Beiträge von stefan ibold

    Dann Skeptiker, darfste wieder gern auf W. Schäuble dreschen, der wieder einmal etwas für mich sehr Sinnvolles von sich gegeben hat.

    Er warnt davor angesichts der Einschränkungen dem Schutz von Leben in der Corona-Krise alles unterzuordnen: "Wenn ich höre, alles anderee habe vor dem Schutz von Leben zurückzutreten, dann muss ich sagen: Das ist in dieser Absolutheit nicht richtig". "Wenn es überhaupt einen absoluten Wert in unserem Grundgesetzt gibt, dann ist das die Würde des Menschen. Die ist unantastbar. Aber sie schließt nicht aus, dass wir sterben müssen". "Der Staat muss alle für die bestmögliche gesundheitliche Versorgung gewährleisten. Aber Menschen werden weiter auch an Corona sterben." "Mit allen Vorbelastungen und bei meinem Alter bin ich Hochrisikogruppe". "Meine Angst ist aber begrenzt. Wir sterben alle. und ich finde, Jüngere haben eigentlich ein viel größeres Risiko als ich. Mein Lebensende ist nämlich ein bisschen näher".
    Und wenn einige hier ja so gern und wichtig auf die Wissenschaft hört, dann sollten diese das auch mal für den Bereich der Wirtschaft tun. Aber das ist ja schädlich, nee, schändlich :(

    Also dass der MuNaSchu das Allheilimmtel gegen die Verbreitung sein soll, @ rodop, bezweifle ja nicht nur ich. Zumindest die Dinger, die selbstgenäht/-gebastelt sind. Die mit dem Auslassventil bringen auch nichts, außer dem Eigenschutz, bleiben die FFP-2, die jedoch dem medizinischem Personal vorbehalten bleiben sollen, also bei denen, bei denen es wirklich Sinn macht.

    Ja, der Virologe sagt es aus medizinischer Sicht. Der Spezialist für Infektionsverbreitung (Meyer-Herrmann) sagt Dir, dass Lockerungen wegen der Weiterverbreitung überhaupt nicht gehen (würden). Die Politik mit einem Gesundheitsminister, der selber Bänker ist und seit 2002 im Bundestag, 1980 Geboren, also mit "sehr viel Erfahrung" im wirklichen Leben, muss Dir Pampel sagen, was gemacht wird? Sehe ich vom Grundsatz differenzierter. Auch wenn man Flintenuschi nachsagt, dass sie horrende Summen für externe Berater ausgegeben hat, ohne externe Berater würde die genauso wenig klarkommen/wäre die genauso wenig klargekommen, wie es nunmehr Herr Spahn kommt.
    Unabhängig von der Tatsache, dass die Politiker natürlich ihre Wiederwahl im Hinterkopf behalten, werden sie gerade in Gesundheitsfragen versuchen, soweit wie es irgend geht für sich auf der sicheren Seite zu sein. Man soll ihnen später nicht nachsagen können, dass sie Menschenleben aufs Spiel gesetzt hätten.

    Und jeder, der sich kritisch mit den Meinungen, Verordnungen etc. auseinander setzt, der wird - auch hier im Forum - abgewatscht.
    Kraft meines Berufes muss ich mich mit vielen Regeln, Verordnungen, Gesetzen und Dergleichen auseinandersetzen. Und weiterhin muss ich vielen von denen folgen, um meinem Beruf als Sachverständiger nachgehen zu können. Aber ich lasse mir trotzdem nicht nehmen, kritisch mit diesen Vorgaben umzugehen. In meinem beruflichen Umfeld hat das durchaus zu dem ein oder anderen Umdenken bei den Verordnungsgebern geführt.


    Der Politiker, so ist meine Auffassung von diesem Beruf, muss abwägen, was im Zweifel das Sinnvollste für das Land ist. Er/sie kann nicht immer richtig dabei liegen, aber muss den Pöter in der Hose haben, einen Fehler zuzugeben. Das aber können leider die Wenigsten Volksvertreter.

