Beiträge von NorskExistence

    Solche Split-Klimageräte haben nur den klitzekleinen Nachteil bei temporärer Nutzung (insbes. in der Mietwohnung) ein geöffnetes Fenster o.ä. zu benötigen, was der dauerhaften Kühlung eines Innenraumes als "Wärmeloch" natürlich entgegen steht.

    Jain - die einen Spalt geöffneten Fensterflügel werden durchaus abgedichtet, allerdings ist diese Dichtung kein Ersatz für eine 2-/3-fach verglaste Scheibe.


    Da kommt es gewiss zu Wärmetransfer, doch dieses Problem haben Nutzer in noch umfassenderer Form bei Monoblockgeräten (da die Öffnungen für Abluftschläuche größer sein müssen und Unterdruck entsteht, was bei solchen "Mobilen Split"geräten nur in geringerem Maße durch Volumenschwund durch Abkühlung und nicht via Luftstrom auftritt).


    Eine zusätzliche äußere Verschattung, eine Verstärkung der Wärmedämmung und eine Vergrößerung der thermisch trägen Masse innerhalb der Wärmedämmung sind deshalb als mittel- bis langfristige Strategie zu bevorzugen!


    Wenn dies möglich ist, bietet es sich natürlich an.

    Sofern die Dämmung des Gebäudes modifiziert wird (bei Mietwohnungen schwierig), sollte es auch kein Problem darstellen, direkt eine Mauerdurchführung für eine "richtige" Split-Klimaanlage vorzusehen, welche noch ein Stück effizienter sein kann.


    Split-Klimageräte gibt es auch mit kleiner Leistung für Camping (Wohnmobil o.ä.), wobei sich der Installationsaufwand in Grenzen hält. Für den relativ kleinen Raum genügen Geräte mit sagen wir mal 1kW Kühlleistung oder gar noch weniger,


    Bei den Campermodellen sind die Preise recht hoch aufgrund 12/24V und 230V Kompatibilität. Auch sind die Montageabstände oft stark limitiert (Dachdurchführung bspw. max. 15-20 cm Wandstärke des Dachs), sofern das Modell zur Festinstallation vorgesehen wird.


    Die flexibleren, aufstellbaren Modelle sind durchaus geeignet, preislich muss man abwägen, was sich für das Arbeitszimmer rentiert. (Heizfunktionalität sowie halbwegs energieeffizienter Aufbau kosten auch schnell gerne vierstellig).

    Falls es bei Dir fensterseitig montierbar ist, kannst Du eventuell eine "geteilte Mobilklimaanlage" nutzen, nennt sich von einem Anbieter "PortaSplit", doch es existieren mittlerweile verschiedene Modelle.


    Technisch effizienter als ein Monoblockklimagerät, einfache Montage (zwei Halter plus - je nach Notwendigkeit - Fensterspaltdichtung), nur ein Stromanschluss im Innenbereich. Somit in kürzester Zeit auch wieder demontierbar. Und: jeder darf es aufstellen, abbauen - da Fertiggerät mit Stecker für die Steckdose.
    Die Kältemittel (nein, Wärmemittel ;) )leitungen sind dauerhaft vormontiert, demnach nicht geeignet, um es durch Bohrungen im Mauerwerk durchzufädeln.


    Nachteile: die Halterungslösung ist nicht ohne etwas Aufwand zu montieren ist, abhängig vom Fensterkonzept - und dass es nur für nach innen öffnende Fenster ohne deutlichen Mehraufwand funktioniert. Der Anschaffungspreis ist ebenfalls recht hoch. Effizienzseitig dafür gerade für kompakte Räume eine gute Wahl ggü. den Monoblockgeräten.


    Falls es ein Monoblockgerät im Flur wird: zusätzlichen Ventilator 20-30 cm vor den Kaltluftausgang (und nur diesen!) stellen, welcher die kalte Luft mit höherer Geschwindigkeit leicht schräg nach oben gen Arbeitszimmer befördert, dann wird es dort recht schnell kalt.

    Zwischen dem 17.04. und gestern müssen also Erkenntnisse erlangt worden sein, die die Stadt dazu bewogen haben, vom ursprünglichen Plan abzuweichen. Sei es der nicht ausreichende Wasserstand oder weitere Drahtbrüche oder was weiß ich.

    So interpretiere ich die Änderungen ebenfalls. Eine Notwendigkeit zum Abändern der Pläne in diesem Umfang hat bestimmt gravierende Gründe.


    Der niedrige Wasserstand wird sicherlich eine Rolle spielen, bei uns (nicht derart weit entfernt von Dresden) auch auffällig bzgl. Grundwasserspiegel, Wasserstand in Flüssen etc. - es regnet "ab und zu" sehr intensiv, doch gemessen an dazwischenliegenden oft zweistelligen Tagen ohne Regen mit dementsprechender Sonneneinstrahlung ist es von verschwindend geringem Effekt.


    In Tschechien war zumindest den Mai über einiges an wechselhaftem Regenwetter herabgekommen.

    Was für ein Nonsens! Das läuft im Bereich betriebsüblicher Abrissmaßnahmen über die bestehende pauschale Betriebshaftpflicht und fertig.


    Ich versichere doch mein Büro auch nicht für jedes EFH einzeln. Auch meine früheren AG waren selbst als Generalplaner immer nur pauschal versichert - außer in einem einzigen Riesenprojekt mit 4 UG, 20 OG und 200 m Länge mit U-Bahn-Überbauung.

    Im Baubereich mag es einfacher sein, kann ich nicht beurteilen.

    Im Bereich der technischen Umrüstungen, welche Brandgefahr, Verkehrssicherheit, unersetzbare Sammlerstücke und weitere Aspekte kombinieren, ist es nicht derart einfach. Garantiere ich Dir, weil selbst erlebt.

    Gerade bei kleineren Unternehmen wird somit jeder größerer Auftrag im hohen fünfstelligen Bereich das, was Du mit "einem einzigen Riesenprojekt" beschreibst.


