Beiträge von Blume65

    Aha. Wenn ich die Tür des Kaminofens öffne oder die zerfetzte Dichtung berührt wird, da sie nicht mehr hält, und der Kamin geputzt wird, werden im Falle von schwach gebundenen Asbest keine Fasern freigesetzt?

    Hast Du denn Deine tägliche Koks-Line aus der Dichtfuge des Kamins geschnüffelt?

    Meines Kenntnisstandes nach, ist schwach gebundenes Asbest schon so extrem gefährlich. Da muss ich nicht erst dran schnüffeln, da reicht wohl, sowas im Raum zu haben. Erst recht, wenn es schon so zerrissen ist.

    ... und jetzt - ändert irgendeine Einschätzug irgendwas an der Vergangenheit?

    Ich würde aber gern einschätzen können, über welchen Zeitraum die Exposition war, selbst wenn daran nichts mehr geändert werden kann.

    Dafür wäre eine Einschätzung zum Material der Schnur schon hilfreich.


    Die üblichen Aussagen zu ärztlichen Rat usw kenne ich ja nun. Ich würde aber gern beim Thema und meiner Frage bleiben und auch nur dazu Rat erhalten. Also vielleicht sagt ja einer, dass dessen Dichtschnur ähnlich aussieht (und es dieses oder jenes Material ist) oder, dass es aufgrund des Einbaualters eher unwahrscheinlich Asbest sein kann etc. Die Schnur hier glänzt auch beim anleuchten. Glänzt Asbest oder ist es eher matt und der glänzende Schimmer spricht eher für Glasfaser?

    Also findet ihr es anhand der Bilder für realistisch, dass es eine asbesthaltige Schnur sein kann?

    Austausch ist ja schön und gut aber so ausgefranst wie sie ist, hat sie dann ja auch schon bei jedem Türöffnen und Kamin benutzen zig Fasern im Raum verteilt.

    R.B. Kannst du (oder andere) anhand der Bilder eine grobe Einschätzung geben. Die Schnur ist schon sehr ausgefranst, kaputt und "fusselig/faserig". Der Kamin müsste Anfang der 2000er eingebaut sein aber von wann die ausgetauschte Schnur ist...?

    Man kann an der Seite der Bilder (am ehesten auf Bild 3) eine geflochtene Schnur erkennen. Sie ist angebrannt, aber ob sie ma weiß war, würde ich eher nicht vermuten.


    Also, da treten kurzzeitig Konzentrationen von ein paar mal 105 bis 106 Fasern/m3 auf. Hintergrundkonzentration sind etwa 100 F/m3

    Der Rest ist einfache Meteorologie und Strömungsdynamik.

    Danke.

    Aber die Faserkonzentration verdünnt sich ja (zumindest laut dieser Studie) wohl recht schnell an der Außenluft. Meine Frage ist daher, in welcher Entfernung etwa ist wieder mit der natürlichen Hintergrundkonzentration zu rechnen. Klar ist das abhängig von der genauen Konzentration und den Wetterverhältnissen, aber ich meine, da gab es ungefähre Meterangaben.

    Das ist nett von dir und ich habe es auch wahrgenommen. Ich bin hier allerdings nicht auf der Suche nach Therapeuten. Hier steht auch nicht, dass ich Angst habe. Ich möchte mir Wissen/Erfahrungen aneignen und dachte, dass dazu ein Forum auch da sein kann.

    @ alle anderen: Blume versteht Euren :sarkasmus: wohl nicht

    Doch, ich kann ihn aber ignorieren in der Hoffnung, es kommen noch ernst gemeinte Antworten.


    Und ja,ich hatte euch zugetraut, auch sowas zu wissen. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dazu mal eine Studie gelesen zu haben. Ich weiß aber nicht mehr genau, nach wieviel Metern die Faserkonzentration wieder im Bereich der natürlichen Hintergrundbelastung liegt. Es könnte ja sein, hier erinnert sich jemand oder weiß das.

    Hintergrund ist unsachgemäßes Abbauen/Zersägen von Asbestzement.

    Wenn ein Nachbar unsachgemäß mit Asbest hantiert. Ab wieviel Metern Entfernung kann von so einer Verdünnung der Faserkonzentration ausgegangen werden, dass die Gesundheitsgefährdung nicht höher als sowieso (da immer Fasern in der Luft umherschwirren) ist?

    Und weil wir es auf Seite 1 mit den Zahlen hatten bzgl des Erkrankungsrisikos:

    "Allein im vergangenen Jahr erkannte die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) 948 neue Fälle von Rippenfellkrebs als Berufskrankheit an sowie 828 Fälle von Lungenkrebs und 2050 Asbestosen. Seit 1978 sind damit in der Bundesrepublik 57788 an Krebs oder Asbestose erkrankte Menschen als berufliche Asbestopfer entschädigt worden. Rund 500.000 Arbeiter in 53.165 Risikobetrieben hat die »Zentrale Erfassungsstelle asbeststaubgefährdeter Arbeitnehmer« registriert, 300.000 werden medizinisch betreut und in der Früherkennung beobachtet. "

    Asbest - Das tödliche Wunder. Ein anderes Fallbeispiel - anstageslicht.de

    Finde ich nicht wenig. Das sind ca. 10 Prozent.

