Beiträge von Ted Kowalski

    Denke bei dem Heizkörper an die Tiefe, sicherheitshalber 20cm.


    Aber wenn er nicht benötigt wird, dann weglassen. Handtücher kann man auch woanders hin hängen, dafür braucht es nicht unbedingt einen Heizkörper.


    Wenn sowieso FBH und evtl. noch WH geplant ist, dann würde ich mir überlegen, wie ich das Badezimmer während der Übergangszeit temperieren kann. El. Gebläsekonvektor, IR Paneel, o.ä.

    Der Heizkörper der mir vorschwebt hat eine Bautiefe von 3 cm plus Abstand von 5 cm sind Gesamt 8 -9 cm.


    Blöde Frage, ist mit WH etwas anderes gemeint als ein Heizkörper an der Wand ? Gibt ja auch integrierte Systeme ...

    Brauchst Du den Heizkörper um die Heizlast abzudecken?

    Viel Platz ist da ja nicht, und wenn das so eine Hühnerleiter werden soll, dann ist die Heizleistung (wasserführend) auch überschaubar.

    Wenn dann ständig jemand mit der Tür dagegen kracht, dann ist das auch nicht der Brüller.


    Durch den Maßstab der Zeichnung verliert man ein bisschen das Gefühl für die Größe des Heizkörpers.

    Sollte mein Vorhaben mit der Fußbodenerwärmung / Heizung klappen, werde ich den Heizkörper für die Heizlast wohl nicht brauchen, der ist tatsächlich mehr für Handtücher und Reserve.

    Die Zeichnung ist nicht maßstäblich (die liegt zuhause), dies ist eine Skizze die ich heute morgen hingeschlurt habe um den Sachverhalt zu verdeutlichen.

    Viel Platz ist zwischen Dusche und Waschtisch nicht, ca. 90-100 cm. Evtl. kann die Dusche auch nur 80 cm breit werden und nicht wie eigentlich gewünscht, 90 cm.

    Ich finde den Platz für den Heizkörper hinter der Tür aber eigentlich sehr gut, deshalb halte ich daran auch noch hartnäckig fest :D

    - Heizkörper an der Trennwand zur Badewanne platzieren

    Das ist eine Option über die wir bereits nachgedacht haben, folgendes spricht dagegen:

    Trennwand zur Badewanne soll aus Klarglas sein für guten Lichteinfall in die Dusche, da würde ein Heizkörper sehr bescheiden aussehen


    Was spricht dagegen, in Ornament- oder farbiges Glas Bohrungen zur Heizkörperbefestigung machen zu lassen ?

    Moin,

    ich bin ja gerade dabei, mein altes Bad zu entkernen und gleichzeitig das neue zu planen.

    Wie auf der angehängten Skizze zu erkennen, soll die Dusche durch eine möglichst dünne Wand zum Raum hin abgetrennt werden.

    Nahe liegend wäre eine klassische Leichtbauwand, jedoch geht mir dabei zuviel von der gesamten Raumbreite verloren, mir schwebt etwas sehr dünnes, blickdichtes vor, das in der Lage ist einen schmalen Heizkörper aufzunehmen.

    Eingefärbtes Glas mit Bohrungen für die Heizkörperbefestigung ?

    Eine dünne Sandwichwand mit Rigips - Multiplex - Fliesen ?


    Gibt es andere Ideen oder fertige Wandaufbauten für solche Zwecke ?


    Bin für Tipps dankbar !


    Grundriss-Skizze Bad.pdf

    Danke für den Tipp, werde mal recherchieren.

    Dass ich keine elektrische Unterstützung möchte, lässt sich nicht technisch begründen, mehr ein Bauchgefühl, aber das steht fest.


    Sollten tatsächlich diese Monster-Fliesen verbaut werden, wird das selbstverständlich genau geplant.


