Beiträge von Elopant

    Dann sind die Fachregeln doch einfach Murks und behindern den technischen Fortschritt komplett.

    sehe ich nicht so, die Fachregeln gelten für alle Flachdachziegel um hier bei dem Beispiel zu bleiben, alles was die Hersteller dir sagen/schreiben/versprechen ist im einzelnen mit dem Kunden zu vereinbaren, mit allen Nachteilen. Wenn etwas dabei schief läuft, und es geht bspw. vor Gericht, werden die Fachregeln als a.R.d.T. herangezogen, nicht die Herstellerangaben, siehe auch Beitrag #16

    Das heißt die Fachregeln lassen es nicht zu, ein regelkonformes Dach mit einer Dachneigung <22° zu erstellen

    Die lassen es schon zu, halt nur mit der Zusatzmaßnahme: wasserdichtes Unterdach

    Hallo,


    12° Dachneigung ist schon ziemlich wenig, warum wurde bei der Neigung die Dachrinne hochgehängt? Ich pers. hätte die Dachrinne, wenn es unbedingt ein Tonziegel bei dieser Neigung sein muß, tiefer angebracht und hätte das Unterdach mit in die Dachrinne entwässert. Bei 12° DN wird hier schon öfters Feuchtigkeit über das Tropfkantenblech kommen, weil der Tonziegel eine Regeldachneigung von 22° hat ( hier zählen die Fachregeln vom Dachdeckerhandwerk ) . Alles was die Hersteller angeben, ist deren Sache und muß mit dem Kunden einzelvertraglich abgeklärt werden, mit allen möglichen Nachteilen ( Müsste auch irgendwo im Kleingedruckten stehen). Gerade in diesem Neigungsbereich sollte man auch auf die Zubehörteile wie das Firstband besonderen Augenmerk legen. Normalerweise haben die Firstbänder einen Butylklebestreifen o.ä. ( je nach Hersteller ), der dafür sorgt, das das Firstband vernünftig auf den sauberen Ziegel klebt. Es gibt zwar auch Firstbänder, die durch ihr Eigengewicht auf dem Ziegel liegen, aber hiernach sieht es nicht aus.

    Moin,


    haben die Dachflächen ungleiche Dachneigungen? Der Firstziegel im ersten Bild hätte etwas mehr nach links gekonnt, oder die linke Dachseite etwas weiter nach oben. Der Hersteller gibt immer bei den verschiedenen Dachneigungen den Lattabstand der oberen Traglatte vom Firstpunkt an. Passieren wird hier vermutlich nichts. Das Firstband was man auf der linken Seite sieht, ist auf den Flächenziegel aufgeklebt, um zu verhindern, dass hier Flugschnee oder Regen eindringt. Bei dem letzten Bild die Laufspuren auf dem Tropfkantenblech können auch von der Bauzeit kommen, wo noch keine Eindeckung aufgebracht war, oder diese noch nicht ganz fertig gestellt war, dann läuft der Niederschlag über die Unterspannbahn und entwässert dann über das Tropfkantenblech. Bei walzblanken Tropfkantenblechen aus Zink kann es dann zu solchen Wasserspuren kommen. Bei normalem Regen sollte hierüber kein Wasser abtropfen. Bei Sturm/Wind mit Regen kann hier schon ab und zu mal ein Wassertropfen kommen, weil keine Dacheindeckung mit Tonziegel wasserdicht ist. Regensicher ja. Bei Schlagregen oder feinem Pulverschnee kann schon ein etwas Feuchtigkeit unter die Dacheindeckung gelangen, die dann aber sicher über das Unterdach abgeleitet wird unter unterhalb der Dachrinne über das Tropfkantenblech austritt.

    Da wurde beschwichtigt, dass dies veraltet sei, die BauderTEC KSA (untere Lage) hätte in alle Richtungen das gleiche Ausdehnungsverhalten. Was kann man dazu sagen?

    Solange es in den Fachregeln für Abdichtungen - Flachdachrichtlinie steht, die nun mal die a.R.d.T. darstellen, hat der Ausführende dagegen verstoßen. Ich glaube auch nicht, das Bauder dies so freigibt.

    Hallo,

    - Welche Nachteile können im Einzelnen durch die kreuzweise Verschweißung entgegen aller Richtlinien von Oberlage (Bauder PYE-PV 200 S5 EN) auf Unterlage (BauderTEC KSA) auftreten?

