Beiträge von Blume65

    Ich TIPPE auf Estrich beigemischte, aber schlecht durchmischte Faserarmierung. Technisch sinnfrei, aber es verkauft(e) sich gut.

    ist das heute auch denn noch so üblich, dass Fasern dem Estrich beigemischt werden/sind?

    Oder gehst du davon aus, dass es älter ist?

    Ich habe schon davon gelesen, dass früher auch Asbest im Estrich zu finden war.

    Vielen Dank bisher.


    KatMat wenn du sagst, Asbest schmilzt schon, schrumpft aber nicht zusammen (habe ich das richtig verstanden? ), wie sieht dann das Schmelzen von Asbest aus?

    Bzgl der Dicke der Fasern muss ich sagen, dass diese auf den Fotos leider nicht gut deutlich wird. Es sieht auf den Fotos dicker aus als es ist. Es sind wirklich weniger als 0.5mm dünne Fasern (sehr sehr dünn). In dem Material sind allerdings viele einzelne Fasern als Büschel zusammen, was die einzelne Faser aufgrund der Unschärfe des Fotos leider dicker erscheinen lässt. Eine einzelne Faser stand vom Material ab und diese ließ sich nur in günstigem Licht mit bloßem Auge erkennen.


    Hat zudem jm eine Ahnung, was das für Material sein könnte? Ich (absoluter Laie) habe bisher in Beton oder Putz noch nie solche (glänzenden) Fasern gesehen.

    Warum schmeißt Du Sachen, die Deine Kinder auf der Straße finden, nicht einfach in den Mülleimer und spielst mit ihnen Fangen oder Blindekuh?

    Bitte lies doch meinen Text nochmal durch.

    Und dann wäre es schön, wenn du auf die Fragen eingehst, falls Du mir helfen möchtest. Ich habe nicht um Hilfe zur Freizeitgestaltung gebeten.

    Hallo Forumsmitglieder,

    heute bitte ich euch seit langem mal wieder um Hilfe.


    Mein Kind hat diesen "Stein" gefunden. Für mich sieht es aus wie Putz oder Beton...?


    Auf der einen Seite sind darin glänzende weißliche Fasern und FFaserbüschel unterschiedlicher Länge (Das Glänzen sieht man auf dem Foto leider nicht) Sie glänzen aber sehr im Sonnenlicht und ähneln in ihrem Aussehen Spinnweben, sind allerdings dicker.


    An einer Stelle hat eine Faser raus geschaut und ich habe sie mit dem Feuerzeug zum Test angebrannt. Sie zog sich schnell zusammen. Würde Asbest sich so verhalten oder spricht das eher für andere Fasern?


    Die andere Seite des "Steins" war nicht faserig (oder zumindest für mich nicht erkennbar) und war eher glatter.


    Die meiste Zeit habe ich meine Angst bzgl Asbest mittlerweile gut im Griff aber wenn es meine Kinder betrifft und sie mit etwas Kontakt hatten, was so faserhaltig ist, kommt doch manchmal Panik auf. Bitte daher keine ironischen oder lächerlichen Antworten.


    Ich weiß, dass nur ein Test Klarheit bringen kann, aber vielleicht kann jemand eine Einschätzung abgeben, was das für Fasern sind bzw ob das Asbest sein kann?

    Löblich, dass Du Dir soviele Gedanken um deren Wohlbefinden machst. Die sollte sich aber eigentlich deren Chef machen.

    Und bei Dir mag ich irgendwie nicht an soviel Altruismus glauben.

    Ich wusste gar nicht, dass du mich kennst, um aus der Ferne einschätzen zu können, wieviel Sorgen ich mir um wem mache. Zumal du doch immer einer der ersten bist, der darauf hinweist, dass Aussagen aus der Ferne nicht möglich sind. Bei Charaktereigenschaften sieht das wohl anders aus...

    Solche Aussagen sind echt unangebracht, zumal sie keinem weiterhelfen. Lass sowas doch einfach.


    Skeptiker, danke für deine Antwort!

    nein, aber üblich ist es auch nicht. Auch neue KMF wird bspw. auf lose auf Abhangdecken aufgelegt heute meist mit Folie umwickelt und dicht verklebt verbaut.

