Beiträge von Alex

    Läufst Du jetzt durch die Stadt und suchst Asbest? Viel Spaß dabei. Ob Du bei Deiner Schnitzeljagd "erfolgreich" warst, kann Dir ein geeignetes Labor sagen.

    Hallo Basti,

    bei den vielen Themen, die Dich beschäftigen, wäre es aus meiner Sicht sinnvoll, wenn Du Dir mal einen Fachkundigen ins Haus holst, der sich alles mal anschaut. Ferndiagnosen sind immer schwierig und jemand vor Ort sieht vielleicht Dinge, die Dir nicht einmal auffallen.

    Ich kann nur über meinen rein subjektiven Eindruck berichten: Den Farbauftrag finde ich auch nicht so gelungen. Bei uns wurde alles airless gespritzt und dann mit der Rolle verschlichtet. Das ergibt einen sehr gleichmäßigen Farbauftrag auf dem Malervlies.

    Helfen wird Dir mein Beitrag nicht, da es nicht um subjektives Gefallen geht, sondern objektiv, was vereinbart wurde und ob diese Ausführung noch gemäß den aRdT ist. Das können nur die Experten hier beantworten.

    Aber mal von Bauherr zu Bauherr: guckst Du Dir nicht an, was die Handwerker tun, während sie es tun? Das merkt man doch beim ersten Quadratmeter und kann sofort gegensteuern. Im Nachhinein macht das weder Dir noch den Handwerkern Spaß.

    Fehler 28 zeigt Zündfehler an. Zündfehler werden detektiert, indem die Flamme nicht erkannt wird (Ionisationselektrode). Im Diagnosemodus die digitalisierte Ionisationsspannnung (d.44) anzeigen lassen; manuell zünden und Flammenbildung optisch + Anzeige prüfen.

    Vielleicht bringt der Fachmann auch diese Elektrode zur beschriebenen Fehlersuche prophylaktisch gleich mit.

    Baufink: Ich finde, dass gerade diese kleine "Abschweifung" sehr schön zeigt, was alles möglich ist, wenn Freiheitsgrade bestehen. Übernommenes Projekt hin oder her: Auch gerade bei Deinem Budget solltest Du Dich dringend lösen von "war in meiner Kindheit so", "wurde schon immer so gemacht", etc.

    Auch unter Berücksichtigung der aktuellen Baubedingungen bzgl. Material/Preisen solltest Du Dir schnellstens einen kompetenten und motivierten Planer suchen der Spaß am Projekt hat und mit Dir Wünsche und Möglichkeiten analysiert und eine passende Lösung entwickelt. Du ärgerst Dich später dumm und dämlich, wenn Du diese Chance nicht genutzt hast.

    Schiere Größe ist nicht alles, eine Immobilie muss für die Nutzer funktionieren und darf Spaß machen. Das tut sie vielleicht viel besser mit 10% weniger Fläche und dieses Gefeile an GRZ und GFZ ist gar nicht notwendig.

    Ich würde das Thema auch etwas weiter fassen und klären wollen, ob eine Dämmstärke von 140 mm später überhaupt ausreichend ist (dann ohne Thermodach darüber). Kommt mir etwas dünn vor.

    Ein Planer kann Dir auch beantworten, ob die Dämmung als hinterlüftete Zwischensparrendämmung ausgeführt werden sollte. Ich vermute aber nicht.

    Die Ausführung der Traufe kann auch relevant sein.

    Die Folie, die Ihr um die Sparren legen wollt, ist nach meiner Laienmeinung quatsch. Wenn das Thermodach mal ab kommt, dann Latten weg und Unterspannbahn drauf. Dann schützt sie den gesamten Dachstuhl.

    Aber die alles entscheidende Frage ist, ob der gewählte Aufbau mit dem Thermodach drüber bauphysikalisch funktioniert.


    Zu berücksichtigen ist auch, ob eine spätere Aufdachdämmung denkbar/möglich ist. Dann sieht vieles wieder anders aus.


    Insgesamt ein Thema für einen Planer und kein Forum. Ich bin mir sicher, dass die zu honorierenden Stunden gut angelegtes Geld sind.

    Das Schadenspotential ist groß und die Chancen stehen nicht schlecht, dass Ihr Geld nutzlos für Materialen heraus werft, die Ihr jetzt nicht braucht oder später wieder abreißt.