    Und welcher Aspekt von versicherungsseitiger Tragbarkeit eines Unterfangens ist bitte "Nonsens" für Dich? Wenn es bei Dir im Berufsfeld keine Schwierigkeiten diesbezüglich gibt - super! Freut mich, führt jedoch nicht dazu, dass ich mir komplizierte Sachverhalte "herbeiphantasiere". Diese sind sehr real.


    Dass es bzgl. des Abbruchs der Carolabrücke mehrere Ansätze gab, welche kurzfristig umdisponiert werden mussten und müssen, ist belegt. Sicherlich nicht, weil Probleme herbeiphantasiert wurden. Und gerade bzgl. Kampfmittelrisiko sehe ich das Versicherungstechnische durchaus als relevant an. Siehe auch:



    Ich zitiere:

    Zitat

    Der Abriss ist von vielen Rahmenbedingungen wie Wasserstand, Kampfmittelsuche, Instabilitäten im Flussbett und in den Brückenteilen begleitet und bedarf stetig kurzfristiger Planungen.

    Zitat

    „Die Ungeduld auf vielen Seiten ist mehr als verständlich, aber es ist eine extrem schwierige Aufgabe, diese Brücke abzubauen. Hier wird bürokratisch nichts verzögert. Wir sind in keinem typischen Planmodus, sondern in einer täglichen Abstimmung. Wenn es einfach wäre, wäre die Brücke schon weg.“
    Stephan Kühn, Baubürgermeister

    Richtig, einige der Wände sind mit Kurven und Rundungen gebaut.

    Überraschend, dass dann horizontale Risse über - soweit ich das sehe - die gesamte Breite entstehen.
    Ob sich die Wand nach außen wölbt? Oder einfach etwas gesetzt hat..


    Ich könnte mir vorstellen, dass hier der Putz in Konflikt tritt mit den Marmor Fensterbänken. Könnte das die Ursache für die Risse sein?

    Kann ich nicht beurteilen, bin bzgl. Rissen im Putz nur Laie mit leider leidvoller Erfahrung durch aufgetretene Schäden amateurhaft konstruierter Gebäude über Jahrzehnte des Setzens etc. - aber derartige Risse über weite horizontale Strecken habe ich "live" noch nicht gesehen. Das wundert mich schon etwas.


    Einer meiner Anbauten setzt sich bspw. aufgrund Teilunterkellerung, die Risse sind fast ausschließlich vertikal mit leichten Verästelungen. Auf der anderen Seite setzte sich die Wand, am Eckenübergang ebenfalls ein vertikaler Riss in Bildung. Interessiert mich, was für derart ebenengleiche horizontale Risse sorgen kann.

    Im endeffekt muss auch eine Versicherung mittragen

    Das ist ein sehr wichtiger Aspekt, welcher zu häufig untergeht.

    Bekannte im KFZ-Bereich mit sehr teuren Umbauten / Kundenwägen finden bspw. keine Versicherung.

    Wenn dort etwas geschieht - reicht ein Einbruch oder Brand - Heieiei. Insolvenz instant besiegelt.


    So etwas ist bei Hochrisikoaktionen a la Brückenmontage / -demontage ohnehin schon einsturzgefährdender Überreste natürlich noch Welten kritischer, da darf einfach kein Unfall geschehen und dementsprechend wird bestenfalls vorgegangen.

    Kommt darauf an, von welcher Brücke Du gerade redest...

    Die Carolabrücke war gemeint - die Holzkonstruktion (eigentlich keine Holzbrücke, sondern eine Holzkonstruktion auf einer ehemaligen KFZ-Brücke aus vermutlich Stahlbeton) wurde nicht derart intensiv geprüft, abgesehen Einzelfällen wg. anderer Vorkommnisse.

    So war vor 10+ Jahren bereits eine Bürgerinitiative mit Protesten gegeben, welche die damals im Raum stehende - aufgrund Alterung und Verfalls - Schließung der Fußgängerbrücke durch Demonstrationen und medienwirksame Aktivitäten verhindern wollten.


    Daraufhin wurde es still um die Brücke und sie blieb geöffnet. Allerdings nicht aktiv gepflegt und gewartet. Und letztes Jahr wurde sie urplötzlich aufgrund Stadtzusammenschluss und Carolabrückenunglück unter Verweis auf das neue Prüfungsergebnis gesperrt.

    Zumindest in meiner Gegend wird dies bzw. wurde dies in der Vergangenheit gerade von Kommunen bei deren eigenen Brücken sträflich vernachlässigt, so dass sich Brückenbauwerke, die sich im Eigentum von Kommunen befinden, oft in einem noch schlechteren Zustand als die Autobahnbrücken befinden.


    Das wird sich hier regional ähnlich abspielen. Bundesstraßen- sowie AB-Brücken sind für Laienaugen in brauchbarem Zustand, Fuß-/Radwegbrücken, gerade Holzkonstruktionen hingegen sind eher vernachlässigt.


    Das beobachte ich überwiegend anders: Sperre plus Demontage der Fahrbahnplatte, um die Nutzung gleich physisch unmöglich zu machen, man kennt ja seine Pappenheimer.


    Das funktioniert bei dieser Brücke wohl nicht. Wenn die Holzbohlen demontiert werden, ist vielleicht 80 cm tiefer die KFZ-Brücke. Und diese zu demontieren.. dann kann direkt abgerissen werden. Solange nicht geklärt ist, wie es weitergeht, gehe ich davon aus, dass sie im aktuellen Maße gesperrt bleibt und sich etwaige Änderungen über Jahre ziehen.


    Und die Eröffnung einer neuen Straße oder gar spektakulären Brücke macht nun einmal in der Öffentlichkeit mehr her, als der Erhalt einer bestehenden, denn über die berichtet keiner - jedenfalls nicht mit ganz großen Buchstaben oder schnell geschnittenen Videos mit treibender Musik.


    Wäre ohnehin ein Neubau, wenn es durchgeführt wird, da die KFZ-Brücke zwar nicht Teil des zerfallenen Holztragwerks der Holzaufbaubrücke ist, jedoch auch stark defekt.

    Hier in der Region interessieren sich durchaus Bürger - wie auch regionale Gruppen - für die Wartung von Bestand, da dieser Bestand in ihrem Leben, Alltag fest integriert ist.


