Beiträge von Elopant

    P.S.: Sofern es sich um einen "Nagel(platten)binder" oder "Nagelbrettbinder" handelt ist der Erhalt des Untergurtes nicht möglich.

    Möglich ist es schon, auch wenn es Mehraufwand bedeutet...Wir haben letztes Jahr einen Brandschaden saniert, der Dachstuhl aus Nagelplattenbinder musste neu, die Untergurte sind erhalten geblieben ( wurden von unten abgestützt, eine neue Decke eingezogen und mit den vorhandenen Untergurten verschraubt und darauf dann die neuen Nagelplattenbinder verlegt ). Der Ausführende Zimmermann konnte die Decken bis auf 2 Räume ( Brandausbruch ) belassen.

    Hallo,


    es gibt auch die Möglichkeit, die Traufbohle auf das Schubholz zu setzen ( die Konterlatten gehen dann nicht bis Ende Sparren, sondern enden kurz unterhalb der ersten Traglatte ). Die Unterdeckbahn wird dann über die Traufbohle auf das Rinneneinlaufblech geführt. Die Hinterlüftung der Dacheindeckung erfolgt dann über ein Traufgitter mit Lüftung. Die Nachteile bei dieser Variante sind:

    - Dachrinne hängt ca. 20 mm tiefer ( bei großen Gefällestrecken der Dachrinne kann das Wasser vom Dach über die Dachrinne schießen )

    - Ein defekter oder fehlender Ziegel wird erst spät entdeckt, da die Feuchtigkeit von der Unterdeckbahn in die Dachrinne entwässert. ( Bei der oben skizzierten Variante tritt die Feuchtigkeit hinter der Dachrinne aus und ist somit sichtbar )

    Von der Funktion würde ich die skizzierte Variante wählen.

    Moin,


    es gab mal eine Zeit lang Schaumstoffstreifen/Elemente, die auf die Grat/Firstlatte aufgebracht worden sind. Diese waren nicht ausreichend UV Beständig und haben sich aufgelöst, das kommt den letzten beiden Bilder sehr nahe. Zur Reparatur müssen die Grat-, Firststeine aufgenommen werden, neues Grat-, Firstband anbringen und die Grat-, Firststeine wieder verlegen. Ich wollte das nicht von einer Arbeitsbühne aus machen, von einer Leiter aus schon mal überhaupt nicht. Jeder Ausführende, der bei Arbeitssicherheit nicht gänzlich gefehlt hat, führt die Arbeiten mit einem Gerüst aus, das geht deutlich schneller und sicherer.

    Rigips-Lattung-Dampfsperre-Zwischensparrendämmung (Steinwolle mind. 18cm)-Bretterschalung-EPDM/Alwitrafolie

    Hier bekomme ich Bauchschmerzen, kann gut gehen, muß aber nicht, einfach mal nach selbstkompostierendem Flachdach suchen. Ist dieser Aufbau mal gerechnet worden?

    Zu den Gaubenwänden wurde ja schon etwas geschrieben bzgl. Stärke

    Hallo,


    ist die Frage, was beauftragt war?? Der Ablauf der Dachrinne wurde damals selbst hergestellt, wahrscheinlich passend für die Kunststoff-Fallrohre in NW 110 mm. Wenn hier ein optisch schönerer Anschluß gewünscht ist, kann man immer noch den angelöteten Ablauf an der Dachrinne abschneiden und einen Einhangstutzen in 6 tlg. Kupfer anbringen, dann passt auch wieder das Fallrohr. Die Standrohre gibt es auch in Kupfer/kupferummantelt mit einer dazu passenden Standrohrkappe ( Übergang vom Fallrohr auf das Standrohr ) (( diese sieht man auf dem letzten Bild noch hochgeschoben )). Warum hier jedoch ein Standrohr in verzinkt ausgeführt wurde :haue:???

    Moin,


    Flachdächer sind schon ``dicht`` zu bekommen, qualitative Ausführung vorausgesetzt. Die Haltbarkeit oder Lebensdauer ist halt geringer als bei einem Steildach, dafür sind halt auch die Herstellungskosten geringer. Da gibt es noch so einen Spruch: Das steile Dach verzeiht eher Fehler, will heißen: Wenn es bei einem Flachdach zu Undichtigkeiten durch Material oder Verlegung kommt, ist die Behebung meistens aufwendiger und Kostenintensiver.

    Moin,


    diese Holzklickfliesen, die ich bis jetzt gesehen habe, benötigen immer einen festen und ebenen Untergrund, das kann keine Abdichtung aus Bitumen oder Kunststoffbahnen mit Gefälledämmung. Ihr Einsatzgebiet ist mehr für eine Verlegung auf alten, nicht mehr gefallenden, druckfesten und ebenen Oberflächen gedacht, wie z.B. geflieste Balkone.

