Beiträge von BauKing

    Der TS meint glaube ich, ob er den Kniestock dämmen muss, nein der muss nicht mitgedämmt werden, da sich der Bereich noch in der gedämmten Gebäudehülle befinden.


    Die Dämmung von Heizungs- und Wasserleitungen sind jedoch notwendig, da gilt die Regel mind. den Durchmesser als Dämmstärke nehmen, auch gerne Kaltwasser dämmen.

    In deiner Rechnung gehst du sehr pessimistisch aus, je nach System rentiert es sich.

    Je nach Umbaustufe gibt es mind. 2000 Euro BAFA Förderung.


    Bei uns ist eine Warmwasserzirkulation installiert, da ist der Bedarf an WW entsprechend hoch.


    Viel wichtiger ist die Ausrichtung, auf einem normalen Ost-West Dach bringen z.B. Flachkollektoren kaum was, wir haben die 20m2 vertikal 90 Grad an der Fassade mit zusätzlichen 35m2 Spiegelfächen ausgestattet.

    Bis weit in den Oktober geht an sonnigen Tagen die Anlage natürlich noch auf Volllast und lädt mal eben 2000l Pufferspeicher auf. :thumbsup:


    Aktuell im Dezember ist aber so gut wie kein Ertrag, die Sonne ist einfach zu schwach.

    Luftschicht von mind. 15cm macht definitiv Sinn, dieser bietet zusätzlich einen sommerlichen Hitzeschutz und verhindert im Winter die Kondensatbildung.


    Die Hinterlüftung kann durch Gitter am Dachüberstand realisiert werden, dafür sollten die Sparrenfelder nach Möglichkeit durchgehend sein.


    Statt der PE Folie würde ich eine alukaschierte Dampfsperre nehmen, mit mind 1000m SD Wert, da die Dachhaut bei dir dampfdicht ist.


    Mutige Architekten würden auf eine feuchte-variable Dampfbremse setzen, wobei ein solches Flachdach wohl die Leistung überfordert.

    Das Problem wird eher der Rollenauftrag sein und die zu dünne Schichtdicke.


    Ideal wäre die gereinigte Fläche vorzureinigen, sehr satt einrollen als Grundierung und anschließend mind. 1,5mm dick eine Verlaufsbeschichtung mit Zahnkelle aufzutragen.


    Wenn zu sparsam gerollt wird, dann saugt der Beton zu stark und es kommt später zu Abplatzungen, insbesondere wenn der Boden vorher nicht staubfrei war.


    Das Wichtigste am Ende ist jedoch die Versiegelung, diese macht die Fläche rauh und absolut kratzunempfindlich, bei unversiegelten Epoxy bzw. PU hat man sonst sofort Kratzer drin.

    Sowohl statisch (Schwerlastregale) als auch dynamische Lasten durch Hubwagenverkehr sind anzunehmen.
    Eine Tausalzbelastung liegt nicht vor, die Tragfähigkeit sollte schon bei ca. 1.000 - 2.000 kg pro m2 aufnehmen können, wenn z.B. ein schweres Werkstück
    abgestellt wird.


    Für die statische Tragfähigkeit sollte primäre ja die Dämmschicht ausschlaggebend sein und die hat eine ausreichende Druckfestigkeit von 700 kPa.

    Die dynamischen Lasten sollten ebenfalls durch die Stahlmatten und zusätzlichen Armierungen aufgenommen werden können, das bewegt sich nachher ja kein Stapler mit Vollgas durch, sondern alles in Schritttempo.

    Danke schon einmal für die Ideen, also runter auf 350kg Zement pro m3, somit nur noch 8050kg. (umso besser für den Geldbeutel)


    Schlussendlich soll der Estrich ordentlich werden, da dachte ich lieber 500 Euro mehr als das nachher der Estrich mir wegbröckelt.


    Plastifizierer ist aber ok, oder?

