Beiträge von Kunkrab

    wie wichtig die Zufahrt

    Es gibt natürlich eine Verpflichtung zum Stellplatznachweis.

    umgenehmigen lassen

    Das ist die momentane Strategie.

    Ist euch klar was der Aufwand kosten wird?

    Schätzungen sagen 5-10k. Die Hoffnung ist, dass das im Zuge der allgemeinen Aufgrabung (Gas, Abwasser, Elektro, eigener Wasseranschluss) günstiger wird.

    Der Grundeigentümer muss sich an gewisse Spielregeln halten in bezug zur Leitungsstrasse.

    Ich frage mich, wo diese Spielregeln festgehalten werden. Wird da eine längeres Pamphlet ins Grundbuch eingetragen oder ist das Bestandteil eines privaten (Notar-)Vertrages zum Zwecke der Baulasteintragung?

    D.h. ihr würdet eine neue Leitung bzw. eine Verlegung der Leitung zahlen, sodass die überfahren werden kann, aber die Versorger will nicht?

    Ja.

    ich hab das so verstanden, der Versorger würde schon wollen, zumindest auf Arbeitsebene, aber nun stellt sich die Genehmigungsbehörde quer.

    Da frag ich mich ernsthaft nach der Rechtsgrundlage!

    Formaler Eigentümer der Leitung ist wohl der Versorgerverband als Körperschaft öffentlichen Rechts mit den Gemeinden als Mitgliedern.

    Querstellen tut sich deren Verwaltungsabteilung, die von der Baugenehmigungsbehörde zur Stellungnahme aufgefordert wurde, die daraufhin mit dem Stoppschild droht.

    Wer ist eigentlich der Verkäufer, gegenüber dem ihr euch vertraglich zur Eintragung einer Dienstbarkeit verpflichtet habt?

    Die Gemeinde. Im Vertrag ist das aber als (potentielle) Zustimmung zugunsten eines Dritten (Verband) formuliert. Das wäre Sache eines Rechtsanwalts, die Wirksamkeit einzuschätzen.



    Ich wollte es nicht ganz so komplex machen, aber es gibt noch ein paar Infos:


    - Wir haben bereits eine rechtsgültige Baugenehmigung, die wir aber so nicht ausüben wollen, weil während der Beantragungsphase zuviel umgeplant wurde, als dass uns das noch gefällt (das müssen wir jetzt hier nicht besprechen ...). Dort ist eine Zufahrt eingezeichnet und genehmigt, ohne auf das Leitungs- und Steigungsproblem einzugehen. Das liegt daran, dass vor einem Jahr noch niemand an diese Leitung gedacht hat. Das wäre der Plan B.

    - Die Vermutung ist, dass dem Versorger diese AZ-Leitung aus Haftungsgründen zu heiss ist (wenn die platzt, werden einige Nachbarn unter Wasser gesetzt). Sie wollen die Leitung mittelfristig im Straßenbereich neu verlegen. Aber sowas dauert ja bekanntlich ... Und bis dahin wollen sie so wenig wie möglich an dieser Altlast verändern.

    Den Zustandsstörer auffordern, die Leitung zu verlegen.


    Ja, das ist der harte Weg, den wir natürlich beschreiten werden, wenn es keine befriedigende Einigung gibt.


    mit welcher Rechtsgrundlage?

    Nun, vor Gericht kann natürlich eine 40 Jahre alte Leitung, die zur Versorgung des ganzen Ortsteils dient, als Gewohnheitsrecht gewertet werden. Und bis man an diesen Punkt gelangt, ist schon viel Zeit und Geld verschwendet worden. Im Grundstückskaufvertrag wird die Leitung auch erwähnt, mit der Maßgabe, einem Wegerecht zuzustimmen, wenn jemand danach fragt. Hat aber noch niemand. Die Sache ist also klar, aber nicht eindeutig X/


    Wie fahrt ihr denn überhaupt auf euer Grundstück? Das liegt ja rund einen Meter über Fahrbahnniveau. Das wären bei 16% Neigung rd. 6 m Rampenlänge!

    Das ist bei der verlangten Beibehaltung der Oberfläche genau das Problem.


    Bis zur Vorderkante des geplanten Hauses sind rd. 12m Platz, die Rampe könnte eigentlich deutlich länger werden. Der Plan sieht eine Kellergarage vor, mit OKFF ca. 60cm unter Fahrbahnniveau, das ist dann auf 12m nicht der Rede wert und bei den Höhenverhältnissen sehr elegant. Das geht aber alles nur, wenn diese Leitung aus dem Weg ist. Was ja technisch kein Problem sein sollte. Würden wir auch zahlen. Aber ... :wall:


    Da frag ich mich wirklich ob diese EIngrenzung wirklich so streng sein darf. bzw ob dies bei der Eintragung so festgehalten wurde.

