Beiträge von JoWest

    Hallo,

    das Umsetzten ist normal nicht möglich. Niemand kann dir garantieren, dass die zum Versetzen unbedingt notwendigen Anschlagpunkte (üblicherweise Innengewinde zum Einschrauben an Schlaufen) nach x-Jahren überhaupt noch tragfähig sind. Einfach irgendwoanders anschlagen geht auch nicht. Das heißt jedes verantwortungsvolle Kranunternehmen wird den Auftrag dankend ablehnen.

    Jochen

    Hallo,

    aus meiner Sicht ist das keine Fertiggarage. Die Unterzüge sind relativ massiv, bei einer Fertiggarage haben die Wände ca. 8 cm. Aus meiner Sicht ist das Ortbeton, man kann die Schalstösse sehen. Ich gehe noch weiter: auf dem Dach ist eine Brüstung und darauf ein Geländer. Es war also geplant, dass die Laufebene ca. 50-60 cm über der Decke ist. Der Statiker musste also damit rechnen, dass das irgendwie aufgefüllt wird. Er muss ja auch im worst case davon ausgehen, dass das mit Schnee und Eis voll ist. Wenn das sauber geplant ist, dann sollten die paar Pflanzringe kein Problem sein.


    Wo verläuft denn auf dem Dach die Fuge?

    Jochen

    Hallo,


    aus welchem Grund werden die Stahlträger nicht direkt auf die Decke gelegt? Dann könnte man diese doch voll Überdämmen bei gleicher Aufbauhöhe. Zusätzliche hätte man zwischen den Trägern noch Dämmung. Die Abdichtung wäre dann obenauf, so wie sich das gehört. Lager braüchte man dann gar nicht. Die von Skeptiker angesprochenen Punkte bleiben dann noch zu lösen. ODer habe ich einen Verständnisfehler?

    Jochen

    Formal gesehen werden durch das Abweichen von den Überbindemaßen nach Norm die Vorgaben der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung des Klebers nicht eingehalten, in der die Einhaltung der Vorgaben der Norm eine Bedingung für die Zulassung des Systems sind, wenn ich das auf die schnelle richtig recherchiert habe.

    Hallo,


    formal gesehen wurden die einfachsten Regeln des Handwerks nicht beachtet. Diese stehen in DIN 1053-1 oder EC 6, das hat erstmal nichts mit der Zulassung des Klebers zu tun. Ich sehe es ähnlich wie RD; ich glaube nicht, dass es da ein größeres Problem geben sollte, zumal ja der Rücksprung vermuten lässt, dass da noch Dämmung und Gewebespachtelung etc. folgen wird.


    ABER: Wenn das meine Leute gemacht hätten und nur zwei Reihen stehen, dann hätte ich das sofort wegmachen lassen. Wenn du das deinem UNternehmer zeigst, und der das nicht machen will, dann wäre ich in Zukunft bei der Firma ganz vorsichtig.


    Jochen

    es wird schon seit ewigen keine Landwirtschaft mehr betrieben

    Hallo, das kann gut sein, trotzdem kann es sich noch um landwirtschaftliche Flächen handeln, die zu dem ehemaligen Hof gehören und als solche ausgewiesen sind. Wenn das Finanzamt da nicht drauf kommt, kann das etliche Jahrzehnte so sein. Wenn jedoch der Hof aufgelöst wird und uns Privatvermögen übergeht, dann werden die Flächen nicht mehr landwirtschaftlich gesehen sondern privat und der Verkehrswert muss besteuert werden. Oftmals ist das erst beim nächsten Generationswechsel, Hofübergabe oder eben Verkauf der Fall.


    Ich wurde vor nicht allzu langer Zeit angeschrieben vom Finanzamt, mit einem Fragebogen, ob ich den meinen landwirtschaftlichen Betrieb noch "solide" führe. Mein Steuerberater hat gesagt, das FA versucht inzwischen (das Land ist ja verkehrserttechnisch zur Zeit gut was wert) die stillliegenden Betriebe aufzulösen um an die Steuern zu kommen.


