Beiträge von de Bakel

    Ohne jetzt die 70 Seiten Textteil gelesen zu haben, wird die Aussage des Bauamtes vermutlich zutreffend sein.


    Genehmigungsfrei heißt nicht vorschriftenfrei. Es muss halt kein Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden. Der schwarze Peter liegt damit voll beim Bauherren.

    in meinem Beispiel wurde er nach WoFlV ermittelt

    § 2 Abs. 3 WoFlV

    Gibt es irgendwo eine Definition, DIN oder ähnliches,

    Ja klar, beim (aus)Beuth-Verlag ;)


    Das es Ausreden sind, hast Du ja schon erkannt. Warum dann nicht den nächsten Schritt gehen, und den Unternehmer vom Hof jagen?


    P.S.: Die "Lösung" war sehr provokant. Vor einer Kündigung bitte unbedingt rechtlichen Rat (Rechtsanwalt) einholen.

    Damit hast du einen Anspruch auf diese Ausführung.

    Stimmt, sofern es wirklich vertraglich so vereinbart wurde ;)

    Ich würde strategisch vom GU auf jeden Fall die Herstellung des vertragsgemäßen Zustands fordern

    Dir ist schon klar, das der GU da erstmal blocken wird.


    Wenn auf der bauherrschaftlichen Seite nicht wenigstens ein versierter Anwalt steht, wird der GU maximal die Arbeiten einstellen und eine andere Baustelle voran bringen. Was das für den Bauablauf (Nachfolgegewerke, Finanzierung, Einzug ....) bedeutet, dürfte klar sein.


    Sicher macht sich der GU dann wieder schadensersatzpflichtig, nur den durchzusetzen kostet weitere Zeit, Geld und Nerven.


    Ob ich mir das so antun würde. Ich glaube eher nicht.

    Nö verrechnet nicht, nur sind 2,25 m noch keine "überhohe" Tür und schon gar keine raumhohe Tür mit Oberlicht.


    Das "Problem" ist ja die einseitige Änderung ohne Rücksprache mit der Bauherrschaft.

    Nur wirklich ändern lässt es sich jetzt nicht mehr. Jedenfalls nicht, wenn man nicht gewillt ist ein ganz großes Fass mit vollem Risiko aufzumachen.

    Besteht generell die Möglichkeit den Sturz von unten um 20 cm abzutragen, sodass lediglich noch die statisch relevanten 30 cm übrig sind, damit die höhere Türe doch noch eingebaut werden kann?

    Theoretisch schon. Das Problem ist aber, dass die erforderliche Zugbewehrung normalerweise unten liegt und die Gewölbewirkung des Restquerschnitts nicht ausreichen dürfte, um die Lasten sicher abtragen zu können.

    Mann müsste also Ersatz schaffen (z.B. Stahlträger einziehen) und da wird es juristisch schwierig.

    Freiwillig wird der GU es nicht machen. Das juristisch durchzusetzen ist ein gewagtes Spiel mit ungewissem Ausgang. Zudem wird der Bau nicht fertig und und und ...


    P.S.: Schon die ersten 30 cm hätten vermutlich nicht sein müssen, wenn der Statiker etwas kreativ geworden wäre.

    Bekannte Allergien? Keine am Handgelenk.

    Wie ist das zu verstehen?


    Welche Arbeiten werden gerade ausgeführt bzw. welche Stoffe (Fasern, Stäube) werden dabei frei gesetzt?


    Was sagen die Vorbesitzer?


    Bist Du allein davon betroffen oder auch andere?


    P.S.: Wenn auch nicht ganz auszuschließen, ist das Vorhandensein von Asb... eher unwahrscheinlich. Auf keinen Fall kann es zum Fliegensterben oder zum Hautausschlag führen.

    Keine Ahnung, warum hier keine Einigung erzielbar sein soll.


    Ihr seit nach § 909 BGB (Abgrabung) zur Sicherung verpflichtet und der Nachbar nach § 25 NachbG Schl.-H. (Auffüllung).


    An Pflanzsteinen unterhalb seines Geländeniveaus kann der Nachbar kein Interesse haben. Dürfte er ohne eure Zustimmung sowieso nicht bepflanzen und pflegen. Gegen Hecke und Zaun dadrüber wird es ja kaum Einwände geben.


    Hinsichtlich der Kosten sind die Pflanzsteine günstiger als Winkelstützelemente. Da der Nachbar aber die Kosten für die Pflanzsteine allein tragen will, sollte es bei einer Kostenteilung und Winkelstützelementen aufs gleiche rauskommen.


