Beiträge von MarvMD92

    Am Unterstück sind die Winkel angeschraubt. Vielleicht kennst Du ja eine Methode, dort noch Folie anzubringen bei montierten Winkeln. Ich jedenfalls nicht. (Bin aber auch bloß doofer Archtekt)

    Bei jedem Bau den ich bisher gesehen habe und auch bei unseren Bauten werden die Winkel nachträglich komplett überklebt von daher ist noch nichts zu spät.

    Viel Spaß dabei, jetzt noch nachträglich Dichtbänder einzusetzen.

    Ich habe die Dichtbänder zuerst mit den Fensterrahmen verklebt, und dann den Rahmen montiert. Aber ich bin auch nur Laie, und warum einfach wenn es auch kompliziert geht.

    Die Fenster sind wenn man richtig schaut seitlich schon komplett mit den Dichtbändern versehen, es ist nur noch nicht ausgeschäumt und dementsprechend auch noch nicht auf dem Mauerwerk verklebt, von daher ist hier noch alles in Ordnung und wie schon gesagt ist der Fensterbauer mit Sicherheit noch nicht fertig.

    Wann passiert die Luftdichtheit? Wenn alles bezahlt ist, wohl nicht mehr!

    Wartet doch mal ab, wie man sieht ist die Montage noch nicht abgeschlossen. Die Fenster sind geschraubt und verklotzt aber noch nicht geschäumt und dementsprechend auch noch nicht verklebt.

    Wird der Fensterbauer mit Sicherheit noch machen.

    Und zum Glattstrich auf Porenbeton und Kalksandstein.

    Ich habe hier einmal Lehrgeld bei Porenbeton bezahlt und werde nie wieder ohne Glattstrich montieren.

    Mich stört bei der Geschichte, daß die Fenster, so wie sie jetzt sind, definitiv nicht wasserdicht sind und Wasser einlaufen kann.

    ...

    Dann würde mich mal interessieren wie der Fensterbauer das Element im Detail montiert hat. Schrauben, Schaum und fertig ?

    Irgendwie muss er ja auf jeden Fall mal eine Schlagregendichte Ebene außen herstellen. Bei der Dachneigung dürfte dann selbst ohne den Anschluss des Klempners im ersten Moment nicht wirklich Wasser nach innen dringen.

    ....

    Daher lange Rede, kurzer Sinn: Ist das Fenster mangelhaft oder zumindest mangelhaft eingebaut, wenn der übliche Eindeckrahmen fehlt und der Fensterbauer versucht, das Problem des fehlenden Eindeckrahmens auf einen Klempner/Dachdecker abzuwälzen? Laut Auskunft des Dachdeckers und der zweite Fensterbauer werden solche Fenster bzw. Dachfenster üblicherweise mit Eindeckrahmen geliefert und montiert.

    Es gibt hierfür keine Eindeckrahmen vom Profilhersteller. Das Ganze ist wie schon gesagt ein Wintergartenprofil, ansonsten wäre eine Verglasung in der Dachschräge garnicht möglich. Wir haben schon öfter solche Elemente montiert und hier wurde immer seitens Klempner ein Zinkblechanschluss gemacht.

    Ganz wichtig ist noch, dass rund um das Element mindestens 4 cm Styrodur hochkant gegen das Element gestellt wird bevor der Zinkblechanscluss gemacht wird. Meistens ist es nämlich so, dass die thermische Trennung des Aluminium über den Dachsparren steht.

    OK, ich hab´s wenigstens versucht :rb:


    Mal wieder On-Topic: ist die von mir leichtfertig benutzte Konstruktion "Pfosten-Riegel" eigentlich überhaupt richtig? Wenn ich mir heutige Neubauten ansehe, haben die ziemlich oft ziemlich breite, zusammenhängende Fenster´strukturen´. Sind das überhaupt Pfosten-Riegel Konstruktionen oder einfach nur überbreite Stürze (ggf mittig abgestützt)?

    Beim EFH sind es nur selten Pfosten-Riegel Konstruktionen. Meist sind es gekoppelte Fensterelemente, ist halt am Ende auch eine Kostenfrage.

    Anbei mal ein Bild wie sowas aussehen kann, sind über Eck ca. 7 x 4,50m und ca. 3,20m hoch.

    ...

    Wie soll ich jetzt hier weiter vorgehen?

    ...

    Ich würde das Gespräch mit ihm suchen und versuchen das ganze unkompliziert auf dem kurzen Weg zu klären.


    Sollte er aber nicht einsichtig sein, so würde ich mich an einen Gutachter wenden, der das ganze in Augenschein nimmt.

    Hier ist es dein Glück, dass einfach nur "Demontage/Montage" im Angebot steht und nichts explizites vereinbart war.