    Es gibt tatsächlich ein System basierend auf dem von R.B. genannten in Verbindung mit Holzfaser-Dämmplatten und Ausgleichsmasse von K****, das laut Merkblatt für Fliesenformate bis zu 1200 mm zugelassen ist und Aufbauhöhen von knapp 50 mm ermöglicht.

    Ob Holzfaser-Dämmplatten in Feuchträumen zugelassen oder empfehlenswert sind, muss ich noch klären.


    Die Monster-Fliesen sind kein must-have, im Zweifel würde ich kleinere wählen, um mehr Sicherheit zu erhalten.

    Zunächst sind das meine Wunschvorstellungen, dass man vermutlich Kompromisse wird machen müssen ist klar, entweder dann bei der Aufbauhöhe oder der Fliesengröße, eine elektrische Erwärmung schließe ich aus.


    Für mich ist erstmal wichtig zu wissen, was geht überhaupt, die ARdT evtl. ein wenig zu verlassen, würde mich nicht so stören, wenn ich denn davon überzeugt bin dass es funktioniert.

    Kostenfaktor ist natürlich nicht unwichtig, zum jetzigen Zeitpunkt aber auch nicht entscheidend.


    Es gibt Systeme wie beispielsweise Minitec, dünne FBH Rohre auf (Noppen)Matten, dann darauf Nivelliermasse mit einer Überdeckung von etwa 8mm (genaue Höhe weiß ich jetzt nicht auswendig). Ob die mit so einem Aufbau für solche großen Fliesen zugelassen sind, das müsste man anfragen.

    Interessanter Hinweis, werde ich mal recherchieren.


    Und dann stellt man fest, dass eigentlich nur eine oder evtl. gar 2 Fliesen ganz bleiben, der Rest muss geschnittten werden. Dann kann man gleich ein kleineres Format nehmen.

    Es muss natürlich sichergestellt sein, dass das nicht passiert. In diesem Fall wird eine Wand versetzt und da gibt es eine gewisse Flexibilität, könnte tatsächlich zumindest in Längsrichtung ziemlich gut passen.


    FBH Trockenestrichsystem mit Wärmeleitblech = 27mm (Trittschall leidet etwas)

    Anhydrit =35mm oder HF Anhydrit = 30mm oder Spezieller Zementestrich (kunstsotffvergütet) der auch weniger schichtdicke abkan.

    Der Aufbau dieses Systems ist mir nicht klar, gibt es da Hinweise wo man sich schlau machen kann ?

    Moin,


    mein Badezimmer soll nach 20 Jahren saniert werden, derzeit mache ich eine komplette Entkernung, Fliesen rundherum raus, Wand versetzen, Fenster erweitern etc.

    Der Fußboden besteht derzeit aus Trockenestrich-Platten (Sandwich, ca. 5 cm dick), ohne Fußbodenerwärmung und gefliest, das kommt alles raus, darunter ist Beton.

    Zu meiner Frage :

    Eine ähnliche Aufbauhöhe würde ich wieder in Kauf nehmen, allerdings möchte ich eine Fußbodenerwärmung verbauen lassen, die an die Heizung anschließt, nicht elektrisch.

    Es soll, vermutlich großformatig, wieder gefliest werden.

    Ein Klempner, der die Installation wohl machen wird, sagte mir bei einem Vorab-Termin, dass es Trockenestrich-Elemente in recht dünner Ausführung gibt, bereits mit Ausfräsungen für die Heizschlangen. Diese seien aufgrund der Dicke (4,5 - 5 cm) lediglich bis zu einer Fliesengröße 40 x 40 zugelassen.

    Von einem Bekannten hörte ich, dass er faserverstärkten, schwimmenden Estrich in Dicken von ca. 3 cm hat einbauen lassen..


    Welche Systeme sind empfehlenswert, wenn die Aufbauhöhe möglichst nicht mehr als 5 bis 6 cm betragen soll und ein Verlegen von Fliesen mit Formaten bis zu 60 x 120 cm möglich sein soll ?


    Für Tipps wäre ich sehr dankbar !

