Beiträge von Alfons Fischer

    2.) Wie ist es mit einem Rohr, welches innen 16mm hat? Über jeden Stab ein Rohr, die nächsten 16er Stäbe oben rein stecken?

    das funktioniert gar nicht! Es fehlt dann nämlich der erforderliche Betonverbund.


    Es mag für einen Laien komisch klingen, aber bei einem Übergreifungsstoß werden die Kräfte als Druckkräfte über den Beton übertragen... Darum braucht man auch die Bügel um die Zugstäbe...

    Ralf Dühlmeyer

    Wie bringt Ihr die keilförmigen Platten an? Diese haben ja nur eine kleinste Dicke von 5mm.


    ich habe einige solcher Wärmebrücken gerechnet: meine Erfahrung ist, dass es zur Vermeidung unzuträglich niedriger Temperaturen vor allem darauf ankommt, dass der Fensterrahmen ausreichend überdämmt ist. Die niedrigsten Temperaturen treten unmittelbar am Übergang zwischen Laibung und Fenster auf.

    Eine keilförmige Dämmung, die zum Fenster hin nur noch 5mm hat, kann den Fensterrahmen i.d.R. nicht mehr wirklich überdecken...

    ich gebe nochmal zu bedenken:

    Es handelt sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Schaden am Gemeinschaftseigentum. Daher die Hausverwaltung einbinden.


    Und: die neue darüber angeordnete neue Dachterrasse nicht ausblenden!

    ist es eine Eigentumswohnung?

    Wenn ja, ist es sehr wahrscheinlich ein Schaden am Gemeinschaftseigentum. In diesem Fall ist zwingend die Hausverwaltung einzubeziehen.


    mir erschließt sich noch nicht, was dort raumseitig mit einer Stärke von geschätzt 5cm auf der Wand ist, wenn es keine Vorsatzschale oder Innendämmung sein soll.

    aus meiner fachlichen Erfahrung und unter Berücksichtigung dessen, was wir auf den Bildern sehen:


    mit einer Wahrscheinlichkeit von mind. 80% würde ich vermuten, dass hier weniger Kondensatbildung als eingetragene Feuchtigkeit ursächlich ist.

    Bitte erläutere mehr und füge vor allem Detailfotos des Fensters von außen bei, besonders was die Anschlüsse angeht.


    - was war vor 1,5 Jahren? sind damals die neuen Fenster eingebaut worden bzw. wie war der zeitliche Ablauf?

    - welche Himmelsrichtung des Fensters?

    - gibt es Phasen, wo die Ausblühungen immer stärker werden? z.B. nach starkem Regen, bei kalten Außentemperaturen oder ähnliches?

    - wurde nach dem Fenstereinbau der Außenputz erneuert oder der Putzanschluss außen neu hergestellt?

    - gibt es einen Rollladen, Jalousie etc?

    - tritt das Problem an mehreren Fenstern auf?

    - gibt es im Bereich der Fenster wasserführende Leitungen?

    - gibt es an den Außenwänden eine Innendämmung oder eine (gedämmte) Vorsatzschale? es gibt ja einen Strukturunterschied im Bereich der Laibung?

    - Feuchtemessungen im Bereich der Laibung wären gut...

    nicht zu verachten ist dabei die Wärmebrückenwirkung der Unterkonstruktion. Diese dürfte ja auch aus Stahl bestehen.

    Die Berechnung allein über die Schichtdicke und die WLG der Dämmung führt wahrscheinlich zu nicht korrekten Ergebnissen.


    Hilfsweise kann man sich mal an den U-Werten von Kassettenwänden einzelner Hersteller orientieren. Diese stellen auch U-Werte in Abhängigkeit unterschiedlicher Unterkonstruktionen dar.


    der Verband für Metallleichtbau hat auch Informationsmaterial.

    Ruf doch einfach mal bei der Firma an, vielleicht ist da jemand, der noch weiß, wie die damals gebaut haben...

    ist diese Art der Ausführung tatsächlich vom Planer vorgeschlagen worden?

    Ich halte dies für recht ungewöhnlich, dass die Rohdecke nicht durchläuft und die Wand erst danach von unten angeschlossen wird.