    Wenn die WHO in der Vergangenheit erkannt hat, dass einfache Masken wenig taugen, dieses jetzt jedoch dahingehend verändert, als dass sie Masken empfiehlt, zeigt mir, dass die Verantwortlichen schlicht überfordert sind und zumindest ein Zeichen setzen wollen, um nicht völlig tatenlos zusehen zu müssen. Wenn es dann in der Tat eine solche Hilfslosigkeit bei der WHO gibt, dann hätte D. T. wohlmöglich sogar noch Recht wenn er behauptet, die WHO hätte die Welt viel zu spät (speziell aber ihn) unterrichtet, sie haben es dann wohl schlicht nicht besser gewusst.

    Boah, das würde ja so manchen Zweifel hier bestätigen, besser sie werden bestätigt.
    Wenn es denn so ist wie es dort beschrieben ist, dann wären ja meine Fragen/Anmerkungen zu den Übertragungswegen nicht unrichtig gewesen. Danach würde ja tatsächlich die Handhygiene wohl den wesentlichen Teil ausmachen und die Masken sich nur im klinischen Bereich bewähren.

    Eine Berliner Zeitung hat wohl heute Morgen ausgeführt, dass die Stimmung im Land kippen würde und die Politiker (etwas) über das Ziel hinausschießen würden. Inzwischen würde auch die politische Opposition in den Landtagen und in der Bundespolitik wieder lauter, was den Stimmungswandel wohl bestätigen soll.

    Wenn denn der Artikel stimmen sollte, weshalb findet der dann letztlich so wenig Bedeutung bei den Virologen?

    Mal eine andere Frage in Sachen Übertragungswege: Gibt es eigentlich eine Erkenntnis, wie die Infektionszahlen in Gefängnissen sind? Wenn nicht dort, wo sonst kann man das mit den Übertragungswegen so exakt nachvollziehen? (OK, der Flugzegträger der Franzosen wäre ja auch noch da)

    Ich bin ja mal gespannt, wie sich die Maskenpflicht in Sachsen umsetzen lässt. 2-Jährigen Kindern so ein Ding - und sei es für 2 Minuten - aufzusetzen, ohne dass die das sofort wieder abnehmen oder daran herumfummeln, wird auch bei bis zu 4-Jährigen nicht funktionieren.
    Es kommt der Verdacht auf, dass man im Rahmen der "neuen" Normalität die Gesellschaft schon jetzt darauf vorbereiten will, dass wir die in Zukunft ständig tragen sollen. NEIN! (ich schreie bewusst) NEIN. Das kann und darf nicht ein Teil der Normalität sein.

    Übrigens, in den Tagesberichten erscheinen jetzt auch öfter Infos zu den durchgeführten Testungen. Da ist unschwer zu erkennen, dass der steile Anstiegbei der Anzahl der gefundenen "Infizierten" sehr schön mit der Anzahl der Testungen korreliert. Man sieht aber auch, dass momentan die Anzahl der positiven Funde stärker fällt als die eher leicht schwankene Anzahl der Testungen". Setzt man nun voraus, dass sich die Rahmenbedingungen für die Tests (nur Personen mit Symptomen etc.) nicht wesentlich geändert haben, und auch nicht massenhaft Mehrfachtestungen durchgeführt wurden, dann kann man daraus rückschließen, dass es auch immer weniger "aktuell" Infizierte gibt.Deswegen hatte ich ja recht schnell reklamiert, dass die Wortwahl mit "neu-Infinzierten" nicht korrekt ist, sondern dass es "erkannt-Infizierte" heißen müsste, was ja nunmehr auch mehr und mehr so umgesetzt wird.


    Oder schmelzen lassen und Strohhalm nutzen :) Aber trotzdem soll/muss ja der Mindestabstand eingehalten werden.

