Beiträge von SirSydom

    Und genau deswegen halte ich den weltweiten Zertifikatehandel für DIE Lösung.


    Natürlich wird das schwierig umzusetzen. Aber vom Grundgedanken ist es der richtige Weg.


    Jeder der auf Kosten der Allgemeinheit Profit macht (also z.B. der Energiekonzern, der CO2 in die Luft bläst) trägt die Kosten dafür und gibt diese der Allgemeinheit zurück, welche mit dem Geld Kompensationsmaßnahmen druchführen.


    Und dann wird genau da die Emmision eingespart, wo es am wenigstens weh tut.


    Ich machs mal Plakativ, Wir geben Irre Summen dafür aus unsere Mobilität auf elektrische Energie umzustellen, weil sie für die Zukunft die Möglichkeit bringt, mit EE-Energie weitgehend CO2 neutral zu fahren.


    Mit dem gleichen Geld investiert in Mongolische Kohlekraftwerke zur Effizientverbesserung könnte man wahrscheinlich viel mehr Effekt erreichen.


    oder ... oder ... oder ...

    ein (das gewaltigste) problem bei der von F.M. angeregten wasserstoffherstellung in sonnigen gegenden , also afrika, und dessen export , am besten nach europa/oder wohin auch immer , weil dort damit geld zu verdienen wäre ist die geringe energieausbeute bezogen auf volumen .

    es müssen also wahnsinige volumina transportiert werden.also ein rohr gigantischen ausmasses bei moderatem druck oder eine hochdruckleitung (die zahl 700bar geistert herum) , also ein superdickwandiges rohr mit mässigem innendurchmesser .sicher technisch machbar aber wirtschaftlich nicht dastellbar . von der CO2 bilanz garnicht zu reden.

    die andere option ist der flüssigtransport .

    21°K (252°C) ist schon verdammt nahe an absolutem nullpunkt. die müssen erstmal erreicht (erkühlt)werden . und das in einer sehr warmen umgebung .

    was da an energie verblasen wird und an wärme freigesetzt wird ist auch nicht wirklich ohne . aber dürfte bei der globalen erwärmung auch nicht mehr stören.
    ausserdem sind die verdampfungsverluste bei den langen strecken mehr als erheblich .

    du darfst das nicht so eng sehen. Ja, H2 ist problematischer beim Transport also zb Methan (Erdgas).

    Dann wird das H2 halt vor Ort Methanisiert. Fertig. Mit der Abwärme Meerwasser entsalzt, whatever...

    Dann muss man nur noch den Wasserstoff oder den elektrischen Strom über große Distanzen transportieren. Beides scheint ziemlich anspruchsvoll zu sein.

    eigentlich nicht. Zum Einen Betreiben große Chemiekonzerne bereits eigene Wasserstoffnetze, das wasweissich die Wasserstoff-Pipeline Rhein-Ruhr nicht kennt... zum Anderen lässt sich H2 bis zu 2% ins Erdgasnetz einspeisen.

    Diese Technik steht jetzt zur Verfügung und könnte jetzt sofort angewendet werden.

    Mehr oder weniger korrekt.

    liebe F.M. , du weisst wovon du da schreibst ?

    anscheinend, teilweise, mehr als du.. abe auch nicht ganz, weil H2 Export ist etwas, davon brauchen wir nicht mal träumen - aber wir können ihn direkt für uns selbst verbrauchen!


    Das Problem ist - aktuell brauchen wir uns noch keine großen Sorgen machen, weil wir "ach so viel" grünen Strom haben, den wir nicht wegbekommen. Ja, es kommt vor, aber die Mengen sind überschaubar.

    Und dass es keinen Sinn macht, eine Elektrolyse-Anlage für Millonen zu bauen, die dann nur 2-3 Tage im Jar läuft, das denke ich leuchtet jedem ein. Ökologisch wie Ökonomisch Wahnsinn.


    Es wird wohl immer einen gewissen Anteil an elektrischer erzeugter Energie geben, denn man am Ende Abregeln muss, sofern wir viel Sonne und Wind-Anteil haben.


    Als ganz wichtigen Baustein für die Nutzung der EE sehe ich einen geregelten Stromverbrauch. Schon allein mit Wärmepumpen und Gebäudeheizungen ergibt sich ein riesiges Potential, da die allermeiste Zeit diese Wärmeerzeuger eben nicht zu 100% ausgelastet sind und so der Bedarf in günstige (volkswirtschaftlich wie auch individuell) Zeiten verlegt werden kann. Dafür brauchts Technik und Rahmenbedingungen.


    o.k., wieder was dazu gelernt, heißt das also, dass z.B. Toyota den Vorsprung bei den E-Autos nur wegen der Akkus hat?

