Beiträge von J.B.

    dm kein Online-Versand bei Mehl...

    Ne, dass stimmt nicht. Hier sieht es ähnlich aus wie bei dir aber bei dm kannste Mehl bestellen. Haben gerade erst ein Paket mit allen von dir genannten Mehlsorten bekommen. Lieferzeit war 4 Tage. Klopapier ist aber sehr selten verfügbar. Hefe geht wieder.


    Was sagt ihr dazu, dass einige Städte Drohnen einsetzten um das Kontaktverbot zu überwachen. Das ist mir irgendwie unheimlich.


    Kommentar: Mit Drohnenüberwachung geht die Polizei zu weit - Landespolitik - Nachrichten - WDR


    Nur ein Beispiel, gab wohl mehrere Orte.


    Off-Topic:

    Habe eine zweifelhaft Mail über die Forensoftware bekommen, mit einer Kontaktanfrage einer einsamen Dame. "katrina" ist einsam und gelangweilt und sucht einen Kerl ... sehr seltsam

    Z.B. hatte ich jetzt einige Fenster wo durch die Architektur schmale Rahmen gefordert waren (System Schüco AWS 70.Hi) . Da ging es dann ab Uf > 1,6 W/m²K los.

    Das war ein BV mit Design vor Energieeinsparung. Welche Glasstärken da zum Einsatz kamen, müsste ich nachgucken.

    Je jünger das Gebäude ist, desto einfacher ist dann die Einhaltung

    Da muss man natürlich aufpassen. Denn wenn das Gebäude so jung ist, dass es unter z.B. eine ältere EnEV-Version fällt, dann sind das natürlich die entsprechenden energieeinsparrrechtlichen Vorschriften. Mit anderen Worten, ich kann nicht hergehen und ein Gebäude welches nach EnEV 2019 errichtet wurde nach der 140 % Regel bewerten und damit von Pellets auf Gas umstellen. Da sind da die Anforderungen der EnEV 2009 maßgebend.


    Nein so einen Fall hatte ich noch nicht. Bis jetzt waren alle Anlagen energetisch besser gestellt.

    In §11 steht ja:"...Das Gleiche gilt für Anlagen und Einrichtungen nach dem Abschnitt 4, soweit sie zum Nachweis der Anforderungen energieeinsparrechtlicher Vorschriften des Bundes zu berücksichtigen waren....".


    Bei einem zu sanierenden Bestandsgebäude kann ich ja nach §9 einen Bauteilnachweis für die betroffenen Bauteile führen oder eine Bilanzierung. Bei der Bilanzierung ist eine Überschreitung der Anforderungen, definiert durch das Referenzgebäude, von 40 % gestattet. Wohlgemerkt ohne die Verschärfung von 2016.

    Wenn das Gebäude des älteren Herren also mit dem alternativen Wärmeerzeuger diese 140 % des Referenzgebäudes einhält, sind die energieeinsparrechtlichen Vorschriften des Bundes berücksichtigt.

    Aber nebenbei bemerkt, schlechtere Fenster als nach EnEV gefordert kriegt man doch nicht mehr, höchstens vielleicht gebraucht aus einem Altbau ausgebaut, und ob die pasen?.

    Ne, das kann tatsächlich Thema bei großen Elementen sein. Damit die dann nicht zu schwer werden ist das häufig eine Zweifachverglasung mit einem U-Wert Fenster von > 1,5 W/m²K.

    Wenn die Baumaßnahmen nicht im zeitlichen Zusammenhang stehen, kannst du mMn ein olles Fenster einbauen. Die Frage kam bei uns schon auf, im Zusammenhang mit Erweiterungen oder dem Ausbau um beh. Flächen und dem Austausch der Heizungsanlage. Wie viel später muss ich die Heizungsanlage einbauen damit der neu beh. Gebäudeteil nicht die Anforderungen an einen Neubau erfüllen muss? Mir ist aber gerade auch keine Rechtsprechung dazu bekannt, ab wann das dann nicht mehr als eine Baumaßnahme gilt.


