Beiträge von JoWest

    Hallo,


    mit dem Hochdruckreiniger die Fugen zu befeuchten ist aus meiner Sicht keine gute Idee, das machen wir so nicht. Wichtig beim Fugen räumen ist eine gleichmäßige Tiefe; mit dem Hochdruckreiniger wird loses Material ausgewaschen und die Fugen werden ungleichmäßig tief. Das Anfeuchten reicht mit dem Quast, wichtiger ist das Feuchthalten der frischen Verfugung durch Abhängen und befeuchten mit Jute oder Sisalmatten über mehrere Tage. Wenn die Fugen ausreichend fest sind (hängt vom Verfugmaterial ab) die Oberfläche abkratzen und evtl. verbandeln.

    Jochen

    Ich persönlich würde aus Gewichtsgründen alternativ über eine elementierte Holzkonstruktion nachdenken, damit ich beim Aufbau weder einen Autokran noch eine halbe freiw. Feuerwehr benötige.

    ich befürchte fast, dass bei einer Spannweite von 4,30 m eine solche Konstruktion -gleich aus welchem Material- nicht mehr so leicht von Hand zu bewegen ist...

    wir haben in einem Altbau mit 4.000 m2 Ziegeldecke die Bewehrung gesucht. Die es gab drei verschiedene Feldweiten und in jedem Raum unterschiedliche Anfangsmaße. Das Gerät hat Baustahl angezeigt wo keiner war. 10 cm weiter anderes Ergebnis. Ich vermute, dass vielleicht in dem Mörtel/Beton irgendwie Schlacke o.ä. war. Jedenfalls war es unbrauchbar für den Zweck. Nach Abstimmung mit dem Denkmalschutz wurde ein kleiner Schlitz im historischen Deckenputz gemacht um die Lage der Steinfugen (und damit die in den Fugen verbaute Bewehrung) sicher festzustellen.

    mir geht es genauso wie R.B. Ich habe ein ähnliches Gerät wie Skeptiker. Das hat seinerzeit so ca. € 1.000 gekostet. Es ist aber nicht besonders aussagekräftig. Es gibt viele Störmöglichkeiten. In fast allen Fällen in denen bei mir das Gerät zum Einsatz kam, hat man nachher aufgemacht und nachgesehen, ob das auch wirklich stimmt was das GErät anzeigt.

    Der Sturz soll/wird doch eh wegkommen, da kann man mit der Hilti doch mal von unten her ein wenig einstemmen und nachsehen ob da Baustahl kommt, anhand der Fotos kann man doch die Lage der Bügel relativ genau eingrenzen. Sollte der Sturz dann am Ende vielleicht doch bleiben dann müsste man das wieder mit einem Betonersatzsystem FACHGERECHT verschließen.

    da wäre mein anspruch an mich auch richtig rutschfest ....


    eine haargespaltete norm wäre mir dann schnuppe...

    Naja, wenn ich eine Terrasse an den Mann/Frau bringen will und mache mit den Leuten eine Bemusterung und halte den Kunden einen R11 Belag unter die Nase, da weiß ich aber auch was vom Bauherren/frau kommt: "Das kann man ja nicht sauber halten, das ist viel zu rauh" :D

    Hallo,

    ich würde auch Transportbeton pumpen lassen und zwar aus den Gründen die R.B. genannt hat, es ist eine große Menge zu tragen bzw. transportieren. Meine Rechnung sähe so aus:

    4,05 x 4,05 x 0,15 ca. 2,5 m3 C25/30 Außenbauteil x € 105 = € 262,50

    Mindermenge 3,5 m3 a 20 = € 70

    Transportbetonpumpe 36 m (über das Haus) Kleinmengenpauschale € 480,00

    macht zusammen € 812,50

    demgegenüber stünden bei mir

    160 Sack Estrichbeton a 3,70 = € 592,00

    Anlieferung plus Kranpauschale ca. € 75,00

    Für die Differenz von vielleicht € 150 würde ich mir das niemals antun 4 Paletten Estrichbeton durch die Gegend zu schleifen und dann anzumischen. Einfach mal so bildlich vorstellen wie lange man braucht um so einen Sack anzumischen und zu verarbeiten. und daran denken, dass der 160. mehr Zeit braucht...

    Die Preise können für Beton und Estrichbeton können natürlich regional verschieden sein, ich denke jedoch die Tendenz ist klar.