    Moin, ich habe genau das vor Jahren bei mir gemacht. Geschnitten habe ich 11,5 er KS mit so einer Höllensäge wie R.B. sie beschrieben hat und zwar trocken.

    Funktioniert, ist aber auch nicht so ganz ohne, zumal ich auch aussen WDVS hatte und das sollte heil bleiben.

    Ich habe zunächst von innen die Öffnung im Mauerwerk hergestellt und dann, entsprechend kleiner, die Öffnung im WDVS.

    Die alten Verlegeplatten (Zwischenboden) liegen auf seitlich an die Balken angeschraubten Leisten, Masse wäre besser, klar, aber so schlecht war es bislang auch nicht.


    Die neuen Verlegeplatten werden natürlich oben auf die Balken geschraubt.

    So, ich wollte ja berichten wie es weitergeht.


    Als erstes mal ein herzlichen Dank an R.B. für den Tipp, bis auf die Balken alles zurückzubauen . Denn obwohl ich noch nicht fertig bin ist jetzt schon klar, dass dies die richtige Vorgehensweise war. In meinen Überlegungen vorab hab ich mich gedanklich zu sehr auf eine Ausgleichs-Schüttlösung versteift.


    Der Rückbau war problemlos, die Deckenbalken haben augenscheinlich keine Schäden, hängen aber in Feldmitte deutlich durch, 3,5 bis 4 cm, außen herum hat alles eine einheitliche Höhe, so dass lediglich die inneren drei Deckenbalken verstärkt werden mussten.
    Dies habe ich mit beidseitig angeflanschten KVH-Brettern 4 x 20 gemacht, in dem Moment wurde auch das deutliche Durchhängen gut sichtbar.
    Das Schwingungsverhalten hat sich bereits deutlich verbessert.


    Auf den alten Dielen lag eine 20 mm Verlegeplatte. Um diese nicht entsorgen zu müssen und weil es evtl. noch einen geringen Effekt hat, habe ich diese als Zwischenboden eingebaut. Der Zwischenraum wird mit 140 mm Steinwolle aufgefüllt, darauf kommen dann 25 mm OSB-Verlegeplatten, dann Trittschall und Parkett.


    Ich habe mal ein paar Fotos bis zum jetzigen Stand angehängt.

    Ich gehe ganz stark davon aus, dass die Felder zwischen den Deckenbalken komplett leer sind (war an anderer Stelle so). Die Dielen sind eindeutig lastverteilende Ebene, also werde ich Vorsicht walten lassen wenn ich sie aufnehme, einen Zwischenboden gibt es nicht.
    Eine mineralische Schicht wäre zweifellos sehr effektiv, diese jedoch nachträglich einzubringen wird aus stat. Gründen schwierig. Deshalb ist die Idee, wenn die Dielen sowieso runter sind, die Zwischenräume zumindest mit 18 oder 20 cm Steinwolle zu füllen, denke schon dass das Einen gewissen Effekt hat.

    Es geht hier ja nicht um eine Neukonstruktion, sondern nur darum ob man mit evtl relativ leicht umzusetzenden Maßnahmen kleine Verbesserungen erreichen kann. Deckenaufbau ist grundsätzlich vorhanden, zur Verfügung stehende Höhe ist sehr gering, Bodenbelag (Eiche ) steht nicht zur Diskussion. ...
    Optimal ist das alles nicht, lässt sich aber trotzdem seid 18 Jahren sehr angenehm drin leben :)

    Vielleicht kannst Du ja mal den Aufbau an einer Seite öffnen und reinschauen, vorzugsweise mit jemandem an Deiner Seite, der sich mit solchen Konstruktionen auskennt.

    das werde ich tun, beurteilen kann ich das glaube ich ganz gut, ich will nicht auf die Tonne hauen, aber ich habe in diesem Haus schon reichlich Durchbrüche, Deckenabfangungen etc. selber durchgeführt und auch einen Anbau in Holzrahmenbauweise selber entworfen, konstruiert und selbst errichtet. Aber keine Sorge, ich bin bauvorlageberechtigter Bauingenieur in HH und Tischler, mache all dies aber lediglich für mich privat, nicht professionell.


