Beiträge von JoWest

    Laut Gemeinde liegt kein Bebaungsplan für diesen Teil des Ortes vor.

    Es liegt somit im Paragraph 34 innenbereich nach Aussage der Gemeinde.

    Ich denke hier liegt das Problem...vielleicht sieht das der Sachbearbeiter im Landkreis wohl eher als Außenbereich.

    Jochen

    Sehe ich auch so. Ich darf im Garten einen Kran aufstellen und damit die Tomatenernte von der Terrasse in den Garten heben. Liegen die Tomaten dann auf Nachbars Dach, dann habe ich zwar ein Problem, aber noch lange nicht rechtswidrig gehandelt. Man kann mir Dummheit vorwerfen, Fahrlässigkeit, aber nicht rechtswidriges Verhalten.

    das stimmt nicht. Der Kran darf andere Grundstücke überstreichen, man darf jedoch nicht mit Last über diese schwenken.

    Jochen

    ich halte das Angebot für preisgünstig. Bitte überlegt doch mal, die beiden Decken müssen im Bestandsgebäude eingebaut werden, d.h. alles Material von Hand rein und raus tragen. Die eine Decke muss eingeschalt und betoniert werden, dann erst die andere. Oder liegen die Decken nicht übereinander? Dann wäre auch die Betonpumpe zweimal im Einsatz. Nach 28d alles ausbauen. Das ist zeitintensiv und damit teuer.

    Mit zwei Mann in zwei Tagen ist das meiner Meinung nach sehr eng kalkuliert. Die Stundenlöhne sind moderat, wir liegen bei € 55,75 für FA.

    Jochen

    Hallo Skeptiker,


    der Beton dürfte bei dunklen Färbungen eigentlich nur wenig mehr kosten, da nur dunkle Pigmente eingemischt werden (na klar, Anlage muss sauber sein etc...).

    Interessant wird es bei hellen Färbungen, da hierzu auch spezieller, hell gefärbter Zuschlag notwendig ist. Je nach Region kann das ziemlich ins Geld gehen.

    Wir haben in Kitzingen eine gelblich eingefärbte Sichtbeton Wandscheibe erstellt, 12 m hoch. Da hat der Beton ca. € 175 pro m3 im Einkauf gekostet (Preisniveau C25/30 dort ca. € 75 pro m3), also € 100 mehr pro m3. Bei zusätzlich hellem Zuschlag darf man durchaus mit nochmals € 100 zusätzlich rechnen.

    Die vorgenannten Preise sind nur grob und von Region zu Region deutlich unterschiedlich.

    Jochen

    Ich finde dennoch, die Gemeinden müssten zumindest die Betroffenen vorher informieren. Die brauchen sich nicht wundern, wenn es dann jedesmal einen Aufstand gibt, weil keiner etwas gewusst hat. Der Aushang am Rathaus ist in der heutigen Zeit einfach total antiquiert.


    Ein Beispiel aus unserer Gemeinde: die veröffentlichen Bekanntmachungen auch im Internet. Aber nicht immer.

    in unserer Gemeinde werden alle Protokolle ins Internet gestellt. Ich habe unseren geschäftsführenden Beamten mal gefragt wie hoch dort die Abrufrate ist, danach war ich schon enttäuscht. Man könnte natürlich sagen, vermutlich läuft alles prima...

    Das ist Unsinn. LED Leuchten mit entsprechender Optik, egal ob nun Linsentechnik oder Spiegel/Reflektor erreichen mit einem Bruchteil der Leistung die gleiche Ausleuchtung wie eine HQL oder Natriumdapflampe. Im obigen Beispiel kann man bei Lichtpunktabstaenden von 40-45m auf einem 4,5m hohen Mast durchaus noch eine Beleuchtungsstaerke von 3 lx fuer Anliegerstrassen erzielen. Bei LED Neuanlagen geht man von Mastabstaenden um die 35m aus. 28m Lichtpunktabstand bei 6m hohen Masten fuer eine Anliegerstrasse ist schon heftig.

    ist schon klar, dass ich dass etwas sinnentfremdend verkürzt habe...Aber bei niedriger Masthöhe und Bestand wird man in vielen Fällen mit LED nicht mehr klarkommen. Wenn dann noch alte Schleuderbeton Masten da sind, dann kommt man schnell dazu die Anlage einmal neu bitte.

