Beiträge von Alfons Fischer

    über den Ersatz denkt er tatsächlich nach. Da der Heizkessel noch nicht so alt ist, möchte er wohl die BW-Bereitung über den Kessel betreiben. In diesem Zug spielt auch die Möglichkeit der Einbindung einer thermischen Solaranlage eine Rolle. Wobei das Hausdach schon mit PV voll ist, also müsste er auf's Garagendach ausweichen. Die Anbindeleitungen müssten daher durch's Erdreich geführt werden...


    Ich hab ihm schon gesagt, er soll mal drüber nachdenken, die PV zu vergrößern und den Strom direkt verheizen. Dann bräuchte er aber einen neuen Wechselrichter, sagt er...


    Alles also nicht so ideal...

    ups, jetzt fehlt der eigentliche Post auch. da hatte ich mich wohl nicht eindeutig genug ausgedrückt.


    Also nochmal:


    Aktuell werden schon die ersten Feststellungsbescheide für die Grundsteuer verschickt.


    aus aktuellem Grund: unbedingt die dort gemachten Angaben prüfen!


    Gerade jetzt hatte ich mit einem Unternehmer zu tun, bei dem war wohl die der gewerblichen Nutzung zugeordnete Grundstücksfläche um 15.000 m² zu groß angegeben... Obwohl er einen Steuerberater eingebunden hatte. Möglicherweise wurden bei der Feststellungserklärung falsche Angaben gemacht oder es ist dabei etwas durcheinandergekommen.


    Unbedingt beachten:

    Die Frist für einen möglichen Einspruch beträgt nur 1 Monat!

    ich hoffe, ich bekomme in Kürze aktuelle Daten zu Vor-/Rücklauftemperaturen und weitere Infos...


    Habt Ihr ne Vorstellung, was realistische Kosten für das Prüfen so einer Wärmepumpe mit Kältemittelfüllung sein könnten? 200? 400? 600?

    WIe alt ist die BW-WP? Eine Vermutung wäre Kältemittelverlust und/oder zu hoher Heizstabeinsatz.

    die BW-WP ist 40 Jahre alt. Heizstab ist außer Betrieb. Meine erste Vermutung ging auch in Richtung Kältemittelverlust, nachdem berichtet wird, dass die Pumpe sehr viel läuft

    Hat man nicht bei der EnEV mit durchschnittlich 23 liter bei 50°C pro Person und Tag gerechnet? Das wären dann ca. 35Liter mit Duschtemperatur pro Person und Tag. Das halte ich selbst für einen Durchschnittswert für niedrig. Oder gab es da eine Pasuchale pro m²? Müsste man einmal nachlesen.

    das waren 12,5 kWh/m²a, bei einer Nutzfläche nach EnEV von z.B. 150 m² (kleines EFH) macht das immerhin 1875kWh/Jahr, am Tag 5 kWh

    ich habe eben nochmal mit ihm telefoniert.

    Warmwasserverbrauch wird separat erfasst, das waren 22,5m³ in 11 Monaten, also rund 70 Liter am Tag. Für das komplette haus, zuletzt 4 Personen. Also wenig.

    Zirkulationstemperaturen werden auch erfasst: Vorlauf 46°C, Rücklauf 28°C bei relativ langen Laufzeiten, also kein Stillstand. Diese extrem große Differenz würde es erklären, ich habe aber zunächst gebeten, diese Messungen zu plausibilisieren...

    Das Haus ist von Anfang der 1980er, auch da wurde ja schon gedämmt. Ich habe aber schon PU-Dämmschalen gesehen, die in dieser Zeit zerfallen waren, es stand nur noch die Hülle der Schale, Dämmstoff war nur noch Staub...

    WW-Speichertemperatur ist auf 55°C eingestellt.

    Damit ich mir was vorstellen kann: was ist denn ein üblicher Warmwasserbedarf pro Person und Tag?