    Bei Fenstern ist es ja relativ einfach die Anforderungen einzuhalten. Von daher eher selten Thema.

    eine extra dünne Dämmung zB Phenolharzplatten

    Ist möglich, aber gerade die Platten sollte man nicht unbedingt als Laie verarbeiten. Vor Jahren gab es da mal Kritik an den Platten, da bei dem Kontakt mit Schweiß Ameisensäure entstehen kann. Zudem soll bei einer Untersuchung (damals durch den Spiegel in Auftrag gegeben) 2-Chlorpropan bei Bearbeitung der Platten austreten. Was da dran ist, kann ich nicht beurteilen. Die Untersuchung wurde vom Freiburger Instituts für Umweltchemie durchgeführt.


    Letztendlich ists wie immer, Datenblätter sind zu beachten und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

    Das ist die dümmste Idee, keine Ahnung wo Du das wieder gelesen hast.

    Es ist schon so gut wie unmöglich für eine Einzelmaßnahme eine Befreiung zu bekommen, aber für ein Haus das komplett entkernt und neu aufgebaut wird? Ganz schnell vergessen.

    Jep, das ist bei gegebener Sachlage absolut unmöglich. Eine Ausnahme wird auch nicht vom Bauordnungsamt erteilt (die da auch keine/kaum Fachkompetenz haben), sondern von der z.B. Landesstelle für Bautechnik die direkt dem Regierungspräsidium unterstellt ist.

    Hier ist auch Schulfrei und die Ktas sowie das Rathaus haben geschlossen. Sturm war das bisher aber nicht. Naja, die Kids freuen sich.


    Da der Schulweg von der schuleigenen Versicherung abgedeckt wird, würde ich als Träger bei vorliegender Wetter-Warnung auch die Schotten dicht machen.

    Moin,


    zur Rauchdichtigkeit kann ich nicht viel beitragen, allerdings leidet meiner Erfahrung nach der Schallschutz erheblich wenn Öffnungen vorhanden sind. Wo Rauch durchgeht, kommt Schall erst recht durch. In der Regel wird in diesen Fällen die Anforderung der damals gültigen, bauordnungsrechtlich geforderten DIN 4109:1989 nicht eingehalten. Dies stellt in meinen Augen auch ein Mangel dar. Wenn es sich hierbei zudem nicht um sozialen Wohnungsbau handelt, sollte sogar die höheren Empfehlungen des Beiblatt 2 eingehalten werden (zivilrechtlich).

    Wie gehe ich bei Schallschutznachweisen für den Bestand mit Konstruktionen um, die nicht den Teilen 32-36 enthalten sind und nicht über Prüfzeugnisse verfügen?

    Im Zweifel messen.


    Bei einer aufwändigen Sanierung würde ich aber immer einen höheren Schallschutz erreichen wollen, als den nicht zu unterschreitenden Mindeststandard.


    Ist denn bekannt, um welche Art Mauerwerk es sich handelt. Wie ist die Vorsatzschale aufgebaut? Steht diese freitragend vor der Wand? Die bekannten Hersteller von GK-Konstruktionen (Knauf, Rigips, ...) stellen z.B. ausführliche Unterlagen bereit, aus denen das Verbesserungsmaß bei Einsatz einer Vorsatzschale raus hervorgeht. Da sollte man bei solchen, nur zum Teil bekannten Konstruktionen aber einen ausreichenden Sicherheitsbeiwert berücksichtigen. Schon die Anzahl der Schraube hat z.B. bei einer GK Wand Einfluss auf das Schalldämmmaß.


    Und zu guter letzt gibt es auch Programme die Schalldämmmaße von unterschiedlichen Bauteilschichten berechnen können. Diese sind meiner Meinung aber mit Vorsicht zu genießen. Dafür sind die Ausführungsvarianzen im Bestand einfach zu vielfältig.

    Man ging scheinbar davon aus, dass die 22cm Betondecke ausreichen werden. Denn auch wenn es über die Flanke übertragen wird, muss der Schall durch diese 22cm, da sonst kein Weg nach unten führt.

