Beiträge von Alex

    Wir hatten eine Befreiung für das Gründach, haben es aber trotzdem angelegt. Warum auch nicht? Gründächer sind eine tolle Sache, neben der Flora und Fauna profitiert auch das Gebäude davon.

    Grundsätzlich finde ich diese Forderung sehr sinnvoll, allerdings sehe ich bei der geplanten PV ein entweder/oder.

    Wir hatten in der Vergangenheit auch einmal eine Steineisendecke auf ihre Tragfähigkeit hin bemessen zu lassen. Relevant waren neben der bereits angesprochenen Spannweite und Steinstärke insbesondere der Abstand der Bewehrungs- bzw. Zugeisen und deren Durchmesser und Zustand. Von "trägt nur sich selbst" bis hin zu "neue lastverteilende Schicht nicht notwendig" war alles möglich, Klarheit gab's erst nach Öffnung und Untersuchung der Decke.


    Ein paar Zentimeter Aufbeton hatte sie auch, allerdings war dieser unstrukturiert (diese Betonstrukturwalzen werden zur Erhöhung der Rutschsicherheit verwendet).

    Jetzt mal von Laie zu Laie, wenn du schon gegen die Experten hier polterst:

    1. WU-Beton. Kann man machen. Ein wasserundurchlässiges Bauteil "Bodenplatte" braucht aber weit mehr, wie z.B eine rissbreitenbegrenzende Bewehrung sowie gescheite Durchdringungen. Gibt es alles und ist keine Raketenwissenschaft, muss aber GANZHEITLICH GEPLANT und auch überwacht werden - und zwar von Profis.

    2. Wir haben eine "echte" WU-Bodenplatte, die Frostschürze ist nicht mit WU-Beton hergestellt worden. Und nun: meinst Du diese Information hilft Dir? Daher fragt Ralf nach dem Baugrundgutachten. Der TWP Deines Vertrauens fängt ohne erst gar nicht an (hoffentlich).

    3. Streifenfundament und Frostschürze sind nicht identisch. Ein Streifenfundament ist lastabtragend und schützt (an den Außenwänden) vor Frost unter der Bodenplatte, die Frostschürze leistet nur letzteres.

    4. Denk mal darüber nach, wieso ein TWP mit der Bemessung und der Nachweisführung oben im Gebäude anfängt und am Ende zur Gründung kommt.

    Je nach baulicher Ausführung, Anordnung der Räume im Gebäude und ihrer Nutzung können z.B. im Bad die Transmissions- und Lüftungsverluste bezogen auf die wärmeabgebende Heizfläche der FBH größer sein als im Wohnzimmer. Das führt in Abhängigkeit vom jeweiligen Aufbau der Heizkreise dann zu einer unterschiedlichen Wärmeabgabe um die gleichen Raumtemperaturen zu erreichen. Wolfgang hat Dir dazu wichtige Hinweise gegeben, was zu messen ist um hier Klarheit zu erlangen und feelfree hat es knackig an einem super Beispiel nur aufgrund unterschiedlicher Nutzung gezeigt.


    Ich verstehe Deine Haltung, dass das beim nächsten Haus so nicht mehr sein darf. Nur Du solltest das versuchen zu trennen und nicht von noch nicht abschließend geklärten Mängeln im Haus "alt" auf voreilige Maßnahmen bei Haus "neu" schließen.

    Es gibt das schöne Sprichwort "Wenn man nur einen Hammer kennt, dann ist jedes Problem ein Nagel." Ich finde das passt hier ganz gut und in diesem Sinne solltest Du Dir jemanden suchen, der einen ganzen Werkzeugkasten sein eigen nennt und weiß, wann er welches Werkzeug einzusetzen hat. Gerade beim Reihenhaus warten noch ganz andere Spezialitäten, wo es einen Planer mit einem großen Kasten braucht. (hier im Forum gibt es eine ganze Reihe sehr interessanter Stränge dazu)


    Ganz wichtig war der Hinweis von Wolfgang zum Verlust der Erdfühligkeit bei Dämmung unter der Bodenplatte. Da sind einige Aufwände zu betreiben, Maschengrößen etc. Karo hätte dazu einiges beitragen können, aber den hast Du möglicherweise vergrault.