    Bei der Holzbrücke bspw.:
    - Bahnhof der DB, nun kommen die Kids nicht auf die andere Flussseite (wo ein großer Anteil hin möchte).

    - Auf der Bundesstraßenflussseite sind Kleingartenanlagen, welche von den nahen Bürgern der Dorfflussseite genutzt werden/wurden. So ist z.B. die Kindertagesstätte mit einem Gemeinschaftsgarten dort vertreten, was nun natürlich für viel Missmut in der Stadt sorgt, da die Kleinen keine Möglichkeit mehr haben, zu ihrem Garten zu gelangen (ohne KFZ und Fahrer).

    - Zwei Stadtteile sind nun völlig voneinander getrennt und der Umweg sind ca. 2,5-3 km über Bundesstraße, was zuvor zu Fuß in ~10 Minuten erreichbar war.
    - Sogar aus der nächstgrößeren Stadt fuhren Radfahrer über die Brücke, um auf Bundesstraßenseite im Stadtteil Bekannte oder Familie zu besuchen. Das war sicher möglich (Radweg, Waldweg). Nun müssten sie über die Bundesstraße fahren, da der Radweg nun keine Anbindung mehr an diese Stadtteile aufweist. Vom Radweg aus kommt einer nicht einmal auf die Bundesstraße, sondern muss auf der Dorfflussseite die anderen 3-3,5 km Distanz als Umweg absolvieren, um überhaupt auf die Bundesstraße zu gelangen (wo die meisten Radfahrer ungerne fahren, da Berufsverkehrstrecke). Und dieser Umweg führt durch LKW-Industriegebiete.


    Das ist demnach durchaus ein Thema, welches ein Bürgermeister wie auch Investoren positiv medial nutzen können. Nur wollen müssen sie es erst einmal.

    Aber ich frage mich auch, wer dann, wenn es bei der illegalen Nutzung der nicht mehr tragfähigen Brücke bzw. selbst gebauten Holzbrücke zu einem Personenschaden kommt - und sei es nur ein gebrochener Finger - die Haftung dafür übernimmt, die Selbsthelfer?

    Na, wenn ich samt Hund einbreche, weil ich darüber klettere, liegt das in meiner Verantwortung und ich stelle keine Forderungen an irgendjemanden.

    Mehr als sie abzusperren, wird die Stadt auch nicht unternehmen. Rückbau auf die Schnelle? Kostet schließlich wieder Geld. ;)


    Mit viel Glück (Pech) stellen sie noch jeweils zwei Bauzaunsperren davor, welche sich problemlos herausheben und seitlich aufklappen lassen.


    Bei einer Eigenbaubrücke ist es bzgl. Verantwortung definitiv deutlich schwieriger.

    Andererseits gibt es durchaus die Möglichkeit, auf Wasserhöhe zu gelangen. Ob es verboten wäre, hinüber zu schwimmen? Kann ich nicht direkt beurteilen, zumindest gab es weiter oben die Möglichkeit, Kanus zu mieten.

    Keine 50 Meter weiter ist die Eisenbahnbrücke - eine Idee meinerseits: dieser eine seitliche Stahl-Anbaukonstruktion als leichte, Passanten und Fahrräder tragende Personenbrücke als Erweiterung zu spendieren. Das bliebe sicherlich bezahlbarer.


    Muss natürlich mit allen notwendigen Stellen besprochen, planungsseitig analysiert sowie ermöglicht werden.


    Ob es für Passanten sonderlich schön ist, neben fahrenden Zügen entlangzulaufen - anderes Thema.
    Angenehmer, als kilometerweit über eine Bundesstraße ohne Seitenstreifen oder die Dörfchen mit ebenfalls fußwegfreien Verbindungsstraßen zu laufen, sicherlich.

    Aber davon angesehen: In Dresden geht es nach meinem Verständnis der hier im Faden verlinkten fachtechnischen Bewertungen von Prof. Marx aber gerade nicht um fehlenden Bauwerksunterhalt, sondern um einen Baustoff, dessen Risiken zum Einsatzzeitpunkt noch nicht vollständig bekannt waren und eine an die Grenzen des technisch verantwortlich Möglichen geführte "mutigen" Konstruktion.

    Klar, das ist bzgl. Ursachen ein abweichendes Thema. Andererseits frage ich mich, ob in den letzten Jahren, Jahrzehnten keine adäquaten statischen Prüfungen durchgeführt wurden (kostet schließlich Geld ohne nennenswerten Vorteil, solange sie hält?) oder ob diese zu Fehleinschätzungen führten und somit als unkritisch eingestuft wurden.

    Hier (Thüringen) wurde eine Fußgängerbrücke > 10 Jahre lang nicht gepflegt, gewartet, erneuert, nichts - abgesehen von freiwilligen Arbeiten durch Anwohner des Stadtteils, welche einzelne Planken erneuerten.

    Diese Brücke ist die einzige fuß- und radläufige Verbindung zweier Ortschaften, welche nur ca. 1 km in Luftlinie auseinander liegen - die Alternative ist eine Bundesstraße ohne Gehwegkonzepte sowie mit min. 4 km Umweg sowie massivem Berufsverkehr.


    Auch besteht somit keine Möglichkeit mehr, den dort gelegenen Bahnhof zu nutzen und den Fluss zu passieren. Was nicht bloß für Schüler, sondern auch Anwohner und diejenigen, welche auf der anderen Seite etwas besitzen, eine riesige Hürde darstellt, zudem die einzige Radwegverbindung mit partiell neu gebautem >1 Mio € Radweg 4 km entfernt somit nicht mehr weiterführt (es sei denn, einer fährt 4+5 km Umweg und über die Bundesstraße zurück, hurra).


    Dann wurde urplötzlich festgestellt, dass dieses nicht gepflegte Holzkonstrukt unfassbarerweise doch zu altern beginnt und die einzige sinngemäße Verbindung dichtgemacht, indem Sperren mit Holzschrauben davor geschraubt wurden. Bürgerbemühungen und Aktionen diesbezüglich ergaben immer nur unproduktive Aussagen, abstruse Summen an fehlenden Geldern (tja - abgesehen der abstrusen Summe auch hier der Hinweis: daher sollten Brücken gepflegt werden, das kommt günstiger..).