    Und es kommen Jahr für Jahr ja immer weitere von denen dazu.

    Kann jemand weiterhelfen,welches Material hier verwendet worden sein könnte? Ich meine das schwarze neben dem Türrahmen. Haus Baujahr ca. 1930er. Tür könnte auch später eingesetzt worden sein.

    Dann habe ich wahrscheinlich nicht differenziert genug gelesen.

    Aber auch der Eingangspost dieses Forums vermittelt für mich den Eindruck einer potentiellen Gesundheitsgefährdung durch KMF: "Von ihnen gehen - von Laien meist völlig unterschätzt - ähnliche Gesundheitsgefahren aus, wie von Asbestfasern."

    Tatsächlich scheinen die Gefahren dann ja nichtmal nachgewiesen zu sein, wenn ich das hier richtig verstehe? Warum wird bei fehlenden Nachweis einer Gesundheitsgefahr denn trotzdem die Enstorgung nach TRGS bestimmt?

    die willst also eine zweit, dritt und viertmeinung? Findest du im Internet.

    Lass dich therapieren.

    Hab im Internet gefunden, dass sie krebserregend seien und daher speziell entsorgt werden müssen. Ja, mich würde die andere Sicht dazu aber interessieren.

    Wenn für dich jeder therapiebedürftig ist, der Wissen möchte und Fragen stellt, dann hast du vllt selbst Bedarf daran. Wenn du die Fragen nicht erträgst, dann lies es doch gar nicht.

    Ich bin hier, um Wissen zu bekommen.

    kann mir dazu jemand mehr erzählen? Ich dachte KMF sind generell krebserregend

    Ich meine diese rechteckigen Platten,um Decken abzuhängen. Weiß mit kleinen Löchern.


    Ach. Ok,das wusste ich noch nicht. Ich dachte, KMF sind generell krebserregend...? sie sind doch deshalb auch als Schadstoff zu entsorgen,oder?

    Wer genau liest, weiß,dass es nicht mich sondern einige im Umfeld betroffen hat mit so einem Mutterboden inkl Scherben u.a. Kram

    Es dreht sich bei meinen Fragen nicht immer nur um mich. Ich komme nicht aus der Baubranche. Mit meinen Fragen möchte ich mir aber Wissen aneignen. Da hilft mir aber keine Ironie

    räuber wäre ja nicht schlimm, der nimmt einem nur das Geld und Wertsachen. In Blume65's Welt sitzt hinter jedem Busch eine tödliche Gefahr! Ein Wunder dass sie noch lebt.

    Hab halt schon einiges mitbekommen, wo jeder versucht, nur seinen Vorteil raus zu ziehen und am Ende nur auf sich bedacht ist. Egal, ob etwas schädlich wäre oder nicht.

    Und wie gesagt, (Keramik-)Scherben, Ziegelsteine und anderer Kram war schon in manchen "Mutterboden". Frage ich mich auch, wie das passieren kann und was das dort zu suchen hat. Kam schließlich auch von einer Firma. Da würde ich jetzt andere schädlichere Sachen auch nicht ausschließen. Fällt ja auch keinem auf.

    Also mal langsam:

    Wenn kein begründeter Verdacht besteht, dass ein Boden belastet sein könnte

    Das ist es ja,wenn der Nachbar also seinen Mutterboden abträgt oder abtragen lässt, nachdem er vorher sein Asbestdach bearbeitet hat und ihn zur Deponie bringt,dann fällt das nie jemanden auf und der nächste hat dann Pech. Besteht ja keine begründeter Verdacht.


    Und wie ist das mit (Glas/Keramik)Scherben, Zeigelsteinen usw im Boden. Darf das sein im Mutterboden? Das kommt sogar von einer Deponie.

    Der Boden ist in dem Augenblick Abfall, wo der Bauherr ihn loswerden will oder muss.

    Wenn den ein Unternehmen annimmt und deponiert, muss diese Deponie über die erforderlichen erlaubnise verfügen. Andernfalls wäre es eine illegale Müllentsorgung des Bauherren.

    Angenommen, der Unternehmer durfte deponieren, so ist in dem Augenblick der Unternehmer Eigentümer.

    Wenn er dann den Boden weiter verkauft muss er auch sicher stellen, dass da nichts anderes drin ist als "drauf steht".

    und die Deponien testen dann?oder wie fällt denen auf,wenn was nicht stimmt?


    Ich hab schon von einigen im Umfeld gehört, dass der neue Mutterboden,gekauft bei einem dafür geeigneten Unternehmen, (Keramik-)-scherben, kleine Ziegelsteine usw enthielt. Oder darf das wiederum sein?