    Als Notlösung bleibt euch ja noch, auf eurer Seite Winkelstützelemente zu setzen. Sollte der Einfachheit halber aber vor dem setzen der Pflanzsteine (die dann eh überflüssig sind) erfolgen.


    P.S.:

    Die DHH steht auf eigenem Grundstück.

    Es ist dann kein Bauträger sondern ein GU oder GÜ. Der Unterschied hat hinsichtlich Vertragsrecht erhebliche Auswirkungen.

    In eurem Fall ist der Unternehmer vermutlich nicht beteiligt, da er eben nicht Bauträger ist.

    Meine laienhafte Vermutung wäre, dass die Bewehrung durch den gleichen Druck, der die Dellen verursacht hat, nach unten oder zur Seite verschoben wurde und jetzt nicht mehr da liegt, wo sie liegen sollte (mit allen Konsequenzen). Ist das denkbar? Die "Dellen" sehen ja teilweise aus wie richtige Krater.

    Wenn sie ordentlich verlegt wurde, ist dies nicht denkbar. Die Abstandshalter sollten die obere Bewehrungslage in der Lage sichern. Man kann ja beim betonieren auch darauf laufen.


    Ich vermute eher, dass es keine lastabtragende Bodenplatte ist und da maximal ein wenig Angstbewehrung reingeschmissen wurde. Die planmäßige Lastabtragung kann bei Eigenheimen i.d.R. auch problemlos über Streifenfundamente erfolgen.

    (Sonne macht auch Hautkrebs, trotzdem sehe ich Menschen im freien.....)

    Stimmt und für diejenigen, die mit derartigen Stoffen nicht hauptberuflich umgehen, ist das Risiko für Hautkrebs durch Sonneneinwirkung deutlich höhe als das aus irgendwelchen Stäuben oder Fasern resultierende Risiko einer Erkrankung.

    Anhand der Bildchen ist mir eine Einschätzung nicht wirklich möglich.


    Die durchgeführte "Beschwerung" ist sicher nicht die üblichste, dürfte aber keine Dellen von mehreren cm Tiefe ergeben.


    Ich vermute dementsprechend auch Mängel in der Betonqualität. Ein reiner Verdacht wäre, dass dem Beton Wasser zugegeben wurde, so dass er fließfähiger wird. (Nur ein Verdacht.)


    Mein erster Schritt wäre die Einschaltung des Tragwerksplaners, der eine Einschätzung zur IST-Sitation abgeben soll.

    Mein zweiter Schritt wäre, auf Grund meines vorstehend geäußerten Verdachts, die Prüfung der Betonqualität sowie der Oberflächenfestigkeit.


    Die Firma sollte sich ohne Diskussion zu Kostenübernahme bekennen. Andernfalls Neuherstellung der Bodenplatte fordern ;)

    (Ob die Umsetzung durchsetzbar ist, kann ja erstmal egal sein.)


    P.S.: Sofern die Prüfungen keine statischen Bedenken ergeben, lässt sich darauf auch mauern. Es muss eh eine Kimm-Schicht angelegt werden.

    Aber es macht deutlich, wie zweifelhaft die Einstufung ist.

    nö, denn da ist nichts mit kleinen Küchen bei

    Die Forderung nach R11 bzw. R10 V4 kommt aus dem Arbeitsstättenrecht.

    z.B. DGUV Regel 108-003 - Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr (bisher: BGR 181) oder ASR A1.5


    Sie gilt streng genommen also nur für Arbeitsstätten.

    Gleichzeitig hat sie sich aber als anerkannte Regel der Technik etabliert.


    Wenn die Klasse nicht separat ausgewiesen wird, versteckt sie sich oft in der Bezeichnung. Bei den Bildern z.B. ist in der Artikelbezeichnung "... MATR10B ..." enthalten.

    Ich habe im Haus ca. 10 Fugen, die komplett ohne Mörtel sind, gefunden.

    echt?

    Innenwände sind 11,5 cm tief.

    in 1/2 Stein dicken Wänden?


    Sofern Du keine Angaben zu den Randbedingungen geben willst/kannst, ist ein Forum, welches sich ausschließlich auf Grund DEINER Schilderungen ein Bild machen muss, überfordert.

    Wieder keine Übersichtbilder.

    Wieder keine Beschreibung, was geschuldet ist.

    Wieder kein Hinweis zum Umfang des Mangels.


    Die Fuge ist an der Stelle gewiss mangelhaft. Sofern es sich aber um vereinzelte Stellen handelt KANN es unproblematisch sein.

    Es zeigt aber ein grundsätzliches Verständnisproblem des ausführenden Unternehmens und des "Bauleiter" was Qualität und anerkannte Regeln der Technik betrifft.