Beiträge von Elopant

    Hallo,


    ich vermute nur mit herkömmlichen Schaumkleber wird das nichts mehr, wir haben mal ein höheres Gebäude saniert, Traufhöhe 35 m, Wärmedämmung in A1 als Gefälledämmung, hier wurde die Gefälledämmung in der Fläche mit 6 Stück, Rand mit 8 Stück und die Eckbereiche mit 12 Stück Tellerbefestiger in der Betondecke befestigt. Die Dachbahnen ( EVA ) in der Fläche mit 6 Stück Tellerbefestiger im Saumbereich, sowie zusätzlich im Rand-, und Eckbereich noch 8 Stück/m² in der Fläche in der Betondecke befestigt.

    Das war zur Corona Hochzeit, wo viele Leute zu Hause waren und wir Bösen haben ca. 8500 Löcher in eine Betondecke gebohrt, das war schon kurz vor: Personenschutz wird für die Mitarbeiter benötigt =o :rb:

    Mittlerweile sind so viele Zierkiese usw. erhältlich, das fast alles auf die Flachdächer gekippt wird. Bin nur mal gespannt, wie hier die Sache mit dem Windsog gehändelt wurde....Nicht das es bei einem stärkeren Wind mal Glasperlen regnet X/ :eek:

    Hallo,

    ich kenne zwar deine Fähigkeiten nicht bzgl. EPDM verlegen, aber ich würde dir empfehlen, das einen Dachdeckerbetrieb übernehmen zu lassen. Die Fläche bekommt ein Laie evtl. noch hin zu verlegen, aber sobald es an die Wandanschlüsse, Traufausbildung und spätestens beim Türanschluß, dürfte der Laie überfordert sein. Ich sehe die Gefahr ziemlich groß, dass alles doppelt gemacht werden muß, ziemlich groß. Du kannst dir ja von dem EPDM Hersteller mal eine Verlegeanleitung durchlesen ( hier ist alles meistens ganz gut beschrieben, wie welcher Anschluß auszuführen ist ) und dann für dich entscheiden, ob du dir das zutraust. Gerade im Bestand gibt es so ein paar Details oder Ecken, die nicht in einer Verlegeanleitung stehen und dennoch sicher ausgeführt werden können/müssen.

    Den Gefälleestrich könnte man bspw. auch durch eine leichtere Gefälledämmung ersetzen. Zum doppelten Verlegen: dies macht keinen Sinn, die erste und einzige Lage ordentlich verlegen, das reicht voll und ganz, wenn richtig ausgeführt.

    Ich denke dabei auch an die Hersteller/Industrie, inkl. der Arbeitsplätze, bei dem ganzen hin und her inkl. Energiekosten und sonstigen Annehmlichkeiten, die einem vorgegeben werden, kann ich die Zurückhaltung bei Investitionen und schlimmstenfalls abwandern ins Ausland voll und ganz nachvollziehen. Wer erstmal weg ist, kommt bestimmt nicht mehr zurück. Planungssicherheit sieht in meinen Augen doch etwas anders aus....

    Hallo,


    gibt es Bilder von außen vom unteren Teil des Dachfensters, hauptsächlich vom Eindeckrahmen? Ich habe die Vermutung, dass der Eindeckrahmen für eine Bitumenschindeleindeckung ausgelegt war und die Nachträgliche Schweißbahn sich entweder vom Eindeckrahmen gelöst hat, oder im unteren Bereich nur unter den Eindeckrahmen geführt worden ist? Diese Variante ist nicht hinterlaufsicher, d.h. bei Regen wird es vermutlich funktionieren, bei Schnee und beginnender Schneeschmelze nicht mehr. Bitumenschindeln mit Schweißbahnen zu überarbeiten macht man bei flachen Dachneigungen? Was es bei abtauendem Schnee mit dem Wasser nicht besser macht?

    Zur minimalen Lösung: Wenn die Dachfenster bleiben sollen: Dachfenster ausbauen, Aufkeilrahmen einbauen, Dachfenster wieder einbauen und mit einer Schweißbahn einfassen. Die Einfassung erfolgt dann ohne Eindeckrahmen. Nur hierfür jemanden zu finden, der das auch so ausführt......