    Die Bahnen mit ihren Einlagen haben ein gewisses Ausdehnungsverhalten, was bei einer kreuzweisen Verlegung ( Oberlage ist um 90° zur Unterlage verlegt ) gegeneinander arbeitet, was zu Schädigungen bzw. Rißbildung und damit zu Undichtigkeiten in der Oberlage führt. Das hat auch nichts mit Labor - Bedingungen zu tun, sondern steht auch so in den Fachregeln für Abdichtungen unter Planung und Ausführung.

    Gleiches gilt für die Ausführung der Attika, nachzulesen unter Fachregeln für Abdichtungen - Flachdachrichtlinie, unter 4.3. Anschlüsse an aufgehende Bauteile bzw. 4.3.2 Anschlüsse mit Abdichtungen ( 9 )

    Moin,


    je nach Höhe der Attika hätte ich auch Bedenken, dass der Kies zumindest verwirbelt wird. Ich glaube im DDH war mal ein Bericht über eine Bekiesung im Hochhausbereich, dort haben sie den Kies glaube ich geklebt, ähnlich wie bspw. bei Nevolit Gefälleschüttung.

    Bei meiner verwendeten Kalkulations-, und Rechnungssoftware wurde die Umsetzung schon 2 mal verschoben, erst sollte es bis zum 22.06. dann bis zum 28.06. aufgespielt werden, heute morgen kam die mail vom Hersteller, dass der 28. wahrscheinlich auch nicht funktioniert. Ich bin mal gespannt, ob es bis zum 01.07. funktioniert, oder wie so oft, erstmal gar nichts geht oder alles durcheinander ist.... Scheint doch einer OP am offenen Herz gleich zu kommen :(

    Moin,

    -Ich nehme an die direkte Attikabefestigung bezieht sich darauf, dass die Attika mit Schrauben befestigt wurde und das eine andere bessere Technik gibt? Allerdings fürchte ich, dass dies durch die Garagenfirma auch so vorgesehen ist wie ausgeführt.

    Auch für die Garagenfirma git es Fachregeln, an dies sie sich zu halten haben.... Die Attikaabdeckung wird normalerweise mit Vorstoßblechen befestigt, das sieht aus wie 2 L-Winkel, die Dachseitig und Fassadenseitig auf der Attika angebracht werden, darauf wird dann die Attikaabdeckung aufgesteckt ( die seitliche Abkantung der Attikaabdeckung hängt sich in die Vorstoßbleche ein ). Das hat den Vorteil, dass die Attikaabdeckung sicher gehalten wird, sich aber trotzdem noch ausdehnen kann. Man darf zwar bei kurzen Teilstücken direkt befestigen, diese Befestigungen müssen mit Hauerbuckel o.ä. aber überdeckt werden.

    wegen der Wandanschlussschiene haben wir ehrlich gesagt nicht weiter gedacht, ich fürchte das bestätigt nochmal unser Laientum 🙈 bin nicht sicher ob es Sinn machen würde bei der Garagenfirma nachzuhören wie dies vorgesehen ist?

    Sinn würde machen, die Wandanschlußschiene im senkrechten Bereich an der Wohnhausfassade? anzubringen, das ist auch der Einsatzzweck der Wandanschlußschiene

    - Attika nicht getrennt eingefasst ( Flächenbahnen sind durchgezogen )

    Die Bahnen aus der Fläche gehen an der Attika hoch, diese ist jedoch mit einer Extrabahn einzufassen.

    - Eckausführung ( hier gibt es auch Formteile oder die Möglichkeit, die Eckausbildung mit einer Zuschnittbahn sauber aus zu führen )

    Bei deiner Ausführung wurde die Flächenbahn an der Attika hochgeführt, die entstehende Falte in der Bahn im Eckbereich ( 1. und 2. Bild ) kann auch so ausgeführt werden, dass dort keine Falten sind, hierfür gibt es Formteile ( fertige Innenecke ) oder man stellt sich diese selbst her sodass die Innenecke auch nach einer Innenecke aussieht und nicht nach einem Irgendwas mit einem Berg an überflüssigem Material.

    dann dürfte eigentlich kein Wasser unter den Lagen zum Fallrohr kommen (und vorher in den Schacht fließen).

