Beiträge von SirSydom

    Zitat

    Sächsische Bauordnung

    Vollzitat: Sächsische Bauordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. Mai 2016 (SächsGVBl. S. 186), die zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 11. Dezember 2018 (SächsGVBl. S. 706) geändert worden ist

    § 61
    Verfahrensfreie Bauvorhaben, Beseitigung von Anlagen

    (1) Verfahrensfrei sind

    1. folgende Gebäude:

    a) eingeschossige Gebäude mit einer Brutto-Grundfläche bis zu 10 m², außer im Außenbereich,

    b) Garagen einschließlich überdachter Stellplätze mit einer mittleren Wandhöhe bis zu 3 m und einer Brutto-Grundfläche bis zu 50 m² je Grundstück, außer im Außenbereich,


    Ob die bestehenden Garagen über eine BG verfügen oder nicht, spielt IMO keine Rolle.

    Eine herkömmlich befestigte Leuchte oder auch Möbel wie an der Wand angeschraubte Regale gehören nicht zu den wesentlichen Teilen eines Grundstücks (Vorübergehender Zweck).


    Wäre es anders, so würde die Leuchte mit anschrauben an die Decke in einer Mietwohnung in das Eigentum des Vermieters übergehen.


    So zumindest die zivilrechtliche Sicht. Steuerrechtlich mag das anders sein.


    Grundstück 108.000,- €

    Baukosten 610.000,- €

    Macht zusammen 718.000,- €


    Das wären 85% Fremdfinanzierung, 15% EK. Den Puffer habe ich bewusst komplett unter den Tisch fallen lassen, denn neben Euren Lebenshaltungskosten und der zeitweisen Verringerung des Einkommens, braucht Ihr auch ein paar Euro Rücklagen für Unerwartetes. Gerade beim Hausbau sollte man immer über ausreichend Liquidität verfügen, da sind ein paar Tausend Euro ruckzuck weg.

    grundsätzlich finde ich das EK etwas schmal. Bei eurem Alter und Einkommen hätte ich etwas mehr Rücklagen erwartet, dass lässt auch auf das Konsumverhalten schließen. Aber gut, es kommt auch darauf an wie jung/alt man ins Berufsleben gestartet ist und ob man ggf. noch Schulden aus dem Studium tilgen musste o.ä.


    Eure Situation mit geplantem Jobwechsel und Elternzeit wäre nichts für mich. Ich würde so eine Entscheidung nur aus mind. einem, sicheren, unbefristeten Arbeitsverhältnis heraus treffen.


    Wenn die Ausstattung passt (und es ist ja schonmal eine Doppelgarage mit Anbau dabei, allein die kann man mit 50k veranschlagen) dann finde ich die Kosten fürs Gesamtprojekt schon plausibel.

    Ich unterstelle aber, dass ein Keller inbegriffen ist, der bei den 182m² außen vor bleibt und das zumindest rudimentäre Außenanlagen ebenfalls dabei sind.



    Ich finde 20 Jahre abzahlen erstmal nicht abschreckend - du schon?

    20 Jahre ist doch voll in Ordnung, sind dann 53 und 55, das passt doch...


    Achtung, darauf achten, wie sich das auf die Fördermittel auswirkt (kein Vertragsabschluss vor Zusage bei BaFa).

    Auch hier die Warnung: Der Werk/Kaufvertrag über die Wärmepumpe darf erst nach dem Antrag an die BaFa abgeschlossen werden. Die Zusage muss man aber nicht abwarten! Das Abschicken des Antrags reicht aus (man hat halt ein kleines Risiko).

    Einen Planungsvertrag darf man vorher abschließen.

    um mal auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen.

    Din 18015 hin-oder-her - jedem sollte klar sein, dass der tatsächliche Bedarf an elektrischer Anschlussleistung praktisch nicht mit der Anzahl der vorhandenen Steckdosen korreliert.

    Denn egal wieviele Steckdosen es in der Küche gibt - Die Geräte werden angeschlossen und genutzt, zur Not mit Mehrfachsteckdose.

    Das gilt im Endeffekt für alle Räume.


    Da kommt es IMO viel mehr auf die Anzahl der Bewohner an!


