Beiträge von Alfons Fischer

    Bin gespannt ob alle anderen Nachbarn im Baugebiet, welche quasi schon ein Carport ohne Begrünung haben, abreisen oder Strafe zahlen müssen falls tatsächlich irgendwann mal kontrolliert wird.

    es gibt keine Gleichbehandlung im Unrecht.

    Sind denn die Carports der Nachbarn befreit worden (dann hättest Du evtl. Chancen)? Oder eher nicht, dann sieht es wohl anders aus...

    Dämmung auf dem Dach in Form von XPS-Dämmung oder ähnliches hat noch niemand empfohlen - warum eigentlich nicht?

    weil ich nicht gern was zur Behebung empfehle, ohne die Ursache zu kennen.



    Und wenn keine Planung vorhanden ist? Es gibt nur die Zeichnung des Architekten und viele Rechnungen.

    Zeichnungen sind doch schon mal ganz gut. Was sagen die zur Innendämmung aus? Insbesondere die Details sind nicht uninteressant...

    aktuell ist es draußen so kalt, wie schon längere Zeit nicht mehr...


    die Ablaufspuren können auch von Kondensat kommen.

    eine Innendämmung, gerade bei Stahlbetonbauweise, ist ein ehrgeiziges Unterfangen. Dann noch Deckenspots, also Einbauspots in einer nur 30mm starken Dämmung?


    Ich befürchte, hier wird man sich erst mal die Planung ansehen müssen, um hieraus die weitere Vorgehensweise abzuleiten.

    Hallo miteinander.


    ich habe aktuell eine Prinzipfrage zu Stellantrieben.

    Aktuell habe ich aus dem Jahr 2004 noch Stellantriebe stromlos geschlossen NC eines Herstellers (oder Markennamens) montiert, den es augenscheinlich nicht mehr gibt (DelphisTherm).


    Leider sind schon ein paar davon kaputt, so dass ich keine Reserve mehr habe und neue anschaffen muss.


    Ich frage mich, ob ich da jeden beliebigen 230V-Stellantrieb, der auch stromlos geschlossen ist, montieren kann. Speziell die Befestigung auf dem Heizkreisverteiler scheint ja unterschiedlich zu sein.

    Bei meinen bisherigen Stellantrieben ist so eine Art Kunststoff-Bajonettverschluss drauf. Im Netz sehe ich oft Überwurfmuttern aus Metall und mit Feingewinde. Solch ein Feingewinde haben meine nicht.

    Und bei Stellantrieben mit Adapter habe ich Sorge, dass der Betätigungsstift zu lang ist, wenn ich ein Ventil ohne diese Kunststoffbefestigung verwende...


    Wie ist da vorzugehen?

    vielen Dank!

    solche Fälle kenne ich leider zu genüge...


    Jetzt sind wir mal ehrlich: die Lösung ist ganz einfach: irgendwo läuft Wasser rein.


    nur wo?

    Jetzt muss sich halt jemand finden, der sich das nicht nur von innen oder aus dem Fenster beugend ansieht, sondern der wirklich die Anschlüsse im Detail von begutachtet.

    Manchmal geht das leider nicht ohne Rückbau. Klar. Aber häufig kann man es auch so erkennen...


    Was ich sagen kann: ein neues Fenster bringt nicht die Lösung, wenn es in seinen Anschlüssen genau so eingebaut wird, wie das Bestandsfenster.


    Ein Bildbeispiel:

    Das ist eine Aufnahme einer vergleichbaren Fragestellung. Etliche waren vorher dran, aber keiner hat sich die Mühe gemacht, mal mit einer Leiter hochzusteigen, um sich das genauer anzuschauen. Ok, ich hatte auch keine Leiter, beugte mich dann halt aus dem Fenster und behalf mich mit einem Spiegel. Glück gehabt, dass ich es erkennen konnte. Dort lief ganz einfach Wasser rein. Nicht wenig.

    (zum Foto: das ist von oben aufgenommen, in den Spiegel fotografierend)


    weitere solche Fälle kenne ich leider.

    Ein Erfahrungsbericht von meiner Seite:


    Mir ist dieses Thema immer wieder im Zusammenhang mit Schwimmbädern begegnet. Es wurde mit viel "Angst machen" versucht, ein solches System zu verkaufen.

    Als ich in eine fachliche Diskussion einsteigen wollte und ich mir erklären lassen wollte, an welcher Stelle es warum zu einer Auffeuchtung oder gar Kondensatbildung kommt, hat man sich regelmäßig von Seiten der Gegenargumentation nicht darauf einlassen wollen. Der Bitte nach physikalischen Erklärungen wurde häufig entweder mit Stammtischargumenten entgegnet oder fachlich falsch argumentiert. Oder gar nicht.

