Beiträge von rodop

    Ob ein mangelfreier Neubau in gleicher Art und Umfang an Stelle des jetzigen Hauses möglich wäre und überhaupt genehmigungsfähig wäre, steht so nicht fest in Stein gemeisselt.

    und das soll das Problem des AG (Bau-Laie) sein?

    Der AN (Fachmann) hat sich doch vertraglich verpflichtet, ein Werk nach ARdT an die entsprechende Stelle zu stellen ... oder war das nur unverbindlich gemeint, also er versucht es mal ...?

    ich war vorige Woche in Tschechien, die haben das jetzt mit dem Tragen von MNS in den Geschäften usw. sein lassen ...


    Wahrscheinlich ist das doch nicht so wichtig ...

    Hab wegen der Anzeige schon drei mal nachgefragt was Sache ist.


    wegen Anzeige muss Du nirgendwo nachfragen, die Anzeige stellt nicht etwa Dein Anwalt oder so aber DU ! Fachanwalt wird sich da raus halten, das ist

    klar ihm bringt das nichts und kostet ihn nur Aufwand und Zeit


    d.h. Du fragst niemanden und geht zur Polizei ... Du musst natürlich einen Grund haben, warum Du den G-SV anzeigst ...


    klar, es ist auch nicht sicher ob das in DEINEM Fall hilft ... im Prozess von meiner Frau hat der G-SV dann kalte Füße bekommen und hat sich selbst verabschiedet ...

    Skeptiker - über Erfahrungen könnte ich detailiert berichten, aber das würde wieder nur zahlreiche Beschwerden über das angebliche Jammern hervorrufen, dann nur kurz


    1. der Anwalt in der ersten Instanz hat sich über die Aussagen des G-SV schriftlich beschwert, die Schreiben wurden vom "Landgericht" ignoriert


    2. der Anwalt in der zweiten Instanz hat sich über den G-SV ebenfalls mehrfach schriftlich beschwert


    er schrieb Beschwerden, stellte Anträge auf Befangenheit, Entbindung des G-SV von seinen Pflichten u.a. auch wegen nachgewiesener Lügen usw. usw.


    die Schreiben wurden durch das OLG entweder ignoriert oder in dem Sinne beantwortet, dass der G-SV doch hervorragende Arbeit leistet und ihm nichts anzulasten wäre ...


    Details erspare ich mir, niemand muss glauben, dass es so gelaufen ist ... der einzige Weg, den Lügner zu stoppen, waren dann Anzeigen bei der Polizei ... die Staatsanwaltschaft ermittelt (angeblich) seit August 2018 ...

    Das ist ein Gesetz und nicht zum Aussuchen!


    das ist alles richtig - theoretisch.


    In der Praxis sieht das aber so aus:


    1. Das Geld für die Gutachtenerstellung wird eingezahlt, bevor der G-SV anfängt, das Gutachten zu erstellen


    2. Während der G-SV sein Gutachten schreibt, so darf man ihn nicht stören und nicht schauen, was er reinschreibt. Das Geld hat er aber praktisch so gut wie sicher, es liegt ja schon auf dem Konto des Gerichtes rum ...


    3. Nachdem das Gutachten an die Parteien geliefert wird und diese feststellen, dass der G-SV seitenweise über seine Erfahrungen geschrieben hatte (z.B. "

    Der Sachverständige resümiert aber aus seinem eigenen Erfahrungsschatz, dass die streitgegenständlichen Außenwände für dieses kleine

    Objekt ausreichend standsicher und zuverlässig sind, Qualitativ liegt diese Aussage im Bereich der eines mittelalterlichen Baumeisters, der auch nur Gefühl und Erfahrung in die Waagschale werfen konnte,"

    oder

    "Der Sachverständige behandelt das Verhältnis des Maurers zu diesem Thema immer gern gesondert. Er selbst ist viel im

    Denkmalschutz tätig und weiß ... " usw. usw.)


    dann wird vom Fachanwalt nur trocken mitgeteilt, dass er leider leider keinerlei rechtliche Mittel dagegen hat und alles hingenoimmen werden muss


    die Richter interessiert der Verstoß gegen das von Dir zitierte Gesetz, die sind ja mit wichtigeren Sachen massivst überbelastet ...


