Beiträge von J.B.

    Die interessiert in diesem Fall (Nutzungsänderung ohne bauliche Veränderung der Gebäudehülle) sowieso nicht.

    Ja, stimme ich dir zu, allerdings ist zu prüfen, ob die Räume zur Zeit des Bauantrags oder durch spätere Nutzungsänderung als beheizt gelten. Sollte es sich hier um bisher unbeheizte Kellerräume handeln, so schreibt die EnEV für Räume, welche erstmals beheizt oder gekühlt werden, die Erfüllung der Anlage 3 vor.

    Häufig blöd, da die Anforderungen echt hoch sind. Ist nur sehr schlecht über eine Innendämmung zu realisieren.


    Sollte die hinzukommende beheizte Fläche größer als 50 m² sein, so ist der sommerliche Wärmeschutz (DIN 4108) zu prüfen. Wird dann noch im Zuge der Erweiterung eine neue Heizungsanlage installiert, sind für die hinzukommenden Flächen die Anforderungen für Neubauten zu erfüllen (ohne Verschärfung Mai 2016, Bauteilnachweis nicht dann nicht mehr möglich).


    Da der Kellerboden hier anscheinend gedämmt ist (evt. nachträglich?) und eine Heizungsmontage vorbereitet wurde, sind das zumindest Indizien für auch damals schon beheizte Flächen. BJ 95 sollte es Berechnungen zum Wärmeschutz geben. Da mal reingucken.

    Hallo,


    jo, da gebe ich R.B. recht, es kommt auf den Bauort an. Gerade bei oben geschilderten Bauteilaufbauten kommt es zu Einbrüchen des Schalldämm-Maßes im niedrigen Frequenzbereich (im Vergleich z.B. mit einem KS Wandbildner).

    Befinden sich in der Umgebung tief frequente Emittenten, so müsste man sich den Prüfbericht zum Schallschutz bei dem Bauteil angucken. Dann könnte man den Frequenzgang des Schalldämm-Maßes mit der Schallquelle abgleichen und so über die Sinnhaftigkeit des Aufbaus entscheiden. Rwr 47 dB bedeutet daher nicht automatisch 47 dB Reduzierung der Außenpegel.


    Auch will ich anmerken, dass die Ermittlung dieses Wertes nur für den bauakustisch relevanten Bereich (100 - 3150 Hz) durchgeführt wird. Im schlimmsten Fall ist sind die Geräuschquellen unter 50 Hz (ist bei manchen Industirebetrieben so) dann kann ich zwar einen super Schalldämm-Maß messen, höre aber dennoch den Lärm als wenn ich vor der Wand säße.


    Grundsätzlich muss man sich selbst klar werden, was man für Ansprüche an den Bau hat. Sind die definiert kann man, wenn man den Baugrund kennt sich über die Bauteilanforderungen Gedanken machen. Im Bereich Schallschutz versucht die DEGA einen nachvollziehbaren Schallschutz zu definieren.

    DEGA_Empfehlung_103.pdf


    Die DIN 4109 in aktueller Fassung beschäftigt sich nur mit dem nicht zu unterschreitenden Mindestschallschutz. Der ist aber in aller Regel heute deutlich zu niedrig.

    Moin,


    um das Regenrohr ausschließen zu können bewässer doch mal dein Gründach bzw. direkt den Ablauf mit dem Gartenschlauch. Ansonsten warte auf den nächsten Starkregen und begib dich dann in die Garage. Sollte dies die Ursache sein müsstes du da ja was erkennen (evt. etwas Zeitversetzt zum Ereignis, aber Ursache und Wirkung sollten erkennbar sein).

    Kondensat kann unter ungünstigen Umständen allerdings auch möglich sein. Ausschließen würde ich es nicht aber in der Form wäre das schon sehr massiv. Wenn du nach einem heiß-schwülen Tag am frühen Morgen in die Garage gehst, ist dann z.B. Tropfenbildung oder ähnliches zu erkennen. Wie sind dann die Temperaturen der Oberflächen? Wie ist das subjektive Empfinden der Luft in der Garage eher schwül oder eher trockener als draußen?

    Visionen fehlen heute leider viel zu oft. Es reicht nicht am Status Quo herumzudoktern. Man sollte das große Ziel schon kennen. Das niemals ganz zu erreichende Utopia sollte vorher durch die Gesellschaft definiert werden. Wenn es darüber einen breiten Konsens gibt, dann erst kann man sinnvoll Maßnahmen/ Strategien entwerfen dem Ziel etwas näher zu kommen.


