Beiträge von till.a.fischer

    Verträglichkeit muss im Einzelfall geprüft werden.


    Oft ist es möglich, Die Dickbeschichtung auf die EPDM-Bahn zu schmieren.
    Also erst [definition=66,0]EPDM[/definition] auf Beton, dann Dickbeschichtung drauf.


    [definition=66,0]EPDM[/definition] auf Dickbeschichtung geht sicher nicht.

    In der hier gezeigten Ansicht wäre ein fest stehendes Unterteil extrem hässlich.
    Die Ansicht ist ja durch gleiche Fenstertypen gegliedert - wenn eines von 3 Fenstern jetzt ein Uterteil erhält, sieht das aus wie KRaut und Rüben.


    Zudem:
    Die Fenster sind eh schon recht klein - da jetzt nochmal 20% Glasfläche zu verlieren empfände ich als nicht angemessen.


    Wenn vor dem Fenster nicht gerade die Spülarmatur angeordnet ist sehe ich absolut kein Problem, wenn der Fensterflügel knapp über der Arbeitsplatt aufschwenkt. Muss man halt aufräumen.


    Zum Thema Küche:
    Ich habe auch eine I*** Küche. Die Sockelbretter von denen sind echt Mist. Nach jetzt 5 Jahren geht die Folienbeschichtung ab.
    Ich würde auf jeden Fall mit der Sockelhöhe spielen und die Sockelblenden woanders kaufen.

    Du musst ja verhindern, dass die Wärmedämmung nass wird.
    Die Abdichtung muss also weiter oben angeordnet werden.


    Normalerweise kommt die Abdichtung auf den Estrich unter die Fliesen.
    Warum ziehst Du Estrich und Fliesen nicht in den Duschbereich?


    Gefälleestrich im Duschbereich kann man dann mit einem chemisch modifizierten Schnellzementestrich ausführen (z.B. Thermorapid o.ä.)

    Also das ist ein richtig schönes Haus, Glückwunsch.


    Wenn Du das wärmedämmtechnisch auf den aktuellen Stand bringen willst musst Du aber viel machen.
    Das muss Dir auch ein Architekt planen, der dem Haus im Rahmen dieser Maßnahme eine neue Gestaltung geben muss.
    Das Haus wird, wenn Du es z.B. auf ENEV-Stand gebracht hast, deutlich anders aussehen als jetzt.
    Damit es nicht einfach nur hässlich wird muss das jemand gut planen.


    Wenn Du das Haus in seiner Gestalt erhalten willst sollte dein Vorgehen eher Instandhalten heißen.
    Das ist kostengünstiger, das Geld geht aber stattdessen in Form von Heizkosten raus.
    Dämmmaßnahmen, die im Rahmen einer Instandhaltung gut machbar sind:
    Kellerdecke dämmen, Decke zum Dachboden dämmen.


    Grüße

    Nach meiner Einschätzung ist euer Vertragspartner keineswegs sattelfest, was seine rechtliche Situation angeht.


    Die Formfehler in der Rechnung und Vertragsgestaltung sowie die zahlreichen Rechtschreibfehler lassen eher auf grundsätzliche Nachlässigkeit schließen.
    Das weiter Vorgehen wird in eurer Hand liegen, der Anwalt wird euch die Optionen aufzeigen.
    Wenn Ihr mit einem anhängigen Rechtsstreit gut umgehen könnt, kommt ihr da vielleicht gut raus.


    Zahlen dürft Ihr natürlich nur eine Rechnung, die vom korrekten Vertragspartner kommt.

    Die Frage ist doch auch ob der Treppentausch so einfach funktioniert.
    In der Regel muss danach wieder der Putz ausgebessert werden, Malerarbeiten fallen an.
    Womöglich muss sogar der Bodenbelag der anschließenden Räume ausgebessert werden.


    Diese Leistungen sollten mal planerisch und kostenmäßig erfasst werden.

    Die Trockenmauer ist super...


    Ich muss mich meinen Vorrednern anschließen, es wäre echt schade, vor den gewachsenen Fels eine Gabionenwand zu stellen.
    Allerdings weiß ich auch nicht, wie bzw. ob es geht, die Feldkante einfach so zu lassen.


