Beiträge von Brombeerdone

    - 270€ ist ein normaler Preis. Wir verlangen 250€ zzgl. Steuer in unserem Umkreis als Wartungsvertrag. Ohne Vertrag und weiter weg kostet es mehr.


    - Weder mit einem reinen Heizungsbauer noch mit einem reinen Kälten kann man an einer Wärmepumpe viel zereissen. Die üblichen Kälten kennen sich mit einer Kühltheke oder Klimaanlagen aus- wenn jedoch ein Heizungssystem dahinter steckt und wie die Regelung einzustellen ist hackt es ganz gewaltig. Ebenso haben reine "fossile" Heizungsbauer oft kein Verständnis für den Kältekreis.

    Hier braucht man einen Wärmepumpenspezialist der Beides kann und sich enorm gut mit dem Hersteller auskennt.


    - Neben der Garantie kann man auch durch die F-Gase- Verordnung verpflichtet sein eine Leckkontrolle durchführen zu lassen.


    - Bei Wartungen werden mittlerweile viele Teile erneuert, die im Feld negativ aufgefallen sind. Dies sind keine offiziellen Rückrufaktionen, sondern werden aus Kulanz bei einer jährlichen Wartung ausgetauscht....nennt sich z.B. proaktiver Tausch. Außerhalb der Garantie und ohne Wartung sind diese Teile oder Updates + Stundenlohn normal zu vergüten.

    Gerade hier ist es auch wichtig einen "Premium"- Partner des Herstellers zu nehmen.

    Ihr habt mich wohl nicht richtig verstanden. Ich habe nicht behauptet, dass eine Heizung nach 10 Jahren sofort Kernschrott ist. Jedoch sollte man mit 10 Jahren kalkulieren (Amortisation, Geld für eine Neuanschaffung zurücklegen etc.) und sich eine größere Reparatur nach diesen 10 Jahren überlegen.


    Privat fahre ich ein 15 Jahre altes Auto. Das läuft tiptop, wird gewartet und Verschleißteile werden gewechselt und solange es läuft wird es auch benutzt.

    Habe ich jetzt einen Motorschaden oder Unfall etc. ist es unwirtschaftlich diesen noch zu reparieren (Leidenschaft und Preissteigerung durch Oldtimer etc. ausgenommen)

    Ja, und ein Mercedes ist bei 300k KM erst einmal eingefahren.

    Man sollte nicht Produkte aus dem letzten Jahrtausend mit Heutigen vergleichen. Anschaffungskosten, Qualität und Komplexität sind eben anders geworden.

    Früher= robust, analog und großzügig Heute= Energieeffizient, viel Elektrik und Kostenoptimiert. Früher hat der Ingenieur das Produkt "entwickelt", heute der Betriebswirtschaftler ;)

    Das sehe ich anders, meistens verheimlichen diese Personen auch ihre Arbeiten.

    Auch bei dieser einfachen Tätigkeit gibt es durchaus Potential.

    Luftventil falsch demontiert = Luftvolumenströme passen nicht mehr.

    Reinigung falsch ausgeführt= Rohrleitung oder Teile (Schalldämpfer, Drossel, Auskleidung..) beschädigt oder das "Reinigungsmaterial" verbleibt in der Rohrleitung.

    Auch eine falsche Reinigung mit Chemikalien und Flüssigkeiten ist denkbar.


    Der Handwerker bleibt dabei immer der Depp und der Schuldige- das sehe ich oft genug schon bei der unsachgemäßen Reinigung von Sanitärgegenständen (Chrom blättert ab, verfärbt sich, Haarrisse entstehen, Material wird weggeätzt (Klobrillen), Kartuschen sind nicht mehr gangbar......

    Peinlich berührt war bei mir eigentlich keine Bauherrenschaft wenn ich über die Dusch- WC gesprochen haben....vielleicht solltest du an deiner Kommunikation feilen ;):P


    Bei richtiger Komponentenauswahl, muss man in der Bauphase nur eine Steckdose/ E-Zuleitung herrichten lassen und kann jederzeit später eines nachrüsten lassen.


    Ich habe selber eins und finde es super, im Alter und/ oder als Frau und/oder als Muslim hat es nochmals Pluspunkte.

    Für mich also das Produkt der Zukunft.


    Der große Knackpunkt ist wirklich die enorme Investitionssumme schon für ein Mittelklasseprodukt (Warmwasser). Auch sollte man Bedenken, dass hier regelmäßig Verschleißteile gewechselt werden müssen sowie Instandsetzungsarbeiten anliegen.

    Dies muss derzeit alles über den Hersteller sowie dessen Werkskundendienst laufen....mit entsprechenden Kosten.

    Wobei das auch nur eine statische vereinfachte Berechnung ist.

