Beiträge von de Bakel

    Einfach mal selbst ausprobieren, ist kein Hexenwerk. Also ehrlich - wer hats schon probiert?

    Es klappt. Ich war etwa 12 Jahre alte und wir haben die Drainageleitungen auf dem Feld gesucht, um die wieder frei zu machen.

    Erfolgsquote etwa 70-80 Prozent. Die Drähte (zwei gebogene Schweißdrähte, die sich dann übereinander gedreht haben) haben sich aber tatsächlich "von allein" gedreht.

    Das Thema Wünschelrute ist für mich kein Humbuk, auch wenn ich es nicht erklären kann und es nicht wirklich zuverlässsig funktioniert.

    Ich habe Handwerker immer daran gemessen, wie sehr sie versucht haben, meine Anforderung zu verstehen und wie gründlich sie den Ist-Stand analysiert haben.

    Wenn beides gegeben ist und dazu Chemie und das Bauchgefühl stimmen, dann mal los.

    :thumbsup:

    Wir gehen stark davon aus, dass es mit der Temperatur / Sonne zu tun hat.

    So wird es vermutlich sein.

    Mangel anzeigen und Abhilfe fordern.

    Mit etwas Glück muss nur mal der Stechbeitel angesetzt werden.


    Alternative ist, 2-3 Sommer abwarten, bis es sich eingeschliffen hat.

    Die grundsätzliche Flächennutzung wird im FNP festgelegt, nicht von der unteren Baubehörde.

    Stimmt zwar, nur haben wir aktuell zwei Fälle, wo die Bereiche im FNP seit Jahren als Wohnbaufläche ausgewiesen sind, der Bauantrag bzw. die Bauvoranfrage jedoch trotzdem mit Außenbereich nach nur 6 Monaten abgeschmettert wurden.

    In einem Fall gab es zuvor sogar umfangreiche Vereinbarungen hinsichtlich Erschließungsstraße. - "Begründung:" War eine andere Abteilung.

    Naja, Du willst es für Dich selbst machen.

    Im Extremfall fällt Feuchte aus --> Pilze --> Totalschaden

    Mit annähernd gleicher Chance kann es gut gehen.


    Als veratworlicher "Planer" oder "Unternehmer" würde ich es auf keinen Fall machen.

    Für mich privat mit eventuell 60 %-iger Chance. [Würde ich von der Einschätzung meiner (auch fachkundigen) Frau abhängig machen.]


    Vermutetes Gesamtergebnis: Nein.

    Wieso? Wo siehst du denn eine erhebliche Beeinträchtigung? Das ist eine verdammte Baulücke, die durch einen Abbruch entstanden ist. Mitten in der geschlossenen Ortschaft.

    aber dt. Michl steht stramm wenn die Obrigkeit befiehlt jawohl Herr Geheimrat

    Selbst wenn Du mit Deiner Ferneinschätzung Recht hättest, müsste man die Ablehnung abwarten und dann gegen den Bescheid vorgehen. Wir reden dann also in 3-4 Jahren und nach dem Verlust etlicher grauer Zellen und einiger Euros weiter. :thumbsup:

    Das hat dann aber mit dem Außenbereich nur rudimentär zu tun. Grundlage ist das BNatSchG

    "Eingriffe in Natur und Landschaft im Sinne dieses Gesetzes sind Veränderungen der Gestalt oder Nutzung

    von Grundflächen oder Veränderungen des mit der belebten Bodenschicht in Verbindung stehenden Grundwasserspiegels, die die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts oder das Landschaftsbild erheblich beeinträchtigen können."

    § 14 Abs. (1) BNatSchG

    Um die Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung wirst Du kaum rum kommen.

    Der Herr Dr. vom Umweltamt hat mit keiner Silbe davon gesprochen, dass eine Bebauung nicht ginge. Das was der wollte, sind ergänzende Unterlagen zur Ausgleichsmaßnahmen hinsichtlich Eingriffs in die Natur.

    Steht im Widerspruch zu

    Der erklärt frisch frei irgendwelche Grundstück zu §35

    Was will der denn nun?

    Einfach die Eingriffs- und Ausgleichbilanzierung?


    Der Ausgleich kann dann auf eigenen Flächen erfolgen. Alternativ stehen auch zentrala Projekte zur Verfügung, in die man sich "ein(frei)kaufen" kann.


    Das macht aber nur Sinn, wenn die Maßnahme eben gerade nicht wegen Außenbereich abgelehnt wird.

    Vielleicht hilft ja das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 4 BN 37.05 vom 15.09.2005 ein wenig weiter.

    "Die Beschwerde möchte in dem erstrebten Revisionsverfahren den Begriff "Außenbereich im Innenbereich" geklärt wissen. Dieser Begriff bedarf schon deshalb nicht der revisionsgerichtlichen Klärung, weil er kein eigenständiger Rechtsbegriff ist. Das BauGB unterscheidet im Hinblick auf die nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplans liegenden Bereiche nur zwischen den im Zusammenhang bebauten Ortsteilen (§ 34 BauGB) und dem Außenbereich (§ 35 BauGB). Die für diese Abgrenzung maßgeblichen Kriterien sind in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt. Ausschlaggebend für das Bestehen eines Bebauungszusammenhangs im Sinne des § 34 BauGB ist, inwieweit die aufeinander folgende Bebauung trotz etwa vorhandener Baulücken nach der Verkehrsauffassung den Eindruck der Geschlossenheit und Zusammengehörigkeit vermittelt und die zur Bebauung vorgesehene Fläche (noch) diesem Zusammenhang angehört [...]. Eine ringsum von Bebauung umgebene Freifläche, die so groß ist, dass sich ihre Bebauung nicht mehr als zwanglose Fortsetzung der vorhandenen Bebauung aufdrängt und die deshalb nicht als Baulücke erscheint, liegt nicht innerhalb eines Bebauungszusammenhangs im Sinne des § 34 Abs. 1 BauGB; sie ist damit bebauungsrechtlich Außenbereich [...]. Wie eng die Aufeinanderfolge von Baulichkeiten sein muss, um sich noch als zusammenhängende Bebauung darzustellen, ist nicht nach geographisch-mathematischen Maßstäben, sondern aufgrund einer umfassenden Bewertung des im Einzelfall vorliegenden konkreten Sachverhalts zu entscheiden [...]. "

    BVerwG 4 BN 37.05, Beschluss vom 15. September 2005 | Bundesverwaltungsgericht

    Das Thema Innenbereich im Außenbereich (*) Außenbereich im Innenbereich ist bei uns derzeit auch sehr aktuell geworden.

    Die Politik vor Ort unterstützt die Vorhaben im allgemeinen, trotzdem werden die im Landkreis bei der unteren Bauaufsicht geblockt.


    Entweder über B-Plan Baurecht schaffen oder den Weg übers Gericht.

    Mit Zettel nachreichen kann man es versuchen, hatte zumindestens bei uns aber mehrfach keinen Erfolg.

    der Randstreifen um den Estrich herum ist Teerpappa, die riecht natürlich auch dementsprechend.

    Du hast als Berufsbezeichnung "Architektin". Solange es nicht gerade die Landschaftsarchitektur ist, sollten Dir PAK/Teer hinsichtlich Gefahrstoffe ein Begriff sein. Durch riechen kann man einen ersten Eindruck bekommen, eine belastbare Beurteilung aber nicht.

    Silikon und Bauschaum sind in gewissen Fällen brauchbar und sinnvoll. In Deinem Fall aber nicht.

    "Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Er würdigt das freiwillige Engagement von Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen."

    Deutscher Engagementpreis: Deutscher Engagementpreis


    "Vom 9. September bis 20. Oktober findet die Abstimmung über den Deutschen Engagementpreis statt. Rund 400 Projekte und Personen haben die Chance, den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis zu erhalten. Die TOP 50 der öffentlichen Abstimmung gewinnen zudem die Teilnahme an einer kostenfreien Weiterbildung."


    Einfach mal reinschauen. Vielleicht findet Ihr da ja auch ein Projekt aus Eurer Gegend.


