Beiträge von Kunkrab

    Wusste das der Statiker das? Hat er die Expositionsklasse(n) entsprechend gewählt?

    Ja, das war so geplant. Das eigentliche Wasserbecken ist Edelstahl.


    Wer das Prinzip der Filigrandecke verstanden hat, macht sich auch keine Sorgen mehr wegen möglicher Risse.

    Die Wände und auch die Decke sind unter der Erde, also Rissbreiten-begrenzende Ausführung der eigentlichen Wand. Ich denke, wenn Risse auftreten, dann durch die Verwendung eines ungeeigneten und sich-lockernden Füllmaterials.

    Ich meine die Fugen zwischen den Elementteilen in den Wand- und Deckenflächen. Die Ausbildung des Wand/Decke-Stoßes scheint mir nicht so kritisch, da kann ich mir gut ein Kunststoffprofil vorstellen.


    Chemie: Es ist eine "sanfte" Salz (NaCl)-basierte Chlorierung geplant. Die unteren 30cm des Spritzbereichs sollen gefliest werden.

    In unserem Poolhaus wurden Wände und Decke in Filigranbauweise (Weiße Wanne) hergestellt. Dabei sind systembedingt die Schlitze zwischen den Filigranplatten deutlich sichtbar. Ja, das ist Bauschaum, der das Auslaufen des Ortbetons verhindert hat. Mit dem Rohbauer war keine besondere Behandlung vereinbart. Die Oberfläche soll nun "rustikal" (also keine Wohnzimmerqualität) gestaltet werden, aber die Schlitze durchaus geschlossen werden, so dass später keine Risse in der Oberfläche auftreten. Ein Dickputz soll nicht aufgetragen werden. Durch das Poolklima (Feuchtraum) müssen natürlich hygroskopische Materialien vermieden werden.

    Der Malermeister sagt bei einer ersten Besichtigung, dass er vor dem geplanten Auftrag eines dünnen Streich/Spachtelputzes die Glättung der Fugen erwartet. Die bisherige Alternative ist eine "künstlerische" Überdeckung der Schlitze.


    Was wäre das beste Vorgehen? Bauschaumreste entfernen? Vorbehandlung? Zementgebundene Füllmasse? Welche?


    Durch die Kugelform der Erde gibt es natürlich überhaupt keine parallelen oder auch nur gerade Grundstücksgrenzen. Hoffentlich wird das beim Grundbuchamt entsprechend berücksichtigt.

    erzähle mal ein bisschen mehr von eurer Baustelle!

    Etwas größer als ein Bodenplatten-EFH: Unterkellertes EFH und ein eigenständiges Poolhaus, das zum großen Teil unter Erdniveau liegt. Dafür gibt es eine ca. 4m tiefe Gründung, die eine z. Zt. vorhandene Spundwand erfordert. Der o.g. Nachbar blickt also 3m von seiner Grundstücksgrenze in eine fast 5m tiefe Baugrube, ein paar Meter weiter ist der etwa 4m aufgeschüttete Aushub. Die unmittelbaren Nachbarn (5) haben ihre Bodenplatten-EFHs in den letzten 1-5 Jahren gebaut, wir schießen die letzte Baulücke.


    Abplanen

    Dann fragen wir mal nach, ob das möglich ist, gute Idee.

    Zitat von Nachbar

    Sand an Haus und Hof, starke Verschmutzung der Fenster: erlaube mir den Reinigungsaufwand in Rechnung zu stellen

    Lackschäden am Leasingfahrzeug durch schmirgelnde Wirkung des Sandes: ständige Autowäschen und vorsorglich Kosten für Reparatur und Wertminderung bei Leasingrückgabe

    Ständiges Kehren notwendig, keine Wäschetrocknung im Freien (Baubeginn: Ende September)

    Die Liste an Beeinträchtigungen und Schäden durch die Baustelle lässt sich sicher beliebig weiter fortsetzen.

    Etwas umformuliert, weil Suchmaschine. Natürlich sind für die Forderungen keine konkreten Zahlen angegeben.

    Ok, "lang" war überzogen.

    Da würde ich versichen, was realistisch machbar ist und so zumindestens den Guten Willen zeigen

    Ja, das wäre auch unser Ansatz. Das fällt aber bei einer unglaublichen Liste von Maximalforderungen mit Fristsetzung in 2 Wochen bei der ersten Kontaktaufnahme wirklich nicht leicht.

    Das Problem mit "wir versuchen es so gut wie möglich abzudecken" ist, dass wir damit anerkennen, dass wir die Forderungen als berechtigt ansehen und "ab jetzt" die Störung einstellen wollen (wenn das denn überhaupt geht).

    Wir müssen davon ausgehen, dass der Nachbar die Forderungen ernst meint, also wird daraus ein Versicherungsfall und die Versicherung duldet natürlich kein vorläufiges Schuldanerkenntnis. Es wird wohl auf einen trockenen Einzeiler: "Wir haben Ihre Forderungen an unsere Versicherung gemeldet." herauslaufen.

