Beiträge von FraKue

    Achtung, mein Bild ist eine Idee, keine objektspezifische Planung, auch wenn es vielleicht so aussehen mag! Möglicherweise sind Aspekte zu bedenken, die sich aus Deinen Bildern bzw. Deiner Schilderung oder den eingesetzten Bauteilen / Systemen noch nicht ausreichend erklärt haben. Ich über nehme ausdrücklich keine Haftung, dass das alles exakt so funktioniert!

    Das ist mir bewusst.


    Am Ende muss der Ausführende für eventuelle Schäden haften. Mit dem Wissen kann ich aber jetzt besser einschätzen, ob ein angebotener Lösungsvorschlag wirklich eine angemessene Lösung ist. Der erste Vorschlag ist dank der Hilfe hier schon mal durchgefallen.


    Anbei eine Skizze des geplanten Bodenaufbaus. Ich hoffe dieser wird damit etwas klarer.


    Könnte man das Duschelement nur auf den Tragbalken bzw. dem zusätlichen Latten auflegen und den Bereich darunter mit einer losen Schüttung füllen, um das Problem mit der überlasteten Fehlböden zu umgehen?


    Reicht bei der Mineralfasterdämmung eine Dicke von 5 mm?

    Zum Zeitpunkt des Einbaus vielleicht, dann nicht mehr. Aber sind die Fehlböden überhaupt tragfähig genug? Im Ursprungszustand sollten sie lediglich die Schlackeschüttung halten, mehr nicht. Ich würde ohne weiteres erstmal keine Person daraufstellen.


    Trittschalldämmung braucht es nicht?

    Das sind wichtige Punkte, die auf jeden Fall beachtet werden müssen.


    Wie schon in meiner letzten Antwort geschrieben, würde ich Latten an die beiden äußeren Balken schrauben um eine Ebene zu bekommen. Wäre es hier besser geeignet wenn unter dem Duschelement ebenfalls eine 25 mm OSB Platte zur Lastverteilung aufgeschraubt wird?


    Laut einem Estrichleger (es ist eine berechtigte Frage, ob er das wirklich abschätzen kann) ist die Tragfähigkeit der Fehlbäden groß genug. Vorher war Sand bis zur Balkendecke auf den Fehlböden gelegen. Die Dichte von Sand mit 1,5 T/m³ auf jeden Fall höher wie die der gebundenen Schüttung mit etwa 0,5 T/m³.


    Trittschalldämmung würde zwischen OSB und Estrichelement verlegt. Können Sie mir einen Tipp geben, welches Material hierfür geeignet ist?

    Willst Du eine Dusche einbauen oder eine Wippe?


    Ich habe angenommen, dass die Festigkeit von der gebundenen Schüttung von etwa 0,5 N/mm² ausreichend ist um ein Nachgeben zu verhindern. Falls dies nicht der Fall ist würden wir Latten an die äußeren Balken schrauben damit das Duschelement ebenfalls auf diesen aufliegt.

    Für mich sah das aus wie zwei zufällig nebeneinander stehende Skizzen. Da fehlt ja die Abdichtung, das Gefälle, der Kleber, die Fliesen, ....


    Wenn ich das richtig sehe, willst Du das Duschelement also OHNE Lastverteilung (OSB) direkt auf die Balken (Abstand = ???) stellen. DAS würd ich mir vom Hersteller schriftlich geben lassen!

    Ich glaube nicht, das der das freigibt.

    Die Skizzen stellen nur den Bodenaufbau dar. Die Abdichtung und die Fliesen kommen natürlich noch darüber.


    Das Duschelement wird 1x1,2 m groß sein und auf der langen Seite ein vordefiniertes Gefälle von 2° haben. Auf der Skizze ist bereits das höhere Endstück des Duschelementes dargestellt.


    Geplant ist eine gebundene Schüttung auf die Fehlböden zwischen die Balken aufzubringen und diese auf Höhe der Balken zu verdichten. Somit liegt das Duschelement gleichmäßig auf dieser und dem Balken auf.