    Wahrscheinlicher ist der Übergang von der grauen Irgendwas-Masse zum HT Rohr undicht

    Dadurch könnte das Wasser, dass unter der Dachpappe ankommt, dort zumindest austreten und über die Fläche zum Fallrohr fließen

    Wenn es das Wasser weiß... es könnte sich aber auch unter die kpl. Bitumenabdichtung ziehen, da es ja offen ist.



    ich habe die möglichen Undichtigkeiten, die Sichtbar sind, mal rot eingekreist. Unten rechts im Bild kommt schon das Gewebe der Abdichtung zum Vorschein => Überschweißen

    Links im Bild ist ein Riß in der Abdichtung => Überschweißen

    Bleibt dann nur noch der Ablauf => Sanierungsgully einbauen und einschweißen

    Man könnte das ganze mit einer Rolle Bitumenschweißbahn und einem Sanierungsgully erstmal ( das die Abdichtung keine 20 Jahre Restlebensdauer mehr hat, brauche ich nicht zu erwähnen ) abdichten. Man kann aber auch weiterhin alles Mögliche versuchen und besorgt sich dann im Anschluß eine Rolle Bitumenschweißbahn und einen Sanierungsgully, wenn alles Mögliche dann doch nicht so gut funktioniert hat. ;)

    Moin,


    folgende Sachen fallen mir negativ auf:


    - direkte Befestigung der Attikaabdeckung

    - Wandanschlußschiene waagrecht verlegt ( dahinter ist doch eine Wand, warum wurde die Wandanschlußschiene nicht an dieser angebracht??:eek:

    - Attika nicht getrennt eingefasst ( Flächenbahnen sind durchgezogen )

    - Eckausführung ( hier gibt es auch Formteile oder die Möglichkeit, die Eckausbildung mit einer Zuschnittbahn sauber aus zu führen )

    - Wellenbildung in der Abdichtung

    Das stehende Wasser ist erst mal kein Problem, dass lässt sich in diesem Neigungsbereich nicht vermeiden.

    Hallo,


    ist zwar eigentlich Sache vom Vermieter, aber nun ja. Wurde denn ein neuer Ablauf eingebaut und in das HT Rohr gesteckt, oder nur mit dem Flüssigkunststoff die Öffnung verschlossen? Es gibt für diesen Zweck Flachdachabläufe, Abgang senkrecht in DN 100, mit oder ohne Klemmflansch ( kann sehr wahrscheinlich sein, dass der Mörtel wieder entfernt werden muß ). Ich würde für DIY einen mit Klemmflansch empfehlen, den kann man zuerst in das HT Rohr einbauen/einstecken, mit einer Zuschnittsbahn PYE o.ä. einfassen und mit dem Klemmring am Flachdachgully befestigen. Wenn dann die Bahn noch vernünftig mit der vorhandenen Schweißbahn verbunden wird, sollte das Wasser auch wieder durch das HT Rohr abfließen. :thumbsup:

    Sofern die Stufen es von der Dicke hergeben, könnte man im vorderen Bereich zwei Antirutschprofile einfräsen.

    z.B.: Anti-Rutsch Profil für Treppenstufen in schwarz - Treppenstufendichtungen - Weitere Dichtungen

    Die habe ich bei mir auch, funktionieren gut, nur wird das anbringen nicht einfach.

    Gabs vor 10 Jahren hier noch Probleme mit Brandschutz bei Dachgullis?

    Bei richtiger Ausführung eigentlich nicht...

    ich versteh noch nicht mal warum der Gulli nicht direkt nach unten geht.

    Evtl. wegen einer Gefälledämmung auf dem Dach, z.B. wegen gleichmäßigen Höhen an den Dachrändern? oder es hat einer stumpf nach LV die Gullys bestellt und da waren nun mal waagrechte Abläufe ausgeschrieben:rulez: :haue:?

    Wenn ich mir jedoch die Ränder vom Beton auf dem ersten Bild ansehe, könnte es doch nachträglich ausbetoniert worden sein, wobei ich es als Schwierigkeit ansehe, einen PP Bogen, der vermutlich auf der Dampfsperre aufliegt, vernünftig an diese anzuschließen, da gebe ich dir voll und ganz recht, dass hier ein senkrechter Gully wahrscheinlich keine Probleme bereitet hätte und von der Gefälledämmung wäre das evtl. auch machbar gewesen, aber ich kenne das oben drüber nicht.

    Evtl. kann man ja denjenigen dazu bewegen, der auch die Abdichtung erstellt hat, das ganze zu tauschen, dann sollte es von der Gewährleistungsseite keine Probleme geben und man muß nicht in der Stb-Decke herumstemmen. Wenn einer weiß was er macht, sollte das von oben in max 2-3 Std. erledigt sein.

    Hallo chieff,


    besteht evtl. die Möglichkeit, den PP Bogen gegen einen LORO Bogen zu tauschen, damit der Materialwechsel unterhalb der Decke im senkrechten Bereich stattfindet, wie bei den anderen Abläufen auch? Das wird aber vermutlich nur von der Dachfläche aus funktionieren:(. Wenn der PP Bogen nur mit der Dichtung über den LORO Gully geschoben ist, kann das die Ursache für die Undichtigkeit sein.

