Beiträge von Elopant

    Ich lege unter meine Meterholzscheite Einwegpaletten unter, damit habe ich 10 cm Abstand zum Boden. Für die seitliche Begrenzung könnte man sich vom Metallbauer 2 Winkel aus Vierkantrohr o.ä. schweißen lassen und auf die Paletten schrauben, somit entfallen sämtliche Erdarbeiten ;). Die Einwegpaletten kann man sich beim Baustoffhändler holen, die sind froh, dass sie weg sind und nicht entsorgt werden müssen.

    Der Untergrund sollte hierfür jedoch annähernd waagrecht sein und bei den kleinen Holzscheiten würde ich es nicht zu hoch machen, nicht das irgendwann der Sichtschutz im Garten liegt.

    Hallo,


    die Stelle hätte man mit einem kleinen Kantteil verschließen können ( zwischen Ortgangkantung und Rinneneinlaufblech ), Ungeziefer sollte hier eigentlich nicht reinkommen, das Lüftungsgitter ist ja vorhanden, ein Traufkamm wird sicherlich auch vorhanden sein? Niederschlag wird hier vermutlich nicht an das Holz kommen ( dafür müsste es waagrecht regnen mit viel Wind ).

    Hast du noch einmal ein Bild vom Boden aus fotografiert?

    Hallo,


    wie groß ist denn die Öffnung in der Dachrinne am Einlaufstutzen ( in dem Formteil Übergang Dachrinne - Fallrohr ) ausgeschnitten? Wenn dieses zu klein ausgeschnitten ist, kann es bei starkem Regen zu einer Geräuschbildung kommen, ähnlich wie bei einer leerlaufenden Badewanne, die sich über die Fallrohrschellen in das Gebäude übertragen kann.

    daher muss ich eben beim sachen tragen mein gewicht so verlagen, dass ich nicht runterfalle.

    Der bzw. die Hersteller der Dachbodentreppe wollen eine solche Gewichtsverlagerung jedoch nicht, Vorgabe von denen ist, die Treppe zu begehen und sich mit einer Hand an den Stufen oder falls vorhanden, am Handlauf fest zu halten, die zweite Hand ist dann für kleine Kisten noch frei. Ich weiß wovon du sprichst, wenn ich bei meiner Dachbodentreppe die schweren und/oder große Kisten von meiner Frau hochschleppen muß :motz2:, kann da keine Hand mehr frei sein zum festhalten und wenn ich nicht aufpasse, klappt meine Treppe genauso ein.

    Ich denke es gibt nur 2 Möglichkeiten:

    Möglichkeit 1: Verschluß für die Gelenke

    Möglichkeit 2: nur noch kleine Kisten, die unter einen Arm passen, damit eine Hand zum festhalten frei ist, dann klappen die beiden Gelenke auch nicht mehr ein.

    Ich pers. habe mich für die Variante 2 entschieden. :thumbsup:

    Das im Video gezeigte Einklappen der Treppe ist kein Mangel, da es sich hierbei nicht um eine normale Benutzung der Dachbodentreppe handelt. Normale Benutzung ist: Treppe hoch,- bzw. runtergehen, nicht auf der Treppe stehen und versuchen, irgendwelche Kisten oder sonstiges, ohne den Dachboden zu betreten, möglichst weit, am besten noch frei zu heben, abzustellen. Bei dieser Art der Benutzung kann die Treppe nur einklappen. Wer es dennoch so benutzen möchte, kann sich Verschlüsse für die Gelenke besorgen, aber die Herstellergarantie wird dann dahin sein.

    Moin,


    ich sehe jetzt erst mal nicht viel zu bemängeln. Der Spalt zwischen letztem Ortgangziegel und Firstanfang ist normal, und verschwindet nur mit einer vollkeramischer Firstausbildung ( Firstanschlußziegel und Firstanschlußortgangziegel, die will aber meistens kaum einer bezahlen ). Unter den Firstanfang mache ich immer noch eine keramische Firstendscheibe hin, sieht besser aus, als mit dem Firstband zugeklebt. Ansonsten sieht mir die Firstausbildung anhand der Bilder nicht so aus, als würde sie nicht auf den Flächenziegel aufliegen.