    Und wie bekommt man das so ganz praktisch und dauerhaft hin?

    Es befindet sich unter dem Duschelement nur ein Balken, wie auf dem zweiten Bild zu sehen. Bei diesem muss man vorsichtig 5 mm abschleifen. Der Rest wird mit gebundener Schüttung eingeebnet. Ich denke man bekommt das ganz gut hin, wenn man sich da etwas Mühe gibt und sorgfältig arbeitet.

    Hallo Ralf Dühlmeyer,

    Vielen Dank für die schnelle Antwort.


    Zu den Punkten:


    Ein Schnitt des Bodenaufbaus ist in Bild 1 zu sehen. Im Raum kommen über den 25 mm OSB noch 25 mm Trockenestrichplatte und darauf dann die Fliesen. Das Duschelement besteht aus 30 mm druckstabilem PS und 25 mm Trockenestrichplatte. Das Duschelement wird 5 mm tiefer wie die OSB Platten eingebaut, um am Ende auf eine Höhe zu kommen.

    Hallo Zusammen,


    ich habe eine Frage ob der geplante Bodenaufbau so durchführtbar ist. Das Badezimmer befindet sich im ersten Stock eines um 1935 erbauten Hauses. Die Decke ist eine klassische Holzbalkendecke mit Fehlboden. Geplant ist es eine bodengleiche Dusche. Im Anhand ist eine Skizze des geplanten Aufbau des Trockenbaus um die Dusche sowie den Bodenaufbau im allgemeinen Bereich sowie unter der Dusche. Meine Fragen beziehen sich vor allem auf dem Bodenaufbau unter der Dusche. Übersichtshalber möchte ich aber auch kurz die übrigen Umbaumaßnahmen vorstellen:


    Zunächst soll die vorhandene Sandschüttung gleichmäßig auf dem gesamten Raum verteilt und den Hohlraum zwischen Sand und Oberkante Balken mit einer Perlit-Schüttung aufgefüllt. Für die tragfähige Schicht werden 25 mm starken OSB-Platten auf die Balken aufgeschraubt. Im Anschluss soll die Trockenbauwand in L-Form gebaut werden. Die im Raum stehende Wand soll raumhoch (2,7 m) aufgebaut werden. Der kurze Teil zwischen WC und Dusche soll etwa 2,2 m hoch werden. In dieser Trockenbauwand sollen die Anschlüsse für die Dusche und den Waschtisch verlegt werden sowie ein Ablagefach im Duschbereich integriert werden. Im restlichen Raum soll über die OSB-Platten Faserzementplatten (Powerpanel TE) belegt und danach abgedichtet werden. Zum Abschluss werden Fließen verlegt.


    Bei der Dusche ist soll ein Gefälle-Set (Fermacell Powerpanel TE) zu verwendet werden um eine ebenerdige, geflieste Dusche zu erstellen. Hierzu wird zunächst der Zwischenboden unter dem Duschelement bis Oberkante der Balken mit gebundener Schüttung verfüllt und darin das Ablaufsystem eingebracht werden. Auf diesem wird das Gefälle-Set gelegt und mit dem Ablaufsystem verbunden. Zum Abschluss wird das Duschelement abgedichtet und gefliest werden.


    Leider habe ich keine Informationen bekommen, ob diese Duschelement für die Verwendung bei unserer Holzbalkenkonstruktion geeignet ist und ob man hier eine andere Einbauvariante verwenden soll. Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir eure Erfahrungen bei solchen Projekten oder wichtige Hinweise geben könntet.


    Vielen Dank und schöne Grüße,

    Frank


    Warum? Bewehrung in Estrichen ist überflüssig und wirkungslos, erzeugt nur Kosten.

    Bricht wieder (trotz Stahlmatte) in Streifen!.


    Lieber 1* OSB und dann Trockenestrich!. Dann Abdichtung (Wichtig) und Fliesen

    Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich werde es so machen wie von ihnen vorgeschlagen.