    Och das mach der Schall schon mal. Wenn der Schall erst einmal drin ist, dann nimmt der seinen Weg. Da bräuchte es dann, wie Skeptiker bereits schrub, eine Entkopplung der Trennwände von der Decke. Auch dein Hinweis mit den Lichtschaltern spricht für diesen Übertragungsweg. Skeptiker hat das ja schon sehr gut erklärt.


    Wer ging denn davon aus, dass eine 22 cm Decke ausreicht? Den Schallschutznachweis muss doch ein Fachplaner erstellt haben. Und der muss wissen, dass solche flankierenden Wände kritisch sind. Die müssen auch nach Normberechnung berücksichtigt werden.

    Ich zweifel schon die ersten errechneten 65 dB für die Decke an. Das kann bei den flankierenden Wänden nicht sein. Stand schon damals fest, welche Wände eingesetzt werden sollen? Was steht im Schallschutznachweis zu den flankierenden Bauteilen. Hier hätte ich schon im Planungsprozess als Fachplaner für Schallschutz alle Alarmglocken geschlagen. Das nachträglich zu heilen ist in der Regel sehr aufwendig und teuer.

    Und was ist mit Frost?

    Stellt, solange du keinen festsitzenden Deckel oben drauf machst, kein Problem dar. Selbst in freistehenden Stahlwandpools lässt man im Winter das Wasser drin. Auf der Eisschicht sollte man aber kein Schlittschuhlaufen aus Rücksicht auf die Folie.


    Das mit dem EPS-Steinen ist an sich eine bewährte Sache. Innen kommt dann noch die übliche Poolfolie rein und fettig ist die Laube.


    In einen schockchlorierten Pool nach der Winterpause würde ich aber auch nicht rein springen, es sei denn man ist ein Chlorhühnchen.

    Also halten wir fest: kein Öl, kein Holz, kein Gas, da bleibt doch nur Strom


    Und weiter: keine Pendlerpauschale, höhere Spritpreise ... bleibt doch nur Strom


    Wie erzeugen wir Strom besser nicht: keine fossilen Energieträger, nicht zuviel Windräder, besser keine großen Freiflächepvanlagen, und wer will schon Hochspannungsleitungen in der Nähe seiner Wohnung haben, Biogas führt zu Monokulturen, Wasserkraftwerke sind auch nicht für die Flora und Fauna gut ... letztendlich gibt es keine saubere Technik um den Energiehunger zu stillen.


    Sparen wir also Energie. Da EFHs pro Person immer die schlechtere Energiebilanz haben, würde ich eine Verbot von EFHs begrüßen. Entweder zum MFH umbauen oder abreißen und umsiedeln.

    Um von der Landwirtschaft zum CO2 zurückzukommen...große zentrale Ställe, wie in Saudi Arabien mit 50.000 Kühen, könnten wahrscheinlich deutlich CO2 neutraler arbeiten, als dies unsere Kleinbauern tun. Eventuell könnte man hier sogar das Methan auffangen, was ja bekanntermaßen ein noch "schändlicheres" Klimagas ist.


    Wenn ich das Problem mit dem Klimawandel richtig verstanden habe, besteht die Gefahr vor allem in den feedback-loops. Sprich Auswirkungen die in Gang kommen, wenn ein Parameter sich ändert. CO2 führt zu einer Erwärmung der mittleren Erdtemperatur. 1/3 des von Menschen ausgestoßenen CO2 wird in den Ozeanen gebunden -> Ozean versäuert was zunächst schlecht für Muscheln und Co. ist. Je wärmer Wasser ist, desto weniger CO2 kann es binden. Durch die Erwärmung verbleibt also mehr Gas in der Atmosphäre was zu einer schnelleren Erwärmung führt. Eine Erwärmung bedeutet auch, das mehr Wasser verdunstet. Wasserdampf ist ein 2- bis 3 Mal effizienterer Klimaerwärmer -> Erwärmung steigt noch schneller.