    Es wir also in voller Absicht gegen Gesetz verstoßen und niemanden interessiert das ...


    Selbst als während einer Gerichtsverhandlung der G-SV solche Sachen direkt im Gerichtssaal erzählt hatte, so wurde er niemals von den Richtern unterbrochen und auf die gesetzliche Regelung hingewiesen ...


    seltsam ...

    also ich finde die Aussagen der Sachverständigen klar und deutlich, z.B.


    "Es ist richtig, dass ich in meinem Gutachten geschrieben habe, dass die statisch erforderliche

    Bewehrung nicht ausreichend ist. Hier ist aber zu unterscheiden zwischen den Anforderungen,

    die die DIN-Norm stellt und der Frage der Gebrauchstauglichkeit. Nachdem das Haus 10 Jahre

    steht, hat sie ihre Standsicherheit nachgewiesen. Die Bodenplatte ist daher mangelfrei."


    da ist alles leicht verständlich und jeder, der etwas Grundkenntnisse im Baurecht hat weiß, dass der man schwachsinnigen Unsinn erzählt, um den Beklagten zu schützen ;_)

    Weil sie überhaupt keine Ahnung was der Sachverständiger von sich gibt.


    1. was kann man nicht bei dieser Aussage verstehen:


    "Allerdings ist es so, dass zur effektiven Beseitigung dieses Mangels eine Möglichkeit, die das

    Gebäude bestehen lässt, nicht besteht. Deswegen haben wir eine Minderung vorgeschlagen.

    Zur tatsächlichen Mängelbeseitigung, nämlich zur Herstellung des vollflächigen Auftrags wäre

    es notwendig, ein neues Gebäude zu errichten."


    2. oder bei dieser Aussage - wo liegt das Problem, was verstehen die da nicht ?


    "Die nachgewiesene Nichtvollständigkeit der Lagerfuge am

    Objekt stellt somit einen Verstoß gegen DIN 1053-1 dar; sie

    stellt auch einen Verstoß gegen die Allgemein anerkannten

    Regeln der Baukunst dar,"


    oder "Fazit Statik:

    Es wurden vom Sachverständigen am Objekt In prinzipieller

    Übereinstimmung mit den Vorgutachten zahlreiche und

    wesentliche Verarbeitungsmängel am Außenmauerwerk

    festgestellt.

    Dies ist ein Verstoß gegen die Allgemein anerkannten Regeln

    der Baukunst, ein Verstoß gegen die eingeführte Technische

    Baubestimmung DlN 1053-1 bzw. DIN 1053-100. Dies ist ein

    Verstoß gegen Handwerkerregeln und gegen

    Verarbeitungsrichtlinien der Produkthersteller,"



    Welches der Wörter bereitet den Richtern die Schwierigkeiten? "wesentliche Verarbeitungsmängel" ?

    Ist das ein zentrales Thema?

    nein, das sollte nur ein Beispiel sein, was ein Mangel ist ...


    du kannst das ausschreiben wie du es magst ... WENN aber eine bestimmte Marke vereinbart ist - jemand möchte unbedingt Marke X, warum auch immer, ist die Abweichung immer ein Mangel - laut Definition.

    Ob der Mangel sich auswirkt, beseitigt werden muss usw. das sind wieder andere Fragen ...

    völlig richtig! :thumbsup:


    Der Rest der Ausarbeitung ist für die Tonne und gehört aus dem Gutachten gestrichen bzw. dieser Teil ignoriert!


    karo1170 - wenn der G-SV also lange weile hat und "wissenschaftliche Aufsätze" schreiben will, dann darf es sich an der Uni eine Beschäftigung suchen ...


    hier geht es um Beantwortung konkreter Fragen, nicht Inkorporation ...