    Bei der E-Mobilität sind es weniger einzelne Technologien, als vielmehr das ganze zu einem Gesamtsystem zu kombinieren, zu einem attraktiven Preis.

    Und beim Akku ist es auch nicht Batterieherstellung, sondern die Zelltechnologie, an der es hapert.


    Hier kann man mal die Fertigung eines Traktionsmotors (in DE!) anschauen:


    Das man diese Kraftwerke nicht zum Regeln verwendet ist doch offensichtlich. Dafuer gibt es ja Mittellast (z.B. als GuD) oder Spitzenlast-KW (z.B Erdgas, Pumspeicher..). Sieht man auch sehr schoen in der Tabelle aus #471, Stichwort VLS. Wenn man dann im Vergleich dazu die unter GDI angegebenen Stunden der PV anschaut, weiss man doch, wo das Problem liegt.

    Du hast ja recht. Unser Energiemix ist ganz wesentlich durch die Regelbarkeit der Energieträger bestimmt. Solange nur der Direktverbrauch wirtschaftlich betreibbar ist, können wir genausowenig nur mit PV oder Wind als mit nur Kohle leben.


    Was nuetzen geringe Gestehungskosten eines Energietraegers, wenn der nur zeitweise mal zu Verfuegung steht?

    Zum Einen werden dadurch schon jetzt Emmisionen eingespart, weil eben oft (nicht immer..) kein Gas im Spitzenlastkraftwerk verheizt werden muss.

    Zum Anderen nuetzen geringe Gestehungskosten, weil dann (im Vergleich zum Energiemix) noch eine Marge da ist, die ich für die Speichertechnologie verwenden kann.

    Aktuelle häusliche Batteriespeicher werden ja nach Bauart und Studie im Bereich von 15-30 Cent/kWh eingeordnet - incl Verluste und Abschreibung.

    Das ist natürlich alles andere als Konkurzenzfähig und lohnt sich selbst unter den geförderten Rahmenbedingungen nicht für jeden.

    Da ist aber noch Luft nach oben in großtechnischen Speichern mit anderen Technolgien - die natürlich erst entwickelt werden müssen.


    Man kann also nur die Rahmenbedingungen (Marktbedingungen) fuer andere Energietraeger kuenstlich verschlechtern, besteuern, einschraenken, regulieren.


    Der Grund, warum es in D (einem Land, das nun alles andere als "sonnenverwoehnt" ist) so viel PV-Anlagen gibt, ist schlicht und einfach die Subventionspolitik (also Einspeisezusagen, garantierte Verguetung usw). Fallen diese weg, verschwinden die PV-Module von den Dächern und Feldern genauso wie die Hersteller derselben aus der deutschen Industrielandschaft.

    Natürlich schafft Politik Rahmenbedingungen für alles - und in irgendeiner Art und Weise wird jede Technolgie gefödert.

    - Die Atomkraft druch viel Forschung, Übernahme der Endlagerung, Übernahme des Risikos druch die breite Bevölkerung.

    - Kohle auf Kosten derer, die Enteignet werden und deren Eigentum "abgebaggert" wird.

    - Wasserkraft durch Erteilung entsprechender Genehmigungen

    etc... etc...

    Einen "natürlichen Urzustand" gibt es da nicht.

    Und aktuell will die Gesellschaft mehr erneuerbare Energie und weniger CO2 Emmissionen - also reagiert die Politik.

    photovoltaik ist ohne eine gescheite specherung der absolut falsche weg , die meisten erträge werden dann erzielt , wenn der verbrauch ganz unten ist .

    Nein, das ist falsch.

    Hier kann man mal den bundesdeutschen Lastgang sehen.

    Und hier wie sich die Deckung mit unterschiedlichen Energieträgern einstellt.


    Natürlich kann nicht der komplette Bedarf mit PV gedeckt werden. Aber ein guter Teil des normalen Tagesverbrauchs lässt sich direkt decken!

    und das nur weil die Ingenieure nich in der Lage sind, gescheite Speicher zu bauen ...

    Ach was. Natürlich können Ingenieure das, wenn sie Zeit & Geld bekommen das zu tun. Es fehlen nur die Auftraggeber, und die kommen erst, wenn der Bedarf da ist.