    Es ist spannend. Geschichten aus der Heimat.
    Das Steinhuder Meer ist nun mal ein Anziehungspunkt für Menschen aus Nah und Fern. Zum vergangenen Wochenende hatte man den Eisdielen, von denen es ein paar in Steinhude gibt, die Möglichkeit des "außer Haus Verkaufs" ermöglicht. Touristen sind in Steinhude der einzige wirklich geldbringende Faktor, nachdem zwei etwas größere Betriebe vor einiger Zeit schließen mussten.
    Steinhude gehört verwaltungstechnisch zu Wunstorf und das wiederum zur Region Hannover.
    Wunstorf hat im Speckgürtel von Hannover etwas Industrie, aber reichlich Speditionen und Großhandel, wie seit Neuestem auch Amazon. Das Kalibergwerk wurde geschlossen.
    Bisher war Steinhude noch ein wichtiger Geldbringer in das Stadtsäckel von Wunstorf. Das scheint sich geändert zu haben. Der Bürgermeister von Wunstorf wollte sich vergangenes Wochenende gegen die Region Hannover sperren und Steinhude KOMPLETT abriegeln. Die Region hat da aber nicht mitgemacht.
    Daraufin hat Wunstorf veranlasst, dass ein Teil der Wasserpromenade geschlossen wurde und vermehrt das Ordnungsamt und die Polizei auf dem Wasser und an Land eingesetzt.
    An diesem Wochenende wollte er sogar an der Autobahn Schilder aufstellen lassen, um darauf hinzuweisen, dass Steinhude nicht anzufahren sei. Angeblich waren es technsiche Gründe, die das nicht ermöglichten.
    Als Ersatz lässt Wunstorf nun den größten Teil der Promenade sperren, was dazu führt, dass es keine ausreichenden Möglichkeiten mehr gibt, sich nach dem Kauf eines Eis in 50 m Entfernung von der Verkaufsstelle zu bewegen, um das ein Eis einigemaßen unfallfrei zu verzehren. Die Möglichkeiten, die bleiben, sind aber jetzt vollkommen überlaufen.

    Was sagt uns das? Haste keine Kohle mehr, biste außen vor. Steinhude kämpft seit Jahren mit erheblichen Einbußen, da der Naturschutz ungebremst und ungehemmt frei zugängliche Bereiche absperrt und sich dabei sogar gegen die Bundeswehr stemmt und dieser Überflugverbote in bestimmten Höhen untersagen wollte. Wunstorf hat eines der wenigen Fliegerhorste in Deutschland mit dem A400 M und soll weiter ausgebaut werden.
    Neben dem extrem zweifelhaften rechtlichen Gebahren des Naturschutzes kommt jetzt noch ein extrem unverhälnissmäßiges Gebahren des Bürgemeisters in Sachen Corona hinzu.

    Wenn man sich dann aber die ach so gesundlebenden und rücksichtsvollen Jogger rund um den Maschsse ansieht, dann verzweifelt man endgültig.


    Soll das die "neue Normalität" sein?

    Eben in den Nachrichten:
    Ifo-Index stürzt auf 69Punkte in der Erwartungshaltung und auf 75 Punkte zur Zeit ab. Wer da noch an der Frage der nun auch wirtschaftlichen Krise zweifelt, der scheint das System der Wirtschaft wirklich nocht nicht verstanden zu haben.

    In Hessen wurde einer 4. Klässerin ein Eilantrag stattgegeben, wonach die 4. Klassen NICHT ab Montag in die SChule müssen. Begründung: die wären damit schlechter gestellt als die, die noch nicht zur Schule gehen müssen, weil sie einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt wären.

    MIt meiner Vermutung/Befürchtung, wonach die Abiture auch noch ausfallen werden, kommen wir tatsächlich einen Schritt näher.

    Unklare Situation offensichtlich noch beim Straßenverkehr. Wenn ein nicht helmpflichtiger Fahrzeugführer nicht erkennbar ist, kann das bis 60 Euro Bußgeld kosten. Die armen (Alten), die vergessen ihre Masken abzunehmen :(
    Eine endgültige Regelung scheint bisher wohl noch nicht vorzuliegen, müsste es aber bis zum 27..
    Es ist ja wie es ist....