    Die grobe Vision, die hier Konsens ist, ist die autofreie Stadt. Das Auto ist dabei definiert, als das komplett individuelle Verkehrsmittel (was natürlich jetzt schon nicht total individuell ist, denn begrenzt durch die StVO). Eure Vorschläge basieren, soweit ich das überblickt habe, alle auf die Stärkung und den Ausbau des ÖPNV sowie Fahrräder. Meine persönlichen Differenzen mit dem ÖPNV habe ich schon dargestellt. Ich postuliere mal, dass der Großteil der jetzigen Verkehrsteilnehmer vielleicht noch auf das Auto verzichten würde, die individuelle Fortbewegung aber nicht in dem Maße einschränken wollen würde, wie es das aktuelle ÖPNV-System verlangt. In logischer Konsequenz daraus benötigt man für die Zukunft eine System, welches zwar individuell ist, aber dennoch in Anzahl, Energie sowie Platzbedarf beschränkt werden kann.


    In einem zukünftige Verkehrskonzept wird es, wie jetzt schon, ein Konglomerat aus diversen Fahrzeugen geben. Der im Augenblick noch stark fokussierte Autoverkehr muss durch gute Alternativangebote geschwächt werden. Zu diesen Alternativen zählt für mich auch das Fahrrad und die U-Bahn, der klassische Linienbus allerdings nicht. Denn um eine erhebliche Schwächung des Autoverkehrs zu erreichen, ist es notwendig ein Verkehrsmittel zu haben, was in der Individualisierung ähnlich dem privaten KfZ ist.


    Warum Magnetschwebetechnik? Weil sie im höchsten Maße effizient ist. Sehr geringe Reibung bei dafür geringem Energieeinsatz. Die Energie, die zum schweben des Transrapids notwendig ist, ist geringer als der Bedarf der Klimaanlage des Zuges. Die Geschwindigkeit eines solchen innerstädtlichen Transportmittels sollte natürlich im Bereich zwischen vielleicht 30 und 50 km/h liegen. Ich stelle mir da eher so Kofferfisch (guter cw-Wert) ähnliche Gebilde mit viel Glas vor. Durch die klare Begrenzung der Fahrspuren und die dezentrale Steuerung bzw. die Kommunikation des einzelnen Fahrzeugs mit dem gesamten Schwarm wird die Transporteffizienz des System deutlich über dem jetzigen liegen. Das Nebeneinander der verschieden Verkehrssysteme muss natürlich klar geregelt sein. Fahrrad fahren auf der Magnetschiene ist nicht.


    Um auch im ländlichen autofrei zu werden ist die Aufgabe deutlich komplexer. Denn der Ausbau der Straßen zu Magnetschwebetechnik wird deutlich zu teuer sein. Demnach muss es, will man vom Land in die Stadt kommen, weiterhin eine Möglichkeit zum umstieg geben (P+R Parkplätze, die man schon heute bauen könnte).


    Jedes individuelle Fahrzeug wird spätesten durch die körperlose Transporttechnologie abgelöst. Das Auto wird durch das Beamen ersetzt. In diesem Sinne beam ich mich jetzt ins Wochenende.


    p.s. Architekten sind, soweit ich das in meinem Umfeld einschätzen kann, die visionärsten Bauherren. Das beeindruckt mich immer wieder :-)

    Jetzt bin ich aber schon etwas erschreckt oder besser desillusioniert.


    Gerade von Architekten hätte ich doch innovativere ja sogar visionäre Vorstellungen bezüglich des Themas erwartet. Statt dessen lese ich von Fahrradfahren und Ausbau des ÖPNV. Ging es hier nicht um Verkehr sondern um ein Gebäude würde ich sagen, glatt am Bauherrn vorbei geplant. Schade.


    Jeder der sich berufen fühlt mit dem Fahrrad die täglichen Wegstrecken bei Wind und Wetter zurückzulegen, dem sei es gegönnt. Ist es massentauglich? Ganz klar Nein!

    Der massive Ausbau des ÖPNV, so wie er jetzt besteht, ist höchst ineffizient weil nicht bedarfsorientiert. Gerade noch mehr Busse macht absolut keinen Sinn.


    Meiner Meinung nach brauchen wir für die Zukunft ein Transportmittel was möglichst individuell ist, sich also dem Bedarf anpassen kann, zudem aber auch effizient und Nachhaltig ist, was den Umweltaspekt belangt.