    Außerdem werden auch großtechnische Speicher schon heute realisiert!

    Pilot in Hamburg:

    Stromspeicher: Kann Vulkanstein die Speicherlücke schließen? - ZDFmediathek


    Skalierung:

    Stein-Stromspeicher von Siemens Gamesa soll 2019 ans Netz | bizz-energy.com


    Vielleicht müsste man da in D auch einfach nur mal weiterdenken - z.B. in Richtung Wasserstofferzeugung.

    Auch das wird getan:


    Hamburg plant weltgrößte Anlage für Wasserstoff-Elektrolyse - manager magazin


    aber hier darfs gern noch a bisserl mehr sein.


    Generell gilt: Rahmenbedingungen verbessern, dann findet die Wirtschaft schon eine Lösung.

    Wie bei der PV.

    Stromgestehungskosten? Entstehungskosten Oder was muss ich mit darunter vorstellen?

    es geht darum wieviel es kostet eine kWh zu erezugen, mit verschiedenen Technologien.

    Und da sieht man z.B., dass Freiflächen PV nicht nur halb so teuer ist wie kleine PV-Anlagen, sondern auch mit Wind Onshore jetzt schon die günstigste Art und Weise sind Energie zu erzeugen.


    Leider brauchts halt auch Lösungen für Dunkelheit und Flaute.. aber wie man sieht, kann mann immer noch einige € mit Speichertechnologien verbrauchen, und trotzdem gleichauf mit anderen Technologien.



    das Hauptproblem der PV ist doch, das es seit ca 10 Jahren keine relevanten Verbesserungen des Wirkungsgrades mehr gibt. Die PV-Paneele die heutzutage aufs Dach geschraubt werden, dümpeln immer noch bei 17-19% herum

    Vor 10 Jahren hast du für den gleichen € aber nur die Hälfte der PV-Leistung bekommen. Mag sein, dass sich die Flächeneffizienz nicht deutlich verbessert hat, aber es ist günstiger geworden. Trotzdem gibt es mitlerweile auch Module mit z.B. 370Wp und Wirkungsgraden von >21%.


    Daneben ist doch selbst ein 3-mal abgeschriebenen Kohlekraftwerk noch das reinste Effizienzwunder.

    Der Vergleich hinkt nicht nur, der sitzt querschnittsgelähmt im Rollstuhl!

    Ich seh das wie Skeptiker.. für mich hat das eher den Charakter eines Vorwandes, weil man aus anderen Gründen was dagegen hat.


    Ähnlich wie bei der Waldschlößchenbrücke und der kleinen Hufeisennase oder den Eidechsen bei Stuttgart 21..



    Traurig fand ich das:


    Da wird ein PV auf 5ha abgelehnt, unter anderem auch weil


    Zitat

    Im Zusammenhang mit diesem Antrag gab der Bürgermeister einige Eckdaten zu Boden-Photovoltaikanlagen und zu erneuerbaren Energien im Gemeindebereich. Demnach sind bereits acht derartige Anlagen mit einer Gesamtfläche von 67,4 Hektar und einer installierten Leistung von 63,8 Megawatt vorhanden. Dazu gesellen sich 130 Photovoltaikanlagen auf Dächern mit einer Leistung von 6,2 Megawatt, eine Drei-Megawatt-Windkraftanlage und diverse Wasserkraftanlagen.


    Zusammenfassend erklärte der Rathauschef: "Unter Anrechnung der beiden neuen großen Anlagen bei Fichten und Effenricht wird im Gemeindegebiet mit erneuerbaren Energien bereits das dreifache der Strommenge erzeugt, die hier verbraucht wird."

    Ja wo den sonst, wenn nicht in Flächengemeinden?

    Das wäre ja wie wenn ich einen neuen Maststall nicht genehmige, weil "im Landkreis schon das 10fach ein Schweinfleich produziert, als das hier verbraucht wird.


    Hohenfels: Hohenfelser fühlen sich von Photovoltaik-Anlagen umzingelt - Neumarkt - nordbayern.de


    BayernAtlas - der Kartenviewer des Freistaates Bayern



    Persönlich bin ich jetzt auch kein absoluter Freund von Freiflächen-PV. Denn da bleibt immer noch der "landschaftliche" Aspekt. Vom Naturschutz her glaube ich, dass die Fläche ökologisch deutlich wertvoller ist, als Acker oder intensiv bewirtschaftetes Grünland.