    Und als ich dann mich noch erdreistet habe, zu fragen, wie in den vergangenen Jahrzehnten in Massen gebaute Schwimmbäder ohne eine solche innere sperrende Dampfsperre funktionierten, teilweise in Holzbauweise, hat man gerne mit der Haftungskelle geschwungen: "Na, wenn Sie die Haftung für das Weglassen übernehmen, können wir es auch ohne ausführen"


    Es gibt gute Gründe, bei manchen Anwendungsfällen auf eine solche Innendämmung zu gehen. Zum Beispiel im Dampfbad mit feuchtegesättigter Luft. Oder falls es tatsächlich zu deutlich instationären Raumklimaverhältnissen kommt. Aber sonst ist m.E. eine Außendämmung in den meisten Fällen einer Innendämmung vorzuziehen.

    dann frage ich mal anders:

    Braucht Ihr die Lüftungsanlage um den Standard eines KfW-Effizienzhauses-55 zu erreichen?

    oder nochmal anders: Was habt Ihr für eine Heizung?


    Vereinfacht: die "Lüftung zum Feuchteschutz" zum dient vor allem dazu, dem Nutzer nicht die Verantwortung zu überlassen, dass für die Bausubstanz unzuträgliche Feuchtemengen sicher abgeführt werden. Also dient diese dazu, das Gebäude schadensfrei zu halten. Es geht dabei nicht um den hygienischen Luftwechsel. Dieser muss auch bei einem solchen Konzept über Fensterlüftung für gute Raumluft sorgen...


    Die "Lüftung zum Feuchteschutz" ist technisch in der Regel sehr einfach gehalten (viel einfacher als eine klassische Lüftungsanlage) und damit auch sehr kostengünstig und nicht wartungsaufwändig. Sie soll insbesondere auch zu Nichtanwesenheitszeiten des Nutzers dafür sorgen, dass im Zuge der Nutzung eingetragene Feuchtemengen abgeführt werden.

    Es geht also nicht darum, darüber hinausgehende Lüftungsanforderungen, wie z.B. das Abtransportieren von Gerüchen, Kohlendioxid und Schadstoffe, zu erfüllen. dafür ist der in der Regel um die 0,15-0,2-fache Luftwechsel zu gering.


    Ein mechanisches System zur "Lüftung zum Feuchteschutz" ist aber m.E. keine anerkannte Regel der Technik. Und damit wäre diese auch nicht zwingend umzusetzen. Der Eigentümer und Nutzer sollte aber schon darüber aufgeklärt sind, welche Konsequenzen das Weglassen hat. Und umgekehrt.

    ich glaube, dass die Strahlungsintensität der Solarstrahlung einen größeren Einfluss auf den Heizwärmeverbrauch hat als die Außentemperatur.


    An sonnigen Tagen benötigen neubautypisch gedämmte Häuser mit guter Ausrichtung von Fensterflächen selbst bei sehr niedrigen Außentemperaturen wenig Zuheizung.

    das wundert mich nicht. Es war vielmehr zu erwarten.

    Durch die Innendämmung kühlt die Bestandswand viel weiter aus als ohne Dämmschicht.

    Die Dosen ragen aber genau in diese noch weiter ausgekühlte Wand hinein.


    Eine zuverlässige Verbesserung zu erreichen, erfordert unangenehmen Aufwand.

    Ich will mich noch nicht festlegen. Aber ich befürchte, an einer grundsätzlichen Änderung der Lage der Dämmschicht/der Installationsdosen, geht kaum ein Weg vorbei... Sorry...

    Wenn Sie einmal einen Winter in einem portugiesischen, ungedämmten Haus verbracht haben und sehen, dass auch die neu gebauten Häuser dieselbe unzureichende Dämmung/Isolierung aufweisen werden Sie verstehen warum ich diese Frage stelle.

    Ich kann mich erinnern, dass wir letztes Jahr im Dezember auf Mallorca ein Ferienhaus gemietet hatten. Außen war es rund 10°C. Innen war es äußerst kühl, weil vorher nicht geheizt worden war.

    ich kann das also absolut verstehen, zumal oft auf recht teure Energiequellen (Strom) zurückgegriffen wird.


    Ich denke, eine (mit D verglichen) dünne Dämmung bringt schon eine deutliche Verbesserung.


    die erste Frage wird sein: wird das Gebäude dauerhaft genutzt/beheizt oder nicht? wenn dauerhaft, könnte Kalksandstein oder ein anderer schwerer Stein eine gute Idee sein. Auch, weil dieser im Sommer Vorteile bringen sollte.


    Gelegentlich habe ich in südlichen Ländern auch mehrschalige Bauweisen gesehen. Also eine innere Mauerwerksschale, Dämmschicht und eine äußere Mauerwerksschale. Ist aber natürlich aufwändiger.


    vor vielen Jahren war ich auf einem Seminar, wo man von Außendämmung als Holzaufdopplung mit Gefachdämmung berichtet hat. Geht dort natürlich genau so, wie bei uns.

    Gelegentlich sieht man aber auch in südlicheren Ländern ein Wärmedämmverbundsystem.

    die Sache mit dem Heizen, mit den Vorhängen, mit den Heizkörpern unter den Fenstern ist meiner Meinung nach wichtig und interessant, wenn es um Kondensat an den Glasflächen geht. Kondensat zwischen Rahmen und Flügel bedeutet schlichtweg, dass feuchtwarme Luft über nicht dicht abschiessende Dichtungen in den Rahmenbereich gelangt und dort kondensiert. Dieser Effekt würde doch dann eher verschlimmert, je wäremer die Raumluft ist.

    das sehe ich etwas anders.