    Moin,


    Die Einbaulatte für die Dachfenster sitzt zu niedrig ( Oberkante letzte Traglatte + 10 - 12 cm ist Oberkante Einbaulatte ), dann entstehen auch die seitlichen Ecken nicht ( dass das Seitenteil des Eindeckrahmens soweit rausschaut ). Vermutlich durfte das Dachfenster wegen der Innenverkleidung nicht weiter nach oben rücken ???

    Das erste und dritte Bild mit den Ausplatzungen müssen ausgetauscht werden, Bild 2 ist normal ( bei betrachterüblichen Abstand sind diese Abplatzungen vermutlich nicht mehr zu sehen)

    Hallo,


    das Angebot für 1000 € erscheint mir schon sehr knapp. Wenn man nur mal 2 Mann a`10 Std ( in der Zeit sollte das eigentlich zu schaffen sein, wenn keine Siebenschläfer geschickt werden ) nimmt, * 65 €, sind wir ja schon bei 1300 € zzgl. Material, Größe geschätzt vielleicht 3-4 m² vielleicht 700 - 800 €, zzgl. Gewinn + Gerüst und evtl. lange Zuwege??, dann wird es mit den 1000 € schon sehr knapp. Der Preisunterschied zwischen Naturschiefer und Faserzementplatten ist mittlerweile bei Kleinmengen verschwindent gering. Die Region macht natürlich auch noch mal einen Unterschied ( tiefster Vogelsberg zu Frankfurt/Main oder Bad Homburg ) dürfte sich an der % Taste vom Taschenrechner auch bemerkbar machen.

    Moin,


    die Nachteile der Universal Trittstufen, die die Last des Schornsteinfegers direkt in den Betondachstein ableiten, sind dir ja schon aufgefallen. Hier kann es, je nach Gewichtsklasse des Schornsteinfegers, schon dazu kommen, das ein Betondachstein bricht. Es gibt auch noch andere Möglichkeiten, wie gekröpfte Laufroststützen, diese werden direkt auf der Konterlattung oder Sparren befestigt und leiten die Last in diesen ein. Man könnte auch einen Standbrettstein Harzer Pfanne oder Sigma Pfanne probieren, ob dieser auf die vorhandene Betondachsteine passt. Nur hätte man das vorher abklären müssen. Zulässig sind die Universalhalterungen, auch mit ihren Nachteilen.

    Moin,


    das Zauberwort vor den Profilfüller in Richtung Dachrinne gesehen heißt Zahnblech, dann picken sich die Vögel den Schnabel stumpf ;). Wenn die Firstkantteile genietet sind, Nieten aufbohren, Firstkantteil abnehmen, restliche Sickenfüller entfernen, neue Sickenfüller einsetzen, hierüber die Zahnbleche und dann die Firstabdeckung wieder anbringen. Befestigung mit Überlappungsbefestiger, selbstbohrend + selbstschneidend aus dem Trapezblechbereich. Spenglerschrauben werden hier nicht halten.

    Moin,


    meine größten Bedenken sind bei der 16 mm OSB Platte, die ist zu dünn für die Eindeckung. Weiter geht es mit der Zuluftöffnung im Traufbereich??, gefolgt von der Entlüftungsmöglichkeit im Firstbereich??, Dampfbremse/+Luftdichtung??, Dämmstoffstärke 132 mm???

    Moin,


    wenn die Überdeckung der Ortgangbleche untereinander der Dachneigung entsprechend eingehalten ist, sehe ich hier keinen Handlungsbedarf. Das abtropfende Wasser an dem Kantteilstoß kommt wahrscheinlich daher, dass der Regen auch auf die senkrechten Flächen der Ortgangkantung trifft und dort an der unteren Rückkantung bis zum Kantteilstoß läuft und dort abtropft, dies stellt jedoch keinen Mangel dar, wenn die oben genannte Überdeckung eingehalten ist. ;)

    Moin,


    gibt es auch noch ein etwas größeres Übersichtsbild, damit man die gezeigten Bereiche auch dem Wasserlauf zuordnen kann? z.b. Bild 1 die Dachneigung geht in welche Richtung? Bild 2 auch hier, in welche Richtung geht das Gefälle, ist die größere Kantung im senkrechten Bereich? :haue:

    Vielleicht holen wir mal tief Luft, essen 3-5 Gummibärchen und schon wird die Laune besser :)


    Zur Entwässerung: Ich persönlich ziehe eine innen liegende Entwässerung ( bei korrekter Ausführung bzgl. Schall und Wärmeschutz ) der außen liegenden vor, ganz einfach mit dem Hintergrund des nicht Vereisens. Die außen liegende Entwässerung neigt bei Dauerfrost dazu, einzufrieren. Das kann man zwar durch eine Beheizung verhindern, aber diese Probleme hat eine innen liegende Entwässerung nicht. Einziger Vorteil der außen liegenden Entwässerung ist die einfachere Zugänglichkeit bei einem Schaden und der Schaden an umliegenden Bauteilen hält sich meistens in Grenzen, wenn er rechtzeitig erkannt wird.