    Aber nur mit bestehenden Dächern wird es schwer, weil die Kosten für kleinteilige Anlagen einfach unverhältnismäßig sind (Faktor 2 ist da schon drin...)

    wenn man bereit ist, den einen oder anderen dicken Euro in die Hand zu nehmen, dann kann mit einer Photovoltaik, einem dickem Speicher sagen wir 20kWh und einem Stromerzeuger (am besten mit Rapsöl/Biodiesel betreibbar) sich schon auttark machen.


    Das kann man sag ich mal für 25.000€ realisieren.


    Oder, man baut die PV groß genug für den Jahresbedarf, und speichert die Überschüsse in Wasserstoff.

    Im Winter zehrt man dann vom Wasserstoff, dass über die Brennstoffzelle zu Strom wird...


    Das gibts schon fertig:


    Produkt | Home Power Solutions


    Man muss sich aber damit anfreunden, dass man sich vom dem Geld auch einen Porsche kaufen kann. Wenn sowas soviel Geld kostet, dann stecken da auch immense Ressourcen drin, daher zweifle ich bei solchen unökonomschen Lösingen auch immer an der Ökologie!

    jetzt ist aber die Genehmigung an die Bedingung geknüpft, dass ich den Kanal und die anderen Leitungen auf meine Kosten verlegen lasse, da diese nicht überbaut werden dürfen.(Diese müssten außerhalb vom Baufenster sein).

    ich stelle mir die Frage, ob DAS zulässig ist. Euren bisherigen Antworten entnehme ich, das Leitungsrecht ist eine Sache zwischen Eigentümer und Rechteinhaber, die Genehmigung zwischen Eigentümer und Behörde.


    Was also geht es die Behörde (Landratsamt? Gemeinde/Stadt?) an die Verlegung zu fordern?


    Wer ist denn Leitungs-recht-inhaber?

    in die 70l Box müsste der Rahmen für 287x287er Taschenfilter problemlos passen. Die wäre auch lang genug für einen 600er Filter.


    Aber auch die 61l Box müsste passen.


    Man bekommt halt in diese Boxen keine zwei Rahmen, aber bei dem Preis könnte man auch eine zweite Box für einen Vorfilter nehmen.

    Aber obs das wirklich braucht - weiß auch nicht.

    coole Sache!


    Das Schneiden der Platten hab ich mit einem Anschlag (Wasserwage mit Spannzwingen auf die Platte geklemmnt) und einem Cuttermesser gemacht.

    Wenn man sich einen Styroporschneider (heißer Draht) ausleihen kann (von jemanden der sonst WDVS macht), dann gehts sogar ganz schnell und exakt.


    Ich hab mir so fertige Boxen auch angeschaut, an sich ja die perfekte Lösung und einem selbst Kleben zu bevorzugen.

    Ich hab nur keine in der von mir gewünschten Größe gefunden.


    Darf ich fragen was du für die Box bezahlt hast?

    Wie lautet das mit Wein und Wasser??

    war das bei den Pfaffen jemals anders??? Es heißt nicht umsonst Bigotterie.


    Für meinen Teil - letzte Flugreise 2013 Türkei, 2014 mit dem Auto nach Italia.

    Aber verpflichten tu ich mich zu gar nichts..


    Off-Topic:

    Achja, wie reist man den eigentlich standesgemäß als Ingenenieur? Lidlreisen ist ja offensichtlich für die Unterschicht reserviert. :freaky:

    explodierende Mieten wird er sicher hindern bzw. dämpfen. Aber das wird an der Wohnungsnot nichts ändern, weil das Angebot davon nicht größer wird, sondern der Zubau eher abnimmt.


    Schon ohne Mietendeckel ist die Rendite von Mietimmobilien aufgrund der stärker als die Mieten steigende Kauf und Baupreise gesunken.

    Warum? Die Angst vor dem "intelligenten" Zaehler ist genauso begründet oder unbegründet wie die Angst vor Google, Huawei oder anderen.

    Ich hab jetzt auch keine Angst vor dem Ding, aber haben muss ich es nicht - denn ob ich 20€ p.a. für den Zähler oder 100€ zahle, ist schon ein gewaltiger Unterschied, der mir persönlich ÜBERHAUPT nichts bringt - eine Erfassung der Verbrauchsdaten im 1sek Raster hab ich auch mit der 20€ Lösung..

