Beiträge von Alfons Fischer

    das, was hier fotografiert ist, sind sicher nicht die wichtigen Details.

    Da brauchst Du wohl jemanden, der weiß, wo er hinschauen muss... (und das, was er sieht, dann auch beurteilen kann!)

    Es ist tatsächlich eine übliche und in der Regel auch notwendige Vorgehensweise.


    Ja, kann ich verstehen. Aber eine Vollsperrung außerhalb der Arbeitszeiten und am Wochenende NICHT.

    Ich kann mich an die letzte vergleichbare Maßnahme erinnern, wo am Abend jemand meinte, für ihn gilt die Sperrung nicht und sie sei unnötig. Er ist hineingefahren und hat sein Auto glatt in einen Quergraben gesetzt...

    bei dem Beitrag kommt mir, wie so oft der Gedanke: "mit Angst verdient man Geld"...


    soll aber nicht heißen, dass man das auf die leichte Schulter nehmen sollte.

    Aber eine weitere qualifizierte Meinung könnte helfen.


    Oder einfach mal beim Statiker nachfragen, welche Bauteile er konkret für gefährdet hält und wie eine mögliche Verbesserung aussehen könnte...

    ich befürchte, wir können das hier nicht online beantworten, da wir die Randbedingungen nicht vollständig kennen.

    Könnte sein. Könnte aber auch nicht sein. in beiden Fällen...


    Hier empfiehlt sich zunächst die Einbindung eines qualifizierten Privatsachverständigen. Möglicherweise aber sogar von zwei Kollegen: einer, der den Dachaufbau beurteilt und einer, der die Frage nach dem Brandschutz beurteilt, jeweils unter Berücksichtigung der Gesamtsituation.

    eine Vollsperrung hat auch die Bewandtnis der Arbeitssicherheit während der Baumaßnahme sowie der Verkehrssicherungspflicht. Die Anforderungen an die Arbeitssicherheit sind heute recht hoch. Auf üblichen Ortsstraßen kann man quasi während der Arbeiten, selbst wenn man nur auf einer Fahrspur arbeitet, keinen laufenden Verkehr auf der anderen Spur dulden...


    Wenn dann im Straßenraum während der Baumaßnahme auch noch Gefahrstellen vorhanden sind (das muss nicht unbedingt ein Kanalgraben sein, Erhebungen aufgrund neuer Schächte/Schieber/Straßeneinläufe etc. können schon genügen, muss schon aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht gesperrt werden.


    Es muss also schon aus Gründen der Versicherungspflicht eine Vollsperrung ausgesprochen werden.


    Wenn in einer Infoveranstaltung dann gesagt wird "sprecht doch mit dem Polier, wenn ihr dringend reinmüsst" ist das ein nicht unübliches Entgegenkommen. Sofern es nicht Überhand nimmt. Das sind ja auch nur Menschen. Die wissen, wie es Euch ergeht. Aber diese müssen auch ihre Arbeit machen. Also bitte etwas Geduld haben dabei.

    Manchmal dauert es auch mal ein paar Minuten, bis der Bagger wieder weg ist. Und manchmal dauert es auch ein bisschen länger, weil gerade eine Wasserleitung neu eingebunden werden muss...


    Es kann einem Anwohner m.E. durchaus zugemutet werden, wenn bei geplanten Baumaßnahmen das Grundstück mal einige Zeit nur fußläufig erreichbar ist.


    Ich hab schon erlebt, dass die Straßenbauarbeiter Wasserkisten und den Wochenendeinkauf mit dem Bagger zum Anwesen gefahren haben oder, wenn planbar ein LKW zufahren musste, das in ihren Bauablauf eingeplant haben. Oder die Mülltonnen zu einem vorher abgestimmten zentralen Sammelplatz gebracht haben.

    Das funktioniert, wenn man das rechtzeitig anspricht.

