Solche Split-Klimageräte haben nur den klitzekleinen Nachteil bei temporärer Nutzung (insbes. in der Mietwohnung) ein geöffnetes Fenster o.ä. zu benötigen, was der dauerhaften Kühlung eines Innenraumes als "Wärmeloch" natürlich entgegen steht.
Jain - die einen Spalt geöffneten Fensterflügel werden durchaus abgedichtet, allerdings ist diese Dichtung kein Ersatz für eine 2-/3-fach verglaste Scheibe.
Da kommt es gewiss zu Wärmetransfer, doch dieses Problem haben Nutzer in noch umfassenderer Form bei Monoblockgeräten (da die Öffnungen für Abluftschläuche größer sein müssen und Unterdruck entsteht, was bei solchen "Mobilen Split"geräten nur in geringerem Maße durch Volumenschwund durch Abkühlung und nicht via Luftstrom auftritt).
Eine zusätzliche äußere Verschattung, eine Verstärkung der Wärmedämmung und eine Vergrößerung der thermisch trägen Masse innerhalb der Wärmedämmung sind deshalb als mittel- bis langfristige Strategie zu bevorzugen!
Wenn dies möglich ist, bietet es sich natürlich an.
Sofern die Dämmung des Gebäudes modifiziert wird (bei Mietwohnungen schwierig), sollte es auch kein Problem darstellen, direkt eine Mauerdurchführung für eine "richtige" Split-Klimaanlage vorzusehen, welche noch ein Stück effizienter sein kann.
Split-Klimageräte gibt es auch mit kleiner Leistung für Camping (Wohnmobil o.ä.), wobei sich der Installationsaufwand in Grenzen hält. Für den relativ kleinen Raum genügen Geräte mit sagen wir mal 1kW Kühlleistung oder gar noch weniger,
Bei den Campermodellen sind die Preise recht hoch aufgrund 12/24V und 230V Kompatibilität. Auch sind die Montageabstände oft stark limitiert (Dachdurchführung bspw. max. 15-20 cm Wandstärke des Dachs), sofern das Modell zur Festinstallation vorgesehen wird.
Die flexibleren, aufstellbaren Modelle sind durchaus geeignet, preislich muss man abwägen, was sich für das Arbeitszimmer rentiert. (Heizfunktionalität sowie halbwegs energieeffizienter Aufbau kosten auch schnell gerne vierstellig).