    "höhere" Investitionskosten
    schwieriger Handwerker zu finden weil "exotisch"

    Das bezweifle ich. Wechselrichter mit Nulleinspeisung sind marktgängig, gerade bei größeren Modellen eigentlich eine Standardfunktion.


    Übrigens in Insellösung nicht das, was du bauen willst. Insel ist, wenn du ganz ohne Netz auskommst - also Zähler abklemmen und Vertrag kündigen.



    Deine Meinung zu den Vorteilen teile ich (fast) nicht, und mit deiner Anlage wirst du aus ideologischen Gründen wertvolle Energie, also Ressourcen verschenken.

    Der einzig valide Punkt ist die Unlust, zum Unternehmer zu werden.

    Ich hab auch Jedlwen Türen, aber Röhrenspan meine ich, bei ir wurde beim Einbau auch gepfuscht wie nochmal was, und ich bin eben mal durchs Haus gegangen.. Bis auf die Schallschutztür mit anderer Zarge und der Türen, die praktisch nie geöffnet werden, sind alle Schließbleche leicht nach außen gewölbt :(:(:(


    Die Türen waren nicht günstig. Schalldämmung ist eh unterirdisch, was ich aber auf den Einbau schiebe (wenn das Blatt nicht an der Dichtung anliegt..)

    Wer sich sowas im Privatbereich antut, der hat bald eine Wand im Hausanschlussraum voll mit Smart Gateways, ISGs, Webserver, Remote Control Box und auf dem Handy vor lauter Apps keinen Platz mehr fuer Kontakte und Telefonieren. Die Schaffung gemeinsamer Schnittstellen und Standards steckt derzeit noch in den Kinderschuhen (bzw. haengt in den diversen Normungsausschuessen) .

    du sprichst mir aus der Seele.


    Waehrend sich regenerative Energieerzeuger auf Basis von Wasserkraft oder (Offshore-)Windkraft durchaus regeln lassen, sieht es bei der hochgefoerderten PV in der Hinsicht eher duster aus.

    Du meinst, weil erst bei PV-Anlagen größer 30kWp eine Teilnahme am Netzmanagement Pflicht ist?

    Und darunter tut sich das keiner an - warum? Weil der RSE dafür ein technischer Dinosaurier ist, den sich noch dazu die Netzbetreiber vergolden lassen...


    Aber da gehts auch nur um die "Vernichtung" bzw "Nichterzeugung", weil man da ja prinzipbedigt nur nach unten regeln kann...



    Ich finde den Ansatz Zeitvariabler Stromtarife wie ihn z.B. AWattar anbietet, grundsätzlich sinnvoll.

    Aber da es hie keine Standards in der Datenkommunikation gibt, bleibt das eine Spielwiese für Freaks wie mich, die sich dann die Schnittstellen und Regelungen selber hacken...

    ich war früher glühender Verfechter der Kernenergie, bin aber mittlerweile dagegen.

    Ich bin beruflich im Bereich der Funktionalen Sicherheit tätig, und das Problem ist einfach - sobald knallharte wirtschaftliche Interessen dahinter stehen, wird getan was nur irgendwie geht um nur das absolute Minimum zu machen. Auch ein TÜV hat wirtschaftliche Interessen und wie stark Bundesbehörden von der Wirtschaft gelenkt werden, kann man gut beim KBA im Dieselskandal sehen.


    Überhasten darf man dabei nichts, man darf nicht glauben von heute auf morgen komplett regenerativ unterwegs zu sein.

    Und wenn wir es aktuell schaffen, den Wegfall der Atomkraft und den Mehrkonsum mit Regenerativen zu kompensieren, dann ist das doch schonmal was.

    Und der weltweite Zubau an Photovoltaik beispielsweise ist schon gigantisch.

    In Ägypten beispielsweise entsteht aktuell auf 270 Hektar Wüste ein 1,5GW Park.

    Wir haben noch etwas optimiert und bekommen nun 30 Module auf Süd und West (a 310Wp).

    Sind dann 9,3kWp an einem 7kW Wechselrichter (mehr brauchts nicht bei meiner Ausrichtung).


    Jahresertrag liegt laut sunnyweb bei ca. 9500kWh, finde ich schon etwas optimistisch, aber wir werden sehen. Meinen Jahresbedarf von 8500kWh (für Strom + Wärme) werde ich also bilanziell auf jeden Fall selbst CO2 neutral und ohne Flächenverbrauch und Landschaftsverschandelung decken.


    Preislich liegt das ganze bei ca. 1200€ netto pro kWp.