Beiträge von Alfons Fischer

    Was hier zu tun ist, vermag ich nicht zu sagen.


    Aber vor vielen Jahren habe ich mal eine Terrasse im Voralpenland gesehen, die war nur auf lose aufgestapelten Mauersteinen erstellt. Höhenausgleich mit dem, was man vor Ort gefunden hat. Ein Fachmann hatte das sicherlich nicht gemacht.

    War auch die Terrasse eines Restaurants.

    Hat mich auch beschäftigt. Letztlich habe ich die zuständige Gemeinde angeschrieben und auf den meines Erachtens vorliegenden Missstand hingewiesen. Nach einigen Wochen kam die schriftliche Antwort, man hätte sich darum gekümmert. Wie, weiß ich nicht...

    Die Wand besteht doch überwiegend aus Dämmmaterial. Hitzeschutz dürfte hier eher ein Problem sein.

    ich hab auch schon die energetische Sanierung für solche Fertighäuser betreut.


    Da ich das vorher nicht richtig einschätzen konnte, hab ich im Bestand erst mal eine Blower-Door-Messung durchgeführt. So sind die Schwachstellen der Luftdichtheit schnell zu Tage getreten.


    Natürlich sind die Wände in sich nicht dicht. Sehr problematisch war aber der Übergang zwischen EG-Wänden zu Decke zu Schrägdach. Da hat es einfach nur durchgepfiffen wie durch ein Scheunentor.


    Da auch schnell klar war, dass die Luftdichtheit von Innen nur schwierig nachzubessern war, haben wir uns für eine Luftdichtheitsbahn von außen entschieden, die dann von außen sowohl an den Außenwänden als auch am Dach ausreichend überdämmt wurde.

    Die vormals überstehenden Dachsparren hat man damals wegen der besseren Ausführbarkeit wandbündig abgeschnitten, dann die Folie von der Wand auf das Schrägdach hochgezogen. Dann wieder kurze Blindsparren oberhalb montiert, damit wieder Dachüberstände entstanden sind.

    Fenster konnte man auch super einbauen und andichten. Bezüglich der Luftdichtheit war dies dann kein Problem.


    Die Luftdichtheitsmessung nach Fertigstellung war dann erheblich besser... :)

    Westmittelfranken also.

    aus dem ehemals badischen Teil Nordwürttembergs (Ecke um Bad Mergentheim) kenne ich Pläne aus dem 19. Jhd., die in Fuß und Zoll bemaßt waren. Gerade nachgelesen: im Großherzogtum Baden wurde wohl 1871 das metrische System eingeführt.


    Ich vermute, Du hast im Freilandmuseum Bad Windsheim nachgefragt. Frag doch auch mal in Wackershofen SHA nach.

    eine Bitte: löse Dich von dem Begriff "Behördenwahnsinn". Dies ist hier unangebracht, weil es nämlich um das oberste Baurecht der Bundesrepublik Deutschlang geht... Also nicht um die Entscheidung einer einzelnen Behörde. Wobei auch in diesem Fall dieser Begriff unangebracht wäre...


    So, zur Anfrage:

    Die Fläche scheint ja äußerst großzügig bemessen zu sein. Da passt ja eher vier Bauplätze drauf, wenn man dies mit den übrigen Gebäuden vergleicht...


    Sofern es keinerlei Satzung über den Ortsteil gibt, dürfte diese Fläche zumindest überwiegend eindeutig im Außenbereich liegen, damit gäbe es dort kein Baurecht für Wohnbebauung.

    Eventuell könnte es auf der ganz weit südlichen Fläche, ganz nah am bestehenden Ortsteil, eine Möglichkeit geben, ein Vorhaben umzusetzen. Dies hängt aber auch von den Nachbarbebauungen ab.


