Beiträge von stefan ibold

    Gewiss, Herr Schopenhauer hat ja Recht. Das sagt man ja einigen ohnehin nach. Allein, es bleibt mir festzustellen, dass ich intelektuell nicht in der Lage bin, den Herrn Schopenhauer zu zitieren (ohne nachschlagen zu müssen) ich somit also unterwürfigst diese Aussage zurückziehe.
    Gleichwohl beliebt es mir, die Aussage, wonach Gesetze und/oder Verordnungen, die unliebsam sind, in Zeiten ausgegeben werden, in denen sie eher untergehen, beizubehalten. Kann man auch sehr gut in den Tagezeitungen nachverfolgen, wenn lokale Verordnungen bekanntgegeben werden.
    Passiert aber denn wohl auch nur in der Provinz.

    Das Kabinett hat die Novelle am 23.03.2020 in der Fassung mit den Änderungen des Bundesrates zu Kenntnis genommen.

    Die Novelle wurde am Montag, 27. April 2020, im Bundesgesetzblatt (Nr. 19) veröffentlicht und trat am Dienstag, 28. April 2020, in Kraft.

    Um das (Zeitschiene) geht es mir. Und da wollt Ihr mir erzählen, dass das nicht hätte etwas anders gestaltet werden können? Und falls es noch nicht bekannt sein sollte, unliebsame Gesetzte oder Verordnungen werden immer genau dann eingebracht, wenn es kaum wahrgenommen wird. Beliebt ist der Zeitpunkt vor Ferien und/oder in der ersten Woche derselben.
    Ja, war verboten, wie so vieles, aber die Radfahrer sind ja ebenso wie die viele Demonstranten gaaanz liebe gesetzestreue Bürger, die nie nicht irgendetwas falsch machen.
    Aber Skeptiker, du bist ja offensichtlich auch ein ganz braver. na denn.

    Ach, wenn es nur der Immunausweis wäre. Den halte ich für überflüssig, eben wegen der bewußten Ansteckungen. Ich denke, der wird auch nicht kommen wg. Diskreminierung der übrigen der Gesellschaft.
    Dann gibt es noch die schon jetzt gültigen Gesetze, die u. a. das Halten/Parken auf Radwegen, die Überholabstände, das Verbot von Apps bzw. Geräten, die vor Radarmessungen (stationär wie mobil) warnen, am 27. Gültigkeit bekommen haben, schön in eine Zeit verpackt, in der die Leute andere Sorgen haben als die Erhöhung der Bußgelder. Man weiß ja, dass ein solches Handeln Methode hat, aber es bleibt bei einem Geschmäckle.

    Mund-,Nasen-Schutz: die Leute rennen überall im Freien damit herum. Das wird noch andere spannende Erkrankungen geben :)

    Markus, deshalb frag ich ja nach. Wenn denn Testen so enorm wichtig ist, was ich absolut nachvollziehen kann und gerne unterstütze, in dem ich meine Tests auch ggf. selber finanziere, denn ich will ja für MICH die Sicherheit, warum werden enorme Summen mal wieder verschwendet, in dem Teile der Wirtschaft unnötig kaputtgemacht werden? Anhand der Ergebnisse der Tests könnte man, so man den Voriologen und den Spezialisten der Verbreitung (nicht von Unsinn) von Infektionen Glauben schenken darf, die Wirtschaft wieder sinnvoll und effizienter einkuppeln.
    Du selber hast geantwortet auf meine Frage, ob die Unterstützung von Aktiengesellschaften und Großkonzernen, die staatliche Hilfen auf der einen Seite annehmen (wollen) aber auf der anderen hohe Dividenden und Ausschüttungen an die Vorstände und Aktionäre auszahlen (wollen), das, wenn die das nicht tun, in Verbindung mit der privaten Altersvorsorge einiger kleiner Anleger und der z. B. Lebensversicherer nach hinten losgeht, weil keine Überschüsse bei den Lebensversicherern mehr ankommt. Nun kann man bei den Ausschüttungen an die Vorstände durchaus Kritik üben. Drehen wir mal den Spieß um: Wenn die Vorstände das durchkriegen, dass staatliche Hilfen zu erhalten, dann haben sie, so könnte man argumentieren, durchaus auch Boni "verdient", denn sie haben das Beste für das Unternehmen herausgeholt, oder nicht?

