Beiträge von vinitus

    Hallo zusammen!


    Sorry für die bekloppte Frage, aber ich weiß nicht wie ich den Handwerker nach Eigenleistungen ansprechen kann, sodass es nicht blöd ankommt.

    Immer wieder lese ich aber im Netz und aber auch unser 'Bauplaner sagt es, dass wir z.B. den Elektriker ruhig mal fragen können, ob wir einige Arbeiten selber durchführen können.

    Neuerdings habe ich bei dem einen Elektriker das erwähnt, er meinte "Nö, ist schon besser wenn wir alles selber machen".


    Grundsätzlich ist es so, dass wir dadurch etwas an Zeit sparen werden. Außerdem würde ich gern mein kleiner Bruder finanziell unterstützen, der studiert nämlich Elektronik und hatte vor 2 Jahren bei einer Elektrofirma für einigen Monaten in den Ferien gejobbt und um die 20 Elektroinstallationen nach Plan/Zeichnung durchgeführt,


    Wie fragt man also geschickt danach? :)

    :thumbsup: das ist der Grund für die Unterschiede in der Zeichnung gewesen. Die alte Bruchsteinmauer wird nach oben dünner.

    Gestern war ein "Krisentreffen" mit allen Parteien vor Ort. Der Rohbauer hat nach Darstellung der Situation ohne jegliche Diskussionen eingesehen, dass er sich nicht an die Zeichnung gehalten hat und den Vorschlag gemacht, er reiß den Schornstein ab(mit Säure verklebten Module, oder sowas, abbauen geht nicht), bestellt einen neuen und baut ihn wieder auf. Alles auf seine Kosten. Da für uns das in keinem Verhältnis zur Lösung mit dem Wechsel stand haben wir uns für die Lösung mit dem Wechsel und Kostenteilung entschieden.


    Zitat

    Wechsel? Wie das? Dahinter is nix zum Wechseln. Vermutlich ist es ein Pfettendach. Also Statiker bemühen was passiert wenn die Zange entfällt und nach vorne verschoben wird. Dann haben wir nur kein Dreieck mehr.

    Ja es ein Pfettendach. Das mit den Dachsparren ist noch zu klären, es wurde vom Dachdecker und Planer nicht als problematisch oder schwierig erwähnt(ich denke eher nur vom Rohbauer in einem Nebensatz, dass der Dachdecker mit den Sparren die grössere Herausforderung hat). Und Statiker wurde überhaupt nicht erwähnt. :eek:

    Das ist mir auch aufgefallen. :-(

    Im Erdgeschoss ist der Kaminschornstein IN der Wand und es gibt die Anmerkung "Neuer Kaminschornstein unmittelbar an Giebelwand ..." .

    Im DG ist der Kaminschornstein VOR der Wand.

    Wenn ich unten im EG anfange schaue ich in der Regel nicht auf die Zeichnung für den Dachgeschoss.


    Die Frage "Soll der Maurer würfeln, um zu wissen, was nun stimmt. " und "Ja wie den nun" ist völlig berechtigt und anscheinend je nach der Perspektive unterschiedlich beantwortbar. Zumindest würde ich erwarten, dass eine Frage kommt, zumal die Kommunikation bis jetzt sehr gut lief.


    >Entwurfszeichnungen sind keine Grundlage für die Ausführung!

    Rechtlich wahrscheinlich/sicherlich nicht, aber ich hätte eine Abstimmung erwartet und keinen Alleingang, wenn was nicht wie in der Anmerkung steht gebaut wird.

    Ok, das mit der Ausführungsplanung und Haftung ist mir schon klar, es wäre besser gewesen.

    Für mich stellt sich die Frage noch:

    Der Rohbauer muss sich demnach nicht an die im Rahmen der Entwurfsplanung vom Planer erstellte Zeichnung halten?

    Da steht als Anmerkung vom Planer: "Neuer Kaminschornstein unmittelbar an Giebelwand ..."

    Der Schornstein steht aber mind. 20cm VOR der Giebelwand. Die Anmerkung und Darstellung in der Zeichnung sind rechtlich nicht bindend?

    Dateien

    • Image 5.png

      (14,03 kB, 144 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    OK, das sehe ich völlig ein, die Ausführungsplanung wurde allerdings vom Planer nicht so hoch beworben bzw. "aufgedrungen". Es war die Aussage: mit den Zeichnungen kommen die Gewerke in der Regel sehr gut weiter, aber die Ausführungsplanung kann natürlich dazugebucht werden.