    Mich wurmt an der Sache, daß ich vor den Maßnahmen in keinster Weise informiert worden bin. Von einem Tag auf den anderen standen die Bagger da und nun, über ein Jahr später, wollen die Geld von mir. Irgendwann hing mal ein roter Zettel an der Haustür, wo eine Stromabschaltung für ein paar Stunden angekündigt wurde.

    naja. ich als Gemeinderat muss da natürlich darauf hinweisen, dass solche Entscheidungen immer öffentlich getroffen werden. Das Interesse bei uns in der Gemeinde ist jedoch sehr sehr gering. Die Leute stehen erst auf wenn es zu spät ist oder wenn es sie direkt betrifft. Alles andere ist ihnen ziemlich egal. Das ärgert mich persönlich oft. Es gibt sehr wenig Interesse, gerade wenn es wichtig wäre z.b. Haushalt oder so.

    Die LED Lampen haben keine so gute Ausleuchtung, deshalb werden grundsätzlich mehr Lampen gebraucht. Wenn die Lampen ein gewisses Alter haben ist es eben keine Wartung bzw, Instandhaltung mehr, dann kommt die Satzung zur Anwendung. Das gleiche gilt fürdie Sanierung von Strassen. Bei der einen Straße wird nur die Decke abgefräst --> kein Beitrag. Bei der anderen Strasse Vollausbau -->satzungsgemäße Abrechnung. Irgendwo treffen sich die beiden Straßen der eine Nachbar muss zahlen der andere nicht. Natürlich lässt sich darüber vortrefflich streiten...Aber bei der Summe wäre ich froh, dass es nicht mehr ist.


    Bei uns in der Dorferneuerung gab es Leute die hatten >€ 30.000 zu bezahlen...

    Jochen

    „Konstruktiver Ingenieurbau ist die Kunst, Baustoffe zu verarbeiten, die wir nicht vollständig kennen; zu Bauformen, die wir nicht exakt berechnen können; damit sie Einwirkungen widerstehen, die wir nicht genau vorhersagen können; alles auf eine Weise, die der Gesellschaft im allgemeinen keinen Anlass gibt, über das Ausmaß unserer Unkenntnis zu argwöhnen.“


    J. Amhrein, Direktor des amerik. Mauerwerksinstituts

    Skeptiker : als ich gestern diesen Artikel gefunden habe, da habe ich eigentlich danach gesucht ob deine Aussage mit der nicht notwendigen Entlüftung so stimmen kann. Es hat mich sehr verwundert, ich hätte es eher so gesehen wie Frau Maier. Als Rohbauer habe ich ja grundsätzlich mit diesen Sachen wenig zu tun aber bei jedem Bauvorhaben das ich so mit Aufzug verwirklicht habe wurde eine Schachtentlüftung direkt ins Freie vorgesehen. In mehr als der Hälfte der Fälle war diese umsonst. Mit teilweise hohem Aufwand...


    Wieder ein Fall von "man lernt nie aus" oder wie ein befreundeter Bauunternehmerkollege mit seinen über 70 so schön fränkisch sagt..."man kommt selten dümmer nach Hause als man weggegangen ist"

    Jochen

    Mal generell: ich dachte immer die Öffnung sei nicht nur zum Entrauchen bei Brand, sondern auch zum schnellen Verdrängen der Luft bei Auszugsfahrt. Wenn ich mir aber die EneV Kits so ansehe, dann verschließen diese doch die Öffnung komplett und Öffnen nur im Brandfall oder liege ich falsch?

    Jochen

    "Die erforderliche Rauchabzugsöffnung ist bei notwendigen Fahrschächten herzustellen. EnEV §6 steht dem nicht im Wege, da gem. „Auslegungsfragen zur Energieeinsparverordnung – Teil 11“ (vom 09.12.2009) Öffnungen, die aufgrund anderer Rechtsbereiche (Sicherheit, Brandschutz) notwendig sind (z. B. Rauchabzugsöffnung bei Aufzugsschächten) von der Dichtheitsanforderung der ENEV nicht erfasst werden, sprich: bei der Ermittlung des Wärmeverlustes durch Öffnungen im Gebäude nicht berücksichtigt werden."

    aus Entrauchung von Aufzügen – Reinhard Eberl-Pacan – Architekten + Ingenieure Brandschutz, Berlin