    Zu dem Ortgangziegel nochmal: Die im oberen Bereich ausgeklinkte, überstehende Krempe vom Ortgangziegel gewährleistet den Verschiebebereich der Ortgangziegel, bei einer Überdeckung mit dem nächsten Ortgangziegel ist dieser Bereich verschlossen, nur oben am First kommt ja kein nächster Ortgangziegel mehr, von daher entsteht hier ein Spalt, der je nach Dachneigung, größer oder kleiner ist.

    Für mich stellt das ganze ein Aufbau dar, der möglichst verhindern soll, dass das Wasser so schnell wie möglich abfließt.

    Da sorgt schon das Splittbett dafür. Ich denke das Vlies ist nur noch mal über die Bautenschutzmatten gekommen, um zu verhindern, das Splitt zwischen die Fugen der Bautenschutzmatten fällt. Das mit der Drainage ist naja, Blödsinn...

    Hallo,


    die Rückkantung an der Kiesfangleiste ist, wie Skeptiker schon schrieb, für den Schutz der Abdichtung und für die Festigkeit/Steifigkeit der Kiesfangleiste. Die Bautenschutzmatte ist nicht die Abdichtungsebene, sondern nur eine Schutzlage für die Abdichtung, um Beschädigungen der Abdichtung durch Splittbettung o.ä. zu vermeiden. Kann sein, dass etwas Wasser auf der Bautenschutzmatte vor der Kiesfangleiste stehen bleibt, das meiste Wasser wird jedoch unter der Bautenschutzmatte abgeführt. Der Abdichtung macht das stehende Wasser auch nix, solange sie dicht ist. Wenn es sich um einen Bestandsbalkon handelt, der nachträglich noch mal abgedichtet wurde, reichen meistens die geforderten Anschlußhöhen im Türbereich nicht aus, um ein Gefälle zu erstellen.

    Hallo,


    wo wurde denn die Dampfbremse verlegt? Ist das auf dem ersten Bild die einzige Stelle mit Schimmelbefall oder sehen noch mehr Sparrenfelder so aus? Aus welchem Material besteht die Eindeckung der Gaube? Gibt es evtl. im Bereich des Schimmelbefalles eine Strangentlüftung, die nicht über das Dach geführt wurde?

    ich würde bei so einer Folie jedes Loch als Problem sehen

    Es gibt ja auch noch die Möglichkeit einer aufgeständerten und ballastierten Anlage, da gibt es ausser für die Kabeldurchführung keine Löcher und die sind mit Formteilen/Energiedurchführung rel. einfach einzufassen. Beim Trapezblech hätte ich eher Bedenken bzgl. der Befestigung, weil es kaum Hersteller gibt, die eine Zulassung für Ihr System haben...

    36,3° :eek: Stehst da noch auf dem Dach?

    Ja, ist eine Aufstockung und musste wieder dicht werden, aber die Abkühlung kam ja...

    Heute morgen wieder ein Gewitter, diesmal aber nur 19 Li/m², dafür ist es jetzt unheimlich schwül.

    Dann sind die Fachregeln doch einfach Murks und behindern den technischen Fortschritt komplett.

    sehe ich nicht so, die Fachregeln gelten für alle Flachdachziegel um hier bei dem Beispiel zu bleiben, alles was die Hersteller dir sagen/schreiben/versprechen ist im einzelnen mit dem Kunden zu vereinbaren, mit allen Nachteilen. Wenn etwas dabei schief läuft, und es geht bspw. vor Gericht, werden die Fachregeln als a.R.d.T. herangezogen, nicht die Herstellerangaben, siehe auch Beitrag #16

    Das heißt die Fachregeln lassen es nicht zu, ein regelkonformes Dach mit einer Dachneigung <22° zu erstellen