    Laienmeinung: da ist wohl einiges mehr bei der Planung (dieses Details) schief gegangen... Also ich würde beim Tragwerk ansetzen und das prüfen lassen. Sieht alles nicht richtig durchdacht aus.


    Thomas T: Danke, dass Du uns die wirkenden Kräfte mal so schnell abgeschätzt hast.

    Für mich sieht das markierte erste Foto so aus, als käme es unter der Glasleiste durch. Dann wäre doch nicht das Profil des Flügels das Problem (und damit der nachträglich angebrachte Wasserschenkel in der Tat wirkungslos), sondern die Verbindung Glas/Glasleiste bzw. die Dichtung zwischen beidem.

    Nimm mal einen Glaser.

    scheint mir die richtige Empfehlung zu sein.

    Bei uns waren damals diese Gratziegel am Walm eine "Sonderausstattung". Abgesehen von der Optik scheinen sie mir auch dauerhafter zu sein. War nicht günstig, aber den finanziellen Aufwand wert.

    Mit den 7-8° bist Du jenseits jeder Regeldachneigung. Da bräuchte es in jedem Falle ein geeignetes Unterdach (was Du mit der bituminösen Ausführung jetzt hast). Nun ließen sich aus optischen Gründen ergänzend Ziegel nachrüsten.


    Die Qualität der Ausführung können nur die Experten hier beurteilen. Aber die Art der Ausführung Grund für eine Reklamation? Das sehe ich nicht. Ist im Vorfeld nicht über beides gesprochen worden?

    Mir ist nicht wirklich klar, was dieses Bahnen- und Folienkonstrukt für Vorteile bei einer späteren Dachsanierung bringen soll.

    Skeptiker hat die Fakten genannt, Ralf hat's auf den Punkt gebracht: Das ist ein heikles Thema, welches ordentlich zu planen ist.

    Laieneinschätzung: Lass durchrechnen, ob eine innenliegende Klimamembran bei der gewünschten Zwischensparrendämmung genug Rücktrocknungsvermögen besitzt. Dein Aufbau wird nach außen immer dichter, das ist nunmal eine schwierige Kiste.

    Der Teufel steckt meist im Detail. Ohne konkrete Leistungsbeschreibung wirst Du mehrere inhaltlich nicht vergleichbare Angebote erhalten. Wenn Du nur unten rechts vergleichst, stehen die Chancen nicht schlecht, die falsche Wahl zu treffen.

    Für einen Archi ist Dein Projekt sicher zu klein. Hier wird Dir auch niemand eine belastbare Einschätzung liefern können, dazu ist es zu vage. So bleibt Dir nicht viel mehr übrig, als den direkten Weg zum Handwerker zu nehmen und diesen planen zu lassen.

    Ich habe Handwerker immer daran gemessen, wie sehr sie versucht haben, meine Anforderung zu verstehen und wie gründlich sie den Ist-Stand analysiert haben.

    Wenn beides gegeben ist und dazu Chemie und das Bauchgefühl stimmen, dann mal los.

    Ein Dach ist kein triviales Bauteil, richtig ausgeführt liegt das sicher in der genannten Größenordnung. Den Vergleichswert kann ich nicht nachvollziehen.

    Grundsätzlich solltest Du klarstellen, ob Du Dir dieses Haus im Rahmen Deiner beruflichen Tätigkeit 'Maler' angesehen hast oder es um einen Kauf geht.

    Ich gehe ebenfalls von Letzterem aus.


    Vor der "Beseitigung" steht:

    1. die belastbare Aussage, ob die Vorgänge endgültig abgeschlossen sind (Geologe (?)), und

    2. eine Einschätzung, ob das statische System noch funktionsfähig ist und welche Maßnahmen gfs. zur Ertüchtigung notwendig sind (Tragwerksplaner).


    Zur Einschätzung der Schadenshöhe ist ein Gutachten schon prima. Mich würde aber viel mehr interessieren, ob jetzt auch wirklich Ruhe ist.

    In jedem Fall schiebt der Makler den Datenschutz nur vor.

    Laienanmerkung: Fehlt da nicht eine entsprechend tragfähige Decke?

