Beiträge von abweichung

    Habe gesehen, dass es MP 75 auch als Kalk-Gips-Variante gibt:

    • Knauf MP 75 F
    • Knauf MP 75 G/F (Leicht)

    Das ganze Haus (ggf. ausgenommen Keller) dann in dieser Variante als Grundputz auftragen lassen.


    Müsste mir dann eigentich nur einen Oberputz aussuchen, der etwas strappazierfähiger wäre bzw. leicht reparier (und dann das ganze Haus von innen damit verarbeiten lassen)

    Weshalb versucht ihr nicht, möglichst viel in der selben Qualität auszuführen?


    Also einen von diesem Vorschlag für das ganze Haus durchziehen?:

    Zitat

    - Vorschlag Stuckateur 1: MP75 (Ausnahme WC = Kalzement) dann Oberputz

    - Vorschlag Stuckateur 2: Gewebespachtel für Bestandwände, dann Oberputz (Wobei ich hier die Unterschiede jetzt nicht kenne)

    Wäre die leichteste Umsetzung auch hinsichtlich Kommunikation. Dann müsste ich mir nur die richtige Kombination aussuchen und das komplett so durchziehen lassen. Hatte mir nur die Frage gestellt, wie ein Oberputz bei vermieteten Objekten handzuhaben ist, wenn dieser strapaziert wird bzw. Löcher usw. geflickt werden müssen?


    Bei Tapete oder Farbe ist das (denke ich zumindest) leichter hanzuhaben.

    Laut meinem Baubegleiter ist es wohl eher eine Preisfrage. Er würde zu Kalkgips mit Q2 tendieren. Der Mieter könnte dann entscheiden, ob direkt Farbe oder Tapete.


    Ein Oberputz wäre natürlich fein (da würde ich die Kosten jetzt nicht scheuen). Ich weiß aber nicht, wie man mit Löchern und Co umgeht bei Mieterauszug. Ebenso denke ich, dass Oberputz mit 1 oder 1,5mm sehr kratzanfällig ist.

    Hallo zusammen,


    wir sanieren ein 2-Familienhaus auf 3-/4-Familienhaus (KfW40-55).


    UG: Der Keller (Einliegerwohnung) ist bewohnt, vorerst von uns selber genutzt. Teilweise neue Wände (rote Porotonziegel). Bestandswände Kalzement.

    EG: Teilweise neue Wände (rote Porotonziegel). Bestandwände sind vergipst. Selbst bewohnt

    OG: Teilweise neue Wände (rote Porotonziegel). Bestandwände sind vergipst. Vermietet.

    DG: Komlett neu. Alles rote Porotonziegel. Vermietet


    1. UG: Im Keller denke ich, dass das beste wieder Kalkzement wäre. Die unbewohnten Bereiche filzen und nur Farbe. Die bewohnten Bereiche ein Edel-Oberputz (1 oder 1,5mm). Für die neuen Wände kein Problem. Wie jedoch begradigt man die Bestandwände am Besten? Wieder Kalkzement? Ein Stuckateur meinte: Mit Armierungskleber ausbessern dann Oberputz


    2. EG: Denke, hier darf man auf die Bestandwände kein Kalkzement, da man nicht von "Weich" auf "Hart" gehen sollte.

    - Vorschlag Stuckateur 1: MP75 (Ausnahme WC = Kalzement) dann Oberputz

    - Vorschlag Stuckateur 2: Gewebespachtel für Bestandwände, dann Oberputz (Wobei ich hier die Unterschiede jetzt nicht kenne)


    3. OG/EG: Was würdet ihr hier vorschlagen, so dass man später, bei neuen Mietern auch Beschädigungen und Löcher gut ausbessern kann? MP75 + Oberputz oder irgendwas anderes, was man etwas geglättet direkt streichen oder tapezieren kann? Oder hängt die Reperaturmöglichkeit eher vom Oberputz ab? (Edelputz, Streichputz, Silikatputz, was es auch hier gibt)



    Über Tipps würde ich mich freuen.

    und das könnte also passen, man muss es aber ernsthaft und genau rechnen!

