Beiträge von Elopant

    Moin,


    das Zauberwort vor den Profilfüller in Richtung Dachrinne gesehen heißt Zahnblech, dann picken sich die Vögel den Schnabel stumpf ;). Wenn die Firstkantteile genietet sind, Nieten aufbohren, Firstkantteil abnehmen, restliche Sickenfüller entfernen, neue Sickenfüller einsetzen, hierüber die Zahnbleche und dann die Firstabdeckung wieder anbringen. Befestigung mit Überlappungsbefestiger, selbstbohrend + selbstschneidend aus dem Trapezblechbereich. Spenglerschrauben werden hier nicht halten.

    Moin,


    meine größten Bedenken sind bei der 16 mm OSB Platte, die ist zu dünn für die Eindeckung. Weiter geht es mit der Zuluftöffnung im Traufbereich??, gefolgt von der Entlüftungsmöglichkeit im Firstbereich??, Dampfbremse/+Luftdichtung??, Dämmstoffstärke 132 mm???

    Moin,


    wenn die Überdeckung der Ortgangbleche untereinander der Dachneigung entsprechend eingehalten ist, sehe ich hier keinen Handlungsbedarf. Das abtropfende Wasser an dem Kantteilstoß kommt wahrscheinlich daher, dass der Regen auch auf die senkrechten Flächen der Ortgangkantung trifft und dort an der unteren Rückkantung bis zum Kantteilstoß läuft und dort abtropft, dies stellt jedoch keinen Mangel dar, wenn die oben genannte Überdeckung eingehalten ist. ;)

    Moin,


    gibt es auch noch ein etwas größeres Übersichtsbild, damit man die gezeigten Bereiche auch dem Wasserlauf zuordnen kann? z.b. Bild 1 die Dachneigung geht in welche Richtung? Bild 2 auch hier, in welche Richtung geht das Gefälle, ist die größere Kantung im senkrechten Bereich? :haue:

    Vielleicht holen wir mal tief Luft, essen 3-5 Gummibärchen und schon wird die Laune besser :)


    Zur Entwässerung: Ich persönlich ziehe eine innen liegende Entwässerung ( bei korrekter Ausführung bzgl. Schall und Wärmeschutz ) der außen liegenden vor, ganz einfach mit dem Hintergrund des nicht Vereisens. Die außen liegende Entwässerung neigt bei Dauerfrost dazu, einzufrieren. Das kann man zwar durch eine Beheizung verhindern, aber diese Probleme hat eine innen liegende Entwässerung nicht. Einziger Vorteil der außen liegenden Entwässerung ist die einfachere Zugänglichkeit bei einem Schaden und der Schaden an umliegenden Bauteilen hält sich meistens in Grenzen, wenn er rechtzeitig erkannt wird.

    Zur Dachbahn: Hier hat jeder so seine Favoriten, der eine schwört auf Bitumen, der nächste auf Kunststoffbahnen usw.. Bzgl. der Haltbarkeit sind sie ziemlich ähnlich, solange keine Produkte aus dem Niedrigpreisektor gewählt werden. Die alte Abdichtung würde ich auf jeden Fall zurückbauen, weil ich schon gern wüsste, wie es unter der Abdichtung aussieht ( Zustand der Wärmedämmung durchfeuchtet oder nicht, Dämmstoffstärke, Dampfsperre usw. ), bevor ich mit einer neuen Abdichtung beginne.

    Auch bei Folien namenhafter Hersteller fehlen die Langzeiterfahrungen

    ???

    Das kann man so eigentlich nicht sagen, die meisten großen Hersteller sind seit min. 50 Jahren am Markt, klar gab es Probleme, bzgl. Schrumpfen, Weichmacherwanderung usw. aber das haben die im Griff.

    Ich würde eher sagen die Qualität der Ausführung ist maßgeblich, wo wir wieder bei der Frage sind:

    Frage: Wie findet man einen "guten" Dachdeckerbetrieb ?

