Beiträge von SirSydom

    Servus,


    das Thema PV beschäftigt mich weiterhin. Mittlerweile ist klar, ein Renditemonster wird das nicht, aber irgendwie komme ich für mich immer mehr zum Schluss, dass PV auf Dächern eine der Energiegewinnungsformen ist, die am wenigsten in Natur und Landschaft eingreift, zumindest regional.

    Daher kommt auch eine ideologische Komponente dazu... Egal, zurück zum Thema.


    Irgendwie hab ich bei der Befestigung der Anlage Bedenken. Systemelemente dafür gibts beim Tegalit anscheinend nicht.

    Also irgendwelche Dachhaken die unten rausschauen und den Dachstein anheben, oder ausgeflext wird, oder irgendwelche Bleiziegel.

    Dann ist bei mir noch relativ viel geklammert.


    Dazu kommt dann - der Montagetrupp aus Osteuropa wird wohl kaum aus gelernten Dachdeckern bestehen.


    Auf was muss ich achten?

    Was ist empfehlenswert, was nicht?

    Welche Möglichkeiten beim Tegalit gibt es?

    ich habe mir nicht getraut das vorheizregister auszuschalten wegen der Gefahr der Vereisung (und damit der Zerstörung des Enthalpietausxhers)

    Oder it das Risiko unbegründet? Hab eine Helios 550

    isch habe gar kein Vorheizregister! Hat der Heizi einfach weggelassen.

    Habe dann mal deswegen bei Helios angerufen. Kundendienst sagte mir, eine Beschädigung ist ausgeschlossen. Sollten gewisse Schwelltemperaturen unterschritten werden, schaltet die Anlage ab.


    Die Situation hatte ich bisher genau einmal:

    Weihnachten 18 waren wir 10 Tage weg. Die Lüftung habe ich in der Zeit auf Minimale Leistung gestellt. 2h vor Ankunft zu Hause wollte ich dann mal Stoßlüften und hab die KWL auf "Vollgas" geschaltet bei Minusgraden. Dann zeigt mir meine Visu auf einmal an: Drehzahl Zuluft 0rpm. :eek: Scheiße, jetzt ist der Motor verreckt..

    Abluft lief weiter auf Vollgas. Damit der Unterdruck nicht andauert, wieder zurück auf "normal". 1h später lief alles wieder wie gewohnt. Als ich dann zuhause die Temperaturverläufe ausgewertet hab, zeigte sich: Sobald die 0° bei der Außenluft unterschritten werden, geht die Zuluft aus.


    Wahrscheinlich fungiert aber meine relativ lange Zuleitung der Außenluft (160er Isorohr) als Vorheizung.. sieht man an der Differenz Temperatur Mast und KWL Außenluft.




    Hier sieht man, dass es aber auch mit Außenluft-Temps <0°C noch funktioniert:


    Ich rate auch ganz klar zum Enthalpietauscher, die oft genannten Probleme mit trockener Luft im Winter kennen wir nicht. 50-55%, total angenehm und gesund.

    Auch ich komme ohne Vorheizregister aus.


    Ein Erde/Luft Erdwärmetauscher würde ich auch nicht empfehlen, aber Sole gibts ja auch noch.

    Kostet leider gleich mal 1500-2000€.

    Vorteil sehe ich vor allem in der Entfeuchtung im Sommer, aber ob das nennenswerte Effekte hat, kann ich nicht beurteilen - ich hab ihn mir nämlich gespart.


    Essentiell ist bei der KWL eine gute Planung und Einmessung, einfach nur Rohre in die Decke klatschen is nicht.

    wären es meine Fenster würde ich wohl mal Spiritus und Waschbenzin probieren, bei Glas hätte ich da überhaupt keine Bedenken, nicht umsonst sind chemische Instrumente aus Glas.


    Aber evtl gilt das nicht für veredeltes (?) Fensterglas, lasse mich also gern eines Besseren belehren...

    Satzung gibts bei uns auch, kontrolliert keiner.

    Ich hab der Optik wegen Edelstahl auf Schieferplatte auf weißem Putz. Tagsüber super, Nachts leider kaum erkennbar.