    CO2 ist wahrscheinlich seit den letzten 10.000 Jahren in einer Konzentration von 200 - 300 ppm in der Atmosphäre vorhanden gewesen. Seit der Industrialisierung konnten wir den Wert, durch unsere globalen Anstrengungen, auf über 400 ppm erhöhen. Im Augenblick schaffen wir einen Anstieg von 3 ppm pro Jahr.


    Alles in Allem sehr bedenklich und ich kann verstehen das hier Handlungsbedarf besteht. Vielleicht braucht es irgendwann doch die Ökodiktatur und radikalere Entscheidungen. Ich weiß es auch nicht...

    400 kühe sind aber schon ein größerer Betrieb. Der Durchschnitt liegt bei 66 Kühen. Ich kenne unseren Metzger, Obsthändler, Landwirt.Ich kenne die Höfe wo das Fleisch herkommt, z.t. auch wo das Obst herkommt. Den Leuten ist ihr Handwerk sehr wichtig. Da bin ich noch nicht enttäuscht worden. Klar, in so einer anonymen Stadt wie Berlin funktioniert das nicht mehr. Aber hier auf dem Dorf :-)

    Moin,


    sehr interessante Sichtweise.

    Für die Landwirtschaft gelten die gleichen Regeln wie für alle übrigen Marktteilnehmer, Angebot, Nachfrage, Preisbildung usw.

    Es gibt in unserer Marktwirtschaft nunmal das Spiel von Angebot und Nachfrage. Daran muessen sich auch Landwirte orientieren. Wenn es, wie seit Jahrzehnten schon in D, ein Überangebot an Milch gibt, dann kann man dafuer keine Wunschpreise fordern. Schaut euch doch mal die Zahlen der Milchindustrie an, es gibt seit Jahren immer weniger Kühe, dafuer aber eine stark steigende Milchleistung/Kuh.

    Interessant das in einem Beitrag zu lesen. Es ist bei der Landwirtschaft ja gerade so, dass diese nicht nach den Regeln der freien Marktwirtschaft funktioniert. Zunächst gab es da bis 2015 die Milchquote, die genau die von dir angeführte Milhcüberproduktion verhindern sollte. Abnahmemengen waren für den Landwirt klar vorgegeben. Wollte er die Herde vergrößern, so musste er von anderen Landwirten/bzw. einer dafür vorgeschalteten Börse Milchquote zukaufen. Die viel dann Apr. 2015 einfach weg. Ab dann hieß es, wer mehr liefert, verdient mehr Geld. Das hat unweigerlich dazu geführt, dass der gewinnt, der die niedrigsten Gestehungskosten hat. Das führt aber in logischer Konsequenz nicht zu artgerechterer Haltung, geringerem Düngereinsatz etc.


    Dann gibt es die Subventionen (die werden übrigens im Internet veröffentlicht Zahlungen aus den EU-Fonds für Landwirtschaft und Fischerei - Suche EU-Agrarfonds). Auch die sind nicht teil einer freien Marktwirtschaft. Soweit ich das mitbekomme, ist es für Großbetriebe deutlich einfache die dafür notwendige Bürokratie zu bewältigen. Letztendlich reicht es trotz der Subventionen für viele kleinere Landwirte nicht, kostendeckend zu arbeiten.


    Klar kann man sich jetzt auf den Standpunkt stellen, dass das eine gesunde Markbereinigung ist. Ich will aber von den späteren Gewinnern keine Milch mehr kaufen, denn das sind nicht mehr die kleinen Familienbetriebe sondern, im besten Fall unter hiesigen Bedingungen produzierende Großbetriebe, bzw. im schlechtesten Fall Importmilch, die unter irgendwelchen Bedingungen produziert wird. Wenn wir dann an dem Punkt sind, ist der Verbraucher völlig empört wie das passieren konnte. Tja, ich sag mal, das ist dann selbst Schuld. Dann muss man auch nicht rumheulen über Lebensmittelskandale wie zuletzt die leckere Wurst.


    Daher kaufe ich auch beim hiesigen Metzger, Landwirt, Obsthändler... klar ist das teurer aber mir ist es das Wert. Und, um den Bogen zum CO2 zu schlagen, die Einkäufe erledige ich zu Fuß mit einer Stofftasche :P.

    Nunja, ich kann auch die Wut der Bauern verstehen. Viele sind mittlerweile am Existenzminimum angekommen und stehen vor der schweren Entscheidung aufhören/aufgeben oder irgendwie weitermachen. Das die dann keine Kapazitäten mehr haben um über Umweltschutzmaßnahmen nachzudenken, geschweige denn diese umzusetzen ist doch klar.


    Ich sehe da eindeutig den Verbraucher in der Pflicht. Viel zu viele gut betuchte Ingenieure gehen günstig bei Netto oder Penny Lebensmittel einkaufen. Das kann auf dauer nicht funktionieren. Der Vergleich, dass ein Liter Milch günstiger ist, als ein Liter Wasser kommt auch nicht von ungefähr.


    Zudem ist die Landwirtschaft ständig wechselnden Rahmenbedingungen ausgesetzt z.B. Wegfall der Milchquote, Änderungen in der Tierwohlverordnung, Düngeverordnung, ... etc pp.) All das kostet in der Regel Geld. Die Preise, die der Landwirt für seine Milch bekommt, werden aber durch die Molkerei vorgegeben und wenn die halt eine Verhandlungsrunde mit Lidel und co. "verloren" hat, gibt es halt ein paar Pfennig weniger für den Landwirt.


    Ich denke, die Proteste der Bauern richten sich nicht gegen FFF oder die Umwelt, sondern gegen, ich nenne es mal, "Bevormundung". Die Landwirte fühlen sich unverstanden, nicht mitgenommen. Es gibt neue Regeln und keiner Fragt, ob die, die es umsetzten müssen, damit klar kommen.


    Ich kenne durchaus einige Landwirte die sich sehr viele Gedanken um den Umweltschutz, das Tierwohl, nachhaltiges Wirtschaften etc, machen aber wenn auf der anderen Seite die Produktionsbedingungen immer weiter verschärft werden, die Bürokratie immer komplexer wird, ist das nicht einfach.


    Das Paradoxe ist ja, dass es gerade für das Nitrat Problem schon funktionierende Lösungen gibt z.B. Absprachen der Landwirte in Wasserschutzgebieten. Da gibt es dann Vereinbarungen zwischen den Landwirten und den Klärwerken. Darunter zählen z.B. andere Techniken bei der Düngeeinbringung bis hin zur genauer Bedarfsanalyse der Böden. z.B. im Emmerich: Gefahr durch Nitrat im Grundwasser in Emmerich? | waz.de | Emmerich Rees Isselburg

    Moin,


    ich denke elektrische Energie ist die Energieform der Zukunft. Die Erzeugung von Strom kann durch viele verschiedene Technologien erfolgen. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir in Zukunft dies auch deutlich CO2 ärmer schaffen können. Ich denke da an Bill Gates Laufwellenreaktor, an Iter oder Wendelstein, PV, Windkraft, Gezeitenkraftwerke. etc.


    Das Finanzvolumen welches in aller Art der elektrischen Energiegewinnung un Speicherung fließt wächst stetig. Und, ich sehe das so wie rodop, es ist die Zeit der Ingenieure gekommen. Schaffen wir es genügend Ressourcen in Forschung und Entwicklung zu stecken, können wir die gesteckten Ziele erreichen.


    Es wäre doch schön wenn die afrikanischen Länder die viele Sonne nutzen könnten, um mittels Solar- oder PV-Kraftwerken PtG bzw. PtL erzeugen und vermarkten könnten.


    Bei der persönlichen CO2-Einsparung gibt es nicht den ultimativen Weg. Jeder muss selber gucken wo es am wenigsten weh tut. Sonst ist das wie mit einer schlechte Diät. Dat wird nix. Ich kenne Leute, die verzichten dieses Jahr auf Tannenbaum, Weihnachtsbeleuchtung, Kerzen, Geschenke unterm fehlenden Tannenbaum, sowie Sylvesterfeuerwerk. Für mich wär das nichts. Aber bewusster Einkaufen und die ein oder andere Strecke zu Fuß laufen da bin ich dabei.

    Die interessiert in diesem Fall (Nutzungsänderung ohne bauliche Veränderung der Gebäudehülle) sowieso nicht.

    Ja, stimme ich dir zu, allerdings ist zu prüfen, ob die Räume zur Zeit des Bauantrags oder durch spätere Nutzungsänderung als beheizt gelten. Sollte es sich hier um bisher unbeheizte Kellerräume handeln, so schreibt die EnEV für Räume, welche erstmals beheizt oder gekühlt werden, die Erfüllung der Anlage 3 vor.

    Häufig blöd, da die Anforderungen echt hoch sind. Ist nur sehr schlecht über eine Innendämmung zu realisieren.


    Sollte die hinzukommende beheizte Fläche größer als 50 m² sein, so ist der sommerliche Wärmeschutz (DIN 4108) zu prüfen. Wird dann noch im Zuge der Erweiterung eine neue Heizungsanlage installiert, sind für die hinzukommenden Flächen die Anforderungen für Neubauten zu erfüllen (ohne Verschärfung Mai 2016, Bauteilnachweis nicht dann nicht mehr möglich).


    Da der Kellerboden hier anscheinend gedämmt ist (evt. nachträglich?) und eine Heizungsmontage vorbereitet wurde, sind das zumindest Indizien für auch damals schon beheizte Flächen. BJ 95 sollte es Berechnungen zum Wärmeschutz geben. Da mal reingucken.

    Hallo,


    jo, da gebe ich R.B. recht, es kommt auf den Bauort an. Gerade bei oben geschilderten Bauteilaufbauten kommt es zu Einbrüchen des Schalldämm-Maßes im niedrigen Frequenzbereich (im Vergleich z.B. mit einem KS Wandbildner).

    Befinden sich in der Umgebung tief frequente Emittenten, so müsste man sich den Prüfbericht zum Schallschutz bei dem Bauteil angucken. Dann könnte man den Frequenzgang des Schalldämm-Maßes mit der Schallquelle abgleichen und so über die Sinnhaftigkeit des Aufbaus entscheiden. Rwr 47 dB bedeutet daher nicht automatisch 47 dB Reduzierung der Außenpegel.


    Auch will ich anmerken, dass die Ermittlung dieses Wertes nur für den bauakustisch relevanten Bereich (100 - 3150 Hz) durchgeführt wird. Im schlimmsten Fall ist sind die Geräuschquellen unter 50 Hz (ist bei manchen Industirebetrieben so) dann kann ich zwar einen super Schalldämm-Maß messen, höre aber dennoch den Lärm als wenn ich vor der Wand säße.


    Grundsätzlich muss man sich selbst klar werden, was man für Ansprüche an den Bau hat. Sind die definiert kann man, wenn man den Baugrund kennt sich über die Bauteilanforderungen Gedanken machen. Im Bereich Schallschutz versucht die DEGA einen nachvollziehbaren Schallschutz zu definieren.

    DEGA_Empfehlung_103.pdf


    Die DIN 4109 in aktueller Fassung beschäftigt sich nur mit dem nicht zu unterschreitenden Mindestschallschutz. Der ist aber in aller Regel heute deutlich zu niedrig.

    Moin,


    um das Regenrohr ausschließen zu können bewässer doch mal dein Gründach bzw. direkt den Ablauf mit dem Gartenschlauch. Ansonsten warte auf den nächsten Starkregen und begib dich dann in die Garage. Sollte dies die Ursache sein müsstes du da ja was erkennen (evt. etwas Zeitversetzt zum Ereignis, aber Ursache und Wirkung sollten erkennbar sein).

    Kondensat kann unter ungünstigen Umständen allerdings auch möglich sein. Ausschließen würde ich es nicht aber in der Form wäre das schon sehr massiv. Wenn du nach einem heiß-schwülen Tag am frühen Morgen in die Garage gehst, ist dann z.B. Tropfenbildung oder ähnliches zu erkennen. Wie sind dann die Temperaturen der Oberflächen? Wie ist das subjektive Empfinden der Luft in der Garage eher schwül oder eher trockener als draußen?