    Auch unter Holzbalken auf dem Fußboden auf dem Dachboden umwickelt? Und in den Ecken? Bisher habe ich Mineralwolle an solchen Stellen immer nur freiliegend gesehen.

    Auch die Trockenbauer und Dachdecker haben hier völlig ohne Mund-/Nasenschutz damit hantiert. Sollte dann wohl auch nicht sein oder?

    Wird der Dachboden regelmäßig begangen?


    Ich würde generell sämtliche Stoffe, die Fasern freisetzen können, nicht offen im Aufenthalts- oder Wegebereich verbauen. Auch wenn sie

    sind.

    Ja,schon. Es ist ja Lagerfläche.

    Er ist zu 2/3 beplankt und der Rest Mineralwolle vom Spitzdach über dem Erker liegt frei. Da lagert aber auch nichts. Aber die Fasern werden sicherlich trotzdem fliegen durch Luftzug. Ist das so ungewöhnlich, dass ein Teil frei liegt?

    Unser Bauleiter hat es damals aus Kostengründen empfohlen, da die Fläche ja eh nicht begangen werden soll.

    Da sehe ich auf den Bildern nur Mineralwolle. Die sollte nicht so freiliegen, aber wenn die halbwegs in Ruhe gelassen wird, also nicht geschüttelt, gerührt oder feste durchgepustet wird, behält die ihre Fasern auch bei sich. Um ein versehentliches Aufwirbeln von Fasern z.B. bei der Bedienung des Absperrhahns zu vermeiden, empfehle ich trotzdem, die entsprechend abzudecken/einzuhausen.

    Meinst du, sie sollte nicht so frei liegen, weil es alte Mineralwolle ist oder generell? In unserem Haus liegt die Mineralwolle z.T. auch frei auf dem Dachboden und ist nicht abgedeckt. Es handelt sich dabei aber um neue Mineralwolle. Siehst du da auch ein Problem?

    Skeptiker, das ist schon klar

    Wenn ich 2 mm schreibe, meine ich auch Millimeter. Sonst habe ich Mikrometer ausgeschrieben. (Hab das "mikro" Zeichen nicht auf dem Handy gefunden)

    Danke ihr beiden. Sehr interessant.

    Was ich leider noch nicht verstanden habe:. Wenn man sagt, dass der Durchmesser lungengängiger Fasern < 3 Mikrometer sein muss aber die Fasern > 5 Mikrometer in der Länge haben müssen, warum sind dann

    Fasern mit 2mm sind also definitiv nicht lungengängig.

    ?


    Vllt habt ihr es schon erklärt und ich es nur nicht verstanden.

    Für mich ist nicht eindeutig, ob es denn auch in der Länge eine Grenze gibt, ab der Fasern nicht mehr lungengängig sind und welche das denn ist?

    Könnt ihr mir erklären, wann Fasern lungengängig sind . Ich lese,dass sie einen Durchmesser von unter 3mikrometer haben und eine Länge von über 5 Mikrometer. Ich verstehe das nicht, denn was ist denn dann die maximale Länge? Sind dann Fasern von 2 mm Länge auch noch lungengängig? (Denn das wäre ja über 5 Mikrometer)

    Kann man sich die lungengängigen Maße bildlich irgendwie vorstellen? Also entspricht das etwa einem Punkt mit dem Kuli oder ....? Wisst ihr, was ich meine?

    Ich dachte Kohle liegt tiefer. Es sah für mich aus wie ein paar Stücke Grillkohle. Macht aber natürlich keinen Sinn in 50 cm Tiefe. Deshalb würde mich interessieren, ob denn Kohle da überhaupt vorkommen kann -v.a. so vereinzelt in Form von nur ein paar Stücken - oder ob es noch was anderes sein kann?


    Landwirtschaftlich untergepflügt- möglich, macht das Sinn auf Feldern?

    Hallo, ich grabe gerade unseren Garten auf für einen Pool. Da fiel mir in ca 50 cm Tiefe vereinzelte Brocken auf, die aussehen wie Kohle. Sie sind auch so zerbrechlich und glänzend wie Kohle.