    Eines ist auch klar, (Wärme-)Energie verpufft nicht einfach ins Nirwana und eine Dämmung ist keine Isolierung.


    Wobei ein schwimmend verlegter Laminat schon ziemlich das Schlechteste ist, was man energetisch machen kann. So fordert ein Laminatboden durch seine kalte künstliche Oberfläche eine höhere Wohlfühltemperatur gerade in der Überzeit im Gegensatz zu einem (geölten) Parkettboden.

    Das ist bei Fliesen u. Naturstein zwar auch so, dafür punkten diese im tieferen Winter wieder mit einem geringeren R-Wert und höheren Oberflächentemperaturen.

    Meist verabschiedet sich ja ein Kondensator komplett und zeigt dies auch äußerlich durch Beulen, Wölbungen, Aufplatzen, Schmorrspuren und/ oder dem Geruch. Aber auch in den anderen Fällen passiert dies eher abrupt und nicht schleichend.


    Kondensatoren werden durchaus in unserem Bereich auch ausgewechselt. In der 20 Jahre alten Stromfresser- Umwälzpumpe aber natürlich genausowenig wie aus sicherheitstechnischen Gründen an Feuerungsautomaten etc.

    Die Erdarbeiten sind üblicherweise immer nur mit einer bestimmten Bodenklasse kalkuliert und werden darüber hinaus nach tatsächlicher Leistung abgerechnet. Das kenne ich nicht anders und ist prinzipiell auch fair.


    Was wäre denn deine Lösung?


    - Ein sehr großzügig kalkulierter Festpreis, wo sich der Tiefbauer absichert und du auch bei besten Bodenverhältnissen mehr zahlst?

    - Ein solides Bodengutachten mit Probeaushub für das du nicht aufkommen möchtest?

    Naja... es ist bei weitem nicht so, dass alle Luftwärmepumpen gleich sind.

    Hier gibt es enorme Unterschiede, vom Aufbau, der Technologie, der Regelung über die Geräuschentwicklung zum Service über die Eigenschaften bis zur Ersatzteilversorgung.


    "Kleinigkeiten" hat jeder Hersteller mehr oder weniger.


    Wir verbauen beide Hersteller. Bei Rotex die HPSU- compact und bei Novelan hauptsächlich die LAD und LIV. Beide kannst du ohne schlechtes Gewissen einbauen lassen.

    Viel Wichtiger ist, dass sich dein Heizungsbauer/ Kältebauer mit dem Hersteller/ der Anlage auskennt. Wenn man dem Heizungsbauer die Anlage aufzwingt, kann viel mehr schief gehen und spätestens beim Störfall wirst du es bereuen.

    Gerade in Zeiten wo man bei <50% der Auslegungsheizlast ist, spricht da wenig dagegen

    Doch, ein größerer Temperaturhub zu der kältesten Außentemperatur wenn man es morgens wieder warm haben will und in noch tieferen Winter und richtig dimensionierter Wärmepumpe die Gefahr das der Heizstab kommt um die Absenkung wieder "reinzuholen".

    Dann bist du herzlich eingeladen die Anrufe von unseren erfrorenen Kunden entgegenzunehmen ;)

    Es gibt auch nur zwei Temperaturen, angenehm warm (etwa 30° Bodentemperatur bei 24° Raumtemperatur) oder Eiskalt.

    Wechselst du deine Unterwäsche regelmäßig oder erst wenn sie voll ist?

    Aus hygienischen Gründen wohl eher öfter, aber die Frischluft ziehst du gerne durch 18Monate alter Insektenleichen, Pollen, Keime und Schadstoffen etc.?

    Das kann man bei Abluftfiltern machen, sofern man keinen Rotations- oder Enthalpiewärmetauscher hat aber bitte nicht bei einem Zuluftfilter. Solche gehören in deiner Größe nach spätestens 12 Monaten erneuert. Ein Filter ist ja auch kein "Neutralisator" sondern eine immer undichter werdende "Schmutzschleuse".

    Es kommt eben auf den Vertrag an. Wenn ich Laminat bestellt habe und Parkett bekommen habe, schon. Ebenso wenn ich statt einen 316 BMW einen 320 bekommen habe.

    Wenn ich aber ein Stück normgerechtes Haus bestellt habe und die (relevanten) Beschaffenheiten 1:1 sind nicht.

    Du verstehst etwas falsch, du musst ordentlich beweisen, dass ein Mangel besteht.

    Auch wenn die Ausführung jetzt anders ausgeführt wurde als sie geplant war, heißt das noch lange nicht, dass ein Mangel vorliegt.

    Die Ausführung kann gleichwertig oder auch höherwertig sein, evtl. kann sie auch minderer Qualität sein, wenn nichts anderes geschuldet ist und die Ausführung so zulässig wäre.