    Was soll ich mit der Zwischenschüttung aus Sand machen, welche ja nur in einer Hälfte des Raumes noch vorliegt? Gleichmäßig verteilen und den Rest mit einer Trockenchüttung ausgleichen? Bekomme ich dann nicht Probleme mit dem Gewicht wenn ich zusätzlich noch den Trockenestrich verlege (vermutlich 25 mm) ?

    Guten Tag,


    wir planen gerade das Badezimmer unseres Altbaus (1936) zu erneuern. Dabei soll das Badezimmer durch ein Zusammenlegen mit einem Nachbarraum vergrößert werden. Die Zwischenwand wurde schon in Abstimmung mit dem Statiker entfernt. Das neue Badezimmer ist im ersten Stock des Hauses. Unter dem Zimmer befindet sich ein Gäste-WC, ein Teil des Ganges sowie ein Abstellzimmer. Darüber ist das (noch nicht) ausgebaute Dachgeschoss. Das Dach wurde jedoch bereits kürzlich gedämmt. Mittelfristig ist es geplant über dem neuen Bad ein weiteres Bad zu errichten.


    In rechten Teil des neuen Bades wurde in den 70er bereits ein Badezimmer eingerichtet. Da der alte Estrich, welcher ab Oberkante Holzbalken ca. 3 cm gegossen wurde, jedoch mittlerweile sehr uneben war und die Anschlüsse nicht zu unseren Vorstellungen passten wurde der Estrich sowie die Zwischenschüttung (vermutlich Zementgebunden) bereits entfernt. Im anderen Teil des Raumes ist der Originalaufbau mit einer Sandschüttung auf Fehlboden und Dielenboden noch erhalten. Die Dielen werden von uns noch entfernt.


    Wir hatten nun zwei Estrichleger vor Ort, um den neuen Aufbau zu besprechen. Beide haben vorgeschlagen eine gebundene Schüttung bis Oberkante der Holzbalken einzubringen. Einer empfiehlt den tragfähigen Boden aus 2 Lagen 22 mm starken OSB-Platten herzustellen. Die Platten sollen direkt mit den Balken verschraubt werden. Der andere Estrichleger würde 40 mm Estrich mit einer Stahlmatte direkt auf die Schüttung und Balken vergießen. Der Boden soll als Abschluss gefliest werden.


    Nun zu meinen Fragen:


    1) Sind beide Aufbauvarianten für den Ausbau gleich geeignet?

    2) Ist es auch denkbar die alte Sandschüttung zwischen den Balken zu lassen und den freien Raum zur Oberkante der Balken mit Trockenschüttung (Perlit) zu verfüllen?

    3) Die tragenden Balken haben eine Breite von 14,5 cm und eine Höhe von 24 cm. Der Abstand zwischen den Balken beträgt zwischen 55 und 60 cm. Der Raum ist etwa 4 m lang und 2,75 m breit. Sind beide Aufbauvarianten statisch geeignet?

    4) Ein Estrichleger hat uns empfohlen eine Dampfsperre unter dem gebundenen Estrich zu legen? Ist dies zu richtig?

    5) Muss eine Dampfbremse unter der Decke installiert werden, um ein Durchfeuchten der DG-Balken zu verhindern?


    Vielen Dank und schöne Grüße,

    Frank


    Guten Tag liege Forumsmitglieder,


    auf meinem Grundstück befindet sich eine im Jahr 1972 erbaute Garage, welche jetzt saniert werden soll. Dabei soll das Dach auch neu eingedeckt werden. Der aktuelle Dachaufbau im Schnitt ist im angefügten Bild zu erkennen. Bei der Eterniteindeckung (Wellplatten) handelt es sich höchstwahrscheinlich um asbesthaltige Materialien. Die Platten liegen lau Bauplan auf Eternitpfetten. Leider konnte ich keine weiteren Informationen zu den Eternitpfetten finden und von außen ist auch nichts zu erkennen, da die Garage bis zum Dach verputzt ist. Für die Entsorgung der Eternitplatten habe ich schon ein Fachunternehmen kommen und mit ein Angebot erstellen lassen. Dieses konnte mir jedoch auch keine weiteren Informationen zu den Eternitpfetten geben.


    Wenn möglich (und erlaubt) würde ich die Eternitpfetten gerne für den neuen Dachaufbau erhalten. Geplant ist aktuell nur eine neue Zwischendämmung einzubringen, unten eine Dampfbremse oben eine Unterspannbahn anbringen. Darauf kommt eine Konterlattung plus Traglattung und dann das Ganze mit Trapezblech decken.


    Hat jemand von euch Erfahrung mit diesen Eternitpfetten? Aus welchem Material bestehen diese Eternitpfetten und sind diese auch asbesthaltig?


    Vielen Dank und schöne Grüße,

    Frank

    Zunächst einmal Gratulation zu deinem Projekt. Der Schuppen wird mit Sicherheit toll werden.


    Eine Sache hat mich nur etwas gewundert:

    Und eine Seite eingelattet:

    Warum hast du die Traglattung direkt auf die Unterspannbahn/Sparren befestigt und auf die Konterlattung verzichtet? Hat man auch so noch genug Hinterlüftung?

    Von den Grundrissdiskussionen abgesehen möchte ich auf die Problematik der Gebäudeklassen hinweisen.


    Ein Schnitt liegt bisher nicht vor. Es kann bei einem älteren unterkellerten Gebäude mit einer gewissen Sockelhöhe ganz schnell gehen, dass man beim DG-Ausbau in die Gebäudeklasse 4 rutscht, z.B. Sockelhöhe (mittl. Gelände bis OK Fußboden EG) 1,20 m, EG + OG je 3 m Geschosshöhe = 7,20 > 7,0 m.


    Damit ist man unabhängig von der Anzahl der Wohnungen in Gkl. 4, was bzgl. Rettungswegen (Treppen, Treppenräume, 2. Rettungsweg DG) und Brandschutz einen riesigen planerischen und baulichen Aufwand nach sich ziehen dürfte. Vermutlich gibt es derzeit keine Geschossdecke, die die Anforderungen erfüllt. Schon eine alte Kellerdecke feuerbeständig hinzubekommen, ist nicht ohne.

    Hallo Thomas T. , das von dir ist ein berechtigter Einwand. Da das Haus am Hang gebaut ist, ist das nicht eindeutig. An der Gebäuderückseite ist das Erdgeschoss in etwa auf der Höhe der Geländeoberfläche. An der Vorderseite ist die Geländeroberfläche auf der Höhe des Kellerbodens und damit rund 2.5 Meter tiefer. An dieser Seite befindet sich aber ein Anbau, der bis ins Erdgeschoss reicht. Der Boden des Dachgeschosses ist 6 Meter über dem Fussboden des Erdgeschosses.

    Das ist kein Problem der Darstellung, sondern einer Wand, bzw Durchgang wo vorher einer war und jetzt nicht mehr ist. Ein Architekt sieht das mit einem Blick und würde nie einen Treppenaufgang machen der nicht passt. Schön, dass Du dir Gedanken gemacht hast, aber es passt halt nicht und bitte uns nicht etwas von einem Architekten erzählen wo keiner ist. Man muss schon umfangreichere Umbauten machen, damit es passt, evtl. auch die Treppe an einem neuen Ort, oder anders von der Konstruktion. Mit paar Worten ist das hier im Forum nicht getan, da muss sich ein Planer schon die Gehirnwindungen bemühen und einiges aufzeichnen.