    Auch das Anstrahlen per Strahler von unten brachte keine Verbesserung, ich überlege ob ich die Edelstahllettern irgendwie hinterleuchten kann.. aber da liegt kein Kabel.



    Ich finde vorallem im innerstädtischen Bereich ist es manchmal richtig schlimm. Da sind ganze Häuserzeilen ohne jede Nummerierung.. letztens ne Arztpraxis gesucht.. Katastrophe!

    Prüfen, ob es eine Verbindung zwischen Außen-Putz und dem Ankerstab gibt und diese ggf. trennen.

    die gibt es, weil die einfach "eingeputzt" wurden. Aber ist der Außenputz beim WDVS nicht durchs EPS schalltechnisch entkoppelt?

    Wenn trennen, dann den Spalt mit... was füllen?


    Falls es einen Hohlraum zwischen Ankerstange und Wärmedämmung gibt

    wurde vor dem Putz mit Schaum verfüllt.



    Einfachste Abhilfe:

    in die Schelle eine elastische Einlage zwischen Rohr und Schelle einlegen.

    Ggf. die vorhandene gegen eine größere Schelle austauschen.

    Als Zwischenlage: Schaumstoff, Mossgummi,

    hab so ne Rolle Kautschuk Klebeband / Armacell.. sollte tun, oder?

    Das steht im LV und somit auch im Vertrag der Fassadenfirma drin.


    6. Abnahme:

    Eine förmliche Abnahme durch den Architekten, die innerhalb von acht Wochen nach Bezugsfertigstellung durchzuführen ist, erfolgt nach Vereinbarung.

    hier würde ich mal eine Anscheinsvollmacht vermuten.


    Wenn im Vertrag die Abnahme durch den A vereinbart ist, hast du gegenüber dem AN dem A eine Stellung eingeräumt, die eine Vollmacht vermuten lässt.


    Soll aber dein RA bewerten...

    Wegen "fiktiver Abnahme" - wo sollte das vereinbart sein/werden?

    die Frage war: war die VOB vereinbart? Wenn ja, gilt fiktive Abnahme gem. VOB, außer diese wurde wie Ralf schon schrieb vertraglich (im Vertrag mit dem Handwerker!) ausgeschlossen (= formale Abnahme vereinbart).


    Ich wurde von keiner einzigen Firma jemals - schon gar nicht schriftlich zu einer Abnahme aufgefordert. Auch von niemanden weder mündlich noch schriftlich über Folgen bzw. Bedeutung einer Abnahme aufgeklärt. Von keinem Gewerk!

    haben sich wahrscheinlich an den A gewandt, welcher unbevollmächtigt den Stift gezückt hat... Nicht dein Problem, würde ich sagen.

    Normal muss man sich vergewissern, ob eine Person tatsächlich bevollmächtigt ist.


    Evtl sollte man nochmal auf eine Anscheinsvollmacht prüfen...


    Vertrag_Vollmacht_Anscheinsvollmacht_40907.html

    Hallo,


    meine beiden Fallrohre am Haus sind ins Mauerwerk gedübelt, das WDVS wurden dann "außenrum" erstellt.


    Bisher ist ir das noch nie so aufgefallen, aber vor allem in einem Kinderzimmer ist es störend, weil Schlafraum.

    Sicher findet hier eine Schalleinkopplung statt - was dämpfendes ist da nicht vorhanden.


    Obligatorische Frage: Ausführung Fachgerecht? Mittlere Art und Güte ? Mehr interessehalber, einen Streit werde ich hier wohl nicht führen.


    praxisnahe Frage:

    kann ich irgendwie die Schelle vom Fallrohr schalltechnisch entkoppeln? n Stück Gummi oder so??

    Das krieg ich hin und dürfte auch nicht die Welt kosten.

    Kann sich der Stuckateur dann auf eine abenommene Leistunge berufen oder nicht?

    Das würde die Sache ja dahingehend etwas vereinfachen, als dass die Beweislast nicht mehr bei mir liegt.