    Hallo,

    hier sind mir zu viele Standartaussagen, ich würde jemanden hinzuziehen, der nicht nur verkaufen will. Wenn ich mir nur die Dachgeschichte ansehe: die jetzige Dacheindeckung mit Wellplatten hat ein m² Gewicht von ca. 22 kg, ein Metalldach wie bspw. Prefa Dachschindeln wiegen pro m² 4-6 kg, warum dann keine PV möglich ist, kann dir nur ein Statiker sagen, der kann dir auch sagen für welches Flächengewicht der Dachstuhl damals ausgelegt wurde und der kann dir auch sagen, welches Flächengewicht nach Wärmedämmung und PV noch für die Dacheindeckung übrig bleibt, danach kann man sich auf die Suche nach einer geeigneten Dacheindeckung machen oder weitere Überlegungen anstellen. Klar kostet eine Dacheindeckung mit bspw. Prefa mehr, aber wenn hierfür der vorhandene Dachstuhl bleiben kann, rechnet sich das wieder.

    Also lieber jemanden Beauftragen, der das Gebäude als ganzes sieht und bewertet und im Idealfall auch sämtliche Anschlußdetails plant und überwacht. Die Krönung wäre natürlich noch, die Ausschreibung erstellen, weil erst dann wird es für dich vergleichbar.

    Wenn der Dachboden unbeheizt bleibt, kann die Dampfbremse unterhalb der Deckenbalken geführt werden und diese ausgedämmt werden. D.h. der Dachboden bleibt kalt. Der Versuch jeden einzelnen Deckenbalken einzufassen/abzukleben wird wahrscheinlich nie zu 100 % dicht. Ich lehne solche Ausführungen ab, die kann machen wer will.

    Hallo,

    also ich wollte diese Verbindung nicht ausführen wollen, weil es nicht vernünftig gelöst/ausgeführt werden kann. Eine Möglichkeit wäre im Bereich der Dachschräge vom Wohnraum eine neue Dampfbremse raumseits zu verlegen ( unterhalb der Balken ), nur müsste gerechnet werden, ob die vorhandene schlaufenförmige Dampfbremse bleiben kann oder entfernt werden muss. Bei dieser Variante muss man sich jedoch noch Gedanken über die Flankendiffusion von evtl. einbindenden Zwischenwänden machen und hat natürlich auch eine größere Baustelle.

    Heute aktuell +2,4°C und leichter Regen. Der Restschnee auf den Dächer hält sich hartnäckig.... also wird das Lager und der Schreibtisch aufgeräumt :(

    Skeptiker

    ich habe jetzt mal nachgesehen, die Vorgaben ( Kiesstreifen im Bereich von Aufbauteilen und Anschlüssen ) müssten in 2020 aus der Flachdachrichtline in abgeänderter Form in die Richtlinie Dachbegrünung umgezogen sein. Mit den farbigen Notüberläufen ist mir neu, es gibt Hersteller, die haben oder hatten die Notüberläufe farbig ( ich glaube es war u.a. SITA ? )

    Ob dieses Umziehen sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt, ich würde es jedoch weiterhin fordern, zumal bei Dachflächen mit Begrünung die Wartung oft sehr zu wünschen lässt.

    Ich benutze einen Handlaser mit Ziel,- und Bildoptik für Angebote, manchmal auch die Drohne, wenn es zu gefährlich oder Aufwendig ist.... Zum Aufmaß eher altmodisch Maßband, Winkelmesser, Zollstock, Notizen ausschließlich auf Papier und Pläne lehne ich immer dankend ab, die stimmen in 99 % der Fälle eh nicht :eek: :see_no_evil_monkey: , ich bin aber auch meistens im Bereich von Sanierungen tätig.

    Ich persönlich halte nicht viel von der Variante eine Unterspannbahn nachträglich von innen einzuziehen. Zum einen entspricht es nicht den a.R.d.T. zum zweiten kann ich mir kaum vorstellen, das jemand wegen einer Dämmmaßnahme ein Gerüst stellt, in jedem Sparrenfeld eine Entwässerungsöffnung über den gesamten Zwischensparrenraum schafft ( mal ganz davon abgesehen, dass man hier durch die Traufschalung/Dachüberstand nicht wirklich gut drankommt ) nur um 12 cm Zwischensparrendämmung mit einer Unterspannbahn von innen anzubringen.

    Ein weiterer Punkt ist, die Dacheindeckung aus Tonziegel haben zwar jetzt keine Hinterlüftung, sind jedoch luftumspült. ( jeder Tonziegel nimmt Feuchtigkeit auf, die er aber immer gerne wieder durch die Hinterlüftung loswerden möchte ), wenn man jetzt alles ausdämmt ( bis an die Traglattung ) nimmt man der Eindeckung die Möglichkeit, die aufgenommene Feuchtigkeit kurzfristig wieder abzugeben, das kann zur vorzeitigen Zerstörung der Eindeckung führen, deßhalb würde ich von so einer Variante gänzlich abraten.

    Das stimmt schon, das Dacheindeckungen aus Trapezblech lauter sind, es kommt jedoch auch auf den Standort an. Dem Bild nach ist das Carport freistehend und hat keine direkte Verbindung durch Wandanschlüsse zum Wohnhaus, somit auch keine direkten Schallbrücken. Aber das ist letztendlich Empfindungssache. Ich habe bei mir am Büro und Lagerhalle auch Trapezbleche verlegt, ich könnte bei Regen darunter schlafen, bin aber auch abends eh meistens müde :yawning_face:

    Eine ´´bei Regen leise Eindeckung´´ wäre eine Flachdachabdichtung, nur sind die nicht sonderlich gut für DIY geeignet, das sind Trapezbleche schon eher händelbar.

    Hallo,


    ich würde es wie folgt ausführen:


    - Bitumenbahn an den Rändern zurückschneiden ( bündig mit der Schalung )

    - Konterlattung z.b. 30/50 mm anbringen

    - Traglattung für die Trapezbleche in min. 40/60 mm S10, besser 40/80 mm S10

    - Dachrinne ?

    - Trapezblech min. 0,75 mm stark, Oberfläche in 50 my starker Beschichtung ( falls evtl. nochmal PV aufgebracht werden soll ), Rückseite mit Antikondens Vlies, das Profil ist fast egal, ich verlege gerne das Profil 45/333, weil es im Bereich der seitlichen Überdeckung nochmal auf der Traglattung aufliegt.

    Wie groß ist denn die Dachneigung? Steiler wie 7° sieht es auf dem Bild nicht aus, hier würde ich die Trapezbleche in einer Länge bestellen, damit nur noch seitliche Überdeckungen notwendig sind. Das Antikondensvlies im Bereich des traufseitigen Dachüberstandes mit Klarlack ca. 10 cm breit einstreichen, dann zieht sich auch keine Feuchtigkeit am Vlies zurück. Seitlich und am Pultbereich noch die Kantteile und Lüftungsgitter anbringen und schon kann das zweite Richtfest gefeiert werden und das Wohnmobil steht wieder im trockenen :) ;)

    R.B. generell möglich, aber bei Scheunen etc. geben meistens die Traglatten und ihre Befestiger ( Nägel ) vor dem Ende der Betondachsteine auf, d.h. die Nägel, oft noch blanke Nägel, rosten weg und die Traglattung fängt an zu rutschen. Das sehe ich aber anhand der Bilder nicht. Ein Betondachstein sollte eigentlich 60 - 70 Jahre halten, wenn vorher nicht die Traglattung aufgibt. :eek:

    Hallo,


    ich schließe mich den Vorrednern an, Finger weg von Hochdruckreiniger. Diese zerstören Teile der Oberfläche vom Betondachstein und der Moosbewuchs kommt deutlich schneller wieder, da kann auch die Beschichtung nicht helfen. Bei dem letzten Bild kann man mit einem Besen und Sicherungsmaßnahmen das Moos entfernen, dies ist aber kein Muß. Bei deinen Dachneigungen hat das Moos keine negativen Auswirkungen. Ich kann dir empfehlen, für einen Bruchteil der Kosten einen Wartungsvertrag mit einem idealerweise ortsansässigen Dachdeckerbetrieb abzuschließen, der dir einmal jährlich die Dachrinnen und Kehlen von Moos befreit und kleinere Schäden am Dach beseitigt, da hast du mehr davon.

    Am Donnerstag haben wir den den Höhepunkt mit 38°C nachmittags um 16:00 Uhr erreicht :see_no_evil_monkey: . Ansonsten die ganze Woche immer um die 33°C. Wir fangen morgens um 07:00 Uhr an, machen mehr Pausen im Schatten, trinken viel und beenden die Arbeit gegen 14:00 Uhr, technisch wie auch menschlich. Bei den Kabeltrommeln fliegt ab 13:00 Uhr ständig die Thermosicherung :eek: , Flüssigkunstoff geht zum Glück auch nur bis 30°C. :grinning_face_with_sweat: Auf der Dachterrasse mit schiefergrauen Dachbahnen kann man ab 9:30 Uhr die Knieschoner anziehen, damit es keine Brandblasen gibt....

    Hallo,


    bei der Variante 4 muß man aufpassen, dass man sich kein selbstkompostierendes Dach baut ( nur falls es so ausgeführt werden sollte: Dacheindeckung und Lattung abnehmen, Zwischensparrendämmung lassen, Schalung auf die Balken und dann die Dachabdichtung ) ?

    Dann sollte man auch die Folgekosten für PV im Auge behalten, bzgl. der Befestigung. Bei einer Ausführung als Flachdach sind die PV Befestigungen deutlich teurer als bei einem Trapezblech.

    Von der Nr. 2 würde ich eher abraten, wegen der zu geringen Neigung, wenn es das doch werden soll, dann würde ich nur die Original PV Halterungen/Grundpfannen vom Tonziegelhersteller verwenden, um den Tonziegel nicht zusätzlich zur geringen Neigung, noch die Kopf-, und Fußfalz für die Standart PV Halterungen zu nehmen, das geht wahrscheinlich schief mit Ansage.

    Mir wurde gesagt, das ein Schieferdach locker das doppelte, eher mehr kosten würde!?

    Hallo,

    Schiefer kostet schon mehr, ich hätte es jedoch vorher angesprochen, weil die Variante mit schrägem Ortgang und Tonziegel optisch nicht gerade ansprechend ist und es hier, wie man sieht, Diskussionen gibt. Zur Firsteindeckung: Das habe ich mir gedacht. Bei einer Verlegung gegen die Wetterrichtung fängt man als Bsp. rechts an mit der Verlegung, wenn die Hauptwetterrichtung von links ist. D.h. man verlegt gegen die Wetterrichtung. Die Überdeckung der Firstziegel ist dann auf der wetterabgewandten Seite. Laut Fachregeln sollen die Firstziegel gegen die Wetterrichtung verlegt werden. Das Hilfsverb ``sollen`` bedeutet muß, wovon nur in begründeten Ausnahmefällen abgewichen werden darf. Mir fällt auf die schnelle kein Grund dafür ein, warum man davon abweichen sollte. Und ein paar Sat-Schüsseln gibt es eigentlich in jeder Gegend, um die Hauptwetterrichtung zu bestimmen.

    Noch als Nachtrag, eine Neueindeckung mit Schiefer war nicht gewünscht? Bei einer Eindeckung mit Schiefer wäre der schräge Ortgang nicht so aufgefallen wie bei einem Tonziegel, man hätte zwar bei dem linken Ortgang auch ein Kantteil/Aufkantung bekommen, damit der Niederschlag nicht komplett über die Fassade läuft, aber das hätte alles ziemlich schmal/klein ausgeführt werden können. Beim rechten Ortgang hätte dieser ganz normal mit Überstand über die Fassade ausgeführt werden können und es wäre einem Laien vermutlich nicht aufgefallen, beim normalen Hinsehen, dass der Ortgang schräg verläuft.

    Hallo,

    wenn links Grenzbebauung ist, gibt es keine andere Möglichkeit, die Dachfläche durch konische Ortbretter auf dieser Seite wieder parallel/rechtwinklig zu bekommen. Dadurch dass der Ortgang nach unten zur Dachrinne schmäler wird, ist der Ortgang wie eine Kehle auszuführen ( wie ausgeführt, mit einem Kantteil unterhalb der Ziegel ). Auf der rechten Seite ist der Ortgang im Bereich der Traufe/Dachrinne länger als die First, d.h. der Niederschlag läuft vom Ortgang weg. Auf der linken Seite läuft der Niederschlag in den Ortgang.

    Zum First: Ich weiß nicht ob es nur an der Ausdrucksweise liegt, bzw. wo die Wetterrichtung ist, aber ich verlege die Firstziegel nur gegen die Wetterrichtung. Wenn sie mit der Wetterrichtung verlegt werden, kann Niederschlag in die Überdeckung der Firstziegel eindringen.

    Die Qualität der ausgeführten Arbeiten ist, vorsichtig gesagt, Verbesserungsfähig. Folgende Punkte finde ich nicht so toll:

    - Ortgangabdeckungen sind nicht fluchtgerecht, zumindest der rechte Ortgang

    - Ortgangabdeckungen sind direkt befestigt ( von oben ) => nicht zulässig, hier gibt es keine Längenausdehnung mehr im Kantteil

    - Beim linken Ortgang fehlt mir den Bilder nach der freie Wasserlauf von 4 cm ( kann aber auch täuschen ), ich würde so ein Detail als vertiefte Variante ausführen, d.h. das Kantteil, das unter die Ziegel geht, hat noch einmal eine Vertiefung, um bei starkem Regen nicht überzulaufen

    - der rechte Ortgang ist fachlich, bis auf die wellige Ausführung erst mal ok, auch wenn man über Optik streiten kann. Ich persönlich halte nicht viel von den Kunststoff-Anschlußbändern. Man hätte das ganze auch mit einem Kantteil aus Metall ausführen können, ist etwas mehr Arbeit, das Kantteil der Ziegelform anzupassen/auszuschneiden, aber optisch halt gleich eine ganz andere Nummer, wie die jetzige Ausführung.

    Hallo,


    bei Glattziegel bleibt keine andere Möglichkeit beim Wandanschluß wie von Skeptiker in #13 beschrieben, weil ein aufgelegter Wandanschluß nicht funktioniert. Der Glattziegel hat keine Erhöhungen wie bspw. ein Flachdachziegel, wo ein aufgelegter Wandanschluß funktionieren würde. Der einzige Nachteil bei einem unterlegten Wandanschluß ist der etwas höhere Reinigungsaufwand.

    Ich habe mal gelesen, dass der Unterschied bei den Tiny Häuser bzgl. Genehmigung in den Räder liegt, hat das Teil Räder, wird keine Genehmigung benötigt, da es jederzeit umgesetzt werden kann, hat es jedoch keine Räder, oder wurden diese demontiert und das Tiny Haus auf Punktfundamente o.ä. steht, ist eine Genehmigung erforderlich. Ich weiß nur nicht mehr, wo ich das gelesen habe :see_no_evil_monkey:

    Es ist schwierig, die Arbeiten zu beurteilen, wenn man nicht vor Ort ist und mal 2-3 Ziegel anheben kann. Nur vermute ich mal, das die ausgeführten Arbeiten nicht den gewünschten Erfolg bringen werden...



    Die Bildung von Grünalgen in der Dachrinne ist ein Zeichen für zu wenig Gefälle der Dachrinne, in einer Dachrinne mit ausreichendem Gefälle bildet sich das nicht. Die Unterspannbahn ( schwarze Folie ) endet weiterhin so wie auf dem Bild und ist nicht durch ein Traufblech angeschlossen?



    An der Konterlatte ( unter dem weißen Turnschuh ) sind deutlich Wasserspuren zu sehen, die können entweder von der Schneefangstütze kommen, oder von der geringen Dachneigung, dies ist ein Zeichen, das Feuchtigkeit unterhalb der Ziegeleindeckung verläuft. Ich sehe auf der Unterspannbahn am Ende keine Löcher oder Durchdringungen von einer Traufblechbefestigung, somit dürfte kein Traufblech vorhanden sein? Ein gewisses Maß an Feuchtigkeit darf unter die Dacheindeckung gelangen ( z.B. durch starker Regen mit Wind, Pulverschnee ), weil keine Ziegeleindeckung wasserdicht ist, regensicher ja. Diese Feuchtigkeit muß bei deiner Traufausbildung durch ein Blech ( Traufblech ) in die Dachrinne geleitet werden. Wenn es so wie auf den Bilder ausgeführt ist, gelangt die Feuchtigkeit hinter die Dachrinne und sucht sich seinen Weg in die Garage.



    Ich vermute mal eine Grenzbebauung der Garagenwand? D.h. die Dachrinne kann/darf nicht weiter nach vorne gesetzt werden. Wenn es von der Einteilung der Ziegelreihen nicht passt, dann muß die untere Reihe Tonziegel gekürzt werden, damit diese max. 1/3 in die Dachrinne reichen. Das zusätzlich neu angebrachte Kantteil vor der Dachrinne soll was bewirken?


    Foto (11).pdf

    Die Skizze ist eine Möglichkeit, wie es auf dein Objekt bezogen ausgeführt werden sollte. Ich bin jedoch kein Freund von dieser Variante, weil die Dachrinne zum einen zu tief hängt und was ich persönlich noch schlimmer finde, man bekommt eine Undichtigkeit von der Ziegeleindeckung nicht mit, weil die eingedrungene Feuchtigkeit in die Dachrinne geleitet wird und nicht sichtbar unterhalb der Dachrinne austritt.


    Auch wenn es evtl. schwer fällt, jemanden zu finden, würde ich folgende Sachen zuerst überprüfen:


    - ausreichendes Gefälle der Dachrinne

    - Rückbau und Neuanbringen der Kantteile unterhalb der Dachrinne in mehrteiliger Ausführung

    - Anschluß der Unterspannbahn an ein Traufblech

    - Kürzen der 1. Reihe Tonziegel

    - Anbringen von Nageldichtband unter der Konterlattung im ersten Meter Traufbereich

    - Überprüfen des Anschlusses der Dampfbremse im Traufbereich


    Solange es nicht fachgerecht angeschlossen ist, ist jeder gezahlter Betrag besser in Urlaub usw. investiert. Aber heute nachmittag hast du evtl. die Möglichkeit, die Funktion zu prüfen.