    Ein Nachbar unserer Baustelle beschwert sich über den auf dem Grundstück gelagerten und zur Wiederverfüllung der Baugrube benötigten Aushub (Sand, leichter Kies) und fordert mannigfaltige Entschädigungen, z.B. für die vielen notwendig gewordenen Autowäschen. Es wird auch gemutmaßt, dass eine Lagerung von mehr als 1.80m Höhe unzulässig sei.

    Hinter der Baufläche befindet sich offenes Gelände mit lockerem Grasbewuchs. Flugsand ist also, insbesondere bei Sturm, wie am vergangenen Wochenende, durchaus ortsüblich.


    Gibt es Erfahrungen, welche Baustellenemissionen von Nachbarn üblicherweise hingenommen werden müssen, oder müssen Baustellen, um vor nachbarschaftlichen Ansprüchen geschützt zu sein, vollständig in Watte gepackt werden?

    Ich denke, nur fast. Die Auftriebskraft ist gleich der Gewichtskraft des verdrängten Wassers. Obwohl Wasser kaum komprimierbar ist, sollte das in 100m Tiefe schon messbar sein. Allerdings darf dann auch der Schwimmer nicht vom Wasserdruck zusammengedrückt werden. Aber in 10cm Tiefe einer Klospülung spielt das wohl keine Rolle.

    Mein Google-Fu ist ausgereizt. Ich suche eine Aufhängevorrichtung zum Einbetonieren für eine Hängelast von ca. 1000kg, am besten vermutlich Innen- oder Außengewinde, aber eine Montageplatte ist wohl auch ok. Daran gehängt werden soll eine Hänge"schaukel" (2 Personen), eine passende (drehbare) Öse wäre schön. Normalerweise würde man das vermutlich mit einem Schwerlastdübel machen, aber die Decke ist Filigran/WU unter Erdboden und sollte nicht geschlagbohrt werden und die Last soll in die Bewehrung verteilt werden. Mein bestes Fundstück sind Flachstahlanker, aber die sind lt. Hersteller für die Verwendung als Transporthilfe bestimmt und sollen nicht mehrfach/dauerhaft eingesetzt werden. Gibt es da was Besseres/Zugelassenes?

    Ok, wir teilen Fotos aus Coober Pedy ... (2013)

    Der Schirm an der Decke hängt da übrigens unter einem nach oben offenen Luftschacht, in den immer wieder ein paar Dreckbrocken hineinfallen.

    Bewehrungsrechnung mit folgendem Hinweis, keine Schalpläne (ich denke, das macht Sinn, bei einer fiktiven Wand).

    Zitat von Statik

    ES WIRD AUSSCHLIESLICH DIE STATISCH ERFORDERLICHE BEWEHRUNG FÜR DIE
    KG-WÄNDE ERMITTELT!

    DIE RISSBREITENBEWEHRUNG ZUR SICHERSTELLUNG ALS WU-KONSTRUKTION IST
    DURCH DEN HERSTELLER DER KG-WÄNDE (BETONWERK) IN ABHÄNGIGKEIT DER
    GEOMETRIE DER WÄNDE NACHZUWEISEN UND SICHERZUSTELLEN!


    Ist das so unüblich, in der Statik erst einmal keine Vorgabe für die Ausführung zu machen, wenn es verschiedene gleichwertige Ausführungsvarianten gibt, die aber jeweils unterschiedliche zusätzliche Berechnungen erfordern?


    OK. Warum diskutieren dann die Unternehmer mit Dir als Bauherren über Bauteildicken und Ausführungsvarianten? (sh. #1)

    Was sagen Architekt und Statiker dazu?

    Tun sie nicht, und ja, das letzte Wort hat das Architekturbüro und der Statiker. Aber im Rahmen der Bietergespräche wurden zwei unterschiedliche Ausführungsvarianten von verschiedenen AN angeboten und da der Preisunterschied tolerabel ist, gibt es eine gewisse Freiheit bei der Auswahl.

    Hier sagen immer alle: "Nicht immer nur auf 'rechts unten' sehen." Also braucht es einen "informierten" Bauherrn (und dieses Forum :)).

    Kein GU. Architekt und unabhängiger Statiker. Nur für dieses Bauteil (einfacher Kubus, 5,5 Außenseiten im Erdboden):

    Zitat von Statik

    Die statische Berechnung umfasst 189 Seiten.


    Als Bauherr muss ich davon ausgehen, dass das entsprechend deiner Liste vollständig ist (sieht jedenfalls so aus). Wie oben gesagt, enthält die Statik eine fiktive Wandgestaltung (Ortbeton, nur statische Berechnung, keine Rissbreitenplanung), die bei Festlegung der Ausführungsart spezifiziert werden soll (weitere Berechnungen, evtl. vom Systemlieferant). Soweit der Stand der Dinge.

    Nochmal zur Wanddicke bei Filigranwänden (geplant sind bisher 25cm). Der AN schreibt:


    Zitat von Fertigteilwerk

    Die Mindestbauteildicke bei Halbfertigteilwänden für eine Weiße Wanne beträgt 24,00 cm, dies hat uns das Fertigteilwerk bestätigt.


    Meint ihr, ( MiLeb), dass man das so (wenn es eine Garantieleistung ist) stehen lassen kann, oder sollten wir als BH intervenieren und 28-30cm fordern?