    Von preis her ist das bei flexiro interessant, daher würde ich das mal zur Berechnung an den Heizungsbauer oder dem ingenieurbüro weitergeben.

    Sonderkonstruktion. Wird vom Hersteller so freigegeben. Man darf auch nicht jede beliebige Vergussmasse verwenden, aber das müsste ich jetzt nachlesen.

    Nennt sich ja deswegen auch Dünnbett-Estrich :-), daher die Rohrüberdeckung von 24mm wohl ausreichend (ich gehe mal davon aus, dass mich der estrichleger nicht anlügt und sich an die vorgaben hält). Ich könnte den Estrichleger vielleicht fragen, welchen Hersteller er genau nimmt. (Der Untergrund, also ob Beton oder gedämmt ist ja für die Estrich-Art auch wichtig, wenn es so dünn wird).

    Also etwa 30W/m², sofern richtig gerechnet wurde. EN12831 wäre das Stichwort.

    Ja, um die ~30 (28,75W)


    Das wäre so ein Noppensystem wie ich es oben schon erwähnt habe. Je nach Vergussmasse genügen 8mm über den Noppen.

    Da bin ich erleichtert :) Aber das ganze hat trotzdem was gutes. Ich betrachte parallel das Deckensystem, was eventuell hinsichtlich Kühlung interessant werden könnte. Und man könnte sich beim Boden dann mehr auf den Trittschall konzentieren und ggf. sogar auf Laminat/Parkett gehen.

    In der Planung lässt sich damit bei nur mittlerem Dämmstandard (schlechter als Passivhaus) meist nicht viel reißen, weil die Wärmeabgabe begrenzt ist

    Ja mit KfW40-55 sind wir da definitiv schlechter.


    Ich würde mich zuerst einmal um die Heizlast kümmern.

    Wir haben eine Heizlast von 9,2KW. Wohnfläche etwa 320 qm.


    Nur als Info:

    Heute war ein weiterer Estrichleger da. Sein Vorschlag:

    • 2cm Dämmung auf Mineralwollebasis
    • 2cm Trittschalldämmung
    • 4cm Dünnbett-Estrich auf Zementbasis (beinhaltet Noppenbahn und 16'er Rohr. Mit diesem Dünbett-Estrich würde eine Überdeckung von 20mm ausreichen)

    Bei der Wandheizung wird es bei uns ohnehin schwierig, da wir nicht viele Flächen haben, bzw. eher größere Räume.


    Bei der Deckenheizung bin ich auf Flexiro gestoßen. Verlegeabstand 10. Die Rohre sind in 12,5'er Rigipsplatten eingelassen. Hier muss ich klären, auf wieviel cm man die Unterkonstruktion setzen kann, da ja noch die Stecker verbunden werden muss. Ebenso sollte ja noch gedämmt werden. Aber preislich sehen die Dinger attraktiv aus laut dem Webshop.


    Hat jemand von euch Erfahrung, was Erwärmung mit Trockenbauplatten betrifft?

    Na ja, die meisten FBH werden wohl als Tackersystem mit 16er oder 17er Verbundrohr gemacht, CAF drüber schütten, Rohrüberdeckung beachten, fertig.

    Genau, in die gleiche/ähnliche Richtung wäre es ja bei mir auch gegangen.


    Wenn ich das dann so herauslese, könnte man einen ähnlichen Weg bei der Deckenheizung gehen, außer, dass CAF mit Trockenbauplatte ersetzt werden müsste und das Verbundrohr versenkt werden. (Das Thema Leitfähigkeit ist halt eine andere, da die Rohre nicht von CAF umgehen sind.

    Zitat

    Bei einer WP als Wärmeerzeuger sollte man auf möglichst niedrige Heizwassertemperaturen optimieren

    Genau. Das darf dann der Heizungsbauer bzw. mit Unterstützung des Ingenieurbüros auskaspern :)


    Habe mir soeben auch die Deckenheizung (Klimadecke) von Zewotherm angeschaut. Wenn ich von 3km Rohrlänge ausgehe, kostet nur das Rohr + Zewo Wärmeleitblech ~ 74.000€

    Da fehlen noch viele andere Komponenten. Vielleicht ist der Preis sogar noch ohne MwST.