    Kalle ,
    es gab vor Jahren einmal eine kleine Softwareschmiede, die hatte ein Programm, mit dem konntest Du Handskizzen problemlos digitalisieren und - und das war das Entscheidene - die Linien vermaßen. Die Linien wurden dann Deinen eingegebenen Maßen angepasst, was dazu führte, dass man über die Skizze kontrollieren konnte, ob das erstellte Aufmaß überhaupt passen konnte. Damals waren das erforderliche Tablett und der ebenso erforderliche Stift dafür unerschwinglich. Ich hatte später erneuten Kontakt mit der Schmiede und wollte nachfragen was aus dem Programm geworden sei. Die Schmiede war übernommen worden und die Software wurde nicht mehr weiter entwickelt.
    Danach kamen Aufmaßprogramme auch für Dachdecker auf den Markt. Das waren geänderte Abbundprogramme der Zimmerer. Passte alles prima bis zu dem Punkt, an dem Gaubendächer Dachüberstände hatten und bei Walmgauben die Walme größer waren als die ausfallende Fläche im Hauptdach. Überstände konnten nicht berücksichtigt werden, weil das (damals) beim Abbund wohl nicht in der Form erforderlich war.
    Später gab es Programme, bei denen du eine Materialliste aus den Angeboten/Kalkulationen ausdrucken konntest. Hab ich genutzt, passte aber immer nur so halbwegs. Der Streuverlust war einfach zu gewaltig.
    Inzwischen gibt es z. B. mit "Craftnote" eine App/ein Programm, bei dem man erforderliche Aufgaben definieren und für die Baustelle vorgeben kann. Die werden dann vor Ort über einen Klick als "erledigt" oder anderen noch erfoferlichen Maßnahmen eingestuft. Ich bin dort noch nicht so tief eingestiegen, weiß aber, dass unser Vize an der Stelle sehr viel weiter ist und hilfreiche Tipps geben kann.


    Ich selber habe oft das Problem, dass ich schlicht vergesse wie lange ich wo vor Ort gewesen bin und wann das war. Das kann man auch über Craftnote manuell eingeben, muss man aber eben machen. Ich nutze deshalb seit geraumer Zeit Geofency, welches automatisch Beginn und Ende eines Standortes aufzeichnet. Ist man häufiger an ein und demselben Ort, so werden die Zeiten einzeln in einer Liste angezeigt. Der Export funzt über csv und kann als Exceldatei ausgedruckt werden. Manchmal ist das Hausnummer genau, manchmal muss man es manuell zuordnen, aber aufgezeichnet wird alles Erforderliche. Hilft MIR durchaus sinnvoll weiter.

    Gestern Abend beim heute Journal fragte Christian Siefers mal nach, weshalb denn so wenige Tests gemacht würden, obwohl a) deutlich mehr Kapazitäten zur Verfügung stüden als tatsächlich genutzt würden und b) die "Krisenmanager" der Regierung eben immer wieder betont hätten, dass Testes ein wichtiger, wenn nicht DER wichtige Baustein als Maßnahme gegen die Pandemi und den damit verbundenen Lockerungen der Einschränkungen sei. Irgendwie muss ich die Antwort im wahrsten Sinn veschlafen haben :( Kann Jemand weiterhelfen?

    Auch bei "Berlin direkt" wurde seitens der Moderatorin bei H. Seehofer nachgefragt, weshalb denn, OBWOHL alle Parameter, die es nach den ursprünglichen Ausführungen einzuhalten gäbe (z. B. R-Zahl, Anzahl der Neuifektionen unterhalb einer bestimmten Höhe etc.) und die inzwischen eingehalten würden, die Lockerungen doch durchaus so mühselig ausfielen. Herr Seehofer schien die Frage nicht verstanden zu haben, denn als Antwort kam eine Auflistung der Maßnahmen, die als Unterstützung u. a. der Wirtschaft dienen sollen.


    In beiden Fällen braucht man sich aus meiner Sicht nicht wundern, wenn die kritischen Fragen in der Anzahl und der Intensität zunehmen. Schlimm finde ich nur, dass man Kritikern vorwirft, sie würden Leben opfern wollen. Das ist ebenso bescheiden, wie Morddrohungen gegen Prof. Drosten auszusprechen.