    Warum der Putz abgeklopft wurde ist mir aber ein Rätsel oder wurde das so vereinbart ?

    Also erstmal sind die Fenster mit Sicherheit nicht Luftdicht eingebaut, Schaum ist nicht Luftdicht.
    Dass die Fensterbänke nach innen gezogen werden ist eine Sache die eigentlich mit dem Kunden abgeklärt werden sollte, genau so wie die Sache wer die innere Versiegelung und Anarbeitung übernimmt.

    Das ist das Problem wenn der Handwerker nicht mit dem Kunden spricht.

    Das Demontage/Montage im Angebot lässt natürlich auch einen großen Spielraum.

    Ganz offiziell schuldet er eine Montage nach den anerkannten Regeln der Technik und das ist dort definitiv nicht passiert.

    sondern an was?

    Für mich hört es sich nach einem mäßig motivierten Architekten samt trägem bis gleichgültigen Bauherrn an. Immerhin sind die Stufen ja seit mehr als einem Jahr drin, und dass die nicht plötzlich verschwinden wenn die Außenanlagen gemacht werden dürfte ja auch nicht sehr überraschend sein.

    Das die Planer hier geschlafen haben ist schon klar.

    Trotzdem sollte man auch als Handwerker sein Hirn anschalten.

    Ich kläre jeden Meterriss nochmal mit dem Bauherr und anhand der Planunterlagen die ich habe ab, zudem gehe ich mir die Rohbauhöhe der Innentüren anschauen und prüfe anhand derer die Plausibilität des Meterriss. Mich würde ja mal interessieren auf welcher Höhe die Haustür sitzt. Die müsste ja dann theoretisch auch eine 40-45mm hohe Schwelle haben. Wenn die jedoch richtig sitzt und auch vom Fensterbauer geliefert und montiert wurde dann liegt es doch an einem Fensterbauer mit mangelnder technischen Erfahrung.


    Letztendlich ist der Bauherr hier derjenige der alleine im Regen steht, aber sei es drum.

    Prinzipiell bin ich da komplett bei dir. Aber warum hackst du auf dem Fensterbauer rum? Der hat die Elemente ja offensichtlich alle gleich zu hoch eingebaut - vermutlich war die planung und oder der meterriss falsch.

    Oder muss der Fensterbauer die vollständige Planung incl. Estrich und FFB Aufbau auf Plausibilität prüfen?

    Natürlich kann es sein, dass der Meterriss falsch war, habe ich ja ganz am Anfang auch schon erwähnt. Allerdings hat es sich nach den Antworten des TE nicht mehr so angehört als würde es daran liegen.

    Möchte jetzt hier nicht groß in eine Diskussion einsteigen.

    Ich finde es einfach nur traurig wenn ein Bauteil entgegen dem Sinn eingesetzt wird für den es bestimmt ist und es am Ende auch noch rechtens ist nur weil es kein "Mangel" darstellt.


    Bin damit aber jetzt auch raus aus dieser Diskussion, ich denke der TE hat verstanden was los ist.

    ... Weshalb sollte diese Norm hier also zwingend anzuwenden sein, MarvMD92 ?

    Naja, die Norm ist vielleicht nich zwingend anzuwenden, trotzdem unterstelle ich dem Fensterbauer, dass er einfach nur unfähig ist. Wieso bestelle ich sonst Fensterelemente mit einer 20mm flachen Bodenschwelle nach DIN 18040 um sie dann so zu montieren dass eine 40-45mm hohe Schwelle entsteht und die Elemente dann im eingebauten Zustand nicht mehr der DIN 18040 entsprechend

    Das hat einfach etwas mit einem gesundem Menschenverstand zu tun.

    Je länger ich hier im Forum unterwegs bin umso mehr zweifle ich jedoch daran, dass es den bei so manchen Menschen noch gibt.

    Das allerschlimmste an der Sache ist aber dass der Fensterbauer es schaffen wird sich aus der ganzen Sache herauszuziehen ohne dass er irgendetwas zu befürchten hat.

    Tut mir leid, aber wenn ich so etwas verbockt hätte, dann könnte ich nicht mehr ruhig schlafen bis die Sache zur Zufriedenheit des Kunden geklärt wäre. Scheinbar haben aber zu viele Handwerker einfach keine Moral mehr.


    Ich weiß aber dass sie bei dem jetzigen Bodenbelag 20mm zu hoch sitzen, was geplant oder nicht geplant war kann nur wissen wer die Pläne gesehen hat.

    Unter der Voraussetzung, dass der Fertigfußboden an allen Terrassenausgängen auf annähernd gleicher Höhe liegt, kann ich keinen Mangel feststellen.