    Interessant fand ich auch den ZEWO Klimaboden. Da ist wohl nur eine Systemtemplatte mit 18mm, wo darauf nur eine Spachtelmasse von 2mm draufkommt, die man wiederum direkt verfleisen kann. (Da fehlt dann zwar etwas Gewicht und Speichermasse, trotzdem interessant, dass sowas auch geht.)

    Rechnet dann zuerst der Heizungsbauer und der Ingenieur dann nochmals hinterher oder wie darf man sich das Konstrukt vorstellen?

    Der Heizungsbauer arbeitet mit Außendienstlern bsp. Viessmann, Bosch-Junkers zusammen, wo ein Verlegeplan der FBH mitgemcht wird.

    Ansonsten hat mein Energieberater mit den ganzen Bauteilen/Umsetzungen eine Heizlast ermittelt.


    Zur Sicherheit habe ich extern ein Ingenieurbüro beauftragt, um die Heizlast zu ermittelt (raumweise betrachtet).

    Diesen Ingenieurbüro würde ich dann ebenso für die Auslegung der FBH beautragen, an den sich dann mein Heizungsbauer auch hält. (Vom Heizungsaufbau an sich, bin ich ohnehin noch nicht ganz überzeugt, Wohnungstation vs. Frischwasserstation. Das ist aber ein anders Thema)



    Einen ähnlichen Effekt (Temperatur) erreicht man mit einer Deckenheizung nur unter Einsatz höherer Oberflächentemperaturen.

    Dürfte jetzt sicherlich nicht viel ausmachen. Aber desto geringer die Vorlauftemperaturen bei einer Wärepumpe sind, desto effektiver soll ja das ganze Syste sein.


    Bei der Deckenheizung habe ich bisher über Google noch nichts sinnvolles bzw. dünnes System gefunden auf die Schnelle. Ich schaue aber noch weiter und rufe hierzu auch den Heizungsbauer naher an.


    Update:

    Wenn ich bei argillatherm schaue, wäre der Aufbau wie folgt:

    • OSB 3 / ESB-Plus P5 (22 mm)
    • Hochleistungs-Lehmmodule (25mm) - Darin Polybutenrohr PB 12 x 1,3
    • Lehmputz oder Naturkalk-Grundputz mit Gewebe (5-8mm)

    Das wäre ein Aufbau um die ~50mm.

    Haftet der auch, wenns schief geht???

    Weiß nicht, ob mans ich einfach so aus der Verantwortung drücken kann. (indem man zum Beispiel dann auf andere Gewerke oder Grundsubstanz die Schuld verlagert)


    Bzgl. Gewicht bringt die Deckenheizung kein Vorteil. Bei den Wänden wiederum sieht es vermutlich anders aus. Wäre natürlich eine Alternative. Ob wir von den Wänden die nötige Fläche zusammenkriegen, bezweifle ich. Müsste ich meinen Heizungsbauer mal rechnen lassen.


    Bei der Decke wäre es interessant, ob man hier auf fertige Systeme geht (habe da mal was von Unipor glaub gesehen oder war es Zehnder. Müsste ich nochmal suchen). Hier wäre es interessant, wie hoch die Aufbauten sind, auch hinsichtlich Dämmung nach oben (sicherlich notwendig).


    Eine Deckenheizung (vorausgesetzt man verliert nicht extrem an Höhe) wäre bzgl. Trittschall dann sehr interessant, da man sich beim Fußbodenaufbau dann hauptsächlich auf Trittschall konzentrieren kann.)

    Mir wurde von diversen Energieberater/Baubegleitern nahegelegt, am Besten bei den Fachfirmen/Ausführenden Firmen das jweilige Gewerb abzustimmen, da diese Jahrelang damit arbeiten und "eigentlich" sehr gute Erfahrungen haben sollten.


    Daher würde ich das Gewerk "Estrich" selber beauftragen. Bin am Überlegen, ob ich einen Generalunternehmer für einige Pakete beauftrage. Aber auch diese, wird dann mit irgendeinem Estrichleger zusammenarbeiten.