    Heute war ein guter PV-Tag. Gut 19,3kWh. 18,0 selbst verbraucht.


    gelb: Erzeugung PV, orange Bezug WP, Türkis Leistung am Hauszähler (+ = Bezug)

    Und das "verheizen" in der Inverter-WP funktioniert äußerst gut, trotz sehr mangelhafter digitaler Steuermöglichkeiten.


    Momentan will ich keinen Wh aus der PV verschenken, da ich gar keine Vergütung bekomme bis sich der Netzbetreiber mal herbequemt.


    Und ja, es ist jetzt ca. 1 Grad wärmer (22°) im Haus als "normal" (21°). Dafür bleit die WP jetzt über Nacht aus, und morgen früh sind wir wieder im Normalbereich..

    Kosten für Wärmeverteilung und -übergabe im Neubau ist nach meiner Lesart nicht förderfähig

    Guter Punkt! So steht das da. Meine Info Bezog sich auf ein Telefonat das mein Bruder mit der Bafa geführt hat (am 08.01 morgens), er hat die Aussage bekommen dass die FBH im Neubau förderfähig wäre, aber das war dann wohl falsch und der SB kannte das neue Merkblatt noch nicht.

    Ich hab auch diesen Heizkreisverteiler. Meine Röhrchen sind auch braun, aber nicht so krass. Ich mach heute Abend mal ein Foto zum Vergleich für dich.

    Bei mir wurde teils unbehandelt, teils behandelt eingefüllt.

    FBH ist Verbund, aber die Anschlussleitungen der WP Außeneinheit ist Gummi und das Nahwärmerohr ist Kunststoff..


    Für die Analyse war ich immer zu geizig.

    Muss mal was zapfen und messen.

    Danke fürs wachrütteln.

    Ich bin ein absoluter Befürworter von KNX und hab es auch selbst im Haus. Weitgehend selbst geplant und ausgeführt.


    Vorteil ist einfach dass es standardisiert ist, es herstellerunabhängig tausende kompatible Geräte gibt und dass es konservativ ist - du kannst heute noch bei einer 30 Jahre alten KNX (EIB) Installation was ändern, ergänzen, reparieren.


    1) Für Rolladen gibt es unzählige Aktoren und nicht nur aber auch in Verbindung mit einer Wetterstation sehr mächtige Automatisierungslösungen.

    Entweder man nimmt direkt einen Motor mit KNX oder einen "ganz normalen" Motor mit 4 Adern.


    3) Es gibt Rauchmelder mit KNX und auch Wasser/Feuchtemelder.


    2) muss es Euchner sein oder RFID ganz allgemein?

    Videosprechanlagen gibts viele, wirklich gut ist keine :(


    Für mich war das ein Fehlinvest. Statt der 1000€ VoIP / Video Türsprechstation (nur die Außeneinheit) hätte ich lieber eine simple Kamera und einen Taster nehmen sollen. Wir benutzen die Sprechfunktion nie.


    Was habt ihr sonst noch für Ideen? Oder was hat sich als nützlich und weniger nützlich herausgestellt bei euch?

    Der unglaubliche Vorteile eine Bus-Installation liegt für mich in der Flexibilität. Ich kann jederzeit die Taster anders belegen, wenn sich z.B. die Einrichtung oder Gewohnheiten ändern. Und man bekommt so ein System niemals am Reißbrett durchgeplant. Es wird immer Dinge geben, die Fallen erst im Betrieb auf, und wenn man dann per Software ändern kann, ist alles gut. Wand aufhauen ist eher unpraktisch.

    so endet es , wenn vergessen wurde das kabel im gehweg , wo es hingehört , zu verlegen und der strassenbauhelfer ein rolle in die hand gedrückt bekommt "leg noch mal schnell das kabel rein bevor der oberbau fertig ist" ohne jegliche gescheite anleitung...

    Das Kabel hat wohl mit der Straßenbeleuchtung nix zu tun. Die war schon vorher da und funktional - die Leitungen liegen wohl wie es sich gehört im Gehweg.


    Das Kabel gehört zur Baumaßnahme und wurde halt entlang der Grundstücksgrenze verlegt.. keine Ahnung für was. Beleuchtung auf privater Seite vermutlich.

