Beiträge von Peter89

    Ja, werde ich aber nicht machen.


    Erstens kenne ich die örtlichen Gegebenheiten nicht bzw. nur aus Deiner Beschreibung.

    Zweitens ist dies eine Planungsleistung . Damit verdienen Leute Ihr Geld zum Leben, die dann auch eine Berufshaftpflichtversicherung dahinter haben.

    Drittens glaube ich nicht, dass Du das auch mit Skizze allein hinbekommst. Bestenfalls wirst Du irgeneinen Billiganbieter nehmen und dann geht es daneben., denn eine Skizze allein ist nicht ausreichend.

    Alles gut, selbst ausführen werde ich das definitiv nicht. Habe lediglich zu meiner Veranschaulichung gefragt und damit ich einschätzen kann, was mir Firmen anbieten, bzw. damit ich da vielleicht etwas "mitreden" kann.

    wäre ich bauherr, würde ich mir überlegen, wie ich zu einer belastbaren aussage bzgl. ausführung und kosten komme.

    Was wäre hier denn dein Ansatz?


    Fakt ist, dass das Haus so bereits 10 Jahre steht.


    In der Statik steht "Ein Baugutachten lag bei der Statikerstellung nicht vor, somit gibt es keine Angabe über den Grundwasserstand. Aus diesem Grund wird ausschließlich von temporären Satu- und Schichtenwasserbildungen ausgegangen, das Bauwerk befindet sich nicht im Grundwasser. Die Annahmen sind vor Baubeginn vom verantwortlichen Bauleiter zu prüfen."


    Aus der Nachbarschaft weiß ich, dass 9-12m für einen Brunnen gebohrt werden muss.

    Für die Abdichtung würde ich eine WU-Konstruktion und in den Anschlussbereichen zum Bestand Verpressschläuche favorisieren.

    Der Auftrieb kann durch einen Einbau des Schachtes unterhalb der vorh. Bodenplatte abgesichert werden.

    Danke für deine Antwort.


    Könntest du diesen Aufbau eventuell kurz zur Veranschaulichung skizzieren?



    Viele Grüße

    Peter

    Erstmal vielen Dank für die Antworten.


    + Hochwassersichere Fenster ! Korrekt eingebaut.

    Würde ich sogar zuerst machen. Falls Pumpe versagt oder verstopft (benötigt regelmäßige Wartung) wäre das wasserdichte Fenster die Rückfallebene.

    Das mit den Fenstern ist eine gute Idee, ich werde da mal einen Fensterbauer anfragen.



    Das Problem wird nicht der Rückstau sein...falls ich die Lösung mit der Verrieselung umsetzen würde, dann würde ich ja das vorhandene Abflussrohr der Rinne zu machen und somit den Ablauf vom Kanal trennen. Ein Rückstau kann dann nicht mehr stattfinden und "lediglich" anfallendes Niederschlagswasser müsste verrieseln.

    Das mit den redundanten Pumpen ist mir als Ideallösung klar, finde ich vom ersten Eindruck her etwas überzogen. Als der Herr der Stadtentwässerungsbetriebe die Lösung mit der Verrieselung vorgeschlagen hat dachte ich nur...prima, super Lösung, keine Wartung und geringe Kosten...eigentlich zu schön, um wahr zu sein :-)



    Sofern die geologischen und hydroligischen Verhältnisse vor Ort eine Versickerung zulassen, würde ich Lösung 1 bevorzugen.

    Andernfalls ist

    Wie kann ich das denn sicherstellen und prüfen? Müssen da aufwendig Zertifikate erstellt werden, oder reicht es den Aushub zu machen, den Boden bis zur Sättigung zu nässen, dann komplett mit Wasser auffüllen und dann schauen, wie viel cm der Wasserstand innerhalb 1 Stunde sinkt?


    Oder gibt es da bessere Methoden?



    Viele Grüße

    Peter

    Hallo zusammen,


    wir waren leider von dem Hochwasser betroffen, zum Glück sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen.


    Wie auf dem Bild zu sehen haben wir im Keller ein doppelflügliges Fenster mit einem ausgehobenen Schacht davor. Die Entwässerungsrinne ist über ein DN100 KG Rohr an die Kanalisation angeschlossen. Dort hat das Wasser zurückgedrückt, wodurch uns der Keller vollgelaufen ist. Das Wasser stand 1m hoch vor den Fenstern.


    Die Oberfläche ist ca. 6m² groß und der Kanalanschluss ist links im Bild.


    Nun habe ich mich bei einer Infoveranstaltung der Stadtentwässerungsbetriebe beraten lassen. Der Herr hat mir 2x Lösungen vorgeschlagen.


