Beiträge von JoWest

    Stell doch bitte mal Fotos ein und wo sich die Mauern befinden (Frost, kein Frost, extremes Wetter). Handelt es sich um einschaliges (beide Seiten zugerichtet) oder zweischaliges Mauerwerk? Wie ist ggf. der Zwischenraum gefüllt? binden die Steine durch? Wie wurden die Fugen ursprünglich verfugt?

    naja, die einfachste Erklärung wäre für mich, dass das Mauerwerk irgendwie Verbindung mit der Kehlbalkenlage hat und dadurch Druck bekommt. Die Risse erscheinen mir oben breiter als unten. Ich würde mal in die Richtung suchen.

    Jochen

    Links oben auf dem Foto sieht es so aus als wären die Treppen ohne Fuge an den Treppenhauskern geschalt. Das wäre ja ein wahnsinniger Aufwand, denn es geht ja oben mit Sicherheit in Sichtbeton weiter. Ist das so? Hast du davon ein Detailfoto? Wurde die Schalung als Vorsatz auf ein bestehendes Schalsystem (wir verwenden hier z.B. Hünnebeck Manto) aufgebracht oder klassisch auf Träger geschalt? Gibt es Fotos aus der Bauzeit? Würde mich sehr interessieren.

    Jochen

    Weder das eine, noch das andere kann ich nach über zehn Jahre Nutzung bestätigen.

    das sehe ich genauso. Unsere Toiletten und das Bad sind sauber und sind durch das weiche Wasser auch einfacher sauber zu halten. Ebenso gibt es keinerlei Probleme mit der Waschmaschine im Gegensatz zum kalkhaltigen Fernwasser. Ich lebe auf dem Land, als ich Kind war hatten wir im gesamten Haus nur einen Wasserhahn mit Brunnenwasser, der Rest war Regenwasser (also auch Duschen, Baden, Haarewaschen etc. mit Regenwasser). Wehe die 20 m3 Zisterne war mal leer, wenn man das weiche Regenwasser gewohnt ist merkt man sofort an der Haut und den Haaren das kalkige Brunnenwasser. Heute habe ich im Haus und Garten drei getrennte Wassernetze: Fernwasser für Kochen, Hygiene (hier muss ich Zu- und Abwassergebühr bezahlen). Regenwasser für Waschmaschine, Toiletten (Nur Abwassergebühr) und Brunnenwasser für Gartengießen (keine Gebühr)

    Jochen

    ja, sehe ich genauso. Der Beitrag sollte ein wenig witzig sein. Wir haben vor ca. 3 Jahren eine Hangsicherung gemacht, Betonwand 3,50 hoch mit 40 cm und entsprechendem Fundament an schwieriger Stelle. Wenn ich mich richtig erinnere war der Auftrag etwa die Hausnummer. Also da muss man schon etwas veranstalten für das Geld.

    Jochen

    ...aber für 50 TEUR kann man nach meiner Erfahrung mit unserem Hanggrundstück schon eine Menge Mauer bekommen, wenn das Gelände einigermaßen zugänglich ist....

    Wenn das Gelände aber nicht zugänglich und ein wenig steil ist und der Aushub, Beton etc. aufwändig hinter das Gebäude transportiert und eingebaut werden muss, dann wirst du dich wundern wie wenig Mauer man für € 50.000 bekommt :-)

    Hallo,


    Soweit ich mich noch erinnern kann, ist Vertragsstrafe immer irgendwo beinhaltet(VOB). Außer es wurde wissentlich rausgelassen.

    nein, eine Vertragsstrafe muss ausdrücklich vereinbart werden. Ansonsten bleibt dem AG gem. VOB nur die Möglichkeit den Verzugsschaden geltend zu machen, was aber in der Praxis schwierig wird.

    Jochen

    Hallo,

    zur Bauzeit des Hauses gabe es noch keine WäDä Ziegel. Es gab schon Hochlochziegel, die sind aber von den heutigen Bröselkeksen soweit weg wie der Mond von der Erde. Die WäDä sollte hier keine Rolle spielen. Ich glaube kaum, dass ein Laie den Unterschied zwischen HLZ und modernen WäDä Ziegeln in vermauerter Form feststellen kann. Wenn meine Azubis mal ein oder zwei Jahre gelernt haben und wir im Lager mal aufräumen, dann spiele ich mit ihnen gerne das Steineratespiel. Die meisten haben das zwar von der Theorie her drauf, aber praktisch ohne Aufkleber auf der Palette (die nehme ich vorher ab) ist es dann doch schwierig die Steine richtig einzuordnen.