    Moin,


    das mit den Schrauben war :pfusch:. Wenn die Bahn schrumpft, wird es schwierig, dies aufzuhalten. Ich kenne 3 Beispiele, dort war die Bahn am Dachrand auf Verbundbleche aufgeschweißt, diese hat es samt dem Dachrandabschlußprofil aus dem Rand gerissen, jedoch waren die Bahnen alle älter ( 35, 38 und 41 Jahre ). Man könnte noch den Versuch unternehmen, das Dachrandabschlußprofil an allen Seiten zurückzubauen, die Bahnen zu verlängern und mit Verbundblechen am Dachrand zu fixieren und dann das Dachrandabschlußprofil wieder aufbringen und einfassen. Hierbei müsste dann noch kontrolliert werden, ob an Dachabläufen, Einbauteilen usw. ebenfalls die Fixierung fehlt und diese nachrüsten. Das muß man sich aber vor Ort ansehen und entscheiden ( Zustand und Verschweißbarkeit der Bahn, Maß des Schrumpfens, allgemeine Qualität der Ausführung usw. ). Nur kann für den Erfolg keine Gewährleistung übernommen werden. Man muß bei diesem Versuch natürlich auch die Kosten im Auge haben, wenn eine Reparatur nicht Meilenweit von einem Neuaufbau entfernt sind, würde ich mich für einen Neuaufbau entscheiden (ein vernünftig ausgeführtes Flachdach, egal mit welcher Abdichtung, sollte schon länger als 15-18 Jahre halten ), ein Pfannendach fällt wegen der zu geringen Neigung aus.

    Hallo,


    ist direkt unter der Abdichtung eine Holzschalung oder eine Wärmedämmung aus EPS o.ä.?

    Die Fixierung wurde mit etwa 1m Rand-Abstand rundum ausgeführt,

    warum so weit vom Rand entfernt? Und nicht unterhalb des Dachrandabschlußprofiles? ( Ich kann mir die Antwort zwar schon denken.... damit man das Dachrandabschlußprofil nicht abnehmen muß ) Wie wurde die Fixierung ausgeführt? Mit Verbundblech?

    Der Hersteller bzw. die Art der Bahn wäre mal interessant.

    Hallo,


    wo oder/und wie wurde die Fixierung ausgeführt? Das Alter der Dachbahnen stimmt mit 15 Jahren oder kann es auch älter sein? Hast du evtl. auch noch ein Bild von dem Dachrandabschlußprofil?

    Moin,


    evtl. die rot markierten Bereiche kontrollieren.


    Das sieht mir sehr nach einer Undichtigkeit/Fehlstelle im Nahtbereich aus, wo Feuchtigkeit unter die Abdichtungslage gelangt ist und nicht mehr raus kommt, wenn es nur an einer bzw. zwei Stellen auftritt.

    Ist zwar etwas offtopic

    nein, nur Bitumenschindeln (durch Verklebung) und Bleche (fast jedenfalls). Pfannen, Dachsteine, Bieberschwänze, Schiefer, gewellte Mineralfaserplatten etc. sind völlig diffusionsoffen.

    Vorhandene Schiefereindeckungen oder Neueindeckungen mit Schiefer sind nur nachweisfrei, wenn sie hinterlüftet sind. Ansonsten müssen diese rechnerisch nachgewiesen werden.

    :topic:

    Hallo,

    Ich habe das geprüft und bei 2 Fenstern musste ich deutlich feststellen, das der Abstand auf beiden Seiten nicht gleich ist. Kann man das im Nachhinein korrigieren, ohne das ganze Fenster inkl. Rahmen ein und auszubauen?

    Kommt darauf an, wie viel es ist, aber der Eindeckrahmen muß auf jeden Fall zurück gebaut werden, damit man an die Schrauben vom Fensterrahmen kommt. Je nachdem wie das Innenfutter ausgebildet ist, kann es hier nach dem gerade Rücken zu Rissen oder einem Spalt kommen.

    Moin,

    1. Das untere Abdeckblech wurde nicht eingebaut. Leider habe ich die übrig gebliebenen Teile alle bereits weggeschmissen. Wird das untere Abdeckblech zwingend benötigt und wofür ist es gut? Siehe Bild 1.

    Um den Lichteinfall zu minimieren, ( hier liegt die untere Lamelle des heruntergefahrenen Rolladens auf ) kann man aber nachbestellen.