    Nun, nachdem sich Seitens Stadt nichts tut, wie so oft in Thüringen.. haben die Anwohner selbst die Initiative ergriffen und einige Backsteine sowie Streusalzbehälter davor geschoben. Vor die Absperrungen. Und können die Brücke nun weiterhin passieren, wenn auch sehr umständlich.

    So viel zum Thema Bestandspflege und Bauvorhaben in Thüringen und den angrenzenden Bundesländern a la Sachsen. Es ist hoffnungslos, zu erwarten, dass sinnvoll vorgegangen wird. Es hilft nur, selbst Hand anzulegen und alternative gefährliche Lösungen zu nutzen. Ganz, ganz toll. (Sarkasmus)


    Anekdote am Rand, um den Graus der unmotorisierten gesunden Individualmobilität durch ungepflegte Verbindungswege einmal mehr aufzuzeigen:

    Gestern übrigens 15 km gelaufen - mit Hund. Nicht die Bundesstraße entlang, da schlecht zu laufen. Dachte mir: Läufst halt über die alten Dorfverbindungen (2,5 km zusätzliche Distanz).

    Dann festgestellt: nicht einmal 25% der Strecke weisen Fußwege auf. Der Rest ist nur unter Gefahren zu Fuß zu absolvieren. Es ist ein Graus mit der Verunmöglichung sicherer KFZ-freier Mobilität in diesen Bundesländern. Der einzige Radwegabschnitt, welchen ich dort nutzen konnte, hatte übrigens gute 3,5 km Zusatzdistanz zur wenig befahrenen Landstraße. Wozu? Na, damit die Leute KFZ nutzen, wozu sonst..

    Ergänzend: Auf Bild #1 links oben, ich hoffe, dass diese Metalllasche keine tragenden Funktionen erfüllt, sondern maximal gegen Kippen, Versatz o.Ä. dort angeschweißt wurde.


    Denn die Länge der Schweißnaht (des tragenden Bereichs der Verbindung) im Vergleich zur Größe des Profils ist lächerlich.

    Wenn es sich um Baustahl S355 oder S235 o.Ä. handelt, ist durch mehrfaches qualitatives Schweißen ohne nenneswerte Gefügeänderungen nicht von einer Verminderung der Tragfähigkeit auszugehen. Stahl ist auch (hochfrequent) wechsellastbeständig, dauerschwingfest, .. zum Glück, gegenüber Aluminium, Titan usw.


    (Bau)Stahl versagt hauptsächlich bei bemerkenswerter Überlastung spontan, Risse bilden sich (gerne an Sollbruchstellen) und reißen bei Überlast weiter, bis die Bruchstellen abreißen oder 3D-Konstruktionen kollabieren.


    Ob und inwieweit der qualitative Faktor hier ausreichend ist, kann ich nicht von den Bildern aus beurteilen, dazu braucht es jemanden, der die statischen Eigenschaften dieser Konstruktion auch aufgrund Materialstärke, Durchmessern, Querschnitten, Auslegung für Belastung etc. kennt und durchrechnen kann.


    Was ich auf den Bildern erkennen kann, ist:

    Die Schweißnähte sind.. nun ja. Ordentlich gereinigt wurden die Kehlnähte offensichtlich nicht. Wobei diese Verschmutzung daran liegen wird, dass die Träger bereits beschichtet waren und die Beschichtung verbrannte, so, wie es aussieht. Üblicherweise wird eine Beschichtung vorher abgeschliffen oder -gebürstet und die Oberfläche gereinigt. Bei Baustahl ist es nicht so kritisch wie bei anderen Metallen.


    Was ich auf dem zweiten Bild sehe, sind überlackierte Spuren von Trenn- und Schruppscheiben sowie Vertiefungen, welche offenbar vom Schweißen her stammen.

    Waren die Seitenprofile der Treppen dort vorher angeschweißt und wurden abgetrennt sowie halbwegs eingeebnet?


    Die Treppe wurde heute Morgen herausgeschweißt und dabei kam es zu Rissen in den Trägern.


    Soweit mir ersichtlich, sind das Meiste keine Risse. Es sind die Überbleibsel des Entfernens ehemals angeschweißter Profile und der dazugehörigen Schweißnähte durch Abschleifen.
    U.A. auf Bild 4 Spuren der vermutlich knapp 1 mm starken Trennscheibe, mit der die Profile abgetrennt wurden.

    Da wurde einfach etwas zu weit ins Material geschnitten. Arbeiten mit einem Ergebnis, bei welchem das Profil so aussieht, als wäre es vorher nie verschweißt gewesen, sind sehr teuer und aufwändig, das ist im Bauhandwerk recht selten (wenn, dann bspw. Edelstahlhandläufe, Behälter, ..).
    Diese Spuren sind sichtbar maschineller Herkunft.


    Die nun sichtbaren Löcher sind natürlich unnötig und ICH würde diese ordentlich zuschweißen, nivellieren sowie abschleifen - doch das sind halt nur meine qualitativen Ansprüche und zeitlich für eine Treppenkonstruktion wohl nicht machbar (da es mehr Zeit bedingt, als das gesamte Konstrukt aus neuen Profilen neu zusammen zu schweißen).

    Auf Bild 5 ist ein Riss, korrekt. Ich vermute, dass das angeschweißte Profil noch fest hing und abgebrochen wurde, hierdurch die geschwächte Wandung neben der Schweißnaht durch riss. Da scheint im Vorfeld einiges abgeschliffen worden zu sein, um die Profile trennen zu können und es war dann doch tiefgreifender verschweißt, als angenommen.


    "Herausgeschweißt" sind die Profile übrigens nicht. Funktioniert auch nicht. Selbst Plasmaschneider ist für saubere Trennung verschweißter Profile kaum möglich, da beide Profile schmelzen, wo der Plasmastrahl auftrifft. Oder erst Recht zusammen kleben.


