Beiträge von Alfons Fischer

    hier wären mehr Informationen hilfreich, insbesondere ein Gebäudeschnitt mit Darstellung und Erläuterung der Problemstelle.


    Je nach Situation können einzeln anzudichtende Füllhölzer oder Stellbretter hilfreich sein. Im Einzelfall auch ein Schließen der Luftdichtheitsebene waagrecht über die Balkenlage.

    ist es vielleicht ein Baudenkmal oder z.B. unter Ensembleschutz? dann wäre es ggf. ein bisschen anders:

    Zitat von KfW-Infoblatt 600 000 4863

    Bei unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden sowie Gebäuden mit sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz im Sinne

    des § 105 GEG sind durch Erweiterung oder Ausbau neu entstehende Wohneinheiten als energetische Sanierung förderfähig.

    Nicht als Erweiterung förderfähig sind Anbauten, die ein selbständiges neues Gebäude bilden oder durch die der Denkmalstatus

    des Gebäudes eingeschränkt oder aufgehoben wird.

    dieser Satz stammt aus dem §2 Abs. 2 Nr. 9 GEG2020.

    Er sagt zunächst nur aus, für welche Gebäude das GEG anzuwenden ist.

    Folgt man Deiner Argumentation, wäre für die von Dir beschriebenen Gebäude das GEG anzuwenden.


    So, dann wäre zu prüfen, welche Anforderungen nach GEG zu erfüllen sind.



    Jetzt müsste man zunächst unterscheiden, ob Du Neubauten solcher Gebäude oder Bestandsgebäude meinst.


    Ist es ein Neubau und sind die Gebäude auf weniger als 12°C beheizt, werden aber dennoch keine Anforderungen formuliert.


    Ich gehe aber mal von Bestand aus:

    - sofern nur temporär geheizt, gibt es keine Nachrüstungsverpflichtungen

    - sofern unter 12°C beheizt, gibt es keine Anforderungen bei Änderung


    Und im Zweifelsfall könnte man ggf. auch auf §47, §55 oder §102, also auf Unwirtschafltichkeit verweisen, eine Ausnahme oder ggf. eine Befreiuung beantragen.

    Und damit wäre man aus der Nummer auch raus.



    Wenn der Eigentümer aber das Gebäude dauerhaft auf Kuscheltemperatur beheizt, ist es doch nur recht und billig, dass er auch dämmen muss, wenn er ein solches Gebäude neu errichtet.

    Und im Bestand dann Anforderungen für geänderte Bauteile anzuwenden hat, wenn er das Gebäude verändert. Oder z.B. nachzurüsten hat, wenn es eine oberste Geschoßdecke gibt.


    Wie gesagt, ich kenne Deinen Fall nicht im Detail, das müsste man sich ansehen.

    Soweit...

    aber auch privates Basteln ist m.E. handwerklich...


    Ich befürchte, in dem von Dir erwähnten Fällen wurde das GEG nicht korrekt angewendet. Aber das ist nur eine Mutmaßung, man müsste den konkreten Fall detailliert kennen...


    Ich sehe es jedenfalls anders als Du, wonach das GEG pauschal als "hirnlose Regelung" zu bezeichnen wäre.

    Den Kaminkehrer interessiert das GEG nicht. Der schaut sich an, ob die Anlage ordnungsgemäß installiert ist, ob Mindestabstände (Kamin) zum Nachbarn eingehalten werden etc.

    Lies das GEG - da steht es drin.

    das war nicht die Intention meines Beitrags. Mir ging es nicht um den Kaminkehrer. Du hattest geschrieben, dass ein Holzofen in so einer Halle nicht erlaubt wäre und hattest dazu auf in Deiner Sicht sinnfreie Gesetze erwähnt.

    Mich interessiert, auf was Du Dich konkret beziehst...?


    Oder schildere den Fall, auf den Du Dich beziehst, näher, damit wir Deinen Einwand verstehen können...

    Ist aber eine völlig sinnfreie Regelung in meinen Augen.

    Ich kenne genügend Leute, die eine alte Halle oder irgendein Nebengebäude haben, in dem sie sich ab und zu - auch im Winter - aufhalten und deshalb einen kleinen Holzofen drin stehen haben. Wäre im Prinzip alles nicht erlaubt.

    Aber da wir Deutschen die Welt retten, muss das so sein. Gesetze, die sinnfrei sind, die keiner kontrolliert, und die keiner versteht.

    sorry, das kann ich nicht so stehen lassen.

    Warum sollte das Aufstellen eines Holzofens nicht zulässig sein? Sofern dieser vom Kaminkehrer abgesegnet ist?

    ich verwende mal die in der Skizze gewählten Begriffe:

    Ich persönlich würde das "Stirnbrett" nicht auf die "Unteransicht" führen, sondern andersrum.

    ich würde das "Stirnbrett" nicht lotrecht ausführen, weil mir das zu "kastig" wirkt. Hier hat sich bei uns in der Gegend eine Neigung gegenüber der Waagrechten von ca. 70° eingebürgert (zumindest bei "alten Hasen")

    Hallo erstmal,


    grundsätzlich kann eine Übereinstimmung von Verbrauchs- und Bedarfsausweis nicht erwartet werden. Gerade beim Verbrauchsausweis spielen individuelle Nutzereinflüsse eine große Rolle.

    Eine Abweichung in dieser Größenordnung darf aber durchaus Fragen aufwerfen.


    Um die Ursache herauszufinden, müsste man das Projekt näher kennen. Mögliche Ursachen sind im Grunde alle Einzeleingaben in den Grundlagen zu den Ausweisen.

    Zusätzlich kann beim Verbrauchsausweis eine fehlerhafte Erfassung der Verbräuche, der Flächen, des Standorts, der Zeiträume oder sonstiger Randbedingungen vorliegen.

    Beim Bedarfsausweis kann analog bei den Bauteil- und Haustechnikkomponenten gesucht werden.


    Neben dem individuellem Nutzerverhalten können aber auch Funktionsstörungen oder fehlerhafte Einregulierung der Haustechnik die Ursache sein.

    Jetzt könnte man darüber diskutieren, ob es Aufgabe eines Energieberaters ist, nicht explizit bautechnisch geregelte Ausführungen gutzuheissen...


    Letztlich kann man doch nur eine Abweichung von der geplanten Ausführung beurteilen, wenn es eine Grundlage ( i.d.R. Datenblätter) gibt...

    Hier ist m.E. also der Hersteller dran, zu bestätigen, ob etwas gleichwertig ist.


    Vermutlich wird man darauf verweisen, dass es WDVS auch auf Grundlage von unkaschiertem PU gibt und sich dieses technisch nur durch die Kaschierung unterscheidet (die Kaschierung dient ja nur dazu, das Treibmittel mit seiner niedrigen Wärmeleitfähigkeit am Ausdiffundieren aus dem PU zu hindern)...


    Wenn es nur kleinflächige Dämmflächen sind, können diese m.E. auch bei nicht nachgewiesener Haftung des Putzes auf dem Dämmstoff überspannt werden.

    Welche Grenze in der Breite aber anzuwenden ist? Hilfsweise könnte man recherchieren, welche Schlitzbreite z.B. bei Installationen zulässig sind...


    Tja, nicht alles ist beim Bauen geregelt. Und immer nach einer Zulassung zu rufen, löst auch nicht immer die auftretenden Fragen, sondern man gibt eigentlich nur den zu spielenden Ball an jemand anderen ab ( oder wahlweise den schwarzen Peter)...


    Man darf (oder muss) also ruhig auf die Abwägung und Erfahrung des verantwortlichen Planers (früher, als es noch gar keine Zulassungen gab, hieß dieser "Baumeister") vertrauen oder sich verlassen. Die er dann im Zweifelsfall durch seine Versicherung abdeckt/abdecken muss...


    Übrigens:

    Auch bei meinen Wärmeschutzkonzepten wird nicht jede Wärmebrücke beschrieben, sondern es findet sich ein Hinweis auf die aaRdT bzw bei einem pauschalen Wärmebrückenzuschlag von 0.05 W/m²K auf das Beiblatt 2.