    Da Stress zu machen, erzeugt häufig Stress auf beiden Seiten...

    da das abwasser einige Meter über unser Grundstück läuft, muss nachträglich noch eine baulast eingetragen werden, die der Verkäufer den Käufern versprochen hatte zu bezahlen.

    und, lasst Ihr die Baulast oder Grunddienstbarkeit eintragen?

    Die muss ja bei Euch eingetragen werden und könnte ggf. den Wert Eures Grundstücks mindern.

    Oder war die Eintragung Bedingung bei Eurem Grundstückskauf?

    geht es hier nur um das Material?


    auch wenn ich nicht weiß, was konkret in Eigenleistung gemacht werden soll/kann, halte ich einige Positionen für grob unrealistisch.

    und einige, möglicherweise erforderliche Positionen, fehlen...


    ich frage mich: Bist Du Dir sicher, dass Du das Projekt wirklich selbst stemmen kannst?

    ich bin mal gespannt, was der individuelle Sanierungsfahrplan für den Kunden für einen Mehrwert bringt...

    Bisher sehe ich das eher nicht, sofern bisher die Beratung nicht auch schon qualifiziert gemacht wurde (was ich zwar erwarte, aber vielleicht nicht erwarten darf?)

    Also rein rechtlich kein Doppelhaus auf jeweils eigenem Grundstück, sondern eine Eigentumswohnung nach WEGesetz, auf gemeinsamen Grundstück, mit Abgeschlossenheitsbescheinigung und echter Teilungserklärung?


    also zwei Eigentümer. 50:50. der eine meint so, der andere so.

    Ich sehe es so: kommt es bei einem Änderungswunsch (hier: Haustürfarbe) zu keiner Mehrheit, gilt der Antrag als abgelehnt.


    Man könnte versuchen, das durch ein Gespräch untereinander zu lösen, vielleicht findet sich ja ein gangbarer Weg?

    Möglicherweise gibt es ja auch in Zukunft ähnliche Fragestellungen, wo eine Blockadehaltung nicht hilfreich wäre.

    Leben und leben lassen (unter Einhaltung gewisser Regeln)

    Also, wir betrachten jetzt mal das GEG:


    "§ 48 Anforderungen an ein bestehendes Gebäude bei Änderung

    Soweit bei beheizten oder gekühlten Räumen eines Gebäudes Außenbauteile im Sinne der Anlage 7 erneuert,

    ersetzt oder erstmalig eingebaut werden, sind diese Maßnahmen so auszuführen, dass die betroffenen Flächen

    des Außenbauteils die Wärmedurchgangskoeffizienten der Anlage 7 nicht überschreiten."


    heißt: guckst Du, was in Anlage 7 steht! Gilt aber nur für die betroffenen Flächen (hier: Fenster)


    also weiter:


    "Anlage 7 (zu § 48)

    Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten von Außenbauteilen bei Änderung an bestehenden

    Gebäuden

    Fenstertüren, Dachflächenfenster, Glasdächer, Außentüren und Vorhangfassaden

    2 a) Gegen Außenluft abgrenzende Fenster und Fenstertüren:

    – Ersatz oder erstmaliger Einbau des gesamten Bauteils oder

    - Einbau zusätzlicher Vor- oder Innenfenster:

    Uw = 1,3 W/(m2•K)"


    so, und damit endet die Anlage 7 schon, was die Erneuerung von Fenstern nach 2a Anlage 7 angeht...


    das war's also...


    1,3 W/m²K sollte bei heutigen Standardfenstern mit 2-Scheiben-Wärmeschutzverglasung leicht einzuhalten sein (bezogen auf das "Referenzfenster").

    schlechter wäre teurer.

    Aber es gibt doch nix zu befreien... ???


    Wenn ich Fenster erneuern will, ist GEG einzuhalten. Wenn nicht, dann nicht.

    Und: zumindest nach GEG hat das Erneuern der Fenster keinen Einfluss auf die Wanddämmung (die Kollegin spricht die "komplette energetische Sanierung der Gaube" an).