    Das sind lediglich Ersteinschätzungen aus Analyse von fünf nicht ganz eindeutigen Bildern, somit bitte nicht als Laboranalyse mit metallurgischer Gewissheit, sondern Einschätzung aufgrund Erfahrungswerten und allerlei bereits erlebter "Arbeitsresultate" betrachten.

    Was ich damit meine kann ich da folgende pumpenbauarten verwenden?

    Oder sind diese nur zum etwas "auspumpen" geeignet heißt man muss die nach Gebrauch wieder ausschalten?

    Das sind reine "Durchfluss"-Tauchpumpen zum Umfüllen oder entleeren von Behältern, Kellern, ..


    Weder bauen sie den notwendigen Druck für Deine Hauswasserinstallation auf, noch haben sie einen wiederholbar zuverlässigen und brauchbaren Schaltmechanismus, die Schwimmerschalter sind ein schlechter Witz.

    Schwimmerschalter sind oft Sollbruchstelle der Pumpen, da sie zum Ein- und Ausschalten nach oben / unten hängen müssen und somit die Leitung permanent hin und her biegen, als auch sehr unzuverlässig schalten (hängt der Schalter fest, verhakt sich die Leitung, dann läuft die Pumpe bis zum Defekt dauerhaft "leer" - oder sie schaltet zu spät an / ab).


    Druckabhängig wird demnach nicht geschaltet - sofern etwas nicht "leergepumpt" werden kann, sondern immer gefüllt bleibt und abhängig des Systemdrucks schalten soll, funktioniert dies nicht.


    Auch erreichen diese Tauchpumpen keine all zu hohe Förderhöhe durch ihr niedriges Druckniveau (sind keine mehrstufigen Pumpsysteme) und viele Modelle werden über Zeit undicht, basieren auf schlecht gedichteten, oxidierenden Stahlmotorwellen usw. - nicht als Brunnenpumpe geeignet. Ich habe davon seit > 6 Jahren an drei Orten solche Pumpen im Einsatz und alle mindestens einmal getauscht bislang, obwohl sie nicht als Brunnenpumpen eingesetzt werden (sondern zum entleeren/umfüllen).


    Da empfehle ich Dir demnach eine richtige, intern druckreguliert schaltende (Tief)Brunnentauchpumpe, wie Du sie hattest. Zumal Überwachungselektronik integriert sein kann, mehrere automatische Neustarts bei Wassermangel etc. möglich sind. Das ist für Deinen Einsatzzweck sinnvoll.

    Elektroinstallation an einer diffusionsoffen gedämmten Wand sind zu vermeiden oder mit speziellen Dosen auszuführen die kostenintensiv sind und sorgfältiger Installation bedürfen.

    Das ließe sich auf"putz" recht problemlos umgehen, doch besteht heutzutage eine gewisse Abneigung gegenüber Aufputzinstallationen aus optischen Gründen. Und bei einer bestehenden Wand mit internen Verlegekanälen ist es aufwändiger (teurer), das stimmt.


    Bei dem geplanten Aufbau würde mich von den Experten interessieren, ob es sinnvoll möglich ist, die Wand von innen zu dämmen, darüber eine Dampfsperre (oder -bremse?) und als oberflächliche Vertäfelung bspw. Holz auf die Sperre aufrechterhaltend montierter Lattung ohne zweite Dämmung zu nutzen. Somit nach außen diffusionsoffen (die eigentliche Wand), nach innen sperrend (gegenüber Raumluftfeuchtigkeit) auszulegen.

    ThomasMD : Bezieht sich die limitierte Bandbreite der Temperaturabsenkung im Warmwasserkreislauf wg. Legionellen bspw. rein auf Trinkwasserleitungen oder auch auf Heizkörperleitungen?

    In Mietwohnung wird jede Nacht von ca. 23:00 Uhr bis 4:00 Uhr die Heizleistung des Heizkörperkreislaufs auf Null reduziert. Die Leitungen sind somit spätestens gegen 00:30 Uhr raumtemperiert. Heißwasser aus Wasserhähnen wird natürlich bei Bedarf heiß ausgegeben, diesbezüglich keine Abschaltung.


    Um beim Löten kann man einfach ein bliiges Lot nehmen das mehr Blei enthält als das ganze Rohrsystem wo mehr zum Spenglern oder Elektrolöten eiegnet ist als für Trinkwasser!. :nono: :motz2:


    Das muss aber wirklich nicht sein. Und sollte es auch nicht.

    Bei Elektroniklot und den Nutzern von älteren (technisch langsameren) Lötstationen oder gar -kolben gibt es noch viele SnPb-Lot-Verwender im privaten Umfeld.


    Doch heutzutage existieren neben deutlich schneller nachregelnden und leistungsstärkeren - notwendig für bleifreie hochqualitative Verlötungen mit größerer zu erhitzender Masse - Lötstationen für kleines Geld dank modernen Mikroprozessoren auch Lötzinne auf bleifreier Legierungszusammensetzung mit Zusätzen, welche das Elektroniklöten recht angenehm gestalten.


    Bei Wasserleitungen, gerade aus Kupfer, ist Bleilot ein unsinniges No-Go.. (auch, wenn es im geschlossenen Heizkreislauf von Heizkörpern noch erlaubt war/ist?).


    Hat der HSK-Installateur da in Zeiten von ROHS noch Zugriff drauf? Mir ist es vor Kurzem nicht gelungen, privat bleihaltiges Elektroniklot zu beschaffen.


    Lässt sich weiterhin in vielen Ländern erwerben (in der Schweiz von Privat wohl nicht mehr, letzter mir bekannter Stand). Und im privaten Umfeld für die eigenen Reparaturen eigenverantwortlich einsetzen.

    Es bestehen auch Einsatzbereiche, welche (noch) ausgenommen sind vom (gewerblichen) Verbot.

    Sieht das Material auf dem 1.Foto neu aus und ist es ordentlich verzinkt?

    Die Spuren auf Bild 1 und 3 stammen von Schleifarbeiten. Ich vermute Schruppscheibe o.Ä.

    Die Beschichtungsstärke - so es denn neu elektrolytisch verzinkt wurde - wirkt an diesen Bereichen unüblich (dünn), doch das kann täuschen.