    3 Varianten würde ich in der Priorität verfolgen:
    1. Fels so lassen
    2. Trockenmauer aus eigenem Material
    3. Gabionen und das eigene Material geschichtet, wie die Trockenmauer, einbringen. Das sieht dann schon ganz anders aus als wenn die Steine nur so reingeworfen werden.


    Gefällt mir übrigens gut, Haus, Garten usw.
    Zeig mal ilder, wenn es fertig ist.

    Ich sehe bzgl. des Regenwassers auch kein Problem.


    Es geht um Regen, der sich durch Windverwehung auf der senkrechten Giebelfläche niederschlägt und von dort auf das nachbarliche Dach läuft.


    Mal anders gefragt:
    Was passiert mit dem Regen, der seitlich auf die Garagenwand des Nachbarn geblasen wird? Der läuft ja auch auf das [definition=52,1]Grundstück[/definition] deines Kunden.


    Ich glaube dass die Diskussion um Regenwasser eher nebensächlich ist.


    Das Problem ist halt, dass du einen Fachgerechten Dachanschluss ans Nachbardach machen musst und wenn der Nachbar das nicht will, weiß ich nicht ob du ihn zwingen kannst.

    Aber drandenken:
    In so ein Gespräch solltest Du immer mit Deiner Maximalforderung gehen, das wird die Gegenseite auch tun.
    Im Gespräch können dann berechtigte Forderungen zugestanden werden und man trifft sich in der Mitte - so in etwa im gerechtfertigten Bereich.


    Wenn die berechtigten Forderungen schon im Vorfeld solch eines Gesprächs zugestanden werden, hat man keinen Spielraum sich auf die Gegenseite zuzubewegen - das wird aber erforderlich sein um eine Einigung zu erzielen.

    Wenn das Antrittspodest in den Grundriss passt ist das eine gute Möglichkeit, die unterschiedlichen Steigungen zu überspielen.
    Das wird nicht mehr stören.


    Wegen nur 10 mm zusätzlicher Dämmung wäre mir der Aufwand zu groß.
    Ich würde dann wie Du schon schreibst die komplette Dämmung für KFW 55 in den Fußbodenaufbau stecken.


    Das Podest mit 12 cm ist dann sehr flach.
    Das sollte zum restlichen Fußboden sichtbar abgesetzt werden, sonst gibt das eine Stolperfalle.

    Ich verzichte zu zitieren, will aber kurz auf die Einwände eingehen:


    Ja. klar, für den Architekt ist das erstellte [definition=41,0]LV[/definition] selbstverständlich absolut wichtig - ich wollte die Sache nur aus dem Blickwinkel des Bauherrn betrachten.


    Das komplette Standardleistungsbuch ist für den Bauherrn aber absoluter Quatsch!
    99 % der beschriebenen Positionen braucht er für sein Bauvorhaben nicht!
    Um eine stinknormale Mauerwerkswand auszuschreiben muss ich im Standardleistungsbuch wahrscheinlich 10-20 unterschiedliche Auswahlen treffen: Steinart, Rohdichte, Steinformat, Art der Versetzung, spätere Oberflächenbehandlung, Größe der jeweiligen Wand....
    Die Fragen sollte man beantworten können, sobald LPH 5 fertig ist.


    ...


    Und die Analogie zum Autokauf ist einfach schlecht.
    Ein Auto ist ein einheitliches Industrieprodukt, das in sehr hohen Stückzahlen hergestellt wird.
    Da gelten andere Gesetzmäßigkeiten wie in der Bauwirtschaft.

    Der Bauherr kann darum bitten, dass ihm Dokumentationen älterer Projekte gezeigt werden:
    Sind ausreichend Fotos gemacht worden?
    Gibt es ein Bautagebuch? Wie oft war der Architekt damals vor Ort?
    Gibt es Dokumentationen der Planungsstände der Leistungsphasen? Beispielsweise sollte für LPH 3 eine umfassende Dokumentation der Planung da sein: Grundrisse, Ansichten Schnitte, Materialauswahl, Haustechnik, gewünschte Standards...