    1. Den Ablauf mit einem Muffenstopfen verschließen und sichern, das Ganze also vom Kanal nehmen und dann einen Aushub machen über die gesamte Breite im Bild, also 2m. Dann 1,5m tief und 80cm lang. Mit der Tiefe von 1,5m wäre ich dann auch etwas tiefer als die Tiefe der Bodenplatte. Diesen dann mit geeignetem Material auffüllen und zur Verrieselung nutzen. Dabei irritiert mich allerdings, dass man bei Versickerung wohl 6m Abstand zum Gebäude einhalten soll, was hier nicht gegeben ist. Ich könnte in dem Aushub die Seite zum Haus mit einer Teichfolie o.ä. "abdichten", dass das Wasser zumindest nicht direkt zum Gebäude kommt. Generell stellt sich mir die Frage, wer beurteilen kann, ob ein entsprechend großer Aushub ausreichend für die Größe unseres Schachts ist?
    2. Die Entwässerungsrinne in eine Rückstauklappe führen und von dort aus in das KG Rohr. Dabei könnte ich z.B. die Kessel Staufix S Rückstauklappe nehmen, die mittels Pumpe im Falle eines Rückstaus das anfallende Oberflächenwasser aktiv in den Rückstau pumpen kann. Oder stattdessen nehme ich einen ähnlichen Bodenablauf, allerdings nur mit Rückstauklappe. Dabei hätte ich den Nachteil im Falle eines Rückstaus, dass das anfallende Regenwasser in der Zeit nicht abfließen kann.


    Generell versuche ich eine Lösung zu finden, bei der Kosten/Nutzen passt. Bei der elektrischen Variante ist der Nachteil, dass ich zum einen irgendwie eine Stromversorgung dort hinverlegen muss und natürlich die Anschaffungs- und Wartungskosten für die Rückstauklappe.


    Vielen Dank im Voraus für euren Input.


    Viele Grüße

    Peter

    Hallo zusammen,


    ich bin neu in diesem Forum und habe eine wichtige Frage zu unserem Haus.


    Dieses haben wir letztes Jahr gekauft, Baujahr ist 2010.


    Nach Rücksprache mit dem damaligen Architekten, der den Bau begleitet hat, hat man wohl beim Gießen der Bodenplatte des halb unterkellerten Hauses vergessen die Aussparung für die Rückstauklappe vorzusehen. Diese Aussparung ist dann nachträglich in die Bodenplatte gemacht worden.

    Die Sauberkeitsschicht ist tatsächlich laut Statik mit 2x PE Folien und einer Noppenbahn umgesetzt worden, was so ja eigentlich nicht sein darf. Ändern kann ich es aber nun natürlich nicht mehr.


    Bei dem nachträglichen Erstellen der Aussparung sind beide Folien und die Noppenbahn durchtrennt worden. Man sieht auf dem Bild, dass Feuchtigkeit in die Bodenplatte gezogen ist. Vorher war das Erdreich auch mit der BoPla in Berührung. Ich habe in den Randbereichen die Erde etwas ausgehoben, damit keine Berührung mehr stattfindet. Man sieht, dass die Feuchtigkeit langsam zurückgeht.


    Da wir fäkalienhaltiges Abwasser aus dem Bad im Keller über die Rückstauklappe abführen, muss ich diese leider durch eine Elektrische ersetzen. Diese ist deutlich größer als die bisherige. Deshalb muss ich den Schacht vergrößern (Bodenplatte weiter aufmachen) und die Rohre umlegen.


    Jemand aus dem Sanitärbereich meinte zu mir, ich solle dann die Erde in der Aussparung noch etwas tiefer ausheben und dann einfach komplett bis Oberkante Bodenplatte mit WU-Beton verfüllen. Der Beton würde dann auch ein Stück unter die BoPla gehen und verfüllen. Ich habe allerdings Sorge, dass sich das Wasser trotzdem zwischen WU Beton und Schnittkante Bodenplatte durchdrücken könnte, wenn mal Grundwasser anstehen würde.


    Eine andere Idee wäre, dass ich in dem Loch eine Art Schacht aus Estrich gieße und diesen dann von innen mit einer Dichtschlämme abdichte.



    Daher meine Frage an euch...wie würdet ihr den Einbau der neuen Rückstauklappe und die Abdichtung vornehmen?



    Die PE Folien und die Noppenbahn stehen an den Schnittkanten leicht heraus.


    Darüber hinaus würde ich die Bewehrungseisen versuchen zu entrosten und mit Rostschutzmittel für Bewehrungen versehen. Den Ringerder würde ich mittels Falzklemme hochführen.



    Vielen Dank schon mal für eure Rückmeldungen.



    Viele Grüße

    Peter