    Ich sehe auf Baustellen eigentlich immer nur die Situation, dass die Decke mit Dampfsperre/Luftdichtheitsschicht durchläuft. Erst dann wird die Wand gestellt. So kann die Abhangdecke/Beplankung dann ggf. seitlich an die Wand angeschlossen werden, so dass die Beplankung nicht durchläuft.

    Das Detail muss aber in Abhängigkeit vom Anspruch an den Schallschutz, insbesondere hinsichtlich Flankenübertragungen, geplant und festgelegt werden.

    Gebaut wurde das Haus zwischen 1963 und 1965. Plänge wie Verlegeplan oder Statik gibt es leider keine mehr nur noch Zeichnungen des Hausquerschnittes für das Bauamt und hier auch nur die Vorläufigen.

    Hast du schonmal bei der Gemeinde nachgefragt oder bei der Baugenehmigungsbehörde?


    ich suche auf diesem Weg einen Statiker /Tragswerkplaner im Raum Fürth / Ansbach oder Umgebung der mir im Altbestand die Decken bestimmen und berechnen kann.

    warum eigentlich? was ist der Hintergrund der Frage?


    Gruß aus DKB

    Über das würde ich mir definitiv keine Gedanken machen...

    Solche unkonkreten "Massen"anfragen beantworte ich ohnehin nicht.

    Sofern aus der "näheren" Umgebung ( ca. +- 50-100km) gibt's noch ne kleine Absagemail dazu...

    zu den erwartbaren Kostensteigerungen bei Bioanteil-Gasverträgen kommt dann aber auch noch die CO2-Bepreisung für den nicht regenerativen Anteil "on top"...

    Das ist natürlich alles noch spekulativ, weil wir logischerweise nicht wissen können, wie hoch dieser Preisaufschlag sein wird. Aber dürfte nicht so ganz arg wenig werden...


    Aus Energieberatersicht: Den Einbau einer Gasheizung kann man einem Eigentümer nicht wirklich empfehlen, insbesondere bei höheren Bedarfen...

    es ist ein Horror.

    Man hat den Eindruck, Trump will unbedingt sein Flüssiggas loswerden und nutzt hierfür "seine Kontakte" (natürlich sprechen wir nicht von Druckmitteln!).

    Und es gibt Gerüchte, dass ein Amerikaner Nord-Stream II reaktivieren will...

    Natürlich ganz uneigennützig...


    Ich bin der Meinung: wir müssen unabhängig werden von Energieimporten! Denn ansonsten führt uns das in die nächste Abhängigkeit!

    Wenn es bei Schnee stärker ist, würde ich natürlich erst mal sehen, ob das DFF korrekt an die Dacheindeckung angeschlossen ist. Ist der Anschluss dort auch bei Eisbildung am Fensteranschluss dicht? Bitte berücksichtige, dass bei Eis am Anschluss bei einsetzendem Tauwetter auch mal Tauwasser zurückstauen kann.

    Und dann natürlich auch das Thema Luftdichtheit, also raumseitig. Hier kommt auch Kondensatbildung infolge unzureichender Luftdichtheit in Frage.

    Weiteres ist nicht ausgeschlossen.

    willkommen hier!


    Bezahlen muss es erstmal derjenige, der es beauftragt.


    Wir können und dürfen hier aber keine Rechtsberatung leisten.

    Aber vielleicht kannst Du das etwas konkreter darstellen, damit man es etwas näher einsortieren kann...:

    Wie ist die Situation im Bestand?

    Was wird verändert?

    Wer von den Beteiligten bist Du?

    Es sieht nicht wie ein Fertigteilkamin aus, sondern eher handwerklich gemauert...


    Was auffällt ist, dass die Mantelsteine durchfeuchtet sind.

    Unterstellt man eine fachgerechte Ausführung, können diese durch von oben eindringenden Niederschlag ja gar nicht feucht werden, da das innere Keramikrohr ja soweit dicht ist.


    Ich könnte mir als Schadensmechanismus folgendes vorstellen:

    Sofern es ein hinterlüfteter Schornstein ist, könnte durch thermischen Auftrieb feuchtwarme Raumluft aus den Wohnräumen über die Hinterlüftung bis zum Kaminkopf transportiert werden. Dort trifft diese auf kalte Materialien, ggf. sogar Frost, was zu Kondensation/ggf. Reifbildung führt und so den Mantelstein durchfeuchten kann.