    In einem ersten Schritt würde ich bequeme P+R Parkplätze in den Großstädten erstellen. Bequem was das Parken an sich betrifft und den Umstieg auf den ÖPNV. Vielleicht ähnlich verteilt wie im Mittelalter die Stadttore. Von diesen kann man auf verschiedene Verkehrssysteme umsteigen Präferieren würde ich z.B. gute U-Bahn Anbindung um die Straßen zu entlasten.


    In einem zweiten Schritt würde ich von diesen P+R Parkplätzen autonom fahrende Fahrzeuge einsetzten, die 2 - 8 Personen + Gepäck an individuelle Ziele in der Stadt verbringen können. Vorteil gegenüber der U-Bahn: Man kann Gepäck, Fahrrad, Einkäufe etc mitnehmen und kommt genau dorthin wo man will (ohne Umstieg). Gesteuert z.B. über eine App in der man das Fahrziel eingibt. Wahlweise mit fremden Mitfahrern oder alleine. Ab diesem Zeitpunkt ist der Nachteil zum privaten KFZ so klein, dass ich die Nutzung in den Städten auf den notwendigen Verkehr reduzieren würde (Lieferverkehr, Handwerker, Polizei, Feuerwehr, Rettung etc.).

    Die Entwicklung der Fahrzeuge würde ich auf Magnetschwebetechnik realisieren. Die P+R Parkplätze am besten unterirdisch. Sprich in Parkbucht fahren. Gepäck oder was auch immer umladen. Dann wird das Auto im Untergrund in eine freie Parkbucht sortiert (Regalsystem :-) ). Vielleicht sogar eine unterirdische Vernetzung aller P+R Parkplätze um später egal wo man wieder umsteigen will (Osten, Westen,.. ) das eigene Auto vor Ort ist.


    Parkplätze, breite Straßen wären überflüssig. Man bräuchte keine Ampeln mehr. Die Lebensqualität in den Städten durch den gewonnen Raum und die neue Ruhe würde gewaltig ansteigen...

    Wer den öffentlichen Nahverkehr als die Lösung für ein autofreies Leben avisiert, der kann nie wirklich auf ihn angewiesen gewesen sein.


    Ich empfinde es als Komforteinbuße sondergleichen. Zunächst der Weg zum nächsten Sammelpunkt aka Haltestelle.... warten auf den ÖPNV ... Einsteigen in der Hoffnung auf einen dieser extrem unbequemen Sitze ohne jeglich Beinfreiheit, sonst stehen evt. sogar ohne vernünftigen Haltestange ... den Halt und das ein und Aussteigen der Anderen Nutzer akzeptieren (auch deren Geräusche, Gerüche, Krankheitserreger etc.) ... dann Aussteigen/(Umsteigen wieder warten etc) ... Fußweg zum Ziel


    Habt Ihr mal versucht ein Fahrrad oder einen Kinderwagen mitzunehmen oder vielleicht auch mal zwei ... geht schlecht.


    Ne da warte ich auf eine bessere Idee

    Hallo,


    Maßnahmen sehe ich wie Skeptiker. Alternativ könnte man prüfen (durch Messung), ob der durch die baulichen Gegebenheiten mögliche Schallschutz erreicht wird, oder es besondere Schwachstellen gibt z.B. Schallbrücken zwischen schwimmendem Estrich und Wand, Undichtigkeiten zwischen den Räumen. Dies könnte man dann gezielt bearbeiten.


    Wenn die Türe nicht geschlossen wird, hilft natürlich die beste Schallschutztüre nichts. Mit einer besteht aber immerhin die Möglichkeit für Ruhe zu sorgen ;-)

    Also, hätte ich im Jahr 2003 die Möglichkeit gesehen, mit dem Handwerk eine Familie ernähren zu können, dann währe ich heute noch Schreiner.

    Die Perspektiven, auch einen eigenen Betrieb zu gründen, waren damals aber nicht so rosig. Als Geselle habe ich 11,50 € die Stunde verdient. Zum leben zu wenig zum sterben zuviel.


    Ich sehe das so, wer heute halbwegs gut durchkommen will, der kann nicht Geselle im Handwerk bleiben. Mit dem Lohn den du da bekommst kratzt du immer an der Armutsgrenze.Das finde ich schade. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es in Zukunft noch viele Altgesellen gibt. Da kommt man ja nur als DINK über die Runden.