    Feuerverzinkungsstrukturierung der Oberfläche kann ich auf den Makrobildern nicht erkennen, dazu sind Seitenflächenbilder der Profile hilfreich.

    Demnach fehlt, wie schon von anderen benannt, der Gesamteindruck. ;)


    Das Weiße könnte Weißrost sein, allerdings ist auch eine matte, dicke oder anderweitig abweichende elektrolytische Verzinkung denkbar. Falls es Weißrost darstellt, ist die Beschichtung ungünstig durchgeführt worden.


    Hast Du bei Nutzung eines Baumwolllappens mit Spiritus benetzt Abrieb der Metalloberfläche? Nicht bloß leichte schwarze Spuren, sondern farblich dem Metallischen ähnelnd?


    Das spräche für Kaltverzinkung mit kunststoffgebundenen Sprays, welche oxidationsschutztechnisch deutlich schlechter dastehen gegenüber einer elektrolytischen oder Feuerverzinkung. Eine elektrolytische oder Feuerverzinkung reibt einer nicht in silbrig-metallischer Form mit geringem Druck durch Baumwolllappen ab - abgesehen Weißrost, dieser lässt sich partiell abreiben, da die Haftwirkung gering ist.

    Eine abschließende Beurteilung lässt sich aus meiner Sicht mit diesen Bildern nicht durchführen, nur die Benennung bestimmter Faktoren, welche möglich sind.
    Das Resultat von Verzinkungen ist stark abhängig von den Vorarbeiten, Dauer und Strom der elektrolytischen Beschichtung, Sauberkeit des Materials sowie Vertiefungen, welche durch das Prinzip eines faradayschen Käfigs nicht innenbeschichtet werden (maximale Eindringtiefe der elektrolytischen Beschichtung entspricht etwa dem Durchmesser offener Bohrungen).

    Um es kurz zu machen: Ich meine die thermische Gebäudehülle, welche im ausgebauten bzw. genutzten DG (wonach es beim TS aussieht) oberseitig durch die geneigten Dachsparren gebildet wird.

    Ach, okay - die Decke ist demnach schon die innere Auskleidung des Dachs selbst.


    Ich ging bei der Schilderung davon aus, dass zwischen Decke über dem Flur und dem Dach(giebel) noch ein Raum vorhanden ist, ob praktisch nutzbar oder nicht (da zu niedrig). Und Du diesen evtl. zu beplanken empfiehlst.

    Was meinst Du mit [Holzaufbaulagen]?

    Aktuell ist eine Panelverkleidung an der Decke im Flur, diese soll demontiert werden.

    Darüber ist KMF und offenbar eine Holzkonstruktion aus Sparren, Latten (oder "Balken", wie geschrieben wurde) - kann ich zumindest nicht vollumfänglich erkennen.


    Dazu das Zitat:

    Wir heizen im ganzen Haus mit einer Fußbodenheizung. Über der Decke ist nur noch das Dach.

    Somit der Dachstuhl, so wie ich es interpretiere.


    Neben der tragenden Holzkonstruktion der Decke über dem Flur (aka Boden des Dachstuhls, welcher ja nicht zwingend begehbar sein muss, kann ich zumindest nicht aus den Ausführungen herauslesen) gehe ich davon aus, dass das Dach auch mit Sparren, Latten, Balken.. seine Tragfähigkeit erhält.


    Da frage ich mich interessehalber nun, wo Du die:

    Im Dachgeschoss würde ich außerdem wo möglich immer doppelt beplanken, vielleicht sogar mit Installationsebene dreifach, denn zuviel Masse kann man da garnicht haben!

    .. Beplankung vorsehen würdest und wie sie anhand eines Beispielbilds aufgebaut ist.
    Direkt im Dachboden/Dachstuhlbereich oder nur im Bereich unter der KMF-ungesunden Dämmung..? Oder darüber - über der Flurdecke, sofern zugänglich?

    Evtl. auch die Flurdecke selbst? Dann kommt allerdings wieder das KMF-Problem ins Spiel..

    Im Dachgeschoss würde ich außerdem wo möglich immer doppelt beplanken, vielleicht sogar mit Installationsebene dreifach, denn zuviel Masse kann man da garnicht haben!

    Wie sieht dies dann beispielhaft aus, bezogen auf die Holzaufbaulagen?

    Hallo Maria,


    danke für die Ergebnisse des Versuchs, somit keine Durchfärbung und wohl auch keine bitumen-/thermoplastischen anhaftenden Spuren.

    Da Schimmel "in" den pH-Werten des Materials nicht floriert, ist das Auftreten diese sehr oberflächlichen schwarzen/dunklen Spuren wirklich überraschend.


    Die Ideen und Erfahrungen der anderen User bzgl. Schalöl, Siebdruckplatten-/Phenolharzrückständen oder auch schimmelgeeigneten Staubpartikeln sind durchaus denkbare Ansätze.

    Eine 100% Gewissheit bringt wohl nur die Laboranalyse.

    Falls Du jedoch bspw. herausfinden möchtest, ob die durch Alkohol abgetöteten (sofern es denn Schimmelsporen waren) Schimmelsporen durch Neubefall auftreten, kann ein scharfes, hochauflösendes Bild vom aktuellen Zustand sowie Vergleich mit einem Bild bspw. in der kommenden kälteren Jahreszeit eventuell kleine Änderungen aufzeigen und somit eine Vergleichbarkeit schaffen.

    Ansonsten bleibt noch die Idee des UV-Lichts im Wellenlängenbereich zwischen rd. 360 und 440 nm zwecks Prüfung, ob die schwarzen Bereiche sichtbar fluoreszieren, doch fehlt mir das Wissen darüber, ob und wie lange die Moleküle dies nach dem Absterben der Sporen noch tun - ob dauerhaft oder nur vorübergehend.

    Kann ich da eigentlich eine x-beliebige einbauen oder was sollte man da nehmen, da wie gesagt die Pumpe anspringen muss wenn ich den Wasserhahn aufdrehe.

    Solche (Tief)Brunnenpumpen gibt es von vielen Herstellern, sofern die technischen Daten und physikalische Passform zum Einbauort passen, kannst Du sie frei ersetzen.