    Was zählt denn beim Neubau alles als "förderfähige Kosten"? Alles was im Technikraum bez. der WP verbaut ist ? Die Rohre und HKS der Fußbodenheizung wohl eher nicht.

    Die komplette "Raumheizuing" inkl. WW Erzeugung.
    WP, Pufferspeicher, WW-Speicher, Wärmepumpe, HKV, ERR, FBH Rohre.. Planung, Material und Einbau.

    Geht die Bafa "hart" nach dem Rechner oder haben die da "Spielraum"

    die Bafa fordert eine Berechnung nach VDI 4650 vom Fachunternehmer, die eine JAZ größer gleich 4,5 ausweißt.


    Wenn da auf Plausibilität geprüft wird, dann max. Stichprobenhaft.


    Wenn aber eine bewusst falsche Angabe gemacht wird, ist das Subventionsbetrug...

    Nachtrag: aktuell bedeutet diese neue Förderung bzw. die neuen Bedingungen doch, dass quasi alle LWWP aus der Bafa Liste im Neubau aus der Förderung fallen, weil aktuell quasi keine die 4,5 JAZ schafft.

    Das mag für Bayern, teile Ba-Wüs, Brandenburg und Sachsen gelten, aber im Rest der Republik mit Norm AT von -14 -12 oder gar -10 schaut die Welt schon wieder anders aus.

    ich hab mir das grad mal angeschaut und wenn ich das richtig verstehe, dann sind die Hürden im Neubau aber schon nicht ohne.

    Die JAZ muss nachweisbar nach einem Jahr bei >4,5 liegen.. das muss man bei einer LWWP erst mal hinbekommmen bzw. sehe ich z.B. als nicht/kaum erreichbar an meinem Münchner Klimastandort in meinen Mietgebäuden.

    Nein, das verstehst du falsch.


    Die JAZ muss gemäß VDI 4650 Blatt 1 2019 (!!) erfolgen. Das tatsächliche Nutzerverhalten bleibt unberücksichtigt. Wäre auch irgendwie unfair.


    Die Überprüfung nach einem Jahr muss erfolgen, aber der erreichte Wert hat keine Relevanz für die Förderung.


    JAZ-Rechner | Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.


    Und ja, ich gebe dir recht: Mit der neuen Berechnung (bei mir war noch die alte VDI 4650 gültig) wird es verdammt haarig bei -16 Norm-AT eine JAZ von >= 4,5 zu erreichen.


    mit der neuen Wolf CHA 10 klappt es bei einigermaßen realistischen Annahmen zur FBH Auslegung...

    Die ist mit einem COP von 5,7 bei A7/W35 aber eine der besten LWWP am Markt.


    Im EFH Neubau - ich veranschlage mal 20.000€ für die Zentralheizung - wird eine LWWP nun mit 7.000€ gefördert. 2019 noch 1.500€.


    Für Erdkollektor - ich gabe mal 5.000€ drauf - 25.000€ werden mit 8750€. Früher 4.000€.


    Bisher konnte man einen Erdkollektor fast durch das Mehr an Förderung bezahlen - mit Eigenleistung auf jeden Fall.

    Das geht nun nicht mehr.


    Weiteres Fazit: Gasheizung im Neubau wird sich auch bei vorhandenem und günstigem Anschluss nur noch schwer rechnen lassen, v.a. i.V.m. der CO2 Bepreisung.


    Das gilt in ähnlicher Form für Biomasse, Stichwort "Volksheizung".

    Wieso? Biomasse wird genau (35%) gefördert wie Wärmepumpe. Finde ich bzgl. Feinstaub zwar bedenklich und rückwärtsgewandt, aber nun gut..

    Ich würde mir da keine Sorgen machen, wenn deine Schilderungen zutreffen.

    Zur Aberkennung der Geschäftsfähigkeit muss man schon mehr vergessen als nur ein paar Kleinigkeiten.


    Und sehr genau nehmen es da wohl die wenigsten Notare..


    Kenne da die wildesten Stories, da konnte eine Partei nicht mal Deutsch und der Notar hat nichts gemerkt oder nichts gesagt..


    Ich würde ins Risiko gehen.