    Das Problem bei alledem: Der Bauherr als Laie wird die vorgelegten Unterlagen nicht beurteilen können.

    Jetzt sag ich auch noch was, weil die Diskussion schon interessant ist.


    Zum Thema Zusatzleistung:
    Die bekommt der Architekt niemals vergütet, deshalb bietet unser Büro solche auch nur ungern an.
    Wir wollen nach HHOAI bezahlt werden, dann sind wir zufrieden und der Bauherr bekommt was er braucht.


    Überprüfung des bauleitenden Architekten:
    Der Bauherr kann das nicht selbst machen, weil ihm das Wissen fehlt.
    Dazu muss er einen externen Fachmann einschalten.
    Man kann seinen Arzt ja auch nicht selbst kontrollieren.


    Checklisten für Bauleitung:
    Theoretisch kann man diese erstellen: projektbezogen, sobald die Ausführungsplanung und der Bauzeitenplan fertig sind.
    Zum Projektbeginn ist das unmöglich.


    In einer umfassenden, allgemeingültigen Standardliste wird sehr viel drinstehen was für das konkrete Bauvorhaben nicht zutrifft oder unerheblich ist. Andere im konkreten Fall wichtige Punkte werden in der Standardliste nicht erfasst sein.


    Eine Analogie zum Thema projektbezogen vs allgemeingültig:


    Es gibt das Standardleistungsbuch für Bauleistungen.
    Für (z.B.) den Bodenleger sind dort alle Leistungen die dieser erbringt erfasst.
    Der Architekt erstellt daraus ein Leistungsverzeichnis indem er die für das Projekt geplanten Positionen auswählt und mit den nötigen Massen versieht.
    Dieses so erstellte, auf die Planung abgestimmte Leistungsverzeichnis ist für den Bauherrn und das Bauvorhaben sehr wertvoll.
    Das komplette Standardleistungsbuch bringt dem Bauherrn gar nichts.

    Klar gibt es nur echte Brandwände.
    War blöd formuliert.


    Nur sagt man oft "Brandwand" obwohl keine erforderlich ist.
    Beim Beispiel Reihenhaus ist eben keine Brandwand erforderlich, sondern z.B. nur eine Gebäudeabschlusswand.
    Oder verstehe ich da was falsch...


    Zitat [definition=39,0]LBO[/definition] AVO §7
    Anstelle von Brandwänden nach Satz 1 sind zulässig
    1....
    2. für Gebäude der Gebäudeklassen 1 bis 3 hochfeuerhemmende Wände,
    3. für Gebäude der Gebäudeklassen 1 bis 3 Gebäudeabschlusswände ohne Öffnungen, die von innen nach außen die Feuerwiderstandsfähigkeit der tragenden und aussteifenden Teile des Gebäudes, mindestens jedoch feuerhemmender Bauteile, und von außen nach innen die Feuerwiderstandsfähigkeit feuerbeständiger Bauteile haben,



    Zwar gelten auch für diese Wände in GKL 1-3 die meisten Anforderungen wie an Brandwände.
    Aber in GKL 1-3 muss die Wand eben nur bis unter die Bedachung geführt werden.
    Das ist eine erhebliche Erleichterung.


    Zurück zum TE:
    Der sollte nun erstmal prüfen, wie diese Wand denn genehmigt wurde.
    Steht in der Baugenehmigung Brandwand?

    Hier geht doch ein bisschen was durcheinander.


    Echte Brandwände werden doch z.B. bei Reihenhäuser gar nicht gefordert, zumindest in der [definition=39,0]LBO[/definition] BW nicht.


    Bei den Bauvorhaben Reihenhaus, Doppelhaus o.ä. reicht es in der Regel, die Gebäudetrennwand bis unter die Dachhaut zu führen.
    Nach Rücksprache mit unserem Brandschutzsachverständigen kann oben auf die Mauerkrone 6 cm Mineralwolle als Mindestdämmung.


    Eine echte Brandwand muss ja auch unter Feuereinwirkung standsicher bleiben.
    Das bedeutet, dass die Wand stehen bleibt, auch wenn die Geschossdecken des zugehörigen Hauses durch den Brand einstürzen - das ist bei Reihenhäusern etc. nicht der Fall.