    Das Kuriose ist, dass noch garnichts (im Grundbuch) eingetragen ist, ausser wir als Eigentümer. Wir warten auf eine Anforderung.


    Ich sage, wer eine Hauptleitung durch ein Baugrundstück verlegt, muss damit auch rechnen das Baumaßnahmen und deren Beeinträchtigung rechnen muss.

    Die liegt da schon seit vermutlich 40 Jahren, hat also bestimmt das ältere Recht. Wir können auch nicht behaupten, wir hätten das nicht gewusst, gingen aber von einer allgemeinen technischen Machbarkeit aus, die uns ja auch mündlich bestätigt wurde.


    Wie haben denn die Nachbarn das gelöst? Haben die auch Pflaster drauf? Hofeinfahrt?

    Ein Nachbar links hatte schon eine alte Rampe, die er weiterbenutzt, bei dem anderen gibt es weiter rechts keine Böschung mehr, bzw. er geht von der Seitenstraße auf sein Grundstück.


    Auch Kurios: Als die Nachbarn gebaut haben sind sie mit schweren Baumaschinen über unser Grundstück gefahren (haben wir nicht gemerkt, weil wir bei dem leeren Grundstück selten vorbeikommen) und natürlich auch längs über die Leitung.


    Lageplan?



    Blau: Die Leitung, Grün/strich-punkt: Baugrenze, Rot: Abwasser

    Ja, auf unserem Grundstück liegt der Schieber für die Versorgung des Grundstücks auf der anderen Straßenseite.


    Die Höhenlage wird mit 1,13m "unter der Zufahrt" angegeben. Wenn das "unter Geländeoberfläche" heissen soll, wird es spätestens auf dem (rechten) Nachbargrundstück eng, da fällt das Gelände dann ca. 60cm ab. Ich denke nicht, dass eine AZ-Leitung mit starken Höhenänderungen verlegt wird.

    Ein update, der jetzt mehr Richtung Baurecht geht.


    Wir haben die schlafenden (Wasser-)Hunde geweckt. Das hat dazu geführt, das unser Bauantrag jetzt auf der Ablehnungsschiene liegt. Obwohl die Techniker optimistisch waren, dass eine Verlegung technisch machbar ist, besteht die Verwaltung darauf, dass

    - keinerlei Gelände oberhalb der Leitung abgetragen werden darf

    - Keine Pflasterung aufgebracht werden darf (Rüttel)

    - Nur mit PKW überfahren werden darf.

    Das führt dazu, dass das gesamte Grundstück von der Straßenseite aus nicht mit Baumaschinen befahrbar ist, was eine Bebauung schwer bis unmöglich macht.


    Wir fragen uns, was wir nun für Möglichkeiten haben, überhaupt einen Zugang nach unseren Vorstellungen zu unserem Grundstück zu bekommen.

    Off-Topic:

    endlich für alle laumichel eine univerallösung erfinden

    Zitat von Forum-Homepage

    Ihr Umbau- oder Neubauprojekt - geplant oder gerade in Realisierung - wirft Fragen auf? Sie haben Auffälligkeiten an einem Gebäude festgestellt und möchten wissen, ob diese auf einen Mangel hindeuten?

    Im EFB beantworten ausgebildete Fachleute Ihre Fragen zum Bauprojekt. Die Fachleute antworten ehrenamtlich und unter Haftungsausschluss; das Forum ist kostenlos.

    Hm, sorry, aber das Forum wird als Laumichel-Forum beworben. Da kann man sich nicht wundern, wenn die hier auch aufschlagen.

    mit den dünnen Infos könnte ich nicht

    Ja, mag sein. Das ist hier häufig so, dass in einem konkreten Fall nur die hier hilft: :glaskugel:

    Das heisst aber nicht, dass man das Forum nicht besser machen könnte, indem man den konkreten Fall in einen ähnlichen, vereinfachten, hypothetischen Fall verwandelt - natürlich mit geeigneter Kennzeichnung. Also z.B. eine Skizze "wie ich mir das vorstelle bzw. schon mal gesehen habe" und "wie ich das dann lösen würde". Ich denke, das würden viele besser finden als: "was sagt die Detailplanung?".

    Off-Topic:

    Physik?

    Aufheizvolumen im Kessel kann nicht der Grund für einen überhöhten Druckanstieg sein

    Wenn sich Wasser ausdehnt steigt zwar das Volumen, aber gleichzeitig verringert sich die Dichte. Sollte es daher nicht so sein, dass der statische Druck einer kalten und warmen Wassermenge gleich ist? Die Gewichtskraft der gesamten Wassermenge, die hydraulisch auf die Messfläche wirkt, sollte doch gleich bleiben.

    Oder gilt das (anders als beim MAG) nur für offene Heizanlagen?