    Jochen

    Die Planung des Statikers ist für mich also relevanter als die Umsetzung der Fachfirma, es muss eben zu 100% klar sein was und wie es getan werden muss

    ich vermute genau hier liegt das Problem: eine gute Firma kann die Planungen des Statikers erfolgreich umsetzen. Bei Laien ist das etwas schwierig. Wenn etwas so elementar wichtig ist wie die Statik eines Hauses und Laien ohne Kenntnis daran herumdoktern, dann kann das durchaus auch gefährlich werden, wie dein Schlussatz ja schon zeigt. Deshalb von mir auch der Rat, lass die Finger davon, das ist zu gefährlich.

    Jochen

    In vorliegendem Fall eher nicht. Das Leistungsverzeichnis wurde durch den Architekten erstellt. Damit fallen Unklarheiten bei der Auslegung zu Lasten des Bauherren.

    Das ist doch Quatsch. Entweder hätte er vorher darauf hinweisen müssen (siehe RD) oder er hält sich an das was ausgeschrieben war, dann aber eben auch bei den Abzugsregeln. Nochmals: Aus meiner Sicht ist das Vorgehen des BU falsch.

    Hallo,


    das ist schon klar, dass das mit der Aktualiisierung der VOB geändert wurde. Aber wenn die Einheit "historisch" falsch gewählt wurde, dann muss ich doch auch "historisch" falsch abziehen, sonst macht das doch keinen Sinn!

    Jochen

    Hallo,


    ich weiß nicht ob ich das richtig verstehe, aber für mich ist das keinesfalls korrekt. Die Abzugsregeln ergeben sich für mich aus der vorgegebenen LV-einheit. Bei Ausschreibung der Menge in m3 wären das die 0,5 m3. Bei Ausschreibung nach m2 sind das die 2,5m2. Wenn er bei einer Ausschreibung nach m3 nur Öffnungen abzieht die 2,5m2 groß sind, dann wären das bei 36,5er Mauerwerk ja 0,9125 m3. Er muss aber ab 0,5 m3 abziehen, was bei 36,5er Mauerwerk ab einer Öffnungsgröße von ca. 1,37 m2 wäre.


    Jochen

    naja, das sehe ich etwas anders. Zwar wurde zu dieser Zeit die Betondeckung sträflich vernachlässigt, aber die handwerkliche Qualität war zu dieser Zeit meist nicht zu beanstanden. Viele der Decken aus diese Zeit wurden -zumindest in unserer Gegend- abgescheibt (sie hatten ja damals noch keinen Laser). D.h. die Oberfläche ist zumindest nach meiner Erfahrung eine andere wie die auf den Bildern erkennbare.

    Jochen

    Hallo,


    habe ich das richtig verstanden und das auf den Fotos ist die Deckenplatte zwischen EG und UG? Dann würde ich als erstes mal die Statik prüfen lassen, der Beton sieht für mich eher aus wie Magerbeton, an der Oberfläche sind die Zuschläge sichtbar. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein statisch tragfähiger Querschnitt sein soll.

    Jochen

    Ausserdem - Revisionsschacht klingt danach, dass da das GESAMTE Abwasser des Hauses durch die abzusperrende Leitung geht.

    Das darf aber beim Schliessen der Klappe nicht sein. Es muss mindestens ein WC noch funktions-(besser betriebs)fähig sein.

    Ist es nicht sogar so, dass ALLE über der Rückstauebene liegenden Entwässerungen an der Rückstausicherung vorbei geleitet werden MÜSSEN?

    Hallo,


    man könnte die Decke schleifen. Allerdings wird sie dann glatt, wenn einen das nicht stört kann man so gute Ergebnisse erzielen. Es gibt von Rokamat zum Beispiel gute Geräte mit speziellen Scheiben zum Schleifen und ggf. auch Polieren von solchen Flächen. Funktioniert super mit mäßigem Aufwand.

    Jochen

    Ja, aber mit Gewinnerzielungsabsicht und nicht als Hobby ;)

    Naja, bei meinen 12 ha gesamt steht eher die Absicht im Vordergrund...

    Wenn du das gut verpachtest bist du wirtschaftlich auch nicht schlechter gestellt und hast keine Arbeit damit.

    Für mich ist das ein guter Ausgleich zur Arbeit, ich habe die Arbeit in der Landwirtschaft von Kind an mitgemacht. Sogar während des Studiums habe ich auf einem Milchviehbetrieb gearbeitet.


    Im vorliegenden Fall kannt man aber bei 12ha und 8ha Wald auf jeden Fall die Kriterien für Landwirtschaft im Nebenerwerb erfüllen, wenn man sich das antun will (Finanzamt, Landwirtschaftsamt, BG etc...)

    Jochen