    Bei KfW ist war es anders... (steht aktuell nicht mehr drin in den Merkblättern)

    meines Wissens gibt es die Förderung über die Steuererklärung auch für "Standard-Maßnahmen", also ohne Einhaltung von über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehende Anforderungen.


    Die Detailfragen, wann was und über welche Zeiträume angesetzt werden können, sollte unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen ein Steuerberater erläutern. Dafür ist ein Energieberater nur bedingt da. Dieser kann auf die Möglichkeit hinweisen, mehr aber nicht.


    Dass die Ausführungen des Energieberaters für einen Laien nicht verständlich waren, kann ich mir gar nicht vorstellen. Dafür sind diese doch da, Laien zu beraten. Was hat er denn empfohlen?

    letztlich musst Du probieren, welcher Anstrich hält. Auch bei Leinöl.

    Wie gesagt, ich kann nur von meiner Erfahrung berichten. Und da hat ein Leinölanstrich auf allen möglichen Oberflächen gehalten: Holz, Metall, alte Farbe etc.

    ein vorheriger ölhaltiger Anstrich sollte bei einem neuen ölbasierten Anstrich hoffentlich auch kein Problem darstellen. Aber es empfiehlt sich, einen Test an unauffälliger Stelle zu machen.

    die Fenster könnte man auch probieren, mit einer Leinölfarbe zu streichen.

    Meine Erfahrung ist, dass die auf fast allem hält.


    gerade wenn vorher mit einem Anstrich gestrichen war, der keinen Film auf der Oberfläche bildete, könnte damit der Aufwand für die Vorarbeit deutlich reduziert werden.


    aber bei 45 Jahre alten Fenstern gehe ich von frühen Isolierglas- oder Verbundfenstern aus. So lange müssen die vermutlich gar nicht mehr halten... Auch das gilt zu berücksichtigen...

    die Begründung ist weniger der Wärmebrückeneinfluss sondern lokale Abweichung der Wärmespeicherkapazität durch größere/geringere Putzstärke.


    bei instationären Verhältnissen, insbesondere morgendliche Temperaturerhöhung kann sich dies in einem gewissen Temperaturfenster durch optische Auffälligkeiten darstellen.


    Wir haben diesen Effekt beim Thermografieren schon bewusst genutzt, um Auffälligkeiten, welche auf Verarbeitungsmängel hinweisen können, zu lokalisieren.

    Dafür braucht es aber eine gute Kamera. Und man steht unter Umständen lange da, um den richtigen Zeitpunkt nicht zu verpassen. Am besten sieht man es beim Thermografieren genau zu dem Zeitpunkt, wenn die ersten Sonnenstrahlen auf die Fassade treffen. Nach ein paar Minuten sieht man es u.U. schon nicht mehr.

    Da hat einer nicht gewußt, was " Rodung " bedeutet. Ausschreibungsfehler. Wegen des " und " sind dann offensichtlich zwei Firmen angerückt und haben sich beide vor Lachen auf die Schenkel geklopft.

    ne, zuerst kam der Harvester vom Forstbetrieb und dann der große Bagger vom Tiefbauer.

    Jede der Firmen ist für das Ausführen des jeweils anderen (Teil-) Gewerks nicht eingerichtet.

    ich persönlich verstehe unter dem Begriff "Rodung" nicht das Entfernen der Wurzelstöcke.


    Ich hatte mal mit so einer Baumaßnahme zu tun, da wurde das getrennt ausgeschrieben:

    Rodung der Fläche und Entfernen der Wurzelstöcke. Da rücken auch unterschiedliche Firmen an.


    Das Entsorgen der Wurzelstöcke ist auch nicht ganz ohne. Die nimmt nicht jeder!

    ja, das ist das, was ich auch kenne.


    ich glaube, eine Onlinebeurteilung wird in diesem Fall nicht funktionieren.

    Es sollten meines Erachtens unter Berücksichtigung der Randbedingungen des Objekts und der Vorstellung des Bauherrn die Möglichkeiten, auch unter Berücksichtigung aktueller Fördermöglichkeiten, beleuchtet werden.