    Servus allerseits,



    aktuell ist der gesamte Bodenaufbau für die Fussbodenheizung in einer Gewerbehalle abgeschlossen,
    aktueller Aufbau:

    - 0,2mm PE Folie auf Fundamentplatte

    - 80mm Jackodur KF700 (dicker war nicht mehr möglich)

    - 0,2mm PE Folie auf Dämmung

    - 3,5cm Abstandshalter Kunststoffhalter

    - Lagermatte Q335 A / B (8mm Stabstärke)

    - FBH-Rohre auf der Baustahlmatte
    - Estrichgitter (Kaninchendraht :))



    _______________________________________

    Verbaut werden insgesamt 9cm Estrich auf knapp 250m², die Estrichfugen sind bereits geplant.

    Aktuell schwanke ich noch an der Mischung des Estrichs, wären folgende Komponeten ok?

    - 17,25 m² Estrichkies

    - 9000 KG Zement CEM I 42,5 N
    - 24KG Polypropylenfasern 18mm

    - Estrich Zusatzmittel Plastifizierer 60l


    Ziel ist es einen möglichst robusten Untergrund für den Verkehr mit Hubwagen zu schaffen.

    Wenn der Estrich nach 30 Tagen trockengeheizt wird, so soll er mit einer Epoxidverlaufsbeschichtung versehen werden. (damit habe ich wiederrum Erfahrungen :))

    Falls es wirklich nur um die vielleicht 1,5m Laibung geht, dann Porenbetonkleber oder falls irgendwo ein Sack Fliesenkleber rumliegt diesen nehmen.

    Ein paar Plansteine besorgen vorher Laibung nässen bzw. grundieren, Steine vorm vermörteln kurz in Eimer Wasser tauchen und mit ordentlich Kleber vermauern, dauert keine halbe Stunde.

    Servus allerseits,



    wir bauen aktuell eine Gewerbehalle um und haben ein Problem mit der Frage, ob zwischen zwei Brandabschnitten eine F30-Verglasung (Fenster) notwendig ist.

    Es handelt sich um eine 2400m² Lagerhalle mit angebauen Bürokomplex (300m²) mit Sichtfenstern zum Halleninneren hin.

    Dabei handelt es sich um zwei verschiedene Brandabschnitte, beide Abschnitten sind mit einer zur Feuerwehr aufgeschalteten Brandmeldeanlage gesichert, jetzt steht die Frage im Raum, ob man die vorhandenen 10 Fenster samt den zwei Türen zur Lagerhalle hin, tatsächlich gegen F30 Brandschutzfenster und -türen tauschen muss.

    Wenn beide Bereiche bereits per BMA gesichert sind, ergibt es doch keinen Sinn, den Bürokomplex zusätzlich brandschutztechnisch abzuschotten, oder?

    Hat ein Experte hierzu evtl. einen Rat, primär geht es hierbei um einen Kostenfrage, da die Brandschutzelemente mit knapp 30.000 Euro zu Buche schlagen würden.

    Vielen Dank im Voraus für eure Tipps.

    Wichtig bei den IP Kameras ist vorallem die Software und der NVR mitsamt den Einstellmöglichkeiten, Hikvision verkauft unter zahlreichen "Budgetmarken" die gleiche Technik für ein Drittel des Preises.

    Alternativ falls man auf die Gewährleistung pfeift, lohnt sich auch der Kauf über Aliexpress, da die Kameras in China deutlich günstiger vermarktet werden.

    Evtl. hat sich die Wand nach oben verformt, kommt sehr häufig vor, wenn Maulwürfe zuviele vergorene Äpfel verspeisen und betrunken unter dem Streifenfundament versuchen "hochzukommen". 😂

    Wenn das schon immer so war, dann wird wohl nix passieren, solange man kein 2000l Aquarium aufstellt.

    Mit Sicherheit fehlende Zwangsbeluftung am First zusammen mit einer fehlenden bzw. undichten Dampfbremse.


    Wie bereits erkannt, deuten die trockenen Überlappungen genau darauf hin.