    Eine persönliche Abnahme ist schon vor Jahren erfolgt. Ich denke nicht, dass eine weitere geplant ist. Es ist eher so, dass es das Bauamt bis heute nicht geschafft hat, zu prüfen, ob die eingereichten Unterlagen jetzt vollständig sind.

    Wer muss das? Du oder Dein Auftraggeber?

    Wahrscheinlich beide :-) Im Augenblick ist die Gangart wie Rose24 es beschreibt. Zunächst wird noch einmal das Gespräch gesucht.


    Ich hätte erwartet, dass es hierzu klarere Regeln gibt, wie etwa bei der Bearbeitungszeit von Baugenehmigungen. So einen Passus habe ich für die Abnahme aber nicht gefunden und scheint es, wenn ich euch richtig verstanden habe, auch nicht zu geben.

    Klar, eine Untätigkeitsklage nach drei Monaten ist natürlich möglich. Ich würde mir eher wünschen, dass so etwas mit einer Mediation gelöst werden könnten. Vor Gericht und auf hoher See...


    Danke für eure Antworten.

    Der Bauamateur , so ist es. Bezüglich der Klage habe ich Bedenken angemeldet, da auch in Zukunft mit dem Bauamt zusammengearbeitet werden muss. In einer perfekten Welt sollte eine Klage zwar keinen Einfluss auf die zukünftigen Entscheidungen des Bauamtes haben, in meinem beruflichen Alltag erlebe ich das allerdings anders.

    Danke für die Antworten.


    Bauzustandsbesichtigung zur Fertigstellung nach § 82 BauO NRW ist erfolgt. Es gab damals Beanstandungen bei den eingereichten Unterlagen. Eine vorläufige Nutzungserlaubnis wurde erteilt. Die Unterlagen wurden nachgereicht und seit dem befinden diese sich in der Bearbeitung. Es fehlt demnach eine Bestätigung seitens des Bauamtes, dass die Unterlagen Vollständig und in Ordnung sind und eine daraus folgende Nutzungserlaubnis.

    Hallo,


    ich habe zu folgendem Thema nichts bei Tante Google gefunden.


    Es geht um eine Umnutzung eines Gewerbegebäudes. Das Bauamt war damals da, alle Bescheinigungen waren eingereicht. Dann passierte nichts mehr. Nach einiger Zeit wechselte der Sachbearbeiter. Mittlerweile waren Jahre vergangen. Dann waren auf einmal die Unterlagen im Bauamt nicht mehr auffindbar. Diese wurden vom Bauherren auf eigene Kosten zum Teil neu erstellt und dem Bauamt ein weiteres mal zugestellt. Es verging seitdem ein weiteres Jahr.


    Gibt es Fristen die im Amt zur Bearbeitung einer Abnahme eingehalten werden müssen?


    Für nähere Infos zu dem Fall müsste ich nachfragen. Ich war nur sehr verwundert, dass das Bauamt sich soviel Zeit lassen kann.

    Die Abteilung für Bauphysik beim Hersteller bestätigte mir grundsätzlich die Möglichkeit, diese ZUROH-Elemente in jedem ihrer Kästen zu verbauen - man sollte aber bedenken, dass man dann ein "Loch" in der Wand hat und man dadurch das Schallschutzziel aufgebe!

    Der Hersteller des ALD oder des Rollokastens? Ich kann die Aussage des Herstellers nicht verstehen. Die ALDs werden zusammen mit den Rolladenkästen geprüft. Wenn der Hersteller so eine Aussage tätigt hat er entweder keine Ahnung oder mit der von ihm veröffentlichten Messergebnissen stimmt was nicht.


    Wenn der im Labor gemessene Wert so stark von dem bei dir verbauten abweicht, würde ich stark denn korrekten Einbau bezweifeln. Wer hat die denn eingebaut?

    Hallo,


    ich kenne die Dinger nur aus den Produktkatalogen bzw. Messberichten. Soweit ich das weiß, sind die feuchtegeführt (Modell Zuroh oder so ähnlich). Auf der Herstellerseite gibt es Messberichte zum Schallschutz der ALDs, immer mit dem jeweiligen Rollokasten. Die Werte sind da eigentlich recht gut (bis zu 50 dB im geöffneten Zustand).