    - Einbautiefe
    - Notwendige Förderhöhe in Gesamtheit bis zum höchsten Entnahmepunkt

    - Durchflussrate

    - Maximaldruck

    - automatische Abschaltung bei Erreichen des Staudrucks (ohne Schwimmerschalter), sobald der Druckbehälter Druck aufbaute


    - Leistungsaufnahme (Effizienz)
    - Einbaudurchmesser, auch der Anschlüsse

    - Möglicherweise Rückflusssperre?

    - Materialkombination (je nach Rohrsystem kann dies wichtiger oder weniger wichtig sein)

    - Unterstützung der Einbaulage


    Dazu einen geeignet dimensionierten Druckbehälter montieren, falls nicht vorhanden - damit sie nur alle X Minuten anspringen muss und nicht permanent ein-aus-ein-aus schaltet.


    Vorher informieren, ob bei dem ins Auge gefassten Modell Defekte aufgrund eindringender Feuchtigkeit oder Übertemperatur berichtet werden.

    Ersatzteilbezug über Jahre ist schön, hilft allerdings nicht, wenn die Pumpe nur durch den Hersteller sinnvoll zu warten bleibt.

    Wie teuer wäre es, wenn die Dachrinne eingestellt wird?

    Da fehlt mir die Expertise zu, denn Deine Dachrinne ist in die Schutzmaßnahmen gegen Spritzer (nun) integriert und nicht davorgehängt. Das, was dort offenbar heute durchgeführt wurde, soll vor den Symptomen schützen - allerdings frage ich mich, wieso die Rinne oder Ziegelposition (sofern möglich) nicht direkt angepasst wurde, um ein sauberes Fließverhalten in die Rinne zu gewährleisten.


    Bei davorgehängten Dachrinnen habe ich den Abstand bereits an Gebäuden von mir korrigiert, indem die Distanz entweder verstellt werden konnte oder mit Distanzhaltern auf die passende Entfernung angepasst wurde.

    Dort war es kein großes Thema und sorgte neben weniger Querbewegungen (Wellengang und somit Herumspritzen / -schwappen) der Strömung auch für besseren Abtransport von kleinen Ästen und Blättern.


    Bei den Spritz- und Überlaufschutzmaßnahmen, welche auf dem Bild ersichtlich sind (nach Arbeiten von heute), ist die Anpassung sicherlich aufwändiger, da die Schutzmaßnahmen natürlich passend positioniert sein müssen. Es will mir wirklich nicht in den Kopf, wieso die Rinne nach den umfangreichen Änderungen immer noch derart überlappt wird. Wozu bloß..

    Übersehe ich etwas oder überdecken die Ziegel weiterhin die Regenrinne zu 80-85%? :eek:

    Eine derartige Überlappung sah ich bislang noch nicht. Würde sie auch nicht akzeptieren.


    Ganz un-bautechnisch aus aerodynamischer und physikalischer Betrachtung: das Strömungsverhalten von Wasser, wie auch gasförmigen Medien in diesem Winkel und mit einer seitlich am höchsten Punkte eingeleiteten Befüllung der Regenrinne führt zwangsläufig dazu, dass das Wasser mit Schwung gen der anderen Seitenwandung der Rinne spritzt und schwappt.


    Ein Teil kann potentiell direkt über die Rinne schwappen, ein Teil nimmt die kinetische Energie mit und fließt/spritzt auf der gegenüberliegenden Seite (demnach jener, welche mit Spaltmaß unter der Dichtmatte? ist) herum.


    Idealerweise wird die Rinne derart befüllt, dass das Wasser halbwegs mittig in der Rinne auftrifft. Dann schwappt / spritzt es bestenfalls minimal nach oben und nicht zur dachseitigen Rinnenwandung (sowie evtl. unters Dach, falls dort Öffnungen vorhanden sind).

    Ein Versuch.

    Die Übergänge sind sehr trennscharf und strukturiert, abgesehen des helleren Flecks über 15 cm Skalenmarkierung und des deutlich dunkleren Fleckens darunter.

    Zwischen dem hellen Zement/Betonanteil und schwarzen Flecken sind auch kaum "Wolken"bildungen zu erkennen.


    Ist keine Garantie ohne Laboruntersuchung, doch für Schimmelbefall wirkt das sehr aufgetragen oder abgeschält.


    Ich weiß, seltsame Bitte, doch könntest Du mit einem (Stab)Feuerzeug den schwarzen Flecken unterhalb der 15 cm Markierung mal für 5-6 Sekunden unter leichter Flammenbewegung (nicht punktuell) erhitzen und anschließend direkt mit einem saugfähigen Küchenkrepp, welches min. 2x gefaltet wurde, unter etwas Druck (daher gefaltet, sonst evtl. verbrannte Finger) abwischen?


    Natürlich nur, falls keine Gefahr durch brennbares Material außen herum besteht.


    Wenn das Küchenkrepp in Folge mit schwarzem, etwas klebrigem Abrieb versehen ist, spricht es für eine Bitumen- oder thermoplastischer Kunststoffdicht- oder -trennschicht, welche dort - aus welchem Grund auch immer - mal angebracht oder verschalt wurde.


    Falls es Schimmel sein sollte (ohnehin "tot", da desinfiziert), wird der Abrieb nicht schmierig oder faserig sein, sondern vom Küchenkrepp lösbare Überreste darstellen.


    Ist zumindest eine sehr schnelle und einfache Option, ein paar Materialien auszuschließen, welche das Schwarze darstellen könnte.

    Das sieht für Schimmel zu präzise aus, so präzise schlägt sich Schimmel selten nieder.


    Feuchtigkeit der Randbereiche bspw. wird meist auch am angrenzenden (sichtbaren Höhenversatz) Bereich einwirken, so dass die Sporen meiner Erfahrung nach nicht derart trennscharf bei physikalisch verbundenem, hygroskopischem (in Maßen) Material auftreten.


    Der Absatz wirkt wir ein gewünschter Bestandteil der Decke (oder Überbleibsel früherer Bestandteile), allerdings fehlt mir die Expertise dazu, was es darstellt. Horizontalsperre evtl. - oder Teil des Sturzes?