    Ich würde vermuten, dass die Forderung nach einer Entschädigung leichter umzusetzen ist (bar auf die Hand), wenn man mit einer vernünftigen Preisvorstellung ankommt, als wenn das seinen Weg über ein Angebot eines Gala-Bauers macht.

    Abstandsregelung: Vielleicht ist da keine Grenze und der Neubau gehört zum Grundstück? Anderenfalls wäre die "Grenzaussenwand" dieses abgestützten Holzanbaus auch etwas merkwürdig.

    Relativ kurzer Schatten, d.h. rund um den Äquator. Benachbarte Länder, die sich nicht spinnefeind sind. Mehr Berge.

    Die Bodenfarbe sieht nach Afrika aus, aber Grenzstraßen sind rar und die einheimischen Wildtiere sind sicher sehr interessiert an Radlern.

    Vielleicht Mexico/Guatemala?

    Ozean? Am Horizont sehe ich größere Berge, oder sind das Wolken?

    Süßwasser - ein großer See. Ganz unten am Rand stehen ein paar Gräser an der Wasserkante, das gibt's nicht bei Salzwasser.

    Ja, danke chieff .

    Wir hatten heute einen Ortstermin mit den Leuten von der Wassergesellschaft. Die haben bestätigt: Wenn die Leitung bricht, dann plätschert es nicht, dann rauscht es. AZ-Leitung ist wohl, wie ThomasMD schon sagte, an sich stabil, aber sehr empfindlich gegen Lageänderungen, Verbiegungen, Erdverdichtungen (Rüttler) und sowas (auch auf Längsbeanspruchung).

    Wir wollen mit der Zufahrt die Leitung kreuzen, und dabei noch das Gelände absenken, kommen also der guten Leitung zu nahe. Abstand zur Baugrube ca. 9m, aber die Zufahrt soll leichtes Gefälle haben. Das wird dann wohl so werden, dass ausserhalb der geplanten Absenkung eine Verschwenkung/Tieferlegung (aus Gussrohr, sagten sie) eingesetzt wird. Aber alle sind froh, dass wir rechtzeitig dran gedacht haben. (Ich denke, die Nachbarn sind während ihres Baus wohl munter mit schwerem Gerät darüber gefahren ...)

    Und ja, Anbohrschelle ist wohl der übliche Weg, Neuanschlüsse herzustellen.

    10 kV? :elektro: Dass es sich um Wasser handelt, ist sicher (da gibt es auch einen Absperrschieber).

    Eine Veränderung würde wohl nur notwendig werden, wenn durch die Absenkung die Überdeckung nicht mehr ausreicht, bzw. wenn die Leitung kreuzende Autos nicht aushält, und dann würde man ja wohl nicht mit Asbestrohr arbeiten. Aber ich nehme mal an, dass es vernünftige Übergänge zum alten Rohr gibt.

    Hallo,


    wir haben heute erfahren, dass eine Versorgungsleitung (Trinkwasser), die (wie wir bereits wussten, Baulast) ausserhalb des Baufensters unser Grundstück quert, eine "eine extrem brüchige TR-Leitung aus Asbestmaterial" sei (Brandenburg, also vermutlich Altbestand). Wir planen, den Bereich mit einer Zufahrt (Absenkung) zu kreuzen.

    • Weiss jemand, was eine TR-Leitung ist (Google sagt nix zu TR-Leitung)?
    • Ist das eine aufwändige Aktion, die Leitung (wenn sowieso aufgegraben wird) im Bereich der Zufahrt mit etwas Modernem zu ersetzen und ggf. tiefer zu legen?

    keinen Gong, aber sowas läuft mit 50Hz (natürlich nicht mit 230V, aber das hat auch niemand behauptet).

    Ja, das "läuft" mit 50 Hz (d.h. kann mit Wechselstrom betrieben werden, weil das Weichmetall des Klöppels bei beiden Amplitudenlagen +/- des Wechselstroms magnetisch angezogen wird) aber es klöppelt nicht 50 mal pro Sekunde, sondern viel seltener. Durch den gelben Draht links oben läuft der Spulenstrom und der wird unterbrochen, wenn der Klöppel an die Klingel schlägt. Das Ding klöppelt also mit der Eigenfrequenz des mechanischen Schwingungssystems (Klöppelmasse, Feder).

    An diesem gelben-Draht-Relay entstehen auch wundervolle kleine Lichtbögen, die für die Gasexplosionen gedacht sind.

    So wie ich diese Schnittzeichnung aus #2 verstehe, steigt das Grundstück im Baufenster (Grundstücksgrenze bis Grenze Geltungsbereich) auf der ganzen Länge (wie lang?) gerade mal 50cm an. Nennt man sowas wirklich ein "Hanggrundstück"?

    Spannender finde ich ja diesen etwa 1m tiefen Graben in fast dem halben Baufenster. Ist da (manchmal) Wasser drin?