Beiträge von Alfons Fischer

    Ok, wo?

    ich könnte mir vorstellen, dass er einen "Energieberater" aus dem Hut zaubert, der dann sagt, dieser Aufbau geht lt. GEG nicht.

    Und ggü. dem Bauherrn wird er dann argumentieren, dass der Bauherr doch ausdrücklich die 16cm 035 wollte, was aber (wie man dann festgestellt hat) nicht rechtskonform ist...

    Und dann brauchts mehr Dämmung, die dann natürlich mehr kostet (schwer verfügbar, separater Logistikaufwand, zusätzliche Lage)


    Das Thema mit dem außen dampfdiffusionsdichten Dach kommt hinzu. Ich würde mich da dankend von der Baustelle verabschieden. Außen dicht und dann auch noch durch die PV verschattet. Das heilt zuverlässig keine variable Dampfbremse.

    Weil es den Anschein hat, dass das Haus vollständig mit Styropor gedämmt werden soll und dadurch die Feuchtigkeit nicht mehr nach Außen weg kann. Das führt sehr häufig dazu, dass die Balken in der Wand über die Zeit verrotten

    Das ist falsch. Holz kann durchaus Feuchtigkeit vertragen. Selbst in Schwimmhallen wird dies eingebaut und überdauert dort ohne Schädigung... Erst einer Auffeuchtung wird es kritisch, die ist aber bei ausreichender äußerer Dämmung in fachgerechter Ausführung nicht zu erwarten. Weil nämlich die Bauteiltemperatur durch die Dämmung gegenüber dem Bestand erheblich ansteigt... Mach mal eine Dampfdiffusionsberechnung und schau Dir die Temperaturgrafik an, dann siehst Du es...


    Styropor ist entgegen der verbreiteten laienhaften Auffassung nicht wasserdampfdiffusionsdicht! Es hat je nach genauen Eigenschaften einen sd-Wert zwischen 50 (wie Holz) und 100.

    nicht ganz. Es ist nicht der sd-Wert, sondern die Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl 'mü', die sich in der genannten Größenordnung um 50 bewegt, bei vielen EPS-Produkten sogar noch deutlich niedriger.

    sd ermittelt sich wie folgt:

    sd = 'mü' x d

    (mit: d = Schichtstärke)


    bei 16 cm Dämmung ist bei 'mü' = 50 der sd der Dämmung damit 0,16m x 50 = 8m

    kannst Du von den äußeren "Fensterbank"-Platten auch eine wegnehmen? Ich meinte nämlich den unteren Anschluss des Fensters, der sich darunter versteckt.

    Ich würde nämlich nicht ausschließen, dass dieser unzureichend ist und Wasser über diesen Weg ins Innere dringt...

    ich habe mal Pfeile in Dein Foto eingetragen, wo das Wasser hineingelangen könnte...

    und wenn man schon dabei ist (nur als Sofortmaßnahme!), gleich mal die untere Abdichtung des Fensterelements ansehen.

    Ich habe etliche Fälle erlebt, wo dort das Wasser reingelaufen ist. Gelegentlich ist auch die Regenschutzrinne des Fensters übergelaufen (fehlende Dichtungen, ungünstiges Gefälle, verstopfte Abläufe etc.). Und manchmal auch beides oder zusätzliches.


    Daher ist aus meiner Sicht das Fensterelement unbedingt auf Abdichtungsprobleme hin zu untersuchen.

    Tippfehler und Sinnloses/-freies 1-1 übernommen [+33 ist Vorwahl Frankreich]

    ich kenne sowas.

    kann es sein, dass bei Euch in der Gegend gerade fahrendes Volk campiert? Da sind häufig Handwerkerbusse dabei mit deutschen Aufschriften und französischen Kennzeichen.

    Bei uns klingeln die ca. 2x im Jahr und wollen die Fassade, wahlweise auch das Dach, reinigen... Aber "nix Kärcher"

    was die Zahlen mit recht zuverlässiger Wahrscheinlichkeit bedeuten, haben wir ja hier erläutert...

    Was ist denn darüber hinausgehend Deine Frage, Peter?

    Weil: wenn das Deine einzige Unsicherheit bezüglich der Wohnung ist, diese aber augenscheinlich ausreichend beheizbar ist, was hindert Euch, diese bestimmungsgemäß zu nutzen?

