Beiträge von Kunkrab

    Ich würde da eher bei Medizinern als bei Baufachleuten nachfragen. Und vermutlich kann der Mediziner, der nach einer eingehenden Lungenuntersuchung eine beginnende Asbestose feststellt auch sagen, ob und wie die behandelbar ist.

    Ich meine nur, das in der Tendenz die unteren Nordecken stärker geschädigt werden, während die oberen Südecken vielleicht 10 Jahre länger halten, weil sie niemals direkte Sonnenstrahlung abbekommen. Und ich möchte jetzt auch nicht über diffuse Reflektion im UV-Bereich spekulieren.

    Die Sonne steht (auf der Nordhalbkugel) in südlichen Richtungen und leuchtet üblicherweise von oben. Licht (auch UV) breitet sich geradlinig aus. Energieeinkopplung in eine Ebene ist abhängig vom Einfallswinkel, im Optimum mit 90 Grad senkrecht zur Oberfläche (siehe z.B Ausrichtung von Photovoltaik).

    Das sieht bei uns ganz genauso aus.

    2 Velux Fenster, ca. 20 Jahre, Ost- und Westausrichtung. Bad (machmal feucht) im Osten, großer Flur (immer trocken) im Westen. Bei beiden Fenstern im wesentlichen die untere, nördliche Ecke betroffen (d.h. für's Ostfenster links unten, für's Westfenster rechts unten).

    Wir haben die abgeblätterte transparente Farbe mal abgeschliffen, die Verfärbungen sind geblieben. Momentan ist es trocken.

    In der Wintersaison kondensiert manchmal am unteren Rand der Glasscheibe (also auf der Innenseite der Doppelisolierverglasung) Wasser, was dann vermutlich auf's Holz abläuft.

    Ich habe die horizontale Einbaulage geprüft (Wasserwaage) - in einem Fall liegt die nasse Ecke höher, im anderen Fall tiefer (vielleicht 1-2 mm).

    eine Faser bereits ausreichend

    Stimmt.

    Genauso, wie ein Sonnenstrahl auf ungeschützter Haut den unheilbaren Hautkrebs auslöst. Genauso, wie die Rauchwolke aus der Zigarette des vorübergehenden Rauchers den Lungenkrebs auslöst. Und (mal aktueller), genauso, wie beim einmaligen Besuch des Lebensmittelladens der eine Coronavirus duch die Maske der Person vor Dir in der Warteschlange und durch deine Maske rutscht und sich in deiner Lunge wohlfühlt.


    Allen diesen ganz realistischen potentiell tödlichen Vorgängen ist gemein, dass sie nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf genau diesen betroffenen Mensch zutreffen. Selbst wenn sie für die Menscheit eine relevante Gefahr darstellen, und vielleicht tausende Opfer im Jahr fordern, ist für den einzelnen das Risiko gering.

    Off-Topic:

    Ich habe das Gefühl, dass sich hier im Forum eine gewisse Dünnhäutigkeit in Bezug auf das A-Wort breitmacht. So wie sich dieses Thema in den Unterforen verbreitet hat, ist das ja auch kein Wunder, dass Suchmaschinen die Schutzsuchenden in Massen hertreiben. Vielleicht sollte man das Thema kanalisieren, ein spezielles Unterforum anlegen, in das die Fragen (in Zukunft) konsequent verschoben werden und in dem es leicht zu findende Standardantworten gibt.

    Ist doch wie immer auf dem Kamelmarkt - erstmal mit der Maximalforderung anfangen. Wenn du jetzt dagegen aufrechnest, kommt am Ende mehr raus (weniger Verlust für ihn), als wenn er gleich mit einer kleineren Forderung (oder keiner) angekommen wäre.

    Statt einer Mehrzwecktür würde ich eine T30-Tür vorschlagen

    Das klingt aber auch einigermaßen luftdicht. Selbst wenn die Geräte (switch, DSL/Telekom, Server/NAS? ...) insgesamt nur 30-50W haben, vielleicht gehen auch noch WW oder Heizungsrohre durch den Keller, an etwas Belüftung denken, damit da nicht viel mehr als 40 Grad (im Sommer) erreicht werden, das mag dann die empflindlichere Elektronik nicht mehr (insb. Festplatten).

    Mit dem Fenster(chen?) steht zumindest ein potentieller Zugang zur Außenluft zur Verfügung. Wie wäre es mit einem mobilen Klimagerät, das über das Fenster Zu- bzw. Abluft bekommt? Die Dinger können nicht nur kühlen, sondern auch entfeuchten und wärmen.

    An die Geschichte mit der zurückfedernden Dichtung glaube ich nicht.

    Ich auch nicht. Hier eine alternative Darstellung (Vermutung, die ohne Zurückfedern auskommt):

    Dieses Blech ist offensichtlich eine Legierung aus Butter und Margarine, ein leichter Druck führt zu einer Verbiegung.

    Der verbogene Teil (die dünnste Stelle des ganzen Blechs) liegt rechts auf der Zarge auf. Die (absichtlich, konstruktiv) leicht nach innen verdickte Stelle hat dabei Kontakt zum Untergrund (vielleicht zu dem grauen Plastikteil, was bestimmt stabiler ist).

    Fällt nun die Tür von rechts kommend auf die Konstruktion, wird das gesamte Blech nach links gedrückt - man beachte, dass das graue Plastikteil an der Stelle der kleinen Einkerbung links am Blech Kontakt hat. Auch die Befestigungs-senk-schraube scheint nicht mittig in ihrer Senke zu sitzen, vielleicht hat das - mit etwas Gewalt - Spiel. Wenn sich das ganze Blech also kurzzeitig nach links verschiebt, wird die auf dem Untergrund aufliegende rechte Seite nach (rechts) aussen gebogen.

    Ich denke, bei diesem Thema sind Ordnungswidrigkeiten, Bußgelder und Strafen das stumpfeste Schwert. Eine Versicherung, die bei nachgewiesener Fehlnutzung auch bei einem nur entfernt liegenden Schadensfall die Leistung verweigert, sollte für die meisten ein guter Grund sein, das Nutzungsverhalten zu überdenken. Bei Vermietung solchen Wohnraums drohen neben Bußgeldern auch zivilrechtliche Folgen, bei gewerblicher Tätigkeit auch der unlautere Wettbewerb. Folgen, die ich neben der Rettungswegdiskussion für erheblicher halte, als über die möglichen Strafmaßnahmen des Bauamtes nachzudenken.

    Offensichtlich ist nur die Nr. 9 tauglich.

    Der 25B fehlt schon eine 2, und wegen der kontrasarmut musste ich die Vollbildanzeige nutzen.

    Es ist zu befürchten, dass bei ausgeschaltetem Innenlicht von der 25D auch nicht viel übrig bleibt.

    wie wichtig die Zufahrt

    Es gibt natürlich eine Verpflichtung zum Stellplatznachweis.

    umgenehmigen lassen

    Das ist die momentane Strategie.

    Ist euch klar was der Aufwand kosten wird?

    Schätzungen sagen 5-10k. Die Hoffnung ist, dass das im Zuge der allgemeinen Aufgrabung (Gas, Abwasser, Elektro, eigener Wasseranschluss) günstiger wird.

    Der Grundeigentümer muss sich an gewisse Spielregeln halten in bezug zur Leitungsstrasse.

    Ich frage mich, wo diese Spielregeln festgehalten werden. Wird da eine längeres Pamphlet ins Grundbuch eingetragen oder ist das Bestandteil eines privaten (Notar-)Vertrages zum Zwecke der Baulasteintragung?