    Jochen

    Hallo,

    ich möchte nochmal einen kleinen Einspruch vorbringen, zum Nachdenken. Der Artikel bezieht sich zum Großteil darauf, dass das Pflaster unregelmäßig abtrocknet. Das ist doch hier gerade nicht der Fall. Das Pflaster trocknet eben so ab, dass ein Muster erkennbar ist und nicht unregelmäßig. Und das könnte doch gerade ein Hinweis darauf sein, dass etwas nicht stimmt.

    Jochen

    naja, konnte ich so direkt nicht so rauslesen. In Zeiten wo wir ökologische Konzepte für Raine und Wegeränder (diesen Fall hatten wir kürzlich diskutiert) brauchen, anstatt der Natur einfach wieder Platz zu lassen, muss man sich schon fragen was den Bürokraten noch alles so einfällt.

    Jochen

    Man könnte sich natürlich auch die generelle Frage stellen, wozu es dann überhaupt noch einer BayBO (LBO) bedarf. Wahrscheinlich für die Gemeinden/ Städte, die zu faul sind eigene, lokale Regeln zu erlassen.:eek:

    naja, das ist jetzt schon ein wenig abwertend...Ich bin Marktgemeinderat in einer kleinen Gemeinde in Bayern. Wenn wir hier eine eigene Satzung erarbeiten und rausgeben wollen, dürften wir wohl unsere Planstellen verdoppeln. Das macht wohl keinen Sinn.

    Jochen

    Hallo,


    im geschäftlichen Bereich wird das meist genutzt um höhere jährliche Abschreibungen zu generieren. Wenn man diese nicht nützen kann, dann macht Leasing keinen Sinn. Um das leidige Thema Rückgabe zu umgehen, kann man von Anfang an einen Mietkauf machen. So kann man auch ein Fahrzeug in 5 Jahren oder evtl. weniger abschreiben. Wenn man das Auto finanzieren muss, dann halt ich es eher mit Rose24....

    Jochen

    Hallo,


    leider kann ich die Frage nicht verstehen und somit auch nicht beantworten. Handelt es sich um 80 m2 Decke, die mit einer Unterstüzungshöhe von 3,50 m eingeschalt werden soll?


    Wie stark ist die Decke?

    Massivdecke?

    Hat die Decke keine Aussparungen, Einbauteile, etc.?

    Wo und wie liegt die Decke auf?

    Welcher Anspruch besteht an die Oberflächen (Unterseite, Oberseite, Kanten...)?


    Jochen

    ich würde zumindest (wenn ihr jetzt schon betoniert habt) die Fugen von unten trotzdem nochmals nach dem Ausschalen kurz säubern (falls dort auch Schalpaste bzw. Wachs ist). Beim Verspachteln ist das nicht gut.

    Ist unter den Platten kein Auflagerstreifen? Ist zwar nach meinem Kenntnisstand zulässig, führt aber oftmals zu Rissen am Auflager aufgrund der innenseitigen Druckbelastung und Auflagerverdrehung. Das bieten die VErkäufer doch immer als "kleinen" Mehrpreis an?

    Jochen

    Wir sind normal beim Verlegen dabei (zusätzlich zum Verlegemeister) und machen die Fugen sauber. Hintergrund ist aber das Verspachteln der Fugen nachher. Wenn dort Trennmittelrückstände sind, dann ist das nicht so gut. Ich denke statisch gesehen ist das vielleicht gar kein großes Problem, die Nuten sind zur Querverteilung der Deckenlasten, das ist nach meiner Meinung auch so gewährleistet (ich bin aber kein Statiker und schon gar kein Spannbetondeckenstatiker).

    Jochen

    Guten Morgen,


    vielleicht zu spät, aber: Das sind Rückstände vom Trennmittel. Diese sind heutzutage aus Umweltschutzgründen meist pflanzenölbasiert. Das sieht mir hier stark danach aus. Eventuell handelt es sich auch um eine Trennpaste (auf strukturierten, senkrechten Oberflächen ist das mit dem Öl oft ein wenig schwierig). Das Trennmittel sollte vor dem Betonieren (üblicherweise mit einem Dampfstrahler) entfernt werden. Diese Leistung ist bauseits zu erbringen, die Hersteller liefern nur die Platten. Betonieren der Ringanker, Schubverzahnungen, Hammerkopfaussparungen und das Verspannen sind bauseits zu erledigen. Wer hat denn die Decke verlegt? Dennert oder ihr selbst?

