Beiträge von runatthesun

    Ich mache alles klar um.die Wohnung zu kaufen.

    Lassen sie das Geld Mal meine Sorgen sein 😉

    Für die Renovierung und die Treppe (hier habe ich Kostenschätzungen von Treppenbauern) habe ich ein paar 10T€, die kommen nicht von der Bank.

    Mir ging es nur darum ob aus Brandschutzgründen einige viele tausend € bzw. fundamentale Bendekenen abseits der Treppe/Statik/Architekt dem Vorhaben entgegen stehen.


    Grüße

    Vielen Dank für die Rückmeldungen.


    Nun bin ich erstmal ein wenig beruhigt, denn dass Thema Brandschutz sorgt regelmäßig bei vielen für Reaktionen, die "Angst" machen können.


    Heute wird erstmal die Finanzierung "glattgezogen".


    Wenn bedarf ist, melde ich mich gerne wie es dann in (mehreren Monaten?) ausgegangen ist.


    Grüße

    Vielen Dank für ihre Antwort.


    Statiker und Architekt sind selbstverständlich.


    Ich frage mich jedoch, ob der von Ihnen zitierte Passus korrekt ist.

    §35 LBO regelt die notwendige Treppe, die wiederum in §34 Abs.1 definiert sind.


    Unser Vorhaben ändert nichts an den (weiterhin) bestehenden (zwei) Fluchtwegen: Treppenhaus und Anleitern. Es geht darum, dass wir eine zusätzliche, nicht notwendige Treppe installieren wollen. Insoweit ist der zitierte §35 Abs. 1 Nr. 2 LBO wenn dann nur als "Maximalauflage" zu verstehen, oder?


    Mit geht es im Kern darum

    ...wahrscheinlich auch für ein Brandschutzkonzept und wiederum dessen Prüfung ausgeben müssen.

    in seiner Notwendigkeit im Allgemeinen und, falls zutreffend die zu erwartenden Anforderungen, dem Aufwand und auch deren(finanzielle) Folgen abzuschätzen.



    Grüße

    Hallo Zusammen,


    dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum und ich würde mich freuen, qualifizierte Rückmeldungen zu erhalten.


    Hintergrund:

    Ich bzw. wir haben vor zwei Altbauwohnungen zu kaufen, die übereinander liegen. Diese sollen dann temporär (~20 Jahre) durch eine zusätzliche Innentreppe verbunden werden mit der Option, die Wohnungen wieder zu trennen, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Es handelt sich um die Wohnungen im EG und 1.OG (Geschosshöhe je 3,80m) eines Altbaus mit 5 Wohnungen der Gebäudeklasse 5. Die Decke ist eine Holzbalkendecke. Der Statiker (der der Haus seit 20 Jahren "betreut") und ein befreundeter Architekt haben grundsätzlich keine Bedenken. WEG-Rechtlich ist ebenfalls alles geklärt.


    Ein erster Blick ins Gesetz sowie ein Anruf bei der Baubehörde haben ergeben, dass ich hierfür (Durchbruch mit Innentreppe) eine Baugenehmigung brauche.


    Was mir zurzeit unklar ist und wofür mit jedes "Gefühl" hinsichtlich Aufwand und Kosten fehlt sind mögliche Brandschutzauflagen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens, da die Geschossdecke - so wie ich es verstandenen habe - auch eine Brandschutzfunktion hat.


    Ein befreundeter Ingenieur (kein Bau-Ing.) meinte ein mögliches "Lösungsszenario" könnte darin liegen, das man die Treppe am Abschluss mir brandhemmenden Leichtbauwänden udn entsprechender Tür umschließen müsste um so den "Abschluss" wieder zu gewährleisten (ggf. liese sich so auch das "Problem" der Abgeschlossenheitsbescheinigung lösen).


    Er empfahl mir grundsätzlich eine Bauvoranfrage zu stellen, was ich auch gedenke zu tun.


    Ziel meines Beitrages ist es nun Input zu bekommen, welche grundsätzlichen Bedenken anzuführen und zu bedenken sind, auch im Hinblick auf die zu erwartenden Kosten entsprechender Maßnahmen.


    Vielen Dank.