    Ob der Bauturbo greift, hängt einerseits sehr wahrscheinlich von der Darstellung im Flächennutzungsplan ab, aber vielmehr auch von der Entscheidung der Gemeinde, wie mit den neu geschaffenen rechtlichen Möglichkeiten umgegangen werden soll. Dies wird bei Euch vor Ort im Gemeinderat entschieden, die Entscheidung über Baurecht fällt die zuständige Baugenehmigungsbehörde...

    ich hab vor 20 Jahren auch so einen ähnlichen Zaun gebaut. Ich habe nicht mit teuren Edelstahlschrauben befestigt, sondern mit verzinkten Nägeln. Hält immer noch. Und wenn sich doch mal eine Latte etwas löst, nehme ich einen Hammer und klopfe den Nagel wieder rein. Hat mir viel Geld gespart.

    Die Nägel halten vermutlich länger als die Riegel.


    Ich würde empfehlen, die Zaunpfosten oben abzudecken, z.B. mit einer Blechkappe... Gibt es für viele quadratische Zaunpfosten üblicher (nicht zu großer) Abmessungen als fertiges Produkt.

    Erstmal willkommen hier!


    vielleicht vorab mal eine Frage:

    Was ist bei Dir ein Staketenzaun? Ich habe da schon unterschiedliche Auslegungen gehört. Manche bezeichnen auch einen Lattenzaun als Staketenzaun.

    Ein Bild wäre gut.

    Aus was besteht der Zaun, aus was die Zaunriegel? Welche Abmessungen haben die Staketen bzw. Zaunlatten und welche die Riegel?

    wir haben hier schon einige Fragen mehr beantwortet als gestellt wurden...


    Hier ist aus meiner Sicht noch nichts wirklich klar, weshalb ich mich hier mit weiteren Aussagen zurückhalten möchte.

    Denn wenn es augenscheinlich mehrere Detailpunkte gibt, die zu lösen wären, könnte es an der Zeit sein, jemanden zu Rate zu ziehen, der vor Ort hilft...

    Es wäre gut, wenn eine Frage formuliert wäre...


    Möglicherweise geht es um die Frage, wie man Luftdichtheit an diesem Detailpunkt herstellten kann. Hier wäre zu überlegen, den Kniestock raumseitig zu verputzten bzw. zu spachteln und nach ausreichender Abtrocknung die Dampfbremse dort zu verkleben. Also "einschließlich aller Stöße, Anschlüsse und Durchdringungen dauerhaft luftdicht ausgebildet".

    Man könnte auch überlegen, die Dampfbremse bis auf den Rohboden nach unten zu führen.

    Aber insgesamt sind halt noch keine ausreichenden Informationen vorliegend. Es wäre auch gut, den detaillierten Dachaufbau zu kennen.

    Dach: klar, Statik sollte man sich mal anschauen. Aber wenn man den Kies wegnimmt, könnte das Reserven geben.

    Soll gedämmt werden, dann empfehle ich quasi immer, oben so stark zu dämmen, dass der Taupunkt zuverlässig in der neuen Dämmung liegt, sofern es überhaupt noch einen Taupunkt gibt (je nach Konstruktion). Dabei ein paar Varianten rechnen, so dass es auch bei ggf. heute noch nicht geplanten Änderungen es immer noch funktioniert.

    Oder mal prüfen, ob man nicht ein neues (flach geneigtes) Schrägdach (Sattel- oder Walmdach) aufsetzt. Dann kann man auf der bestehenden Abdichtung kräftig dämmen. Vorgenanntes gilt auch für diesen Fall.

    Ich muss mal nach Fotos von solchen Objekten suchen...

    stelle doch mal eine Zeichnung der Situation ein. Ein Schnitt durch das Detail und dann auch nochmal über das gesamte Dachgeschoss.

    Sind das seitlich Laschen, die Kehlbalken und Sparren verbinden? Liegt da oben drauf nochmal eine Pfette?