    In den einzelnen Räumen sind von oben links angefangen Zahlen in Kreisen angegeben; 1/20 2/24 3/20 etc.

    vermutlich ist die obere Zahl die Nummer des Heizkreises/des Raums und die untere Zahl die Auslegungstemperatur (für die Heizlastberechnung).

    Ich vermute, Du hast es mit einem Plan eines Heizungsplaners zu tun.

    Sind diese Klammern für diese Art der Befestigung zugelassen?

    Nicht, dass ich mich mit der Zulassung dieser Klammern auskennen würde, aber die gemachten Angaben scheinen schon unvollständig:

    Aber um welche Art der Befestigung geht es denn?

    Lattung für die Dacheindeckung?

    Fassade?

    Decke innen/aussen?


    Als erstes würde ich in die Zulassung schauen...

    es deutet ziemlich viel darauf hin, dass wir hier mit von außen eindringendem Wasser zu tun haben.

    Südwestseite lässt nennenswert Schlagregen erwarten. Die Putzoberfläche ist noch nicht fertig, weist im Grundputz noch Fehlstellen auf.


    Nach meinem Dafürhalten müsste im Bereich des Wandversprungs (unten Dämmung?, siehe#2 ) auch eine Z-förmige Verblechung eingearbeitet werden.

    Und je nach Art der Konstruktion könnten auch andere Anschlussprofile fehlen, z.B. ein Dehnungsfugenprofil.

    darf ich fragen: von wo aus BW bist Du?

    Bist Du Eigentümer der Wohnung, Mieter oder...?

    Kannst Du näheres zu der örtliche Situation (ggf. Lageplan) sagen und zur der Art und dem Umfang der Bauarbeiten auf dem Nachbargrundstück? Inwiefern betreffen diese Dein Eigentum?

    dass die Mitarbeiter dort untätig wären, sehe ich auch nicht.

    Klar, man mag sich beklagen, dass es länger dauert. Aber ich kann Dir versichern: Die Beschäftigten in Behörden sind wirklich motiviert und möchten (tatsächlich!) den Bürgern helfen.

    Aber: auch diese Mitarbeiter haben viele Aufgaben, leider dauert es manchmal einfach...

    ich würde empfehlen:

    - mit Betonaufkantung planen

    - die Abdichtung+Dämmung ausreichend groß öffnen

    - ausreichend Verankerungen zur Befestigung einer Betonaufkantung (nächster Punkt) in die Bestandsdecke dübeln/kleben

    - bewehrte Betonaufkantung betonieren. Höhe so wählen, dass die Holzkonstruktion dauerhaft und zuverlässig trocken bleibt, Betonoberkante möglicherweise 30cm ü. Abdichtungsebene des Flachdachs. Weniger nur bei ausreichendem Spritzwasser- und Feuchtigkeitsschutz.

    - Holzbau auf die Aufkantung stellen.

    - und vor allem: das Detail so planen, dass die Betonaufkantung außenseitig so gedämmt ist, dass es im Innern keine bauphysikalischen Probleme gibt. Das kann Auswirkungen auf den Wandaufbau haben.

    - alles ausführen und Dämmung+Dach wieder fachgerecht anarbeiten.

    Hallo Ramses,


    ein paar (viel!) mehr Infos wären gut.

    Baujahr? Wandaufbau?


    Ist der Vorraum beheizt? Was habt Ihr "abgerüstet"?

    Ich kann mit diesem Begriff in diesem Zusammenhang nichts anfangen...

    der Flachkanal: was hat(te) dieser für eine Aufgabe? Was meinst Du mit "drangesteckt" und "was reingestopft"? Welches "Loch um das Rohr" meinst Du?

    der besagte Durchbruch / Flachkanal: wo ist der? durch eine Innenwand, Außenwand? Fotos der Ist-Situation wären gut, von beiden Seiten...


    Die Frage mit den Installationen hängt von der Lage (Innen- oder Außenwand) und vom Wandaufbau ab.


    Problem mit dem ausgebauten Dachgeschoß? welches Problem?

    sorry, aber meinst Du das ernst, dass auf eine weiche Holz"weich"faserplatte auf nicht vollflächig druckfester Unterlage eine Steinlage verlegt werden soll und dass das am Schluss noch gleichmäßig tragen soll?