    Ach so, wie war das noch mit den Demos, die ja im Rahmen der gültigen Abstandsregelungen stattfinden können, wenn man das den wirklich wollte? Da war doch etwas in Berlin, was nicht wirklich so friedlich und unter Berücksichtigung der Abstandsregelungen stattgefunden hat. Oder irre ich an dieser Stelle?
    Und auch zu missbilligen ist die Attacke auf das Team des ZDF. Ich fürchte, zumindest wenn ich in der HAZ lese, dass offenbar alle vorübergehend eingesammelten "Mitbürger" oder einseitig Beteiligten wieder in das Leben zurückentlassen wurden, weil es offenbar nur unzureichende Hinweise geben würde. Hmm, bei 6 von insgesamt rd. 20 - 25 Personen. Nicht, dass das falsch verstanden wird: es gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung!

    Interessant finde ich, dass es offensichtlich so ist, dass Teile des Handwerks sehr innovativ sind, andere noch mit TipEx Schreibfehler auf dem Bildschirm korrigieren wollen. Ich hatte das Glück, dass im elterlichen Betrieb mein Vater sich sehr früh mit der Welt der EDV auseinander gesetzt und sich dabei auch mit z. B. der DD-Fachschule in Mayen, die er mit den ersten Erfahrungen unterstützen konnte, in Verbindung gesetzt hat. Leider ist er dann irgendwann auf seinem Status geblieben und hat später mit der sich teilweie überschlagenen Entwicklung nicht mehr schritthalten können.
    "Mein" Vizepräsident in Sachen Dachdeckerhandwerk ist ein überaus intensiver Nutzer der ditialen Möglichkeiten und gibt seine Erfahrungen an die Kollegen weiter. Ich habe einiges versucht sinnvoll in meine Abläufe zu integrieren, muss aber feststellen, dass vermeintliche Helfer in der digitalen Welt letztlich doch eines großen Zeitbedarfs benötigen, was dann deren Hilfe wieder relativiert. Bei einigen Apps und/oder Programmen bedarf es schon eine großen Selbstdisziplin, um tatsächlich immer die notwendigen Eingaben zu machen und die damit versprochenen Vorteile/Ersparnisse zu erreichen.
    Wichtiger Helfer ist für mich, da ich in zwei Büros unterwegs bin, z. B. Anydesk, was extrem stabil läuft und gute Geschwindigkeiten in Sachen Datenübertragung ermöglicht. Cloudbasiertes Arbeiten ginge aus Datenschutzgründen wohl nur mittels eigenem Cloudserver in Deutschland. An diesem Problem arbeite ich noch.

    Aber ebenso "spannend" finde ich, dass offensichtlich - u. a. aus den Erzählungen der Familie entnehmend - ein Großteil des Lehrkörpers vollkommen überfordert zu sein scheint, wenn es um das einfache Verschicken von E-Mails geht, bzw. deren Anhänge. Auch bei Tests o. ä. gibt es offenbar erhebliche Probleme, die nicht nur auf die fehlende Infrastruktur zurückzuführen sind. Für die Ausbildung für Schiedsrichter und Wettfahrtleiter nutzen wir u. a. Socrative.Das ist eine Plattform, die letztlich ein digitales Klassenzimmer darstellt und bei der Abfragen (Tests) in nahezu jeglicher Form gestaltet werden können. Das geht mit un ohne sofortigem feedback, so dass die Schüler sofort wissen wo sie stehen.
    Jeder Selbständige muss sich irgendwie in Sachen EDV und deren Nutzung weiterbilden, bei einigen Berufen scheint das jedoch nicht erforderlich zu sein.

    Anda´s Milchshakestorie bestätigt das insofern, als dass es m. E. sinnvollere Aufgaben als die geschilderte gibt.

    Je nach Auftrag. Bei Gericht übernehme ich selbstverständlich nicht die Aufgaben des/eines Richters.
    Bei so manchem privaten Auftrag kann auch die Rolle des Schiedsgutachtens relevant sein, je nachdem was die Parteien beauftragen.
    Oft werden vorinstanzliche Verhandlungen geführt. Auch hier gilt was die Parteien beauftragen.

    Aber ich denke ich weiß, worauf Du anspielst. Denk Dir halt Deinen Teil.

    - bislang keine Videokonferenzen gemacht und hoffe, dass das so bleibt. Der direkte Blickkontakt, gerade bei umfangreichen Schadenfällen, bei denen über deren Ursachen "diskutiert" und wer es u. U. bezahlen soll oder muss, ist unersetzlich und unerlässlich, um die Mimik und Gestik des Gegenüber einschätzen zu können. Stellt man gerade auch bei einigen Gerichtsverfahren fest.


    - mache, da Alleinunterhalter, ohnehin eine Art homeoffice, was aber doch in Teilen zu einer erhöhten Ablenkung durch Unwichtiges führen kann. Dienst im Büro kann da zu einer höheren (Selbst-)Disziplin führen. Weiterer Nachteil sind die teilweise selbstverschuldeten längeren Arbeitszeiten, was die Trennung Beruf und Freizeit durchaus beeinträchtigt.

    sagt mal, wenn jetzt die Aktiengesellschaften, die staatliche Hilfen annehmen (werden), keine Dividenden auszahlen, geht der Schuß nicht insofern nach hinten los, als dass dabei die Altersvorsorge über z. B. Lebensversicherungen schrumpft?
    Die staatliche Altersvorsorge ist doch ohnehin in den Knieen, wenn jetzt die Private noch mehr als ohnehin (weil wenig Zinsen etc.) belastet wird, wie soll es gehen?

    Ich behaupte/vermute mal, dass D. T.´s Truppen hinter den Vorwürfen gegen Biden stecken. Das ist in den USA ein "probates " Mittel, um Gegner loszuwerden.

    R. B. der Bericht deckt sich ja offensichtlich in weiten Teilen mit Deinen Bobachtungen und Üerlegungen.
    Auch macht er wieder deutlich, dass es nicht nur rhetorische Unterschiede sind, wie die Anzahl der Infektionen benannt wird. Etwas, worüber ich mich recht schnell geärgert habe.
    Wenn wir aber mal die Zahlen aus dem Artikel nehmen und zur Sicherheit noch etwas "oben drauf packen", dann könnten die Lockerungen erheblich lockerer über die Bühne gehen, ohne dass das u. a. vom RKI befürchtete Szenario der nicht mehr zu bewältigenden Welle eintreten würde. Begründung wäre schlicht, dass auch das RKI von falschen Zahlen ausgeht.
    Das kann und mag man aber mit Sicherheit in der Form nicht zugeben wollen. Weder in der Politik noch beim RKI. Den Virologen hingegen, wird das Zahlenwerk ansich ziemlich egal sein. Wer aber hätte aufhorchen können, wäre Herr Meyer-Herrmann als Spezialist für die Infektionsvermehrung gewesen.

    @ Skeptiker,
    ich weiß nicht mehr von wem und wann, Gestern Abend oder heute Morgen, hörte ich, dass es über die Sache mit den Infektionen bei Kindern zu fast 180° auseinanderliegende Meinungen unter den Wissenschaftlern gibt. Die bisher angestellten Untersuchungen ließen danach beide Möglichkeiten offen.
    Ist wie mit Rechtsanwälten: 2 Anwälte = 5 Rechtsauffassungen

    Naja, der Durchschnitt muss für mein Verständnis erst am Ende des Jahres genommen werden. Momentan gibt es u. U. einen Peek, wobei dessen Höhe, @R. B. bitte korrigier mich wenn ich falsch liege, u. a. auch auf die Zählweise im Zusammenhang mit Corona unterschiedlich sein kann.


    SI

    Bei Bitumenschindeln solltest Du die mit einem kleinen Klempnerlötkolben (hier der Flamme) die Klebepunkte vorsichtig aktivieren, damit Dir nicht die Geschichte in 5 Jahren bei Sturm um die Ohren fliegt. Bei senkrechten Schindeln verkleben die nämlich nicht von alleine.


    SI

    Du hast dich um den entstehenden Müllberg gesorgt, und nicht um Idioten, die den Müll einfach auf die Straße werfen. Das sind zwei unterschiedliche Probleme mit unterschiedlichen Lösungen.

    Auf die Straße werfen ist keine Lösung und damit eigentlich kein Problem. Eigentlich. Der/dieser Müllberg ist evtl. kontaminiert und muss daher entsprechend entsorgt werden. Insofern wird der Müllberg größer. Es geht weiter mit der üblichen Praxis beim Essen to go. Auch hier werden Einwegverpackungen genommen, u. a. wegen der Hygiene, die beim Einfüllen der Speisen in selbst mitgebrachte Verpackungen nicht gewährt werden kann. Im Moment müssen die Restaurants mit soetwas (Essen to go) am Überleben halten.


    auch wenn das zu unterschiedlichen Regelungen führt.
    Deshalb ist die Transparenz so enorm wichtig. Nur so bekommt man auch die nötige Akzeptanz.

    @R. B., das sehe ich genauso. Auch das sehe ich unter dem Motto "Rechte haben, Pflichten weiß man nicht wie es geschrieben steht". Sorry, @ all, das ist leider so in Deutschland.

    Ich hab es oben geschrieben, meinen Unmut in Sachen Boni und Dividenenauszahlung muss ich da der Fairnesshalber aber auch einbringen. Selbstverständlich müssen sich ALLE an den Gegebenheiten Beteiligen und nicht nur die AN. Ich muss allerdings auch zugeben, dass so mancher, der etwas mehr auf der hohen Kante hat, verhält, als wenn die Welt ihm gehören würde und alle zu springen hätten. Das nenne ich asozialen Reichtum oder Neureich ohne Verstand.
    Auf der anderen Seite halte ich diese Futterneiddebatten über den Reichtum (s. z. B. Kreuzfahrten) auch für vollkommen überflüssig. Das schürt Gehässigkeiten und Ablehnungen. Wer bereit ist viel Verantwortung und/oder Risiken zu übernehmen, der darf auch entsprechend entgeltet werden. Wer aber den Laden vor die Wand fährt, DB, BER, Air Berlin, mal so als Beispiele, der sollte auch zumindest mit Teilen seines Privatvermögens haften müssen und nicht noch überhöhte Gehälter und Boni kassieren. Das dann bei Teilen der AN der LmaA-Effekt einsetzt, kann ich nachvollziehen.

    Wo "sehe" ich die Panik oder Angst? Als EIN Beispiel fällt mir dazu die Klage einer 4. Klässlerin in Hessen auf/ein. Daneben gab es woh noch andere Bundeländer, bei denen die Eilanträge aber noch nicht entschieden wurden.
    Eine Umfrage im Bereich Hannover zeigt, dass immerhin noch 21,4% GEGEN eine Öffnung von Sielplätzen für Kinder sind. Nach wie vor betrachte ich es für richtig und gut, dass Kinder sich austoben und auch körperlich messen können. Von den erforderlichen sozialen Kontakten mal ganz abgesehen, die sie in den Kitas bekommen würden.

    Kurios empfinde ich, dass die Region Hannover den Zoo Hannover nach Möglichkeit wieder öffnen, die Stadt Wunstorf erneut Steinhude komplett sperren möchte. Man kann darüber frotzeln, wer hier wen durch das Gitter beobachtet, aber für den Bereich Wunstorf sehe ich nicht nur Vorsicht, ich sehe hier Angst bei dem Bürgermeister der Stadt Wunstorf.
    Ok, das ist sicher alles recht lokal, aber ich glaube, dass genau diese Einzelentscheidungen das Gesamtbild irgendwie spiegeln. Denn wie sonst ist es zu erklären, wenn ohne Not und nach Absprache mit der Bundesregierung und der Kanzlerin einzelne Bundesländer trotzdem eigene Wege gehen. Dieses auch dann, wenn erklärt wird, dass man die besondere Situation vor Ort berücksichtigen müsse. Ja, das stimmt, aber man muss dann diese Besonderheiten den Menschen auch mitteilen und für Transparenz sorgen, denn andernfalls ist die Akzeptanz der Maßnahmen nicht immer gegeben.


    Ich bin politisch nicht wirklich in den linken Bereich des Spektrums einzuordnen, muss aber sagen, dass die Auffassung von der SPD-Spitze in Sachen von Boni und Dividenden, diese eben nicht bei Unternehmen auszuzahlen, die sich staatlicher Hilfe bedienen wollen, in meinen Augen vernünftig ist. Auch das ist den Menschen, deren eigenen Mittel nicht oder nur knapp reichen, die in vielen Bereichen finanziell verzichten müssen, kaum zu vermitteln, wenn die Boni/Dividenden ausgezahlt würden, aber andererseits Gelder vom Steuerzahler angenommen werden.