    Coumo begründet das lt. Bericht damit, dass man in NY den Zahlen geglaubt habe, die Trump genannt hätte. Man habe deshalb zuspät erkannt, dass es wohl ein Problem geben würde. Das kann man aber erst "wissen", wenn man den Bericht vom 18.04.2020 "Coumo platzt der Kragen" gelesen hat.

    Damit wäre der "Kreis" zum 1. wieder geschlossen ;-)

    An dem Bericht sieht man aber mal sehr beeindruckend, wie man Zahlen manipulieren kann, um möglicherweise bestimmte gewollte Verhaltensmaßnahmen zu erreichen/beizubehalten oder sogar erst einsetzen zu können. "Traue nie einer Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast".
    In dem Fall wird eine (unnötige) Angst aufgebaut.

    und was ist mit den jungen , die mit hochrotem kopf durch den park hecheln und die älteren die dort einzeln oder paarweise etwas freiluftbewegung geniessen fast umrennen , abstand hin oder her (mehr her als hin)

    Einfach gesagt, nen Scheiß Verhalten. [Spitze on] Das wären dann auch die, die bei den Demos keine Rücksicht nehmen würden[/Spitze off]


    und wenn einzelne alte (wie olli selbst schrieb einzelfallbeobachtung) das ganze nicht überblicken ,sich dumm benehmen , wäre das ganze doch eine elegante möglichkeit , das rentensystem zu sanieren .
    [Polemik on] wie war das mit der Dummheit und der Strafe?[/Polemik off]
    Dreh mal den Spieß um: Es soll ja Senioren geben, die, weil sie es nicht (mehr) überblicken, in Kaufhäusern die Treppen herunterfahren wollen, die Gas und Bremse verwechseln und auch ansonsten nicht immer ganz ungefährlich im Straßenverkehr unterwegs sind und Jüngere/Kinder gefährden. Das sind sicher auch Einzelfälle. Müssen sich die Jüngeren/Kinder vor denen schützen? Würdet Ihr selbstlos und uneingeschränkt dafür abstimmen, dass Senioren ab z. B. 70 Jahren alle zwei Jahre und ab 80 jahren jedes Jahr auf Verkehrstauglichkeit untersucht würden? Mit 85 Jahren sollten die Senioren dann die Fahrerlaubnis abgeben.
    So - und nur geht jeder mal bitte in sich und fragt sich ehrlich: ja, mit 50 würde ich das sofort unterschreiben, mit 65 kommen mir erste Zweifel, mit 70 fühle ich mich diskriminiert und nach eigener Auffassung noch zu jung, mit 85 wird mir meine Restmobilität nach der Rückgabe der Fahrerlaubnis zu sehr eingeschränkt.


    Jetzt kommt mir bitte nicht mit dem vermeindlichen Gegenargument der jungen Raser. Das will ich hier nicht ansprechen, habe ich nicht gemeint.

    Ich kann mich an die Zeit erinnern, in der in Deutschland eine sehr hohe Arbeitslosigkeit herrschte und Europa noch nicht so verbunden war, wie es heute ist.
    Selbst in dieser Zeit waren sich viele Deutsche zu schade (man muss es einmal so sagen (dürfen)), um auf die Felder zu gehen und den beschwerlichen Job zu machen. Und die Erntehelfer, die seinerzeit nach und nach aus den östlichen Ländern zu uns kamen, bekamen im Vergleich zu den Entgelten in ihren Heimatländern riesige Löhne.


