Beiträge von Elopant

    Gestern morgen hat es geregnet, ab dem Nachmittag ist der Regen in Schnee übergegangen mit 4 cm Neuschnee, ist aber aktuell wieder am wegtauen. So schön der Schnee auch ist, im Moment kann ich Ihn überhaupt nicht gebrauchen :rb:

    Moin,


    wer hat die Ausführung denn so geplant? Deine Konstruktion wird auch als selbstkompostierendes Flachdach bezeichnet. Warum legt man selbst Hand an mit Flüssigkunststoff, wenn man noch in der Gewährleistung ist?

    1. Ist mein Dachaufbau weiterhin so verwendbar ohne mit Folgeschäden rechnen zu müssen?

    Das Flachdach ist entgegen aller Regeln ausgeführt, wurde denn die durchfeuchtete OSB und Wärmedämmung ausgetauscht? Ich würde einen Neuaufbau einfordern, auch wenn das sportlich wird bzgl. der Anschlußhöhen

    2. Kann man alleine durch ein kontrolliertes Raumklima, Feuchteschäden an dem OSB-Dach vermeiden?

    Das kann das ganze verbessern, aber nicht heilen. Welche Dampfbremse ist denn verbaut, wie lange sind Putz-, und Estricharbeiten her, Ansicht der OSB Platten von der Rückseite ( die Seite die zur Wärmedämmung zeigt )

    3. Ist das Gefälle mit 1% deutlich zu gering?

    Das ist das kleinste Problem, weil die Abdichtung dicht sein muß. Stehendes Wasser verschwindet erst ab einer Neigung von 7-8 % ( durch die Überlappungen, Einbauteile usw. der Dachabdichtung )

    4. Wäre eine zusätzliche EPS Gefälledämmung in Verbindung mit einer EPDM Folie denkbar, bzw. die bessere Lösung? (Kondensationsvermeidung, Vergrößerung des Gefälles)

    Die OSB Platte als Untergrund finde ich pers. schon nicht sonderlich geeignet, da diese wie eine zusätzliche Dampfbremse wirkt. Die Temperatur der OSB Platte wird zwar durch eine zusätzliche Wärmedämmung angehoben, ob das ausreicht, muß man rechnen.

    5. Habt Ihr noch andere Ideen um mir hierbei weiterzuhelfen?

    Irgendjemand wird sich ja Gedanken gemacht haben, warum die Konstruktion so ausgeführt wurde. Wenn das ganze noch in der Gewährleistungszeit ist, hätte es eigentlich rechnerisch nachgewiesen werden müssen ( mit WUFI o.ä. ), da diese Konstruktion eine Sonderkonstruktion ist, die nachgewiesen werden muß. Eine Variante wäre die kpl. Wärmedämmung auf die Tragschale und Dampfbremse zu legen, wenn hierfür die Rahmenbedingungen passen ( Anschlußmöglichkeiten Dampfbremse usw. ), hiergegen spricht aber die Aufbauhöhe, die jetzt schon zu gering ist. Das kann man evtl. durch eine Wärmedämmung mit einer niedrigen WLS ( PUR/PIR, Vakuumdämmung ) komprimieren, aber das sollte derjenige planen, der die Konstruktion geplant hat ( oder vielleicht doch besser jemand anderes =o )

    Bei der Gelegenheit können dann auch die direkten Befestiger der Mauerabdeckung und Geländerbefestigungen durch die Mauerabdeckung geändert werden. :thumpsdown:

    Hallo,


    eine weitere Möglichkeit wäre noch den Wandanschluß mit einem Kantteil ( ähnlich einer Fensterbank ) auszuführen und dieses durch ausschneiden der vorderen Abkantung an die Form der Ziegel angepasst. Ist zwar auch etwas arbeit, die Form der Ziegel auf das Blech zu übertragen, aber ich denke bei einem Vordach noch überschaubar. Der Rest dann wie von stefan ibold beschrieben.