    Sicherheitshalber sollte man aber auch mal die Kaminverwahrungen am Dach unter die Lupe nehmen...

    Habt Ihre eine Lüftungsanlage oder irgendetwas, was Überdruck überzeugt? Beispielsweise regelmäßig auf der Westseite/Haupt-Windangriffsseite des Gebäudes gekippte Fenster? So könnte ggf. Luft in die Hinterlüftung gedrückt werden...

    Mit Rauch (oder auch der Flamme eines Teelichts) kann man an der unteren Hinterlüftungsöffnung mal sehen, ob hier nennenswert Luft einströmt...

    Da sind eine Reihe von Fragen, die beantwortet werden müssten, bevor man an die Lösung geht. Denn in der Regel kommt es auf das Gesamtkonzept an. Es gibt keine pauschalen Lösungen, es ist immer ein Gesamtgefüge. Daher brauchst Du, wenn Du es selbst nicht sicher zu überblicken vermagst, vielleicht jemanden, der Dich dabei unterstützt (Planer)...

    Der Dachstuhl scheint neu. Da muss es doch schon jemanden geben, der da eingebunden ist, oder? einen neuen Dachstuhl macht man doch nicht, ohne sich vorher beraten zu lassen. Oder etwa doch?

    Bitte erläutere mal die bisherigen Überlegungen und den bisherigen (Bau-) Ablauf.


    Ein paar Fragen drängen sich mir auf:

    • Was ist hier für eine Raumnutzung vorgesehen? beheizt oder unbeheizt? Wohnen, Büro, Werkstatt oder was anderes?
    • Wie ist der Raum beheizt (Heizflächen): Fußbodenheizung oder Heizkörper oder was anderes?
    • wie ist der Außenwandaufbau? Ist außenseitig eine Wärmedämmung vorhanden? Gibt es bezüglich der Außenwand energetische Vorgaben/Wünschen, die ggf. auch von der vorgesehenen Art der Beheizung abhängen?
    • Was ist unter der Decke? Beheizt oder unbeheizt, evtl. sogar Außenluft? Welche Art von Nutzung? Vielleicht eine andere (fremde) Wohnung, also Mehrfamilienhaus?
    • Da wir allesamt das Projekt nicht kennen, benötigen wir für eine erste Einschätzungen Planunterlagen, insbesondere Schnitte und Fotos des Gebäudes.
    • Gibt es irgendwelche Vorgaben, was z.B. beantragte Fördermittel angeht?

    Diese Liste ist nicht endgültig. Es kann durchaus noch der eine oder andere Punkt dazu kommen. Beispielsweise Zwänge, die sich aus der Statik, den Brandschutzanforderungen oder haustechnischen Erfordernissen ergeben. Oder anderes...


    Es ist wie so oft: für die Beantwortung Deiner Fragen kommt es immer drauf an, was ist, was erforderlich ist, was geht und was gewünscht ist...


    Bitte beachte: wir können nur Hinweise geben. Abschließend ist das durch jemanden zu beurteilen, der fachkompetent ist und hierfür entsprechend unter Berücksichtigung der örtlichen Situation und Eurer Vorstellungen berät...

    Meiner Ansicht kann dem TE nur die Anwendungstechnik eines namhaften Herstellers helfen, weil die schon alles erdenkliche auf Ausführbarkeit untersucht und getestet haben

    dem muss ich widersprechen!

    Es gibt durchaus qualifizierte und herstellerunabhängige Fachplaner, die sowas können...

    Ausserdem gibt es auch noch andere Hersteller, die auch entsprechende Produkte anbieten...

    selbst wenn jetzt bestätigt würde, dass Bodenplatte und Mauerwerk trotz Mangelhaftigkeit ihren Zweck erfüllen, bliebe doch durch mangelhafte Ausführung ein merkantiler Minderwert am Gebäude... Sehr wahrscheinlich sogar dann, wenn die Mängel fachgerecht instandgesetzt würden.