der größte Feind doch angeblich das CO2 ist, wo es auf jedes Gramm ankommt und nichts CO2-intensiver ist als Kohle?

    Die Verbrennungslust der Grünen beschränkt sich ja auch nicht nur auf Kohle oder das krebserregende Heizen mit Holz: es gibt (oder gab?) ja sogar die grüne Idee für HH Buschholz zur Verstromung aus Namibia per Schwerölfrachter zu importieren.


    Mit der gleichen Argumentation (wir haben eh schon in der Vergangenheit so viel Atommüll/Quecksilber erzeugt) könnte man übrigens auch AKWs weiterbetreiben bzw. neubauen - praktisch CO2 frei.


    Zitat

    eigenartigerweise zusammen mit dem Vorwurf zu früh aus der Verstromung von Braunkohle auszusteigen.

    Von mir wird man den nie hören: Braunkohle verbinde ich mit Sozialismus und DDR - kein Wunder also, dass dessen Verstromung von der Partei des Ökosozialismus so hoch geschätzt wird.

    Skeptiker:

    Es ist wirklich faszinierend, dass man derart konsequent versucht, einen nachhaltigen Lebensstil zu realisieren.

    Ich wünsche mir, aber noch viel mehr einigen Mitmenschen, nur einen kleinen Anteil davon.

    Ich bin mir auch sicher, die sieben Wohnungswechsel sind ein Nachhaltigkeitsvorbild für uns alle. Er wird auch sicherlich noch nie geflogen sein.

    Klar doch, das Risiko einer atomaren Verseuchung ist vernachlässigbar. Einen Tod müssen wir alle sterben.


    Aktuell werden die Felder durch die erhöhte Kohleverstromung mit Quecksilber verseucht.

    2017 waren das 5 Tonnen Eintrag pro Jahr.

    Aber da Quecksilber in grün-homöpathischen Kreisen ja als Heilmittel gilt, ist das auch nicht kritikwürdig.

    Wurde bei der Betrachtung zur Bestandsdichte berücksichtigt, dass in den Großstädten die Zahl der PKWs / Kopf signifikant niedriger ist, als auf dem Lande?

    Die Anzahl der PKWs in Berlin steigt seit Jahren, was vermutlich auch mit dem ÖPNV und seinen Insassen zusammenhängt.

    Zitat

    Ja, es gibt innerhalb der Stadt offensichtlich sehr unterschiedliche Werte und Lebensauffassungen.

    In meinem Wahlbezirk wurde das Quroum übrigens deutlich überschritten, 75 % der Stimmen lauteten "Ja"

    Kann es sein, dass gestern schon der Demeter-Sekt im Erdkühlschrank zum Feiern des großen Erfolges bereit stand?

    Und dann diese Bauchlandung - trotz zuplakatierter Stadt und vollen Briefkästen durch eine 1,2 Mio. Pro-Kampagne.

    Tut mir leid, aber Berlin-Mitte ist weder Berlin und schon gar nicht Deutschland.


    Um mal wieder zurück aufs Thema zu kommen und die Freunde des ÖRR wieder ins Boot zu holen:

    BR-begleitete 220.000€ für die Wärmepumpe + notwendiger Maßnahmen für ein Haus in Zwickau
    Sicherlich aus saturiert-westdeutscher Sicht ein Haus mit schlechter Substanz - allerdings im Osten alles andere als selten.

    Und man öffnet eben auch im Westen mit Wärmepumpen oftmals die Büchse der Pandora (FB-Heizung, Fassade, Dach, Fenster).

    Von daher kann ich das "sind ja nur 25-40K€ für die WP und davon gibts 40% aus Steuerzahlerknete abgezogen" nicht mehr hören...


    Ergänzend kann ich noch diesen Handelsblatt-Artikel empfehlen, in dem Habecks zentraler Mastermind Patrick Graichen (Ex Agora Energiewende) ganz schlecht wegkommt.

    Wenn ich das jetzt richtig zusammenbringe dann sagst Du, dass die Grünen solche Inhalte pushen, bzw. die Sendeanstalten Grün durchsetzt sind und dementsprechend grüne Sachen senden.

    Es gab einen Marsch durch die medialen Institutionen.

    Linke Redakteure stellen natürlich potenziell auch nur linke Leute ein - dementsprechend schaffen es sogar solche Leute dort Obdach zu finden.

    Und so sieht dann halt auch das Programm aus - ZDF-Wetterberichte, die nur mehr peripher mit Wetter zu tun haben oder wenn Frau Reschke im Wochentakt Insektenkonsum propagiert.

    Selbst Gniffke hat die links-grüne Schlagseite und das Repräsentationsproblem eingeräumt: „Wir müssen ein Klima in den Häusern schaffen, in denen alle Auffassungen, die sich an demokratische Spielregeln halten, einen Platz haben. Das ist sicherlich noch eine Aufgabe“


    Zitat

    Könnte ich mir sogar vorstellen, bzw. nachvollziehen. Viele akademische Berufe und nicht akademische Berufe und Institutionen sind von gewissen Einstellungen geprägt. So sind z.B. Tierärzte meist tierfreundlich, Pfleger meist menschenfreundlich und Lehrer meist sozial und kinderfreundlich.

    Auch in Schulen wird man eher mitte bis links orientierte Lehrer finden. Die meisten sind einfach sehr sozial und wenig materialistisch ausgerichtet - sonst würden Sie den Job ja nicht machen, sondern was ordentliches ;-). So zumindest meine Erfahrung in den 70/80gern in Bayern (sic!).