    ``Kopfkratz`` eigentlich liegt doch die Berechnung vom Schraubenhersteller mit Abständen und Winkel vor, bevor auch nur eine Schraube auf der Baustelle ist, woher soll man sonst wissen, welche Schrauben und wie viele bestellt werden und wieviele, wo, in welchem Winkel eingedreht werden müssen??? Zumal das entweder die Schraubenhersteller mitliefern ( die Berechnung ) oder je nach Dämmstoffhersteller, ihre eigenen Schrauben und Berechnung mitliefern.

    Mir gefallen bei dieser Variante wie in der Beschreibung die Spenglerschrauben nicht, die durch die Scharen im Bereich neben dem Fenster eingebracht werden. Vorteil bei diesem Eindeckrahmen ist, dass der Anwender keine Spengler/Falzkenntnisse benötigt, wobei ich mich dann Frage, wie der Rest des Daches ausgeführt wird. Um bei Velux zu bleiben, kann man es auch so ausführen, ohne direkte Befestigungen. Dies ist nur ein Beispielbild von Velux, wo man eine gefalzte Einfassung ohne direkte Befestiger sieht. Das wäre meine erste Wahl. Diese Einfassung kann man auch selbst herstellen, nur sollte man das vorher schon mal gemacht haben, dann passt es auch farblich zur Dacheindeckung, da es aus dem gleichen Material hergestellt wird.

    Hallo,


    ich kenne zwar den Hersteller nicht, aber das muß man auch nicht, um zu sagen das der EDW nicht für diese Bedachung geeignet ist. Über den EDE könnte man sich unterhalten, dieser wird aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit farblich nicht zum Dach passen. Der Hersteller hat bestimmt auch Coilware oder Flachbleche im Angebot, sodass man die Dachfenster einfalzen/einfassen kann. Ich glaube auch nicht, dass Velux hier eine Freigabe gibt, von der Regensicherheit mal ganz zu schweigen. Vielleicht sollte man dem Haushersteller mal ein Bild von einer Dachfenstereinfassung in einem Stehfalzdach zeigen, dann wird vielleicht auch er darauf kommen, dass seine Variante nicht die geeignete ist. Vielleicht.



    Die rot umrandeten Stellen sind mit Sicherheit nicht Regensicher und es dürfte auch bei Wind Klappergeräusche geben, wenn die Wunderwaffe PU - Schaum nicht eingesetzt wurde......

    Moin,


    mir sagt der Name nichts, ich tippe mal auf ein Dachfenster von einem Baumarkt, evtl. altes FAKRO Fenster. Wenn es unbedingt eingebaut werden muß, gibt es nicht viele Möglichkeiten, wenn man den Original Eindeckrahmen vom Hersteller nicht mehr bekommt:


    1. Eindeckrahmen fertigen lassen ( vom Dachdecker oder Spengler )


    2. Eindeckrahmen von einem Roto Dachfenster mit der Größe 5/9 versuchen, ob dieser passt, die Größe kommt schon mal hin, aber der Eindeckrahmen muß auch unter die Abdeckbleche vom Dachfenster passen.


    3. Problem auf jemand anderes verschieben und das Dachfenster ohne Eindeckrahmen versuchen bei der Bucht loszuwerden und sich für den Erlös + x € ein neues Dachfenster mit passendem Eindeckrahmen bestellen.


    Mein Favorit wäre die 3:)

    2. Gibt es evtl. "kann" Bestimmungen, die auch eine nicht komplett geschlossene Hülle für die EPS Dämmung zulassen, was evtl. für das Hauptdach in Frage kommen kann.


    Nein, die Dampfsperre ist bis OK Dämmschicht hochzuführen und anzuschließen, so steht es in den Fachregeln. Vielleicht wird nicht viel mit den Bohlen passieren, da unterhalb der Bohlen ja noch die alte Abdichtung durchgeht und diese evtl. die Funktion einer Dampfsperre übernehmen kann, aber das sollte man sich vorher rechnen lassen. Bei alten Dächer mit Abdichtungen habe ich schon Hölzer im Randbereich vorgefunden, die nicht eingeschweißt waren, die nichts hatten bzgl. Fäulnis o.ä., andere hatten sich jedoch kpl. aufgelöst, meistens Aufgrund von undichten Dachrändern. Richtiger wird es dadurch nicht.