    Die Schwarzfärbung ist auch sehr linear angeordnet, parallel zum Fenster und wirkt wie eine geringfügige Färbung oder mehrere unterschiedlich gefärbte Materialien in Kombination?


    Übrigens: Anstelle recht teurem medizinischem Isopropanol ist simpler Haushalts-/Brennspiritus meist die günstigere Wahl (Liter ca. 3,00 €) und zudem aggressiver ggü. Schimmelsporen als 70% Isopropanol - aufgrund der höheren Konzentration.

    Je nachdem, was die Ursache für diese schwarzen Färbungen darstellt (die Bauexperten können bestimmt aushelfen), lässt dies sich auch beseitigen oder beschichten, um "sauberer" zu wirken.

    Interessehalber die Rückfrage: existiert evtl. ein Gas-/Porenbeton mit stark reduzierter Masse, welcher mit Armierungsfasern a la GFK/Carbon versehen ist und Bauzulassung trägt?


    Das könnte niedrige Masse mit hoher Belastbarkeit kombinieren. Kostet sicherlich auch einiges..

    Oder möglicherweise eine geschweißte Stahlkonstruktion, welche auf die masseintensive Betonmatrix verzichtet und ebenfalls Bauzulassung trägt? Das wäre zumindest materialseitig keine allzu teure Wahl, doch mit Zulässigkeit der Nutzung und Arbeitsaufwand.. wohl schon.


    Mir fehlt der Überblick, welche üblichen und etablierten Konzepte aus anderen Bereichen, in welchen niedrige Masse eine deutlich höhere Rolle spielt als im stationären Gebäudebau (mobile Unterkünfte einmal außen vor), im Baubereich bereits etabliert und geprüft vorliegen.


    Gerade der höhere Preis für diese modernen Techniken ist ein Grund für ihren seltenen Einsatz im Baubereich (Carbonfasermatrix-Carbonfaserkonstrukte aka RCC bspw. aus Raumfahrt, faserversetzte Kunststoffmatrix mit mechanischer Bindung der Fasern zueinander (ähnl. Gewirk)).



    Aus metallurgischer Sicht lässt sich bereits durch Oxidation stark in Mitleidenschaft gezogene Stahlarmierung nicht "im Beton" dauerhaft und rundum geschützt kapseln, was vor der Integration durchaus möglich ist (dann ließe sich allerdings auch direkt 1.4571 o.Ä. einsetzen, welcher auch im Beton überhaupt nicht das Oxidieren beginnt und somit auch bzgl. der Einbindungstiefe/Überdeckung bzgl. Basenmilieu keine Anforderungen stellt..).

    Denn die bereits oxidierte Oberfläche stellt perfekte Bedingungen zur weiteren Feuchtigkeitsaufnahme dar (Porosität, Kapillarität, Rissbildung in der Matrix), die Volumenzunahme ist bereits partiell erfolgt (durch Wandlung zu Eisenoxid) und die Schäden am Beton lt. Schilderung schon umfassend.

    Soweit aus Sicht nicht "bauschaffender" Analyse des Metalls.

    Ab einem bestimmten Punkt der Einsichtslosigkeit bzgl. aller vorgeschlagenen Hilfestellungen, Informationen und Hinweise zu den als verbunden geschilderten, verschiedenen Situationen war schon ersichtlich, dass die User hier schreiben könnten, was immer ihre Erfahrung besagt - und als Reaktion bloß neue Themen zwei Ecken weiter (wortwörtlich, zumindest vorgespielt) auftauchen, ohne auf die Informationen der Bauschaffenden überhaupt weiter einzugehen.


    Schade, dass es sich nicht bloß um renitente Faktenschilderung gehandelt hat..

    Der mittlere Bereich und der Stift sind beide magnetisch 🧲


    NorskExistence

    Danke für die Bestätigung - dann sollten keine abrasiven Materialien wie Schleifpapier, Stahlwolle, Schleifvlies zum Einsatz gelangen.
    Dies würde die Oberflächenbeschichtung und somit den Oxidationsschutz in kürzester Zeit abtragen, worauf Rost folgt.


    Mit einem Baumwolltuch, Kunststoffbürste o.Ä. grob vorreinigen, dann mit Pflegeöl dünn benetzen und mit Baumwolllappen "polieren".
    Im Anschluss glänzt es wieder intensiver und wirkt weniger ausblühend.


    Alternativ genannte Kappen. Wenn Du die Scharniere vorher leicht mit Öl benetzt / abwischst, wird ihre elektrolytische* Oberflächenbeschichtung auch längere Zeit ohne weiteres Ausblühen Bestand haben.


    *Feuerverzinkt sind Gleitlager selten, da die Beschichtungsstärke schlecht vorhersehbar ist, je nach Eintauchwinkel variiert.

    Das Bautenschutz Unternehmen hat wie folgt Stellung genommen

    Das liest sich recht eindeutig.

    Natürlich können Deine Eltern dennoch den rechtlichen Weg beschreiten und hoffen, dass das Urteil vorteilhaft für sie entschieden wird.


    Allerdings nimmt dieser Weg Zeit sowie je nach Versicherungslage auch Finanzmittel in Anspruch.. Ob es sich lohnt?


    Eric : bei einem Mietvertrag mit Bankinstitut als Eigentümer / Vermieter wurde mir ein Beiblatt zu richtig lüften (mit absurden Anforderungen, welche niemand umsetzen wird..) sowie Luftaustausch durch Abstand zum Unterschreiben als Haftungsausschluss gewissermaßen vorgelegt. Teil des Mietvertrages.

    400er Schleifpapier?

    Ohne Demontage schwierig. Der Fensterrahmen soll wohl kratzerfrei bleiben.


    Falls es doch verzinkter Stahl ist und kein Zinkdruckguss, wird das Resultat kontraproduktiv. Denn dann wird die elektrolytische Beschichtung zerstört und es oxidiert noch schneller vor sich hin, was den als Gleitlager ausgelegten Scharnieren nicht gut bekommt (Rauhheit nimmt zu).


    Bei Zinkdruckguss evtl. eine Option, sofern das Umgebende nicht beschädigt (somit abkleben) wird.