    Hallo,


    das wird ziemlich sportlich...., viele Möglichkeiten gibt es nicht ( wenn überhaupt )


    Vakuumdämmung könnte man prüfen, auch wenn die geforderten U-Werte nicht eingehalten werden und da es kpl. überdacht ist, könnte man noch über eine Anschlußhöhe im Türbereich < 5 cm nachdenken, um die letzten cm rauszuholen oder sich evtl mit einer Stufe anfreunden ( der Bereich mit Wohnraum darunter, wird stärker gedämmt, dass später mit dem fertigen Belag eine Norm-Stufenhöhe erreicht wird)

    Ist aber beides ausserhalb einer fachgerechten Lösung und wird wahrscheinlich nicht ohne Haftungsfreistellung über die Bühne gehen.

    Moin,


    ich glaube auch nicht an die morsche Dachlatte, weil dafür die Betondachsteine rechts und links neben dem rausgerutschten zu gut liegen. Ich tippe eher mal auf Wind/Sturm als Ursache. Betondachstein wieder einlegen und mit Klammer an der Traglatte fixieren, dann sollte dieser auch nicht mehr abrutschen.

    Ich habe ein Schreiben für unsere Kunden:


    Wir schicken Ihnen nur gesunde Mitarbeiter, jedoch erwarten wir auch von Ihnen, uns zu benachrichtigen, wenn sich bei Ihnen evtl. Anzeichen einer Corona Erkrankung zeigen, uns dies mit zu teilen.


    Im Moment ein größeres Problem ist die Kinderbetreuung, wir fangen im Moment flexibel an zu Arbeiten, damit die Mitarbeiter zuerst ihre Kinder unterbringen können, dass ganze muß sich halt erst einspielen, aber ich denke es gibt Lösungsmöglichkeiten. Meine Frau arbeitet bei einem Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurg, hier wird eine Arzthelferin für die Kinderbetreuung abgestellt, der Rest arbeitet normal.

    Im Beitrag 1: das Bild mit der Dachrinne, warum wurde diese nicht höher angebracht, damit der Abstand zwischen Scheibe und Dachrinne kleiner ist?

    Im Beitrag 4: im Bild sind die Scheiben doch durchgehend? Warum wurden diese jetzt geteilt?

    Im Beitrag 7: Bild 5 ich kenne das so, dass die untere Scheibe gegenüber der oberen zurückgesetzt ist, um eine Tropfkante zu bekommen?

    Zum Flüssigkunststoff: Mit dem richtigen Primer funktioniert das schon, bleibt halt noch die Optik, da es in einer gewissen Breite ausgeführt werden muß und dann von unten vermutlich noch sichtbar bleibt.

    Moin,


    1). ähnliche Dachbahnen, die kurz vor dem Dachrand enden würden. Vorhandene Dachbahnen würden eingeschlitzt werden und neue Kunststoff-Bahnen würden quer drüber gelegt.

    Warum nicht eine neuen Lage aufbringen, nach entfernen der schadhaften Abdichtung?

    2). Flüssigfolie Profi Dicht von Icopal ebenfalls auf der gesamten Dachfläche, endend vermutlich vor dem Rand.

    Gürtel mit Hosenträger?? Wenn eine neu Abdichtung aufgebracht wird, kann man die in den Randbereichen ( Wandanschluß, Attika, Dachrandabschluß ? ) fachgerecht einfassen, da wird die Flüssigabdichtung überflüssig.

    Die Dämmung wurde nicht ausgetauscht. Feuchtigkeitsgehalt soll nach der Trocknung im Normbereich liegen.

    Wurde das gemessen, bzw. protokolliert ? Nicht das hier doch noch Feuchtigkeit im Bereich der Wärmedämmung vorhanden ist. Dann lese ich noch im Rahmen der Nachbesserung, eigentlich liegt die Art der Nachbesserung beim Unternehmer, sie muß halt nur den a.a.R.d.T. entsprechen. Gibt es Bilder, bzw. wo und wie viele Undichtigkeiten waren vorhanden?

    liegt der Ziegel noch und es scheint keine Probleme zu geben

    Zumindest noch keine sichtbaren, da hier, je nach Wetterrichtung schon Feuchtigkeit eingetragen wird und das macht keine Unterspannung/Unterdeckung o.ä. lange mit. Die meisten mir untergekommenen Universaleinfassungen werden auf dem links und rechts angrenzenden Ziegel verlegt und verschwinden erst unter der nächsten Höhenüberdeckung hinter dem Abgasrohr. :)