    Die lassen es schon zu, halt nur mit der Zusatzmaßnahme: wasserdichtes Unterdach

    Hallo,


    12° Dachneigung ist schon ziemlich wenig, warum wurde bei der Neigung die Dachrinne hochgehängt? Ich pers. hätte die Dachrinne, wenn es unbedingt ein Tonziegel bei dieser Neigung sein muß, tiefer angebracht und hätte das Unterdach mit in die Dachrinne entwässert. Bei 12° DN wird hier schon öfters Feuchtigkeit über das Tropfkantenblech kommen, weil der Tonziegel eine Regeldachneigung von 22° hat ( hier zählen die Fachregeln vom Dachdeckerhandwerk ) . Alles was die Hersteller angeben, ist deren Sache und muß mit dem Kunden einzelvertraglich abgeklärt werden, mit allen möglichen Nachteilen ( Müsste auch irgendwo im Kleingedruckten stehen). Gerade in diesem Neigungsbereich sollte man auch auf die Zubehörteile wie das Firstband besonderen Augenmerk legen. Normalerweise haben die Firstbänder einen Butylklebestreifen o.ä. ( je nach Hersteller ), der dafür sorgt, das das Firstband vernünftig auf den sauberen Ziegel klebt. Es gibt zwar auch Firstbänder, die durch ihr Eigengewicht auf dem Ziegel liegen, aber hiernach sieht es nicht aus.

    Moin,


    haben die Dachflächen ungleiche Dachneigungen? Der Firstziegel im ersten Bild hätte etwas mehr nach links gekonnt, oder die linke Dachseite etwas weiter nach oben. Der Hersteller gibt immer bei den verschiedenen Dachneigungen den Lattabstand der oberen Traglatte vom Firstpunkt an. Passieren wird hier vermutlich nichts. Das Firstband was man auf der linken Seite sieht, ist auf den Flächenziegel aufgeklebt, um zu verhindern, dass hier Flugschnee oder Regen eindringt. Bei dem letzten Bild die Laufspuren auf dem Tropfkantenblech können auch von der Bauzeit kommen, wo noch keine Eindeckung aufgebracht war, oder diese noch nicht ganz fertig gestellt war, dann läuft der Niederschlag über die Unterspannbahn und entwässert dann über das Tropfkantenblech. Bei walzblanken Tropfkantenblechen aus Zink kann es dann zu solchen Wasserspuren kommen. Bei normalem Regen sollte hierüber kein Wasser abtropfen. Bei Sturm/Wind mit Regen kann hier schon ab und zu mal ein Wassertropfen kommen, weil keine Dacheindeckung mit Tonziegel wasserdicht ist. Regensicher ja. Bei Schlagregen oder feinem Pulverschnee kann schon ein etwas Feuchtigkeit unter die Dacheindeckung gelangen, die dann aber sicher über das Unterdach abgeleitet wird unter unterhalb der Dachrinne über das Tropfkantenblech austritt.

    Da wurde beschwichtigt, dass dies veraltet sei, die BauderTEC KSA (untere Lage) hätte in alle Richtungen das gleiche Ausdehnungsverhalten. Was kann man dazu sagen?

    Solange es in den Fachregeln für Abdichtungen - Flachdachrichtlinie steht, die nun mal die a.R.d.T. darstellen, hat der Ausführende dagegen verstoßen. Ich glaube auch nicht, das Bauder dies so freigibt.

    Hallo,

    - Welche Nachteile können im Einzelnen durch die kreuzweise Verschweißung entgegen aller Richtlinien von Oberlage (Bauder PYE-PV 200 S5 EN) auf Unterlage (BauderTEC KSA) auftreten?

    Die Bahnen mit ihren Einlagen haben ein gewisses Ausdehnungsverhalten, was bei einer kreuzweisen Verlegung ( Oberlage ist um 90° zur Unterlage verlegt ) gegeneinander arbeitet, was zu Schädigungen bzw. Rißbildung und damit zu Undichtigkeiten in der Oberlage führt. Das hat auch nichts mit Labor - Bedingungen zu tun, sondern steht auch so in den Fachregeln für Abdichtungen unter Planung und Ausführung.

    Gleiches gilt für die Ausführung der Attika, nachzulesen unter Fachregeln für Abdichtungen - Flachdachrichtlinie, unter 4.3. Anschlüsse an aufgehende Bauteile bzw. 4.3.2 Anschlüsse mit Abdichtungen ( 9 )

    Moin,


    je nach Höhe der Attika hätte ich auch Bedenken, dass der Kies zumindest verwirbelt wird. Ich glaube im DDH war mal ein Bericht über eine Bekiesung im Hochhausbereich, dort haben sie den Kies glaube ich geklebt, ähnlich wie bspw. bei Nevolit Gefälleschüttung.