    P.S.: Achtung Werbung!

    Falls jemand kein Projekt findet oder eine zusätzliche Stimme abgeben möchte

    Deutscher Engagementpreis: Jetzt abstimmen

    Der

    Traditionsschiffvereins “Ucra- die Pommernkogge e. V.

    würde sich über die Stimme freuen.

    Landeseigene Degewo vermietet asbestbelastete Sozialwohnungen in Berlin

    Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten.

    Lies mal das Merkblatt in #9.

    "Asbestzementhaltige Produkte (z.B. Wellplatten für Dacheindeckungen oder Fassadenverkleidungen) bilden in der Regel erst bei mechanischer Bearbeitung eine Gefahr für die Umwelt. "

    Das Zeug ruhig liegen lassen ist i.d.R. kein Problem.

    - Bei einem Stelzenhaus zählt die Wandhöhe vermutlich vom Boden, die Stelzen werden also quasi mit zur Wand gezählt oder? Falls ja dann sind 3 m nicht wirklich viel.

    - Bei einem Pultdach habe ich ja auf einer Seite eine höhere Wandhöhe als auf der gegenüberliegenden Seite, nimmt man hier den Mittelwert als Wandhöhe?

    Ohne nochmal für Thüringen nachgelesen zu haben.

    Wandhöhe ist die Höhe vom Gelände bis zum Schnittpunkt Dachfläche/Wand.

    Bei der Höhe hinsichtlich der Priviligierung geht es um die mittlere Wandhöhe.

    Heißt das nun, dass ich mit dem 1 m Abstand zur Grundstücksgrenze keine Probleme bekomme (bzw. sogar an die Grundstücksgrenze bauen dürfte) solange die Wandhöhe maximal 3 m beträgt? Und das Dach wird nicht mitgegezählt insofern die Neigung maximal 45° beträgt?

    Würde ich so sehen, zumal die betroffenen Nachbar schon zugestimmt haben und das Risiko einer Rückbauverfügung ja auch überschaubar ist.

    Das das "Bauamt" sich bedeckt hält ist normal. Die sind, sofern es sich nicht um die untere Bauaufsichtsbehörde handelte, für die Beurteilung nicht zuständig.

    Ohne juristische Ambitionen würde ich meinen, dass die Abstandsregeln u.a. zum Schutz vor ungewünschten Einblicken in Privatbereiche erlassen wurden

    Dazu gibt es in MV ein mehr oder weniger interessantes Pamphlet:

    "Neben der Belüftung der Räume, dem Schutz vor Feuerübergriff im Brandfall und einem Sozialabstand („Wohnfrieden"), ist auch die Ausleuchtung der Aufenthaltsräume mit Tageslicht im fensternahen Bereich (bis etwa 2,5 m Tiefe), die Lesen und Schreiben bei bedecktem Himmel gestatten soll, Ziel der Regelung der Abstandsflächentiefe."


    Landesbauordnung M-V
    Amtliche Begründungen Rechtsprechung des OVG Greifswald
    Bearbeitungsstand: August 2019
    Prof. Dr. Karsten Simoneit


    Dürfte sinngemäß für alle LBO's zutreffen.

    Annemuse, es wäre schöner gewesen, wenn Du einen neuen tread angefangen hättest.

    Vielleicht kann ja ein Mod es noch auseinanderfrickeln ;)


    Ich meine den braunen Kleber als den Stinkstiefel identifiziert zu haben.

    Dann ab ins Labor damit.

    Vom Raumluftlabor bekam ich nach einen 'Riechtest' die Info, dass der Geruch bereits in der geringen Mengen wahrnehmbar ist und wahrscheinlich keine Gefahr ausgeht.

    Was war denn das für ein Labor und vor allem, welchen Auftrag hette es?


    Meine Angst ist, dass der ganze Estrich verseucht ist und dass es dann selbst durch die Beschichtung durchriecht.

    Höchstwahrscheinlich, da die Randfugen ja weiterhin offen bleiben.


    P.S.: Die Ausdünstung kann auch von Schichten unterhalb des Estrichs kommen. Wurde das schon untersucht?