    Von meinem Baubegeleiter habe ich ein Tipp bekommen bzgl. Überdeckung:

    Leistungen – Bozic Estriche – Website

    Gut,

    ich habe noch einen Energieberater/Baubegleiter. Ihn könnte ich noch fragen. Oder ich warte erstmal ab, was die anderen Estrichleger so vorschlagen. Dann könnte ich schauen, wohin ich mich mit den Informationen werde :)


    Wenn ich das so richtig verstehe, macht Trittschallmäßig eine Flüstermatte/Weber.floor 4955 als Untergrund und dann zum Beispiel Isover Akustic EP 1/ EP 3 (WLG 032 oder 040) mit eingelassenen Lüftungsrohren keinen Sinn.


    Wäre dann vermutlich so, als hätte man eine Schallmauer mit einem Loch. In dem Loch hätte man dann praktisch ein Megaphon

    Das ist paradox: Eine Hohlkörperdecke ist gerade nicht "massiv", was ich hier als "monolithisch" + "schwer" verstehen würde. Sie ist beides nicht!

    Ja mit der Begrifflichkeit habe ich mir auch schwer getan, aber in irgendwelchen Bauakten in der Gemeinde (ich glaube sogar auch im Gutachten), hat man diese Form von Fertigbalkendecke = Massivdecke genannt. Fertigbalkendecke hört sich auch irgendwie Richtung "Holz" an.


    Weshalb Styrodur? Das Zeug ist im Nassen, also außerhalb der Abdichtung, dort sinnvoll, wo hohe Druckfestigkeit benötigt wird. Das Material ist feuchtesbeständig. Das ist bei Kellerfußboden beides regelmäßig innenseitig nicht notwendig. XPS ist als Trittschalldämmung ungeeignet, dafür aber ziemlich teuer.

    Ich habe nochmal nachgeschaut, welche Dämmung genutzt wurde: Jackon Jackodur KF 300 Standard SF. Ist unter der Betonplatte.



    Die Tackerplatte wird also an den Lüftungsleitungen gerade nicht ausgespart - kjedenfalls, wenn diese als Trittschalldämmung dienen soll.

    Verstehe, damit macht man sich das ganze Trittschallthema kaputt.



    Ich habe den Eindruck, die Erfordernisse von Bodenaufbauten bei Aufenbthaltsräumen mit Anforderungen an den Schallschutz wurden hier noch nicht verstanden.

    Gut. Ich bin ja selber Laie und vertraue einfach mal den Estrichlegern, die auf die Baustelle kommen, sich das ganze Anschauen und mir Vorschläge und Angebote machen. Also Laie denkt man, dass evtl. diese flüstermatte oder ähnliches "etwas" bringt. Oder die 60mm Dämmung evtl. auch als Trittschall fungieren kann (wobei dies ja auch nicht geht, wenn dazwischen Lüftungsrohre liegen).

    Hallo zusammen,


    ich lasse mir aktuell Angebote von Estrichlägern einholen. In den Stockwerken haben teilweise Einschränkungen, aber 4cm Estrich können wir vorerst problemlos einbringen. Es handelt sich um eine massive Hohlkörperdecke. Der Keller ist ebenso beheizt. Der Kellerboden wurde zudem unterfangen und auch gleich gedämmt (14cm Styrodur). Die Kernsanierung wird Richtung KfW-55 durchgeführt. (Tendenziell liegen wir zwischen KfW40-55)


    Stockwerk EG (Einschränkungen Höhe 8-9cm + maximal 4cm Estrich)


    Idee 1:

    • 15/20 mm Trittschall- u. Wärmedämmplatten
    • 4mm Flüstermatte zusötzlich (Alternativ)
    • 150 my PE-Flachfolie als Trenn- und Gleitlage
    • 11mm Uponor Tecto Noppenplatte ND 11 (Für Rohre zw. 14 und 17 mm)
    • CA-C30-F7-H40 (Rohrüberdeckung von nur 22mm möglich)
    • Gesamtaufbau = Wäre dann etwa 70mm + Bodenbelag

    Idee 2:

    • 15-20mm Dämmung
    • 20mm Tackerplatte (oder PUR-Alu - (WLG 024) wo man wohl direkt darauf tackern kann)
    • 4cm Anhydrit-Estrich
    • Gesamtaufbau = 75-80mm + Bodenbelag

    Stockwerk OG (Einschränkungen Höhe keine. Ideal wäre <12cm, dann müssten die 2,11'er Zimmertüren nicht gekürzt werden). Wohnungstür kann angepasst werden. Einzige Einschränkung: 75er Lüftungsrohr sollten in den Fußbodenaufbau gelegt werden)

    Idee 1:

    • 60mm Dämmung
    • 20mm Tackerplatte (wird an der Unterseite entsprechend der Lüftungsrohre ausgespart)
    • 4cm Anhydrit-Estrich
    • Gesamtaufbau = 120mm + Bodenbelag (Alternativ 80'er statt 60'er Dämmung und die Türen müssten um 2cm gekürzt werden.

    Stockwerk DG (keine Höheneinschränkung und keine Gewichtseinschränkg, da Dach komplett inkl. Geschossdecke neu aufgebaut wurde)


    Zwei weitere Estrichleger sollen noch kommen.

    1. Was meint ihr zu den Aufbauten? Lohnt sich eine Flüstermatte? Was würdet ihr für Dämmungen vorschlagen? (Isover Acustic?)...
    2. Was haltet ihr von weber.flor 4955 (Trittschallverbessernde, dünnschichtige Trennlagenbahn)
    3. Von Anhydrit habe ich immer wieder gelesen, dass dieser bei Wasserkontakt aufquellen kann. Alle Estrichleger schwören bisher aber auf Anhydrit. Daher, lieber bei Anhydrit bleiben oder auf Zementestrich bestehen? Anhydrit würde wohl besser aufheizen und würde sich nicht wie bei Zementestrich an den Rändern etwas absacken.
    4. Beim OG sind wir ebenso am Überlegen, ob wir Fliesen oder Vinyl/Laminat (o.Ä) nehmen sollen, um ggf. nochmal das Trittschallthema zu verbessern. Hier stehen wir daher zwischen der Entscheidung, ob die FBH effektiver werden soll (Fliesen) oder wir mehr Wert auf Trittschal legen. (Müsste daher meinen Heizungsbauer auch informiere, da er entsprechend wohl die FBH darauf auslegt)

    Über Tipps, Anregungen oder Vorschläge würde ich mich freuen, um mir eventuell von den Estrichlegern nichts aufqaustchen zu lassen, auch wenn unsere Baustellenbedingungen nicht wirklich toll sind.

    Damit wird die Decke aber erheblich schwerer und die zusätzlich aufnehmbare Last bleibt dann eher ein Nullsummenspiel!

    Dachte, die Decke trägt sich ja erst einmal selber und kann (Weil es ja Vollbeton ist) erstmal mehr Lasten aufnehmen. Natirlich vorausgesetzt, die Auflagen machen das mit. (Wäre in diesem Fall dnke ich möglich, da die Auflagen bzw. die Außenwände in dem betroffenen Stockwerk "30cm Vollbeton" sind.


    Aber, ich sehe ein, das ganze steht dann nicht mehr im Kosten- & Nutzenverhätlnis.


    Danke euch nochmal euch allen für die Tipps. (Ich überlege mir, ob ich das Thema FBH separat aufgreife)

    Ja,

    mit dem Laser vermessen, haben wir eine Unebenheit von ca. 0,5cm über die ganze Fläche. Aber wie gesagt, ich wollte diesen Thread nicht mit dem Thema FBH missbrauchen. (Ich eröffne vielleicht hierzu einen neuen Thread)


    Zitat

    Ich schätze aber, der TE meint, die 4cm die bisher drin waren, können ja wieder rein. Was jetzt kein Fehler wäre, denn wenn sich die Auflast nicht ändert, sondern nur getauscht wird, spricht eigentlich nichts dagegen. (Sofern auch statisch nichts geändert wurde). Nur!, wenn da 4 Drin waren, soltlen da jetzt nicht 6cm rein ohne das statisch zu prüfen. Gerade diese langen Spannweiten von 4m+X sind schon problematisch.