    Ah, verstehe.

    Der Akademiker und besonders der Linke und Grüne ist immer durch und durch edel und von hehren, wahrhaftigen Absichten geprägt.

    Dass sich der Grünen-Bundesvorstand selbst Corona-Boni ausgezahlt hat - das ist keine Materialismus, das sind ja die Guten.

    Dass in Lebensläufen beschissen und Bücher zusammengestoppelt wurden - es geht um die Kliemerapokalüpse, bitte keine Kritik!

    Dass während Annalenas Amtszeit ihr Schatzmeister in Brandenburg 200.000€ im Puff verbraten hat - ach, komm, so eng darf man das nicht sehen!



    Zitat

    Zum Glück gibt uns unser Fernsehen auch die Möglichkeit einfach umzuschalten und andere Inhalte zu sehen. Da kann ich auf RTL umschalten oder DMAX (OK die sind einfach nur privat) aber ich kann auch politische Sendungen der ÖRR ignorieren und mir auf Arte schöne Landschaften anschauen oder einen schönen Tatort auf dem Ersten. Hindert mich ja keiner dran.

    Du übersiehst da eine wichtige Komponente: RTL oder DMAX muss ich nicht zahlen.

    Den ÖRR dagegen schon - 10 Mrd. € für solche Figuren, die 5h/Monat für 100.000€ /Jahr arbeiten.

    Zitat

    Nun zu dieser Expliziten Sendung. Ich kenne mindestens eine der interviewten Personen persönlich und viele solcher Projekte, wie die gezeigten. Ich beschäftige mich damit (auch) beruflich.

    Der Genosse mit den Fertigbauvordämmteilen, wo man hinter in Dunkelheit auf 1 Meter Laibung schaut wie in einem Kloster von 1454?


    Zitat

    Und eins noch. Die Generation der jetzt 25-30 jährigen - die Mehrheit ist "so" drauf.

    Komisch, dass sich das bei den Erstwählern 2021 nicht so dargestellt hat.

    Tipp: weniger ÖRR kucken, der dieses Framing perpetuiert und weniger die versemmelte "Revolution" aus der eigenen Jugend auf die heutige Jugend projezieren.

    Und daran denken, dass die Leute, je älter sie werden, umso konservativer werden.

    Insbesondere im Angesicht von 10%-Inflation und "wir nehmen euch euren Eigentumstraum, aber dafür gibts die schöne Klima-Kommunalka zur Höchstmiete", was beides 2021 noch kein Thema war.

    Wir haben sie alle unterwandert. Wir werden euch knechten und euch Klimaschutz aufzwingen, in Ketten, wenn es sein muss. Wir sind überall und sehen euch auch überall. Es gibt kein Entkommen.... einseinself!!!...

    :teufel:

    Fräulein Rottenmaier, ich warte immer noch auf die konkreten Beispiele zu den behaupteten riesigen Pumpspeicherbaumöglichkeiten im süddeutschen Raum, die 7 Tage Dunkelflaute überbrücken können.

    Jetzt müsst Ihr/Du mir helfen - ich verstehe den Kommentar von Dir mgruber nicht.


    Meinst Du, dass die Politik ein solches Fernsehformat vorgegeben hat und die ÖRR das dann im Auftrag der grünen Partei gedreht haben?

    In den deutschen Medien, aber vorallem im ÖRR, sitzen sehr viele Sympathisanten der Grünen.

    Das ist nicht erst seit der Umfrage unter Volontären 2020 mehr als offensichtlich.

    Der Partner der Grünen Jarasch saß an zentraler Stelle im RBB, dem Sender, der immer wieder Grünen-Politiker als vermeintliche Passanten vor der Kamera hat.

    Praktisch keine Talkshow ohne Grünen-Beteiligung, das Duo Grüenale Klamroth/Neubauer, wo der eine Abends das Tempolimit von Wissing einfordert und die andere am nächsten Morgen den Rücktritt Wissings.

    Man könnte noch schier endlose weitere Beispiele nennen, aber ich belasse es jetzt mal dabei.


    Diese 6-teilige Serie "Wir können auch anders" ist quasi das verfilmte grüne Wahlprogramm - oder wie es Alexander Kissler so schön formuliert hat: Belehrungsfernsehen.

    Dabei ist der ÖRR zu weltanschaulicher Neutralität verpflichtet - weil den Bums eben jeder per Zwang zahlen muss.

    Wenn man das ganze dann auch noch in der grünen Landesvertretung mit einem grünen Minister ausstaffiert, wird es dann so richtig schamlos.


    Und das alles erst nach dem Skandal, das vorallem ÖRR-Journalisten ihre Mundwerke gegen Geld an die Regierung vermietet hatten.

    oh Gott ..., bleib mal ruhig ...

    Man merkt an der Souveränität der Reaktion, dass da offensichtlich ein Nerv getroffen wurde.


    Wobei die Affinität des ÖRR für eine bestimmte Partei nun wahrlich nichts neues ist...die Art und Weise wie es offen zur Schau getragen wird nur immer holzhammeriger.

    Als Testimonial für weniger CO2 und mehr Klimaschutz Aurel Mertz zu nehmen, entbehrt in jedem Falle nicht einer gewissen Satire.

    Immer wenn man denkt "unsubtiler kann die Verflechtung zw. ÖRR und der Partei nicht mehr werden"...

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