    Zum Thema des Alters: Heute Morgen wurden ja bei volle Kanne wieder die neuesten Zahlen vorgestellt. Die Gruppe mit den höchsten Problemen ist nach wie vor die über 65.
    Dass auch jüngere betroffen sind, wird nicht bestritten, wobei weiter oben in diesem Strang mal gerade zwei extreme Beispiele, die für mich so nicht als representativ eingeschätzt wurden/werden, wie auch der Statistik nicht zu entnehmen ist.
    Herr Kampmann hat offenbar das gemacht, was ich oben mit dem Selbstschutz meinte. ER schützt sich, in dem er wieder bei seinen Eltern wohnt, die, wenn ich mir ihn anschaue, auch noch nicht so weit jenseits der 60 Jahre alt sein werden. Er hat völlig zurecht auf die jüngeren Risikogruppen hingewiesen, die ja auch hier nicht außer acht gelassen wurden/werden. Es sind aber Riskiogruppen. Herr Kampmann meint/schätzt, dass diese Gruppen zusammengenommen rd. 50% der Bevölkerung in Deutschland ausmacht.
    Auch wenn ich mir jetzt wieder den Zorn von einigen auf mich ziehe, ja, dann ist das so. Aber es ist doch wohl unbestritten, dass es bei vielen einschneidenen Ereignissen, seien es welche die Gesundheit betreffend, seien es welche mit wirtschaftlichem Hintergrund oder seien es religiöse Angelegenheiten, Gruppen gibt, die für sich die größten Gefahren sehen/reklamieren und deshalb man gerade auf eben sie die größte Rücksicht nehmen müsse.
    Wenn dann zwei Ereignisse parallel laufen würden, dann würden wir ständig mit der berühmten angezogenen Handbremse operieren müssen.

    Weder Deutschland, noch Europa ist ein Schlaraffenland, bei dem alles von alleine kommt. Wenn also die Wirtschaft am Ende oder kurz davor ist, dann werden auch keine Abgaben mehr fällig, die dem Erhalt diesen unseren doch sehr guten Systems dienen. Das System wird kollabieren und die Qualtität für ALLE Bewohner, also einschl. der Risikogruppen, wird signifikant sinken. Ich rede jetzt hier nicht von der vielbeschimpften Kreuzfahrt, ich rede hier von der Grundversorgung mit den wichtigen Dingen des Lebens.

    weisduwas,

    in CZE wurden gerade etliche hundert hl Bier durch eine Brauerei vernichtet, weil inzwischen schlecht. Darüber kann man lachen, muss man aber nicht. Wenn nun Lebensmittel auf dem Feld vergammeln, dann hört der Spaß auf. Egal ob Spargel, Salat oder Kartoffeln.
    Lange genug haben die Landwirte Menschen gesucht, die (ähnlich wie bei den Müllentfernern) den beschwerlichen Job der Erntehelfer machen wollen. Gefunden haben sie diese nicht bzw. in ungenügender Anzahl. Und da sind viele Osteuropäer eingestiegen. Die kann man beruhigt als Fachleute bezeichnen. Die machen einen hervorragenden Job. Die Folge ist, dass die gebraucht werden. Und da die Ernte ein Saisonjob ist, kommen die nur dann zu uns, wenn Saison ist.

    karo1170,
    es stellt sich hier (mal wieder) die Frage: wenn ich dem Risiko der Infizierung aus dem Weg gehen will, dann schütze ich mich selber. Wenn ich das Risiko eingehe, dann kann ich Olli´s Argumentation nachvollziehen, wenn die sich nicht schützen wollen, weshalb soll ICH dann für die (Alten, die gefährdet sind, sich aber nicht an die Vorgaben halten) meine Lebensqualität einschränken?

    Eine interessante Beobachtung, die ich an mir mit zunehmendem Alter feststelle: In jungen Jahren als Dachdecker und durchaus auch im privatem Bereich relativ risikofreudig. Mit dem Alter kommt dann irgendwann die Erkenntnis, so manches brauche ich nicht mehr. Die Schwerpunkte verlagern sich. Das Alter schreitet voran und damit kommen wieder neue Veränderungen. So gelegentlich juckt es wieder in den Füßen, z. B. nicht doch wieder mit dem Skifahren anzufangen, nicht doch wieder in einer schnellen Jollenklasse das Regattasegeln (ok, ist beides nur mit einem relativ geringem Risiko behaftet). Es ist so, als wenn man sich nochmal etwas beweisen muss oder will. DAS brauchts in den jungen Jahren meistens nicht. Da ist das Verständnis für die Älteren noch nicht so ausgeprägt.
    Mit 10 Jahren sagen die Kids zu Dir im Alter von 50 "alter Mann".

    Mit weiter zunehmendem Alter, und da kann ich nun nicht mehr aus meiner Erfahrung mitreden, verändert sich das Verständnis oftmals nochmals. Vieles wird den Menschen jenseits der 70 egal oder zumindest ist es nicht mehr von so großer Bedeutung. Hinzu kommt mit zunehmendem Alter eine Vereinsamung, wenn der Partner/die Partnerin verstirbt und/oder Freunde. Dann nimmt man wie Frau jeden Strohhalm und die Risiken verschwinden aus dem Fokus.
    Und ich glaube aus den Gesprächen, die ich auch in Sache der Corona-Geschichte geführt habe, dass es letztlich doch sehr vielen älteren "fast egal" ist, was mit ihnen passiert. Die haben dann auch oftmals kein Unrechtsgefühl. Problematisch wird es bei denen, die gesundheitsbedingt die Situation/die Lage gar nicht mehr richtig einschätzen können. Und das sind sehr viele in den Heimen, um die sich die Gesellschaft auch Sorgen macht.

    weiduwas, das mit den Tauchern hattest Du schon erwähnt. Leider bist Du dann nicht mehr auf meine Frage eingegangen, ob der Arzt vergleichbare Patienten, die NICHT tauchen, in gleicher Art untersucht hat. Und als zweites fällt mir ein, ob die 6 evtl. Tiefseetaucher sind, die also diese aufwändigen Gemische bei Tauchen verwenden.


    Anda, bleibt ruhig, ich durfte mich hier auch nicht aufregen ;-)

    Sorry, die machen quer durch die Parteien Politik. Letztlich Frau Merkel auch. Die Frage ist doch, wie legt man die Schwerpunkte? Österreich scheint mehr in Sachen Politik zu tendieren, Deutschland eher in Richtung Medizin. Was ist mit Schweden? Welche Richtung ist das? Ich meine Politik.


    Was der Bevölkerung allmählich nicht mehr zu vermitteln ist, ist die Uneinigkeit, die noch am Mittwoch herrschte, bevor einige Provinzfürsten vorgeprescht sind.
    Ich mag und will nicht ausschließen, dass die sehr gute Gründe dafür gehabt haben oder haben, aber dann sollte das bitte auch entsprechend kommuniziert werden.

    Zu den Masken noch die Frage oder Anmerkung: In vielen Teilen Asiens ist es schon üblich, Masken zu tragen. In den Großstädten wohl auch wegen des Smogs.
    Aber, wenn die dann doch (angeblich) so sinnvoll sind, dann dürften doch nicht so viele Chinesen in Wuhan infiziert worden sein. Mag ja sein, dass ich da (mal wieder) völlig falsch liege, wundern tät es mich dann schon.


    Der DGB wird sich nicht zu Kundgebungen aufrufen, denn dann wäre er u. U. für die Einhaltung der Vorschriften verantwortlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er das möchte.
    Und wer glaubt, dass sich alle Demonstranten brav an die Vorgaben halten, der muss sich auf fragen lassen, weshalb die sich bisher eben oftmals nicht daran gehalten haben. Bei vielen Demos gab es erheblichen Sachschaden. Und das Eigentum eines anderen darf ich nunmal nicht beschädigen.

    Also wurde mit der "Pflicht" von den Demonstrierenden wohl schon ausreichend ernsthaft umgegangen. Insofern wird hier etwas behauptet, was es bisher so nicht gegeben hat. Das muss man nicht Diskutieren.Trotzdem wird die Polizei in entsprechender Anzahl von Beamten vor Ort gewesen sein. Nicht alle Demonstraten sind der Erfahrung gemäß vernünftig.