    Danach hat sich der Planer zu richten. Die Prüfung der tatsächlichen Planung auf Übereinstimmung ist eine besondere Leistung. Wie anderes hier Gefordertes auch..

    Das, was ich sagen konnte (ohne das Objekt zu kennen), habe ich schon geschrieben...


    Alles weitere wäre schon ein tieferer Einstieg in die Planung. Und das können wir hier leider nicht leisten...

    Wir kennen nicht die Wand, deren Material, die Feuchtebelastung, Schlagregen, die Nutzung, Beheizungsintervalle und sonstige Randbedingungen...


    Sorry, ist aber so...

    zu deiner Frage, wie ich den Bebauungsplan interpretieren würde: ich würde ihn vermutlich genauso interpretieren, wie die Gemeinde.

    Es geht nämlich um den städtebaulichen Charakter, den eine Siedlung vermittelt. Also um die Außenwirkung. Und hier spielt oftmals die Straßenansicht eine entscheidende Rolle.


    Der Bebauungsplan regelt ganz eindeutig, dass ein Flachdach nur in Ausnahmefällen zugelassen wird. Und zwar nur dann, wenn ein aufgehendes Geschoss etwas von der Gebäudekante zurückspringt.


    Man könnte jetzt noch in die Begründung zum Bebauungsplan schauen, ob weitere Ausführungen hierzu gemacht werden. Ich vermute, ja.


    In eurem Fall würde ich eine Variante mit Satteldach und Dachverglasung prüfen.

    ok, wir wissen, dass die aktuelle Nutzung nicht genehmigt ist.

    Zu klären wäre jetzt, ob diese genehmigungsfähig ist. Es ist, wie so oft: es kommt drauf an.


    In der Regel muss in Deutschland ein Grenzabstand eingehalten werden. Nur besonders privilegierte Gebäude können ohne Grenzabstand, also auf der Grenze, errichtet werden. Hierzu gehören oft Garagen, in der Regel aber nicht Abstellräume, Wohnräume, Werkstätten.


    Daher habe ich aktuell wenig Hoffnung, das eure Nutzung als Künstlerwerkstatt genehmigungsfähig ist.


    Der erste Schritt wäre es, erst einmal in den Bebauungsplan zu schauen. Dort werden Regelungen zur Bebaubarkeit des Grundstücks definiert. insbesondere auch das sogenannte Baufenster und Möglichkeiten zur Errichtung von Nebengebäuden.


    Ich will ehrlich sein: ich kenne aktuell keinen Bebauungsplan mit sogenannter offener Bebauung in typischem Siedlingscharakter, bei dem eine solche Nutzung genehmigungsfähig wäre.

    ich kann mich erinnern, dass wir damals als Feuerwehr in so einen Keller gerufen wurden, weil über solch eine Aussparung aufstauendes Sickerwasser eine Kellerwohnung unter Wasser gesetzt hatte... das sprudelte nur so raus...

    Die Wände waren dicht, nur an das "Loch" in der Bodenplatte hatte man nicht gedacht...


    HInweis: die 2x PE-Folie und die Noppenbahn stellen keine Abdichtung dar, sie sollten vermutlich "lediglich" die Qualität der Bodenplatte während des Erstellens sicherstellen.

    Aus Sicht des Amts gibt es, um zum Einen nicht falsch zu handeln und zum Anderen nicht den Unmut der ganzen Siedlung auf sich zu ziehen m.E. nur die Möglichkeit, eine stets widerrufliche Duldung auszusprechen.

    Gleichzeitig vielleicht verbunden mit der Auflage, ein Gespräch zu suchen, die vielleicht für manche etwas befremdlichen Plastikbänder zu beseitigen, um eine weniger anstoßende Wirkung zu erreichen.

    Zumindest fände ich das eine taktisch kluge Lösung, wenn nicht der B-Plan geändert werden soll... ;)


    Mit der Duldung teilt man ja gefühlt mit, dass es nicht in Ordnung ist, dass der Zaun so steht, aber es augenscheinlich trotzdem irgendwie funktioniert. Und hat dennoch, falls sich die Umstände ändern (z.B. weil schwerwiegendere Probleme neu auftreten oder neu erkannt werden), die Möglichkeit, einen Rückbau zu fordern. Und dann hofft man, dass schnell viele Jahre vergehen und die Sache nicht neu hochkocht...