    Jochen

    T9, gemörtelt; nicht geklebt

    das kann ich mir gerade nicht vorstellen. Entweder T9 --> dann Planziegel (egal ob gefüllt oder ungefüllt) oder Blockziegel (gemauert) dann aber kein T9. mir ist kein Hersteller bekannt, der T9 in gemauerter Form angeboten hat (ich frage mich auch wie das gehen soll).

    Jochen

    Hallo,

    das kann ich mir bei einer Fertiggarage aber schwierig vorstellen, dass eine Wand gerade ist und die andere nicht lotrecht. Kannst du mal Fotos einstellen? welche Mängel bestehen noch?

    Jochen

    das ist mir soweit schon klar, aber wie sieht das in der Praxis aus? bekommt der Stahlbauer eine Skizze vom Statiker wie der Stoss laut seinen Berechnungen auszusehen hat (z.B. Stärke der Kopfplatte, Festigkeit Dimension Schraubenverbindungen, Anordnung derselben, Nachweis Lochlaibung etc.) oder nur Einwirkungen und muss den Stoss der Träger dann selbst gem. den Normen konstruieren?

    Hallo,


    ich hätte eine Frage an die Planer zu einer Thematik, die mich am Rande berührt: Bei einem Umbau in einer bestehenden Fabrikhalle sind umfangreiche Stahlbauarbeiten zur Abstützung der bestehenden Struktur vorgesehen. In den fertigen Schalplänen des Statikers sind die einzubauenden Profile benannt (also z.B. IPE 500 stösst an HEB XY). Die Verbindungen sind jedoch nicht auskonstruiert und zeichnerisch dargestellt. Der Statiker steht auf dem Standpunkt, dass die Konstruktion der Knotenpunkte zu den Aufgaben des Stahlbauers gehört und in den Werkstattzeichnungen zu entwickeln sind. Ist das so korrekt?

    Jochen

    Hallo,

    die Wand mit der Tür ist doch eindeutig die Innenwand.

    Die Abdichtung auf dem Rohbau hätte ein Kratzspachtelung vertragen; man sieht die Fugen von den Steinen, vermutlich ist sie dazu auch noch relativ dünn.

    Gibt es in diesem Bereich ein bodentiefes Fensterelement? das könnte bei entsprechendem Gefälle der Bodenplatte und einer undichten Stelle eventuell auch zu diesem Schadensbild führen.

    Ich gehe jedoch wie Skeptiker davon aus, dass dies vermutlich nicht der (Haupt)-Grund für die aufsteigende Feuchtigkeit ist. Es scheint auf den Fotos so, dass sie gerade im Bereich der Innentür besonders stark auftritt. Sie hat mit großer Wahrscheinlichkeit also Ursachen, die im Inneren des Hauses zu suchen sind.

    Jochen

    Hallo,


    wir haben bei uns in der Biogas einen 18-to Radlader mit Hochkippschaufel, Überladehöhe ca. 4,50m. Ob so etwas bei dir passt oder viel zu groß ist weiß ich nicht.

    Jochen

    Hallo,

    ich kann mir nicht vorstellen, dass das funktioniert. Die Befestigung der Abfangung muss meiner Meinung nach zwingend in der Betondecke erfolgen. Diese liegt (wenn ich die Ansicht richtig interpretiere) oberhalb der Verschalung. Somit muss man die Verschalung eh abmachen. Zwei oder drei Reihen Mauerwerk werden mit Sichehreit nicht stehen bleiben.

    Jochen

    Das kann ich mir nicht vorstellen, dass 1964 bei einem Haus eine WU-Konstruktion gebaut wurde. Zwar hat Zementol schon Ende der 50er Jahre wasserdichte Betonbauwerke im Schleussen- und Hafenbau gebaut, aber so richtig eingeführt wurde das im konstruktiven Ingenieurbau meines Wissens erst in den 80er Jahren. Wir haben zu Beginn der 90er Jahre mit Quinting-Zementol unsere erste WU-Konstruktion für eine Schule gebaut (ob das damals überhaupt schon a.a.R.d.T. war oder eine Systemzulassung?). Zu dieser Zeit kamen im Bereich des Wohnungsbaus die ersten Bauten auf.

    Jochen

    Laut Gemeinde liegt kein Bebaungsplan für diesen Teil des Ortes vor.

    Es liegt somit im Paragraph 34 innenbereich nach Aussage der Gemeinde.

    Ich denke hier liegt das Problem...vielleicht sieht das der Sachbearbeiter im Landkreis wohl eher als Außenbereich.

    Jochen