    ---------- 12. November 2017, 16:58 ----------


    was mir noch durch den Kopf geht .... wenn ich das alles schon offen habe könnte ich gleich Steinwolle einlegen, die Raumschalldämmung ist auch nicht so dolle.
    Könnte zumindest ein bißchen was bringen

    Ich denke ich werde erstmal mit dem Rückbau der Verlegeplatten beginnen, dann die genauen Höhenverhältnisse ermitteln und ggf ein paar alte Dielen hochnehmen.
    Und vorsorglich die Familie darauf vorbereiten, dass die Aktion wohl nicht in 2 Tagen erledigt ist (Sohn muss solange sein Zimmer räumen ).
    Danke für die Tipps, werde weiter berichten.

    Was mir gerade so in den Sinn kommt, hängen die Dielen durch oder die Balken darunter?

    Das weiß ich ehrlich gesagt nicht genau. Die Decke darunter ist abgehängt, vermutlich weil es nicht so prickelnd aussah. Ich vermute dass die Balken durchhängen, der Zustand hat sich augenscheinlich in den letzten 18 Jahren nicht verändert, so lange wohne ich da. Die Idee bis auf die Balken zurückzubauen, dann evtl zu verstärken und Verlegeplatten einzubauen gefällt mir. Bis auf den Aufwand .... :work:


    ---------- 11. November 2017, 22:55 ----------


    Hast Du schon mal einen Gedanken an Nivelliermasse verschwendet ?

    Ja hab ich, bin allerdings meist wieder davon abgekommen weil ich Bedenken hatte wegen der Starrheit und des Gewichtes.
    War aber auch noch nicht im Fachhandel um mich mal anständig beraten zu lassen

    Exakt das von dir beschriebene trifft meine Befürchtungen, im angrenzenden Bereich liegt eine 5mm dicke Trittschalldämmung und darauf das Parkett, mehr Höhe habe ich hier leider auch nicht zur Verfügung.
    Ideal wäre ein Material das man schütten kann und dessen Kugeln dann ein wenig verkleben um Formstabilität zu erhalten, das aber weiterhin eine gewisse gummiartige Flexibilität behält, wüsste nur leider nicht was das sein kann.

    Das ist mir bewusst, die Frage ist welche Korndurchmesser solche Trockenschüttungen üblicherweise haben und ob es üblich ist diese direkt mit Trittschalldämmung zu belegen, also ohne zusätzliche Verlegeplatte. Absolut hohlraumfrei kann es im Übergangsbereich zwischen Schüttung und altem Dielenboden natürlich nicht gehen. Es sei denn ich würde Sand nehmen aber der ist mir zu schwer.

    Hallo,
    folgende Fragestellung: Im Obergeschoss eines alten Einfamilienhauses liegt in allen Räumen bis auf einen ein sehr hochwertiges Eichen-Fertigparkett. Das Parkett liegt auf Trittschalldämmung, diese wiederum z.T. auf alten Dielen, z.T. auf Verlegeplatten.
    Nun soll das gleiche Parkett im letzten, angrenzenden Zimmer verlegt werden, Problem dabei ist, dass die Dielen in dem Raum einen deutlichen Durchhang haben, der vorher ausgeglichen werden muss.
    Gibt es eine relativ feinkörnige Trockenschüttung, die man in den Randbereichen auf nahezu Null auslaufen lassen kann und auf die direkt Trittschalldämmung gelegt werden kann ? Es muss auf jeden Fall eine flexible Ausführung sein, alles gebundene würde aufgrund der Bewegungen der Holzbalkendecke in Stücke reißen.
    Die auszugleichende Fläche hat eine Größe von ca. 5 x 3,5 m, die 3,5 m hängen durch, ich vermute mal bis zu 3-4 cm.


    Freu mich über Anregungen !


    Gruß Ted