    Der erste Schritt für den TE wäre also zu klären ob eine Brandwand nach [definition=39,0]LBO[/definition] überhaupt erforderlich ist.

    Grenzt es mal ein und lasst euch große Muster machen.
    Dazu noch ein Muster der Fensterrahmen/Fensterbänke und der Dachziegel
    Dann die Farben direkt nebeneinander legen (nicht auf Abstand auf ein weißes Papier).
    Die Farben müssen im direkten Kontakt harmonieren.


    Wichtig ist auch ob das grau eher kalt, bläulich ist oder eher ein armes, aus dem Braun kommendes Grau.
    Wenn zum Beispiel Kunststofffenster im beliebten Anthrazit - das hat einen ziemlichen Blaustich - ausgeführt sind, dann sieht dazu ein armes Grau echt fies aus.


    Kaltes Grau und blauer Erker wäre mir persönlich insgesamt aber zu kalt.


    Viel Spaß beim Aussuchen

    Wenn es wackelt, ist das ja auch nicht der Schaden des Nachbarn, sondern des Unternehmers, der einen solchen Quatsch gemauert hat.


    Du vertrittst damit auch die Interessen deines Nachbarn. Dem wurde unter Umständen ein extrem mangelhaftes Bauteil teuer verkauft.

    Bei uns werden in Bebauungsplänen bereits für Carports Dachbegrünungen vorgeschrieben.
    In der Regel ist ein Standardcarport dafür nicht ausgelegt.


    Ich weiß auch nicht, wie die Standardhersteller Ihre Statik überhaupt gerechnet kriegen.
    Da steht ein Doppelcarport auf 6 Stück 11er Kieferstützen - 11 x 11 cm das ist fast nix.
    Was passiert, wenn da mal 40 cm Schnee drauf liegen?


    Ein individuell geplanter Carport wird wesentlich stabiler, langlebiger, sicherer - aber halt auch teurer...

    gelten Anforderungen aus dem Bebauungsplan nur, wenn zwei Grundstücke auf gleicher Ebene sind?
    - So pauschal, nein.


    Die Forderung, sich am Erstbauenden auszurichten gilt zuerst einmal.


    Wenn die Hanglage so deutlich ist, dass Ihr diese Forderung gar nicht erfüllen könnt müsst Ihr eine Befreiung beantragen.
    Diese wird, wenn die Argumentation schlüssig ist, normalerweise auch gewährt.
    Das dumme ist aber, dass man dann eben nicht mehr den Weg der Genehmigungsfreistellung gehen kann.


    In Bebauungsplänen gibt es leider oft Forderungen, die schlichtweg nicht zu erfüllen sind - besonders bei Hanglagen.


    Alternativ gibt es nur das direkte Gespräch mit der Genehmigungsbehörde.
    Vielleicht kann man dann einen Weg finden Freistellung und Abweichung unter einen Hut zu bringen.
    Dieses Gespräch sollte aber Planer führen und vorbereiten.

    Ich würde mir die Rampe sparen und das wie von den Kollegen vorgeschlagen mit einem Lift regeln.
    Dann die Grundfläche wegen der Garagenverordnung kleiner 100 m² planen und die Fahrzeuge mit Rangierhilfen bewegen.
    Ich glaube, dass das auch die kostengünstigste Lösung ist.


    Diese extrem steile Rampe wäre, wenn das ein Architekt planen würde ein eklatanter Planungsfehler.
    Selbst wenn der Bauherr am Anfang sagt, dass ihm die Schwierigkeiten bewusst sind, wäre der Architekt voll in der Haftung wenn der Bauherr später sagt: "So steil habe ich es mir nicht vorgestellt."


    P.S. von Autofan zu Autofan:
    Kennst Du das Buch "Haus & Auto" aus dem Callwey Verlag?
    Da werden sehr schöne Garagenlösungen von und für Autofans vorgestellt.