    Visionen fehlen heute leider viel zu oft. Es reicht nicht am Status Quo herumzudoktern. Man sollte das große Ziel schon kennen. Das niemals ganz zu erreichende Utopia sollte vorher durch die Gesellschaft definiert werden. Wenn es darüber einen breiten Konsens gibt, dann erst kann man sinnvoll Maßnahmen/ Strategien entwerfen dem Ziel etwas näher zu kommen.


    Die grobe Vision, die hier Konsens ist, ist die autofreie Stadt. Das Auto ist dabei definiert, als das komplett individuelle Verkehrsmittel (was natürlich jetzt schon nicht total individuell ist, denn begrenzt durch die StVO). Eure Vorschläge basieren, soweit ich das überblickt habe, alle auf die Stärkung und den Ausbau des ÖPNV sowie Fahrräder. Meine persönlichen Differenzen mit dem ÖPNV habe ich schon dargestellt. Ich postuliere mal, dass der Großteil der jetzigen Verkehrsteilnehmer vielleicht noch auf das Auto verzichten würde, die individuelle Fortbewegung aber nicht in dem Maße einschränken wollen würde, wie es das aktuelle ÖPNV-System verlangt. In logischer Konsequenz daraus benötigt man für die Zukunft eine System, welches zwar individuell ist, aber dennoch in Anzahl, Energie sowie Platzbedarf beschränkt werden kann.


    In einem zukünftige Verkehrskonzept wird es, wie jetzt schon, ein Konglomerat aus diversen Fahrzeugen geben. Der im Augenblick noch stark fokussierte Autoverkehr muss durch gute Alternativangebote geschwächt werden. Zu diesen Alternativen zählt für mich auch das Fahrrad und die U-Bahn, der klassische Linienbus allerdings nicht. Denn um eine erhebliche Schwächung des Autoverkehrs zu erreichen, ist es notwendig ein Verkehrsmittel zu haben, was in der Individualisierung ähnlich dem privaten KfZ ist.


    Warum Magnetschwebetechnik? Weil sie im höchsten Maße effizient ist. Sehr geringe Reibung bei dafür geringem Energieeinsatz. Die Energie, die zum schweben des Transrapids notwendig ist, ist geringer als der Bedarf der Klimaanlage des Zuges. Die Geschwindigkeit eines solchen innerstädtlichen Transportmittels sollte natürlich im Bereich zwischen vielleicht 30 und 50 km/h liegen. Ich stelle mir da eher so Kofferfisch (guter cw-Wert) ähnliche Gebilde mit viel Glas vor. Durch die klare Begrenzung der Fahrspuren und die dezentrale Steuerung bzw. die Kommunikation des einzelnen Fahrzeugs mit dem gesamten Schwarm wird die Transporteffizienz des System deutlich über dem jetzigen liegen. Das Nebeneinander der verschieden Verkehrssysteme muss natürlich klar geregelt sein. Fahrrad fahren auf der Magnetschiene ist nicht.


    Um auch im ländlichen autofrei zu werden ist die Aufgabe deutlich komplexer. Denn der Ausbau der Straßen zu Magnetschwebetechnik wird deutlich zu teuer sein. Demnach muss es, will man vom Land in die Stadt kommen, weiterhin eine Möglichkeit zum umstieg geben (P+R Parkplätze, die man schon heute bauen könnte).


    Jedes individuelle Fahrzeug wird spätesten durch die körperlose Transporttechnologie abgelöst. Das Auto wird durch das Beamen ersetzt. In diesem Sinne beam ich mich jetzt ins Wochenende.


    p.s. Architekten sind, soweit ich das in meinem Umfeld einschätzen kann, die visionärsten Bauherren. Das beeindruckt mich immer wieder :-)

    Jetzt bin ich aber schon etwas erschreckt oder besser desillusioniert.


    Gerade von Architekten hätte ich doch innovativere ja sogar visionäre Vorstellungen bezüglich des Themas erwartet. Statt dessen lese ich von Fahrradfahren und Ausbau des ÖPNV. Ging es hier nicht um Verkehr sondern um ein Gebäude würde ich sagen, glatt am Bauherrn vorbei geplant. Schade.


    Jeder der sich berufen fühlt mit dem Fahrrad die täglichen Wegstrecken bei Wind und Wetter zurückzulegen, dem sei es gegönnt. Ist es massentauglich? Ganz klar Nein!

    Der massive Ausbau des ÖPNV, so wie er jetzt besteht, ist höchst ineffizient weil nicht bedarfsorientiert. Gerade noch mehr Busse macht absolut keinen Sinn.


    Meiner Meinung nach brauchen wir für die Zukunft ein Transportmittel was möglichst individuell ist, sich also dem Bedarf anpassen kann, zudem aber auch effizient und Nachhaltig ist, was den Umweltaspekt belangt.

    In einem ersten Schritt würde ich bequeme P+R Parkplätze in den Großstädten erstellen. Bequem was das Parken an sich betrifft und den Umstieg auf den ÖPNV. Vielleicht ähnlich verteilt wie im Mittelalter die Stadttore. Von diesen kann man auf verschiedene Verkehrssysteme umsteigen Präferieren würde ich z.B. gute U-Bahn Anbindung um die Straßen zu entlasten.


    In einem zweiten Schritt würde ich von diesen P+R Parkplätzen autonom fahrende Fahrzeuge einsetzten, die 2 - 8 Personen + Gepäck an individuelle Ziele in der Stadt verbringen können. Vorteil gegenüber der U-Bahn: Man kann Gepäck, Fahrrad, Einkäufe etc mitnehmen und kommt genau dorthin wo man will (ohne Umstieg). Gesteuert z.B. über eine App in der man das Fahrziel eingibt. Wahlweise mit fremden Mitfahrern oder alleine. Ab diesem Zeitpunkt ist der Nachteil zum privaten KFZ so klein, dass ich die Nutzung in den Städten auf den notwendigen Verkehr reduzieren würde (Lieferverkehr, Handwerker, Polizei, Feuerwehr, Rettung etc.).

    Die Entwicklung der Fahrzeuge würde ich auf Magnetschwebetechnik realisieren. Die P+R Parkplätze am besten unterirdisch. Sprich in Parkbucht fahren. Gepäck oder was auch immer umladen. Dann wird das Auto im Untergrund in eine freie Parkbucht sortiert (Regalsystem :-) ). Vielleicht sogar eine unterirdische Vernetzung aller P+R Parkplätze um später egal wo man wieder umsteigen will (Osten, Westen,.. ) das eigene Auto vor Ort ist.


    Parkplätze, breite Straßen wären überflüssig. Man bräuchte keine Ampeln mehr. Die Lebensqualität in den Städten durch den gewonnen Raum und die neue Ruhe würde gewaltig ansteigen...

    Wer den öffentlichen Nahverkehr als die Lösung für ein autofreies Leben avisiert, der kann nie wirklich auf ihn angewiesen gewesen sein.


    Ich empfinde es als Komforteinbuße sondergleichen. Zunächst der Weg zum nächsten Sammelpunkt aka Haltestelle.... warten auf den ÖPNV ... Einsteigen in der Hoffnung auf einen dieser extrem unbequemen Sitze ohne jeglich Beinfreiheit, sonst stehen evt. sogar ohne vernünftigen Haltestange ... den Halt und das ein und Aussteigen der Anderen Nutzer akzeptieren (auch deren Geräusche, Gerüche, Krankheitserreger etc.) ... dann Aussteigen/(Umsteigen wieder warten etc) ... Fußweg zum Ziel


    Habt Ihr mal versucht ein Fahrrad oder einen Kinderwagen mitzunehmen oder vielleicht auch mal zwei ... geht schlecht.


    Ne da warte ich auf eine bessere Idee