    Was kann das sein? Und wir kommt Kohle in die Erde? Kennt das jemand? Das Grundstück wurde bis vor ein paar Jahren landwirtschaftlich genutzt.

    ja ihr habt Recht, klar muss und werde ich das weiter angehen. Und so schnell geht es leider auch nicht mit dem "heilen", daher bringen mir Antworten wie "Such dir eine neue Wohnung" oder andere ironische Spitzen nichts. Testen lassen ist wie gesagt auch nicht unbedingt eine Option. Ich könnte natürlich weiter suchen, glaube aber auch nicht, dass das förderlich wäre bzgl meiner "Baustelle. "


    Ja jetzt ist das Kind leider diesmal wieder in den Brunnen gefallen. Zudem würde ich das Thema auch verstehen wollen. Selbst wenn es egal ist, ob es nun Asbest ist oder nicht. Deshalb nochmal die Frage an R. B.

    Ich versteh es nicht, die Reste der/welcher Faser? Also gehst du von Asbest aus? Ich hab sie mehrmals angezündet. Wie gesagt beim ersten Anbrennen ist sie kleiner geworden wie beschrieben, dann nicht mehr. Da konnte ich es mehrmals versuchen und sie hat mehrmals geglüht und blieb unverändert.

    Nochmal die Frage:kann denn Asbest generell erstmal kleiner werden und dann unverändert bleiben?

    Das was Du als Glühen gesehen hast, waren wahrscheinlich die Reste der Faser. Eine Asbestfaser bleibt bei korrektem Glühen quasi formstabil. Man kann sie auch mehrfach glühen, ähnlich einem Glühfaden in einer Lampe.

    Ich versteh es nicht, die Reste der/welcher Faser? Also gehst du von Asbest aus? Ich hab sie mehrmals angezündet. Wie gesagt beim ersten Anbrennen ist sie kleiner geworden wie beschrieben, dann nicht mehr. Da konnte ich es mehrmals versuchen und sie hat mehrmals geglüht und blieb unverändert.

    Nochmal die Frage:kann denn Asbest generell erstmal kleiner werden und dann unverändert bleiben?

    Ich kann deine Aussagen nicht so richtig auf mein Beispiel einordnen, R.B.

    Schmilzt bzw. verkleinert sich Asbest oder kann sich zusammenziehen unter einer Feuerzeugflamme, die ja anscheinend keine so hohen Temperaturen erreichen kann, oder nicht? Denn du schriebst ja, dass die Enden womöglich nur geschmolzen sein könnten mit Tropfenbildung. Die Faser war vllt 1 cm lang, ein Stück musste ich ja mit Pinzette festhalten, vom Rest sind vllt zwischen 1/3 und 1/2 sichtbar verkleinert/geschmolzen/verbrannt/zusammengezogen (auf jeden Fall reagiert) und der Rest hat dann eben nicht mehr reagiert sondern nur geglüht.

    In Deinem Fall würde sich beispielsweise die Frage stellen, ob die "verbrannten" Enden der Faser tatsächlich verbrannt sind, oder ob sie einfach geschmolzen sind. Man erkennt das bei entsprechender Vergrößerung daran, dass sich an den Enden "Tropfen" bilden, wobei die Farbe der Tropfen wiederum auf die Art des Asbest hindeutet.


    Ja es kann sein,dass es geschmolzen oder verbrannt ist. Auf jeden Fall hat die Faser sich zuerst ein Stück verkleinert, bis es dann nicht mehr weiter ging und sie nur noch im Feuerzeug glühte.

    Bisher dachte ich, verstanden zu haben, dass sich Asbestfasern gar nicht durch ein Feuerzeug schmelzen/brennen/verkleinern lassen. Deine Aussage liest sich für mich jedoch, als könnten se doch so schmelzen ?


    Die Feuerzeug-Methode hat nur den Vorteil, dass sich auf einfachem Weg unterschieden lässt, ob es sich um Asbest handelt oder nicht. Wie ich schon geschrieben habe, würden bei diesem Test die meisten Fasern zerstört, bei Asbestfasern wird das aber kaum gelingen.