    Der Dachaufbau nach außen ist, wie Mio schon fragte, auch von Bedeutung. Bitte gebe dazu nähere Info.

    ist die Nutzbarkeit eingeschränkt, beispielsweise weil die Tore deswegen schief eingebaut wurden? Oder hat man beim Toreinbau korrekt reagiert und auf eine gute Funktionsfähigkeit geachtet?


    wenn ja, bliebe eine geringfügige optische Beeinträchtigung...

    in Sachsen-Anhalt kenne ich mich nicht aus.


    Aber ich kann von Bayern berichten, dass es vor ein paar Jahren mal etwas mehr Überzeugungskraft in Richtung der Genehmigungsbehörde brauchte, dass die Dämmung einer Grenzwand (in Richtung Nachbarn) keiner Baugenehmigung bedurfte... Das wussten die Sachbearbeiter dort einfach nicht.


    Ich weiß auch, dass diesbezüglich eine Reihe von LBOs überarbeitet wurden.

    Ich weiß nicht, wie das in Nds. läuft. Aber frage doch einfach mal in der Genehmigungsbehörde an.


    Wir haben damals eine Befreiung von den Festsetzungen eines B-Plans (Abweichung von der Firstrichtung) formlos unter Beilage einer erläuternden Skizze beantragt. Das Vorhaben selbst war aber verfahrensfrei (Grenzgarage) .

    Könnte aber hier anders gelagert sein, ich habe den Thread hier nicht vollständig durchgelesen.

    Mich interessiert, womit beschichtet wurde. Schwedisches „Falun-Rot“ ist es ja offensichtlich nicht. ;)

    Damals hieß es "Lucite Hausfarbe", zwischenzeitlich wohl "Lucite HousePaint" von Dörken..Ist eine Acryldispersion...

    Kannst Du auch mal Fotos von nahem einstellen, wie die Oberfläche aussieht. Vielleicht sogar gereinigt/nicht gereinigt?


    gerne. Aber leider ist es jetzt schon recht dunkel draußen. Da ist die Qualität nicht mehr so gut...

    Das letzte Bild ist ein Foto von gehobelten Oberflächen. Dort hält die Farbe stellenweise nicht so gut... Berücksichtigt man das Alter (>20 Jahre) aber doch nicht ganz schlecht...

    ach so: ich reinige mit dem Hochdruckreiniger (Haushaltsmodell), ohne jegliche Reinigungsmittel. Nur Wasser.

    Erst mal grob anfeuchten, warten, dann nochmal mit Druck drüber...


    Dabei gehe ich bei starken Verschmutzungen durchaus mal näher ran (10 cm). Das macht dem Anstrich nichts...


    Ich weiß, dass man mit entsprechenden Reinigungs- und Bleichungsmitteln ein "weißeres" Ergebnis haben könnte. Will ich aber nicht, weil die Mittel sonst im Boden landen. Das möchte ich nicht...

    Gestern war ich bei uns am Haus beschäftigt, davon will ich heute mal berichten. Vielleicht ist es ja für den einen oder anderen interessant, insbesondere weil es ja oft Vorbehalte bezüglich Holzfassaden gib, insbesondere wenn diese gestrichen sind:


    Wir haben an unserem Wohnhaus eine solche Holzfassade, rd. 250-300m² Holz im Außenbereich, sägerauh (bandsägeschnitt), deckend gestrichen, zwischenzeitlich einundzwanzig Jahre alt...


    Es ist nach wie vor der erste Anstrich, würde ich auch nicht nachstreichen, wenn nicht absolut unansehnlich. Denn ich bin überzeugt: je dicker die Anstriche, desto problematischer.


    Ich bin zusätzlich überzeugt, dass die Qualität der Farbe eine große Rolle spielt. Und vor allem: je dünner diese aufgetragen wird, desto besser (wg. Diffusionsfähigkeit, das Holz trocknet bei dünnem Anstrich schneller wieder ab).

    Um dies zu erreichen, haben wir beispielsweise nicht gestrichen, sondern gerollt (da kommt man mit spürbar weniger Farbe aus)...