    2. Die „Haken“ (weiß nicht wie die Teile genau heißen – siehe Bild 2) haben sich an den seitlichen Schutzblechen des Dachfensters verhakt. Ich denke das ist da das untere Abdeckblech (Bild 1) fehlt. Dadurch sind bei allen 3 Dachfenster die Schutzbleche verbogen (siehe Bild 4) und ich habe diese entfernt. Sind diese zwingend notwendig? Bei einem Dachfenster ist das untere Blech (siehe Bild 3 – weiß nicht wie das Teil heißt) verbogen. Kann man das als Ersatzteil nachbestellen?

    ja, siehe Punkt 1

    3. Wozu sind die Haken in Bild 5 da?

    Damit man das Dachfenster bei heruntergefahrenem Rolladen in der Klapstellung ein Stück öffnen kann ( ca. 30 cm )

    4. Meine Rollläden schließen nicht komplett Lichtdicht ab. Ein Freund hat auch Velux Dachfenster und Rollläden und bei dem kommt kein einziger Sonnenstrahl rein. Bei mir extrem viel (siehe Bild 7). Liegt das evtl. auch am fehlenden unteren Abdeckblech oder gibt es da eine andere Abhilfe, damit es Lichtdicht ist?

    Ja, siehe Punkt 1, einfach nachbestellen.

    5. Bei mir sammelt sich oft Wasser in der Rille (Bild 6). Ist das normal?

    Nein, es kann an unterschiedlichen Spaltmaßen liegen, d.h. wenn das Dachfenster nicht ausgemittelt wurde oder schief eingebaut wurde, kann es sein dass die Flügeldichtung nicht am Rahmen anliegt und es in dem Bereich zum Tauwasserausfall kommt. Das kann man rel. einfach kontrollieren:

    - Dachfenster in der Klappstellung ein wenig öffnen ( idealerweise so, das man einen Spalt von ca. 1 cm zwischen Rahmen und Flügel hat ) und den Spalt zwischen Flügel und Rahmen kontrollieren, ob dieser parallel ist

    - Dachfenster verschließen und den seitlichen Spalt zwischen Flügel und Rahmen kontrollieren, ob dieser parallel und auf beiden Seiten gleichmäßig breit ist


    Die beiden seitlichen unteren Abdeckbleche sollten vorab wieder angebracht werden und der Rolladen sollte nur bei geschlossenem Dachfenster heruntergefahren werden, bis die Ersatzteile eingetroffen und eingebaut sind. Die beiden Fensterfunktionen ( Klappstellung und Putzstellung ) nur bei hochgefahrenem Rolladen anwenden, dann sollte sich nichts weiter verbiegen.

    Pelletheizungen scheinen recht wartungsintensiv und nicht sonderlich ausfallsicher?

    Meine Pelletheizung läuft seit 9 Jahren ohne Zwischenfälle, sie bekommt 1 mal im Jahr eine Wartung vom Heizungsbauer, Aschekasten wird 4-5 mal im Jahr ausgeleert und vor dem Betanken sauge ich den Staub aus dem Bunker ( Schrägbodenbunker mit Förderschnecke ).

    Der Zusatzaufwand gegenüber Gas oder Öl ist, denke ich, recht überschaubar, mit vielleicht 1,5 Std/Jahr für Aschekasten entleeren und Bunker aussaugen.

    Am Samstag Nachmittag hat bei uns Eisregen eingesetzt und alles mit einer Eisschicht überzogen. Heute Nacht hat es angefangen zu schneien, aktuell AT -7,6°C, das wird heute nichts mit draußen arbeiten...;)

    Und m. W. n. sind Gehrungen nach den aRdT noch zulässig. (fachgerecht ausgeführt)

    Diese sind auch zulässig, wenn sie mit Riffelverbinder o.ä. unterlegt sind.

    Die Ecken sind noch nicht fertig. Vielleicht haben sie da ja nur ein Provisorium hergestellt und die geschweißten Ecken (wie unten) kommen noch.

    Sie sind zwar noch nicht fertig, aber beschichtete Attikaecken vor Ort schweißen.... das macht man vorher, damit die Schweißnaht mit beschichtet ist und nicht weggebrannt wird.

    Auf dem Bild 1829. jpeg sieht man den zu geringen Überstand über die geputzte Fläche, ebenso bei Bild 1826.jpeg. Ich denke hier liegt ein Kommunikationsproblem vor in Verbindung mit Bauleitung/Ausführender gepennt. War der Grundputz beim Aufmaß der Abdeckung schon ausgeführt? Wobei selbst hier hätte die senkrechte Abkantung der Attikaabdeckung größer ausgeführt werden müssen ( Bild 1826. jpeg ) So eine beschichtete Attikaabdeckung dauert, je nach Hersteller und Jahreszeit, ca. 4-6 Wochen, bis man sie ab Freigabe bekommt.