    Für unser BV war die Dämmung insgesamt ein ordentlicher Mehraufwand und führte letztendlich zu keinem Komfortgewinn. Die Heizkosten wird die Maßnahme auch nur marginal senken.


    Wenn Dich das Thema interessiert kannst Du Dich ja mal mit U-Wert-Rechnern im Netz beschäftigen und Dir den Unterschied EPS auf und zusätzlich XPS unter der BoPla ansehen. Das vermittelt Dir zumindest einen Eindruck der Transmissionsverluste bei einer Fläche.


    Stell doch auch bitte noch zweifelsfrei klar, wie die geplante Konstellation ist. Freier Architekt bzw. BauIng. + GU bzw. Einzelvergabe oder GÜ.

    Ich war in meinem letzten BV als Bauherr stark eingebunden (aus Interesse) und konnte vieles mitnehmen und lernen.

    Ich nehme für unser BV auch in Anspruch solide gebaut zu haben.


    So alles (aus der Planungs- und Bauphase) in den großen Zusammenhang setzen konnte ich aber erst in der Rückschau.

    Z.B. ergab die Berechnung zum Enev-Nachweis in Verbindung mit den Wärmebrückendetails, dass die (ausdrücklich von mir gewollte) Bodenplattendämmung einen vernachlässigbaren Einfluss hatte, die vom Architekten geplanten wärmeleitungsreduzierten Kimmsteine am Fuss der Attika allerdings "lebenswichtig" für die Erstellung der Enev-Nachweises waren. Ergebnis: IN MEINEM FALL war die Bodenplattendämmung überflüssig. Was aber soll Dir das sagen? Dafür brauchst Du einen Planer - der sagt Dir was wichtig und nicht wichtig ist.


    Bodengutachter und TWP wurden auch schon genannt.


    Was mir aber völlig unklar ist: Du beabsichtigst ein Anlageobjekt zu errichten und richtest Deinen Blick nicht auf die wesentlichen Punkte sondern verlierst Dich in Details?

    So ergibt sich z.B. eine Deckenhöhe aus planerischen Anforderungen (z.B. LBO), geplante Nutzung, Gestaltung, aber in den seltesten Fällen aus Zwängen wie z.B. den Steinabmessungen.


    Suche Dir einen Planer, der mit Dir ein wirtschaftlich tragfähiges, ansprechendes und nachgefragtes Objekt entwickelt. Ich verspreche Dir, es gibt genug Gelegenheiten, wo Du tief in die Details eintauchen kannst.

    schade, dass sich keiner mehr gemeldet hat.

    Das Thema Sanierung ist ein großes und besitzt eine hohe Komplexität.


    So sind wir seit geraumer Zeit mit einem Architekten an der Sanierungsplanung eines worst-performing-buildings (MFH). Dabei steht alles im Zusammenhang: Gestaltung, Ausführungsplanung/Entwicklung der Details, TGA, erreichbare Mietflächen, Förderungen, Bau- und Betriebskosten. Um nur einige Punkte zu nennen.

    Ich denke pauschale Ratschläge nach Aufzählung und nur grober Beschreibung Deiner geplanten Maßnahmen kann es gar nicht geben.

    So wundert es mich nicht, dass der Dachdecker auf andere Lösungen kommt als der Energieberater. Nicht alle Energieberater beschäftigen sich mit den konkreten Ausführungsdetails der beteiligten Gewerke sondern ermittelen, welche Budgets in welchen Bauteilen stecken und was möglich ist.


    Ohne den genauen Umfang der Sanierung herauslesen zu können und als Baulaie: mir erscheinen die geplanten Kosten etwas knapp kalkuliert.


    Und ich persönlich würde einen Architekten an meiner Seite haben wollen.

    Üblicherweise wird vor dem Verlegen von Vinyl der Boden (vom Bodenleger) gespachtelt. Damit lassen sich die Höhenunterschiede zwischen den Räumen ausgleichen.

    Als Statiker finde ich es etwas schade, dass man aus Rauspund nur schwer eine aussteifende Scheibe hinbekommt. Aber das nur am Rande.

    Bei uns findet sich OSB /3 in 15 mm Stärke unterhalb der Deckenbalken zum Kaltdach und dient als Dampfbremse und Aussteifung der Scheibe. Auf den 24 cm hohen Deckenbalken liegt dann Rauspund (über der Dämmung zwischen den Balken) im Kaltdach. Seit vielen Jahren schadensfrei und aus meiner Sicht der richtige Aufbau.

    Ich kann nur für mich und als Laie sprechen: ich würde keinen einzigen Euro dafür bezahlen. Aus meiner Sicht ist das alles Pfusch und gehört neu und richtig gemacht.

    Lasse Dich morgen nicht zu umgehenden Zahlungen bedrängen.

    Wir haben beim letzten Bauvorhaben eine Heizlastberechnung machen lassen und waren überrascht, dass der Heizungsbauer von seinem Lieferanten/Großhandel ebenfalls eine eigene aus dem Hut zauberte. Die haben wir weder bezahlt, noch beauftragt. Aber sie wies keine 10% Abweichung zu unserer auf, obwohl nur nach Ausführungsplänen erstellt.

    Vielleicht wäre das ein Weg? Über den Heizungsbauer?

    In der Hoffnung nicht die Stimmung zu verderben:

    Ich finde es gut, dass Du Deine Freunde mit Deinen Entwürfen unterstützt. Aber eine mit einem Architekten vergleichbare Leistung ist das nicht. Das bezieht sich ausdrücklich nicht auf die gestalterische Komponente. Fachlich kann ich es nicht beurteilen und Geschmäcker sind unterschiedlich. Meins wären die Ansichten nicht.


    Aber am Ende braucht es eh einen Bauvorlageberechtigten und die Frage ist, ob Ihr Freiheitsgrade verliert, wenn Ihr die ersten Schritte nicht mit einem Profi geht. Ein Entwurf ist die Umsetzung aller Anforderungen und berücksichtigt daneben Machbarkeit, Bauablauf und Kosten. Kannst Du das leisten?


    Ich habe selbst großen Spaß an Planung und Umsetzung. Aber nie ohne Architekt an der Seite.

    Meine Erfahrung bei Bauprojekten ist, dass wir Laien häufig unwichtige Dinge überbewerten und die wirklichen Kracher übersehen.


    Ich bin bei Ralf: die 25 Fugen zu verschließen ist eine Kleinigkeit. Wenn das stur verweigert wird, stimmt einiges nicht mit Eurer Kommunikation. Und das kann im weiteren Bauablauf wesentlich mehr Probleme zur Folge haben. Beim Passivhaus kommen die echten Herausforderungen erst noch.

    Dieser ganze Vorgang muss doch schon zig Aktenordner füllen. Gibt es da nichts substanzielleres?


    Mir ist absolut nicht klar, wie Du die Genehmigungsbehörde da für Dich nutzen willst. Sie ist für die öffentlich-rechtlichen Belange zuständig, Du aber streitest Dich zivilrechtlich.


    Und ich denke mit diesen Argumenten dringst Du im Rechtsstreit nicht durch. Das Forum ist da schon ein guter Gradmesser.

    Um die Suche nach einem geeigneten Gasinstallateur zu vereinfachen:

    Die Gerätebezeichnung lautet: WR350-1KD0B23S0092. Die zugehörige Bestellnummer: 702330985.


    Damit kann jeder Installateur etwas anfangen und nach Deiner Fehlerbeschreibung vorab klären, wie es mit Ersatzteilen aussieht.


    Alternativ: Werkskundendienst von Bosch Thermotechnik +49 7153 306 1500


    Viel Erfolg!

    Verstehe ich richtig, dass ein "Gutachter" das Filtervlies im feuchten Bodenaufbau Deiner Dachterrasse angeschaut und dort im Außenbereich gesundheitsgefährlichen Pilzbefall festgestellt hat?

    Siehe Beitrag #15. Da ging es wohl um etwas anderes.