    Stelle Dir die mir nicht bekannte "CW2000" und zusätzlich die "Holzweichfaser" biegeweich vor. Und dann noch das, was Du als "Stein" bezeichnest, maximal kleinformatig. War wird wohl passieren, wenn da Last drauf kommt... ?

    dass im Jahr 1998 auch die Seitenwände der Tordurchfahrt bis zu einer Lange von maximal 1 m hätten gedämmt werden müssen

    hä? Wie kommt das? Ich halte das für eine sehr pauschale Aussage. Ohne weitere Informationen zur Konstruktion zu kennen, halte ich diese Aussage für gewagt.


    dass es bei der vorhandenen Innendämmung, die in dem Gutachten überhaupt nicht berücksichtigt wurde, große Feuchtigkeitsprobleme geben könnte

    auch das wurde hier nicht ausgesagt. Sondern maximal, dass man es untersuchen müsste...


    Ich empfehle dringend, vor einer laienhaften Bewertung erst mal jemanden, der wirklich weiß, was er tut (!), dies bewerten zu lassen...


    Am Rande: wie Du auf einen U-Wert der Bestandskonstruktion von 0,23 W/m²K kommst, erschließt sich mir nicht. Bist Du sicher, dass Du die von Dir gefundene Software richtig bedienst und dass Du das Bauteil richtig erfasst hast?

    das bei loser Wolle hängt die erreichte Wärmeleitfähigkeit wesentlich von der Qualität der Verarbeitung/Verdichtung ab.

    besser als 0,04 wird es vermutlich nicht werden. Nach oben ist durchaus Luft.


    Was ist denn der Hintergrund der Frage? Auf die Problematiken solcher Ansätze hatte ich ja schon hingewiesen...

    Da sich der Putz des WDVS unmittelbar mittig unterhalb der Abdeckung einer Lüftungsöffnung befindet, liegt ein Zusammenhang mit dieser nahe.

    und beim Nachbarn sieht es auch so aus, als würde sich da was anbahnen.

    Ich würde vermuten, dass hier zwei Probleme vorhanden sind: Putzaufbau und Feuchtigkeit (ggf. vom Fortluftrohr ausgehend)

    gesteppte Glaswollematten hatten häufig eine Stärke von 3-4cm. Manchmal wurden diese mehrlagig verlegt.

    Die Wärmeleitfähigkeit würde ich nicht wesentlich geringer ansetzen als heutige Wolle. Vielleicht ein lambda von 0,040 bis 0,055 W/mK.


    Welche Wärmeleitfähigkeit ich ansetzen würde (eher an der oberen oder an der unteren Grenze), würde ich von der Art der Berechnung abhängig machen. In der Regel muss man mit den Parametern spielen, um zu sehen, wie sich ein Bauteil verhält. So kann z.B. bei einer Dampfdiffusionsberechnung die Frage, ob Tauwasser auftritt, wesentlich von der Wärmeleitfähigkeit der Schichten abhängen.

    Manche Bauteile, die rechnerisch tauwasserfrei sind, erweisen sind bei kleinen Änderungen oder im Bereich von Unregelmäßigkeiten des Bauteilaufbaus oder im Bereich von konstruktiven oder geometrischen Abweichungen als kritisch.

    Also rechnet man "auf der sicheren Seite liegend".


    Das sollte man übrigens nicht nur bei "historischen" Materialien machen, sondern auch bei modernen. Wer sagt mir denn, dass der Dämmstoff, der mit WLG 035 geliefert wird, im neuen Zustand nicht sogar 0,03 W/mK aufweist?

    Das kann sowohl möglich als auch nicht genehmigungsfähig sein und hängt von den bauplanungsrechtlichen und bauordnungsrechtlichen Randbedingungen ab.


    Stelle doch bitte mal einen Lageplan und einen Gebäudeschnitt ein.

    Gibt es einen Bebauungsplan? welche Festsetzungen werden hierin getroffen? Wenn ja, stelle bitte einen Planauszug und die textlichen Festsetzungen hier ein.

    Gibt es einen Bauantrag mit Nachbarbeteiligung?