    Off-Topic:


    Was ist eigentlich mit den Überstunden, die von Polizisten bei Bundesligaspielen auf den Wegen der "Fans" an den Bahnhöfen und auf den Wegen zu den Stadien geleistet werden?


    Da schreibe ich jetzt mal nichts zu. Die Kosten sollten den Vereinen zumindest mit angerechnet werden.

    Ich habe das Wort "Pflicht" bewußt anders geschrieben.

    Nicht, dass hier jemand auf die Idee kommt, dass ich diese Grundrechte in irgendeiner Form einschränken möchte. NIIIE NICHT!!!
    Ich habe mich nur gefragt, ob es angesichts der auch hier scheinbar vorherrschenden Meinung, dass wir uns deutlich zurückhalten soll(t)en und sämtliche Möglichkeiten des Fremd- und Eigenschutzes ausnutzen sollen, auf der anderen Seite genau das Gegenteil mache und viele Personen zusammenbringe, Sinn macht.
    Das Überwachen des Einhaltens der Vergaben obliegt dann ja wieder den Ordnungsämtern oder der Polizei. Und unter Berücksichtigung derer z. Zt. geleisteten Stunden und Überstunden die nochmals zusätzlich zu belasten, ist aus meiner Sicht nicht gerade solidarisch. Da kommt bei mir wieder der Verdacht auf, dass diejenigen, die unbedingt demonstrieren wollen, das Wort "Recht(e)" lesen und schreiben können, aber das Wort "Vlicht" eben nicht.

    Bei allem Recht auf Kundgebungen und Demonstrationen, Berlin hat das nach meinem Kenntnisstand zuerst ins Spiel gebracht, als der OB Müller sich "wünschte", dass zum 1. Mai Kundgebungen werden stattfinden dürfen. Heist für mich im Umkehrschluss, dass die zuvor verboten waren (Infektionsgefahr).
    Nun gibt es wohl einen Eilantrag? eine Entscheidung gegeben, wonach das Bundesverfassungsgericht diesem stattgegeben hat, aber wohl nur deshalb, weil das Verbot auch unter Berücksichtigung der Corona-Pandemie zu pauschal formuliert wurde und nicht alle Maßnahmen zur Ermöglichung der Demonstration ventiliert wurden.
    Soweit der juristische Teil. Ohne Herbert Reul an dieser Stelle nun unbedingt beispringen zu wollen, frage ich mich denn doch, ob es tatsächlich Sinn macht, für mehr Lockerungen (denn mehr ist es ja letztlich nicht) zu demonstrieren, während auf der anderen Seite, z. B. hier im Forum, so manche Lockerung aus - z. B. medizinischer Sicht - offenbar völlig abgelehnt wird.

    Wenn also hier im Forum auf der einen Seite schon fast vehement für alle möglichen Maßnahmen, die ja letztenendes die Freiheit einschränken, gefochten wird, dann frage ich mich, vermutlich analog zu Herrn Reul, weshalb ich das konterkariere über eine Demonstration/Kundgebung und diese befürworte. Dieses selbst dann, wenn ich die notwendigen hygienischen Maßnahmen einhalte.
    Gibt es in diesem Zusammenhang keine anderen Probleme?

    Sie wurden zurückgestellt und schon ungefähr seit einer Woche werden sie jetzt wieder nachgeholt, wie ich aus verschiedenen Medien und der Verwandschaft weß.