    Jochen

    Skeptiker : Schwerbetonsteine haben i.a. eine Rohdichte von ca. 1,4. Wegen dem Schallschutz ist eher unwahrscheinlich. Bei KS kannst du bis 2,2 haben auch wenn dich dann der Maurer verflucht. Ich denke eher vielleicht aus Kostengründen, denn sie sind ja schon eine Ecke billiger. Ich habe mich nur gewundert, sie sind ja nicht mehr gängig aufgrund EnEV und diesen Entwicklungen (außer vielleicht in der Landwirtschaft).

    Jochen

    Naja, ich würde erst mal die Kirche im Dorf lassen. Seht euch mal das Mauerwerk an, das sieht für mich alles sehr sauber aus. Auch die Schalung an sich, ich kann da nichts großartig falsches erkennen. Das hat jemand gemacht, der grundsätzlich weiß was er tut. Für mich erstaunlich, dass dann bei der Betonage der Treppe alles schief ging.

    Jochen

    Ich denke die haben die Schalrohre vom Baumann System nicht fest genug an der Wand befestigt. Die Schalung ist abgegangen und hat sich mit dem Gitter und Vlies noch soeben irgendwie gehalten. Deswegen sieht das so aus. Kleiner Fehler, große Wirkung.

    Eigentlich sieht auf deiner Baustelle das Mauerwerk und auch der Aufbau der Schalung sehr ordentlich aus, aber das Zuschalen (Stellstufen) und das Betonieren an sich sind nicht besonders. Ich könnte mir vorstellen, dass es auf der BAustelle einen Personalwechsel just zu dem Zeitpunkt gegeben hat...Beim Ergebnis bin ich aber ganz bei den anderen: das muss man abbrechen und neu machen.

    Kleine Frage am Rande: Sind das Schwerbetonsteine? und wieso?

    Jochen

    ja, du meinst das von Altrad Baumann. Das könnte sein, aber ich muss doch beim Einbau sehen, dass das so nicht geht. Und die seitliche Abschalung muss doch aus Holz sein.Ich kann doch nicht einfach das Vlies hochziehen und dann soll das den Betondruck aufhalten? oder stelle ich mich dann solange hin und halte das Vlies bis der Beton hart ist?? Für mich einfach nicht nachvollziehbar.

    Jochen

    Gutachter? Wenn derjenige das nicht sofort einsieht und abreisst, und eine gute Erklärung dafür hat, dann hast du aber ein größeres Problem, dann gibt es mit Sicherheit noch mehr und evtl. größere BAustellen als die kleine Treppe.

    was sich derjenige, der das gemacht hat, wohl dabei gedacht hat? Das ist doch ein Vlies? Wieso hat der das da eingelegt? Die Drunterleisten irgendwie seitlich hochgewurschtelt. Sowas habe ich noch nicht gesehen...

    Jochen

    naja, das erscheint mir etwas theoretisch. Wenn ich an den Abbruch denke und man vorsichtig abbrechen soll, damit die Leitungen nicht kaputt gehen, dann würde ich eher den Faktor 10 anwenden wollen. Ich kann mir das überhaupt nur schwierig vorstellen, die Dämmung und Folie wird doch arg in Mitleidenschaft gezogen, muss das nicht auch raus? Kann man die Leitungen überhaupt halten? In kleinen Flächen haben wir das auch schon gemacht, aber in einem ganzen Stockwerk?

    Jochen

    Hallo,


    ich würde erstmal nicht so ganz schwarz sehen. Bei solchen Tiefbauarbeiten im städtischen Bereich sind solche Schäden oft nicht zu vermeiden und gehören der Tagesordnung an. Bei einer seriösen Firma normalerweise kein Problem und über entsprechende Versicherungen etc. abgedeckt. Deshalb auch das Gutachten vorab und die ausführungsbegleitenden Begutachtungen. Die von dir geschilderten Risse sind natürlich in der vorhandenen Größe nicht mehr nur optische Kleinigkeiten und müssen während der Bauphase entsprechend begleitet und später ordnungsgemäß saniert werden. Als Laie wäre es natürlich sinnvoll einen eigenen Sachverständigen hinzuzuziehen um beurteilen zu können ob die Überwachung und Sanierung korrekt durchgeführt wird.

    Jochen