    Genau, es ging mir eher um das Thema Deckensystem und Lasten.

    Ich habe übrigens mit meinem Statiker telefoniert. Er meinte, die früheren Estriche seien mit den jetzigen Estrichen nicht vergleichbar, da es früher eher "porös" und daher auch etwas leichter sei. Bei 4cm Estich (ca. 80kg pro m²) hätte er jetzt aber keine großen Bedenken.

    Ja die Spannweite von 4,8m (inkl. Auflage) ist nicht zu unterschätzen.


    Hab vergessen, den Statiker zu fragen, ob man hier evtl. Möglichkeiten hat, die Decke irgendwie zu verstärken. (Bsp. manche Reihen von den Hohlkörpersteinen oben aufmachen, unten absützen und eine "sich selber tragende" Betonfüllung, wenn man die Bewehrung an den Auflagen legt). Aber, solange ich nun die 4cm Estrich verlegen kann, muss ich mir vorerst hierzu kein Kopf machen :)

    Also Aufbauhöhe habe ich ca. 9cm. Die 9cm sind jetzt nicht sonderlich hoch, aber die Einschränkung ist hauptsächlich bzgl. Gewicht. Ein Dünnschichtsystem wäre zwar eine Alternative, aber laut dem Estrichleger wären 4cm besser.


    Code
    Übrigens, es wäre keine schlechte Idee hierfür ein neues Thema zu eröffnen

    Ja, mir ging es nicht unbedingt um die FBH, sondern eher um die Lasten, daher dachte ich, dass es gut in diesen Thread passt, da es sich um das gleiche Deckensystem handelt

    Hallo zusammen,

    ich fand diesen Thread interessant.

    Wir ziehen aktuell noch eine Kernsanierung durch. Der alte Estrich (ca. 4cm ist weg). Es soll nun ein neuer mit Fußbodenheizung rein.


    Beim Anfragen der Estrich-Angebote habe ich den Hinweis gegeben, dass wir den Estrich pro m² nicht mehr als 50kg machen sollten.


    Hintergrund:

    Wir haben eine Hohlkörperdecke. Deckentyp SM, d = 20cm. Spannweite der Betonträger teilweise 4,8m (H1/3) und 4,5m (H1/3). Abstände der Betonträge 62cm. Ortbeton = B225. In der Statikberechnung ist eine Nutzlast von 200kg/m² angegeben.


    Bei diversen Berechnungen (Bsp. Innenwäne) wurde neben er Nutzlast für den Putz und Belag = 75kg/m² angegeben. Wenn man den Putz abzieht (20-25kg) blieben für den Belag nur noch ca. 50kg. Will man Fliesen anbringen, dann bliebe eigentlich nur noch ein Dünnbettestrich als FBH übrig.


    Ein Estrichleger meinte, dass sie viele solcher Gebäuden mit Hohlkörperdecken hatten. Hier wäre es kein Problem mit dem Estrich auf 80-90 kg/m² zu gehen. Wie seht ihr das? (Alle Innenwände liegen von Grundauf (Keller) immer übereinander). In einem Bereich standen Zwischenwände im EG/OG, wo es im Keller keine Wand gab, weswegen dann 2 Betonträger nebeneinander liegen. Diese Zwischenwände wurden aber im Rahmen der Kernsanierung entfernt. (Nicht tragende Wände).


    Ich würde versuchen morgen meinen Statiker telefonisch zu erreichen. Wäre aber trotzdem interessant, wie ihr so darüber denkt, vor allem hinsichtlich der Aussage des Estrichlegers.

    "Wurde" oder "soll werden"? Zumindest wenn noch nicht hergestellt, würde ich unbedingt auf dem Einsatz eines zugelassenen Systems bestehen, denn hier ist nur Edelstahl zulässig und Edelstahl-Bewehrungen sind einzeln kaum zu bekommen. Wenn "wurde", sollte die Arbeit gestoppt und der Mangel beseitigt werden, bevor es weitergeht!