    Bei Klinker sind die Fugenfarben auch entscheidend, ob ein Klinker am Ende eher gelblich oder etwas rötlicher wirkt - Falls ihr die beiden Riemchen nicht direkt nebeneinander vergleicht, so kann einem die Mustertafel in der Ausstellung schon täuschen.


    fugenhandform-röben.de.jpg

    Wird wohl Moniereisen in Kombination mit Estrichmatten und Estrich.

    Wenn zuviel Schwund, kann ich immer noch Flexen und mit Epoxi vergießen.


    Wenns nicht so teuer wäre, würde ich einfach 30kg Epoxi kaufen und mir den Mörtel anrühren, dass hatte bereits in der großen Lagerhalle astrein geklappt. (Epoxi einfach mit feinen und groben Quarzsand gemischt)

    Servus allerseits,


    wir bauen gerade um und haben einige nichttragende Innenwände entfernt, im Bereich wo die KS Mauersteine auf der Grundplatte aufliegen, klafft natürlich jetzt eine knapp 20cm Lücke im Estrich.


    Ich such jetzt nach einer kostengünstigen Möglichkeit die beiden Estrichplatten zu verbinden, einfach Beton rein wird nicht gehen, da anschließend gefliest wird.


    Einfach Moniereisen einlegen, nachdem man beide Platten angeschlitzt hat?


    Aktuell tendiere ich zu dem Moniereisen und zusätzlich einer Estrichstahlmatte im Bereich der Fugen, Estrich würde ich eine fertige Mischung mit etwas zusätzlichen Zementanteil anmischen.


    Habt ihr da evtl. ein paar Tipps? 🙂

    Ich würde eher hinterfragen, mit welchem Abstand (a = 70 cm) und wie (welche Befestigungsmittel) der Fb montieren will. Vernünftig eingebaut verzieht sich nicht viel (eher nichts)

    Leider lässt sich die Physik nicht umgehen, alle dunklen Kunststoff Terrassenfenster (Doppelflügel bzw. Stulp) über 1,6m Breite verziehen sich bei starker Erwärmung.

    Wobei das keine größeren Probleme bereitet, wenn das Fenster ein paar Stunden im Jahr minimal schleift.

    Ich frag mich sowieso, warum alle auf Anthrazitgrau gehen und nicht das deutlich gefälligere Schiefergrau wählen.

    Warum willst du den Dachboden nach oben hin zusätzlich dämmen?

    Was soll oben gelagert werden, welcher Dachtyp ist vorhanden, bei einem Binderdach ist die Nutzbarkeit aufgrund der Tragkraft eingeschränkt.


    Bei einem einfachen Dachboden, wäre es einfacher nur normale Holzbohlen zu verschrauben, so umgeht man Probleme mit der Dampfbremse.

    Der natürliche Boschungswinkel liegt bei ca. 45 Grad, wichtig ist vorallemvoraus der Boden besteht - Sandböden neigen natürlich schneller zum Abrutschen als schwere Lehmböden.


    Haben bei uns auf dem Grundstücke letztes Jahr eine ca. 4m Böschung zum Regenrückhaltebecken angelegt, die wurde durch Radlader und Rüttler verdichtet und mittels Rasenwalze glatt abgezogen.


    Mittlerweile sehr begrünt und das Gras wächst kräftig.


    Winkel von über 45 Grad sind dagegen problematisch, auch in Hinsicht auf die Wasserversorgung der Pflanzen.

    Schreib doch bitte die richtigen Produktnamen! Nur der Vergleich von namentlich genannten Produkten ist hier nach den Nutzungsbedingungen unerwünscht!

    Sorry, dachte das generell Produktnamen unerwünscht seien. :)

    Tendiere als Dampfbremse zur Clima Pro Intello Plus, die hat eine hohe Spreizung von 0,5m-25m SD, so dass die Rücktrockung
    gewährleistet sein sollte.
    Alternativ weist die Isover Vario Extra Save ähnliche technische Daten auf.

    Vielen Dank für die zahlreichen Anregungen.