    Bei meiner verwendeten Kalkulations-, und Rechnungssoftware wurde die Umsetzung schon 2 mal verschoben, erst sollte es bis zum 22.06. dann bis zum 28.06. aufgespielt werden, heute morgen kam die mail vom Hersteller, dass der 28. wahrscheinlich auch nicht funktioniert. Ich bin mal gespannt, ob es bis zum 01.07. funktioniert, oder wie so oft, erstmal gar nichts geht oder alles durcheinander ist.... Scheint doch einer OP am offenen Herz gleich zu kommen :(

    Moin,

    -Ich nehme an die direkte Attikabefestigung bezieht sich darauf, dass die Attika mit Schrauben befestigt wurde und das eine andere bessere Technik gibt? Allerdings fürchte ich, dass dies durch die Garagenfirma auch so vorgesehen ist wie ausgeführt.

    Auch für die Garagenfirma git es Fachregeln, an dies sie sich zu halten haben.... Die Attikaabdeckung wird normalerweise mit Vorstoßblechen befestigt, das sieht aus wie 2 L-Winkel, die Dachseitig und Fassadenseitig auf der Attika angebracht werden, darauf wird dann die Attikaabdeckung aufgesteckt ( die seitliche Abkantung der Attikaabdeckung hängt sich in die Vorstoßbleche ein ). Das hat den Vorteil, dass die Attikaabdeckung sicher gehalten wird, sich aber trotzdem noch ausdehnen kann. Man darf zwar bei kurzen Teilstücken direkt befestigen, diese Befestigungen müssen mit Hauerbuckel o.ä. aber überdeckt werden.

    wegen der Wandanschlussschiene haben wir ehrlich gesagt nicht weiter gedacht, ich fürchte das bestätigt nochmal unser Laientum 🙈 bin nicht sicher ob es Sinn machen würde bei der Garagenfirma nachzuhören wie dies vorgesehen ist?

    Sinn würde machen, die Wandanschlußschiene im senkrechten Bereich an der Wohnhausfassade? anzubringen, das ist auch der Einsatzzweck der Wandanschlußschiene

    - Attika nicht getrennt eingefasst ( Flächenbahnen sind durchgezogen )

    Die Bahnen aus der Fläche gehen an der Attika hoch, diese ist jedoch mit einer Extrabahn einzufassen.

    - Eckausführung ( hier gibt es auch Formteile oder die Möglichkeit, die Eckausbildung mit einer Zuschnittbahn sauber aus zu führen )

    Bei deiner Ausführung wurde die Flächenbahn an der Attika hochgeführt, die entstehende Falte in der Bahn im Eckbereich ( 1. und 2. Bild ) kann auch so ausgeführt werden, dass dort keine Falten sind, hierfür gibt es Formteile ( fertige Innenecke ) oder man stellt sich diese selbst her sodass die Innenecke auch nach einer Innenecke aussieht und nicht nach einem Irgendwas mit einem Berg an überflüssigem Material.

    dann dürfte eigentlich kein Wasser unter den Lagen zum Fallrohr kommen (und vorher in den Schacht fließen).

    Wahrscheinlicher ist der Übergang von der grauen Irgendwas-Masse zum HT Rohr undicht

    Dadurch könnte das Wasser, dass unter der Dachpappe ankommt, dort zumindest austreten und über die Fläche zum Fallrohr fließen

    Wenn es das Wasser weiß... es könnte sich aber auch unter die kpl. Bitumenabdichtung ziehen, da es ja offen ist.



    ich habe die möglichen Undichtigkeiten, die Sichtbar sind, mal rot eingekreist. Unten rechts im Bild kommt schon das Gewebe der Abdichtung zum Vorschein => Überschweißen

    Links im Bild ist ein Riß in der Abdichtung => Überschweißen

    Bleibt dann nur noch der Ablauf => Sanierungsgully einbauen und einschweißen

    Man könnte das ganze mit einer Rolle Bitumenschweißbahn und einem Sanierungsgully erstmal ( das die Abdichtung keine 20 Jahre Restlebensdauer mehr hat, brauche ich nicht zu erwähnen ) abdichten. Man kann aber auch weiterhin alles Mögliche versuchen und besorgt sich dann im Anschluß eine Rolle Bitumenschweißbahn und einen Sanierungsgully, wenn alles Mögliche dann doch nicht so gut funktioniert hat. ;)