    Wenn das so ist, wäre es seeehr positiv. Auf der anderen Seite: weshalb dann aber die Kurzarbeit?

    das ist eher unwahrscheinlich .und wenn , siehe oben , und bei den geforderten zeiten : einkauf , busfahrt , amtsbesuch nicht wirklich kritisch . m.m.Hmm, wenn da der Faktor Mensch nicht wäre. Ich bin eben von einem Außentermin zurückgekommen und habe feststellen können, dass heute durchaus eine größere Menge Menschen mit Einkausftaschen in der Hand auf dem Weg zu Fuß nach Hause die Maske getragen haben. Ich treffe sie unterwegs beim Radfahren, teilweise sogar im Auto und auch ohne Einkaufstaschen auf dem Gehweg mit aufgesetzten Masken an. Beim Rauchen werden die Masken dann auf Halbmast gesetzt, nach dem Wegschnippen der Kippen wieder hochgezogen.

    Soweit ich das nach den Erklärungen beurteilen kann, brauchen wir eine für jeden mehr oder weniger individuell "eingestellte" Menge verschiedenster Bakterien im Körper und der Hautoberfläche. Wird diese Menge durch "Zurückhalten" in dem Mundschutz nun deutlich erhöht, so kann DASS zu einem Problem führen.

    Ich provoziere nocheinmal, weil mich Anda´s Fragen dazu motivieren.
    Bei den Nachrichten des NDR habe ich eben gehört, dass es tatsächlich Kliniken und Krankenhäuser geben soll, die für ihre Mitarbeiter Kurzarbeit anmelden wollen. Deren Auslastung liegt wohl zum Teil bei "nur" 30 % - 60 %. OK, das sind vermutlich a) Privatkliniken, weil wohl erklärt wird, diese mögen doch bitte die staatlichen Kliniken und Krankenhäuser entlasten und b) welche, die keine Intensivbetten und/oder Beatmungsgeräten haben.


    Durch Anda´s Wieviel Nutzen an welcher Stelle, wieviel Schaden woanders? komme ich nochmal darauf zurück: Wenn also die Anzahl der Patienten mit Herzinfarkt, Schlaganfall scheinbar auch rückläufig ist, verbleiben ja noch die, die ernsthafte Probleme mit Krebs haben. Soweit es in den Medien berichtet wurde oder wird, werden viele Operationen verschoben/zurückgestellt. Wenn ich jetzt bei der ethnischen Überlegung bleibe und mir überlege, wie es diesem Patienten/dieser Patientin psychisch ergeht/ergehen muss, der/die weiß, dass der scheiss Krebs da ist und um Sicherheit für sich selber so schnell wie möglich operiert werden muss, dieses aber wg. corona nicht wird, weil die Intensivbetten freigehalten werden (sollen/müssen), dann fragt man sich tatsächlich, ob hier nicht vielleicht einiges nicht richtig läuft und die Frage nach dem "wer darf und wer nicht" an etwas falscher Stelle gestellt wird. In der Zeitung der NDS Landeshauptstadt waren auf den einschlägigen Seiten sehr viele "Jüngere" (Jahrgang 57 und jünger), bei denen stand: gehofft und doch verloren. Will sagen: dürfen Operationen zur Behandlung solcher Krankheiten verschoben werden, weil die Mediziner der Auffassung sind, die sind gerade nicht sooo wichtig und stattdessen Patienten mit einer Corona-Infektion bevozugen? So kommt es inzwischen teilweise rüber. Im wahrsten Sinne des Wortes ist Corona in aller Munde. Andere Krnakheiten scheint es nicht mehr zu geben.

    Beim Ausatmen fallen die Keime an mit denen man eh konfrontiert ist oder?

    Ja, ist man. Aber nach meinem Kenntnisstand wird die Anzahl plötzlich deutlich erhöht, so dass man darüber mit den eigenen Keimen infiziert werden kann.

    Zumindest wurde mir das so (für mich plausibel) erklärt.

    So, jetzt hat es geklappt.
    Du zielst vermutlich auf das Fazit am Ende des Berichts ab. Das halte ich für eine ethische und ebenso persönliche Meinung, während der Bericht selber letztlich eine Sammlung von Erkenntnissen darstellt, die für mich persönlich zunächst den Vorang hat, denn damit (und nicht mit den ethischen Gefühlen) kann man auch anderen Infizierten helfen.


    SI