    Sorry für die späte Rückmeldung und Verwirrung mit den Zeitformen. In meinem letzten Artikel müsste es "sollte" statt "soll" heißen, da ich bei der Umsetzung nicht dabei war, sondern die Rückmeldung des Handwerkers weitergegeben habe.


    Was der Handwerker genau für ein Edelstahl-Bewehrung genutzt hat, werde ich mal nachfragen. Ob Edelstahl-Bewehrung oder Edelstahl-Rundeisen oder was auch genau.


    An einer anderen Stelle (Anbau) hatte der gleiche Handwerker als Vorbereitung bereits Edelstahl-Stäbe aus der der Wandecke herausragen lassen. Nicht über den Styropor-Klotz wundern. Der kommt weg. War nur wegen einer Abdeckplanne dort draufgesteckt.

    Dieser Edelstahl-Stab hat in der Mitte so einen Knuppel bzw. einen Ring.


    Kurze Rückmeldung nach Rücksprache mit dem Statiker:

    Die Bewehrung des Betongurtes wurde an das Bestandsgebäude angeschlossen. (Mit Styrodur getrennt). Ebenso wurden alle paar Meter mit Injektionsmörtel/Stahlstab der Betongurt an die untere Betondecke angeschlossen.


    Laut Statiker und Energieberater wäre das so in Ordnung

    Die von dir skizzierte Lösung an einem "Betonbalken" auf einer Schicht Y-Tong wird im Falle eines Falles vermutlich versagen.

    Hey, super vielen Dank euch beiden. Was wären hier denn die Bedenken wegen der Schicht Y-Tong? Ich hatte mit unserem Statiker in der Erstdiskussion mitgenommen, dass Ytong + Betongurt klappt, solange der Betongurt Aussteifungsstützen hat bzw. an das Bestandgebäude verbunden wird (unahängig jetzt von Wärmebrücken). Details müsste ich mit dem Statiker + Energieberater klären.


    Wäre aber interessant, wenn ich Voraus ein paar Bedenken mitnehmen könnte.


    Das funktioniert so nicht, jedenfalls wenn der Stahlbetonträger auf einer Kimmschicht aus Porenbeton aufliegt. Die Erfordernis zur vertikalen thermischen Entkopplung wurde erkannt, aber nicht funktionierend gelöst. Wir haben das schon mehrfach ungefähr so ausgeführt:

    Danke, auch hier die gleiche Frage, wo das Problem wäre, dass dieser Betongurt nicht funktioniert?

    Das ist nicht in allen Teilen genau so ausgeführt, aber das Prinzip sollte klar sein. Zwischen Stahlbetondecke und Attika gibt es einen sog. "Isokorb" o.ä..

    Den Isokorb, bzw. Punkt 9 habe ich auf der Zeichnung nicht gefunden. Finde es aber interessant, dass das Rohr nach dem Fallrohr unter den Holzdielen und später unter der Fassade bzw. Dämmbereich abgeführt wird.

    Hallo zusammen,


    wir überlegen aktuell, wie wir unser Glasgeländer für die Terasse und den Balkon gestalten. Ursprünglich wollten wir in den Betongurt der Attika ein U-Profil einlassen und ein Glasgeländer einbringen. Abdichter, Baubegleiter/Energieberater sahen das etwas kritisch, da sich in den Bereich des Profils Wasser eindringen kann und im Winter problematisch werden könnte.


    Wie seht ihr das?


    Deshalb sind wir am Überlegen von Alternativen. Eine Außenmontage ist nicht erwünscht. Bei der Innenmontage habe ich mal folgendes skizziert: Bitte die Abdichtungslagen noch nicht ernst nehmen, da ich dies mit dem Abdichter noch im Detail klären muss:



    Auf dem Foto sieht man, dass das Geländer seitlich/innen montiert ist. Wie ist das jedoch bzgl. Glasgeländer mit einem durchgehenden Profil. Würde sich das Wasser vom Attikablech nicht zwischen Mauerwerk und Profil ansammeln?


    Ich habe bei Heinze bzw. Balardo ein Geländer gesehen, dass man seitlich montieren kann, finde aber keine Lösung bzgl. Wasserablauf, bzw. Attikaverkleidung: