Beiträge von Pyrate

    de Bakel


    Nach jedem neuen Beitrag von mir kommt erst einmal die Feststellung, was für ein Fehlgriff der Architekt war. Das ist bekannt. Insgesamt war das schon sehr übel. Ich hoffe, dass ich einen Großteil der Fehler noch halbwegs rechtzeitig erkannt und ausgebügelt habe bzw. das (aller) schlimmste verhindert habe.


    Was uns halt ansonsten noch bleibt ist die Schadensbegrenzung und Lösungen für die Probleme zu finden. So, wie im vorliegenden Fall der Terrasse. Dafür bitte ich - mal wieder - hier um Hilfe.


    Das es keine volle Vergütung für die Schlechtleistung geben kann, ist richtig. Aber ein (weiterer) Anwalt korrigiert mir jetzt auch nicht mehr die Terrasse 😅

    Geländer funktioniert wie?


    Die Geländer Halter ragen unterhalb des Klemmprofils der Bitumenbahnen aus der Fassade. Daran ist das Geländer festgeschraubt. Es ist somit ca 3cm weit von der äußeren Kante des Klemmprofils entfernt.


    Der Belag kann demnach wohl nicht bis zum Geländer gehen, ist auch nicht gefordert. Der Belag wird wohl bis (knapp) an die Innenseite des Klemmprofils kommen können.


    Stelzlager für Keramik-Verbundplatten müsste doch die Unebenheiten ausgleichen können, oder? Es gibt ja sehr flache…


    Gäbe es eine Alternative mit irgendeiner Schüttung unter den Platten? Oder ist das in der Situation ausgeschlossen?


    Was ist mit diesen „Mörtelsäckchen“? Oder sowas wie TerraMaxx DS (Drain-Stelzlager mit Mörtel) von Gutjahr?


    Was meinst du mit Holzdielung? Wir hatten - wenn dann - WPC im Kopf. Da gibts UKs aus Kunststoff oder Alu.


    Was wäre deine (notgedrungenermaßen) Not-Empfehlung in der Situation?

    Was sind das bei den Türbildern diese komischen Löcher?

    Mit welcher Konsequenz?


    Entwässerung der Aluprofile.


    Konsequenz nach SV: Falsch geplant, schon im Rohbau, Abdichtung unter den Umständen noch so gut es halt ging, Überdachung (Überstand 2,6m bis zur Tür) hilft. Quintessenz: Planer im Risiko, falls was passiert, SV hält’s aber für unwahrscheinlich.

    Hallo Profis,


    mal wieder ein Planungsfehler des Architekten, der uns jetzt einholt. Die Abdichtung unserer Dachterrasse (darunter sind Schlafzimmer) hat kein Gefälle. Sie ist zwar überdacht, aber natürlich regnet es über die offenen Seiten auch darauf, so dass dann gerne mal großflächig Pfützen stehen, wie hier zu sehen:



    Der Ablauf befindet sich in der äußeren Ecke (zweites Foto links oben). Notablauf durch das Klemmprofil ebenfalls, nur gang am Rand.


    Ein Gutachter hat sich die Abdichtung angesehen und - nach Vermerk des Planungsfehlers und, dass die Abdichtung so nicht den normen entspricht - zu Protokoll gegeben, dass ansonsten ordentlich abgedichtet worden ist. Es sind drei Lagen Bitumenbahnen, oberste ist Bauder Karat. Anschluss an die Türschwellen mit Flüssigkunststoff.


    Es geht uns also jetzt primär um den Belag, den wir hier noch draufmachen können, ohne, dass er sofort wegfault. WPC Hersteller warnen regelrecht vor stehendem Wasser unter den Dielen. Beton und Naturstein blühen aus. Keramik wäre wohl eine Option.


    Eine weitere Erschwernis kommt durch die geringe Aufbauhöhe, die dem Belag und seiner Unterkonstruktion noch bleibt. Siehe folgende Fotos:


    70mm von Türschwelle bis Abdichtung in der Türmitte.



    50mm sinds am Rand, wo die Abdichtung dann (hinter dem Oberputz) hochgezogen ist. Hinweis: der Oberputz ist auf einem sog. Aqua-Panel, damit man kein sichtbares Blech da montiert hat.


    So siehts am Klemmprofil aus, 50mm ragt dieses hoch von der Anschluss-Bitumenbahn.


    Der Ablauf.



    Ich würde mich freuen über Empfehlungen, was für Beläge und Unterkonstruktionen hier noch sinnvoll möglich sind. Natürlich wäre ein simples System lieber, als z. B. eine gebundene Plattenverlegung.


    PS: Über die (Planungs-) Fehler der Abdichtung etc. sind wir ja im Bilde und die hat sich ein SV für Flachdachabdichtungen ja angesehen.


    Danke!

    der könnte auch einfach nur ausgetrocknet sein!

    Nein, das habe ich als erstes geprüft und die Sanitär-Installateure waren ja auch da.


    Du guckst gerade runter bis zum Boden der Grundleitung (siehe drittes Foto mit dem Zollstock versenkt im Ablauf). 56cm ohne Sperre...


    Also es fehlt definitiv ein Siphon oder ähnliches. Frage ist, was man jetzt tun kann?

    Hallo zusammen,


    bei uns steigt ins Badezimmer ein herrlicher Duft aus der Abwasserleitung. Die Installateure haben bei einem Bodenablauf (ist ein sekundärer Ablauf, nicht in Benutzung) wohl einen Geruchsverschluss vergessen.


    Die folgenden Fotos zeigen die Situation:



    Man kann also bis zum Grund der Hauptabwasserleitung runtergucken, knapp 60cm.


    Dem Abfluss liegt ein Haarauffangteil aus Plastik bei und das Abdeckgitter, ansonsten nichts.


    Kann man hier einen vernünftigen Geruchsverschluss nachrüsten? Und wenn ja, wie? Welche Teile brauche ich?


    Die Installateure haben es sich angesehen und wollten "nochmal beim Sanitär-Großhandel gucken", das ist viele Wochen her. Schnelle Abhilfe kommt von dort also nicht.


    Zur Not können wir auch mit einem Totalverschluss leben, da der Abfluss nicht genutzt wird. Fliesen rauskloppen kommt allerdings nicht in Frage.


    Danke!

    Wenn die Leitungen derzeit nur lose liegen, also, A.P im Rohr, Kanal oder.ä., würde ich über den Aufwand Rückziehen und neu verlegen inkl. Passender Wanddurchführung nachdenken. Insbesondere, wenn die genannte Perimeterdämmung und der Wandaufbau nicht nur der Wärmedämmung dienen sollten.

    Ansonsten das Leitungsbündel beidseitig mit Mauerkragen abschließen, dann kann man bei Bedarf mal eine Leitung austauschen. Von Bauschaum, Acryl usw. würde ich Abstand halten.

    Danke für die Tipps. Zurückziehen ist leider keine Option. Die Anschlüsse (Wallboxen etc.) auf der Garagenseite sind ebenso, wie im Schaltschrank auf der Hausseite bereits erfolgt.


    Ein Kabeltausch halte ich in den nächsten Jahren für sehr unwahrscheinlich. Eher würde man wohl ein neues Loch bohren. Der Wandaufbau ist Mauerwerk->Perimeter-Dämmung->Mauerwerk.


    Ich hatte halt an Bauschaum gedacht - und so war auch der Tipp vom (etwas unbedarften) Architekten - um eine Dämmwirkung zu erzielen und das Loch mit den durchlaufenden Kabeln möglichst gut vollzumachen. Was ist kritisch am Bauschaum? Der greift doch die Kabel nicht an, oder?

    Warmschrumpf-Mauerdurchführung für dauerhaft gas- und wasserdichte Kabeleinführungen ins Gebäude wäre hier das Mittel der Wahl.

    Die Kabel liegen bereits, hat mal wieder keiner mitgedacht...


    Wenn ich das richtig sehe, dann kann man das Teil jetzt nicht mehr einbauen, oder?



    Trennwand zwischen Garage und Wohnung - es könnten auch Anforderungen an den Brandschutz bestehen

    Mal wieder nicht aufgepasst von der Bauleitung. Naja... jetzt muss ich eine (möglichst gute) Lösung suchen. Wie gesagt, Kabel liegen bereits und sind auch in der Garage schon angeschlossen an Steckdosen etc...

    Hallo Profis,


    wir haben vom Haus in die Garage eine Kabeldurchführung durchs Mauerwerk. Im Prinzip ist es eine Bohrung (Durchmesser etwas mehr als 5cm schätze ich) und geht durch zwei Mauerwerke (Haus und Garage) und die dazwischen liegende Perimeter-Dämmung (Garage ist ungeheizt). Im Winter bildet sich im Bohrloch, in dem auch die Kabel jetzt liegen, etwas Kondenswasser.


    Der Architekt sprach damals davon, dass man das mit Bauschaum voll machen könne. Passt das oder muss man wegen der Kabel (normale NYM Kabel und ein CAT7 sowie KNX Kabel) auf etwas achten? Hätte jemand eine Produktempfehlung für mich? Ich bräuchte sicher eine Schaumdose, die auch eine etwas längere Spritze hat, damit ich in das Loch (nur von einer Seite zugänglich) auch tief genug reinkomme.


    Danke!

    sarkas danke für deine Erklärungen. Uns ist auch an einer verhältnismäßigen Lösung gelegen.


    Wenn ich dich richtig verstehe, dann empfiehlst du nur die entstandenen Risse zu Schlämmen (wie funktioniert das genau? Mit Putz oder was anderem?) und nicht die Delle mit Putz aufzufüllen, um eine (relativ) Ebene Fläche wider zu bekommen?


    Letzteres wäre meine Laienidee gewesen. Mit dem Besenstrich dann noch ein wenig auf die Fläche rings herum ziehen und anschließend Farbe drauf. Aber meinst du, dass das auffälliger wäre im Endergebnis?


    Danke!

    So, endlich konnte ich Fotos machen. Also die Delle ist etwa 1cm tief, würde ich schätzen. Bin ganz froh, dass wir Besenstrich haben. Denke/Hoffe, dass eine Überarbeitung bei dem sowieso Handmade-Eindruck der Fassade, nicht ganz so sehr auffällt.


    Helfen die Fotos bei der Einschätzung des Schadens weiter? Wäre eine reine Überarbeitung mit zusätzlichem Oberputz und anschließend Farbe möglich oder ist ein umfangreicheres Prozedere notwendig?


    Danke!

    Skeptiker hat nochmal super ergänzt, eine Sache aber noch:

    Hat hier nicht der Architekt des TS den Vertragsentwurf als Erfüllungsgehilfe des AG die VOB/B und damit diesen Bauvertrag ins Spiel gebracht? Gilt dann diese Einschränkung auch?

    Im vorliegenden Fall ist das eigentlich gar nicht entscheidend. Die VOB scheint ja im Spiel und damit wirken die (nachteiligen) Regeln für den AN auf jeden Fall. Das klarzustellen, war mir am wichtigsten, denn es geht ja darum, welche Wirkung und Fristaufschiebung etc. die Mängelanzeige hatte und da scheint die VOB ja besser für den AG, als die BGB Regeln.


    Ob es nun VOB Regelungen gibt, die für den AG im vorliegenden Fall nachteilig wären, ist ja noch nicht absehbar. Sobald allerdings - und die Hürden sind sehr hoch - die VOB unwirksam mit dem AG (weil Verbraucher) vereinbart worden sind, müsste sich der AG (Verbraucher) diese für ihn ggf. nachteiligen Regelungen der VOB nicht zurechnen lassen, der AN aber muss sich die für ihn nachteiligen VOB Regelungen "gefallen lassen".

    Also ich bin kein Experte, sondern selbst leidtragender diverser Baumangel-Sachen. Flachdach war ganz großes Kino bei uns.


    Ich hoffe aber ggf. dem Themenstarter einen nützlichen Tipp geben zu können:


    1. VOB kann gegenüber Verbrauchern (fast) nie wirksam vereinbart werden. Hier wird der Fall auch so sein, dass der AN die VOB (ohne nachzudenken) zur Scheingrundlage des Vertrags gemacht hat, großzügig aber dazu noch 5 Jahre anstatt 4 Jahre Gewährleistung gegeben hat.

    Das hat jetzt folgende Konsequenz: der AN muss sich selbst alle für ihn nachteiligen VOB Regeln gelten lassen, während der AG (weil Verbraucher) keine VOB Regeln akzeptieren muss, die ihm nachteilig sind. Damit kann sich der Themenersteller bzgl. der Gewährleistung auf die VOB berufen, was die Formalitäten anbelangt. Gewährleistungszeit von 5 Jahren gilt ja sowieso, da schriftlich festgehalten.

    --> Ich würde den Anwalt wechseln, falls dieser diesen höchstrichterlich entschiedenen Sachverhalt nicht kennt.


    2. Sofern zwischen AN und AG (als Verbraucher) tatsächlich die VOB wirksam (wie gesagt, fast unmöglich) vereinbart wäre, dann würde der Architekt, sofern er nicht nachweisbar auf alle für den AG nachteiligen VOB Regelungen ausdrücklich hingewiesen hat, für alle Nachteile aus der VOB haften (z. B. die kürzere Gewährleistung).


    3. Versteckte Mängel können ggf. eine längere Gewährleistung zur Folge haben, als die 5 Jahre nach BGB. Auch das sollte geprüft werden.


    Wie gesagt, alles nur aus eigener Erfahrung, aber vielleicht hilft insbesondere Punkt 1. weiter. Ich leide mit und wünsche euch alles Gute. Kenne die Situation leider... Aber wichtig ist: nicht unterbuttern lassen, sondern kämpfen. Profis dazuholen (SV mit bestem Ruf, passender Anwalt)...

    Als gäbe es nicht genug Ärger, so ist uns leider der GaLa Bauer mit der Baggerschaufel gegen die Putzfassade gekommen.


    Die Schaufel hat eine Eindellung in Putz und WDVS hinterlassen. Die Delle ist etwa 2cm tief, 15cm hoch und 5cm breit. Der Putz ist nicht abgeplatzt, zeigt aber rundherum Risse in der Delle.


    Jemand eine Empfehlung, wie wir das am besten überarbeiten? Drüber streichen wird wohl nicht reichen, da der Putz Risse bekommen hat. Optisch ist es sicher noch irgendwie erträglich zu überarbeiten, da wir eine handgemachte Besenstrich-Putz-Fassade haben und diese sich durch die Unregelmäßigkeiten auszeichnet. Bei einer glatten Fassade wäre das schon übler.


    Danke für eure Tipps. Wenn der Regen vorbei ist, versuche ich noch ein Foto zu machen.

    Frau Maier

    Ich wollte jetzt hier nicht die Frage nach Schön oder nicht-Schön stellen, das ist ja immer Geschmacksache. Zu unserem Haus wird's passen, zumindest für uns ;-)


    Ralf Dühlmeyer

    Der Spritzschutz-Streifen wird schön mit Kies/Splitt ausgefüllt und soll 40-50cm Breit von Hauswand zu Rasenkante werden. Es geht ja nur um die Kante selbst. Ich wüsste nicht, was der klassische Rasenrandstein hier gegenüber einer wenige mm Starken Sortenstahl-Kante für Vorteile haben sollte?


    Insgesamt frage ich mich halt einfach, ob man dafür 1-2mm dicken Stahl oder doch besser 3-5mm oder sogar noch stärkeren Stahl nehmen sollte.

    Hallo Profis,


    habt ihr Erfahrung / Tipps zum Einsatz von Corten-Stahl als Rasenkante? Konkret geht es um den Spritzschutz / Kiesstreifen ums Haus und um Wege sowie Beetbegrenzungen. Priorität hat aber erstmal der Spritzschutzstreifen.


    Wir finden Corten-Stahl optisch sehr ansprechend - jedenfalls gegenüber klassischen Rasenrandsteinen.


    Nun gibt es tausende Anbieter und noch mehr Varianten. Eine große Frage ist die Dicke des Stahls, die man wählen sollte. Kosten und Praktikabilität sprechen für dünneres Material (bis 2-3mm Stärke, ggf. gefalzt für die Stabilität). Aber es gibt ja auch 3-5mm oder sogar im Flachstahl Bereich von 5-8mm Stärke.


    Ich plane die Verlegung weitestgehend selbst. An den Ecken wird man aber in jedem Fall Kürzen und Anpassen müssen... Dafür würde ich mir Unterstützung holen, da ich im Metall-Sägen etc. keine Erfahrung habe.


    Also, kann jemand was zu den Stärken sagen bzw. hat dazu eine Meinung? Als Anbieter (höherer Qualität, als im Baumarkt) habe ich Gartenmetall, Götterfunke und Zuschnittprofi gefunden...


    Danke für eure Tipps.

    Also rein von der Abdichtung, ist alles - gucke ja mittlerweile penibel hin und dokumentiere fotografisch - "hoch" genug gezogen. Dennoch interessiert mich, ob es da eine Bezugsgröße nach DIN gibt und ab wo man den misst (OKFF, Fensterrahmen, Fensterbank) usw.


    Aktuell fände ich 30cm unter OKFF ganz gut, das wären quasi zwei Outdoor-Stufen von OKFF bis GOK. Wir haben im Flur nämlich eine Tür nach draußen. Zu letzterer komme ich noch gesondert. Da hier natürlich nicht ganz Normgerecht gearbeitet worden ist.


    Jedenfalls gehts definitiv abwärts von OKFF zu GOK und im Bereich plus/minus 5-10cm können wir es jetzt festlegen. Gelände kann auch nicht mehr zu hoch angeschüttet werden, haben auf der Gartenseite schon einiges an Oberboden drauf...

    Liebe Experten,


    welche Regel gilt eigentlich für Bodentiefe Fenster und die GOK? Ich habe was von 15cm und 30cm beim Googlen gefunden, aber was ist der Bezug?


    Gibts ne Regel, wie zB OKFF mindestens Xcm über GOK, sofern Bodentiefe Fenster, oder ist sie Bodenplatte der Referenz Punkt oder die Fensterbank? Blicke hier nicht durch.


    Die Bauwerksabdichtung ist hoch genug geführt. Die Fenster stehen auf Bodeneinstandsprofilen, die ebenfalls nochmals zur Bauwerksabdichtung abgedichtet worden sind.


    Es geht mir also zunächst nur um die Regeln in diesem Bereich. Danke!

    Ja, bewusst so gemacht. Vor dem Keller steht auch eine, auch Noppen zur Wand/Dämmung, die oben ist extra nochmal gestellt worden im Rahmen der Außenanlagen.

    Ok, dann muss ich auch fragen, warum das bewusst so (rum) gemacht wurde?


    Danke!

    siehst Du richtig und es ist die einfache ohne Vlies.

    Scheint ja auch ne Wissenschaft mit der Noppenrichtung. Hattet ihr das bewusst entschieden, dass es eine simple Noppenbahn wird und die Noppen zur Wand zeigen?


    Wie tief geht die Noppenbahn? Ist die nur im oberen Bereich oder auch vor der Kellerwand?

    sarkas klar der Architekt sollte sich um so was kümmern. Aber damit habe ich schlechte Erfahrung gemacht und muss besser selbst möglichst viel Ahnung von der Materie bekommen.


    Also ich hab nochmal mit dem Pützer gesprochen. Er plant doch nicht auf den Oberputz im Sockelbereich die Schlemme noch drauf zu machen. Er meint, die Schlemme auf dem Armierungsputz reicht, sonst würde man Feuchtigkeit im Oberputz quasi einsperren. Er plant jetzt den Oberputz (nur) noch überall mit Extrasil zu streichen.


    Bin grad etwas verunsichert, ob das nicht zu Problemen führt. In einem anderen Thread empfiehlst du ja (wenn ich das richtig lese) Silikonharzfarbe im Sockelbereich, da diese Pflegeleichter ist.

    TausT sehe ich das richtig und die Noppen zeigen bei dir nach innen zum Haus?

    Ist das eine einfache Noppenbahn oder hat sie noch Vlies o.ä.?

    Hallo zusammen,


    in einem anderen Thead habe ich schon super tipps zum Farbtyp etc. erhalten. Nun ist bei uns der Oberputz drauf (SK leicht) und dessen "natürliche" Farbe gefällt uns so gut, dass wir diese als Egalisierungsanstrichs-Farbe in Betracht ziehen würden.


    Hat dazu jemand Tipps oder gibt es eine solche Farbe eigentlich nicht bzw. es sieht einfach immer - auch mit einer ähnlich wirkenden Farbe - anders aus, als der "nackte" Oberputz?


    Danke

    Abgedichtet ist Laien Haft. Also Bauwerksabdichtung ist natürlich schon beim Rohbau erfolgt.


    Soweit ich es gesehen habe, wurde Weber Flex Dichtschlemme D2 Superflex von der Perimeterdämmung auf den Armierungsputz bis 30cm über GOK drauf gestrichen.


    Nach dem Oberputz soll - glaube ich - nochmal das Weber Zeug im gleichen (Sockel) Bereich drauf und darüber Anstrich.


    Die Frage wäre, ob die Silikat-Farbe (Extrasil) nach wie vor die beste Wahl für den Anstrich wäre oder doch Silikon-Farbe (918).

    Hallo Werner,


    ich habe noch mal eine Nachfrage.


    Als Putz kommt bei uns Mineral-Leichtputz G3679 von Brillux zum Einsatz. Mit der Extrasil 1911 von Brillux als Farbe würde man wohl im System bleiben, was eine Silikatfarbe wäre. Die Silikonharzfarbe 918 geht wohl auch. Von der Evocryl wird abgeraten.


    Wo würdest du die Silikatfarbe Extrasil in deinem Ranking einordnen?


    Ansonsten noch generell: muss man eigentlich grundieren oder ist das nur bei Bestandsobjekten relevant?


    Danke dir!

    Hätte noch eine Ergänzungsfrage:


    Wie wird ein Längenmaß gemessen, das Winkel enthält, z. B. Attikakrone? Außenmaß wäre bei einem Rechteck das größte, Innenmaß natürlich das kleinste Längenmaß. Man könnte natürlich Mitteln...


    Ich meine es wird das größte Maß genommen, oder?

    Ich hab auch was von 1qm beim Flächenmaß gelesen, aber die 2,5qm sind auf Dächer bezogen? Akut gehts um jeweils 1,5qm.



    Die WDVS Thematik bezogen auf Voranstrich und Dampfbremse wäre damit aber noch offen. Das ist ja keine Lücke, sondern das Maß der Flächen Seiten.


    zB 9,6*9,6m oder 10*10m macht schon einen Unterschied, bei angenommenen 20cm WDVS.