    Wenn ich mir heute Morgen Herrn Hurrelmann angehört habe, in welcher Form er Probleme beim Schulbetrieb sieht und erwartet, dann komme ich nochmals auf den (hier ja offensichtlich bei einigen ungeliebten) Vorschlag von Wolfgang Schäuble zurück. Mehr Zeit kann hier entzerren, was letztlich den Schülern und Schülerinnen zu Gute kommt.


    In der HAZ ist ein Interview mit Herrn Prof. Welte (Vizepräsident der MHH (Hannover)) zu lesen, in dem er nochmals klar eine Risikogruppe, die besonders anfällig gegen das Virus ist, beschreibt.
    Er führt als Beantwortung zu der Frage, dass Covid-19 eine hohe Todesrate hätte und ob es schon Regelungen zum würdigen Sterben mit Corona in der Palliativmedizin gebe, dass die Kapazität des Gesundheitssystems in Deutschland bei Weitem noch nicht erschöpft sei und man allen Patienen eine optimle Therapie anbieten könne. Trotzdem würde es eine solche Debatte geben. Man müsse bei Menschen mit vielen chronischen Erkrankungen am Ende des Lebens immer Fragen, ob das noch Lebensqualität sei und ob das dem Wunsch des Patienten entspräche, für Wochen eine Intensivtherapie durchzuführen.


    Das, was Boris Palmer sehr krass ausgeführt, was W. Schäuble umschrieben hat, hinterfragt er als Mediziner offenbar ja auch. Und an dieser Stelle sage ich erneut, dass der Tod zum Leben dazugehört. Die Angst davor wurde in grauer Vorzeit, leider auch von den Kirchen, geschürt, in dem man den Tod als etwas Schreckliches dargestellt hat. Bei Kindern z. B. das Drama der Hölle inszinierte, wenn diese nicht brav waren.

    Haben wir in D denn mehr Bekloppte als in Schweden?
    Ja, wir haben in D ein unbedingtes Recht auf Freiheit, was ich ganz wichtig finde. Wir haben aber auch Menschen in D, die offenbar nicht adäquat damit umgehen können. [Wiederholmodus on] die haben Rechte, aber "Vlichten" (ich hoffe jeder weiß was gemeint ist) können sie nicht schreiben[/Wiederholmodus off].


    WWI: Ähh, zum Thema Kommasetzung: da könnte man einen Unterschied im Sinn vermuten, wenn man das Komma links des Wortes "nicht" setzt oder rechts daneben ;-)


    Ich werde jetzt hier keine(n) Namen nennen, ich habe mir im Laufe der Diskussion hier meine eigene Meinung gebildet. Leider wurde die in einigen Fällen aus meiner Sicht wiederholt bestätigt.

    Hier scheint sich das RKI von der anfänglichen These etwas zu verabschieden. Abgesehen davon schreiben die gleich am Anfang von einer "Einschätzung" und nicht von belastbaren Zahlen. Die kann es, so ich den Bericht richtig verstanden habe, eigentlich auch nicht geben, es ist und bleibt ein Rechenmodel.

    Mir geht es hier bei meinen Statements oder Kommentaren in erster Linie darum, dass auch kontrovers diskutiert wird. Die mMn teilweise recht einseitige, fast schon ängstlich geführten Zustimmungen ausschließlich in Richtung "bloß nichts lockern, bloß nichts ändern, die Alten werden alle an Corona sterben" (überspitzt dargestellt) führen nur zu weiterer Angst und Panik.

    Palmer ist nun wieder sehr extrem in die andere Richtung. Das, was Schäuble (ich zitierte) ausführte, und was ich als durchaus human betrachte, bringt Palmer deutlich krasser zum Ausdruck und macht sich natürlich nicht unbedingt Freunde damit. Wobei ich mir bei dem ein oder anderen nicht sicher bin, dass dort nicht das gleiche Gedankengut besteht, es nur harmloser verpackt würde.

    Ja, vor allem die über die wirtschaftlichen Auswirkungen. Und das sieht - mit Verlaub - beschissen aus. Unabhängig vom Gestöhne der Autobauer haben die kleineren und mittleren Betriebe seeeeehr große Sorgen. Im Handwerk geht es noch, doch die werden leider nachziehen, wenn vlt. nicht ganz so heftig.

    Aber wenn ich das hier schreibe, geht bei einigen gleich wieder das Gejaule los, ich würde mich um die Kranken nicht kümmern wollen.

    Ähh, wasweisich, war da nicht was mit Belgien und der Berechnung? Ich meine die Zählweise war doch in der vergangenen Woche mal erläutert worden. Hab an der Stelle nicht so genau hingehört, nur, dass die wohl anders zählen als Deutschland.

    Nein, dass sich Deutschland im Krieg mit Corona befindet, das ist nicht so.


    Angst scheint mir bei Corona auch mittlerweile eine zunehmend größere Rolle zu spielen. Nur ist Angst meist eine schlechte Basis für angemessene Entscheidungen. Das betrifft nicht nur Deutschland, das betrifft alle Länder diesen unseren Globus.

    Und es ist gut, wenn wieder Diskussionen aufkommen, den nur so lebt z. B. unsere Demokratie in Deutschland.


    Sagen wir es einmal so: (Medizinisch) wenn ich unterstelle, dass 50 % der Bevölkerung ursprünglich eine gewisse Angst vor dem hat(te), was da auf uns zukommt oder zukommen könnte, dann mag die Menge der Personen, die wohlmöglich eine gewisse Angst hat(te) möglicher Weise etwas abgenommen zu haben, aber die Menge der Angst, die der verbleibende Rest hat, die konzentriert sich auf die geringere Anzahl. Will sagen, es konzentrieren sich nicht mehr 50 % Angst auf 50 % der Bevölkerung, sondern es konzentrieren sich 50 % Angst auf 30 % der Bevölkerung.

    (wirtschaftlich) hier wird die Menge an Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes, vor Verlust des eigenen Geldes, etc. insgesamt größer. Das betrifft sowohl AN wie AG, wobei ich schon einmal ausführte, dass ein AN im Vergleich zu einem AG schon relativ weich landen kann, nur stellen die AN die größere Masse. Hier würde ich zu Beginn 50 % Angst auf 30 % der Bevölkerung annehmen (um beim Beispiel zu bleiben), während wir jetzt bei 50 % bei 70 % der Bevölkerung liegen, wobei der Verlust des Arbeitsplatzes hierbei mMn im MOment noch nicht die entscheidene rolle spielt, es sind eher die finaziellen Einbußen.


    Andersherum KANN Böses passieren: Erst brichst Du den Willen der Bevölkerung, um ihn anschließend durch kleine "Geschenke" in DEINEM Sinn wieder aufzubauen.

    Das wäre der absolute worst case, den ich bitte nur als Beispiel, aber nicht als Gegebenheit bei uns in Deutschland sehen mag. Der Sultan vom Bospurus verfährt in ähnlicher Weise, baut Angst auf wegen Verhaftungen bei Teilen der Bevölkerung, die nun nicht seiner Meinung sind, und gibt ihnen später kleine Geschenke, so dass diese Teile froh sind, wenn es wieder etwas bergauf geht. Aus Angst davor, dass es jedoch wieder schlechter gehen könnte, nimmt man die Geschenke letztlich doch "gern" an und verhält sich in Zukunft ruhig.

    Markus ,
    auch wenn jetzt wieder einige schreiben werden, manche würden dazulernen, dann frage ich mich trotzdem, weshalb zunächst die einfachen, selbstgemachten Masken nichts nutzen, was, wenn man sich so manche Bauart, Stichwort Wollschal, anschaut ja nachvollziehbar stimmen dürfte, aber auf einmal, wenn irgendwelche Landesfürsten oder Teile der Verwaltung aus der zweiten oder dritten Reihe auftauchen, doch wieder einen unbedingten Nutzen haben sollen. In der Folge preschen einige vor, führen Jena als MuNaSchu Hauptstadt vor und behaupten, dass das jetzt das Mittel der Wahl sei, denn Jena habe schließlich keinen neu Infizierten mehr zu verzeichnen.
    Wochenlang haben sie uns erklärt, dass Abstand insofern die richtige Maßnahme sei, da sich selbst beim Husten der Schwall nicht weiter ausbreiten würde, mithin die Viren schon vorher zu Boden gehen würden. Das alles hat doch aber bitte NICHTS mit dem neuen Virus zu tun, denn das neue Virus hat doch auch im Vergleich zu anderen bekannten Viren nicht plötzlich Fügel bekommen. Diese Fakten waren bzw. mussten doch auch schon VOR dem Ausbruch von Corona bekannt gewesen sein. Hängt doch irgendwie mit Physik und Strömungsdynamik zusammen. Mithin hätte man ja auch bei den normalen Grippeviren, die ja angeblich bei weitem nicht so schlimm sind/sein sollen, trotzdem MuNaSchu dringend für ALLE empfehlen oder sogar verpflichten können/müssen.