    Die "Abnahme" durch das Architekturbüro war keine - keine Vollmacht, fertig. Wäre ja noch schöner.


    Fiktive Abnahme:

    1) Fiktive Abnahme gem. VOB ? War die vereinbart? Wenn ja: wurde die Pflicht einer formalen Abnahme vereinbart? Wenn nein: wurde die VOB gültig vereinbart?


    2) Abnahmefiktion gem. §640 BGB Abs. 2

    nur, wenn der AN den AG unter Fristsetzung zur Abnahme auffordert (und bei Verbrauchern über die Rechtsfolgen aufklärt). Hat er das getan?


    Wenn nein => keine Abnahme.

    Aber das sollte nun wirklich dein Baurechtsanwalt ebenfalls beantworten können.....

    Gibts bei Euch (nehme ich an) eine Baumschutzsatzung o.ä. und fallen die Bäume darunter??

    Ich bin nicht betroffen, es geht um Verwandschaft.

    Ja, es gibt Baumschutzsatzung etc.., es müssen auch auf eigenem Grund Bäume gefällt werden, es besteht ein unkompliziertes Verhältnis zur unteren Naturschutzbehörde, die auch dem B-Plan abgesegnet hat und einer Beseitigung wohl nicht entgegensteht. Wird in Kürze noch geklärt was dann mit den Bäumen ist.


    ausserdem gibt es grenzabsstände für bäume .und wenn der besitzer der bäume ein grundstück so verkauft , dass diese nicht mehr stimmen , sollte es möglich sein, das entfernen der bäume zu verlangen .

    ich weiß nicht. Grnezabstände für Bäume gelten ja nur für Zeit X, danach hat man praktisch zugestimmt. Und beim Kauf meine ich stimmt man auch automatisch dem Status Quo zu, der zum Zeitpunkt des Kaufs vorhanden ist.


    Wer hat die Teilung vorgenommen und die Position der Grenze festgelegt?

    Der Eigentümer selber ?

    der Eigentümer, welcher sich am Bebauungsplan orientiert hat.

    Wer sonst außer der Eigentümer kann eine Parzelle teilen lassen ??

    Vermessung war aber erst nach Notar mit entsprechenden Klauseln für Mehr- oder Minder-m², aber das ist wohl irrelevant.

    Mal ne Frage..


    Nehmen wir an es gibt eine Parzelle X, die wird geteilt und ein B-Plan rechtsgültig aufgestellt. Die Zufahrt für die neu zu bebauende Parzelle führt an der Restparzelle vorbei.

    Nun stehen da Bäume sehr grenznah auf der Restparzelle. Beim Bau der Zufahrt mit entsprechenden Erdarbeiten würden wahrscheinlich die Wurzeln der Bäume so geschädigt, dass diese nicht mehr standsicher wären oder eingehen.


    Der Verkäufer der neuen Parzelle ist auch Eigentümer der Restparzelle.


    - Kann der Eigentümer der Bäume gegen den alternativlosen Bau der Zufahrt vorgehen?

    - Hat der Eigentümer der Bäume ein Recht auf Schadenersatz?

    - Kann der Eigentümer der neuen Parzelle eine Beseitigung der Bäume vor dem Bau (ggf. auf eigene Kosten) verlangen?


    Es gibt a auch sowas wie Nebenpflichten aus dem Kaufvertrag (in dem nichts dazu geregelt ist).


    Das Verhältnis zwischen Käufer und Verkäufer gestaltet sich sehr schwierig und der Verkäufer ist ziemlich "öko".

    Klar sollte man sich einigen, ob das in diesem Fall geht, ist unbekannt..

    Samstags 8, Sonntags 22 Liter, heute andauernd. Könnten nochmal 20 werden.


    Der Boden kanns brauchen. Am Samstag hab ich etwas im Garten gegraben, die ersten paar cm waren feucht von den 8l, aber aber ca. 10cm... Staubtrocken.. totale Sahara.

    Ab Dienstag ist dann wieder im 2 Wochen Horizont kein Regen zu sehen. Aber nach den 30l+ auch ok und bei gut 20° fühl ich mich eh wohler als bei 30°.

    Ich mag den Spätsommer.

    Meine Kübeltomaten unter Dach hab ich entsorgt.

    Die Freiland Tomate macht sich immer noch prächtig. Die muss auch kaum gegossen werden.


    Apropo Gießen... wieder mal seit fast 3 Wochen kein Tropfen Regen.

    Wettervorhersage für die nächsten Tage meldet auch nur vereinzelte Schauer mit wenigen Liter..

    Welche Leistungen Architekten persönlich erbringen und welche sie von ihren Mitarbeitenden erbringen lassen, ist ihre Sache.

    Offene Frage:

    Ist das wirklich so? Kann der Architekt die ggf. ihm persönlich erteilte Vollmacht "weitergeben" und seine Mitarbeiter sozusagen "Unterbevollmächtigen" ?


    Ich weiß dass es sowas wie Untervollmachten gibt, kenne mich aber im Detail nicht aus.

    Bzgl Geruch würde ich mir keine Sorgen machen, solange der Belüfter korrekt funktioniert.

    Optik.. klar, aber auch kein Drama.

    Wartung?! Wer wartet das Teil in einem MFH ? WEG würde ich sagen?!

    Nur ein Rohr muss als Entlüftung üerDach gehen.

    jupp, aber noch als Info für den TE - das dient nicht dir als Bewohner, sondern dies dient dazu eine ausreichende Durchströmung der Kanalisation mit Frischluft sicherzustellen.

    dünne weiße Holzplatte

    richtig. die ist Dafür da, damit eine ordentliche Fläche zum Anbringen der Dichtung da ist.

    Frontdeckel selbst ist auch aus Holz oder?

    Siebdruckplatte. Ziemlich Feuchtebeständig.

    Was ist mit Kondensat welches sich bilden kann?

    Der Deckel ist gedämmt! Siehe Bild 2.


    Meinst du die komplette Kiste aus Siebdruckplatten?

    Eine äußere Schale aus Siebdruckplatten, innen mit EPS/XPS/PU/MiWo ausgekleidet für die Wärmedämmung.

    Weil dieser dann durch den Wärmeabfluss in den Boden eine niedrigere Oberflächentemperatur hat.

    plausibel, im Sommer.

    Damit wäre das schadenverursachende Wasser aber nur jenes welches, welches direkt am aufgehende Bauteil kondensiert. Reicht das um in so kurzer Zeit solche Schäden zu verursachen? Offene Frage...


    Wie sah der Boden denn im Winter aus?



    Neue Theorie: Mit den Fahrzeugen eingeschlepptes Tausalz. Durch die fehlende Abdichtung zur Wand lagert sich die Sole ein, jetzt trocknet das Zeug und die Kristalle drücken die Wandfarbe vom Putz.

    Das Kondensat am Boden hat damit nichts zu tun.

    wenn es Kondensat ist, warum ist dann nur der untere Teil der Mauer betroffen?


    Kondensat auf dem Gußasphalt, das sich aufgrund dessen Wasserdichtigkeit sammelt und dann Putz / Mauerwerk auffeuchtet, weil nahtlos eingebaut?

    Wenn dem so wäre, wäre ja eine Lösung nicht allzu schwer (Hohlkehle o.ä.)


    Welcher Putz und was für eine Wandfarbe wurden denn verwendet?


    btw, auch meine Garage steht im Sommer öfter lange offen oder ich hab mal ein Fenser auf Kipp. Da mein Boden "dicht" beschichtet ist würde ich kondensierende Feuchtigkeit sofort bemerken - da passiert nie etwas.

    Die rel. Luftfeuchtigkeit ist aber vor allem im Herbst/Winter sehr hoch - Zement wird klumpig, organisches Material schimmelt auch mal. Da ist aber nicht zu vermeiden, wenn man die Garage nicht irgendwie beheizt... Lüften bringt ja nix, wenns draußen feucht ist.


    Man muss sich denke ich von der Garage als trockenem Lagerraum einfach verabschieden.