    Das muß man sich vor Ort mal messen, wieviel die Mauerabdeckung die obere Putzkante überdeckt.


    Abstand der Belchvorderkante zur Putzoberfläche und wie viel tiefer die Blechkante unter dem obersten Putzprofil endet?

    :thumbsup:


    Ein Bild von der Eckausführung wäre mal gut. Ich bestelle mir die Ecken immer geschweißt. Einen Eckverbinder ist bestimmt machbar, jedoch muß auch hier die Gradzahl der Ecke angegeben werden und dieser wird dann nach Angabe gefertigt, Kostenmäßig wird der vermutlich nicht viel günstiger, wie eine geschweißte Ecke werden, von daher verstehe ich nicht ganz, wie man auf so eine Idee kommen kann. Sind alle Ecken offen ausgeführt, oder nur eine?

    Moin,


    sicherlich ist es aufwendiger, eine Leckage in einem Flachdach mit Begrünung zu reparieren. Aber wenn die Flachdachabdichtung vernünftig ausgeführt ist, sollte sowas erstmal nicht vorkommen. Ein Gründach trägt eher zu einer längeren Haltbarkeit der Dachabdichtung bei, weil die Flachdachabdichtung vor Temperaturschwankungen, UV-Strahlung und sonstigen mechanischen Belastungen geschützt ist. Es sollte jedoch nicht die Wartung vergessen werden ( Randbereiche, Abläufe usw. Bewuchsfrei halten, Fremdbewuchs entfernen usw. )

    Moin,


    wie Kalle schon geschrieben hat, ist wahrscheinlich der senkrechte Schenkel der Abdeckung, der den Putz überdeckt, zu kurz. Das muß man sich vor Ort mal messen, wieviel die Mauerabdeckung die obere Putzkante überdeckt.

    Kalle : Was ist denn auf deinem ersten Bild auf der Gehrung von der Außenecke? War das die Flachdachsanierung mit Bedenken zur Kiesverwehung?

    Bei uns ist auch seit dem Schulanfang am 11.01. wieder zu Hause lernen angesagt. Beim Großen ( 6. Klasse ) klappt das meistens über IServ, da seine Schule nach dem ersten Lockdown IPads an die Schüler ausgegeben hat und seit dem auch immer im Präsenzunterricht Themen und Handhabung von IServ dran nehmen. Bei unserer Kleinen ( 3. Klasse ) wurde jetzt IServ aus dem Boden gestampft, ohne Vorkenntnisse der Kids, die Zugangsdaten wurden per mail versendet, der Rest: seht mal zu, wie 8-jährige damit klar kommen X/. Ich denke nach dem ersten Lockdown war es abzusehen, dass dieser nicht der letzte war, hier wurde aber seitens der Schule nichts unternommen, die Schüler auf einen evtl. 2. Lockdown ein bisschen vorzubereiten, so 8 Monate gehen ja auch fürchterlich schnell rum.

    Von den Eltern, die weder PC oderLaptop und Drucker zu Hause haben, mal ganz abgesehen ( Bei meiner Tochter in der Klasse 4 Stück )

    Bei meinem Sohn musste ich dann auch mal schmunzeln, Hausaufgabe im Computerkurs: Schriftarten und Größen verändern, Tabelle zeichnen, Bilder einfügen und Größe verändern und wie sich das für einen PC - Kurs zur Kontrolle gehört: Aufgaben ausdrucken und per abfotografiertem Bild zum Lehrer über IServ zurück:wall:

    Es geht aber auch anders, Töchterchen hatte gestern 45 min Englisch per Videokonferenz, die Lehrerin hat sich wirklich Mühe gegeben, fand ich gut:thumbsup:

    Generell denke ich, sollte der Lehrplan in solchen Zeiten auf die Hauptfächer reduziert werden, die Kiddies haben genug mit dem Neuland zu tun, da muß man sich nicht auch noch 2 mal die Woche um Musik oder Religion kümmern, wer will, gerne, aber als muß, bin ich dagegen.