    Die Einlässe werden gerne verwendet, wenn durch das Lüftungskonzept eine nutzerunabhängige Lüftung gefordert wird, die Infiltration also nicht ausreicht. Im Zusammenhang mit den Bad- und Küchen-Lüftern würde ich mich aber fragen, ob die Funktion der ALD funktioniert. Nicht das die Dinger ständig voll öffnen weil Bad und Küchenlüfter einen Unterdruck aufbauen.


    Dein Problem ist auf jeden Fall interessant, da ich bisher noch nix von Schallschutzproblemen im Zusammenhang mit den ALD gehört habe. An deiner Stelle würde ich mal gucken, welches Modell und welcher Rollokasten verwendet wurden. Über die Angaben des Herstellers lässt sich dann vielleicht abschätzen, ob die ALDs die Werte einhalten oder eine Fehlfunktion vorliegt.


    Gruß J.B.

    KfW 70 und Schimmel durch Taupunktunterschreitung kann vorkommen, halte ich aber für unwahrscheinlich. Zumal die Flecken, wenn ich die Beschreibung richtig verstanden habe, nicht hinter den ziemlich dicht stehenden Möbeln auftraten, sondern an der freie Wand.


    Wie wird denn geheizt? Mit Fußbodenheizung oder Radiatoren? Gerade bei FBH wär im Bodenbereich eine Temperaturunterschreitung nicht wahrscheinlich.


    In welchem Stockwerk liegt die Wohnung. Niveau Erdreich?

    Der Vorteil bei Elektrofahrzeugen ist, meiner Meinung nach, die einfache Technik. Da sind bei den Verbrennern, gerade in den letzten Jahren, viele technisch hoch komplexe Konstruktionen entstanden um den Anforderungen an Leistungssteigerung und Abgasvorschriften zu erfüllen. Je aufwändiger und komplexer so eine Technologie wird, desto anfälliger wird sie für Schäden und Fehler. Dies wäre für mich, im Augenblick, der Hauptgrund für einen Umstieg auf ein Elektrofahrzeug.


    So lange allerdings bei der Speichertechnologie und damit auch bei der Reichweite keine Revolutionen passieren, so lange werden Elektroautos die Verbrenner nicht ablösen. Die aktuellen Förderprogramme sind vielleicht Sinnvoll um die Entwicklung auf technischer Seite voranzutreiben, kommerziell erfolgreich und in der breiten Masse gekauft werden Elektroautos dadurch aber nicht.


    Um fossile Ressourcen zu schonen und dennoch das bestehende Infrastrukturnetz sinnvoll weiter nutzen zu können, wäre für mich eine denkbare Lösung in künstlich hergestellten Kraftstoffen (Power-to-liquid). Solche Kraftstoffe werden, vereinfacht gesprochen, durch elektrische Energie (u. Wasser + CO2) erzeugt. So erzeugt Kraftstoffe besitzen eine hohe Reinheit (frei von Schwefel und Aromaten) und damit eine saubere Verbrennung. Dies macht natürlich vor allem dann Sinn, wenn die Energiequelle z.B. PV oder Windkraft ist (vlt. in Zukunft auch Fusion ;-) ) . Der Wirkungsgrad soll bei 70 % liegen.


    Die Reduzierung des Individualverkehrs oder der Umstieg auf das Fahrrad ist schön und gut, aber der notwendige Sinneswandel wird erst im laufe von Generationen möglich sein. Dafür ist das Auto 1. zuviel Statusobjekt und 2. zu praktisch. Gerade bei blödem Wetter ist es doch schön ein Blechdach über dem Kopf zu haben und dahin zu kommen, wo man auch wirklich hin will (ohne umsteigen und Wartezeiten).

    Oder in die andere Richtung denken und einen weicheren Wandbelag nehmen wie z.B. Baumwollputz. Da kannst du schnell und einfach Löcher wider zu kleistern oder falls mal Wasserfarbe auf der Wand ist, die entsprechende Stelle austauschen (oft reicht aber auch schon ein starkes befeuchten). Zudem bleiben Kinderellbogen ohne Schrammen beim dagegenstoßen. Absaugen kannste das Zeugs auch und ein bisschen haste damit dann auch schon für die Raumakustik getan ;-) ... Nur so als Idee

    Sehe das so wie R.B. würde die Frage aber so stellen: Heizlastermittlung - ab wann notwendig, ab wann Luxus.


    Ab welcher Objektgröße und Komplexität würdet ihr denn zu einem Planer raten?


    Wenn ich sehe, wie häufig sogar im Nichtwohnungsbau nur die EnEV-Berechnung als Grundlage genommen wird, schüttel ich den Kopf.