    Musterbeispiel eben deine Treppe zum DG. Du hast einfach die vorhandene Treppe genommen und die Wand verschoben, aber leider nicht weit genug. Würdest Du sie weit genug schieben, dann funktioniert der Raum nicht mehr. Das ist kein Darstellungsfehler, sondern eine Fehlplanung. Willst Du also vom OG ins DG kommen und auch daneben einen nutzbaren Raum haben, muss eine andere Treppenform da hin, also neue Treppe. Koschd scho a mal mehr Geld.


    Im EG ist die Raumaufteilung auch nicht gerade optimal mit Badzugang über die Küche. Das gab es zu Anfang der Industrialisierung in den Mietskasernen der Arbeiterschicht. Das ist heute ein Unding. Was also machen? Die Raumaufteilung muss völlig neu überdacht und neu zugeordnet werden. Küche und Bad müssen neu zugeordnet werden, passend zum OG und somit eine neue Leitungsführung für Wasser und Abwasser. Koschd halt auch mehr. Mit minimalem Aufwand ist da nix zu machen, außer mit Flair von Arbeiterwohnung aus dem 19. Jahrhundert. Und genau deswegen solltest Du einen Architekten das mal planen lassen. Der/die hat Ideen und kann dir auch erst mal grob über den Daumen sagen was es kosten würde. Eine kostenlose Planung wirst Du hier aber nicht bekommen.

    Also ich muss jetzt dazu noch mal etwas klarstellen. Der Plan wurde wirklich von einem Architekten erstellt. Er dient als Grundlage für den Eingabeplan für den geplanten Dachgeschossausbau. Ich vermute der Architekt hat einfach bei der Erstellung des Planes nur nach "Dienst nach Vorschrift" gehandelt und sich nicht viel Mühe gegeben den Ist-Zustand wahrheitsgetreu darzustellen, welcher unverändert bleiben soll.


    Die schon häufige angesprochene Treppe vom OG ins DG ist in der Realität eher U-Förmig. Die ersten beiden Stufen von OG gehen in Richtung Außenwand. An dieser Stelle wurden auch keine Wände verschoben oder ähnliches.


    Die komplette Hausinstallation (Heizung, Sanität, Elektrik) muss eh neu gemacht werden. Also ist man da schon relativ unabhängig von der aktuellen Raumaufteilung. Ich erwarte auch nicht, dass mir hier irgendjemand einen kostenlosen neuen Plan erstellt. Ich wollte nur mal wissen, ob der aktuelle Plan einigermaßen sinnvoll ist. Wie sich ergeben hat, ist dies nicht der Fall. Dies hat uns geholfen, den aktuellen Plan so nicht weiter zu verfolgen. Dafür danke ich euch schon mal.


    Die aktuelle Tendenz geht eher dahin das Haus nicht in zwei Wohneinheiten aufzuteilen und den Grundriss im Prinzip unverändert zu lassen. Die einzigen Änderungen werden wohl, wie auch von Skeptiker angesprochen, den Durchgang im EG zwischen Zimmer 1 und 2 zu vergrößern und das Bad im OG mit der Kammer zusammenzulegen. Beim Dachgeschoss müssen wir uns jetzt mal rechnen lassen, was die zusätlichen Gauben kosten werden und ob man diese dann einfach weg lässt.

    Vielen Dank für das berechtigte Aufwerfen der Fragen. Ich werde mit dem Bauamt Kontakt aufnehmen um die Genehigungsfähigkeit der Aufsparrendämmung zu klären...


    Für die Berechnung der Tragfähigkeit der Dachkontuktion bzw. der Holbalkendecke muss ich noch einen Statiker/Bauing. um Rat fragen.


    Laut Aussage des Bürgermeisters ist ein Umwidmung des Dachgeschosses zum Wohnraum unproblematisch, da dies in der Nachbarschaft in den letzten Jahren auch schon gemacht wurde.

    Was hat denn der Architekt zur verbleibenden Raumhöhe im DG nach Herstellung der Dachdämmung gesagt?

    Die Dachdämmung erfolgt größenteils auf den Sparren. Der Abstand vom Boden zur Mittelpfette beträgt ca. 2 m. Die Lage der Pfetten ist im Plan des DGs zu sehen. Als Wohnraum lassen sich insgesamt ca. 35 qm gewinnen.