    Und wenn doch, teilt man eben mit, dass der Zaun weg muss, man hatte es Euch ja gleich gesagt... ;)

    Wie soll denn der Raum beheizt werden? welche Temperaturen, wie häufig/wie lange?


    ich bin nicht so ein großer Freund von so kleinen Hohlräumen, die gebaut werden, um eine Belüftung sicherzustellen.

    Weil da belüftet wahrscheinlich gar nix. Zur Belüftung braucht es nämlich eine Durchströmung, und die sehe ich nicht. Schon, weils keinen Antrieb für die Belüftung gibt, also keine erzwungene Luftströmung und auch keinen wirklichen thermischen Auftrieb. Zumal unten ja ohnehin keine Luft rein kann, weil Wände ja üblicherweise auf dem Boden stehen...


    Also bin ich eher für eine Dämmung direkt auf der Wand. Dann habe ich einen feuchtetechnischen Verbund zwischen Wand und Dämmsystem.

    Ich mag für solche Anwendungen ein paar Zentimeter Dämmputz. Da sieht man gleich, wenn was los ist und kann ggf. nacharbeiten. Vorausgesetzt, man legt keine Installationen (Wasser sowieso nicht, aber auch kein Elektro oder sonstiges) in die Dämmebene...


    Natürlich muss man sich darüber im Klaren sein, dass das natürlich nicht gleichwertig ist einer hochwärmegedämmten Außenwand.


    Aber: bevor man innen dämmt, muss man sich die Wand von außen ansehen! (Schlagregenschutz?)

    Hallo Sendo,


    ein bisschen mehr an Information benötigen wir schon...

    Es ist mir mich nicht verständlich, was Du meinst mit "über dem Bad ist eine kleine Scheune"...



    Gut wären ein paar Skizzen oder Fotos.

    wir wissen doch schon immer, dass es bei Impfungen Nebenwirkungen geben kann. Nach meinen FSME-Impfungen habe ich mich immer ein paar Tage richtig krank gefühlt... von daher wundert mich das in diesem Fall auch nicht...

    Und doch überwiegen für mich die Vorteile, auch wenn ich weiß, dass manche bedauerlicherweise etwas heftiger reagieren...

    weil immer wieder nach einer Einschätzung dazu, womit man es zu tun hat, gefragt wird:

    Die Ursache wird wohl Wasser sein.


    Woher es kommt, vermögen wir nicht zu sagen. Möglicherweise von außen. Aber auch eine Undichtheit im Innern kann grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

    Die Ausnahmesituation aufgrund Starkregens halte ich nicht für abwegig.


    Hier gilt es, vor Ort die Gesamtsituation zu bewerten. Aber bitte nicht glauben, dass es einfach ist. Insbesondere bei älteren Bestandsgebäuden gab es nicht die bautechnische Ausführung, wie wir sie heute für selbstverständlich halten. Auch waren die Ansprüche an die Dichtheit von Kellern geringer. Das ist aus meiner Sicht natürlich zu berücksichtigen, wenn man ein 60 Jahre altes Haus mietet und nutzt.


    Ralf Dühlmeyer hat übrigens recht, dass man mit dem Messwert nichts anfangen kann, wenn es keine Bezugsmessungen gibt.

    Parallelen dahingehend, dass es auch da Ängste um Nebenwirkungen gab, dass die Wirksamkeit in Frage gestellt wurde, auch gab es Probleme, Diskussionen und Kampagnen um die Impfbereitschaft. usw. usw...


    Ja, ich habe Verständnis um die Frage nach Nebenwirkungen, natürlich! Wie gesagt, letztlich ist es ein Abwägen um Vor- und Nachteile, der letztlich zur persönlichen Entscheidung führt, das Impfangebot anzunehmen oder nicht. Ich habe meine Entscheidung für's Impfen getroffen und ich bin für mich froh darüber...