    ---------- 7. Juni 2017, 20:33 ----------


    Mir ist noch was eingefallen:
    Die Rampe braucht den Platz ja nicht nur in der Tiefgarage sondern auch als Luftraum im Erdgeschoss. Ist Dir das klar?
    Das hat massive Auswirkungen auf den Erdgeschoß-Grundriss.
    Ein Kombilift ist da wesentlich leichter zu integrieren.


    Dein Freund mit der 30%-Rampe, muss de auch auf der Rampe eine Kurve fahren?
    Als gerade Rampe geht es vielleicht mit viel Übung.


    Und zuletzt: Die 30%, die Du ausgerechnet hast beziehen sich ja auf die Mitte der Fahrspur. Am inneren Kurvenrand wird das in Realität ja viel mehr sein - besonders bei diesem engen Radius.


    Alles Gute fürs Projekt...

    kenne es wie Skeptiker
    und ja, das ist oft praxisfremd

    ...kenne ich auch so.


    Eine neue Norm kommt ja meist nicht aus heiterem Himmel sondern kündigt sich langfristig an.
    Unsere Firmenkontakte - beispielsweise der Dachabdichtungsfirmen - weisen darauf auch meist sehr aktiv hin.


    Wir hatten neulich bei den Elektroarbeiten an einem Krankenhaus eine Normänderung während der Bauphase.
    Der Bauherr hätte die alte Norm umsetzen dürfen (Zeitpunkt der Baugenehmigung).
    Allerdings wollte er nicht bei der Einweihung schon eine veraltete Anlage. Er hat die neue Norm umgesetzt und ja, das gab einen ordentlichen Nachtrag.


    Die nächste Frage ist, ob diese neue Norm dann in die Liste der technischen Baubestimmungen im jeweiligen Bundesland aufgenommen wurde.
    Bei der [definition=25,0]DIN[/definition] 18040 war das in BW ein längeres Hängen und Würgen - das wusste man nicht so recht, wie man den Bauherrn beraten soll.

    Wenn Ihr eine fachlich gute Entscheidung treffen wollt, hilft nur: Standard festlegen und Angebote einholen - dafür braucht ihr einen Planer.
    Wenn ihr Euch das sparen wollt, müsst Ihr aus dem Bauch raus entscheiden. Da kann ein Forum nicht helfen.


    Ich habe vor 5 Jahren zuletzt einen mineralischen Kratzputz machen lassen.
    Das ist wirklich eine Kunst und für den lächerlichen Mehrpreis, der hier zu Buche steht nicht zu haben.


    Auch stellt sich die Frage ob Ihr einen echten mineralischen Kratzputz wollt!
    Kratzputz sandet permanent ab, es rieselt immer so ein bisschen. Dadurch erneuert sich die Oberfläche.
    In der Regel werden im EFH-Bau gerne Putz mit Kratzputzstruktur verbaut.

    §9 [definition=39,0]LBO[/definition] (1):
    "Die nichtüberbauten Flächen der bebauten Grundstücke müssen Grünflächen sein, soweit diese nicht für eine andere zulässige Verwendung benötigt werden."



    Ist ein Kiesfeld eine Grünfläche? Meines Erachtens nicht.
    Da ist die GRZ oder die Versiegelung unerheblich.
    Mit anderer zulässiger Verwendung sind Nebenanlagen, Stellplätze, Wege gemeint. Oder eben auch Traufstreifen.

    Zur GRZ-Berechnung:


    Ich zitiere nochmal aus dem §19 (4) NVO:
    "Bei der Ermittlung der Grundfläche sind die Grundflächen von
    1. Garagen und Stellplätzen mit ihren Zufahrten,
    2. Nebenanlagen im Sinne des § 14,
    3. baulichen Anlagen unterhalb der Geländeoberfläche, durch die das Baugrundstück lediglich unterbaut wird,
    mitzurechnen."


    Das heißt meines Erachtens:
    Zur Grundfläche des Gebäudes müssen die o.g. Grundflächen mit eingerechnet werden und daraus wird die GRZ ermittelt - die Traufstreifen oder eventueller Bekiesungswahn zählen also nicht dazu.


    Habe eine Publikation der Stadt Frankfurt dazu gefunden:
    Arbeitshilfe_GRZ_GFZ.pdf
    Die gehen übrigens davon aus, dass