    Nein, ich hätte gerne mal den aktuellen Grundriss gesehen.


    Aus der Erfahrung heraus: Möglichst den aktuellen Ist-Zustand planen, also Renovierung des bestehenden Wohnraums. Zumindest wenn das so ist, wie es hier vorliegt. Es gibt ja Gebäude aus diesen Jahren, die ursprünglich mal ZFH waren. Bei denen wäre sowas einfach.


    Aber hier im vorliegenden Fall geht es nur mit viel K(r)ampf für eine eventuelle Situation - da würde ich mir das wirklich gut überlegen.


    Anbei der aktuelle Grundriss. Daraus ist zu erkennen, dass nur überschaubare Änderungen vorgenommen werden sollen.

    Das ist ein sehr guter Einwand Anda. Aktuell sind wir uns auch unschlüssig ob wir den ganzen Umbau mit DG Ausbau und Abtrennung des EGs überhaupt machen sollen oder eben nur eine Renovierung des bestehenden Wohnraums. Auch deswegen stelle ich das ganze hier zur Diskussion.


    Ein Bild von der Außenansicht?

    Das kann schon kein Architekt gezeichnet haben, weil die Treppe vom OG zum Dachspitz der größte Schmarrn ist, den ich je gesehen habe. Der Antritt ist nur für schlanke Menschen mit Rücken flach an der Wand erreichbar...

    Also die Treppe gibt es bereits und ist auch für jedermann begehbar. Das scheint eher ein Fehler in der Darstellung zu sein.


    Ins Bad kommt man über die Wohnküche... so ein Schmarrn...


    Es gibt weit bessere Lösungen.

    Das Problem sehe ich auch, bin aber nicht auf eine bessere Lösung gekommen. Ich würde es sehr hilfreich finden wenn ich deine Idee dazu hören könnte.

    Versteh' ich den Plan falsch, oder ist am Ende des Treppenlaufs vom EG in's OG eine Tür, ohne Podest davor? So etwas kann doch kein Architekt ernsthaft planen wollen?

    Ja, das hast du richtig gesehen und das würde uns so auch stören. An dieser Stelle kommt definitiv keine Tür. Das Treppenhaus soll vom Dach- bis Erdgeschoss offen bleiben.


    Mich würde ja die Motivation zum Dachgeschoss-Ausbau und damit zur Nutzung als 2-FH interessieren. Ihr wollt sehr viel Geld in einen DG-Ausbau stecken, und müsst im Gegenzug dafür Mieter in euer Haus lassen, damit über die Miete wieder etwas Geld reinkommt? Oder soll da jemand aus der Familie einziehen?


    Das Dachgeschoss wird hauptsächlich gemacht, da eine Dämmung in das Dach installiert werden soll und neu eingedeckt werden muss. Der aktuelle Zustand ist hauptsächlich noch aus der Entstehungszeit und damit über 80 Jahre alt. Als kostensteigender Faktor kommen natürlich die Gauben sowie der Innenausbau dazu.


    Auf die Miete sind wir primär nicht angewiesen. Vermutlich zieht in das Erdgeschoss mittelfristig ein Elternteil und langfristig wir selbst ein.

    "Möglichst wenig verändern" ist natürlich auslegungsfähig. Flure für die Vermeidung von Durchgangszimmern schaffen zu viel Veränderung?

    Das Problem ist hauptsächlich die Raumaufteilung im Erdgeschoss. Die Schwierigkeit besteht hier darin das Kellergeschoss weiterhin dem Treppenhaus, und damit auch dem Obergeschoss, zugänglich zu machen. Wenn man den Flur bis zum Kellereingang verlängert hat man das Prblem mit den Durchgangszimmers erledigt.

    Was ist mit dem Brandschutz zwischen den zukünftigen Einheiten sowie dem Treppenhaus. (Wände ,Decken). Kann man auf den Plänen nicht klar erkennen.