    Somit wäre wohl das Ausdämmen der Luftschicht im Zusammenspiel mit einer intelligenten Dampfbremse die bessere Wahl.
    (evtl. die "Klima Bro Intellu Plos"?)

    In der ruhenden Luftschicht sind auch keine Lüftungsöffnungen vorhanden, so dass hier auch keine Belüftung stattgefunden haben kann.


    @ Kalle


    Ich sehe gerade, dass du nur knapp 50km von mir entfernt bist - Hättest du kurzfristig noch einen Termin frei, dann könntest du dir
    die Baustelle direkt vor Ort einmal ansehen und den Aufbau besser beurteilen? (natürlich gegen Honorar)

    Servus allerseits,


    habe eine sehr wichtige Frage an die Dachexperten.
    Aktuell saniere ich ein Flachdach, welches 1994 gebaut wurde und jetzt nachgedämmt wird.

    Der Aufbau ist folgender:
    Bitumenbahn
    Unterschalung (Holzbretter)
    Sparren
    15-20cm Luftschicht ruhend
    12 cm alukaschierte Dämmung.
    Fermacell Gipsfaser

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    Das Dach weist keine Feuchteschäden auf, d.h. die Dampfbremse hat die letzten 30 Jahre wunderbar funktioniert.

    Aktuell habe ich mich zwar zigfach eingelesen, aber die eine Seite der "Experten" tendiert zu Dampfsperren und die andere zu feuchtevariable Dampfbremsen.

    Der neue Grundaufbau soll folgendermaßen erfolgen, die oberen 15-20cm Luftschicht bleiben erhalten, da ich die Deckenhöhe heruntersetze.


    Bitumenbahn

    Unterschalung (Holzbretter)

    Sparren

    15-20cm Luftschicht ruhend
    26cm Dämmung WLG035
    Dampfsperre mit metallisierter PE-Folie (SD 150m) oder Isofehr Wahrio Ekstra Save (SD 0,3m bis 25m)?
    Fermacell Gipsfaser

    Ich persönlich tendiere mittlerweile doch zu der variablen Dampfsperre, da der SD25 Wert eigentlich ausreichend sein sollte und die Rücktrocknung erleichtert wird.
    Auf die korrekte Verlegung und Verklebung der Dampfbremse (Überlappung und Wandanschlüsse) werde ich sehr penibel achten, da im Flachdach die Leckagen katastrophal enden. =o

    Vielen Dank im Voraus an die Foren-Experten für eure Mithilfe, ich bin wirklich etwas "verunsichert" in Bezug auf die Dampfbremse/-sperre bei einem Flachdach.

    Beste Grüße
    Bauking :)



    Wem war das klar? XY? Weshalb hat er dann den Kreditvertrag unterschrieben im Wissen, dass er den Kredit gar nicht zu dem Zeitpunkt bekommt, an dem er ihn benötigt?

    Soweit ich den Fall mitverfolgt habe, war der Bank von vornherein klar, dass eine Nutzungsänderung innerhalb von 3 Monaten bis zur Kaufpreisfälligkeit nicht möglich ist, in dem Fall handelte es sich um eine sehr große Gewerbeimmobilie, mit entsprechenden Aufwand bei der Erstellung der Bauunterlagen.


    Das Problem ist, dass die Bank fadenscheinig argumentierte, um Gelder nicht auszuzahlen und über 12 Monate abkassierte, obwohl alleine das Grundstück bei unrealistischen Bodenrichtwerten die Darlehenssumme übersteigt, bei realistischen Werten fast doppelt.

    Zusätzlich ist die Fläche mit hochwertigen Gebäuden mit 3300m2 Fläche im Wert der doppelten Darlehenssumme bebaut, am Ende liegt der Beleihungswert bei unter 30% ohne die zusätzlichen Umbauten miteinbezogen.


    Konkret geht es nur um die Frage, wie XY hier evtl. die nicht ausbezahlte Summe zurückgeben könnte, glücklicherweise hat er aber ein Sondertilgungsrecht in Höhe von 5%/a vereinbart.