    Ich habe so was mit ca. 50 Liter p. Person und Tag in Erinnerung. Passt das oder ist das eher unrealistisch?

    Ich habe eben nämlich mit einem Freund telefoniert. Die haben eine 40 Jahre alter Brauchwasser-Kellerluftwärmepumpe und verbrauchen mit ca. 4 Personen rund 220 kWh pro Monat... Ich halte das für extrem hoch, das erscheint mir nicht einmal bei reiner Elektro-Warmwasserbereitung für plausibel...

    Wann soll denn der Dachboden ausgebaut werden? Wenn da eine längere Zeit dazwischenliegt, ist der vorgenannte Aufbau aus energetischen Gründen nicht zu empfehlen.


    Den weiteren Aufbau halte ich aber auch für zu hinterfragen, dieser könnte aus Schallschutzgründen höchst problematisch sein, sowohl was den Luftschallschutz als auch was den Trittschallschutz angeht...

    Off-Topic:


    Link gefällt mir. Hast Du noch mehr hilfreiche links?

    ne, leider nicht... ich wünschte, ich kenne mich noch besser mit Anlagentechnik aus.

    Aber so gut, wie viele Schornsteinfeger, die dafür auserkoren wurden, werde ich es schon hinbekommen, oder? ;)


    Ich habe das bei meiner Recherche über das EnSimiMaV gefunden, Hintergrund war dabei §2 dieser Verordnung...

    Erste Beratungen dazu habe ich schon durchgeführt...

    Die Heizung wurde noch nicht optimiert, wurde vom örtlichen Heizungsbauer, der auch die jährliche Wartung macht, angesprochen und empfohlen. Werde ich dann wohl als nächstes angehen, ist wahrscheinlich zunächst mal der kostengünstigste Posten hinsichtlich Energieeinsparung.

    was Du auf jedenfall selbst machen kannst, zumindest traue ich Dir das zu: Die Heizkurve und die Heizkreistemperaturen zu optimieren...


    Da gibt es teilsweise ganz gute Anleitungen im Netz, z.B. https://www.dein-heizungsbauer…ren/heizkurve-einstellen/
    Das reduziert die Leitungsverluste und ggf. erhöhte es auch den Wirkungsgrad, z.B. bei Brennwerttechnik.

    bei 20cm Minf-Dämmung gehe ich davon aus (zumindest sofern diese 1-Lagig ist), dass diese max. 10 Jahre alt ist. Vorher hat man kaum jemanden überzeugen können, in dieser Stärke zu dämmen.


    Mehr als auf die Wärmeleitfähigkeit würde ich auf die Qualität der Verlegung, also der Arbeit, Wert legen.


    Üblicherweise waren die 20cm-Dämmmatten WLG 035, dass 040 eingebaut wurde, hat man gerade bei diesen Dämmstärken selten erlebt. 040 kenne ich nur von dünneren Dämmstärken.


    Wenn es um weitere Dämmung geht, spielt das Gesamtkonzept eine Rolle. Eine zusätzliche Dämmlage kann bei gut verlegter Dämmung den Wärmeschutz nur geringfügig verbessern. Da würde es oftmals sinnvoll sein, das Geld an anderer Stelle effektiver auszugeben...

    1 HK im Spitzboden, der zudem an der anderen Seite des Raumes (ca. 6m entfernt) hängt

    ich vermute, da liegt der Hase im Pfeffer...

    Das kriegt man so vermutlich gar nicht hin, ohne auch Wärmeenergie an das Fenster zu bringen.

    Selbst mit super Fenster kommt es zu einem solch ungleichförmigen Energieeintrag, dass einzelne Bauteile auskühlen müssen...


    Ist das Problem jetzt erst aufgetreten? Wenn ja, wurde (außer der geringeren Beheizung) jetzt noch was anderes geändert (und wenn es nur die Nutzung ist)?


    ich halte die Raumluftfeuchte, insbesondere für ein Büro, mit 60 % rel. LF auch bei 1°C schon für recht hoch.