    Die Decken sollen abgehängt werden und feuerfest verkleidet werden. Zur Brandsicherung gegenüber dem Treppenhaus wurde nichts gesagt...


    Es fällt mir schwer, an eine Kollegin oder einen Kollegen zu glauben, die dies gezeichnet haben sollen. Wenn man einen Schnitt durch die Treppe gezeichnet hat und die Möbel ergänzt, sollte klar werden, weshalb.


    Kannst du mir bitte erklären was du damit meinst?

    Was haltet IHR denn von dem Grundriss? GIbt es irgendwas, was euch daran nicht gefällt? Oder irgendwas, was euch besonders gefällt?

    Ich finde den Grundriss auch nicht optimal gelöst. Ich finde es problematisch, dass das Schlafzimmer im EG unter der Küche des OG liegt. Ich würde es bevorzugen, wenn das EG die gleiche Raumaufteilung wie das OG hätte. Das Problem ist dann nur, dass man durch das Schlafzimmer in das Bad müsste.

    Genau...vielleicht lautete ja die Vorgabe explizit, man möge Abwässer aller Art aus obenliegenden Etagen durch darunterliegende Schlafräume ableiten. Regelmässiges leises Plätschern führt ja bekanntermassen zu besseren Träumen und schnelleren Einschlafen.

    Gibt es denn ein Problem mit Geräuschen, wenn man das Abwasser an der linken Seite des Bades nach unten führt?

    Guten Tag,


    Wir haben kürzlich ein Haus aus dem Baujahr 1932 gekauft und möchten nun ein paar Veränderungen im Grundriss vornehmen. Aktuell ist das komplette Haus für nur eine Wohneinheit vorgesehen. Das Dach ist aktuell noch ungedämmt, was wir zukünftig ändern wollen. Im Zuge desses haben wir uns vorgenommen das Dachgeschoss zum Wohnraum auszubauen. Mit einer Wohnfläche von insgeamt ca. 200 qm ist das Haus für uns (3 Personen) zu groß.


    Wir würden gerne das Erdgeschoss vom restlichen Bereich abtrennen um somit zwei separate Wohneinheiten zu bekommen. Wir selbst würden das 1. OG + DG bewohnen, sowie den Keller für uns nutzen wollen.


    Wir haben mit unserem Architekten folgenden Plan entworfen. Wie ist eure Meinung dazu?



    Vielen Dank für die informativen Antworten. Ich werde also das alte Fenster sowie die Fensterbank ausbauen, den losen Putz von der Laibung schlagen und dann mit normalen Hochlochziegel zumauern. Beim mauern jede zweite Reihe mit einem Anker mit der Außenmauer verbinden. Den Raum zwischen Hochlochziegel und Ytong werde ich dann noch zusätzlich mit Mörtel stopfen.

    Liebe Forummitglieder,


    Wir haben kürzlich ein Haus aus dem Baujahr 1932 gekauft und möchten nun ein paar Veränderungen vornehmen bzw. Maßnahmen des Vorbesitzers wieder zurückbauen.


    In diesem Beitrag geht es um das fachmännische Zumauern von Fenstern. Der Vorbesitzer hat das alte Fenster einfach im Mauerwerk gelassen und nur von innen und außen verschlossen. Der Wandaufbau ist hier aktuell von außen nach innen: Außenputz / 5 cm Wärmedämmplatte (vermutlich Polystyrol) / Ytonsteine / altes Fenster / 2×Gipskartonplatte/ Innenputz.

    Die Ytonsteine hat er vermutlich gesetzt bevor das WDVS aufgebracht wurde. Wie kann man dies Wand nun am besten verschließen. Das WDVS soll weiterhin vorhanden bleiben. Sind zum Zumauern die gleichen Steine wie im restlichen Mauerwerk zu verwenden (30 cm Vollziegel)?

    Viele Dank und schöne Ostern,
    Frank