    Das Anbaudach ohne jede Dampfsperre/bremse nach unten und zu den Randbohlen dürfte wohl ganz daneben liegen.

    siehe oben

    Prinzipiell kann man sagen, das es besser ist, sich vorher Gedanken zu machen, oder noch besser, die Gedanken machen lassen und rechnen lassen, dann weiß man wenigstens vorher, wenn bei der Ausführung nichts schief läuft, das es nachher funktioniert.

    Hallo,


    1. Im Randbereich wird die 1. Randbohle (4 x 20 cm) von der Dampfsperre abgedeckt.

    2. Die 2. Bohle (4 x 10 cm), höhennotwendig, liegt aber direkt an der WD

    die 2. Bohle möchte auch gerne eingepackt sein.

    5. Stattdessen wurde die EPS WD mit Ausgleichsperlit direkt auf die alte Bitumenbahn und gegen die Holzbohlen mit Dämmschaum geklebt.

    Und die Windsogsicherung erfolgt in diesem Bereich wie?

    · Rinnengefälle hat keine 4 %0

    Dachrinnen können/dürfen auch ohne Gefälle verlegt werden, 4 % finde ich schon recht viel.

    Seenbildung auf 4 x je 2 m² Hier muss das Gefälle nachgebessert werden.

    bei 2 % Gefälle wird es immer etwas stehendes Wasser geben, dieser Efekt verschwindet erst ab ca. 7-8%

    Überall war der Kork zwar bröselig aber knochentrocken.

    Wurde auch nachgesehen, was sich unter dem Kork befindet? Dampfsperre? Bei bröselig hätte ich Bauchschmerzen bzgl. Windsog

    Ist das mal gerechnet worden bzgl. Taupunkt usw.? Ich bin für solche Konstruktionen immer recht kritisch eingestellt, zum einen, weil man nicht ausschließen kann, das sich Feuchtigkeit unter der alten Dämmung befindet ( 5 Bauteilöffnungen wären mir zuwenig ), zum zweiten wäre noch das Thema Windsogsicherung, die bei einem geklebten Aufbau auf die alte Abdichtung und weitere Lagen aufbaut, das wäre mir zu heiß.



    Gruß Elopant

    Ich sehe das wie Anda , beim Co2 Rechner lag ich überall unterhalb vom Durchschnitt, lediglich meine 30 tkm Fahrleistung haben mich zurückgeworfen. Es müssen alle etwas für den Klimaschutz tun, nur warum soll klein Gallien ( Deutschland ) sich verbiegen und mit aller Gewalt hoch gesteckte Ziele erreichen, wenn es die Großen Co2 Schleuderländer herzlich wenig interessiert. Aber das bekommen wir ja von ganz oben schön vorgemacht, wie Klimaschutz funktioniert: 4 Personen in die USA mit 3 Flugzeugen...., so kann das nix werden.

    Die G-SV darf die Beauftragung nicht ablehnen. Also tanzt sie beim Ortstermin auf, und hat von nichts Ahnung.

    Der öBuV SV darf den Auftrag dann ablehnen, wenn es entweder nicht in sein Bestellungsbereich fällt, oder zwar in den Bestellungsbereich fällt, aber nicht sein Fachgebiet ist. Als Bsp.: öBuV SV für Schäden an Gebäuden soll eine Industriebedachung bewerten, hat dies aber noch nie gemacht oder fühlt sich dazu nicht in der Lage. Bevor ein öBuV SV einen Gerichtsauftrag annimmt, muß er prüfen, ob es in sein Bestellungsbereich fällt und dies dann dem Gericht mitteilen.

    Nimm doch den Gerüstpreis vom Solaranlagenbauer, du hast ca. 260 m² Gerüst * 5,00 €/m², ich glaube nicht, dass du im Moment einen Gerüstbauer findest, der es für weniger stellt. Zumal die neue TRBS 2121 ja schon gilt, da sollte man schnell zugreifen, solange der Gerüstbauer noch für 5€/m² anbietet. Bei uns in der Ecke sind wir im Moment bei einem Gerüstpreis von 8,5 - 9,5€/m² inkl. Seitenschutz nach TRBS.