    Zur Dachbahn: Hier hat jeder so seine Favoriten, der eine schwört auf Bitumen, der nächste auf Kunststoffbahnen usw.. Bzgl. der Haltbarkeit sind sie ziemlich ähnlich, solange keine Produkte aus dem Niedrigpreisektor gewählt werden. Die alte Abdichtung würde ich auf jeden Fall zurückbauen, weil ich schon gern wüsste, wie es unter der Abdichtung aussieht ( Zustand der Wärmedämmung durchfeuchtet oder nicht, Dämmstoffstärke, Dampfsperre usw. ), bevor ich mit einer neuen Abdichtung beginne.

    Auch bei Folien namenhafter Hersteller fehlen die Langzeiterfahrungen

    ???

    Das kann man so eigentlich nicht sagen, die meisten großen Hersteller sind seit min. 50 Jahren am Markt, klar gab es Probleme, bzgl. Schrumpfen, Weichmacherwanderung usw. aber das haben die im Griff.

    Ich würde eher sagen die Qualität der Ausführung ist maßgeblich, wo wir wieder bei der Frage sind:

    Frage: Wie findet man einen "guten" Dachdeckerbetrieb ?

    Moin,


    das mit den Schrauben war :pfusch:. Wenn die Bahn schrumpft, wird es schwierig, dies aufzuhalten. Ich kenne 3 Beispiele, dort war die Bahn am Dachrand auf Verbundbleche aufgeschweißt, diese hat es samt dem Dachrandabschlußprofil aus dem Rand gerissen, jedoch waren die Bahnen alle älter ( 35, 38 und 41 Jahre ). Man könnte noch den Versuch unternehmen, das Dachrandabschlußprofil an allen Seiten zurückzubauen, die Bahnen zu verlängern und mit Verbundblechen am Dachrand zu fixieren und dann das Dachrandabschlußprofil wieder aufbringen und einfassen. Hierbei müsste dann noch kontrolliert werden, ob an Dachabläufen, Einbauteilen usw. ebenfalls die Fixierung fehlt und diese nachrüsten. Das muß man sich aber vor Ort ansehen und entscheiden ( Zustand und Verschweißbarkeit der Bahn, Maß des Schrumpfens, allgemeine Qualität der Ausführung usw. ). Nur kann für den Erfolg keine Gewährleistung übernommen werden. Man muß bei diesem Versuch natürlich auch die Kosten im Auge haben, wenn eine Reparatur nicht Meilenweit von einem Neuaufbau entfernt sind, würde ich mich für einen Neuaufbau entscheiden (ein vernünftig ausgeführtes Flachdach, egal mit welcher Abdichtung, sollte schon länger als 15-18 Jahre halten ), ein Pfannendach fällt wegen der zu geringen Neigung aus.

    Hallo,


    ist direkt unter der Abdichtung eine Holzschalung oder eine Wärmedämmung aus EPS o.ä.?

    Die Fixierung wurde mit etwa 1m Rand-Abstand rundum ausgeführt,

    warum so weit vom Rand entfernt? Und nicht unterhalb des Dachrandabschlußprofiles? ( Ich kann mir die Antwort zwar schon denken.... damit man das Dachrandabschlußprofil nicht abnehmen muß ) Wie wurde die Fixierung ausgeführt? Mit Verbundblech?

    Der Hersteller bzw. die Art der Bahn wäre mal interessant.

    Hallo,


    wo oder/und wie wurde die Fixierung ausgeführt? Das Alter der Dachbahnen stimmt mit 15 Jahren oder kann es auch älter sein? Hast du evtl. auch noch ein Bild von dem Dachrandabschlußprofil?

    Moin,


    evtl. die rot markierten Bereiche kontrollieren.


    Das sieht mir sehr nach einer Undichtigkeit/Fehlstelle im Nahtbereich aus, wo Feuchtigkeit unter die Abdichtungslage gelangt ist und nicht mehr raus kommt, wenn es nur an einer bzw. zwei Stellen auftritt.

    Ist zwar etwas offtopic

    nein, nur Bitumenschindeln (durch Verklebung) und Bleche (fast jedenfalls). Pfannen, Dachsteine, Bieberschwänze, Schiefer, gewellte Mineralfaserplatten etc. sind völlig diffusionsoffen.

    Vorhandene Schiefereindeckungen oder Neueindeckungen mit Schiefer sind nur nachweisfrei, wenn sie hinterlüftet sind. Ansonsten müssen diese rechnerisch nachgewiesen werden.

    :topic: