Beiträge von Alex

    Vielleicht noch zur Ergänzung: das "Abwürgen" des Systems stellte offensichtlich ein großes Problem dar.

    Die ERR im OG sind jetzt inaktiv und die Durchflussmengen im EG (HK) fein abgeglichen. D.h. die Thermostate an den HK greifen jetzt kaum noch ein (nur wenn sie heruntergeregelt werden). Die Heizkurve wurde in vielen Durchläufen ermittelt. Jetzt läuft das System zufriedenstellend.

    In Summe bleibt festzuhalten, dass es ein sehr fragiles System ist. Gerade die Anbindung zweier Kreise - einer davon mit Mischer für FBH - an eine hydraulische Weiche braucht langwierige Abstimmung. Im Ergebnis läuft es jetzt seit Jahren sehr gut und wirtschaftlich.

    In einem anderen Projekt betreiben wir eine wandhängende Therme mit 35 kW auch an einer Weiche, dahinter aber direkt die HK. Das Teil lief von Minute 1 ohne irgendwelche Probleme. Zugegeben, die Weiche war nicht von B...us sondern wurde zunächst dimensioniert und dann ausgesucht.

    Nur nicht vergessen, dass Ihr als Käufer in der Regel den Notar beauftragt und damit auch bezahlen müsst - auch wenn Ihr aussteigt.

    Habe ich selbst schmerzlich erlebt. Allerdings ist bei uns damals der Verkäufer im letzten Moment abgesprungen. Trotzdem gab es keine Chance auf Kostenersatz.

    Also sollte die Empfehlung eher lauten: schnell zusagen, aber mit der Notarbeauftragung warten, bis der Gutachter durch ist. Ob die Makler einen Vorvertrag machen (um ihre Provision zu sichern)? Keine Ahnung. Vielleicht hat Eric einen Tipp?

    In jedem Falle ist ein Zögern heute meist ein KO-Kriterium. feelfree hat die Frage schön formuliert.

    Hauselfe:

    ich finde es auch völlig ok, dass Ihr viel Wert auf Stil und das passende Äußere legt. Ich hatte mir vor Jahren mal eine fantastische Jugendstilvilla, ähnlich dem Beitrag von Saibot, angesehen. Einfach großartig, mir ging das Herz auf. Turmzimmer, Holztäfelungen, Naturstein, alles dabei - allerdings ein Sanierungsfall. Da hätte ich "zu viel" Geld in die Hand nehmen müssen und ich nahm Abstand. Und nur darum geht es: ist es mir das wert? So bilden sich Preise und man muss für sich entscheiden, ob es für einen selbst einen höreren Wert besitzt, als ein anderer bereit ist dafür zu bezahlen. Und schlussendlich sind (heute notwendige) kurze Entscheidungsfristen auch in Geld zu bewerten, als Risikoaufschlag. Ich finde Euer Budget alles andere als knapp, Mut gehört zum Hauskauf oder Bau immer mit dazu und im Bestand wird das eine 100%-Haus kaum geben, ohne gewisse Abstriche wird es kaum gehen.

    Ich finde es gut, dass Du so genau weißt, was Du willst. Der Gang zum Archi ist der richtige. Viel Erfolg dabei, halte uns auf dem Laufenden und vor allem: nicht verzagen.

    Ich versuche erstmal überhaupt zu verstehen, was "Gründe des Feuerwehreinsatzes" nach BbgBO sind. Diese muss es ja geben, wenn wir Auflagen bekommen und andere nicht. Sonst bliebe nur Willkür.

    Ich zweifel die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen nicht per se an. Wir haben uns in der Planungsphase sehr viel Gedanken um den Brandschutz gemacht und in Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle ein Treppenhaus verlegt und viel Fläche einem zweiten "geopfert" ("Anleitern lassen wir nicht zu.") . In der Rückschau waren das auch genau die richtigen Forderungen. Alles verständlich.

    Aber nun: da liegt eine Hausecke zu 95 cm außerhalb dieser 50 m Regel. Alles befestigt, gerade Zufahrt. Und nun das volle Programm. Da wüsste ich halt gerne warum bzw. wie sieht es in der Praxis der Experten hier aus.

    Diese ist bekannt, entsprechend sind die Flächen herzustellen.


    Ich bin neugierig auf Erfahrungswerte wie von Wolfgang; rechtliche Leitlinien sind nicht greifbar. Die zitierten Entscheidungshilfen präzisieren auch nichts. Die Brandschutzdienststelle legt fest, das war's. Nach Gutsherrenart oder anhand nachvollziehbarer Entscheidungsgründe?


    Und da setzt das Rätselraten an: was könnten gute Gründe dafür sein, dass bei uns diese Flächen angeordnet werden und woanders nicht?

    Ich fahre morgen mal durchs Gewerbegebiet und mache eine "Bestandsaufnahme" und suche am Montag erneut das Gespräch.

    Noch ein Nachtrag:


    Ich gebe hier die Entscheidungshilfen zur BbgBO wieder:


    § 5 Zugänge und Zufahrten auf den Grundstücken

    Ob Zu- bzw. Durchfahrten nach Absatz 1 Satz 4 aus Gründen des Feuerwehreinsatzes erforderlich sind, stellt die Brandschutzdienststelle fest. Bei der Umsetzung der Anforderungen aus den Absätzen 1 und 2 ist die Muster-Richtlinie über Flächen für die Feuerwehr als Technische Baubestimmung entsprechend der laufenden Nummer A 2.2.1.1 der Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VVTB) zu beachten.

    Die Lage und Ausgestaltung der Feuerwehrzufahrt ist regelmäßig Bestandteil der Baugenehmigung und bedarf daher bei späterer Veränderung einer Genehmigung. Abstimmungen mit der Feuerwehr oder der Bauaufsichtsbehörde können diese nicht ersetzen. Nicht genehmigungspflichtig sind geringfügige Änderungen der Begrenzungen, die zum Genehmigungszeitpunkt nicht Inhalt der Bauvorlagen waren bzw. maßlich nicht genau festgelegt waren.

    Bei Verwendung tragbarer Leitern zur Sicherstellung des zweiten Rettungsweges müssen die Standflächen zugänglich und zum Anleitern geeignet sein. Dies ist in der Regel der Fall, wenn natürliche oder künstlich geschaffene Flächen die Maße 2,50 m Tiefe x 3,00 m Breite zur Außenwand einhalten, eine Neigung von 5 v.H. entlang der Wand nicht überschreiten sowie ausreichend tragfähig und hindernisfrei sind.



    Hier lese ich tatsächlich nur heraus, dass sie es entscheiden und basta.

    Dankeschön für die prompte Rückmeldung und das Teilen Deiner Erfahrungen.


    Es ist in der Tat ein echtes Rätselraten.

    Einfahrt verläuft gerade, parallel zum Gebäude, und ist 7,5 m breit. Portal/erster RW ist nach ca. 22 m erreichbar. Alles geplastert und befestigt bis 40 t, 10 t Achslast. Der nächste Hydrant liegt ca. 20 m neben unserer Einfahrt. Vier weitere im maßgeblicher Entfernung.

    Die Nutzung ist Büro, Besucher immer begleitet, ansonsten nur Mitarbeiter im Gebäude.


    Die Brandschutzdienststelle antwortete mir sinngemäß auf die Rückfrage nach der Begründung: Sie entscheidet es so und sie sind dejenigen, die es entscheiden können. Basta.


    Ich glaube eher, dass die Akte nicht gelesen wurde. Nur wie jetzt weiter?

    Geschätzte Experten,

    heute wende ich mich mit einer etwas besonderen Frage an Euch:


    Die BbgBO fordert in Paragraph 5 Absatz 1 Satz 4:

    Bei Gebäuden, die ganz oder mit Teilen mehr als 50 Meter von einer öffentlichen Verkehrsfläche entfernt sind, sind Zufahrten oder Durchfahrten nach Satz 2 zu den vor und hinter den Gebäuden gelegenen Grundstücksteilen und Bewegungsflächen herzustellen, wenn sie aus Gründen des Feuerwehreinsatzes erforderlich sind.


    Nun ist es so, dass die Brandschutzdienstelle eine Zu- und Durchfahrt sowie Bewegungsflächen für die Feuerwehr fordert. Das Grundstück ist mit einem Gebäude bebaut, welches mit einer Ecke für ca. 1 m die 50 m Entfernungsgrenze überschreitet.


    Welche "Gründe des Feuerwehreinsatzes" können bei dieser marginalen Überschreitung diese Forderung rechtfertigen?


    Es sind weder Hubrettungsfahrzeuge notwendig noch muss in Höhen > 8 m angeleitert werden. GK 3, kein Sonderbau, beide Rettungswege baulich hergestellt.


    Eine Durchfahrt nach den Richtlinien für Flächen für die Feuerwehr ist angelegt. Nun beginnt aber das Drama mit FSD, Umrüstung Tor, Schnee- und Eisfreihaltung, Ausschilderung...


    Die Brandschutzdienststelle will mir keine Begründung mitteilen. Für mich fühlt es sich etwas nach Willkür an. Unser Nachbar, der zeitgleich und deutlich größer und damit mit ganzen Gebäudeteilen weiter als 50 m von der Straße entfernt baute, hat keinerlei Anforderungen dieser Art bekommen.


    Was könnte die Begründung sein? Habt Ihr eine Idee?

    Nicht wirklich vergleichbar, aber vielleicht trotzdem hilfreich: Ich habe im letzten Jahr ein Gewerbeobjekt zur Eigennutzung gebaut. Bei der Planung war maßgeblich, dass sich das Objekt umnutzen lässt. D.h. die zwei Etagen wurden so geplant, dass später z.B. eine davon vermietet werden kann. [nur eines von verschiedenen Szenarien, Aufstockung ein anderes]

    Diese Option (und Flexibilität) erkauft man sich allerdings teurer, als es auf den ersten Blick scheint.

    Schallschutz, Brandschutz, zwei Küchenbereiche, Toilettenanlagen auf beiden Etagen, zwei Zähler + Verteilung, etc., das ist noch irgendwie greifbar und macht auch heute schon Sinn bzw. stellt ein Komfortmerkmal dar. Was allerdings schnell übersehen wird: es sind eben auch viele (teuer zu bauende) Quadratmeter, die es bei einer weniger flexiblen Planung nicht bräuchte. Wenn es dann nicht noch versetzte Wände zwischen EG und OG sein sollen, so stellt die gefundene Lösung häufig einen (flächenmäßig ineffizienten) Kompromiss dar.

    Wir haben damals lange mit dem Archi getüftelt. Das würde ich Dir auch empfehlen, Du brauchst jemanden, der Deine Ideen sofort kostenmäßig bewerten kann.


    PS: Olli war schneller und hat es auf den Punkt gebracht!

    Ist es denn sinnvoll bei einem vermieteten OG den Heizungsraum in der Wohnung im EG zu haben?

    Vielleicht WC und Technik tauschen. WC liegt dann in der Wohnung und der Heizungsraum könnte vom Flur aus erreichbar sein.

    Nur so als Anregung eines Laien.

    Unser Architekt hatte für die Eingangstür unseres Firmengebäudes sogar eine lichte Breite von 1,43 m geplant. Für mich damals unvorstellbar, dass das ohne Seitenteil gut aussehen kann. Was soll ich sagen: der Architekt wusste es besser. Entscheidend ist dabei natürlich auch die Höhe, bzw. das Verhältnis aus Höhe und Breite. Und man muss den Platz zum Öffnen einer größeren Tür haben.

    Ich erinnere mich an einen Prüfstatiker bei einem meiner Bauprojekte, der insbesondere die Verstärkungen in der darunter liegenden Holzbalkendecke zum Tragen der Stiele des Dachstuhls prüfte. Ganz klare Trennung: Decke und Dachstuhl.

    Für mich wäre es eindeutig, siehe auch das Beispiel der StB-Decke.

    Oder das Nurdachhaus bzw. Finnhütte.


    Der Parteiwillen wird erst wichtig in einer gerichtlichen Auseinandersetzung, dazu kommt es hoffentlich nicht.

    Erinnert mich an den Strang zur Rodung/Baumfällung.

    Ich hatte vor vielen Jahren mit vergleichbarer Konfiguration ein ganz ähnliches Problem. Ralf's Einschätzung, dass die Therme GB172i die Wärme nicht wegbekommt, war richtig. Die Diagramme sahen den Deinen sehr ähnlich.

    Der Buderus-Werkskundendienst hatte bei uns damals die hydraulische Weiche nachgearbeitet. Unglaublich aber wahr, danach konnte das System sauber eingestellt werden und funktioniert seitdem wie es soll.

    Ich komme nicht ganz mit. Ein Kredit ist aufgenommen, aber es ist unklar, wie, was und mit wem gebaut werden soll?

    Aktuell bauen wir als Firma und sind auf der Zielgeraden bei unserem Gewerbeobjekt. Wir liegen mit den Kosten einigermaßen gut, weil wir mit unserem Architekten im Vorfeld wirklich alles detailliert geplant und kalkuliert haben. Und erst danach habe ich die Finanzierung eingetütet.

    So ein Projekt bietet noch sehr viel mehr Herausforderungen als die TG (und auch Möglichkeiten!). Hier im Forum können nur Ansätze geliefert werden. Für die Feinarbeit braucht es einen Profi - und den solltest Du an Deiner Seite haben. Sonst kann es ganz schnell empfindliche Tiefschläge geben.


    Und bitte etwas mehr Dankbarkeit und Höflichkeit. Niemand der Experten hier im Forum müsste sich mit Deinen Fragen beschäftigen - und sie tun es dennoch.


    PS: wir lagen auch bei ca. 120 Eur/m3 Rohbau (Gründung, MW und Stb). Der machte ca. 32% der Gesamtkosten des Gebäudes aus. Dazu kamen dann allerdings noch die Erschließung und Außenanlagen. Insbesondere der letzte Posten ist nicht zu unterschätzen. Aber ob Dir die Zahlen helfen?

    Für mich sieht es so aus als wäre die alte Tür auch schon hinter der Laibung montiert gewesen. Sonst gäbe es rechts neben dem Fenster nahezu keinen Rahmen.

    Die neue Tür wird einfach stärker aufbauen, daher die Lage Gipskarton.

    Ob zulassungskonform montiert? Prüfen!

    Vielen Dank für Eure Beiträge, Einschätzungen und Anregungen. Und danke Wolfgang für Dein Angebot zur Nachfrage.

    Heute nachmittag war es nach vielen Tagen endlich mal wieder trocken und wirklich alle Steine erstrahlten in hellem grau - so abgetrocknet konnte selbst der Pflasterer das nicht mehr wegdiskutieren.

    Da wirklich alle Steine davon betroffen sind, gehe ich nun von einem Produktionsfehler aus. Das erklärt wohl auch, warum Ende 2020 Bestände von 2017 ausgeliefert wurden. So selten sind die meiner Einschätzung nach nicht - zumindest hier bei uns, im halben Gewerbegebiet ist dieses Format auf den Parkplätzen verlegt.


    Ich kann jetzt einen Haken dran machen, morgen werden alle Paletten ausgetauscht.

    Vielen Dank für Eure Einschätzungen. Für mich passt die Lieferung von Steinen aus 2017 einfach nicht zur derzeitigen Auslastung der Baubranche und erzeugt den Verdacht, dass bei uns Steine verbaut werden sollen, die bisher niemand haben wollte.

    Gibt es sowas wie "Restposten oder B-Ware" bei den großen Herstellern? Die Steine heißen Crescendo Öko von GP galabeton.

    Geschätzte Experten,

    ich benötige Eure Einschätzung zu diesem Thema:

    Vor zwei Tagen sind Betonpflastersteine für die Anlage von Parkplätzen gekommen und warten auf ihre Verlegung. Es handelt sich um Rasenfugensteine 20 x 20 x 8 in anthrazit.

    Ich habe mir die Steinlieferung angesehen und den Eindruck, dass die Steine bereits deutlich ausgeblichen sind. Im direkten Vergleich zu den anthrazitfarbenen, neu verlegten Steinen des Nachbarn sehen die bei uns zu verlegenden eher schon betongrau aus. Die Etiketten auf den Paletten weisen sie als anthrazit und als Herstellungsjahr 2017 aus.

    Der Pflasterer bezeichnet das als hinzunehmen und beabsichtigt deren Verlegung kurzfristig.


    Ein Ausbleichen oder Verblassen über die Nutzungszeit ist sicher nicht zu vermeiden. Aber wenn die Steine schon drei Jahre alt sind bevor sie überhaupt bei uns eingebaut werden, dann waren sie bei mir doch niemals anthrazit, so wie bestellt?!


    Ist es üblich, dass drei Jahre alte Steine geliefert werden? Es handelt sich ausdrücklich nicht um Baumarktware.

    Verzeih meine Offenheit: ich habe noch nie gehört, dass ein freiberuflich tätiger Anwalt vermeidet in seinem Namen zu schreiben. Das ist für mich sehr befremdlich und zeigt deutlich seinen Interessenkonflikt.

    Und lasst Euch von dem Gebührenthema nicht verunsichern.

    Bei Euch liegt einiges im Argen, das braucht jemanden, der nicht versucht unter dem Radar zu fliegen.

    Ich kann Eure Sorgen gut verstehen und habe bei meinem aktuellen BV auch schon so manche unruhige Nacht gehabt. Um die richtigen Entscheidungen treffen zu können, solltet Ihr aber mehr auf Euch achten, etwas herunterfahren und das Gedankenkarussell abbremsen. Nur mit etwas Distanz und ohne emotionale Verstrickung lassen sich die richtigen Entscheidungen treffen. Ich weiß, das sagt sich so leicht, aber schon allein unter gesundheitlichen Aspekten scheint mir das notwendig zu sein.


    Ich lese heraus, dass Ihr mit einem GÜ baut.

    Um aus dieser Situation herauszukommen braucht es aus meiner Sicht jetzt zwei Spezialisten *die für Euch arbeiten und Eure Interessen eintreten*: einen Architekten/Ingenieur für die baufachlichen Fragestellungen und einen versierten Baufachanwalt für die juristische Einordnung.

    Du wirst sehen, mit diesem Team schläfst Du ruhiger und gewinnst durch den fachkundigen Blick von außen Klarheit darüber, wie Lösungen aussehen können. Wie MacMike schon schrieb, zum jetzigen Zeitpunkt können auch viele Fehler gemacht werden. Die sind im schlimmsten Fall teurer als die Honorare.


    Du bist hier in einem sehr hilfsbereiten und kompetenten Forum gelandet. Um es den Experten einfacher zu machen ist es aber wichtig, den Sachverhalt chronologisch, vollständig und klar formuliert gebündelt darzulegen. Vielleicht setzt Du da noch einmal an. Auch als Übung für ein Gespräch mit einem Fachanwalt. Und achte bitte darauf, hier Schriftstücke nur vollständig anonymisiert einzustellen.

    Ich möchte anraten, noch einmal über die Wahl des RA nachzudenken. Man kann einen Interessenkonflikt vermuten. Klar ist, dass Ihr juristische Unterstützung dringend braucht, da ist ein Profi notwendig, der alles mit Euch aufdröselt und nur Eure Intressen vertritt.

    Aus meiner laienhaften Sicht ist der Streit um die Kosten der Garage noch das Einfachste. In Deinem Eingangspost wurden eklatante Baumängel und im weiteren Verlauf fehlende Berechnungen und Nachweise benannt, das wären persönlich meine ersten Baustellen. Verliert das nicht aus dem Blick!

    Sinnvoll ist ein eigener Sachverstand, der die baulichen Dinge vor Ort bewerten kann. insofern ist es wichtig zu wissen, ob Ihr einen eigenen Architekten habt und durch einen Bauunternehmen komplett bauen lasst (GU) oder ob das Bauunternehmen neben der Bauausführung auch die Planung und Überwachung macht (GÜ).

    Die Experten hier werden Dir sicher nach Kräften helfen, die Möglichkeiten sind aber beschränkt.


    Noch ein Hinweis an die Moderatoren: es findet sich in den Beiträgen bzw. Anhängen von Cindy an verschiedenen Stellen noch der Name des Zimmermanns.

    Ich danke Euch sehr für Eure Ausführungen.


    Schlussendlich sind wir beim (ausgeschriebenen) CAF geblieben. Ausschlaggebend waren das Heizverhalten und zügigerer Bauablauf.


    Erhöhte Anforderungen meinte DIN 18202 Tabelle 3 Zeile 4 und sind Bestandteil der Beauftragung.