    Etwa alle 4-6 Jahre reinige ich die Fassade. Vor allem die Nord- und die Ostseite verschmutzen im Laufe der Jahre doch etwas...

    in der sägerauen Oberfläche bleibt der Schmutz natürlich etwas besser haften als auf einer gehobelten Oberfläche. Gleichzeitig ist dort aber auch der Anstrich dauerhafter, was mir in diesem Fall viel wichtiger ist.

    Denn ich stelle zusätzlich fest (was mir vom Hörensagen schon vorher bekannt war, dass auf den gehobelten Oberflächen der Anstrich deutlich schlechter haftet.


    Die Süd- und die Westseite sind, was die Verschmutzung angeht, unproblematisch. Weil dort der Regen viel vom Schmutz einfach wieder abspült. Im Norden und Osten fehlt hingegen einfach der Schlagregen...

    Auf den unter Dach liegenden Oberflächen gibt es quasi nur Staub. Alle anderen Oberflächen die auch mal nennenswert feucht werden und wegen fehlender Sonneneinstrahlung länger nicht abtrocknen (z.B. Tauwasser), meint man eine Art Biofilm festzustellen


    Die stärkste Verschmutzung weist daher die Nordseite auf, dann Osten, dann Westen, die Südseite habe ich in 21 Jahren noch nie gereinigt.


    Hier also mal zwei Bilder mit vorher-nachher-Effekt währen der Arbeiten auf der Ostseite... Lokal war dort die Verschmutzung stärker, da die beiden Kirschlorbeer erst kürzlich deutlich zurückgeschnitten wurden und so unmittelbar an der Fassade standen...


    Eigentlich ganz einfach, aber ggf. mit Aufwand verbunden:

    Der Ausfluss des Siphon muss entsprechend des benötigten Gefälles höher liegen als der Abwasseranschluss.


    - Gibt es einen Siphon, der flacher baut?

    - kann die Küche/das Spülbecken höher montiert werden? Welche Arbeitsplattenhöhe hast Du/brauchst Du?

    - ggf. muss der Abfluss aufgrund der bei der geplanten Küche geändert werden...

    2.) Wie ist es mit einem Rohr, welches innen 16mm hat? Über jeden Stab ein Rohr, die nächsten 16er Stäbe oben rein stecken?

    das funktioniert gar nicht! Es fehlt dann nämlich der erforderliche Betonverbund.


    Es mag für einen Laien komisch klingen, aber bei einem Übergreifungsstoß werden die Kräfte als Druckkräfte über den Beton übertragen... Darum braucht man auch die Bügel um die Zugstäbe...

    Ralf Dühlmeyer

    Wie bringt Ihr die keilförmigen Platten an? Diese haben ja nur eine kleinste Dicke von 5mm.


    ich habe einige solcher Wärmebrücken gerechnet: meine Erfahrung ist, dass es zur Vermeidung unzuträglich niedriger Temperaturen vor allem darauf ankommt, dass der Fensterrahmen ausreichend überdämmt ist. Die niedrigsten Temperaturen treten unmittelbar am Übergang zwischen Laibung und Fenster auf.

    Eine keilförmige Dämmung, die zum Fenster hin nur noch 5mm hat, kann den Fensterrahmen i.d.R. nicht mehr wirklich überdecken...

    ich gebe nochmal zu bedenken:

    Es handelt sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Schaden am Gemeinschaftseigentum. Daher die Hausverwaltung einbinden.


    Und: die neue darüber angeordnete neue Dachterrasse nicht ausblenden!

    ist es eine Eigentumswohnung?

    Wenn ja, ist es sehr wahrscheinlich ein Schaden am Gemeinschaftseigentum. In diesem Fall ist zwingend die Hausverwaltung einzubeziehen.


    mir erschließt sich noch nicht, was dort raumseitig mit einer Stärke von geschätzt 5cm auf der Wand ist, wenn es keine Vorsatzschale oder Innendämmung sein soll.