    Die realistischste Erwartung ist also jetzt, dass der Dachstuhl auf Kosten von Bauherren angepasst wird.

    Guten morgen und vielen Dank!!!


    Leider muss ich feststellen, dass ich die Bilder nur im angemeldeten Modus in voller Größe zu sehen sind.


    >Schornstein steht an der geplanten Stelle und Dachstuhl ist neu abgebunden?

    Schornstein und Dachstuhl sind neu, genaueste Positionen stehen leider "nur" in diesen drei Zeichnungen(EG, DG und Decke). Ich befürchte, die sind nicht ausreichend. Daher ist das die einzige geplante Stelle. Keine weitere cm-genaue Positionsangaben.


    >Hatte der Kollege (Architekt) einen Auftrag, die Ausführungsplanung zu machen? Nein, es gab keine Ausführungsplanung

    Hat er, falls ja, in dem Rahmen einen Sparrenplan gezeichnet? Nein, 'nur' die EG, DG Zeichjungen, aber keine Sparrenpläne.

    Hat sich der Zimmerer an diesen gehalten, wenn es ihn gab? Es gab keinen Sparrenplan vom Architekten, ich weiß allerdings nicht aus dem Stegreif, ob in der Statik sowas steht.

    Hatte der Maurer einen vermaßten Plan, aus dem die Lage des Schornsteins cm-genau zu entnehmen war (nicht in der Zeichnung messen)? Nein

    Ob das Thema im Bereich Dach einzusortieren ist, weiß ich leider nicht ganz genau.


    Folgendes hab ich am Herzen:


    Im unser Haus, was gerade im Umbau ist, verläuft der neue Schornstein in der Giebelwand. Ich hab als Beispiel ein Bild aus dem Internet etwas modifiziert.



    Vor der Innenseite der Giebelwand ist bis ganz oben noch eine Porotonmauer hochgemauert, außer an der Stelle wo der Schornstein kommen soll.

    Zwischen beide Geschosse ist eine Stahlbetondecke.


    Der Kaminschornstein ist aktuell zu 80% fertiggebaut. Zu 80% weil die nächsten Teile des Schornsteins mit dem Kehlbalken im Dachgeschoss kollidieren. Es gibt also kein Platz mehr für den nächsten Teil der Schornsteins, es sei denn es wird der Kehlbalken demontiert.





    Zeichnungsausschnitt Erdgeschoss:



    Zeichnungsausschnitt Dachgeschoss:




    Deckenzeichnung:




    Der Schornstein kann jetzt nicht mehr einfach demontiert werden, alles ist fest verklebt.


    Aussagen:

    Rohbauer: ich hab alles nach Plan gemacht. Der Dachdecker hätte es im Dachstuhl berücksichtigen müssen.

    Dachdecker: der Schornstein hätte 20 cm tiefer Richtung Wand "hingemusst", da sind jetzt noch ca. 20 cm freien Platz dahinter. Dann käme der Schornstein knapp am Balken vorbei und es gäbe sogar noch Platz für Feuerschutz. Der Rohbauer hätte außerdem vorher ausloten müssen.

    Planer: Im Altbau kann sowas passieren, jeder hat es richtig gemacht


    Lösungsvorschlag: Der neue Dachstuhl muss angepasst werden


    Ich: wenn jeder alles richtig gemacht hat, wieso müssen dann Mehrkosten für irgendwelche Anpassungen entstehen?

    Wäre der Schornstein wirklich tiefer in die Wand gebaut werden müssen/können?

    Hat der Rohbauer nach Plan gearbeitet(denn laut "Zeichnung Erdgeschoss" muss der Schornstein an die Mauer


    Hätte der Dachstuhl anders geplant werden müssen?


    Welche Erwartungshaltung meinerseits ist realistisch?


    (Ich hoffe, der Sachverhalt ist verständlich genug dargestellt)

    Hallo!

    Unser Dachdecker muss demnächst das Dach eindecken, nachdem alles dafür schon vorbereitet wurde. Allerdings habe ich ca. 7-8 Löcher am Unterspannbahn festgestellt. :(Das eine ist schon ein Riss ca. 2-3 groß und wird definitiv ausgebessert, die restlichen sind ziemlich klein. Da eine Bestätigung der Ausbesserung nur bezüglich des einen Loches stattgefunden hat, will ich mir eine zweite Meinung holen, ob grundsätzlich SÄMTLICHE Löcher auszubessern sind, oder nur solche, die über einen Durchmesser hinausgehen. Ich wäre der Meinung, dass alles zuzumachen ist, auch wenn es aufwendig ist, bin aber nicht vom Fach.