    Ja. Das ist es eben. Die Faser wurde zunächst durch anbrennen etwas kleiner, das hörte dann aber auf und sie glühte nur noch und verkleinerte sich überhaupt nicht mehr. Deshalb mache ich mir ja so große Sorgen, ob es nicht Asbest sein kann?


    Weiß jemand zum Aussehen der Fasern genaueres? Sind die glatt/im Licht glänzend (fast transparent)?

    Manche Fasern zerfallen zu Asche, oder sie schmelzen, Chrysotil (beispielsweise) bleibt formstabil.

    Meinst du mit " manchen Fasern" auch Asbestfasern? Also schmelzen diese auch durch ein Feuerzeug?


    Meinst du, es könnten laut meiner Beschreibung Asbestfasern sein oder spricht es eher dagegen?


    Wird die Temperatur und Zeitdauer nicht eingehalten, dann tendiert die Aussagekraft der Ergebnisse gegen Null.

    Meiner Ergebnisse? Ich habe ein Feuerzeug benutzt, Gradzahl weiß ich daher natürlich nicht. Zeitdauer: ein paar Sekunden wurden die Fasern mit dem Feuerzeug erhitzt.

    Oder was meinst du?



    Danke auch an die anderen. Ihr habt natürlich auch recht.

    Ich habe beim wischen im HWR am Papiertuch mehrere sehr feine Fasern entdeckt (0.5-2cm lang), die beim Anleuchten glänzen (wie wenn man über Plastik leuchtet, mir fällt grad kein anderer Vergleich ein). Mit bloßem Auge sind sie nicht wirklich erkennbar. Sie glänzen über die ganze Länge komplett gleichmäßig und sind nirgends matter (wie bspw Haare oder Baumwolle) und erscheinen komplett glatt und gerade, also nirgends brüchig oder kräuselig.

    Ich hab sie dann mit dem Feuerzeug angebrannt. Einige schmolzen dann etwas zusammen.

    Aber eine verhielt sich komisch. Sie ist erst etwas geschmolzen und dann aber plötzlich nicht mehr, sondern glühte nur noch rot im Feuerzeug und wurde nicht mehr kleiner. Jetzt bin ich leider wieder ängstlich. Kann das Asbest sein? (Dieses Glühen und nicht schmelzen macht mir Angst, da Asbest doch so glüht oder?)

    Passt die Beschreibung der Fasern auf Asbest? (Vielleicht hat jm schon Asbestfasern gesehen)

    Ich hab leider keine Fasern mehr zum Einschicken, mein Mann hat die Tücher dann weggeschmissen und ich habe dann nichts mehr gefunden. Ich kann mir auch nicht erklären, wo die Fasern her kommen.

    An meiner Angst vor Asbest bin ich dran, aber es kommen leider immer Rückschläge. Daher bitte nur ehrliche Antworten ohne Vorhaltungen/ Ironie.

    Grad der Bindung: sind solche Schindeln nicht sowieso fest gebunden?


    Naja den Zusammenhang zu Asbest kann man aber auch nicht ausschließen, wie ich aus den Aussagen raus lese.

    Danke. Ich dachte bisher, die asbesthaltigen sind grau. Solche Farbgebungen wie auf dem Foto hatte ich bisher noch nicht Zussmmenhang mit Asbest gesehen.


    Mit was werden solche Schindeln beschichtet?

    Es geht hier nicht um Angst. Ich möchte einfach mehr über das Thema erfahren. Meine Fragen stehen oben. Warum kann nicht einfach nüchtern geantwortet werden. Im Internet konnte ich nichts finden, daher frage ich hier nach, da ich annahm, dass hier mehr an praktischen Wissen vorhanden ist.

    Guten Abend, gibt es asbesthaltige Eternitschindeln an Fassaden auch in dieser Farbgebung (die helleren und die gelben) oder waren die immer grau?


    Oder sprechen diese Farben eher für neuere und damit asbestfreie Fassadenschindeln?