    Euer Projekt ist eher eine Aufstockung und braucht ganz sicher eine Baugenehmigung und damit eh einen Planer. Mit einem guten Architekten oder Ingenieur und gefüllter Schatulle ist so gut wie alles möglich.

    Ich möchte mich Ralf anschließen. Wir haben bei unseren Vorhaben zunächst nur immer die individuellen Anforderungen zusammengestellt, Ideen hinsichtlich Kubatur anhand von Beispielen visualisiert, Rahmenbedingungen wie z.B. Bebauungsplan zusammengetragen, das Budget benannt und das dann dem Architekten zur Vorbereitung eines ersten Termins gegeben.

    Seid Ihr am Anfang zu tief drin, verpasst Ihr u.U. die Chance alles was ein Architekt bietet für Euch zu nutzen. Je mehr Ihr am Anfang vorbefasst seid, umso geringer die Freiheitsgrade.

    Dann ist der richtige Zeitpunkt für den Eli jetzt: bevor die Wände gestellt sind. So kann er mit Dir Deine Wünsche durchgehen (oder gibts eine Fachplanung?) und die notwendigen Leitungen bereitstellen und Dir sagen, wo er was braucht.

    Ich würde da keine vermeintlich passenden Leitungen selbst beschaffen und ungeplant verteilen wollen. Das gibt nur Ärger, falls Probleme auftauchen.

    Lass das mal den Fachmann machen.

    Ich kann folgende Erfahrung beitragen: der Rohbauer bei einem größeren Projekt nörgelt seit über einem Jahr an einer einzelnen Position herum, da hätte er "draufgelegt" und begehrt Kostenersatz. Alle anderen Positionen - die sehr auskömmlich waren - werden da natürlich immer gerne vergessen...

    Die Zeiten sind für AG gerade nicht die einfachsten. Aber deshalb einen Vertrag schließen, bei dem sich der AN im nachhinein nach Lust und Laune bedienen kann? Never.

    Das kann noch zu ganz anderen unschönen Konstellationen führen: ist Dein Vertrag besser gegen Kostensteigerungen auf der Einkaufsseite geschützt, so werden u.U. andere Kunden bevorzugt bedient, bei denen ein Kostenrisiko besteht. Dann hast Du beides: verzögerter Baufortschritt und höhere Kosten.

    Suche Dir einen seriösen Partner, versucht das Kistenrisiko fair zu teilen und vor allem: überstürze nichts.

    Vielleicht noch zur Ergänzung: das "Abwürgen" des Systems stellte offensichtlich ein großes Problem dar.

    Die ERR im OG sind jetzt inaktiv und die Durchflussmengen im EG (HK) fein abgeglichen. D.h. die Thermostate an den HK greifen jetzt kaum noch ein (nur wenn sie heruntergeregelt werden). Die Heizkurve wurde in vielen Durchläufen ermittelt. Jetzt läuft das System zufriedenstellend.

    In Summe bleibt festzuhalten, dass es ein sehr fragiles System ist. Gerade die Anbindung zweier Kreise - einer davon mit Mischer für FBH - an eine hydraulische Weiche braucht langwierige Abstimmung. Im Ergebnis läuft es jetzt seit Jahren sehr gut und wirtschaftlich.

    In einem anderen Projekt betreiben wir eine wandhängende Therme mit 35 kW auch an einer Weiche, dahinter aber direkt die HK. Das Teil lief von Minute 1 ohne irgendwelche Probleme. Zugegeben, die Weiche war nicht von B...us sondern wurde zunächst dimensioniert und dann ausgesucht.

    Nur nicht vergessen, dass Ihr als Käufer in der Regel den Notar beauftragt und damit auch bezahlen müsst - auch wenn Ihr aussteigt.

    Habe ich selbst schmerzlich erlebt. Allerdings ist bei uns damals der Verkäufer im letzten Moment abgesprungen. Trotzdem gab es keine Chance auf Kostenersatz.

    Also sollte die Empfehlung eher lauten: schnell zusagen, aber mit der Notarbeauftragung warten, bis der Gutachter durch ist. Ob die Makler einen Vorvertrag machen (um ihre Provision zu sichern)? Keine Ahnung. Vielleicht hat Eric einen Tipp?

    In jedem Falle ist ein Zögern heute meist ein KO-Kriterium. feelfree hat die Frage schön formuliert.