    Die Elemente sitzen durchgängig ca. 20mm zu hoch, stellt sich nur die Frage ob bei der Montage der Fenster ein falscher Meterriss vorhanden war, ob garkein Meterriss vorhanden war oder ob der Fensterbauer sich einfach nur nicht daran gehalten hat. Der Firma die den Estrich erstellt hat hätte das ganze aber normalerweise auffallen müssen.

    Die Türen sind so nicht Barrierefrei nach DIN 18040, normalerweise müsste das weiße Profil unter den Alu-Schwellen komplett im Boden verschwinden. Die Hebe-Schiebe-Tür sitzt normalerweise so, das die Innenkante der Bodenschwelle ca. 5-10mm über OKFF ist.

    Die Erste Sache ist ja dass wir im Wohnzimmer von einer Hebe-Schiebe-Tür sprechen.

    Wenn der Fensterbauer diese und die anderen "normalen" Balkontüren von innen gesehen auf eine Niveau gesetzt hat, liegt die Unterkante der Hebe-Schiebe-Tür aufgrund der Geometrie der Bodenschwelle außen je nach Hersteller sowieso schonmal ca. 20mm tiefer als die Balkontüren.

    Wenn die Balkontüren keine rollstuhlgerechte Bodenschwelle, sondern umlaufend das ganz normale Fensterprofil haben, ist hier ein Profil am Boden von 5-7cm normal und unumgänglich.

    Ist es tatsächlich so, dass der Fensterbauer es nicht hinbekommen hat die Balkontüren auf eine Höhe zu setzen, so sollte man ihm die ganze Situation einmal zeigen und ihm mitteilen dass es so etwas wie einen Linienlaser gibt.

    Es gäbe rein theoretisch noch eine Theorie. Wenn man einen Auftrag nicht möchte, kann man mit sowas schonmal versuchen den Kunden dazu zu bewegen zu jemand anderem zu gehen. Allerdings macht man das dann eher über die Kalkulation der Produkte, sodass es nicht ganz so auffällig ist.


    Wenn ich eine Renovierung ernsthaft kalkuliere setze ich die Montagepreise eher etwas niedriger an und schlage das über den Produktpreis nochmal raus. Viele Bauherren fangen nämlich an mit mir über die Montagepreise zu diskutieren und möchten dann am Ende dass der tatsächliche Montageaufwand abgerechnet wird.

    Passt schon eher.

    Wenn wir davon ausgehen, dass die Fenster wirklich komplett versiegelt werden würde ich auch ganz vorsichtig sagen zwischen 2 und 5 je nach Größe und komplexität.


    Auf jeden Fall sind die vom Montagebetrieb angesetzten 5 Tage für den reinen Ausbau viel zu hoch.

    Ich könnte mir aber vorstellen das hier ein Missverständnis vorliegt und er 5 Tage für Aus- und Einbau gemeint hat. Das würde nämlich schon eher hinkommen. Zudem kenne ich keinen Betrieb der zuerst alles ausbauen würde und anschließend erst mit der Montage beginnt.

    Ja, Fassadenbauer = Putzer

    Wie immer auf dem Land gab es nur eine Bauantragsplanung, mehr nicht.

    Der Bauherr hat die einzelnen Firmen beauftragt. Eine Detailplanung gab es natürlich dementsprechend nicht.


    Ich beschäftige mich damit, da wir hier auf dem Land sind und ich den Bauherr gut kenne. Wenn ich ihm hier einfach die kalte Schulter zeigen würde, würde das mich aufgrund von Mundpropaganda späterhin wieder einholen.

    Guten Tag zusammen,


    habe aktuell einen Fall auf dem Tisch liegen von einem Kunden bei dem wir vor ca. 8 Jahren Fenster montiert haben.

    Problem ist aktuell, dass aufgrund der nicht vollständig abgedichteten Entwässerungsnut (siehe rote Markierung) Wasser hinter den Putz gelaufen ist und mittlerweile ein entsprechender Schaden entstanden ist.

    Der Fassadenbauer der damals den Auftrag ausgeführt hat wurde natürlich als erstes vom Bauherr kontaktiert und hat laut eigener Aussage natürlich nichts damit zu tun, da die Entwässerungsnut zum Fenster gehört und wir das als Fensterbauer im vorhinein zu schließen hätten.

    Habe nun schon diverse Dokumente durchforstet und der Satz auf den ich immer wieder gestoßen bin ist:

    "Die Verfüllung des Gewerkeloch ist Teil jenes Gewerk bei dem es entsteht"

    Heißt, wären hier Rolladenführungsschienen gewesen wäre ich derjenige gewesen der es zu schließen hätte. Da das Loch ja aber dadurch entstanden ist, dass die Putzanschlussleiste geklebt wurde hätte laut dieser Aussage der Fassadenbauer es schließen müssen.