    Man muss sich klar sein: ein Fenster wird, abhängig von der Konstruktion, niemals absolut dicht sein.

    Die Dichtheit wird sich zudem im Laufe der Alterung der Fenster unter Umständen verschlechtern.


    Nicht nur die Gefahr von Kondensatbildung an der Glasscheibe, sondern in allen Bereichen der Fensterkonstruktion erhöht sich, wenn das Element weiter auskühlt... Also auch im Glasfalz.

    Manchmal ist die Scheibe der erste Bereich, wo es kondensiert, manchmal die Schließfuge/der Falz.


    Den letzten von Dir zitierten Satz kann ich ganz und gar nicht unterstreichen. Weil dieser nämlich besondere Bedingungen unterstellt, die wir hier gar nicht kennen..

    ...bei uns wurde ein BDT gemacht. Ergebnis müsste ich nachschauen - war aber o.k.

    Hier mal ein Bild von einem unserer Fenster:

    Bei den Nachbarn, die die gleichen Fenster haben, sieht es auch so aus.

    dem Bild nach zu urteilen sind das Fenster mit Stulp.

    Meine Erfahrung: diese sind nie so dicht wie einflüglige Fenster. Dort laufen verschiedene Dichtebene übereinander, was zu kleinen Undichtheiten führt.


    Ich will nochmal zusammenfassen, was der aktuelle Stand ist:

    - Kein BDT - wird aber aktuell angestrebt

    - Kondenswasser im Fensterfalz aller (!) Fenster im OG; KEIN Kondenswasser im Fensterfalz von EG und Keller

    - Fenster wurden bereits neu eingestellt - alle im Haus. Das Ergebnis ist absolut unverändert

    - Bisher funktionierende Behelfslösung: Dunstabzug über Nacht auf niedrigster Stufe laufen lassen

    was wir bisher noch nicht wissen:

    wie werden denn die Räume genutzt, wo das Problem auftritt? Und vor allem: wie werden diese geheizt? Wird mit mindestens 20°C kontinuierlich durchgeheizt? Also tagsüber und nachts?

    Gibt es Vorhänge vor den Fenstern? Tiefe Fensternischen?

    Sind Heizkörper vor den Fenstern oder sind diese weiter entfernt? Ein Plan mit Eintragung der Heizkörper wäre gut.

    Welche Orientierung haben die betroffenen Fenster? Ost? Nord?


    ein paar Übersichtsfotos von der Fenster- und Raumsituation würden ggf. auch helfen.

    nur am Rande: diese großen Feuchtemengen würde ich eher auf Konvektion zurückführen als auf Diffusion...


    Aus was besteht denn das Rohr?

    entsteht die Feuchtigkeit wirklich an der Außenseite des Rohrs?

    Wie wurde das Rohr von außen abgedichtet? Oder wurde tatsächlich nur ausgestopft und eine lose Haube aufgesetzt? Dann wundert mich das nicht, dass es da tropft...

    ich habe jetzt Deine Beiträge nochmal gelesen.

    Aber ich bin noch nicht sicher, verstanden zu haben, was Du eigentlich wünschst:

    wirklich nur eine Einschätzung, wie man an die Balkenlager rankommt um zu sehen, ob diese schadhaft sind?

    Oder geht es auch um eine Reparatur der Schäden? Und wenn es um letzteres geht: wie umfangreich können diese denn sein, was die Finanzen angeht? sind 200 oder 250 oder evtl. auch 300 €/m² Dachfläche drin?


    mir kam dann auch noch spontan die Frage in den Sinn: wie lange soll es denn halten?

    aus meiner Erfahrung, bezogen auf ein übliches unterkellertes 1-/2-Familien-Wohnhaus mit nicht als Wohnraum ausgebautem Keller:

    Effizienzhaus 115 für Bestandsgebäude könnte möglich sein, wenn man sehr gewissenhaft arbeitet, die oben genannten Maßnahmen in ausreichender Qualität umsetzt und zusätzlich:

    - Kellerdeckendämmung

    - Luftdichtheitsmessung (Blower-Door)

    - die vorhandene Gasheizung eine nicht zu alte Gas-Brennwertheizung ist

    - die thermische Solaranlage ausreichend dimensioniert wird


    Effizienzhaus 100 braucht in der Regel einen größeren regenerativen Anteil. Und es sollten kaum Flächen übrig bleiben, welche nicht energetisch verbessert werden. Also keine Flächen gegen Erdreich, egal ob Boden oder Wände, welche keine zusätzliche Dämmung erhalten sollen.


    Aber wie immer: es muss konkret anhand des tatsächlichen Objekts gerechnet werden.

    ich hatte gerade gedacht, er will sich sicher als Zeus dort verewigt sehen...


    wobei: im griechisch-römischen Stil sind nur Griffe oberhalb der Gürtellinie erlaubt...