    An welcher Stelle habt Ihr die 18,5 - 19°C gemessen? vermutlich nicht gleichmäßig im ganzen Raum, oder? Stelle doch mal ein paar Bilder von dem Raum (Überblick, keine Details) ein...

    ich sehe vor allem Probleme auf Betriebe zukommen, welche vorwiegend im Neubau tätig sind und in den letzten Jahren viele Investitionen getätigt haben.

    Beispiel: handwerklicher Holzhausbau mit aufwändigen Hallen, Abbund- und Fertigungstechnik.

    Vor gut 20 Jahren habe ich so eine ähnliche Situation auch mal erlebt: Da sind viele Zimmereien in den Holzhausbau eingestiegen, haben 25m-Abbundhallen gebaut, Abbundmaschinen und Fertigungstische angeschafft, die Kalkulation war dann z.B. für rund 50 Häuser im Jahr ausgelegt. Dann hat man nur 30 Häuser pro Jahr reinbekommen und schon wurde es sehr eng, um die Verbindlichkeiten noch bedienen zu können.


    Betriebe, die zusätzlich noch z.B. in der Sanierung tätig sind, können ggf. das Personal umschichten und tun sich dann vielleicht leichter...

    ich tippe als Grund für die Kondensatbildung erstmal auf unzureichende Wärmezufuhr, unzureichende Beheizung oder ungleichförmige Beheizung, ggf. in Kombination mit einer lokal behinderten Raumluftwalze.

    Auf jeden Fall sollte man auch die Raumluftfeuchtigkeitswerte hinterfragen.


    Ich kenne nämlich so viele 70er-Jahre-Fenster in Wohnräumen (die sicherlich schlechteren Wärmeschutz aufweisen), wo es solche Probleme nicht gibt.


    Aus Deinen Ausführungen meine ich herauszulesen, dass die Luftfeuchtigkeit zeitweise deutlich über 55% rel. LF liegt und Du nachts nicht heizt? Ist das so? Wenn ja, würde ich das man im ersten Schritt hinterfragen..

    Alfons, sorry, beim genauen nachlesen, 12 vs 7, bitte um Entschuldigung für die Falschinformationen.

    ist ja wohl zwischenzeitlich egal, aber die Zahlen eines Schrägdachs ohne nennenswerte Masse kann man definitiv nicht mit einer gedämmten Massivwand vergleichen... Diese Zahlen sind hier also definitiv nicht anwendbar/übertragbar.

    ich würde einfach drauf tippen, dass FelixHHN einfach nicht weiß, was ein Bauträger ist. Und dass er eigentlich eine ganz andere Zielgruppe hat. Zum Beispiel Bauunternehmer oder auch GÜ.


    Ich persönlich würde sogar weiter unterscheiden, weil nämlich die Aussichten durchaus differieren können:

    Hauptgewerbe: Hochbau (Massiv/Holz/Stahl, etc.), Tiefbau (Straßenbau, Siedlungswasserbau, etc.)

    Nebengewerbe: nach Gewerken.

    mich würde auch interessieren, wie Euer Sanierungskonzept aussieht.

    Auf den ersten Blick würde ich versuchen, nach statischer Untersuchung/Instandsetzung die neue Dämmung auf einer neuen Tragschalung mit neuer Bitumendampfsperre (Al) oben drauf zu packen. Dafür müsste aber sicher die Attika erhöht werden, was auch Auswirkung auf die Fassaden haben könnte...

    Inwieweit man eine neue Gefachdämmung einbaut, müsste man noch genauer untersuchen... (Dampfdiffusion, Schallschutz etc.)


    Andernfalls müsste man von innen ran, aber unter Belassung des Flachdachs sehe ich da auf den ersten Blick auch keine wirkliche Lösung, insbesondere weil man eine neue Dampfsperre/-bremse nicht ohne Unterbrechung verlegen kann...