    @ Herr Skeptiker,
    ich hatte gerade heute Morgen einen Termin mit einer Mutter, die angesichts des homeoffice in Verbindung mit der Schulpause des Kindes eigentlich dankbar wäre, wenn das Kind wieder zur Schule gehen dürfte. Nein, die Schulpause ist keine Erholung für Eltern und/oder Kinder, da sind wir uns ja einig. Aber was spricht dagegen, wenn auch auf Grund der ja sehr eingeschränkten räumlichen Möglichkeiten in den Schulen/Schulgebäuden, die Unterrichtsstunden entzerrt würden? Das ließe sich durchaus mit einer Kürzung der Ferienzeiten im Sommer, immerhin knapp 6 Wochen, recht einfach realisieren. Hinzu kommt ja noch, dass bedingt durch die fehlenden Betreuungsmöglichkeiten der Schulpflichtigen Kinder deren Eltern oftmals schon einen nicht geringen Anteil an Urlaub genommen haben oder sogar nehmen mussten. Die müssen dann im Zuge des Wiederanfahrens der Wirtschaft u. U. ohnehin wieder arbeiten, damit die Wirtschaft dann auch wirklich wieder in Gang kommt. Ganz zu schwiegen auch für ihr eigenes Portomonai.
    Aber weshalb soll Herr Schäuble denn etwas gegen eine - von Ihnen nicht näher bezeichnete - Berufsgruppe haben? Das kann ich seinem Vorschlag in Hinsicht auf den Lehrkörper nicht entnehmen.


    @ Anda,
    das Problem von Herrn Dorsten ist doch, dass er
    a) nicht nur von den Medien unheimlich hochgepowert und jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wurde. Da muss man aufpassen was man sagt.
    b) er tatsächlich (ohne ihn in irgendeiner Form schlecht machen zu wollen) ein "Fachidiot" ist, der aus der Natur der Dinge sich ausschließlich auf seinen Fachbereich konzentriert. Wie der von mir ebenfalls angeführte Herr Meyer-Herrmann können die nur die Möglichkeiten, die in ihr Gebiet fallen, aufzeigen. Und aus deren "Vorsicht" heraus werden die nur warnen können und sich nicht auf das dünne Eis der Lockerungen begeben.


    Abgesehen davon haben auch Mediziner untereinander teilweise sich zu 100 % widersprechende Ansichten innerhalb ihres Fachgebiets. wir kennen das von den Rechtsanwälten ;-) Wenn ich mich seinerzeit nach dem sehr vorsichtigem Mediziner verhalten hätte, dann würde ich vermutlich nicht mehr so agil auf Deutschlands Dächern herumrennen können. Da war ich froh, dass mir eine zweite Meinung eine deutlich bessere Perspektive aufgezeigt hat, bei der ich mir des Risikos durchaus bewusst war. Die deutlich bessere Perspektive wurde mir aber nicht durch Angstmachen übermittelt, sondern über die knallharten Fakten. Der andere Mediziner versuchte seine Ansichten über den Faktor Angst bei mir zu platzieren.


    Angst scheint mir bei Corona auch mittlerweile eine zunehmend größere Rolle zu spielen. Nur ist Angst meist eine schlechte Basis für angemessene Entscheidungen. Das betrifft nicht nur Deutschland, das betrifft alle Länder diesen unseren Globus.
    Und es ist gut, wenn wieder Diskussionen aufkommen, den nur so lebt z. B. unsere Demokratie in Deutschland.
    Andersherum KANN Böses passieren: Erst brichst Du den Willen der Bevölkerung, um ihn anschließend durch kleine "Geschenke" in DEINEM Sinn wieder aufzubauen.