    Wie ist eure Einschätzung hierzu ?


    Gruß Marvin

    Also erstmal zum Mehrpreis für Alu-Panzer, hier sehe ich auch maximal 30€ + MwSt als realistisch. Es sei denn aufgrund der besonderen Farbe muss zu einem speziellen Profil gegriffen werde.


    Die Problematik mit dem Kunststoffpanzer bei dem großen Element hätte dem Fensterbauer auffallen müssen und er hätte dich darauf hinweisen müssen. Er wird den PVC-Panzer von seinem Lieferanten nur mit dem Vermerk, dass der Lieferant keine Gewährleistungsansprüche übernimmt bekommen. Dass er aber einen Preis dafür ansetzen konnte wundert mich, denn die Lieferanten haben in den Preislisten keine Preise für Elemente die über die Maximalgröße hinausgehen.

    sicher ?

    Wenn ich einen Auftraggeber habe der unten rechts einfach eine möglichst kleine Zahl stehen haben möchte und ich nicht genug Luft einkalkulieren konnte um diese Gehrungen alle nachzuarbeiten dann muss derjenige zwangsläufig damit leben.
    Wenn ich jetzt natürlich hochwertige Weißlacktüren verkaufe bei denen das Stück 500€ kostet darf das natürlich nicht so aussehen.

    8o
    [klugscheissmodus on]

    ist auch nachvollziehbar , denn normal sind türen(und zargen) zum lotrechten einbau vorgesehen
    [klugscheissmodus off] :D

    Kommt natürlich immer auf den Handwerker an :D


    Ein guter Monteur keilt die Zarge in der Öffnung fest, hängt dann die Tür ein und setzt die Bandseite in die Waage.
    Die Schlossseite wird dann in der Regel nach dem Türblatt gesetzt und in 95% der Fälle ist das tatsächlich nicht 100% in der Waage.

    Die Spalten die an den Gehrungen der Zarge zu sehen sind können normal sein, müssen sie aber nicht.
    Umso hochwertiger der Türhersteller umso sauberer sind die kompletten Türelemente verarbeitet. Bei billigen Herstellern sind solche Spalten oft nicht zu vermeiden egal wie sehr man es als Monteur auch versucht.


    So wie das auf dem Bild aussieht wird der Boden nicht gerade sein, wenn ich die Zarge in die Waage setze würde sie auf einem ebenen Boden logischerweise immer komplett aufstehen.


    Wenn der Monteur die Zarge von unten mit Silikon versiegelt hat muss nicht unbedingt noch eine Silikonfuge rundherum gezogen werden. Ansonsten ist es ratsam, da die Zarge sonst wenn sie beim putzen Feuchtigkeit aufnimmt irgendwann aufquillen wird.


    Mit der Wasserwaage aber bitte nur die Bandseite betrachten. Die wenigsten Türen sitzen an der Schlossseite 100% in der Waage.


    Zur Türblattunterseite ist es richtig, dass diese nicht beschichtet oder lackiert ist. Zudem ist es auch richtig, dass hier in der Regel Aufkleber und Edding-Schriftzüge drauf sind.

    Warum nicht einfach hingehen und nur bei den beiden Fenster im EG die Brüstung ein wenig höher bauen ?
    Dann sind die beiden Öffnungen wieder gleich und ob die 4 Fenster darüber nun 5cm höher oder niedriger sind wird mit bloßem Auge niemanden auffallen.
    Die Sache mit dem festen Unterlicht wird erfahrungsgemäß immer weniger gemacht, dafür aber wie schon erwähnt ein 2-flügeliges Fenster, damit die Fenster bei geöffnetem Flügel nicht so weit in den Raum stehen.
    Eine Fensterbank die tiefer steht als die Arbeitsplatte wünsche ich keinem. Ist wirklich eine Ecke die immer verdreckt ist. Sind schon bei mehreren Renovierungen hingegangen und haben solche Konstrukte bewusst entfernt.


    Edit:
    Jetzt aber mal ein ganz andere Gedanke.
    Wenn du von 3-5 cm schreibst dann kann es sein, dass das Ganze trotzdem ausgeht.
    83cm Brüstungshöhe, zusätzlich kommen in der Regel 15mm Luft und ein 30mm Bankanschlussprofil wodurch Unterkante Fenster schon auf 87,5cm rückt. Je nach Profilhersteller hast du nun ca. 35mm Luft bis Unterkante Flügel, also könnte deine Arbeitsplatte theoretisch ohne größere Probleme bei 90cm liegen und das Fenster geht trotzdem noch auf (Flügel hat dann ca. 1cm Luft bis zur Arbeitsplatte). Sprech einfach mal deinen Fensterbauer an, der sollte hierfür eine recht einfache Lösung finden.